Basmatireis gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Reissorten der Welt, weil er sich durch seine langen, schlanken Körner, seinen charakteristischen Duft und seine lockere Konsistenz auszeichnet und dadurch sowohl zu würzigen Currys als auch zu Gemüsegerichten, Fleisch, Fisch, Salaten oder orientalisch gewürzten Speisen hervorragend passt; damit der Reis nach dem Kochen jedoch nicht klebrig, matschig oder geschmacklos wird, sollten bei der Auswahl und Zubereitung unter anderem die Herkunft, die Qualität der Körner, die Lagerung, das richtige Verhältnis von Wasser und Reis, das Waschen sowie die passende Garmethode berücksichtigt werden.
Im Handel ist Basmatireis in zahlreichen Varianten erhältlich. Neben klassischem weißen Basmatireis gibt es Vollkorn-Basmatireis, vorgegarten Reis, Duftreis-Mischungen, Bio-Produkte und besonders lange Premiumkörner. Die Unterschiede betreffen nicht nur den Preis, sondern auch das Aroma, die Garzeit, die Konsistenz und die späteren Einsatzmöglichkeiten. Während ein günstiger Basmatireis für einfache Alltagsgerichte ausreichend sein kann, überzeugt hochwertiger und länger gelagerter Reis häufig durch ein intensiveres Aroma und besonders lockere Körner.
Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was Basmatireis genau ist, welche Vorteile und Nachteile er besitzt, welche Arten erhältlich sind und welche Alternativen infrage kommen. Darüber hinaus wird erläutert, worauf beim Kauf geachtet werden sollte, wie Basmatireis richtig gewaschen, gekocht und aufbewahrt wird und welche Produkte beziehungsweise Marken besonders häufig im Handel zu finden sind.
- Basmatireis
- Aromatisch fluffig
- Packung enthält ca. 8 portionen
- Für eine vegetarische und vegane ernährung geeignet
Was ist Basmatireis?
Basmatireis ist eine aromatische Langkornreissorte, die traditionell in Regionen des indischen Subkontinents angebaut wird. Der Name wird häufig mit Duft oder Wohlgeruch in Verbindung gebracht, was auf das charakteristische Aroma der Reiskörner hinweist. Dieses Aroma ist bereits beim Öffnen der Verpackung wahrnehmbar und wird beim Kochen noch deutlicher.
Typisch für Basmatireis sind besonders lange und schmale Körner. Während des Kochens verlängern sie sich deutlich, bleiben bei richtiger Zubereitung jedoch vergleichsweise locker und körnig. Im Gegensatz zu Rundkornreis enthält Basmatireis weniger Stärke an der Oberfläche und neigt deshalb weniger stark zum Verkleben. Voraussetzung ist allerdings, dass überschüssige Stärke vor dem Garen durch gründliches Waschen entfernt wird.
Der Geschmack ist mild, leicht nussig und aromatisch. Dadurch begleitet Basmatireis kräftig gewürzte Speisen, ohne deren Geschmack zu überdecken. Er ist besonders in der indischen, pakistanischen, persischen und orientalischen Küche verbreitet, wird inzwischen aber auch in europäischen Haushalten vielseitig eingesetzt.
Basmatireis ist nicht automatisch identisch mit jedem Duftreis. Im Handel werden auch andere aromatische Sorten angeboten, beispielsweise Jasminreis. Diese unterscheiden sich hinsichtlich Herkunft, Form, Duft und Klebeeigenschaften. Jasminreis ist meist etwas weicher und klebriger, während Basmatireis bei gelungener Zubereitung trockener und lockerer bleibt.
Hochwertiger Basmatireis wird nach der Ernte häufig für einen längeren Zeitraum gelagert. Durch diese Reifung verliert das Korn Feuchtigkeit und entwickelt ein intensiveres Aroma. Gleichzeitig verlängern sich gereifte Körner beim Kochen stärker und behalten ihre Form besser. Solche Produkte werden häufig als Aged Basmati, gereifter Basmatireis oder Premium-Basmatireis angeboten.
Basmatireis ist als weißer Reis und als Vollkornreis erhältlich. Beim weißen Basmatireis werden Schale, Silberhäutchen und Keimling weitgehend entfernt. Dadurch ist er heller, schneller gar und besonders locker. Vollkorn-Basmatireis besitzt noch Teile der äußeren Kornschichten, schmeckt kräftiger und benötigt eine längere Garzeit.
Welche Vorteile bietet Basmatireis?
Der wichtigste Vorteil ist das besondere Aroma. Basmatireis besitzt einen unverwechselbaren Duft, der viele Gerichte geschmacklich ergänzt. Bereits kleine Mengen Gewürze, Brühe oder Butter reichen aus, um daraus eine aromatische Beilage zu machen.
Ein weiterer Vorteil ist die lockere Konsistenz. Richtig gekochter Basmatireis lässt sich leicht mit einer Gabel auflockern und klebt weniger stark zusammen als viele andere Reissorten. Dadurch eignet er sich besonders gut für Gerichte, bei denen einzelne Körner sichtbar und voneinander getrennt bleiben sollen.
Die langen Körner wirken auf dem Teller ansprechend. Besonders hochwertiger, gereifter Basmatireis kann sich beim Kochen deutlich verlängern. Dies sorgt bei Reisgerichten, Buffets oder festlichen Speisen für eine attraktive Optik.
Basmatireis ist außerdem vielseitig einsetzbar. Er kann neutral in Wasser, aromatisch in Brühe oder mit Gewürzen wie Kardamom, Kreuzkümmel, Nelken und Zimt gekocht werden. Er eignet sich als Beilage, für Reispfannen, Salate, gefülltes Gemüse und zahlreiche internationale Gerichte.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick
- Charakteristischer, angenehm aromatischer Duft
- Lange und schmale Körner
- Bleibt bei richtiger Zubereitung locker
- Passt zu zahlreichen herzhaften Gerichten
- Kann neutral oder gewürzt zubereitet werden
- Ist als weißer Reis und Vollkornreis erhältlich
- Vergleichsweise kurze Garzeit bei weißem Basmatireis
- Kann im Topf, Reiskocher oder Dampfgarer zubereitet werden
- Eignet sich für Alltag, Meal Prep und festliche Gerichte
- Ist in vielen Packungsgrößen und Qualitätsstufen erhältlich
Welche Nachteile kann Basmatireis haben?
Basmatireis ist in hochwertiger Qualität häufig teurer als einfacher Langkornreis. Besonders gereifte Produkte, Bio-Varianten oder bekannte Premium-Marken können deutlich mehr kosten. Für Haushalte mit hohem Reisverbrauch kann sich dieser Preisunterschied bemerkbar machen.
Die Zubereitung erfordert etwas Sorgfalt. Wird der Reis nicht gewaschen, bleibt überschüssige Stärke an den Körnern und die Konsistenz wird klebriger. Zu viel Wasser führt schnell zu weichem oder matschigem Reis, während zu wenig Wasser harte Körner verursachen kann.
Weißer Basmatireis ist stark verarbeitet. Durch das Entfernen der äußeren Kornschichten gehen Teile der Ballaststoffe und weiterer Bestandteile verloren. Wer eine kräftigere und ballaststoffreichere Variante bevorzugt, kann Vollkorn-Basmatireis wählen, muss dann jedoch eine längere Garzeit einplanen.
Auch die Qualitätsunterschiede im Handel sind teilweise groß. Nicht jeder als Basmatireis angebotene Reis besitzt gleich lange Körner oder ein intensives Aroma. In günstigen Mischungen können mehr gebrochene Körner enthalten sein. Diese garen ungleichmäßiger und können die Konsistenz verschlechtern.
Mögliche Nachteile im Überblick
- Premiumprodukte können vergleichsweise teuer sein
- Erfordert gründliches Waschen vor der Zubereitung
- Falsches Wasserverhältnis führt schnell zu schlechter Konsistenz
- Weiße Varianten enthalten weniger Ballaststoffe als Vollkornreis
- Qualität und Aroma unterscheiden sich stark
- Gebrochene Körner können ungleichmäßig garen
- Vollkorn-Basmatireis benötigt deutlich mehr Garzeit
- Gekochter Reis muss hygienisch gelagert werden
Basmatireis Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Basmatireis gibt es?
Weißer Basmatireis
Weißer Basmatireis ist die bekannteste und am häufigsten verwendete Variante. Bei der Verarbeitung werden die äußeren Schichten des Reiskorns weitgehend entfernt. Dadurch entsteht das typische helle, schlanke Korn, das vergleichsweise schnell gart und nach dem Kochen besonders locker wird.
Diese Variante eignet sich ideal als Beilage zu Currys, Gemüsepfannen, Fleischgerichten oder Fisch. Das milde Aroma nimmt Gewürze und Soßen gut auf, ohne den Eigengeschmack des Gerichts zu überdecken. Weißer Basmatireis kann sowohl nach der Quellmethode als auch in reichlich Wasser gekocht werden.
Die Garzeit liegt je nach Produkt und vorherigem Einweichen häufig zwischen etwa zehn und zwanzig Minuten. Gereifte Körner benötigen teilweise eine etwas andere Wassermenge als frische Ware. Die Angaben auf der Verpackung sollten deshalb berücksichtigt werden.
Vollkorn-Basmatireis
Vollkorn-Basmatireis wird weniger stark geschliffen. Teile der Randschichten bleiben erhalten, wodurch der Reis eine bräunliche Farbe und einen kräftigeren, leicht nussigen Geschmack besitzt. Die Körner sind fester und bleiben auch nach dem Kochen bissiger.
Die Zubereitung dauert deutlich länger als bei weißem Reis. Je nach Produkt kann die Garzeit etwa 30 bis 45 Minuten betragen. Vorheriges Einweichen kann die Garzeit verkürzen und eine gleichmäßigere Konsistenz fördern.
Vollkorn-Basmatireis passt gut zu Gemüse, Hülsenfrüchten, Salaten und kräftig gewürzten Speisen. Wer einen sehr lockeren, weichen Reis erwartet, muss sich jedoch an die festere Struktur gewöhnen.
Gereifter Basmatireis
Gereifter Basmatireis wird nach der Ernte über einen längeren Zeitraum gelagert. Diese Lagerung reduziert die Feuchtigkeit im Korn und verändert seine Kocheigenschaften. Der Reis verlängert sich beim Garen stärker und bleibt häufig besonders locker.
Das Aroma ist meist intensiver und der Geschmack leicht nussiger. Hochwertige gereifte Produkte werden häufig in der Gastronomie oder für traditionelle Reisgerichte verwendet. Sie sind teurer als einfacher Basmatireis, können bei gelungener Zubereitung jedoch ein deutlich besseres Ergebnis liefern.
Da gereifter Reis trockener ist, benötigt er je nach Methode möglicherweise etwas mehr Wasser oder eine längere Einweichzeit. Die Herstellerangaben sind deshalb besonders wichtig.
Bio-Basmatireis
Bio-Basmatireis stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau. Dabei gelten bestimmte Vorgaben für Düngung, Pflanzenschutz und Verarbeitung. Bio-Produkte sind als weißer Reis und Vollkornreis erhältlich.
Die Bio-Kennzeichnung sagt nicht automatisch etwas über die Länge der Körner, den Reifegrad oder die Kochqualität aus. Auch innerhalb dieser Kategorie gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Wer besonderen Wert auf Aroma und lockere Körner legt, sollte zusätzlich auf Herkunft, Sortenangabe und Verarbeitung achten.
Parboiled Basmatireis
Beim Parboiled-Verfahren wird der Reis vor dem Schälen mit Wasser und Dampf behandelt. Dadurch verändern sich Struktur und Nährstoffverteilung im Korn. Parboiled Basmatireis bleibt beim Kochen meist besonders körnig und ist relativ unempfindlich gegen Überkochen.
Der Geschmack und die Konsistenz unterscheiden sich jedoch von klassischem weißen Basmatireis. Die Körner können etwas fester wirken und eine leicht gelbliche Farbe besitzen. Diese Variante eignet sich gut für Reisgerichte, die vorbereitet und später erneut erwärmt werden.
Schnellkoch-Basmatireis
Schnellkochreis wurde vorgegart und anschließend wieder getrocknet. Dadurch verkürzt sich die Zubereitungszeit erheblich. Solche Produkte sind praktisch, wenn nur wenige Minuten zur Verfügung stehen.
Das Aroma ist häufig weniger intensiv als bei traditionell gekochtem Basmatireis. Auch die Konsistenz kann weicher oder weniger gleichmäßig ausfallen. Für den schnellen Alltag ist Schnellkochreis dennoch eine bequeme Lösung.
Basmatireis im Kochbeutel
Kochbeutelreis wird portionsweise in einem hitzebeständigen Beutel angeboten. Der Beutel wird in reichlich Wasser gekocht und anschließend herausgenommen. Dadurch muss die Wassermenge nicht genau abgemessen werden.
Die Methode ist unkompliziert, bietet aber weniger Kontrolle über Gargrad und Konsistenz. Außerdem entsteht zusätzlicher Verpackungsabfall. Wer häufig Reis kocht, erreicht mit losem Basmatireis meist bessere und günstigere Ergebnisse.
Mikrowellen-Basmatireis
Vorgegarter Mikrowellenreis befindet sich in einem Beutel oder Becher und muss nur kurz erhitzt werden. Er eignet sich für Büros, Reisen oder Situationen ohne vollständige Küchenausstattung.
Der Reis ist sofort verfügbar, kostet pro Portion jedoch deutlich mehr als Trockenreis. Zudem können Konsistenz und Aroma nicht vollständig an den eigenen Geschmack angepasst werden.
Basmatireis mit Wildreis
Basmatireis wird teilweise mit Wildreis gemischt. Die dunklen, länglichen Wildreiskörner sorgen für einen optischen Kontrast und eine festere Konsistenz. Solche Mischungen werden häufig als Beilage zu Fleisch, Gemüse oder festlichen Gerichten verwendet.
Da beide Bestandteile unterschiedliche Garzeiten besitzen können, werden sie oft bereits passend aufeinander abgestimmt. Bei selbst gemischten Varianten muss darauf geachtet werden, dass beide Sorten gleichzeitig gar werden.
Basmatireis mit Gewürzen
Gewürzte Fertigmischungen enthalten neben Reis beispielsweise Kurkuma, Curry, Gemüse, Kräuter oder Brühepulver. Sie ermöglichen eine schnelle Zubereitung und können direkt als Beilage serviert werden.
Der Salzgehalt und die Qualität der Gewürze unterscheiden sich stark. Wer Geschmack und Zutaten selbst kontrollieren möchte, kann naturbelassenen Basmatireis kaufen und individuell würzen.
Extra langer Basmatireis
Extra lange Basmatireissorten werden häufig als Premiumreis verkauft. Die Körner sind bereits im trockenen Zustand auffällig schlank und verlängern sich beim Kochen deutlich. Solcher Reis wird gerne für Biryani, Pilaw und festliche Gerichte verwendet.
Die Qualität hängt nicht allein von der Länge ab. Entscheidend sind auch Aroma, Anteil gebrochener Körner, Lagerung und Zubereitung. Ein hochwertiger extra langer Reis bleibt nach dem Kochen gleichmäßig und locker.
Traditioneller Basmatireis
Traditionelle Sorten werden in bestimmten Anbaugebieten kultiviert und besitzen ein ausgeprägtes Aroma. Sie können geringere Erträge liefern als moderne Sorten und sind deshalb häufig teurer.
Liebhaber schätzen den intensiven Duft und die charakteristische Textur. Für einfache Alltagsgerichte ist ein Standardprodukt oft ausreichend, während traditionelle Sorten besonders bei hochwertigen Reisgerichten zur Geltung kommen.
Welche Alternativen gibt es zu Basmatireis?
Jasminreis
Jasminreis ist ebenfalls ein aromatischer Langkornreis. Er stammt traditionell aus Südostasien und besitzt einen blumigen, leicht süßlichen Duft. Nach dem Kochen ist er weicher und klebriger als Basmatireis.
Jasminreis passt besonders gut zu thailändischen, vietnamesischen und anderen südostasiatischen Gerichten. Wer eine sehr lockere Konsistenz bevorzugt, ist mit Basmatireis meist besser beraten.
Langkornreis
Klassischer Langkornreis ist geschmacklich neutraler und häufig günstiger. Er bleibt ebenfalls relativ locker und eignet sich als vielseitige Beilage. Das typische Basmatireisaroma fehlt jedoch.
Für einfache Reispfannen, Suppen oder Gerichte mit kräftigen Soßen kann normaler Langkornreis eine preiswerte Alternative sein.
Parboiled Reis
Parboiled Reis bleibt besonders körnig und ist einfach zuzubereiten. Er wird selten matschig und eignet sich deshalb gut für Anfänger sowie für Kantinen- und Großküchen.
Der Geschmack wirkt meist neutraler und die Konsistenz fester als bei Basmatireis. Für traditionelle Currygerichte wird häufig dennoch Basmatireis bevorzugt.
Vollkornreis
Vollkornreis besitzt eine kräftigere Struktur und einen nussigen Geschmack. Er benötigt länger zum Garen, ist aber eine interessante Alternative für Salate, Bowls und Gemüsegerichte.
Wer das Aroma von Basmatireis behalten möchte, kann direkt zu Vollkorn-Basmatireis greifen. Dadurch werden die Eigenschaften beider Varianten miteinander verbunden.
Sushireis
Sushireis ist ein Rundkornreis, der nach dem Kochen stark zusammenklebt. Er eignet sich für Sushi, Reisbällchen und japanische Gerichte, ist aber kein direkter Ersatz für lockeren Basmatireis.
Für Currys oder Pilaw kann Sushireis zu kompakt wirken. Umgekehrt ist Basmatireis nicht ideal, wenn formbarer Reis benötigt wird.
Risottoreis
Risottoreis gibt beim Kochen viel Stärke ab und erzeugt eine cremige Konsistenz. Sorten wie Arborio oder Carnaroli werden für Risotto verwendet. Die Körner bleiben im Inneren leicht bissfest, während die umgebende Flüssigkeit cremig wird.
Als lockere Beilage eignet sich Risottoreis nicht. Er ist eine Alternative, wenn statt eines körnigen Reisgerichts eine cremige Speise zubereitet werden soll.
Couscous
Couscous besteht aus Hartweizengrieß und ist kein Reis. Er lässt sich jedoch ähnlich als Beilage verwenden. Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten, da Couscous meist lediglich mit heißem Wasser oder Brühe übergossen wird.
Er passt zu Gemüse, Fleisch, Salaten und orientalischen Gerichten. Geschmack und Struktur unterscheiden sich deutlich von Basmatireis, die schnelle Zubereitung ist jedoch ein großer Vorteil.
Bulgur
Bulgur besteht aus vorgekochtem und zerkleinertem Weizen. Er schmeckt kräftiger und nussiger als Reis. Je nach Körnung eignet er sich für Salate, Pfannengerichte und warme Beilagen.
Bulgur enthält Gluten und ist deshalb nicht für Menschen geeignet, die Gluten vermeiden müssen. Basmatireis ist in dieser Hinsicht vielseitiger einsetzbar.
Quinoa
Quinoa ist ein sogenanntes Pseudogetreide und kann ähnlich wie Reis verwendet werden. Die kleinen Körner besitzen einen leicht nussigen Geschmack und eignen sich für Bowls, Salate und Gemüsegerichte.
Vor dem Kochen sollte Quinoa gründlich gewaschen werden, um bitter schmeckende Bestandteile an der Oberfläche zu entfernen. Die Textur ist deutlich kleiner und körniger als bei Basmatireis.
Blumenkohlreis
Blumenkohlreis besteht aus fein zerkleinertem Blumenkohl. Er wird kurz angebraten oder gedämpft und als leichte Gemüsebeilage verwendet. Mit echtem Reis hat er außer der optischen Form wenig gemeinsam.
Für Gerichte, bei denen eine klassische Reisstruktur und das typische Aroma wichtig sind, ist Blumenkohlreis kein vollständiger Ersatz. Er kann jedoch eine abwechslungsreiche Gemüsealternative darstellen.
Basmatireis Bestseller Platz 5 – 10
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- Herkunft aus Indien - Heimat des Basmati Reis
- Lagerung: kühl und trocken lagern
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- Meistverkaufte Basmati-Reis-Variante der Welt
- Lange & schlanke Körner
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Worauf sollte man beim Kauf von Basmatireis achten?
Herkunft
Die Herkunft kann einen deutlichen Einfluss auf Aroma und Qualität haben. Hochwertiger Basmatireis stammt häufig aus traditionellen Anbaugebieten in Indien oder Pakistan. Angaben zur genauen Region schaffen mehr Transparenz als eine allgemein gehaltene Herkunftsbezeichnung.
Eine bestimmte Herkunft garantiert nicht automatisch ein perfektes Produkt. Verarbeitung, Lagerung und der Anteil gebrochener Körner bleiben ebenfalls wichtig.
Körnerlänge
Lange, gleichmäßige Körner sind ein typisches Qualitätsmerkmal. Sie verlängern sich beim Kochen und sorgen für eine attraktive Optik. Viele kurze oder gebrochene Körner können schneller weich werden und die Konsistenz ungleichmäßig machen.
Bei transparenten Verpackungen lässt sich die Körnerqualität direkt beurteilen. Undurchsichtige Packungen bieten diese Möglichkeit nicht, schützen den Reis jedoch besser vor Licht.
Anteil gebrochener Körner
Gebrochene Körner sind nicht grundsätzlich ungenießbar, enthalten jedoch mehr offene Stärkeoberfläche. Dadurch kann der Reis beim Kochen stärker verkleben. Ein geringer Bruchanteil spricht für eine schonende Verarbeitung.
Für Reispudding oder stark gewürzte Pfannengerichte ist Bruchreis weniger problematisch. Für lockere Beilagen und Biryani sind möglichst vollständige Körner besser geeignet.
Aroma
Guter Basmatireis besitzt bereits im trockenen Zustand einen angenehmen Duft. Ein muffiger, ranziger oder ungewöhnlich chemischer Geruch kann auf falsche Lagerung oder Qualitätsprobleme hinweisen.
Nach dem Öffnen sollte der Reis trocken und sauber riechen. Bei Feuchtigkeit, sichtbarem Schimmel oder Schädlingsbefall darf er nicht verwendet werden.
Reifezeit
Gereifter Basmatireis wird häufig mit Angaben wie zwölf Monate, 18 Monate oder zwei Jahre gelagert beworben. Eine längere Reifung kann Aroma und Kochverhalten verbessern. Sie führt jedoch meist auch zu einem höheren Preis.
Für gewöhnliche Alltagsgerichte ist ein nicht ausdrücklich gereifter Reis oft ausreichend. Für hochwertige Reisgerichte kann sich ein gereiftes Produkt lohnen.
Bio-Qualität
Bio-Basmatireis ist interessant für Käufer, die Wert auf ökologischen Anbau legen. Das Bio-Siegel ersetzt jedoch nicht die Prüfung von Körnerqualität, Aroma und Herkunft.
Auch Bio-Reis sollte trocken, sauber und frei von Fremdgerüchen sein. Ein Blick auf Verpackung, Mindesthaltbarkeitsdatum und Lagerhinweise ist sinnvoll.
Packungsgröße
Kleine Packungen eignen sich für Haushalte mit geringem Verbrauch oder zum Testen einer neuen Sorte. Großpackungen sind pro Kilogramm häufig günstiger, benötigen aber eine trockene und sichere Lagerung.
Wer nur gelegentlich Reis kocht, sollte keine übermäßig große Menge kaufen. Nach längerer, falscher Lagerung können Aroma und Qualität nachlassen.
Verpackung
Die Verpackung sollte unbeschädigt, trocken und dicht verschlossen sein. Beschädigte Nähte oder kleine Löcher können Feuchtigkeit und Vorratsschädlinge eindringen lassen.
Wiederverschließbare Beutel sind praktisch. Alternativ kann der Reis nach dem Öffnen in einen luftdichten Vorratsbehälter umgefüllt werden.
Preis
Der Preis hängt von Herkunft, Reifung, Marke, Bio-Qualität und Packungsgröße ab. Sehr günstiger Reis kann mehr Bruch enthalten oder ein schwächeres Aroma besitzen. Ein hoher Preis garantiert jedoch nicht automatisch eine bessere Qualität.
Für einen sinnvollen Vergleich sollte der Kilopreis betrachtet werden. Großpackungen wirken zunächst teurer, sind umgerechnet aber häufig günstiger.
Beliebte Basmatireis-Produkte und bekannte Marken
Die folgende Übersicht nennt bekannte Marken und typische Produktvarianten. Die Preise können je nach Packungsgröße, Händler, Verfügbarkeit und Verkaufsaktion deutlich abweichen und dienen deshalb nur als grobe Orientierung.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Tilda Pure Original Basmati | Tilda | etwa 4 bis 8 Euro pro Kilogramm | Bekannter Premium-Basmatireis mit langen Körnern und intensivem Aroma. |
| India Gate Basmati Rice | India Gate | etwa 3 bis 7 Euro pro Kilogramm | In verschiedenen Qualitätsstufen und Packungsgrößen erhältlicher Basmatireis. |
| Daawat Traditional Basmati | Daawat | etwa 4 bis 8 Euro pro Kilogramm | Gereifter Premiumreis für Currys, Pilaw und traditionelle Reisgerichte. |
| Original Basmati Reis | Oryza | etwa 3 bis 5 Euro pro Kilogramm | Weit verbreiteter Basmatireis für die alltägliche Zubereitung im Kochtopf. |
| Basmatireis | Reishunger | etwa 4 bis 7 Euro pro Kilogramm | Aromatischer Langkornreis, häufig auch in größeren Vorratspackungen erhältlich. |
| Bio Basmatireis | Alnatura | etwa 3 bis 5 Euro pro Kilogramm | Bio-zertifizierter Basmatireis für Alltag, Currys und Gemüsegerichte. |
| Bio Basmati Reis | Davert | etwa 4 bis 7 Euro pro Kilogramm | Ökologisch erzeugter Reis, als weiße Variante und teilweise als Vollkornreis verfügbar. |
| Golden Basmati Rice | Laila | etwa 3 bis 6 Euro pro Kilogramm | Extra langer Basmatireis für Biryani, Pilaw und würzige Reisgerichte. |
| Basmatireis im Kochbeutel | Uncle Ben’s beziehungsweise Ben’s Original | etwa 3 bis 6 Euro pro Kilogramm | Praktisch portionierter Reis für eine einfache Zubereitung in reichlich Wasser. |
Welche Basmatireis-Produkte sind besonders beliebt?
Besonders beliebt sind klassische weiße Basmatireissorten in Packungsgrößen zwischen 500 Gramm und fünf Kilogramm. Kleinere Packungen werden häufig in Supermärkten gekauft, während Großpackungen aus Asia-Märkten oder dem Onlinehandel für Haushalte mit hohem Reisverbrauch interessant sind.
Premium-Basmatireis mit gereiften, extra langen Körnern wird häufig für Biryani, Pilaw und festliche Gerichte verwendet. Solche Sorten kosten mehr, liefern aber bei richtiger Zubereitung eine besonders lockere Struktur und ein intensiveres Aroma.
Bio-Basmatireis ist bei Käufern gefragt, die Wert auf kontrolliert ökologischen Anbau legen. Für gesundheitsbewusste Verbraucher ist Vollkorn-Basmatireis eine beliebte Variante, wobei die längere Garzeit berücksichtigt werden muss.
Kochbeutel und Mikrowellenreis werden vor allem wegen ihrer einfachen und schnellen Zubereitung gekauft. Wer häufiger Reis zubereitet und Wert auf Geschmack legt, bevorzugt dagegen meist losen Trockenreis.
Wie wird Basmatireis richtig gewaschen?
Das Waschen entfernt überschüssige Stärke und feinen Abrieb von der Oberfläche der Körner. Dadurch bleibt der Reis nach dem Kochen lockerer und klebt weniger zusammen. Der trockene Reis wird in eine Schüssel gegeben und mit kaltem Wasser bedeckt.
Anschließend werden die Körner vorsichtig mit der Hand bewegt. Das Wasser wird schnell milchig. Es wird abgegossen und durch frisches Wasser ersetzt. Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt, bis das Wasser nur noch leicht trüb oder nahezu klar bleibt.
Der Reis sollte nicht kräftig gerieben oder zerdrückt werden, da die langen Körner brechen können. Gebrochene Körner geben beim Kochen mehr Stärke ab und werden schneller weich.
Nach dem Waschen kann Basmatireis für etwa 15 bis 30 Minuten eingeweicht werden. Das Einweichen ist nicht immer zwingend notwendig, kann aber zu gleichmäßiger gegarten und längeren Körnern führen. Gereifter Reis profitiert häufig besonders davon.
Wie kocht man Basmatireis im Topf?
Eine verbreitete Methode ist die Quellmethode. Dabei wird der gewaschene Reis mit einer genau abgemessenen Wassermenge in einen Topf gegeben. Das passende Verhältnis hängt von Sorte, Reifegrad und Einweichzeit ab. Häufig werden auf einen Teil Reis ungefähr eineinhalb Teile Wasser verwendet.
Reis und Wasser werden kurz aufgekocht. Danach wird die Hitze stark reduziert und der Topf mit einem dicht schließenden Deckel verschlossen. Der Reis gart bei niedriger Temperatur, bis das Wasser aufgenommen wurde. Währenddessen sollte der Deckel möglichst nicht angehoben werden.
Nach Ende der Garzeit wird der Topf von der Herdplatte genommen. Der Reis sollte noch einige Minuten zugedeckt ruhen. Anschließend werden die Körner vorsichtig mit einer Gabel aufgelockert.
Eine weitere Möglichkeit ist die Wassermethode. Dabei wird Basmatireis wie Nudeln in reichlich Wasser gekocht und anschließend durch ein Sieb abgegossen. Diese Methode ist unkompliziert, kann jedoch einen Teil des Aromas und löslicher Bestandteile mit dem Wasser entfernen.
Wie wird Basmatireis im Reiskocher zubereitet?
Ein Reiskocher erleichtert die Zubereitung, da Temperatur und Garzeit automatisch gesteuert werden. Der Reis wird zunächst gründlich gewaschen und anschließend mit der passenden Wassermenge in den Innentopf gegeben.
Viele Reiskocher besitzen Markierungen für Reis und Wasser. Diese Angaben sollten beachtet werden. Je nach Modell und Reissorte kann die ideale Wassermenge leicht abweichen.
Nach Abschluss des Garprogramms schaltet das Gerät häufig auf Warmhalten. Der Reis sollte dennoch zunächst einige Minuten ruhen. Danach wird er mit einem Reislöffel oder einer Gabel vorsichtig aufgelockert.
Die Warmhaltefunktion ist praktisch, sollte aber nicht unnötig lange verwendet werden. Der Reis kann austrocknen, am Boden festkleben oder an Aroma verlieren.
Welche Gewürze passen zu Basmatireis?
Basmatireis kann neutral mit etwas Salz gekocht werden. Für ein stärkeres Aroma können Butter, Ghee, Brühe oder ein kleiner Schuss Öl hinzugefügt werden.
Typische Gewürze sind Kardamom, Kreuzkümmel, Zimt, Nelken, Kurkuma, Lorbeerblätter und Safran. Ganze Gewürze können kurz in Fett angeröstet und anschließend zusammen mit Reis und Wasser gegart werden.
Für einen frischen Geschmack eignen sich nach dem Kochen gehackte Kräuter, Zitronensaft, Limettensaft oder geriebene Zitronenschale. Auch geröstete Nüsse, Rosinen, Erbsen oder gebratene Zwiebeln können untergemischt werden.
Die Gewürzmenge sollte zum Hauptgericht passen. Zu einem sehr kräftigen Curry reicht oft neutraler Basmatireis. Bei einem einfachen Gemüsegericht darf der Reis stärker aromatisiert werden.
Wie lagert man Basmatireis richtig?
Trockener Basmatireis sollte kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden. Nach dem Öffnen ist ein luftdichter Vorratsbehälter empfehlenswert. Dadurch wird der Reis vor Feuchtigkeit, Gerüchen und Vorratsschädlingen geschützt.
Der Behälter sollte sauber und vollständig trocken sein. Neuer Reis sollte nicht ohne Kontrolle auf alte Reste geschüttet werden, da sich darin Feuchtigkeit oder Schädlinge befinden könnten.
Gekochter Basmatireis muss schnell abgekühlt und anschließend im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er sollte nicht über längere Zeit bei Raumtemperatur stehen bleiben. Beim erneuten Erwärmen muss er vollständig durcherhitzt werden.
Reste können auch portionsweise eingefroren werden. Nach dem Auftauen lässt sich der Reis in der Mikrowelle, im Topf oder in einer Pfanne erhitzen. Ein kleiner Schuss Wasser verhindert, dass die Körner zu trocken werden.
FAQ – häufig gestellte Fragen zu Basmatireis
Warum sollte Basmatireis vor dem Kochen gewaschen werden?
Durch das Waschen wird überschüssige Stärke von der Oberfläche entfernt. Diese Stärke würde sich beim Kochen lösen und die Körner stärker miteinander verkleben. Gewaschener Basmatireis wird deshalb meist lockerer und körniger.
Zusätzlich werden feiner Abrieb und mögliche Rückstände aus Verarbeitung und Transport entfernt. Der Reis wird mehrfach mit kaltem Wasser gespült, bis das Wasser weitgehend klar bleibt.
Wie viel Wasser benötigt Basmatireis?
Die Wassermenge hängt von der Sorte, der Garmethode und davon ab, ob der Reis vorher eingeweicht wurde. Als grobe Orientierung wird bei der Quellmethode häufig ein Verhältnis von einem Teil Reis zu etwa eineinhalb Teilen Wasser verwendet.
Manche gereiften Sorten benötigen etwas mehr, eingeweichter Reis teilweise etwas weniger Wasser. Die Verpackungsangaben sollten deshalb als Ausgangspunkt genutzt und bei Bedarf an den eigenen Topf und Herd angepasst werden.
Warum wird Basmatireis matschig?
Zu viel Wasser, eine zu lange Garzeit oder zu hohe Hitze gehören zu den häufigsten Ursachen. Auch ungewaschener Reis kann durch die überschüssige Stärke klebrig und weich werden.
Der Reis sollte nach dem Aufkochen bei niedriger Temperatur garen. Nach Ende der Garzeit wird er einige Minuten ruhen gelassen und anschließend vorsichtig aufgelockert.
Warum bleibt Basmatireis hart?
Harte Körner entstehen häufig durch zu wenig Wasser oder eine zu kurze Garzeit. Auch ein nicht dicht schließender Deckel kann dazu führen, dass zu viel Dampf entweicht.
Ist der Reis noch hart, kann eine kleine Menge heißes Wasser hinzugefügt werden. Anschließend wird er zugedeckt bei niedriger Hitze weitergegart. Zu viel zusätzliches Wasser sollte vermieden werden.
Muss Basmatireis eingeweicht werden?
Einweichen ist nicht zwingend erforderlich, kann das Ergebnis jedoch verbessern. Die Körner nehmen bereits vor dem Kochen Wasser auf und garen dadurch gleichmäßiger. Außerdem können sie sich stärker verlängern.
Eine Einweichzeit von etwa 15 bis 30 Minuten ist bei vielen Sorten ausreichend. Vollkorn-Basmatireis kann länger eingeweicht werden, um die Garzeit zu verkürzen.
Ist Basmatireis dasselbe wie Jasminreis?
Nein. Beide Sorten gehören zu den aromatischen Reissorten, unterscheiden sich aber deutlich. Basmatireis besitzt lange, schlanke Körner und bleibt eher locker. Jasminreis ist nach dem Kochen weicher und klebriger.
Auch der Duft unterscheidet sich. Basmatireis wirkt nussig und würzig, während Jasminreis häufig blumiger und leicht süßlich riecht.
Wie viel Basmatireis benötigt man pro Person?
Als Beilage werden häufig etwa 60 bis 80 Gramm trockener Reis pro Person eingeplant. Bei sehr hungrigen Personen oder wenn der Reis einen großen Teil des Gerichts ausmacht, kann die Menge höher liegen.
Für Salate, Bowls oder Gerichte mit vielen weiteren Zutaten reicht häufig eine kleinere Portion. Die benötigte Menge hängt außerdem davon ab, ob Vorspeisen oder weitere Beilagen serviert werden.
Kann man Basmatireis am nächsten Tag essen?
Ja, sofern er nach dem Kochen schnell abgekühlt, im Kühlschrank aufbewahrt und vollständig wieder erhitzt wurde. Gekochter Reis sollte nicht stundenlang bei Raumtemperatur stehen bleiben.
Beim Erwärmen muss der Reis gleichmäßig heiß werden. Mehrfaches Abkühlen und erneutes Aufwärmen sollte vermieden werden.
Kann Basmatireis eingefroren werden?
Gekochter Basmatireis lässt sich gut einfrieren. Er sollte vollständig abgekühlt, portionsweise verpackt und möglichst luftdicht verschlossen werden.
Beim Erwärmen kann etwas Wasser hinzugefügt werden. Dadurch entsteht Dampf und der Reis trocknet weniger stark aus. Eingefrorener Reis eignet sich gut für schnelle Pfannengerichte.
Ist Vollkorn-Basmatireis besser als weißer Basmatireis?
Vollkorn-Basmatireis enthält noch mehr Bestandteile des ursprünglichen Korns und besitzt eine festere Struktur. Weißer Basmatireis ist dagegen schneller gar und wird besonders locker.
Welche Variante besser geeignet ist, hängt vom gewünschten Gericht und persönlichen Geschmack ab. Für leichte, lockere Beilagen wird häufig weißer Reis gewählt. Für kräftige Bowls und Salate passt Vollkornreis sehr gut.
Warum riecht Basmatireis so besonders?
Das typische Aroma entsteht durch natürliche Duftstoffe im Reiskorn. Sorte, Herkunft, Lagerung und Reifezeit beeinflussen die Intensität. Beim Erwärmen werden die Duftstoffe freigesetzt und sind besonders deutlich wahrnehmbar.
Ein unangenehm muffiger oder ranziger Geruch ist dagegen nicht typisch und kann auf falsche Lagerung hindeuten.
Kann man Basmatireis ohne Salz kochen?
Basmatireis kann problemlos ohne Salz gekocht werden. Sein eigenes Aroma bleibt trotzdem erhalten. Besonders bei stark gewürzten Soßen oder Currys ist zusätzliches Salz im Reis nicht immer notwendig.
Für mehr Geschmack können stattdessen Gewürze, Kräuter, Zitronensaft oder ungesalzene Brühe verwendet werden.
Welcher Basmatireis eignet sich für Biryani?
Für Biryani wird meist extra langer, gereifter Basmatireis bevorzugt. Die Körner bleiben locker und verlängern sich beim Kochen stark. Dadurch entsteht die typische Struktur des Gerichts.
Der Reis wird häufig nur teilweise vorgekocht und anschließend mit Fleisch, Gemüse und Gewürzen geschichtet. Ein geringer Anteil gebrochener Körner ist für ein gleichmäßiges Ergebnis wichtig.
Kann Basmatireis im Dampfgarer zubereitet werden?
Ja, Basmatireis kann in einem geeigneten Behälter im Dampfgarer gegart werden. Reis und Wasser werden nach den Angaben des Geräteherstellers eingefüllt.
Die Zubereitung dauert häufig länger als im Topf, erfolgt dafür sehr gleichmäßig. Nach dem Garen sollte der Reis kurz ruhen und anschließend aufgelockert werden.
Basmatireis Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Basmatireis Test bei test.de |
| Öko-Test | Basmatireis Test bei Öko-Test |
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Basmatireis Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Basmatireis wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Basmatireis Testsieger präsentieren können.
Basmatireis Stiftung Warentest
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Fazit zu Basmatireis
Basmatireis ist eine vielseitige und aromatische Reissorte, die sich durch lange Körner, einen angenehmen Duft und eine lockere Konsistenz auszeichnet. Er eignet sich als Beilage zu Currys, Gemüse, Fleisch und Fisch ebenso wie für Biryani, Pilaw, Salate und moderne Bowls.
Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind die Qualität des Reises und die richtige Zubereitung. Lange, gleichmäßige Körner mit geringem Bruchanteil bleiben besser in Form. Gereifter Basmatireis besitzt häufig ein intensiveres Aroma und verlängert sich beim Kochen besonders deutlich.
Vor dem Garen sollte der Reis gründlich mit kaltem Wasser gewaschen werden. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt und die Körner kleben weniger zusammen. Eine kurze Einweichzeit kann die Garung zusätzlich verbessern.
Bei der Quellmethode muss das Verhältnis von Reis und Wasser genau stimmen. Zu viel Wasser führt zu weichem oder matschigem Reis, während zu wenig Wasser harte Körner verursacht. Nach dem Garen sollte Basmatireis einige Minuten ruhen und anschließend vorsichtig mit einer Gabel aufgelockert werden.
Weißer Basmatireis ist schnell zubereitet und besonders locker. Vollkorn-Basmatireis besitzt eine festere Konsistenz und einen kräftigeren Geschmack, benötigt jedoch mehr Zeit. Parboiled, Kochbeutel- und Mikrowellenvarianten bieten zusätzlichen Komfort, erreichen geschmacklich aber nicht immer die Qualität eines traditionell gekochten Premiumreises.
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Körnerlänge, Reifezeit, Packungsgröße und Kilopreis. Große Packungen sind oft günstiger, müssen jedoch trocken und luftdicht gelagert werden. Wer nur gelegentlich Reis zubereitet, ist mit einer kleineren Packung besser beraten.
Richtig gelagert und sorgfältig gekocht ist Basmatireis eine zuverlässige Grundlage für zahlreiche Gerichte. Sein charakteristisches Aroma, die attraktive Form der Körner und seine vielseitigen Würzmöglichkeiten machen ihn zu einer der interessantesten Langkornreissorten für die alltägliche und anspruchsvolle Küche.
Zuletzt Aktualisiert am 29.07.2026
Letzte Aktualisierung am 10.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
