Ein Funktionsbett ist eine besonders praktische Lösung für alle, die den vorhandenen Platz im Schlafzimmer, Kinderzimmer, Jugendzimmer oder Gästezimmer möglichst effizient nutzen möchten, denn im Unterschied zu einem gewöhnlichen Bett beschränkt sich ein Funktionsbett nicht nur auf die eigentliche Liegefläche, sondern verbindet den Schlafplatz mit zusätzlichen Funktionen wie Schubladen, Bettkästen, Regalfächern, einem ausziehbaren Gästebett oder teilweise sogar integrierten Ablageflächen und kleinen Schreibtischelementen. Gerade in kleineren Wohnungen und Zimmern kann dadurch wertvoller Stauraum gewonnen werden, ohne zusätzliche Schränke oder Kommoden aufstellen zu müssen. Besonders beliebt sind Funktionsbetten mit einer Liegefläche von 90 x 200 cm, weil sie sich hervorragend als Kinderbett, Jugendbett oder Gästebett eignen. Daneben gibt es größere Varianten mit 120 x 200 cm, 140 x 200 cm oder noch breiteren Liegeflächen. Beim Kauf sollte allerdings nicht nur auf die Optik geachtet werden. Entscheidend sind eine stabile Konstruktion, ausreichend belastbare Schubladen und Auszüge, die richtige Liegefläche, eine passende Matratze sowie eine sinnvolle Aufteilung der vorhandenen Stauraumelemente. Wer häufig Übernachtungsgäste empfängt, kann beispielsweise gezielt nach einem Funktionsbett mit ausziehbarer zweiter Liegefläche suchen. Wird dagegen hauptsächlich zusätzlicher Stauraum benötigt, sind Modelle mit mehreren großen Schubladen oft praktischer. In diesem ausführlichen Ratgeber zeigen wir, welche Arten von Funktionsbetten angeboten werden, welche Vor- und Nachteile sie besitzen, worauf beim Kauf besonders zu achten ist und welche Alternativen für unterschiedliche Wohnsituationen infrage kommen.
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Was ist ein Funktionsbett?
Als Funktionsbett wird ein Bett bezeichnet, das neben der normalen Schlaffunktion mindestens eine zusätzliche praktische Funktion bietet. Häufig befindet sich unterhalb der Liegefläche zusätzlicher Stauraum in Form von Schubladen oder ausziehbaren Bettkästen. Andere Modelle besitzen eine zweite ausziehbare Liegefläche und lassen sich dadurch innerhalb weniger Minuten in ein Gästebett für zwei Personen verwandeln. Wieder andere Funktionsbetten kombinieren Stauraum, Regale, Ablageflächen und Schlafplatz miteinander.
Besonders häufig werden Funktionsbetten in Kinder- und Jugendzimmern verwendet. Dort ist der verfügbare Platz oftmals begrenzt, gleichzeitig müssen Kleidung, Bettwäsche, Spielzeug, Bücher und zahlreiche andere Gegenstände verstaut werden. Ein herkömmliches Bett nimmt zwar einen großen Teil der Bodenfläche ein, der Raum darunter bleibt jedoch häufig ungenutzt. Ein Funktionsbett nutzt genau diese Fläche aus.
Je nach Bauweise können die zusätzlichen Elemente unterschiedlich angeordnet sein. Klassische Modelle besitzen zwei oder drei große Schubladen unter dem Bett. Andere Betten verfügen über seitliche Regale oder ein Kopfteil mit integrierten Ablagefächern. Besonders umfangreiche Modelle besitzen zusätzlich einen ausziehbaren Nachttisch, USB-Anschlüsse oder andere Komfortfunktionen.
Eine weitere verbreitete Variante ist das Funktionsbett mit Gästebett. Unterhalb der eigentlichen Liegefläche befindet sich dabei ein zweiter Lattenrost beziehungsweise eine zweite Schlafebene, die bei Bedarf herausgezogen wird. Dadurch kann ein Einzelbett mit einer Liegefläche von beispielsweise 90 x 200 cm um einen weiteren Schlafplatz ergänzt werden. Diese Konstruktion eignet sich vor allem für Kinderzimmer und Gästezimmer.
Vorteile eines Funktionsbetts
- Zusätzlicher Stauraum direkt unter oder neben der Liegefläche
- Sehr gute Raumausnutzung in kleinen Zimmern
- Modelle mit zusätzlichem Gästebett erhältlich
- Ideal für Kinderzimmer, Jugendzimmer und Gästezimmer
- Teilweise mit Regalen, Ablagen oder Nachttischen ausgestattet
- Kann zusätzliche Kommoden oder Aufbewahrungsmöbel ersetzen
- Viele unterschiedliche Größen und Designs verfügbar
- Ordnung im Schlafzimmer lässt sich leichter schaffen
- Stauraum für Bettwäsche, Kleidung oder Spielzeug direkt am Bett
Nachteile eines Funktionsbetts
- Meist schwerer und aufwendiger aufzubauen als ein normales Bett
- Schubladen benötigen seitlich ausreichend Platz zum Herausziehen
- Sehr günstige Modelle können schwächere Beschläge und Schubladenführungen besitzen
- Bei vielen integrierten Funktionen steigt das Gesamtgewicht deutlich
- Ein späterer Umbau oder Standortwechsel kann aufwendiger sein
- Matratze ist nicht bei jedem Angebot im Lieferumfang enthalten
Ein Funktionsbett ist daher vor allem dann sinnvoll, wenn die zusätzlichen Funktionen tatsächlich benötigt werden. Wer beispielsweise bereits über ausreichend Stauraum verfügt und kein Gästebett benötigt, kann mit einem klassischen Bett eine einfachere und möglicherweise günstigere Lösung wählen. In kleinen Räumen kann ein durchdachtes Funktionsbett dagegen einen erheblichen praktischen Vorteil bieten.
Funktionsbetten Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Funktionsbetten gibt es?
Der Begriff Funktionsbett umfasst eine große Anzahl unterschiedlicher Konstruktionen. Vor dem Kauf sollte deshalb zunächst geklärt werden, welche zusätzliche Funktion tatsächlich benötigt wird. Ein Modell mit möglichst vielen Extras ist nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist vielmehr, dass Ausstattung, Raumgröße und Nutzung zueinander passen.
Funktionsbett mit Schubladen
Das Funktionsbett mit Schubladen gehört zu den bekanntesten Varianten. Unterhalb des Bettrahmens befinden sich zwei, drei oder teilweise noch mehr Auszüge. Diese können je nach Größe zur Aufbewahrung von Bettwäsche, Decken, Kissen, Spielzeug, Kleidung oder anderen Gegenständen verwendet werden. Besonders große Schubladen können eine kleine Kommode teilweise ersetzen.
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, wie die Schubladen geführt werden. Einige Varianten laufen auf Rollen direkt über den Boden, andere werden über Schienen geführt. Rollen können praktisch sein, weil sich die Schublade vollständig herausziehen lässt. Auf empfindlichen Böden sollte jedoch überprüft werden, ob die Rollen geeignete Laufflächen besitzen.
Außerdem muss neben dem Bett ausreichend Platz vorhanden sein, damit die Schubladen vollständig geöffnet werden können. Steht das Bett sehr dicht an einem Schreibtisch, Kleiderschrank oder anderen Möbelstück, kann eine große Schublade schnell unpraktisch werden.
Funktionsbett mit Bettkasten
Ein Funktionsbett mit Bettkasten bietet einen großen zusammenhängenden Stauraumbereich. Je nach Konstruktion wird die Liegefläche angehoben oder ein großer Kasten seitlich beziehungsweise am Fußende herausgezogen. Diese Bauweise eignet sich hervorragend für Gegenstände, die nicht jeden Tag benötigt werden. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Bettdecken, Winterbettwäsche, Kissen oder saisonale Kleidung.
Ein großer Bettkasten nutzt den vorhandenen Raum besonders effizient aus. Gleichzeitig ist der Inhalt häufig weniger schnell erreichbar als bei einzelnen Schubladen. Wer täglich auf den Stauraum zugreifen möchte, sollte deshalb auf eine leichtgängige Öffnung achten.
Funktionsbett mit Gästebett
Bei einem Funktionsbett mit Gästebett befindet sich unter der normalen Liegefläche ein zweites Bett. Dieses wird bei Bedarf herausgezogen. Modelle mit einer oberen Liegefläche von 90 x 200 cm besitzen häufig eine zweite Liegefläche mit ähnlichen Abmessungen. Teilweise ist das untere Bett etwas kürzer oder niedriger.
Diese Variante eignet sich hervorragend für Kinder, wenn regelmäßig Freunde übernachten. Auch in einem kleinen Gästezimmer ist ein solches Bett praktisch. Im Alltag wird nur die Fläche eines Einzelbetts benötigt, bei Besuch entstehen jedoch zwei Schlafplätze.
Vor dem Kauf ist besonders auf die maximal zulässige Matratzenhöhe des unteren Betts zu achten. Weil die zweite Liegefläche unter die Hauptliegefläche geschoben werden muss, kann dort häufig keine beliebig hohe Matratze verwendet werden.
Funktionsbett mit Regalen
Bei dieser Variante sind Regalfächer direkt in den Bettrahmen, das Kopfteil oder die Seitenwände integriert. Bücher, Wecker, Smartphone, Dekoration und andere kleinere Gegenstände können direkt am Bett abgelegt werden. Ein zusätzlicher Nachttisch ist dadurch unter Umständen nicht mehr erforderlich.
Gerade bei sehr kleinen Jugendzimmern ist diese Konstruktion interessant. Allerdings sollte geprüft werden, ob die Regale auch dann gut erreichbar bleiben, wenn das Bett an einer Wand steht.
Funktionsbett mit ausziehbarem Nachttisch
Einige Funktionsbetten verfügen über kleine ausziehbare Ablagen oder einen in das Bett integrierten Nachttisch. Im nicht verwendeten Zustand verschwindet dieser wieder im Bettrahmen. Dadurch bleibt mehr Bewegungsfläche im Zimmer erhalten.
Diese Lösung ist vor allem dann interessant, wenn neben dem Bett kein Platz für einen normalen Nachttisch vorhanden ist. Die Ablagefläche reicht meist problemlos für Smartphone, Getränk, Brille oder Wecker aus.
Funktionsbett für Kinder
Funktionsbetten für Kinder werden häufig als Komplettlösung für kleine Kinderzimmer angeboten. Neben Schubladen können sie beispielsweise einen Rausfallschutz, Regale oder eine ausziehbare zweite Liegefläche besitzen. Bei einem Kinderbett sollte besonders auf abgerundete Kanten, stabile Bauteile und eine altersgerechte Konstruktion geachtet werden.
Auch die Höhe spielt eine Rolle. Kleinere Kinder sollten ohne Schwierigkeiten selbstständig in das Bett hinein- und wieder heraussteigen können. Gleichzeitig muss eine eventuell vorhandene Absturzsicherung ausreichend hoch über die Matratzenoberkante hinausragen.
Funktionsbett 90 x 200 cm
Die Liegefläche 90 x 200 cm ist bei Funktionsbetten besonders verbreitet. Sie bietet einer Person ausreichend Platz und eignet sich sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. Gleichzeitig bleibt das Bett vergleichsweise kompakt.
Wer ein Funktionsbett als Jugendbett oder dauerhaftes Einzelbett verwenden möchte, liegt mit dieser Größe meist richtig. Für ein kleines Gästezimmer ist 90 x 200 cm ebenfalls eine praktische Wahl.
Funktionsbett 140 x 200 cm
Ein Funktionsbett mit 140 x 200 cm bietet deutlich mehr Liegefläche. Es kann als großzügiges Einzelbett oder als kompakte Schlafmöglichkeit für zwei Personen verwendet werden. Durch die größere Grundfläche steht gleichzeitig mehr Platz für Schubladen und Bettkästen zur Verfügung.
Allerdings benötigt ein solches Bett entsprechend mehr Stellfläche. Vor dem Kauf sollten nicht nur die Maße der Liegefläche, sondern die vollständigen Außenmaße des Bettrahmens berücksichtigt werden.
Welche Alternativen zum Funktionsbett gibt es?
Obwohl ein Funktionsbett viele Vorteile bietet, ist es nicht für jede Wohnsituation die optimale Lösung. Abhängig davon, welche Funktion besonders wichtig ist, kommen verschiedene Alternativen infrage.
Stauraumbett
Ein klassisches Stauraumbett konzentriert sich hauptsächlich auf zusätzlichen Platz unterhalb der Liegefläche. Es besitzt große Bettkästen oder einen hochklappbaren Lattenrost. Wer keinen zusätzlichen Schlafplatz oder integrierte Regale benötigt, kann mit einem Stauraumbett eine einfachere Lösung erhalten.
Tagesbett
Ein Tagesbett ist so gestaltet, dass es tagsüber teilweise wie ein Sofa verwendet werden kann. Häufig besitzt es Rücken- und Seitenlehnen. Viele Tagesbetten verfügen ebenfalls über Schubladen oder einen ausziehbaren zweiten Schlafplatz und überschneiden sich deshalb mit klassischen Funktionsbetten.
Für Gästezimmer oder kombinierte Wohn- und Schlafräume kann ein Tagesbett besonders interessant sein, weil es tagsüber weniger stark wie ein klassisches Bett wirkt.
Schlafsofa
Ein Schlafsofa ist eine gute Alternative, wenn der Raum überwiegend als Wohnzimmer oder Arbeitszimmer genutzt wird und nur gelegentlich eine Schlafmöglichkeit benötigt wird. Es bietet tagsüber Sitzplätze und wird bei Bedarf ausgezogen oder umgeklappt.
Für den dauerhaften täglichen Schlafkomfort ist ein hochwertiges Bett mit geeigneter Matratze jedoch häufig komfortabler.
Hochbett
Bei einem Hochbett wird nicht der Raum unter der Liegefläche mit Schubladen genutzt, sondern die gesamte Liegefläche nach oben verlagert. Darunter kann beispielsweise ein Schreibtisch, Sofa, Kleiderschrank oder Stauraumbereich eingerichtet werden.
Besonders in sehr kleinen Kinder- und Jugendzimmern kann ein Hochbett eine enorme Platzersparnis ermöglichen. Voraussetzung ist allerdings eine ausreichende Raumhöhe.
Schrankbett
Ein Schrankbett lässt sich vollständig oder weitgehend an die Wand klappen. Dadurch steht die Bodenfläche tagsüber für andere Zwecke zur Verfügung. Diese Variante bietet sich vor allem für sehr kleine Wohnungen, Gästezimmer und Mehrzweckräume an.
Schrankbetten sind konstruktiv jedoch meist aufwendiger und häufig deutlich teurer als einfache Funktionsbetten.
Normales Bett mit Unterbettboxen
Wer bereits ein klassisches Bett mit ausreichend Bodenfreiheit besitzt, kann den Stauraum darunter mit separaten Unterbettboxen nutzen. Diese Lösung ist oftmals besonders günstig und flexibel. Die Boxen lassen sich bei einem späteren Bettwechsel weiterhin verwenden.
Optisch wirkt eine integrierte Schubladenlösung jedoch meist aufgeräumter. Außerdem kann sich unter offenen Betten und losen Boxen leichter Staub sammeln.
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Die besten Funktionsbetten und beliebten Modelle im Überblick
Auf dem Markt gibt es Funktionsbetten von zahlreichen Herstellern und Möbelmarken. Welche Variante am besten geeignet ist, hängt insbesondere von der benötigten Liegefläche, dem gewünschten Stauraum und der Frage ab, ob eine zusätzliche Schlafmöglichkeit benötigt wird. Die folgenden Modelle und Serien zeigen typische Vertreter unterschiedlicher Funktionsbett-Kategorien. Preise können je nach Händler, Farbe, Größe und Ausstattung deutlich variieren.
| Produkt | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Funktionsbett Ulli | Inter Link | ca. 180–250 Euro | Beliebtes Funktionsbett aus Holz mit ausziehbarer zusätzlicher Liegefläche und Stauraumlösung, gut für Kinder- und Gästezimmer geeignet. |
| Funktionsbett Maria | Ticaa | ca. 300–450 Euro | Funktionsbett mit mehreren Schubkästen und großzügigem Stauraum, je nach Angebot auch in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich. |
| Stauraumbett Nalu | Juskys | ca. 170–250 Euro | Kompaktes Jugend- beziehungsweise Einzelbett mit Schubladen und Lattenrost für eine praktische Nutzung kleiner Räume. |
| Stauraumbett Rene | Relita | ca. 450–550 Euro | Funktionsorientiertes Bett mit ausziehbarem Unterbau und zusätzlichen Schubladen, insbesondere für Kinder- und Jugendzimmer interessant. |
| Funktionsbett Claas | Inter Link | ca. 250–400 Euro | Massivholz-Funktionsbett mit Rollrost und integrierten Stauraumelementen beziehungsweise Nachtkommode, abhängig von der Variante. |
| Funktionsbett TORGNY | OTTO home | ca. 300–500 Euro | Massivholz-Funktionsbett mit Schubladen und zweitem Schlafplatz, für Gäste- und Jugendzimmer geeignet. |
| Funktionsbett Stauraumbett | Parisot | ca. 300–500 Euro | Modernes Stauraumbett mit mehreren Ablagemöglichkeiten und pflegeleichter Oberfläche, in unterschiedlichen Größen erhältlich. |
Worauf sollte man beim Kauf eines Funktionsbetts achten?
Die richtige Liegefläche
Zunächst muss die gewünschte Liegefläche festgelegt werden. Für Kinder, Jugendliche und Einzelpersonen ist 90 x 200 cm die am häufigsten angebotene Größe. Wer mehr Bewegungsfreiheit möchte, kann 100 x 200 cm, 120 x 200 cm oder 140 x 200 cm wählen. Für zwei Personen sind größere Liegeflächen sinnvoll.
Wichtig ist, die Außenmaße nicht mit der Liegefläche zu verwechseln. Ein Bett mit 90 x 200 cm Matratzenmaß kann durch Rahmen, Kopfteil und integrierte Regale deutlich länger und breiter sein.
Stauraum
Vor dem Kauf sollte überlegt werden, was im Bett verstaut werden soll. Für Kleidung und kleine Gegenstände sind mehrere getrennte Schubladen praktisch. Bettdecken und große Kissen benötigen dagegen größere Bettkästen.
Ebenso wichtig ist der Zugriff auf den Stauraum. Schubladen sollten sich vollständig öffnen lassen, ohne mit anderen Möbelstücken zu kollidieren.
Material
Funktionsbetten werden unter anderem aus Massivholz, MDF, Spanplatten, Metall oder Kombinationen verschiedener Materialien hergestellt. Massivholz kann sehr stabil und langlebig sein, erhöht jedoch häufig das Gewicht und den Preis.
Möbelplatten ermöglichen preisgünstige und optisch vielseitige Konstruktionen. Entscheidend ist hier vor allem die Qualität der Beschläge, Kanten und Verbindungen.
Stabilität und Belastbarkeit
Ein Funktionsbett besitzt aufgrund seiner zusätzlichen Komponenten mehr Verbindungspunkte als ein einfacher Bettrahmen. Schrauben, Führungsschienen, Rollen und Verbindungselemente sollten entsprechend solide ausgeführt sein.
Die zulässige Belastbarkeit des Betts sollte zur späteren Nutzung passen. Dies gilt besonders bei Modellen, die auch von Erwachsenen verwendet werden sollen.
Lattenrost
Bei einigen Funktionsbetten ist ein Lattenrost beziehungsweise Rollrost bereits enthalten. Bei anderen muss er separat gekauft werden. Vor der Bestellung sollte deshalb genau geprüft werden, welche Komponenten zum Lieferumfang gehören.
Ist ein Lattenrost bereits integriert, sollte auch dessen Belastbarkeit berücksichtigt werden.
Matratze
Eine gute Matratze ist für den Schlafkomfort mindestens ebenso wichtig wie das Bettgestell. Häufig wird ein Funktionsbett ohne Matratze verkauft. Das ist nicht zwangsläufig ein Nachteil, weil dadurch eine individuell passende Matratze ausgewählt werden kann.
Bei einem ausziehbaren Gästebett sollte unbedingt auf die maximal mögliche Höhe der unteren Matratze geachtet werden. Eine zu hohe Matratze kann verhindern, dass das Gästebett vollständig unter das Hauptbett geschoben werden kann.
Schubladen und Rollen
Große Schubladen können im beladenen Zustand ein erhebliches Gewicht erreichen. Rollen oder Führungssysteme sollten daher stabil sein und möglichst leichtgängig funktionieren. Bei empfindlichem Parkett oder Laminat sind bodenschonende Rollen empfehlenswert.
Aufbau
Durch die vielen Einzelteile ist der Aufbau eines Funktionsbetts häufig umfangreicher als bei einem einfachen Bettgestell. Vor allem Modelle mit mehreren Schubladen, Regalen und einem Ausziehbett können aus zahlreichen Bauteilen bestehen.
Eine verständliche Montageanleitung und eindeutig gekennzeichnete Beschläge erleichtern den Aufbau erheblich. Bei größeren Betten ist die Montage zu zweit meist sinnvoll.
Funktionsbett richtig aufstellen und nutzen
Vor dem Aufbau sollte der endgültige Standort möglichst bereits feststehen. Ein komplett montiertes Funktionsbett kann sehr schwer sein und lässt sich häufig nur mit erheblichem Aufwand bewegen.
Der Untergrund sollte eben sein, damit der Rahmen nicht verspannt wird und Schubladen sauber laufen. Bei einem Bett mit seitlichen Auszügen muss genügend freie Fläche vorhanden sein. Idealerweise werden die Schubladenmaße vor dem Kauf mit dem verfügbaren Platz im Zimmer abgeglichen.
Schwere Gegenstände sollten möglichst gleichmäßig im Stauraum verteilt werden. Eine Schublade ist nicht automatisch für beliebig hohe Belastungen ausgelegt. Sehr schwere Bücher oder andere massive Gegenstände können Rollen und Böden stärker beanspruchen als Bettwäsche oder Kleidung.
Bei einem ausziehbaren Gästebett sollte gelegentlich überprüft werden, ob Rollen und Verbindungselemente frei beweglich sind. Staub und kleinere Gegenstände unter dem Bett können ansonsten dazu führen, dass sich der Auszug nur schwer bewegen lässt.
Für wen eignet sich ein Funktionsbett besonders?
Besonders sinnvoll ist ein Funktionsbett für Personen, die möglichst viel Stauraum auf einer begrenzten Fläche benötigen. Im Kinderzimmer können Spielzeug, Bettwäsche und Kleidung direkt unter dem Bett aufbewahrt werden. Im Jugendzimmer ersetzen große Schubladen möglicherweise eine zusätzliche Kommode.
Auch für Studentenwohnungen und kleine Apartments sind Funktionsbetten interessant. Jeder Quadratmeter kann effizienter genutzt werden, und zusätzliche Aufbewahrungsmöbel sind unter Umständen nicht erforderlich.
Im Gästezimmer bietet sich besonders ein Modell mit Ausziehbett an. Wird nur selten Besuch erwartet, nimmt das zweite Bett im Alltag keinen zusätzlichen Platz ein.
Für Erwachsene kann ein größeres Funktionsbett mit Bettkasten ebenfalls praktisch sein. Saisonale Bettwäsche, Decken oder Kleidung lassen sich darin platzsparend unterbringen.
Häufig gestellte Fragen zum Funktionsbett
Was versteht man unter einem Funktionsbett?
Ein Funktionsbett verbindet eine normale Liegefläche mit mindestens einer zusätzlichen Funktion. Typische Beispiele sind integrierte Schubladen, Bettkästen, Regale oder eine ausziehbare zweite Liegefläche. Dadurch wird die Fläche, die das Bett ohnehin benötigt, möglichst effizient genutzt. Die konkrete Ausstattung unterscheidet sich von Modell zu Modell erheblich.
Welche Größe ist für ein Funktionsbett sinnvoll?
Für Kinder, Jugendliche und einzelne Erwachsene ist 90 x 200 cm eine besonders verbreitete Größe. Sie bietet eine vollwertige Einzelliegefläche und benötigt relativ wenig Platz. Wer großzügiger schlafen möchte, kann sich für 120 x 200 cm oder 140 x 200 cm entscheiden. Entscheidend ist allerdings, dass neben der reinen Liegefläche auch die Außenmaße sowie der Platz zum Öffnen der Schubladen berücksichtigt werden.
Ist ein Funktionsbett auch für Erwachsene geeignet?
Ja, sofern das jeweilige Modell für die entsprechende Belastung ausgelegt ist. Viele Funktionsbetten können problemlos von Erwachsenen genutzt werden. Vor dem Kauf sollte die maximale Belastbarkeit des Bettrahmens und des Lattenrosts überprüft werden. Manche besonders günstigen Kinder- oder Jugendbetten sind dagegen primär für leichtere Nutzer konzipiert.
Was kann in den Schubladen eines Funktionsbetts aufbewahrt werden?
Die Schubladen eignen sich hervorragend für Bettwäsche, Decken, Kissen, Kleidung, Handtücher, Spielzeug und ähnliche Gegenstände. Bei schweren Gegenständen sollte die zulässige Belastung der Schubladen berücksichtigt werden. Große Mengen Bücher oder andere schwere Gegenstände können einfache Rollen und Schubladenböden überlasten.
Ist ein Funktionsbett mit Gästebett sinnvoll?
Ein solches Modell ist besonders praktisch, wenn gelegentlich eine zweite Person übernachtet, im Alltag aber kein Platz für zwei dauerhaft aufgestellte Betten vorhanden ist. Im Kinderzimmer kann das zusätzliche Bett für Freunde verwendet werden. Auch in einem kleinen Gästezimmer ermöglicht die Konstruktion zwei Schlafplätze auf der Grundfläche eines Einzelbetts.
Ist beim Funktionsbett ein Lattenrost enthalten?
Das hängt vom jeweiligen Angebot ab. Einige Modelle werden inklusive Rollrost oder Lattenrost verkauft, bei anderen ist ausschließlich das Gestell enthalten. Bei einem Funktionsbett mit Ausziehbett können wiederum ein oder zwei Lattenroste enthalten sein. Deshalb sollte der Lieferumfang vor der Bestellung genau geprüft werden.
Ist beim Funktionsbett eine Matratze enthalten?
Auch das ist modellabhängig. Viele Funktionsbetten werden ohne Matratze angeboten. Dadurch kann eine Matratze ausgewählt werden, die individuell zu Körpergewicht, bevorzugtem Liegegefühl und Schlafposition passt. Bei Komplettangeboten sollte kontrolliert werden, welche Matratzenqualität und welcher Härtegrad enthalten sind.
Wie viel Platz benötigen die Schubladen?
Das hängt von ihrer Tiefe ab. Große Schubladen können fast so tief wie das Bett selbst sein und benötigen entsprechend viel freie Fläche zum vollständigen Herausziehen. Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, ob Schreibtisch, Schrank, Wand oder andere Möbel den Auszug behindern könnten.
Wie pflegt man ein Funktionsbett?
Die Oberflächen können normalerweise mit einem weichen, leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Darüber hinaus sollten Schraubverbindungen gelegentlich überprüft und gegebenenfalls vorsichtig nachgezogen werden. Rollen und Führungsschienen sollten frei von Staub und Fremdkörpern gehalten werden, damit Schubladen und Auszüge leichtgängig bleiben.
Kann man ein Funktionsbett später wieder auseinanderbauen?
Grundsätzlich lassen sich die meisten Modelle wieder demontieren. Wegen der zahlreichen Schraubverbindungen und Beschläge sollte der Abbau jedoch sorgfältig erfolgen. Werden Möbelplatten mehrfach auseinander- und wieder zusammengeschraubt, können Schraublöcher mit der Zeit stärker beansprucht werden. Sämtliche Beschläge sollten deshalb beim Umzug geordnet aufbewahrt werden.
Ist Massivholz bei einem Funktionsbett besser?
Massivholz kann eine sehr stabile und langlebige Wahl sein, ist aber nicht automatisch für jeden Einsatzzweck überlegen. Hochwertige Möbelplatten können ebenfalls belastbare Betten ermöglichen und sind oftmals günstiger. Wesentlich wichtiger sind die gesamte Konstruktion, stabile Beschläge und eine saubere Verarbeitung.
Welches Funktionsbett eignet sich für ein kleines Kinderzimmer?
In einem kleinen Kinderzimmer ist ein Modell mit 90 x 200 cm Liegefläche und mehreren integrierten Schubladen besonders praktisch. Wird regelmäßig ein zweiter Schlafplatz benötigt, kann ein ausziehbares Gästebett sinnvoll sein. Bei sehr kleinen Räumen sollte genau geprüft werden, in welche Richtung sich die Auszüge öffnen und ob ausreichend Bewegungsfläche vorhanden bleibt.
Funktionsbett Test bei Stiftung Warentest & Co
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Funktionsbett Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Funktionsbetten wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Funktionsbett Testsieger präsentieren können.
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Fazit zum Funktionsbett
Ein Funktionsbett ist besonders dann eine sinnvolle Anschaffung, wenn ein vollwertiger Schlafplatz mit zusätzlichem Stauraum oder weiteren praktischen Funktionen kombiniert werden soll. Gerade in kleinen Kinderzimmern, Jugendzimmern, Gästezimmern und Wohnungen lässt sich die ohnehin benötigte Fläche unter dem Bett wesentlich effizienter nutzen. Große Schubladen können Bettwäsche, Kleidung oder Spielzeug aufnehmen, während Modelle mit ausziehbarer zweiter Liegefläche bei Bedarf einen zusätzlichen Schlafplatz zur Verfügung stellen. Integrierte Regale oder Ablagen können außerdem einen separaten Nachttisch oder kleinere Aufbewahrungsmöbel ersetzen.
Entscheidend ist allerdings, dass das Funktionsbett passend zur tatsächlichen Nutzung ausgewählt wird. Wer hauptsächlich Stauraum benötigt, sollte großen und leicht erreichbaren Schubladen den Vorzug geben. Werden häufig Gäste beherbergt, ist ein ausziehbares Unterbett wesentlich sinnvoller. Für besonders kleine Räume können Kombinationen aus Schubladen, Ablagen und Regalen interessant sein. Vor dem Kauf müssen außerdem die Außenmaße des Betts und der notwendige Platz zum Öffnen sämtlicher Auszüge genau berücksichtigt werden.
Auch Material und Verarbeitung sollten nicht unterschätzt werden. Ein Funktionsbett besitzt zahlreiche bewegliche Bauteile und wird im Alltag häufig stärker beansprucht als ein einfacher Bettrahmen. Stabile Schubladen, belastbare Rollen, hochwertige Beschläge und solide Verbindungen sind deshalb wichtiger als möglichst viele zusätzliche Funktionen. Wer das Bett dauerhaft nutzen möchte, sollte außerdem einen geeigneten Lattenrost und eine qualitativ passende Matratze einplanen beziehungsweise genau kontrollieren, welche Komponenten bereits im Lieferumfang enthalten sind.
Insgesamt kann ein gutes Funktionsbett erheblich zur besseren Nutzung eines Raumes beitragen. Statt die Fläche unter der Matratze ungenutzt zu lassen, entsteht zusätzlicher Stauraum oder sogar ein zweiter Schlafplatz. Besonders bei begrenztem Wohnraum ist das ein deutlicher Vorteil. Das beste Funktionsbett ist deshalb nicht zwangsläufig das Modell mit den meisten Funktionen, sondern das Bett, dessen Größe, Stauraum, Konstruktion und Ausstattung möglichst genau zu den eigenen Anforderungen und zum vorhandenen Raum passen.
Zuletzt Aktualisiert am 18.08.2026
Letzte Aktualisierung am 19.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
