Inhaltsverzeichnis
- Was sind Volleyballschuhe?
- Welche Vorteile bieten spezielle Volleyballschuhe?
- Welche Nachteile können Volleyballschuhe haben?
- Volleyballschuhe Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Volleyballschuhen gibt es?
- Leichte und bodennahe Volleyballschuhe
- Stark gedämpfte Volleyballschuhe
- Stabile Volleyballschuhe für seitliche Bewegungen
- Volleyballschuhe mit niedrigem Schaft
- Volleyballschuhe mit mittelhohem Schaft
- Volleyballschuhe für breite Füße
- Volleyballschuhe für schmale Füße
- Volleyballschuhe für Kinder und Jugendliche
- Allround-Hallenschuhe
- Welche Alternativen zu Volleyballschuhen gibt es?
- Handballschuhe
- Basketballschuhe
- Badmintonschuhe
- Squashschuhe
- Laufschuhe
- Volleyballschuhe Bestseller Platz 5 – 10
- Worauf sollte man beim Kauf von Volleyballschuhen achten?
- Passform
- Schuhgröße
- Grip der Außensohle
- Dämpfung
- Seitliche Stabilität
- Gewicht
- Atmungsaktivität
- Fersenhalt
- Spielposition
- Trainingshäufigkeit
- Beliebte Volleyballschuhe im Überblick
- Welche Volleyballschuhe passen zu welcher Position?
- Volleyballschuhe für Außenangreifer
- Volleyballschuhe für Mittelblocker
- Volleyballschuhe für Diagonalspieler
- Volleyballschuhe für Zuspieler
- Volleyballschuhe für Liberos
- Wie pflegt man Volleyballschuhe richtig?
- Wann sollten Volleyballschuhe ausgetauscht werden?
- FAQ – häufig gestellte Fragen zu Volleyballschuhen
- Kann man Volleyballschuhe auch für andere Hallensportarten verwenden?
- Kann man mit Laufschuhen Volleyball spielen?
- Sollten Volleyballschuhe eine Nummer größer gekauft werden?
- Sind hohe Volleyballschuhe besser für die Sprunggelenke?
- Welche Volleyballschuhe eignen sich für Anfänger?
- Welche Volleyballschuhe eignen sich für schwere Spieler?
- Wie eng müssen Volleyballschuhe sitzen?
- Warum rutschen Volleyballschuhe auf dem Hallenboden?
- Wie lange halten Volleyballschuhe?
- Müssen Volleyballschuhe eingelaufen werden?
- Sind teure Volleyballschuhe automatisch besser?
- Kann man orthopädische Einlagen in Volleyballschuhen tragen?
- Was ist bei Volleyballschuhen für Kinder zu beachten?
- Sollten Volleyballschuhe nach jedem Training gelüftet werden?
- Volleyballschuhe Test bei Stiftung Warentest & Co
- Volleyballschuhe Testsieger
- Volleyballschuhe Stiftung Warentest
- Fazit: Welche Volleyballschuhe sind die richtige Wahl?
Volleyballschuhe gehören zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen für alle Spielerinnen und Spieler, die sich auf dem Hallenboden schnell, kontrolliert und möglichst sicher bewegen möchten, denn beim Volleyball treffen explosive Antritte, abrupte Richtungswechsel, seitliche Bewegungen, Sprünge, Landungen und kurze Sprints unmittelbar aufeinander. Ein gewöhnlicher Freizeit- oder Laufschuh ist auf diese besonderen Belastungen nur eingeschränkt vorbereitet. Gute Volleyballschuhe besitzen deshalb eine griffige Hallensohle, eine stabile Konstruktion für seitliche Bewegungen, eine belastbare Dämpfung und einen sicheren Sitz am Fuß. Gleichzeitig dürfen sie nicht unnötig schwer oder steif sein, da Beweglichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und ein direktes Gefühl für den Hallenboden ebenfalls eine große Rolle spielen. Die Auswahl ist dennoch nicht einfach, weil sich die erhältlichen Modelle hinsichtlich Gewicht, Dämpfung, Schafthöhe, Passform, Stabilität, Sohlenaufbau und Einsatzbereich deutlich unterscheiden. Während Außenangreifer, Mittelblocker und Diagonalspieler häufig eine ausgeprägte Dämpfung für zahlreiche Sprünge und Landungen bevorzugen, benötigen Zuspieler und Liberos meist besonders bewegliche, leichte und bodennahe Schuhe. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was Volleyballschuhe auszeichnet, welche Arten erhältlich sind, welche Vor- und Nachteile sie besitzen, worauf bei Größe und Passform geachtet werden sollte und welche Modelle für unterschiedliche Anforderungen infrage kommen.
- Atmungsaktive Mesh-Unterlagen
- Es verfügt über einen großen Abschnitt mit Mesh-Einsätzen, die für eine weichere...
- Maximale Stabilität
Was sind Volleyballschuhe?
Volleyballschuhe sind speziell entwickelte Hallensportschuhe, deren Aufbau auf die Bewegungsabläufe und Belastungen beim Volleyball abgestimmt ist. Im Gegensatz zu Laufschuhen, die in erster Linie für eine gleichmäßige Abrollbewegung nach vorne konstruiert werden, müssen Volleyballschuhe Bewegungen in nahezu alle Richtungen unterstützen. Spieler beschleunigen nach vorne, bewegen sich seitlich am Netz, gehen tief in die Abwehrposition, springen aus dem Stand oder Anlauf und müssen nach dem Sprung möglichst kontrolliert wieder landen.
Ein wesentliches Merkmal ist die abriebfeste Gummiaußensohle. Sie soll auf sauberen Hallenböden einen zuverlässigen Halt bieten, ohne störende Spuren zu hinterlassen. Viele Modelle werden deshalb als abriebfest oder „non-marking“ bezeichnet. Das Sohlenprofil ist so gestaltet, dass es bei schnellen Richtungswechseln und kurzen Antritten ausreichend Bodenhaftung erzeugt.
Zusätzlich verfügen Volleyballschuhe über eine seitliche Stabilisierung. Diese kann durch verstärkte Bereiche im Obermaterial, eine breitere Sohlenbasis, seitliche Kunststoffelemente oder einen stabilen Rahmen im Mittelfuß entstehen. Diese Konstruktion soll verhindern, dass der Fuß bei seitlichen Bewegungen über den Rand der Sohle kippt. Eine gute Stabilisierung kann das Verletzungsrisiko nicht vollständig beseitigen, unterstützt aber einen kontrollierten Bewegungsablauf.
Die Zwischensohle enthält je nach Modell unterschiedliche Schaumstoffe, Gel-Elemente, Platten oder Dämpfungssysteme. Ihre Aufgabe besteht darin, die bei Sprüngen und Landungen auftretenden Kräfte abzumildern. Gleichzeitig sollte die Dämpfung nicht zu weich sein. Eine sehr weiche Sohle kann zwar bequem wirken, bei schnellen Bewegungen aber ein schwammiges Gefühl erzeugen und die Stabilität beeinträchtigen.
Das Obermaterial besteht häufig aus atmungsaktivem Mesh, synthetischen Verstärkungen und gepolsterten Bereichen. Es soll den Fuß sicher umschließen, ohne die Beweglichkeit unnötig einzuschränken. Besonders im Vorderfußbereich ist eine passende Breite wichtig, weil die Zehen beim Abbremsen und Landen Platz benötigen. Rutscht der Fuß dagegen im Schuh, können Blasen, Druckstellen und ein unsicheres Bewegungsgefühl entstehen.
Welche Vorteile bieten spezielle Volleyballschuhe?
Der wichtigste Vorteil liegt in der Kombination aus Grip, Stabilität, Dämpfung und Beweglichkeit. Die griffige Hallensohle unterstützt schnelle Antritte und reduziert das unkontrollierte Wegrutschen auf einem sauberen Hallenboden. Besonders bei seitlichen Bewegungen, beim Blocken und bei der Abwehr ist ein verlässlicher Kontakt zum Boden entscheidend.
Die Dämpfung entlastet Füße, Knie und Gelenke bei wiederholten Sprüngen und Landungen. Volleyball besteht nicht nur aus einzelnen hohen Sprüngen. Während eines Trainings oder Spiels kommen zahlreiche kleinere Sprünge, schnelle Stopps und harte Landungen zusammen. Ein passender Schuh kann die auftretenden Kräfte besser verteilen als ein gewöhnlicher Freizeitschuh mit dünner Sohle.
Ein weiterer Vorteil ist die seitliche Führung. Laufschuhe besitzen häufig eine vergleichsweise hohe und weiche Sohlenkonstruktion, die für Bewegungen nach vorne entwickelt wurde. Bei schnellen seitlichen Richtungswechseln kann eine solche Konstruktion instabil wirken. Volleyballschuhe haben normalerweise eine flachere, breitere und stärker geführte Sohlenbasis.
Viele Modelle bieten außerdem ein direktes Bodengefühl. Dies erleichtert kurze Reaktionsbewegungen und kann besonders für Liberos, Zuspieler und defensive Spieler wichtig sein. Gleichzeitig stehen stärker gedämpfte Varianten für Spieler zur Verfügung, die besonders häufig springen oder aufgrund ihres Körpergewichts eine belastbarere Dämpfung benötigen.
Welche Nachteile können Volleyballschuhe haben?
Hochwertige Volleyballschuhe können vergleichsweise teuer sein. Für aktuelle Spitzenmodelle werden teilweise deutlich mehr als 100 Euro verlangt. Wer nur gelegentlich spielt, benötigt jedoch nicht zwangsläufig das teuerste Modell. Entscheidend ist, dass Passform, Stabilität und Sohle zum eigenen Fuß und zur Nutzung passen.
Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Eignung für andere Untergründe. Die weiche Gummisohle kann sich auf Asphalt oder rauen Außenflächen schnell abnutzen. Volleyballschuhe sollten deshalb möglichst erst in der Halle angezogen und nicht als gewöhnliche Straßenschuhe verwendet werden.
Stark gedämpfte Modelle können schwerer und weniger direkt wirken. Leichte Wettkampfschuhe bieten dagegen teilweise weniger Schutz und Komfort bei zahlreichen Landungen. Es gibt daher nicht den einen perfekten Volleyballschuh für alle Spieler. Ein Modell muss immer zu Spielposition, Körpergewicht, Trainingshäufigkeit und persönlichen Vorlieben passen.
Auch die Passformen unterscheiden sich deutlich. Manche Modelle fallen schmal aus, andere bieten im Vorderfuß mehr Platz. Ein gut bewerteter Schuh kann ungeeignet sein, wenn er am eigenen Fuß drückt, die Ferse nicht sicher hält oder die Zehen beim Abbremsen vorne anstoßen.
Volleyballschuhe Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Volleyballschuhen gibt es?
Leichte und bodennahe Volleyballschuhe
Leichte Volleyballschuhe sind auf schnelle Bewegungen, kurze Reaktionszeiten und ein direktes Gefühl für den Hallenboden ausgerichtet. Sie besitzen häufig eine vergleichsweise flache Zwischensohle und weniger voluminöse Dämpfungselemente. Das geringere Gewicht kann bei häufigen Antritten, schnellen Richtungswechseln und langen Ballwechseln angenehm sein.
Diese Art eignet sich besonders für Liberos und Zuspieler. Liberos bewegen sich häufig in tiefer Körperhaltung, reagieren auf harte Angriffe und müssen kurze Distanzen besonders schnell überwinden. Zuspieler wechseln ständig ihre Position, laufen unter den Ball und führen viele kleine Sprünge aus. Ein schwerer oder sehr weicher Schuh kann bei diesen Aufgaben weniger direkt wirken.
Ein leichter Schuh muss dennoch ausreichend stabil sein. Besonders schmale und minimalistische Modelle sollten den Mittelfuß sicher umschließen und an der Ferse nicht rutschen. Spieler mit instabilen Sprunggelenken oder höherem Körpergewicht sollten prüfen, ob die seitliche Führung und Dämpfung für ihre Anforderungen ausreichen.
Stark gedämpfte Volleyballschuhe
Stark gedämpfte Volleyballschuhe besitzen eine aufwendigere Zwischensohle und sind auf die Belastungen durch häufige Sprünge und Landungen ausgelegt. Sie werden häufig von Außenangreifern, Mittelblockern und Diagonalspielern getragen. Diese Positionen führen im Verlauf eines Spiels zahlreiche Angriffs- und Blocksituationen aus.
Eine gute Dämpfung soll den Aufprall nicht vollständig weich und schwammig machen, sondern die Belastung kontrolliert aufnehmen. Hochwertige Systeme verbinden Stoßabsorption mit einer gewissen Rückstellkraft. Dadurch kann sich der Schuh bei der Landung komfortabel anfühlen, ohne beim nächsten Absprung träge zu wirken.
Stark gedämpfte Schuhe sind häufig etwas schwerer und höher aufgebaut. Spieler, die ein sehr direktes Bodengefühl bevorzugen, müssen sich möglicherweise erst an diese Konstruktion gewöhnen. Wichtig ist außerdem eine breite und stabile Sohlenbasis. Eine hohe, weiche Dämpfung ohne ausreichende seitliche Stabilität wäre bei schnellen Richtungswechseln ungünstig.
Stabile Volleyballschuhe für seitliche Bewegungen
Stabilitätsorientierte Volleyballschuhe verfügen über verstärkte Seitenbereiche, eine feste Fersenkappe und eine breitere Auflagefläche. Sie sollen verhindern, dass sich der Fuß im Schuh stark verschiebt oder bei seitlichen Bewegungen über die Sohle kippt.
Diese Modelle sind für Spieler interessant, die sich im Mittelfußbereich besonders viel Halt wünschen oder sich in sehr leichten Schuhen unsicher fühlen. Auch größere und schwerere Spieler können von einer stabilen Konstruktion profitieren. Gleiches gilt für Personen, die nach einer früheren Sprunggelenkverletzung Wert auf einen kontrollierten Sitz legen.
Ein stabiler Volleyballschuh ersetzt jedoch keine medizinische Behandlung, Orthese oder gezieltes Stabilitätstraining. Wer wiederholt umknickt oder Schmerzen hat, sollte die Ursache fachlich untersuchen lassen. Ein Schuh kann unterstützen, aber anatomische oder muskuläre Probleme nicht eigenständig beheben.
Volleyballschuhe mit niedrigem Schaft
Der Großteil der Volleyballschuhe besitzt einen niedrigen Schaft. Diese Konstruktion lässt dem Sprunggelenk viel Bewegungsfreiheit und hält das Gewicht gering. Ein niedriger Schaft ermöglicht schnelle Bewegungen und wird von Spielern aller Positionen verwendet.
Die Stabilität eines Schuhs hängt nicht allein von der Schafthöhe ab. Auch ein niedrig geschnittener Schuh kann durch eine feste Fersenkappe, eine sichere Schnürung, seitliche Verstärkungen und eine breite Sohle einen guten Halt bieten. Umgekehrt ist ein hoher Schaft nicht automatisch stabiler, wenn der Fuß innerhalb des Schuhs rutscht.
Spieler ohne besondere Probleme am Sprunggelenk kommen häufig mit einem niedrigen Modell gut zurecht. Die größere Auswahl erleichtert es außerdem, einen Schuh mit passender Breite, Dämpfung und Sohlenkonstruktion zu finden.
Volleyballschuhe mit mittelhohem Schaft
Mittelhohe Volleyballschuhe reichen weiter über den Knöchel und vermitteln vielen Spielern ein stärker umschließendes Gefühl. Sie werden teilweise als „Mid“ oder „MT“ angeboten. Besonders Mittelblocker und Angreifer greifen gern zu solchen Modellen, weil sie sich bei vielen Sprüngen und Landungen zusätzlichen Halt wünschen.
Der höhere Schaft kann das subjektive Sicherheitsgefühl verbessern. Er schränkt das Sprunggelenk jedoch je nach Konstruktion etwas stärker ein und erhöht meist das Gewicht. Spieler sollten deshalb ausprobieren, ob sie den zusätzlichen Kontakt am Knöchel angenehm finden.
Auch bei einem mittelhohen Schuh bleibt die korrekte Passform entscheidend. Sitzt die Ferse nicht fest oder ist der Schuh im Mittelfuß zu weit, kann der höhere Schaft diese Probleme nicht vollständig ausgleichen.
Volleyballschuhe für breite Füße
Spieler mit breiten Füßen benötigen ausreichend Platz im Vorderfuß und im Bereich der Zehengelenke. Ein zu schmaler Schuh kann Druckstellen, Taubheitsgefühle und Schmerzen verursachen. Außerdem kann der Fuß bei der Landung nicht natürlich arbeiten, wenn er seitlich stark eingeengt wird.
Geeignete Modelle besitzen einen großzügiger geschnittenen Zehenbereich oder werden in unterschiedlichen Weiten angeboten. Dabei darf der Schuh nicht insgesamt zu groß gewählt werden. Häufig versuchen Spieler, eine zu schmale Passform durch eine längere Schuhgröße auszugleichen. Dadurch entsteht jedoch unnötiger Platz vor den Zehen, während die Ferse schlechter gehalten wird.
Wer breite Füße hat, sollte verschiedene Marken und Modellreihen vergleichen. Die Größenangabe allein sagt wenig über die tatsächliche Innenform aus. Eine professionelle Messung von Fußlänge und Fußbreite kann die Auswahl erleichtern.
Volleyballschuhe für schmale Füße
Bei schmalen Füßen muss der Schuh den Mittelfuß und die Ferse besonders sicher umschließen. Ist das Volumen zu groß, rutscht der Fuß bei Stopps und Richtungswechseln innerhalb des Schuhs. Dies kann zu Blasen führen und die Kontrolle beeinträchtigen.
Schmal geschnittene Modelle, eine weit nach vorne reichende Schnürung und eine gut gepolsterte Fersenkappe sind hier vorteilhaft. Die Schnürsenkel sollten den Schuh gleichmäßig fixieren, ohne den Spann schmerzhaft abzuklemmen.
Zusätzliche Einlegesohlen können das Innenvolumen geringfügig verändern, sind aber keine ideale Lösung für einen grundsätzlich zu weiten Schuh. Die Ausgangspassform sollte bereits möglichst gut zum Fuß passen.
Volleyballschuhe für Kinder und Jugendliche
Volleyballschuhe für Kinder und Jugendliche müssen eine gute Balance aus Halt, Beweglichkeit, Komfort und Preis bieten. Da sich Kinderfüße im Wachstum befinden, sollte die Größe regelmäßig kontrolliert werden. Ein deutlich zu großer Schuh ist jedoch keine sinnvolle Vorsorge für späteres Wachstum, weil der Fuß beim Spielen rutschen und die Kontrolle verloren gehen kann.
Im Zehenbereich sollte eine kleine Bewegungsreserve vorhanden sein. Gleichzeitig muss die Ferse sicher sitzen. Für Einsteiger reicht häufig ein solides Hallensportmodell mit abriebfester Sohle und ausreichender seitlicher Stabilität. Bei regelmäßigem Vereinstraining kann sich ein spezieller Volleyballschuh lohnen.
Kinder sollten die Schuhe mit den Sportsocken anprobieren, die sie auch im Training tragen. Nach dem Anziehen sollte geprüft werden, ob Druckstellen entstehen und ob der Fuß beim schnellen Abstoppen nach vorne rutscht.
Allround-Hallenschuhe
Allround-Hallenschuhe sind nicht ausschließlich für Volleyball entwickelt, können aber für Schulsport, Freizeitspiele und gelegentliches Training ausreichen. Sie besitzen meistens eine abriebfeste Gummisohle und eine relativ flache Konstruktion.
Ihr Vorteil ist der häufig niedrigere Preis und die vielseitige Einsetzbarkeit für verschiedene Hallensportarten. Bei intensivem Volleyballtraining stoßen einfache Hallenschuhe jedoch möglicherweise an ihre Grenzen. Dämpfung, seitliche Stabilität und Haltbarkeit können geringer ausfallen als bei spezialisierten Modellen.
Für Anfänger, die den Sport erst ausprobieren möchten, kann ein guter Allround-Hallenschuh eine vernünftige Übergangslösung sein. Wer mehrmals pro Woche trainiert oder regelmäßig an Spielen teilnimmt, profitiert meistens von einem richtigen Volleyballschuh.
Welche Alternativen zu Volleyballschuhen gibt es?
Handballschuhe
Handballschuhe sind Volleyballschuhen in mehreren Punkten ähnlich. Sie besitzen ebenfalls eine griffige Hallensohle, seitliche Stabilität und eine Konstruktion für schnelle Richtungswechsel. Viele Handballschuhe bieten eine robuste Verarbeitung und sind für intensive Belastungen ausgelegt.
Sie können eine brauchbare Alternative sein, besonders wenn ein passendes Volleyballmodell nicht erhältlich ist. Manche Handballschuhe sind jedoch schwerer und fester aufgebaut. Für Spieler, die einen besonders leichten und sprungorientierten Schuh suchen, kann dies nachteilig sein.
Basketballschuhe
Basketballschuhe werden von manchen Volleyballspielern genutzt, weil auch beim Basketball zahlreiche Sprünge, Landungen und seitliche Bewegungen vorkommen. Moderne Basketballschuhe bieten teilweise eine sehr gute Dämpfung und seitliche Stabilität.
Allerdings sind viele Modelle schwerer, höher oder voluminöser als klassische Volleyballschuhe. Zudem muss geprüft werden, ob die Außensohle auf dem jeweiligen Hallenboden ausreichend Grip bietet und keine Spuren hinterlässt. Nicht jeder Basketballschuh eignet sich automatisch für den Volleyballsport.
Badmintonschuhe
Badmintonschuhe sind häufig leicht, bodennah und sehr beweglich. Sie ermöglichen schnelle Richtungswechsel und besitzen normalerweise eine abriebfeste Hallensohle. Für Liberos, Zuspieler und leichtere Spieler können sie daher grundsätzlich eine Alternative darstellen.
Die Dämpfung ist bei manchen Badmintonmodellen jedoch weniger ausgeprägt. Spieler, die häufig springen oder eine stärkere Stoßabsorption benötigen, sollten dies berücksichtigen.
Squashschuhe
Squashschuhe sind ebenfalls für schnelle Bewegungen auf Hallenböden entwickelt. Sie bieten häufig guten Grip und ein direktes Bodengefühl. Für gelegentliches Volleyballtraining können sie funktionieren.
Bei vielen Sprüngen und Landungen fehlt möglicherweise die gewünschte Dämpfung. Außerdem kann die seitliche Konstruktion anders auf die Bewegungsabläufe beim Squash abgestimmt sein. Für regelmäßiges Volleyballtraining bleibt ein spezieller Volleyballschuh meist die bessere Wahl.
Laufschuhe
Laufschuhe sind keine empfehlenswerte Alternative. Ihre Konstruktion ist primär auf gleichmäßige Vorwärtsbewegungen ausgelegt. Hohe, weiche Sohlen und fehlende seitliche Führung können bei schnellen Richtungswechseln instabil wirken. Zudem bietet das Profil möglicherweise keinen geeigneten Grip auf einem Hallenboden.
Für ein einmaliges lockeres Training mag ein vorhandener Sportschuh ausreichen. Wer Volleyball regelmäßig betreibt, sollte jedoch möglichst schnell auf einen geeigneten Hallenschuh wechseln.
Volleyballschuhe Bestseller Platz 5 – 10
- Variomesh-Obermaterial bietet Atmungsaktivität und Komfort
- Stabilitätsrahmen für seitliche und mediale Unterstützung
- Weicher Schaumstoff plus Einlegesohle für Halt und Komfort
- Variofoam Zwischensohle
Leichte, flexible Konstruktion für ganztägigen Komfort
Atmungsaktives Obermaterial für optimale Belüftung
Reaktionsfreudige Dämpfung für gelenkschonendes Laufen
Strapazierfähige Außensohle für lange Haltbarkeit
- Reguläre Passform
- Schnürsenkel
- Obermaterial aus atmungsaktivem Mesh und Synthetik
- Zunge und Schaft gepolstert
- GEL-Polsterung für mehr Gelenkkomfort
- Indoor-Außensohle mit hervorragender Traktion
- Strapazierfähiges und atmungsaktives Obermaterial
- Seitliche Abstützung zur Stabilisierung
- Reguläre Passform
- Schnürsenkel
- Obermaterial aus Synthetik-Leder und Mesh
- Atmungsaktives Tragegefühl
Leichte, flexible Konstruktion für ganztägigen Komfort
Atmungsaktives Obermaterial für optimale Belüftung
Reaktionsfreudige Dämpfung für gelenkschonendes Laufen
Strapazierfähige Außensohle für lange Haltbarkeit
Worauf sollte man beim Kauf von Volleyballschuhen achten?
Passform
Die Passform ist das wichtigste Kaufkriterium. Ein Volleyballschuh muss den Fuß sicher umschließen, ohne schmerzhafte Druckstellen zu erzeugen. Die Ferse darf beim Gehen, Springen und Abbremsen nicht deutlich nach oben rutschen. Im Mittelfuß sollte ein stabiler Halt vorhanden sein, während die Zehen ausreichend Platz benötigen.
Die Schuhe sollten nach Möglichkeit am Nachmittag oder Abend anprobiert werden, da Füße im Tagesverlauf leicht anschwellen können. Dabei sollten die gleichen Sportsocken getragen werden, die später beim Volleyball genutzt werden.
Schuhgröße
Zwischen dem längsten Zeh und der Schuhspitze sollte eine kleine Reserve vorhanden sein. Zu wenig Platz führt beim Abbremsen zu Druck auf die Zehen. Zu viel Platz lässt den Fuß im Schuh rutschen. Da Größen je nach Hersteller und Modell unterschiedlich ausfallen können, sollte nicht ausschließlich nach der bisherigen Schuhgröße bestellt werden.
Hilfreich ist es, beide Füße zu messen, da sie unterschiedlich lang sein können. Maßgeblich ist der größere Fuß. Bei Unsicherheit können die Größentabellen der Hersteller und die angegebene Innenlänge berücksichtigt werden.
Grip der Außensohle
Eine griffige Außensohle ist für schnelle Antritte und Richtungswechsel unverzichtbar. Die Gummimischung sollte auf typischen Hallenböden zuverlässigen Halt bieten. Allerdings hängt der Grip auch von der Sauberkeit des Bodens und der Sohle ab. Staub kann selbst bei einem hochwertigen Schuh die Bodenhaftung deutlich reduzieren.
Die Außensohle sollte als abriebfest oder non-marking gekennzeichnet sein. Schuhe, die im Freien getragen wurden, bringen Schmutz und kleine Steinchen in die Halle und können den Boden beschädigen.
Dämpfung
Die passende Dämpfung richtet sich nach Körpergewicht, Spielposition, Sprunghäufigkeit und persönlichem Empfinden. Angreifer und Mittelblocker bevorzugen häufig eine stärkere Dämpfung. Liberos und Zuspieler wählen oftmals eine flachere Konstruktion mit direkterem Bodenkontakt.
Mehr Dämpfung ist nicht automatisch besser. Eine zu weiche Sohle kann Energie aufnehmen, ohne ausreichend Stabilität zu bieten. Wichtig ist eine kontrollierte, nicht schwammige Abstimmung.
Seitliche Stabilität
Bei schnellen seitlichen Bewegungen darf der Fuß nicht über die Sohlenkante kippen. Eine breite Außensohle, seitliche Verstärkungen und ein sicherer Mittelfußbereich verbessern die Stabilität. Spieler sollten beim Anprobieren leichte Seitwärtsschritte und kontrollierte Stopps durchführen.
Gewicht
Leichte Schuhe können sich schneller und beweglicher anfühlen. Stark gedämpfte oder besonders stabile Modelle wiegen meistens etwas mehr. Das Gewicht sollte daher nicht isoliert betrachtet werden. Ein etwas schwererer Schuh kann die bessere Wahl sein, wenn er deutlich mehr Halt und Komfort bietet.
Atmungsaktivität
Atmungsaktives Mesh kann Wärme und Feuchtigkeit besser nach außen transportieren. Gleichzeitig müssen stark belastete Bereiche ausreichend verstärkt sein. Ein sehr dünnes Obermaterial ist zwar leicht, kann bei intensiver Nutzung aber schneller verschleißen.
Fersenhalt
Die Fersenkappe sollte den hinteren Fußbereich stabil umschließen. Eine gute Polsterung verhindert Reibung an der Achillessehne und kann den Komfort verbessern. Rutscht die Ferse, sollte zunächst die Schnürung angepasst werden. Bleibt das Problem bestehen, passt die Form des Schuhs wahrscheinlich nicht zum Fuß.
Spielposition
Die Position kann als Orientierung dienen, sollte aber nicht allein über den Kauf entscheiden. Mittelblocker und Diagonalspieler profitieren häufig von stabilen, gedämpften Modellen. Außenangreifer benötigen eine Mischung aus Dämpfung, Dynamik und seitlichem Halt. Zuspieler und Liberos bevorzugen oftmals leichtere und bodennähere Schuhe.
Persönliche Faktoren wie Körpergewicht, Fußform und frühere Verletzungen sind mindestens ebenso wichtig. Ein schwerer Zuspieler kann beispielsweise mehr Dämpfung benötigen als ein leichter Außenangreifer.
Trainingshäufigkeit
Wer einmal wöchentlich trainiert, kann mit einem soliden Mittelklassemodell gut versorgt sein. Bei mehreren Trainingseinheiten und Spielen pro Woche sind Haltbarkeit, Dämpfung und Verarbeitungsqualität besonders wichtig. Intensivspieler können zwei Paar Schuhe abwechselnd nutzen. Dadurch kann das Material zwischen den Einheiten trocknen und sich erholen.
Beliebte Volleyballschuhe im Überblick
Die folgenden Preise sind ungefähre Orientierungswerte und können abhängig von Größe, Farbe, Händler und Verkaufsaktion deutlich schwanken. Die Bezeichnung als beliebtes oder empfehlenswertes Modell ersetzt keine persönliche Anprobe, da die Passform immer zum individuellen Fuß passen muss.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Sky Elite FF 3 | ASICS | etwa 100 bis 170 Euro | Sprungorientierter Volleyballschuh mit ausgeprägter Dämpfung, stabiler Konstruktion und dynamischem Abrollverhalten für Angreifer und vielseitige Spieler. |
| Sky Elite FF 3 MT | ASICS | etwa 120 bis 180 Euro | Mittelhohe Variante mit zusätzlichem Kontakt am Knöchel, guter Dämpfung und stabiler Basis für häufige Sprünge und Landungen. |
| Netburner Ballistic FF | ASICS | etwa 110 bis 170 Euro | Stabilitätsorientierter Hallenschuh für schnelle Richtungswechsel, sicheren Mittelfußhalt und kontrollierte Bewegungen. |
| Wave Momentum 3 | Mizuno | etwa 100 bis 170 Euro | Komfortabler und gut gedämpfter Volleyballschuh mit stabiler Sohlenkonstruktion für Angreifer, Mittelblocker und schwerere Spieler. |
| Wave Momentum Elite | Mizuno | etwa 130 bis 190 Euro | Leistungsorientiertes Modell mit moderner Dämpfung, dynamischem Laufgefühl und einer ausgewogenen Verbindung aus Stabilität und Beweglichkeit. |
| Wave Lightning Z8 | Mizuno | etwa 100 bis 160 Euro | Vergleichsweise leichter Volleyballschuh für schnelle Spieler, Zuspieler, Liberos und alle, die ein direktes Hallengefühl bevorzugen. |
| Crazyflight | adidas | etwa 90 bis 160 Euro | Dynamischer Hallenschuh mit griffiger Außensohle und sprungorientierter Dämpfung für vielseitige Volleyballspieler. |
| Hyperace | Nike | etwa 90 bis 150 Euro | Sportlicher Volleyballschuh mit stabiler Basis und griffiger Sohle für schnelle Bewegungen und regelmäßiges Hallentraining. |
| Gel-Tactic | ASICS | etwa 70 bis 110 Euro | Solides Mittelklassemodell für Vereinstraining, Schulsport und Freizeitspieler mit ausgewogener Dämpfung und Stabilität. |
| Wave Dimension | Mizuno | etwa 70 bis 120 Euro | Vielseitiger Hallenschuh mit komfortabler Dämpfung und gutem Halt für Einsteiger und fortgeschrittene Freizeitspieler. |
Welche Volleyballschuhe passen zu welcher Position?
Volleyballschuhe für Außenangreifer
Außenangreifer benötigen eine vielseitige Kombination aus Dämpfung, Stabilität und Beweglichkeit. Sie nehmen an der Annahme teil, bewegen sich in der Abwehr und führen gleichzeitig zahlreiche Angriffssprünge aus. Der Schuh darf daher weder zu schwer noch zu minimalistisch sein.
Eine belastbare Dämpfung im Fersen- und Vorderfußbereich kann die Landungen angenehmer machen. Gleichzeitig sollte die Außensohle schnelle Antritte und seitliche Bewegungen zuverlässig unterstützen.
Volleyballschuhe für Mittelblocker
Mittelblocker springen besonders häufig am Netz und bewegen sich mit schnellen Seitwärtsschritten entlang der Netzkante. Sie profitieren daher von einer stabilen Sohlenbasis und einer guten Dämpfung. Größere Mittelblocker bringen bei der Landung häufig ein höheres Körpergewicht auf den Schuh, wodurch ein belastbarer Sohlenaufbau besonders wichtig wird.
Ein mittelhoher Schaft kann ein zusätzlich umschließendes Gefühl bieten, ist aber keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend bleiben Passform, Fersenhalt und seitliche Stabilität.
Volleyballschuhe für Diagonalspieler
Diagonalspieler führen viele Angriffe aus und beteiligen sich am Block. Ihre Anforderungen ähneln häufig denen von Außenangreifern und Mittelblockern. Eine dynamische Dämpfung, guter Grip und eine sichere Landebasis sind besonders wichtig.
Volleyballschuhe für Zuspieler
Zuspieler müssen schnell unter den Ball gelangen und führen zahlreiche kurze Bewegungen in unterschiedliche Richtungen aus. Ein leichter, reaktionsfreudiger Schuh mit direktem Bodengefühl kann vorteilhaft sein. Die Dämpfung sollte dennoch für die vielen kleinen Sprünge und Landungen ausreichen.
Volleyballschuhe für Liberos
Liberos benötigen vor allem Schnelligkeit, Bodenkontakt und seitliche Kontrolle. Sie springen weniger am Netz, bewegen sich aber besonders häufig in tiefer Haltung und reagieren auf harte Angriffe. Ein leichter und flacher Schuh kann diese Bewegungen unterstützen.
Die Außensohle muss guten Grip bieten, da ein unkontrolliertes Rutschen in der Abwehr problematisch ist. Gleichzeitig darf der Schuh die natürliche Bewegung des Fußes nicht unnötig einschränken.
Wie pflegt man Volleyballschuhe richtig?
Volleyballschuhe sollten ausschließlich in der Halle getragen werden. Asphalt und andere raue Untergründe nutzen die weiche Außensohle schnell ab und verschlechtern den Grip. Außerdem gelangen Schmutz und kleine Steine in die Halle.
Nach dem Training sollten die Schuhe aus der Sporttasche genommen und an einem gut belüfteten Ort getrocknet werden. Sie sollten nicht direkt auf eine Heizung gestellt werden, da starke Wärme Klebstoffe, Schaumstoffe und Obermaterial beschädigen kann.
Lose Einlegesohlen können zum Trocknen herausgenommen werden. Leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch und einer weichen Bürste entfernen. Eine Reinigung in der Waschmaschine ist nur sinnvoll, wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt. Andernfalls können sich Verklebungen lösen oder Dämpfungselemente verformen.
Staub auf der Außensohle lässt sich mit einem leicht feuchten Tuch entfernen. Während eines Spiels wischen manche Spieler die Sohlen kurz mit der Hand ab. Dies hilft jedoch nur vorübergehend und ersetzt keinen sauberen Hallenboden.
Wann sollten Volleyballschuhe ausgetauscht werden?
Ein Austausch ist notwendig, wenn das Sohlenprofil deutlich abgenutzt ist, der Grip trotz Reinigung nachlässt oder die Dämpfung spürbar zusammengefallen ist. Auch Risse im Obermaterial, eine beschädigte Fersenkappe oder seitliche Instabilität sind Warnzeichen.
Die Lebensdauer lässt sich nicht pauschal in Monaten angeben. Sie hängt von Trainingshäufigkeit, Körpergewicht, Spielstil, Hallenboden und Schuhmodell ab. Ein Spieler mit vier Einheiten pro Woche belastet seine Schuhe wesentlich stärker als ein Freizeitspieler mit zwei Trainingseinheiten im Monat.
Äußerlich kann ein Schuh noch gut aussehen, obwohl die Zwischensohle bereits einen Teil ihrer Dämpfung verloren hat. Treten plötzlich ungewohnte Beschwerden auf oder fühlt sich der Schuh einseitig weich und instabil an, sollte sein Zustand überprüft werden.
FAQ – häufig gestellte Fragen zu Volleyballschuhen
Kann man Volleyballschuhe auch für andere Hallensportarten verwenden?
Grundsätzlich können Volleyballschuhe auch für Badminton, Handball, Schulsport oder allgemeines Hallentraining verwendet werden, sofern Konstruktion und Dämpfung zu den jeweiligen Bewegungen passen. Für Sportarten mit sehr speziellen Anforderungen ist ein entsprechend entwickelter Schuh jedoch häufig die bessere Wahl. Wichtig ist, dass die Außensohle abriebfest ist und auf dem Hallenboden ausreichenden Grip bietet.
Kann man mit Laufschuhen Volleyball spielen?
Laufschuhe sind für regelmäßiges Volleyballtraining nicht empfehlenswert. Sie sind überwiegend für Bewegungen nach vorne ausgelegt und besitzen häufig eine hohe, weiche Sohle. Bei seitlichen Bewegungen kann dies instabil wirken und das Risiko erhöhen, über die Sohlenkante zu kippen. Außerdem ist das Profil nicht unbedingt für Hallenböden geeignet. Für ein einmaliges Probetraining kann ein sauberer Sportschuh genügen, langfristig sollte jedoch ein geeigneter Hallenschuh verwendet werden.
Sollten Volleyballschuhe eine Nummer größer gekauft werden?
Eine pauschale Regel, Volleyballschuhe eine ganze Nummer größer zu kaufen, ist nicht sinnvoll. Zwischen den Herstellern und Modellen bestehen deutliche Unterschiede. Entscheidend sind die tatsächliche Innenlänge und die Form des Schuhs. Vor den Zehen sollte eine kleine Reserve bleiben, der Fuß darf aber nicht im Schuh rutschen. Wer eine zu schmale Passform durch eine größere Länge ausgleicht, verschlechtert möglicherweise den Fersenhalt.
Sind hohe Volleyballschuhe besser für die Sprunggelenke?
Ein höherer Schaft kann ein stärker umschließendes Gefühl bieten, garantiert aber keinen vollständigen Schutz vor dem Umknicken. Die Stabilität wird auch von der Sohlenbreite, dem Fersenhalt, der Schnürung, der seitlichen Konstruktion und der Muskulatur beeinflusst. Spieler mit wiederkehrenden Sprunggelenkproblemen sollten nicht allein auf einen hohen Schuh vertrauen, sondern medizinischen Rat und gezieltes Stabilitätstraining in Betracht ziehen.
Welche Volleyballschuhe eignen sich für Anfänger?
Anfänger benötigen kein besonders teures Spitzenmodell. Ein guter Einsteigerschuh sollte bequem sitzen, eine abriebfeste Außensohle besitzen und ausreichend seitliche Stabilität bieten. Die Dämpfung sollte zum Körpergewicht und zur Trainingshäufigkeit passen. Mittelklassemodelle etablierter Hallensportmarken bieten häufig ein vernünftiges Verhältnis aus Preis, Haltbarkeit und Leistung.
Welche Volleyballschuhe eignen sich für schwere Spieler?
Schwerere Spieler profitieren häufig von einer stabilen Sohlenbasis und einer belastbaren Dämpfung, die bei Landungen nicht zu stark zusammensackt. Ein sehr leichter Minimal-Schuh kann sich zwar schnell anfühlen, bietet aber möglicherweise nicht genügend Komfort. Wichtig sind außerdem eine feste Fersenkappe, ausreichend Platz im Vorderfuß und ein sicherer Mittelfußhalt.
Wie eng müssen Volleyballschuhe sitzen?
Volleyballschuhe sollten eng genug sitzen, damit der Fuß bei Richtungswechseln und Stopps nicht verrutscht. Sie dürfen jedoch keine Schmerzen, Taubheitsgefühle oder starken Druck verursachen. Die Zehen sollten sich leicht bewegen lassen. Die Ferse muss sicher gehalten werden und darf beim Gehen oder Springen nicht deutlich aus dem Schuh steigen.
Warum rutschen Volleyballschuhe auf dem Hallenboden?
Häufig liegt die Ursache in Staub und Schmutz auf der Sohle oder dem Hallenboden. Auch eine stark abgenutzte Gummisohle verliert an Grip. Die Sohle kann mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Wurde der Schuh im Freien getragen, können sich Schmutz und glatte Abriebstellen gebildet haben. Bei dauerhaft schlechtem Halt trotz sauberer Sohle kann ein Austausch erforderlich sein.
Wie lange halten Volleyballschuhe?
Die Haltbarkeit hängt stark von der Nutzung ab. Bei mehreren Trainingseinheiten pro Woche kann ein Schuh nach einer Saison deutlich an Dämpfung und Grip verlieren. Freizeitspieler können dasselbe Modell wesentlich länger verwenden. Entscheidend ist nicht nur das Alter, sondern der tatsächliche Zustand von Außensohle, Zwischensohle, Obermaterial und Fersenkappe.
Müssen Volleyballschuhe eingelaufen werden?
Viele moderne Volleyballschuhe sind bereits beim ersten Tragen relativ bequem. Eine kurze Eingewöhnungsphase ist dennoch sinnvoll. Neue Schuhe sollten zunächst in einer lockeren Trainingseinheit und nicht erstmals bei einem wichtigen Turnier getragen werden. Starke Schmerzen oder Taubheitsgefühle sind kein normaler Teil des Einlaufens und sprechen eher für eine ungeeignete Passform.
Sind teure Volleyballschuhe automatisch besser?
Ein hoher Preis kann mit aufwendiger Dämpfung, leichteren Materialien und moderner Sohlenkonstruktion verbunden sein. Trotzdem ist ein teurer Schuh nicht automatisch die beste Wahl. Ein günstigeres Modell mit optimaler Passform ist einem Spitzenmodell vorzuziehen, das drückt oder am Fuß rutscht. Freizeitspieler benötigen außerdem nicht immer alle Eigenschaften eines leistungsorientierten Wettkampfschuhs.
Kann man orthopädische Einlagen in Volleyballschuhen tragen?
Grundsätzlich ist dies bei vielen Modellen möglich, wenn die vorhandene Einlegesohle herausnehmbar ist und der Schuh ausreichend Innenvolumen bietet. Die Einlage darf den Fuß nicht so weit anheben, dass die Ferse instabil wird oder am Schaftrand reibt. Orthopädische Einlagen sollten für die Belastungen des Hallensports geeignet und mit einer Fachperson abgestimmt sein.
Was ist bei Volleyballschuhen für Kinder zu beachten?
Die Größe sollte regelmäßig kontrolliert werden, da Kinderfüße wachsen. Der Schuh darf nicht deutlich zu groß gekauft werden. Eine kleine Reserve im Zehenbereich ist sinnvoll, der Mittelfuß und die Ferse müssen aber sicher gehalten werden. Kinder sollten selbst rückmelden können, ob der Schuh drückt. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob sie beim Abbremsen nach vorne rutschen.
Sollten Volleyballschuhe nach jedem Training gelüftet werden?
Ja, die Schuhe sollten nach jeder Nutzung aus der Sporttasche genommen werden. In einer geschlossenen Tasche können Feuchtigkeit und Wärme nicht entweichen. Dies fördert unangenehme Gerüche und belastet das Material. Einlegesohlen können herausgenommen und separat getrocknet werden. Direkte starke Hitze sollte vermieden werden.
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Volleyballschuhe Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Volleyballschuhe wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Volleyballschuhe Testsieger präsentieren können.
Volleyballschuhe Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Volleyballschuhe Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Welche Volleyballschuhe sind die richtige Wahl?
Gute Volleyballschuhe müssen mehrere Eigenschaften miteinander verbinden. Sie sollen auf dem Hallenboden zuverlässigen Grip bieten, den Fuß bei seitlichen Bewegungen stabilisieren, Sprünge und Landungen ausreichend dämpfen und trotzdem ein schnelles sowie kontrolliertes Spiel ermöglichen. Welches Modell diese Anforderungen am besten erfüllt, hängt stark vom einzelnen Spieler ab.
Für Außenangreifer, Mittelblocker und Diagonalspieler sind gut gedämpfte und stabile Schuhe häufig besonders sinnvoll. Diese Positionen führen zahlreiche Sprünge aus und benötigen bei der Landung eine belastbare Konstruktion. Zuspieler und Liberos bevorzugen dagegen oft leichtere, flachere Modelle mit direktem Bodengefühl. Diese Einteilung ist jedoch nur eine Orientierung. Körpergewicht, Fußform, Trainingsumfang und persönliche Vorlieben können wichtiger sein als die Position.
Die Passform sollte immer Vorrang vor Markenname, Design und Preis haben. Ein hochwertiger Volleyballschuh ist ungeeignet, wenn er im Vorderfuß drückt, die Ferse nicht hält oder der Fuß bei Richtungswechseln rutscht. Spieler mit breiten Füßen sollten gezielt nach Modellen mit großzügigem Zehenbereich suchen. Bei schmalen Füßen sind eine engere Fersenführung und eine gut anpassbare Schnürung besonders wichtig.
Auch die Dämpfung muss passend gewählt werden. Eine stark gepolsterte Sohle kann Landungen komfortabler machen, darf aber nicht schwammig oder instabil wirken. Leichte Schuhe ermöglichen schnelle Bewegungen, bieten jedoch möglicherweise weniger Schutz bei hoher Belastung. Ein ausgewogener Kompromiss ist für viele Freizeit- und Vereinsspieler die beste Lösung.
Volleyballschuhe sollten ausschließlich in der Halle getragen, regelmäßig gelüftet und vorsichtig gereinigt werden. Dadurch bleiben die griffige Gummisohle und das Obermaterial länger funktionsfähig. Sobald Grip, Stabilität oder Dämpfung deutlich nachlassen, ist ein Austausch sinnvoll, auch wenn der Schuh äußerlich noch nicht vollständig verschlissen erscheint.
Einsteiger müssen nicht sofort das teuerste Spitzenmodell kaufen. Ein solider Hallenschuh mit guter Passform, abriebfester Sohle und ausreichender Stabilität ist für den Einstieg häufig vollkommen ausreichend. Wer mehrmals pro Woche trainiert, regelmäßig an Wettkämpfen teilnimmt oder besonders häufig springt, kann von einem leistungsorientierten Modell mit hochwertiger Dämpfung und stabiler Konstruktion profitieren.
Zusammenfassend sind die besten Volleyballschuhe diejenigen, die zum eigenen Fuß, zum Körpergewicht, zur Spielweise und zum Trainingsumfang passen. Eine sorgfältige Anprobe und ein realistischer Vergleich verschiedener Modelle sind deshalb wichtiger als eine pauschale Bestenliste. Sitzt der Schuh sicher, bietet er guten Halt und bleibt auch bei längeren Trainingseinheiten bequem, sind die wichtigsten Voraussetzungen für kontrollierte und leistungsfähige Bewegungen auf dem Volleyballfeld erfüllt.
Zuletzt Aktualisiert am 21.07.2026
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