Gästematratze Test & Ratgeber » 4 x Gästematratze Testsieger in 2026

Gästematratze Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Inhaltsverzeichnis

Eine Gästematratze ist so ein Produkt, das man meistens erst dann wirklich ernst nimmt, wenn man es einmal falsch gemacht hat: Besuch kommt, alle sind gut gelaunt, der Abend wird länger, und dann beginnt die improvisierte Schlafplatz-Saga mit durchhängender Couch, zu dünner Luftmatratze oder einem Notbett, das beim Umdrehen knarzt – und am nächsten Morgen sind entweder die Gäste gerädert oder man selbst, weil man ein schlechtes Gewissen hat. Eine wirklich passende Gästematratze ist deshalb keine Luxus-Spielerei, sondern eine pragmatische Lösung: Sie sorgt dafür, dass Gäste bequem schlafen, dass man sie schnell aufbauen und wieder verstauen kann, und dass man weder Platz noch Nerven verliert. Gleichzeitig gibt es große Unterschiede bei Komfort, Material, Höhe, Handhabung, Geruch, Haltbarkeit und Hygiene. In diesem Ratgeber bekommst du einen klaren Überblick darüber, was eine gute Gästematratze ausmacht, welche Arten sinnvoll sind, welche Alternativen es gibt, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du typische Fehlkäufe vermeidest – damit Übernachtungsbesuch nicht zur Belastungsprobe wird, sondern einfach funktioniert.


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Was ist eine Gästematratze?

Eine Gästematratze ist eine Matratze, die nicht dauerhaft als Hauptschlafplatz genutzt wird, sondern gezielt dafür gedacht ist, bei Bedarf einen zusätzlichen Schlafplatz zu schaffen. Sie ist typischerweise so konzipiert, dass sie sich einfacher lagern, transportieren oder aufbauen lässt als eine normale Bettmatratze. Das kann bedeuten, dass sie klappbar ist, gerollt werden kann, als Futon ausgeführt ist, als aufblasbare Luftmatratze kommt oder als Matratzenauflage dient, die aus einem Sofa ein brauchbares Bett macht. Der Kernpunkt ist immer derselbe: Sie soll kurzfristig Schlafkomfort liefern, ohne dauerhaft Wohnfläche zu blockieren.

Wichtig ist dabei, dass „Gästematratze“ keine klar definierte Norm ist. Manche Produkte heißen so, sind aber in Wahrheit eher eine dickere Polsterauflage, die auf dem Boden schnell kalt wird und kaum stützt. Andere sind fast vollwertige Matratzen mit ordentlich Höhe, vernünftiger Stützkraft und gutem Bezug, die man nur eben zusammenklappen oder einrollen kann. Genau da liegen die Unterschiede, die später über gute oder schlechte Nächte entscheiden.

Eine gute Gästematratze erfüllt mehrere Anforderungen gleichzeitig. Sie sollte bequem genug sein, um nicht nach einer Nacht Rückenschmerzen zu produzieren. Sie sollte stabil genug sein, um nicht wie ein Lappen nachzugeben. Sie sollte hygienisch bleiben, also idealerweise einen abnehmbaren, waschbaren Bezug haben und nicht dauerhaft Feuchtigkeit speichern. Und sie sollte praktisch sein: schnell einsatzbereit, nicht zu sperrig, nicht zu schwer und so verstaubar, dass man sie auch wirklich nutzt und nicht irgendwann frustriert verkauft.


Vorteile und Nachteile einer Gästematratze

Vorteile: Der größte Vorteil ist die Flexibilität. Du kannst mit wenig Aufwand einen Schlafplatz schaffen, ohne ein Gästezimmer zu benötigen. Viele Modelle lassen sich im Schrank, im Abstellraum oder sogar hinter einer Tür lagern. Klappmatratzen können zudem tagsüber als Sitzgelegenheit oder Spielunterlage genutzt werden. Hochwertigere Gästematratzen bieten überraschend guten Liegekomfort und sind bei gelegentlicher Nutzung eine echte Alternative zum dauerhaften Bett. Außerdem ist eine Gästematratze oft günstiger als ein komplettes Gästebett oder ein Schlafsofa mit wirklich guter Matratze.

Nachteile: Der Kompromiss ist meistens die Bauhöhe und damit die Boden-Nähe. Wer empfindlich auf Kälte reagiert oder nachts häufiger aufsteht, findet Bodenlösungen oft weniger angenehm. Manche Gästematratzen sind zudem nur „okay“ für eine Nacht, aber nicht für mehrere Tage hintereinander. Bei günstigen Schaumstoffen kann es zu Geruch, schneller Kuhlenbildung oder schlechter Rückstellkraft kommen. Luftmatratzen sind zwar kompakt, aber anfällig für Druckverlust, Geräusche und das typische „Wasserbett-Gefühl“. Und ganz praktisch: Auch eine klapp- oder rollbare Matratze braucht Platz – nur eben weniger als ein festes Bett.


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Welche Arten von Gästematratzen gibt es?

Bei Gästematratzen lohnt es sich, nicht nach dem hübschesten Produktfoto zu kaufen, sondern nach der Bauart, denn die Bauart entscheidet über Komfort, Handling und Haltbarkeit. Die folgenden Arten sind in der Praxis am wichtigsten. Jede hat Stärken und Schwächen – und je nachdem, ob du selten oder häufig Besuch bekommst, ob ältere Gäste dabei sind oder ob du wenig Stauraum hast, verändert sich die beste Wahl deutlich.

Klappmatratze aus Schaumstoff

Die Klappmatratze ist der Klassiker. Sie besteht meist aus zwei oder drei Segmenten, die zusammengefaltet werden. Der Kern ist in der Regel PU-Schaum oder Kaltschaum. Der große Vorteil ist die schnelle Handhabung: ausklappen, Bettzeug drauf, fertig. Außerdem lässt sie sich relativ platzsparend verstauen, weil sie im gefalteten Zustand deutlich kürzer ist. Viele Modelle sind so stabil, dass sie tagsüber als Hocker oder als provisorische Sitzbank dienen können, was in kleinen Wohnungen wirklich praktisch ist.

Der Komfort hängt stark von der Schaumqualität und der Höhe ab. Sehr dünne Klappmatratzen fühlen sich auf hartem Boden schnell durchgelegen an, weil der Körper punktuell „durchdrückt“. Für Erwachsene, besonders ab mittlerem Gewicht oder bei Seitenlage, sind Modelle mit mehr Höhe und besserer Stützkraft deutlich sinnvoller. Achte außerdem auf die Faltstellen: Billige Modelle haben harte Kanten oder spürbare Übergänge, die nachts nerven können. Eine gute Klappmatratze hat Übergänge, die man kaum bemerkt, und einen Bezug, der nicht scheuert.

Rollmatratze / Futon-Gästematratze

Rollbare Gästematratzen werden oft als Futon-Variante verkauft. Sie lassen sich zusammenrollen und mit Bändern fixieren. Der Vorteil: Sie sind flexibel, leicht zu transportieren und lassen sich je nach Modell gut in einer Ecke oder in einem Regal lagern. Viele Menschen mögen das eher „feste“ Liegegefühl eines Futons, weil es weniger nachgibt und ein direkteres Körpergefühl vermittelt.

Der Nachteil ist ebenfalls offensichtlich: Ein Futon liegt oft sehr bodennah, und je nach Material kann die Isolation nach unten schlechter sein. Auf kalten Böden kann das unangenehm werden, besonders im Winter. Außerdem muss man rollbare Matratzen häufiger lüften und trocken halten, weil sie bei falscher Lagerung schneller Feuchtigkeit annehmen. Wer sie nach Nutzung sofort eng einrollt und in eine Ecke stellt, riskiert muffigen Geruch oder Stockflecken. Für Gäste, die nur eine Nacht bleiben und eher robust sind, kann ein guter Futon ideal sein. Für mehrere Nächte oder empfindliche Gäste ist eine etwas höhere Lösung meist entspannter.

Luftmatratze (aufblasbar, oft mit integrierter Pumpe)

Eine Luftmatratze ist unschlagbar, wenn Stauraum das Hauptproblem ist. Zusammengefaltet braucht sie wenig Platz und ist schnell aus dem Schrank geholt. Moderne Modelle haben oft eine integrierte Pumpe und höhere Bauhöhen, die das Ein- und Aussteigen erleichtern. Manche haben sogar eine Art „Innenkammer“-Konstruktion, die die Oberfläche stabiler macht und das Einsinken reduziert.

Trotzdem bleibt es Luft – und das bringt typische Nachteile. Luftmatratzen können nachts minimal Druck verlieren, besonders wenn Temperatur sinkt. Viele Modelle sind zudem nicht ganz leise: Bewegung erzeugt Geräusche, und manche Gäste fühlen sich unsicher, weil das Bett leicht „arbeitet“. Auch der Liegekomfort ist sehr individuell. Wer Rückenprobleme hat oder auf stabile Stütze angewiesen ist, kommt mit Luft oft schlechter zurecht als mit Schaum. Außerdem ist die Pannenanfälligkeit real: Ventile, Nähte, kleine Löcher – alles kann passieren. Für gelegentlichen Besuch, schnelle Lösung und seltene Nutzung ist eine hochwertige Luftmatratze aber ein praktikabler Kompromiss.

Gästematratze mit Visco-/Memory-Schaum-Topper

Einige Gästematratzen setzen auf eine Kombination: tragender Schaum unten, viskoelastischer Schaum oben. Das Ziel ist Druckentlastung, also weniger Druck auf Schulter und Hüfte, was gerade für Seitenschläfer angenehm sein kann. Visco passt sich an Körperwärme an und kann das Liegegefühl deutlich „bettiger“ machen, obwohl die Matratze an sich kompakt bleibt.

Die Kehrseite: Visco kann warm sein. Menschen, die nachts leicht schwitzen, mögen das nicht. Außerdem reagiert Visco temperaturabhängig: In kalten Räumen fühlt es sich zunächst fester an, bis es warm wird. Für Gäste, die empfindlich sind, kann das trotzdem eine sehr gute Lösung sein – besonders, wenn du eine dünnere Basis hast und den Komfort deutlich anheben willst.

Gästebett mit Matratze (Klappbett/Rollbett)

Streng genommen ist das nicht nur eine Matratze, aber im Gästebereich oft relevant: Klappbetten oder Rollbetten mit dünner Matratze. Der Vorteil ist die Höhe: Der Schlafplatz ist vom Boden weg, was für ältere Gäste oder Menschen mit Knie/Rückenproblemen ein echtes Argument ist. Man steigt einfacher ein und aus, es ist wärmer, und das Liegegefühl wirkt eher wie „richtiges Bett“.

Der Nachteil liegt bei Stauraum und Handling. Ein Klappbett braucht einen Stellplatz, und viele günstige Modelle haben dünne Matratzen, die auf Latten oder Metallgittern liegen und schnell unbequem werden. Wer diese Variante wählt, sollte besonders auf die Qualität der Matratze achten oder sie bei Bedarf austauschen. Für häufigen Besuch kann sich das trotzdem lohnen, weil es alltagstauglich ist.


Alternativen zur Gästematratze

Manchmal ist eine klassische Gästematratze nicht die beste Lösung, weil der Platz fehlt, der Komfort nicht ausreicht oder die Nutzung zu selten ist. Dann helfen Alternativen, die je nach Situation sogar besser passen.

Schlafsofa mit brauchbarer Liegefläche

Ein Schlafsofa ist dann sinnvoll, wenn du ohnehin eine Couch brauchst und regelmäßig Gäste hast. Der kritische Punkt ist die Matratzenqualität: Viele Schlafsofas sind zum Sitzen okay, zum Schlafen aber nur mittelmäßig. Wenn du diese Option wählst, achte auf eine möglichst ebene Liegefläche, keine harten Kanten und eine Konstruktion, die nicht in der Mitte durchhängt. Für häufige Nutzung ist ein Modell mit richtiger Matratze und Lattenrost-Prinzip deutlich besser als die klassische Ausziehcouch mit dünnem Polster.

Topper oder Matratzenauflage für Couch/Daybed

Wenn du bereits eine breite Couch oder ein Daybed hast, kann ein guter Topper die einfachste Lösung sein. Er gleicht Unebenheiten aus und verbessert das Liegegefühl spürbar. Der Vorteil: sehr leicht zu lagern und schnell ausgerollt. Der Nachteil: Er ersetzt keine echte Matratze. Bei empfindlichen Gästen kann das für mehr als eine Nacht zu wenig sein. Als pragmatische Lösung für gelegentlichen Besuch ist es aber oft ausreichend.

Isomatte und Schlafmatte (Outdoor-Variante)

Outdoor-Schlafmatten haben sich stark entwickelt. Hochwertige Modelle isolieren gut, sind bequem und extrem platzsparend. Sie sind dann interessant, wenn du sehr wenig Stauraum hast und Gäste eher unkompliziert sind. Für ältere Gäste oder Menschen mit Rückenproblemen ist das aber selten die beste Wahl. Außerdem ist das Liegegefühl meist deutlich fester und „camping-lastiger“.

Feldbett / Camp-Bett

Ein Feldbett bringt dich weg vom Boden und ist schnell aufgebaut. Viele Modelle sind stabil und relativ kompakt zusammenlegbar. Der Komfort hängt vom Bezug und der Spannung ab; oft braucht es zusätzlich eine dünne Matratzenauflage, damit es wirklich bequem wird. Für Gäste, die Boden-Kälte nicht vertragen oder nachts häufig aufstehen, kann das aber eine sehr sinnvolle Alternative sein.


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Die besten Gästematratzen: Empfehlungstabelle mit beliebten Produkten

Die folgende Tabelle zeigt typische, bewährte Produktarten, wie sie in der Praxis häufig gut funktionieren. Preise sind grobe Richtwerte und schwanken je nach Größe, Material, Aktionen und Ausstattung. Entscheidend ist weniger der Name als die Eigenschaften: Bauhöhe, Bezug, Schaumqualität, Handling und Zielgruppe.

NameMarkeCa. PreisKurzbeschreibung
Klappmatratze Komfort 3-teiligMillardca. 120–220 €Dicke Klappmatratze mit solider Stützkraft, schnell verstaut, oft mit abnehmbarem Bezug und guter Alltagstauglichkeit.
Klappmatratze Basic 3-teiligDibeaca. 60–120 €Preiswerte Lösung für seltenen Besuch, meist leichter und dünner, für kurze Aufenthalte okay, Komfort stark abhängig vom Modell.
Futon Rollmatratze BaumwollmixKarup Designca. 160–350 €Rollbarer Futon mit festerem Liegegefühl, optisch hochwertig, braucht regelmäßiges Lüften und ist eher bodennah.
Selbstaufblasende GästematratzeTherm-a-Restca. 120–280 €Sehr kompakt und gut isolierend, eher für unkomplizierte Gäste, Komfort besser als klassische Isomatte, aber kein „Bettgefühl“.
Luftbett mit integrierter Pumpe (hoch)Intexca. 50–130 €Extrem platzsparend, schnell aufgepumpt, gute Höhe zum Einsteigen, Komfort okay bis gut, Risiko von Druckverlust und Geräuschen.
Premium Luftbett mit StabilkammernSoundAsleepca. 120–220 €Höherer Komfort durch stabilere Innenstruktur, oft ruhiger und weniger „schwammig“, geeignet für Gäste, die mehr Unterstützung brauchen.

Worauf du beim Kauf wirklich achten solltest

Wenn du nur auf „Größe“ und „Preis“ schaust, kaufst du sehr leicht am Bedarf vorbei. In der Praxis entscheiden ein paar handfeste Punkte darüber, ob die Gästematratze später gern genutzt wird oder ob sie zum Staubfänger wird.

Liegehöhe und Isolation zum Boden

Bodennahe Lösungen wirken auf dem Papier bequem, sind aber im Alltag manchmal unangenehm. Kalte Böden ziehen Wärme, besonders bei Fliesen oder schlecht isolierten Altbau-Böden. Je dicker die Matratze, desto besser die Isolation und desto weniger spürt man Unebenheiten. Für Winterbesuch oder empfindliche Gäste ist mehr Höhe ein klarer Vorteil. Wenn es aus Platzgründen dünn bleiben muss, hilft eine zusätzliche Unterlage wie Teppich, Yogamatte oder dünne Isoliermatte darunter.

Stützkraft und Schaumqualität

Bei Schaumstoffen ist nicht „weich“ automatisch „bequem“. Zu weicher Schaum lässt schwere Körperteile absinken, die Wirbelsäule hängt durch, und am Morgen meldet sich der Rücken. Zu harter Schaum kann Druckstellen erzeugen, besonders bei Seitenschläfern. Eine solide Basis aus Kaltschaum ist oft der beste Kompromiss. Billiger PU-Schaum kann am Anfang okay wirken, verliert aber schneller die Form. Wenn du häufiger Gäste hast oder wenn auch mal Erwachsene mit höherem Gewicht darauf schlafen, lohnt es sich, nicht am Kernmaterial zu sparen.

Bezug: abnehmbar, waschbar, hautfreundlich

Hygiene ist bei Gästematratzen ein unterschätztes Thema. Das Ding wird nicht täglich genutzt, liegt aber oft lange gelagert herum. Ein abnehmbarer und waschbarer Bezug ist deshalb ein echter Vorteil, weil du Gerüche, Staub und kleine Flecken einfach rausbekommst. Außerdem fühlt sich ein guter Bezug weniger „plastikartig“ an und reduziert das Rascheln oder Schwitzen. Achte auch auf Reißverschlüsse, die stabil sind, und auf Nähte, die nicht scheuern.

Geruch und Auslüften

Viele Schaumprodukte riechen nach dem Auspacken erst einmal. Das ist nicht automatisch gefährlich, kann aber unangenehm sein, wenn Besuch am gleichen Tag kommt. Plane bei Schaum-Gästematratzen ein, dass sie ausgelüftet werden sollten. Ideal ist, sie ein paar Tage offen liegen zu lassen. Bei sehr günstigem Schaum kann der Geruch länger bleiben. Wenn du empfindliche Gäste hast, ist das ein Argument für höherwertige Materialien und gute Bezüge.

Handling und Stauraum: ehrlich sein

Die beste Matratze nützt nichts, wenn du keinen Ort hast, sie sinnvoll zu lagern. Miss den Platz aus, wo sie hin soll, und denke an die Realität: Kannst du sie alleine tragen? Passt sie durch Türen und Treppen? Ist das Verstauen so aufwendig, dass du es nach dem dritten Mal hasst? Klappmatratzen sind oft einfacher zu handeln als schwere Futons. Luftbetten sind am kleinsten, aber haben dafür die Luft-Themen. Hier gibt es keine perfekte Lösung, nur die passende.

Größe: Single, Twin, 140 cm oder mehr?

Für eine Person ist 80–90 cm Breite oft ausreichend, 100 cm ist schon komfortabler. Für Paare oder Eltern mit Kind sind 140 cm oder 160 cm besser, aber dann steigen Gewicht und Stauraumbedarf. Wenn du selten zwei Gäste gleichzeitig hast, ist es manchmal sinnvoller, zwei schmale Gästematratzen zu nehmen, die du einzeln lagerst und bei Bedarf nebeneinander legst.


Beliebte Einsatzszenarien und praktische Tipps

In der Praxis entscheidet oft das Umfeld darüber, ob eine Gästematratze „funktioniert“.

Gäste bleiben nur eine Nacht

Dann reicht häufig ein solider Standard. Eine ordentliche Klappmatratze oder ein hochwertiges Luftbett ist meist okay. Entscheidend ist, dass es schnell geht und dass die Gäste am nächsten Morgen nicht völlig zerstört sind. Ein gutes Kissen und eine passende Decke machen oft mehr aus, als man denkt.

Gäste bleiben mehrere Tage

Dann wird Komfort wichtiger. Nimm lieber eine dickere Schaum-Klappmatratze oder ein Klappbett mit vernünftiger Matratze. Mehrere Nächte zeigen gnadenlos, ob der Schaum nachgibt oder ob die Konstruktion drückt. Plane auch Lüften ein, damit sich keine Feuchtigkeit staut.

Ältere Gäste oder Menschen mit Bewegungseinschränkungen

Hier ist Bodenhöhe oft ein Problem. Wer schlecht aufstehen kann, tut sich mit einer Matratze auf dem Boden schwer. In dem Fall ist ein Rollbett, Klappbett oder zumindest eine hohe Luftmatratze oft die bessere Wahl. Das ist nicht „schicker“, sondern schlicht sinnvoll.

Allergiker und Hygiene-Fokus

Wenn Allergien eine Rolle spielen, ist ein waschbarer Bezug fast Pflicht. Zudem hilft ein Matratzenschoner, den du nach Besuch in die Waschmaschine werfen kannst. Lagere die Matratze trocken und nicht direkt in feuchten Kellern. Regelmäßiges Auslüften verhindert muffige Überraschungen.


FAQ: Häufige Fragen zur Gästematratze

Welche Gästematratze ist am bequemsten?

Am bequemsten ist meistens eine dickere Schaumstoff-Gästematratze mit guter Stützkraft und vernünftigem Bezug, weil sie ein „echtes Matratzengefühl“ am ehesten nachbildet. Luftbetten können ebenfalls bequem sein, besonders die höheren Modelle mit stabiler Innenkonstruktion, aber sie bleiben vom Liegegefühl anders und sind anfälliger für Druckverlust. Wenn Komfort die oberste Priorität ist und der Platz reicht, ist eine hochwertige Klappmatratze oder ein Klappbett mit ordentlicher Matratze in der Regel die sicherste Wahl.

Wie dick sollte eine Gästematratze mindestens sein?

Je dicker, desto weniger spürst du den Boden und desto besser ist die Isolation. Als grobe Praxisregel gilt: Für Erwachsene und mehr als eine Nacht ist eine höhere Ausführung deutlich angenehmer. Sehr dünne Matratzen funktionieren eher bei leichten Personen oder wenn eine zusätzliche Unterlage vorhanden ist. Wenn du häufig Besuch hast oder Gäste mit Rückenempfindlichkeit, lohnt sich die dickere Variante fast immer, weil sie Druckstellen reduziert und das Aufstehen angenehmer macht.

Ist eine Luftmatratze als Gästebett wirklich sinnvoll?

Ja, wenn Stauraum und schneller Aufbau wichtiger sind als „Bettgefühl“. Eine hochwertige Luftmatratze mit integrierter Pumpe ist für gelegentlichen Besuch praktisch, weil sie klein gelagert werden kann und schnell bereit ist. Sinnvoll ist sie besonders, wenn Gäste unkompliziert sind und nicht stark auf stabile Stützkraft angewiesen sind. Weniger sinnvoll ist sie bei sehr empfindlichen Schläfern, bei Menschen mit Rückenproblemen oder wenn du wirklich regelmäßig mehrtägigen Besuch hast, weil dann die typischen Luftmatratzen-Nachteile schneller nerven.

Wie lagere ich eine Gästematratze richtig, damit sie nicht muffig wird?

Trocken, luftig und nicht komplett „eingesperrt“. Schaumstoff und Futons sollten nach Nutzung erst vollständig auslüften, bevor sie gefaltet oder gerollt werden. Wenn du sie in Taschen lagerst, sollte das Material atmungsaktiv sein. Vermeide feuchte Keller oder Bereiche direkt an Außenwänden. Wenn du die Matratze lange nicht nutzt, hilft es, sie gelegentlich kurz auszupacken und zu lüften. Bei Futons ist das besonders wichtig, weil sie eher Feuchtigkeit speichern können.

Was mache ich, wenn die Klappmatratze an den Faltstellen stört?

Das passiert vor allem bei günstigen Modellen oder bei sehr dünnen Matratzen. Eine einfache Lösung ist ein Topper oder eine dickere Auflage, die die Übergänge glättet. Auch eine Decke unter dem Bettlaken kann helfen, wenn es schnell gehen muss. Langfristig ist es aber ein Qualitäts- und Konstruktionsproblem: Wenn die Faltstellen deutlich spürbar sind, ist das ein Hinweis, dass die Matratze für Erwachsene nur eingeschränkt geeignet ist oder dass du eine höhere bzw. besser verarbeitete Variante brauchst.

Welche Größe ist für Gäste am praktischsten?

Für eine einzelne Person sind 90 cm Breite ein guter Standard, weil es nicht zu schmal wirkt und trotzdem gut lagerbar bleibt. Wenn du oft Paare beherbergst, ist 140 cm komfortabler, braucht aber deutlich mehr Platz. In kleinen Wohnungen ist die pragmatische Lösung oft: zwei Einzel-Gästematratzen. Die kannst du einzeln verstauen, flexibel kombinieren und bei Bedarf auch in unterschiedlichen Räumen nutzen.


Gästematratze Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestGästematratze Test bei test.de
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Konsument.atGästematratze bei konsument.at
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Gästematratze Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Gästematratzen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Gästematratze Testsieger präsentieren können.


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Leider ist uns momentan kein Gästematratze Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Welche Gästematratze passt wirklich zu dir?

Wenn du es nüchtern betrachtest, geht es bei einer Gästematratze immer um das Verhältnis aus Platz, Komfort und Aufwand. Hast du wenig Stauraum und nur selten Besuch, ist ein hochwertiges Luftbett oder eine kompakte Lösung oft der pragmatischste Weg. Hast du regelmäßig Gäste oder Menschen, die empfindlich schlafen, ist eine dickere Schaumstoff-Klappmatratze meist die zuverlässigste Lösung, weil sie stabiler ist, weniger Überraschungen produziert und sich wie eine echte Matratze anfühlt. Wenn ältere Gäste dabei sind oder jemand schlecht aufstehen kann, solltest du Bodenlösungen kritisch sehen und eher Richtung Klappbett, Rollbett oder hohe Luftmatratze denken, weil die Höhe im Alltag einen echten Unterschied macht.

Wirklich gut wird das Setup dann, wenn du nicht nur „irgendeine Matratze“ kaufst, sondern das Drumherum mitdenkst: waschbarer Bezug, Matratzenschoner, ordentliche Decke, passendes Kissen und ein Platz, an dem die Matratze trocken lagern kann. So bleibt sie hygienisch, riecht nicht muffig und ist schnell einsatzbereit. Unterm Strich gilt: Lieber einmal etwas sinnvoller kaufen, als zweimal billig. Eine Gästematratze ist dann perfekt, wenn du sie ohne Stress hervorholst, der Besuch gut schläft und am nächsten Morgen niemand das Gefühl hat, er hätte auf einer Notlösung übernachtet.

Zuletzt Aktualisiert am 29.12.2025 von Andretest

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