Ein Außensensor ist ein praktisches Messgerät, das außerhalb eines Gebäudes angebracht wird und dort je nach Ausführung die Temperatur, die relative Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck, die Niederschlagsmenge, die Windgeschwindigkeit, die Windrichtung oder weitere Umgebungswerte erfasst, wobei die gesammelten Daten anschließend per Funk, WLAN, Bluetooth oder Kabel an eine Wetterstation, ein Display, eine App oder ein Smart-Home-System übertragen werden. Besonders häufig werden kompakte Funk-Außensensoren zusammen mit digitalen Thermometern und Wetterstationen verwendet, damit sich die aktuellen Außenbedingungen bequem aus dem Haus heraus kontrollieren lassen. Ein guter Außensensor muss jedoch mehr leisten, als lediglich irgendeinen Temperaturwert anzuzeigen. Entscheidend sind eine möglichst sinnvolle Platzierung, eine zuverlässige Funkverbindung, ein geeigneter Messbereich, eine ausreichend hohe Wetterbeständigkeit und die Kompatibilität mit der vorhandenen Empfangsstation. Wird der Sensor beispielsweise direkt in der Sonne, über einer aufgeheizten Steinfläche oder unter einem schlecht belüfteten Schutzdach montiert, können deutlich verfälschte Messwerte entstehen. Ebenso können dicke Wände, Metallflächen, Wärmeschutzverglasungen und andere Funkgeräte die Übertragung beeinträchtigen. Vor dem Kauf sollten deshalb nicht nur Preis und Reichweitenangabe betrachtet werden, sondern auch die erfassten Messgrößen, die Funkfrequenz, die zulässigen Einsatzbedingungen, die Stromversorgung und die Möglichkeit, mehrere Sensoren gleichzeitig zu betreiben. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was ein Außensensor ist, welche unterschiedlichen Arten angeboten werden, wie das Gerät richtig angebracht und eingerichtet wird und worauf bei Auswahl, Betrieb, Reinigung und Fehlersuche besonders zu achten ist.
- Außensensor mit 1 bis 3 Übertragungskänalen für unsere Wetterstationen WS2325, WS1503, WS1917
- Sollten Sie einen zusätzlichen Sensor mit Ihrer Wetterstation koppeln wollen, nutzen Sie bitte...
- Für den Betrieb benötigen Sie 2 AAA Batterien. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Was ist ein Außensensor?
Ein Außensensor ist eine Messeinheit, die für den Einsatz außerhalb eines Gebäudes vorgesehen ist. Das Gerät erfasst bestimmte Umgebungsdaten und übermittelt diese an eine passende Basisstation oder eine digitale Anwendung. Im privaten Bereich handelt es sich häufig um einen Funk-Temperatursensor oder einen kombinierten Thermo-Hygro-Sensor, der sowohl die Außentemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit misst.
Der Sensor arbeitet normalerweise unabhängig von der Basisstation. Er besitzt eigene Batterien oder wird über ein Solarmodul beziehungsweise eine feste Stromversorgung betrieben. Die Messwerte werden in regelmäßigen Abständen übertragen. Je nach Modell kann die Übertragung alle paar Sekunden, jede Minute oder in längeren Intervallen erfolgen.
Viele Außensensoren gehören zu einer bestimmten Wetterstation und sind nicht universell mit anderen Geräten kompatibel. Selbst wenn zwei Produkte dieselbe Funkfrequenz verwenden, bedeutet das nicht automatisch, dass sie miteinander kommunizieren können. Hersteller verwenden unterschiedliche Übertragungsprotokolle, Kanalzuordnungen und Datenformate. Wer einen Ersatzsensor benötigt, sollte deshalb die genaue Modellnummer der vorhandenen Basisstation prüfen.
Neben einfachen Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren gibt es komplexere Außeneinheiten. Dazu zählen Regenmesser, Windsensoren, Bodenfühler, Poolthermometer, Helligkeitssensoren, Bewegungsmelder und komplette Kombisensoren für professionelle oder halbprofessionelle Wetterstationen. Die Bezeichnung Außensensor beschreibt somit keine einzelne Produktart, sondern eine große Gruppe wetterbeständiger Messgeräte.
Wie funktioniert ein Funk-Außensensor?
Im Inneren eines Funk-Außensensors befindet sich ein elektronisches Messelement. Bei einem Temperatursensor verändert dieses Element abhängig von der Umgebungstemperatur seinen elektrischen Widerstand oder ein anderes messbares Signal. Ein integrierter Mikrocontroller verarbeitet den Wert und sendet ihn anschließend per Funk an die Basisstation.
Ein Thermo-Hygro-Sensor besitzt zusätzlich ein Messelement für die relative Luftfeuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie stark die Luft bei der jeweiligen Temperatur mit Wasserdampf gesättigt ist. Da warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann als kalte Luft, verändern sich Temperatur und relative Feuchtigkeit häufig gemeinsam.
Die Basisstation empfängt das Signal und zeigt die Werte auf einem Display an. Einige Geräte speichern zusätzlich Höchst- und Tiefstwerte, berechnen Trends oder lösen bei festgelegten Grenzwerten einen Alarm aus. Moderne Systeme übertragen die Daten über ein Gateway an eine App oder einen Onlinedienst.
Wofür wird ein Außensensor verwendet?
Der häufigste Einsatzbereich ist die Beobachtung der Außentemperatur. Nutzer können dadurch bereits vor dem Verlassen des Hauses erkennen, ob Frost, Hitze oder ein deutlicher Temperaturwechsel vorliegt. Ein zusätzlicher Feuchtigkeitssensor hilft dabei, die Wetterlage und die Gefahr von Nebel, Tau oder hoher Luftfeuchtigkeit besser einzuschätzen.
Außensensoren werden außerdem für Gewächshäuser, Gartenhäuser, Garagen, Kellerzugänge, Tiergehege, Kühlräume, Pools und technische Anlagen eingesetzt. In diesen Bereichen können bestimmte Grenzwerte besonders wichtig sein. Ein Frostalarm kann beispielsweise darauf hinweisen, dass empfindliche Pflanzen geschützt oder Wasserleitungen kontrolliert werden sollten.
In Verbindung mit einem Smart-Home-System kann ein Außensensor weitere Geräte steuern. Denkbar sind automatische Rollläden, Heizungsregelungen, Frostschutzsysteme oder Benachrichtigungen auf dem Smartphone. Dafür müssen Sensor, Gateway und Smart-Home-Plattform miteinander kompatibel sein.
Vorteile und Nachteile eines Außensensors
Vorteile
- Bequeme Kontrolle: Die Außentemperatur und weitere Wetterdaten können abgelesen werden, ohne das Gebäude zu verlassen.
- Kabellose Übertragung: Funkmodelle benötigen normalerweise keine Leitung zwischen Sensor und Basisstation.
- Verschiedene Messgrößen: Je nach Gerät lassen sich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Wind oder Bodenwerte erfassen.
- Mehrere Messorte: Viele Basisstationen unterstützen mehrere Außensensoren auf unterschiedlichen Funkkanälen.
- Warnfunktionen: Einige Systeme melden Frost, Hitze, hohe Feuchtigkeit oder andere überschrittene Grenzwerte.
- Langzeitaufzeichnung: Smarte Geräte können Messwerte speichern und als Verlauf oder Diagramm darstellen.
- Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Außensensoren eignen sich für Balkon, Garten, Gewächshaus, Garage, Pool und andere Bereiche.
- Einfache Nachrüstung: Ein kompatibler Funksensor kann häufig ohne bauliche Veränderungen installiert werden.
Nachteile
- Begrenzte Kompatibilität: Viele Sensoren funktionieren ausschließlich mit bestimmten Basisstationen oder Produktserien.
- Störanfällige Funkverbindung: Wände, Metall, Wärmeschutzfenster und andere Funkgeräte können die Reichweite reduzieren.
- Batteriewechsel erforderlich: Batteriebetriebene Sensoren müssen regelmäßig kontrolliert und mit neuen Batterien ausgestattet werden.
- Messfehler durch falsche Platzierung: Direkte Sonne, Hauswände oder warme Abluft können die Werte erheblich verfälschen.
- Nicht immer vollständig wasserdicht: Viele Außensensoren sind spritzwassergeschützt, dürfen aber nicht dauerhaft starkem Regen ausgesetzt werden.
- Abweichungen zwischen Geräten: Günstige Sensoren können deutlich unterschiedliche Werte anzeigen.
- Signalverlust bei Kälte: Niedrige Temperaturen können die Leistungsfähigkeit ungeeigneter Batterien reduzieren.
- Zusätzliche Kosten: Smarte Systeme können ein separates Gateway, eine App oder weitere Zubehörteile erfordern.
Außensensoren Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Außensensoren gibt es?
Funk-Temperatursensor
Ein Funk-Temperatursensor gehört zu den einfachsten und am weitesten verbreiteten Außensensoren. Er misst ausschließlich oder hauptsächlich die Umgebungstemperatur und überträgt den Wert an ein digitales Thermometer oder eine Wetterstation. Solche Modelle sind kompakt, preiswert und leicht zu installieren.
Der Sensor eignet sich für Nutzer, die lediglich wissen möchten, wie warm oder kalt es im Außenbereich ist. Je nach Modell können Minimum- und Maximumwerte gespeichert oder Frostwarnungen ausgegeben werden. Einige Geräte besitzen ein eigenes kleines Display, sodass die Temperatur zusätzlich direkt am Sensor abgelesen werden kann.
Beim Kauf ist der zulässige Messbereich wichtig. Für den normalen Einsatz in Deutschland reicht häufig ein Bereich von deutlich unter dem Gefrierpunkt bis zu hohen sommerlichen Temperaturen. Wer den Sensor in einem Gefrierschrank, einer Sauna oder einem industriellen Bereich einsetzen möchte, benötigt jedoch ein entsprechend spezialisiertes Modell.
Thermo-Hygro-Außensensor
Ein Thermo-Hygro-Sensor misst gleichzeitig Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit. Diese Kombination ist besonders nützlich, weil beide Werte zusammen einen besseren Eindruck von den aktuellen Umgebungsbedingungen vermitteln. Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann beispielsweise für Pflanzen, gelagerte Gegenstände oder empfindliche Baumaterialien relevant sein.
Solche Sensoren werden häufig zusammen mit Wetterstationen angeboten. Die Basisstation zeigt dann sowohl Innen- als auch Außenwerte an. Dadurch lassen sich Unterschiede vergleichen und gegebenenfalls Lüftungsempfehlungen ableiten. Besonders in Kellern, Garagen, Wintergärten und Gewächshäusern kann dieser Vergleich sinnvoll sein.
Der Feuchtigkeitssensor sollte regelmäßig kontrolliert werden, weil Verschmutzungen und Alterung seine Genauigkeit beeinflussen können. Einfache Geräte besitzen häufig größere Messtoleranzen als professionelle Sensoren. Für eine allgemeine Wetterbeobachtung sind geringe Abweichungen meist unproblematisch, für empfindliche Lagerbedingungen kann jedoch ein genaueres Gerät erforderlich sein.
Außensensor für Wetterstationen
Ein Außensensor für eine Wetterstation kann aus einer einzelnen kompakten Sendeeinheit oder aus mehreren spezialisierten Messgeräten bestehen. Einfache Wetterstationen nutzen einen Thermo-Hygro-Sender. Umfangreichere Anlagen besitzen zusätzlich einen Regenmesser und einen Windmesser.
Der wichtigste Punkt ist die Kompatibilität. Ein Ersatzsensor muss normalerweise ausdrücklich für das genaue Modell oder die entsprechende Produktserie freigegeben sein. Gleiche Frequenzangaben allein reichen nicht aus. Die Basisstation muss das Übertragungsprotokoll und die gesendete Gerätekennung verstehen.
Viele Wetterstationen können bis zu drei Außensender empfangen. Dadurch lassen sich beispielsweise Garten, Garage und Gewächshaus gleichzeitig überwachen. Jeder Sensor wird einem eigenen Kanal zugeordnet. Bei der Einrichtung muss darauf geachtet werden, dass nicht mehrere Sensoren denselben Kanal verwenden, sofern das System dies nicht unterstützt.
WLAN-Außensensor
Ein WLAN-Außensensor überträgt seine Daten direkt oder über eine Basisstation in das heimische Netzwerk. Die Messwerte können anschließend per App abgerufen, gespeichert oder an einen Onlinedienst weitergeleitet werden. Dadurch ist häufig auch ein Zugriff von unterwegs möglich.
WLAN-Systeme bieten umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten. Nutzer können Diagramme betrachten, Grenzwerte festlegen und Benachrichtigungen erhalten. Manche Geräte lassen sich in Smart-Home-Plattformen integrieren.
Der Nachteil liegt im höheren Einrichtungsaufwand. WLAN-Reichweite, Routereinstellungen, Benutzerkonten und mögliche Cloud-Dienste müssen berücksichtigt werden. Außerdem kann die Funktion von der langfristigen Unterstützung durch den Hersteller abhängig sein. Wird eine App eingestellt oder ein Server abgeschaltet, können bestimmte Funktionen verloren gehen.
Bluetooth-Außensensor
Bluetooth-Sensoren übertragen Daten direkt an ein Smartphone oder Tablet. Sie sind meist einfach einzurichten und benötigen kein separates Funkdisplay. Die Reichweite ist jedoch häufig geringer als bei spezialisierten Funk- oder WLAN-Systemen.
Diese Sensoren eignen sich vor allem für kurze Entfernungen, beispielsweise auf einem Balkon, in einem nahe gelegenen Gewächshaus oder in einer Garage. Dicke Wände und geschlossene Metalltore können die Verbindung deutlich beeinträchtigen.
Bei einigen Modellen werden Messwerte im Sensor zwischengespeichert. Das Smartphone lädt die Daten bei der nächsten Verbindung herunter. Dadurch entsteht auch dann ein Temperaturverlauf, wenn nicht dauerhaft eine Funkverbindung besteht.
Kabelgebundener Außensensor
Ein kabelgebundener Außensensor ist über eine Leitung mit dem Anzeigegerät oder der Steuerung verbunden. Er benötigt keine Funkverbindung und ist dadurch weniger anfällig für Funkstörungen. Solche Modelle werden häufig bei Heizungsanlagen, Klimasteuerungen, digitalen Thermometern und technischen Überwachungssystemen eingesetzt.
Die Installation ist aufwendiger, weil das Kabel sicher verlegt und gegebenenfalls durch eine Wand oder einen Fensterrahmen geführt werden muss. Das Kabel darf nicht gequetscht, geknickt oder ungeschützt über scharfe Kanten geführt werden.
Ein Vorteil besteht in der dauerhaften Datenübertragung ohne separate Sensorbatterien. Allerdings hängt dies vom konkreten System ab. Manche Fühler besitzen dennoch eine eigene Stromversorgung oder werden über die Leitung mit Energie versorgt.
Außensensor mit Regenmesser
Ein Regenmesser erfasst die Niederschlagsmenge. Bei digitalen Geräten fällt das Wasser häufig in eine kleine Wippe. Sobald sich eine Kammer gefüllt hat, kippt die Wippe um und erzeugt einen elektronischen Impuls. Aus der Anzahl dieser Impulse berechnet die Wetterstation die Niederschlagsmenge.
Ein Regenmesser muss waagerecht und an einer möglichst freien Stelle aufgestellt werden. Bäume, Dächer und Wände können Regen abschirmen oder durch abtropfendes Wasser zu hohe Werte verursachen. Laub, Insekten und Schmutz können den Trichter verstopfen, weshalb eine regelmäßige Reinigung erforderlich ist.
Im Winter ist zu beachten, dass einfache Regenmesser gefrorenen Niederschlag nicht korrekt erfassen können. Professionelle Systeme besitzen teilweise eine Heizung, benötigen dafür jedoch eine zusätzliche Stromversorgung.
Außensensor mit Windmesser
Ein Windmesser erfasst die Windgeschwindigkeit und je nach Bauart auch die Windrichtung. Häufig werden Schalenkreuze oder kleine Propeller verwendet. Eine Windfahne zeigt die Richtung an.
Die Montageposition hat einen sehr großen Einfluss auf das Ergebnis. Ein Sensor direkt neben einer Hauswand oder unter einem Dach misst hauptsächlich verwirbelte Luft und liefert keine repräsentativen Werte. Für möglichst aussagekräftige Messungen sollte der Windmesser frei und ausreichend hoch montiert werden.
Da eine ideale meteorologische Aufstellung auf privaten Grundstücken häufig nicht möglich ist, sollten die Werte realistisch eingeordnet werden. Für die persönliche Beobachtung von Böen und Windentwicklungen kann auch eine weniger perfekte Installation dennoch nützlich sein.
Kombi-Außensensor
Ein Kombisensor vereint mehrere Messgeräte in einer Einheit. Typische Modelle messen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und Windrichtung. Manche Systeme erfassen zusätzlich UV-Strahlung, Helligkeit oder Sonnenscheindauer.
Der Vorteil liegt in der kompakten Installation. Statt mehrere einzelne Geräte anzubringen, wird nur eine Außeneinheit montiert. Allerdings müssen für die verschiedenen Messgrößen unterschiedliche Standortanforderungen berücksichtigt werden. Ein idealer Platz für den Windmesser ist nicht automatisch ideal für die Temperaturmessung.
Bei hochwertigen Systemen werden die einzelnen Messmodule deshalb räumlich getrennt oder flexibel montiert. Einfache All-in-one-Sensoren stellen häufig einen praktischen Kompromiss dar.
Boden- und Erdtemperatursensor
Ein Bodensensor misst die Temperatur oder Feuchtigkeit im Erdreich. Er wird im Garten, Gewächshaus oder in Pflanzgefäßen eingesetzt. Die Daten können bei der Aussaat, Bewässerung und Überwinterung empfindlicher Pflanzen helfen.
Bei Bodenfeuchtesensoren ist zwischen einfachen Widerstandssensoren und langlebigeren kapazitiven Modellen zu unterscheiden. Metallische Messspitzen können im feuchten Boden korrodieren. Das kann die Messwerte verändern und die Lebensdauer reduzieren.
Der Sensor muss für direkten Erdkontakt geeignet sein. Ein gewöhnlicher Außentemperatursensor sollte nicht eingegraben werden, wenn der Hersteller dies nicht ausdrücklich erlaubt.
Pool- und Teichsensor
Pool- und Teichsensoren messen die Wassertemperatur. Viele Modelle schwimmen an der Oberfläche und übertragen die Daten per Funk an eine Basisstation. Andere werden mit einem Kabel oder einer Halterung im Wasser befestigt.
Das Gehäuse muss vollständig für den dauerhaften Wasserkontakt ausgelegt sein. Ein lediglich spritzwassergeschützter Außensensor darf nicht in einen Pool oder Teich gelegt werden. Vor dem Kauf sollte außerdem geprüft werden, ob das Gerät für chlorhaltiges oder salzhaltiges Wasser geeignet ist.
Smart-Home-Außensensor
Smart-Home-Außensensoren liefern Messwerte an eine zentrale Steuerung. Dadurch können automatische Abläufe erstellt werden. Bei niedriger Temperatur kann beispielsweise eine Frostwarnung gesendet oder eine Heizung aktiviert werden. Bei starker Sonneneinstrahlung können Rollläden automatisch geschlossen werden.
Die Möglichkeiten hängen vom verwendeten System ab. Sensoren mit Zigbee, Z-Wave, WLAN oder einem herstellereigenen Funkstandard benötigen häufig ein passendes Gateway. Vor dem Kauf sollte geklärt werden, ob das Gerät lokal funktioniert oder dauerhaft auf eine Cloud-Verbindung angewiesen ist.
Alternativen zum Außensensor
Klassisches Außenthermometer
Ein analoges oder digitales Außenthermometer zeigt die Temperatur direkt am Montageort an. Es benötigt keine Funkverbindung und ist meist sehr günstig. Analoge Modelle kommen sogar vollständig ohne Batterie aus.
Der Nachteil besteht darin, dass der Wert nur direkt am Thermometer abgelesen werden kann. Eine Speicherung, Fernanzeige oder Alarmfunktion ist normalerweise nicht vorhanden. Für eine einfache Temperaturkontrolle am Fenster kann ein klassisches Außenthermometer dennoch ausreichen.
Wetter-App
Eine Wetter-App liefert aktuelle Daten und Vorhersagen für eine Region. Sie benötigt keinen eigenen Sensor und bietet umfangreiche Informationen zu Niederschlag, Wind, Warnungen und Wetterentwicklung.
Die angezeigten Werte stammen jedoch nicht direkt vom eigenen Grundstück. Lokale Unterschiede durch Höhenlage, Bebauung, Sonneneinstrahlung und Bodenbeschaffenheit können dazu führen, dass die tatsächliche Temperatur am Wohnort abweicht. Eine Wetter-App ersetzt daher keine lokale Messung.
Internet-Wetterstation
Öffentliche und private Wetterstationen stellen ihre Messdaten teilweise online zur Verfügung. Befindet sich eine Station in unmittelbarer Nähe, können deren Werte eine gute Orientierung bieten.
Auch hier ist die Entfernung entscheidend. Bereits innerhalb einer Stadt können deutliche Temperaturunterschiede auftreten. Ein geschützter Innenhof, eine offene Wiese und ein dicht bebautes Wohngebiet besitzen unterschiedliche Bedingungen.
Analoge Wetterstation
Eine analoge Wetterstation kombiniert häufig Thermometer, Hygrometer und Barometer. Sie benötigt keine Funktechnik und kann dekorativ an einer Hauswand oder in einem geschützten Bereich angebracht werden.
Analoge Instrumente müssen richtig eingestellt und gelegentlich kontrolliert werden. Die Ablesung ist weniger komfortabel als bei einem digitalen Display. Eine automatische Speicherung oder Übertragung findet nicht statt.
Smartwatch oder Smartphone-Sensoren
Smartphones und Smartwatches zeigen Wetterdaten aus Onlinediensten an. Nur wenige Geräte besitzen jedoch einen frei nutzbaren Umgebungstemperatursensor. Die im Gerät entstehende Eigenwärme würde eine direkte Messung außerdem häufig verfälschen.
Für eine zuverlässige lokale Außentemperatur ist ein separater, außerhalb des Gebäudes platzierter Sensor besser geeignet.
Professionelle Wetterstation
Eine professionelle Wetterstation ist eine umfangreichere Alternative zu einem einfachen Außensensor. Sie kann mehrere Wettergrößen genau erfassen, Daten speichern und an einen Computer oder Onlinedienst übertragen.
Solche Systeme kosten deutlich mehr und benötigen eine sorgfältige Montage. Sie eignen sich für ambitionierte Wetterbeobachter, Landwirtschaft, Gartenbau oder technische Anwendungen, bei denen umfangreiche Messreihen benötigt werden.
Außensensoren Bestseller Platz 5 – 10
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Die besten und beliebtesten Außensensoren im Vergleich
Die folgende Tabelle nennt bekannte Außensensoren und Systeme verschiedener Hersteller. Nicht jeder Sensor ist mit jeder Basisstation kompatibel. Vor dem Kauf müssen deshalb die genaue Modellbezeichnung, das Funkprotokoll, die unterstützten Messgrößen und die Angaben des Herstellers geprüft werden. Die genannten Preise sind ungefähre Orientierungswerte und können je nach Anbieter und Lieferumfang abweichen.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Thermo-Hygro-Sender 30.3256 | TFA Dostmann | etwa 20 bis 35 Euro | Funk-Außensender zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Besitzt ein eigenes Display und ist für ausgewählte kompatible TFA-Funkstationen vorgesehen. |
| TX205DTH | Technoline | etwa 20 bis 35 Euro | Thermo-Hygro-Außensensor für bestimmte Technoline-Wetterstationen. Überträgt Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit an die passende Basisstation. |
| TX401 | Technoline | etwa 20 bis 40 Euro | Funk-Außensender für kompatible Wetterstationen mit Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung. Die genaue Gerätekompatibilität muss vor dem Kauf geprüft werden. |
| Add-on Outdoor Module | Netatmo | etwa 70 bis 100 Euro | Zusätzliches Außenmodul für das Netatmo-Wetterstationssystem. Überträgt lokale Messdaten an die Basisstation und die zugehörige App. |
| ThermoPro Funk-Außensensor | ThermoPro | etwa 15 bis 30 Euro | Ersatz- oder Zusatzsensor für ausgewählte ThermoPro-Thermometer und Wetterstationen. Je nach Modell werden Temperatur und Luftfeuchtigkeit übertragen. |
| Funk-Außensensor für Wetterstationen | Bresser | etwa 20 bis 45 Euro | Verschiedene Ersatz- und Zusatzsensoren für ausgewählte Bresser-Wetterstationen. Modellnummer und Funkfrequenz müssen exakt abgeglichen werden. |
| Funk-Thermo-Hygro-Sensor | Hama | etwa 15 bis 30 Euro | Kompakter Außensensor für kompatible Hama-Wetterstationen. Kann abhängig von der Ausführung Temperatur und Luftfeuchtigkeit übertragen. |
| Funk-Außensensor für WS-Modelle | Eurochron | etwa 20 bis 40 Euro | Zusatz- oder Ersatzsender für bestimmte Eurochron-Wetterstationen. Häufig mit mehreren wählbaren Funkkanälen ausgestattet. |
Wichtige Kaufkriterien bei einem Außensensor
Kompatibilität mit der Basisstation
Die Kompatibilität ist das wichtigste Kaufkriterium. Ein Außensensor muss zur vorhandenen Wetterstation oder Empfangseinheit passen. Dabei sollten die Modellnummern in der Bedienungsanleitung oder auf der Herstellerseite abgeglichen werden.
Die Funkfrequenz allein ist kein ausreichender Hinweis. Zwei Sensoren können beide auf 433 Megahertz senden und trotzdem vollkommen unterschiedliche Datenprotokolle verwenden. Auch innerhalb einer Marke sind nicht automatisch alle Geräte miteinander kompatibel.
Erfasste Messgrößen
Vor dem Kauf sollte feststehen, welche Werte benötigt werden. Für eine einfache Temperaturkontrolle reicht ein reiner Temperatursensor. Wer das Außenklima genauer beobachten möchte, sollte einen Thermo-Hygro-Sensor wählen.
Für Garten- und Wetterbeobachtung können Niederschlag, Wind, Bodenfeuchtigkeit und Helligkeit interessant sein. Zusätzliche Messfunktionen erhöhen allerdings meist den Preis und den Installationsaufwand.
Messbereich
Der Messbereich muss zu den erwarteten Bedingungen passen. Ein Außensensor sollte auch bei starkem Frost und hohen Sommertemperaturen arbeiten können. Bei besonderen Anwendungen, beispielsweise in einer Tiefkühltruhe oder einem sehr warmen Gewächshaus, sind die technischen Grenzen besonders genau zu prüfen.
Messgenauigkeit
Hersteller geben häufig eine Messtoleranz an. Eine Temperaturabweichung von wenigen Zehntelgraden ist für eine private Wetterbeobachtung meist unproblematisch. Größere Abweichungen können jedoch störend sein, wenn Frostgrenzen oder empfindliche Lagerbedingungen überwacht werden.
Die Luftfeuchtigkeitsmessung besitzt bei günstigen Sensoren häufig eine größere Toleranz als die Temperaturmessung. Ein Vergleich mit einem zweiten Gerät kann helfen, auffällige Abweichungen zu erkennen.
Funkreichweite
Die angegebene maximale Reichweite gilt normalerweise im freien Feld ohne Hindernisse. Innerhalb eines Gebäudes fällt die tatsächliche Reichweite deutlich geringer aus. Jede Wand, Decke oder Metallfläche kann das Signal abschwächen.
Der Sensor sollte daher nicht ausschließlich anhand einer hohen Werbeangabe ausgewählt werden. Für große Entfernungen, Keller, Nebengebäude oder stark gedämmte Häuser kann ein System mit Repeater, WLAN-Gateway oder besonders leistungsfähiger Funktechnik sinnvoll sein.
Wetterbeständigkeit
Ein Außensensor muss für den Außenbereich geeignet sein. Trotzdem bedeutet „für außen“ nicht automatisch, dass das Gerät vollständig wasserdicht ist. Viele Sensoren vertragen Spritzwasser, sollen aber unter einem geschützten Dach montiert werden.
Eine IP-Schutzart kann Hinweise auf den Schutz gegen Staub und Wasser geben. Fehlt eine solche Angabe, sollten die Montagehinweise des Herstellers besonders genau beachtet werden.
Stromversorgung
Die meisten einfachen Außensensoren werden mit Batterien betrieben. Gängige Formate sind AA- oder AAA-Batterien. Die Laufzeit hängt von Temperatur, Sendeintervall, Display und Funkleistung ab.
Bei niedrigen Temperaturen können minderwertige Batterien schneller schwächer werden. Für kalte Außenbereiche eignen sich hochwertige Batterien, die für niedrige Temperaturen vorgesehen sind. Akkus besitzen häufig eine geringere Nennspannung und funktionieren deshalb nicht in jedem Sensor zuverlässig.
Anzahl der Funkkanäle
Wer mehrere Messorte überwachen möchte, benötigt ein System mit mehreren Kanälen. Üblich sind drei wählbare Kanäle. Die Basisstation kann die Werte entweder automatisch wechseln oder auf Knopfdruck anzeigen.
Vor der Inbetriebnahme wird jedem Sensor ein eigener Kanal zugeordnet. Die Einstellung sollte erfolgen, bevor die Batterien eingesetzt oder die Geräte miteinander gekoppelt werden.
Display am Sensor
Ein eigenes Display ist praktisch, wenn der Messwert auch direkt am Montageort abgelesen werden soll. Es erleichtert außerdem die Kontrolle während der Einrichtung.
Bei starker Kälte können Flüssigkristallanzeigen langsamer reagieren oder schlechter lesbar sein. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Funkübertragung ebenfalls ausgefallen ist.
Speicher- und Alarmfunktionen
Ein einfacher Sensor sendet nur aktuelle Werte. Die Basisstation oder App kann zusätzlich Höchst- und Tiefstwerte speichern. Für Gewächshäuser, Tierbereiche oder frostgefährdete Räume sind einstellbare Grenzwertalarme besonders sinnvoll.
Datenschutz und Cloud-Abhängigkeit
Bei smarten Sensoren sollte geprüft werden, ob die Daten lokal oder auf Servern des Herstellers gespeichert werden. Ein lokales System bleibt häufig auch ohne Internetverbindung funktionsfähig. Cloud-Systeme bieten einen bequemen Fernzugriff, sind aber vom Anbieter und dessen Serverbetrieb abhängig.
Wo sollte ein Außensensor angebracht werden?
Die Platzierung entscheidet wesentlich über die Qualität der Messwerte. Ein Temperatur- und Feuchtigkeitssensor sollte sich im Schatten befinden und ausreichend belüftet sein. Direkte Sonneneinstrahlung erwärmt das Gehäuse und führt zu zu hohen Temperaturwerten.
Auch eine Hauswand kann Wärme speichern und abstrahlen. Besonders südlich ausgerichtete Wände heizen sich tagsüber stark auf. Der Sensor sollte deshalb mit etwas Abstand zur Wand montiert oder in einem gut belüfteten Strahlungsschutz untergebracht werden.
Ein Platz unter einem Dachvorsprung schützt vor Regen, kann aber die Luftzirkulation beeinträchtigen. Der Sensor darf nicht vollständig in einem geschlossenen Kasten verschwinden. Eine offene, schattige und vor direktem Niederschlag geschützte Position ist für viele private Anwendungen ein sinnvoller Kompromiss.
Abluftöffnungen, Klimageräte, Heizungsabgase und häufig geöffnete Fenster können die Messung verfälschen. Der Sensor sollte außerdem nicht unmittelbar über Asphalt, Beton oder dunklen Terrassenplatten hängen, da diese Flächen starke Wärme abstrahlen.
Außensensor mit der Wetterstation verbinden
Bei der ersten Einrichtung werden häufig zuerst die Batterien in den Außensensor und anschließend in die Basisstation eingesetzt. Bei manchen Geräten ist die umgekehrte Reihenfolge vorgesehen. Die Bedienungsanleitung hat deshalb Vorrang.
Während der Kopplung sollten Sensor und Basisstation zunächst nah beieinander liegen. Ist die Verbindung hergestellt, kann der Sensor an seinen späteren Standort gebracht werden. Vor der endgültigen Montage sollte geprüft werden, ob das Signal dort stabil empfangen wird.
Bei mehreren Sensoren wird vor dem Einsetzen der Batterien jeweils ein eigener Funkkanal eingestellt. Nach einem Batteriewechsel kann eine erneute Kopplung erforderlich sein.
Außensensor richtig pflegen und reinigen
Das Gehäuse kann mit einem weichen, leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Aggressive Reinigungsmittel, Scheuermittel und Lösungsmittel können Kunststoff und Dichtungen beschädigen.
Belüftungsöffnungen müssen frei von Staub, Spinnweben, Insekten und Pflanzenresten bleiben. Ein weicher Pinsel eignet sich für die vorsichtige Reinigung. Das Gerät darf nur geöffnet werden, wenn dies laut Bedienungsanleitung vorgesehen ist.
Das Batteriefach sollte regelmäßig auf Feuchtigkeit und Korrosion kontrolliert werden. Auslaufende Batterien können die Kontakte dauerhaft beschädigen. Bei längerer Nichtbenutzung werden die Batterien entfernt.
Typische Probleme und mögliche Lösungen
Die Basisstation empfängt kein Signal
Zunächst sollten die Batterien des Sensors geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. Anschließend werden Sensor und Basisstation näher zusammengebracht. Eine erneute Kopplung oder ein Zurücksetzen beider Geräte kann erforderlich sein.
Befinden sich Metallflächen, dicke Wände oder andere Funkgeräte zwischen Sender und Empfänger, sollte der Standort verändert werden. Auch ein Kanalwechsel kann helfen.
Die Temperatur ist deutlich zu hoch
Ein zu hoher Wert entsteht häufig durch direkte Sonneneinstrahlung oder Wärmestrahlung von einer Hauswand. Der Sensor sollte an einen schattigen und gut belüfteten Platz versetzt werden.
Die Temperatur weicht von einem anderen Thermometer ab
Zwei Sensoren sollten für einen Vergleich mehrere Stunden direkt nebeneinander liegen. Werden sie an unterschiedlichen Orten aufgestellt, können reale lokale Temperaturunterschiede entstehen.
Eine geringe Abweichung liegt häufig innerhalb der üblichen Messtoleranz. Bei einer sehr großen Abweichung kann ein Sensor beschädigt oder ungeeignet platziert sein.
Die Verbindung bricht regelmäßig ab
Wiederkehrende Ausfälle können auf schwache Batterien, eine zu große Entfernung oder Funkstörungen hindeuten. Der Sensor sollte probeweise näher an die Basisstation gebracht werden. Bleibt die Verbindung dort stabil, ist wahrscheinlich der ursprüngliche Standort problematisch.
Im Batteriefach befindet sich Wasser
Das Gerät wird sofort außer Betrieb genommen und getrocknet. Batterien werden entfernt. Anschließend sollte geprüft werden, ob die Dichtung beschädigt oder der Deckel falsch eingesetzt wurde. Ein Sensor mit eingedrungener Feuchtigkeit kann dauerhaft beschädigt sein.
FAQ – häufig gestellte Fragen zum Außensensor
Wie weit reicht ein Funk-Außensensor?
Die tatsächliche Reichweite hängt vom Modell und von den örtlichen Bedingungen ab. Herstellerangaben beziehen sich meist auf eine freie Sichtverbindung ohne Gebäude, Bäume oder andere Hindernisse. In einem Wohnhaus kann die nutzbare Entfernung deutlich geringer ausfallen.
Massive Wände, Stahlbeton, Metallverkleidungen und Wärmeschutzfenster dämpfen das Signal besonders stark. Für eine zuverlässige Verbindung sollte der Sensor vor der endgültigen Montage am gewünschten Standort getestet werden.
Kann jeder Außensensor mit jeder Wetterstation verbunden werden?
Nein. Die meisten Außensensoren sind nur mit bestimmten Wetterstationen oder Produktserien kompatibel. Eine identische Funkfrequenz reicht nicht aus, weil Hersteller unterschiedliche Übertragungsprotokolle verwenden.
Vor dem Kauf müssen die Modellnummer der Basisstation und die Kompatibilitätsliste des Sensors geprüft werden. Bei Unsicherheit ist ein Original-Ersatzsensor des Herstellers meist die sicherste Wahl.
Darf ein Außensensor im Regen hängen?
Das hängt von der Schutzart und den Herstellerangaben ab. Viele Außensensoren sind gegen Spritzwasser geschützt, aber nicht für dauerhaften starken Regen ausgelegt. Sie sollten unter einem gut belüfteten Schutzdach montiert werden.
Ein Kunststoffbeutel oder eine vollständig geschlossene Box ist keine gute Lösung. Darin kann sich Feuchtigkeit sammeln und die Temperaturmessung wird durch fehlende Luftzirkulation verfälscht.
Warum zeigt der Außensensor in der Sonne eine zu hohe Temperatur an?
Der Sensor misst nicht nur die Lufttemperatur, sondern erwärmt sich durch die Sonnenstrahlung selbst. Das aufgeheizte Gehäuse beeinflusst das Messelement und führt zu einem deutlich zu hohen Wert.
Der Sensor benötigt deshalb einen dauerhaft schattigen und belüfteten Standort. Ein professioneller Strahlungsschutz kann die Messung zusätzlich verbessern.
Welche Batterien eignen sich für einen Außensensor?
Verwendet werden sollten die vom Hersteller empfohlenen Batterietypen. Häufig sind dies hochwertige Alkaline-Batterien. Bei sehr niedrigen Temperaturen können spezielle Lithium-Batterien Vorteile bieten, sofern das Gerät dafür freigegeben ist.
Wiederaufladbare Akkus besitzen häufig eine niedrigere Spannung als Einwegbatterien. Manche Sensoren funktionieren damit trotzdem, andere melden frühzeitig einen niedrigen Batteriestand oder fallen schneller aus.
Wie oft müssen die Batterien gewechselt werden?
Die Laufzeit hängt von Batterietyp, Außentemperatur, Sendeintervall und Geräteausstattung ab. Bei vielen Sensoren reicht ein Batteriesatz mehrere Monate bis über ein Jahr. Starke Kälte und häufige Funkübertragungen können die Laufzeit verkürzen.
Die Batterien sollten nicht erst gewechselt werden, wenn der Sensor vollständig ausfällt. Eine schwache Versorgung kann bereits vorher zu Übertragungsproblemen führen.
Wie genau misst ein Außensensor?
Die Genauigkeit unterscheidet sich je nach Gerät. Für private Anwendungen reicht eine übliche Messtoleranz häufig aus. Entscheidend ist außerdem die korrekte Platzierung. Selbst ein sehr genauer Sensor liefert in direkter Sonne keine repräsentative Außentemperatur.
Wer besonders genaue Werte benötigt, sollte ein kalibrierbares Gerät mit dokumentierter Messtoleranz wählen.
Kann ein Außensensor im Gewächshaus verwendet werden?
Ja, sofern Temperaturbereich und Feuchtigkeitsbeständigkeit geeignet sind. Im Gewächshaus können hohe Temperaturen und eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit auftreten. Der Sensor darf nicht direkt mit Gießwasser besprüht werden.
Eine Alarmfunktion kann vor Frost oder Überhitzung warnen. Bei dichter Bauweise sollte vorher geprüft werden, ob das Funksignal das Gewächshaus zuverlässig verlässt.
Kann man mehrere Außensensoren gleichzeitig verwenden?
Viele Wetterstationen unterstützen zwei oder drei Sensoren. Jeder Sender wird einem eigenen Kanal zugeordnet. Die Basisstation kann anschließend zwischen den Messorten wechseln.
Die maximale Anzahl und die kompatiblen Sensormodelle stehen in der Bedienungsanleitung. Mehr Sensoren als vorgesehen können nicht zuverlässig empfangen werden.
Warum zeigt der Sensor eine andere Luftfeuchtigkeit als die Wetter-App?
Die Wetter-App verwendet Daten einer entfernten Messstation oder eines Wettermodells. Der Außensensor misst direkt am eigenen Standort. Lokale Unterschiede sind daher normal.
Zusätzlich besitzen Feuchtigkeitssensoren eine bestimmte Messtoleranz. Hauswände, Pflanzen, feuchte Böden und geschützte Innenhöfe können die lokale Luftfeuchtigkeit beeinflussen.
Wie hoch sollte ein Außensensor montiert werden?
Für eine allgemeine private Temperaturmessung ist eine Position in ungefähr menschlicher Brust- bis Kopfhöhe häufig praktikabel. Wichtiger als eine exakt festgelegte Höhe sind Schatten, gute Belüftung und ausreichender Abstand zu wärmespeichernden Flächen.
Für meteorologisch vergleichbare Messungen gelten strengere Aufstellungsanforderungen. Im privaten Alltag lässt sich eine vollständig normgerechte Position jedoch nicht immer umsetzen.
Kann ein Außensensor im Kühlschrank oder Gefrierschrank verwendet werden?
Nur wenn der angegebene Messbereich dies erlaubt und das Funksignal das Gehäuse durchdringen kann. Metallische Kühl- und Gefrierschränke schirmen Funkwellen häufig stark ab.
Für solche Anwendungen sind kabelgebundene Fühler oder spezielle Kühlschrankthermometer oft zuverlässiger.
Was ist beim Batteriewechsel zu beachten?
Nach dem Wechsel kann eine erneute Verbindung mit der Basisstation notwendig sein. Häufig sollten zunächst die Batterien des Sensors und anschließend die der Basisstation eingesetzt werden. Die genaue Reihenfolge steht in der Bedienungsanleitung.
Alte und neue Batterien dürfen nicht gemischt werden. Ebenso sollten alle Batterien innerhalb eines Geräts vom gleichen Typ und Hersteller stammen.
Wie lange hält ein Außensensor?
Ein gut geschützter Qualitätssensor kann mehrere Jahre funktionieren. Die Lebensdauer hängt von Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung, Temperaturschwankungen, Batteriezustand und Materialqualität ab.
UV-Strahlung kann Kunststoffgehäuse spröde machen. Eindringendes Wasser und ausgelaufene Batterien gehören zu den häufigsten Ursachen für einen vorzeitigen Defekt.
Außensensor Test bei Stiftung Warentest & Co
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Außensensor Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Außensensoren wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Außensensor Testsieger präsentieren können.
Außensensor Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Außensensor Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zum Außensensor
Ein Außensensor ist eine praktische Erweiterung für ein digitales Thermometer, eine Wetterstation oder ein Smart-Home-System. Bereits ein einfacher Funk-Temperatursensor ermöglicht es, die aktuellen Außenbedingungen bequem von einem Display im Haus aus zu kontrollieren. Kombinierte Thermo-Hygro-Sensoren liefern zusätzlich Informationen zur Luftfeuchtigkeit und eignen sich dadurch für Garten, Gewächshaus, Garage, Kellerzugang und viele weitere Messorte.
Die Auswahl sollte nicht allein nach Preis oder beworbener Funkreichweite erfolgen. Besonders wichtig ist die vollständige Kompatibilität mit der vorhandenen Basisstation. Gleiche Funkfrequenzen bedeuten nicht automatisch, dass zwei Geräte miteinander kommunizieren können. Modellnummer, Übertragungsprotokoll und Herstellerfreigabe müssen zusammenpassen.
Auch der Standort entscheidet wesentlich über die Qualität der Messung. Ein Außensensor gehört an einen schattigen, gut belüfteten und möglichst vor direktem Regen geschützten Platz. Direkte Sonne, aufgeheizte Hauswände, Abluftöffnungen und wärmespeichernde Bodenflächen können die Temperatur deutlich verfälschen. Ein sorgfältig platzierter günstiger Sensor kann deshalb realistischere Werte liefern als ein teures Gerät an einem ungeeigneten Standort.
Für einfache Anwendungen reicht meist ein batteriebetriebener Funk-Außensensor mit Temperaturmessung aus. Wer mehrere Bereiche kontrollieren möchte, sollte auf mehrere Funkkanäle und eine Basisstation mit Unterstützung für zusätzliche Sender achten. Für langfristige Aufzeichnungen, Smartphone-Zugriff und automatische Warnungen sind WLAN- oder Smart-Home-Sensoren besser geeignet. Sie verursachen jedoch höhere Kosten und können von Apps, Benutzerkonten oder Cloud-Diensten abhängig sein.
Eine regelmäßige Kontrolle der Batterien, Dichtungen und Belüftungsöffnungen erhöht die Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Funkabbrüche entstehen häufig nicht durch einen Defekt, sondern durch schwache Batterien, ungünstige Standorte oder abschirmende Bauteile. Eine schrittweise Fehlersuche mit geringerem Abstand zwischen Sender und Basisstation kann die Ursache meist schnell eingrenzen.
Insgesamt ist ein Außensensor eine sinnvolle Anschaffung für alle, die lokale Wetter- und Temperaturwerte genauer beobachten möchten. Das passende Modell sollte die benötigten Messgrößen erfassen, für die vorhandene Empfangseinheit geeignet sein und den Bedingungen am geplanten Montageort standhalten. Werden Kompatibilität, Reichweite, Wetterbeständigkeit und Platzierung sorgfältig berücksichtigt, liefert ein guter Außensensor über lange Zeit nützliche und nachvollziehbare Messwerte.
Zuletzt Aktualisiert am 19.07.2026
Letzte Aktualisierung am 2.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
