Auswuchtgewichte Test & Ratgeber » 4 x Auswuchtgewichte Testsieger in 2026

Auswuchtgewichte Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Auswuchtgewichte sind kleine, auf den ersten Blick unscheinbare Bauteile, die bei nahezu jedem fachgerecht montierten Fahrzeugrad eine wichtige Aufgabe übernehmen, denn sie gleichen vorhandene Unwuchten zwischen Felge und Reifen aus und sorgen dadurch dafür, dass sich das komplette Rad auch bei höheren Geschwindigkeiten möglichst gleichmäßig und vibrationsarm drehen kann. Bereits geringe Abweichungen bei der Materialverteilung des Reifens, minimale Fertigungstoleranzen der Felge, Ventile, Reifendrucksensoren oder kleine Unterschiede im Profil können dazu führen, dass das Gewicht eines Rades nicht vollkommen gleichmäßig verteilt ist. Ohne einen gezielten Gewichtsausgleich können Lenkradvibrationen, störende Geräusche, ungleichmäßiger Reifenverschleiß und eine zusätzliche Belastung von Radlagern, Fahrwerksteilen und Lenkung entstehen. Damit Auswuchtgewichte zuverlässig funktionieren, müssen ihre Bauart, ihr Gewicht, ihr Material und ihre Befestigungsart zur jeweiligen Felge passen. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was Auswuchtgewichte sind, welche Varianten angeboten werden, wie sie befestigt werden, welche Unterschiede zwischen Klebegewichten und Schlaggewichten bestehen und worauf bei Auswahl, Verarbeitung und Entfernung geachtet werden sollte.

Auswuchtgewichte Testempfehlung 2026
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Was sind Auswuchtgewichte?

Auswuchtgewichte sind kleine Metallgewichte, die an einer Fahrzeugfelge befestigt werden, um eine vorhandene Unwucht des kompletten Rades auszugleichen. Ein fertig montiertes Rad besteht unter anderem aus Felge, Reifen, Ventil und gegebenenfalls einem Sensor für das Reifendruckkontrollsystem. Diese einzelnen Bestandteile sind trotz moderner Fertigungsverfahren niemals vollkommen gleichmäßig schwer.

Beim Drehen des Rades entsteht an einer schwereren Stelle eine stärkere Fliehkraft als an einer leichteren Stelle. Je höher die Geschwindigkeit ist, desto stärker kann sich diese Abweichung bemerkbar machen. Während eine geringe Unwucht bei langsamer Fahrt möglicherweise kaum auffällt, können bei Autobahngeschwindigkeit deutliche Vibrationen entstehen.

Durch das Anbringen eines genau berechneten Gegengewichts wird die ungleichmäßige Massenverteilung ausgeglichen. Das Rad kann sich dadurch ruhiger drehen. Die notwendige Position und Größe des Gewichts wird mit einer professionellen Auswuchtmaschine ermittelt. Dabei wird das montierte Rad auf einer Welle befestigt und in Rotation versetzt. Sensoren messen, an welcher Stelle und auf welcher Seite der Felge ein Ausgleich erforderlich ist.

Auswuchtgewichte werden je nach Felgentyp entweder auf den Felgenrand geschlagen oder auf die Innenseite des Felgenbettes geklebt. Schlaggewichte kommen häufig bei Stahlfelgen zum Einsatz. Klebegewichte werden vor allem bei Aluminiumfelgen und sichtbaren Designfelgen verwendet, weil sie unauffällig im Inneren der Felge angebracht werden können.

Warum müssen Fahrzeugräder ausgewuchtet werden?

Ein unausgewuchtetes Rad kann während der Fahrt Schwingungen erzeugen. Diese werden über Radnabe, Fahrwerk und Lenkung an das Fahrzeug übertragen. Bei einer Unwucht an der Vorderachse macht sich das Problem häufig durch ein vibrierendes Lenkrad bemerkbar. Eine Unwucht an der Hinterachse kann dagegen eher als Brummen, Dröhnen oder Vibration im Sitz und Fahrzeugboden wahrgenommen werden.

Eine dauerhafte Unwucht kann außerdem den Reifenverschleiß beeinflussen. Das Rad läuft nicht mehr vollständig ruhig auf der Fahrbahn, sondern kann bei bestimmten Geschwindigkeiten leicht springen oder schwingen. Dadurch wird die Lauffläche nicht gleichmäßig belastet. Es können unregelmäßige Verschleißbilder entstehen.

Auch Radlager, Spurstangen, Gelenke, Stoßdämpfer und andere Fahrwerksteile können durch zusätzliche Schwingungen stärker beansprucht werden. Auswuchtgewichte tragen deshalb nicht nur zum Fahrkomfort bei, sondern können auch die Lebensdauer verschiedener Fahrzeugkomponenten unterstützen.

Typische Gewichtsgrößen

Auswuchtgewichte werden in unterschiedlichen Gewichtsstufen angeboten. Häufig verwendete Einzelgrößen sind beispielsweise 5 Gramm, 10 Gramm, 15 Gramm, 20 Gramm, 25 Gramm, 30 Gramm und höhere Abstufungen. Klebegewichte bestehen oft aus längeren Streifen, die in einzelne Segmente zu jeweils 5 Gramm oder 10 Gramm unterteilt sind.

Der Monteur kann den Streifen an der gewünschten Stelle abtrennen und genau die von der Maschine vorgegebene Gewichtsmenge verwenden. Die erforderliche Gesamtmenge hängt von der Felge, dem Reifen und der Position des Reifens auf der Felge ab.


Vorteile von Auswuchtgewichten

Der wichtigste Vorteil besteht in einem ruhigeren Lauf der Räder. Richtig ausgewuchtete Räder reduzieren störende Vibrationen im Lenkrad, im Sitz und in der Karosserie. Das Fahrzeug fühlt sich insbesondere bei mittleren und hohen Geschwindigkeiten angenehmer und präziser an.

Ein weiterer Vorteil ist der gleichmäßigere Reifenverschleiß. Durch den Ausgleich der unterschiedlichen Massenverteilung kann der Reifen ruhiger auf der Straße abrollen. Dies verhindert zwar nicht jede Form von unregelmäßigem Verschleiß, beseitigt aber eine mögliche Ursache.

Auswuchtgewichte sind außerdem vergleichsweise günstig. Mit wenigen kleinen Metallsegmenten kann eine deutlich spürbare Verbesserung erzielt werden. Die Montage dauert bei vorhandener Auswuchtmaschine nur kurze Zeit.

Klebegewichte lassen sich sehr unauffällig auf der Innenseite einer Alufelge befestigen. Dadurch bleibt die sichtbare Außenseite der Felge frei von aufgeschlagenen Gewichten. Moderne schwarze oder anthrazitfarbene Klebegewichte können zusätzlich an dunkle Felgen angepasst werden.

Schlaggewichte bieten dagegen eine besonders schnelle und mechanisch belastbare Befestigung. Bei passendem Felgenhorn sitzen sie fest und benötigen keine Klebefläche. Sie sind vor allem bei Stahlfelgen eine bewährte Lösung.

Nachteile von Auswuchtgewichten

Klebegewichte können sich lösen, wenn die Felgenoberfläche vor der Montage nicht gründlich gereinigt und entfettet wurde. Auch Feuchtigkeit, Bremsstaub, Streusalz, ungeeignete Reinigungsmittel oder starke Temperaturschwankungen können die Haftung beeinflussen.

Schlaggewichte können am Felgenhorn sichtbare Spuren hinterlassen. Bei empfindlichen Aluminiumfelgen besteht die Gefahr von Kratzern, Lackabplatzungen oder Korrosion. Deshalb dürfen nur Gewichte mit passender Halteklammer und vorgesehener Felgenzuordnung verwendet werden.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das bloße Anbringen von Gewichten keine beschädigte oder stark verformte Felge repariert. Auch ein Reifen mit Höhenschlag, eine verschmutzte Radnabe oder ein defektes Fahrwerk lässt sich nicht durch zusätzliche Auswuchtgewichte beheben.

Bei unsachgemäßer Montage können zu viele Gewichte verwendet oder an einer ungünstigen Stelle angebracht werden. Dies kann dazu führen, dass das Rad weiterhin nicht sauber läuft. Professionelles Auswuchten erfordert deshalb eine kalibrierte Maschine und Erfahrung.


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Welche Arten von Auswuchtgewichten gibt es?

Klebegewichte für Alufelgen

Klebegewichte gehören zu den am häufigsten verwendeten Auswuchtgewichten für Leichtmetallfelgen. Sie bestehen aus einzelnen Metallsegmenten, die auf einem durchgehenden selbstklebenden Band angebracht sind. Auf der Rückseite befindet sich eine Schutzfolie, die unmittelbar vor der Montage entfernt wird.

Die Gewichte werden normalerweise auf der Innenseite des Felgenbettes angebracht. Dadurch sind sie von außen kaum oder gar nicht sichtbar. Dies ist besonders bei hochwertigen, offen gestalteten Alufelgen von Vorteil, da die äußere Optik nicht durch ein sichtbares Schlaggewicht beeinträchtigt wird.

Vor der Montage muss die Klebestelle gründlich gereinigt werden. Bremsstaub, Fett, Öl, Silikon, Wachs und Feuchtigkeit reduzieren die Haftkraft erheblich. Die Fläche sollte nach der Reinigung trocken und möglichst nicht zu kalt sein. Bei niedrigen Temperaturen kann es sinnvoll sein, Felge und Gewichte zunächst in einem wärmeren Raum zu lagern.

Nach dem Entfernen der Schutzfolie wird das Gewicht exakt an der von der Auswuchtmaschine vorgegebenen Stelle angesetzt und gleichmäßig festgedrückt. Dabei darf die Klebefläche nicht mit den Fingern berührt werden, weil Hautfett die Haftung beeinträchtigen kann.

Klebegewichte werden häufig in 5-Gramm-Segmenten angeboten. Ein Streifen kann beispielsweise zwölf Segmente enthalten und damit ein Gesamtgewicht von 60 Gramm besitzen. Benötigt die Maschine 25 Gramm, werden fünf Segmente abgetrennt.

Extra flache Klebegewichte

Extra flache Klebegewichte sind für Felgen vorgesehen, bei denen zwischen Felgenbett und Bremssattel nur wenig Platz besteht. Sie besitzen eine geringere Bauhöhe als herkömmliche Klebegewichte. Dadurch sinkt die Gefahr, dass das Gewicht beim Drehen des Rades mit dem Bremssattel oder einem anderen Bauteil in Berührung kommt.

Diese Variante ist besonders bei Fahrzeugen mit großer Bremsanlage, engen Platzverhältnissen oder sportlich geformten Felgen wichtig. Vor der endgültigen Montage sollte geprüft werden, ob an jeder Stelle ausreichend Freigängigkeit vorhanden ist.

Ein flaches Gewicht kann breiter oder länger ausfallen, weil dieselbe Masse auf eine geringere Höhe verteilt werden muss. Deshalb ist eine ausreichend große und ebene Klebefläche erforderlich.

Schwarze Auswuchtgewichte

Schwarze Auswuchtgewichte wurden hauptsächlich für dunkle Felgen entwickelt. Sie werden häufig pulverbeschichtet oder lackiert und fallen auf schwarzen oder anthrazitfarbenen Felgen weniger stark auf als silberne Gewichte.

Technisch unterscheiden sie sich nicht grundsätzlich von hellen Klebe- oder Schlaggewichten. Entscheidend bleiben Material, Gewichtsstufe, Klebekraft und Felgenzuordnung. Die Beschichtung sollte widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Streusalz und Felgenreiniger sein.

Bei offenen Speichendesigns kann die Farbe einen deutlichen optischen Unterschied machen. Selbst auf der Innenseite einer Felge sind silberne Gewichte je nach Blickwinkel sichtbar. Schwarze Varianten integrieren sich unauffälliger in das Gesamtbild.

Schlaggewichte für Stahlfelgen

Schlaggewichte für Stahlfelgen bestehen aus einem Gewichtskörper und einer Halteklammer. Sie werden mit einer speziellen Auswuchtgewichtzange auf das Felgenhorn geschlagen. Die Klammer greift dabei über den Rand der Felge und hält das Gewicht mechanisch fest.

Diese Gewichte lassen sich schnell montieren und sitzen bei korrekter Auswahl sehr sicher. Sie sind unempfindlich gegenüber einer verschmutzten Klebefläche und können auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig angebracht werden.

Wichtig ist, dass das Gewicht für die Form und Stärke des Felgenhorns geeignet ist. Ein falscher Klammentyp kann zu locker sitzen oder die Felge beschädigen. Schlaggewichte dürfen außerdem nicht mit einem normalen Hammer montiert werden, weil dies Gewicht und Felge beschädigen kann.

Schlaggewichte für Aluminiumfelgen

Auch für bestimmte Aluminiumfelgen werden spezielle Schlaggewichte angeboten. Sie besitzen eine an das Felgenhorn angepasste Klammer und häufig eine Beschichtung, die den direkten Kontakt zwischen unterschiedlichen Metallen reduzieren soll.

Diese Gewichte dürfen nicht mit Ausführungen für Stahlfelgen verwechselt werden. Aluminiumfelgen besitzen andere Randformen und empfindlichere Oberflächen. Ein ungeeignetes Gewicht kann Lack und Material beschädigen oder nicht ausreichend fest sitzen.

Bei modernen Designfelgen werden dennoch meistens Klebegewichte bevorzugt, weil diese optisch unauffälliger sind. Schlaggewichte für Alufelgen kommen vor allem dort zum Einsatz, wo der Felgenhersteller oder die Felgenkonstruktion diese Befestigungsart vorsieht.

Zink-Auswuchtgewichte

Zink ist eines der heute häufig verwendeten Materialien für Auswuchtgewichte. Zinkgewichte sind vergleichsweise korrosionsbeständig und können sowohl als Klebe- als auch als Schlaggewichte hergestellt werden.

Da Zink eine geringere Dichte als Blei besitzt, muss ein Zinkgewicht bei identischer Masse etwas größer ausfallen. Bei normalen Fahrzeugfelgen stellt dies meistens kein Problem dar. Bei sehr engen Platzverhältnissen muss jedoch auf die Bauhöhe geachtet werden.

Zinkgewichte sind häufig an der Kennzeichnung „Zn“ zu erkennen. Eine zusätzliche Beschichtung schützt die Oberfläche und kann außerdem die optische Anpassung an die Felgenfarbe ermöglichen.

Stahl-Auswuchtgewichte

Stahlgewichte sind ebenfalls weit verbreitet. Sie gelten als kostengünstig, stabil und gut verfügbar. Häufig besitzen sie eine verzinkte, lackierte oder pulverbeschichtete Oberfläche, um Korrosion zu verhindern.

Da Stahl eine geringere Dichte als Blei und Zink besitzt, fallen Stahlgewichte bei gleicher Masse größer aus. Moderne flache Konstruktionen ermöglichen dennoch eine platzsparende Montage.

Bei Beschädigung der Schutzschicht kann Stahl rosten. Deshalb sollten die Gewichte regelmäßig kontrolliert werden, insbesondere wenn das Fahrzeug häufig im Winter und auf salzbelasteten Straßen genutzt wird.

Kunststoffummantelte Auswuchtgewichte

Kunststoffummantelte Auswuchtgewichte besitzen einen Metallkern, der von einer Schutzschicht umgeben ist. Diese Ummantelung kann den Kontakt zur Felgenoberfläche reduzieren und das Gewicht vor Feuchtigkeit und Korrosion schützen.

Sie werden häufig bei empfindlichen oder hochwertigen Felgen verwendet. Die Beschichtung darf bei der Montage nicht beschädigt werden. Insbesondere beim Aufschlagen muss ein passendes Werkzeug eingesetzt werden.

Auswuchtperlen und Auswuchtgranulat

Auswuchtperlen beziehungsweise Auswuchtgranulat stellen eine besondere Alternative zu klassischen Felgengewichten dar. Kleine Kugeln oder Partikel werden in den Reifen eingebracht und sollen sich während der Fahrt selbstständig an den Stellen verteilen, an denen ein Gewichtsausgleich erforderlich ist.

Diese Methode wird hauptsächlich bei Nutzfahrzeugen, Transportern, Geländereifen, Motorrädern oder sehr großen Reifen eingesetzt. Bei klassischen Pkw-Rädern sind fest montierte Auswuchtgewichte weiterhin die verbreitetere Lösung.

Auswuchtgranulat kann nicht für jeden Reifen und jedes Reifendruckkontrollsystem verwendet werden. Manche Produkte benötigen spezielle Ventileinsätze oder Filter. Außerdem muss genau die vom Hersteller vorgesehene Menge eingefüllt werden.

Motorrad-Auswuchtgewichte

Motorradfelgen erfordern besonders kleine und flache Auswuchtgewichte. Da die Felgen schmaler sind und das Gewicht des Rades geringer ist, werden häufig kleine Klebesegmente verwendet. Die optische Unauffälligkeit spielt bei frei sichtbaren Motorradfelgen eine große Rolle.

Die Gewichte müssen eine hohe Haftkraft besitzen, da sie starken Fliehkräften, Nässe und Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Vor der Montage ist auch hier eine gründliche Reinigung entscheidend.

Auswuchtgewichte auf Rollen

Auswuchtgewichte auf Rollen bestehen aus einer langen, selbstklebenden Kette von Gewichtssegmenten. Werkstätten können die benötigte Länge direkt von der Rolle abschneiden. Diese Bauform reduziert Verpackungsabfall und erleichtert die Bevorratung großer Mengen.

Je nach Ausführung besitzen die Segmente jeweils 5 Gramm oder eine andere festgelegte Gewichtsstufe. Wichtig ist eine saubere Schneidkante, damit die Schutzschicht und der Klebestreifen nicht unnötig beschädigt werden.


Alternativen zu klassischen Auswuchtgewichten

Auswuchtgranulat

Auswuchtgranulat kann bei bestimmten Fahrzeugen und Reifengrößen eine Alternative darstellen. Die Partikel verteilen sich im Reifeninneren dynamisch und sollen die Unwucht während der Fahrt ausgleichen. Dadurch kann sich das System an veränderte Bedingungen anpassen.

Die Methode ist jedoch nicht für jedes Fahrzeug geeignet. Besonders bei direkten Reifendrucksensoren muss die Verträglichkeit geprüft werden. Falsch eingefülltes Granulat kann das Ventil blockieren oder zu ungleichmäßiger Verteilung führen.

Reifen auf der Felge drehen

Bevor sehr große Mengen an Auswuchtgewichten angebracht werden, kann der Reifen auf der Felge gedreht werden. Diese Methode wird häufig als Matchen bezeichnet. Dabei versucht der Monteur, die schwerste Stelle der Felge mit der leichtesten Stelle des Reifens zu kombinieren.

Durch eine günstigere Positionierung kann die erforderliche Menge an Auswuchtgewichten deutlich reduziert werden. Dieses Vorgehen ist besonders sinnvoll, wenn eine Auswuchtmaschine ungewöhnlich hohe Werte anzeigt.

Road-Force-Auswuchten

Beim Road-Force-Auswuchten wird das Rad während der Messung zusätzlich mit einer Rolle belastet. Dadurch lassen sich nicht nur statische und dynamische Unwuchten, sondern auch Schwankungen in der Reifensteifigkeit und Rundlaufprobleme erkennen.

Diese Methode kann hilfreich sein, wenn ein Rad trotz normalem Auswuchten weiterhin vibriert. Das Verfahren benötigt allerdings eine spezielle Maschine und ist in der Regel teurer als ein gewöhnlicher Auswuchtvorgang.

Austausch eines beschädigten Reifens

Ein Reifen mit Höhenschlag, Gürtelverschiebung oder schwerer Beschädigung lässt sich nicht sinnvoll durch immer größere Gewichtsmengen ausgleichen. In einem solchen Fall ist der Austausch die sicherere Alternative.

Auch Felgen mit starken Verformungen oder Seitenschlag müssen geprüft und gegebenenfalls ersetzt werden. Auswuchtgewichte können lediglich eine ungleichmäßige Massenverteilung korrigieren, nicht aber strukturelle Defekte beseitigen.


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Beliebte Auswuchtgewichte und Hersteller im Vergleich

Bei Auswuchtgewichten kommt es weniger auf einen bekannten Produktnamen als auf eine gleichmäßige Gewichtseinteilung, eine zuverlässige Klebeschicht, ein geeignetes Material und die korrekte Ausführung für den jeweiligen Felgentyp an. Die Preise hängen stark von Stückzahl, Material, Beschichtung und Verpackungsgröße ab.

NameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Klebegewichte 5 GrammHofmann Power Weightetwa 20 bis 45 Euro pro GroßpackungProfessionelle Klebegewichte für Aluminiumfelgen mit gleichmäßiger Segmentierung und zuverlässiger Klebeschicht.
Schwarze KlebegewichteHofmann Power Weightetwa 25 bis 50 Euro pro PackungDunkel beschichtete Gewichte für schwarze und anthrazitfarbene Felgen.
Extra flache KlebegewichtePerfect Equipmentetwa 20 bis 45 Euro pro PackungFlache Gewichtsstreifen für Felgen mit geringer Freigängigkeit zur Bremsanlage.
Zink-Schlaggewichte für StahlfelgenTip Topetwa 25 bis 60 Euro je SortimentspackungMechanisch befestigte Gewichte in unterschiedlichen Größen für gängige Stahlfelgen.
Klebegewichte auf RolleWegmann Automotiveetwa 35 bis 80 Euro pro RolleEndlosrolle für Werkstätten und hohen Verbrauch, die passend zugeschnitten werden kann.
Stahl-KlebegewichteKS Toolsetwa 15 bis 35 Euro pro PackungKostengünstige selbstklebende Gewichtssegmente für verschiedene Felgenanwendungen.
Motorrad-KlebegewichteLouisetwa 5 bis 15 Euro pro SetKleine und flache Segmente für Motorradfelgen und schmale Klebeflächen.
Schlaggewicht-SortimentBGSetwa 40 bis 100 Euro pro SortimentSortimentskasten mit verschiedenen Gewichtsstufen für Werkstatt und Reifenservice.
Schwarze StahlgewichteMarunietwa 20 bis 45 Euro pro PackungBeschichtete Gewichte für dunkle Felgen mit unauffälliger Optik.
AuswuchtgranulatCounteractetwa 10 bis 30 Euro pro AnwendungDynamisches Auswuchtmittel für ausgewählte Reifenarten und größere Radgrößen.

Die genannten Preise dienen lediglich als grobe Orientierung. Großpackungen für Werkstätten sind pro Gewichtsstreifen meist deutlich günstiger als kleine Sets für Privatanwender. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob Material, Gewichtseinteilung, Abmessungen und Befestigungsart zur vorgesehenen Anwendung passen.


Wichtige Kaufkriterien bei Auswuchtgewichten

Passende Befestigungsart

Das wichtigste Kaufkriterium ist die Befestigungsart. Für die Innenseite von Aluminiumfelgen werden meistens Klebegewichte benötigt. Bei Stahlfelgen können passende Schlaggewichte verwendet werden. Ein Schlaggewicht muss exakt zur Form des Felgenhorns passen.

Material des Gewichts

Moderne Auswuchtgewichte bestehen häufig aus Zink oder Stahl. Beide Materialien können zuverlässig verwendet werden. Stahlgewichte sind meist günstiger, benötigen aber eine wirksame Schutzbeschichtung gegen Korrosion. Zinkgewichte sind korrosionsbeständig, können jedoch etwas teurer sein.

Klebekraft

Bei Klebegewichten ist die Qualität des Klebebandes entscheidend. Das Gewicht muss auch bei hohen Geschwindigkeiten, Hitze, Kälte, Nässe und Felgenreinigung sicher haften. Sehr günstige Produkte können eine schwächere Klebeschicht besitzen.

Selbst das beste Klebegewicht hält jedoch nicht auf einer fettigen oder verschmutzten Felge. Die richtige Vorbereitung der Oberfläche bleibt unverzichtbar.

Bauhöhe

Die Bauhöhe ist besonders bei engen Felgen und großen Bremsanlagen wichtig. Zwischen Gewicht und Bremssattel muss auch bei hoher Belastung ausreichend Abstand bestehen. Extra flache Ausführungen bieten hier Vorteile.

Farbe und Beschichtung

Silberne Gewichte passen optisch zu hellen Felgen. Schwarze Gewichte sind auf dunklen Felgen weniger sichtbar. Die Beschichtung sollte gleichmäßig sein und beim Schneiden beziehungsweise Montieren nicht großflächig abplatzen.

Gewichtseinteilung

Eine Segmentierung in 5-Gramm-Schritten ist für Pkw-Räder besonders praktisch. Damit lässt sich die von der Maschine geforderte Menge genau zusammenstellen. Für größere Nutzfahrzeugräder können gröbere Abstufungen sinnvoll sein.

Verpackungsgröße

Für den gelegentlichen privaten Einsatz reicht eine kleine Packung. Reifenwerkstätten benötigen dagegen Großpackungen oder Rollenware. Zu lange gelagerte Klebegewichte können an Haftkraft verlieren, weshalb Privatanwender keine unnötig großen Mengen kaufen sollten.


Auswuchtgewichte richtig ankleben

Zunächst muss das Rad auf einer geeigneten Auswuchtmaschine geprüft werden. Die Maschine zeigt an, wie viel Gewicht an welcher Position erforderlich ist. Ein Anbringen nach Gefühl ist nicht sinnvoll.

Die vorgesehene Stelle wird anschließend gründlich gereinigt. Alte Klebereste, Bremsstaub und Fett müssen vollständig entfernt werden. Dafür eignen sich ein geeigneter Felgenreiniger und anschließend ein rückstandsfreier Entfetter.

Nach dem Trocknen wird die erforderliche Anzahl an Gewichtssegmenten abgetrennt. Die Schutzfolie sollte erst unmittelbar vor der Montage entfernt werden. Die Klebefläche darf nicht berührt werden.

Das Gewicht wird exakt positioniert und über die gesamte Länge kräftig angedrückt. Bei gebogenen Felgenbetten muss sich der Streifen vollständig an die Oberfläche anpassen. Anschließend wird das Rad nochmals auf der Maschine kontrolliert.

Direkt nach der Montage sollte das Gewicht nicht mit Hochdruckreiniger oder aggressivem Felgenreiniger belastet werden. Der Klebstoff benötigt je nach Produkt etwas Zeit, um seine vollständige Haftkraft zu erreichen.


Alte Auswuchtgewichte entfernen

Klebegewichte lassen sich vorsichtig mit einem Kunststoffschaber oder einem speziellen Gewichteentferner ablösen. Metallische Schraubendreher sind ungeeignet, weil sie die Felgenoberfläche zerkratzen können.

Zurückbleibende Klebereste können mit einem geeigneten Klebstoffentferner beseitigt werden. Vorher sollte an einer unauffälligen Stelle geprüft werden, ob das Mittel den Lack oder die Pulverbeschichtung angreift.

Schlaggewichte werden mit einer Auswuchtgewichtzange entfernt. Dabei wird die Klammer kontrolliert vom Felgenhorn gelöst. Unsachgemäßes Hebeln kann Lack und Felgenrand beschädigen.

Alte Gewichte sollten nicht erneut verwendet werden. Die Klammer eines Schlaggewichts kann verformt sein, während die Klebeschicht eines Klebegewichts nach dem Ablösen keine zuverlässige Haftung mehr bietet.


Wann müssen Räder neu ausgewuchtet werden?

Ein erneutes Auswuchten ist grundsätzlich bei jeder Reifenmontage erforderlich. Auch nach einer Reifenreparatur oder dem Austausch eines Ventils kann sich die Gewichtsverteilung verändern.

Weitere typische Anzeichen sind Lenkradvibrationen, ein unruhiges Fahrgefühl, brummende Geräusche oder ungleichmäßiger Reifenverschleiß. Auch nach einem starken Schlaglochkontakt oder Bordsteinaufprall sollte das Rad kontrolliert werden.

Hat sich ein Auswuchtgewicht gelöst, muss das Rad neu gemessen werden. Es reicht nicht aus, an der sichtbaren Klebestelle ein beliebiges neues Gewicht anzubringen, da weder das genaue Gewicht noch die ursprüngliche Position sicher bekannt sind.

Bei saisonalen Radwechseln ist nicht zwingend jedes Mal ein neues Auswuchten erforderlich, sofern Reifen und Felge unverändert geblieben sind und keine Symptome auftreten. Eine regelmäßige Kontrolle kann bei hoher Fahrleistung dennoch sinnvoll sein.


FAQ zu Auswuchtgewichten

Kann man Auswuchtgewichte selbst anbringen?

Das reine Ankleben oder Aufschlagen eines Gewichts ist technisch nicht besonders kompliziert. Die entscheidende Herausforderung besteht jedoch darin, die richtige Position und das exakt erforderliche Gewicht zu bestimmen. Dafür wird eine Auswuchtmaschine benötigt. Ohne Messung kann ein zusätzlich angebrachtes Gewicht die vorhandene Unwucht sogar verschlimmern. Privatanwender sollten Räder deshalb in einer Reifenwerkstatt auswuchten lassen. Selbst montierte Gewichte sind nur sinnvoll, wenn eine geeignete Maschine, das passende Werkzeug und ausreichende Fachkenntnisse vorhanden sind.

Warum fallen Auswuchtgewichte von der Felge ab?

Häufigste Ursache ist eine unzureichend gereinigte Klebefläche. Bremsstaub, Fett, Wachs, Silikon und Feuchtigkeit verhindern eine sichere Verbindung. Weitere Ursachen sind eine zu niedrige Montagetemperatur, minderwertiges Klebeband, eine stark gebogene Oberfläche oder ein zu geringer Anpressdruck. Auch Hochdruckreiniger können ein schlecht haftendes Gewicht lösen. Bei Schlaggewichten kann eine falsche oder beschädigte Halteklammer zum Verlust führen.

Wie viele Auswuchtgewichte sind normal?

Eine pauschale Anzahl gibt es nicht. Manche Räder benötigen nur wenige Gramm, andere deutlich mehr. Entscheidend sind Felgengröße, Reifenbauart, Rundlauf und Position des Reifens auf der Felge. Werden ungewöhnlich große Gewichtsmengen benötigt, sollte geprüft werden, ob Reifen und Felge korrekt montiert sind. Durch Drehen des Reifens auf der Felge kann die erforderliche Menge häufig reduziert werden. Extrem hohe Werte können auf einen beschädigten Reifen oder eine verformte Felge hinweisen.

Sind Klebegewichte besser als Schlaggewichte?

Keine Variante ist grundsätzlich besser. Klebegewichte sind für Aluminiumfelgen optisch ansprechender und können versteckt montiert werden. Schlaggewichte sitzen mechanisch fest und sind bei Stahlfelgen schnell anzubringen. Die geeignete Variante hängt von Felgentyp, Freigängigkeit, Oberfläche und gewünschter Optik ab. Entscheidend ist, dass das Gewicht für die jeweilige Felge vorgesehen ist und fachgerecht befestigt wird.

Können Auswuchtgewichte die Felge beschädigen?

Ja, bei falscher Anwendung sind Schäden möglich. Ungeeignete Schlaggewichte können den Lack am Felgenhorn abplatzen lassen oder Druckstellen erzeugen. Metallwerkzeuge können beim Entfernen von Klebegewichten Kratzer verursachen. Auch aggressive Klebstoffentferner können Lack und Beschichtung angreifen. Mit passendem Werkzeug, geeigneten Gewichten und einer sorgfältigen Arbeitsweise lassen sich solche Schäden weitgehend vermeiden.

Warum vibriert das Lenkrad trotz neuer Auswuchtgewichte?

Eine weiterhin vorhandene Vibration kann verschiedene Ursachen haben. Möglich sind ein nicht korrekt zentriertes Rad, verschmutzte Anlageflächen, ein Höhenschlag des Reifens, eine verformte Felge, falsche Zentrierringe oder verschlissene Fahrwerksteile. Auch eine fehlerhafte Kalibrierung der Auswuchtmaschine kommt infrage. In solchen Fällen sollte das Rad erneut geprüft und gegebenenfalls mit einem Road-Force-System untersucht werden.

Dürfen alte Auswuchtgewichte wiederverwendet werden?

Klebegewichte sollten grundsätzlich nicht erneut verwendet werden, weil ihre Klebeschicht nach dem Ablösen nicht mehr zuverlässig haftet. Auch Schlaggewichte sind für eine Wiederverwendung nicht ideal. Die Halteklammer kann sich beim Entfernen verformen und anschließend zu locker sitzen. Aus Sicherheitsgründen sollten neue Gewichte verwendet werden.

Sind schwarze Auswuchtgewichte nur für schwarze Felgen geeignet?

Nein. Schwarze Gewichte können technisch auch auf silbernen oder farbigen Felgen verwendet werden. Ihre Hauptfunktion besteht in der unauffälligen Optik auf dunklen Felgen. Auf hellen Felgen können sie dagegen sichtbarer sein als silberne Gewichte. Für die Funktion sind Farbe und Oberflächenfinish nicht entscheidend, sofern Gewicht, Abmessungen und Befestigungsart passen.

Kann man ohne Auswuchtgewichte fahren?

Ein Rad benötigt nicht zwingend sichtbare Gewichte, wenn es bereits ohne Zusatzgewicht ausreichend ausgewuchtet ist. Zeigt die Auswuchtmaschine jedoch eine relevante Unwucht an, sollte diese korrigiert werden. Dauerhaftes Fahren mit einer spürbaren Unwucht kann Komfort, Reifenverschleiß und Fahrwerksbelastung negativ beeinflussen. Besonders bei hohen Geschwindigkeiten verstärken sich die auftretenden Kräfte deutlich.

Was passiert, wenn ein Auswuchtgewicht während der Fahrt verloren geht?

Der Verlust eines Gewichts führt nicht automatisch zu einer akuten Gefahr. Das Rad kann jedoch erneut eine Unwucht aufweisen. Typische Folgen sind Vibrationen, ein unruhiges Lenkrad oder dröhnende Geräusche. Das Rad sollte zeitnah neu ausgewuchtet werden. Die Größe des verlorenen Gewichts lässt sich anhand einer Klebespur nicht immer zuverlässig bestimmen, weshalb eine vollständige Messung notwendig ist.


Auswuchtgewichte Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestAuswuchtgewichte Test bei test.de
Öko-TestAuswuchtgewichte Test bei Öko-Test
Konsument.atAuswuchtgewichte bei konsument.at
gutefrage.netAuswuchtgewichte bei Gutefrage.de
Youtube.comAuswuchtgewichte bei Youtube.com

Auswuchtgewichte Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Auswuchtgewichte wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Auswuchtgewichte Testsieger präsentieren können.


Auswuchtgewichte Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Auswuchtgewichte Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit zu Auswuchtgewichten

Auswuchtgewichte sind kleine, aber technisch wichtige Bestandteile eines Fahrzeugrades. Sie gleichen Unterschiede in der Gewichtsverteilung von Reifen, Felge, Ventil und Reifendrucksensor aus und ermöglichen dadurch einen ruhigen und gleichmäßigen Rundlauf. Richtig ausgewuchtete Räder erhöhen den Fahrkomfort, reduzieren störende Vibrationen und können einem unregelmäßigen Reifenverschleiß sowie einer unnötigen Belastung von Fahrwerk und Radlagern entgegenwirken.

Welche Art von Auswuchtgewicht geeignet ist, hängt vor allem von der verwendeten Felge ab. Bei modernen Alufelgen werden meistens selbstklebende Gewichtssegmente verwendet, die unauffällig auf der Innenseite des Felgenbettes angebracht werden. Für Stahlfelgen sind passende Schlaggewichte eine bewährte und belastbare Lösung. Dunkle Gewichte können auf schwarzen Felgen optische Vorteile bieten, während extra flache Varianten bei engen Platzverhältnissen zur Bremsanlage erforderlich sein können.

Bei Klebegewichten entscheidet neben der Produktqualität vor allem die Vorbereitung der Oberfläche über die Haltbarkeit. Die Felge muss sauber, trocken und frei von Fett, Wachs und alten Kleberesten sein. Schlaggewichte müssen exakt zur Form des Felgenhorns passen und mit einem geeigneten Werkzeug befestigt werden. Bereits verwendete Gewichte sollten nicht erneut montiert werden.

Auswuchtgewichte können ausschließlich vorhandene Massenunterschiede korrigieren. Sie sind nicht in der Lage, einen Reifen mit Höhenschlag, eine verformte Felge, eine verschmutzte Radnabe oder verschlissene Fahrwerksteile zu reparieren. Werden ungewöhnlich große Mengen benötigt oder bleiben Vibrationen nach dem Auswuchten bestehen, muss die eigentliche Ursache genauer untersucht werden.

Für Privatanwender lohnt sich der Kauf von Auswuchtgewichten hauptsächlich dann, wenn eine geeignete Auswuchtmaschine und das notwendige Werkzeug vorhanden sind. Ohne genaue Messung ist eine korrekte Platzierung nicht möglich. Für den normalen Fahrzeughalter ist ein professioneller Reifenservice daher die sicherste und wirtschaftlichste Lösung. Hochwertige Auswuchtgewichte, eine saubere Montage und eine abschließende Kontrollmessung sorgen dafür, dass Reifen und Felgen auch bei höheren Geschwindigkeiten zuverlässig, ruhig und komfortabel laufen.

Zuletzt Aktualisiert am 05.08.2026

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