Ein hochwertiger Matratzenbezug ist weit mehr als nur eine dünne Stoffschicht rund um die Matratze, denn er schützt den Matratzenkern dauerhaft vor Schweiß, Hautschuppen, Staub, Flecken und anderen alltäglichen Verunreinigungen, kann das Schlafklima spürbar beeinflussen und trägt entscheidend dazu bei, dass die Matratze über viele Jahre hygienisch, formstabil und angenehm nutzbar bleibt. Während ein einfaches Spannbettlaken hauptsächlich die unmittelbare Liegefläche bedeckt, umschließt oder überzieht ein Matratzenbezug einen deutlich größeren Bereich der Matratze und kann je nach Ausführung sogar als vollständiger Rundumschutz dienen. Besonders für Allergiker, Familien mit Kindern, Haustierbesitzer, stark schwitzende Personen oder Menschen mit einem ausgeprägten Hygienebedürfnis ist die Auswahl des passenden Bezugs deshalb von großer Bedeutung. Unterschiede bestehen unter anderem beim Material, bei der Waschtemperatur, der Atmungsaktivität, dem Feuchtigkeitsschutz, der Befestigung und der Eignung für bestimmte Matratzenhöhen. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, welche Matratzenbezüge erhältlich sind, worauf beim Kauf geachtet werden sollte, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Varianten besitzen und wie ein Bezug richtig gepflegt wird.
- Matratzenbezug: Passt perfekt auf die Matratzengröße von 90 x 200 cm, ausgestattet mit tiefen...
- Dauerhaft Und Hohe Qualität: Das dicke Polyester-Gewebe ist nicht nur weich und atmungsaktiv...
- 360° Schutz: Durch einen robusten Reißverschluss um 360 Grad gesichert, um vollständigen Schutz...
- Wasserdicht: Hochwertige TPU-Beschichtung auf allen 6 Seiten des Bezuges macht ihn wasserdicht und...
Was ist ein Matratzenbezug?
Ein Matratzenbezug ist eine textile oder funktionale Schutzhülle, die direkt auf oder um eine Matratze angebracht wird. Abhängig von der Bauform kann der Bezug lediglich die Liegefläche abdecken, wie ein Spannbettlaken über die Ecken gezogen werden oder die gesamte Matratze vollständig umschließen. Sein hauptsächlicher Zweck besteht darin, den Matratzenkern vor Verunreinigungen, Feuchtigkeit, mechanischer Beanspruchung und allergieauslösenden Rückständen zu schützen.
Während der Nacht gibt der menschliche Körper Feuchtigkeit in Form von Schweiß und Atemluft ab. Ein Teil dieser Feuchtigkeit gelangt trotz Schlafkleidung und Bettlaken in Richtung Matratze. Hinzu kommen Hautschuppen, Haare, Kosmetikreste, Staub und möglicherweise verschüttete Flüssigkeiten. Ohne zusätzlichen Schutz können diese Stoffe langfristig in den Matratzenkern eindringen. Dort lassen sie sich nur schwer oder überhaupt nicht entfernen. Ein abnehmbarer und waschbarer Matratzenbezug bildet deshalb eine wichtige Barriere zwischen dem Körper und dem empfindlichen Inneren der Matratze.
Der Begriff Matratzenbezug wird im Handel allerdings nicht immer einheitlich verwendet. Teilweise ist damit der fest zur Matratze gehörende Originalbezug gemeint, der den Schaumstoff-, Latex- oder Federkern umschließt. In anderen Fällen bezeichnet der Begriff einen separat erhältlichen Schutzbezug, der zusätzlich über die Matratze gezogen wird. Auch Matratzenschoner, Nässeschutzauflagen, Encasing-Bezüge und Topperbezüge werden gelegentlich unter diesem Oberbegriff angeboten. Vor dem Kauf sollte daher genau geprüft werden, welche Konstruktion tatsächlich gemeint ist.
Ein guter Matratzenbezug sollte die Matratze schützen, ohne das Liegegefühl stark zu verändern. Besonders wichtig sind eine passende Größe, ausreichend elastische Materialien, stabile Nähte und eine gute Luftdurchlässigkeit. Bei wasserdichten Ausführungen kommt es außerdem darauf an, dass die Feuchtigkeitssperre möglichst geräuscharm und atmungsaktiv verarbeitet ist. Minderwertige Folien können beim Drehen rascheln, Wärme stauen oder sich unangenehm anfühlen.
Welche Aufgaben erfüllt ein Matratzenbezug?
Die Aufgaben eines Matratzenbezugs hängen von seiner jeweiligen Ausführung ab. Ein klassischer Textilbezug schützt hauptsächlich vor Staub, Hautpartikeln und leichter Verschmutzung. Ein wasserdichter Bezug hält zusätzlich Flüssigkeiten und stärkere Feuchtigkeit von der Matratze fern. Allergikerbezüge sollen verhindern, dass Hausstaubmilben und deren allergieauslösende Bestandteile aus der Matratze in die Atemluft gelangen. Gepolsterte Bezüge können außerdem den Liegekomfort leicht beeinflussen und die Oberfläche der Matratze etwas weicher erscheinen lassen.
- Schutz des Matratzenkerns vor Schweiß und Körperfeuchtigkeit
- Verringerung von Flecken und dauerhaften Verschmutzungen
- Reduzierung von Staub, Hautschuppen und Haaren im Matratzenkern
- Verbesserung der hygienischen Bedingungen im Bett
- Erleichterung der regelmäßigen Reinigung
- Unterstützung bei Hausstaub- und Milbenallergien
- Mögliche Verlängerung der Lebensdauer der Matratze
- Schutz bei Kindern, Haustieren oder pflegebedürftigen Personen
Unterschied zwischen Matratzenbezug, Matratzenschoner und Topper
Ein Matratzenbezug wird direkt über die Matratze gezogen und dient in erster Linie dem Schutz. Ein Matratzenschoner kann entweder auf der Matratze oder unter der Matratze liegen. Aufliegende Matratzenschoner schützen vor Schmutz und Feuchtigkeit, während Unterlagen unter der Matratze Reibung am Lattenrost reduzieren und die Belüftung verbessern können. Ein Topper ist dagegen eine mehrere Zentimeter hohe Komfortauflage aus Schaumstoff, Latex oder anderen Materialien. Er dient hauptsächlich dazu, das Liegegefühl zu verändern und Druckpunkte zu entlasten.
Diese Produkte können miteinander kombiniert werden. So kann beispielsweise ein Topper auf der Matratze liegen und zusätzlich mit einem eigenen Topperbezug geschützt werden. Darüber kann wiederum ein Spannbettlaken gezogen werden. Wichtig ist, dass die einzelnen Schichten nicht zu straff sitzen, da eine zu starke Spannung die Anpassungsfähigkeit der Matratze oder des Toppers beeinträchtigen kann.
Vorteile und Nachteile eines Matratzenbezugs
Vorteile
Der größte Vorteil eines Matratzenbezugs liegt in der verbesserten Hygiene. Da sich die meisten Bezüge abnehmen und in der Waschmaschine reinigen lassen, können Schweiß, Staub, Hautschuppen und andere Rückstände regelmäßig entfernt werden. Dies ist erheblich einfacher, als eine komplette Matratze zu reinigen. Insbesondere bei hochwertigen Matratzen, die über viele Jahre genutzt werden sollen, kann ein geeigneter Schutzbezug eine sinnvolle Investition darstellen.
Ein weiterer Vorteil ist der Schutz vor Flecken. Bereits eine kleinere verschüttete Menge Wasser, Kaffee oder Saft kann tief in den Matratzenkern eindringen. Bei wasserdichten Bezügen bleibt die Flüssigkeit hingegen an der Oberfläche und kann schnell aufgenommen werden. Dadurch sinkt das Risiko unangenehmer Gerüche, dauerhafter Verfärbungen oder einer Schimmelbildung durch nicht vollständig getrocknete Feuchtigkeit.
Für Allergiker können vollständig geschlossene Matratzenbezüge ebenfalls hilfreich sein. Sogenannte Encasings umschließen die Matratze und reduzieren den direkten Kontakt mit Milbenrückständen. Sie sind besonders fein gewebt und verfügen in der Regel über einen geschützten Reißverschluss. Damit ein solcher Bezug sinnvoll funktioniert, muss er exakt zur Matratze passen und dauerhaft geschlossen bleiben.
- Leicht abnehmbar und je nach Modell maschinenwaschbar
- Schützt vor Schweiß, Staub, Flecken und Hautschuppen
- Kann die Lebensdauer der Matratze verlängern
- Erleichtert die Pflege schwerer und großer Matratzen
- Wasserdichte Modelle bieten Schutz vor Flüssigkeiten
- Encasings können für Allergiker geeignet sein
- In zahlreichen Größen und Materialien erhältlich
Nachteile
Ein Matratzenbezug kann auch Nachteile besitzen, wenn er nicht zur Matratze oder zu den persönlichen Schlafgewohnheiten passt. Wasserdichte Modelle mit einer einfachen Kunststoffschicht können beispielsweise weniger atmungsaktiv sein und zu einem wärmeren Schlafgefühl führen. Bei empfindlichen Personen kann ein minderwertiger Bezug außerdem Raschelgeräusche verursachen. Besonders bei häufigen Positionswechseln während der Nacht kann dies störend wirken.
Sehr straff sitzende Bezüge können das Liegegefühl verändern. Dies betrifft vor allem weiche Schaumstoffmatratzen und Matratzen mit ausgeprägten Komfortzonen. Wird die Oberfläche durch den Bezug stark gespannt, kann sich die Matratze möglicherweise nicht mehr vollständig an die Körperkonturen anpassen. Aus diesem Grund sollte der Bezug nicht nur hinsichtlich der Länge und Breite, sondern auch bei der Matratzenhöhe passend ausgewählt werden.
Ein weiterer Nachteil ist der zusätzliche Pflegeaufwand. Der Bezug muss regelmäßig abgenommen, gewaschen, getrocknet und wieder aufgezogen werden. Bei einem vollständigen Rundumbezug kann das Aufziehen auf eine große und schwere Matratze umständlich sein. Manche Modelle dürfen zudem nicht in den Wäschetrockner gegeben werden oder benötigen aufgrund ihrer Größe eine Waschmaschine mit ausreichend großer Trommel.
- Unpassende Modelle können verrutschen oder Falten bilden
- Wasserdichte Varianten können Wärme stauen
- Einfache Kunststoffbeschichtungen können Geräusche verursachen
- Komplettbezüge sind teilweise aufwendig aufzuziehen
- Große Bezüge benötigen viel Platz in der Waschmaschine
- Sehr straffe Bezüge können das Liegegefühl beeinflussen
Matratzenbezüge Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Matratzenbezügen gibt es?
Klassischer Matratzenbezug aus Baumwolle
Matratzenbezüge aus Baumwolle gehören zu den klassischen und besonders verbreiteten Varianten. Baumwolle ist hautfreundlich, saugfähig und vergleichsweise pflegeleicht. Das Material kann Körperfeuchtigkeit aufnehmen und anschließend wieder an die Umgebung abgeben. Dadurch entsteht in vielen Fällen ein angenehmes und natürliches Schlafklima. Besonders Menschen, die empfindlich auf stark synthetische Materialien reagieren, bevorzugen häufig Bezüge mit einem hohen Baumwollanteil.
Reine Baumwollbezüge sind allerdings nicht automatisch wasserdicht. Sie können Flüssigkeit aufnehmen, verhindern jedoch nicht zuverlässig, dass größere Mengen bis zur Matratze durchdringen. Wer einen vollständigen Nässeschutz benötigt, sollte deshalb auf eine zusätzliche Membran oder Beschichtung achten. Baumwollbezüge ohne Sperrschicht eignen sich vor allem als hygienischer Schutz gegen Schweiß, Staub und leichte Verunreinigungen.
Beim Waschen ist die Herstellerangabe entscheidend. Viele Baumwollbezüge können bei 40 oder 60 Grad Celsius gereinigt werden. Für Allergiker ist eine Waschbarkeit bei 60 Grad besonders interessant, da sich viele allergieauslösende Rückstände bei höheren Temperaturen besser entfernen lassen. Allerdings können nicht alle Mischgewebe oder beschichteten Modelle entsprechend heiß gewaschen werden.
Matratzenbezug aus Polyester oder Mikrofaser
Polyester- und Mikrofaserbezüge zeichnen sich durch ein geringes Gewicht, kurze Trocknungszeiten und eine hohe Formbeständigkeit aus. Sie sind häufig elastischer als reine Baumwollbezüge und lassen sich deshalb leichter über eine Matratze ziehen. Auch nach mehreren Waschgängen behalten hochwertige Kunstfaserbezüge meist ihre Form und neigen weniger zum Einlaufen.
Mikrofaser kann sehr fein verarbeitet werden und fühlt sich je nach Qualität weich und glatt an. Gleichzeitig nimmt das Material selbst weniger Feuchtigkeit auf als Baumwolle. Die Feuchtigkeit wird stattdessen über die Gewebestruktur weitergeleitet. Bei einem gut konstruierten Bezug kann dies zu einem trockenen Schlafgefühl beitragen. Weniger hochwertige Ausführungen können sich hingegen wärmer anfühlen oder elektrostatische Aufladung begünstigen.
Ein Vorteil synthetischer Materialien ist die vielseitige Verarbeitung. Sie können mit elastischen Fasern, atmungsaktiven Membranen oder antibakteriellen Ausrüstungen kombiniert werden. Dennoch sollte bei beworbenen Zusatzfunktionen genau geprüft werden, wie dauerhaft diese nach mehreren Waschgängen erhalten bleiben.
Wasserdichter Matratzenbezug
Ein wasserdichter Matratzenbezug ist mit einer feuchtigkeitsundurchlässigen Schicht ausgestattet. Häufig wird hierfür eine dünne Polyurethanmembran verwendet. Diese soll Flüssigkeiten zurückhalten und gleichzeitig eine gewisse Luft- und Wasserdampfdurchlässigkeit ermöglichen. Moderne Ausführungen sind wesentlich dünner und leiser als ältere Nässeschutzauflagen mit deutlich spürbarer Kunststofffolie.
Wasserdichte Bezüge sind besonders für Kinderbetten, Gästezimmer, Pflegebetten und Haushalte mit Haustieren geeignet. Auch bei starkem nächtlichem Schwitzen kann ein Flüssigkeitsschutz sinnvoll sein. Dabei ist jedoch zu beachten, dass „wasserdicht“ und „wasserabweisend“ nicht dasselbe bedeuten. Ein wasserabweisender Bezug hält kleinere Flüssigkeitsmengen für eine begrenzte Zeit zurück. Ein tatsächlich wasserdichter Bezug soll verhindern, dass Flüssigkeit durch die Schutzschicht gelangt.
Die Qualität der Membran beeinflusst den Schlafkomfort erheblich. Ist sie zu dick oder kaum atmungsaktiv, kann sich Wärme unter dem Körper stauen. Eine elastische und geräuscharme Beschichtung ist deshalb vorzuziehen. Zusätzlich sollten die Nähte stabil verarbeitet sein, da Flüssigkeit bei minderwertigen Modellen möglicherweise an den Nahtstellen eindringen kann.
Spannbezug mit elastischen Ecken
Ein Spannbezug wird ähnlich wie ein Spannbettlaken über die Matratze gezogen. Elastische Ecken oder ein umlaufender Gummizug halten ihn an seinem Platz. Diese Bauform ist besonders praktisch, weil sie schnell abgenommen und wieder aufgezogen werden kann. Sie eignet sich gut für die regelmäßige Reinigung und für Personen, die ihren Matratzenbezug häufig wechseln möchten.
Der Schutz konzentriert sich bei dieser Variante überwiegend auf die Oberseite und die Seitenbereiche. Die Unterseite der Matratze bleibt in der Regel offen. Für den üblichen Schutz vor Schweiß und oberflächlichen Verschmutzungen ist dies meist ausreichend. Gegen Hausstaubmilben oder eine vollständige Kontamination von allen Seiten bietet ein Spannbezug jedoch weniger Schutz als ein geschlossenes Encasing.
Beim Kauf muss besonders auf die angegebene Steghöhe geachtet werden. Sie beschreibt, für welche Matratzenhöhe der Bezug geeignet ist. Ein Modell für Matratzen bis 20 Zentimeter kann bei einer 28 Zentimeter hohen Matratze zu straff sitzen oder ständig von den Ecken abrutschen.
Rundumbezug mit Reißverschluss
Ein Rundumbezug umschließt die gesamte Matratze. Er wird meist mit einem Reißverschluss verschlossen und schützt dadurch auch die Seiten und die Unterseite. Diese Ausführung ist besonders gründlich, allerdings etwas aufwendiger anzubringen. Häufig muss die Matratze angehoben oder teilweise in den Bezug geschoben werden.
Rundumbezüge eignen sich für Personen, die einen langfristigen Schutz wünschen und den Bezug nicht jede Woche entfernen möchten. Sie können auch verwendet werden, wenn der ursprüngliche Matratzenbezug beschädigt oder nicht abnehmbar ist. Wichtig ist, dass der neue Bezug die Matratze nicht zu stark zusammendrückt. Er sollte ausreichend Spielraum bieten, ohne Falten zu bilden.
Der Reißverschluss sollte stabil, leichtgängig und möglichst abgedeckt sein. Bei Allergikerbezügen ist ein dichter Verschluss besonders relevant, weil eine offene Stelle die Schutzwirkung deutlich reduzieren könnte.
Allergikerbezug und Encasing
Ein Encasing ist ein spezieller, sehr dicht gewebter Rundumbezug für Matratzen. Er soll eine Barriere zwischen dem Schlafenden und den in der Matratze vorhandenen Hausstaubmilben beziehungsweise deren Rückständen bilden. Die allergieauslösenden Bestandteile sollen möglichst im Inneren des Bezugs verbleiben und nicht in größerer Menge in die Atemluft oder auf die Bettoberfläche gelangen.
Ein Encasing muss die Matratze vollständig umschließen und über einen gesicherten Reißverschluss verfügen. Zusätzlich werden häufig auch passende Bezüge für Kopfkissen und Bettdecken verwendet. Damit die Funktion erhalten bleibt, sollte der Bezug entsprechend den Pflegehinweisen gereinigt werden. Zu häufiges Waschen ist nicht immer notwendig, da über dem Encasing normalerweise ein normales Bettlaken verwendet wird.
Bei der Auswahl ist auf eine gute Luftdurchlässigkeit zu achten. Sehr dichte Materialien können sich sonst warm oder steif anfühlen. Hochwertige Encasings sind so verarbeitet, dass sie trotz ihrer feinen Gewebestruktur möglichst wenig rascheln und das Liegegefühl kaum verändern.
Gepolsterter Matratzenbezug
Gepolsterte Matratzenbezüge enthalten eine dünne Füllschicht, beispielsweise aus Polyesterfasern, Baumwolle oder einem Mischmaterial. Sie schützen die Matratze und können gleichzeitig die Oberfläche leicht weicher gestalten. Die Wirkung ist allerdings nicht mit einem mehrere Zentimeter hohen Topper vergleichbar. Ein gepolsterter Bezug gleicht nur kleinere Unebenheiten aus und verändert die Festigkeit der Matratze normalerweise nur geringfügig.
Solche Bezüge sind beliebt, wenn ein klassischer Nässeschutz als zu dünn oder zu glatt empfunden wird. Die gepolsterte Oberfläche kann Feuchtigkeit besser verteilen und sorgt häufig für ein textiles Liegegefühl. Dafür benötigt der Bezug mehr Platz in der Waschmaschine und trocknet langsamer als eine ungepolsterte Variante.
Matratzenbezug für Kinder und Babys
Bezüge für Kinder- und Babymatratzen müssen passgenau, schadstoffarm und pflegeleicht sein. Ein wasserdichter Schutz ist in diesem Bereich besonders sinnvoll, da Flüssigkeiten, kleine Missgeschicke oder ausgelaufene Trinkflaschen schnell zu einer starken Verunreinigung der Matratze führen können. Gleichzeitig sollte der Bezug atmungsaktiv sein und keine lose Faltenbildung verursachen.
Bei Babymatratzen ist eine ebene und straff sitzende Oberfläche wichtig. Dick gepolsterte oder sehr weiche Auflagen sind nicht für jede Schlafumgebung geeignet. Deshalb sollte der Bezug ausdrücklich für die jeweilige Matratzengröße und den vorgesehenen Einsatz ausgewählt werden. Außerdem sind geräuscharme Materialien von Vorteil, damit Bewegungen des Kindes nicht durch ein störendes Rascheln begleitet werden.
Kühlender Matratzenbezug
Kühlende Matratzenbezüge werden aus besonders luftdurchlässigen Geweben oder Materialien mit feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften gefertigt. Manche Modelle besitzen spezielle Fasern, die Wärme schnell von der Körperoberfläche ableiten sollen. Andere arbeiten vor allem mit einer offenen Gewebestruktur, durch die Luft leichter zirkulieren kann.
Ein solcher Bezug kann das Wärmeempfinden beeinflussen, ersetzt aber keine grundlegend passende Matratze und keine angemessene Raumtemperatur. Bei einer sehr wärmespeichernden Matratze kann ein dünner Bezug nur begrenzt entgegenwirken. Trotzdem ist er für stark schwitzende Personen oft angenehmer als ein schwerer, dick gepolsterter oder kaum atmungsaktiver Nässeschutz.
Welche Alternativen zum Matratzenbezug gibt es?
Matratzenauflage
Eine Matratzenauflage liegt direkt auf der Matratze und wird meistens mit elastischen Bändern an den Ecken befestigt. Sie schützt vor Schweiß, Staub und leichter Verschmutzung. Viele Auflagen sind gesteppt und enthalten eine dünne Füllung. Dadurch bieten sie einen weichen Oberflächenkontakt und lassen sich relativ leicht abnehmen.
Im Vergleich zu einem vollständigen Bezug schützt eine Auflage allerdings nur die Oberseite der Matratze. Seiten und Unterseite bleiben frei. Für den normalen Alltag kann dieser Schutz dennoch ausreichend sein. Wer seine Matratze hauptsächlich vor Schweiß und Hautpartikeln schützen möchte, erhält mit einer waschbaren Auflage eine unkomplizierte Lösung.
Wasserdichte Nässeschutzauflage
Eine Nässeschutzauflage ist eine funktionale Alternative zu einem vollständig wasserdichten Matratzenbezug. Sie wird nur auf die Liegefläche gelegt und mit Spannbändern oder einem Gummizug fixiert. Dadurch lässt sie sich bei Bedarf besonders schnell wechseln. Dies ist praktisch bei Kindern, in der Pflege oder in Gästezimmern.
Der Nachteil besteht darin, dass Flüssigkeit seitlich an der Auflage vorbeilaufen kann. Ein kompletter Rundumschutz ist daher nicht gegeben. Für gelegentliche Missgeschicke oder als zusätzliche Schutzschicht kann eine Nässeschutzauflage dennoch sinnvoll sein.
Topper mit abnehmbarem Bezug
Ein Topper schützt die darunterliegende Matratze teilweise vor direkter Belastung und verändert gleichzeitig den Schlafkomfort. Die meisten Topper besitzen einen eigenen abnehmbaren Bezug. Dieser kann gewaschen oder bei Bedarf ersetzt werden. Ein Topper ist jedoch deutlich teurer und voluminöser als ein einfacher Matratzenbezug.
Er eignet sich vor allem dann, wenn neben dem Schutz auch eine Veränderung des Liegegefühls gewünscht wird. Eine zu harte Matratze kann mit einem weichen Topper komfortabler werden. Ist ausschließlich ein hygienischer Schutz erforderlich, ist ein normaler Matratzenbezug meist die einfachere und günstigere Lösung.
Spannbettlaken
Ein Spannbettlaken gehört zur normalen Bettausstattung und schützt die Matratze oberflächlich vor Hautkontakt und leichten Verschmutzungen. Als alleiniger Schutz ist es jedoch nur eingeschränkt geeignet. Flüssigkeit und Schweiß können ein gewöhnliches Laken vergleichsweise schnell durchdringen. Zudem sind viele Spannbettlaken dünn und nicht als dauerhafte Schutzbarriere konzipiert.
Das Spannbettlaken sollte deshalb eher als Ergänzung betrachtet werden. Es wird über dem eigentlichen Matratzenbezug oder der Schutzauflage verwendet und regelmäßig gewechselt.
Unterbett
Ein Unterbett ist eine gepolsterte und häufig wärmende Auflage. Modelle aus Wolle, Baumwolle oder Kunstfaser können den Schlafkomfort erhöhen und im Winter für eine wärmere Liegefläche sorgen. Manche Unterbetten nehmen Feuchtigkeit gut auf und tragen dadurch indirekt zum Matratzenschutz bei.
Ein Unterbett ist jedoch nicht zwangsläufig wasserdicht und kann bei stark schwitzenden Personen zu warm sein. Es eignet sich hauptsächlich als Komfortschicht und weniger als vollständiger Ersatz für einen schützenden Matratzenbezug.
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Wichtige Kaufkriterien für einen Matratzenbezug
Passende Größe
Die Größe ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Der Bezug sollte exakt zur Länge und Breite der Matratze passen. Gängige Einzelgrößen sind beispielsweise 80 x 200, 90 x 200, 100 x 200 oder 120 x 200 Zentimeter. Für Doppelbetten werden häufig 140 x 200, 160 x 200, 180 x 200 oder 200 x 200 Zentimeter verwendet.
Neben Länge und Breite ist die Matratzenhöhe entscheidend. Besonders hohe Boxspring-, Komfort- oder Taschenfederkernmatratzen benötigen einen Bezug mit ausreichender Steghöhe. Ist der Bezug zu klein, lässt er sich nur schwer aufziehen, kann von den Ecken abrutschen oder die Matratze zusammendrücken.
Material
Das Material beeinflusst Hautgefühl, Feuchtigkeitsaufnahme, Haltbarkeit und Pflege. Baumwolle ist saugfähig und hautfreundlich, trocknet jedoch langsamer. Polyester ist formstabil und schnelltrocknend, kann sich aber je nach Verarbeitung wärmer anfühlen. Mischgewebe verbinden häufig die Vorteile verschiedener Fasern.
Bei wasserdichten Modellen sollte auf eine flexible und geräuscharme Membran geachtet werden. Polyurethanbeschichtungen sind meist angenehmer als starre Kunststofffolien. Entscheidend ist nicht allein die Materialbezeichnung, sondern die gesamte Verarbeitung des Bezugs.
Waschbarkeit
Ein Matratzenbezug sollte regelmäßig gereinigt werden können. Für den normalen Gebrauch reicht häufig eine Waschbarkeit bei 40 Grad Celsius. Allergiker oder Personen mit einem besonders hohen Hygienebedürfnis bevorzugen oft Modelle, die bei 60 Grad gewaschen werden dürfen.
Vor dem ersten Waschen müssen die Pflegehinweise gelesen werden. Beschichtete Bezüge dürfen teilweise nicht gebleicht, chemisch gereinigt oder bei hoher Temperatur getrocknet werden. Eine falsche Behandlung kann die wasserdichte Membran beschädigen oder den Bezug einlaufen lassen.
Atmungsaktivität
Ein atmungsaktiver Bezug ermöglicht den Transport von Wärme und Wasserdampf. Dies ist wichtig, damit sich unter dem Körper möglichst wenig Feuchtigkeit staut. Gerade bei wasserdichten Bezügen bestehen große Qualitätsunterschiede. Eine dichte Schutzschicht sollte Flüssigkeit zurückhalten, aber dennoch ein angenehmes Schlafklima ermöglichen.
Menschen, die nachts stark schwitzen, sollten dünne, luftdurchlässige Modelle bevorzugen. Stark gepolsterte oder vollständig kunststoffartige Bezüge können das Wärmeempfinden verstärken.
Befestigung und Verschluss
Spannbezüge sind schnell aufzuziehen und eignen sich für häufige Wechsel. Eckgummis sind besonders einfach, können bei sehr unruhigem Schlaf jedoch eher verrutschen. Ein umlaufender Gummizug bietet meist einen stabileren Halt. Rundumbezüge mit Reißverschluss schützen die gesamte Matratze, benötigen aber mehr Zeit beim Aufziehen.
Der Reißverschluss sollte stabil vernäht und leicht bedienbar sein. Bei Allergikerbezügen ist eine zusätzliche Abdeckung am Reißverschluss sinnvoll, damit möglichst wenige Partikel austreten können.
Geräuschentwicklung
Ein Matratzenbezug sollte beim Drehen und Bewegen möglichst leise bleiben. Besonders wasserdichte Modelle können bei minderwertiger Verarbeitung rascheln oder knistern. In einer ruhigen Schlafumgebung wird dieses Geräusch häufig stärker wahrgenommen als erwartet.
Vor dem Kauf können Produktbeschreibungen und Erfahrungsberichte Hinweise auf die Geräuschentwicklung geben. Weiche Textiloberflächen mit flexibler Membran sind meist leiser als glatte und starre Kunststoffschichten.
Geeignete Zertifizierungen
Bei Textilien mit direktem Körperkontakt können anerkannte Schadstoffprüfungen ein zusätzliches Auswahlkriterium sein. Ein Prüfsiegel ersetzt zwar nicht die Bewertung der Passform und Verarbeitung, bietet aber einen Hinweis darauf, dass das Material auf bestimmte unerwünschte Stoffe untersucht wurde.
Beliebte Matratzenbezüge und bekannte Marken im Vergleich
Die folgende Tabelle enthält beispielhafte Produktarten und bekannte Marken aus dem Bereich Matratzen- und Bettenschutz. Preise können abhängig von Größe, Material, Händler und Ausstattung deutlich abweichen.
| Produktname oder Produktreihe | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Matratzenschutz mit Nässesperre | Dreamzie | Etwa 20 bis 40 Euro | Spannbezug mit wasserdichter Schutzschicht, häufig in zahlreichen Matratzengrößen erhältlich. |
| Molton-Matratzenauflage | Setex | Etwa 15 bis 35 Euro | Saugfähige Baumwollauflage für den klassischen Schutz vor Schweiß und leichter Verschmutzung. |
| Allergiker-Matratzenbezug | Allsana | Etwa 35 bis 90 Euro | Vollständig schließender Encasing-Bezug für Personen mit Hausstaub- oder Milbenallergie. |
| Wasserdichter Spannbezug | Utopia Bedding | Etwa 15 bis 30 Euro | Leichter Schutzbezug mit elastischem Rand und beschichteter Liegefläche. |
| Premium Matratzenschutz | Third of Life | Etwa 30 bis 60 Euro | Atmungsaktiver Schutzbezug mit Fokus auf Feuchtigkeitsregulierung und Schlafkomfort. |
| Matratzenvollschutz mit Reißverschluss | SafeRest | Etwa 30 bis 70 Euro | Rundumbezug zur vollständigen Abdeckung der Matratze, teilweise mit wasserdichter Membran. |
| Gesteppter Matratzenschoner | Procave | Etwa 25 bis 60 Euro | Gepolsterter Bezug beziehungsweise Auflage mit weicher Oberfläche und guter Waschbarkeit. |
| Jersey-Matratzenbezug | CelinaTex | Etwa 15 bis 35 Euro | Elastischer Textilbezug für unterschiedliche Matratzenhöhen und den alltäglichen Hygieneschutz. |
Welcher Matratzenbezug ist für welchen Bedarf geeignet?
Für stark schwitzende Personen
Stark schwitzende Personen benötigen einen atmungsaktiven und feuchtigkeitsregulierenden Bezug. Baumwolle, Tencel beziehungsweise Lyocell und hochwertige Funktionsfasern können hierfür geeignet sein. Dicke und kaum luftdurchlässige Kunststoffschichten sollten möglichst vermieden werden. Wird ein wasserdichter Schutz benötigt, ist eine dünne und wasserdampfdurchlässige Membran sinnvoll.
Der Bezug sollte regelmäßig gewaschen und vollständig getrocknet werden. Zusätzlich ist es hilfreich, die Bettdecke morgens zurückzuschlagen und die Matratze auslüften zu lassen. Ein Matratzenbezug kann Feuchtigkeit aufnehmen oder weiterleiten, ersetzt aber nicht die tägliche Belüftung des Bettes.
Für Allergiker
Allergiker sollten einen vollständigen Encasing-Bezug verwenden, wenn sie den Kontakt mit Hausstaubmilben und deren Rückständen reduzieren möchten. Der Bezug muss die Matratze komplett umschließen. Ein normales Spannmodell schützt zwar vor neuem Staub, hält bereits vorhandene Allergene aus dem Matratzeninneren aber nicht zuverlässig zurück.
Auch Kopfkissen und Bettdecke können mit passenden Encasings versehen werden. Darüber wird weiterhin normale Bettwäsche genutzt. Wichtig sind ein dichtes Gewebe, ein geschützter Reißverschluss und eine ausreichende Atmungsaktivität.
Für Kinderbetten
Für Kinderbetten ist ein wasserdichter und zugleich geräuscharmer Bezug besonders praktisch. Er schützt die Matratze bei ausgelaufenen Getränken, Erbrechen oder nächtlichen Missgeschicken. Der Bezug sollte schnell abnehmbar, bei möglichst hoher Temperatur waschbar und für die exakte Matratzenhöhe geeignet sein.
Es kann sinnvoll sein, mindestens zwei Bezüge bereitzuhalten. Während ein Bezug gewaschen und getrocknet wird, steht dadurch sofort ein Ersatz zur Verfügung. Bei häufigem Wechsel ist ein Spannbezug meist praktischer als ein vollständiger Rundumbezug.
Für Haustierbesitzer
Haustiere bringen Haare, Staub und möglicherweise Feuchtigkeit mit ins Bett. Ein waschbarer Matratzenbezug schützt die Matratze vor diesen Rückständen. Bei Tieren, die regelmäßig auf dem Bett schlafen, kann ein wasserdichtes Modell sinnvoll sein. Die Oberfläche sollte robust sein und nicht bereits durch Krallen oder häufiges Waschen beschädigt werden.
Für Pflegebetten
In Pflegebetten steht ein zuverlässiger Schutz vor Flüssigkeiten im Vordergrund. Der Bezug sollte wasserdicht, desinfizierbar oder bei hoher Temperatur waschbar sein. Gleichzeitig darf die Oberfläche nicht unnötig rutschig sein. Bei längerer Bettlägerigkeit müssen außerdem die individuellen Anforderungen an Druckentlastung, Hautschutz und Lagerung berücksichtigt werden.
Für Gästezimmer
Im Gästezimmer sorgt ein leicht zu reinigender Bezug für eine hygienische und gepflegte Schlafumgebung. Ein atmungsaktiver Spannbezug mit leichter Nässesperre bietet einen guten Kompromiss aus Schutz und Komfort. Nach dem Besuch kann er abgenommen und gewaschen werden, ohne dass die Matratze aufwendig gereinigt werden muss.
Matratzenbezug richtig verwenden
Vor dem Aufziehen sollte die Matratze sauber und vollständig trocken sein. Ein neuer Bezug kann entsprechend der Herstellerangaben zunächst gewaschen werden, sofern dies empfohlen wird. Dadurch werden mögliche Produktionsrückstände entfernt und das Material kann seine endgültige Form annehmen.
Ein Spannbezug wird zunächst an einer Ecke befestigt und anschließend über die diagonal gegenüberliegende Ecke gezogen. Danach werden die verbleibenden Ecken aufgezogen. Der Bezug sollte glatt liegen, darf aber nicht so stark gespannt sein, dass die Matratzenoberfläche sichtbar zusammengedrückt wird.
Bei einem Rundumbezug wird die Matratze meist teilweise angehoben und in die geöffnete Hülle geschoben. Bei großen Doppelmatratzen ist eine zweite Person hilfreich. Der Reißverschluss darf nicht mit Gewalt geschlossen werden. Lässt sich der Bezug nur unter starker Spannung verschließen, ist er möglicherweise zu klein.
Über dem Matratzenbezug wird normalerweise ein gewöhnliches Spannbettlaken verwendet. Dieses sorgt für ein angenehmes Hautgefühl und kann häufiger gewechselt werden als der Schutzbezug.
Reinigung und Pflege
Die richtige Reinigung hängt vom Material und von der Beschichtung ab. Ein unbeschichteter Baumwollbezug ist häufig unkomplizierter zu pflegen als ein wasserdichtes Modell. Die Pflegehinweise auf dem Etikett haben grundsätzlich Vorrang.
Ein Matratzenbezug sollte nicht zusammen mit scharfkantigen Gegenständen, offenen Reißverschlüssen oder Textilien mit Klettverschluss gewaschen werden. Diese können feine Membranen und Gewebe beschädigen. Flüssiges Waschmittel ist bei manchen Funktionsmaterialien geeigneter als Pulver, weil sich weniger Rückstände in der Struktur festsetzen können.
Weichspüler sollte bei wasserdichten und atmungsaktiven Membranen nur verwendet werden, wenn der Hersteller dies ausdrücklich erlaubt. Er kann die Oberflächenstruktur verändern und die Feuchtigkeitsregulierung beeinträchtigen. Auch hohe Trocknertemperaturen können Beschichtungen beschädigen.
Nach dem Waschen muss der Bezug vollständig trocknen, bevor er wieder aufgezogen wird. Restfeuchtigkeit zwischen Bezug und Matratze kann ein unangenehmes Klima schaffen und langfristig die Bildung von Gerüchen begünstigen.
Häufige Fehler beim Kauf und bei der Nutzung
Ein häufiger Fehler ist die Auswahl ausschließlich nach Länge und Breite. Die Höhe der Matratze wird dabei übersehen. Dadurch sitzt der Bezug zu straff oder rutscht regelmäßig ab. Ebenfalls problematisch ist der Kauf eines vollständig wasserdichten Modells ohne Berücksichtigung der Atmungsaktivität. Ein sehr günstiger Kunststoffbezug kann den Schlafkomfort deutlich verschlechtern.
Manche Nutzer legen den Schutzbezug direkt auf eine noch feuchte Matratze. Dies sollte vermieden werden. Nach einer Reinigung oder einem Unfall muss die Matratze vollständig trocknen. Der Bezug darf Feuchtigkeit nicht im Inneren einschließen.
Auch eine zu seltene Reinigung ist ungünstig. Ein Matratzenbezug schützt die Matratze, sammelt aber selbst Schweiß, Hautschuppen und Staub. Er muss deshalb abhängig von Nutzung, Material und persönlichen Anforderungen regelmäßig gewaschen werden.
FAQ – häufige Fragen zum Matratzenbezug
Wie oft sollte ein Matratzenbezug gewaschen werden?
Wie häufig ein Matratzenbezug gewaschen werden sollte, hängt von seiner Bauart und der Nutzung ab. Ein einfacher Spannbezug oder Matratzenschoner kann ungefähr alle vier bis acht Wochen gereinigt werden. Bei starkem Schwitzen, Allergien, Haustieren im Bett oder sichtbaren Verschmutzungen kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein. Ein vollständiges Allergiker-Encasing wird dagegen häufig seltener gewaschen, weil darüber ein normales Spannbettlaken und gegebenenfalls ein zusätzlicher Schutz liegen.
Wichtig ist, den Bezug nach jedem Waschen vollständig trocknen zu lassen. Große Bezüge benötigen hierfür ausreichend Platz. Wird ein feuchter Bezug aufgezogen, kann sich die Feuchtigkeit zwischen Bezug und Matratze sammeln.
Ist ein wasserdichter Matratzenbezug atmungsaktiv?
Ein wasserdichter Matratzenbezug kann atmungsaktiv sein, allerdings bestehen erhebliche Qualitätsunterschiede. Hochwertige Modelle verwenden häufig eine dünne Polyurethanmembran. Diese hält flüssiges Wasser zurück, lässt Wasserdampf aber in begrenztem Umfang passieren. Dadurch kann Schweiß teilweise abtransportiert werden.
Einfache Bezüge mit einer dicken Kunststofffolie sind häufig weniger atmungsaktiv. Sie können Wärme und Feuchtigkeit stärker stauen. Personen, die schnell schwitzen, sollten deshalb ausdrücklich auf eine atmungsaktive und geräuscharme Membran achten.
Kann ein Matratzenbezug das Liegegefühl verändern?
Ein dünner und gut passender Bezug verändert das Liegegefühl normalerweise nur geringfügig. Ein sehr straff sitzender Bezug kann jedoch die Anpassungsfähigkeit einer weichen Matratze einschränken. Gepolsterte Modelle machen die Oberfläche möglicherweise etwas weicher, während glatte wasserdichte Bezüge das Bettgefühl fester oder weniger textil erscheinen lassen können.
Wer die Eigenschaften seiner Matratze möglichst unverändert erhalten möchte, sollte einen dünnen, elastischen und passgenauen Bezug wählen.
Was ist besser: Matratzenbezug oder Matratzenschoner?
Das hängt vom gewünschten Schutz ab. Ein Matratzenschoner ist meistens einfacher aufzuziehen und zu wechseln. Er schützt hauptsächlich die Oberseite der Matratze. Ein vollständiger Matratzenbezug kann zusätzlich die Seiten und die Unterseite abdecken. Für den normalen Schutz vor Schweiß und leichter Verschmutzung reicht eine Auflage häufig aus.
Bei Allergien, einem beschädigten Originalbezug oder dem Wunsch nach einem vollständigen Rundumschutz ist ein geschlossener Matratzenbezug mit Reißverschluss meist die bessere Wahl.
Welche Waschtemperatur ist sinnvoll?
Viele Matratzenbezüge können bei 40 Grad Celsius gewaschen werden. Für die normale Reinigung ist diese Temperatur häufig ausreichend. Allergiker bevorzugen vielfach Modelle, die bei 60 Grad gereinigt werden dürfen. Höhere Temperaturen können bei bestimmten Rückständen und Mikroorganismen vorteilhaft sein.
Die Waschtemperatur darf jedoch niemals höher gewählt werden als vom Hersteller angegeben. Wasserdichte Beschichtungen, elastische Fasern und Reißverschlüsse können durch zu hohe Temperaturen beschädigt werden.
Kann ein Matratzenbezug Milben vollständig verhindern?
Ein normaler Matratzenbezug verhindert Milben nicht vollständig. Er kann die Matratze vor neuen Hautschuppen und Staub schützen, beseitigt aber keine bereits vorhandenen Milben. Ein spezielles Encasing bildet eine dichtere Barriere zwischen der Matratze und dem Schlafenden. Dadurch soll der Kontakt mit allergieauslösenden Rückständen reduziert werden.
Auch ein Encasing sorgt nicht dafür, dass im gesamten Schlafzimmer keine Milben mehr vorhanden sind. Bettwäsche, Kissen, Decken, Teppiche und Polstermöbel können ebenfalls belastet sein. Deshalb ist ein umfassendes Hygienekonzept sinnvoll.
Was tun, wenn der Matratzenbezug raschelt?
Leichte Geräusche können bei neuen wasserdichten Bezügen zunächst stärker auffallen. Nach dem ersten Waschen und einigen Nächten kann das Material weicher werden. Bleibt das Rascheln störend, liegt dies meist an einer relativ starren Schutzfolie oder einer unpassenden Spannung.
Ein weiches Spannbettlaken über dem Schutzbezug kann das Geräusch etwas dämpfen. Ist die Geräuschentwicklung weiterhin deutlich, hilft meistens nur der Wechsel zu einem Modell mit dünnerer und flexiblerer Membran.
Kann ein Matratzenbezug in den Trockner?
Ob ein Matratzenbezug trocknergeeignet ist, steht auf dem Pflegeetikett. Unbeschichtete Baumwoll- oder Polyesterbezüge dürfen teilweise bei niedriger Temperatur in den Trockner. Wasserdichte Bezüge sind dagegen häufig empfindlicher. Zu starke Hitze kann die Membran verformen, ablösen oder undicht machen.
Ist keine eindeutige Trocknerfreigabe vorhanden, sollte der Bezug an der Luft getrocknet werden. Er darf dabei nicht auf sehr heiße Heizkörper gelegt werden, wenn eine Beschichtung vorhanden ist.
Welcher Bezug eignet sich für eine hohe Matratze?
Für hohe Matratzen wird ein Spannbezug mit einer ausreichend großen Steghöhe benötigt. Die maximale Höhe ist normalerweise in der Produktbeschreibung angegeben. Bei einer 28 Zentimeter hohen Matratze sollte der Bezug nicht nur bis 25 Zentimeter ausgelegt sein. Ein kleiner Sicherheitsbereich erleichtert das Aufziehen und verhindert eine zu starke Spannung.
Bei Rundumbezügen müssen Höhe, Länge und Breite ebenfalls genau passen. Ein zu großer Bezug kann Falten bilden, während ein zu kleiner Bezug die Matratze zusammendrückt.
Braucht eine Matratze mit abnehmbarem Originalbezug einen zusätzlichen Schutz?
Auch wenn der Originalbezug der Matratze abnehmbar und waschbar ist, kann ein zusätzlicher Schutz sinnvoll sein. Das Abnehmen des Originalbezugs ist bei großen Matratzen häufig aufwendig. Zudem passen nicht alle Matratzenbezüge in eine normale Haushaltswaschmaschine. Ein leichter zusätzlicher Spannbezug lässt sich schneller entfernen und reinigen.
Der Originalbezug bleibt dadurch länger sauber und muss seltener gewaschen werden. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass durch mehrere Schichten kein unnötiger Wärmestau entsteht.
Wie lange hält ein Matratzenbezug?
Die Lebensdauer hängt von Material, Verarbeitung, Waschhäufigkeit und Belastung ab. Ein hochwertiger Textilbezug kann mehrere Jahre verwendet werden. Wasserdichte Membranen können mit der Zeit durch häufiges Waschen, hohe Temperaturen oder mechanische Belastung an Dichtigkeit verlieren.
Der Bezug sollte ausgetauscht werden, wenn die Beschichtung Risse aufweist, der Reißverschluss nicht mehr zuverlässig schließt, Gummibänder ausgeleiert sind oder sich dauerhafte Gerüche und Verfärbungen nicht mehr entfernen lassen.
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Fazit: Ein passender Matratzenbezug schützt die Matratze und verbessert die Hygiene
Ein Matratzenbezug ist eine vergleichsweise einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, eine Matratze vor Schweiß, Hautschuppen, Staub, Flecken und Flüssigkeiten zu schützen. Da eine Matratze selbst nur schwer gründlich gereinigt werden kann, übernimmt der abnehmbare Bezug eine wichtige Schutzfunktion. Er lässt sich je nach Modell regelmäßig in der Waschmaschine reinigen und trägt dadurch zu einer hygienischeren Schlafumgebung bei.
Welcher Matratzenbezug am besten geeignet ist, hängt vom persönlichen Bedarf ab. Ein atmungsaktiver Baumwoll- oder Mischgewebebezug genügt häufig für den normalen Alltag. Familien mit Kindern, Haustierbesitzer und pflegebedürftige Personen profitieren meist von einem wasserdichten Modell. Allergiker sollten dagegen einen vollständig geschlossenen Encasing-Bezug wählen, der Matratze, Reißverschluss und Seitenbereiche zuverlässig umschließt.
Beim Kauf müssen nicht nur Länge und Breite, sondern auch die Höhe der Matratze berücksichtigt werden. Ein zu kleiner Bezug sitzt unter Spannung und kann das Liegegefühl beeinträchtigen. Ein zu großer Bezug bildet dagegen Falten und verrutscht möglicherweise. Ebenso wichtig sind eine gute Atmungsaktivität, stabile Nähte, eine geräuscharme Verarbeitung und eine für den eigenen Bedarf ausreichende Waschtemperatur.
Wasserdichte Bezüge sollten Flüssigkeit zuverlässig zurückhalten, ohne sich wie eine starre Kunststofffolie anzufühlen. Eine flexible Membran bietet meist einen deutlich besseren Schlafkomfort. Wer nachts stark schwitzt, sollte besonders auf luftdurchlässige Materialien achten und sehr dicke oder kaum atmungsaktive Beschichtungen vermeiden.
Bei der Pflege gilt, dass der Bezug entsprechend den Herstellerangaben gewaschen und vollständig getrocknet werden muss. Zu hohe Temperaturen, ungeeignete Waschmittel oder ein heißer Trockner können Beschichtungen und elastische Bestandteile beschädigen. Wird der Bezug sachgemäß gepflegt, kann er über viele Jahre verwendet werden und die Lebensdauer einer hochwertigen Matratze deutlich unterstützen.
Insgesamt lohnt sich ein Matratzenbezug für nahezu jede Matratze. Er ist günstiger und einfacher zu ersetzen als die Matratze selbst, verbessert die Sauberkeit im Bett und kann abhängig von der Ausführung zusätzlichen Schutz vor Nässe oder Allergenen bieten. Entscheidend ist, nicht irgendeinen Bezug zu kaufen, sondern ein Modell auszuwählen, das hinsichtlich Größe, Material, Schutzwirkung und Schlafklima tatsächlich zu den eigenen Anforderungen passt.
Zuletzt Aktualisiert am 24.07.2026
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