Unterarmgehstützen Test & Ratgeber » 4 x Unterarmgehstützen Testsieger in 2026

Unterarmgehstützen Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Unterarmgehstützen sind für viele Menschen ein unverzichtbares Hilfsmittel, wenn das Gehen nach einer Verletzung, einer Operation oder aufgrund einer dauerhaften körperlichen Einschränkung vorübergehend oder langfristig unterstützt werden muss, denn sie entlasten einzelne Gelenke und Körperbereiche, verbessern die Stabilität beim Gehen und ermöglichen es, einen Teil des Körpergewichts über Arme und Oberkörper abzufangen. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Unterarmgehstützen häufig auch als Krücken bezeichnet, wobei moderne Modelle weit mehr bieten können als eine einfache Metallstütze mit Handgriff. Unterschiede gibt es unter anderem bei der Höheneinstellung, der Form der Griffe, der Belastbarkeit, dem Material, den Unterarmmanschetten, den Stockpuffern und dem Gewicht. Eine falsche Einstellung oder ein ungeeignetes Modell kann zu Verspannungen, Druckstellen, Schmerzen in den Handgelenken oder einer unsicheren Gehhaltung führen. Wer Unterarmgehstützen kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf einen günstigen Preis oder ein auffälliges Design achten, sondern vor allem prüfen, ob die Stützen zur Körpergröße, zum Körpergewicht, zur Art der Verletzung und zum vorgesehenen Einsatz passen. Während leichte Standardmodelle für eine kurze Nutzung nach einer Operation häufig ausreichen, können ergonomische, besonders belastbare oder stoßgedämpfte Varianten bei längerer Verwendung deutlich angenehmer sein. In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie, was Unterarmgehstützen genau sind, welche unterschiedlichen Arten angeboten werden, welche Vorteile und Nachteile sie besitzen, wie sie korrekt eingestellt werden und worauf bei Sicherheit, Pflege, Handhabung und Kauf besonders geachtet werden sollte.

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Was sind Unterarmgehstützen?

Unterarmgehstützen sind medizinische Gehhilfen, die aus einem länglichen Schaft, einem Handgriff, einer Unterarmmanschette und einem rutschhemmenden Stockpuffer bestehen. Sie werden paarweise oder einzeln eingesetzt und unterstützen Menschen, die ein Bein oder beide Beine nicht vollständig belasten können oder beim Gehen zusätzliche Sicherheit benötigen.

Im Gegensatz zu Achselgehstützen wird das Körpergewicht bei Unterarmgehstützen vor allem über die Hände, Handgelenke, Unterarme und Schultern abgestützt. Die Unterarmmanschette stabilisiert den Arm und verhindert, dass die Stütze beim Anheben des Fußes oder beim Umsetzen sofort aus der Position rutscht.

Unterarmgehstützen werden häufig nach Knochenbrüchen, Bänderverletzungen, Gelenkoperationen, Hüft- oder Knieeingriffen eingesetzt. Auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, neurologischen Einschränkungen oder einer dauerhaften Gehbehinderung können sie die Mobilität verbessern.

Die meisten Modelle bestehen aus Aluminium oder einer anderen leichten Metalllegierung. Der Schaft ist in mehreren Stufen höhenverstellbar und wird mit einem Druckknopf, einer Schraubverbindung oder einem Klemmmechanismus fixiert. Hochwertige Modelle besitzen ergonomisch geformte Handgriffe, verstellbare Unterarmmanschetten oder eine integrierte Federung.

Unterarmgehstützen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Neben Standardmodellen für Erwachsene gibt es spezielle Kindergehstützen, extra lange Varianten für große Menschen und besonders belastbare Modelle für ein höheres Körpergewicht. Die Belastbarkeitsgrenze muss unbedingt eingehalten werden, da eine überlastete Stütze sich verbiegen oder brechen kann.

Die richtige Anwendung hängt davon ab, wie stark das betroffene Bein belastet werden darf. Bei vollständiger Entlastung wird das Körpergewicht weitgehend über die Arme und das gesunde Bein getragen. Bei Teilbelastung darf das verletzte Bein mit einem festgelegten Gewicht aufgesetzt werden. Die genaue Gehweise sollte von medizinischem Fachpersonal oder einer physiotherapeutischen Fachkraft erklärt und kontrolliert werden.


Welche Vorteile bieten Unterarmgehstützen?

Der wichtigste Vorteil von Unterarmgehstützen ist die gezielte Entlastung eines verletzten oder operierten Beines. Dadurch kann der betroffene Bereich geschont werden, ohne dass die betreffende Person vollständig auf Mobilität verzichten muss.

Gleichzeitig verbessern die Stützen die Stabilität. Sie vergrößern die Kontaktfläche zum Boden und bieten zusätzliche Abstützpunkte. Besonders bei Gleichgewichtsproblemen, Muskelschwäche oder unsicherem Gang kann dies das Sturzrisiko reduzieren.

Unterarmgehstützen sind vergleichsweise leicht und kompakt. Sie lassen sich im Auto transportieren, an einem Tisch abstellen oder mit geeigneten Haltern befestigen. Im Vergleich zu einem Rollator benötigen sie deutlich weniger Platz.

Viele Modelle sind stufenweise höhenverstellbar. Dadurch können sie an unterschiedliche Körpergrößen angepasst werden. Austauschbare Stockpuffer und Handgriffe verlängern außerdem die mögliche Nutzungsdauer.

  • Entlastung eines verletzten oder operierten Beines
  • Zusätzliche Sicherheit beim Gehen
  • Unterstützung bei Gleichgewichtsproblemen
  • Verbesserung der Mobilität nach Operationen
  • Relativ geringes Gewicht
  • Platzsparender als ein Rollator
  • Meist individuell höhenverstellbar
  • Für vorübergehende und dauerhafte Nutzung geeignet
  • Viele Ersatzteile separat erhältlich
  • In unterschiedlichen Größen und Belastbarkeiten verfügbar

Nachteile von Unterarmgehstützen

Die Nutzung belastet Hände, Handgelenke, Unterarme und Schultern. Bei längerer Verwendung können Druckstellen, Schwielen, Verspannungen oder Schmerzen entstehen. Ergonomische Griffe und eine korrekte Höheneinstellung können diese Beschwerden reduzieren, aber nicht immer vollständig verhindern.

Auch die Bewegungsfreiheit der Hände ist eingeschränkt. Das Tragen von Taschen, das Öffnen von Türen oder der Transport von Gegenständen ist während der Nutzung schwieriger. Ein Rucksack ist meistens praktischer als eine Handtasche.

Treppen, nasse Böden, Schnee, Eis und unebene Wege stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Abgenutzte Stockpuffer erhöhen die Rutschgefahr deutlich und müssen rechtzeitig ausgetauscht werden.

Eine falsche Gehweise kann die gesunde Körperseite überlasten. Wer die Stützen über einen längeren Zeitraum verwendet, sollte sich die passende Technik fachgerecht zeigen lassen.

  • Belastung von Händen, Handgelenken und Schultern
  • Eingeschränkte Möglichkeit, Gegenstände zu tragen
  • Erhöhte Rutschgefahr bei abgenutzten Stockpuffern
  • Treppen können schwierig zu bewältigen sein
  • Falsche Höheneinstellung verursacht Fehlhaltungen
  • Längere Wege können anstrengend sein
  • Die gesunde Körperseite kann überlastet werden
  • Auf glatten Böden ist besondere Vorsicht notwendig

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Welche Arten von Unterarmgehstützen gibt es?

Standard-Unterarmgehstützen

Standard-Unterarmgehstützen sind die am häufigsten verwendete Variante. Sie bestehen meistens aus einem höhenverstellbaren Aluminiumrohr, einem Kunststoffgriff, einer halboffenen Unterarmmanschette und einem Gummipuffer am unteren Ende.

Diese Modelle sind relativ leicht, preiswert und für viele vorübergehende Anwendungen ausreichend. Sie werden häufig nach Operationen, Verstauchungen, Brüchen oder Bänderverletzungen eingesetzt.

Die Griffhöhe lässt sich über mehrere Bohrungen im Schaft einstellen. Ein federnder Druckknopf rastet in der gewünschten Position ein. Vor jeder Nutzung sollte kontrolliert werden, ob der Knopf vollständig aus der Öffnung herausragt.

Standardmodelle bieten jedoch meist nur begrenzten ergonomischen Komfort. Bei längerer Nutzung können harte Kunststoffgriffe unangenehm werden. In diesem Fall helfen gepolsterte Griffüberzüge oder ein Wechsel zu einer ergonomischen Ausführung.

Ergonomische Unterarmgehstützen

Ergonomische Unterarmgehstützen besitzen speziell geformte Griffe, die den Druck auf die Handfläche möglichst gleichmäßig verteilen. Häufig gibt es unterschiedliche Ausführungen für die rechte und linke Hand.

Die Form unterstützt eine natürlichere Position des Handgelenks. Dadurch können Beschwerden bei längerer Belastung reduziert werden. Besonders Menschen mit empfindlichen Händen, Arthrose oder bestehenden Handgelenksproblemen profitieren möglicherweise von einer solchen Bauform.

Ein ergonomischer Griff muss zur Handgröße passen. Ein zu breiter oder zu schmaler Griff kann den gewünschten Vorteil verringern. Auch das Material spielt eine Rolle. Weiche Beschichtungen erhöhen den Komfort, können sich aber bei intensiver Nutzung schneller abnutzen.

Ergonomische Stützen sind häufig teurer als Standardmodelle. Bei einer mehrwöchigen oder dauerhaften Nutzung kann sich der höhere Preis jedoch durch den verbesserten Komfort lohnen.

Unterarmgehstützen mit Softgriff

Softgriff-Modelle besitzen einen gepolsterten oder elastisch beschichteten Handgriff. Dieser soll Druckstellen in den Handflächen reduzieren und gleichzeitig einen sicheren Halt bieten.

Der weichere Griff ist besonders bei längeren Gehstrecken angenehm. Er kann auch verhindern, dass die Hände bei Kälte direkt auf einem harten Kunststoffgriff liegen.

Die Oberfläche muss dennoch griffig bleiben. Sehr glatte oder stark abgenutzte Polsterungen können die Sicherheit beeinträchtigen. Der Griff sollte regelmäßig auf Risse, Ablösungen und Verschmutzungen kontrolliert werden.

Softgriffe nehmen je nach Material Schweiß auf oder lassen sich feucht abwischen. Austauschbare Griffpolster sind hygienischer als fest verklebte Bezüge.

Unterarmgehstützen mit Federung

Gefederte Unterarmgehstützen verfügen über ein Dämpfungssystem im Schaft oder im Bereich des Stockpuffers. Es soll die Stoßbelastung beim Aufsetzen reduzieren und dadurch Hände, Ellenbogen und Schultern entlasten.

Diese Bauart ist besonders für Menschen interessant, die ihre Gehstützen über längere Zeit oder auf langen Strecken verwenden. Auch bei einem höheren Körpergewicht kann eine kontrollierte Dämpfung angenehmer sein.

Eine zu weiche Federung kann jedoch ein unsicheres Gefühl verursachen. Die Stütze gibt beim Aufsetzen leicht nach, was zunächst ungewohnt ist. Das Dämpfungssystem muss außerdem für das Körpergewicht des Nutzers ausgelegt sein.

Gefederte Modelle besitzen mehr bewegliche Teile und sind dadurch häufig etwas schwerer und wartungsintensiver. Beschädigte Dämpfungselemente dürfen nicht provisorisch repariert werden.

Unterarmgehstützen aus Carbon

Carbon-Unterarmgehstützen sind besonders leicht und gleichzeitig stabil. Das Material wird häufig bei hochwertigen Gehhilfen eingesetzt und kann das tägliche Handling erleichtern.

Das geringe Gewicht ist vor allem für Menschen vorteilhaft, die die Stützen dauerhaft verwenden oder aufgrund eingeschränkter Armkraft möglichst wenig zusätzliches Gewicht bewegen möchten.

Carbonmodelle sind allerdings deutlich teurer als einfache Aluminiumstützen. Außerdem können starke punktuelle Beschädigungen das Material schwächen. Sichtbare Risse oder Absplitterungen müssen ernst genommen werden.

Wer Carbonstützen kauft, sollte auf eine geprüfte Belastbarkeit und hochwertige Verbindungselemente achten. Das leichte Material allein macht eine Stütze nicht automatisch sicherer.

Faltbare Unterarmgehstützen

Faltbare oder zusammenklappbare Unterarmgehstützen lassen sich in mehrere Segmente zerlegen oder über Gelenke zusammenlegen. Dadurch passen sie leichter in eine Reisetasche, einen Koffer oder ein Fahrzeug.

Sie eignen sich besonders als Ersatzstützen, für Reisen oder für Menschen, die ihre Gehhilfe nur gelegentlich benötigen. Im zusammengefalteten Zustand benötigen sie deutlich weniger Platz als ein starres Modell.

Bei der Nutzung müssen alle Segmente vollständig eingerastet und fest verbunden sein. Eine lockere Verbindung kann zu einem plötzlichen Zusammenklappen führen.

Faltbare Modelle sind nicht automatisch für eine hohe Dauerbelastung geeignet. Die maximale Belastbarkeit und die vorgesehenen Einsatzbedingungen sollten genau geprüft werden.

Unterarmgehstützen für Kinder

Kinder-Unterarmgehstützen sind kürzer, leichter und besitzen kleinere Griffe sowie kleinere Unterarmmanschetten. Sie werden häufig in auffälligen Farben oder mit kindgerechten Motiven angeboten.

Die richtige Größe ist besonders wichtig, da Kinder wachsen und sich die Einstellung regelmäßig verändern kann. Eine zu hohe Stütze drückt die Schulter nach oben, während eine zu niedrige Stütze zu einer gebeugten Haltung führt.

Die Manschette muss den Unterarm sicher führen, ohne einzuengen. Auch der Griffdurchmesser sollte zur Kinderhand passen.

Eltern sollten regelmäßig prüfen, ob die Stützen noch korrekt eingestellt sind. Bei längerer Nutzung ist eine Kontrolle durch medizinisches Fachpersonal sinnvoll.

Unterarmgehstützen für große Menschen

Sehr große Menschen benötigen Modelle mit einem verlängerten Schaft. Standardstützen reichen möglicherweise nicht aus, um eine ergonomisch korrekte Griffhöhe zu erreichen.

Die maximale Höhe darf nicht durch unsichere Verlängerungen oder selbst gebaute Zwischenstücke vergrößert werden. Nur vom Hersteller vorgesehene Einstellbereiche gewährleisten eine ausreichende Stabilität.

Neben der Gesamtlänge muss auch die Position der Unterarmmanschette passen. Sie sollte nicht direkt am Ellenbogengelenk sitzen, sondern einige Zentimeter darunter.

Unterarmgehstützen für höheres Körpergewicht

Besonders belastbare Unterarmgehstützen sind für Menschen mit einem höheren Körpergewicht vorgesehen. Sie besitzen verstärkte Schäfte, stabile Griffe und eine entsprechend ausgelegte Unterarmmanschette.

Die angegebene maximale Belastbarkeit bezieht sich auf die vom Hersteller geprüfte Nutzung. Sie darf nicht überschritten werden. Eine Sicherheitsreserve ist sinnvoll, besonders wenn beim Gehen hohe Stoßbelastungen auftreten.

Auch die Breite und Form des Griffs spielen bei höherer Belastung eine wichtige Rolle. Ein großer, ergonomischer Griff verteilt den Druck besser als ein schmaler Standardgriff.

Unterarmgehstützen mit geschlossener Manschette

Geschlossene oder nahezu geschlossene Unterarmmanschetten halten die Stütze sicher am Arm. Sie fällt nicht sofort herunter, wenn die Hand kurz vom Griff genommen wird.

Dies ist praktisch beim Öffnen einer Tür, beim Bezahlen oder beim Greifen nach einem Gegenstand. Die Manschette muss jedoch groß genug sein, damit der Arm nicht eingeklemmt wird.

Bei einem Sturz kann eine sehr enge geschlossene Manschette problematisch sein, wenn sich der Arm nicht schnell lösen kann. Das Modell sollte deshalb eine geeignete Öffnung oder flexible Konstruktion besitzen.

Unterarmgehstützen mit Eispike

Für Schnee und Eis gibt es Unterarmgehstützen mit ausklappbaren Metallspitzen. Der Spike greift in gefrorene Oberflächen und soll die Rutschgefahr reduzieren.

Auf normalen Innenböden muss die Spitze eingeklappt sein. Metallspitzen rutschen auf Fliesen, Stein oder glatten Metallflächen besonders stark und können den Boden beschädigen.

Ein Eispike ersetzt keine vorsichtige Gehweise. Bei starkem Glatteis sollten unnötige Wege möglichst vermieden werden.


Wie werden Unterarmgehstützen richtig eingestellt?

Die richtige Einstellung ist entscheidend für Sicherheit und Komfort. Die betreffende Person stellt sich möglichst aufrecht hin und trägt die üblichen Schuhe. Die Arme hängen locker neben dem Körper.

Der Handgriff sollte sich ungefähr auf Höhe des Handgelenks befinden. Wenn die Hand den Griff umfasst, bleibt der Ellenbogen leicht gebeugt. Eine vollständige Streckung des Arms ist ungünstig, da Stöße dann direkt auf das Gelenk übertragen werden.

Die Unterarmmanschette sitzt einige Zentimeter unterhalb des Ellenbogens. Sie darf nicht direkt in die Ellenbeuge drücken und den Arm nicht zu fest umschließen.

Beide Stützen müssen auf dieselbe Höhe eingestellt werden. Nach jeder Veränderung ist zu kontrollieren, ob der Druckknopf vollständig eingerastet beziehungsweise die Schraubverbindung fest angezogen ist.

Eine zu hoch eingestellte Stütze schiebt die Schulter nach oben und führt zu Verspannungen. Eine zu niedrige Stütze zwingt den Oberkörper nach vorne und kann Rücken sowie Handgelenke belasten.

Die endgültige Einstellung sollte möglichst durch eine physiotherapeutische oder medizinische Fachkraft geprüft werden. Kleine Unterschiede können die Gehhaltung deutlich verändern.


Wie läuft man richtig mit Unterarmgehstützen?

Die passende Gehweise hängt davon ab, wie stark das betroffene Bein belastet werden darf. Die erlaubte Belastung wird ärztlich festgelegt. Eine Vollbelastung, Teilbelastung und vollständige Entlastung erfordern unterschiedliche Techniken.

Gehen bei vollständiger Entlastung

Beide Stützen werden gleichzeitig ein Stück nach vorne gesetzt. Anschließend wird das Körpergewicht über die Arme abgefangen. Das verletzte Bein bleibt entlastet und wird nach vorne geführt, ohne den Boden zu belasten. Danach setzt das gesunde Bein zwischen oder leicht vor die Stützen.

Die Schritte sollten zunächst klein sein. Zu weit nach vorne gesetzte Stützen erhöhen die Gefahr, dass der Oberkörper nach vorne fällt.

Gehen bei Teilbelastung

Bei Teilbelastung werden beide Stützen zusammen mit dem verletzten Bein nach vorne bewegt. Das Bein darf nur mit dem ärztlich vorgegebenen Gewicht belastet werden.

Die genaue Einschätzung einer bestimmten Kilogrammzahl ist schwierig. In der Physiotherapie kann die Belastung auf einer Waage geübt werden. Dieses Gefühl muss anschließend auf das Gehen übertragen werden.

Gehen mit einer Unterarmgehstütze

Wird nur eine Stütze benötigt, befindet sie sich in der Regel auf der gegenüberliegenden Seite des verletzten oder schwächeren Beines. Dadurch entsteht eine stabilere Gewichtsverteilung.

Die Stütze und das betroffene Bein werden gleichzeitig nach vorne geführt. Danach folgt das stärkere Bein. Die konkrete Technik sollte fachgerecht eingeübt werden.


Treppensteigen mit Unterarmgehstützen

Treppen sind mit Unterarmgehstützen besonders anspruchsvoll. Die Technik muss vor der selbstständigen Nutzung geübt werden. Ein vorhandener Handlauf sollte nach Möglichkeit verwendet werden.

Treppen hinaufgehen

Beim Hinaufgehen wird zuerst das gesunde Bein auf die nächste Stufe gesetzt. Danach folgen das betroffene Bein und die Stützen. Als einfache Merkhilfe gilt: Das gesunde Bein geht beim Hinaufsteigen zuerst.

Wird ein Handlauf verwendet, können beide Stützen in einer Hand gehalten werden, sofern dies sicher möglich ist und fachgerecht gezeigt wurde.

Treppen hinuntergehen

Beim Hinuntergehen werden zuerst die Stützen auf die tiefere Stufe gesetzt. Danach folgt das betroffene Bein. Das gesunde Bein wird zuletzt nachgeführt.

Die Bewegung muss langsam und kontrolliert erfolgen. Feuchte, schmale oder unregelmäßige Stufen erhöhen das Risiko deutlich.

Menschen mit großer Unsicherheit sollten Treppen nicht ohne Begleitung benutzen. In manchen Situationen ist das sitzende Überwinden der Stufen sicherer.


Wichtige Kaufkriterien bei Unterarmgehstützen

Maximale Belastbarkeit

Die maximale Belastbarkeit muss zum Körpergewicht des Nutzers passen. Dabei sollte eine ausreichende Reserve vorhanden sein. Beim Abstützen wirken kurzfristig höhere Kräfte als das reine Körpergewicht vermuten lässt.

Die Herstellerangabe darf nicht überschritten werden. Verbogene oder überlastete Stützen müssen ausgetauscht werden.

Höhenverstellung

Der Einstellbereich muss zur Körpergröße passen. Für sehr kleine, große oder noch wachsende Personen sind spezielle Modelle sinnvoll.

Eine feine Abstufung ermöglicht eine genauere Anpassung. Der Verstellmechanismus muss stabil sein und darf sich nicht während der Nutzung lösen.

Gewicht

Leichte Gehstützen sind einfacher zu bewegen und reduzieren die Belastung der Arme. Aluminium bietet einen guten Kompromiss aus Gewicht, Stabilität und Preis.

Carbon ist noch leichter, aber meist deutlich teurer. Bei der Auswahl darf die Stabilität nicht zugunsten eines möglichst geringen Gewichts vernachlässigt werden.

Griffform

Der Griff trägt einen erheblichen Teil des Körpergewichts. Eine ergonomische Form verteilt den Druck besser und unterstützt eine natürliche Handposition.

Menschen mit kleinen oder großen Händen sollten auf den Griffdurchmesser achten. Rechts- und linksseitig geformte Griffe müssen korrekt zugeordnet werden.

Material des Griffs

Harte Kunststoffgriffe sind robust und leicht zu reinigen. Weiche Griffe bieten mehr Komfort, können jedoch schneller verschleißen.

Das Material sollte auch bei feuchten Händen ausreichend griffig bleiben. Austauschbare Griffpolster erleichtern die Pflege.

Unterarmmanschette

Die Manschette sollte den Arm sicher führen, ohne zu drücken. Flexible Manschetten passen sich unterschiedlichen Unterarmgrößen besser an.

Eine zu enge Manschette kann die Bewegungsfreiheit einschränken. Eine zu weite Manschette bietet dagegen weniger Stabilität.

Stockpuffer

Der Stockpuffer stellt den Kontakt zum Boden her und ist eines der wichtigsten Sicherheitsteile. Er muss rutschhemmend, unbeschädigt und passend zum Rohrdurchmesser sein.

Abgenutzte Puffer besitzen häufig ein schiefes Profil oder sichtbare Risse. Sie sollten rechtzeitig ersetzt werden, bevor das Metallrohr den Boden berührt.

Geräuschentwicklung

Lockere Verbindungen und harte Stockpuffer können beim Gehen klappern oder laut auf den Boden schlagen. Hochwertige Modelle arbeiten meist leiser.

Eine leichte Geräuschentwicklung ist normal. Deutliches Knacken, metallisches Spiel oder eine instabile Verbindung müssen jedoch überprüft werden.

Zubehör und Ersatzteile

Für häufig genutzte Stützen sollten Stockpuffer, Griffe, Manschetten und Reflektoren als Ersatzteile erhältlich sein. Dadurch muss bei einem kleinen Verschleißteil nicht die gesamte Gehhilfe ersetzt werden.


Welche Alternativen gibt es zu Unterarmgehstützen?

Achselgehstützen

Achselgehstützen reichen bis unter die Achseln. Das Gewicht wird über Hände und seitliche Körperbereiche abgestützt. Sie werden in einigen Ländern häufiger verwendet als Unterarmgehstützen.

Der Druck darf nicht dauerhaft direkt auf empfindliche Nerven und Blutgefäße in der Achselhöhle wirken. Eine korrekte Einstellung und Gehweise ist deshalb besonders wichtig.

Gehstock

Ein Gehstock bietet eine leichtere Unterstützung und eignet sich für Menschen, die ein Bein nur geringfügig entlasten oder zusätzliche Stabilität gewinnen möchten.

Für eine vollständige Entlastung nach einer Operation ist ein einzelner Gehstock normalerweise nicht ausreichend.

Vierfuß-Gehstock

Ein Vierfuß-Gehstock besitzt mehrere kleine Standfüße. Dadurch steht er stabiler als ein normaler Stock und kann bei Gleichgewichtsproblemen hilfreich sein.

Die breite Basis kann auf Treppen oder engen Wegen jedoch hinderlich sein. Außerdem muss der gesamte Fuß sicher und eben auf dem Boden stehen.

Rollator

Ein Rollator bietet eine große Stützfläche, einen Sitz und häufig einen Korb oder eine Tasche. Er eignet sich besonders für Menschen, die dauerhaft unsicher gehen oder regelmäßig Pausen benötigen.

Für eine vollständige Entlastung eines Beines ist ein normaler Rollator nicht immer geeignet. Die Nutzung sollte mit medizinischem Fachpersonal abgestimmt werden.

Gehbock

Ein Gehbock bietet eine sehr stabile Abstützung. Er wird Schritt für Schritt nach vorne gesetzt und eignet sich vor allem für kurze Wege in Innenräumen.

Der Bewegungsablauf ist langsamer als mit Unterarmgehstützen. Treppen können mit einem Gehbock normalerweise nicht bewältigt werden.

Rollstuhl

Ein Rollstuhl entlastet die Beine vollständig und ist bei schweren Verletzungen, größeren Operationen oder dauerhaften Einschränkungen sinnvoll.

Er benötigt jedoch mehr Platz und barrierefreie Wege. Für kurze Phasen kann ein Rollstuhl eine Ergänzung zu Gehstützen sein.

Knieroller

Ein Knieroller besitzt eine gepolsterte Auflage für den Unterschenkel. Das verletzte Bein wird angewinkelt abgelegt, während sich die Person mit dem gesunden Bein abstößt.

Er eignet sich vor allem bei Verletzungen an Fuß oder Sprunggelenk. Für enge Räume, Treppen und unebene Wege ist er weniger geeignet.


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Beliebte Unterarmgehstützen und bekannte Marken

Die folgenden Modelle und Marken dienen als allgemeine Orientierung. Preise können je nach Händler, Ausstattung, Größe und Lieferumfang abweichen. Vor dem Kauf sollten Belastbarkeit, Einstellbereich und konkrete Produktmerkmale überprüft werden.

Produkt beziehungsweise ModellreiheMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Classic UnterarmgehstützenKowskyetwa 25 bis 45 Euro pro PaarKlassische höhenverstellbare Aluminiumstützen mit Kunststoffgriff und offener Unterarmmanschette.
Safe-In-Soft UnterarmgehstützenOssenbergetwa 35 bis 60 Euro pro PaarKomfortable Gehstützen mit weicherem Griff und unterschiedlichen Farbvarianten.
Ergonomic UnterarmgehstützenRebotecetwa 35 bis 65 Euro pro PaarErgonomisch geformte Modelle mit stabiler Höhenverstellung und rutschhemmenden Stockpuffern.
Comfort Soft UnterarmgehstützenGastrocketwa 40 bis 70 Euro pro PaarGehstützen mit komfortorientiertem Griff und leichter Aluminiumkonstruktion.
Faltbare UnterarmgehstützenFDIetwa 70 bis 120 Euro pro PaarZusammenklappbare Modelle für Reisen, Transport und platzsparende Aufbewahrung.
Premium Carbon GehstützenDiverse Fachherstelleretwa 120 bis 300 Euro pro PaarBesonders leichte und hochwertige Unterarmgehstützen für eine häufige oder langfristige Verwendung.
XXL-UnterarmgehstützenRebotec beziehungsweise Kowskyetwa 70 bis 140 Euro pro PaarVerstärkte Modelle mit höherer maximaler Belastbarkeit und besonders stabiler Konstruktion.

Stockpuffer regelmäßig kontrollieren

Der Stockpuffer ist ein Verschleißteil und beeinflusst die Sicherheit erheblich. Er besteht aus Gummi oder einem ähnlichen rutschhemmenden Material und wird auf das untere Ende der Stütze gesteckt.

Durch tägliche Belastung nutzt sich das Profil ab. Besonders auffällig ist eine einseitige Abnutzung, wenn die Stütze immer im gleichen Winkel aufgesetzt wird.

Ein verschlissener Puffer bietet auf glatten Böden deutlich weniger Halt. Auch Risse, Verhärtungen oder ein lockerer Sitz sind Gründe für einen Austausch.

Beim Kauf eines Ersatzpuffers muss der Innendurchmesser zum Rohr passen. Ein zu weiter Puffer kann sich lösen, während ein zu enger Puffer möglicherweise nicht vollständig aufgeschoben werden kann.

Beide Puffer sollten möglichst gleichzeitig gewechselt werden, damit die Stützen ein gleichmäßiges Standgefühl bieten.


Unterarmgehstützen bei Regen, Schnee und Eis

Nässe erhöht die Rutschgefahr. Auf Fliesen, Metall, glattem Stein und lackierten Böden müssen die Stützen besonders senkrecht aufgesetzt werden.

Vor dem Betreten eines Gebäudes sollten nasse Stockpuffer kurz abgetrocknet werden. Wasser und Straßenschmutz können die Haftung auf glatten Innenböden stark verringern.

Für Eis und Schnee gibt es spezielle Winterpuffer oder ausklappbare Eisspitzen. Diese Hilfsmittel verbessern den Halt, können einen Sturz aber nicht sicher verhindern.

Auf nicht vereisten Innenflächen muss eine Metallspitze wieder eingeklappt werden. Andernfalls rutscht sie leichter und beschädigt den Boden.


Pflege und Reinigung

Unterarmgehstützen können regelmäßig mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Handgriffe und Manschetten kommen häufig mit Haut und Schweiß in Kontakt und sollten deshalb besonders gründlich gepflegt werden.

Aggressive Lösungsmittel oder scheuernde Reinigungsmittel können Kunststoffteile und Beschichtungen beschädigen. Bei einer notwendigen Desinfektion ist zu prüfen, welche Mittel der Hersteller erlaubt.

Der Verstellmechanismus muss sauber und frei beweglich bleiben. Sand, Staub oder Feuchtigkeit können die Funktion beeinträchtigen. Ein beschädigter Druckknopf darf nicht provisorisch mit Klebeband ersetzt werden.

Stützen sollten trocken gelagert werden. Dauerhafte Feuchtigkeit kann Metallteile und Verbindungselemente angreifen.

Nach einem Sturz oder starken Stoß müssen Schaft, Griff und Manschette auf Risse, Verformungen und lockere Teile kontrolliert werden.


Häufige Fehler bei der Verwendung

Die Gehstützen sind zu hoch eingestellt

Zu hohe Griffe drücken die Schultern nach oben. Dadurch entstehen Verspannungen im Nacken und Schulterbereich. Gleichzeitig lässt sich das Körpergewicht nicht kontrolliert abfangen.

Die Gehstützen sind zu niedrig eingestellt

Zu niedrige Stützen führen zu einer gebeugten Körperhaltung. Rücken, Handgelenke und Schultern werden ungünstig belastet.

Die Stützen werden zu weit nach vorne gesetzt

Ein zu großer Abstand verlagert den Oberkörper nach vorne und erhöht die Sturzgefahr. Kleine, kontrollierte Schritte sind besonders am Anfang sicherer.

Das verletzte Bein wird zu stark belastet

Eine ärztlich angeordnete Teilbelastung oder vollständige Entlastung muss eingehalten werden. Schmerzen sind kein zuverlässiger Maßstab für die erlaubte Belastung.

Abgenutzte Stockpuffer werden weiterverwendet

Ein glatter oder eingerissener Stockpuffer kann jederzeit wegrutschen. Der Austausch ist einfach und sollte nicht hinausgezögert werden.

Treppen werden ohne Einweisung genutzt

Die falsche Reihenfolge auf Treppen kann zu einem Sturz führen. Die Technik muss vorab unter sicheren Bedingungen geübt werden.


FAQ – häufig gestellte Fragen zu Unterarmgehstützen

Wie hoch müssen Unterarmgehstützen eingestellt werden?

Der Handgriff sollte sich ungefähr auf Höhe des Handgelenks befinden, wenn die Person aufrecht steht und die Arme locker neben dem Körper hängen. Beim Umgreifen des Griffs bleibt der Ellenbogen leicht gebeugt.

Die Unterarmmanschette sitzt einige Zentimeter unterhalb des Ellenbogens. Sie darf nicht in die Ellenbeuge drücken. Da Körperproportionen unterschiedlich sind, sollte die Einstellung nicht ausschließlich anhand der Körpergröße vorgenommen werden.

Auf welcher Seite verwendet man eine einzelne Unterarmgehstütze?

Eine einzelne Unterarmgehstütze wird normalerweise auf der gegenüberliegenden Seite des schwächeren oder verletzten Beines verwendet. Bei einer Verletzung des rechten Beines befindet sich die Stütze somit üblicherweise in der linken Hand.

Diese Anordnung unterstützt eine natürliche Gewichtsverlagerung. Abweichende medizinische Gründe sind möglich, weshalb die konkrete Anwendung fachgerecht abgestimmt werden sollte.

Wie lange darf man Unterarmgehstützen benutzen?

Es gibt keine allgemeine maximale Nutzungsdauer. Manche Menschen benötigen Unterarmgehstützen nur wenige Tage, andere mehrere Wochen oder dauerhaft.

Entscheidend ist, ob das verletzte Bein wieder belastet werden darf und ob die Stützen noch notwendig sind. Ein eigenständiges Absetzen entgegen der ärztlichen Empfehlung kann den Heilungsverlauf gefährden.

Warum schmerzen die Hände bei der Nutzung?

Beim Abstützen wirkt ein erheblicher Teil des Körpergewichts auf die Handflächen. Harte oder schmale Griffe können Druckstellen verursachen. Auch eine falsche Höhe verstärkt die Belastung.

Ergonomische Griffe, gepolsterte Überzüge und eine korrekte Technik können helfen. Anhaltende Schmerzen oder Taubheitsgefühle sollten medizinisch abgeklärt werden.

Kann man mit Unterarmgehstützen Auto fahren?

Ob das Autofahren möglich und erlaubt ist, hängt von der Verletzung, der Beweglichkeit, dem Fahrzeug und der ärztlichen Beurteilung ab. Entscheidend ist, ob alle Bedienelemente sicher und ohne Verzögerung erreicht werden können.

Besonders bei Verletzungen am rechten Bein oder nach Operationen ist das sichere Bremsen möglicherweise nicht möglich. Auch Medikamente können die Fahrtüchtigkeit einschränken. Im Zweifel sollte nicht gefahren werden.

Kann man Unterarmgehstützen im Flugzeug mitnehmen?

Unterarmgehstützen können in der Regel als notwendige Mobilitätshilfe mitgenommen werden. Die genauen Abläufe unterscheiden sich je nach Fluggesellschaft und Flughafen.

Es ist sinnvoll, die Fluggesellschaft vorab zu informieren. Faltbare Modelle erleichtern den Transport, müssen aber für die tägliche Belastung geeignet sein.

Wie oft müssen Stockpuffer gewechselt werden?

Ein fester Wechselzeitraum lässt sich nicht angeben, da die Abnutzung von Nutzungshäufigkeit, Körpergewicht, Untergrund und Gehweise abhängt.

Die Puffer sollten regelmäßig kontrolliert und bei glattem Profil, Rissen, Verformung oder lockerem Sitz sofort ausgetauscht werden.

Sind ergonomische Unterarmgehstützen besser?

Ergonomische Modelle können den Druck auf die Hände besser verteilen und eine natürlichere Handgelenkposition fördern. Bei längerer Nutzung sind sie häufig komfortabler.

Sie sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn Griffgröße und Form zur Hand passen. Ein hochwertiger Standardgriff kann für eine kurze Nutzung vollkommen ausreichen.

Kann man Unterarmgehstützen kürzen?

Unterarmgehstützen sollten nicht eigenständig abgesägt oder verändert werden. Dadurch können Stabilität, Belastbarkeit und sichere Höhenverstellung beeinträchtigt werden.

Wenn das Modell nicht niedrig genug eingestellt werden kann, wird eine kleinere Ausführung oder eine Kindergröße benötigt.

Was tun, wenn die Unterarmgehstützen klappern?

Ein leichtes Geräusch durch bewegliche Verstellelemente kann normal sein. Starkes Klappern kann jedoch auf lockere Schrauben, ausgeschlagene Verbindungen oder einen nicht vollständig eingerasteten Druckknopf hinweisen.

Die Stützen sollten vor der weiteren Nutzung kontrolliert werden. Defekte Verbindungsteile müssen fachgerecht ersetzt werden.


Unterarmgehstützen Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestUnterarmgehstützen Test bei test.de
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Unterarmgehstützen Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Unterarmgehstützen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Unterarmgehstützen Testsieger präsentieren können.


Unterarmgehstützen Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Unterarmgehstützen Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Passende Unterarmgehstützen erhöhen Sicherheit und Bewegungsfreiheit

Unterarmgehstützen sind ein bewährtes Hilfsmittel, wenn ein Bein nach einer Verletzung oder Operation entlastet werden muss oder zusätzliche Stabilität beim Gehen erforderlich ist. Sie ermöglichen vielen Menschen, trotz einer körperlichen Einschränkung selbstständig mobil zu bleiben.

Die Auswahl des passenden Modells hängt von der Nutzungsdauer, der Körpergröße, dem Körpergewicht und den individuellen Beschwerden ab. Für eine kurzfristige Verwendung reichen häufig einfache Standardstützen aus Aluminium. Bei längerer oder dauerhafter Nutzung können ergonomische Griffe, eine weichere Polsterung, eine Federung oder ein besonders geringes Gewicht einen deutlichen Komfortgewinn bieten.

Besonders wichtig ist die korrekte Höheneinstellung. Der Griff sollte ungefähr auf Höhe des Handgelenks liegen und der Ellenbogen leicht gebeugt bleiben. Zu hohe oder zu niedrige Stützen führen zu Fehlhaltungen und können Hände, Schultern, Nacken und Rücken unnötig belasten.

Auch die richtige Gehweise muss beachtet werden. Ob das verletzte Bein vollständig entlastet, teilweise belastet oder normal aufgesetzt werden darf, wird ärztlich festgelegt. Die jeweilige Technik sollte von einer physiotherapeutischen Fachkraft gezeigt und unter sicheren Bedingungen geübt werden.

Die Stockpuffer verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie stellen die Verbindung zum Boden her und verlieren durch regelmäßige Nutzung ihr Profil. Abgenutzte, eingerissene oder verhärtete Puffer erhöhen die Rutschgefahr erheblich und müssen rechtzeitig ersetzt werden.

Bei Regen, Schnee und Eis reicht eine normale Gummiauflage möglicherweise nicht aus. Winterpuffer oder ausklappbare Metallspitzen können zusätzlichen Halt bieten, müssen aber auf glatten Innenböden wieder deaktiviert werden.

Wer Unterarmgehstützen kaufen möchte, sollte nicht ausschließlich nach dem günstigsten Angebot suchen. Stabilität, Belastbarkeit, Einstellbereich, Griffkomfort und verfügbare Ersatzteile sind langfristig wichtiger als eine bestimmte Farbe oder ein besonders auffälliges Design.

Gut eingestellte und zur jeweiligen Situation passende Unterarmgehstützen können die Heilung unterstützen, das Sturzrisiko verringern und den Alltag deutlich erleichtern. Sie ersetzen jedoch keine ärztliche oder physiotherapeutische Anleitung. Bei Schmerzen, Taubheitsgefühlen, Unsicherheit oder Veränderungen der Belastung sollte die Nutzung fachlich überprüft werden.

Zuletzt Aktualisiert am 24.07.2026

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