Suppenterrine Test & Ratgeber » 4 x Suppenterrine Testsieger in 2026

Suppenterrine Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Eine Suppenterrine ist weit mehr als nur ein großes Gefäß zum Aufbewahren und Servieren heißer Suppen, denn sie verbindet praktische Eigenschaften mit einer ansprechenden Tischgestaltung und sorgt dafür, dass Suppen, Eintöpfe, Brühen oder andere warme Speisen direkt am Esstisch stilvoll angeboten werden können, ohne dass der schwere Kochtopf in den Mittelpunkt der gedeckten Tafel gestellt werden muss. Insbesondere bei Familienessen, Feiertagen, Hochzeiten, Geburtstagen oder einem festlichen Menü kann eine dekorative Terrine das gesamte Erscheinungsbild des Tisches deutlich aufwerten. Gleichzeitig hält ein passender Deckel den Inhalt länger warm und schützt die Speisen vor Verunreinigungen. Suppenterrinen werden aus Porzellan, Keramik, Steingut, Glas, Edelstahl und weiteren Materialien hergestellt. Sie sind in schlichten, modernen Designs ebenso erhältlich wie mit klassischen Verzierungen, Blumenmustern, Goldrändern oder nostalgisch gestalteten Griffen. Beim Kauf sollten jedoch nicht nur Aussehen und Farbe berücksichtigt werden. Auch Fassungsvermögen, Materialqualität, Wärmespeicherung, Handhabung, Reinigung, Deckelform und die Größe der Öffnung spielen eine wichtige Rolle. Eine hochwertige Suppenterrine sollte stabil stehen, sich sicher tragen lassen und ausreichend Platz für die gewünschte Personenzahl bieten.

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Was ist eine Suppenterrine?

Eine Suppenterrine ist ein größeres, meist bauchig geformtes Serviergefäß, das speziell für das Anrichten und Servieren von Suppen, Eintöpfen und Brühen verwendet wird. Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Topf ist eine Terrine in erster Linie für den gedeckten Tisch gedacht. Sie besitzt daher häufig eine besonders dekorative Gestaltung, zwei seitliche Griffe und einen passenden Deckel. Manche Deckel verfügen über eine kleine Aussparung, durch die eine Suppenkelle geführt werden kann, ohne dass der Deckel vollständig abgenommen werden muss.

Die klassische Suppenterrine besteht häufig aus Porzellan oder Keramik und gehört bei manchen Geschirrserien zum vollständigen Tafelservice. Dadurch können Teller, Schüsseln, Sauciere, Servierplatten und Terrine optisch aufeinander abgestimmt werden. Moderne Modelle werden jedoch auch einzeln angeboten und können unabhängig vom vorhandenen Geschirr verwendet werden.

Die Form einer Suppenterrine ist meistens rund oder oval. Der breite Körper bietet ein großes Volumen und erleichtert das Ausschöpfen mit einer Kelle. Die seitlichen Griffe ermöglichen das Tragen vom Küchenbereich zum Esstisch. Der Deckel reduziert den Wärmeverlust und kann verhindern, dass Fremdkörper in die Speise gelangen. Je nach Material und Wandstärke bleibt der Inhalt unterschiedlich lange warm.

Suppenterrinen waren früher ein fester Bestandteil gehobener Haushalte und wurden insbesondere bei mehrgängigen Menüs verwendet. Heute kommen sie vor allem bei festlichen Anlässen, Familienfeiern, gastronomischen Veranstaltungen und in Haushalten zum Einsatz, die Wert auf eine ansprechende Tischkultur legen. Gleichzeitig sind schlichte und robuste Varianten auch für den alltäglichen Gebrauch erhältlich.

Wofür kann eine Suppenterrine verwendet werden?

Der klassische Einsatzzweck ist das Servieren von klaren Brühen, Cremesuppen, Gemüsesuppen, Gulaschsuppen oder Eintöpfen. Die Speise wird nach dem Kochen aus dem Topf in die Terrine gefüllt und anschließend am Tisch portioniert. Dadurch kann sich jeder Gast selbst bedienen oder die Suppe wird von einer Person mit einer Kelle auf die Teller verteilt.

Eine Suppenterrine lässt sich jedoch vielseitiger einsetzen. Sie kann auch für Chili con Carne, Ragouts, Currys, Kartoffelgerichte, Bowlen, kalte Schalen, Salate oder Nachspeisen verwendet werden. Modelle ohne empfindliche Dekoration können darüber hinaus als dekorative Schüssel für Obst oder Gebäck dienen.

Bei Buffets eignen sich größere Suppenterrinen zum Präsentieren verschiedener Speisen. Allerdings besitzen klassische Porzellan- oder Keramikterrinen keine aktive Warmhaltefunktion. Für längere Veranstaltungen kann deshalb ein zusätzlicher Speisenwärmer, eine Warmhalteplatte oder ein passendes Stövchen erforderlich sein. Dabei muss geprüft werden, ob das Material für eine direkte Wärmezufuhr geeignet ist.

Welche Vorteile bietet eine Suppenterrine?

  • Stilvolles Servieren: Eine dekorative Terrine wirkt auf einem gedeckten Tisch ansprechender als ein gewöhnlicher Kochtopf.
  • Längere Wärmespeicherung: Dickwandige Materialien und ein passender Deckel können dafür sorgen, dass Suppen und Eintöpfe länger warm bleiben.
  • Schutz des Inhalts: Der Deckel schützt die Speisen vor Staub, Insekten und anderen Verunreinigungen.
  • Leichtes Portionieren: Die breite Öffnung ermöglicht ein bequemes Ausschöpfen mit einer Suppenkelle.
  • Vielseitige Nutzung: Neben Suppen können Eintöpfe, Currys, Salate, Bowlen und weitere Speisen serviert werden.
  • Passend zum Geschirr: Viele Terrinen sind als Bestandteil einer vollständigen Geschirrserie erhältlich.
  • Geeignet für Feiern: Bei Familienfesten, Hochzeiten und Feiertagen wird die Speise optisch hochwertig präsentiert.

Welche Nachteile besitzt eine Suppenterrine?

  • Zusätzliches Geschirr: Die Suppe muss aus dem Kochtopf in die Terrine umgefüllt werden, wodurch mehr Abwasch entsteht.
  • Teilweise hohes Gewicht: Große Modelle aus Porzellan, Keramik oder Gusseisen können bereits ohne Inhalt schwer sein.
  • Bruchgefahr: Porzellan, Glas und Keramik können bei Stößen oder einem Sturz beschädigt werden.
  • Platzbedarf: Eine große Terrine benötigt viel Stauraum im Küchenschrank.
  • Begrenzte Warmhaltung: Ohne zusätzliche Wärmequelle kühlt der Inhalt mit der Zeit ab.
  • Nicht jedes Modell ist spülmaschinengeeignet: Goldränder, Handbemalungen oder empfindliche Dekore können eine Reinigung per Hand erforderlich machen.
  • Deckel können schwer nachzukaufen sein: Zerbricht der Deckel, ist ein passender Ersatz nicht immer erhältlich.

Suppenterrinen Bestseller Platz 2 – 4


Welche Arten von Suppenterrinen gibt es?

Suppenterrine aus Porzellan

Porzellan gehört zu den klassischen Materialien für Suppenterrinen. Es wirkt hochwertig, besitzt eine glatte Oberfläche und lässt sich in zahlreichen Formen und Designs herstellen. Weiße Porzellanterrinen passen zu nahezu jedem Geschirr und eignen sich sowohl für moderne als auch für traditionell gedeckte Tische. Varianten mit Blumenmustern, Goldrand oder Reliefverzierungen wirken besonders festlich.

Hochwertiges Porzellan nimmt kaum Gerüche oder Verfärbungen auf und lässt sich in der Regel gut reinigen. Viele moderne Modelle sind spülmaschinengeeignet. Bei handbemalten oder mit Edelmetall dekorierten Terrinen sollte jedoch die Herstellerangabe beachtet werden. Gold- oder Platinränder können durch aggressive Reinigungsmittel, hohe Temperaturen oder häufige Spülmaschinengänge beschädigt werden.

Porzellan speichert Wärme besser als dünnes Glas oder Metall, besitzt jedoch keine aktive Warmhaltefunktion. Wird die Terrine vor dem Befüllen mit heißem Wasser vorgewärmt, kühlt die Suppe langsamer ab. Nach dem Vorwärmen wird das Wasser ausgegossen und die heiße Speise eingefüllt.

Ein Nachteil ist die Bruchgefahr. Besonders Deckel, Griffe und verzierte Ränder sind empfindlich. Die Terrine sollte daher vorsichtig transportiert und so gelagert werden, dass keine schweren Gegenstände darauf stehen.

Suppenterrine aus Keramik

Keramische Suppenterrinen wirken häufig rustikaler und besitzen meist eine dickere Wand als Porzellanmodelle. Sie sind in glasierten, farbigen oder handgefertigten Ausführungen erhältlich. Besonders in Landhausküchen, traditionellen Gaststätten oder bei einem gemütlichen Familienessen kann eine Keramikterrine sehr gut zur Tischgestaltung passen.

Die größere Materialstärke sorgt für eine gute Wärmespeicherung. Gleichzeitig erhöht sie das Gewicht. Eine große, vollständig gefüllte Keramikterrine kann daher schwer zu tragen sein. Stabile und ausreichend große Griffe sind besonders wichtig.

Bei minderwertiger oder beschädigter Glasur können Flüssigkeiten, Fette oder Farbstoffe in das Material eindringen. Vor dem Kauf sollte deshalb auf eine gleichmäßige, lebensmittelechte Glasur geachtet werden. Risse und Abplatzungen können nicht nur optisch stören, sondern auch die hygienische Reinigung erschweren.

Handgefertigte Modelle besitzen häufig kleine Unregelmäßigkeiten in Form und Farbe. Diese sind nicht zwangsläufig Qualitätsmängel, sondern können zum individuellen Charakter der Terrine gehören.

Suppenterrine aus Steingut

Steingut wird bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen gebrannt und anschließend glasiert. Das Material ermöglicht vielfältige Farben und Dekore. Suppenterrinen aus Steingut sind häufig günstiger als hochwertige Porzellanmodelle und eignen sich gut für den gelegentlichen Einsatz.

Steingut ist allerdings meist poröser und stoßempfindlicher als Porzellan oder Steinzeug. Kleine Beschädigungen der Glasur sollten ernst genommen werden, da Feuchtigkeit in das Material eindringen kann. Auch starke Temperaturwechsel können zu Rissen führen.

Eine kalte Steingutterrine sollte deshalb nicht plötzlich mit kochend heißer Flüssigkeit befüllt werden. Ein langsames Vorwärmen mit warmem und anschließend heißem Wasser kann das Risiko eines Temperaturschocks reduzieren.

Suppenterrine aus Steinzeug

Steinzeug wird bei höheren Temperaturen gebrannt und ist in der Regel dichter, härter und widerstandsfähiger als gewöhnliches Steingut. Das Material eignet sich gut für alltagstaugliche Terrinen, die regelmäßig verwendet werden sollen. Viele Steinzeugmodelle besitzen eine robuste Glasur und können in der Spülmaschine gereinigt werden.

Das Design reicht von schlichten, modernen Formen bis zu rustikalen Ausführungen. Die Wärmespeicherung ist aufgrund der Materialstärke meist gut. Allerdings kann auch Steinzeug schwer sein und bei einem Sturz brechen.

Vor der Nutzung im Backofen, in der Mikrowelle oder auf einem Stövchen müssen die jeweiligen Herstellerangaben geprüft werden. Nicht jede Glasur und nicht jeder Deckelgriff ist für hohe Temperaturen geeignet.

Suppenterrine aus Glas

Eine Glasterrine ermöglicht den direkten Blick auf den Inhalt. Das kann besonders bei farbenfrohen Gemüsesuppen, Bowlen, kalten Schalen oder dekorativ geschichteten Speisen interessant sein. Glas wirkt neutral und lässt sich mit nahezu jedem Geschirr kombinieren.

Für heiße Speisen sollte ausschließlich hitzebeständiges Glas verwendet werden. Gewöhnliches Glas kann bei starken Temperaturunterschieden reißen oder zerbrechen. Selbst bei hitzebeständigen Modellen sollten extreme Temperaturschocks vermieden werden.

Glas nimmt keine Gerüche oder Verfärbungen auf und ist meist leicht zu reinigen. Wasserflecken und Fingerabdrücke sind jedoch deutlich sichtbar. Zudem bleibt die Wärme je nach Wandstärke möglicherweise weniger lange erhalten als in einer massiven Keramikterrine.

Suppenterrine aus Edelstahl

Edelstahlterrinen sind robust, bruchsicher und hygienisch. Sie werden häufig in der Gastronomie, bei Buffets oder in Großküchen verwendet. Das Material lässt sich leicht reinigen und ist gegenüber vielen Lebensmitteln unempfindlich.

Dünnwandiger Edelstahl speichert Wärme allerdings nur begrenzt. Gleichzeitig kann die Außenwand sehr heiß werden. Modelle mit doppelwandiger Konstruktion isolieren besser und sind angenehmer zu handhaben.

Optisch wirken Edelstahlterrinen eher funktional und modern. Für einen klassisch gedeckten Festtagstisch werden häufig Porzellan- oder Keramikmodelle bevorzugt. In einer modernen Küche oder auf einem Buffet kann Edelstahl dagegen sehr passend sein.

Suppenterrine aus Gusseisen

Gusseiserne Terrinen oder servierfähige Bräter besitzen eine ausgezeichnete Wärmespeicherung. Einmal aufgeheizt, halten sie Suppen und Eintöpfe lange warm. Emaillierte Varianten lassen sich leichter reinigen und reagieren weniger empfindlich auf säurehaltige Speisen.

Das hohe Gewicht ist der größte Nachteil. Eine große gusseiserne Terrine kann gefüllt nur schwer getragen werden. Die Griffe werden ebenfalls heiß, sodass Topflappen oder hitzebeständige Handschuhe erforderlich sind.

Gusseisen eignet sich besonders für rustikale Eintöpfe, Gulasch, Chili oder Gerichte, die direkt vom Herd oder aus dem Backofen auf den Tisch gebracht werden sollen. Dabei muss eine hitzebeständige Unterlage verwendet werden, um Tischplatten vor Hitze und Kratzern zu schützen.

Klassische Suppenterrine mit Deckel

Die klassische Ausführung besitzt einen bauchigen Korpus, zwei seitliche Griffe und einen abnehmbaren Deckel. Häufig befindet sich am Deckelrand eine kleine Aussparung für die Suppenkelle. Dadurch kann die Kelle in der Terrine verbleiben, während der Deckel weitgehend geschlossen bleibt.

Diese Bauform ist besonders praktisch, weil sie Wärmeverlust und Verunreinigungen reduziert. Der Deckel sollte gut sitzen, darf aber nicht so fest schließen, dass sich beim Öffnen Unterdruck oder ein gefährlicher Dampfstau bildet.

Der Deckelgriff muss ausreichend groß und sicher greifbar sein. Bei Materialien, die Wärme stark leiten, kann er heiß werden. Modelle mit isoliertem oder keramischem Griff sind häufig angenehmer zu bedienen.

Suppenterrine ohne Deckel

Offene Terrinen ähneln großen Servierschüsseln. Sie sind unkompliziert zu befüllen und zu reinigen, halten die Speise jedoch weniger lange warm. Auch der Schutz vor Verunreinigungen ist geringer.

Eine offene Variante kann sinnvoll sein, wenn die Suppe unmittelbar nach dem Servieren vollständig verzehrt wird oder die Terrine hauptsächlich für Salate, Obst, Beilagen und kalte Speisen genutzt werden soll.

Suppenterrine mit Stövchen

Bei einer Suppenterrine mit Stövchen steht das Gefäß auf einem Gestell, unter dem ein Teelicht oder eine andere kleine Wärmequelle platziert wird. Dadurch kann die Speise über einen längeren Zeitraum warmgehalten werden. Diese Ausführung eignet sich für längere Mahlzeiten, Buffets oder gesellige Abende.

Die Wärmezufuhr muss gleichmäßig und für das Material geeignet sein. Eine punktuelle Flamme kann bei empfindlicher Keramik oder Glas zu Spannungsrissen führen. Das Stövchen sollte stabil stehen und nicht in der Nähe brennbarer Gegenstände verwendet werden.

Teelichter dürfen niemals unbeaufsichtigt brennen. Haushalte mit Kindern oder Haustieren sollten besonders vorsichtig sein. Eine elektrische Warmhalteplatte kann eine sicherere Alternative darstellen, sofern die Terrine dafür freigegeben ist.

Elektrische Suppenterrine

Elektrische Suppenterrinen oder Suppenwärmer besitzen ein integriertes Heizelement. Sie werden häufig auf Buffets, in Kantinen oder bei Veranstaltungen eingesetzt. Über einen Temperaturregler lässt sich die gewünschte Warmhaltetemperatur einstellen.

Diese Geräte eignen sich weniger für die klassische Tischdekoration, bieten dafür aber eine praktische und kontrollierte Warmhaltefunktion. Je nach Modell befindet sich im Inneren ein herausnehmbarer Einsatz aus Edelstahl oder Keramik.

Bei der Auswahl sollte auf ausreichende Leistung, zuverlässige Temperaturregelung, Überhitzungsschutz und einfache Reinigung geachtet werden. Die Speise sollte nur warmgehalten und nicht über viele Stunden immer wieder abgekühlt und erhitzt werden, da dies hygienische Risiken verursachen kann.

Antike und dekorative Suppenterrine

Antike Terrinen werden häufig als Sammlerstücke, Dekoration oder Ergänzung zu historischem Geschirr gekauft. Sie können aufwendig bemalt, versilbert oder mit reliefartigen Verzierungen versehen sein. Manche Exemplare stammen aus bekannten Manufakturen und besitzen einen hohen Sammlerwert.

Bei älteren Stücken ist jedoch nicht immer klar, ob Glasur, Dekor und Material heutigen Anforderungen an Lebensmittelkontakt entsprechen. Antike Terrinen mit unbekannter Herkunft sollten daher im Zweifel nur dekorativ verwendet werden.

Auch feine Haarrisse, beschädigte Glasuren und frühere Reparaturen können die Nutzung für heiße Speisen problematisch machen. Sammlerstücke sollten vorsichtig von Hand gereinigt und nicht in der Spülmaschine behandelt werden.


Welche Alternativen zur Suppenterrine gibt es?

Servierschüssel

Eine große Servierschüssel ist die einfachste Alternative. Sie eignet sich für Suppen, Eintöpfe, Salate und Beilagen. Da häufig kein Deckel vorhanden ist, kühlt der Inhalt schneller ab. Für kurze Mahlzeiten oder kalte Speisen kann sie dennoch vollkommen ausreichend sein.

Servierschüsseln sind in vielen Größen erhältlich und benötigen meist weniger Stauraum als eine bauchige Terrine. Sie lassen sich häufig stapeln und vielseitig nutzen.

Kochtopf

Die Suppe kann direkt im Kochtopf auf den Tisch gestellt werden. Das spart das Umfüllen und reduziert den Abwasch. Allerdings wirkt ein gewöhnlicher Topf auf einer festlich gedeckten Tafel weniger elegant. Zudem können Topfboden und Griffe sehr heiß sein.

Eine hitzebeständige Unterlage ist zwingend erforderlich. Für ein unkompliziertes Familienessen kann diese Lösung dennoch praktisch sein.

Bräter

Ein Bräter eignet sich besonders für dickflüssige Suppen, Ragouts, Gulasch und Eintöpfe. Hochwertige Modelle aus Gusseisen oder Keramik speichern Wärme sehr gut und können direkt vom Herd oder Backofen auf den Tisch gestellt werden.

Aufgrund seiner länglichen Form ist ein Bräter beim Ausschöpfen möglicherweise weniger komfortabel als eine runde Terrine. Dafür kann er auch zum eigentlichen Garen verwendet werden.

Suppentopf mit Warmhaltefunktion

Ein elektrischer Suppentopf ist die bessere Alternative, wenn Speisen über mehrere Stunden auf Temperatur gehalten werden müssen. Solche Geräte kommen häufig bei Buffets, Vereinsfeiern, Hochzeiten und in der Gastronomie zum Einsatz.

Optisch sind sie meist funktionaler als klassische Suppenterrinen. Dafür bieten sie eine zuverlässigere Temperaturhaltung und ein größeres Volumen.

Thermobehälter

Ein isolierter Thermobehälter hält Suppen ohne Strom über einen längeren Zeitraum warm. Er eignet sich für den Transport, Picknicks, Baustellen, Veranstaltungen oder das Mitnehmen größerer Portionen.

Am festlich gedeckten Tisch wirkt ein Thermobehälter weniger dekorativ. Für praktische Anwendungen ist er jedoch robust und energiesparend.

Einzelne Suppenschalen

Die Suppe kann bereits in der Küche in einzelne Schalen portioniert werden. Dadurch ist keine große Servierterrine erforderlich. Die Portionen lassen sich direkt an die Gäste verteilen.

Diese Methode eignet sich bei kleinen Gruppen. Bei vielen Gästen steigt der Aufwand, und die ersten Portionen können bereits abkühlen, während die übrigen Teller gefüllt werden.

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Suppenterrine kaufen – wichtige Auswahlkriterien

Fassungsvermögen

Das Fassungsvermögen gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien. Kleine Terrinen mit einem Volumen von etwa einem bis zwei Litern eignen sich für zwei bis vier Personen. Für Familien oder Gäste sind Modelle mit etwa drei bis vier Litern häufig praktischer. Bei größeren Feiern können fünf Liter oder mehr erforderlich sein.

Das angegebene Gesamtvolumen sollte nicht vollständig ausgenutzt werden. Eine bis zum Rand gefüllte Terrine lässt sich nur schwer tragen und erhöht das Risiko des Verschüttens. Daher ist eine gewisse Reserve sinnvoll.

Für eine gewöhnliche Suppenportion können ungefähr 250 bis 400 Milliliter eingeplant werden. Bei einer Vorspeisensuppe fällt die Portion kleiner aus als bei einem sättigenden Eintopf als Hauptgericht.

Material

Porzellan wirkt elegant und ist für festliche Tafeln besonders beliebt. Keramik und Steinzeug speichern Wärme gut und passen zu einer rustikalen Tischgestaltung. Edelstahl ist robust und hygienisch, während Glas den Blick auf den Inhalt ermöglicht. Gusseisen hält Speisen besonders lange warm, ist jedoch schwer.

Das Material sollte zum geplanten Einsatzzweck passen. Wer die Terrine nur zu Weihnachten oder bei Familienfeiern verwendet, kann stärker auf das Design achten. Für den häufigen Alltagseinsatz sind Robustheit, Spülmaschineneignung und ein moderates Gewicht wichtiger.

Deckel

Ein Deckel reduziert Wärmeverlust und schützt die Speise. Er sollte stabil aufliegen, sich aber problemlos abnehmen lassen. Eine Aussparung für die Suppenkelle ist praktisch, sofern sie groß genug für den verwendeten Kellenstiel ist.

Der Deckelgriff sollte auch mit feuchten Händen sicher greifbar sein. Sehr kleine Knäufe können bei einem schweren Deckel unpraktisch sein. Bei wärmeleitenden Materialien ist ein isolierter Griff vorteilhaft.

Griffe

Seitliche Griffe müssen ausreichend groß, stabil und ergonomisch geformt sein. Die Hände sollten genug Abstand zum heißen Gefäß besitzen. Schmale oder dekorativ verschnörkelte Griffe können zwar elegant aussehen, sind bei einer schweren gefüllten Terrine jedoch nicht immer angenehm.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die Griffe fest mit dem Körper verbunden sind. Bei gebrauchten oder antiken Terrinen dürfen keine Haarrisse an den Griffansätzen vorhanden sein.

Standfestigkeit

Die Terrine sollte einen breiten und ebenen Boden besitzen. Ein wackelndes Gefäß kann beim Ausschöpfen kippen und heiße Flüssigkeit verschütten. Besonders Modelle auf kleinen Füßen oder Sockeln müssen stabil konstruiert sein.

Unter der Terrine kann eine rutschfeste und hitzebeständige Unterlage verwendet werden. Diese schützt zugleich empfindliche Tischoberflächen vor Wärme, Feuchtigkeit und Kratzern.

Öffnung

Eine breite Öffnung erleichtert das Befüllen, Ausschöpfen und Reinigen. Bei einer sehr schmalen Öffnung kann es schwierig sein, größere Einlagen wie Fleischstücke, Klöße oder Gemüse mit der Kelle zu entnehmen.

Die Öffnung sollte zur verwendeten Suppenkelle passen. Bei dickflüssigen Eintöpfen ist eine großzügige Form besonders praktisch.

Gewicht

Das Eigengewicht darf nicht unterschätzt werden. Eine Keramikterrine kann bereits leer mehrere Kilogramm wiegen. Mit drei oder vier Litern heißer Suppe wird sie entsprechend schwerer.

Personen mit eingeschränkter Kraft sollten ein leichteres Modell wählen oder die Terrine direkt am Tisch befüllen. Ein schweres Gefäß mit heißem Inhalt über längere Wege zu tragen, erhöht das Unfallrisiko.

Reinigung

Für eine unkomplizierte Reinigung sind glatte Innenflächen und eine spülmaschinengeeignete Glasur vorteilhaft. Verzierungen, schmale Ränder und tiefe Reliefs können Speisereste festhalten.

Bei handbemalten, vergoldeten oder antiken Terrinen ist häufig Handwäsche erforderlich. Scheuerschwämme und aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden.

Mikrowellen- und Backofeneignung

Manche Terrinen können zum Erwärmen in die Mikrowelle oder den Backofen gestellt werden. Dies ist jedoch nur zulässig, wenn der Hersteller das Modell ausdrücklich dafür freigegeben hat.

Metallische Dekore, Goldränder und Bestandteile aus Metall sind für die Mikrowelle ungeeignet. Auch der Deckelgriff kann aus einem Material bestehen, das keine hohen Temperaturen verträgt.

Design

Das Design sollte zum vorhandenen Geschirr und zur Tischdekoration passen. Eine schlichte weiße Terrine lässt sich flexibel kombinieren. Farbige oder gemusterte Modelle setzen einen stärkeren optischen Akzent.

Wer bereits ein Geschirrservice besitzt, kann nach einer passenden Terrine derselben Serie suchen. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass einzelne Ergänzungsteile später möglicherweise nicht mehr erhältlich sind.


Beliebte Suppenterrinen und Marken im Vergleich

Die folgende Tabelle nennt bekannte Marken und typische Produktserien. Preise können abhängig von Größe, Material, Dekor und Händler deutlich abweichen. Bei älteren Geschirrserien sind Suppenterrinen teilweise nur noch gebraucht erhältlich.

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Royal SuppenterrineVilleroy & Bochetwa 150 bis 250 EuroKlassisch weiße Porzellanterrine mit elegantem Design, passend zu einer hochwertigen Tafel und für festliche Anlässe geeignet.
Maria Weiß TerrineRosenthaletwa 200 bis 400 EuroTraditionelle Porzellanterrine aus einer bekannten Geschirrserie mit charakteristischer Form und hochwertiger Verarbeitung.
Sanssouci SuppenterrineRosenthaletwa 250 bis 500 EuroAufwendig gestaltete Terrine mit klassischem Reliefdekor für besonders festliche und traditionelle Tischdekorationen.
Compact SuppenterrineSeltmann Weidenetwa 80 bis 160 EuroSchlichte und funktionale Porzellanterrine für Familienessen, Gastronomie und den regelmäßigen Gebrauch.
No Limits SuppenterrineSeltmann Weidenetwa 100 bis 200 EuroModern gestaltete Porzellanserie mit klarer Formensprache und vielseitiger Kombinierbarkeit.
Jeverland TerrineFriesland Porzellanetwa 100 bis 200 EuroRobuste und klassisch gestaltete Terrine, die sich gut mit nordisch geprägtem Geschirr kombinieren lässt.
Bianco SuppenterrineThomas Porzellanetwa 90 bis 180 EuroSchlichte weiße Porzellanterrine mit zeitlosem Erscheinungsbild für moderne und klassische Tafeln.
Medusa Rhapsody TerrineVersace by Rosenthaletwa 1.000 bis 2.500 EuroLuxuriöse Designterrine mit auffälligem Dekor, die sich eher als repräsentatives Tafel- und Sammlerstück eignet.
Steinzeug-TerrineLe Creusetetwa 80 bis 180 EuroRobuste und farbige Steinzeugausführung mit guter Wärmespeicherung für Suppen, Eintöpfe und rustikale Gerichte.
Porzellan-SuppenterrineVEGAetwa 50 bis 120 EuroFunktionale Gastronomieausführung mit schlichtem Design, breiter Öffnung und alltagstauglicher Verarbeitung.

Welche Größe eignet sich für wie viele Personen?

FassungsvermögenUngefähre PersonenzahlGeeigneter Einsatzzweck
1 bis 1,5 Literetwa 2 bis 3 PersonenKleine Haushalte, Vorspeisensuppen oder Beilagen
2 bis 2,5 Literetwa 4 bis 6 PersonenFamilienessen und kleinere Einladungen
3 bis 4 Literetwa 6 bis 10 PersonenFeiertage, größere Familien und sättigende Suppen
5 bis 6 Literetwa 10 bis 15 PersonenFeiern, Buffets und größere Gästegruppen
Mehr als 6 Litermehr als 15 PersonenGastronomie, Vereinsveranstaltungen und große Buffets

Suppenterrine richtig verwenden

Vor dem Befüllen kann die Terrine vorgewärmt werden. Dazu wird zunächst warmes und anschließend heißes Wasser eingefüllt. Nach einigen Minuten wird das Wasser ausgegossen und die Suppe eingefüllt. Durch dieses Vorgehen verliert die Speise beim Kontakt mit dem Gefäß weniger Wärme.

Sehr kalte Keramik- oder Glasterrinen sollten nicht direkt mit kochender Flüssigkeit befüllt werden. Der starke Temperaturunterschied kann Spannungen im Material verursachen. Dies gilt besonders für ältere oder bereits leicht beschädigte Gefäße.

Die Terrine sollte auf einer stabilen und hitzebeständigen Unterlage stehen. Beim Tragen müssen beide Griffe verwendet werden. Der Deckel sollte dabei sicher aufliegen, darf aber nicht nur am Deckelknauf festgehalten werden.

Beim Öffnen ist Vorsicht vor heißem Dampf geboten. Der Deckel wird am besten vom Körper weg angehoben, damit der Dampf nicht in Richtung Gesicht oder Hände austritt.

Wie bleibt die Suppe länger warm?

Das Vorwärmen der Terrine ist eine einfache und wirkungsvolle Maßnahme. Zusätzlich sollte der Deckel möglichst lange geschlossen bleiben. Häufiges Öffnen lässt Wärme und Dampf entweichen.

Eine dickwandige Terrine aus Steinzeug, Keramik oder Gusseisen speichert Wärme besser als ein dünnwandiges Gefäß. Auch doppelwandige Edelstahlmodelle können gute Isoliereigenschaften besitzen.

Für längere Mahlzeiten kann ein geeignetes Stövchen oder eine elektrische Warmhalteplatte verwendet werden. Dabei müssen Materialfreigabe und Sicherheitsanweisungen des Herstellers beachtet werden. Ein Teelicht darf nicht direkt unter ein ungeeignetes Porzellan- oder Glasgefäß gestellt werden.

Die Speise sollte nicht über einen langen Zeitraum bei nur lauwarmer Temperatur stehen. Besonders Suppen mit Fleisch, Sahne, Fisch oder Milchprodukten können bei ungeeigneten Temperaturen hygienisch problematisch werden.

Reinigung und Pflege einer Suppenterrine

Nach der Verwendung sollte die Terrine zunächst etwas abkühlen. Ein heißes Gefäß darf nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt werden. Starke Temperaturunterschiede können Risse verursachen.

Spülmaschinengeeignete Modelle können entsprechend der Herstelleranleitung gereinigt werden. Große Terrinen benötigen jedoch viel Platz und sollten so eingeräumt werden, dass sie nicht gegen anderes Geschirr schlagen. Deckel und Korpus werden am besten getrennt platziert.

Empfindliche Dekore, Goldränder, Handbemalungen und antike Stücke sollten von Hand gereinigt werden. Verwendet werden warmes Wasser, ein mildes Spülmittel und ein weicher Schwamm. Scheuernde Reinigungsmittel, Stahlwolle und harte Bürsten können die Oberfläche beschädigen.

Verfärbungen durch Tomatensuppe, Curry oder andere intensive Lebensmittel sollten möglichst zeitnah entfernt werden. Bei glasierten Oberflächen genügt häufig längeres Einweichen. Aggressive Bleichmittel sollten nur verwendet werden, wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt.

Vor dem Verstauen muss die Terrine vollständig trocken sein. Deckel und Korpus sollten nicht luftdicht ineinandergeschlossen gelagert werden, wenn noch Restfeuchtigkeit vorhanden ist. Ein weiches Tuch zwischen Deckel und Rand kann Kratzer und Abplatzungen verhindern.

Häufige Fehler bei der Verwendung

Ein häufiger Fehler ist das Befüllen einer eiskalten Terrine mit kochender Suppe. Besonders bei Keramik, Steingut und Glas kann dies zu Spannungsrissen führen. Ein langsames Vorwärmen reduziert das Risiko.

Auch eine Überfüllung ist problematisch. Die Suppe kann beim Tragen über den Rand schwappen und schwere Verbrühungen verursachen. Die Terrine sollte nur so weit befüllt werden, dass sie sicher transportiert und ausgeschöpft werden kann.

Ein weiterer Fehler besteht darin, die Terrine ausschließlich am Deckelgriff zu bewegen. Der Deckel ist nicht dafür ausgelegt, das Gewicht des gesamten Gefäßes zu tragen. Zum Transport müssen immer die seitlichen Griffe verwendet werden.

Bei Terrinen mit Stövchen kann eine ungeeignete Wärmequelle Schäden verursachen. Offene Flammen, zu hohe Temperaturen oder ein instabiler Stand sind zu vermeiden.

FAQ – häufig gestellte Fragen zur Suppenterrine

Wie groß sollte eine Suppenterrine für eine Familie sein?

Für eine Familie mit vier bis sechs Personen ist ein Fassungsvermögen von etwa zwei bis drei Litern häufig ausreichend. Die genaue Größe hängt davon ab, ob die Suppe als Vorspeise oder als Hauptgericht serviert wird. Bei einer Vorspeise werden kleinere Portionen benötigt, während ein Eintopf als Hauptmahlzeit deutlich größere Mengen erfordert.

Eine gewisse Reserve ist sinnvoll, damit die Terrine nicht bis zum Rand gefüllt werden muss. Wer regelmäßig Gäste bewirtet, kann direkt ein Modell mit drei bis vier Litern wählen. Zu große Terrinen sind jedoch schwerer, benötigen mehr Stauraum und wirken bei kleinen Mengen möglicherweise unpassend.

Welches Material hält Suppen am längsten warm?

Gusseisen, dickwandige Keramik und Steinzeug besitzen eine besonders gute Wärmespeicherung. Sie nehmen beim Vorwärmen viel Energie auf und geben diese langsam wieder ab. Gusseisen hält Speisen meist besonders lange warm, ist jedoch sehr schwer und kann außen stark erhitzen.

Doppelwandiger Edelstahl kann ebenfalls gut isolieren. Dünnes Glas oder dünnwandiges Metall verliert Wärme meist schneller. Unabhängig vom Material verbessert ein gut sitzender Deckel die Wärmespeicherung deutlich.

Kann eine Suppenterrine in den Backofen gestellt werden?

Das hängt vom Material und von der Herstellerfreigabe ab. Viele Terrinen aus Steinzeug oder hitzebeständiger Keramik können bei begrenzten Temperaturen im Backofen verwendet werden. Andere Modelle besitzen empfindliche Dekore, verklebte Griffe oder Deckelknäufe, die nicht backofenfest sind.

Vor der Nutzung müssen die Produktangaben geprüft werden. Eine Terrine sollte nicht aus dem Kühlschrank direkt in einen heißen Backofen gestellt werden. Starke Temperaturwechsel können das Material beschädigen.

Ist jede Suppenterrine spülmaschinengeeignet?

Nein. Moderne weiße Porzellan- und Steinzeugterrinen sind häufig spülmaschinengeeignet. Handbemalte Modelle, Goldränder, antike Stücke und empfindliche Glasuren sollten dagegen meist von Hand gereinigt werden.

Auch die Größe kann problematisch sein. Eine große Terrine kann in der Spülmaschine gegen andere Gegenstände stoßen. Die Herstellerangaben haben Vorrang, da falsche Reinigung Dekor, Glasur und Material dauerhaft beschädigen kann.

Kann eine Suppenterrine in die Mikrowelle?

Eine Mikrowellennutzung ist nur möglich, wenn das Material ausdrücklich dafür geeignet ist. Terrinen mit Goldrand, Metallverzierungen oder metallischen Bestandteilen dürfen nicht in die Mikrowelle gestellt werden.

Auch große Gefäße können sich ungleichmäßig erwärmen. Der Deckel sollte nur lose aufliegen, damit Dampf entweichen kann. Im Zweifel ist es sicherer, die Suppe in einem geeigneten Topf oder einzelnen mikrowellengeeigneten Schalen zu erwärmen.

Wie wird eine schwere Suppenterrine sicher getragen?

Die Terrine sollte mit beiden Händen an den seitlichen Griffen getragen werden. Vorher muss geprüft werden, ob die Griffe trocken und unbeschädigt sind. Bei heißen Griffen werden rutschfeste Topflappen oder hitzebeständige Handschuhe verwendet.

Der Transportweg sollte frei von Hindernissen sein. Die Terrine darf nicht bis zum Rand gefüllt werden. Bei sehr schweren Modellen kann es sicherer sein, das leere Gefäß auf den Tisch zu stellen und die Suppe anschließend mit einem kleineren Behälter einzufüllen.

Was ist die Aussparung im Deckel?

Die Aussparung ist für den Stiel einer Suppenkelle vorgesehen. Dadurch kann die Kelle in der Terrine verbleiben, während der Deckel weitgehend geschlossen ist. Das reduziert den Wärmeverlust und verhindert, dass die Kelle separat auf dem Tisch abgelegt werden muss.

Die Öffnung kann allerdings etwas Dampf entweichen lassen. Beim Kauf sollte geprüft werden, ob die eigene Kelle durch die Aussparung passt und der Deckel trotzdem stabil aufliegt.

Kann eine Suppenterrine auch für kalte Speisen genutzt werden?

Ja. Eine Suppenterrine kann für Salate, Bowlen, kalte Schalen, Desserts, Obst oder Gebäck verwendet werden. Besonders dekorative Modelle eignen sich hervorragend als große Servierschüssel.

Bei kalten Speisen ist der Deckel ebenfalls praktisch, da er den Inhalt schützt. Eine Terrine sollte jedoch nur dann im Kühlschrank aufbewahrt werden, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und das Material starke Temperaturwechsel verträgt.

Wie lässt sich eine alte Suppenterrine auf Lebensmittelechtheit prüfen?

Bei sehr alten oder antiken Terrinen ist eine sichere Beurteilung ohne fachliche Untersuchung schwierig. Historische Glasuren und Dekore können Stoffe enthalten, die nach heutigen Maßstäben nicht für den regelmäßigen Lebensmittelkontakt geeignet sind.

Bei unbekannter Herkunft, beschädigter Glasur oder sichtbaren Haarrissen sollte das Stück besser nur dekorativ genutzt werden. Besonders säurehaltige und heiße Speisen können unerwünschte Stoffe aus ungeeigneten Oberflächen lösen.

Was tun, wenn der Deckel zerbrochen ist?

Zunächst kann beim Hersteller oder Fachhändler nach einem Ersatzdeckel gesucht werden. Dafür werden Modellname, Serienbezeichnung, Durchmesser und gegebenenfalls Dekornummer benötigt. Bei älteren Geschirrserien können Gebrauchtmärkte oder spezialisierte Porzellanbörsen hilfreich sein.

Ein fremder Deckel sollte nur verwendet werden, wenn er sicher aufliegt und nicht in die Terrine rutschen kann. Ohne passenden Deckel lässt sich das Gefäß weiterhin als offene Servierschüssel verwenden, verliert jedoch einen Teil seiner Wärmespeicherung.

Wie wird eine Suppenterrine richtig gelagert?

Die Terrine sollte sauber, trocken und geschützt im Schrank stehen. Der Deckel kann umgedreht auf den Korpus gelegt werden, sofern dadurch keine Belastung auf empfindliche Griffe oder Verzierungen entsteht. Weiche Tücher oder Filzeinlagen verhindern Kratzer.

Schwere Gegenstände dürfen nicht auf einer empfindlichen Terrine gestapelt werden. Antike oder wertvolle Modelle werden am besten einzeln und an einem sicheren Ort gelagert.

Ist eine Suppenterrine mit Stövchen sinnvoll?

Ein Stövchen ist sinnvoll, wenn die Suppe während eines längeren Essens warm bleiben soll. Es kann besonders bei Buffets, Fondueabenden oder großen Familienfeiern praktisch sein. Voraussetzung ist, dass die Terrine für die entsprechende Wärmezufuhr geeignet ist.

Offene Flammen müssen beaufsichtigt werden. Das Stövchen sollte stabil stehen und ausreichend Abstand zu Tischdecken, Servietten und Dekorationen besitzen. Für Haushalte mit Kindern kann eine elektrische Warmhalteplatte die sicherere Lösung sein.


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Fazit: Eine Suppenterrine verbindet Funktionalität mit einer stilvollen Tischgestaltung

Eine Suppenterrine ist eine praktische und dekorative Ergänzung für Haushalte, in denen Suppen, Eintöpfe, Brühen oder andere Speisen regelmäßig direkt am Tisch serviert werden. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Kochtopf sorgt sie für ein ansprechenderes Gesamtbild und kann durch ihre Materialstärke und den passenden Deckel dazu beitragen, den Inhalt länger warm zu halten.

Für festliche Anlässe sind Modelle aus hochwertigem Porzellan besonders beliebt. Sie wirken elegant und lassen sich häufig passend zu vorhandenen Geschirrserien auswählen. Keramik und Steinzeug bieten eine gute Wärmespeicherung und passen hervorragend zu einer rustikalen oder gemütlichen Tischgestaltung. Edelstahl ist robust und hygienisch, während Gusseisen besonders lange warm hält, aber ein deutlich höheres Gewicht besitzt.

Die geeignete Größe hängt von der Personenzahl und der Art des Gerichts ab. Für einen kleinen Haushalt reicht häufig ein Volumen von ein bis zwei Litern. Familien und Gastgeber sollten eher drei bis vier Liter einplanen. Wichtig ist, dass die Terrine nicht bis zum Rand gefüllt werden muss und auch mit heißem Inhalt noch sicher getragen werden kann.

Ein gut sitzender Deckel, stabile Griffe, eine breite Öffnung und ein standfester Boden erhöhen den Bedienkomfort. Wer das Gefäß regelmäßig nutzen möchte, sollte zudem auf eine pflegeleichte, spülmaschinengeeignete Oberfläche achten. Empfindliche Dekore, Goldränder und antike Stücke benötigen dagegen eine vorsichtige Reinigung von Hand.

Vor dem Befüllen mit heißer Suppe kann die Terrine langsam vorgewärmt werden. Dadurch bleibt die Speise länger warm und das Risiko eines Temperaturschocks wird reduziert. Sehr kalte Gefäße dürfen nicht plötzlich mit kochender Flüssigkeit in Kontakt kommen. Beim Tragen und Öffnen ist außerdem Vorsicht vor heißem Inhalt und aufsteigendem Dampf erforderlich.

Wer eine Suppenterrine kaufen möchte, sollte sich daher nicht ausschließlich am Aussehen orientieren. Fassungsvermögen, Material, Gewicht, Reinigung, Griffform und Verwendungszweck sind mindestens ebenso wichtig. Eine gut ausgewählte Terrine kann über viele Jahre verwendet werden und sowohl bei alltäglichen Familienessen als auch bei festlichen Veranstaltungen für eine komfortable und hochwertige Präsentation der Speisen sorgen.

Zuletzt Aktualisiert am 02.08.2026

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