Ein A3-Kopierer ist die richtige Wahl, wenn Dokumente nicht nur im üblichen DIN-A4-Format, sondern auch auf größeren Papierformaten bis DIN A3 vervielfältigt werden sollen. Solche Geräte kommen besonders häufig in Büros, Verwaltungen, Schulen, Planungsbüros, Werkstätten, Kanzleien und Unternehmen zum Einsatz, in denen regelmäßig größere Tabellen, technische Zeichnungen, Pläne, Präsentationen, Werbematerialien oder doppelseitige Broschüren verarbeitet werden. Moderne A3-Kopierer sind dabei meist keine reinen Kopiergeräte mehr. Viele Modelle kombinieren Kopierer, Drucker und Scanner in einem einzigen Multifunktionssystem und lassen sich über LAN, WLAN oder andere Netzwerkschnittstellen von mehreren Arbeitsplätzen gemeinsam nutzen.
Im Vergleich zu einem gewöhnlichen A4-Multifunktionsdrucker sind A3-Kopierer normalerweise größer, schwerer und auf ein deutlich höheres Druckvolumen ausgelegt. Besonders professionelle Bürogeräte besitzen mehrere Papierkassetten, automatische Dokumenteneinzüge, Duplexfunktionen und teilweise optionale Sortier-, Heft- oder Finishing-Module. Dadurch können umfangreiche Dokumentensätze weitgehend automatisiert verarbeitet werden. Je nach Modell sind sowohl Schwarzweiß- als auch Farbdruck möglich. Für Unternehmen, die überwiegend Rechnungen, Schriftverkehr oder Verträge kopieren, kann ein Schwarzweißgerät wirtschaftlicher sein. Werden regelmäßig Präsentationen, Grafiken oder Marketingunterlagen benötigt, ist ein Farb-A3-Kopierer häufig sinnvoller.
Beim Kauf sollte nicht nur der Anschaffungspreis berücksichtigt werden. Gerade bei größeren Kopiersystemen sind laufende Kosten für Toner, Bildtrommeln, Wartungseinheiten und gegebenenfalls Serviceverträge entscheidend. Ein günstiges Gerät kann über mehrere Jahre betrachtet deutlich teurer sein als ein höherpreisiges Modell mit niedrigen Seitenkosten. Auch Druckgeschwindigkeit, Papierkapazität, Scanleistung, Auflösung und Bedienkomfort spielen eine wichtige Rolle. Dieser ausführliche Ratgeber zeigt, welche Arten von A3-Kopierern erhältlich sind, worin sich kleine Arbeitsplatzgeräte und große Bürosysteme unterscheiden, welche Alternativen es gibt und auf welche technischen Eigenschaften vor einer Anschaffung besonders geachtet werden sollte.
- Besonderheiten: vielseitiger Multifunktionsdrucker, Drucken bis zu A3-Großformat, WiFi, Netzwerk...
- Druckgeschwindigkeit: bis zu 22 S./Min (Schwarzweiß), bis zu 18 S./Min (Farbe); Druckqualität: bis...
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Was ist ein A3-Kopierer?
Ein A3-Kopierer ist ein Kopiergerät, das Papier im Format DIN A3 verarbeiten kann. DIN A3 besitzt eine Größe von 297 x 420 Millimetern und ist damit doppelt so groß wie das weit verbreitete DIN-A4-Format. Ein A3-fähiges Gerät kann in der Regel zusätzlich kleinere Formate wie A4 oder A5 verarbeiten. Dadurch eignet es sich sowohl für normalen Büroalltag als auch für größere Dokumente.
Moderne A3-Kopierer arbeiten meist mit elektrofotografischer Laser- beziehungsweise LED-Technik. Bei dieser Technik wird Tonerpulver über eine Bildtrommel auf das Papier übertragen und anschließend durch Wärme dauerhaft fixiert. Dadurch können Dokumente schnell und mit hoher Textschärfe ausgegeben werden. Im professionellen Büroumfeld ist diese Technik besonders verbreitet, weil große Seitenzahlen relativ effizient verarbeitet werden können.
Viele Geräte sind als Multifunktionssystem konstruiert. Neben dem Kopieren können sie drucken und scannen. Häufig gehören auch automatische Dokumenteneinzüge zum Funktionsumfang. Mehrseitige Vorlagen müssen dadurch nicht einzeln auf das Vorlagenglas gelegt werden. Der Einzug zieht die Blätter automatisch ein und digitalisiert sie nacheinander.
Hochwertige A3-Kopierer verfügen über einen Duplex-Dokumenteneinzug. Dieser ermöglicht das Scannen beziehungsweise Kopieren beidseitig bedruckter Vorlagen. Je nach Konstruktion wird das Blatt mechanisch gewendet oder Vorder- und Rückseite werden mit zwei Scanzeilen gleichzeitig erfasst. Letztere Lösung kann bei großen Dokumentenmengen erheblich schneller arbeiten.
Auch beim Drucken ist Duplexbetrieb wichtig. Automatischer Duplexdruck ermöglicht die Ausgabe auf Vorder- und Rückseite, ohne dass der Benutzer das Papier manuell wenden muss. Dadurch kann der Papierverbrauch deutlich reduziert werden.
Vorteile und Nachteile eines A3-Kopierers
Vorteile
Der größte Vorteil liegt in der Verarbeitung größerer Papierformate. Tabellen, Bauzeichnungen, Pläne, Diagramme, Kalender oder Präsentationen müssen nicht auf A4 verkleinert werden. Besonders Dokumente mit vielen Details lassen sich auf A3 wesentlich übersichtlicher darstellen.
Ein weiterer Vorteil professioneller Geräte ist ihre hohe Produktivität. Während günstige Multifunktionsdrucker eher für kleinere Druckvolumen gedacht sind, können größere A3-Kopierer häufig mehrere tausend oder sogar deutlich mehr Seiten pro Monat verarbeiten.
Mehrere Papierkassetten ermöglichen es, verschiedene Formate und Papierarten gleichzeitig einzulegen. Beispielsweise kann eine Kassette A4-Papier enthalten, während in einer weiteren A3-Bögen bereitliegen. Der Benutzer muss das Papier dadurch nicht für jeden Auftrag wechseln.
Auch die Netzwerkfähigkeit ist im Büro ein großer Vorteil. Mehrere Mitarbeiter können dasselbe Gerät verwenden. Zusätzlich können Scans direkt an Netzwerkordner, E-Mail-Adressen oder andere Ziele übertragen werden, sofern das jeweilige Modell diese Funktionen unterstützt.
Professionelle Kopierer lassen sich außerdem teilweise mit Finishern erweitern. Solche Module können Dokumente sortieren, versetzt ausgeben oder automatisch heften. Bei regelmäßig umfangreichen Dokumentensätzen spart dies erheblich Zeit.
Nachteile
Ein wesentlicher Nachteil ist der Platzbedarf. Besonders Standgeräte sind deutlich größer als normale Desktopdrucker. Neben der Grundfläche muss außerdem Platz zum Öffnen von Papierfächern, Seitentüren und Wartungsklappen vorhanden sein.
Auch der Anschaffungspreis kann hoch sein. Professionelle Farb-A3-Systeme kosten deutlich mehr als einfache A4-Drucker. Bei großen Unternehmensgeräten werden deshalb häufig Leasing- oder Mietverträge genutzt.
Hinzu kommen laufende Kosten. Toner ist nur ein Bestandteil. Bei höheren Seitenleistungen müssen möglicherweise Bildtrommeln, Entwickler, Transferbänder, Fixiereinheiten oder andere Verschleißteile erneuert werden.
Ein weiterer Nachteil ist die technische Komplexität. Ein großer Bürokopierer bietet zahlreiche Funktionen und Einstellungen. Für kleine Haushalte oder Nutzer, die nur gelegentlich eine A3-Seite benötigen, kann ein solches Gerät daher deutlich überdimensioniert sein.
A3-Kopierer Bestseller Platz 2 – 4
Unterschiedliche Arten von A3-Kopierern
A3-Schwarzweiß-Kopierer
Ein Schwarzweiß-A3-Kopierer ist auf Dokumente ausgelegt, bei denen Farbe keine wichtige Rolle spielt. Typische Einsatzbereiche sind Kanzleien, Verwaltungsabteilungen, Lager, Schulen oder Unternehmen mit großen Mengen an Schriftstücken. Rechnungen, Formulare, Verträge und technische Unterlagen können kostengünstig in Schwarzweiß verarbeitet werden.
Der größte Vorteil liegt häufig in den niedrigeren Seitenkosten. Ein Schwarzweißsystem benötigt nur schwarzen Toner und besitzt ein weniger komplexes Druckwerk als ein Farbgerät. Auch Wartung und Verbrauchsmaterialien können dadurch günstiger ausfallen.
Für Unternehmen mit sehr hohem Druckvolumen ist ein leistungsfähiger Schwarzweißkopierer daher oft wirtschaftlicher als ein Farbgerät, dessen Farbfunktionen nur selten benötigt werden.
A3-Farbkopierer
Farb-A3-Kopierer können zusätzlich Cyan, Magenta und Gelb verarbeiten. Dadurch eignen sie sich für Präsentationen, Diagramme, Fotos, Werbematerialien, Schulungsunterlagen und viele weitere Dokumente.
Professionelle Farbgeräte erreichen eine hohe Druckqualität und können auch größere Auflagen relativ schnell produzieren. Sie sind jedoch in Anschaffung und Betrieb meistens teurer. Vier Tonerfarben, mehrere Bildkomponenten und komplexere Kalibrierungsmechanismen erhöhen den Wartungsaufwand.
Wer regelmäßig farbige A3-Dokumente benötigt, sollte dennoch direkt ein Farbgerät wählen. Das Auslagern einzelner Druckaufträge an einen Copyshop kann bei häufigem Bedarf langfristig umständlicher und teurer sein.
A3-Multifunktionskopierer
Diese Geräte kombinieren Kopierer, Scanner und Drucker. Im modernen Büro sind sie die am häufigsten eingesetzte Variante. Ein einzelnes Gerät kann dadurch mehrere separate Maschinen ersetzen.
Über das Netzwerk können Mitarbeiter Dokumente vom Computer aus drucken. Gleichzeitig können Papierunterlagen eingescannt und digital archiviert werden. Moderne Benutzeroberflächen ermöglichen teilweise einen direkten Versand von Scans an E-Mail-Adressen, Netzwerkordner oder kompatible Cloud-Dienste.
Für Unternehmen ist ein Multifunktionssystem häufig effizienter als ein reiner Kopierer. Vor dem Kauf sollte allerdings überprüft werden, welche Scan- und Netzwerkfunktionen tatsächlich im Grundpreis enthalten sind.
Kompakter A3-Desktopkopierer
Kompaktere Modelle lassen sich auf einem stabilen Tisch oder Schrank aufstellen. Sie sind für kleinere Büros, Arbeitsgruppen oder das Homeoffice interessant. Häufig handelt es sich um A3-Multifunktionsdrucker mit Kopierfunktion.
Der Platzbedarf ist geringer als bei einem großen Standkopierer. Gleichzeitig ist die Papierkapazität meist kleiner und die Druckgeschwindigkeit niedriger. Für ein überschaubares monatliches Druckvolumen kann das vollkommen ausreichend sein.
Wer nur gelegentlich A3 benötigt, muss deshalb nicht automatisch ein großes professionelles Kopiersystem anschaffen.
A3-Standkopierer für Unternehmen
Große Standgeräte sind für mittlere und hohe Druckvolumen konstruiert. Sie besitzen häufig mehrere große Papierkassetten und können mit zusätzlichen Modulen erweitert werden. Druckgeschwindigkeiten von mehreren Dutzend Seiten pro Minute sind in dieser Klasse üblich.
Solche Systeme eignen sich besonders für Büros, in denen viele Mitarbeiter einen zentralen Drucker nutzen. Durch große Tonerkartuschen und hohe Papierkapazitäten müssen Verbrauchsmaterialien und Papier seltener nachgefüllt werden.
Allerdings benötigt das Gerät entsprechend viel Stellfläche. Auch Stromverbrauch, Wartung und Servicekosten sollten berücksichtigt werden.
A3-Kopierer mit automatischem Dokumenteneinzug
Ein automatischer Dokumenteneinzug ist besonders wichtig, wenn regelmäßig mehrseitige Vorlagen kopiert oder gescannt werden. Statt jedes Blatt einzeln auf das Vorlagenglas zu legen, wird der komplette Stapel in den Einzug gelegt.
Bei großen Dokumentenmengen spart dies enorm viel Zeit. Je nach Modell können 50, 100 oder noch mehr Blätter gleichzeitig eingelegt werden. Hochwertige Geräte erkennen teilweise auch unterschiedlich große Vorlagen innerhalb eines Stapels.
A3-Kopierer mit Duplex-Scan
Ein Duplex-Scanner kann beide Seiten einer Vorlage erfassen. Besonders komfortabel sind sogenannte Dual-Scan-Einzüge, bei denen Vorder- und Rückseite in einem Durchgang digitalisiert werden.
Für Unternehmen mit vielen doppelseitigen Dokumenten ist diese Technik besonders interessant. Sie beschleunigt Archivierungs- und Kopierprozesse deutlich und reduziert mechanische Wendebewegungen innerhalb des Einzugs.
A3-Kopierer mit Finisher
Ein Finisher ist ein zusätzliches Ausgabemodul. Je nach Ausstattung können Dokumente automatisch sortiert, versetzt ausgegeben, gelocht oder geheftet werden. Besonders bei Besprechungsunterlagen, Schulungsordnern und umfangreichen Berichten kann dies einen erheblichen Zeitvorteil bringen.
Finisher erhöhen allerdings Platzbedarf und Preis. Für ein kleines Büro, in dem nur gelegentlich Dokumente geheftet werden, lohnt sich diese Erweiterung häufig nicht.
Alternativen zum A3-Kopierer
A3-Multifunktionsdrucker mit Tintenstrahltechnik
Für kleinere Unternehmen oder das Homeoffice kann ein A3-Tintenstrahl-Multifunktionsdrucker eine günstige Alternative sein. Solche Geräte können drucken, scannen und kopieren und benötigen meistens deutlich weniger Stellfläche.
Besonders bei farbigen Grafiken und Fotos kann Tintenstrahltechnik sehr gute Ergebnisse liefern. Bei hohen monatlichen Druckvolumen sollte jedoch auf die Kosten pro Seite und die Geschwindigkeit geachtet werden.
A4-Kopierer
Wer tatsächlich nur selten A3 benötigt, kann mit einem normalen A4-Kopierer wirtschaftlicher arbeiten. Einzelne große Dokumente können bei Bedarf in einem Copyshop ausgegeben werden.
Der Vorteil sind niedrigere Anschaffungskosten und ein kleinerer Platzbedarf. Für regelmäßige A3-Aufträge ist diese Lösung allerdings unpraktisch.
Copyshop
Ein professioneller Copyshop ist insbesondere für sehr seltene große Druck- und Kopieraufträge interessant. Dort stehen meist leistungsfähige Geräte für verschiedene Formate, Papierstärken und Veredelungen zur Verfügung.
Bei regelmäßiger Nutzung entstehen jedoch Fahrtwege, Wartezeiten und laufende Kosten. Ab einem bestimmten Volumen kann ein eigenes Gerät wirtschaftlicher sein.
Dokumentenscanner und separater A3-Drucker
Wer hauptsächlich digitalisiert und nur gelegentlich Kopien benötigt, kann einen separaten Scanner mit einem A3-Drucker kombinieren. Eine Kopie wird dann zunächst eingescannt und anschließend gedruckt.
Diese Lösung ist weniger komfortabel als ein echtes Multifunktionsgerät, kann aber sinnvoll sein, wenn bereits hochwertige Einzelgeräte vorhanden sind.
A3-Kopierer Bestseller Platz 5 – 10
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- KONNEKTIVITÄT: USB, LAN und WLAN Schnittstelle
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Beliebte A3-Kopierer und Produktbeispiele
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| MFC-J6955DW | Brother | ca. 450 bis 650 € | A3-Multifunktionsgerät für kleinere Büros mit Druck-, Scan-, Kopier- und Netzwerkfunktionen sowie automatischem Dokumenteneinzug. |
| WorkForce Pro WF-C878R | Epson | ca. 1.500 bis 2.500 € | Professionelles A3-Multifunktionssystem für Arbeitsgruppen mit hoher Reichweite der Verbrauchsmaterialien und umfangreichen Bürofunktionen. |
| imageRUNNER ADVANCE DX C-Serie | Canon | ca. 2.500 bis über 6.000 € | Professionelle Farb-Multifunktionssysteme für Unternehmen mit A3-Unterstützung, Netzwerkfunktionen und verschiedenen Ausbauoptionen. |
| bizhub C-Serie | Konica Minolta | ca. 2.500 bis über 7.000 € | Modulare A3-Bürokopierer mit Farb- und Schwarzweißfunktionen, großen Papierkapazitäten und optionalen Finishing-Systemen. |
| Apeos C-Serie | Fujifilm | ca. 2.500 bis über 6.000 € | Professionelle A3-Multifunktionskopierer für größere Arbeitsgruppen mit schneller Dokumentenverarbeitung und Netzwerkfunktionen. |
| AltaLink C-Serie | Xerox | ca. 3.000 bis über 8.000 € | Leistungsfähige A3-Farb-Multifunktionssysteme für mittlere und große Büros mit umfangreichen Scan-, Sicherheits- und Finishing-Funktionen. |
Worauf sollte man beim Kauf eines A3-Kopierers achten?
Monatliches Druck- und Kopiervolumen
Das monatliche Seitenvolumen ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien. Ein kleines Gerät für wenige hundert Seiten im Monat ist anders konstruiert als ein professioneller Kopierer für mehrere tausend Seiten. Wer dauerhaft weit oberhalb der vorgesehenen Auslastung arbeitet, muss mit schnellerem Verschleiß und häufigeren Wartungen rechnen.
Vor dem Kauf ist es deshalb sinnvoll, das tatsächliche Druckvolumen über mehrere Monate zu erfassen. Anschließend sollte ein Gerät gewählt werden, dessen empfohlene Nutzung ausreichend Reserve bietet.
Druckgeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit wird üblicherweise in Seiten pro Minute angegeben. Für einen Einzelarbeitsplatz reichen häufig moderate Geschwindigkeiten. In einem Büro mit vielen Mitarbeitern können längere Wartezeiten jedoch schnell störend werden.
Bei A3-Seiten kann die Geschwindigkeit niedriger sein als bei A4. Wer besonders häufig große Dokumente produziert, sollte deshalb auch die A3-Leistungsdaten prüfen.
Schwarzweiß oder Farbe
Ein Schwarzweißgerät ist sinnvoll, wenn überwiegend Textdokumente verarbeitet werden. Die laufenden Kosten sind häufig niedriger. Ein Farbkopierer bietet deutlich mehr Flexibilität, verursacht aber höhere Anschaffungs- und Verbrauchskosten.
Unternehmen sollten analysieren, wie viele Farbseiten tatsächlich benötigt werden. Wird Farbe nur wenige Male im Jahr verwendet, kann ein Schwarzweißgerät in Verbindung mit einem externen Dienstleister wirtschaftlicher sein.
Papierkapazität
Große Papierkassetten reduzieren die Häufigkeit des Nachfüllens. Besonders in Arbeitsgruppen mit hohem Druckvolumen ist dies wichtig. Mehrere Kassetten ermöglichen zusätzlich, unterschiedliche Papierformate gleichzeitig bereitzuhalten.
Neben A3 und A4 können beispielsweise Briefpapier, stärkeres Papier oder Spezialmedien dauerhaft in separaten Zuführungen liegen.
Automatischer Dokumenteneinzug
Wer häufig mehrseitige Dokumente kopiert, sollte auf einen leistungsfähigen Einzug achten. Kapazität und Scanleistung können sich stark unterscheiden. Für größere Büros ist ein schneller Dual-Scan-Einzug besonders interessant.
Duplexfunktion
Automatischer Duplexdruck reduziert den Papierverbrauch und ermöglicht professionell wirkende doppelseitige Dokumente. Bei Kopierern sollte zusätzlich auf Duplex-Scan beziehungsweise Duplex-Kopie geachtet werden.
Scanauflösung und Scan-Geschwindigkeit
Wenn der Kopierer zugleich als zentraler Dokumentenscanner genutzt werden soll, ist die Scanleistung besonders wichtig. Ein langsamer Scanner kann im Alltag trotz schnellem Druckwerk zum Engpass werden.
Für normale Textarchive reicht eine moderate Auflösung aus. Für Fotos, feine Grafiken oder technische Unterlagen können höhere Auflösungen sinnvoll sein.
Netzwerkanschluss und WLAN
In Büros wird ein A3-Kopierer meistens als Netzwerkgerät eingesetzt. LAN ist besonders zuverlässig und für stationäre Unternehmenssysteme häufig die bevorzugte Lösung. WLAN kann zusätzlich praktisch sein, insbesondere wenn mobile Endgeräte eingebunden werden sollen.
Sicherheitsfunktionen
In Unternehmen können vertrauliche Dokumente verarbeitet werden. Funktionen wie PIN-geschützter Druck, Benutzerkonten, Zugriffskontrolle und verschlüsselte Datenübertragung können deshalb relevant sein.
Bei Geräten mit interner Festplatte sollte außerdem berücksichtigt werden, dass dort temporär oder dauerhaft Dokumentendaten gespeichert sein können. Vor Verkauf oder Entsorgung des Geräts müssen entsprechende Speichermedien sicher gelöscht werden.
Verbrauchskosten
Der Tonerpreis allein reicht für eine Kostenbewertung nicht aus. Entscheidend sind die tatsächlichen Kosten pro Seite. Auch Trommeln, Entwickler, Resttonerbehälter, Transferkomponenten und Fixiereinheiten können laufende Kosten verursachen.
Bei gewerblichen Geräten werden deshalb häufig Wartungsverträge angeboten, bei denen bestimmte Verbrauchs- und Servicekosten über einen festen Preis pro gedruckter Seite abgerechnet werden.
A3-Kopierer kaufen, mieten oder leasen?
Für kleine Büros kann der direkte Kauf sinnvoll sein. Das Gerät gehört anschließend dem Unternehmen und es entstehen keine langfristigen Vertragsbindungen. Besonders bei günstigeren Desktopgeräten ist dies meist die einfachste Lösung.
Große professionelle Kopiersysteme werden dagegen häufig geleast oder gemietet. Dadurch verteilt sich die hohe Anschaffungssumme auf monatliche Raten. Zusätzlich können Wartung und Tonerversorgung Bestandteil des Vertrags sein.
Ein Leasingvertrag sollte allerdings sorgfältig geprüft werden. Laufzeit, Mindestabnahmemengen, Seitenpreise, automatische Vertragsverlängerungen und Kosten für Mehrseiten können die tatsächlichen Gesamtkosten erheblich beeinflussen.
Vor einer Entscheidung sollte deshalb immer der komplette Nutzungszeitraum betrachtet werden. Ein niedriger monatlicher Grundpreis sagt wenig aus, wenn zusätzliche Seiten oder Verbrauchsmaterialien teuer abgerechnet werden.
Aufstellung und Betrieb eines A3-Kopierers
Ein großer Kopierer benötigt einen stabilen und gut zugänglichen Standort. Lüftungsöffnungen dürfen nicht zugestellt werden. Außerdem muss genügend Platz vorhanden sein, um Papierkassetten herauszuziehen und Wartungsklappen zu öffnen.
Bei größeren Geräten sollte auch das Gewicht berücksichtigt werden. Ein professioneller Standkopierer kann deutlich über 50 Kilogramm wiegen. Der Transport über Treppen oder enge Flure sollte entsprechend geplant werden.
Für Netzwerkgeräte empfiehlt sich eine kabelgebundene LAN-Verbindung, wenn eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Anschließend werden Druckertreiber beziehungsweise zentrale Druckwarteschlangen eingerichtet.
In größeren Unternehmen ist es sinnvoll, Benutzerrechte und Adressbücher zentral zu konfigurieren. Dadurch können beispielsweise Scans direkt an häufig verwendete Netzwerkordner oder E-Mail-Adressen übertragen werden.
Wartung und Pflege eines A3-Kopierers
Das Vorlagenglas sollte regelmäßig gereinigt werden. Bereits kleine Staubpartikel oder Verschmutzungen können auf jeder Kopie als Streifen oder Punkte sichtbar werden. Besonders die schmale Glasscheibe des automatischen Dokumenteneinzugs sollte kontrolliert werden.
Papierstaub kann sich im Inneren des Geräts ansammeln. Professionelle Kopierer besitzen deshalb Wartungsintervalle, bei denen verschiedene Komponenten gereinigt oder ausgetauscht werden.
Toner sollte möglichst nach Herstellerangaben eingesetzt werden. Sehr günstige Fremdtoner können wirtschaftlich attraktiv erscheinen, sollten aber hinsichtlich Druckqualität und Gerätekompatibilität sorgfältig geprüft werden.
Bei professionellen Geräten ist ein Wartungsvertrag häufig sinnvoll, insbesondere wenn der Kopierer für den täglichen Geschäftsbetrieb wichtig ist. Ein längerfristiger Ausfall kann ansonsten größere organisatorische Probleme verursachen.
FAQ – häufige Fragen zum A3-Kopierer
Was ist der Unterschied zwischen einem A3-Kopierer und einem A3-Drucker?
Ein A3-Drucker gibt Dokumente aus digitalen Dateien auf Papier aus. Ein Kopierer kann dagegen eine vorhandene Papierseite direkt vervielfältigen. Moderne Multifunktionsgeräte vereinen beide Funktionen und besitzen zusätzlich einen Scanner. Im Büro ist deshalb heute meist ein A3-Multifunktionsgerät gemeint, wenn von einem A3-Kopierer gesprochen wird.
Kann ein A3-Kopierer auch A4 kopieren?
Ja. Praktisch alle A3-Kopierer können kleinere Formate wie DIN A4 verarbeiten. Viele Geräte besitzen mehrere Papierkassetten, sodass A3 und A4 gleichzeitig eingelegt werden können. Das System wählt anschließend automatisch das passende Fach oder der Benutzer legt es manuell fest.
Lohnt sich ein A3-Kopierer für das Homeoffice?
Das hängt vom tatsächlichen Bedarf ab. Wer regelmäßig große Tabellen, Pläne oder Präsentationen benötigt, kann von einem kompakten A3-Multifunktionsgerät profitieren. Für gelegentliche A3-Kopien ist ein großer Bürokopierer dagegen meist überdimensioniert. In diesem Fall ist ein kleiner A3-Tintenstrahldrucker oder ein Copyshop häufig wirtschaftlicher.
Ist ein Laser- oder Tintenstrahl-A3-Gerät besser?
Laser- beziehungsweise LED-Systeme sind bei hohen Druckvolumen und vielen Textseiten häufig besonders interessant. Tintenstrahlgeräte können dagegen beim Anschaffungspreis, Stromverbrauch und teilweise bei Farbdrucken Vorteile besitzen. Die richtige Wahl hängt vom monatlichen Volumen und von den gewünschten Dokumentarten ab.
Wie schnell sollte ein A3-Kopierer sein?
Für einen kleinen Arbeitsplatz können etwa 20 Seiten pro Minute bereits ausreichen. Große Arbeitsgruppen profitieren von deutlich schnelleren Geräten. Entscheidend ist nicht nur die maximale Geschwindigkeit, sondern auch die Zeit bis zur ersten Seite sowie die Geschwindigkeit beim Scannen und bei Duplexaufträgen.
Was bedeutet ADF bei einem Kopierer?
ADF steht für Automatic Document Feeder, also automatischer Dokumenteneinzug. Mehrseitige Vorlagen werden als Stapel eingelegt und anschließend automatisch Blatt für Blatt verarbeitet. Das spart gegenüber dem manuellen Auflegen jeder einzelnen Seite erheblich Zeit.
Was ist ein Dual-Scan-Dokumenteneinzug?
Ein Dual-Scan-Einzug besitzt zwei Scaneinheiten und kann Vorder- und Rückseite eines Blattes gleichzeitig erfassen. Das Papier muss dadurch nicht mechanisch gewendet werden. Bei großen doppelseitigen Dokumentenstapeln kann dies die Scanleistung erheblich erhöhen.
Wie teuer ist ein professioneller A3-Kopierer?
Die Preisspanne ist sehr groß. Einfache A3-Multifunktionsgeräte können bereits für einige hundert Euro erhältlich sein. Professionelle Standgeräte kosten dagegen häufig mehrere tausend Euro. Zusätzliche Papierkassetten, Finisher und andere Module erhöhen den Preis weiter.
Wie hoch sind die laufenden Kosten?
Die laufenden Kosten hängen von Tonerreichweite, Farbanteil, Druckvolumen und Wartungsbedarf ab. Für einen realistischen Vergleich sollte der Preis pro Seite betrachtet werden. Bei professionellen Leasing- oder Wartungsverträgen wird häufig direkt ein fester Seitenpreis vereinbart.
Sollte man einen A3-Kopierer gebraucht kaufen?
Ein gebrauchter professioneller Kopierer kann interessant sein, weil große Geräte neu teuer sind. Allerdings sollte der bisherige Seitenzähler geprüft werden. Auch der Zustand von Trommeln, Fixiereinheit und anderen Verschleißteilen ist wichtig. Ein scheinbar günstiges Gerät kann teuer werden, wenn unmittelbar nach dem Kauf mehrere Wartungskomponenten erneuert werden müssen.
A3-Kopierer Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | A3-Kopierer Test bei test.de |
| Öko-Test | A3-Kopierer Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | A3-Kopierer bei konsument.at |
| gutefrage.net | A3-Kopierer bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | A3-Kopierer bei Youtube.com |
A3-Kopierer Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. A3-Kopierer wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen A3-Kopierer Testsieger präsentieren können.
A3-Kopierer Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein A3-Kopierer Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zum A3-Kopierer
Ein A3-Kopierer ist eine sinnvolle Anschaffung für Unternehmen, Büros und andere Anwender, die regelmäßig Dokumente bis zum Format DIN A3 kopieren, drucken oder scannen müssen. Besonders bei großen Tabellen, technischen Zeichnungen, Präsentationen und umfangreichen Dokumentensätzen bietet das größere Papierformat deutliche Vorteile gegenüber einem ausschließlich auf A4 ausgelegten Gerät. Moderne A3-Kopierer sind dabei normalerweise leistungsfähige Multifunktionssysteme und übernehmen zusätzlich Druck- und Scanaufgaben.
Welche Geräteklasse sinnvoll ist, hängt vor allem vom monatlichen Seitenvolumen ab. Für ein kleines Büro kann ein kompakter A3-Multifunktionsdrucker vollkommen ausreichen. Wird das Gerät dagegen von vielen Mitarbeitern genutzt und produziert täglich mehrere hundert Seiten, sollte ein professionelles Standgerät gewählt werden. Große Papierkassetten, schnelle Dokumenteneinzüge und entsprechend dimensionierte Verbrauchsmaterialien machen sich bei hoher Auslastung deutlich bemerkbar.
Besonders sorgfältig sollten die laufenden Kosten betrachtet werden. Der reine Kaufpreis gibt nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Gesamtkosten wieder. Toner, Trommeln, Fixiereinheiten und Wartungsarbeiten können über mehrere Jahre einen erheblichen Betrag ausmachen. Bei professionellen Geräten lohnt es sich deshalb, die Kosten pro Seite zu vergleichen und gegebenenfalls Angebote inklusive Wartungsvertrag einzuholen.
Auch die Entscheidung zwischen Schwarzweiß und Farbe sollte anhand des tatsächlichen Bedarfs getroffen werden. Ein Schwarzweißkopierer ist für große Mengen an Textdokumenten häufig besonders wirtschaftlich. Farbgeräte sind dagegen sinnvoll, wenn Präsentationen, Diagramme oder Marketingunterlagen regelmäßig intern erstellt werden sollen. Für Unternehmen mit sensiblen Dokumenten sollten zudem Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen berücksichtigt werden.
Insgesamt ist der beste A3-Kopierer nicht automatisch das schnellste oder teuerste Modell. Entscheidend ist, dass Druckgeschwindigkeit, Papierkapazität, Scanleistung, Farbbedarf und laufende Kosten zum eigenen Arbeitsaufkommen passen. Wer diese Faktoren realistisch einschätzt und ausreichend Leistungsreserve einplant, kann mit einem passenden A3-Kopierer viele Jahre effizient arbeiten und zahlreiche Druck-, Scan- und Kopieraufgaben zentral über ein einziges Gerät erledigen.
Zuletzt Aktualisiert am 23.08.2026
Letzte Aktualisierung am 24.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
