Getreidekaffee Test & Ratgeber » 4 x Getreidekaffee Testsieger in 2026

Getreidekaffee Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Getreidekaffee erlebt seit einigen Jahren eine deutliche Renaissance, obwohl er streng genommen nie ganz verschwunden war. Was früher oft als Notlösung oder Ersatzprodukt galt, wird heute bewusst konsumiert – aus gesundheitlichen Gründen, wegen Koffeinunverträglichkeit, während Schwangerschaft und Stillzeit oder einfach aus persönlicher Überzeugung. Viele Menschen möchten den Geschmack und das Ritual von Kaffee beibehalten, ohne die stimulierende Wirkung von Koffein in Kauf zu nehmen. Genau hier setzt Getreidekaffee an. Er ist koffeinfrei, magenfreundlich und vielseitig einsetzbar, wird aber trotzdem häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet. Dieser Ratgeber räumt mit Vorurteilen auf, erklärt detailliert, was Getreidekaffee wirklich ist, welche Sorten es gibt, wie er hergestellt wird, worin seine Vorteile und Nachteile liegen und worauf du beim Kauf achten solltest.


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Was ist Getreidekaffee?

Getreidekaffee ist ein koffeinfreies Heißgetränk, das aus geröstetem Getreide, Hülsenfrüchten oder Wurzeln hergestellt wird. Trotz des Namens enthält er keinen echten Kaffee und wird nicht aus Kaffeebohnen gewonnen. Der Begriff „Kaffee“ bezieht sich ausschließlich auf die ähnliche Farbe, das Röstaroma und die Art der Zubereitung. Typische Grundzutaten sind Gerste, Roggen, Weizen, Dinkel, Zichorienwurzel oder Feigen. Diese Rohstoffe werden geröstet, gemahlen oder extrahiert und anschließend als Pulver, Granulat oder lösliches Produkt angeboten.

Der Geschmack von Getreidekaffee ist deutlich milder als der von Bohnenkaffee. Er besitzt keine Bitterkeit im klassischen Sinn, sondern eher röstige, leicht malzige oder karamellige Noten. Je nach Zusammensetzung kann er nussig, erdig oder sogar leicht süßlich schmecken. Wichtig ist dabei: Getreidekaffee will kein identischer Ersatz für Espresso oder Filterkaffee sein. Wer ihn als eigenständiges Getränk betrachtet und nicht als 1:1-Kopie von Kaffee, kommt geschmacklich deutlich besser damit zurecht.

Da Getreidekaffee kein Koffein enthält, wirkt er nicht anregend auf das zentrale Nervensystem. Das macht ihn besonders interessant für Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren, unter Schlafproblemen leiden oder ihren Kaffeekonsum reduzieren möchten, ohne auf das gewohnte Heißgetränk-Ritual zu verzichten.

Vorteile und Nachteile von Getreidekaffee

Vorteile

Der größte Vorteil von Getreidekaffee ist seine vollständige Koffeinfreiheit. Dadurch kann er zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken werden, ohne Schlaf oder Herz-Kreislauf-System zu beeinflussen. Besonders Menschen mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder erhöhter Nervosität profitieren davon. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit ist Getreidekaffee eine beliebte Alternative.

Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Magenverträglichkeit. Getreidekaffee enthält keine Kaffeeöle und keine Säuren, die bei empfindlichen Personen Sodbrennen oder Magenschmerzen auslösen können. Viele Menschen, die klassischen Kaffee schlecht vertragen, berichten bei Getreidekaffee über ein deutlich angenehmeres Bauchgefühl.

Zusätzlich enthält Getreidekaffee je nach Rohstoff Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Zwar ist er kein Gesundheitselixier, aber im Vergleich zu entkoffeiniertem Kaffee oft natürlicher verarbeitet. Zudem ist er vielseitig: pur, mit Milch, pflanzlichen Drinks oder als Basis für kreative Rezepte.

Nachteile

Der offensichtlichste Nachteil ist der Geschmack. Wer einen kräftigen Espresso mit ausgeprägter Bitterkeit und Säure erwartet, wird enttäuscht sein. Getreidekaffee ist milder, weicher und weniger komplex. Für eingefleischte Kaffeetrinker ist das oft eine große Umstellung.

Ein weiterer Punkt ist die Zusammensetzung. Viele Produkte enthalten Gluten, da sie aus Gerste oder Weizen hergestellt werden. Für Menschen mit Zöliakie oder starker Glutenunverträglichkeit ist das ein Ausschlusskriterium. Zwar gibt es glutenfreie Varianten, diese müssen aber gezielt ausgewählt werden.

Auch der Preis kann ein Nachteil sein. Hochwertige Bio-Getreidekaffees sind nicht automatisch günstiger als normaler Kaffee. Wer große Mengen trinkt, sollte Preise vergleichen und auf Ergiebigkeit achten.


Getreidekaffees Bestseller Platz 2 – 4


Unterschiedliche Arten von Getreidekaffee

Getreidekaffee ist kein einheitliches Produkt. Je nach Rohstoff, Verarbeitung und Zubereitungsform unterscheiden sich Geschmack, Bekömmlichkeit und Einsatzmöglichkeiten deutlich.

Getreidekaffee aus Gerste

Gerstenkaffee ist eine der bekanntesten Varianten. Er hat ein mildes, leicht malziges Aroma und eine angenehme Röstnote. Geschmacklich ist er relativ ausgewogen und wird von vielen Einsteigern gut akzeptiert. Gerste enthält Gluten, weshalb diese Variante nicht für Menschen mit Zöliakie geeignet ist. Gerstenkaffee ist häufig die Basis vieler Mischungen.

Getreidekaffee aus Roggen oder Dinkel

Roggen- und Dinkelkaffee haben ein etwas kräftigeres, herzhafteres Aroma. Sie schmecken oft dunkler geröstet und erinnern entfernt an Brotkruste oder Malz. Diese Sorten wirken sättigender und werden gerne pur oder mit wenig Milch getrunken. Auch hier ist Gluten enthalten.

Zichorienkaffee

Zichorienkaffee wird aus der gerösteten Wurzel der Wegwarte hergestellt. Er ist von Natur aus koffeinfrei und glutenfrei. Geschmacklich ist er kräftiger und bitterer als reiner Getreidekaffee und kommt dem klassischen Kaffeegefühl am nächsten. Viele Mischungen enthalten Zichorie, um dem Getränk mehr Tiefe und Röstaroma zu verleihen.

Getreidekaffee-Mischungen

Die meisten Produkte im Handel sind Mischungen aus verschiedenen Getreiden und Zichorie. Ziel ist ein ausgewogenes Geschmacksprofil, das weder zu mild noch zu bitter ist. Mischungen bieten oft die größte Alltagstauglichkeit, da sie sowohl pur als auch mit Milch gut funktionieren.

Löslicher Getreidekaffee

Löslicher Getreidekaffee ist besonders praktisch. Er wird einfach mit heißem Wasser aufgegossen und ist sofort trinkfertig. Geschmacklich ist er meist etwas flacher als frisch aufgebrühte Varianten, dafür aber extrem bequem. Für Büro, Reisen oder schnellen Konsum ist diese Form sehr beliebt.

Getreidekaffee zum Aufbrühen

Diese Variante ähnelt klassischem Filterkaffee. Das grob gemahlene Produkt wird aufgebrüht oder gekocht. Der Geschmack ist oft intensiver und individueller, erfordert aber mehr Aufwand. Für Genießer, die bewusst trinken, ist das oft die bessere Wahl.


Alternativen zu Getreidekaffee

Getreidekaffee ist nicht die einzige koffeinfreie Kaffeealternative. Je nach Geschmack und Zielsetzung können auch andere Getränke sinnvoll sein.

Entkoffeinierter Kaffee

Entkoffeinierter Kaffee wird aus echten Kaffeebohnen hergestellt, denen das Koffein entzogen wurde. Geschmacklich ist er näher am Original, enthält aber oft noch minimale Restmengen Koffein und ist nicht immer magenfreundlich.

Kräuter- und Wurzelkaffee

Neben Zichorie gibt es Varianten aus Löwenzahn oder anderen Wurzeln. Diese sind ebenfalls koffeinfrei, geschmacklich aber spezieller und nicht für jeden geeignet.

Kakao und Malzgetränke

Kakao oder Malzkaffee bieten ebenfalls ein warmes, sättigendes Getränk, sind aber geschmacklich klar von Kaffee zu unterscheiden und oft zuckerhaltiger.


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Beliebte Getreidekaffees im Überblick

ProduktnameMarkeCa.-PreisKurzbeschreibung
Caro LandkaffeeNestléca. 5–7 €Milder löslicher Getreidekaffee, sehr bekannt, einfach zuzubereiten.
Bio ZichorienkaffeeLimaca. 6–9 €Kräftiger Geschmack, glutenfrei, gut für Kaffeeumsteiger.
Getreidekaffee ClassicAlnaturaca. 4–6 €Ausgewogene Mischung, bio, gut verträglich.

Wichtige Kaufkriterien für Getreidekaffee

Beim Kauf von Getreidekaffee solltest du zuerst auf die Zutatenliste achten. Menschen mit Glutenunverträglichkeit müssen gezielt glutenfreie Produkte wählen, etwa auf Zichorienbasis. Auch Bio-Qualität kann ein Kriterium sein, wenn du Wert auf möglichst unverarbeitete Rohstoffe legst.

Entscheidend ist außerdem die Darreichungsform. Löslicher Getreidekaffee ist bequem, Aufbrühprodukte bieten mehr Geschmackstiefe. Geschmacklich lohnt es sich, mehrere Sorten zu testen, da persönliche Vorlieben stark variieren.


FAQ – Häufige Fragen zu Getreidekaffee

Ist Getreidekaffee wirklich komplett koffeinfrei?

Ja, echter Getreidekaffee enthält kein Koffein, da keine Kaffeebohnen verwendet werden.

Ist Getreidekaffee gesund?

Er ist magenfreundlich und gut verträglich, aber kein Heilmittel. Er eignet sich als Teil einer ausgewogenen Ernährung.

Schmeckt Getreidekaffee wie normaler Kaffee?

Nein, er erinnert an Kaffee, ist aber milder, weniger bitter und anders im Aroma.

Ist Getreidekaffee für Kinder geeignet?

Ja, da er kein Koffein enthält, wird er teilweise auch von Kindern getrunken, allerdings ohne Zuckerzusatz.

Kann ich Getreidekaffee mit Milch trinken?

Ja, sowohl mit Kuhmilch als auch mit pflanzlichen Alternativen harmoniert er sehr gut.


Getreidekaffee Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestGetreidekaffee Test bei test.de
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Getreidekaffee Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Getreidekaffees wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Getreidekaffee Testsieger präsentieren können.


Getreidekaffee Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Getreidekaffee Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit

Getreidekaffee ist keine Notlösung, sondern ein eigenständiges Getränk mit klaren Stärken und klaren Grenzen. Er ist koffeinfrei, gut verträglich und vielseitig einsetzbar, ersetzt aber keinen starken Espresso. Wer ihn als das akzeptiert, was er ist, findet darin eine alltagstaugliche Alternative für jede Tageszeit. Entscheidend sind realistische Erwartungen, die richtige Sorte und eine bewusste Auswahl. Dann kann Getreidekaffee dauerhaft eine sinnvolle Ergänzung oder sogar ein fester Bestandteil der täglichen Ernährung sein.

Zuletzt Aktualisiert am 02.01.2026 von Andretest

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Letzte Aktualisierung am 22.03.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API