Tintenstrahldrucker A3 Test & Ratgeber » 4 x Tintenstrahldrucker A3 Testsieger in 2026

Tintenstrahldrucker A3 Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein Tintenstrahldrucker für das Format A3 ist eine vielseitige Drucklösung für alle, die nicht nur gewöhnliche Dokumente im Format DIN A4, sondern auch größere Tabellen, Pläne, Zeichnungen, Präsentationen, Poster, Fotos, Kalender, Entwürfe oder Werbematerialien direkt zu Hause oder im Büro ausdrucken möchten, ohne dafür regelmäßig einen Copyshop oder professionellen Druckdienstleister beauftragen zu müssen. Während einfache Drucker für den privaten Gebrauch meistens auf DIN A4 begrenzt sind, verarbeitet ein A3-Tintenstrahldrucker deutlich größere Papierbögen und eröffnet dadurch zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten für kreative, geschäftliche und technische Anwendungen. Je nach Modell kann ein solcher Drucker ausschließlich drucken oder zusätzlich scannen, kopieren und teilweise sogar faxen. Unterschiede bestehen außerdem bei der verwendeten Tintentechnik, der Druckgeschwindigkeit, der Fotoqualität, dem automatischen Duplexdruck, den Papierzuführungen, der Netzwerkfähigkeit und den laufenden Druckkosten. Besonders wichtig ist deshalb, vor dem Kauf genau zu überlegen, welche Formate regelmäßig benötigt werden, wie hoch das monatliche Druckvolumen ausfällt und ob der Schwerpunkt eher auf hochwertigen Fotos, professionellen Geschäftsdokumenten oder möglichst niedrigen Seitenkosten liegt.

Tintenstrahldrucker A3 Testempfehlung 2026
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  • KOMPAKTES A3-MULTIFUNKTIONS-SYSTEM MIT 2 PAPIERZUFÜHRUNGEN
  • Multifunktionssystem zum Scannen (A4), Kopieren und Drucken bis A3
  • Einfache Bedienung mit dem 10,8 cm großen Touchscreen
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Was ist ein Tintenstrahldrucker A3?

Ein Tintenstrahldrucker A3 ist ein Druckgerät, das neben den üblichen kleineren Papierformaten auch Papier im Format DIN A3 bedrucken kann. Ein DIN-A3-Blatt besitzt eine Größe von 297 × 420 Millimetern und ist damit doppelt so groß wie ein DIN-A4-Blatt. Einige Modelle unterstützen darüber hinaus das Format A3+, das je nach Hersteller und Drucker etwas größer als das klassische DIN-A3-Format ausfällt. Dieses zusätzliche Format wird besonders häufig für randlose Fotos, grafische Arbeiten und Drucke verwendet, die anschließend zugeschnitten werden sollen.

Beim Druckvorgang wird flüssige Tinte durch sehr feine Düsen auf das Papier gebracht. Der Druckkopf bewegt sich dabei zeilenweise über das Papier und setzt viele winzige Tintentröpfchen zusammen. Aus diesen einzelnen Punkten entstehen Texte, Linien, Grafiken, Farbflächen oder Fotos. Moderne Tintenstrahldrucker arbeiten mit sehr kleinen Tropfengrößen und hohen Druckauflösungen, wodurch feine Details und weiche Farbübergänge dargestellt werden können.

Ein A3-Tintenstrahldrucker ist nicht zwangsläufig auf große Ausdrucke beschränkt. In der Regel können auch DIN A4, DIN A5, Briefumschläge, Fotopapier und zahlreiche benutzerdefinierte Papiergrößen verwendet werden. Dadurch ersetzt ein A3-Modell meistens einen gewöhnlichen A4-Drucker vollständig. Der größere Druckbereich wird lediglich dann genutzt, wenn er tatsächlich benötigt wird.

Grundsätzlich wird zwischen reinen Druckern und A3-Multifunktionsgeräten unterschieden. Ein reiner Drucker besitzt keine Scan- oder Kopiereinheit und fällt häufig kompakter und günstiger aus. Ein Multifunktionsgerät kann dagegen zusätzlich Dokumente digitalisieren und vervielfältigen. Dabei muss genau geprüft werden, ob nicht nur der Druck, sondern auch das Scannen und Kopieren bis zum Format DIN A3 möglich ist. Manche Geräte drucken zwar A3, besitzen jedoch lediglich einen Scanner im Format DIN A4.

Die Geräte unterscheiden sich außerdem durch ihre Tintensysteme. Klassische Modelle arbeiten mit austauschbaren Tintenpatronen. Andere Drucker besitzen fest integrierte Tintentanks, die aus Flaschen nachgefüllt werden. Tintentankdrucker sind beim Kauf häufig teurer, können bei hohem Druckvolumen jedoch deutlich niedrigere Kosten pro Seite bieten. Für professionelle Fotoausdrucke werden teilweise sechs, acht oder noch mehr einzelne Tintenfarben eingesetzt, während typische Bürodrucker meistens mit Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb arbeiten.

Ein Tintenstrahldrucker für A3 eignet sich sowohl für Privatanwender als auch für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Architekturbüros, Handwerksbetriebe, Vereine, Fotografen und kreative Berufe. Welche Geräteklasse sinnvoll ist, hängt stark davon ab, ob überwiegend Texte, farbige Geschäftsunterlagen, technische Zeichnungen oder hochwertige Bilder ausgegeben werden sollen.


Vorteile eines A3-Tintenstrahldruckers

Der offensichtlichste Vorteil ist die Möglichkeit, großformatige Dokumente selbst auszudrucken. Tabellen mit vielen Spalten, Bauzeichnungen, Präsentationsunterlagen, Kalender, Speisekarten oder Plakate lassen sich auf einem A3-Blatt übersichtlicher darstellen als auf DIN A4. Inhalte müssen dadurch weniger stark verkleinert oder auf mehrere Seiten verteilt werden.

Tintenstrahldrucker bieten außerdem eine hohe Flexibilität bei unterschiedlichen Druckmedien. Je nach Modell können normales Kopierpapier, beschichtetes Inkjetpapier, glänzendes Fotopapier, mattes Fotopapier, Etiketten, Umschläge, stärkeres Papier und weitere geeignete Medien verarbeitet werden. Besonders für farbige Grafiken und Fotos sind Tintenstrahldrucker häufig besser geeignet als einfache Farblaserdrucker.

Viele aktuelle Geräte unterstützen WLAN, Ethernet, USB und mobiles Drucken. Dokumente können dadurch von mehreren Computern, Smartphones oder Tablets an den Drucker gesendet werden. In einem Büro oder Haushalt muss das Gerät nicht direkt neben einem einzelnen Computer aufgestellt werden.

Ein weiterer Vorteil ist die große Modellauswahl. Es gibt kompakte A3-Drucker für gelegentliche Ausdrucke, leistungsfähige Multifunktionsgeräte für Arbeitsgruppen, kostengünstige Tintentankdrucker und spezialisierte Fotodrucker. Dadurch lässt sich das Gerät relativ genau an die persönlichen Anforderungen anpassen.

Für Nutzer mit regelmäßigem Bedarf kann ein eigener A3-Drucker langfristig bequemer und günstiger als ein externer Druckservice sein. Dokumente stehen sofort zur Verfügung, vertrauliche Unterlagen müssen nicht an einen Dienstleister übermittelt werden und kurzfristige Änderungen können direkt neu ausgedruckt werden.

Nachteile eines A3-Tintenstrahldruckers

Ein A3-Drucker benötigt deutlich mehr Stellfläche als ein kompakter A4-Drucker. Nicht nur das Gehäuse ist größer, sondern auch ausgezogene Papierkassetten, hintere Papierzuführungen und Ausgabefächer müssen berücksichtigt werden. Vor dem Kauf sollte deshalb der vollständige Platzbedarf im betriebsbereiten Zustand ausgemessen werden.

Bei klassischen Patronendruckern können die laufenden Kosten relativ hoch ausfallen. Besonders großflächige Farbdrucke und Fotos verbrauchen viel Tinte. Kleine Standardpatronen sind bei häufiger Nutzung schnell leer. XL-Patronen oder ein Tintentanksystem können die Seitenkosten reduzieren, verursachen aber teilweise höhere Anschaffungskosten.

Tinte kann bei sehr unregelmäßiger Nutzung eintrocknen. Werden über Wochen oder Monate keine Ausdrucke erstellt, können Düsen verstopfen und Reinigungsdurchläufe erforderlich werden. Diese Vorgänge verbrauchen zusätzliche Tinte. Ein Tintenstrahldrucker sollte deshalb regelmäßig verwendet werden.

Die Druckgeschwindigkeit kann insbesondere bei hochwertigen A3-Fotodrucken relativ niedrig sein. Je höher die gewählte Qualitätsstufe und je größer das Druckformat, desto länger dauert die Ausgabe. Für sehr große Mengen einfacher Geschäftsdokumente kann ein leistungsfähiger Bürotintenstrahldrucker oder ein A3-Laserdrucker besser geeignet sein.

Nicht jeder A3-Drucker kann automatisch beidseitig auf A3 drucken. Bei einigen Modellen funktioniert die Duplexeinheit nur mit DIN A4. Ähnliches gilt für Scanner und automatische Dokumenteneinzüge. Die Bezeichnung „A3-Drucker“ bedeutet daher nicht automatisch, dass sämtliche Funktionen bis DIN A3 verfügbar sind.

A3-Tintenstrahldrucker Bestseller Platz 2 – 4


Welche Arten von A3-Tintenstrahldruckern gibt es?

Einfacher A3-Tintenstrahldrucker ohne Scanner

Ein einfacher A3-Tintenstrahldrucker konzentriert sich vollständig auf das Drucken. Er besitzt keine integrierte Scan-, Kopier- oder Faxfunktion. Diese Bauweise eignet sich für Nutzer, die bereits einen separaten Scanner besitzen oder grundsätzlich keine Dokumente digitalisieren müssen. Durch den Verzicht auf die zusätzliche Scaneinheit können reine Drucker kompakter, leichter und preiswerter ausfallen als vergleichbare Multifunktionsgeräte.

Solche Modelle sind häufig für kreative Arbeiten, Fotos, Grafiken und gelegentliche großformatige Dokumente ausgelegt. Manche Geräte besitzen mehrere Papierzuführungen, damit normales Papier und Fotopapier gleichzeitig eingelegt werden können. Andere arbeiten mit einer hinteren Einzelblattzuführung, die sich für stärkere oder empfindlichere Medien eignet.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der Drucker A3 nur über eine manuelle Papierzuführung verarbeitet oder ob eine vollständige A3-Papierkassette vorhanden ist. Bei gelegentlichen Drucken ist eine hintere Zuführung meistens ausreichend. Wer täglich A3-Dokumente ausgibt, profitiert dagegen von einer großen, geschlossenen Kassette.

Ein reiner A3-Drucker ist außerdem interessant, wenn besonders hochwertige Fotos benötigt werden. Spezialisierte Fotodrucker verzichten teilweise bewusst auf Büro- und Scannerfunktionen, um ihre Konstruktion auf Farbqualität, Medienführung und einen präzisen Druck zu konzentrieren.

A3-Multifunktionsdrucker

Ein A3-Multifunktionsdrucker kombiniert mehrere Geräte in einem Gehäuse. Neben dem Drucken kann er Dokumente scannen und kopieren. Einige Modelle besitzen zusätzlich eine Faxfunktion. Diese Geräte sind besonders praktisch für Büros, Selbstständige, Vereine und Haushalte, in denen regelmäßig unterschiedliche Dokumentenaufgaben erledigt werden.

Bei der Auswahl muss genau zwischen A3-Druck und vollständiger A3-Multifunktion unterschieden werden. Ein günstigeres Gerät kann möglicherweise bis DIN A3 drucken, aber lediglich DIN A4 scannen und kopieren. Ein echtes A3-Multifunktionsgerät besitzt dagegen ein ausreichend großes Scannerglas und gegebenenfalls einen automatischen Dokumenteneinzug für A3-Vorlagen.

Für geschäftliche Anwendungen ist ein automatischer Dokumenteneinzug besonders wichtig. Mehrseitige Unterlagen können damit nacheinander eingezogen und ohne manuelles Auflegen gescannt oder kopiert werden. Unterstützt der Einzug automatisches beidseitiges Scannen, lassen sich doppelseitig bedruckte Dokumente besonders effizient digitalisieren.

A3-Multifunktionsgeräte fallen meistens größer und schwerer als reine Drucker aus. Dafür sparen sie den Platz für einen separaten Scanner und Kopierer. Bei einer intensiven Büronutzung sollten eine hohe Papierkapazität, schnelle Druckgeschwindigkeiten und austauschbare Verschleißteile berücksichtigt werden.

A3-Tintentankdrucker

Ein A3-Tintentankdrucker verwendet keine kleinen, geschlossenen Standardpatronen. Stattdessen besitzt er größere, dauerhaft im Gerät eingebaute Tintenbehälter. Diese werden mit Tinte aus Flaschen nachgefüllt. Der Tintenstand ist bei vielen Modellen von außen sichtbar, sodass der Nutzer rechtzeitig erkennen kann, wann eine Farbe nachgefüllt werden muss.

Der wesentliche Vorteil liegt in den niedrigen Kosten pro Seite. Eine Flasche enthält deutlich mehr Tinte als eine gewöhnliche Patrone. Besonders bei regelmäßigem Druck farbiger A3-Dokumente kann dies eine erhebliche Ersparnis darstellen. Das gilt beispielsweise für Schulen, Büros, Planungsarbeiten, Bastelvorlagen oder häufig wechselnde Werbematerialien.

Demgegenüber steht ein meist höherer Kaufpreis. Ein Tintentankdrucker rechnet sich deshalb vor allem dann, wenn tatsächlich regelmäßig gedruckt wird. Wer im Jahr nur wenige A3-Seiten benötigt, spart mit den niedrigen Tintenkosten möglicherweise nicht genug, um den höheren Anschaffungspreis auszugleichen.

Auch bei Tintentankgeräten sollte auf die Zusammensetzung der Tinte geachtet werden. Einige Modelle verwenden pigmentiertes Schwarz für scharfe Dokumente und farbstoffbasierte Farbtinten für Grafiken und Fotos. Professionellere Geräte können vollständig pigmentierte Tintensätze besitzen, die auf Normalpapier besonders wischfeste Ergebnisse ermöglichen.

A3-Fotodrucker

Ein A3-Fotodrucker ist auf eine möglichst hohe Bildqualität ausgelegt. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Vierfarbdruckern arbeitet er häufig mit zusätzlichen Tintenfarben. Dazu können helles Cyan, helles Magenta, Grau, Fotoschwarz, Rot oder weitere spezielle Farbtöne gehören. Die zusätzlichen Farben verbessern Farbübergänge, Hauttöne, Schatten und die Darstellung feiner Abstufungen.

Das größere Format ist besonders für Fotografen, Künstler und anspruchsvolle Hobbyanwender interessant. Fotos im Format A3 oder A3+ wirken deutlich eindrucksvoller als kleine Ausdrucke. Sie können gerahmt, ausgestellt, verkauft oder für Portfolios und Präsentationen verwendet werden.

Ein Fotodrucker sollte geeignete Farbprofile und verschiedene hochwertige Fotopapiere unterstützen. Manche Modelle können randlos drucken oder dickere Fine-Art-Medien über eine gerade Papierführung verarbeiten. Bei professionellen Ansprüchen spielen außerdem Farbstabilität, Schwarzdichte und eine möglichst genaue Bildschirm-Druck-Übereinstimmung eine wichtige Rolle.

Die laufenden Kosten eines Fotodruckers können relativ hoch sein. Große, vollflächige Bilder benötigen viel Tinte und hochwertiges A3-Fotopapier ist deutlich teurer als gewöhnliches Kopierpapier. Außerdem sollte ein solcher Drucker regelmäßig verwendet werden, damit sämtliche Düsen funktionsfähig bleiben.

A3-Bürodrucker mit Tintenpatronen

Ein A3-Bürotintenstrahldrucker ist auf Dokumente, Tabellen, Präsentationen und geschäftliche Grafiken ausgelegt. Im Vergleich zu einem Fotodrucker steht nicht die maximale Bildqualität, sondern eine Kombination aus Geschwindigkeit, guter Textdarstellung, hoher Papierkapazität und überschaubaren Betriebskosten im Mittelpunkt.

Leistungsfähige Bürogeräte verwenden häufig große XL-Patronen und pigmentierte Tinten. Pigmenttinte bleibt stärker an der Papieroberfläche und kann dadurch auf Normalpapier scharfe Texte und vergleichsweise wischfeste Ausdrucke erzeugen. Für interne Unterlagen, Rechnungen, Pläne und Präsentationen ist diese Technik gut geeignet.

Wichtige Merkmale sind eine oder mehrere geschlossene Papierkassetten, ein automatischer Dokumenteneinzug, Duplexdruck und eine Netzwerkverbindung. Für Arbeitsgruppen sollte außerdem eine ausreichende Druckgeschwindigkeit vorhanden sein. Ein langsames Gerät kann bei großen Dokumentenstapeln schnell zum Engpass werden.

Bei der Kostenberechnung dürfen nicht nur die Patronenpreise betrachtet werden. Entscheidend ist die angegebene Reichweite. Eine teure Patrone mit hoher Seitenleistung kann im Betrieb günstiger sein als eine kleine, scheinbar preiswerte Patrone.

Kompakter A3+-Drucker

Kompakte A3+-Drucker richten sich häufig an Nutzer, die gelegentlich größere Dokumente oder Fotos ausgeben möchten, aber keinen Platz für ein großes Bürogerät haben. Sie besitzen meist eine flache Bauform und verzichten auf einen A3-Scanner. Das Papier wird über eine ausziehbare Kassette oder hintere Zuführung eingelegt.

Das Format A3+ bietet zusätzlichen Rand gegenüber DIN A3. Dieser Bereich ist besonders beim Fotodruck nützlich, weil ein Bild mit Beschnittzugabe gedruckt und anschließend exakt zugeschnitten werden kann. Auch Präsentationstafeln, Entwürfe und kleinere Poster profitieren von der zusätzlichen Fläche.

Ein kompakter Drucker kann allerdings kleinere Papierfächer und eine langsamere Mechanik besitzen. Er ist daher eher für Einzelanwender als für große Arbeitsgruppen geeignet. Vor dem Kauf sollte außerdem geprüft werden, wie weit die Papierstützen im Betrieb aus dem Gehäuse herausragen.

A3-Drucker mit automatischem Duplexdruck

Ein Gerät mit automatischem Duplexdruck kann die Vorder- und Rückseite eines Papierbogens ohne manuelles Wenden bedrucken. Dadurch wird Papier eingespart und mehrseitige Unterlagen wirken kompakter und professioneller. Bei A3-Dokumenten ist diese Funktion besonders nützlich, da große Papierbögen vergleichsweise teuer sind und viel Platz beanspruchen.

Allerdings unterstützt nicht jeder Drucker den automatischen Duplexdruck auch im Format DIN A3. Einige Geräte können lediglich A4-Papier automatisch wenden. A3 muss dann manuell beidseitig bedruckt werden. Wer die Funktion regelmäßig benötigt, sollte deshalb ausdrücklich auf „A3-Duplexdruck“ und nicht nur auf die allgemeine Angabe „Duplex“ achten.

Beim automatischen Wenden kann die Druckgeschwindigkeit sinken. Zudem wird bei manchen Geräten ein größerer unbedruckbarer Rand benötigt. Für Broschüren, Präsentationsmappen und geschäftliche Berichte bleibt die Funktion dennoch sehr praktisch.

A3-Drucker für technische Zeichnungen und Pläne

Für technische Zeichnungen, Schaltpläne, Grundrisse und Konstruktionsunterlagen werden klare Linien, gut lesbare kleine Beschriftungen und eine präzise Skalierung benötigt. Ein geeigneter A3-Drucker sollte deshalb nicht nur eine hohe nominelle Auflösung, sondern auch eine zuverlässige Papierführung und eine gute Darstellung feiner schwarzer Linien besitzen.

Architekten, Ingenieure, Handwerker und technische Zeichner können mit A3 viele Unterlagen übersichtlicher ausgeben als mit DIN A4. Für sehr große Baupläne reicht A3 allerdings nicht aus. In diesem Fall wird ein Großformatdrucker oder Plotter für A2, A1 oder A0 benötigt.

Vor dem Drucken sollte kontrolliert werden, ob die Software eine Ausgabe im korrekten Maßstab ermöglicht. Einstellungen wie „An Seite anpassen“ können technische Zeichnungen ungewollt verkleinern. Für maßstabsgetreue Pläne muss mit 100 Prozent beziehungsweise der vorgesehenen Skalierung gedruckt werden.


Welche Alternativen gibt es?

A3-Laserdrucker

Ein A3-Laserdrucker arbeitet mit Tonerpulver statt flüssiger Tinte. Er eignet sich besonders für hohe Druckvolumen, schnelle Textausgaben und Geschäftsdokumente. Ausdrucke sind direkt nach der Ausgabe trocken und auf Normalpapier meist sehr unempfindlich gegen Feuchtigkeit.

Die Geräte sind allerdings häufig größer, schwerer und deutlich teurer als Tintenstrahldrucker. Insbesondere Farblaserdrucker im Format A3 können hohe Anschaffungs- und Verbrauchskosten verursachen. Für hochwertige Fotos sind sie in der Regel weniger geeignet als spezialisierte Tintenstrahldrucker.

Ein A3-Laserdrucker ist vor allem dann sinnvoll, wenn regelmäßig viele hundert oder tausend Dokumentseiten ausgegeben werden und die Druckgeschwindigkeit wichtiger als eine besonders feine Fotodarstellung ist.

Copyshop oder Online-Druckerei

Wer nur wenige Male im Jahr ein A3-Dokument benötigt, kann einen Copyshop oder eine Online-Druckerei nutzen. Dadurch entfallen die Anschaffungskosten, der Platzbedarf und die Wartung eines eigenen Geräts. Professionelle Dienstleister bieten außerdem zahlreiche Papiersorten, Bindungen und größere Formate an.

Der Nachteil liegt in der fehlenden sofortigen Verfügbarkeit. Dokumente müssen übertragen oder persönlich vorbeigebracht werden. Bei Online-Anbietern kommen Versandzeiten hinzu. Vertrauliche Daten sollten nur an vertrauenswürdige Dienstleister übermittelt werden.

Für einzelne Poster, Abschlussarbeiten oder hochwertige Fotodrucke kann ein externer Service günstiger sein. Bei regelmäßigem Bedarf wird ein eigener Drucker dagegen meist komfortabler.

A4-Drucker mit Posterdruckfunktion

Viele Druckertreiber können ein großes Motiv auf mehrere DIN-A4-Seiten aufteilen. Die einzelnen Blätter werden anschließend zugeschnitten und zusammengeklebt. Dadurch lässt sich ein A3-ähnliches oder noch größeres Gesamtformat mit einem gewöhnlichen A4-Drucker erzeugen.

Diese Methode ist kostengünstig, erreicht aber nicht die saubere Wirkung eines durchgehenden A3-Ausdrucks. Übergänge können sichtbar bleiben und das Zusammensetzen benötigt Zeit. Für Entwürfe, Bastelprojekte oder vorübergehende Hinweisschilder kann die Lösung dennoch ausreichend sein.

Großformatdrucker oder Plotter

Ein Großformatdrucker verarbeitet Formate wie A2, A1 oder A0 und häufig auch Rollenpapier. Er eignet sich für Baupläne, technische Zeichnungen, große Poster, Werbegrafiken und professionelle Fotodrucke. Gegenüber einem A3-Gerät bietet er wesentlich mehr Druckfläche.

Allerdings benötigt ein Plotter viel Platz und ist deutlich teurer. Auch Papierrollen, Tinten und Wartungskosten müssen berücksichtigt werden. Für einen gewöhnlichen Haushalt oder ein kleines Büro ist ein solches Gerät meistens überdimensioniert.

A3-Thermosublimationsdrucker

Thermosublimationsdrucker erzeugen hochwertige, gleichmäßige Fotoausdrucke. Dabei wird Farbe durch Wärme auf ein spezielles Druckmedium übertragen. Die Ausdrucke sind häufig widerstandsfähig und besitzen weiche Farbübergänge.

A3-Geräte dieser Art sind jedoch eher im professionellen Foto-, Veranstaltungs- und Produktionsbereich zu finden. Sie sind weniger vielseitig als ein Tintenstrahldrucker und benötigen spezielle Verbrauchsmaterialien. Für gewöhnliche Dokumente sind sie nicht die wirtschaftlichste Lösung.

Monochromer A3-Drucker

Wer ausschließlich schwarze Texte, Tabellen oder technische Zeichnungen benötigt, kann einen monochromen Drucker in Betracht ziehen. Da keine Farbtinten oder Farbtoner benötigt werden, kann die Bedienung übersichtlicher und der Verbrauch günstiger sein.

Die Einsatzmöglichkeiten sind allerdings eingeschränkt. Farbliche Markierungen, Präsentationen, Diagramme und Fotos können nicht vollständig dargestellt werden. Ein monochromes Gerät lohnt sich deshalb nur bei einem klar definierten Schwarz-Weiß-Druckbedarf.

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Wichtige Kaufkriterien für einen A3-Tintenstrahldrucker

Maximales Papierformat

Zunächst muss geklärt werden, ob DIN A3 ausreicht oder A3+ benötigt wird. DIN A3 misst 297 × 420 Millimeter. A3+ ist größer und wird häufig für Fotodrucke oder Beschnittzugaben eingesetzt. Die genaue maximale Papiergröße kann je nach Hersteller variieren.

Auch benutzerdefinierte Formate können wichtig sein. Wer lange Banner, spezielle Karten oder ungewöhnliche Medien bedrucken möchte, sollte die zulässige Papierbreite und maximale Papierlänge prüfen.

Drucker oder Multifunktionsgerät

Ein reiner Drucker ist sinnvoll, wenn keine Scan- und Kopierfunktionen benötigt werden. Er fällt meist günstiger und kompakter aus. Ein Multifunktionsgerät spart dagegen den Kauf zusätzlicher Geräte und eignet sich für vielseitige Büroarbeiten.

Entscheidend ist die maximale Scannergröße. Ein A3-Drucker mit A4-Scanner kann keine vollständigen A3-Vorlagen in einem Durchgang digitalisieren. Für Pläne, Urkunden oder großformatige Dokumente wird ein echtes A3-Scannerglas benötigt.

Tintenpatronen oder Tintentank

Patronendrucker besitzen häufig einen niedrigeren Kaufpreis und sind für ein geringes bis mittleres Druckvolumen geeignet. Die Kosten pro Seite können jedoch hoch sein, insbesondere wenn kleine Patronen verwendet werden.

Tintentankdrucker sind in der Anschaffung teurer, bieten aber große Tintenvorräte und meist niedrige Seitenkosten. Sie eignen sich besonders für Nutzer, die regelmäßig viele Seiten drucken. Für seltene Ausdrucke sollte berücksichtigt werden, dass auch ein Tankdrucker regelmäßig benutzt werden muss, um eingetrocknete Düsen zu vermeiden.

Anzahl und Art der Tintenfarben

Ein gewöhnlicher Vierfarbdrucker arbeitet mit Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb. Diese Ausstattung reicht für Texte, Tabellen, Grafiken und gelegentliche Fotos aus. Fotodrucker mit zusätzlichen Farben können feinere Abstufungen und natürlichere Bilddarstellungen erzeugen.

Separate Einzelpatronen sind meist sinnvoller als kombinierte Farbpatronen. Bei einer Einzelpatrone muss nur die tatsächlich leere Farbe ersetzt werden. Bei einer Kombipatrone kann ein Austausch erforderlich sein, obwohl andere Farben noch enthalten sind.

Pigmenttinte und Farbstofftinte

Pigmentierte Tinte eignet sich besonders für scharfe Texte und widerstandsfähige Dokumente auf Normalpapier. Farbstoffbasierte Tinte kann auf geeignetem Fotopapier brillante Farben und gleichmäßige Übergänge erzeugen.

Viele Allrounddrucker kombinieren pigmentiertes Schwarz mit farbstoffbasierten Farbtinten. Professionelle Bürogeräte können vollständig pigmentierte Tintensätze verwenden, während Fotodrucker häufig mehrere farbstoffbasierte Farben besitzen.

Druckauflösung

Die Druckauflösung wird meist in dpi angegeben. Eine hohe Zahl kann auf eine feine Punktdarstellung hinweisen, ist aber nicht das einzige Qualitätsmerkmal. Druckkopf, Tinte, Papier, Farbmanagement und Treiber haben ebenfalls großen Einfluss auf das Ergebnis.

Für einfache Dokumente ist keine extrem hohe Auflösung erforderlich. Bei Fotos und sehr feinen Grafiken ist eine präzise Tropfenplatzierung wichtiger. Herstellerangaben lassen sich zwischen unterschiedlichen Drucktechniken nicht immer direkt vergleichen.

Druckgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeit wird häufig in Seiten pro Minute angegeben. Dabei sollte auf standardisierte Werte und nicht nur auf besonders schnelle Entwurfsmodi geachtet werden. Farbdrucke, Duplexdruck und A3-Seiten benötigen meist mehr Zeit als einfache A4-Schwarzweißseiten.

Für gelegentliche private Ausdrucke ist die Geschwindigkeit weniger entscheidend. In einem Büro mit mehreren Nutzern kann ein langsamer Drucker dagegen zu langen Wartezeiten führen.

Automatischer Duplexdruck

Duplexdruck spart Papier und erleichtert die Erstellung beidseitiger Unterlagen. Es muss jedoch ausdrücklich geprüft werden, ob die Funktion auch bei DIN A3 verfügbar ist. Viele preisgünstige Geräte wenden nur DIN-A4-Papier automatisch.

Wer regelmäßig Broschüren, Speisekarten oder doppelseitige Präsentationen druckt, sollte einen vollständigen A3-Duplexdruck bevorzugen.

Papierkapazität und Papierzuführung

Eine große Papierkassette ist für häufige Ausdrucke komfortabel. Mehrere Kassetten ermöglichen es, unterschiedliche Formate gleichzeitig bereitzuhalten. Beispielsweise kann eine Kassette mit DIN A4 und eine weitere mit DIN A3 bestückt werden.

Eine hintere Papierzuführung ist für Fotopapier, Umschläge oder stärkere Medien nützlich. Das Papier wird dabei häufig weniger stark gebogen. Die maximal zulässige Papierstärke und das Papiergewicht sollten den Herstellerangaben entnommen werden.

Anschlüsse und Netzwerkfunktionen

USB ermöglicht eine direkte Verbindung mit einem Computer. WLAN erlaubt die kabellose Nutzung durch mehrere Geräte. Ethernet ist in Büros häufig stabiler und zuverlässiger als eine reine Funkverbindung.

Mobiles Drucken über Smartphone und Tablet ist praktisch, sollte aber nicht allein von einer herstellereigenen App abhängen. Unterstützte Standards und die Kompatibilität mit den vorhandenen Betriebssystemen sollten vor dem Kauf geprüft werden.

Abmessungen und Gewicht

Ein A3-Drucker kann im Betrieb deutlich mehr Platz benötigen als im geschlossenen Zustand. Papierablagen, hintere Zuführungen und ausgezogene Kassetten müssen eingerechnet werden. Auch nach oben sollte genügend Platz zum Öffnen der Scannereinheit oder Abdeckung vorhanden sein.

Schwere Multifunktionsgeräte benötigen ein stabiles Möbelstück. Sie sollten nicht auf einem schmalen oder wackeligen Regal aufgestellt werden.

Folgekosten

Neben dem Kaufpreis müssen Tinte, Papier, Druckkopfreinigung und gegebenenfalls austauschbare Wartungsteile berücksichtigt werden. Die Reichweite von Patronen oder Flaschen wird meist anhand standardisierter Testseiten angegeben. Vollflächige A3-Fotos verbrauchen wesentlich mehr Tinte als einfache Textseiten.

Für eine realistische Berechnung sollten die Kosten pro Schwarzweißseite, Farbseite und typischem A3-Ausdruck betrachtet werden. Auch seltene Nutzung kann Kosten verursachen, wenn häufig automatische Reinigungen durchgeführt werden.


Beliebte A3-Tintenstrahldrucker im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt bekannte Geräte und Produktserien aus unterschiedlichen Einsatzbereichen. Die genannten Preise sind ungefähre Orientierungswerte und können je nach Händler, Lieferumfang, Aktion und Verfügbarkeit abweichen.

NameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
EcoTank ET-15000Epsonca. 550 bis 750 EuroNachfüllbarer A3+-Tintentank-Multifunktionsdrucker für Nutzer mit regelmäßigem Druckbedarf und niedrigen angestrebten Seitenkosten.
EcoTank ET-14100Epsonca. 450 bis 600 EuroA3+-Tintentankdrucker ohne umfangreiche Multifunktionsausstattung, geeignet für größere Dokumente und ein höheres Druckvolumen.
Expression Photo HD XP-15000Epsonca. 300 bis 400 EuroKompakter A3+-Fotodrucker mit mehreren Tintenfarben für detailreiche Fotos und kreative Farbdrucke.
PIXMA iX6850Canonca. 180 bis 260 EuroKompakter A3+-Farbdrucker für Dokumente, Grafiken und Fotos, geeignet für gelegentliche großformatige Ausdrucke.
PIXMA PRO-200SCanonca. 450 bis 600 EuroSpezialisierter A3+-Fotodrucker für anspruchsvolle Fotoausgaben, Portfolios und hochwertige kreative Arbeiten.
MFC-J6955DWBrotherca. 550 bis 750 EuroProfessionelles A3-Multifunktionsgerät mit mehreren Papierkassetten, Duplexfunktionen und Ausrichtung auf den Büroalltag.
MFC-J5740DWBrotherca. 250 bis 350 EuroA3-fähiges Business-Ink-Multifunktionsgerät für Dokumente, Homeoffice und kleinere Arbeitsgruppen.
OfficeJet Pro 9730eHPca. 220 bis 350 EuroA3-All-in-One-Drucker für Geschäftsdokumente, Präsentationen und den Einsatz im Homeoffice oder kleinen Büro.

Welcher A3-Tintenstrahldrucker ist besonders beliebt?

Besonders beliebt sind Geräte, die einen überschaubaren Kaufpreis mit WLAN, mehreren Papierformaten und einer brauchbaren Druckgeschwindigkeit verbinden. Für gelegentliche A3-Ausdrucke werden häufig kompakte Einzelfunktionsdrucker gewählt. Sie benötigen weniger Platz als große Multifunktionsgeräte und reichen für Poster, Tabellen, Fotos oder Präsentationsunterlagen aus.

Bei regelmäßigem Druckvolumen gewinnen Tintentankmodelle an Bedeutung. Der höhere Anschaffungspreis wird durch große Tintenvorräte und niedrige laufende Kosten ausgeglichen. Solche Geräte sind für Familien, kleine Unternehmen, Lehrer, Vereine und kreative Anwender interessant, die häufig farbig drucken.

Im Bürobereich sind A3-Multifunktionsgeräte mit zwei Papierkassetten, automatischem Dokumenteneinzug und Duplexfunktionen gefragt. Sie können DIN A4 und DIN A3 gleichzeitig bereithalten und zahlreiche Aufgaben ohne häufiges Wechseln des Papiers erledigen.

Für Fotografen ist dagegen nicht die maximale Geschwindigkeit, sondern die Zahl der Tintenfarben, das Farbmanagement und die Unterstützung hochwertiger Fotopapiere entscheidend. Ein spezialisierter Fotodrucker kann bei Bildern bessere Ergebnisse erzielen, ist für große Mengen gewöhnlicher Bürodokumente aber oft weniger wirtschaftlich.

Geeignete Einsatzbereiche

Homeoffice und kleines Büro

Im Homeoffice können umfangreiche Tabellen, Präsentationen, Zeitpläne und Vertragsunterlagen im größeren Format übersichtlich ausgegeben werden. Ein Multifunktionsgerät mit Scanner und automatischem Dokumenteneinzug ersetzt dabei mehrere Einzelgeräte.

Fotografie und Grafikdesign

Fotografen und Designer nutzen A3 oder A3+ für Portfolios, Entwürfe, Probeausdrucke und Wandbilder. Wichtig sind eine hohe Farbtreue, hochwertige Tinten und geeignete Medienprofile.

Schule und Studium

Für Lernplakate, Präsentationen, technische Zeichnungen, wissenschaftliche Poster und umfangreiche Tabellen kann DIN A3 wesentlich übersichtlicher sein als DIN A4. Wegen der laufenden Kosten sollte bei regelmäßigem Einsatz ein wirtschaftliches Tintensystem gewählt werden.

Handwerk und technische Planung

Schaltpläne, Grundrisse, Montagezeichnungen und Projektübersichten lassen sich in A3 besser lesen. Für maßstabsgetreue Pläne müssen die Druckeinstellungen sorgfältig kontrolliert werden.

Vereine, Gastronomie und Einzelhandel

Speisekarten, Aushänge, Preislisten, Veranstaltungsplakate und Hinweisschilder können kurzfristig selbst erstellt und aktualisiert werden. Für dauerhaft verwendete Ausdrucke kann eine Laminierung sinnvoll sein.


Pflege und Wartung eines A3-Tintenstrahldruckers

Ein Tintenstrahldrucker sollte regelmäßig verwendet werden. Bereits ein kleiner Testdruck in bestimmten Abständen kann helfen, sämtliche Farben durch den Druckkopf zu bewegen. Sehr lange Standzeiten erhöhen das Risiko eingetrockneter Düsen.

Die automatische Druckkopfreinigung sollte nur bei sichtbaren Qualitätsproblemen durchgeführt werden. Jeder Reinigungsdurchlauf verbraucht Tinte. Vor einer intensiven Reinigung empfiehlt sich ein Düsentest. Dadurch lässt sich erkennen, welche Farben tatsächlich betroffen sind.

Papierstaub und kleine Papierfasern können sich im Gerät sammeln. Zugängliche Bereiche lassen sich vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen. Flüssige Reiniger sollten nicht in das Innere gelangen. Rollen und empfindliche Bauteile dürfen nur entsprechend den Herstellerangaben gesäubert werden.

Fotopapier sollte trocken, flach und in der geschlossenen Verpackung gelagert werden. Feuchtes oder gewelltes Papier kann Einzugsprobleme verursachen. Auch gewöhnliches A3-Papier benötigt wegen seiner Größe eine ebene Lagerfläche.

Bei einem Tintentankdrucker müssen die richtigen Flaschen verwendet werden. Das Einfüllen einer falschen Farbe kann das gesamte Tintensystem verunreinigen. Tintenbehälter sollten nicht über die maximale Markierung hinaus gefüllt werden.

Tipps für bessere A3-Ausdrucke

Die Papiersorte muss im Druckertreiber korrekt eingestellt werden. Diese Einstellung beeinflusst die Tintenmenge, die Druckgeschwindigkeit und den Abstand des Druckkopfs zum Papier. Eine falsche Auswahl kann zu blassen Farben, verschmierten Flächen oder einer ungleichmäßigen Darstellung führen.

Für Fotos sollte die Bilddatei eine ausreichende Auflösung besitzen. Ein kleines Bild aus einem Messenger oder einer Webseite kann auf A3 unscharf wirken. Für großformatige Drucke werden möglichst hochauflösende Originaldateien benötigt.

Bei technischen Zeichnungen sollte jede automatische Seitenanpassung deaktiviert werden, wenn ein bestimmter Maßstab erforderlich ist. Ein kurzer Kontrollausdruck mit einer bekannten Referenzlänge kann Fehler vermeiden.

Randloser Druck ist nicht auf jedem Papierformat und mit jeder Papiersorte möglich. Außerdem vergrößert der Druckertreiber das Motiv häufig minimal, damit keine weißen Ränder entstehen. Dabei können kleine Teile am Bildrand abgeschnitten werden.


Häufig gestellte Fragen zu A3-Tintenstrahldruckern

Kann ein A3-Drucker auch DIN A4 drucken?

Ja, nahezu jeder A3-Tintenstrahldrucker kann auch DIN A4 und weitere kleinere Formate verarbeiten. Das Gerät muss deshalb nicht ausschließlich für große Seiten verwendet werden. Viele Modelle ersetzen einen gewöhnlichen A4-Drucker vollständig.

Besonders komfortabel sind Geräte mit zwei Papierkassetten. Eine Kassette kann dauerhaft mit DIN A4 und die andere mit DIN A3 bestückt werden. Bei Modellen mit nur einer Kassette muss das Papierformat möglicherweise häufiger gewechselt werden.

Was ist der Unterschied zwischen A3 und A3+?

DIN A3 besitzt ein fest definiertes Maß von 297 × 420 Millimetern. A3+ ist etwas größer und wird häufig im Foto- und Grafikbereich verwendet. Das zusätzliche Papierformat ermöglicht einen Beschnittrand oder einen größeren randlosen Bildbereich.

Die exakte Größe von A3+ kann je nach Gerät und Papierhersteller leicht variieren. Vor dem Kauf von Papier sollten deshalb die maximal unterstützten Abmessungen des Druckers geprüft werden.

Kann jeder A3-Drucker auch A3 scannen?

Nein. Viele Geräte können bis DIN A3 drucken, besitzen aber nur einen Scanner im Format DIN A4. Eine A3-Vorlage müsste dann in mehreren Teilen gescannt und anschließend am Computer zusammengesetzt werden.

Wer regelmäßig große Dokumente, Zeichnungen oder Urkunden digitalisieren möchte, benötigt ein echtes A3-Multifunktionsgerät mit entsprechend großem Scannerglas. Soll ein Dokumentenstapel verarbeitet werden, muss auch der automatische Einzug für A3 geeignet sein.

Lohnt sich ein A3-Tintentankdrucker?

Ein Tintentankdrucker lohnt sich vor allem bei regelmäßigem oder hohem Druckvolumen. Die Anschaffung ist teurer, dafür enthalten die nachfüllbaren Tanks deutlich mehr Tinte als gewöhnliche Patronen. Die Kosten pro Seite können dadurch erheblich sinken.

Bei nur wenigen A3-Ausdrucken im Jahr kann ein preiswerter Patronendrucker wirtschaftlicher sein. Für eine realistische Entscheidung sollten der Kaufpreis, das erwartete Druckvolumen und die Kosten der benötigten Tinte über mehrere Jahre verglichen werden.

Welcher A3-Drucker eignet sich für Fotos?

Für hochwertige Fotos ist ein spezieller A3+-Fotodrucker mit zusätzlichen Tintenfarben empfehlenswert. Mehrere Grau- oder Fotofarben ermöglichen feinere Übergänge und eine natürlichere Darstellung. Auch randloser Druck und die Unterstützung verschiedener Fotopapiere sind wichtig.

Ein gewöhnlicher Vierfarb-Bürodrucker kann ebenfalls Fotos ausgeben, erreicht aber möglicherweise nicht dieselbe Farbgenauigkeit und Detaildarstellung. Für gelegentliche Familienfotos kann ein Allroundgerät trotzdem ausreichen.

Wie teuer ist ein A3-Ausdruck?

Die Kosten hängen stark von der Deckung, der Tinte und dem Papier ab. Eine einfache schwarzweiße Tabelle auf Normalpapier ist wesentlich günstiger als ein randloses, vollflächiges Foto. Da ein A3-Blatt doppelt so groß wie DIN A4 ist, kann entsprechend mehr Tinte benötigt werden.

Herstellerangaben zu Seitenreichweiten basieren meist auf standardisierten Testseiten mit begrenzter Flächendeckung. Sie lassen sich nicht direkt auf vollflächige Fotos übertragen. Tintentankdrucker bieten bei häufigem Farbdruck meistens die niedrigsten Verbrauchskosten.

Kann man mit einem A3-Drucker Poster drucken?

Ja, A3 eignet sich gut für kleine Poster, Aushänge, Lernplakate und Werbeschilder. Für größere Poster kann eine Software das Motiv auf mehrere A3-Seiten aufteilen. Diese werden anschließend zusammengesetzt.

Für professionelle Poster in A2, A1 oder A0 ist ein Großformatdrucker besser geeignet. Alternativ kann ein Druckdienstleister beauftragt werden.

Ist ein A3-Tintenstrahldrucker für seltene Nutzung geeignet?

Tintenstrahldrucker sind für sehr seltene Nutzung nur eingeschränkt ideal, da Tinte im Druckkopf eintrocknen kann. Automatische Reinigungsprogramme können verstopfte Düsen teilweise wieder freimachen, verbrauchen dabei aber zusätzliche Tinte.

Wer nur ein- oder zweimal jährlich A3 druckt, fährt mit einem Copyshop häufig wirtschaftlicher. Wird das Gerät angeschafft, sollte regelmäßig eine kleine Seite mit allen Farben gedruckt werden.

Was bedeutet A3-Duplexdruck?

A3-Duplexdruck bedeutet, dass Vorder- und Rückseite eines DIN-A3-Blattes automatisch bedruckt werden können. Das Gerät zieht den Bogen ein, bedruckt eine Seite, wendet ihn intern und bedruckt anschließend die Rückseite.

Die allgemeine Angabe „automatischer Duplexdruck“ reicht als Bestätigung nicht aus. Manche Drucker beherrschen diese Funktion nur bei DIN A4. In den technischen Daten muss DIN A3 ausdrücklich als unterstütztes Duplexformat genannt sein.

Welche Papierstärke kann ein A3-Drucker verarbeiten?

Die zulässige Papierstärke ist vom jeweiligen Modell und der verwendeten Zuführung abhängig. Normales Kopierpapier besitzt häufig ein Gewicht von 80 g/m². Fotopapier, Karton und kreative Medien können deutlich schwerer sein.

Stärkeres Papier wird häufig über eine hintere oder gerade Papierzuführung eingelegt. Zu dickes Material kann den Einzug blockieren oder den Druckkopf berühren. Die maximalen Herstellerangaben dürfen deshalb nicht überschritten werden.

Wie groß ist ein A3-Drucker?

Ein kompakter Einzelfunktionsdrucker kann ungefähr die Breite eines A3-Blattes plus Gehäuse und Mechanik besitzen. Große Multifunktionsgeräte benötigen deutlich mehr Platz. Zusätzlich müssen ausgezogene Papierablagen, geöffnete Einzüge und der Platz zum Anheben des Scanners berücksichtigt werden.

Die Abmessungen im geschlossenen Zustand reichen für die Stellplatzplanung nicht aus. Relevant sind die vollständigen Betriebsmaße. Auch das Gewicht sollte bei der Auswahl eines Tisches oder Druckerschranks berücksichtigt werden.

Sind kompatible Tintenpatronen empfehlenswert?

Kompatible Patronen können günstiger als Originaltinte sein. Qualität, Farbwiedergabe und Zuverlässigkeit unterscheiden sich jedoch je nach Anbieter. Fehlerhafte Patronen können zu Erkennungsproblemen, Undichtigkeiten oder schwankenden Druckergebnissen führen.

Für wichtige Fotos, langlebige Präsentationen und geschäftskritische Dokumente bietet Originaltinte häufig eine besser vorhersehbare Qualität. Wer Fremdtinte nutzt, sollte auf einen seriösen Anbieter und klare Garantiebedingungen achten.

Wie verhindert man eingetrocknete Düsen?

Der Drucker sollte eingeschaltet nach den Herstellervorgaben heruntergefahren werden. Beim ordnungsgemäßen Ausschalten fährt der Druckkopf meistens in eine geschützte Parkposition. Das Ziehen des Netzsteckers während des Betriebs kann diesen Vorgang verhindern.

Regelmäßige Ausdrucke mit sämtlichen Farben reduzieren das Risiko. Der Drucker sollte außerdem nicht direkt an einer Heizung, in starker Sonne oder in einer sehr staubigen Umgebung aufgestellt werden.


Tintenstrahldrucker A3 Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestTintenstrahldrucker A3 Test bei test.de
Öko-TestTintenstrahldrucker A3 Test bei Öko-Test
Konsument.atTintenstrahldrucker A3 bei konsument.at
gutefrage.netTintenstrahldrucker A3 bei Gutefrage.de
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Tintenstrahldrucker A3 Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. A3-Tintenstrahldrucker wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Tintenstrahldrucker A3 Testsieger präsentieren können.


Tintenstrahldrucker A3 Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Tintenstrahldrucker A3 Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit zum A3-Tintenstrahldrucker

Ein Tintenstrahldrucker für DIN A3 ist eine vielseitige Anschaffung für alle, die größere Dokumente, Tabellen, Grafiken, technische Zeichnungen, Präsentationen oder Fotos regelmäßig selbst ausgeben möchten. Er verarbeitet in der Regel neben DIN A3 auch sämtliche kleineren Standardformate und kann dadurch einen gewöhnlichen A4-Drucker vollständig ersetzen. Der größere Druckbereich verbessert die Übersichtlichkeit und macht viele Arbeiten möglich, die mit einem kompakten Standarddrucker nur eingeschränkt umsetzbar wären.

Welches Modell am besten geeignet ist, hängt vor allem vom Einsatzzweck ab. Für gelegentliche Poster, Tabellen oder Fotos kann ein kompakter A3+-Einzelfunktionsdrucker ausreichen. Wer zusätzlich scannen und kopieren möchte, sollte ein Multifunktionsgerät wählen und dabei genau prüfen, ob auch die Scaneinheit das Format DIN A3 unterstützt. Für Büros sind automatische Dokumenteneinzüge, mehrere Papierkassetten, Netzwerkanschlüsse und ein vollständiger A3-Duplexdruck besonders wichtig.

Bei einem hohen oder regelmäßigen Druckvolumen kann ein Tintentankdrucker langfristig erhebliche Vorteile bieten. Die Geräte sind zwar teurer in der Anschaffung, besitzen jedoch große nachfüllbare Tintenvorräte und niedrige Kosten pro Seite. Für seltene Ausdrucke ist dagegen ein preiswerter Patronendrucker oder sogar die Nutzung eines externen Druckservices oft wirtschaftlicher.

Fotografen und kreative Nutzer sollten besonderen Wert auf zusätzliche Tintenfarben, ein gutes Farbmanagement, randlosen A3+-Druck und die Unterstützung hochwertiger Fotopapiere legen. Ein klassischer Bürodrucker kann zwar ebenfalls Bilder ausgeben, erreicht aber nicht zwangsläufig dieselben feinen Farbübergänge und die gleiche Detaildarstellung wie ein spezialisierter Fotodrucker.

Vor dem Kauf müssen außerdem die Abmessungen sorgfältig geprüft werden. A3-Drucker benötigen nicht nur ein breiteres Gehäuse, sondern auch Platz für ausgezogene Papierzuführungen und Ausgabefächer. Große Multifunktionsgeräte sind schwer und sollten auf einem stabilen Möbelstück stehen. Die vollständigen Betriebsmaße sind deshalb wichtiger als die kompakten Transport- oder Lagermaße.

Ebenso entscheidend sind die langfristigen Verbrauchskosten. Der günstigste Kaufpreis bedeutet nicht automatisch, dass das Gerät dauerhaft preiswert arbeitet. Kleine Patronen, häufige Reinigungen und vollflächige Farbdrucke können erhebliche Kosten verursachen. Eine realistische Auswahl berücksichtigt deshalb das monatliche Druckvolumen, die Reichweite der Tinten, die Papierkosten und die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Insgesamt ist ein A3-Tintenstrahldrucker eine praktische und leistungsfähige Lösung, sofern das Gerät passend zum tatsächlichen Bedarf ausgewählt wird. Ein gut ausgestattetes Modell spart Wege zum Copyshop, macht kurzfristige Ausdrucke möglich und bietet deutlich mehr gestalterische Freiheit als ein gewöhnlicher A4-Drucker. Wer Druckformat, Tintensystem, Funktionsumfang, Papierverarbeitung und Folgekosten sorgfältig vergleicht, erhält ein vielseitiges Gerät, das sowohl im privaten Umfeld als auch im Homeoffice oder professionellen Arbeitsalltag einen echten Mehrwert bieten kann.

Zuletzt Aktualisiert am 30.07.2026

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