Doppelkorn Test & Ratgeber » 4 x Doppelkorn Testsieger in 2026

Doppelkorn Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Doppelkorn ist ein klassischer deutscher Getreidebrand, der seit Generationen fester Bestandteil der Trinkkultur ist und dabei weit mehr darstellt als ein einfacher Schnaps. Er steht für eine lange handwerkliche Tradition, klare gesetzliche Vorgaben, regionale Unterschiede und eine erstaunliche Bandbreite an Qualitätsstufen – von einfachen, neutralen Produkten bis hin zu sorgfältig destillierten und gelagerten Premiumbränden. Trotz seines teilweise rustikalen Images hat sich Doppelkorn in den letzten Jahren spürbar weiterentwickelt: Kleine Brennereien setzen auf ausgewählte Getreidesorten, schonende Destillation und längere Ruhezeiten, um ein harmonisches, mildes Destillat mit klarer Getreidenote zu erzeugen. Gleichzeitig bleibt Doppelkorn ein ehrliches Produkt ohne Schnörkel, das nicht über Aromen oder Zucker definiert wird, sondern über Rohstoff, Handwerk und Alkoholgehalt. In diesem Ratgeber erfährst du ausführlich, was Doppelkorn genau ist, wie er hergestellt wird, welche Arten es gibt, worin sich Qualität unterscheidet, welche Alternativen existieren und worauf du beim Kauf achten solltest, wenn du nicht einfach irgendeinen Korn, sondern einen guten Doppelkorn im Glas haben möchtest.

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Was ist Doppelkorn?

Doppelkorn ist eine spezielle Form des deutschen Korns, also eines Getreidebrands, der ausschließlich aus vergorenem Getreide hergestellt wird. Der entscheidende Unterschied zum einfachen Korn liegt im Alkoholgehalt. Während Korn mindestens 32 Prozent Alkohol enthalten muss, schreibt das deutsche Branntweinrecht für Doppelkorn einen Mindestalkoholgehalt von 38 Prozent vor. In der Praxis liegen viele Produkte sogar bei 38 bis 40 Prozent Volumenalkohol. Diese höhere Alkoholstärke sorgt nicht nur für mehr „Wärme“ im Glas, sondern auch für eine intensivere Wahrnehmung der Getreidearomen.

Als Rohstoffe sind klassische Getreidesorten zugelassen, darunter Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Mischungen daraus. Wichtig ist, dass kein Zucker oder Melasse verwendet werden darf. Der Alkohol muss vollständig aus der Stärke des Getreides stammen. Nach der Vergärung wird die Maische destilliert, wobei je nach Brennverfahren unterschiedliche Aromaprofile entstehen. Anschließend wird der Brand in der Regel mit Wasser auf Trinkstärke eingestellt. Eine Fasslagerung ist erlaubt, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Viele Doppelkorn-Sorten sind farblos und klar, es gibt jedoch auch gereifte Varianten mit leichter Färbung.

Doppelkorn gilt als nüchternes, ehrliches Produkt. Im Gegensatz zu vielen Likören oder aromatisierten Spirituosen steht hier der reine Alkoholgeschmack im Vordergrund. Gute Produkte zeichnen sich durch Milde, sauberen Abgang und eine dezente, aber erkennbare Getreidenote aus. Schlechte Qualitäten hingegen brennen scharf, wirken eindimensional und hinterlassen einen unangenehmen Nachgeschmack.


Vorteile und Nachteile von Doppelkorn

Vorteile: Doppelkorn ist klar definiert, gesetzlich streng geregelt und frei von Zusatzstoffen. Wer ihn pur trinkt, weiß genau, was im Glas ist: Alkohol aus Getreide, Wasser, sonst nichts. Hochwertige Produkte sind überraschend mild und gut verträglich, wenn sie maßvoll genossen werden. Doppelkorn ist vielseitig einsetzbar, sowohl pur als Digestif als auch in Longdrinks oder klassischen Mixgetränken. Preislich bietet er oft ein sehr gutes Verhältnis von Qualität zu Kosten, insbesondere im Vergleich zu internationalen Spirituosen.

Nachteile: Das Image von Doppelkorn ist für viele Menschen negativ geprägt, weil sie ihn mit billigen, scharfen Produkten oder exzessivem Konsum verbinden. Schlechte Qualitäten bestätigen dieses Vorurteil leider. Geschmacklich ist Doppelkorn weniger komplex als etwa Whisky oder Rum, da er keine intensiven Fass- oder Gäraromen aufweist. Wer süße, aromatisierte oder sehr weiche Spirituosen bevorzugt, wird mit Doppelkorn möglicherweise nicht warm.


Doppelkorn Bestseller Platz 2 – 4


Herstellung von Doppelkorn – vom Getreide zum klaren Brand

Auswahl des Getreides

Die Qualität eines Doppelkorns beginnt beim Rohstoff. Weizen liefert in der Regel einen besonders milden und neutralen Alkohol, während Roggen würzigere, leicht pfeffrige Noten mitbringt. Gerste kann eine gewisse Malzigkeit erzeugen, Hafer sorgt für eine weiche Textur. Viele Brennereien setzen bewusst auf Mischungen, um ein ausgewogenes Profil zu erreichen. Entscheidend ist die Qualität des Getreides, denn minderwertige Rohstoffe lassen sich durch Destillation nur begrenzt kaschieren.

Maischen und Vergären

Das Getreide wird geschrotet und mit Wasser vermischt, um die Stärke aufzuschließen. Enzyme wandeln die Stärke in vergärbaren Zucker um. Anschließend wird Hefe zugesetzt, die den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandelt. Die Dauer und Temperatur der Gärung beeinflussen den späteren Geschmack erheblich. Eine saubere, kontrollierte Gärung ist essenziell, um Fehlnoten zu vermeiden.

Destillation

Nach der Gärung wird die Maische destilliert. Je nach Brennerei kommen kontinuierliche Destillationsanlagen oder traditionelle Kupferbrennblasen zum Einsatz. In mehreren Durchgängen wird der Alkohol konzentriert und von unerwünschten Begleitstoffen getrennt. Besonders wichtig ist die saubere Trennung von Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Nur der Mittellauf findet Verwendung im fertigen Doppelkorn.

Ruhezeit und Abfüllung

Nach der Destillation ruht der Brand häufig mehrere Wochen oder Monate, damit sich Alkohol und Wasser harmonisch verbinden. Einige Hersteller lagern ihren Doppelkorn zusätzlich in Holzfässern, meist aus Eiche, was dem Produkt leichte Vanille- oder Getreidenoten verleiht. Abschließend wird der Alkoholgehalt exakt eingestellt und der Doppelkorn abgefüllt.


Unterschiedliche Arten von Doppelkorn

Klassischer klarer Doppelkorn

Der klassische Doppelkorn ist farblos und wird ohne Fasslagerung abgefüllt. Er steht für Klarheit und Direktheit. Gute Vertreter sind mild, sauber und haben eine dezente Getreidenote. Diese Variante ist die am weitesten verbreitete und wird sowohl pur als auch gemischt getrunken. Qualität zeigt sich hier besonders deutlich, weil es keine Fassnoten gibt, die Fehler überdecken könnten.

Fassgelagerter Doppelkorn

Fassgelagerter Doppelkorn reift für eine gewisse Zeit in Holzfässern, meist aus Eiche. Dadurch nimmt er Farbe an und entwickelt zusätzliche Aromen wie Vanille, leichte Süße oder holzige Noten. Diese Art ist weniger verbreitet, spricht aber Genießer an, die mehr Tiefe im Glas suchen. Wichtig ist eine ausgewogene Lagerung, da zu viel Holz den feinen Getreidecharakter überdecken kann.

Regionale Spezialitäten

In verschiedenen Regionen Deutschlands gibt es Doppelkorn-Varianten mit eigener Tradition. Manche Brennereien setzen auf regionale Getreidesorten oder historische Rezepte. Diese Produkte sind oft handwerklich geprägt und heben sich deutlich von industrieller Massenware ab. Geschmacklich können sie sehr unterschiedlich ausfallen, was sie für neugierige Genießer interessant macht.


Alternativen zu Doppelkorn

Wer den Grundcharakter von Doppelkorn mag, aber Abwechslung sucht, kann auf andere Getreidebrände zurückgreifen. Korn mit niedrigerem Alkoholgehalt ist milder, aber weniger intensiv. Wodka ist meist stärker filtriert und neutraler, verliert dabei jedoch den typischen Getreidecharakter. Whisky bietet deutlich mehr Aromenvielfalt durch Fasslagerung, ist aber geschmacklich eine ganz andere Kategorie. Obstbrände und Obstgeiste sind aromatischer, enthalten jedoch keinen reinen Getreidecharakter.


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Genuss, Servieren und Trinkkultur

Doppelkorn wird klassisch pur bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt getrunken. Zu kalt serviert verliert er an Aroma, zu warm kann der Alkohol zu dominant wirken. Ein kleines, tulpenförmiges Glas hilft, die feinen Getreidenoten wahrzunehmen. In Norddeutschland ist Doppelkorn traditionell Teil einfacher Rituale, oft in geselliger Runde. Moderne Bars nutzen ihn zunehmend als Basis für Longdrinks, etwa mit Tonic Water oder Ginger Ale, wobei hochwertige Produkte bevorzugt werden sollten.


FAQ zu Doppelkorn

Ist Doppelkorn stärker als normaler Korn?

Ja, Doppelkorn hat einen höheren Mindestalkoholgehalt. Während Korn mindestens 32 Prozent Alkohol enthalten muss, beginnt Doppelkorn bei 38 Prozent. Dadurch wirkt er kräftiger und intensiver.

Ist Doppelkorn mit Wodka vergleichbar?

Beide werden aus Getreide hergestellt, unterscheiden sich aber deutlich. Wodka ist stärker filtriert und nahezu neutral im Geschmack, während Doppelkorn bewusst einen Getreidecharakter behält.

Kann Doppelkorn gelagert werden?

Ungeöffnete Flaschen sind nahezu unbegrenzt haltbar. Nach dem Öffnen sollte die Flasche gut verschlossen und lichtgeschützt gelagert werden, damit sich der Geschmack nicht verändert.

Ist teurer Doppelkorn immer besser?

Nicht automatisch, aber hochwertige Produkte sind in der Regel sauberer destilliert und milder. Sehr günstige Produkte sparen oft an Rohstoffen und Brennqualität.

Eignet sich Doppelkorn zum Mixen?

Ja, insbesondere klare Doppelkorn-Sorten eignen sich gut für Longdrinks. Für puren Genuss sollte jedoch ein hochwertigeres Produkt gewählt werden.


Doppelkorn Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestDoppelkorn Test bei test.de
Öko-TestDoppelkorn Test bei Öko-Test
Konsument.atDoppelkorn bei konsument.at
gutefrage.netDoppelkorn bei Gutefrage.de
Youtube.comDoppelkorn bei Youtube.com

Doppelkorn Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Doppelkorn wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Doppelkorn Testsieger präsentieren können.


Doppelkorn Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Doppelkorn Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Doppelkorn ist besser als sein Ruf – wenn man Qualität wählt

Doppelkorn ist eine ehrliche, traditionsreiche Spirituose, die oft unterschätzt wird. In guter Qualität überzeugt er durch Milde, Klarheit und einen sauberen Getreidecharakter, ohne künstliche Zusätze oder überladene Aromen. Wer bereit ist, über das Billigsegment hinauszuschauen, entdeckt ein vielseitiges Getränk, das pur ebenso funktioniert wie im Longdrink. Entscheidend sind Rohstoffqualität, saubere Destillation und eine realistische Erwartungshaltung. Doppelkorn will kein Whisky sein und kein Likör – er ist ein geradliniger Getreidebrand. Genau darin liegt seine Stärke.

Zuletzt Aktualisiert am 06.01.2026 von Andretest

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