Gesichtspuder Test & Ratgeber » 4 x Gesichtspuder Testsieger in 2026

Gesichtspuder Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Gesichtspuder gehört zu den vielseitigsten Produkten der dekorativen Kosmetik, denn es kann nicht nur unerwünschten Glanz reduzieren und flüssiges Make-up zuverlässig fixieren, sondern je nach Zusammensetzung auch den Teint optisch ausgleichen, Poren weniger sichtbar erscheinen lassen, kleine Unebenheiten kaschieren und für ein gepflegtes Finish sorgen, wobei die Auswahl des passenden Produkts stark vom individuellen Hauttyp, vom gewünschten Deckungsgrad, von der bevorzugten Auftragetechnik und davon abhängt, ob das Puder täglich, nur zum Auffrischen unterwegs oder für ein besonders haltbares Abend-Make-up verwendet werden soll.

Gesichtspuder Testempfehlung 2026
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  • Mit seiner seidig-glatten Textur lässt der Puder sich wunderbar auftragen
  • Für ein makelloses, mattiertes Finish wie vom Profi
  • Der Puder fixiert das Make-up
  • Für Mischhaut, für trockene Haut, für unreine Haut, für reife Haut, vegan, Mikroplastik Partikel...

Was ist Gesichtspuder?

Gesichtspuder ist ein fein gemahlenes Kosmetikprodukt, das nach der Hautpflege, über einer Foundation oder auch direkt auf der ungeschminkten Haut aufgetragen werden kann. Seine wichtigste Aufgabe besteht darin, überschüssigen Hauttalg aufzunehmen und dadurch glänzende Hautpartien zu mattieren. Gleichzeitig kann ein geeignetes Puder die Haltbarkeit von flüssigen oder cremigen Make-up-Produkten verbessern. Foundation, Concealer und Creme-Rouge werden durch eine dünne Puderschicht fixiert und können dadurch weniger leicht verrutschen, sich in Fältchen absetzen oder im Laufe des Tages ungleichmäßig wirken.

Die Grundlage eines Gesichtspuders besteht häufig aus mineralischen oder pflanzlichen Bestandteilen. Dazu können beispielsweise Glimmer, Siliziumverbindungen, Stärke, Tonerde, Pigmente oder pflegende Zusätze gehören. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich jedoch deutlich zwischen den einzelnen Produkten. Während stark mattierende Puder vor allem auf eine hohe Aufnahmefähigkeit ausgelegt sind, enthalten andere Varianten lichtreflektierende Partikel, feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe oder besonders fein vermahlene Pigmente. Dadurch können sie ein natürliches, leuchtendes oder weichgezeichnetes Hautbild erzeugen.

Gesichtspuder ist nicht grundsätzlich mit einer Puder-Foundation gleichzusetzen. Ein klassisches Fixierpuder besitzt meist nur eine geringe Deckkraft und soll in erster Linie das darunterliegende Make-up festigen. Eine Puder-Foundation enthält dagegen deutlich mehr Farbpigmente und kann als eigenständige Grundierung verwendet werden. Zwischen diesen beiden Varianten gibt es zahlreiche Abstufungen. Einige Kompaktpuder mattieren lediglich leicht, während andere Produkte Rötungen und Unregelmäßigkeiten sichtbar ausgleichen können.

Auch transparentes Gesichtspuder ist nicht vollkommen unsichtbar. Es besitzt zwar normalerweise keine klassische Hautfarbe, kann aber bei zu großzügigem Auftrag einen hellen oder trockenen Schleier hinterlassen. Besonders bei Blitzlichtaufnahmen können bestimmte transparente Puder deutlich sichtbar werden. Deshalb sollte jedes Produkt sparsam und gleichmäßig verteilt werden. Ein hochwertiges Ergebnis hängt weniger von einer möglichst großen Pudermenge als von der richtigen Dosierung und Auftragetechnik ab.


Welche Vorteile bietet Gesichtspuder?

Ein wesentlicher Vorteil von Gesichtspuder ist die schnelle Reduzierung von Hautglanz. Besonders die Stirn, die Nase und das Kinn produzieren bei vielen Menschen im Tagesverlauf mehr Hauttalg als andere Gesichtspartien. Mit einer dünnen Puderschicht lässt sich dieser Glanz kontrollieren, ohne dass das gesamte Make-up erneuert werden muss. Kompaktpuder eignet sich deshalb besonders gut für unterwegs, da es sich sauber transportieren und mit einem Schwämmchen oder kleinen Pinsel auftragen lässt.

Darüber hinaus verlängert Gesichtspuder die Haltbarkeit vieler Make-up-Produkte. Flüssige Foundation und Concealer bleiben besser an ihrem Platz, wenn sie vorsichtig abgepudert werden. Dies ist vor allem bei warmem Wetter, langen Arbeitstagen, Veranstaltungen oder schnell fettender Haut hilfreich. Auch Lippenstift und Augen-Make-up können indirekt von einem passenden Fixierpuder profitieren, sofern das Produkt gezielt und vorsichtig eingesetzt wird.

Ein fein gemahlenes Puder kann außerdem ein optisch gleichmäßigeres Hautbild erzeugen. Kleine Poren, feine Linien und leichte Unebenheiten wirken durch weichzeichnende Partikel weniger auffällig. Das Gesicht erscheint dadurch gepflegter, ohne zwangsläufig stark geschminkt auszusehen. Entscheidend ist allerdings, dass das Puder zum Hauttyp passt und nicht zu dick aufgetragen wird.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick

  • Gesichtspuder kann unerwünschten Hautglanz reduzieren.
  • Es kann Foundation und Concealer länger haltbar machen.
  • Je nach Produkt lässt sich der Teint leicht bis deutlich ausgleichen.
  • Fein gemahlene Varianten können Poren optisch weniger sichtbar wirken lassen.
  • Kompaktpuder lässt sich bequem unterwegs verwenden.
  • Transparentes Puder kann bei unterschiedlichen Hauttönen eingesetzt werden.
  • Ein passendes Finish kann matt, natürlich, seidig oder leicht strahlend ausfallen.
  • Puder kann das Abfärben cremiger Make-up-Produkte reduzieren.

Welche Nachteile kann Gesichtspuder haben?

Gesichtspuder kann trockene Hautstellen hervorheben, wenn die Haut vor dem Schminken nicht ausreichend gepflegt wurde oder das Produkt zu stark mattiert. Schuppige Bereiche, feine Trockenheitsfältchen und raue Hautpartien wirken durch eine dicke Puderschicht häufig auffälliger. Menschen mit trockener oder reifer Haut sollten deshalb möglichst fein gemahlene, pflegende und nicht zu stark absorbierende Produkte verwenden.

Ein weiterer Nachteil ist die Gefahr eines maskenhaften Ergebnisses. Wird zu viel Produkt aufgetragen, kann das Gesicht flach, trocken und unnatürlich wirken. Auch die Farbe kann sich verändern. Ein zu heller Farbton lässt den Teint blass erscheinen, während ein zu dunkles oder stark pigmentiertes Puder sichtbare Übergänge am Haaransatz, am Kiefer oder am Hals verursachen kann.

Bei unreiner oder empfindlicher Haut sollte außerdem auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Nicht jede Rezeptur wird von jeder Haut gleich gut vertragen. Duftstoffe, bestimmte Öle oder stark austrocknende Bestandteile können bei empfindlichen Personen Irritationen begünstigen. Verunreinigte Pinsel, Schwämmchen und Puderquasten können ebenfalls problematisch sein, da sich darauf Hautfett, Make-up-Reste und Keime sammeln.

Mögliche Nachteile im Überblick

  • Zu viel Puder kann unnatürlich und maskenhaft wirken.
  • Stark mattierende Produkte können trockene Hautstellen betonen.
  • Unpassende Farbtöne können sichtbare Ränder verursachen.
  • Bestimmte Rezepturen können empfindliche Haut reizen.
  • Ungepflegte Applikatoren können Hautunreinheiten begünstigen.
  • Manche transparenten Puder können bei Blitzlicht einen hellen Schleier erzeugen.
  • Puderstaub kann beim Auftrag von losem Puder auf Kleidung oder Oberflächen gelangen.

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Welche Arten von Gesichtspuder gibt es?

Loser Gesichtspuder

Loser Gesichtspuder befindet sich in einer Dose mit Siebeinsatz oder einer vergleichbaren Dosieröffnung. Das Produkt besteht aus sehr feinen, frei beweglichen Puderpartikeln und lässt sich mit einem großen Pinsel, einer Puderquaste oder einem Make-up-Schwämmchen auftragen. Loses Puder wird besonders häufig zum Fixieren von Foundation und Concealer verwendet, da es sich dünn und gleichmäßig verteilen lässt.

Der Vorteil liegt in der präzisen Dosierbarkeit. Mit einem weichen Pinsel kann eine sehr kleine Menge aufgenommen und anschließend sorgfältig in die Haut eingearbeitet werden. Dadurch eignet sich loser Puder sowohl für ein natürliches Tages-Make-up als auch für stärker fixierende Techniken. Bei fettiger Haut kann er großzügiger aufgetragen werden, während bei trockener Haut nur einzelne Bereiche abgepudert werden sollten.

Für unterwegs ist loser Puder weniger praktisch. Wird die Dose nicht sicher verschlossen oder liegt Puder oberhalb des Siebeinsatzes, kann beim Öffnen eine größere Menge austreten. Auch der Auftrag benötigt häufig etwas mehr Zeit und eine geeignete Unterlage. Für die Anwendung zu Hause bietet loser Puder jedoch besonders viel Kontrolle.

Kompaktpuder

Kompaktpuder wird unter Druck in eine feste Form gepresst und in einer flachen Dose angeboten. Viele Verpackungen enthalten einen Spiegel sowie ein kleines Schwämmchen oder eine Puderquaste. Dadurch eignet sich diese Variante besonders gut zum Mitnehmen und für schnelle Korrekturen im Laufe des Tages.

Mit einem Pinsel aufgetragen kann Kompaktpuder sehr natürlich wirken. Wird ein Schwämmchen verwendet, lässt sich meist eine höhere Produktmenge aufnehmen, wodurch das Ergebnis deckender und stärker mattierend ausfällt. Diese Vielseitigkeit macht Kompaktpuder zu einem beliebten Alltagsprodukt.

Allerdings kann sich auf der Oberfläche mit der Zeit eine feste Schicht bilden. Sie entsteht häufig, wenn ein Schwämmchen mit Hautfett oder feuchten Make-up-Resten wiederholt über das Puder geführt wird. Dadurch lässt sich das Produkt schlechter aufnehmen. Regelmäßiges Reinigen des Applikators und ein gelegentliches vorsichtiges Abtragen der verhärteten Oberfläche können helfen.

Transparentes Fixierpuder

Transparentes Puder soll das Make-up fixieren, ohne den Farbton der Foundation deutlich zu verändern. Es eignet sich besonders für Personen, die mit ihrer Grundierung bereits einen passenden Hautton erreicht haben und lediglich mehr Haltbarkeit oder ein matteres Finish wünschen.

Trotz der Bezeichnung ist ein transparentes Puder nicht unter allen Bedingungen vollkommen unsichtbar. Auf sehr dunkler Haut können helle Rezepturen einen grauen Schleier erzeugen. Bei sehr heller Haut können wiederum gelbliche oder stark getönte Produkte sichtbar werden. Viele Hersteller bieten deshalb mittlerweile mehrere transparente oder leicht getönte Varianten für unterschiedliche Hauttiefen an.

Beim Auftrag sollte nur wenig Produkt verwendet werden. Ein großer, weicher Pinsel eignet sich gut für das gesamte Gesicht. Unter den Augen kann ein kleinerer Pinsel sinnvoll sein, damit das Produkt gezielt und ohne unnötige Schichten aufgetragen wird.

Getöntes Gesichtspuder

Getöntes Gesichtspuder enthält Farbpigmente und kann den Teint leicht ausgleichen. Es eignet sich zur Ergänzung einer Foundation, zur Korrektur kleiner Farbunterschiede oder als leichte Grundierung auf der ungeschminkten Haut. Die Deckkraft reicht je nach Produkt von kaum wahrnehmbar bis deutlich sichtbar.

Der Farbton sollte möglichst genau zum Hals und zum natürlichen Hautton passen. Ein Test auf dem Handrücken ist nur eingeschränkt aussagekräftig, da die Haut an den Händen häufig eine andere Farbe besitzt als das Gesicht. Besser ist ein Farbtest am Übergang zwischen Kiefer und Hals bei natürlichem Tageslicht.

Getöntes Puder kann besonders praktisch sein, wenn im Laufe des Tages nicht nur Glanz, sondern auch kleine Rötungen oder ungleichmäßige Stellen korrigiert werden sollen. Es sollte jedoch sparsam verwendet werden, da mehrere Schichten schnell schwer oder fleckig aussehen können.

Puder-Foundation

Eine Puder-Foundation besitzt eine höhere Pigmentierung als gewöhnliches Fixierpuder. Sie kann direkt auf die vorbereitete Haut aufgetragen werden und ersetzt bei vielen Anwenderinnen und Anwendern eine flüssige Foundation. Besonders bei normaler, leicht öliger oder unkomplizierter Haut kann sie ein schnelles und gleichmäßiges Ergebnis liefern.

Mit einem lockeren Pinsel lässt sich eine leichte bis mittlere Deckkraft erzielen. Ein dichter Pinsel oder ein Schwämmchen erhöht die Deckkraft. Einige Produkte können auch mit einem leicht angefeuchteten Schwamm verwendet werden, sofern der Hersteller diese Anwendung ausdrücklich vorsieht.

Auf sehr trockener Haut kann eine Puder-Foundation jedoch schnell stumpf wirken. Eine gute Feuchtigkeitspflege und ausreichend Zeit zum Einziehen sind deshalb besonders wichtig. Auch bei stark strukturierten Hautpartien sollte das Produkt nur dünn aufgetragen und sorgfältig verblendet werden.

Mineralpuder

Mineralpuder besteht häufig aus einer vergleichsweise übersichtlichen Mischung mineralischer Pigmente und Puderstoffe. Es wird meist lose angeboten und kann je nach Produkt gleichzeitig als Foundation, Fixierpuder oder leicht deckende Grundierung verwendet werden. Viele Varianten lassen sich schichtweise aufbauen, ohne sofort schwer zu wirken.

Mineralpuder ist besonders beliebt bei Personen, die ein natürliches Finish und eine anpassbare Deckkraft bevorzugen. Die Verträglichkeit hängt dennoch von der individuellen Haut und der konkreten Zusammensetzung ab. Die Bezeichnung „mineralisch“ bedeutet nicht automatisch, dass ein Produkt für jede empfindliche oder unreine Haut geeignet ist.

Der Auftrag erfolgt am besten mit einem dichten, abgerundeten Pinsel. Eine kleine Produktmenge wird in den Pinsel eingearbeitet und anschließend mit kreisenden Bewegungen auf der Haut verteilt. Mehrere dünne Schichten wirken in der Regel gleichmäßiger als eine einzige dicke Lage.

Mattierendes Gesichtspuder

Mattierendes Gesichtspuder ist darauf ausgelegt, Hautfett besonders effektiv aufzunehmen. Es eignet sich für fettige Haut, Mischhaut und alle Personen, bei denen das Make-up schnell glänzend wird. Häufig wird es vor allem in der sogenannten T-Zone aufgetragen, also auf Stirn, Nase und Kinn.

Ein stark mattierendes Produkt sollte nicht automatisch im gesamten Gesicht verwendet werden. Die Wangen und der Bereich unter den Augen sind bei vielen Menschen trockener als die Gesichtsmitte. Wird dort dieselbe Menge aufgetragen, können Spannungsgefühle und ein unruhiges Hautbild entstehen. Eine zonenweise Anwendung ist daher häufig sinnvoller.

Für ein natürliches Ergebnis sollte zunächst eine dünne Schicht aufgetragen werden. Erst wenn im Laufe des Tages erneut Glanz entsteht, kann punktuell nachgepudert werden. Vor dem Nachpudern empfiehlt es sich, überschüssiges Hautfett vorsichtig mit einem Kosmetiktuch oder Löschpapier abzunehmen.

Illuminierendes und lichtreflektierendes Puder

Illuminierende Gesichtspuder enthalten feine, lichtreflektierende Partikel. Sie sollen den Teint frischer und lebendiger wirken lassen, ohne den starken Glanz eines klassischen Highlighters zu erzeugen. Solche Produkte eignen sich besonders für normale, trockene oder reife Haut, die durch stark matte Puder schnell fahl wirken kann.

Bei vergrößerten Poren oder sehr unruhiger Hautstruktur sollte das Produkt gezielt eingesetzt werden. Stark reflektierende Partikel können Unebenheiten hervorheben, wenn sie direkt auf entsprechenden Stellen liegen. Ein dezenter Auftrag auf den Wangen, an den Schläfen oder sehr leicht im gesamten Gesicht kann dagegen ein weiches Finish erzeugen.

Farbkorrigierendes Puder

Farbkorrigierende Puder enthalten Pigmente in Grün, Gelb, Violett, Pfirsich oder mehreren aufeinander abgestimmten Farben. Sie sollen unerwünschte Farbnuancen optisch ausgleichen. Grünliche Pigmente können Rötungen neutralisieren, während violette Töne einen gelblichen oder fahlen Teint frischer erscheinen lassen können.

Die Wirkung bleibt bei Puder meist dezenter als bei stark pigmentierten Korrekturcremes. Das ist im Alltag häufig ein Vorteil, da sich das Ergebnis leichter kontrollieren lässt. Zu viel farbkorrigierendes Puder kann jedoch einen sichtbaren Farbstich erzeugen. Deshalb sollte es mit einem weichen Pinsel dünn verteilt und anschließend sorgfältig verblendet werden.


Welche Alternativen zu Gesichtspuder gibt es?

Mattierende Papiere und Löschpapier

Mattierende Papiere nehmen überschüssigen Hauttalg auf, ohne zusätzliches Make-up auf das Gesicht zu bringen. Sie eignen sich besonders für Personen, die ihr vorhandenes Make-up nicht mit mehreren Puderschichten belasten möchten. Das Papier wird vorsichtig auf glänzende Hautstellen gedrückt und anschließend wieder abgehoben. Starkes Reiben sollte vermieden werden, da dadurch Foundation und Concealer verschoben werden können.

Diese Alternative ist vor allem für schnelle Korrekturen unterwegs geeignet. Sie verändert weder den Farbton noch die Deckkraft des Make-ups. Allerdings besitzt Löschpapier keine fixierende Wirkung und kann den Teint nicht ausgleichen.

Mattierende Grundierung

Ein mattierender Primer wird vor der Foundation aufgetragen und kann helfen, die Talgproduktion optisch länger unter Kontrolle zu halten. Er glättet je nach Rezeptur die Hautoberfläche und verbessert die Haftung nachfolgender Produkte. Bei fettiger Haut kann dadurch weniger Puder erforderlich sein.

Primer ersetzt Gesichtspuder jedoch nicht vollständig. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit, Wärme oder sehr öliger Haut kann eine zusätzliche dünne Puderschicht weiterhin sinnvoll sein. Dafür lässt sich die benötigte Menge häufig deutlich reduzieren.

Fixierspray

Fixierspray wird nach dem Schminken als feiner Nebel auf das Gesicht gesprüht. Es kann die verschiedenen Make-up-Schichten optisch miteinander verbinden und ein zu pudriges Finish natürlicher wirken lassen. Je nach Produkt ist das Ergebnis matt, natürlich oder strahlend.

Ein Fixierspray nimmt überschüssiges Hautfett nicht auf die gleiche Weise wie Puder. Es ist deshalb eher eine Ergänzung oder Alternative für trockene Haut und für Personen, die ein weniger mattes Ergebnis bevorzugen. Manche Anwender verwenden zunächst wenig Puder und anschließend ein Fixierspray, um Haltbarkeit und Natürlichkeit miteinander zu verbinden.

Getönte Tagescreme oder leichte Foundation

Wer Gesichtspuder hauptsächlich zum Ausgleich des Hauttons verwendet, kann alternativ eine getönte Tagescreme, BB-Cream oder leichte Foundation nutzen. Diese Produkte erzeugen meist ein feuchteres, natürlicheres Finish und eignen sich besonders für trockene Haut.

Bei fettiger Haut können cremige Produkte jedoch schneller glänzen. In diesem Fall ist eine ölfreie oder mattierende Rezeptur sinnvoll. Auch eine Kombination aus leichter Grundierung und nur wenig Puder in der T-Zone kann ein ausgewogenes Ergebnis liefern.

Creme-Make-up ohne zusätzliche Puderschicht

Einige moderne Foundations trocknen von selbst an und benötigen je nach Hauttyp keine zusätzliche Fixierung. Das gilt besonders für langhaftende und mattierende Formulierungen. Ob auf Puder verzichtet werden kann, hängt von der Haut, dem gewünschten Finish und der Haltbarkeit des Produkts ab.

Unter den Augen oder an schnell glänzenden Stellen kann dennoch eine kleine Menge Puder sinnvoll sein. Statt das gesamte Gesicht abzupudern, wird das Produkt dabei nur dort eingesetzt, wo es tatsächlich benötigt wird.


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Worauf sollte man beim Kauf von Gesichtspuder achten?

Der eigene Hauttyp

Der Hauttyp ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien. Fettige Haut benötigt häufig ein stärker mattierendes und talgabsorbierendes Puder. Mischhaut profitiert von einem Produkt, das gezielt in der T-Zone eingesetzt werden kann, ohne die Wangen auszutrocknen. Für trockene oder reife Haut sind sehr fein gemahlene Puder mit einem natürlichen oder leicht strahlenden Finish meist besser geeignet.

Empfindliche Haut sollte möglichst nicht unnötig mit Duftstoffen oder einer sehr langen Liste potenziell reizender Inhaltsstoffe belastet werden. Eine individuelle Unverträglichkeit kann dennoch bei nahezu jedem Produkt auftreten. Bei bekannten Allergien sollte die Inhaltsstoffliste deshalb sorgfältig geprüft werden.

Farbe und Unterton

Bei getöntem Puder sollte nicht nur die Helligkeit, sondern auch der Unterton berücksichtigt werden. Haut kann einen kühlen, warmen, neutralen oder olivfarbenen Unterton besitzen. Ein farblich unpassendes Puder kann den Teint rosiger, gelblicher, gräulicher oder orangefarbener erscheinen lassen.

Der Farbtest sollte möglichst im natürlichen Tageslicht am Kiefer durchgeführt werden. Der passende Farbton sollte sich sowohl mit dem Gesicht als auch mit dem Hals harmonisch verbinden. Wer zwischen zwei Farbtönen liegt, fährt mit einer eher transparenten Variante häufig sicherer.

Deckkraft

Fixierpuder besitzt meist wenig Deckkraft, während Puder-Foundation und stark getöntes Kompaktpuder sichtbare Unregelmäßigkeiten abdecken können. Eine höhere Deckkraft ist nicht automatisch besser. Für ein natürliches Ergebnis genügt häufig ein leichtes Puder, während Rötungen und Pigmentflecken gezielt mit Concealer behandelt werden können.

Gewünschtes Finish

Ein mattes Finish eignet sich besonders bei öliger Haut oder für ein langanhaltendes Make-up. Ein natürliches oder seidiges Finish wirkt weniger trocken und passt zu vielen Hauttypen. Leicht strahlende Puder können fahler Haut mehr Lebendigkeit verleihen. Stark glitzernde Produkte sind dagegen eher als Effekt- oder Highlighting-Puder geeignet.

Verpackung und Anwendung

Für die Anwendung zu Hause bietet loser Puder eine hohe Kontrolle. Unterwegs ist Kompaktpuder meist praktischer. Ein stabiler Verschluss, ein integrierter Spiegel und ein separates Fach für das Schwämmchen können den täglichen Gebrauch erleichtern.

Bei losem Puder sollte der Siebeinsatz eine kontrollierte Entnahme ermöglichen. Sehr große Öffnungen führen schnell zu Produktverlust. Eine drehbare Verschlussabdeckung über dem Sieb ist besonders praktisch für Reisen.

Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe sollten zum persönlichen Hautzustand passen. Stark absorbierende Bestandteile sind bei fettiger Haut hilfreich, können trockene Haut jedoch zusätzlich strapazieren. Pflegende Zusätze wie feuchtigkeitsspendende Substanzen können bei trockener Haut angenehm sein, ersetzen aber keine geeignete Gesichtspflege.

Auch der Begriff „nicht komedogen“ sollte realistisch betrachtet werden. Er weist darauf hin, dass die Rezeptur darauf ausgelegt wurde, Poren möglichst nicht zu verstopfen. Eine Garantie dafür, dass keine Hautunreinheiten entstehen, bietet die Kennzeichnung jedoch nicht.


Empfehlenswerte und beliebte Gesichtspuder im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt bekannte Produktbeispiele aus unterschiedlichen Preisbereichen. Die Preise dienen lediglich als ungefähre Orientierung und können abhängig von Händler, Verpackungsgröße, Farbton und Angebot deutlich abweichen. Die Auswahl stellt keinen verbindlichen Testsieg dar, sondern erleichtert den Vergleich verschiedener Produktarten.

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Fit Me Matte + Poreless PowderMaybelline New Yorketwa 6 bis 10 EuroGetöntes Kompaktpuder mit mattierendem Finish, das sich besonders für normale bis fettige Haut und zum Auffrischen unterwegs eignet.
All About Matt! Fixing Compact Powderessenceetwa 3 bis 5 EuroPreisgünstiges transparentes Kompaktpuder zur Reduzierung von Glanz und zur leichten Fixierung des Make-ups.
Prime And Fine Mattifying Powder WaterproofCatriceetwa 5 bis 7 EuroKompaktes Fixierpuder mit mattierender Ausrichtung, das für ein langanhaltendes und alltagstaugliches Finish entwickelt wurde.
Infaillible 24H Fresh Wear Powder FoundationL’Oréal Parisetwa 10 bis 16 EuroStärker pigmentierte Puder-Foundation für eine höhere Deckkraft und ein mattes, haltbares Ergebnis.
Loose Face PowderArtdecoetwa 15 bis 25 EuroLoser Gesichtspuder zum Fixieren flüssiger Grundierungen und für einen feineren, gleichmäßigeren Teint.
Translucent Loose Setting PowderLaura Mercieretwa 35 bis 50 EuroBekanntes loses Fixierpuder aus dem höheren Preisbereich, das für einen feinen Auftrag und eine lange Haltbarkeit verwendet wird.
Blended Face PowderCliniqueetwa 30 bis 45 EuroLoser Puder in verschiedenen Farbtönen, der den Teint ausgleichen und überschüssigen Glanz reduzieren kann.
Mineralize Skinfinish NaturalMAC Cosmeticsetwa 35 bis 45 EuroGebackenes Gesichtspuder mit natürlichem Finish, das zum Fixieren oder zum leichten Ausgleichen des Teints verwendet werden kann.
Airbrush Flawless FinishCharlotte Tilburyetwa 40 bis 55 EuroFein gepresstes Kompaktpuder mit weichzeichnender Wirkung und einem glatten, gepflegten Finish.
Prisme Libre Loose PowderGivenchyetwa 50 bis 65 EuroMehrfarbiges loses Puder aus dem Luxussegment, das Farbausgleich, Fixierung und ein leicht leuchtendes Finish verbinden soll.

Welches Gesichtspuder eignet sich für fettige Haut?

Bei fettiger Haut sollte ein Gesichtspuder zuverlässig überschüssigen Talg aufnehmen, ohne eine dicke oder sichtbar trockene Schicht zu hinterlassen. Besonders geeignet sind fein gemahlene, mattierende Puder ohne starke Glanzpartikel. Loses Fixierpuder kann morgens dünn über der Foundation aufgetragen werden, während ein handliches Kompaktpuder für spätere Korrekturen geeignet ist.

Vor dem Nachpudern sollte überschüssiges Hautfett möglichst zuerst mit einem sauberen Kosmetiktuch oder Löschpapier abgenommen werden. Wird Puder direkt auf eine stark glänzende Hautschicht aufgetragen, kann es sich mit Talg und Make-up verbinden und fleckig oder schwer wirken.

Es ist nicht notwendig, das gesamte Gesicht stark zu mattieren. Häufig reicht es aus, Stirn, Nase, Nasenflügel und Kinn abzupudern. Die Wangen können natürlicher bleiben. Dadurch wirkt der Teint dimensionaler und weniger maskenhaft.

Welches Gesichtspuder eignet sich für trockene Haut?

Trockene Haut benötigt ein besonders fein gemahlenes Produkt, das sich nicht sichtbar an Schüppchen oder rauen Stellen festsetzt. Stark talgabsorbierende und vollständig matte Puder sind häufig weniger geeignet. Besser sind leichte Fixierpuder mit einem natürlichen, seidigen oder dezent leuchtenden Finish.

Die Hautpflege spielt bei trockener Haut eine entscheidende Rolle. Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz sollten ausreichend Zeit zum Einziehen erhalten, bevor Foundation oder Puder aufgetragen werden. Überschüssige Pflege kann vorsichtig mit einem Tuch abgenommen werden, damit sich das Make-up nicht ungleichmäßig verteilt.

Statt das gesamte Gesicht abzupudern, genügt häufig eine kleine Menge unter den Augen, an den Nasenflügeln und an Stellen, an denen die Foundation schnell verrutscht. Ein Fixierspray kann anschließend helfen, den pudrigen Eindruck zu reduzieren.

Gesichtspuder bei reifer Haut richtig verwenden

Bei reifer Haut sollte Puder besonders sparsam eingesetzt werden. Zu viel Produkt kann sich in feinen Linien sammeln und diese stärker sichtbar machen. Ein sehr feiner Pinsel und eine kleine Produktmenge ermöglichen einen kontrollierten Auftrag.

Unter den Augen sollte nur dann gepudert werden, wenn Concealer tatsächlich fixiert werden muss. Häufig genügt es, überschüssigen Concealer zunächst mit einem Schwämmchen einzuarbeiten und anschließend nur einen Hauch Puder aufzutragen. Stark matte Produkte können die Augenpartie trocken und schwer wirken lassen.

Ein natürliches oder leicht lichtreflektierendes Puder kann für reife Haut vorteilhafter sein als ein vollständig mattes Produkt. Gröbere Glitzerpartikel sollten jedoch vermieden werden, da sie die Hautstruktur hervorheben können.


Wie wird Gesichtspuder richtig aufgetragen?

Auftrag mit einem großen Puderpinsel

Ein großer, weicher Pinsel eignet sich für einen leichten und großflächigen Auftrag. Bei losem Puder wird eine kleine Menge in den Deckel gegeben und mit dem Pinsel aufgenommen. Überschüssiges Produkt sollte vorsichtig abgeklopft werden. Anschließend wird das Puder mit sanften Druck- oder Kreisbewegungen verteilt.

Starkes Wischen kann die darunterliegende Foundation verschieben. Besonders bei höher deckendem Make-up ist es besser, das Puder zunächst vorsichtig aufzudrücken und erst danach leicht zu verblenden.

Auftrag mit einer Puderquaste

Eine Puderquaste nimmt mehr Produkt auf und ermöglicht eine stärkere Fixierung. Sie wird häufig für langanhaltendes Make-up oder gezielt in der T-Zone eingesetzt. Das Puder wird in die Quaste eingearbeitet und anschließend vorsichtig auf die Haut gedrückt.

Damit keine sichtbaren Rückstände bleiben, kann überschüssiges Produkt danach mit einem sauberen Pinsel entfernt werden. Die Quaste sollte regelmäßig gereinigt und vollständig getrocknet werden.

Auftrag mit einem Schwämmchen

Ein Schwämmchen eignet sich vor allem für Kompaktpuder und Puder-Foundation. Trocken verwendet erhöht es meist die Deckkraft. Manche Puder-Foundations können nach Herstellerangabe auch mit einem leicht feuchten Schwamm aufgetragen werden.

Für ein gleichmäßiges Ergebnis sollte das Produkt nicht grob über das Gesicht gerieben werden. Besser sind sanfte Druckbewegungen. An Übergängen zum Haaransatz, zu den Ohren und zum Hals muss das Puder sorgfältig verblendet werden.

Gesichtspuder zum Backing oder Baking

Beim sogenannten Baking wird eine größere Menge losen Puders auf bestimmte Gesichtsbereiche aufgetragen, beispielsweise unter den Augen, entlang der Kieferkontur oder auf der Stirn. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird der Überschuss mit einem Pinsel entfernt. Die Methode kann das Make-up stark fixieren und Konturen optisch betonen.

Für trockene oder reife Haut ist diese Technik häufig weniger geeignet, da sich viel Puder in Linien und trockenen Bereichen sammeln kann. Im Alltag ist eine dünne Puderschicht meist natürlicher und ausreichend.


Häufige Fehler bei der Verwendung von Gesichtspuder

Ein häufiger Fehler ist der Auftrag einer zu großen Produktmenge. Gesichtspuder sollte zunächst immer sparsam dosiert werden. Bei Bedarf lässt sich später eine weitere dünne Schicht ergänzen. Ein bereits stark überpudertes Gesicht lässt sich dagegen nur schwer korrigieren.

Auch eine unzureichende Hautvorbereitung kann das Ergebnis beeinträchtigen. Trockene Stellen sollten gepflegt und lose Hautschüppchen vorsichtig entfernt werden. Gleichzeitig darf die Pflege nicht mehr feucht oder klebrig auf der Haut liegen, da Puder sonst fleckig haften kann.

Ein weiterer Fehler ist das ständige Nachpudern ohne vorherige Entfernung von Hautfett. Dadurch entstehen im Tagesverlauf immer dickere Schichten. Das Make-up kann ungleichmäßig, körnig und sichtbar schwer werden.

Vernachlässigte Pinsel und Schwämmchen sind ebenfalls problematisch. Sie übertragen alte Produktreste, Hautfett und Verunreinigungen auf das Gesicht und in die Puderdose. Eine regelmäßige Reinigung verbessert nicht nur die Hygiene, sondern auch die Gleichmäßigkeit des Auftrags.


Reinigung und Pflege von Puderpinseln und Schwämmchen

Puderpinsel sollten abhängig von der Nutzung regelmäßig mit einem milden Reinigungsmittel ausgewaschen werden. Der Pinsel wird angefeuchtet, vorsichtig gereinigt und anschließend gründlich ausgespült. Dabei sollte möglichst wenig Wasser in die Metallfassung gelangen, da sich sonst der Kleber lösen kann.

Zum Trocknen wird der Pinsel flach auf ein sauberes Handtuch gelegt. Die Borsten sollten nicht dauerhaft nach oben zeigen, solange sie noch nass sind, da Wasser in den Griff laufen kann. Eine vollständige Trocknung ist wichtig, bevor der Pinsel erneut verwendet wird.

Schwämmchen und Puderquasten müssen ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Stark verfärbte, beschädigte oder nicht mehr vollständig auswaschbare Applikatoren sollten ersetzt werden. Ein separates Fach in der Puderdose verhindert, dass ein benutztes Schwämmchen dauerhaft direkt auf dem Produkt liegt.


FAQ – häufige Fragen zu Gesichtspuder

Kann Gesichtspuder ohne Foundation verwendet werden?

Gesichtspuder kann problemlos ohne Foundation verwendet werden. Ein transparentes Puder reduziert vor allem Glanz, während ein getöntes Kompaktpuder den Hautton leicht ausgleichen kann. Eine Puder-Foundation bietet je nach Produkt sogar eine mittlere bis hohe Deckkraft und kann eine flüssige Grundierung vollständig ersetzen.

Vor dem Auftrag sollte die Haut gereinigt und eingecremt werden. Sonnenschutz gehört tagsüber ebenfalls unter das Puder. Die Pflegeprodukte sollten vollständig eingezogen sein, damit sich keine fleckigen Stellen bilden. Für ein natürliches Ergebnis wird das Puder mit einem lockeren Pinsel dünn verteilt.

Was ist besser: loser Puder oder Kompaktpuder?

Keine der beiden Varianten ist grundsätzlich besser. Loser Puder lässt sich besonders fein dosieren und eignet sich sehr gut zum Fixieren von Foundation. Er ist häufig die bevorzugte Wahl für die Anwendung zu Hause oder für ein langanhaltendes Make-up.

Kompaktpuder ist stabiler, handlicher und für unterwegs praktischer. Mit einem Pinsel kann es leicht, mit einem Schwämmchen stärker deckend aufgetragen werden. Wer morgens das Make-up fixieren und später Glanz korrigieren möchte, kann losen Puder zu Hause und Kompaktpuder unterwegs kombinieren.

Wie verhindert man, dass Gesichtspuder trocken und maskenhaft aussieht?

Ein maskenhaftes Ergebnis entsteht meistens durch eine zu große Pudermenge, eine unpassende Rezeptur oder eine unzureichende Hautpflege. Die Haut sollte vor dem Schminken gut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Anschließend wird nur eine kleine Menge Puder auf die tatsächlich benötigten Bereiche aufgetragen.

Ein feiner Pinsel erleichtert einen dünnen Auftrag. Nach dem Pudern kann ein geeigneter Gesichtsspray oder Fixierspray verwendet werden, um die Puderschicht optisch mit der Foundation zu verbinden. Zu viel Spray sollte jedoch vermieden werden, da Tropfen Flecken verursachen können.

Wie oft darf man Gesichtspuder am Tag nachtragen?

Eine feste Obergrenze gibt es nicht, allerdings sollte unnötiges Schichten vermieden werden. Bei erneutem Hautglanz wird zuerst überschüssiger Talg mit Löschpapier oder einem Kosmetiktuch aufgenommen. Danach genügt meist eine sehr kleine Menge Puder.

Wird das Produkt mehrmals direkt auf fettige Haut aufgetragen, können sichtbare Ablagerungen entstehen. Außerdem kann das Make-up schwerer wirken und sich stärker in Poren und Fältchen sammeln. Ein gezieltes Nachpudern der T-Zone ist meist sinnvoller als ein vollständiger Neuauftrag.

Ist transparentes Gesichtspuder für jeden Hautton geeignet?

Transparentes Puder besitzt zwar keine klassische Foundation-Farbe, ist aber nicht automatisch für jeden Hautton vollkommen unsichtbar. Manche Produkte hinterlassen auf dunkler Haut einen hellen oder gräulichen Schleier. Andere Varianten sind leicht gelblich oder rosafarben und können auf sehr heller Haut sichtbar werden.

Für mittlere und dunkle Hauttöne gibt es speziell angepasste transparente oder getönte Puder. Vor dem Kauf sollte das Produkt möglichst bei Tageslicht getestet werden. Für Fotoaufnahmen ist zusätzlich ein Test mit Blitzlicht sinnvoll.

Kann Gesichtspuder Poren verstopfen?

Ob ein Puder Hautunreinheiten begünstigt, hängt von der Rezeptur, der individuellen Haut und der Anwendung ab. Nicht jedes Puder verstopft automatisch die Poren. Problematisch können jedoch unverträgliche Inhaltsstoffe, zu dicke Produktschichten, unzureichendes Abschminken und verschmutzte Applikatoren sein.

Das Gesicht sollte am Abend gründlich, aber hautschonend gereinigt werden. Pinsel, Schwämme und Quasten müssen regelmäßig gewaschen werden. Bei zu Unreinheiten neigender Haut kann ein als nicht komedogen gekennzeichnetes Produkt einen sinnvollen Ausgangspunkt darstellen, bietet jedoch keine absolute Garantie.

Welcher Pinsel eignet sich für Gesichtspuder?

Für einen leichten Auftrag eignet sich ein großer, weicher und eher locker gebundener Puderpinsel. Er verteilt das Produkt großflächig und verhindert, dass zu viel Puder an einer Stelle landet. Für die T-Zone oder den Bereich unter den Augen kann ein kleinerer, präziser Pinsel verwendet werden.

Puder-Foundation wird häufig mit einem dichteren Pinsel aufgetragen, da dieser mehr Pigmente aufnimmt und eine höhere Deckkraft erzeugt. Die Borsten sollten weich genug sein, um die Haut nicht zu reizen. Naturhaar ist nicht zwingend erforderlich, da moderne synthetische Pinsel ebenfalls sehr gute Ergebnisse liefern können.

Kann man Gesichtspuder über Sonnencreme auftragen?

Gesichtspuder kann über Sonnencreme verwendet werden. Die Sonnencreme sollte zunächst gleichmäßig aufgetragen werden und ausreichend Zeit zum Einziehen erhalten. Wird zu früh gepudert, kann das Produkt fleckig werden oder sich mit der noch feuchten Sonnencreme verbinden.

Das Puder ersetzt jedoch keinen zuverlässigen Sonnenschutz. Selbst Produkte mit angegebenem Lichtschutzfaktor werden in der Praxis meist nicht in der erforderlichen Menge aufgetragen. Für eine ausreichende Schutzwirkung sollte deshalb eine geeignete Sonnencreme die Grundlage bilden.

Wie lange ist Gesichtspuder haltbar?

Trockene Puderprodukte sind häufig länger haltbar als flüssige oder cremige Kosmetik. Maßgeblich sind die Herstellerangaben, das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum und das Symbol des geöffneten Cremetiegels mit einer Monatsangabe. Dennoch sollte das Produkt regelmäßig kontrolliert werden.

Verändert sich der Geruch, die Farbe oder die Konsistenz deutlich, sollte das Puder nicht weiter verwendet werden. Auch sichtbare Verunreinigungen, Feuchtigkeit oder Schimmel sind eindeutige Entsorgungsgründe. Eine trockene Lagerung und saubere Applikatoren verlängern die hygienische Nutzungsdauer.

Warum sieht Gesichtspuder auf Fotos manchmal weiß aus?

Bestimmte Puderbestandteile können Blitzlicht stark reflektieren. Wird das Produkt großzügig aufgetragen oder nicht vollständig verblendet, entsteht auf Fotos möglicherweise ein heller Schleier. Dieser Effekt wird häufig als Flashback bezeichnet.

Für wichtige Fotoaufnahmen sollte das Puder vorher unter ähnlichen Lichtbedingungen getestet werden. Ein sehr dünner Auftrag und sorgfältiges Verblenden reduzieren das Risiko. Überschüssiges Produkt kann mit einem sauberen Pinsel entfernt werden.


Gesichtspuder Test bei Stiftung Warentest & Co

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Öko-TestGesichtspuder Test bei Öko-Test
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Gesichtspuder Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Gesichtspuder wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Gesichtspuder Testsieger präsentieren können.


Gesichtspuder Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Gesichtspuder Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit zum Gesichtspuder

Gesichtspuder ist ein vielseitiges Kosmetikprodukt, das deutlich mehr leisten kann als lediglich glänzende Haut zu mattieren. Abhängig von der Rezeptur fixiert es Foundation und Concealer, gleicht leichte Farbunterschiede aus, verbessert die Haltbarkeit des Make-ups und kann Poren oder feine Unebenheiten optisch weniger auffällig wirken lassen. Entscheidend für ein gelungenes Ergebnis ist jedoch die Auswahl eines Produkts, das zum eigenen Hauttyp und zum gewünschten Finish passt.

Für fettige Haut sind talgabsorbierende und mattierende Puder besonders interessant. Trockene oder reife Haut profitiert dagegen häufiger von fein gemahlenen Produkten mit einem natürlichen oder leicht strahlenden Finish. Bei Mischhaut ist eine gezielte Anwendung sinnvoll: Die T-Zone wird mattiert, während trockenere Wangenpartien nur wenig oder gar nicht abgepudert werden.

Auch die Produktform spielt eine wichtige Rolle. Loser Puder bietet eine gute Dosierbarkeit und eignet sich hervorragend zum Fixieren des Make-ups. Kompaktpuder ist praktischer für unterwegs und lässt sich schnell zum Auffrischen verwenden. Puder-Foundation kann eine flüssige Grundierung ersetzen, während transparentes Puder den vorhandenen Farbton möglichst wenig verändern soll. Mineralpuder und farbkorrigierende Produkte stellen weitere Möglichkeiten für individuelle Anforderungen dar.

Unabhängig vom gewählten Produkt sollte Gesichtspuder sparsam verwendet werden. Mehrere dünne Schichten wirken natürlicher als eine große Menge auf einmal. Vor dem Nachpudern sollte überschüssiges Hautfett entfernt werden, damit sich keine dicken oder fleckigen Ablagerungen bilden. Saubere Pinsel, Schwämmchen und Puderquasten sind für ein hygienisches und gleichmäßiges Ergebnis ebenfalls unverzichtbar.

Das beste Gesichtspuder ist daher nicht automatisch das teuerste oder am stärksten deckende Produkt. Es ist das Puder, das sich gleichmäßig auftragen lässt, mit der verwendeten Hautpflege und Foundation harmoniert, den gewünschten Grad an Mattierung bietet und auch nach mehreren Stunden noch angenehm auf der Haut liegt. Wer Hauttyp, Farbton, Deckkraft, Inhaltsstoffe und bevorzugte Anwendung berücksichtigt, kann mit Gesichtspuder ein gepflegtes, haltbares und dennoch natürlich wirkendes Make-up erzielen.

Zuletzt Aktualisiert am 27.07.2026

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