Inhaltsverzeichnis
- Was ist Dinkelmehl?
- Vorteile von Dinkelmehl
- Nachteile und Einschränkungen
- Dinkelmehl Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Dinkelmehl-Typen gibt es?
- Dinkelmehl Type 630
- Dinkelmehl Type 812
- Dinkelmehl Type 1050
- Dinkelvollkornmehl
- Alternativen zu Dinkelmehl
- Weizenmehl
- Roggenmehl
- Einkorn und Emmer
- Glutenfreie Mehle
- Dinkelmehl Bestseller Platz 5 – 10
- Beliebte Dinkelmehl-Produkte im Überblick
- Wichtige Backtipps für Dinkelmehl
- Schonend kneten
- Flüssigkeit anpassen
- Teigruhe einhalten
- Backform nutzen
- FAQ zu Dinkelmehl
- Ist Dinkelmehl gesünder als Weizenmehl?
- Ist Dinkel glutenfrei?
- Kann ich Weizenmehl einfach durch Dinkelmehl ersetzen?
- Warum fällt mein Dinkelbrot zusammen?
- Wie lagere ich Dinkelmehl richtig?
- Dinkelmehl Test bei Stiftung Warentest & Co
- Dinkelmehl Testsieger
- Dinkelmehl Stiftung Warentest
- Fazit: Für wen lohnt sich Dinkelmehl?
Dinkelmehl erlebt seit Jahren eine starke Nachfrage, weil viele Menschen bewusster backen, auf ursprüngliche Getreidesorten setzen oder Weizen zumindest teilweise ersetzen möchten. Gleichzeitig sorgt Dinkel aber auch regelmäßig für Verwirrung: Welche Typen gibt es? Worin unterscheidet sich Dinkel wirklich von Weizen? Warum gelingt Brot mit Dinkel manchmal schlechter? Ist Dinkel gesünder oder nur ein Marketingtrend? Und welches Dinkelmehl eignet sich für welches Backvorhaben? Genau hier setzt dieser Ratgeber an. Du bekommst eine sachliche, fundierte und alltagstaugliche Einordnung von Dinkelmehl. Es geht um echte Backeigenschaften, Unterschiede zwischen den Mehltypen, sinnvolle Anwendungen, typische Fehler, Alternativen und klare Kaufkriterien. Ziel ist, dass du Dinkelmehl gezielt einsetzen kannst und weißt, wann es passt – und wann eher nicht.
- Hervorragende Backeigenschaften
- Am feinsten ausgemahlenes Dinkelmehl
- Nussiger und herzhafter Geschmack
- Veganes Produkt
Was ist Dinkelmehl?
Dinkelmehl wird aus Dinkel (Triticum spelta) hergestellt, einer alten Getreideart, die botanisch eng mit Weizen verwandt ist. Dinkel ist kein „weizenfreies“ Getreide, sondern eine Weizenart, unterscheidet sich aber in Anbau, Zusammensetzung und Backverhalten deutlich von modernem Zuchtweizen. Während heutiger Weizen auf hohe Erträge und starke Klebereigenschaften gezüchtet wurde, gilt Dinkel als ursprünglicher, robuster und weniger stark verändert.
Für die Herstellung von Dinkelmehl wird das Dinkelkorn zunächst entspelzt, da Dinkel im Gegensatz zu Weizen fest von einer Spelzhülle umgeben ist. Erst danach wird das Korn vermahlen. Je nach Ausmahlungsgrad entstehen unterschiedliche Mehltypen – von sehr hell bis vollkornnah. Diese Typen entscheiden maßgeblich über Nährstoffgehalt, Geschmack, Wasseraufnahme und Backeigenschaften.
Wichtig für die Praxis: Dinkel verhält sich beim Backen anders als Weizen. Wer Dinkelmehl wie Weizenmehl behandelt, erlebt häufig enttäuschende Ergebnisse. Dinkelteige sind empfindlicher, überkneten schneller und reagieren sensibler auf lange Teigführungen. Wer das weiß und berücksichtigt, kann mit Dinkel hervorragende Backwaren herstellen.
Vorteile von Dinkelmehl
Dinkelmehl wird häufig wegen seines nussigen, leicht süßlichen Geschmacks geschätzt. Viele empfinden Backwaren aus Dinkel als aromatischer als vergleichbare Produkte aus Weizen. Zudem enthält Dinkel von Natur aus etwas mehr Eiweiß, Mineralstoffe und Spurenelemente als stark ausgemahlener Weizen. Besonders bei höheren Typen oder Vollkornmehl ist der Nährstoffgehalt relevant.
Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit. Dinkelmehl eignet sich für Brot, Brötchen, Kuchen, Pizza, Pfannkuchen, Nudeln und feines Gebäck. Mit der richtigen Verarbeitung lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen. Für viele Menschen ist Dinkel zudem bekömmlicher – nicht, weil er glutenfrei wäre, sondern weil seine Kleberstruktur anders aufgebaut ist.
Nachteile und Einschränkungen
Dinkel ist kein „Problemlöser“ für Glutenunverträglichkeiten. Dinkel enthält Gluten und ist für Menschen mit Zöliakie ungeeignet. Auch die oft erwähnte bessere Verträglichkeit ist individuell und kein allgemeines Gesetz. Backtechnisch ist Dinkel anspruchsvoller als Weizen. Der Kleber ist weniger stabil, Teige reißen schneller, verlieren bei falscher Behandlung Stand und Volumen.
Zudem ist Dinkelmehl meist teurer als Weizenmehl, da der Anbau aufwendiger ist und geringere Erträge liefert. Wer regelmäßig große Mengen verarbeitet, sollte das einkalkulieren.
Dinkelmehl Bestseller Platz 2 – 4
Welche Dinkelmehl-Typen gibt es?
Wie bei Weizenmehl werden Dinkelmehle in Typen eingeteilt. Die Typenzahl gibt den Mineralstoffgehalt an und sagt indirekt etwas über den Ausmahlungsgrad aus. Je höher die Zahl, desto mehr Schalenbestandteile sind enthalten.
Dinkelmehl Type 630
Dinkelmehl Type 630 ist das hellste und feinste Dinkelmehl. Es ähnelt in Farbe und Konsistenz dem Weizenmehl Type 405, verhält sich aber etwas anders. Es eignet sich besonders für feines Gebäck, Kuchen, Kekse, Pfannkuchen und helle Brötchen. Der Geschmack ist mild, leicht nussig, die Backwaren werden locker, wenn der Teig nicht überknetet wird.
Wichtig bei Type 630 ist die Wasseraufnahme. Dinkel nimmt weniger Wasser auf als Weizen. Wer nach Weizenrezepten arbeitet, sollte die Flüssigkeitsmenge leicht reduzieren und den Teig vorsichtig kneten.
Dinkelmehl Type 812
Type 812 ist ein sehr beliebtes Allround-Dinkelmehl. Es enthält mehr Mineralstoffe als Type 630 und eignet sich hervorragend für Mischbrote, Brötchen, Pizza, Hefezöpfe und herzhafte Backwaren. Geschmacklich ist es kräftiger, aber noch nicht dominant.
Für viele Hobbybäcker ist Type 812 der beste Einstieg, weil es relativ stabil ist und trotzdem den typischen Dinkelcharakter zeigt. Auch hier gilt: kürzere Knetzeiten und etwas vorsichtigere Teigführung als bei Weizen.
Dinkelmehl Type 1050
Dinkelmehl Type 1050 ist deutlich dunkler und nährstoffreicher. Es eignet sich gut für Brote mit kräftigem Aroma, Mischbrote, Sauerteigbrote und herzhafte Gebäcke. Die Krume wird dichter, das Brot sättigender.
Bei Type 1050 ist eine angepasste Teigführung besonders wichtig. Längere Ruhezeiten, schonendes Kneten und ausreichend Feuchtigkeit helfen, ein gutes Volumen zu erreichen.
Dinkelvollkornmehl
Dinkelvollkornmehl enthält das ganze Korn inklusive Randschichten und Keim. Es ist besonders reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Geschmacklich ist es kräftig, leicht nussig und rustikal.
Vollkornteige benötigen mehr Flüssigkeit und längere Quellzeiten. Ideal sind Quell- oder Brühstücke. Wer direkt mit Vollkorn einsteigt, sollte Geduld mitbringen, wird aber mit sehr aromatischen Backwaren belohnt.
Alternativen zu Dinkelmehl
Dinkel ist nicht immer die beste oder einzige Lösung. Je nach Ziel und Rezept können Alternativen sinnvoll sein.
Weizenmehl
Weizenmehl ist backstabiler und verzeiht Fehler eher. Für Anfänger oder für sehr luftige Gebäcke ist Weizen oft unkomplizierter. Wer nur gelegentlich backt und maximale Geling-Sicherheit möchte, fährt mit Weizen besser.
Roggenmehl
Roggenmehl bringt ein kräftiges Aroma und eignet sich besonders für herzhafte Brote. Es enthält kaum backfähiges Gluten und benötigt Sauerteig. Als Alternative zu Dinkel ist Roggen eher ergänzend zu sehen.
Einkorn und Emmer
Diese Urgetreide sind noch ursprünglicher als Dinkel. Geschmacklich sehr aromatisch, backtechnisch aber anspruchsvoll. Für erfahrene Bäcker eine spannende Alternative.
Glutenfreie Mehle
Für Menschen mit Zöliakie sind Dinkel und Weizen ungeeignet. Hier kommen Reis-, Mais-, Buchweizen- oder spezielle glutenfreie Mehlmischungen zum Einsatz. Diese verhalten sich völlig anders und sind kein direkter Ersatz.
Dinkelmehl Bestseller Platz 5 – 10
- Zum Brotbacken mit Säureteigextrakt
- Die wertvollen Inhaltstoffe des Getreidekorns bleiben bei den Vollkornmehlen weitestgehend erhalten
- Hergestellt aus sorgfältig angebauten Getreidesorten
- Bitte trocken lagern
- Leicht ausgemahlenes Mehl
- Hervorragende Backeigenschaften
- Nussiger und herzhafter Geschmack
- Das tegut... Reinheitsversprechen steht für gute Zutaten und guten Geschmack
- Ohne Geschmacksverstärker, Hefeextrakt, Süßungsmittel, gehärtete Fette und Farbstoffe
- Aus dem ganzen Korn
- Nussiger Geschmack
- für Mischbrote oder Brötchen
- Mehl mit besten Backeigenschaften
- 100 % Qualität und Rückverfolgbarkeit bis aufs Feld durch engen Kooperation mit der Landwirtschaft
- reich an Mineralstoffen und Nährstoffen
Beliebte Dinkelmehl-Produkte im Überblick
Die Qualität von Dinkelmehl hängt stark von Mahlgrad, Frische und Herkunft ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Produktkategorien.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurzbeschreibung |
| Dinkelmehl Type 630 | Mühlenmarke | ca. 2–4 € / kg | Feines Mehl für Kuchen, Gebäck und helle Backwaren. |
| Dinkelmehl Type 812 | Bio-Mühle | ca. 2,50–4,50 € / kg | Allround-Mehl für Brot, Brötchen und Pizza. |
| Dinkelmehl Type 1050 | Regionalmühle | ca. 3–5 € / kg | Kräftig, ideal für rustikale Brote. |
| Dinkelvollkornmehl | Bio-Hersteller | ca. 3–6 € / kg | Nährstoffreich, sättigend, für Vollkornbrote. |
Wichtige Backtipps für Dinkelmehl
Schonend kneten
Dinkelteige dürfen nicht überknetet werden. Kurze, sanfte Knetzeiten sind entscheidend. Überknetete Teige verlieren Struktur und Volumen.
Flüssigkeit anpassen
Dinkel nimmt weniger Wasser auf als Weizen. Lieber etwas weniger Flüssigkeit zugeben und bei Bedarf nachjustieren.
Teigruhe einhalten
Ruhezeiten sind wichtig, damit das Mehl quellen kann. Besonders bei Vollkornmehl unverzichtbar.
Backform nutzen
Gerade bei Broten hilft eine Kastenform, dem Teig Halt zu geben und ein gutes Volumen zu erreichen.
FAQ zu Dinkelmehl
Ist Dinkelmehl gesünder als Weizenmehl?
Es enthält etwas mehr Nährstoffe, ist aber kein Gesundheitswunder. Entscheidend ist der Ausmahlungsgrad.
Ist Dinkel glutenfrei?
Nein. Dinkel enthält Gluten und ist für Zöliakie ungeeignet.
Kann ich Weizenmehl einfach durch Dinkelmehl ersetzen?
Ja, aber nicht immer 1:1. Knetzeit und Flüssigkeit müssen angepasst werden.
Warum fällt mein Dinkelbrot zusammen?
Oft durch Überkneten, zu viel Wasser oder zu lange Gehzeiten.
Wie lagere ich Dinkelmehl richtig?
Kühl, trocken und luftdicht. Vollkornmehl möglichst frisch verbrauchen.
Dinkelmehl Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Dinkelmehl Test bei test.de |
| Öko-Test | Dinkelmehl Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Dinkelmehl bei konsument.at |
| gutefrage.net | Dinkelmehl bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Dinkelmehl bei Youtube.com |
Dinkelmehl Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Dinkelmehl wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Dinkelmehl Testsieger präsentieren können.
Dinkelmehl Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Dinkelmehl Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Für wen lohnt sich Dinkelmehl?
Dinkelmehl lohnt sich für alle, die bewusster backen, aromatische Backwaren schätzen und bereit sind, sich auf ein etwas anspruchsvolleres Mehl einzulassen. Es ist vielseitig, geschmacklich interessant und ernährungsphysiologisch solide – aber kein Ersatz für saubere Backtechnik. Wer Dinkel wie Weizen behandelt, wird enttäuscht. Wer die Eigenheiten respektiert, bekommt hervorragende Ergebnisse. Dinkelmehl ist kein Trendprodukt, sondern ein eigenständiges Backmehl mit klaren Stärken und klaren Grenzen.
Zuletzt Aktualisiert am 18.01.2026 von Andretest
Letzte Aktualisierung am 2026-02-05 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

