Winterreitstiefel Test & Ratgeber » 4 x Winterreitstiefel Testsieger in 2026

Winterreitstiefel Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Winterreitstiefel sind kein Luxusartikel, sondern für viele Reiterinnen und Reiter eine echte Notwendigkeit. Wer im Herbst und Winter regelmäßig im Stall ist, weiß, dass Kälte nicht nur unangenehm, sondern auch leistungs- und sicherheitsrelevant sein kann. Kalte Füße führen zu schlechterem Gefühl im Steigbügel, eingeschränkter Beweglichkeit im Sprunggelenk und schnellerer Ermüdung. Dazu kommen lange Standzeiten im Stall, gefrorene Böden, Nässe, Matsch und Wind. Normale Reitstiefel oder Sommerstiefel stoßen hier schnell an ihre Grenzen. Genau an diesem Punkt kommen Winterreitstiefel ins Spiel.

Dieser Ratgeber liefert dir eine realistische, praxisnahe und sehr ausführliche Einschätzung zum Thema Winterreitstiefel. Keine Romantisierung von Stallromantik, sondern Klartext: Welche Arten es gibt, welche Materialien wirklich warmhalten, wo typische Schwächen liegen, welche Stiefel für welchen Einsatzzweck taugen und worauf du beim Kauf unbedingt achten solltest. Ziel ist, dass du Winterreitstiefel auswählst, die nicht nur warm aussehen, sondern im Alltag funktionieren – im Sattel, am Boden und bei echter Kälte.


Winterreitstiefel Testempfehlung 2026
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  • der praktische Winter-Kälteschutz
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  • wasserdichter Gummischuh mit Profilsohle die auch in den Steigbügel passt, Innenstiefel waschbar...

Was sind Winterreitstiefel?

Winterreitstiefel sind speziell für den Einsatz beim Reiten und bei Stallarbeiten in der kalten Jahreszeit konzipierte Reitstiefel. Im Gegensatz zu klassischen Reitstiefeln verfügen sie über eine zusätzliche Isolierung, wasserabweisende oder wasserdichte Materialien und eine Sohle, die auch bei Nässe, Matsch oder Schnee ausreichend Halt bietet. Ziel ist es, Füße und Unterschenkel warm und trocken zu halten, ohne dabei die für das Reiten notwendige Beweglichkeit einzuschränken.

Wichtig ist die Abgrenzung zu normalen Winterstiefeln. Winterreitstiefel sind so konstruiert, dass sie mit Steigbügeln kompatibel sind, einen definierten Absatz besitzen und keine zu breite Sohle haben. Gleichzeitig müssen sie genug Flexibilität im Knöchelbereich bieten, damit feine Hilfen möglich bleiben. Ein normaler Winterstiefel erfüllt diese Anforderungen in der Regel nicht.

Vorteile von Winterreitstiefeln

Der größte Vorteil ist klar: warme Füße. Hochwertige Winterreitstiefel halten die Kälte zuverlässig fern, auch bei längeren Ausritten oder Stallarbeit. Zusätzlich schützen sie vor Nässe, Matsch und Schnee. Viele Modelle sind robuster als klassische Reitstiefel und eignen sich daher auch gut für den täglichen Stallbetrieb. Durch isolierende Materialien bleibt das Gefühl im Fuß erhalten, was sich positiv auf Balance und Sicherheit im Sattel auswirkt.

Nachteile von Winterreitstiefeln

Winterreitstiefel sind oft schwerer und voluminöser als normale Reitstiefel. Das kann das feine Reitgefühl etwas beeinträchtigen, insbesondere bei sehr dicken Modellen. Zudem sind sie meist weniger elegant und optisch sportlicher oder funktionaler gehalten. Hochwertige Modelle sind außerdem nicht günstig, da gute Isolierung, wasserdichte Materialien und stabile Verarbeitung ihren Preis haben.


Winterreitstiefel Bestseller Platz 2 – 4


Unterschiedliche Arten von Winterreitstiefeln

Winterreitstiefel unterscheiden sich stark in Aufbau, Wärmeleistung und Einsatzzweck. Wer pauschal kauft, greift schnell daneben. Die folgenden Varianten sind in der Praxis am relevantesten.

Gefütterte Leder-Winterreitstiefel

Diese Stiefel ähneln optisch klassischen Reitstiefeln, sind aber innen gefüttert, meist mit Lammfell, Kunstfell oder Thermofutter. Sie bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Wärme, Reitgefühl und Optik. Besonders im Dressur- oder Allroundbereich sind sie beliebt, da sie auch im Training ein sauberes Beinbild ermöglichen.

Der Vorteil liegt im guten Kontakt zum Pferd und der ausreichenden Wärme bei moderaten Minusgraden. Der Nachteil: Leder benötigt Pflege, ist empfindlicher gegen dauerhafte Nässe und bei sehr kalten Temperaturen oft weniger isolierend als synthetische Materialien.

Synthetische Winterreitstiefel

Synthetische Modelle bestehen häufig aus wasserfesten Textilien, Gummi oder Kunststoffkombinationen. Sie sind meist komplett wasserdicht, pflegeleicht und sehr robust. Die Isolierung fällt oft stärker aus als bei Lederstiefeln, was sie ideal für lange Stallzeiten, Ausritte oder Offenstallhaltung macht.

Der Nachteil ist das geringere Reitgefühl. Diese Stiefel sind oft steifer und voluminöser, was feine Hilfengebung erschweren kann. Für ambitioniertes Dressurreiten sind sie daher weniger geeignet, für Alltag und Gelände aber oft die bessere Wahl.

Winterreitstiefel mit Lammfell

Lammfellgefütterte Winterreitstiefel bieten ein sehr angenehmes Fußklima. Lammfell wärmt, ohne zu überhitzen, und kann Feuchtigkeit gut regulieren. Gerade bei wechselnden Temperaturen ist das ein großer Vorteil.

Allerdings sind diese Stiefel pflegeintensiver und meist teurer. Zudem verlieren sie bei dauerhafter Nässe schneller an Komfort, wenn sie nicht ausreichend gepflegt werden.

Kombinierte Winterreitstiefel für Stall und Reiten

Diese Modelle sind echte Allrounder. Sie eignen sich sowohl für Stallarbeit als auch fürs Reiten. Meist verfügen sie über rutschfeste Sohlen, moderate Isolierung und eine praxisnahe Form. Für Reiterinnen und Reiter, die nicht zwischen mehreren Schuhen wechseln möchten, sind sie sehr beliebt.

Der Kompromiss: Sie sind in keinem Bereich absolut spezialisiert. Für extreme Kälte oder sehr feines Reiten gibt es jeweils bessere Alternativen.

Materialien und ihre Bedeutung im Winter

Das Material entscheidet darüber, ob ein Winterreitstiefel warm, trocken und langlebig ist. Leder punktet durch Atmungsaktivität und Passform, verliert aber bei Nässe an Komfort. Synthetische Materialien sind robuster und wasserdichter, können aber weniger atmungsaktiv sein. Eine gute Isolierung, etwa Thinsulate, Kunstfell oder Lammfell, ist entscheidend für echte Wintertauglichkeit.

Die Sohle sollte rutschfest und kälteisolierend sein. Dünne Sohlen leiten Bodenkälte direkt weiter. Eine profilierte, mehrschichtige Sohle sorgt für besseren Halt und wärmere Füße.

Passform und Tragekomfort

Winterreitstiefel müssen etwas mehr Platz bieten als Sommermodelle, da dickere Socken getragen werden. Gleichzeitig dürfen sie nicht zu weit sein, da sonst der Halt im Steigbügel leidet. Besonders wichtig ist die Beweglichkeit im Knöchelbereich. Zu steife Stiefel machen korrektes Reiten anstrengend und unsauber.

Reißverschlüsse, Schnürungen oder Klettverschlüsse sollten auch mit kalten Händen gut bedienbar sein. Billige Reißverschlüsse sind im Winter eine häufige Schwachstelle.


Alternativen zu klassischen Winterreitstiefeln

Je nach Einsatz können Alternativen sinnvoll sein.

Thermo-Reitstiefeletten mit Chaps

Diese Kombination bietet Flexibilität und guten Kälteschutz. Sie ist besonders für Freizeitreiter beliebt.

Reitstiefel mit Thermosocken

Bei milden Wintern kann das ausreichen, stößt bei Kälte aber schnell an Grenzen.

Gummistiefel mit Reiteinsatz

Für Stallarbeit praktisch, fürs Reiten nur eingeschränkt geeignet.


Winterreitstiefel Bestseller Platz 5 – 10

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Empfehlenswerte Winterreitstiefel im Überblick

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurzbeschreibung
Gefütterter Leder-WinterreitstiefelMarkenherstellerca. 120–250 €Guter Reitkomfort, warm, klassischer Look.
Synthetischer Thermo-WinterreitstiefelOutdoor-/Reitmarkeca. 80–180 €Sehr robust, wasserdicht, ideal für Stall und Gelände.
Lammfell-WinterreitstiefelPremiumanbieterca. 180–300 €Hervorragende Wärme und Komfort, pflegeintensiver.

FAQ – Häufige Fragen zu Winterreitstiefeln

Wie warm sollten Winterreitstiefel sein?

So warm wie nötig, nicht wärmer. Zu starke Isolierung führt schnell zu Schwitzen.

Sind Winterreitstiefel auch für Turniere geeignet?

In der Regel nein. Sie sind für Training und Freizeit gedacht.

Wie pflegt man Winterreitstiefel richtig?

Leder regelmäßig fetten, synthetische Stiefel reinigen und trocknen lassen.

Kann man Winterreitstiefel das ganze Jahr tragen?

Nicht empfehlenswert. Sie sind zu warm für Frühjahr und Sommer.

Wie lange halten gute Winterreitstiefel?

Mehrere Winter bei richtiger Pflege und regelmäßiger Nutzung.


Winterreitstiefel Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestWinterreitstiefel Test bei test.de
Öko-TestWinterreitstiefel Test bei Öko-Test
Konsument.atWinterreitstiefel bei konsument.at
gutefrage.netWinterreitstiefel bei Gutefrage.de
Youtube.comWinterreitstiefel bei Youtube.com

Winterreitstiefel Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Winterreitstiefel wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Winterreitstiefel Testsieger präsentieren können.


Winterreitstiefel Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Winterreitstiefel Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit

Winterreitstiefel sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Reitausrüstung für die kalte Jahreszeit. Sie sorgen für warme, trockene Füße, mehr Sicherheit im Sattel und höheren Komfort im Stallalltag. Entscheidend ist, dass sie zum eigenen Reitstil, zum Stallalltag und zum regionalen Winterklima passen. Wer nur sporadisch bei leichtem Frost reitet, braucht keine extremen Thermostiefel. Wer täglich im Stall steht oder lange Ausritte macht, sollte gezielt in hochwertige Winterreitstiefel investieren. Mit der richtigen Auswahl lassen sich kalte Füße, Frust und unnötige Kompromisse zuverlässig vermeiden.

Zuletzt Aktualisiert am 12.01.2026 von Andretest

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Letzte Aktualisierung am 2026-02-05 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API