Inhaltsverzeichnis
- Was sind Reitsocken?
- Vor- und Nachteile von Reitsocken
- Reitsocken Bestseller Platz 2 – 4
- Arten von Reitsocken
- Dünne Sommer-Reitsocken
- Allround-Reitsocken (Ganzjahresmodelle)
- Winter-Reitsocken (warm und isolierend)
- Reitsocken mit Kompression
- Reitsocken mit Schienbeinpolsterung
- Reitsocken für Stiefeletten und Chaps
- Alternativen zu Reitsocken
- Normale Kniestrümpfe
- Funktionssocken aus dem Outdoor-Bereich
- Stiefelsocken / Liner-Socken
- Reitsocken Bestseller Platz 5 – 10
- Beliebte Reitsocken und bekannte Marken
- Wichtige Kaufkriterien: So findest du die passenden Reitsocken
- FAQ
- Wie hoch sollten Reitsocken sein?
- Sommer oder Winter – brauche ich wirklich verschiedene Reitsocken?
- Sind Kompressions-Reitsocken sinnvoll?
- Warum rutschen meine Reitsocken im Stiefel nach unten?
- Welche Reitsocken sind am besten für enge Dressurstiefel?
- Reitsocken Test bei Stiftung Warentest & Co
- Reitsocken Testsieger
- Reitsocken Stiftung Warentest
- Fazit
Reitsocken sind ein entscheidendes Detail in der Reitausrüstung, das oft unterschätzt wird, obwohl es im Alltag einen enormen Unterschied macht: Wer schon einmal mit drückenden Nähten, rutschenden Socken oder feuchten Füßen im Reitstiefel saß, weiß, wie schnell aus einer eigentlich schönen Reiteinheit ein unangenehmes „Stiefel-Problem“ werden kann. Gute Reitsocken sind deshalb nicht einfach nur lange Socken, sondern funktionale Strümpfe, die gezielt darauf ausgelegt sind, im engen Reitstiefel oder in Chaps und Stiefeletten reibungarm, atmungsaktiv, stabil und angenehm zu tragen zu sein. Sie schützen Schienbein und Knöchel, reduzieren Druckstellen, helfen beim Temperaturmanagement und sorgen für einen sicheren, gleichmäßigen Sitz im Stiefel – egal ob beim täglichen Stallalltag, beim Training, auf dem Turnier oder bei Ausritten in kälterer Jahreszeit.
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Was sind Reitsocken?
Reitsocken sind speziell entwickelte, meist kniehohe Funktionssocken, die für das Tragen in Reitstiefeln oder in Kombination aus Stiefeletten und Chaps konzipiert sind. Im Gegensatz zu normalen Kniestrümpfen besitzen sie häufig eine dünnere, glattere Schaftzone, damit der Reitstiefel eng anliegen kann, ohne dass sich Falten bilden oder Stoffwülste drücken. Gleichzeitig ist der Fußbereich meist verstärkt oder funktional gestrickt, um Druckstellen am Ballen, an der Ferse und am Spann zu reduzieren.
Ein typisches Merkmal hochwertiger Reitsocken ist die gezielte Materialverteilung: Am Schienbein und am Fuß wird oft etwas stärker gepolstert, während die Wade und der Schaft dünner bleiben, damit der Stiefel nicht zu eng wird. Viele Modelle haben außerdem Kompressionszonen, die die Socke an Ort und Stelle halten, die Durchblutung unterstützen können und verhindern, dass sie im Stiefel nach unten rutscht. Je nach Saison gibt es dünne Sommer-Reitsocken, mittlere Allround-Modelle und warm gefütterte Wintervarianten.
Reitsocken erfüllen mehrere Aufgaben gleichzeitig: Sie sollen Feuchtigkeit ableiten, Reibung reduzieren, Wärme regulieren und die Passform im Stiefel verbessern. Wer täglich reitet oder viel im Stall unterwegs ist, merkt schnell, dass Reitsocken oft genauso wichtig sind wie der Stiefel selbst – weil sie darüber entscheiden, wie angenehm und stabil der Stiefel am Bein sitzt.
Vor- und Nachteile von Reitsocken
Vorteile
- Weniger Druckstellen: Glatter Schaft und sinnvolle Polsterzonen reduzieren Reibung im Stiefel.
- Besserer Sitz: Rutschhemmende Zonen und Passform verhindern Faltenbildung und Verrutschen.
- Feuchtigkeitsmanagement: Funktionsmaterialien transportieren Schweiß weg und halten Füße angenehmer trocken.
- Temperaturausgleich: Sommer- und Wintermodelle unterstützen ein gutes Fußklima.
- Schutz: Schienbein und Knöchel sind besser geschützt, besonders bei neuen oder engen Stiefeln.
Nachteile
- Falsche Dicke kann stören: Zu dicke Socken machen Stiefel eng, zu dünne können weniger schützen.
- Qualitätsunterschiede: Billige Modelle leiern aus, rutschen oder scheuern an Nähten.
- Pflegeaufwand: Funktionsmaterialien sollten schonend gewaschen werden, damit Elastizität erhalten bleibt.
- Preis: Gute Reitsocken sind teurer als normale Kniestrümpfe, halten aber oft länger.
Reitsocken Bestseller Platz 2 – 4
Arten von Reitsocken
Reitsocken werden oft nur nach „Sommer“ oder „Winter“ sortiert, doch in der Praxis unterscheiden sie sich viel stärker – vor allem in Material, Strickaufbau, Polsterung, Schafthöhe und Zusatzfunktionen. Die Wahl der richtigen Art entscheidet darüber, ob du im Stiefel ein angenehmes, stabiles Gefühl hast oder ob du nach 20 Minuten merkst, dass etwas drückt, rutscht oder zu warm wird. Gerade weil Reitstiefel eng anliegen, ist die Socke ein wichtiger Teil des „Systems“ aus Bein, Socke und Stiefel.
Dünne Sommer-Reitsocken
Sommer-Reitsocken sind besonders dünn im Schaftbereich und meist aus atmungsaktiven Funktionsfasern gefertigt. Ziel ist, dass der Stiefel auch bei Wärme nicht zum „Sauna-Effekt“ wird und dass Schweiß schnell abtransportiert wird, bevor er zu feuchten Füßen und Reibung führt.
Typischer Aufbau: Der Schaft ist sehr dünn und glatt gestrickt, häufig mit Mesh- oder Lüftungszonen. Der Fußbereich hat meist trotzdem eine leichte Verstärkung an Ferse und Ballen, damit der Socke trotz Dünnheit nicht sofort durchscheuert.
Wann sie ideal sind: Bei Training in der Halle im Sommer, bei langen Stalltagen, bei Reitstunden mit viel Bewegung und für Reiter, die schnell schwitzen. Auch für enge Dressurstiefel sind Sommermodelle oft die beste Wahl, weil jeder Millimeter zählt.
Typische Fehler: Zu dünne Socken in Kombination mit sehr festen Stiefeln können Druckstellen begünstigen, wenn der Stiefel im Schienbeinbereich hart ist. Dann ist ein Modell mit gezielter Schienbeinpolsterung sinnvoll.
Allround-Reitsocken (Ganzjahresmodelle)
Allround-Reitsocken sind die „Standardlösung“ für viele Reiter. Sie sind nicht ultradünn, aber auch nicht dick gefüttert, sondern bieten einen ausgewogenen Mix aus Komfort, Schutz und Atmungsaktivität.
Typischer Aufbau: Dünner bis mittlerer Schaft, verstärkter Fußbereich, häufig zusätzliche Polsterzone am Schienbein. Viele Allround-Modelle haben Kompressionsbereiche am Fußgewölbe, damit die Socke stabil sitzt.
Wann sie ideal sind: Für den täglichen Einsatz, Unterricht, Ausritte bei mildem Wetter und für Reiter, die nicht für jede Saison eine eigene Sockenkategorie möchten.
Praxis-Tipp: Wenn du nur ein Sockensystem kaufen willst, sind Allround-Modelle meist die beste Wahl – besonders, wenn du die Dicke so wählst, dass dein Stiefel damit optimal sitzt.
Winter-Reitsocken (warm und isolierend)
Winter-Reitsocken sind für kalte Stalltage, Ausritte im Winter und Situationen gedacht, in denen Füße schnell auskühlen. Sie sind dicker, oft aus wärmenden Materialien gefertigt und besitzen häufig eine stärkere Polsterung.
Wichtiger Punkt: Zu dicke Winterreitsocken können den Stiefel so eng machen, dass Druckstellen entstehen oder die Durchblutung beeinträchtigt wird – was die Füße am Ende sogar kälter machen kann. Die beste Winterlösung ist oft nicht „maximal dick“, sondern „warm, aber passend“.
Materialien: Häufig kommen Mischungen aus Kunstfasern mit Wolle (Merino) vor, weil Merino auch in feuchtem Zustand noch wärmt und Gerüche reduziert.
Wann sie ideal sind: Bei langen Standzeiten im Stall, beim Abäppeln, Füttern, bei Winterausritten und bei Reitern, die generell schnell kalte Füße bekommen.
Reitsocken mit Kompression
Kompressions-Reitsocken üben gezielten Druck auf Fuß und Unterschenkel aus. Dadurch sitzen sie sehr stabil, rutschen kaum und können das Gefühl geben, dass die Beine „frischer“ bleiben, besonders nach langen Tagen.
Warum viele Reiter sie mögen: Reiten bedeutet oft langes Stehen, viel Stallarbeit und dann das Sitzen im Sattel, wodurch Beine unterschiedlich belastet werden. Kompressionszonen können das Tragegefühl verbessern, weil sie die Socke fixieren und Wadenbereich gleichmäßig umschließen.
Worauf achten: Kompression darf nicht unangenehm werden. Wenn eine Socke einschneidet oder Taubheitsgefühle verursacht, ist sie zu eng oder nicht passend.
Reitsocken mit Schienbeinpolsterung
Diese Variante ist besonders interessant für Reiter mit empfindlichen Schienbeinen oder bei neuen, harten Stiefeln. Eine Polsterzone am Schienbein reduziert Druck und Reibung, ohne den gesamten Schaft dick zu machen.
Praxisnutzen: Gerade bei Dressurstiefeln, die am Schienbein sehr fest sein können, ist diese Art oft die angenehmste Lösung. Man bekommt Schutz genau dort, wo es nötig ist, ohne die Wade zu „überfüttern“.
Reitsocken für Stiefeletten und Chaps
Wer statt klassischem Reitstiefel oft Stiefeletten mit Chaps trägt, kann bei Reitsocken etwas flexibler sein. Trotzdem gilt: Der Schaft muss lang genug sein, damit nichts scheuert und keine Kante vom Chap direkt auf der Haut liegt.
Worauf achten: Der Bereich unter dem Chap sollte möglichst glatt sein, weil dort bei Bewegung Reibung entsteht. Eine Socke, die rutscht oder Falten bildet, wird hier schnell unangenehm.
Alternativen zu Reitsocken
Reitsocken sind die beste Lösung, wenn du regelmäßig reitest. Es gibt aber Alternativen oder Ergänzungen, die je nach Situation sinnvoll sein können – besonders wenn du eher gelegentlich reitest oder ein spezifisches Problem lösen willst.
Normale Kniestrümpfe
Kniestrümpfe können funktionieren, wenn sie glatt sind, keine harten Nähte haben und gut sitzen. Im Reitstiefel fehlt ihnen jedoch oft das Feuchtigkeitsmanagement und die gezielte Polsterung, die Reitsocken auszeichnet. Für kurze Einheiten kann es reichen, für regelmäßiges Reiten sind echte Reitsocken meist deutlich angenehmer.
Funktionssocken aus dem Outdoor-Bereich
Manche Reiter nutzen Outdoor- oder Wandersocken. Diese sind oft sehr gut in Feuchtigkeitsmanagement und Polsterung, aber häufig zu dick im Schaft für enge Reitstiefel. Als Winterlösung können sie passen, wenn der Stiefel genug Platz bietet.
Stiefelsocken / Liner-Socken
Sehr dünne Liner-Socken können als Basisschicht genutzt werden, um Reibung zu reduzieren. Manche kombinieren sie mit einer zweiten Socke – im Reitstiefel ist das jedoch nur sinnvoll, wenn ausreichend Platz vorhanden ist, sonst wird es zu eng.
Reitsocken Bestseller Platz 5 – 10
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Beliebte Reitsocken und bekannte Marken
Im Reitsport haben sich einige Marken etabliert, die für gute Passform, langlebige Materialien und eine stiefelfreundliche Verarbeitung bekannt sind. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über beliebte Serien und Marken. Preisangaben sind grobe Richtwerte.
| Produkt | Marke | Ungefährer Preis | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| Reitsocken (Allround, verschiedene Designs) | HKM | ca. 6–15 € | Sehr verbreitet im Einsteiger- und Alltagsbereich, häufig gute Preis-Leistung und viele Motive. |
| Reitsocken (Funktionssocken, sportlich) | Pikeur | ca. 10–25 € | Sportlicher Sitz, oft stiefelfreundlich dünner Schaft und solide Materialqualität. |
| Reitsocken (Turnier/Training, elegant) | Covalliero | ca. 7–18 € | Alltagstauglich, häufig dezente Designs, guter Komfort im Stiefel. |
| Reitsocken (Funktions- und Wintervarianten) | ELT | ca. 6–18 € | Breite Auswahl für verschiedene Jahreszeiten, oft stabile Passform und angenehmes Fußklima. |
| Reitsocken (Premium, Kompression je nach Serie) | Roeckl Sports | ca. 15–30 € | Bekannt für gute Verarbeitung und sportliche Passformen; bei manchen Serien sehr stabiler Sitz. |
| Reitsocken (Merino-Anteil, Winter) | FALKE | ca. 18–35 € | Hochwertige Materialmischungen, gute Klimaregulierung und langlebige Verarbeitung. |
Wichtige Kaufkriterien: So findest du die passenden Reitsocken
Passform im Stiefel: Das wichtigste Kriterium ist, dass die Socke im Stiefel nicht verrutscht und keine Falten wirft. Wenn dein Stiefel sehr eng ist, brauchst du einen dünnen Schaft. Wenn du Druckstellen am Schienbein hast, sind Modelle mit Schienbeinpolsterung sinnvoll.
Material und Fußklima: Funktionsfasern trocknen schnell und leiten Schweiß ab. Merino-Mischungen sind besonders angenehm, weil sie auch im feuchten Zustand noch wärmen und Gerüche reduzieren können.
Nahtführung: Flache Nähte sind entscheidend. Eine harte Zehennaht kann im Reitstiefel sehr schnell scheuern, weil der Fuß im Steigbügel ständig unter Druck arbeitet.
Stabilität und Rutschschutz: Kompressionszonen und elastische Bereiche sorgen dafür, dass die Socke an Ort und Stelle bleibt – das ist besonders wichtig bei langen Stalltagen.
Jahreszeit: Dünn für Sommer, Allround für das ganze Jahr, Winter für Kälte. Wichtig ist, dass der Stiefel mit der Sockendicke noch passt.
Design vs. Funktion: Schöne Motive sind nett, aber im Stiefel zählt Funktion. Ein hübscher Strumpf, der rutscht, wird schnell zum Ärgernis.
FAQ
Wie hoch sollten Reitsocken sein?
Reitsocken sollten idealerweise kniehoch sein oder zumindest so hoch, dass sie im Reitstiefel deutlich über den Schaftabschluss reichen. Der Grund ist simpel: Wenn die Socke zu kurz ist, reibt der Stiefel direkt auf der Haut oder auf einer Kante der Socke, was schnell Scheuerstellen verursacht. Bei Stiefeletten und Chaps gilt das ebenfalls: Die Socke sollte den Bereich unter dem Chap sauber abdecken, damit beim Bewegen keine Hautstelle an der Chapkante scheuert. Kniehoch ist in den meisten Fällen die sicherste und bequemste Lösung.
Sommer oder Winter – brauche ich wirklich verschiedene Reitsocken?
Wenn du regelmäßig reitest, lohnt sich eine saisonale Auswahl, weil das Fußklima einen großen Einfluss auf Komfort und Reibung hat. Im Sommer sind dünne, atmungsaktive Socken oft die beste Wahl, weil Schweiß sonst im Stiefel bleibt, die Haut aufweicht und schneller scheuert. Im Winter sind wärmende Materialien sinnvoll, aber nur dann, wenn der Stiefel noch gut passt. Viele Reiter kommen gut zurecht mit einem Allround-Modell plus einem dünnen Sommerpaar und einem moderaten Winterpaar – damit bist du für die meisten Bedingungen abgedeckt, ohne den Schrank zu überfüllen.
Sind Kompressions-Reitsocken sinnvoll?
Kompressions-Reitsocken sind vor allem dann sinnvoll, wenn du lange im Stall stehst, viel arbeitest und danach noch reitest oder wenn du das Gefühl magst, dass die Socke sehr stabil sitzt. Viele Reiter schätzen, dass Kompressionszonen Verrutschen verhindern und die Socke eng am Fußgewölbe anliegt. Ob der Kompressionseffekt selbst für jeden spürbar einen „Benefit“ bringt, ist individuell – aber der stabile Sitz ist in der Praxis häufig der größte Vorteil. Wichtig ist, dass die Socke nicht einschnürt und sich über längere Zeit angenehm anfühlt.
Warum rutschen meine Reitsocken im Stiefel nach unten?
Meist liegt es an einer Kombination aus falscher Größe, zu wenig Elastizität oder einem Material, das nach dem Waschen ausleiert. Wenn die Socke zu groß ist, bildet sie Falten und wandert nach unten. Wenn das Bündchen zu locker ist, hat es keinen Halt. Auch glatte Innenfutter in manchen Stiefeln können das Rutschen begünstigen. Eine Lösung sind Reitsocken mit Kompressionszonen oder einer klar definierten Fußform (links/rechts), weil sie sich besser an die Anatomie anpassen. Außerdem lohnt es sich, Socken schonend zu waschen, damit die Elastananteile nicht schneller ermüden.
Welche Reitsocken sind am besten für enge Dressurstiefel?
Für enge Dressurstiefel sind in der Regel Reitsocken mit sehr dünnem, glattem Schaft am besten, weil der Stiefel ohnehin eng anliegt und jede zusätzliche Dicke Druck erzeugen kann. Gleichzeitig ist ein sinnvoll verstärkter Fußbereich wichtig, damit du im Steigbügel nicht auf einer dünnen, scheuernden Stoffschicht stehst. Viele Reiter wählen hier Sommer- oder Turniersocken mit minimalem Schaftvolumen, kombiniert mit einem stabilen Fußteil. Wenn das Schienbein empfindlich ist, sind Modelle mit gezielter Schienbeinpolsterung ideal, weil sie nur dort Volumen geben, wo Schutz nötig ist.
Reitsocken Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Reitsocken Test bei test.de |
| Öko-Test | Reitsocken Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Reitsocken bei konsument.at |
| gutefrage.net | Reitsocken bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Reitsocken bei Youtube.com |
Reitsocken Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Reitsocken wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Reitsocken Testsieger präsentieren können.
Reitsocken Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Reitsocken Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit
Reitsocken sind ein kleines Ausrüstungsteil mit großer Wirkung: Sie entscheiden maßgeblich darüber, ob Reitstiefel angenehm sitzen, ob du Druckstellen bekommst und wie gut dein Fußklima im Stiefel bleibt. Wer regelmäßig reitet oder viel im Stall ist, profitiert von funktionalen Materialien, einer stiefelfreundlich dünnen Schaftzone, einem stabilen, verstärkten Fußbereich und einem Sitz, der nicht rutscht. Je nach Jahreszeit und Einsatz bieten sich Sommer-, Allround- oder Wintermodelle an, und für empfindliche Schienbeine oder neue Stiefel sind Varianten mit gezielter Schienbeinpolsterung besonders sinnvoll.
Wenn du deine Reitsocken passend zur Stiefelweite und zum persönlichen Wärmeempfinden auswählst, bekommst du ein deutlich angenehmeres Reitgefühl – ruhiger, stabiler und ohne ständiges Nachziehen oder unangenehmes Scheuern. Gerade im Reitsport, wo Komfort und Kontrolle zusammengehören, sind gute Reitsocken deshalb eine Investition, die sich im Alltag schnell bezahlt macht.
Zuletzt Aktualisiert am 13.12.2025 von Kai
Letzte Aktualisierung am 2026-01-30 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

