Ein Barmaß gehört zu den wichtigsten Werkzeugen einer gut ausgestatteten Hausbar, denn selbst hochwertige Spirituosen, frische Säfte und sorgfältig ausgewählte Zutaten ergeben nur dann einen ausgewogenen Cocktail, wenn die einzelnen Flüssigkeiten im richtigen Verhältnis miteinander vermischt werden, wobei bereits wenige Milliliter zu viel oder zu wenig den Geschmack, die Stärke, die Süße, die Säure und sogar die Konsistenz eines Drinks deutlich verändern können. Das kompakte Messgefäß, das häufig auch als Jigger, Cocktailmaß oder Spirituosenmaß bezeichnet wird, ermöglicht ein schnelles und wiederholbares Abmessen kleiner Flüssigkeitsmengen und ist damit sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Hobby-Barkeeper und professionelle Anwender interessant. Barmaße werden in zahlreichen Größen, Formen und Materialien angeboten. Klassische Doppelbarmaße besitzen zwei gegenüberliegende Messbecher, während moderne japanische Jigger eine besonders schlanke Form und zusätzliche Innenmarkierungen aufweisen können. Daneben gibt es einfache Messbecher, Modelle mit Griff, mehrstufige Varianten und komplette Barsets. Damit ein Barmaß im Alltag zuverlässig funktioniert, sollte es gut ablesbar, standsicher, angenehm zu greifen und sauber verarbeitet sein. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was ein Barmaß ist, welche Arten erhältlich sind, welche Vor- und Nachteile bestehen, welche Alternativen infrage kommen und worauf beim Kauf, bei der Anwendung sowie bei der Reinigung geachtet werden sollte.
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Was ist ein Barmaß?
Ein Barmaß ist ein kleines Messgefäß, das zum präzisen Dosieren von Spirituosen, Sirup, Säften, Likören und anderen flüssigen Cocktailzutaten verwendet wird. Im internationalen Sprachgebrauch ist häufig die Bezeichnung Jigger üblich. Das Werkzeug kommt sowohl in professionellen Bars als auch in Restaurants, Hotels und privaten Haushalten zum Einsatz.
Die typische Bauform besteht aus zwei kegelförmigen oder becherförmigen Gefäßen, die an ihren schmalen Seiten miteinander verbunden sind. Dadurch besitzt das Barmaß auf jeder Seite ein unterschiedliches Fassungsvermögen. Häufige Kombinationen sind zwei und vier Zentiliter, zwei und drei Zentiliter, drei und fünf Zentiliter oder drei und sechs Zentiliter. Internationale Modelle können stattdessen mit Milliliterangaben oder Flüssigunzen gekennzeichnet sein.
Zur Verwendung wird die gewünschte Flüssigkeit bis zum Rand oder bis zu einer vorhandenen Markierung eingefüllt und anschließend in einen Cocktailshaker, ein Rührglas oder direkt in das Trinkglas gegeben. Anschließend wird das Barmaß umgedreht oder erneut befüllt, wenn eine andere Menge benötigt wird. Der Messvorgang dauert nur wenige Sekunden und ermöglicht dennoch eine wesentlich genauere Dosierung als das freie Eingießen aus einer Flasche.
Die exakte Dosierung ist insbesondere bei klassischen Cocktailrezepten wichtig. Ein Cocktail besteht aus einem bestimmten Verhältnis von Basis-Spirituose, süßen Bestandteilen, Säure, Bitterstoffen und verdünnenden Zutaten. Wird beispielsweise zu viel Sirup verwendet, kann der Drink unangenehm süß werden. Eine zu große Menge Zitronen- oder Limettensaft kann den Cocktail dagegen stark säuerlich machen. Zu viel Alkohol kann die übrigen Aromen überdecken und den Drink unausgewogen wirken lassen.
Ein Barmaß ist nicht nur für alkoholische Cocktails geeignet. Es kann ebenso beim Zubereiten alkoholfreier Mocktails, Kaffeespezialitäten, Desserts, Dressings, Marinaden und kleiner Soßenmengen verwendet werden. Besonders Zutaten mit intensivem Geschmack lassen sich damit kontrolliert dosieren.
Die meisten Barmaße bestehen aus Edelstahl. Das Material ist robust, geschmacksneutral, pflegeleicht und für den Kontakt mit verschiedenen Flüssigkeiten geeignet. Daneben gibt es Modelle aus Glas, Kunststoff, Kupfer, versilbertem Metall oder beschichtetem Edelstahl. Die Materialwahl beeinflusst das Gewicht, die Haltbarkeit, die Optik und den Pflegeaufwand.
Ein klassisches Barmaß besitzt häufig keine aufgedruckte Skala. Die jeweilige Seite entspricht einer festgelegten Menge und wird vollständig befüllt. Andere Modelle verfügen über eingravierte oder geprägte Innenmarkierungen. Dadurch können mit einem einzigen Gefäß mehrere Mengen abgemessen werden. Gerade für Rezepte mit 10, 15, 20, 25 oder 30 Millilitern sind solche Abstufungen hilfreich.
Vorteile eines Barmaßes
Der größte Vorteil eines Barmaßes ist die präzise Dosierung. Cocktails können nach einem festen Rezept zubereitet werden und schmecken bei wiederholter Zubereitung annähernd gleich. Ohne Messhilfe hängt das Ergebnis stark davon ab, wie schnell und wie lange eine Flasche ausgegossen wird.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Handhabung. Ein Barmaß benötigt keine Batterien, keine komplizierte Einstellung und nur sehr wenig Platz. Es kann direkt neben Shaker, Rührglas und Flaschen abgelegt werden und ist jederzeit einsatzbereit.
Auch die Geschwindigkeit spricht für dieses Werkzeug. Erfahrene Anwender können ein Doppelbarmaß in einer fließenden Bewegung befüllen, ausgießen, drehen und erneut verwenden. Damit eignet es sich auch für die Zubereitung mehrerer Getränke hintereinander.
Durch das kontrollierte Abmessen lassen sich außerdem Zutaten sparen. Teure Spirituosen, Liköre und Sirupe werden nicht versehentlich überdosiert. Besonders bei mehreren Gästen kann eine genaue Portionierung den Verbrauch deutlich besser kalkulierbar machen.
Das Barmaß trägt zudem zu einem ausgewogenen Geschmack bei. Der Alkoholgehalt, die Süße und die Säure eines Cocktails lassen sich besser kontrollieren. Dies ist nicht nur für klassische Rezepte, sondern auch beim Entwickeln eigener Drinks hilfreich.
Hochwertige Edelstahlmodelle sind langlebig und leicht zu reinigen. Sie nehmen normalerweise weder Gerüche noch Farben an und können bei geeigneter Herstellerfreigabe häufig in der Spülmaschine gereinigt werden.
Nachteile eines Barmaßes
Ein Nachteil besteht darin, dass einfache Doppelbarmaße häufig nur zwei feste Mengen abbilden. Werden kleinere oder dazwischenliegende Mengen benötigt, muss nach Augenmaß gearbeitet oder ein weiteres Messgefäß verwendet werden.
Bei sehr kleinen und schmalen Modellen kann das Befüllen schwierig sein. Wird die Flasche zu schnell ausgegossen, läuft die Flüssigkeit über den Rand. Dies führt zu Verschwendung und kann die Arbeitsfläche verschmutzen.
Außen aufgedruckte Skalen können sich mit der Zeit abnutzen. Eingravierte oder geprägte Markierungen sind langlebiger, aber je nach Beleuchtung und Materialoberfläche nicht immer gut zu erkennen.
Sehr leichte Barmaße aus dünnem Metall können beim Abstellen kippen oder sich minderwertig anfühlen. Dünne Kanten können außerdem unangenehm am Finger liegen. Modelle mit einer sauber gerollten oder abgerundeten Kante sind meist komfortabler.
Beschichtete Varianten in Gold-, Kupfer- oder Schwarztönen benötigen häufig eine vorsichtigere Reinigung. Aggressive Reinigungsmittel, harte Schwämme und Spülmaschinenprogramme können die dekorative Oberfläche beschädigen.
Ein weiteres Problem entsteht bei unterschiedlichen Maßeinheiten. Rezepte können Angaben in Zentilitern, Millilitern oder Flüssigunzen enthalten. Das Barmaß sollte zu den bevorzugten Rezepten passen oder ausreichend viele Markierungen besitzen.
Barmaße Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Barmaßen gibt es?
Klassisches Doppelbarmaß
Das klassische Doppelbarmaß ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Variante. Es besteht aus zwei Messbechern, die an den schmalen Enden miteinander verbunden sind. Die beiden Seiten besitzen unterschiedliche Volumen, sodass mit einem einzigen Werkzeug zwei fest definierte Mengen abgemessen werden können.
In Deutschland ist die Kombination aus zwei und vier Zentilitern besonders verbreitet. Die kleinere Seite eignet sich beispielsweise für Liköre, Sirupe und kleinere Spirituosenmengen, während die größere Seite häufig für die Basis-Spirituose eines Cocktails verwendet wird. Auch Varianten mit zwei und drei Zentilitern oder drei und fünf Zentilitern sind erhältlich.
Der Vorteil dieser Bauform ist die schnelle Handhabung. Das Barmaß wird an der schmalen Verbindungsstelle zwischen Daumen und Fingern gehalten. Nach dem Ausgießen kann es unmittelbar gedreht und mit der anderen Seite verwendet werden. Für einfache Rezepte und die private Hausbar ist diese Ausführung in vielen Fällen vollkommen ausreichend.
Beim Kauf sollte auf die Breite der Verbindung geachtet werden. Eine sehr schmale Mitte sieht elegant aus, kann bei nassen Händen jedoch schwerer zu kontrollieren sein. Eine leicht verbreiterte oder strukturierte Griffzone bietet mehr Sicherheit.
Japanischer Jigger
Der japanische Jigger besitzt eine längliche, schlanke und meist besonders elegante Form. Die beiden Messbecher sind höher und schmaler als bei einem klassischen Doppelbarmaß. Dadurch lässt sich die Flüssigkeit kontrolliert eingießen und präzise in einen Shaker oder ein Rührglas ausgießen.
Viele japanische Modelle verfügen über zusätzliche Innenmarkierungen. Damit lassen sich innerhalb der beiden Hauptvolumen mehrere Teilmengen ablesen. Ein Barmaß mit 30- und 60-Milliliter-Seite kann beispielsweise Markierungen für 10, 15, 20, 30 oder 45 Milliliter besitzen.
Die schlanke Form erleichtert professionell wirkende Bewegungsabläufe. Gleichzeitig kann die hohe Bauweise für Einsteiger zunächst ungewohnt sein. Wird zu schnell eingefüllt, kann Flüssigkeit überlaufen. Nach kurzer Eingewöhnung ermöglicht diese Form jedoch eine sehr präzise Arbeitsweise.
Japanische Jigger eignen sich besonders für Nutzer, die regelmäßig verschiedene Cocktails zubereiten und flexible Teilmengen benötigen. Auch optisch passen sie gut zu hochwertigen Barwerkzeugen aus Edelstahl.
Amerikanischer Jigger
Amerikanische Barmaße sind häufig in Flüssigunzen gekennzeichnet. Typische Größen sind eine halbe, eine oder eineinhalb Unzen. Diese Maßeinheit wird in zahlreichen amerikanischen Cocktailrezepten verwendet.
Eine US-Flüssigunze entspricht ungefähr 29,6 Millilitern. In der praktischen Cocktailzubereitung wird häufig mit gerundeten Mengen gearbeitet. Wer überwiegend deutschsprachige Rezepte mit Zentiliterangaben verwendet, muss die Werte möglicherweise umrechnen.
Der amerikanische Jigger ist vor allem dann sinnvoll, wenn internationale Cocktailbücher oder englischsprachige Rezeptdatenbanken genutzt werden. Modelle mit einer kombinierten Milliliter- und Unzenskala bieten eine besonders flexible Lösung.
Barmaß mit Innenskala
Ein Barmaß mit Innenskala besitzt zusätzliche Markierungen im Inneren des Messbechers. Diese können eingraviert, eingeprägt, aufgedruckt oder durch kleine Stufen dargestellt sein. Dadurch lassen sich mehrere Flüssigkeitsmengen mit einer einzigen Seite abmessen.
Diese Variante ist besonders vielseitig. Sie eignet sich für Cocktails mit kleinen Mengen an Sirup, Bitter, Likör oder Saft. Statt mehrere unterschiedliche Messbecher zu verwenden, kann die benötigte Menge an einer Markierung abgelesen werden.
Wichtig ist eine gute Sichtbarkeit. Glänzender Edelstahl kann Licht spiegeln und feine Markierungen schwer erkennbar machen. Eine matte Innenseite oder deutlich ausgeprägte Stufen verbessern die Ablesbarkeit. Farbige Markierungen sind gut sichtbar, können sich bei minderwertiger Verarbeitung jedoch abnutzen.
Einfaches Barmaß mit nur einem Messbecher
Ein einseitiges Barmaß ähnelt einem kleinen Messbecher. Es besitzt nur einen Behälter, kann aber mit mehreren Markierungen ausgestattet sein. Diese Bauweise ist häufig standsicherer als ein Doppelbarmaß und lässt sich bequem auf der Arbeitsfläche abstellen.
Einseitige Modelle eignen sich gut für Einsteiger, die langsam und kontrolliert arbeiten möchten. Sie können auch beim Kochen, Backen und Zubereiten von Kaffeespezialitäten verwendet werden. Der Nachteil liegt darin, dass das schnelle Wenden zwischen zwei festen Größen entfällt.
Ein Griff oder kleiner Henkel kann die Handhabung erleichtern. Gleichzeitig benötigt ein solches Modell etwas mehr Platz in der Schublade oder auf der Barablage.
Barmaß mit Griff
Ein Barmaß mit Griff erinnert an eine kleine Schöpfkelle oder einen Miniaturmessbecher. Der Griff verhindert, dass die Finger direkt mit der Flüssigkeit oder dem Rand in Berührung kommen. Dies kann hygienisch und bei klebrigen Zutaten besonders praktisch sein.
Modelle mit langem Griff lassen sich außerdem in höhere Gefäße eintauchen. Sie sind jedoch weniger kompakt und können beim schnellen Arbeiten unhandlicher sein. Für eine private Hausbar oder für das Dosieren von Sirup und Soßen kann diese Bauform dennoch sinnvoll sein.
Mehrstufiges Barmaß
Mehrstufige Barmaße besitzen eine konische Form mit deutlich erkennbaren Abstufungen. Jede Stufe entspricht einer bestimmten Menge. Dadurch kann der Flüssigkeitsstand schnell kontrolliert werden.
Diese Konstruktion ist besonders nützlich, wenn viele unterschiedliche Mengen abgemessen werden müssen. Die Stufen sind oftmals leichter zu erkennen als feine Gravuren. Allerdings können sich in den Übergängen Rückstände sammeln, weshalb eine gründliche Reinigung erforderlich ist.
Barmaß aus Edelstahl
Edelstahl ist das am häufigsten verwendete Material. Er ist widerstandsfähig, langlebig und geschmacksneutral. Ein massives Edelstahl-Barmaß liegt angenehm in der Hand und bleibt auch bei regelmäßiger Nutzung formstabil.
Polierte Oberflächen wirken elegant, zeigen jedoch Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlicher. Mattierter Edelstahl ist unempfindlicher gegenüber sichtbaren Gebrauchsspuren. Bei farbig beschichteten Modellen sollte geprüft werden, ob der Hersteller eine Reinigung in der Spülmaschine erlaubt.
Barmaß aus Glas
Glasbarmaße bieten eine besonders gute Ablesbarkeit. Skalen und Flüssigkeitsstände sind von außen deutlich sichtbar. Zudem nimmt Glas normalerweise keine Gerüche oder Geschmäcker an.
Der größte Nachteil ist die Bruchgefahr. Wird das Barmaß auf eine harte Arbeitsplatte oder einen gefliesten Boden fallen gelassen, kann es beschädigt werden. Für ruhiges Arbeiten in der privaten Küche ist ein Glasmodell gut geeignet, während Edelstahl im hektischen Barbetrieb meist robuster ist.
Barmaß aus Kunststoff
Kunststoffmodelle sind leicht, preisgünstig und teilweise transparent. Dadurch kann der Flüssigkeitsstand gut abgelesen werden. Sie eignen sich als einfache Lösung für Einsteiger, Reisen oder gelegentliche Cocktailabende.
Im Vergleich zu Edelstahl kann Kunststoff schneller zerkratzen oder Gerüche annehmen. Bestimmte stark gefärbte Zutaten können Verfärbungen verursachen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Material für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist.
Beschichtetes Barmaß
Beschichtete Barmaße sind unter anderem in Gold, Roségold, Kupfer, Schwarz oder Regenbogenoptik erhältlich. Sie werden häufig passend zu Shakern, Barsieben und Barlöffeln angeboten und können eine Hausbar optisch aufwerten.
Die dekorative Beschichtung beeinflusst die Messfunktion normalerweise nicht. Sie kann jedoch empfindlicher gegenüber Kratzern, Scheuermitteln und aggressiven Reinigern sein. Solche Modelle sollten vorsichtig von Hand gereinigt und mit einem weichen Tuch getrocknet werden.
Barmaß als Teil eines Cocktailsets
Viele Barmaße werden gemeinsam mit einem Shaker, Barsieb, Barlöffel, Eiszange, Flaschenöffner und Ausgießern angeboten. Ein solches Set ist praktisch für Einsteiger, die noch keine Barausstattung besitzen.
Bei sehr günstigen Komplettsets kann die Qualität der einzelnen Teile unterschiedlich ausfallen. Das Barmaß sollte eine gut erkennbare Skalierung und saubere Kanten besitzen. Ein umfangreiches Set ist nicht automatisch besser als wenige, dafür hochwertige Einzelwerkzeuge.
Welche Alternativen zu einem Barmaß gibt es?
Küchenmessbecher
Ein herkömmlicher Küchenmessbecher kann als Ersatz verwendet werden, wenn er eine ausreichend feine Skala besitzt. Große Messbecher beginnen jedoch häufig erst bei 50 oder 100 Millilitern und sind für kleine Cocktailmengen zu ungenau.
Kleine Küchenmessbecher mit einer Skalierung ab fünf oder zehn Millilitern sind besser geeignet. Sie benötigen allerdings mehr Platz und lassen sich weniger elegant in einen flüssigen Arbeitsablauf integrieren.
Schnapsglas mit Eichmarkierung
Ein Schnapsglas mit einer gut sichtbaren Markierung für zwei oder vier Zentiliter kann als einfache Alternative dienen. Es ist in vielen Haushalten vorhanden und lässt sich standsicher abstellen.
Ein Schnapsglas ist jedoch meist nur für eine einzige Menge vorgesehen. Zwischenwerte müssen geschätzt werden. Außerdem ist Glas bruchempfindlicher als ein Barmaß aus Edelstahl.
Messlöffel
Messlöffel eignen sich besonders für kleine Mengen an Sirup, Zitronensaft, Sahne oder anderen Zutaten. Übliche Größen sind fünf, zehn und 15 Milliliter. Bei sehr kleinen Rezeptmengen können sie genauer sein als ein großes Barmaß.
Für mehrere Zentiliter Spirituose sind Messlöffel allerdings umständlich, da sie mehrfach befüllt werden müssen. Sie eignen sich daher eher als Ergänzung als als vollständiger Ersatz.
Digitale Küchenwaage
Eine digitale Feinwaage kann Flüssigkeiten nach Gewicht dosieren. Dazu wird ein Gefäß auf die Waage gestellt, tariert und anschließend befüllt. Dieses Verfahren kann sehr genau sein.
Im normalen Barbetrieb ist die Verwendung jedoch vergleichsweise langsam. Außerdem entspricht das Gewicht einer Flüssigkeit nicht immer exakt ihrem Volumen, da verschiedene Zutaten eine unterschiedliche Dichte besitzen. Für die Entwicklung eigener Rezepte kann eine Waage dennoch nützlich sein.
Flaschenausgießer
Dosierausgießer werden auf Flaschen gesetzt und ermöglichen einen gleichmäßigen Flüssigkeitsstrom. Erfahrene Barkeeper können Mengen über die Ausgießdauer abschätzen. Diese Methode wird häufig als Free Pouring bezeichnet.
Für Einsteiger ist sie deutlich ungenauer als ein Barmaß. Flaschenfüllstand, Viskosität, Ausgießer und Handbewegung beeinflussen das Ergebnis. Wer Cocktails reproduzierbar zubereiten möchte, ist mit einem Jigger meist besser beraten.
Automatischer Spirituosendosierer
Automatische Dosierer geben bei jeder Betätigung eine festgelegte Flüssigkeitsmenge aus. Sie können direkt an einer Flasche oder an einer Wandhalterung befestigt werden.
Solche Systeme eignen sich für häufig verwendete Standardmengen. Sie sind jedoch weniger flexibel, müssen regelmäßig gereinigt werden und passen nicht auf jede Flasche. Für eine vielseitige Hausbar bleibt ein klassisches Barmaß meistens praktischer.
Freies Eingießen nach Zeit
Beim freien Eingießen wird die Flüssigkeitsmenge anhand einer festgelegten Zählweise oder Ausgießdauer geschätzt. Diese Technik kann mit viel Übung schnell funktionieren, ist aber von zahlreichen Faktoren abhängig.
Für hochwertige Spirituosen, komplexe Rezepte und gleichbleibende Ergebnisse ist das Abmessen mit einem Barmaß zuverlässiger. Freies Eingießen ist daher eher eine erlernte Arbeitstechnik als eine gleichwertige Messalternative.
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Wichtige Kaufkriterien für ein Barmaß
Fassungsvermögen
Das Fassungsvermögen sollte zu den bevorzugten Cocktailrezepten passen. Für viele deutschsprachige Rezepte ist ein Doppelbarmaß mit zwei und vier Zentilitern praktisch. Wer internationale Rezepte nutzt, profitiert von einer Milliliter- oder Unzenskala.
Ein größeres Barmaß mit 30 und 60 Millilitern bietet mehr Volumen, kann bei kleinen Mengen jedoch schwieriger abzulesen sein. Zusätzliche Innenmarkierungen erhöhen die Vielseitigkeit.
Skalierung
Eine gut sichtbare Skala erleichtert das genaue Dosieren. Eingravierte und eingeprägte Markierungen sind dauerhaft und können sich nicht einfach abwaschen. Aufgedruckte Linien sind teilweise deutlicher, können sich bei häufigem Gebrauch jedoch lösen.
Die Skala sollte auch bei schwacher Beleuchtung gut erkennbar sein. In einer Bar mit gedämpftem Licht können feine Linien auf glänzendem Edelstahl schwer zu sehen sein.
Material
Edelstahl ist robust und pflegeleicht. Glas ermöglicht eine gute Ablesbarkeit, ist aber bruchgefährdet. Kunststoff ist leicht und günstig, kann jedoch schneller Gebrauchsspuren entwickeln. Beschichtete Metalle bieten eine besondere Optik, benötigen aber häufig eine vorsichtigere Pflege.
Verarbeitung
Ein gutes Barmaß besitzt gleichmäßige Wände, saubere Übergänge und einen glatten Rand. Scharfe Kanten können beim schnellen Arbeiten unangenehm sein. Die Verbindung zwischen beiden Messbechern muss stabil ausgeführt sein.
Das Gefäß sollte auf einer ebenen Fläche gerade stehen. Ein schiefer Boden erschwert das vollständige Befüllen und erhöht die Gefahr des Umkippens.
Gewicht
Ein etwas schwereres Barmaß liegt häufig sicherer in der Hand und steht stabiler. Zu schwere Modelle können bei längerer Nutzung ermüden. Sehr dünne und leichte Varianten fühlen sich dagegen möglicherweise instabil an.
Für die private Nutzung ist ein ausgewogenes Mittelgewicht sinnvoll. Professionelle Anwender sollten verschiedene Formen ausprobieren, da die bevorzugte Balance stark vom persönlichen Arbeitsstil abhängt.
Form
Breite Messbecher lassen sich leichter befüllen und ablesen. Schmale japanische Jigger ermöglichen einen kontrollierten Ausguss und wirken elegant. Einseitige Messbecher stehen besonders stabil. Die beste Form hängt von Erfahrung und Verwendungszweck ab.
Randgestaltung
Ein leicht nach außen gezogener Rand kann das kontrollierte Ausgießen erleichtern. Er sollte dünn genug sein, damit keine größere Restmenge am Rand hängen bleibt, aber zugleich sauber abgerundet sein.
Spülmaschineneignung
Unbeschichteter Edelstahl kann häufig in der Spülmaschine gereinigt werden. Bei farbigen Beschichtungen, aufgedruckten Skalen oder empfindlichen Materialien ist Handwäsche häufig die bessere Wahl. Die Pflegehinweise des Herstellers sollten beachtet werden.
Design
Das Design ist für die Funktion nicht entscheidend, kann aber zur übrigen Barausstattung passen. Silberfarbener Edelstahl wirkt klassisch. Gold, Kupfer, Schwarz oder Roségold setzen dekorative Akzente. Bei einer Beschichtung sollte die Pflegeleichtigkeit berücksichtigt werden.
Preis
Einfache Barmaße sind bereits für wenige Euro erhältlich. Hochwertige Markenmodelle mit präzisen Innenmarkierungen, stärkerem Material oder besonderer Beschichtung können deutlich mehr kosten. Ein gutes Modell muss nicht teuer sein, sollte jedoch sauber verarbeitet und zuverlässig skaliert sein.
Beliebte Barmaße und bekannte Marken im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt bekannte Barmaße und typische Preisbereiche. Die tatsächlichen Preise können abhängig von Händler, Material, Größe, Beschichtung und Lieferumfang abweichen.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Clever & More Barmaß 2/4 cl | WMF | etwa 10 bis 20 Euro | Klassisches Doppelbarmaß aus Edelstahl mit zwei festen Messgrößen für Cocktails und Spirituosen. |
| Barmaß 2/4 cl | Westmark | etwa 5 bis 12 Euro | Kompaktes und unkompliziertes Doppelmaß für die private Hausbar und gelegentliche Cocktailabende. |
| Barmaß mit Skala 20/40 ml | Leopold Vienna | etwa 6 bis 15 Euro | Doppelbarmaß mit klassischer Edelstahloptik und Skala zum kontrollierten Abmessen kleiner Flüssigkeitsmengen. |
| Cocktail-Messbecher 2/4 cl | Fackelmann | etwa 5 bis 12 Euro | Einfaches beidseitig verwendbares Cocktailmaß aus Edelstahl für gängige Rezeptmengen. |
| Jigger 2/4 cl | Lurch | etwa 8 bis 18 Euro | Modern gestaltetes Doppelbarmaß für die Zubereitung klassischer Cocktails und Mixgetränke. |
| Barmaß Edelstahl | Buddy’s Bar | etwa 8 bis 20 Euro | Je nach Ausführung klassischer oder japanischer Jigger mit Innenmarkierungen und verschiedenen Oberflächen. |
| Colpi Barmaß | ZACK | etwa 20 bis 35 Euro | Hochwertig gestaltetes Barmaß aus Edelstahl mit moderner und zurückhaltender Optik. |
| Barmaß 2/3 cl | Cilio | etwa 7 bis 15 Euro | Kompaktes Doppelmaß für zwei häufig verwendete Spirituosen- und Cocktailmengen. |
Die Produktauswahl sollte nicht allein anhand des Markennamens erfolgen. Entscheidend sind passende Maßeinheiten, eine gut erkennbare Skala, saubere Kanten und eine angenehme Handhabung. Für Einsteiger reicht häufig ein klassisches Edelstahlmodell mit zwei und vier Zentilitern. Ambitionierte Hobby-Barkeeper profitieren eher von einem japanischen Jigger mit mehreren Innenmarkierungen.
Welche Größe ist für ein Barmaß sinnvoll?
Für den deutschen Haushalt ist ein Doppelbarmaß mit zwei und vier Zentilitern besonders vielseitig. Viele einfache Cocktails, Longdrinks und Spirituosenportionen lassen sich damit problemlos dosieren. Zwei Zentiliter entsprechen 20 Millilitern, vier Zentiliter entsprechen 40 Millilitern.
Für internationale Rezepte sind Modelle mit 30 und 60 Millilitern oder mit Markierungen für eine und zwei Flüssigunzen praktisch. Zusätzliche Linien für 15, 20, 25 oder 45 Milliliter erhöhen die Flexibilität.
Wer überwiegend kleine Mengen an Sirup, Likör und Zitrussaft verarbeitet, sollte auf eine gut ablesbare Unterteilung achten. Eine große Kammer ohne Skala eignet sich weniger für Mengen unter einem Zentiliter.
In einer Hausbar kann es sinnvoll sein, zwei Barmaße zu besitzen. Ein klassisches Doppelmaß dient dem schnellen Abmessen gängiger Portionen, während ein fein skaliertes Modell für komplexe Rezepte verwendet wird.
Barmaß richtig verwenden
Das Barmaß wird an der schmalen Verbindungsstelle oder am äußeren Rand gehalten. Die gewünschte Flüssigkeit wird langsam eingefüllt. Bei einem festen Maß wird der Becher bis zum vorgesehenen Rand gefüllt. Bei einem skalierten Modell endet das Eingießen an der gewünschten Markierung.
Beim Ablesen sollte sich das Barmaß möglichst auf Augenhöhe befinden. Wird von schräg oben auf eine Skala geschaut, kann der Flüssigkeitsstand falsch eingeschätzt werden. Bei sehr kleinen Mengen ist eine ruhige Hand besonders wichtig.
Die abgemessene Flüssigkeit wird vollständig in den Shaker, das Rührglas oder das Servierglas gegossen. Eine kurze Drehbewegung kann dabei helfen, Tropfen vom Rand zu lösen. Klebrige Zutaten wie Sirup oder Sahnelikör benötigen möglicherweise etwas mehr Zeit, um vollständig auszufließen.
Bei Cocktails mit mehreren Zutaten ist es sinnvoll, zunächst preisgünstige oder alkoholfreie Bestandteile abzumessen. Sollte beim Eingießen ein Fehler passieren, müssen nicht sofort teure Spirituosen entsorgt werden. Sehr klebrige Zutaten können allerdings Rückstände hinterlassen und sollten gegebenenfalls zuletzt abgemessen werden.
Zwischen stark unterschiedlichen Zutaten kann das Barmaß kurz mit Wasser ausgespült werden. Dadurch wird verhindert, dass sich Aromen ungewollt vermischen. Besonders bei Sahne, Ei, intensiven Sirupsorten und stark aromatischen Likören ist eine Zwischenreinigung sinnvoll.
Pflege und Reinigung eines Barmaßes
Das Barmaß sollte möglichst direkt nach der Verwendung ausgespült werden. Zuckerhaltige Zutaten und Sirupe können antrocknen und klebrige Rückstände bilden. Lauwarmes Wasser und ein mildes Spülmittel reichen für die normale Reinigung meist aus.
Unbeschichtete Edelstahlmodelle dürfen je nach Herstellerangabe häufig in die Spülmaschine. Eine Reinigung von Hand ist dennoch schonend und verhindert Wasserflecken. Nach dem Spülen sollte das Barmaß mit einem weichen Tuch abgetrocknet werden.
Beschichtete Modelle sollten nicht mit Scheuerschwämmen, Stahlwolle oder aggressiven Reinigern behandelt werden. Dadurch kann die Oberfläche verkratzen oder ihre Farbe verlieren. Eine weiche Bürste hilft dabei, Rückstände an Innenmarkierungen zu entfernen.
Glasbarmaße müssen vorsichtig behandelt werden. Starke Temperaturwechsel können das Material belasten. Ein kaltes Glas sollte nicht direkt mit sehr heißem Wasser ausgespült werden.
Vor der Lagerung muss das Barmaß vollständig trocken sein. Bleibt Wasser in einer tiefen Kammer stehen, können Flecken oder Ablagerungen entstehen. Das Gefäß kann offen oder kopfüber an einem gut belüfteten Ort aufbewahrt werden.
Häufige Fehler bei der Verwendung
Ein häufiger Fehler ist das freie Schätzen einer Teilmenge in einem Barmaß ohne Markierungen. Dabei entstehen schnell deutliche Abweichungen. Für Teilmengen sollte ein skaliertes Modell oder ein kleiner Messlöffel verwendet werden.
Auch zu schnelles Eingießen führt zu Problemen. Der kleine Messbecher läuft über, bevor der Flaschenstrom gestoppt werden kann. Ein Dosierausgießer kann den Flüssigkeitsstrom besser kontrollierbar machen.
Manche Nutzer halten das Barmaß beim Befüllen schräg. Dadurch entspricht die sichtbare Füllhöhe nicht der vorgesehenen Menge. Das Gefäß sollte möglichst gerade gehalten werden.
Ein weiterer Fehler ist das Verwechseln von Zentilitern und Millilitern. Ein Zentiliter entspricht zehn Millilitern. Zwei Zentiliter sind daher 20 Milliliter und nicht zwei Milliliter.
Bei amerikanischen Rezepten muss außerdem auf die Angabe in Flüssigunzen geachtet werden. Eine Flüssigunze ist nicht mit 100 Millilitern gleichzusetzen. Ein Barmaß mit beiden Skalen reduziert das Risiko von Umrechnungsfehlern.
Nach der Verwendung sollte ein Barmaß nicht ungereinigt stehen bleiben. Zucker, Fruchtsäure und Milchbestandteile können antrocknen und Gerüche verursachen. Eine unmittelbare Spülung dauert nur wenige Sekunden und erleichtert die spätere Reinigung.
FAQ – häufige Fragen zum Barmaß
Was bedeutet Barmaß?
Ein Barmaß ist ein kleines Messgefäß zum Dosieren von Spirituosen und anderen Cocktailzutaten. Es wird häufig auch als Jigger, Cocktailmaß, Spirituosenmaß oder Cocktail-Messbecher bezeichnet. Typische Modelle besitzen zwei Seiten mit unterschiedlichen Fassungsvermögen. Das Barmaß ermöglicht eine präzise und wiederholbare Zubereitung von Cocktails, Longdrinks und alkoholfreien Mixgetränken.
Welche Größe sollte ein Barmaß haben?
Für viele deutschsprachige Cocktailrezepte ist ein Modell mit zwei und vier Zentilitern sinnvoll. Damit können 20 und 40 Milliliter direkt abgemessen werden. Wer häufig internationale Rezepte nutzt, sollte ein Barmaß mit Milliliter- und Unzenangaben oder mit einer 30- und 60-Milliliter-Aufteilung wählen. Zusätzliche Innenmarkierungen sind hilfreich, wenn regelmäßig kleinere Zwischenmengen benötigt werden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Barmaß und einem Jigger?
In der praktischen Verwendung gibt es normalerweise keinen grundlegenden Unterschied. Jigger ist die international verbreitete englische Bezeichnung für ein Barmaß. Im deutschen Handel werden beide Begriffe häufig synonym verwendet. Einige Anbieter verwenden den Begriff Jigger vor allem für doppelseitige Modelle, während Barmaß auch einseitige Messbecher umfassen kann.
Wie viele Milliliter passen in ein Barmaß?
Das hängt vom jeweiligen Modell ab. Häufige Größen sind 20 und 40 Milliliter, 20 und 30 Milliliter, 30 und 50 Milliliter sowie 30 und 60 Milliliter. Amerikanische Varianten werden häufig in Flüssigunzen angegeben. Vor der ersten Verwendung sollte geprüft werden, welche Menge die einzelnen Seiten tatsächlich aufnehmen.
Was bedeutet 2 cl und 4 cl?
Die Abkürzung cl steht für Zentiliter. Ein Zentiliter entspricht zehn Millilitern. Ein Barmaß mit zwei und vier Zentilitern besitzt daher eine Seite für 20 Milliliter und eine Seite für 40 Milliliter. Diese Größen sind für zahlreiche Cocktails, Longdrinks und Spirituosenportionen geeignet.
Welches Material ist für ein Barmaß am besten?
Edelstahl ist für die meisten Anwender die praktischste Wahl. Das Material ist robust, langlebig, geschmacksneutral und pflegeleicht. Glas bietet eine sehr gute Ablesbarkeit, kann jedoch zerbrechen. Kunststoff ist leicht und preisgünstig, entwickelt aber möglicherweise schneller Kratzer oder Verfärbungen. Beschichteter Edelstahl sieht besonders dekorativ aus, muss jedoch vorsichtiger gereinigt werden.
Braucht ein Barmaß eine Skala?
Eine Skala ist nicht zwingend erforderlich, wenn ausschließlich die beiden festen Gesamtmengen verwendet werden. Für vielseitige Cocktailrezepte sind Innenmarkierungen jedoch sehr praktisch. Sie ermöglichen das Abmessen kleinerer Mengen, ohne ein weiteres Messwerkzeug zu benötigen. Die Skala sollte gut sichtbar, dauerhaft und möglichst eingraviert oder eingeprägt sein.
Kann ein Barmaß in die Spülmaschine?
Viele unbeschichtete Edelstahlmodelle sind spülmaschinengeeignet. Dennoch sollten die Angaben des Herstellers beachtet werden. Farbige Beschichtungen, aufgedruckte Skalen und empfindliche Oberflächen können durch hohe Temperaturen und aggressive Reinigungsmittel beschädigt werden. In solchen Fällen ist eine Reinigung mit warmem Wasser, mildem Spülmittel und einem weichen Tuch besser geeignet.
Kann man ein Schnapsglas statt eines Barmaßes verwenden?
Ein Schnapsglas mit eindeutig gekennzeichneter Füllmenge kann als einfache Alternative dienen. Es eignet sich jedoch meist nur für eine feste Menge und besitzt keine zusätzlichen Abstufungen. Ein Doppelbarmaß ist flexibler, schneller zu handhaben und bei Edelstahlmodellen weniger bruchempfindlich.
Warum schmeckt ein Cocktail mit Barmaß besser?
Das Barmaß selbst verändert den Geschmack nicht. Es sorgt jedoch dafür, dass die Zutaten im vorgesehenen Verhältnis verwendet werden. Dadurch bleiben Alkohol, Süße, Säure, Bitterkeit und Verdünnung besser ausbalanciert. Besonders bei Rezepten mit wenigen Zutaten können kleine Mengenabweichungen deutlich auffallen.
Was ist ein japanischer Jigger?
Ein japanischer Jigger ist ein besonders schlankes und hohes Doppelbarmaß. Er besitzt häufig eine präzise geformte Ausgießkante und zusätzliche Markierungen im Inneren. Die Bauform ermöglicht kontrolliertes Eingießen und schnelles Arbeiten. Sie wird von professionellen Barkeepern und ambitionierten Hobbyanwendern häufig bevorzugt.
Wie hält man ein Barmaß richtig?
Ein Doppelbarmaß wird normalerweise an der schmalen Verbindungsstelle zwischen den beiden Messbechern gehalten. Es sollte möglichst gerade ausgerichtet sein. Nach dem Befüllen wird die Flüssigkeit mit einer kontrollierten Bewegung ausgegossen. Bei nassen Händen ist ein Modell mit ausreichend breiter Griffzone leichter zu kontrollieren.
Kann man ein Barmaß auch in der Küche verwenden?
Ein Barmaß eignet sich auch für kleine Mengen an Essig, Öl, Sirup, Aromen, Soßen, Marinaden und anderen Flüssigkeiten. Es kann beim Kochen, Backen und Zubereiten von Desserts hilfreich sein. Nach der Verwendung mit stark riechenden oder fetthaltigen Zutaten sollte es gründlich gereinigt werden.
Wie genau ist ein Barmaß?
Die Genauigkeit hängt von der Fertigungsqualität, der Skalierung und der Anwendung ab. Ein sauber gefertigtes Modell kann Flüssigkeiten für die normale Cocktailzubereitung ausreichend präzise dosieren. Fehler entstehen häufig durch schräges Halten, Überfüllen oder ungenaues Ablesen. Für besonders exakte Rezeptentwicklungen kann zusätzlich eine Feinwaage verwendet werden.
Lohnt sich ein teures Barmaß?
Für gelegentliche Cocktailabende reicht häufig ein günstiges, sauber verarbeitetes Edelstahlmodell. Ein höherer Preis kann sich lohnen, wenn eine besonders gut lesbare Innenskala, eine ausgewogene Form, stärkere Materialwände oder eine hochwertige Beschichtung gewünscht werden. Entscheidend ist nicht der Markenname allein, sondern die praktische Verarbeitung.
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Barmaß Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Barmaße wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Barmaß Testsieger präsentieren können.
Barmaß Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Barmaß Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zum Barmaß
Ein Barmaß ist ein kleines, aber ausgesprochen nützliches Werkzeug für die Zubereitung von Cocktails, Longdrinks und alkoholfreien Mixgetränken. Es hilft dabei, Spirituosen, Sirupe, Säfte und weitere Zutaten kontrolliert zu dosieren und ein Rezept bei jeder Zubereitung möglichst gleich umzusetzen.
Für Einsteiger ist ein klassisches Doppelbarmaß aus Edelstahl mit zwei und vier Zentilitern eine unkomplizierte Wahl. Diese Größen decken viele typische Rezepte ab, das Material ist robust und der Reinigungsaufwand bleibt gering. Wer häufiger anspruchsvolle Cocktails zubereitet, sollte ein Modell mit zusätzlichen Innenmarkierungen in Betracht ziehen.
Ein japanischer Jigger eignet sich besonders für Anwender, die Wert auf eine schlanke Form, kontrolliertes Ausgießen und mehrere Teilmengen legen. Einseitige Messbecher sind dagegen standsicher und einfach abzulesen. Glasmodelle bieten eine gute Sicht auf den Flüssigkeitsstand, während beschichtete Edelstahlvarianten vor allem durch ihre dekorative Optik überzeugen.
Beim Kauf sollten Fassungsvermögen, Maßeinheiten, Skalierung, Material, Randgestaltung und Verarbeitung sorgfältig geprüft werden. Eine dauerhaft eingravierte Skala ist meist zuverlässiger als eine einfache Bedruckung. Der Rand sollte glatt sein und die Flüssigkeit sauber ausgießen. Gleichzeitig sollte das Barmaß sicher in der Hand liegen und auf einer ebenen Fläche nicht kippen.
Auch die richtige Anwendung beeinflusst die Genauigkeit. Das Barmaß sollte gerade gehalten, langsam befüllt und auf Augenhöhe abgelesen werden. Nach der Verwendung empfiehlt sich eine unmittelbare Reinigung, damit Zucker, Sirup und andere Zutaten nicht antrocknen.
Ein hochwertiges Barmaß muss nicht teuer sein. Bereits einfache Edelstahlmodelle können bei guter Verarbeitung über viele Jahre verwendet werden. Für die meisten privaten Hausbars ist ein vielseitiges Doppelmaß mit gut sichtbaren Innenmarkierungen die beste Kombination aus Funktion, Bedienkomfort und Preis.
Wer Cocktails nicht nur nach Gefühl, sondern mit einem zuverlässigen und wiederholbaren Ergebnis zubereiten möchte, sollte auf ein Barmaß nicht verzichten. Das kompakte Werkzeug benötigt kaum Platz, ist schnell einsatzbereit und kann einen deutlich größeren Einfluss auf die Qualität eines Getränks haben, als seine geringe Größe zunächst vermuten lässt.
Zuletzt Aktualisiert am 03.08.2026
Letzte Aktualisierung am 4.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
