Blumenzwiebeln gehören zu den beliebtesten Möglichkeiten, einen Garten, Balkon, Vorgarten oder größere Pflanzflächen mit vergleichsweise geringem Aufwand in ein farbenfrohes Blütenmeer zu verwandeln. Das Angebot reicht von klassischen Tulpen, Narzissen und Krokussen über Hyazinthen und Zierlauch bis hin zu Dahlien, Gladiolen, Lilien und zahlreichen weiteren Arten. Je nach Sorte werden die Zwiebeln beziehungsweise Knollen im Herbst oder Frühjahr gepflanzt und entwickeln anschließend zur passenden Jahreszeit ihre Blätter und Blüten. Dabei unterscheiden sich Blumenzwiebeln nicht nur hinsichtlich Farbe und Blütenform, sondern auch bei Wuchshöhe, Standortansprüchen, Winterhärte, Pflanzzeit und Blütezeit erheblich. Wer gezielt unterschiedliche Sorten miteinander kombiniert, kann eine Pflanzfläche schaffen, auf der vom zeitigen Frühjahr bis weit in den Sommer hinein immer wieder neue Blüten erscheinen.
Beim Kauf sollte deshalb nicht allein das Foto auf der Verpackung ausschlaggebend sein. Mindestens ebenso wichtig sind die Qualität und Größe der Zwiebeln, die für den jeweiligen Standort geeignete Pflanzenart, der richtige Pflanzzeitpunkt und die gewünschte spätere Wirkung. Während beispielsweise niedrig wachsende Krokusse hervorragend für Beetränder, Rasenflächen und Pflanzgefäße geeignet sind, können hohe Zierlauchsorten oder Lilien wirkungsvolle Akzente im hinteren Bereich eines Staudenbeetes setzen. Viele Frühlingsblüher lassen sich außerdem dauerhaft im Boden belassen und können sich bei geeigneten Bedingungen im Laufe der Jahre vermehren. Andere Pflanzen benötigen dagegen mehr Pflege oder müssen vor starkem Frost geschützt beziehungsweise im Herbst wieder ausgegraben werden.
- 75 Blumenzwiebeln zur Pflanzung einer farbenfrohen Blumenmischung zur Verwilderung
- Das bunt gemischte Verwilderungssortiment ist mehrjährig, winterhart und pflegeleicht.
- Die farbenprächtige Mischung eignet sich hervorragend zur Verzierung von Garten, Vorgarten, zur...
- Pflanzzeit: September - Dezember | Blütezeit: März - Mai
Was ist eine Blumenzwiebel?
Als Blumenzwiebeln werden umgangssprachlich verschiedene unterirdische Speicherorgane von Pflanzen bezeichnet. Botanisch handelt es sich dabei nicht ausschließlich um echte Zwiebeln. Im Handel werden häufig auch Knollen und andere verdickte Speicherorgane unter dem Oberbegriff Blumenzwiebeln angeboten. Gemeinsam ist ihnen, dass die Pflanzen darin Nährstoffe und Energie speichern. Dadurch können sie nach einer Ruhephase schnell austreiben und innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit kräftige Blätter und Blüten bilden.
Typische echte Blumenzwiebeln besitzen mehrere übereinanderliegende Speicherblätter. Zu den bekanntesten Beispielen gehören Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und verschiedene Lilienarten. Dahlien entwickeln dagegen verdickte Wurzelknollen, während Krokusse botanisch gesehen Knollen besitzen. Für Hobbygärtner ist diese Unterscheidung beim Einkauf jedoch meistens weniger wichtig als die unterschiedlichen Anforderungen an Pflanzzeit, Standort und Überwinterung.
Eine gesunde Blumenzwiebel sollte sich beim Kauf fest und kräftig anfühlen. Sehr weiche, stark vertrocknete oder sichtbar verschimmelte Zwiebeln sind weniger empfehlenswert. Kleine oberflächliche Verletzungen müssen nicht zwangsläufig problematisch sein, größere beschädigte oder faulige Stellen können jedoch dazu führen, dass die Zwiebel nach dem Einpflanzen nicht mehr austreibt.
Die Größe spielt ebenfalls eine Rolle. Innerhalb derselben Pflanzenart entwickeln größere und gut ausgereifte Zwiebeln häufig kräftigere Austriebe und größere Blüten. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede große Zwiebel automatisch besser ist als eine kleinere. Die typische Größe unterscheidet sich stark zwischen den Pflanzenarten. Eine Krokusknolle ist beispielsweise naturgemäß wesentlich kleiner als eine große Amaryllis- oder Zierlauchzwiebel.
Welche Vorteile bieten Blumenzwiebeln?
Ein wichtiger Vorteil liegt in der einfachen Pflanzung. Bei vielen Arten genügt es, ein ausreichend tiefes Pflanzloch auszuheben, die Zwiebel mit der richtigen Seite nach oben einzusetzen und anschließend wieder mit Erde zu bedecken. Für größere Flächen lassen sich spezielle Zwiebelpflanzer verwenden, mit denen viele Pflanzlöcher schnell hintereinander vorbereitet werden können.
Hinzu kommt die enorme Auswahl. Blumenzwiebeln sind in zahlreichen Farben, Größen und Blütenformen erhältlich. Dadurch können sowohl dezente als auch ausgesprochen farbenfrohe Pflanzungen gestaltet werden. Besonders interessant ist die Möglichkeit, Sorten mit unterschiedlichen Blütezeiten zu kombinieren. Auf diese Weise beginnt die Blüte beispielsweise mit Schneeglöckchen und Krokussen und wird später von Narzissen, Tulpen und Zierlauch fortgesetzt.
Viele winterharte Zwiebelpflanzen eignen sich außerdem für eine sogenannte Verwilderung. Sie verbleiben nach der Blüte im Boden und bilden im Laufe der Zeit Tochterzwiebeln oder Samen. Unter geeigneten Bedingungen entsteht dadurch eine immer größere Pflanzengruppe, ohne dass jedes Jahr neue Blumenzwiebeln gesetzt werden müssen.
Welche Nachteile können Blumenzwiebeln haben?
Ein möglicher Nachteil besteht darin, dass nicht jede Blumenzwiebel für jeden Standort geeignet ist. Staunässe stellt beispielsweise für viele Arten ein erhebliches Problem dar. Befindet sich eine Zwiebel dauerhaft in sehr nasser Erde, kann sie faulen. In schweren Böden kann deshalb eine Verbesserung der Drainage erforderlich sein.
Außerdem sind bestimmte Blumenzwiebeln und Knollen nicht vollständig winterhart. Dahlien und Gladiolen werden in vielen Regionen nach dem Absterben der oberirdischen Pflanzenteile ausgegraben und frostfrei überwintert. Dieser zusätzliche Arbeitsaufwand sollte bereits beim Kauf berücksichtigt werden.
Auch Tiere können Probleme verursachen. Wühlmäuse interessieren sich für einige Zwiebelarten und können größere Bestände erheblich reduzieren. In besonders gefährdeten Gärten können spezielle Pflanzkörbe sinnvoll sein. Sie schützen die Zwiebeln und erleichtern gleichzeitig das spätere Herausnehmen.
Blumenzwiebeln Bestseller Platz 2 – 4
Unterschiedliche Arten von Blumenzwiebeln
Tulpenzwiebeln
Tulpen zählen zu den bekanntesten Zwiebelblumen überhaupt und sind in einer enormen Sortenvielfalt erhältlich. Neben klassischen einfachen Tulpen gibt es unter anderem gefüllte Tulpen, Papageientulpen, Triumph-Tulpen, Darwin-Hybrid-Tulpen und klein bleibende Wildtulpen. Die Unterschiede betreffen nicht nur die Optik, sondern auch Wuchshöhe, Blütezeit und teilweise die Fähigkeit, über mehrere Jahre zuverlässig erneut zu blühen.
Die meisten Tulpenzwiebeln werden im Herbst gepflanzt. Ein sonniger Standort mit durchlässigem Boden ist ideal. Bei schweren und dauerhaft nassen Böden besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln faulen. Nach der Blüte sollte das Laub nicht sofort entfernt werden. Die Blätter versorgen die Zwiebel mit Energie für das kommende Jahr und sollten deshalb erst abgeschnitten werden, wenn sie vollständig vergilbt sind.
Narzissenzwiebeln
Narzissen werden häufig auch als Osterglocken bezeichnet und gehören zu den robustesten Frühlingsblühern. Sie sind in verschiedenen Gelb-, Weiß- und Orangetönen sowie mit unterschiedlichen Blütenformen erhältlich. Viele Narzissensorten eignen sich hervorragend für dauerhafte Pflanzungen. Einmal an einem geeigneten Standort eingesetzt, können sie dort viele Jahre verbleiben und mit der Zeit größere Gruppen bilden.
Narzissen lassen sich sowohl in klassischen Blumenbeeten als auch in Rasenflächen, unter Gehölzen und in ausreichend großen Pflanzgefäßen verwenden. Besonders natürlich wirken größere Gruppen. Im Gegensatz zu streng angeordneten Reihen können locker verteilte Pflanzungen aussehen, als hätten sich die Pflanzen von selbst angesiedelt.
Krokusse
Krokusse gehören zu den ersten auffälligen Blütenpflanzen des Jahres. Bereits im späten Winter beziehungsweise zeitigen Frühjahr können einige Sorten ihre Blüten öffnen. Neben klassischen violetten Varianten sind weiße, gelbe und mehrfarbige Krokusse erhältlich. Ihre geringe Wuchshöhe macht sie besonders für den vorderen Beetbereich, Steingärten, Rasenflächen und kleinere Pflanzgefäße interessant.
Krokusse können sich unter geeigneten Bedingungen stark vermehren. Wer sie in einer Rasenfläche pflanzt, sollte mit dem ersten Mähen warten, bis die Blätter ausreichend Zeit hatten, ihre Energie wieder in die Knollen einzulagern. Werden die Blätter regelmäßig unmittelbar nach der Blüte abgeschnitten, können die Pflanzen langfristig geschwächt werden.
Hyazinthen
Hyazinthen zeichnen sich durch dicht besetzte Blütenstände und einen häufig intensiven Duft aus. Sie eignen sich sowohl für Gartenbeete als auch für Kübel und dekorative Frühlingsbepflanzungen. Erhältlich sind unter anderem Sorten mit blauen, violetten, rosafarbenen, weißen und gelblichen Blüten.
Aufgrund des kräftigen Duftes sind Hyazinthen besonders interessant, wenn die Pflanzen in der Nähe von Terrasse, Hauseingang oder Sitzplatz verwendet werden. Im Beet sollten sie möglichst in durchlässiger Erde stehen. Wie bei vielen anderen Frühlingsblühern erfolgt die Pflanzung normalerweise im Herbst.
Zierlauch
Zierlauch beziehungsweise Allium ist besonders wegen seiner oftmals kugelförmigen Blütenstände beliebt. Je nach Sorte erreichen die Pflanzen sehr unterschiedliche Höhen. Während kleine Arten hervorragend für Steingärten und Beetränder geeignet sind, können große Zierlauchsorten weit über einen Meter hoch werden und bilden dadurch markante Blickpunkte.
Die Blüten erscheinen meist später als klassische Tulpen und Narzissen. Dadurch eignet sich Zierlauch hervorragend, um die Blütezeit eines Frühlingsbeetes zu verlängern. Besonders attraktiv ist eine Kombination mit Stauden, deren Blätter das langsam vergilbende Laub des Zierlauchs später verdecken.
Lilienzwiebeln
Lilien bieten große und teilweise stark duftende Blüten. Sie werden in zahlreiche Gruppen unterteilt, beispielsweise Asiatische Lilien, Orientalische Lilien oder Trompetenlilien. Abhängig von der Sorte können sich die Pflanzen hinsichtlich Höhe, Blütengröße, Duftintensität und Standortansprüchen erheblich unterscheiden.
Viele Lilien bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Besonders eindrucksvoll wirken mehrere Pflanzen einer Sorte in kleinen Gruppen. Durch ihre teilweise beträchtliche Wuchshöhe eignen sie sich gut für den mittleren oder hinteren Bereich eines Blumenbeetes.
Dahlienknollen
Dahlien gehören zu den typischen Sommerblühern. Ihre Knollen werden normalerweise im Frühjahr gepflanzt, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Die Sortenvielfalt ist enorm und reicht von kleinen kompakten Dahlien für Pflanzgefäße bis hin zu großen Schmuckdahlien mit eindrucksvollen Blüten.
Ein wichtiger Unterschied zu vielen klassischen Frühlingszwiebeln besteht in der Überwinterung. Dahlien sind nicht zuverlässig winterhart. Die Knollen werden deshalb nach dem ersten Frost meistens ausgegraben, getrocknet und anschließend kühl, dunkel und frostfrei gelagert. Im folgenden Frühjahr können sie wieder eingesetzt werden.
Gladiolen
Gladiolen entwickeln hohe Blütenstände mit zahlreichen Einzelblüten und werden häufig auch als Schnittblumen verwendet. Ihre Knollen werden im Frühjahr gepflanzt. Da die Pflanzen teilweise recht hoch werden, kann an windigen Standorten eine zusätzliche Stütze sinnvoll sein.
Wie Dahlien sind auch viele Gladiolensorten nicht ausreichend frosthart. Deshalb werden die Knollen im Herbst meist wieder aus der Erde genommen und frostfrei gelagert. Wer möglichst wenig Pflegeaufwand möchte, sollte diesen Punkt vor dem Kauf berücksichtigen.
Alternativen zu klassischen Blumenzwiebeln
Stauden
Mehrjährige Stauden stellen eine der wichtigsten Alternativen zu Zwiebelpflanzen dar. Sie treiben jedes Jahr erneut aus und können je nach Art über viele Jahre am gleichen Standort verbleiben. Durch eine Kombination aus Stauden und Blumenzwiebeln lassen sich besonders abwechslungsreiche Beete gestalten. Während Frühlingszwiebeln früh im Jahr Farbe liefern, übernehmen später Stauden die Hauptrolle und verdecken gleichzeitig das einziehende Laub der Zwiebelpflanzen.
Einjährige Sommerblumen
Einjährige Sommerblumen wie Zinnien, Ringelblumen oder Schmuckkörbchen können aus Samen gezogen oder als Jungpflanzen gekauft werden. Sie bieten häufig über einen langen Zeitraum zahlreiche Blüten. Allerdings müssen sie jedes Jahr neu ausgesät beziehungsweise gepflanzt werden. Dafür lassen sich Farben und Sorten von Jahr zu Jahr besonders einfach verändern.
Blühende Gehölze
Wer eine dauerhafte Gartengestaltung bevorzugt, kann außerdem blühende Sträucher einsetzen. Hortensien, Flieder und zahlreiche andere Gehölze entwickeln über viele Jahre immer wieder neue Blüten. Sie benötigen allerdings erheblich mehr Platz als die meisten Blumenzwiebeln und eignen sich deshalb weniger als unmittelbarer Ersatz für kleine Beete oder Balkonkästen.
Vorgezogene Pflanzen
Eine weitere Alternative sind bereits blühende oder vorgezogene Pflanzen aus dem Gartencenter. Sie bieten den Vorteil, dass die gewünschte Wirkung sofort sichtbar ist. Blumenzwiebeln benötigen dagegen je nach Art mehrere Wochen oder Monate, bis sie austreiben und blühen. Vorgezogene Pflanzen sind allerdings häufig deutlich teurer als eine entsprechende Anzahl Blumenzwiebeln.
Blumenzwiebeln Bestseller Platz 5 – 10
- 150 Blumenzwiebeln zur Pflanzung einer farbenfrohen Blumenmischung zur Verwilderung
- Das bunt gemischte Verwilderungssortiment ist mehrjährig, winterhart und pflegeleicht.
- Die farbenprächtige Mischung eignet sich hervorragend zur Verzierung von Garten, Vorgarten, zur...
- Pflanzzeit: September - Dezember | Blütezeit: März - Mai
- VERPACKUNGSINHALT: Sie erhalten 50 Narzissenzwiebeln, sicher verpackt und pflanzfertig. Lagern Sie...
- WINTERHART UND MEHRJÄHRIG: Im Garten oder Topf in gut durchlässigen Boden pflanzen. Pflegeleicht...
- SPEKTAKULÄRE BLÜTE: Genießen Sie einzigartige Sommerblumen, die Farbe in eine blühärtere Zeit...
- PERFEKT FÜR EINEN BLUMENSTRAUSS: Schneiden Sie die Blumen für einen wunderschönen Strauß und...
- 100 botanische gemischte Krokusblumenzwiebeln Crocus krokus
- Liefergröße: Zwiebelumfang 4/5 cm - 14/15 cm je nach Sorte
- Standort: Sonne bis Halbschatten, Blütezeit: Ende Feb.-Ende April
- Wuchshöhe: 10-50 cm, Pflanzabstand:
- Pflegeaufwand: gering, Wasserbedarf: gering - mittel
- VERPACKUNGSINHALT: Sie erhalten 50 Tulpenzwiebeln, sicher verpackt und pflanzfertig. Lagern Sie sie...
- WINTERHART UND MEHRJÄHRIG: In gut durchlässigen Boden pflanzen. Pflegeleicht; kommt jedes Jahr im...
- SPEKTAKULÄRE BLÜTE: Genießen Sie eine Mischung aus Pastelltönen, leuchtenden Farben und...
- PERFEKT FÜR EINEN BLUMENSTRAUSS: Schneiden Sie die Blumen für einen wunderschönen Strauß und...
- Blumenzwiebeln aus dem Hause Blumenhandel Ullrich
Beliebte Blumenzwiebeln und bekannte Anbieter
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Tulpen-Mischung | Kiepenkerl | ca. 5 bis 15 € | Mischpackungen mit verschiedenfarbigen Tulpen für Beete, Rabatten und größere Gruppenpflanzungen. |
| Narzissen-Mischung | Kiepenkerl | ca. 5 bis 15 € | Robuste Frühlingsblüher, die sich je nach Sorte gut für dauerhafte Pflanzungen und zum Verwildern eignen. |
| Krokus-Mischung | Sperli | ca. 4 bis 12 € | Niedrige Frühblüher für Beete, Rasenflächen, Steingärten und Pflanzgefäße. |
| Zierlauch-Mischung | Sperli | ca. 6 bis 18 € | Verschiedene Allium-Sorten mit charakteristischen kugelförmigen Blütenständen. |
| Hyazinthen-Mischung | Kiepenkerl | ca. 6 bis 15 € | Duftende Frühlingsblüher in unterschiedlichen Farben für Beet und Kübel. |
| Dahlien-Mischung | Sperli | ca. 8 bis 20 € | Sommerblühende Knollenpflanzen mit großer Auswahl an Farben, Größen und Blütenformen. |
Worauf sollte man beim Kauf von Blumenzwiebeln achten?
Pflanzzeit
Zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehört die Pflanzzeit. Klassische Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokusse werden normalerweise im Herbst gepflanzt. Sie benötigen die winterliche Ruhephase, bevor sie im Frühjahr austreiben. Sommerblühende Arten wie Dahlien und Gladiolen werden dagegen im Frühjahr eingesetzt. Wer die falsche Pflanzzeit wählt, riskiert einen schwächeren Austrieb oder sogar einen vollständigen Ausfall.
Qualität der Zwiebeln
Gute Blumenzwiebeln sollten fest und weitgehend unbeschädigt sein. Stark eingetrocknete, weiche oder faulige Exemplare sollten aussortiert werden. Auch sichtbarer Schimmel ist ein Warnzeichen. Bei größeren Packungen lohnt es sich deshalb, soweit möglich einen Blick auf den Zustand der enthaltenen Zwiebeln zu werfen.
Standort
Auf der Verpackung befinden sich normalerweise Angaben zu Lichtbedarf und Bodenansprüchen. Manche Arten bevorzugen volle Sonne, während andere auch im Halbschatten gut wachsen. Besonders wichtig ist bei vielen Zwiebelpflanzen ein ausreichend durchlässiger Boden. Dauerhafte Staunässe kann zu Fäulnis führen.
Blütezeit
Die Blütezeit ist entscheidend, wenn mehrere Sorten kombiniert werden sollen. Wer ausschließlich früh blühende Pflanzen auswählt, erhält zwar im März oder April ein beeindruckendes Beet, hat später jedoch möglicherweise nur noch wenig Farbe. Geschickter ist es, Arten mit gestaffelten Blütezeiten miteinander zu kombinieren.
Wuchshöhe
Auch die spätere Höhe sollte bereits beim Pflanzen berücksichtigt werden. Niedrige Krokusse verschwinden optisch schnell hinter hohen Tulpen oder Stauden. Als Grundregel können niedrige Arten im vorderen und hohe Pflanzen im hinteren Bereich eines Beetes gesetzt werden. Bei frei einsehbaren Beeten ist dagegen eine abwechslungsreichere Staffelung sinnvoll.
Winterhärte
Wer die Blumenzwiebeln möglichst dauerhaft im Boden lassen möchte, sollte winterharte Arten wählen. Narzissen, viele Tulpen, Krokusse und zahlreiche Zierlauchsorten kommen mit normalen mitteleuropäischen Wintern gut zurecht. Dahlien und Gladiolen benötigen dagegen üblicherweise einen frostfreien Überwinterungsplatz.
Blumenzwiebeln richtig pflanzen
Vor dem Einsetzen sollte der Boden gelockert und von größeren Steinen sowie starkem Unkraut befreit werden. Bei sehr schwerer Erde kann eine Beimischung von Sand oder anderem strukturverbessernden Material die Wasserdurchlässigkeit verbessern. Anschließend werden Pflanzlöcher in einer zur jeweiligen Zwiebel passenden Tiefe vorbereitet.
Als grobe Orientierung wird häufig eine Pflanztiefe empfohlen, die etwa dem Zwei- bis Dreifachen der Zwiebelhöhe entspricht. Die genaue Empfehlung der jeweiligen Pflanzenart sollte jedoch Vorrang haben. Die spitze beziehungsweise austreibende Seite zeigt normalerweise nach oben, während die flachere Wurzelseite nach unten gesetzt wird.
Nach dem Einsetzen werden die Pflanzlöcher wieder mit Erde verschlossen. Bei sehr trockenem Boden kann anschließend vorsichtig gewässert werden. Dauerhaft nasse Erde sollte jedoch vermieden werden. Wer viele Blumenzwiebeln setzt, kann spezielle Pflanzwerkzeuge oder Pflanzkörbe verwenden.
Blumenzwiebeln im Topf und Balkonkasten
Auch ohne eigenen Garten lassen sich viele Blumenzwiebeln problemlos kultivieren. Wichtig ist ein ausreichend großes Pflanzgefäß mit Abflusslöchern. Überschüssiges Wasser muss zuverlässig ablaufen können. Eine Drainageschicht kann insbesondere bei tiefen Töpfen sinnvoll sein.
Besonders interessant ist die sogenannte Lasagnepflanzung. Dabei werden verschiedene Blumenzwiebeln in mehreren Ebenen übereinander eingesetzt. Größere und später blühende Zwiebeln kommen weiter nach unten, kleinere Frühblüher werden darüber gepflanzt. Auf diese Weise können in einem einzigen Gefäß nacheinander unterschiedliche Pflanzen blühen.
Bei starken Frösten benötigen Kübel allerdings mehr Schutz als Beete. Im Boden sind die Zwiebeln durch die umgebende Erde vergleichsweise gut isoliert. In einem kleinen Topf kann der gesamte Wurzelbereich dagegen stärker durchfrieren. Große frostfeste Gefäße oder ein geschützter Standort können deshalb vorteilhaft sein.
FAQ zu Blumenzwiebeln
Wann sollte man Blumenzwiebeln pflanzen?
Der richtige Pflanzzeitpunkt hängt von der Pflanzenart ab. Frühjahrsblüher wie Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen werden normalerweise im Herbst gesetzt. Die Erde sollte noch bearbeitbar und nicht dauerhaft gefroren sein. Sommerblühende Pflanzen wie Dahlien und Gladiolen werden dagegen meist im Frühjahr gepflanzt, sobald starke Nachtfröste nicht mehr zu erwarten sind. Deshalb sollte vor dem Pflanzen immer die konkrete Empfehlung auf der Verpackung berücksichtigt werden.
Wie tief müssen Blumenzwiebeln in die Erde?
Als allgemeine Faustregel gilt häufig eine Pflanztiefe von ungefähr dem Zwei- bis Dreifachen der Zwiebelhöhe. Eine drei Zentimeter hohe Zwiebel würde demnach ungefähr sechs bis neun Zentimeter tief gepflanzt. Diese Regel dient jedoch nur als Orientierung. Große Zierlauchzwiebeln benötigen beispielsweise andere Pflanztiefen als kleine Krokusknollen. Im Zweifel sind die Angaben des Herstellers beziehungsweise Züchters entscheidend.
Kann man Blumenzwiebeln mehrere Jahre im Boden lassen?
Viele Arten können dauerhaft im Boden bleiben. Narzissen, Krokusse, Schneeglöckchen und verschiedene Zierlaucharten eignen sich besonders gut dafür. Unter günstigen Bedingungen vermehren sie sich sogar und bilden zunehmend größere Bestände. Bei manchen hochgezüchteten Tulpensorten kann die Blühleistung dagegen nach einigen Jahren abnehmen. Nicht winterharte Pflanzen wie Dahlien werden normalerweise vor dem Winter ausgegraben.
Warum blühen meine Blumenzwiebeln nicht?
Dafür kommen mehrere Ursachen infrage. Die Zwiebeln können zu klein, beschädigt oder durch Fäulnis geschwächt sein. Ein ungeeigneter Standort, zu wenig Licht oder dauerhaft nasser Boden können ebenfalls zu Problemen führen. Außerdem kann es vorkommen, dass das Laub im Vorjahr zu früh entfernt wurde. Solange die Blätter grün sind, betreibt die Pflanze Photosynthese und speichert Energie in der Zwiebel. Wird dieser Vorgang zu früh unterbrochen, kann die nächste Blüte deutlich schwächer ausfallen.
Muss man Blumenzwiebeln nach der Blüte ausgraben?
Bei winterharten Arten ist dies normalerweise nicht erforderlich. Die Zwiebeln können im Boden bleiben und im folgenden Jahr erneut austreiben. Nicht winterharte Knollen und Zwiebeln sollten dagegen ausgegraben und frostfrei gelagert werden. Auch bei Pflanzen, die an einem bestimmten Standort schlecht gedeihen, kann ein Ausgraben und anschließendes Umsetzen sinnvoll sein.
Welche Blumenzwiebeln eignen sich zum Verwildern?
Besonders gut eignen sich robuste Arten, die sich selbstständig vermehren können. Dazu gehören beispielsweise viele Krokusse, Schneeglöckchen, kleine Wildtulpen, Narzissen und bestimmte Zierlaucharten. Entscheidend ist ein Standort, an dem die Pflanzen nach der Blüte ausreichend Zeit haben, ihre Blätter natürlich einziehen zu lassen. Werden Rasenflächen beispielsweise unmittelbar nach der Blüte kurz gemäht, können sich die Bestände schlechter entwickeln.
Kann man verschiedene Blumenzwiebeln zusammen pflanzen?
Ja, und genau dadurch entstehen häufig besonders interessante Pflanzungen. Wichtig ist, Wuchshöhe, Blütezeit, Farbe und Standortansprüche miteinander abzustimmen. Eine Kombination aus früh blühenden Krokussen, anschließend blühenden Narzissen und Tulpen sowie späterem Zierlauch kann über viele Wochen hinweg für Farbe sorgen. Im Kübel lassen sich verschiedene Arten auch in mehreren Ebenen übereinander pflanzen.
Wie bewahrt man Blumenzwiebeln vor dem Pflanzen auf?
Blumenzwiebeln sollten möglichst zeitnah nach dem Kauf gepflanzt werden. Ist das nicht möglich, benötigen sie einen trockenen, kühlen und gut belüfteten Lagerplatz. Geschlossene Kunststoffbehälter und feuchte Räume sind ungeeignet, weil sich dort leicht Schimmel und Fäulnis entwickeln können. Bei längerer Lagerung sollten die Zwiebeln regelmäßig kontrolliert und beschädigte Exemplare entfernt werden.
Brauchen Blumenzwiebeln Dünger?
Viele Zwiebeln enthalten bereits erhebliche Nährstoffreserven und können den ersten Austrieb aus eigener Kraft entwickeln. Für dauerhaft im Boden verbleibende Pflanzen kann eine angepasste Nährstoffversorgung trotzdem sinnvoll sein. Besonders nach der Blüte sammelt die Pflanze neue Reserven für das folgende Jahr. Eine übermäßige Düngung ist jedoch nicht notwendig und kann je nach Boden sogar nachteilig sein.
Was kann man gegen Wühlmäuse tun?
In Gärten mit starkem Wühlmausbefall können spezielle Pflanzkörbe verwendet werden. Sie werden zusammen mit den Blumenzwiebeln in die Erde gesetzt und erschweren den Nagern den Zugang. Gleichzeitig erleichtern die Körbe das spätere Herausnehmen einer gesamten Pflanzgruppe. Darüber hinaus gibt es Pflanzenarten wie Narzissen, die von Wühlmäusen häufig weniger attraktiv gefunden werden als beispielsweise Tulpen.
Blumenzwiebel Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Blumenzwiebel Test bei test.de |
| Öko-Test | Blumenzwiebel Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Blumenzwiebel bei konsument.at |
| gutefrage.net | Blumenzwiebel bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Blumenzwiebel bei Youtube.com |
Blumenzwiebel Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Blumenzwiebeln wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Blumenzwiebel Testsieger präsentieren können.
Blumenzwiebel Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Blumenzwiebel Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zu Blumenzwiebeln
Blumenzwiebeln bieten eine vergleichsweise einfache und vielseitige Möglichkeit, Garten, Balkon und Terrasse über viele Monate hinweg mit unterschiedlichen Blüten zu gestalten. Besonders attraktiv ist die große Auswahl. Von kleinen Krokussen und Schneeglöckchen über klassische Tulpen und Narzissen bis hin zu auffälligem Zierlauch, Lilien, Dahlien und Gladiolen stehen Pflanzen für nahezu jede gewünschte Gartengestaltung zur Verfügung.
Entscheidend für ein gutes Ergebnis ist vor allem die Auswahl einer zum Standort passenden Art. Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit, Pflanzzeit und Winterhärte sollten bereits vor dem Kauf berücksichtigt werden. Wer möglichst wenig Pflegeaufwand möchte, ist mit robusten und winterharten Arten gut beraten, die dauerhaft im Boden bleiben und sich teilweise sogar selbstständig vermehren können.
Beim Einkauf lohnt es sich, auf feste und gesunde Blumenzwiebeln zu achten. Stark ausgetrocknete, weiche oder verschimmelte Exemplare besitzen deutlich schlechtere Voraussetzungen für einen kräftigen Austrieb. Größere Packungen sind für umfangreiche Pflanzungen häufig preislich attraktiv, sollten aber hinsichtlich Stückzahl, Zwiebelgröße und enthaltenen Sorten genau verglichen werden.
Besonders abwechslungsreiche Ergebnisse entstehen, wenn verschiedene Arten mit unterschiedlichen Blütezeiten kombiniert werden. Frühblüher können bereits gegen Ende des Winters für Farbe sorgen, während Tulpen und Narzissen im weiteren Frühjahr übernehmen. Zierlauch verlängert die Blütezeit und sommerblühende Knollen wie Dahlien oder Gladiolen können anschließend für Farbe bis weit in die warme Jahreszeit hinein sorgen.
Wer die jeweiligen Anforderungen beachtet und die Pflanzen zur richtigen Zeit einsetzt, kann mit Blumenzwiebeln auch ohne große gärtnerische Erfahrung beeindruckende Ergebnisse erzielen. Gerade winterharte und zum Verwildern geeignete Sorten entwickeln sich langfristig zu besonders pflegeleichten Gartenpflanzen, die jedes Jahr erneut austreiben und mit der Zeit immer größere Blütengruppen bilden können.
Zuletzt Aktualisiert am 21.09.2026
Letzte Aktualisierung am 21.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
