Ein Lowboard gehört zu den vielseitigsten Möbelstücken im modernen Wohnzimmer, denn es dient nicht nur als stabile und optisch ansprechende Stellfläche für Fernseher, Soundbar, Spielkonsole oder Dekoration, sondern kann zugleich Kabel, Receiver, Filme, Spiele, Fernbedienungen und zahlreiche weitere Gegenstände ordentlich verstauen, wobei sich die angebotenen Modelle hinsichtlich Größe, Material, Tragfähigkeit, Stauraum, Design, Montageart und Ausstattung deutlich voneinander unterscheiden. Während ein kompaktes Lowboard besonders für kleinere Räume, Gästezimmer oder schmale Fernseher geeignet sein kann, benötigen große Bildschirme und umfangreiche Heimkinoanlagen häufig ein breiteres und belastbareres Modell mit ausreichender Belüftung, durchdachter Kabelführung und mehreren offenen oder geschlossenen Fächern. Hinzu kommen wandhängende Lowboards, klassische Standmodelle, Ausführungen aus Massivholz, Holzwerkstoff, Metall oder Glas sowie moderne Varianten mit LED-Beleuchtung, Hochglanzfronten, Soft-Close-Beschlägen und Push-to-open-Funktion. Damit das Möbelstück langfristig praktisch bleibt und sich harmonisch in den Raum einfügt, sollte die Entscheidung nicht allein nach dem Aussehen getroffen werden. Auch Maße, Materialqualität, Pflegeaufwand, Standfestigkeit, Belastbarkeit und die Anordnung der Geräte spielen eine wichtige Rolle. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was ein Lowboard ist, welche Arten angeboten werden, welche Vor- und Nachteile berücksichtigt werden sollten, worauf es beim Kauf ankommt und welche Alternativen je nach Raumgröße, Einrichtungsstil und Einsatzzweck sinnvoll sein können.
- Offener und verdeckter Stauraum: Dieser 178 x 40 x 50 cm große Fernsehtisch ist für Fernseher von...
- Einzigartiger industrieller Stil: Die vintagebraune Farbe kombiniert mit X-förmigen Streben...
- Stabil und langlebig: Stahl steht für Stabilität, Spanplatten für Robustheit. Durch diese...
- Montage ohne Kopfzerbrechen: Machen Sie sich keine Sorgen um die Montage. Dank der klaren Anleitung...
Was ist ein Lowboard?
Ein Lowboard ist ein niedriges, meist längliches Möbelstück, das häufig im Wohnzimmer als Fernsehmöbel eingesetzt wird. Der Begriff setzt sich aus dem englischen Wort „low“ für niedrig und „board“ für eine längliche Ablage oder einen Schrank zusammen. Im Unterschied zu einer hohen Kommode oder einem klassischen Sideboard besitzt ein Lowboard eine deutlich geringere Höhe. Dadurch befindet sich der darauf abgestellte Fernseher häufig in einer angenehmen Betrachtungsposition.
Typische Lowboards sind etwa 30 bis 60 Zentimeter hoch und zwischen ungefähr 80 und mehr als 250 Zentimeter breit. Die tatsächlichen Maße unterscheiden sich jedoch erheblich. Sehr schmale Modelle eignen sich für kleine Fernseher oder als dekorative Ablage. Große Varianten können einen breiten Bildschirm, Lautsprecher, Receiver und weitere Geräte aufnehmen. Neben der oberen Stellfläche bieten viele Lowboards Schubladen, Türen, Klappen und offene Fächer.
Lowboards werden nicht ausschließlich für Fernseher verwendet. Sie können ebenso als niedrige Kommode, Aufbewahrungsmöbel, Raumteiler oder Ablage unter einem Fenster dienen. Im Schlafzimmer lassen sie sich für Kleidung, Bettwäsche oder einen Fernseher einsetzen. Im Flur können Schuhe, Taschen und Accessoires verstaut werden. Auch im Büro kann ein Lowboard Drucker, Akten, Technik und Arbeitsmaterialien aufnehmen.
Der niedrige Aufbau wirkt häufig modern und lässt Räume optisch großzügiger erscheinen. Hohe Möbel können eine Wand stark dominieren, während ein flaches Lowboard mehr freie Fläche lässt. Über dem Möbelstück können Bilder, Regale oder ein an der Wand befestigter Fernseher angebracht werden.
Ein gutes Lowboard verbindet Gestaltung und Funktion. Es sollte zur Einrichtung passen, genügend Stauraum bieten und das Gewicht der vorgesehenen Geräte tragen. Bei technischen Geräten sind außerdem Belüftung und Kabelführung wichtig. Receiver, Spielkonsolen und Verstärker entwickeln Wärme und dürfen nicht in einem vollständig geschlossenen, schlecht belüfteten Fach betrieben werden.
Wofür wird ein Lowboard verwendet?
Der häufigste Einsatzzweck ist die Nutzung als TV-Möbel. Der Fernseher steht auf der oberen Fläche oder wird darüber an der Wand montiert. Im Lowboard befinden sich Receiver, Router, Spielkonsolen, Blu-ray-Player, Verstärker oder Lautsprecher. Kabeldurchführungen auf der Rückseite helfen dabei, Leitungen möglichst unauffällig zu verlegen.
Darüber hinaus eignet sich das Möbelstück zur Aufbewahrung. Schubladen und geschlossene Fächer nehmen Gegenstände auf, die nicht sichtbar sein sollen. Offene Bereiche sind für Technik, Bücher oder Dekoration geeignet. Einige Modelle kombinieren beide Formen und ermöglichen dadurch eine flexible Nutzung.
Ein Lowboard kann auch Teil einer größeren Wohnwand sein. In diesem Fall wird es mit Hängeschränken, Regalen oder Vitrinen kombiniert. Möbelserien bieten häufig mehrere Elemente in derselben Farbe und Materialausführung. Dadurch entsteht ein einheitliches Gesamtbild.
Vorteile und Nachteile eines Lowboards
Vorteile
- Angenehme Fernsehhöhe: Durch den niedrigen Aufbau kann der Bildschirm häufig auf einer ergonomisch günstigen Höhe aufgestellt werden.
- Vielseitige Nutzung: Ein Lowboard kann als TV-Möbel, Kommode, Ablage, Stauraum oder dekoratives Einrichtungselement dienen.
- Moderner Raumeindruck: Niedrige Möbel wirken häufig leicht und lassen kleinere Räume offener erscheinen.
- Stauraum: Schubladen, Fächer und Türen bieten Platz für Technik, Medien, Kabel, Spiele und Alltagsgegenstände.
- Große Designauswahl: Lowboards sind in zahlreichen Farben, Materialien und Stilrichtungen erhältlich.
- Kabelführung: Viele Modelle besitzen Öffnungen auf der Rückseite, durch die Strom- und Signalkabel geführt werden können.
- Kombinierbarkeit: Das Möbelstück lässt sich mit Regalen, Hängeschränken und Vitrinen zu einer Wohnwand ergänzen.
- Freie Wandfläche: Oberhalb eines niedrigen Lowboards bleibt Platz für einen Wandfernseher, Bilder oder Dekoration.
Nachteile
- Begrenzte Höhe: Große Gegenstände oder hohe Aktenordner passen häufig nicht in die niedrigen Fächer.
- Staubablagerungen: Auf der breiten oberen Fläche und in offenen Fächern sammelt sich schnell Staub.
- Montageaufwand: Viele Lowboards werden zerlegt geliefert und müssen sorgfältig aufgebaut werden.
- Belastungsgrenzen: Nicht jedes Modell ist für sehr große und schwere Fernseher geeignet.
- Kabel können sichtbar bleiben: Bei fehlenden oder ungünstig angeordneten Rückwandöffnungen ist eine saubere Kabelführung schwierig.
- Wandmontage ist anspruchsvoll: Hängende Lowboards benötigen eine tragfähige Wand und passende Befestigungsmittel.
- Empfindliche Oberflächen: Hochglanzfronten, Glas und dunkle Flächen zeigen Fingerabdrücke, Staub und Kratzer besonders deutlich.
Lowboards Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Lowboards gibt es?
Stehendes Lowboard
Das stehende Lowboard ist die klassische und am weitesten verbreitete Ausführung. Es steht entweder direkt auf einem Sockel oder auf mehreren Füßen. Die Montage ist meist einfacher als bei einem wandhängenden Modell, da keine tragende Befestigung an der Wand erforderlich ist. Nach dem Aufbau kann das Möbelstück grundsätzlich an einen anderen Standort verschoben werden.
Modelle mit Füßen wirken häufig leichter, weil zwischen Möbel und Boden ein sichtbarer Abstand entsteht. Dieser Freiraum erleichtert teilweise die Reinigung. Ein Staubsaugerroboter kann jedoch nur darunter fahren, wenn die Füße ausreichend hoch sind. Sehr niedrige Zwischenräume sind schwer erreichbar und sammeln schnell Staub.
Ein Lowboard mit geschlossenem Sockel steht optisch massiver und verhindert, dass Staub oder kleine Gegenstände unter das Möbelstück gelangen. Der Bereich am Boden lässt sich einfacher sauber halten. Bei unebenen Böden können verstellbare Füße oder Unterlagen notwendig sein, damit das Lowboard waagerecht steht.
Ein stehendes Modell ist besonders sinnvoll, wenn die Wand nicht belastbar genug für eine Hängemontage ist. Dennoch sollte auch ein niedriges Möbelstück bei Bedarf gegen Umkippen gesichert werden. Das gilt insbesondere in Haushalten mit kleinen Kindern, wenn Schubladen herausgezogen oder Geräte auf der Oberseite bewegt werden können.
Wandhängendes Lowboard
Ein wandhängendes Lowboard wird ohne sichtbaren Bodenkontakt an der Wand befestigt. Diese Bauweise wirkt modern, reduziert und optisch leicht. Der freie Boden unter dem Möbelstück lässt sich bequem reinigen. Auch Staubsaugerroboter können den Bereich meist problemlos erreichen.
Die Montage erfordert jedoch eine tragfähige Wand. Beton und massives Mauerwerk bieten in der Regel gute Voraussetzungen. Bei Gipskartonwänden oder Hohlwänden müssen geeignete Befestigungssysteme und gegebenenfalls Verstärkungen verwendet werden. Die mitgelieferten Dübel sind nicht automatisch für jede Wand geeignet.
Vor der Montage müssen das Eigengewicht des Lowboards, der Inhalt und mögliche Geräte berücksichtigt werden. Eine unsachgemäße Befestigung kann dazu führen, dass das Möbelstück aus der Wand reißt. Bei Unsicherheit sollte eine fachkundige Person hinzugezogen werden.
Wandhängende Modelle bieten häufig eine besonders saubere Optik, wenn Strom- und Signalkabel in der Wand oder in einem Kabelkanal verlegt werden. Sichtbare Leitungen können den schwebenden Eindruck beeinträchtigen. Deshalb sollte die Kabelführung bereits vor der Montage geplant werden.
Lowboard mit Schubladen
Ein Lowboard mit Schubladen bietet geschlossenen und gut zugänglichen Stauraum. Fernbedienungen, Spiele, Controller, Kabel, Batterien und Unterlagen können übersichtlich aufbewahrt werden. Gegenstände bleiben vor Staub geschützt und sind dennoch schnell erreichbar.
Bei der Auswahl sollte auf stabile Auszüge geachtet werden. Einfache Rollenführungen sind günstig, laufen aber häufig weniger ruhig und lassen sich nicht vollständig herausziehen. Hochwertigere Teleskop- oder Kugelauszüge ermöglichen einen besseren Zugriff auf den hinteren Bereich der Schublade.
Soft-Close-Systeme bremsen die Schublade beim Schließen ab und ziehen sie leise ein. Push-to-open-Beschläge kommen ohne sichtbare Griffe aus. Durch Druck auf die Front öffnet sich die Schublade. Diese Systeme wirken modern, können aber empfindlicher auf falsche Einstellung oder Verschmutzung reagieren.
Schubladen sollten nicht überladen werden. Besonders breite Schubladen können sich bei zu hoher Belastung verziehen. Herstellerangaben zur maximalen Belastbarkeit sind deshalb zu beachten.
Lowboard mit Türen und Klappen
Modelle mit Türen oder nach unten öffnenden Klappen verdecken den Inhalt vollständig. Sie eignen sich für Gegenstände, die nicht sichtbar sein sollen. Eine geschlossene Front wirkt ruhig und aufgeräumt.
Klappen werden häufig bei modernen TV-Möbeln verwendet. Dahinter befinden sich breite Fächer für Receiver, Konsolen oder Medien. Gasdruckdämpfer oder Klappenhalter verhindern, dass die Front unkontrolliert herunterfällt. Die Beschläge sollten stabil und sauber eingestellt sein.
Bei technischen Geräten ist die Belüftung entscheidend. Eine vollständig geschlossene Klappe kann die Wärme stauen. Lüftungsöffnungen, eine teilweise offene Rückwand oder ausreichend große Zwischenräume sind deshalb wichtig. Einige Fernbedienungen funktionieren zudem nur bei geöffneter Klappe, sofern die Front kein Infrarotsignal durchlässt.
Türen benötigen seitlich etwas Platz zum Öffnen. In engen Räumen oder neben anderen Möbeln können Klappen oder Schiebetüren praktischer sein.
Lowboard mit offenen Fächern
Offene Fächer sind besonders für technische Geräte geeignet, weil Wärme besser entweichen kann und Fernbedienungssignale nicht blockiert werden. Receiver, Spielkonsole und Verstärker bleiben leicht zugänglich.
Der Nachteil besteht darin, dass Kabel und Geräte sichtbar bleiben. Eine saubere Anordnung ist deshalb besonders wichtig. Rückwandöffnungen sollten so positioniert sein, dass Leitungen ohne starke Knicke geführt werden können.
Offene Fächer sammeln schneller Staub. Elektronische Geräte müssen regelmäßig gereinigt werden, damit Lüftungsschlitze nicht verstopfen. Wer eine besonders aufgeräumte Optik bevorzugt, kann ein Modell mit einer Kombination aus offenen und geschlossenen Bereichen wählen.
Lowboard aus Massivholz
Ein Massivholz-Lowboard besteht überwiegend aus echtem, durchgehendem Holz. Häufig verwendete Holzarten sind Eiche, Wildeiche, Kiefer, Akazie, Buche oder Nussbaum. Die natürliche Maserung sorgt dafür, dass jedes Möbelstück etwas anders aussieht.
Massivholz wirkt hochwertig und kann bei guter Pflege viele Jahre genutzt werden. Kleine Kratzer oder Gebrauchsspuren lassen sich je nach Oberflächenbehandlung abschleifen und nachbehandeln. Das Material ist jedoch schwerer und meist teurer als Holzwerkstoff.
Holz reagiert auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Es kann sich leicht ausdehnen, zusammenziehen oder kleine Risse entwickeln. Eine gleichmäßige Raumluft und der Schutz vor starker Sonneneinstrahlung oder direkter Heizungswärme sind deshalb sinnvoll.
Geölte Oberflächen wirken natürlich und lassen sich nachpflegen. Lackierte Flächen sind stärker versiegelt und häufig leichter zu reinigen. Beschädigungen im Lack können jedoch auffälliger sein.
Lowboard aus Holzwerkstoff
Viele günstige und mittelpreisige Lowboards bestehen aus Spanplatten oder MDF-Platten mit Dekorfolie, Melaminbeschichtung oder Lackierung. Diese Materialien ermöglichen eine große Auswahl an Farben und Holzoptiken.
Holzwerkstoff ist leichter und preisgünstiger als Massivholz. Die Oberflächen sind häufig pflegeleicht und formstabil. Die Qualität unterscheidet sich jedoch stark. Dünne Platten, schlecht verarbeitete Kanten oder schwache Beschläge können die Haltbarkeit reduzieren.
Besonders wichtig sind sauber versiegelte Kanten. Dringt Feuchtigkeit in Spanplatten ein, kann das Material aufquellen. Ein aufgequollener Bereich lässt sich meist nicht vollständig reparieren. Verschüttete Flüssigkeiten sollten deshalb sofort entfernt werden.
MDF besitzt eine gleichmäßige Struktur und eignet sich gut für lackierte oder gefräste Fronten. Es ist jedoch relativ schwer. Bei wandhängenden Lowboards muss das zusätzliche Gewicht berücksichtigt werden.
Lowboard in Hochglanz
Hochglanz-Lowboards besitzen glatte, stark reflektierende Fronten. Sie werden häufig in Weiß, Schwarz, Grau oder kräftigen Farben angeboten. Durch die spiegelnde Oberfläche wirken sie modern und können Licht im Raum reflektieren.
Hochglanzflächen zeigen Fingerabdrücke, Staub und feine Kratzer jedoch deutlich. Besonders dunkle Fronten müssen regelmäßig gereinigt werden. Aggressive Reiniger, Scheuermittel und raue Schwämme sind ungeeignet, da sie die Oberfläche beschädigen können.
Bei günstigen Modellen besteht manchmal nur die Front aus Hochglanzmaterial, während Korpus und Seiten eine matte Oberfläche besitzen. Produktbilder können diesen Unterschied weniger deutlich zeigen. Die Materialbeschreibung sollte deshalb genau gelesen werden.
Lowboard im Industrial-Stil
Ein Industrial-Lowboard kombiniert häufig dunkles Metall mit Holz oder Holzdekor. Sichtbare Rahmen, schwarze Kufen und rustikale Oberflächen erzeugen einen markanten und funktionalen Eindruck. Diese Möbel passen gut zu Loft-Einrichtungen, Betonoptik, Leder und offenen Regalen.
Metallrahmen können eine hohe Stabilität bieten. Schweißnähte, Beschichtung und Verschraubungen sollten sauber ausgeführt sein. Unebene Böden können dazu führen, dass das Möbel wackelt. Verstellbare Füße sind deshalb praktisch.
Holzdekore in Industrial-Optik sind meist pflegeleicht. Echtes Altholz wirkt individueller, kann aber Unebenheiten, Risse oder Farbunterschiede aufweisen. Diese Merkmale gehören zum gewünschten Stil und sind nicht unbedingt Materialfehler.
Skandinavische Lowboards zeichnen sich durch helle Farben, klare Linien und häufig schräg ausgestellte Holzfüße aus. Weiß, Hellgrau, Eiche und natürliche Holztöne sind besonders verbreitet. Die Gestaltung wirkt freundlich und leicht.
Diese Modelle eignen sich gut für kleinere Räume, weil sie optisch weniger massiv erscheinen. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob die schrägen Füße stabil befestigt sind. Bei sehr breiten Möbeln kann eine zusätzliche Stütze in der Mitte erforderlich sein.
Grifflose Fronten oder kleine Holzgriffe unterstreichen den schlichten Stil. Die Stauraumaufteilung ist häufig funktional, ohne dass das Möbelstück überladen wirkt.
Lowboard mit LED-Beleuchtung
Ein Lowboard mit LED-Beleuchtung besitzt Lichtleisten oder beleuchtete Fächer. Häufig können Farbe, Helligkeit und verschiedene Effekte über eine Fernbedienung oder App eingestellt werden. Das Licht dient vor allem der dekorativen Gestaltung.
Die Beleuchtung kann eine angenehme Hintergrundstimmung erzeugen und den Kontrast zwischen hellem Fernseher und dunklem Raum etwas reduzieren. Sie ersetzt jedoch keine korrekt geplante Raumbeleuchtung.
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob das LED-System bereits vollständig enthalten ist. Manche Produktbilder zeigen eine Beleuchtung, die separat erworben werden muss. Auch Stromversorgung, Kabellänge und Austauschbarkeit der Lichtleiste sind relevant.
Sehr günstige LED-Systeme können ungleichmäßig leuchten oder nur wenige Einstellmöglichkeiten bieten. Eine fest verbaute Beleuchtung ist nach einem Defekt möglicherweise schwer zu ersetzen.
Lowboard mit Kaminoptik
Einige Lowboards werden mit einem elektrischen Dekokamin kombiniert. Hinter einer Glasfläche wird ein Flammenbild erzeugt. Je nach Modell handelt es sich ausschließlich um einen Lichteffekt oder zusätzlich um einen elektrischen Heizlüfter.
Diese Möbelstücke sind deutlich größer und schwerer als gewöhnliche Lowboards. Bei Heizfunktion müssen Sicherheitsabstände, Stromverbrauch und Herstellerhinweise beachtet werden. Der Bereich um Lüftungsöffnungen darf nicht zugestellt werden.
Die Kaminoptik kann gemütlich wirken, ist jedoch stark vom persönlichen Geschmack abhängig. Ein Defekt des integrierten Moduls kann die Nutzung des gesamten Möbelstücks beeinträchtigen. Austauschbarkeit und Ersatzteilversorgung sind daher wichtige Kriterien.
Wichtige Kaufkriterien für ein Lowboard
Breite des Lowboards
Die Breite sollte zur Wand, zum Fernseher und zur übrigen Einrichtung passen. Wird der Fernseher aufgestellt, sollte das Lowboard in der Regel breiter als der Bildschirm sein. Dadurch wirkt die Anordnung ausgewogener und die Standfüße haben ausreichend Platz.
Vor dem Kauf müssen sowohl die Gesamtbreite als auch die nutzbare Stellfläche gemessen werden. Seitenwände, erhöhte Kanten oder Dekorelemente können die tatsächlich nutzbare Fläche verkleinern.
Bei einer Wandmontage des Fernsehers kann das Lowboard schmaler als der Bildschirm sein. Optisch wirkt eine mindestens ähnlich breite Lösung jedoch häufig harmonischer.
Höhe und Betrachtungsposition
Die passende Höhe hängt von Sitzmöbeln, Bildschirmgröße und Betrachtungsabstand ab. Die Bildschirmmitte sollte beim Sitzen ungefähr auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen. Ein zu hoher Fernseher kann Nacken und Schultern belasten.
Vor dem Kauf sollte die spätere Position mit einem Maßband oder einer Markierung an der Wand geprüft werden. Die Höhe des TV-Standfußes muss zur Lowboard-Höhe addiert werden.
Tiefe
Die Tiefe ist besonders wichtig, wenn Fernseher oder größere Geräte auf dem Lowboard stehen. Die Standfüße des Fernsehers müssen vollständig aufliegen. Auch Receiver, Verstärker und Konsolen benötigen ausreichend Platz.
Viele moderne Lowboards sind relativ flach. Große AV-Receiver können jedoch mehr als 35 Zentimeter tief sein. Hinzu kommt Platz für Kabel und Luftzirkulation. Die Innenmaße der Fächer sind daher wichtiger als die Außenmaße allein.
Tragfähigkeit
Die maximale Belastbarkeit der oberen Platte muss zum Gewicht des Fernsehers und weiterer Geräte passen. Große Bildschirme können inklusive Standfuß deutlich schwerer sein als erwartet. Auch Dekoration und Lautsprecher erhöhen die Gesamtlast.
Bei wandhängenden Modellen ist zusätzlich die Belastbarkeit der Wandbefestigung entscheidend. Die Herstellerangabe gilt nur bei fachgerechter Montage an einem geeigneten Untergrund.
Stauraumaufteilung
Vor dem Kauf sollte festgelegt werden, welche Gegenstände im Lowboard untergebracht werden sollen. Offene Fächer eignen sich für Technik. Schubladen sind praktisch für kleine Gegenstände. Große geschlossene Fächer nehmen Spiele, Bücher und Zubehör auf.
Verstellbare Einlegeböden erhöhen die Flexibilität. Sie ermöglichen eine Anpassung an unterschiedliche Gerätehöhen. Feste Böden können stabiler sein, bieten aber weniger Spielraum.
Kabelführung
Rückwandöffnungen verhindern, dass Kabel über Vorder- oder Seitenflächen geführt werden müssen. Die Öffnungen sollten groß genug für mehrere Stecker sein. Kleine Bohrungen reichen möglicherweise nicht für breite HDMI- oder Netzstecker.
Eine offene Rückwand erleichtert die Verkabelung und Belüftung, lässt Kabel aber von der Seite sichtbar werden. Zusätzliche Kabelkanäle, Klettbänder und Kabelboxen können für Ordnung sorgen.
Belüftung
Elektronische Geräte erzeugen Wärme. Geschlossene Fächer müssen ausreichend belüftet sein. Besonders Spielkonsolen, Verstärker und Receiver benötigen Abstand zu Seiten und Rückwand.
Ein Gerät sollte nicht direkt an eine geschlossene Rückwand gedrückt werden. Lüftungsschlitze müssen frei bleiben. Bei starker Wärmeentwicklung können zusätzliche Lüftungsöffnungen oder leise Möbellüfter sinnvoll sein.
Material und Verarbeitung
Materialstärke, Kantenverarbeitung und Beschläge beeinflussen die Haltbarkeit. Dünne Platten können sich unter hoher Last durchbiegen. Bei breiten Lowboards ist eine mittlere Stütze wichtig.
Bohrungen sollten präzise gesetzt und Verbindungen stabil sein. Schiefe Türen oder ungleichmäßige Spaltmaße lassen sich teilweise durch Einstellen der Scharniere korrigieren. Sehr große Abweichungen können jedoch auf eine schwache Verarbeitung hinweisen.
Montage
Viele Lowboards werden zerlegt geliefert. Eine verständliche Anleitung, beschriftete Bauteile und vollständig enthaltene Beschläge erleichtern den Aufbau. Große Modelle sollten möglichst zu zweit montiert werden.
Vor dem Aufbau sollten alle Teile kontrolliert werden. Beschädigte Platten oder fehlende Beschläge müssen vor der Montage gemeldet werden. Ein einmal aufgebautes und beschädigtes Möbelstück lässt sich häufig schwerer reklamieren.
Pflege
Matte Melaminoberflächen sind meist pflegeleicht. Sie können mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden. Hochglanzfronten benötigen ein weiches Mikrofasertuch. Massivholz sollte entsprechend der Oberflächenbehandlung gepflegt werden.
Wasser darf nicht längere Zeit auf Holzwerkstoff stehen. Heiße Gegenstände, Kerzen und Getränke sollten auf Untersetzern platziert werden.
Alternativen zum Lowboard
TV-Rack
Ein TV-Rack ist häufig offener und technischer gestaltet als ein Lowboard. Es besteht oft aus Glas, Metall oder mehreren Ablageböden. Receiver, Konsolen und Verstärker sind gut belüftet und leicht zugänglich.
Der Stauraum ist jedoch begrenzt und Kabel bleiben häufig sichtbar. Ein TV-Rack eignet sich vor allem für Personen, die wenige Gegenstände verstauen und einen offenen Aufbau bevorzugen.
Sideboard
Ein Sideboard ist höher als ein Lowboard und bietet mehr Stauraum. Es kann Geschirr, Bücher, Kleidung und zahlreiche weitere Gegenstände aufnehmen. Für einen Fernseher kann die Höhe jedoch ungünstig sein.
Wird der Bildschirm an der Wand montiert, kann ein Sideboard dennoch eine gute Alternative sein. Die höhere Oberfläche eignet sich außerdem für Dekoration oder Beleuchtung.
Wohnwand
Eine Wohnwand kombiniert Lowboard, Schränke, Regale und Vitrinen. Sie bietet viel Stauraum und eine einheitliche Gestaltung. Für große Räume oder umfangreiche Sammlungen kann sie sinnvoll sein.
In kleinen Zimmern wirkt eine komplette Wohnwand schnell massiv. Die Elemente sollten deshalb zur Wandbreite und Raumhöhe passen.
TV-Wandhalterung mit Wandregal
Eine Wandhalterung und ein kleines Regal ergeben eine besonders reduzierte Lösung. Der Fernseher schwebt an der Wand, während Receiver oder Konsole auf einem schmalen Regal stehen.
Der Stauraum ist sehr begrenzt. Kabel müssen besonders sorgfältig verlegt werden. Diese Variante eignet sich für minimalistische Räume und wenige Zusatzgeräte.
Kommode
Eine niedrige Kommode kann als TV-Möbel verwendet werden. Sie bietet meist mehrere Schubladen und viel Stauraum. Allerdings fehlen häufig Kabelöffnungen und belüftete Technikfächer.
Für Fernseher ohne zusätzliche Geräte kann eine Kommode dennoch ausreichen. Die Tragfähigkeit und Höhe müssen geprüft werden.
Medienkonsole
Eine Medienkonsole ist speziell für Unterhaltungselektronik konzipiert. Sie besitzt häufig breite Fächer, Kabeldurchführungen und belüftete Bereiche. Der Übergang zum Lowboard ist fließend.
Medienkonsolen können funktionaler, aber optisch technischer wirken. Sie sind eine gute Alternative für umfangreiche Heimkinoanlagen.
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Beliebte Lowboards im Vergleich
Die folgende Tabelle nennt beispielhaft bekannte Lowboard-Serien und typische Produktvarianten verschiedener Hersteller. Preise können abhängig von Größe, Material, Farbe, Händler und Ausstattung deutlich schwanken. Vor dem Kauf sollten die aktuellen Maße, die Belastbarkeit und die genaue Materialbeschreibung geprüft werden.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| BESTÅ TV-Bank | IKEA | etwa 60 bis 300 Euro | Modulares Lowboard-System in verschiedenen Breiten, Farben und Frontvarianten, das sich mit Türen, Schubladen und Füßen individuell zusammenstellen lässt. |
| BRIMNES TV-Bank | IKEA | etwa 100 bis 180 Euro | Schlichtes TV-Lowboard mit Schubladen, offenen Gerätefächern und Kabelauslässen für Wohnzimmer und kleinere Heimkinoanlagen. |
| FJÄLLBO TV-Bank | IKEA | etwa 150 bis 250 Euro | Lowboard im Industrial-Stil mit Metallrahmen, Holzoberfläche und luftdurchlässigen Gittertüren. |
| Lowboard VASAGLE Industrial | VASAGLE | etwa 70 bis 160 Euro | Preisgünstiges Lowboard mit Metallgestell und Holzdekor, häufig mit offenen Fächern und Türen erhältlich. |
| Lowboard Sonoma | Vicco | etwa 80 bis 200 Euro | Wohnzimmermöbel in verschiedenen Holzdekoren, Größen und Stauraumaufteilungen für Fernseher und Mediengeräte. |
| TV-Lowboard mit LED | Vladon | etwa 150 bis 400 Euro | Modernes Lowboard mit Hochglanzfronten, optionaler LED-Beleuchtung und grifflosen Türen oder Klappen. |
| Lowboard Massivholz Akazie | Wohnling | etwa 300 bis 700 Euro | Massives TV-Möbel mit auffälliger Holzmaserung, stabiler Konstruktion und natürlicher oder lackierter Oberfläche. |
| Lowboard Eiche Dekor | home24 | etwa 150 bis 500 Euro | Je nach Serie modernes oder skandinavisch gestaltetes Lowboard mit Schubladen, Türen und offenen Gerätefächern. |
Die richtige Größe für Fernseher und Raum wählen
Ein Lowboard sollte nicht isoliert betrachtet werden. Seine Größe muss zum Fernseher, zur Wandbreite und zu den Sitzmöbeln passen. Ein sehr kleines Modell unter einem großen Bildschirm wirkt schnell unausgewogen. Ein übermäßig breites Lowboard kann einen kleinen Raum dagegen überladen.
Steht der Fernseher auf dem Möbelstück, müssen die Füße vollständig und mit Sicherheitsabstand aufliegen. Bei Geräten mit weit außen montierten Standfüßen ist die benötigte Breite häufig größer als erwartet. Die Maße des Fernsehers sollten deshalb vor dem Kauf geprüft werden.
Auch die Tiefe darf nicht unterschätzt werden. Manche Fernseher besitzen einen mittigen Standfuß, andere zwei seitliche Füße. Receiver und Verstärker sind häufig tiefer als moderne Lowboards. Die Innenmaße der Fächer müssen daher mit den Geräten verglichen werden.
Für eine harmonische Wirkung kann die Wand mit Klebeband oder Karton markiert werden. Dadurch lässt sich die tatsächliche Größe vor dem Kauf besser einschätzen als anhand eines Produktbildes.
Lowboard und Fernseher richtig aufstellen
Der Fernseher sollte möglichst gerade vor dem Sitzplatz stehen. Eine seitlich versetzte Position kann bei längerer Nutzung unangenehm sein. Starke Reflexionen durch Fenster oder Lampen sollten vermieden werden.
Das Lowboard muss waagerecht und sicher stehen. Unebenheiten können mit verstellbaren Füßen oder geeigneten Unterlagen ausgeglichen werden. Weiche Teppiche können die Stabilität beeinträchtigen, insbesondere bei schmalen Füßen.
Sehr große Fernseher sollten zusätzlich gegen Umkippen gesichert werden. Hersteller bieten dafür Gurte oder Wandbefestigungen an. In Haushalten mit Kindern ist diese Sicherung besonders wichtig.
Geräte dürfen nicht direkt aneinandergepresst werden. Zwischen Receiver, Konsole und Rückwand muss ausreichend Luft zirkulieren. Kabel sollten nicht geknickt oder unter Möbelfüßen eingeklemmt werden.
Kabel im Lowboard ordentlich verlegen
Vor der Verkabelung ist es sinnvoll, alle Geräte und Anschlüsse zu planen. Stromkabel, HDMI-Leitungen, Netzwerkkabel und Lautsprecherkabel können getrennt geführt werden. Dadurch bleibt die Installation übersichtlicher.
Klettbänder eignen sich besser als dauerhaft festgezogene Kabelbinder, wenn Geräte später ausgetauscht werden sollen. Zu enge Bündel können Kabel beschädigen oder Wärme stauen.
Mehrfachsteckdosen sollten nicht lose hinter dem Lowboard liegen. Eine sichere Befestigung an der Rückseite oder in einer Kabelbox verhindert, dass Stecker unter Zug geraten. Die Steckdosenleiste muss ausreichend belüftet bleiben.
Stromkabel und empfindliche Signalkabel sollten nicht über lange Strecken eng nebeneinander liegen, wenn Störungen auftreten. In den meisten Haushalten ist dies zwar unproblematisch, bei Audioanlagen kann eine getrennte Verlegung jedoch sinnvoll sein.
Pflege und Reinigung
Staub sollte regelmäßig mit einem weichen Tuch entfernt werden. Auf empfindlichen Hochglanzflächen dürfen keine rauen Schwämme oder trockenen, verschmutzten Tücher verwendet werden. Kleine Staubpartikel können sonst Kratzer verursachen.
Für Holzwerkstoff reicht meist ein leicht feuchtes Tuch. Die Fläche sollte anschließend trocken gewischt werden. Wasser darf nicht in Fugen, Bohrungen oder beschädigte Kanten eindringen.
Massivholz benötigt eine an die Oberfläche angepasste Pflege. Geöltes Holz kann gelegentlich nachgeölt werden. Lackierte Flächen dürfen nicht mit ungeeigneten Lösungsmitteln behandelt werden.
Elektronische Geräte sollten vor der Reinigung ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden. Lüftungsöffnungen können vorsichtig mit einem weichen Pinsel oder geeigneter Druckluft gereinigt werden.
Häufige Fehler beim Kauf eines Lowboards
Ein häufiger Fehler besteht darin, nur die Gesamtbreite zu betrachten. Entscheidend sind ebenfalls Tiefe, Innenmaße und Belastbarkeit. Ein optisch passendes Lowboard kann ungeeignet sein, wenn der Receiver nicht in das Fach passt oder die TV-Füße überstehen.
Auch die Wandbeschaffenheit wird bei hängenden Modellen oft unterschätzt. Gewöhnliche Universaldübel reichen bei schweren Möbeln und Hohlwänden nicht immer aus. Die Befestigung muss zur Wand und zur Gesamtlast passen.
Bei geschlossenen Fächern wird häufig die Wärmeentwicklung der Technik übersehen. Eine Spielkonsole oder ein Verstärker kann in einem kleinen, geschlossenen Fach überhitzen. Lüftungsöffnungen und ausreichende Abstände sind zwingend erforderlich.
Ein weiterer Fehler ist die Auswahl allein nach Produktbildern. Farben und Holzdekore können auf dem Bildschirm anders wirken. Maßangaben, Materialbeschreibung und Kundenfotos geben häufig ein realistischeres Bild.
Sehr günstige Lowboards können attraktiv aussehen, besitzen aber teilweise dünne Rückwände, schwache Beschläge und empfindliche Kanten. Für leichte Nutzung können sie dennoch ausreichen. Für einen schweren Fernseher oder häufig verwendete Schubladen sollte eine stabilere Ausführung gewählt werden.
FAQ – häufig gestellte Fragen zum Lowboard
Wie breit sollte ein Lowboard für den Fernseher sein?
Steht der Fernseher auf dem Lowboard, sollte das Möbelstück mindestens breit genug sein, damit alle Standfüße vollständig und mit etwas Abstand zu den Seiten aufliegen. Optisch wirkt es häufig harmonisch, wenn das Lowboard breiter als der Fernseher ist.
Bei einem großen Bildschirm mit weit außen sitzenden Füßen müssen die tatsächlichen Abstände berücksichtigt werden. Die Bildschirmdiagonale allein reicht zur Bestimmung nicht aus. Steht der Fernseher an der Wand, kann das Lowboard grundsätzlich schmaler sein, sollte aber zum Gesamtbild passen.
Welche Höhe ist für ein Lowboard ideal?
Die ideale Höhe hängt von Sitzhöhe, Fernsehergröße und Standfuß ab. Die Bildschirmmitte sollte beim Sitzen ungefähr auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen. In vielen Wohnzimmern sind Lowboards mit einer Höhe zwischen etwa 35 und 55 Zentimetern geeignet.
Vor dem Kauf sollte die gewünschte Bildschirmposition an der Wand markiert werden. Dadurch lässt sich leichter erkennen, ob ein bestimmtes Modell zu hoch oder zu niedrig ist.
Wie viel Gewicht trägt ein Lowboard?
Die Tragfähigkeit unterscheidet sich je nach Konstruktion und Material deutlich. Einige günstige Modelle tragen auf der Oberseite nur etwa 20 bis 30 Kilogramm, während stabile Massivholz- oder Metallkonstruktionen deutlich höhere Lasten aufnehmen können.
Die Herstellerangabe ist unbedingt zu beachten. Das Gewicht von Fernseher, Lautsprechern und Dekoration wird zusammengerechnet. Bei wandhängenden Modellen hängt die tatsächliche Sicherheit zusätzlich von Wand und Befestigung ab.
Kann man jedes Lowboard an die Wand hängen?
Nein. Nur Modelle, die ausdrücklich für eine Wandmontage vorgesehen sind, sollten aufgehängt werden. Stehende Lowboards besitzen häufig keine ausreichend stabile Rückwand oder passende Aufhängung.
Eine nachträgliche Wandmontage kann technisch möglich sein, erfordert aber eine fachgerechte Konstruktion. Ohne entsprechende Kenntnisse sollte davon abgesehen werden.
Welche Wand eignet sich für ein hängendes Lowboard?
Massive Beton- und Mauerwerkswände bieten meist gute Voraussetzungen. Hohlblocksteine, Porenbeton und Gipskarton benötigen spezielle Dübel oder Verstärkungen. Die Belastbarkeit hängt vom genauen Wandaufbau ab.
Bei schweren Lowboards sollte die Befestigung von einer fachkundigen Person geplant werden. Leitungen und Rohre in der Wand müssen vor dem Bohren lokalisiert werden.
Ist Massivholz besser als Holzwerkstoff?
Massivholz ist langlebig, individuell und bei guter Pflege reparierbar. Es ist jedoch schwerer, teurer und reagiert stärker auf Feuchtigkeit und Temperatur. Holzwerkstoff ist günstiger, pflegeleicht und in vielen Designs erhältlich.
Die bessere Wahl hängt von Budget, Nutzung und Geschmack ab. Ein hochwertig verarbeitetes Lowboard aus Holzwerkstoff kann langlebiger sein als ein schlecht konstruiertes Massivholzmöbel.
Wie verhindert man Kabelsalat hinter dem Lowboard?
Kabeldurchführungen, Klettbänder, Kabelkanäle und beschriftete Leitungen sorgen für Ordnung. Mehrfachsteckdosen können sicher an der Rückseite befestigt werden. Nicht benötigte Kabellängen sollten locker zusammengelegt werden.
Vor der endgültigen Befestigung sollte geprüft werden, ob alle Geräte herausgezogen und gewartet werden können. Zu straff verlegte Kabel erschweren spätere Änderungen.
Kann eine Spielkonsole in einem geschlossenen Fach stehen?
Eine Spielkonsole darf nur in einem geschlossenen Fach betrieben werden, wenn ausreichend Luftzufuhr vorhanden ist. Moderne Konsolen erzeugen erhebliche Wärme. Enge, vollständig geschlossene Fächer können zu Überhitzung und höherer Lüfterlautstärke führen.
Idealerweise bleibt die Front während des Betriebs geöffnet oder das Fach besitzt große Lüftungsöffnungen. Die Herstellerangaben zu Mindestabständen müssen eingehalten werden.
Was ist besser: Füße oder Sockel?
Füße wirken leichter und ermöglichen je nach Höhe die Reinigung unter dem Möbelstück. Ein Sockel verhindert, dass Staub und Gegenstände darunter gelangen. Beide Varianten können stabil sein.
Bei einem Staubsaugerroboter sollten die Füße ausreichend hoch und der Abstand frei von Querstreben sein. Auf unebenen Böden sind verstellbare Füße vorteilhaft.
Wie pflegt man ein Hochglanz-Lowboard?
Hochglanzflächen werden mit einem sauberen, weichen Mikrofasertuch gereinigt. Bei stärkeren Verschmutzungen reicht meist ein leicht angefeuchtetes Tuch. Anschließend wird die Fläche trocken poliert.
Scheuermittel, harte Schwämme und aggressive Haushaltsreiniger können Kratzer oder matte Stellen verursachen. Auch Küchenpapier kann je nach Oberfläche zu rau sein.
Kann ein Lowboard als Sitzbank verwendet werden?
Nur wenn der Hersteller eine entsprechende Belastbarkeit ausdrücklich bestätigt. Die meisten Lowboards sind nicht zum Sitzen vorgesehen. Punktuelle Belastungen können die obere Platte, Verbindungen oder Füße beschädigen.
Wer ein niedriges Möbelstück als Sitzbank benötigt, sollte ein dafür konstruiertes Modell wählen. Dieses besitzt eine entsprechende Tragfähigkeit und häufig eine geeignete Polsterauflage.
Wie tief sollte ein Lowboard für einen AV-Receiver sein?
Die Tiefe des Faches muss größer als das Gerät sein. Zusätzlich werden mehrere Zentimeter für Stecker, Kabel und Luftzirkulation benötigt. Ein Receiver mit 35 Zentimetern Gehäusetiefe kann deshalb ein Fach von mehr als 40 Zentimetern erfordern.
Die Rückwand kann bei geeigneter Konstruktion teilweise entfernt oder geöffnet werden. Tragende Bauteile dürfen jedoch nicht ohne Prüfung verändert werden.
Lowboard Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Lowboard Test bei test.de |
| Öko-Test | Lowboard Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Lowboard bei konsument.at |
| gutefrage.net | Lowboard bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Lowboard bei Youtube.com |
Lowboard Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Lowboards wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Lowboard Testsieger präsentieren können.
Lowboard Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Lowboard Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Ein gutes Lowboard verbindet passende Maße, stabilen Stauraum und ein durchdachtes Design
Ein Lowboard ist weit mehr als eine einfache Stellfläche für den Fernseher. Es kann Technik, Medien und zahlreiche Alltagsgegenstände aufnehmen, Kabel ordnen und die Gestaltung des gesamten Wohnbereichs prägen. Damit das Möbelstück langfristig überzeugt, müssen Maße, Material, Tragfähigkeit und Stauraum zum tatsächlichen Einsatz passen.
Vor dem Kauf sollten Fernseher, Geräte und verfügbare Wandfläche genau ausgemessen werden. Besonders wichtig sind die Breite der TV-Füße, die Tiefe von Receiver und Spielkonsole sowie der benötigte Platz für Stecker und Belüftung. Ein optisch ansprechendes Möbelstück ist ungeeignet, wenn Technik nicht hineinpasst oder die Belastbarkeit zu gering ist.
Stehende Lowboards lassen sich einfacher montieren und bei Bedarf umstellen. Wandhängende Modelle wirken besonders modern und erleichtern die Bodenreinigung, stellen jedoch höhere Anforderungen an Wand und Befestigung. Bei schweren Ausführungen darf die Montage nicht unterschätzt werden.
Massivholz bietet eine natürliche Optik und hohe Wertigkeit, ist aber schwerer und teurer. Holzwerkstoff ermöglicht zahlreiche Designs und ein günstigeres Preisniveau. Entscheidend ist bei beiden Varianten eine saubere Verarbeitung. Stabile Beschläge, ausreichend starke Platten und geschützte Kanten erhöhen die Lebensdauer.
Für Unterhaltungselektronik sind offene oder gut belüftete Fächer besonders wichtig. Konsolen, Verstärker und Receiver dürfen nicht in engen, geschlossenen Bereichen überhitzen. Kabeldurchführungen und eine offene Rückseite erleichtern die Installation. Schubladen und Türen sorgen dagegen für eine ruhige und aufgeräumte Optik.
Das Design sollte zur übrigen Einrichtung passen, aber nicht das einzige Auswahlkriterium sein. Hochglanz wirkt modern, benötigt jedoch häufige Reinigung. Industrial-Modelle sind markant und robust, während skandinavische Lowboards leichter und freundlicher wirken. LED-Beleuchtung kann dekorativ sein, sollte aber technisch austauschbar und sinnvoll verkabelt sein.
Wer Maße, Tragfähigkeit, Belüftung, Kabelführung und Materialqualität sorgfältig prüft, findet ein Lowboard, das nicht nur gut aussieht, sondern im Alltag zuverlässig funktioniert. Das beste Modell ist daher nicht automatisch das teuerste oder auffälligste Möbelstück, sondern eine ausgewogene Lösung, die zum Raum, zum Fernseher, zur vorhandenen Technik und zum gewünschten Stauraum passt.
Zuletzt Aktualisiert am 01.08.2026
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