Bohrloch- und Rissfüller Test & Ratgeber » 4 x Bohrloch- und Rissfüller Testsieger in 2026

Bohrloch- und Rissfüller Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein Bohrloch- und Rissfüller ist ein besonders praktisches Hilfsmittel für alle, die Dübellöcher, kleine Wandrisse, abgeplatzte Stellen, feine Fugen, beschädigte Putzbereiche oder andere kleinere Unebenheiten in Wänden und Decken sauber ausbessern möchten, denn gerade beim Renovieren, Umziehen, Streichen oder Tapezieren fallen solche Schäden schnell auf und können das Gesamtbild eines Raumes deutlich stören, wenn sie nicht fachgerecht geschlossen, geglättet und für die weitere Bearbeitung vorbereitet werden.

Bohrloch- und Rissfüller Testempfehlung 2026
Baufan Bohrloch- und Rissfüller Weiß 350g I Schnell erhärtende Spachtelmasse...
  • Schnell erhärtende Spachtelmasse
  • Zum schnellen Ausbessern von Dübellöchern und kleinen Rissen im Innenbereich
  • Direkt aus der Tube in das Bohrloch
  • Schnell trocknend

Was ist ein Bohrloch- und Rissfüller?

Ein Bohrloch- und Rissfüller ist eine spezielle Spachtel- oder Reparaturmasse, mit der kleine bis mittlere Beschädigungen in Wänden, Decken, Putzflächen, Beton, Gipskarton oder Mauerwerk geschlossen werden können. Typische Anwendungsfälle sind alte Bohrlöcher nach dem Entfernen von Dübeln, feine Setzrisse, kleine Ausbrüche im Putz, beschädigte Kanten, Nagellöcher, Schraublöcher oder Unebenheiten, die vor dem Streichen oder Tapezieren beseitigt werden sollen.

Der große Vorteil eines solchen Füllers liegt darin, dass er für kleinere Reparaturen meist deutlich einfacher anzuwenden ist als klassischer Putz oder Mörtel. Viele Produkte sind gebrauchsfertig in Tuben, Kartuschen oder kleinen Eimern erhältlich. Dadurch muss nichts angerührt werden, die Masse kann direkt in das Loch oder den Riss eingebracht und anschließend geglättet werden. Für Heimwerker ist das besonders angenehm, weil kleinere Schönheitsreparaturen ohne viel Werkzeug und ohne größere Renovierungserfahrung erledigt werden können.

Bohrloch- und Rissfüller gibt es in unterschiedlichen Varianten. Einige Produkte sind sehr leicht und speziell für Innenräume gedacht. Andere sind fester, schleifbar, überstreichbar oder sogar für den Außenbereich geeignet. Manche Füllmassen härten besonders schnell aus, während andere länger offen bleiben und dadurch sorgfältiger verarbeitet werden können. Entscheidend ist, dass der Füller zum Untergrund und zur Größe der Schadstelle passt.

Im Alltag wird ein Bohrloch- und Rissfüller häufig beim Auszug aus einer Wohnung benötigt. Alte Bilder, Regale, Gardinenstangen, Wandhalterungen oder Lampen hinterlassen oft Bohrlöcher, die vor der Übergabe geschlossen werden sollen. Auch beim Renovieren vor dem Streichen ist ein solcher Füller sinnvoll, weil kleine Löcher und Risse nach einem frischen Anstrich noch stärker auffallen können. Eine glatte Wand wirkt sauberer, hochwertiger und gepflegter.


Warum Bohrlöcher und Risse nicht einfach überstrichen werden sollten

Viele kleine Schäden an Wänden wirken auf den ersten Blick harmlos. Ein kleines Bohrloch, ein feiner Riss oder eine abgeplatzte Putzstelle scheint schnell mit Farbe überdeckt zu sein. In der Praxis funktioniert das aber selten wirklich sauber. Farbe füllt keine tiefen Löcher und gleicht auch keine Risse aus. Nach dem Streichen bleiben Vertiefungen sichtbar, und je nach Lichtfall fallen sie sogar stärker auf als vorher.

Besonders problematisch sind Bohrlöcher, wenn alte Dübel entfernt wurden. Das Loch ist dann oft größer als erwartet, die Ränder sind ausgefranst und der Untergrund bröckelt. Wird einfach darüber gestrichen, bleibt die Vertiefung sichtbar. Bei Tapeten kann sich die Schadstelle ebenfalls abzeichnen oder später aufreißen. Deshalb sollte ein Bohrloch zuerst gereinigt, gefüllt, geglättet und nach dem Trocknen bei Bedarf geschliffen werden.

Auch Risse sollten nicht ignoriert werden. Feine oberflächliche Risse können oft problemlos mit einem geeigneten Rissfüller geschlossen werden. Breitere, wiederkehrende oder arbeitende Risse können dagegen auf Bewegungen im Untergrund hinweisen. In solchen Fällen reicht eine einfache Spachtelmasse eventuell nicht dauerhaft aus. Für normale kleine Renovierungsarbeiten ist ein Bohrloch- und Rissfüller aber eine sehr praktische Lösung.


Vorteile von Bohrloch- und Rissfüllern

Ein großer Vorteil von Bohrloch- und Rissfüllern ist die einfache Anwendung. Viele Produkte sind gebrauchsfertig und können direkt verarbeitet werden. Das spart Zeit, verhindert Mischfehler und reduziert den Schmutz. Gerade bei kleinen Reparaturen lohnt es sich kaum, einen ganzen Sack Spachtelmasse oder Putz anzurühren. Eine Tube oder ein kleiner Becher reicht oft völlig aus.

Ein weiterer Vorteil ist die saubere Dosierung. Bei Tuben kann die Masse direkt in das Bohrloch gedrückt werden. Das ist besonders praktisch bei einzelnen Löchern oder schmalen Rissen. Kartuschen eignen sich gut für längere Risse oder größere Flächen, während Eimerprodukte sinnvoll sind, wenn mehrere Schäden auf einmal ausgebessert werden sollen.

Viele Bohrloch- und Rissfüller sind nach dem Trocknen überstreichbar. Das ist wichtig, wenn die Wand anschließend gestrichen oder tapeziert werden soll. Einige Produkte lassen sich zusätzlich schleifen. Dadurch kann die reparierte Stelle besonders glatt angepasst werden. Gerade bei glatten Innenwänden ist das ein wichtiger Punkt, weil selbst kleine Unebenheiten nach einem neuen Anstrich sichtbar bleiben können.

Auch die Vielseitigkeit spricht für solche Produkte. Je nach Zusammensetzung können sie auf Putz, Beton, Mauerwerk, Gipskarton, Kalkzementputz oder alten Spachtelflächen verwendet werden. Für den Innenbereich reichen häufig einfache Reparaturfüller. Für feuchte Räume oder Außenbereiche sollte dagegen ein ausdrücklich geeigneter Füller verwendet werden.


Nachteile und mögliche Grenzen

Ein Bohrloch- und Rissfüller ist nicht für jede Schadstelle geeignet. Sehr große Löcher, tiefe Ausbrüche, lockerer Putz, feuchte Wände oder statisch relevante Risse sollten nicht einfach mit einer kleinen Tube verschlossen werden. Wenn der Untergrund instabil ist, hält auch die beste Füllmasse nicht dauerhaft. In solchen Fällen muss zuerst die Ursache geklärt und der Untergrund tragfähig vorbereitet werden.

Ein weiterer Nachteil ist, dass manche Produkte beim Trocknen leicht schrumpfen können. Das bedeutet, dass eine gefüllte Stelle nach dem Trocknen wieder etwas einsackt. Bei tieferen Bohrlöchern kann deshalb ein zweiter Auftrag notwendig sein. Wer sofort zu viel Masse aufträgt, bekommt oft eine unsaubere Oberfläche oder eine längere Trocknungszeit.

Auch die Farbe der getrockneten Masse kann eine Rolle spielen. Viele Füller trocknen weiß oder hellgrau aus. Auf weißen Wänden ist das praktisch, auf farbigen Wänden kann die Stelle aber sichtbar bleiben, wenn nicht nachgestrichen wird. Wer eine perfekt gleichmäßige Wand möchte, muss die reparierte Stelle nach dem Trocknen meist überarbeiten.

Zudem unterscheiden sich die Produkte stark in ihrer Verarbeitung. Manche Füller sind sehr weich und leicht zu verstreichen, aber weniger belastbar. Andere sind härter und stabiler, lassen sich dafür schwerer glätten. Deshalb sollte man nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf Einsatzbereich, Untergrund, Trocknungszeit und Überarbeitbarkeit.


Wichtige Kaufkriterien bei Bohrloch- und Rissfüllern

Beim Kauf eines Bohrloch- und Rissfüllers sollte zuerst geklärt werden, wo das Produkt eingesetzt werden soll. Für Innenwände reicht meist ein klassischer Innenraumfüller. Für Außenbereiche, Keller, Bad oder feuchte Räume sollte der Füller ausdrücklich für diese Bedingungen geeignet sein. Ein normaler Innenfüller kann bei Feuchtigkeit aufweichen, reißen oder seine Haftung verlieren.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Größe der Schadstelle. Für kleine Bohrlöcher und Nagellöcher ist eine Tube besonders praktisch. Für längere Risse, mehrere Löcher oder größere Ausbesserungen lohnt sich eher ein Becher, Eimer oder Pulverprodukt. Pulver muss zwar angerührt werden, ist bei größeren Mengen aber häufig ergiebiger und günstiger.

Auch die Trocknungszeit ist entscheidend. Schnelltrocknende Füller sind praktisch, wenn die Wand zügig gestrichen werden soll. Sie lassen aber weniger Zeit für Korrekturen. Langsamer trocknende Produkte sind angenehmer, wenn sauber gespachtelt und geglättet werden muss. Wer wenig Erfahrung hat, profitiert oft von einer Masse, die sich etwas länger bearbeiten lässt.

Die Schleifbarkeit ist besonders wichtig bei glatten Wänden. Wenn die Reparaturstelle nach dem Trocknen geschliffen werden kann, lässt sie sich besser an die Umgebung anpassen. Bei strukturiertem Putz ist das weniger wichtig, weil die Oberfläche ohnehin unregelmäßig ist. Bei glatten Wänden, Decken und Trockenbauflächen sollte ein schleifbarer Füller bevorzugt werden.

Zusätzlich sollte geprüft werden, ob der Füller überstreichbar, tapezierbar und für den gewünschten Untergrund geeignet ist. Nicht jeder Füller haftet gleich gut auf jedem Material. Besonders bei Gipskarton, Beton, Altputz oder stark saugenden Untergründen kann eine passende Vorbereitung nötig sein.


Bohrloch- und Rissfüller Bestseller Platz 2 – 4


Unterschiedliche Arten von Bohrloch- und Rissfüllern

Gebrauchsfertiger Bohrlochfüller aus der Tube

Der gebrauchsfertige Bohrlochfüller aus der Tube ist die einfachste Variante für kleine Reparaturen im Innenbereich. Er eignet sich besonders für einzelne Dübellöcher, Nagellöcher, kleine Schraublöcher und feine Beschädigungen in Wandflächen. Die Anwendung ist unkompliziert: Die Tube wird geöffnet, die Masse direkt in das Loch gedrückt und anschließend mit einem Spachtel, einer Kelle oder einem glatten Kunststoffwerkzeug abgezogen.

Der größte Vorteil dieser Variante ist die schnelle Einsatzbereitschaft. Es muss nichts gemischt werden, und die benötigte Menge lässt sich gut dosieren. Das ist ideal für Mieter, die beim Auszug einige Bohrlöcher schließen möchten, oder für Heimwerker, die nach dem Entfernen von Regalen, Bildern oder Wandhalterungen eine saubere Oberfläche herstellen wollen.

Ein Nachteil ist die begrenzte Menge. Für viele Löcher oder größere Ausbesserungen kann eine Tube schnell leer sein. Außerdem sind Tubenfüller je nach Produkt nicht immer für tiefe Löcher oder stark beanspruchte Stellen geeignet. Bei tieferen Bohrlöchern sollte die Masse schichtweise eingebracht werden, damit sie ordentlich trocknen kann und nicht einsackt.

Rissfüller aus der Kartusche

Rissfüller aus der Kartusche wird ähnlich wie Acryl oder Silikon mit einer Kartuschenpistole verarbeitet. Diese Variante eignet sich gut für längere Risse, schmale Fugen, Anschlussbereiche oder lineare Schadstellen. Die Masse kann gleichmäßig in den Riss eingebracht werden und lässt sich anschließend mit einem Spachtel glätten.

Der Vorteil einer Kartusche liegt in der sauberen und kontrollierten Verarbeitung über längere Strecken. Wenn sich beispielsweise ein Riss entlang einer Wand- oder Deckenkante zieht, ist eine Kartusche oft praktischer als eine Tube oder ein Eimer. Zudem kann die Spitze der Kartusche je nach Rissbreite zugeschnitten werden, wodurch die Dosierung besser angepasst werden kann.

Wichtig ist die Abgrenzung zu Silikon. Silikon ist nicht überstreichbar und daher für viele Wandreparaturen ungeeignet. Für Risse in Wänden sollte meist ein überstreichbarer Acryl- oder spezieller Rissfüller verwendet werden. Wer später streichen möchte, muss unbedingt darauf achten, dass das Produkt für Farbe geeignet ist.

Spachtelmasse als Pulver zum Anrühren

Pulverförmige Spachtelmasse ist besonders geeignet, wenn mehrere Bohrlöcher, größere Ausbrüche oder breitere Risse geschlossen werden sollen. Sie wird mit Wasser angerührt und anschließend mit einem Spachtel aufgetragen. Diese Variante ist meist ergiebiger als Tubenprodukte und eignet sich gut für Renovierungsarbeiten, bei denen größere Flächen vorbereitet werden müssen.

Der Vorteil liegt in der Flexibilität. Die Konsistenz kann beim Anrühren je nach Bedarf etwas angepasst werden. Für tiefere Löcher kann die Masse etwas fester angerührt werden, für feinere Ausbesserungen etwas geschmeidiger. Allerdings braucht man etwas Erfahrung, damit die Mischung nicht zu flüssig oder zu trocken wird.

Ein Nachteil ist der höhere Aufwand. Man benötigt ein sauberes Gefäß, Wasser, Rührwerkzeug und muss die Verarbeitungszeit beachten. Angerührte Spachtelmasse kann nicht unbegrenzt stehen bleiben. Sie beginnt nach einer gewissen Zeit abzubinden und sollte dann nicht mehr verarbeitet werden. Für sehr kleine Reparaturen ist Pulver deshalb oft umständlicher als eine gebrauchsfertige Tube.

Leichtspachtel

Leichtspachtel ist eine besonders leichte Füllmasse, die häufig für kleinere Wand- und Deckenreparaturen verwendet wird. Sie lässt sich meist sehr einfach verarbeiten, schrumpft oft weniger stark und ist angenehm zu glätten. Viele Leichtspachtel eignen sich gut für Innenräume, insbesondere für kleine Löcher, feine Risse und oberflächliche Ausbesserungen.

Der Vorteil von Leichtspachtel liegt in der einfachen Handhabung. Die Masse ist oft cremig, gut formbar und lässt sich ohne großen Druck verteilen. Dadurch eignet sie sich auch für weniger erfahrene Heimwerker. Zudem kann Leichtspachtel bei kleinen Löchern manchmal in einem Arbeitsgang ausreichend sein.

Für stark belastete Bereiche oder sehr tiefe Schadstellen ist Leichtspachtel jedoch nicht immer die beste Wahl. Er ist zwar praktisch und sauber, aber nicht jeder Leichtspachtel erreicht die Festigkeit klassischer Spachtelmassen. Deshalb sollte man genau prüfen, für welche Lochgrößen und Untergründe das Produkt freigegeben ist.

Gipsbasierter Füller

Gipsbasierte Füller sind im Innenbereich sehr verbreitet. Sie eignen sich gut für mineralische Untergründe, Gipsputz, Trockenbau und viele Wandflächen im Wohnbereich. Gips lässt sich relativ gut verarbeiten, wird ausreichend hart und kann nach dem Trocknen meist geschliffen und überstrichen werden.

Diese Füller sind besonders sinnvoll, wenn eine glatte Oberfläche hergestellt werden soll. Sie können gut gespachtelt und nachbearbeitet werden. Für Wohnräume, Flure, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer sind gipsbasierte Produkte häufig eine solide Wahl. Bei tiefen Löchern sollte jedoch auch hier schichtweise gearbeitet werden.

Gips hat aber klare Grenzen bei Feuchtigkeit. In dauerfeuchten Bereichen oder im Außenbereich ist gipsbasierte Spachtelmasse meistens ungeeignet. Dort können zementäre oder spezielle feuchtigkeitsbeständige Füller besser sein. Wer im Bad arbeitet, sollte genau prüfen, ob das Produkt für Feuchträume geeignet ist.

Zementärer Reparaturfüller

Zementäre Reparaturfüller sind robuster und eher für harte mineralische Untergründe, Beton, Mauerwerk, Außenbereiche oder feuchtebeständigere Reparaturen gedacht. Sie sind meist stabiler als einfache Innenraumfüller und eignen sich besser für Stellen, die stärker belastet werden oder wetterfest sein müssen.

Der Vorteil liegt in der Festigkeit und Widerstandsfähigkeit. Zementäre Massen können für größere Ausbrüche, tiefere Fehlstellen und robustere Reparaturen verwendet werden. Sie sind aber nicht so fein und leicht zu glätten wie viele Innenraumspachtel. Für eine sehr glatte Wohnraumwand kann anschließend noch ein Feinspachtel nötig sein.

Diese Produkte sind besonders sinnvoll im Keller, an Betonflächen, an Außenwänden oder bei mineralischen Untergründen, bei denen ein einfacher Tubenfüller nicht ausreicht. Für kleine Bohrlöcher im Wohnzimmer wäre ein zementärer Füller meist überdimensioniert und unnötig aufwendig.

Acrylbasierter Rissfüller

Acrylbasierte Rissfüller werden häufig verwendet, wenn Risse oder Anschlussfugen überstrichen werden sollen. Acryl bleibt je nach Produkt leicht flexibel und kann kleinere Bewegungen besser aufnehmen als harte Spachtelmasse. Das ist besonders bei Anschlussbereichen zwischen Wand und Decke, an Türrahmen, Sockelleisten oder Übergängen interessant.

Der große Vorteil von Acryl ist die Überstreichbarkeit. Im Gegensatz zu Silikon kann Acryl nach dem Trocknen meist mit Wandfarbe überarbeitet werden. Dadurch eignet es sich gut für sichtbare Innenbereiche. Es sollte aber nicht mit dauerhaft wasserbelasteten Fugen verwechselt werden. Für Dusche, Badewanne oder stark nasse Bereiche ist Silikon meist die bessere Wahl, aber Silikon ist wiederum nicht ideal für überstreichbare Wandrisse.

Bei Rissen in Wandflächen kann Acryl sinnvoll sein, wenn der Riss minimal arbeitet. Bei tiefen oder breiten Rissen sollte jedoch geprüft werden, ob zusätzlich ein Fugenband, Armierungsband oder eine andere Lösung nötig ist. Einfache Acrylmasse kann keine größeren Bauwerksbewegungen dauerhaft stoppen.

Feinspachtel für glatte Oberflächen

Feinspachtel wird verwendet, wenn eine besonders glatte Oberfläche erreicht werden soll. Er eignet sich weniger für sehr tiefe Löcher, sondern eher für die abschließende Feinbearbeitung nach dem Füllen. Wenn ein Bohrloch bereits grob geschlossen wurde, kann eine dünne Schicht Feinspachtel helfen, die Stelle perfekt an die umgebende Wand anzupassen.

Diese Variante ist besonders wichtig vor hochwertigen Anstrichen, bei glatten Wänden oder bei Lichtverhältnissen, die Unebenheiten sichtbar machen. Seitliches Licht, große Fenster oder glatte Dispersionsfarbe zeigen jede kleine Erhebung. Ein gut geschliffener Feinspachtel kann hier den Unterschied zwischen einer sichtbar reparierten Stelle und einer unauffälligen Wand machen.

Feinspachtel erfordert allerdings etwas Geduld. Die Masse sollte dünn aufgetragen, sauber abgezogen, vollständig getrocknet und anschließend fein geschliffen werden. Für schnelle Ausbesserungen ist das aufwendiger, liefert aber deutlich bessere Ergebnisse.


Alternativen zu Bohrloch- und Rissfüllern

Klassische Spachtelmasse

Klassische Spachtelmasse ist die naheliegendste Alternative zum speziellen Bohrloch- und Rissfüller. Sie wird häufig als Pulver verkauft und mit Wasser angerührt. Für größere Renovierungsarbeiten ist sie oft günstiger und ergiebiger als kleine Tubenprodukte. Sie eignet sich besonders dann, wenn viele Löcher, Unebenheiten oder Wandstellen bearbeitet werden müssen.

Der Nachteil liegt im höheren Aufwand. Wer nur ein oder zwei Bohrlöcher schließen möchte, muss trotzdem anrühren, Werkzeug reinigen und Reste entsorgen. Für größere Flächen oder mehrere Räume ist klassische Spachtelmasse aber oft die sinnvollere Wahl.

Fertigspachtel im Eimer

Fertigspachtel im Eimer ist eine komfortable Alternative für alle, die keine Pulvermasse anrühren möchten, aber mehr Material benötigen als eine Tube bietet. Er ist direkt gebrauchsfertig, lässt sich mit einem Spachtel entnehmen und eignet sich für mehrere Reparaturstellen.

Diese Lösung ist besonders praktisch beim Renovieren einer ganzen Wohnung. Alte Bohrlöcher, kleine Risse und Unebenheiten können nacheinander bearbeitet werden. Der Eimer sollte nach Gebrauch gut verschlossen werden, damit die Masse nicht austrocknet. Für gelegentliche Kleinreparaturen kann ein großer Eimer allerdings zu viel sein.

Reparaturmörtel

Reparaturmörtel ist eine Alternative für größere, tiefere und robustere Ausbesserungen. Er wird häufig bei Mauerwerk, Beton, Putzschäden oder Außenbereichen verwendet. Wenn ein Loch deutlich größer ist als ein normales Bohrloch, reicht ein einfacher Wandfüller oft nicht mehr aus. Dann kann Reparaturmörtel stabiler und dauerhafter sein.

Für feine Innenwände ist Reparaturmörtel aber oft zu grob. Die Oberfläche muss nach dem Aushärten meist zusätzlich gespachtelt oder geglättet werden. Er ist also eher eine Lösung für substanzielle Reparaturen als für kleine kosmetische Ausbesserungen.

Acryl für Anschlussfugen

Acryl ist eine gute Alternative für Fugen und leichte Risse an Übergängen. Es eignet sich vor allem dort, wo eine gewisse Flexibilität benötigt wird und die Stelle später überstrichen werden soll. Typische Einsatzbereiche sind Wand-Decken-Anschlüsse, Sockelleisten, Türrahmen oder kleine Anschlussfugen.

Für tiefe Bohrlöcher ist Acryl dagegen nicht ideal. Es kann zwar Löcher füllen, ist dafür aber nicht primär gedacht. Bohrlöcher sollten besser mit einer passenden Spachtel- oder Füllmasse geschlossen werden. Acryl ist eher eine Ergänzung als ein vollständiger Ersatz.

Renoviervlies oder Armierungsband

Bei wiederkehrenden oder längeren Rissen kann ein reiner Rissfüller manchmal nicht ausreichen. In solchen Fällen können Renoviervlies, Glasfaserband oder Armierungsband helfen, die Oberfläche zu stabilisieren. Diese Materialien werden meist in Spachtelmasse eingebettet und reduzieren das Risiko, dass der Riss sofort wieder sichtbar wird.

Diese Alternative ist aufwendiger, aber bei problematischen Rissen oft sinnvoller. Besonders bei Trockenbau, Übergängen verschiedener Materialien oder alten Putzflächen kann eine Armierung die bessere Lösung sein. Für ein einfaches Dübel- oder Nagelloch ist sie natürlich nicht nötig.

Komplette Neuverspachtelung der Wand

Wenn eine Wand sehr viele Löcher, Risse, Dellen und Unebenheiten hat, kann es sinnvoller sein, nicht jede Stelle einzeln zu flicken, sondern die Fläche großflächig zu spachteln. Das ist deutlich aufwendiger, liefert aber bei stark beschädigten Wänden meist das bessere Ergebnis. Besonders vor glatten Anstrichen oder hochwertigen Tapeten kann eine komplette Flächenspachtelung sinnvoll sein.

Für Laien ist diese Arbeit anspruchsvoller, weil große Flächen gleichmäßig gespachtelt und geschliffen werden müssen. Wer nur normale Gebrauchsspuren beseitigen möchte, kommt mit einem Bohrloch- und Rissfüller besser zurecht. Bei stark beschädigten Wänden ist die großflächige Lösung jedoch realistischer.


Bohrloch- und Rissfüller Bestseller Platz 5 – 10

Bestseller Nr. 5
Feinspachtel weiß 300g mit Spachtelset innen & aussen - Wand & Decke...
  • DICHTON Feinspachtel Set inkl. Japanspachtel für innen und aussen, geeignet für Wand- und...
  • VIELFÄLTIG: universell einsetzbar auf mineralischen Untergründen, Holz und gestrichenen Flächen
  • TOP-Eigenschaften: weiß, universell, gebrauchsfertig, einfache Verarbeitung, lösemittelfrei, gute...
  • ZUSATZPRODUKTE von DICHTON: D.50W Fertigspachtel / D.70W Innenmat Wandfarbe / D.73W Innenplus...
AngebotBestseller Nr. 6
Baufan Bohrloch- und Rissfüller Weiß 750g I Schnell erhärtende Spachtelmasse...
  • Spezielle, schnell erhärtende, weiße Zement-Spachtelmasse mit extrem guten Klebe- und...
  • um Ausbessern von Rissen und Löchern auf nahezu allen Untergründen im Außen- und Innenbereich
  • Haftet sogar auf glasierten Fliesen
  • 30 Minuten Verarbeitungszeit
Bestseller Nr. 7
Sugelary Wandreparaturcreme, Fertig Spachtelmasse Weiß Wand, Effektiv...
  • Professionelle Spachtelmasse Weiß Wand: Diese neue verbesserte Wand füller ist eine...
  • Grüne und Umweltfreundliche Spachtelmasse: Unsere spachtelmasse weiß wand besteht aus pflanzlichem...
  • Anti-Feuchtigkeit & Anti-Riss: Unsere Wand reparatur creme ist eine hochdichte weiße Creme mit...
  • Einfach zu Bedienen: Sie erhalten ein einfaches Set mit 1 x Wand reparatur paste (100 g), 1 x...
Bestseller Nr. 8
Baufan 4016215101421 Bohrloch- und Rissfüller Spachtelmasse, weiß & KWB...
  • Produkt 1: Schnell erhärtende Spachtelmasse
  • Produkt 1: Zum schnellen Ausbessern von Dübellöchern und kleinen Rissen im Innenbereich
  • Produkt 1: Direkt aus der Tube in das Bohrloch
  • Produkt 1: Schnell trocknend
Bestseller Nr. 9
Baufan Rauhfaser Reparatur Spachtel - 330g, weiß I modellierbare Rauhfaser...
  • passt sich optimal der Rauhfaser-Körnung an, gebrauchsfertig, schnelltrocknend
  • lösungsmittelfrei, für innen
  • nach ca. 1 Stunde überstreichbar
Bestseller Nr. 10
Baufan 4016215101421 Bohrloch- und Rissfüller Spachtelmasse, weiß & HELPMATE...
  • Produkt 1: Schnell erhärtende Spachtelmasse
  • Produkt 1: Zum schnellen Ausbessern von Dübellöchern und kleinen Rissen im Innenbereich
  • Produkt 1: Direkt aus der Tube in das Bohrloch
  • Produkt 1: Schnell trocknend

Beliebte Bohrloch- und Rissfüller im Überblick

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurzbeschreibung
Molto Reparatur MoltofillMoltoca. 5 bis 12 EuroBekannte Reparaturspachtelmasse für kleinere Wand- und Deckenreparaturen im Innenbereich, gut geeignet für Bohrlöcher, Risse und kleinere Ausbesserungen.
MEM Riss- und FugendichtMEMca. 6 bis 12 EuroGeeignet für Risse und Anschlussfugen, besonders interessant bei überstreichbaren Reparaturen an Wand- und Deckenbereichen.
Knauf Rotband FlächenspachtelKnaufca. 8 bis 20 EuroFertigspachtel für Innenflächen, geeignet für glatte Ausbesserungen und Renovierungsarbeiten an Putz- und Gipsuntergründen.
Decotric FertigspachtelDecotricca. 4 bis 10 EuroGebrauchsfertige Spachtelmasse für kleinere Reparaturen, praktisch bei Renovierungen und zum Glätten von Unebenheiten.
Pattex Wand & Decke ReparaturspachtelPattexca. 5 bis 12 EuroPraktische Reparaturmasse für Wand- und Deckenflächen, häufig genutzt für kleine Schäden, Löcher und Risse im Innenbereich.
Pufas LeichtspachtelPufasca. 5 bis 15 EuroLeicht zu verarbeitender Spachtel für kleine Ausbesserungen, gut geeignet für Heimwerker und schnelle Renovierungsarbeiten.
Fischer BohrlochretterFischerca. 5 bis 10 EuroSpezielles Produkt zur Reparatur ausgerissener Bohrlöcher und zur Wiederherstellung eines tragfähigeren Befestigungspunktes.
Soudal Acryl DichtstoffSoudalca. 2 bis 6 EuroÜberstreichbarer Acryl-Dichtstoff für Anschlussfugen und kleinere Risse, besonders geeignet an Übergängen und Kanten.

So wird ein Bohrloch richtig gefüllt

Damit ein Bohrloch sauber geschlossen wird, sollte zuerst der alte Dübel entfernt werden. Bleibt der Dübel in der Wand, kann die Füllmasse nicht ordentlich haften und die Stelle bleibt instabil. Der Dübel lässt sich oft mit einer Schraube herausziehen. Dazu wird die Schraube leicht in den Dübel gedreht und anschließend vorsichtig herausgezogen.

Danach sollte das Loch gereinigt werden. Staub, Putzreste und lose Teile verhindern eine gute Haftung. Kleine Löcher können ausgeklopft, ausgesaugt oder mit einem Pinsel gereinigt werden. Bei bröseligem Untergrund sollte alles Lose entfernt werden, auch wenn das Loch dadurch zunächst etwas größer wird. Eine tragfähige Reparatur ist wichtiger als ein oberflächlich kleines Loch.

Nun wird der Bohrlochfüller eingebracht. Die Masse sollte nicht nur oberflächlich auf das Loch gestrichen, sondern wirklich in die Vertiefung gedrückt werden. Bei tiefen Löchern kann es sinnvoll sein, in mehreren Schichten zu arbeiten. Die Oberfläche wird anschließend mit einem Spachtel glatt abgezogen. Überschüssige Masse sollte direkt entfernt werden, solange sie noch weich ist.

Nach dem Trocknen wird geprüft, ob die Stelle eingesackt ist. Falls ja, wird eine zweite dünne Schicht aufgetragen. Anschließend kann die Fläche bei Bedarf geschliffen und überstrichen werden. Für ein sauberes Ergebnis sollte die Reparaturstelle nicht zu früh gestrichen werden, da feuchte Füllmasse Farbe ungleichmäßig aufnehmen kann.


So werden Risse in der Wand ausgebessert

Bei Rissen kommt es zuerst auf die Art des Risses an. Ein feiner oberflächlicher Haarriss lässt sich oft relativ einfach füllen. Ein breiter, tiefer oder wiederkehrender Riss sollte genauer betrachtet werden. Wenn ein Riss immer wieder auftritt, kann Bewegung im Untergrund vorhanden sein. Dann reicht eine einfache Füllmasse eventuell nicht dauerhaft aus.

Vor dem Füllen sollte der Riss leicht geöffnet werden. Das klingt zunächst unlogisch, ist aber sinnvoll. Wenn der Riss nur oberflächlich zugeschmiert wird, haftet die Masse schlecht und kann später wieder herausbrechen. Mit einem Spachtel oder Cuttermesser kann der Riss vorsichtig V-förmig erweitert werden. Lose Bestandteile werden entfernt und der Bereich wird entstaubt.

Danach wird der Rissfüller eingebracht. Bei sehr feinen Rissen eignet sich eine geschmeidige Spachtelmasse oder ein überstreichbarer Acryl-Rissfüller. Bei breiteren Rissen kann eine festere Spachtelmasse notwendig sein. Die Oberfläche wird glatt abgezogen und nach dem Trocknen kontrolliert. Bei Bedarf folgt eine zweite Schicht.

Wenn der Riss länger ist oder an einer kritischen Stelle sitzt, kann ein Armierungsband sinnvoll sein. Dieses wird in die Spachtelmasse eingebettet und anschließend überspachtelt. Dadurch wird die Oberfläche stabiler. Besonders bei Trockenbau oder Übergängen verschiedener Materialien ist diese Methode oft besser als reines Zuschmieren.


Untergründe: Worauf muss man achten?

Bei Putzwänden sind Bohrloch- und Rissfüller meistens gut einsetzbar, solange der Putz tragfähig ist. Bröckeliger oder sandender Putz muss gründlich vorbereitet werden. Lose Stellen werden entfernt, stark saugende Bereiche können je nach Produkt eine Grundierung benötigen. Ohne Vorbereitung kann die Füllmasse schlecht haften oder ungleichmäßig trocknen.

Bei Beton ist der Untergrund sehr hart und wenig saugend. Kleine Bohrlöcher können mit geeigneter Spachtelmasse gefüllt werden. Größere Ausbrüche brauchen eventuell eine robustere Reparaturmasse. Betonflächen sind oft glatter, weshalb sorgfältiges Abziehen und Schleifen wichtig ist.

Gipskarton ist empfindlicher als massive Wand. Bohrlöcher können ausfransen, und bei größeren Schäden muss eventuell ein spezieller Trockenbauspachtel verwendet werden. Kleine Löcher lassen sich gut schließen, aber bei ausgebrochenen Plattenstellen ist mehr Sorgfalt nötig. Bei Rissen in Gipskartonfugen sollte oft mit Fugendeckstreifen oder Armierungsband gearbeitet werden.

Bei alten Wänden ist Vorsicht geboten. Altputz kann lose, sandig oder mehrfach überstrichen sein. Hier sollte nicht nur die sichtbare Schadstelle, sondern auch der umliegende Bereich geprüft werden. Wenn der Putz hohl klingt oder abplatzt, reicht ein kleiner Füller nicht aus. Dann muss die schadhafte Stelle größerflächig saniert werden.


Bohrloch- und Rissfüller vor dem Streichen

Vor dem Streichen ist die sorgfältige Ausbesserung von Bohrlöchern und Rissen besonders wichtig. Frische Farbe macht Wände zwar optisch sauberer, kaschiert aber keine Vertiefungen. Im Gegenteil: Durch gleichmäßige Farbe und seitlichen Lichteinfall können schlecht gespachtelte Stellen deutlicher sichtbar werden.

Nach dem Füllen sollte die Masse vollständig trocknen. Die Trocknungszeit hängt von Produkt, Schichtdicke, Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Kleine Bohrlöcher trocknen meist schneller als tiefe Ausbrüche. Wer zu früh streicht, riskiert Flecken, Ränder oder eine ungleichmäßige Farbaufnahme.

Nach dem Trocknen wird die Stelle geschliffen. Dafür eignet sich feines Schleifpapier oder ein Schleifschwamm. Ziel ist nicht, die ganze Umgebung abzutragen, sondern die Reparaturstelle bündig anzugleichen. Danach wird der Schleifstaub entfernt. Bei stark saugenden Spachtelstellen kann ein Tiefgrund oder eine Vorbehandlung sinnvoll sein, damit die Wandfarbe später gleichmäßig deckt.


Bohrloch- und Rissfüller beim Auszug aus der Wohnung

Beim Auszug aus einer Mietwohnung spielen Bohrlöcher oft eine große Rolle. Bilder, Spiegel, Regale, TV-Halterungen, Gardinenstangen und Lampen hinterlassen sichtbare Löcher. Ob und wie diese geschlossen werden müssen, hängt vom Mietvertrag, Zustand der Wohnung und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Praktisch gesehen ist es aber fast immer sinnvoll, offensichtliche Löcher sauber zu entfernen, wenn die Wand ordentlich übergeben werden soll.

Wichtig ist, nicht hektisch kurz vor der Übergabe alle Löcher grob zuzuschmieren. Frische, ungeschliffene Spachtelstellen sehen oft schlimmer aus als das ursprüngliche Loch. Besser ist es, rechtzeitig zu arbeiten. Dübel entfernen, Löcher reinigen, Füller auftragen, trocknen lassen, nacharbeiten, schleifen und bei Bedarf überstreichen. So wirkt das Ergebnis deutlich sauberer.

Bei weißen Wänden kann ein weiß trocknender Füller kleine Stellen manchmal ausreichend kaschieren. Perfekt wird es aber meist erst mit einem passenden Anstrich. Bei farbigen Wänden reicht Füllen allein selten aus, weil die helle Spachtelstelle sichtbar bleibt. Dann muss zumindest punktuell oder flächig nachgestrichen werden.


Häufige Fehler bei der Anwendung

Ein häufiger Fehler ist das Füllen auf staubigem oder losem Untergrund. Wenn im Loch noch Bohrmehl, Putzreste oder bröselige Bestandteile sitzen, haftet die Masse schlecht. Das Ergebnis kann später herausbrechen oder beim Schleifen wieder abplatzen. Deshalb ist Reinigen keine Nebensache, sondern ein wichtiger Arbeitsschritt.

Ein weiterer Fehler ist zu viel Material auf einmal. Gerade bei tiefen Löchern wird die Masse oft dick aufgetragen. Dadurch verlängert sich die Trocknungszeit und die Oberfläche kann einsacken oder reißen. Besser ist es, tiefe Stellen schichtweise zu füllen. Das dauert etwas länger, ergibt aber ein stabileres und saubereres Ergebnis.

Auch ungeduldiges Überstreichen ist problematisch. Wenn die Füllmasse noch feucht ist, kann die Farbe ungleichmäßig trocknen. Außerdem kann sich die Reparaturstelle später abzeichnen. Deshalb sollte die angegebene Trocknungszeit ernst genommen werden.

Ein weiterer typischer Fehler ist die falsche Produktwahl. Innenfüller im Außenbereich, Silikon auf überstreichbaren Wandflächen oder weicher Leichtspachtel in stark belasteten Bereichen führen oft zu schlechten Ergebnissen. Wer den Einsatzbereich beachtet, vermeidet viele Probleme.


FAQ zu Bohrloch- und Rissfüllern

Kann man Bohrlöcher einfach mit Zahnpasta füllen?

Zahnpasta wird zwar manchmal als Notlösung genannt, ist aber keine saubere oder dauerhafte Reparaturmethode. Sie ist nicht dafür gemacht, Wandlöcher stabil zu schließen, kann schrumpfen, bröckeln oder sich verfärben. Für eine ordentliche Renovierung sollte ein richtiger Bohrlochfüller oder eine geeignete Spachtelmasse verwendet werden. Der Aufwand ist kaum größer, das Ergebnis aber deutlich besser und haltbarer.

Muss der Dübel vor dem Füllen entfernt werden?

Ja, der Dübel sollte in der Regel entfernt werden. Wenn er in der Wand bleibt, wird das Loch nicht richtig gefüllt, und die Oberfläche kann später instabil oder sichtbar bleiben. Am besten dreht man eine Schraube leicht in den Dübel und zieht ihn vorsichtig heraus. Danach werden lose Reste entfernt und das Loch gereinigt. Erst dann sollte die Füllmasse eingebracht werden.

Wie lange muss Bohrlochfüller trocknen?

Die Trocknungszeit hängt vom Produkt, der Tiefe des Lochs, der Schichtdicke und den Raumverhältnissen ab. Kleine oberflächliche Löcher können relativ schnell trocknen, während tiefe Bohrlöcher deutlich länger benötigen. Es ist sinnvoll, die Herstellerangaben zu beachten und die Stelle erst weiterzubearbeiten, wenn sie vollständig trocken ist. Wer zu früh schleift oder streicht, riskiert unsaubere Ergebnisse.

Kann man Bohrloch- und Rissfüller überstreichen?

Viele Bohrloch- und Rissfüller sind überstreichbar, aber nicht alle. Deshalb sollte vor dem Kauf auf die Produktangabe geachtet werden. Besonders bei Acryl, Spachtelmasse und Wandfüllern ist Überstreichbarkeit häufig gegeben. Silikon ist dagegen normalerweise nicht überstreichbar und daher für Wandrisse, die später gestrichen werden sollen, meist ungeeignet.

Warum sinkt die gefüllte Stelle nach dem Trocknen ein?

Das passiert häufig, wenn das Loch tief ist oder zu viel Masse in einem Arbeitsgang eingebracht wurde. Viele Füllmassen verlieren beim Trocknen etwas Volumen. Dadurch entsteht eine kleine Vertiefung. In diesem Fall sollte nach dem vollständigen Trocknen eine zweite dünne Schicht aufgetragen werden. Danach kann die Fläche geschliffen und gestrichen werden.

Welcher Füller ist für Risse in der Wand geeignet?

Für feine oberflächliche Risse eignet sich ein überstreichbarer Rissfüller, Acrylfüller oder eine feine Spachtelmasse. Bei breiteren oder wiederkehrenden Rissen kann zusätzlich ein Armierungsband notwendig sein. Wenn der Riss immer wieder auftritt oder größer wird, sollte die Ursache geprüft werden. Ein einfacher Füller kann Bewegungen im Baukörper nicht dauerhaft stoppen.

Kann man Bohrlochfüller im Außenbereich verwenden?

Nur wenn das Produkt ausdrücklich für den Außenbereich geeignet ist. Viele einfache Tubenfüller sind für Innenräume gedacht und nicht wetterfest. Im Außenbereich wirken Feuchtigkeit, Temperaturwechsel und Frost auf die Reparaturstelle ein. Dafür sollte ein robuster, witterungsbeständiger Reparaturfüller oder Mörtel verwendet werden.

Muss man nach dem Füllen schleifen?

Bei glatten Wänden ist Schleifen meistens sinnvoll, damit die reparierte Stelle nicht sichtbar bleibt. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche mit feinem Schleifpapier bündig geglättet. Bei rauem Strukturputz ist Schleifen weniger wichtig oder sogar ungünstig, weil die Struktur sonst beschädigt wird. Dort sollte die Oberfläche eher passend modelliert werden.

Was ist besser: Tube, Kartusche oder Pulver?

Für einzelne kleine Bohrlöcher ist eine Tube am praktischsten. Für längere Risse oder Anschlussfugen eignet sich eine Kartusche besser. Für viele Löcher, größere Reparaturen oder Renovierungsarbeiten ist Pulver oder Fertigspachtel im Eimer meist wirtschaftlicher. Die beste Wahl hängt also davon ab, wie viele Stellen repariert werden sollen und wie groß die Schäden sind.

Kann man ein repariertes Bohrloch später wieder neu bohren?

Das hängt von der Füllmasse, der Wand und der Belastung ab. Ein einfach gefülltes Bohrloch ist nicht automatisch wieder so tragfähig wie der ursprüngliche Untergrund. Für leichte Befestigungen kann es funktionieren, für schwere Regale, Hängeschränke oder TV-Halterungen sollte man besser an einer tragfähigen, unbeschädigten Stelle bohren oder ein spezielles Reparatursystem verwenden. Sicherheit geht hier klar vor Optik.


Bohrloch- und Rissfüller Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestBohrloch- und Rissfüller Test bei test.de
Öko-TestBohrloch- und Rissfüller Test bei Öko-Test
Konsument.atBohrloch- und Rissfüller bei konsument.at
gutefrage.netBohrloch- und Rissfüller bei Gutefrage.de
Youtube.comBohrloch- und Rissfüller bei Youtube.com

Bohrloch- und Rissfüller Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Bohrloch- und Rissfüller wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Bohrloch- und Rissfüller Testsieger präsentieren können.


Bohrloch- und Rissfüller Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Bohrloch- und Rissfüller Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Bohrloch- und Rissfüller sind einfache Helfer mit großem Effekt

Ein Bohrloch- und Rissfüller ist eines der nützlichsten Produkte für kleine Renovierungen, Ausbesserungen und Schönheitsreparaturen im Haushalt. Alte Dübellöcher, kleine Risse, Nagellöcher und abgeplatzte Putzstellen lassen sich damit vergleichsweise schnell schließen und für einen neuen Anstrich vorbereiten. Besonders beim Auszug aus einer Wohnung, vor dem Streichen oder nach dem Entfernen alter Wandbefestigungen spart ein passender Füller viel Aufwand.

Entscheidend ist jedoch die richtige Produktauswahl. Für ein paar kleine Bohrlöcher reicht meist ein gebrauchsfertiger Tubenfüller. Für längere Risse ist ein überstreichbarer Rissfüller oder Acrylfüller sinnvoll. Für viele Schäden oder größere Flächen ist klassische Spachtelmasse oder Fertigspachtel im Eimer oft die bessere Wahl. Außenbereiche, Feuchträume und stark belastete Stellen benötigen robustere Spezialprodukte.

Wer sauber arbeiten möchte, sollte den Untergrund vorbereiten, lose Bestandteile entfernen, die Masse ordentlich einbringen, ausreichend trocknen lassen und die Stelle bei Bedarf schleifen. Genau diese einfachen Schritte machen den Unterschied zwischen einer sichtbaren Notlösung und einer sauberen Reparatur. Schnell zugeschmierte Löcher sehen nach dem Streichen oft unschön aus, während sorgfältig gespachtelte Stellen fast unsichtbar werden können.

Realistisch betrachtet ersetzt ein Bohrloch- und Rissfüller keine fachgerechte Sanierung bei größeren Schäden, feuchten Wänden oder wiederkehrenden Rissen. Für normale Gebrauchsspuren im Wohnbereich ist er aber absolut sinnvoll. Wer das passende Produkt wählt und nicht an der Vorbereitung spart, bekommt mit wenig Aufwand eine deutlich gepflegtere Wandfläche.

Zuletzt Aktualisiert am 01.07.2026

5/5 - (1 vote)

Letzte Aktualisierung am 9.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API