ABUS-Faltschloss Test & Ratgeber » 4 x ABUS-Faltschloss Testsieger in 2026

ABUS-Faltschloss Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein ABUS-Faltschloss gehört für viele Fahrradfahrer zu den beliebtesten Schlossarten, wenn ein guter Kompromiss aus Sicherheit, Transportfreundlichkeit, Flexibilität und Bedienkomfort gesucht wird, denn im Gegensatz zu einfachen Kabelschlössern bietet ein hochwertiges Faltschloss deutlich mehr Widerstand gegen typische Aufbruchversuche, bleibt dabei aber kompakter als viele schwere Kettenschlösser und lässt sich am Fahrrad meist sauber in einer Halterung transportieren. Besonders für E-Bikes, Trekkingräder, Citybikes, hochwertige Alltagsräder, Mountainbikes und Pendlerfahrräder ist ein stabiles Faltschloss sinnvoll, weil Fahrraddiebstahl nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer ist. ABUS gehört zu den bekanntesten Marken im Bereich Fahrradschlösser und bietet verschiedene Faltschloss-Serien an, die sich bei Sicherheitsstufe, Gewicht, Länge, Schließmechanismus, Halterung und Preis deutlich unterscheiden können. Wer ein ABUS-Faltschloss kaufen möchte, sollte deshalb nicht einfach das erstbeste Modell wählen, sondern realistisch prüfen, wo das Fahrrad abgestellt wird, wie hoch das Diebstahlrisiko ist, ob ein Schlüssel- oder Zahlenschloss bevorzugt wird, welche Länge benötigt wird und ob das Schloss zum eigenen Fahrrad und Alltag passt.

ABUS-Faltschloss Testempfehlung 2026
ABUS Faltschloss Bordo 6000K mit SH-Schlosshalter - Fahrradschloss mit XPlus...
  • SICHER & FLEXIBEL: faltbares Fahrradschloss mit ABUS-Sicherheitslevel 10 - guter Schutz zur...
  • XPLUS ZYLINDER: Scheibenzylinder, der besonders hohen Schutz vor Manipulationen wie z.B. Picking...
  • STABIL: 5 mm dicke Stäbe sowie das Gehäuse sind aus speziell gehärtetem Stahl gefertigt...
  • PRODUKTDETAILS: Bordo Big 6000K/120 - Länge 120 cm (im ausgeklappten Zustand), Breite 80 mm...

Was ist ein ABUS-Faltschloss?

Ein ABUS-Faltschloss ist ein Fahrradschloss, das aus mehreren stabilen, meist gehärteten Stahlgliedern besteht, die über Gelenke miteinander verbunden sind. Diese Bauweise erinnert an einen Zollstock, weil sich das Schloss zusammenfalten und bei Bedarf wieder auseinanderklappen lässt. Dadurch entsteht eine praktische Kombination aus stabiler Konstruktion und kompakter Transportform. Während ein Bügelschloss sehr steif ist und ein Kettenschloss oft schwer und unhandlich wirkt, lässt sich ein Faltschloss relativ platzsparend am Fahrradrahmen befestigen und dennoch flexibel um Laternen, Fahrradständer oder Geländer legen.

ABUS bietet Faltschlösser in unterschiedlichen Sicherheitsklassen an. Die bekannteste Serie ist die Bordo-Reihe. Innerhalb dieser Reihe gibt es leichtere Modelle für kurze Stopps, robuste Varianten für den Alltag, besonders sichere Modelle für hochwertige Fahrräder und spezielle Ausführungen mit Zahlencode oder Alarmfunktion. Der Begriff ABUS-Faltschloss meint also nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern eine ganze Produktgruppe mit verschiedenen Modellen, Längen und Sicherheitsstufen.

Das Grundprinzip bleibt jedoch ähnlich: Mehrere Metallstäbe werden durch flexible Gelenke verbunden und mit einem Schließkörper gesichert. Die Stäbe sind häufig mit einer Kunststoffummantelung versehen, damit der Fahrradrahmen beim Anschließen nicht zerkratzt wird. Im zusammengefalteten Zustand wird das Schloss in einer Halterung am Rahmen, am Flaschenhaltergewinde oder per Klettband befestigt. Dadurch klappert es im Idealfall kaum und ist beim Fahren schnell erreichbar.

Ein ABUS-Faltschloss eignet sich vor allem für Nutzer, die mehr Sicherheit als bei einem einfachen Spiralkabelschloss möchten, aber kein sehr schweres Kettenschloss mitführen wollen. Es ist besonders praktisch für Alltagsfahrer, Pendler, Schüler, Studenten, E-Bike-Fahrer und Tourenradfahrer. Je nach Modell kann es für kurze Stopps vor dem Supermarkt, längeres Parken am Bahnhof oder sogar für hochpreisige Fahrräder eingesetzt werden. Allerdings muss die Sicherheitsstufe zum Risiko passen. Ein günstiges, leichtes Faltschloss ist nicht automatisch ausreichend für ein teures E-Bike, das über Nacht draußen steht.

Vorteile eines ABUS-Faltschlosses

Der größte Vorteil eines ABUS-Faltschlosses liegt in der Kombination aus Stabilität und kompakter Bauweise. Im zusammengeklappten Zustand ist das Schloss deutlich handlicher als viele Kettenschlösser. Es passt in eine Rahmenhalterung und muss nicht lose im Rucksack transportiert werden. Das ist im Alltag sehr angenehm, weil das Schloss immer am Fahrrad bleibt und nicht vergessen wird.

Ein weiterer Vorteil ist die flexible Anschließmöglichkeit. Im Vergleich zu einem Bügelschloss bietet ein Faltschloss mehr Bewegungsspielraum, weil sich die einzelnen Glieder um Gegenstände legen lassen. Gerade in der Stadt, wo Fahrradständer oft ungünstig geformt oder bereits voll sind, kann das hilfreich sein. Man bekommt das Fahrrad leichter an einem festen Gegenstand angeschlossen, was deutlich sicherer ist als bloßes Abschließen des Rahmens.

Auch die Verarbeitung ist bei vielen ABUS-Faltschlössern ein wichtiger Pluspunkt. Die Modelle sind in der Regel solide gebaut, besitzen eine schützende Ummantelung und werden mit passenden Halterungen geliefert. Bei hochwertigen Varianten kommt zusätzlich ein besserer Schließzylinder, stärkeres Material oder eine Alarmfunktion hinzu. Für viele Nutzer ist auch der Markenname relevant, weil ABUS seit langer Zeit im Bereich Sicherheitstechnik bekannt ist.

Ein Faltschloss ist außerdem oft komfortabler zu transportieren als ein massives Bügelschloss. Bügelschlösser können zwar sehr sicher sein, sind aber in der Form unflexibel. Ein Faltschloss lässt sich enger zusammenlegen und stört am Rahmen meist weniger. Für Pendler, die täglich fahren, ist dieser Komfort ein echter Alltagsvorteil.

Nachteile eines ABUS-Faltschlosses

Trotz vieler Vorteile hat ein ABUS-Faltschloss auch Nachteile. Der wichtigste Punkt ist das Gewicht. Hochwertige und sichere Faltschlösser können recht schwer sein. Wer ein besonders leichtes Fahrrad fährt oder sportlich unterwegs ist, empfindet ein großes Faltschloss möglicherweise als störend. Leichtere Modelle gibt es zwar, diese bieten aber meist weniger Schutz.

Ein weiterer Nachteil ist der Preis. Gute Faltschlösser von ABUS sind oft teurer als einfache Kabelschlösser oder einfache Rahmenschlösser. Bei sehr hochwertigen Modellen mit hoher Sicherheitsstufe oder Alarmfunktion kann der Preis deutlich steigen. Allerdings sollte man den Preis immer im Verhältnis zum Fahrradwert sehen. Bei einem teuren E-Bike oder hochwertigen Trekkingrad ist ein billiges Schloss meistens die falsche Ersparnis.

Auch die Länge kann begrenzend sein. Ein Faltschloss wirkt flexibel, ist aber nicht so lang wie viele Kettenschlösser. Je nach Modell kann es schwierig werden, Rahmen, Laufrad und einen dicken Pfosten gleichzeitig zu sichern. Wer häufig an sehr breiten Laternen, massiven Geländern oder ungünstigen Fahrradständern anschließt, sollte auf eine ausreichend lange Variante achten.

Ein weiterer realistischer Punkt ist die Gelenkkonstruktion. Faltschlösser haben mehrere bewegliche Stellen. Diese sind praktisch, können aber theoretisch Angriffspunkte darstellen. Hochwertige Modelle sind darauf ausgelegt, solchen Belastungen standzuhalten, dennoch sollte man ein Faltschloss nicht automatisch für unknackbar halten. Kein Fahrradschloss bietet absolute Sicherheit. Es geht immer darum, den Diebstahl möglichst schwierig, laut, zeitaufwendig und unattraktiv zu machen.


ABUS-Faltschlösser Bestseller Platz 2 – 4


Unterschiedliche Arten von ABUS-Faltschlössern

ABUS-Faltschloss mit Schlüssel

Das klassische ABUS-Faltschloss mit Schlüssel ist die am weitesten verbreitete Variante. Es wird mit einem Schließzylinder gesichert und normalerweise mit zwei Schlüsseln geliefert. Der Vorteil liegt in der einfachen Bedienung und in der bewährten Technik. Man steckt den Schlüssel ein, öffnet den Schließkörper, legt das Schloss um Fahrrad und festen Gegenstand und verriegelt es anschließend wieder. Für die meisten Nutzer ist diese Lösung schnell verständlich und zuverlässig.

Ein Schlüsselschloss ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Personen jeweils einen eigenen Schlüssel bekommen sollen oder wenn das Fahrrad regelmäßig an risikoreicheren Orten abgestellt wird. Hochwertige Schließzylinder bieten einen besseren Schutz gegen Manipulation als sehr einfache Zahlenschlösser. Außerdem kann ein Schlüsselmodell nicht durch Ausprobieren eines Codes geöffnet werden. Der Nachteil ist offensichtlich: Man muss den Schlüssel immer dabeihaben. Wer ihn verliert, steht vor einem Problem. Deshalb sollte ein Ersatzschlüssel sicher zu Hause aufbewahrt werden.

Bei ABUS gibt es je nach Modell unterschiedliche Schließzylinderqualitäten. Ein einfacheres Modell reicht für kurze Stopps und günstigere Fahrräder, während hochwertige Serien für teurere Fahrräder besser geeignet sind. Wichtig ist, nicht nur auf das Vorhandensein eines Schlüssels zu achten, sondern auf die gesamte Sicherheitsstufe des Schlosses.

ABUS-Faltschloss mit Zahlencode

Ein ABUS-Faltschloss mit Zahlencode verzichtet auf einen Schlüssel und wird über eine Zahlenkombination geöffnet. Diese Variante ist praktisch, wenn man keinen Schlüssel mitnehmen möchte oder wenn mehrere Personen dasselbe Fahrradschloss nutzen sollen. Besonders bei Familienrädern, gemeinsam genutzten Fahrrädern oder Fahrrädern von Jugendlichen kann ein Zahlenschloss bequem sein. Man muss lediglich den Code kennen.

Der Komfort ist der größte Vorteil. Es gibt keinen Schlüssel, der verloren gehen kann. Außerdem kann man das Schloss auch dann öffnen, wenn man nur den Code im Kopf hat. Der Nachteil ist, dass der Code sicher gewählt und nicht leicht erratbar sein sollte. Kombinationen wie 0000, 1234 oder Geburtsjahre sind keine gute Idee. Außerdem sollte man beim Öffnen darauf achten, dass niemand den Code beobachtet.

Zahlenschlösser sind im Alltag praktisch, erreichen aber je nach Bauweise und Modell nicht immer das Sicherheitsniveau hochwertiger Schließzylinder. Für normale Citybikes und kurze bis mittlere Parkzeiten können sie gut geeignet sein. Für sehr teure Fahrräder an problematischen Abstellorten ist ein hochwertiges Schlüsselschloss oder ein Modell mit zusätzlicher Absicherung oft sinnvoller.

ABUS Bordo Faltschloss

Die ABUS Bordo-Serie ist die bekannteste Faltschlossreihe des Herstellers. Sie umfasst verschiedene Varianten, von leichten Modellen bis zu besonders sicheren Ausführungen. Der Name Bordo steht bei vielen Fahrradfahrern fast synonym für Faltschloss. Typisch sind stabile Stahlstäbe, eine schützende Ummantelung, eine kompakte Faltform und eine Rahmenhalterung.

Innerhalb der Bordo-Serie unterscheiden sich die Modelle deutlich. Es gibt leichtere Varianten für den Alltag, robuste Granit-Modelle mit hoher Sicherheitsstufe, Combo-Versionen mit Zahlencode und Ausführungen mit Alarm. Deshalb sollte man bei der Auswahl nicht nur den Namen Bordo sehen, sondern genau prüfen, welches Modell gemeint ist. Ein kleines Bordo Lite ist nicht mit einem Bordo Granit XPlus gleichzusetzen.

Für viele Pendler ist ein Bordo-Modell ein guter Kompromiss. Es lässt sich sauber transportieren, bietet mehr Sicherheit als einfache Schlösser und ist schnell einsatzbereit. Gerade an Stadt- und Trekkingrädern sieht man diese Schlossart sehr häufig, weil sie sich im Alltag bewährt hat.

ABUS Granit Faltschloss

ABUS Granit Faltschlösser gehören zu den sicherheitsorientierten Varianten. Sie sind für Nutzer gedacht, die ein hochwertiges Fahrrad, E-Bike oder Pedelec schützen möchten und dafür ein höheres Gewicht sowie einen höheren Preis akzeptieren. Modelle aus der Granit-Reihe setzen auf starke Materialien, hochwertige Schließtechnik und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Aufbruchversuche.

Diese Art von Schloss ist besonders geeignet, wenn das Fahrrad regelmäßig an öffentlichen Orten, am Bahnhof, vor der Arbeit, an der Universität oder in dicht bebauten Stadtgebieten steht. Dort ist das Diebstahlrisiko höher als in einer abgeschlossenen Garage. Ein stärkeres Schloss kann Diebe abschrecken, weil der Aufwand größer ist. Natürlich ist auch ein Granit-Faltschloss nicht unzerstörbar, aber es erhöht die Hürde deutlich.

Der Nachteil liegt vor allem im Gewicht. Wer ein leichtes, sportliches Fahrrad fährt und nur kurze Stopps macht, wird ein schweres Hochsicherheitsschloss möglicherweise als überdimensioniert empfinden. Für E-Bikes und teure Alltagsräder ist das Gewicht dagegen meist weniger entscheidend als der bessere Schutz.

ABUS-Faltschloss mit Alarm

Ein ABUS-Faltschloss mit Alarm kombiniert die mechanische Sicherung eines Faltschlosses mit einer akustischen Abschreckung. Solche Modelle reagieren auf Bewegungen oder Manipulationsversuche und geben bei ernsthafter Erschütterung einen lauten Alarm aus. Das kann besonders sinnvoll sein, wenn das Fahrrad an Orten steht, an denen Aufmerksamkeit entsteht, sobald ein Alarm ertönt.

Der Vorteil liegt in der zusätzlichen Abschreckung. Während ein normales Schloss still bleibt, kann ein Alarmmodell Diebe unter Druck setzen. Gerade bei E-Bikes, hochwertigen Cityrädern und Fahrrädern, die regelmäßig vor Geschäften, Büros oder Wohnhäusern stehen, ist diese Funktion interessant. Ein Alarm ersetzt aber kein stabiles Schloss, sondern ergänzt es. Die mechanische Sicherheit bleibt weiterhin entscheidend.

Zu beachten ist, dass Alarmfunktionen Batterien benötigen und korrekt funktionieren müssen. Außerdem sollte das Schloss nicht bei jeder kleinen Bewegung unnötig auslösen. Gute Modelle unterscheiden zwischen kurzen Warnbewegungen und stärkeren Manipulationen. Wer sehr empfindlich auf Fehlalarme reagiert oder das Fahrrad oft an stark bewegten Fahrradständern parkt, sollte sich vorher überlegen, ob ein Alarmmodell wirklich passt.

Lange ABUS-Faltschlösser

Längere Faltschlösser bieten mehr Spielraum beim Anschließen. Das ist besonders praktisch, wenn das Fahrrad an dicken Laternen, breiten Fahrradständern, Zäunen oder zusammen mit einem zweiten Fahrrad gesichert werden soll. Standardlängen reichen im Alltag oft aus, können aber bei ungünstigen Anschließpunkten zu knapp sein. Ein längeres Schloss macht das Anschließen entspannter und flexibler.

Der Nachteil ist meistens ein höheres Gewicht und ein größeres Packmaß. Wer das Schloss täglich transportiert, merkt den Unterschied. Trotzdem kann sich eine längere Variante lohnen, wenn man sonst häufig Probleme bekommt, das Fahrrad sicher an einem festen Gegenstand zu befestigen. Denn ein Schloss bringt wenig, wenn es aus Bequemlichkeit nur durch das Laufrad geführt wird und das Fahrrad nicht wirklich angeschlossen ist.


Alternativen zum ABUS-Faltschloss

Bügelschloss

Ein Bügelschloss ist eine sehr sichere Alternative zum Faltschloss. Es besteht aus einem festen U-förmigen Bügel und einem Schließkörper. Gute Bügelschlösser bieten einen hohen Schutz gegen viele Aufbruchmethoden. Der große Nachteil ist die eingeschränkte Flexibilität. Man braucht einen passenden Anschließpunkt, weil der starre Bügel nicht beliebig um Gegenstände gelegt werden kann.

Für Fahrräder, die immer an ähnlichen Orten abgestellt werden, kann ein Bügelschloss sehr sinnvoll sein. In engen Fahrradständern oder an breiten Pfosten ist es aber manchmal unpraktisch. Im Vergleich zum ABUS-Faltschloss ist ein Bügelschloss oft weniger komfortabel, kann aber bei gleicher Qualität sehr sicher sein.

Kettenschloss

Ein Kettenschloss bietet viel Flexibilität, weil die Kette um unterschiedliche Gegenstände gelegt werden kann. Hochwertige Kettenschlösser sind sehr sicher, aber oft schwer. Für E-Bikes, Lastenräder oder Fahrräder, die dauerhaft an einem Ort gesichert werden, kann ein schweres Kettenschloss eine gute Wahl sein. Für den täglichen Transport ist es jedoch nicht immer angenehm.

Im Vergleich zum Faltschloss ist ein Kettenschloss meist flexibler, aber weniger kompakt. Es kann im Korb, in der Tasche oder um den Rahmen transportiert werden, wirkt dabei aber oft sperriger. Wer maximale Sicherheit sucht und Gewicht weniger wichtig findet, sollte Kettenschlösser trotzdem in Betracht ziehen.

Rahmenschloss

Ein Rahmenschloss blockiert das Hinterrad und ist bei vielen Citybikes und E-Bikes bereits montiert. Es ist sehr bequem, weil es fest am Fahrrad bleibt und schnell geschlossen werden kann. Allein bietet es aber nur begrenzte Sicherheit, weil das Fahrrad nicht an einem festen Gegenstand angeschlossen wird. Ein Dieb könnte das Fahrrad theoretisch wegtragen oder in ein Fahrzeug laden.

Als Ergänzung zu einem ABUS-Faltschloss ist ein Rahmenschloss jedoch sinnvoll. Das Faltschloss sichert das Fahrrad an einem festen Objekt, während das Rahmenschloss zusätzlich das Hinterrad blockiert. Besonders bei E-Bikes ist diese Kombination sehr empfehlenswert.

Kabelschloss

Kabelschlösser sind leicht, günstig und flexibel. Sie eignen sich gut als Zusatzsicherung für Helm, Sattel, Vorderrad oder Zubehör. Als Hauptschloss für ein wertvolles Fahrrad sind sie meistens zu schwach. Viele Kabelschlösser lassen sich mit einfachem Werkzeug relativ schnell durchtrennen.

Im Vergleich zu einem ABUS-Faltschloss ist ein Kabelschloss deutlich komfortabler und leichter, aber auch deutlich unsicherer. Es sollte daher eher als Ergänzung und nicht als alleinige Sicherung für teure Fahrräder genutzt werden.


ABUS-Faltschlösser Bestseller Platz 5 – 10

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Die besten ABUS-Faltschlösser in der Übersicht

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
ABUS Bordo Granit XPlus 6500KABUSca. 110 bis 160 EuroSehr hochwertiges Faltschloss mit hoher Sicherheitsstufe, geeignet für teure Fahrräder und E-Bikes.
ABUS Bordo 6000KABUSca. 70 bis 110 EuroBeliebtes Allround-Faltschloss für Citybikes, Trekkingräder und Pendler mit guter Alltagstauglichkeit.
ABUS Bordo Combo 6100ABUSca. 80 bis 120 EuroFaltschloss mit Zahlencode, praktisch für Nutzer, die keinen Schlüssel mitführen möchten.
ABUS Bordo Alarm 6000AABUSca. 110 bis 160 EuroFaltschloss mit integrierter Alarmfunktion zur zusätzlichen Abschreckung bei Manipulationsversuchen.
ABUS Bordo Lite 6055ABUSca. 55 bis 90 EuroLeichtere Faltschloss-Variante für kurze Stopps und Nutzer, die Wert auf geringes Gewicht legen.
ABUS uGrip Bordo 5700ABUSca. 45 bis 75 EuroSolides Einsteiger-Faltschloss für einfache bis mittlere Sicherheitsanforderungen im Alltag.

Worauf sollte man beim Kauf eines ABUS-Faltschlosses achten?

Beim Kauf eines ABUS-Faltschlosses sollte zuerst das Sicherheitsniveau betrachtet werden. ABUS nutzt eigene Sicherheitsstufen, die bei der Orientierung helfen können. Je teurer das Fahrrad und je riskanter der Abstellort, desto höher sollte die Sicherheitsstufe gewählt werden. Ein günstiges Schloss kann für ein altes Stadtrad beim kurzen Einkauf reichen, ist aber für ein teures E-Bike am Bahnhof zu schwach. Gerade bei E-Bikes sollte man nicht am Schloss sparen, weil der mögliche Schaden deutlich höher ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Länge. Ein kurzes Faltschloss lässt sich leichter transportieren, kann aber beim Anschließen einschränken. Ein längeres Schloss bietet mehr Flexibilität, ist dafür schwerer und größer. Wer sein Fahrrad häufig an festen Fahrradständern anschließt, kommt oft mit einer Standardlänge zurecht. Wer dagegen oft an Laternen, Zäunen oder dicken Pfosten anschließen muss, sollte eine längere Version wählen.

Auch das Gewicht sollte realistisch bewertet werden. Ein schweres Schloss ist sicherer, aber im Alltag nur dann sinnvoll, wenn man es auch wirklich mitnimmt. Ein Hochsicherheitsschloss, das zu Hause bleibt, schützt gar nichts. Für Pendler mit E-Bike ist ein höheres Gewicht meist akzeptabel. Für sportliche Fahrer oder Kinderfahrräder kann ein leichteres Modell sinnvoller sein.

Die Halterung ist ebenfalls wichtig. Ein gutes Faltschloss sollte fest am Fahrrad sitzen, nicht klappern und schnell entnommen werden können. Viele ABUS-Modelle werden mit Rahmenhalter geliefert. Manche Halterungen werden an den Flaschenhalterösen befestigt, andere mit Spannbändern oder Klettsystemen. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob am Fahrrad genug Platz vorhanden ist. Bei kleinen Rahmen, Fully-Mountainbikes oder E-Bikes mit Akku im Rahmen kann die Montage schwieriger sein.

Zuletzt sollte man zwischen Schlüssel und Zahlencode entscheiden. Schlüsselmodelle sind oft sicherheitsorientierter und für hochwertige Fahrräder empfehlenswert. Zahlenschlösser sind komfortabel, wenn mehrere Personen Zugriff haben sollen. Wer einen Code nutzt, sollte ihn sicher wählen und nicht offen sichtbar einstellen.


Wie verwendet man ein ABUS-Faltschloss richtig?

Ein gutes Schloss schützt nur dann richtig, wenn es korrekt verwendet wird. Das wichtigste Prinzip lautet: Das Fahrrad sollte immer an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Es reicht nicht, nur das Hinterrad oder den Rahmen zu blockieren. Ein Dieb könnte das Fahrrad sonst wegtragen. Ideal ist es, den Rahmen und möglichst ein Laufrad mit dem Schloss an einem stabilen Fahrradständer, einer Laterne oder einem fest verankerten Bügel zu sichern.

Das Schloss sollte möglichst hoch und eng angebracht werden. Liegt es direkt auf dem Boden, können Diebe leichter Werkzeuge ansetzen oder mit Hebelwirkung arbeiten. Hängt es dagegen enger am Rahmen und am Anschließpunkt, wird ein Angriff schwieriger. Außerdem sollte man vermeiden, dass das Schloss sehr locker hängt. Je weniger Spielraum vorhanden ist, desto schlechter lassen sich Werkzeuge ansetzen.

Bei längeren Standzeiten ist eine zweite Sicherung sinnvoll. Eine Kombination aus ABUS-Faltschloss und Rahmenschloss oder zusätzlichem Kabel für das Vorderrad erhöht den Aufwand. Besonders bei Schnellspannern, hochwertigen Laufrädern oder teuren Sätteln kann eine Zusatzsicherung sinnvoll sein.

Auch der Abstellort zählt. Selbst das beste Schloss ist keine Einladung, ein teures Fahrrad über Nacht an einem dunklen, verlassenen Ort stehen zu lassen. Helle, belebte Orte mit festen Anschließmöglichkeiten sind besser. In Mehrfamilienhäusern sollte ein Fahrrad auch im Keller oder Innenhof zusätzlich angeschlossen werden, denn viele Diebstähle passieren nicht nur auf offener Straße.


Für wen eignet sich ein ABUS-Faltschloss besonders?

Ein ABUS-Faltschloss eignet sich besonders für Alltagsfahrer, die eine zuverlässige und komfortable Sicherung benötigen. Wer täglich zur Arbeit, zur Schule, zur Universität oder zum Einkaufen fährt, profitiert von der kompakten Bauweise und schnellen Bedienung. Das Schloss ist am Fahrrad befestigt und sofort verfügbar. Dadurch wird es wahrscheinlicher, dass man das Fahrrad tatsächlich konsequent anschließt.

Auch für E-Bike-Fahrer ist ein gutes Faltschloss sinnvoll. E-Bikes sind teuer und dadurch für Diebe attraktiver. Hier sollte allerdings ein Modell mit hoher Sicherheitsstufe gewählt werden. Ein günstiges, leichtes Faltschloss reicht für ein hochwertiges E-Bike meist nicht aus. Viele Versicherungen stellen zudem Anforderungen an das Schloss. Wer sein Fahrrad versichert hat, sollte prüfen, welche Sicherheitsklasse oder welcher Schlosswert gefordert wird.

Für Trekkingräder und Tourenräder ist ein Faltschloss ebenfalls praktisch. Es lässt sich gut transportieren und bietet unterwegs flexible Anschließmöglichkeiten. Bei längeren Reisen kann zusätzlich ein leichtes Kabelschloss sinnvoll sein, um Zubehör oder Laufräder mitzusichern.

Weniger ideal ist ein schweres Faltschloss für sehr sportliche Fahrräder, bei denen jedes Gramm zählt. Rennradfahrer oder sportliche Mountainbiker nutzen oft leichtere Sicherungen für kurze Stopps oder lassen das Rad nicht unbeaufsichtigt stehen. Für den normalen Stadt- und Pendelverkehr ist ein Faltschloss dagegen sehr überzeugend.


FAQ zum ABUS-Faltschloss

Ist ein ABUS-Faltschloss sicher genug für ein E-Bike?

Ein ABUS-Faltschloss kann für ein E-Bike sicher genug sein, wenn ein Modell mit hoher Sicherheitsstufe gewählt wird. Für teure E-Bikes sollte man nicht zu einem leichten Einsteigermodell greifen, sondern ein robustes Faltschloss aus einer hochwertigen Serie wählen. Besonders sinnvoll sind starke Modelle wie Granit-Varianten oder Faltschlösser mit zusätzlicher Alarmfunktion. Trotzdem sollte das E-Bike immer an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Für längere Standzeiten oder riskante Orte kann eine Kombination aus Faltschloss und zusätzlichem Rahmenschloss oder Kettenschloss sinnvoll sein.

Was ist besser: ABUS-Faltschloss oder Kettenschloss?

Das hängt vom Einsatzzweck ab. Ein ABUS-Faltschloss ist kompakter, lässt sich sauber am Rahmen transportieren und ist im Alltag sehr bequem. Ein Kettenschloss ist oft flexibler beim Anschließen und kann in hochwertigen Ausführungen sehr sicher sein, ist aber meistens schwerer und sperriger. Für Pendler und Cityfahrer ist ein Faltschloss häufig der bessere Kompromiss. Für sehr hohe Sicherheitsanforderungen, stationäres Anschließen oder Lastenräder kann ein schweres Kettenschloss stärker sein.

Was ist besser: ABUS-Faltschloss oder Bügelschloss?

Ein Bügelschloss kann bei hoher Qualität sehr sicher sein, ist aber weniger flexibel. Es funktioniert gut, wenn passende Anschließpunkte vorhanden sind. Ein Faltschloss ist beweglicher und lässt sich leichter um unterschiedliche Gegenstände legen. Dafür besitzt es Gelenke und ist je nach Modell teurer oder schwerer. Für den Alltag ist ein Faltschloss oft praktischer, während ein Bügelschloss für feste Abstellorte und hohe Sicherheit eine sehr gute Alternative sein kann.

Wie lang sollte ein ABUS-Faltschloss sein?

Die passende Länge hängt davon ab, wo das Fahrrad angeschlossen wird. Für normale Fahrradständer reicht häufig eine Standardlänge. Wer das Fahrrad oft an Laternen, Geländern, breiteren Pfosten oder zusammen mit einem zweiten Fahrrad sichern möchte, sollte eine längere Variante wählen. Ein zu kurzes Schloss führt dazu, dass man das Fahrrad schlechter oder nur unvollständig anschließt. Ein längeres Schloss ist zwar schwerer, erhöht aber die Alltagstauglichkeit deutlich.

Ist ein ABUS-Faltschloss mit Zahlencode empfehlenswert?

Ein ABUS-Faltschloss mit Zahlencode ist empfehlenswert, wenn Komfort im Vordergrund steht und mehrere Personen das Schloss nutzen sollen. Man muss keinen Schlüssel mitnehmen und kann das Schloss einfach per Code öffnen. Für normale Alltagsräder ist das praktisch. Bei sehr hochwertigen Fahrrädern oder riskanten Abstellorten sind viele Nutzer mit einem hochwertigen Schlüsselschloss besser beraten. Wichtig ist bei einem Zahlenschloss ein sicherer Code, der nicht leicht erraten werden kann.

Kann ein ABUS-Faltschloss geknackt werden?

Grundsätzlich kann jedes Fahrradschloss mit genügend Zeit, Werkzeug und Gewalt geknackt werden. Ein gutes ABUS-Faltschloss macht den Diebstahl aber deutlich schwieriger. Ziel ist nicht absolute Unzerstörbarkeit, sondern Abschreckung und Zeitgewinn. Diebe suchen oft nach einfachen Zielen. Ein hochwertiges, korrekt angebrachtes Schloss an einem belebten Ort senkt das Risiko erheblich. Besonders wichtig ist, das Fahrrad immer an einem festen Gegenstand anzuschließen und das Schloss nicht lose auf dem Boden liegen zu lassen.

Wie transportiert man ein ABUS-Faltschloss am besten?

Die meisten ABUS-Faltschlösser werden mit einer passenden Halterung geliefert. Diese kann häufig an den Flaschenhalterösen des Rahmens oder mit Spannbändern befestigt werden. Der Transport in der Halterung ist meist die beste Lösung, weil das Schloss nicht im Rucksack liegt und beim Fahren schnell erreichbar ist. Wichtig ist, dass die Halterung fest sitzt und nicht klappert. Bei kleinen Rahmen oder E-Bikes mit engem Platzangebot sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob die Halterung sinnvoll montiert werden kann.


ABUS-Faltschloss Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestABUS-Faltschloss Test bei test.de
Öko-TestABUS-Faltschloss Test bei Öko-Test
Konsument.atABUS-Faltschloss bei konsument.at
gutefrage.netABUS-Faltschloss bei Gutefrage.de
Youtube.comABUS-Faltschloss bei Youtube.com

ABUS-Faltschloss Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. ABUS-Faltschlösser wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen ABUS-Faltschloss Testsieger präsentieren können.


ABUS-Faltschloss Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein ABUS-Faltschloss Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Ein ABUS-Faltschloss ist ein starker Kompromiss aus Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit

Ein ABUS-Faltschloss ist für viele Fahrradfahrer eine sehr sinnvolle Wahl, weil es deutlich stabiler als einfache Kabelschlösser ist, sich aber komfortabler transportieren lässt als viele schwere Kettenschlösser. Die kompakte Faltbauweise, die praktische Rahmenhalterung und die flexible Anwendung machen diese Schlossart besonders alltagstauglich. Für Pendler, Cityfahrer, E-Bike-Nutzer und Besitzer hochwertiger Trekkingräder ist ein gutes Faltschloss eine vernünftige Investition.

Wichtig ist jedoch, das richtige Modell zu wählen. Nicht jedes ABUS-Faltschloss bietet dasselbe Sicherheitsniveau. Leichte Modelle eignen sich eher für kurze Stopps und weniger riskante Orte. Hochwertige Granit- oder Alarm-Modelle sind besser geeignet, wenn ein teures Fahrrad oder E-Bike regelmäßig draußen steht. Auch Länge, Gewicht, Halterung und Schließsystem sollten zum eigenen Alltag passen.

Wer sein Fahrrad zuverlässig schützen möchte, sollte außerdem auf die richtige Anwendung achten. Das Schloss muss den Rahmen mit einem festen Gegenstand verbinden, sollte möglichst eng sitzen und nicht bequem auf dem Boden liegen. Bei hohem Diebstahlrisiko ist eine zweite Sicherung sinnvoll. Ein Schloss allein ersetzt außerdem keinen vernünftigen Abstellort. Helle, belebte Plätze und stabile Fahrradständer erhöhen die Sicherheit deutlich.

Insgesamt ist ein ABUS-Faltschloss eine sehr gute Lösung für alle, die ein hochwertiges, kompaktes und komfortables Fahrradschloss suchen. Es ist nicht die billigste Schlossart und auch nicht immer die leichteste, bietet aber einen überzeugenden Mittelweg zwischen Schutz, Bedienbarkeit und Transport. Wer sein Fahrrad regelmäßig nutzt und nicht bei der Sicherheit sparen möchte, macht mit einem passenden ABUS-Faltschloss in der Regel wenig falsch.

Zuletzt Aktualisiert am 22.05.2026

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Letzte Aktualisierung am 25.06.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API