Ein Fächerbesen gehört zu den wichtigsten und vielseitigsten Gartenwerkzeugen, wenn regelmäßig Laub, Rasenschnitt, kleine Zweige, vertrocknete Pflanzenteile und andere leichte Gartenabfälle von Rasenflächen, Beeten, Wegen oder befestigten Flächen entfernt werden sollen, wobei sich die einzelnen Modelle hinsichtlich Material, Arbeitsbreite, Zinkenanzahl, Stiellänge, Verstellbarkeit und Belastbarkeit teilweise deutlich voneinander unterscheiden und deshalb nicht jeder Fächerbesen automatisch für jede Fläche und jede Art von Gartenarbeit gleichermaßen geeignet ist.
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Was ist ein Fächerbesen?
Ein Fächerbesen ist ein spezielles Gartenwerkzeug, das vor allem zum Zusammenkehren von Laub, Grasresten, kleinen Zweigen, Moos und anderen leichten Gartenabfällen verwendet wird. Er wird häufig auch als Laubbesen, Laubrechen oder Fächerrechen bezeichnet. Sein charakteristisches Merkmal ist der breite, fächerförmig angeordnete Arbeitskopf, der aus mehreren flexiblen oder festen Zinken besteht.
Die Zinken können aus Metall, Kunststoff oder in selteneren Fällen aus anderen widerstandsfähigen Materialien bestehen. Sie sind so angeordnet, dass mit einer einzigen Bewegung eine vergleichsweise große Fläche bearbeitet werden kann. Dadurch eignet sich ein Fächerbesen besonders gut für Rasenflächen, auf denen Laub und lockere Pflanzenreste verteilt liegen. Im Gegensatz zu einem klassischen Straßenbesen wird der Schmutz nicht mit Borsten geschoben, sondern mit den Zinken aufgenommen und zusammengezogen.
Der Fächerbesen darf nicht mit einem stabilen Gartenrechen verwechselt werden. Ein Gartenrechen besitzt meist kurze, starre und relativ dicke Zinken, die in einem geraden Arbeitskopf befestigt sind. Er eignet sich zum Einebnen von Erde, Verteilen von Kies und Zerkleinern von Bodenklumpen. Ein Fächerbesen besitzt dagegen längere und häufig leicht federnde Zinken. Diese gleiten über den Untergrund und nehmen loses Material auf, ohne den Boden unnötig tief aufzureißen.
Auf empfindlichen Rasenflächen ist diese flexible Arbeitsweise besonders vorteilhaft. Die Zinken können über die Grasnarbe geführt werden, ohne gesunde Grashalme in größerem Umfang herauszureißen. Gleichzeitig werden Laub, vertrocknetes Gras und teilweise auch oberflächlich liegendes Moos erfasst. Bei falscher Anwendung oder zu hohem Druck können jedoch auch flexible Zinken den Rasen belasten.
Viele Fächerbesen besitzen einen langen Stiel aus Holz, Aluminium, Stahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Stiellänge beeinflusst die Arbeitshaltung erheblich. Ein zu kurzer Stiel zwingt den Anwender dazu, sich dauerhaft nach vorne zu beugen. Das kann bei längeren Arbeiten zu Beschwerden im Rücken, in den Schultern oder im Nacken führen. Ein ausreichend langer oder teleskopisch verstellbarer Stiel ermöglicht eine wesentlich angenehmere Körperhaltung.
Moderne Modelle sind teilweise mit einer verstellbaren Arbeitsbreite ausgestattet. Dabei können die Zinken über einen Schiebemechanismus enger zusammengeschoben oder weiter aufgefächert werden. In breiter Einstellung lassen sich große Rasenflächen schnell bearbeiten. Eine schmale Einstellung eignet sich für enge Bereiche zwischen Beeten, Sträuchern, Gartenmöbeln und Mauern.
Ein Fächerbesen kann sowohl in kleinen Privatgärten als auch auf großen Grundstücken, in Parkanlagen, auf Friedhöfen, Sportanlagen und gewerblich gepflegten Grünflächen eingesetzt werden. Er arbeitet ohne Strom, Kraftstoff oder Akku und verursacht während der Nutzung kaum Geräusche. Dadurch ist er jederzeit einsatzbereit und benötigt nur wenig Wartung.
Vorteile und Nachteile eines Fächerbesens
Die wichtigsten Vorteile
Ein großer Vorteil des Fächerbesens ist seine einfache und unkomplizierte Anwendung. Das Werkzeug muss weder montiert, aufgeladen noch mit Kraftstoff befüllt werden. Es kann direkt aus dem Geräteschuppen genommen und sofort eingesetzt werden. Gerade bei kleinen bis mittelgroßen Flächen ist dies häufig praktischer als der Einsatz eines Laubbläsers oder Laubsaugers.
Der Fächerbesen arbeitet geräuscharm. Es entstehen weder Motorengeräusche noch störende Luftströmungen. Dadurch kann er auch in dicht bebauten Wohngebieten, am frühen Morgen oder zu Zeiten verwendet werden, in denen der Einsatz lauter Gartengeräte ungeeignet wäre. Gesetzliche Ruhezeiten und nachbarschaftliche Rücksichtnahme lassen sich leichter einhalten.
Ein weiterer Vorteil ist die präzise Kontrolle. Der Anwender entscheidet selbst, in welche Richtung das Material bewegt und wie viel Druck auf den Untergrund ausgeübt wird. Laub kann gezielt aus Ecken, unter Sträuchern oder zwischen Pflanzen hervorgeholt werden. Auch kleinere Laubhaufen lassen sich genau dort bilden, wo sie anschließend in einen Sack, eine Schubkarre oder auf den Kompost gegeben werden sollen.
Im Vergleich zu motorisierten Geräten ist ein Fächerbesen wartungsarm. Es müssen keine Filter gereinigt, Akkus geladen, Kabel verlegt oder Motoren gewartet werden. Nach der Arbeit reicht es normalerweise aus, groben Schmutz und Pflanzenreste von den Zinken zu entfernen. Bei hochwertigen Modellen können einzelne Bestandteile teilweise ersetzt werden.
Auch die Anschaffungskosten sind meist überschaubar. Ein einfacher Fächerbesen ist bereits für einen relativ niedrigen Betrag erhältlich. Hochwertige Modelle mit verstellbarer Arbeitsbreite, Teleskopstiel oder besonders stabilen Zinken kosten mehr, bleiben aber häufig deutlich günstiger als elektrische Gartengeräte.
Die Arbeit mit dem Fächerbesen ist zudem umweltfreundlich. Während der Nutzung wird weder Strom noch Benzin verbraucht. Es entstehen keine direkten Abgase und keine herumwirbelnden Staubwolken durch einen starken Luftstrom. Kleintiere und Insekten werden bei vorsichtiger Anwendung weniger stark beeinträchtigt als durch leistungsstarke Sauggeräte.
Mögliche Nachteile
Die Arbeit mit einem Fächerbesen erfordert körperliche Kraft und Ausdauer. Auf großen Grundstücken oder bei dicken, feuchten Laubschichten kann das Zusammenkehren anstrengend werden. Wiederholte Zugbewegungen belasten Arme, Schultern und Rücken. Eine ergonomische Arbeitsweise und ein passend langer Stiel sind deshalb wichtig.
Bei nassem Laub stößt ein leichter Fächerbesen schnell an seine Grenzen. Feuchte Blätter kleben am Boden und bilden schwere Schichten. Dünne Kunststoffzinken können darüber hinweg gleiten oder sich stark verbiegen. In solchen Situationen ist ein stabiler Metallfächerbesen oder ein kräftiger Laubrechen oft besser geeignet.
Ein Fächerbesen entfernt das Laub nicht vollständig vom Grundstück. Es muss zunächst zu Haufen zusammengezogen und anschließend aufgenommen werden. Dafür sind zusätzliche Hilfsmittel wie Laubsäcke, Schaufeln, Laubgreifer, Schubkarren oder Gartentaschen erforderlich. Ein Laubsauger sammelt das Material dagegen direkt in einem Auffangbehälter.
Sehr feiner Schmutz, Sand und Staub lassen sich mit einem Fächerbesen nur eingeschränkt aufnehmen. Auf Terrassen, Einfahrten und glatten Wegen ist ein normaler Straßenbesen häufig effektiver. Der Fächerbesen eignet sich vor allem für gröberes, leichtes Material und unebene Untergründe.
Günstige Modelle können relativ schnell verschleißen. Kunststoffzinken brechen bei niedrigen Temperaturen oder hoher Belastung, während dünne Metallzinken dauerhaft verbiegen können. Auch die Verbindung zwischen Arbeitskopf und Stiel ist bei einfachen Produkten teilweise eine Schwachstelle.
Fächerbesen Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Fächerbesen gibt es?
Metall-Fächerbesen
Ein Metall-Fächerbesen besitzt Zinken aus Federstahl oder einem vergleichbaren Metall. Die Zinken sind dünn, lang und elastisch. Sie können sich beim Kontakt mit dem Boden leicht biegen und anschließend wieder in ihre Ausgangsposition zurückfedern. Dadurch eignen sie sich gut für unebene Rasenflächen und für das Entfernen von Laub, kleinen Zweigen und trockenem Rasenschnitt.
Metallzinken greifen in vielen Fällen stärker als weiche Kunststoffzinken. Sie können festliegendes Material besser lösen und teilweise auch oberflächliches Moos oder abgestorbenes Gras aus der Grasnarbe ziehen. Dies kann erwünscht sein, wenn der Rasen vorsichtig gereinigt werden soll. Wird jedoch zu viel Druck ausgeübt, können die Metallzinken gesunde Grashalme herausreißen und den Boden aufkratzen.
Bei der Auswahl sollte auf die Materialstärke und den Korrosionsschutz geachtet werden. Verzinkte oder beschichtete Zinken sind besser gegen Rost geschützt. Wird der Fächerbesen dauerhaft feucht gelagert, können beschädigte Stellen trotzdem korrodieren. Nach der Arbeit sollte das Werkzeug deshalb trocken und geschützt aufbewahrt werden.
Metall-Fächerbesen eignen sich besonders für größere Gärten, robuste Rasenflächen und regelmäßige Pflegearbeiten. Sie sind meist langlebiger als sehr leichte Kunststoffmodelle, können jedoch schwerer sein. Verbogene Zinken lassen sich teilweise vorsichtig zurückrichten, sollten aber nicht wiederholt stark gebogen werden.
Kunststoff-Fächerbesen
Ein Kunststoff-Fächerbesen besitzt breite oder schmale Zinken aus flexiblem Kunststoff. Er ist in der Regel leicht und lässt sich einfach führen. Die weichen Zinken gleiten schonend über Rasen, Beete und empfindliche Oberflächen. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für trockenes Laub und leichte Gartenabfälle.
Auf frisch angelegtem oder empfindlichem Rasen kann ein Kunststoffmodell vorteilhaft sein, weil die Zinken weniger aggressiv in die Grasnarbe greifen. Auch auf Terrassenplatten und Holzflächen entstehen normalerweise keine metallischen Kratzspuren. Dennoch sollte das Werkzeug nicht mit übermäßigem Druck verwendet werden.
Kunststoffzinken besitzen jedoch eine begrenzte Belastbarkeit. Bei dickem, nassem Laub können sie sich stark durchbiegen. Sehr günstige Kunststoffe werden durch UV-Strahlung und Frost mit der Zeit spröde. Dann können einzelne Zinken abbrechen. Hochwertige, glasfaserverstärkte Kunststoffe sind deutlich stabiler und langlebiger.
Ein Kunststoff-Fächerbesen ist eine gute Wahl für kleine bis mittelgroße Gärten, in denen hauptsächlich trockenes Laub entfernt wird. Durch sein geringes Gewicht eignet er sich auch für Personen, die ein schweres Werkzeug nur schlecht handhaben können.
Verstellbarer Fächerbesen
Bei einem verstellbaren Fächerbesen lässt sich die Arbeitsbreite verändern. Ein Schieber oder Spannmechanismus bewegt die Zinken zusammen oder auseinander. In vollständig geöffneter Stellung kann der Arbeitskopf eine große Breite erreichen und entsprechend viel Laub aufnehmen. In geschlossener Stellung wird der Besen schmaler und kann zwischen Pflanzen, Beeten, Büschen und Gartenmöbeln eingesetzt werden.
Diese Flexibilität ist besonders in abwechslungsreich gestalteten Gärten praktisch. Der Nutzer benötigt nicht mehrere Werkzeuge für enge und breite Bereiche. Außerdem lässt sich der Besen zur Aufbewahrung kompakter zusammenschieben. Dadurch nimmt er im Geräteschuppen weniger Platz ein.
Der Verstellmechanismus ist allerdings ein zusätzliches Bauteil, das verschleißen oder klemmen kann. Erde, Sand und Pflanzenreste können sich im Schieber sammeln. Bei einfachen Modellen verstellt sich die Arbeitsbreite während der Arbeit teilweise selbstständig. Hochwertige Ausführungen besitzen einen stabilen Mechanismus, der sicher einrastet.
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der Verstellbereich sinnvoll nutzbar ist. Ein extrem schmal eingestellter Fächerbesen besitzt zwar eine geringe Breite, die eng zusammenliegenden Zinken können dann jedoch sehr steif werden. Dadurch verändert sich das Arbeitsverhalten deutlich.
Fächerbesen mit Teleskopstiel
Ein Teleskopstiel kann in der Länge verstellt werden. Dadurch lässt sich der Fächerbesen an unterschiedliche Körpergrößen anpassen. Dies ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Personen dasselbe Werkzeug verwenden. Auch für die platzsparende Lagerung und den Transport kann der Stiel zusammengeschoben werden.
Eine passende Stiellänge verbessert die Ergonomie. Der Nutzer kann aufrechter stehen und muss sich weniger weit nach vorne beugen. Bei längeren Arbeitseinsätzen reduziert dies die Belastung des Rückens. Der Stiel sollte dennoch nicht unnötig lang eingestellt werden, da ein zu langer Hebel das Werkzeug unhandlich machen kann.
Die Qualität der Klemmung ist entscheidend. Ein schwacher Dreh- oder Klemmverschluss kann sich während der Arbeit lösen. Dann fährt der Stiel unerwartet zusammen. Hochwertige Teleskopstiele aus Aluminium sind leicht, rostbeständig und ausreichend stabil. Dünnwandige Billigmodelle können sich bei hoher Belastung verbiegen.
Fächerbesen mit Holzstiel
Holzstiele sind klassisch, stabil und liegen angenehm in der Hand. Das natürliche Material fühlt sich auch bei niedrigen Temperaturen weniger kalt an als Metall. Ein ausreichend dicker Holzstiel kann hohe Zugkräfte aufnehmen und lässt sich bei Bedarf abschleifen oder kürzen.
Allerdings ist Holz empfindlich gegenüber dauerhafter Feuchtigkeit. Wird der Fächerbesen im Freien gelagert, kann der Stiel aufquellen, reißen oder faulen. Eine trockene Lagerung und gelegentliche Pflege mit einem geeigneten Öl verlängern die Lebensdauer.
Bei günstigen Holzstielen können raue Stellen oder Splitter auftreten. Vor der ersten Nutzung sollte die Oberfläche kontrolliert werden. Ein gut verarbeiteter, glatter Stiel sorgt für einen sicheren Griff und verhindert Verletzungen an den Händen.
Fächerbesen mit Aluminiumstiel
Aluminiumstiele sind leicht und korrosionsbeständig. Sie werden häufig bei modernen Fächerbesen und Teleskopmodellen verwendet. Das geringe Gewicht erleichtert schnelle, wiederholte Bewegungen und kann die Ermüdung reduzieren.
Aluminium ist jedoch nicht unbegrenzt belastbar. Dünne Rohre können sich verbiegen, wenn stark am Werkzeug gezogen oder der Besen als Hebel verwendet wird. Ein verbogener Aluminiumstiel lässt sich meist nicht dauerhaft in die ursprüngliche Form zurückbringen.
Viele Aluminiumstiele besitzen Kunststoffgriffe oder eine rutschhemmende Ummantelung. Diese verbessern den Halt und verhindern, dass das kalte Metall direkt berührt werden muss. Die Verbindungsstelle zum Arbeitskopf sollte stabil verschraubt oder sicher verriegelt sein.
Hand-Fächerbesen
Ein Hand-Fächerbesen ist eine kleine Ausführung mit kurzem Griff. Er eignet sich für Hochbeete, Pflanzkübel, Grabstellen, schmale Beete und schwer zugängliche Bereiche. Zwischen dicht stehenden Pflanzen kann ein großer Laubrechen kaum eingesetzt werden, während der kleine Handbesen gezielte Bewegungen ermöglicht.
Mit einem Hand-Fächerbesen lassen sich Blätter, kleine Steine und vertrocknete Pflanzenteile vorsichtig aus dem Beet entfernen. Die kurze Bauweise bietet eine gute Kontrolle. Für größere Flächen ist das Werkzeug jedoch ungeeignet, da der Nutzer gebückt oder kniend arbeiten muss und nur eine kleine Arbeitsbreite zur Verfügung steht.
Profi-Fächerbesen
Profi-Modelle sind für häufige und intensive Einsätze ausgelegt. Sie besitzen robuste Zinken, stabile Stiele und belastbare Verbindungen. Solche Werkzeuge werden von Garten- und Landschaftsbauunternehmen, Hausmeisterdiensten, kommunalen Betrieben und auf großen Grundstücken verwendet.
Der höhere Preis kann sich durch eine längere Lebensdauer und bessere Ersatzteilversorgung ausgleichen. Bei manchen Systemen lassen sich Stiel und Arbeitskopf separat austauschen. Dadurch muss bei einem Defekt nicht das komplette Werkzeug ersetzt werden.
Ein Profi-Fächerbesen ist nicht automatisch für jeden privaten Garten notwendig. Wer nur zweimal im Jahr eine kleine Rasenfläche bearbeitet, kommt meist mit einem einfachen Modell aus. Bei häufiger Nutzung und großen Laubmengen lohnt sich jedoch eine hochwertige Ausführung.
Welche Alternativen zum Fächerbesen gibt es?
Laubbläser
Ein Laubbläser bewegt Blätter mit einem starken Luftstrom. Er ist als Elektro-, Akku- oder Benzinmodell erhältlich. Auf großen befestigten Flächen lassen sich trockene Blätter schnell zu Haufen blasen. Das Gerät kann deutlich schneller arbeiten als ein Fächerbesen.
Der Nachteil ist die Geräuschentwicklung. Besonders Benzinmodelle sind laut und erzeugen Abgase. Akku- und Elektrogeräte arbeiten leiser, sind aber ebenfalls deutlich hörbar. Außerdem wird Staub aufgewirbelt, und das Laub kann bei Wind unkontrolliert verteilt werden.
Ein Laubbläser sammelt das Material nicht auf. Nach dem Zusammenblasen muss es weiterhin von Hand aufgenommen werden. In kleinen Gärten ist der Zeitvorteil deshalb oft geringer als erwartet.
Laubsauger
Ein Laubsauger saugt Blätter ein und sammelt sie in einem Fangsack. Viele Geräte besitzen zusätzlich eine Häckselfunktion, die das Volumen des Materials reduziert. Dadurch kann das Laub platzsparender kompostiert oder entsorgt werden.
Laubsauger sind schwerer und technisch aufwendiger als Fächerbesen. Feuchtes Laub kann das Rohr verstopfen. Kleine Steine und Zweige belasten das Häckselrad. Außerdem besteht die Gefahr, dass Insekten und andere Kleintiere eingesaugt werden.
Klassischer Gartenrechen
Ein Gartenrechen besitzt kurze, stabile Zinken. Er eignet sich zum Einebnen von Erde, Verteilen von Kompost, Lockern oberflächlicher Bodenschichten und Entfernen von gröberen Pflanzenresten. Für leichtes Laub auf Rasen ist er weniger geeignet, da die starren Zinken stärker in den Boden eingreifen.
Bei festliegendem, nassem Laub oder stark verfilzten Flächen kann ein Gartenrechen jedoch mehr Kraft übertragen. Er sollte vorsichtig eingesetzt werden, damit die Grasnarbe nicht beschädigt wird.
Straßenbesen
Ein Straßenbesen besitzt feste Borsten und eignet sich besonders für Einfahrten, Terrassen, Gehwege und andere befestigte Flächen. Er nimmt Sand, Erde und feinen Schmutz besser auf als ein Fächerbesen. Auf Rasenflächen sind die Borsten dagegen weniger effektiv.
Für Grundstücke mit Rasen und befestigten Wegen ist es sinnvoll, beide Werkzeuge zu besitzen. Der Fächerbesen übernimmt die Grünflächen, während der Straßenbesen die glatten Flächen reinigt.
Rasenkehrmaschine
Eine Rasenkehrmaschine wird über den Boden geschoben oder von einem Rasentraktor gezogen. Rotierende Bürsten nehmen Laub und Grasreste auf und befördern sie in einen Fangkorb. Auf großen, ebenen Rasenflächen kann dies die Arbeit erheblich erleichtern.
Die Geräte benötigen jedoch Platz zur Lagerung und sind deutlich teurer als ein Fächerbesen. In Ecken, unter Büschen und auf unebenem Gelände arbeiten sie weniger zuverlässig. Ein Fächerbesen bleibt deshalb meist als Ergänzung erforderlich.
Vertikutierer
Ein Vertikutierer entfernt Moos und Rasenfilz mit rotierenden Messern oder Federzinken. Er ist keine direkte Alternative für das regelmäßige Laubkehren, kann aber eingesetzt werden, wenn der Rasen stärker gereinigt und belüftet werden soll.
Die Arbeit ist wesentlich intensiver und belastet den Rasen. Vertikutiert wird normalerweise nur zu geeigneten Jahreszeiten und nicht bei jeder Laubentfernung. Für die schonende laufende Pflege bleibt der Fächerbesen besser geeignet.
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Wichtige Kaufkriterien bei einem Fächerbesen
Material der Zinken
Metallzinken sind meist stabiler und greifen stärker. Sie eignen sich für festliegendes Laub, kleinere Zweige und robustere Rasenflächen. Kunststoffzinken sind leichter und schonender. Sie eignen sich besonders für trockenes Laub und empfindliche Untergründe.
Das Material sollte nicht isoliert betrachtet werden. Auch die Stärke, Länge, Form und Anzahl der Zinken beeinflussen das Arbeitsverhalten. Ein hochwertiger Kunststoffbesen kann stabiler sein als ein sehr dünner Metallfächerbesen.
Arbeitsbreite
Eine große Arbeitsbreite ermöglicht eine schnelle Bearbeitung offener Flächen. Breite Modelle können jedoch zwischen Sträuchern, Beeten und Gartenmöbeln unhandlich sein. Für kleine, verwinkelte Gärten ist ein schmalerer oder verstellbarer Fächerbesen oft praktischer.
Die angegebene Breite sollte zur Stabilität der Zinken passen. Ein sehr breiter, leichter Arbeitskopf kann sich bei schwerem Laub stark verformen. Für nasses Material ist eine moderate, stabile Breite häufig besser.
Zinkenanzahl und Zinkenabstand
Viele eng stehende Zinken nehmen kleine Blätter und feine Pflanzenreste besser auf. Größere Abstände lassen grobes Material leichter zwischen den Zinken hindurch. Gleichzeitig können eng angeordnete Zinken bei nassem Laub schneller verkleben.
Für gemischte Gartenarbeiten ist eine mittlere Zinkendichte meist ein guter Kompromiss. Wer hauptsächlich große Blätter zusammenkehrt, benötigt nicht zwangsläufig ein besonders fein aufgebautes Modell.
Stiellänge
Der Stiel sollte zur Körpergröße passen. Bei aufrechter Haltung sollte der Arbeitskopf den Boden erreichen, ohne dass der Nutzer sich stark nach vorne beugen muss. Ein zu kurzer Stiel belastet den Rücken, während ein zu langer Stiel die Kontrolle erschwert.
Teleskopstiele sind flexibel, besitzen aber zusätzliche Verschleißstellen. Ein fester Stiel ist konstruktiv einfacher und oft stabiler. Bei einer passenden Länge kann er die bessere Wahl sein.
Gewicht
Ein leichter Fächerbesen lässt sich einfach schwingen und über längere Zeit führen. Zu wenig Gewicht kann jedoch dazu führen, dass die Zinken nur oberflächlich über das Material gleiten. Ein schwereres Modell überträgt mehr Druck, belastet aber Arme und Schultern stärker.
Das Gewicht sollte gleichmäßig verteilt sein. Ein sehr schwerer Arbeitskopf an einem leichten Stiel kann unhandlich wirken. Hochwertige Modelle bieten ein ausgewogenes Verhältnis aus Stabilität und Handlichkeit.
Verbindung zwischen Stiel und Arbeitskopf
Die Verbindung ist eine häufige Schwachstelle. Schrauben, Nieten und Stecksysteme müssen die wiederholten Zug- und Drehbewegungen aushalten. Ein lockerer Kopf erschwert die Arbeit und kann schließlich vollständig abbrechen.
Verschraubte Systeme lassen sich teilweise nachziehen. Bei fest vergossenen Billigmodellen ist eine Reparatur meist nicht möglich. Für häufige Nutzung lohnt sich eine robuste und austauschbare Verbindung.
Ergonomischer Griff
Ein rutschhemmender Griff verbessert die Kontrolle. Besonders bei feuchten Händen oder längeren Arbeitseinsätzen kann eine gepolsterte Griffzone angenehm sein. Sehr weiche Schaumstoffgriffe können jedoch Wasser aufnehmen oder mit der Zeit einreißen.
Auch die Dicke des Stiels beeinflusst den Komfort. Ein extrem dünner Stiel lässt sich schlechter greifen und kann Druckstellen verursachen. Der Griff sollte zur Handgröße passen und keine scharfen Kanten besitzen.
Beliebte Fächerbesen-Produkte und Marken im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt bekannte Produktserien und Marken aus dem Bereich Fächerbesen und Laubrechen. Die Preise sind grobe Orientierungswerte und können je nach Händler, Ausstattung und Lieferumfang abweichen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| combisystem-Fächerbesen | Gardena | ca. 20 bis 35 Euro | Verstellbarer Arbeitskopf für breite Rasenflächen und schmale Bereiche, passend zum Gardena-combisystem. |
| Solid Laubbesen | Fiskars | ca. 20 bis 40 Euro | Leichter Kunststoff-Fächerbesen mit breitem Arbeitskopf für trockenes Laub und leichte Gartenabfälle. |
| QuikFit Fächerbesen | Fiskars | ca. 25 bis 45 Euro | Arbeitskopf für das modulare QuikFit-System, geeignet für verschiedene Stiele und Garteneinsätze. |
| multi-star Fächerbesen | Wolf-Garten | ca. 20 bis 40 Euro | Stabiler Fächerbesen als Teil des Wolf-Garten-Stecksystems mit verschiedenen verfügbaren Stielen. |
| Verstellbesen mit Teleskopstiel | Gardena | ca. 30 bis 50 Euro | Verstellbare Arbeitsbreite und anpassbarer Stiel für unterschiedliche Körpergrößen und Flächen. |
| Metall-Fächerbesen | SHW-FIRE | ca. 30 bis 55 Euro | Robuste Metallausführung für festliegendes Laub, Rasenschnitt und stärkere Beanspruchung. |
| Laubbesen X-tra Clean | Wolf-Garten | ca. 25 bis 45 Euro | Breiter Kunststoffkopf für effizientes Zusammenkehren auf größeren Rasenflächen. |
| Teleskop-Fächerbesen Metall | Connex | ca. 20 bis 35 Euro | Kompakt verstellbares Modell mit Metallzinken für Garten, Beet und kleinere Grundstücke. |
Die Auswahl sollte nicht ausschließlich anhand des Markennamens erfolgen. Wichtig sind die passende Arbeitsbreite, ein stabiler Stiel und Zinken, die zum jeweiligen Untergrund passen. Bei Stecksystemen muss zusätzlich geprüft werden, ob der benötigte Stiel bereits enthalten ist oder separat gekauft werden muss.
Fächerbesen richtig verwenden
Vor Beginn der Arbeit sollte die Fläche auf größere Äste, Steine, Drähte oder andere Hindernisse kontrolliert werden. Solche Gegenstände können die Zinken verbiegen oder abbrechen. Größere Äste werden am besten von Hand eingesammelt.
Der Fächerbesen wird mit beiden Händen geführt. Der Nutzer steht möglichst aufrecht und zieht das Werkzeug in langen, gleichmäßigen Bewegungen zum Körper. Zu starke ruckartige Bewegungen erhöhen die Belastung für Rücken und Schultern. Außerdem kann das Laub dadurch unkontrolliert verteilt werden.
Auf Rasenflächen sollte nur so viel Druck ausgeübt werden, wie zum Erfassen des Materials erforderlich ist. Die Zinken müssen über die Grasnarbe gleiten und dürfen sich nicht tief in den Boden eingraben. Besonders im Frühjahr und bei weichem, nassem Boden ist Vorsicht erforderlich.
Laub wird am besten in mehreren kleinen Haufen gesammelt. Ein sehr großer Haufen lässt sich schwer aufnehmen und kann bei Wind wieder auseinanderfallen. Laubgreifer, große Gartensäcke oder eine Schubkarre erleichtern den Abtransport.
Bei Wind sollte in Windrichtung gearbeitet werden. Dadurch wird verhindert, dass bereits zusammengekehrtes Laub wieder auf die gereinigte Fläche geweht wird. Feuchtes Laub lässt sich meist leichter kontrollieren, ist jedoch deutlich schwerer.
Reinigung und Pflege
Nach der Arbeit sollten Blätter, Gras und Erde aus den Zinken entfernt werden. Festhängende Pflanzenreste können vorsichtig mit der Hand oder einer Bürste gelöst werden. Bei Metallzinken sollte das Werkzeug trocken gelagert werden, um Rost zu vermeiden.
Der Arbeitskopf kann bei starker Verschmutzung mit Wasser abgespült werden. Anschließend muss der Fächerbesen vollständig trocknen. Holzstiele dürfen nicht längere Zeit im Wasser liegen. Sie können aufquellen und ihre Form verändern.
Verstellmechanismen sollten regelmäßig von Sand und Erde befreit werden. Klemmt ein Schieber, darf er nicht mit übermäßiger Kraft bewegt werden. Zunächst sollte die Verschmutzung entfernt werden. Bei Bedarf kann ein geeignetes, nicht stark schmutzbindendes Schmiermittel verwendet werden.
Lockere Schrauben werden nachgezogen. Verbogene Metallzinken können vorsichtig gerichtet werden. Abgebrochene Kunststoffzinken lassen sich normalerweise nicht dauerhaft reparieren. Ist der Arbeitskopf stark beschädigt, sollte er ersetzt werden.
Häufige Fehler bei der Anwendung
Ein häufiger Fehler ist zu hoher Druck. Der Fächerbesen soll loses Material aufnehmen und nicht den Boden umgraben. Zu viel Druck beschädigt den Rasen, verbiegt Zinken und erhöht die körperliche Belastung.
Auch ein falscher Arbeitswinkel verschlechtert das Ergebnis. Wird der Stiel zu steil gehalten, greifen nur die Spitzen weniger Zinken. Bei einem zu flachen Winkel liegt der Arbeitskopf unnötig schwer auf dem Boden. Der passende Winkel hängt von Modell und Untergrund ab.
Nasses Laub wird oft mit einem zu leichten Kunststoffbesen bearbeitet. Die Zinken biegen sich dann weg, und der Nutzer erhöht automatisch den Druck. Für schwere Laubschichten ist ein stabileres Werkzeug besser geeignet.
Ein weiterer Fehler ist die falsche Körperhaltung. Wer sich dauerhaft nach vorne beugt und nur aus den Armen arbeitet, ermüdet schnell. Der Stiel sollte so eingestellt sein, dass eine möglichst aufrechte Haltung möglich ist.
Der Fächerbesen darf außerdem nicht als Hebel oder Schaufel verwendet werden. Schwere Haufen sollten nicht mit dem Arbeitskopf angehoben werden. Dafür sind Laubgreifer oder eine Schaufel besser geeignet.
FAQ – häufige Fragen zum Fächerbesen
Was ist besser: ein Fächerbesen aus Metall oder Kunststoff?
Beide Materialien besitzen unterschiedliche Vorteile. Metallzinken sind stabil, flexibel und greifen stärker in festliegendes Material. Sie eignen sich für robusten Rasen, kleine Zweige, nasses Laub und teilweise auch zum vorsichtigen Entfernen oberflächlichen Rasenfilzes.
Kunststoffzinken sind leichter und schonender. Sie gleiten angenehm über empfindliche Rasenflächen und befestigte Untergründe. Für trockenes Laub und leichte Pflanzenreste reichen sie normalerweise vollständig aus. Bei Frost, starker UV-Belastung oder hoher mechanischer Beanspruchung kann einfacher Kunststoff jedoch spröde werden.
Für einen kleinen Garten mit überwiegend trockenem Laub ist ein Kunststoffmodell meist ausreichend. Bei großen Flächen und schwerem Material ist ein stabiler Metall-Fächerbesen häufig die bessere Wahl.
Welche Arbeitsbreite sollte ein Fächerbesen haben?
Für offene Rasenflächen ist eine breite Ausführung praktisch, da mit jeder Bewegung mehr Fläche erfasst wird. Arbeitsbreiten von ungefähr 45 bis 60 Zentimetern sind für viele Gärten gut geeignet. Sehr breite Modelle können bei dichtem Bewuchs oder zwischen Gartenmöbeln unhandlich sein.
In kleinen und verwinkelten Gärten ist ein schmalerer Besen oder ein verstellbares Modell sinnvoll. Der Vorteil eines verstellbaren Fächerbesens besteht darin, dass er für offene und enge Bereiche genutzt werden kann. Die maximale Breite sollte jedoch nicht auf Kosten der Stabilität gehen.
Kann ein Fächerbesen Moos aus dem Rasen entfernen?
Ein Metall-Fächerbesen kann lockeres, oberflächlich liegendes Moos und abgestorbenes Gras teilweise aus dem Rasen ziehen. Er ersetzt jedoch keinen Vertikutierer. Tief sitzender Rasenfilz wird mit einem Fächerbesen nicht ausreichend entfernt.
Wird mit zu viel Druck gearbeitet, können gesunde Gräser beschädigt werden. Für eine gezielte und gründliche Rasenpflege ist ein Vertikutierrechen oder Vertikutierer besser geeignet. Der Fächerbesen dient hauptsächlich zur laufenden Reinigung der Oberfläche.
Eignet sich ein Fächerbesen für nasses Laub?
Grundsätzlich kann auch nasses Laub zusammengekehrt werden. Es ist jedoch schwerer, klebt am Boden und haftet an den Zinken. Ein stabiler Metallfächerbesen oder ein kräftiger Kunststoffbesen mit breiten Zinken arbeitet in diesem Fall besser als ein sehr leichtes Modell.
Bei großen Mengen kann es sinnvoll sein, das Laub etwas antrocknen zu lassen. Ist dies nicht möglich, sollten kleinere Haufen gebildet und häufiger abtransportiert werden. Dadurch bleibt die körperliche Belastung überschaubar.
Wie lang sollte der Stiel sein?
Die passende Stiellänge hängt von der Körpergröße ab. Der Nutzer sollte den Besen mit leicht angewinkelten Armen führen können, ohne sich dauerhaft stark nach vorne zu beugen. Für viele Erwachsene sind Stiellängen zwischen ungefähr 140 und 170 Zentimetern geeignet.
Sehr große Personen profitieren von längeren oder teleskopisch verstellbaren Stielen. Bei einem Teleskopmodell sollte die Klemmung stabil sein. Der Stiel darf sich während der Arbeit nicht unbeabsichtigt verkürzen.
Kann man einen Fächerbesen auf Pflastersteinen verwenden?
Ja, ein Fächerbesen kann Laub und grobe Pflanzenreste von Pflastersteinen entfernen. Für Sand, Staub und feinen Schmutz ist ein Straßenbesen jedoch besser geeignet. Metallzinken können auf empfindlichen Platten kratzende Geräusche verursachen oder sichtbare Spuren hinterlassen.
Auf hochwertigen Natursteinplatten, Holzterrassen und beschichteten Oberflächen sollte ein Kunststoff-Fächerbesen verwendet werden. Vor der großflächigen Anwendung kann das Werkzeug an einer unauffälligen Stelle getestet werden.
Wie lagert man einen Fächerbesen richtig?
Der Fächerbesen sollte trocken, sauber und möglichst hängend gelagert werden. Liegt der Arbeitskopf dauerhaft auf dem Boden oder wird von anderen Geräten belastet, können sich die Zinken verformen. Ein Wandhaken oder Gerätehalter ist deshalb sinnvoll.
Holzstiele müssen vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden. Metallzinken sollten nach nassem Einsatz abtrocknen. Kunststoffmodelle sollten nicht über Jahre der direkten Sonne ausgesetzt sein, da UV-Strahlung das Material altern lässt.
Kann man einzelne Zinken reparieren?
Verbogene Metallzinken lassen sich teilweise vorsichtig zurückbiegen. Häufiges Hin- und Herbiegen schwächt das Material jedoch und kann zu einem Bruch führen. Abgebrochene Zinken lassen sich meist nicht sinnvoll ersetzen.
Bei hochwertigen Stecksystemen kann der komplette Arbeitskopf separat gekauft werden. Dies ist nachhaltiger und günstiger, als Stiel und Kopf gemeinsam zu ersetzen. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob Ersatzteile verfügbar sind.
Ist ein verstellbarer Fächerbesen besser?
Ein verstellbares Modell ist besonders vielseitig. Es kann breit für große Rasenflächen und schmal für enge Bereiche eingestellt werden. Auch die Lagerung ist platzsparender. Für einen abwechslungsreich gestalteten Garten ist dies ein deutlicher Vorteil.
Der Mechanismus stellt jedoch eine mögliche Schwachstelle dar. Bei günstigen Modellen kann der Schieber klemmen oder sich selbstständig verstellen. Wer ausschließlich große, offene Flächen bearbeitet, ist mit einem festen, breiten Arbeitskopf oft ebenso gut bedient.
Wann sollte Laub vom Rasen entfernt werden?
Dicke Laubschichten sollten nicht über längere Zeit auf dem Rasen liegen. Sie blockieren Licht und Luft, speichern Feuchtigkeit und können Pilzkrankheiten fördern. Besonders im Herbst ist es sinnvoll, den Rasen regelmäßig zu reinigen, anstatt auf das vollständige Ende des Laubfalls zu warten.
Einzelne Blätter sind normalerweise unproblematisch. Sobald sich jedoch geschlossene, nasse Schichten bilden, sollte der Fächerbesen eingesetzt werden. Auf Beeten kann gesundes Laub teilweise als Schutzschicht liegen bleiben, sofern es nicht von kranken Pflanzen stammt.
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Fächerbesen Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Fächerbesen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Fächerbesen Testsieger präsentieren können.
Fächerbesen Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Fächerbesen Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zum Fächerbesen
Ein Fächerbesen ist ein einfaches, aber äußerst nützliches Gartenwerkzeug, das bei der regelmäßigen Pflege von Rasenflächen, Beeten und Wegen nicht fehlen sollte. Er benötigt weder Strom noch Kraftstoff, ist jederzeit einsatzbereit und ermöglicht eine kontrollierte, geräuscharme Arbeitsweise.
Für die Auswahl sind vor allem das Material der Zinken, die Arbeitsbreite, die Stiellänge und die Stabilität der Verbindung zwischen Arbeitskopf und Stiel entscheidend. Kunststoffmodelle sind leicht und schonend, während Metall-Fächerbesen stärker greifen und häufig robuster sind. Verstellbare Modelle bieten eine besonders hohe Flexibilität in verwinkelten Gärten.
Ein günstiger Fächerbesen kann für gelegentliche Arbeiten ausreichen. Bei großen Grundstücken, häufigem Laubfall oder schweren Gartenabfällen lohnt sich jedoch ein hochwertigeres Modell. Stabile Zinken, ein ergonomischer Stiel und eine zuverlässige Verarbeitung reduzieren den Kraftaufwand und verlängern die Lebensdauer.
Auch die richtige Anwendung ist wichtig. Zu hoher Druck schadet dem Rasen und belastet das Werkzeug. Gleichmäßige Zugbewegungen, eine aufrechte Körperhaltung und mehrere kleine Laubhaufen erleichtern die Arbeit deutlich. Nasses Laub sollte mit einem ausreichend stabilen Besen bearbeitet werden.
Im Vergleich zu Laubbläsern und Laubsaugern arbeitet der Fächerbesen langsamer, verursacht aber kaum Lärm, benötigt keine Energie und wirbelt deutlich weniger Staub auf. Für kleine und mittelgroße Gärten ist er deshalb häufig die praktischste und wirtschaftlichste Lösung.
Wer das passende Modell auswählt, den Fächerbesen trocken lagert und nach der Nutzung reinigt, erhält ein langlebiges Werkzeug für viele Gartenjahre. Besonders im Herbst, aber auch nach dem Rasenschnitt oder bei der Beetpflege, leistet ein guter Fächerbesen zuverlässige Dienste und hilft dabei, Gartenflächen sauber und gepflegt zu halten.
Zuletzt Aktualisiert am 01.08.2026
Letzte Aktualisierung am 2.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
