Eine elektrische Markise bietet eine komfortable Möglichkeit, Terrasse, Balkon oder andere Außenbereiche zuverlässig vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen, ohne dass das Markisentuch jedes Mal mühsam per Hand ausgefahren werden muss. Ein integrierter Elektromotor übernimmt das Ein- und Ausfahren und lässt sich je nach Modell über einen Wandschalter, eine Funkfernbedienung, einen Wettersensor oder sogar über eine Smart-Home-Steuerung bedienen. Besonders bei großen und schweren Markisen macht sich der elektrische Antrieb im Alltag deutlich bemerkbar, denn mit nur einem Tastendruck kann innerhalb kurzer Zeit eine große Schattenfläche geschaffen werden.
Elektrische Markisen werden heute in zahlreichen Größen, Bauformen und Ausstattungsvarianten angeboten. Neben einfachen Gelenkarmmarkisen mit Elektromotor gibt es Halbkassettenmarkisen und vollständig geschlossene Kassettenmarkisen, bei denen sowohl das Markisentuch als auch die Gelenkarme im eingefahrenen Zustand geschützt untergebracht sind. Darüber hinaus unterscheiden sich die Modelle hinsichtlich Motorleistung, Stoffqualität, UV-Schutz, Neigungswinkel, Windstabilität und Bedienmöglichkeiten erheblich. Wer eine elektrische Markise kaufen möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich auf die Abmessungen oder den Preis achten, sondern insbesondere die Befestigungsmöglichkeiten am Gebäude und die Anforderungen des jeweiligen Einsatzortes berücksichtigen.
Eine sorgfältig ausgewählte und fachgerecht montierte elektrische Markise kann den Wohnkomfort erheblich erhöhen. Sie schafft an sonnigen Tagen einen angenehmen Schattenplatz, reduziert die direkte Sonneneinstrahlung auf Fenster und Türen und kann dadurch sogar dazu beitragen, dass sich angrenzende Innenräume weniger stark aufheizen. Gleichzeitig wird eine hochwertige Markise zu einem dauerhaft sichtbaren Bestandteil der Fassade. Materialqualität, Farbe und Gestaltung sollten daher ebenfalls zur Architektur des Hauses oder Balkons passen. Im folgenden Ratgeber erfahren Sie ausführlich, welche Arten elektrischer Markisen erhältlich sind, welche Vor- und Nachteile sie besitzen, welche Alternativen infrage kommen und worauf beim Kauf, bei der Montage, Bedienung und Pflege besonders geachtet werden sollte.
- MOTORISIERTE MARKISE: inkl. Fernbedienung, Nothandkurbel und Wandhalter zur Montage.
- KOMPLETT VORMONTIERT: Kein lästiger Zusammenbau von Einzelteilen notwendig und zusätzliche...
- STABILE GELENKARME: Mit doppelter Stahlseilführung für reibungsloses Ein- und Ausfahren.
- WETTERFEST: UV-beständiger, schnelltrocknender und wasserabweisender Polyesterstoff in zahlreichen...
Was ist eine elektrische Markise?
Eine elektrische Markise ist ein ausfahrbarer Sonnen- und Sichtschutz, dessen Markisentuch mithilfe eines Elektromotors bewegt wird. Während bei einer klassischen Handkurbelmarkise Muskelkraft erforderlich ist, übernimmt bei der elektrischen Variante ein Rohrmotor oder ein vergleichbares Antriebssystem diese Aufgabe. Der Motor sitzt normalerweise innerhalb der Tuchwelle und bewegt über die Mechanik die Gelenkarme beziehungsweise das Markisentuch.
Die Bedienung kann unterschiedlich erfolgen. Einfache Modelle verfügen über einen kabelgebundenen Wandschalter. Komfortablere elektrische Markisen besitzen eine Funkfernbedienung. Darüber hinaus sind Varianten erhältlich, die sich mit Wind-, Sonnen- oder Regensensoren verbinden lassen. Moderne Systeme können teilweise in eine Smart-Home-Lösung eingebunden und beispielsweise über eine App oder eine zentrale Haussteuerung bedient werden.
Besonders häufig kommen elektrische Gelenkarmmarkisen zum Einsatz. Beim Ausfahren drücken zwei oder mehrere Gelenkarme das Tuch nach vorne und halten es unter Spannung. Dadurch entsteht eine relativ große überdachte beziehungsweise beschattete Fläche, ohne dass zusätzliche Pfosten auf der Terrasse erforderlich sind. Die gesamte Konstruktion wird normalerweise an der Hauswand, unter einem Dachvorsprung oder an einer geeigneten Decke befestigt.
Eine elektrische Markise dient in erster Linie als Sonnenschutz. Zwar können viele hochwertige Markisentücher auch einen kurzen Regenschauer vertragen, eine klassische Markise ist jedoch normalerweise kein dauerhafter Regenschutz und erst recht kein Schutz bei starkem Wind oder Unwetter. Bei ungünstiger Witterung sollte sie eingefahren werden. Automatische Windsensoren können hierbei zusätzliche Sicherheit bieten.
Vorteile und Nachteile einer elektrischen Markise
Vorteile
Der wichtigste Vorteil ist der hohe Bedienkomfort. Selbst eine mehrere Meter breite Markise lässt sich ohne Kraftaufwand aus- und einfahren. Dies ist insbesondere bei großen Anlagen praktisch, bei denen eine Handkurbel vergleichsweise lange gedreht werden müsste.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit einer automatischen Steuerung. In Kombination mit einem Sonnensensor kann die Markise beispielsweise automatisch ausfahren, wenn eine bestimmte Sonneneinstrahlung erreicht wird. Ein Windsensor kann sie wiederum automatisch einfahren, wenn die Windbelastung zunimmt. Dadurch lässt sich nicht nur der Komfort steigern, sondern unter geeigneten Bedingungen auch das Risiko von Schäden reduzieren.
Elektrische Markisen können außerdem einen positiven Einfluss auf das Raumklima haben. Werden große Fensterflächen rechtzeitig beschattet, gelangt weniger direkte Sonnenenergie in den Innenraum. Besonders bei südlich oder westlich ausgerichteten Fenstern kann dies im Sommer einen spürbaren Unterschied machen.
Nachteile
Elektrische Markisen sind in der Regel teurer als vergleichbare Modelle mit Handkurbel. Neben der eigentlichen Markisenkonstruktion müssen Motor, elektrische Steuerung und gegebenenfalls zusätzliche Sensoren bezahlt werden.
Hinzu kommt die Abhängigkeit von einer Stromversorgung. Für die Montage wird ein geeigneter Stromanschluss benötigt. Elektrische Arbeiten sollten von einer entsprechend qualifizierten Fachkraft durchgeführt werden. Besonders bei einer nachträglichen Installation kann zusätzlicher Aufwand entstehen, wenn am gewünschten Montageort noch keine geeignete Stromversorgung vorhanden ist.
Ein Elektromotor stellt zudem ein zusätzliches Bauteil dar, das langfristig verschleißen oder ausfallen kann. Bei hochwertigen Rohrmotoren ist die Lebensdauer normalerweise hoch, Reparaturen sind allerdings aufwendiger als bei einer einfachen mechanischen Kurbel.
elektrischen Markisen Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von elektrischen Markisen gibt es?
Elektrische Gelenkarmmarkise
Die Gelenkarmmarkise gehört zu den verbreitetsten Markisenarten für Terrassen und größere Balkone. Beim Ausfahren bewegen sich die seitlichen Gelenkarme nach vorne und ziehen beziehungsweise drücken das Markisentuch gleichzeitig in seine vorgesehene Position. Dadurch wird eine große Fläche überspannt, ohne dass Stützpfosten benötigt werden.
Elektrische Gelenkarmmarkisen werden in zahlreichen Breiten und Ausfalllängen angeboten. Kleinere Modelle eignen sich für Balkone, während große Ausführungen mehrere Meter breite Terrassen beschatten können. Aufgrund der entstehenden Hebelkräfte ist eine solide Befestigung besonders wichtig. Wandmaterial, Montagekonsolen und Befestigungsmittel müssen zur Größe und zum Gewicht der Markise passen.
Ein Vorteil einer offenen Gelenkarmmarkise ist häufig der vergleichsweise günstige Preis. Dafür bleiben Tuch und Mechanik im eingefahrenen Zustand stärker der Witterung ausgesetzt. Unter einem großen Dachüberstand kann dies weniger problematisch sein als an einer vollständig ungeschützten Hauswand.
Elektrische Halbkassettenmarkise
Eine Halbkassettenmarkise stellt einen Mittelweg zwischen einer offenen Gelenkarmmarkise und einer vollständig geschlossenen Kassettenmarkise dar. Im eingefahrenen Zustand werden insbesondere das aufgerollte Markisentuch und wichtige Teile der Mechanik durch eine Abdeckung geschützt. Andere Bereiche können weiterhin teilweise sichtbar beziehungsweise der Umgebung ausgesetzt bleiben.
Diese Bauform bietet häufig ein gutes Verhältnis zwischen Anschaffungskosten und Wetterschutz. Sie eignet sich insbesondere dann, wenn etwas mehr Schutz als bei einer offenen Markise gewünscht wird, eine Vollkassette jedoch nicht unbedingt erforderlich ist.
Elektrische Kassettenmarkise
Bei einer elektrischen Kassettenmarkise verschwinden das Markisentuch und je nach Konstruktion auch die Gelenkarme beim vollständigen Einfahren in einer geschlossenen Kassette. Dadurch sind die empfindlichen Komponenten wesentlich besser vor Regen, Staub, Schmutz und anderen Umwelteinflüssen geschützt.
Eine Vollkassettenmarkise ist besonders interessant, wenn die Anlage ohne schützenden Dachüberstand direkt an einer Fassade montiert wird. Außerdem wirkt die geschlossene Kassette häufig sehr ordentlich und modern. Aufgrund der aufwendigeren Konstruktion liegt der Preis üblicherweise über dem einfacher Gelenkarmmarkisen.
Wer seine Markise über viele Jahre verwenden möchte und Wert auf eine hochwertige Optik legt, kann von einer solchen Konstruktion profitieren. Voraussetzung bleibt eine fachgerechte Befestigung, da auch Kassettenmarkisen abhängig von ihren Abmessungen ein beträchtliches Gewicht erreichen können.
Elektrische Senkrechtmarkise
Eine Senkrechtmarkise wird nicht waagerecht beziehungsweise schräg über eine Terrasse ausgefahren, sondern verläuft vertikal. Sie wird beispielsweise vor Fenstern, Balkonöffnungen oder seitlichen Bereichen einer Terrasse eingesetzt. Dadurch eignet sie sich gut als Sonnen-, Blend- und teilweise auch Sichtschutz.
Elektrisch betriebene Senkrechtmarkisen können besonders sinnvoll sein, wenn große Glasflächen regelmäßig beschattet werden sollen. Eine außenliegende Beschattung kann verhindern, dass ein erheblicher Teil der Sonnenwärme überhaupt erst durch die Verglasung in den Innenraum gelangt.
Elektrische Klemmmarkise
Klemmmarkisen werden normalerweise ohne dauerhafte Bohrungen zwischen Boden und Decke beziehungsweise einem darüberliegenden Balkon eingespannt. Auch bei diesen Konstruktionen existieren motorisierte Lösungen, wobei mechanische Modelle deutlich verbreiteter sind.
Eine elektrische Klemmmarkise kann insbesondere für Mietwohnungen interessant sein. Allerdings müssen die Befestigungsmöglichkeiten, Stromversorgung und Herstellerangaben genau berücksichtigt werden. Bei größeren motorisierten Anlagen ist eine dauerhaft befestigte Konstruktion häufig die stabilere Lösung.
Elektrische Markise mit Funkmotor
Bei einem Funkmotor befindet sich der Empfänger für die Fernsteuerung direkt im Motor beziehungsweise in der Steuerung. Die Markise kann dadurch bequem mit einer Funkfernbedienung bedient werden. Aufwendige Steuerleitungen vom Schalter zum Motor können je nach System entfallen.
Funklösungen sind besonders komfortabel und lassen sich bei geeigneten Systemen mit zusätzlichen Sensoren und Smart-Home-Komponenten erweitern. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass Motor, Fernbedienung und gewünschtes Zubehör miteinander kompatibel sind.
Alternativen zur elektrischen Markise
Markise mit Handkurbel
Eine klassische Kurbelmarkise ist die naheliegendste Alternative. Sie erfüllt dieselbe grundlegende Aufgabe, verzichtet jedoch auf Motor und elektrische Steuerung. Dadurch ist sie oftmals günstiger und technisch einfacher aufgebaut.
Bei kleinen Markisen kann eine Handkurbel vollkommen ausreichend sein. Wird eine große Markise allerdings täglich mehrfach ein- und ausgefahren, ist ein elektrischer Antrieb wesentlich komfortabler. Eine Kurbelmarkise ist außerdem unabhängig von einer Stromversorgung.
Sonnenschirm
Ein Sonnenschirm ist wesentlich flexibler als eine fest montierte Markise. Er lässt sich abhängig vom Modell versetzen und benötigt keine Montage an der Gebäudefassade. Große Ampelschirme können ebenfalls eine beträchtliche Fläche beschatten.
Dafür benötigt ein Sonnenschirm einen geeigneten Standfuß und beansprucht zusätzliche Stellfläche. Bei großen Modellen ist ein schwerer Ständer erforderlich. Eine Markise bietet dagegen den Vorteil, dass die Fläche auf dem Boden vollständig frei bleibt.
Sonnensegel
Ein Sonnensegel kann eine große Fläche mit vergleichsweise geringem Materialaufwand beschatten. Es wird zwischen mehreren stabilen Befestigungspunkten gespannt und eignet sich sowohl für Terrassen als auch für andere Gartenbereiche.
Das flexible Ein- und Ausfahren einer Markise ist bei einem einfachen fest montierten Sonnensegel allerdings nicht möglich. Wer den Sonnenschutz regelmäßig entfernen möchte, benötigt eine entsprechend aufwendigere Konstruktion.
Terrassenüberdachung
Eine feste Terrassenüberdachung ist erheblich dauerhafter als eine Markise und kann je nach Konstruktion einen zuverlässigen Schutz vor Regen bieten. Varianten aus Aluminium und Glas oder Kunststoffplatten sind weit verbreitet.
Die Anschaffungskosten und der Montageaufwand liegen allerdings deutlich höher. Außerdem ist eine feste Überdachung dauerhaft vorhanden, während eine Markise bei Nichtgebrauch vollständig eingefahren werden kann.
Pergola-Markise
Pergola-Markisen kombinieren einen textilen Sonnenschutz mit einer stabilen Rahmenkonstruktion. Durch zusätzliche Pfosten lassen sich größere Flächen überspannen als bei vielen klassischen Gelenkarmmarkisen. Solche Systeme sind besonders für große Terrassen oder gastronomische Bereiche interessant.
Sie benötigen jedoch zusätzliche Bodenbefestigungen und sind wesentlich aufwendiger als eine normale Wandmarkise.
elektrischen Markisen Bestseller Platz 5 – 10
- 【Einfache Bedienung & Präziser Sonnenschutz】Genießen Sie maximalen Komfort mit der markise...
- 【Robuste Aluminium-Konstruktion & Windstabilität】Unsere Gelenkarmmarkise von HOMEDEMO ist aus...
- 【Hochwertiges & Schützendes Markisentuch】Das dichte Polyestergewebe (280 g/m²) mit...
- 【Vielseitige Anwendung im Innen- & Außenbereich】Diese vielseitige Gelenkarmmarkise ist die...
- ⭐ ELEKTRISCHER KOMFORT – Die moderne Gelenkarmmarkise lässt sich als motorisierte Markise...
- ⭐ IDEAL FÜR BALKON & TERRASSE – Als stabile Balkonmarkise oder großzügige Terrassenmarkise...
- ⭐ FLEXIBLER SONNENSCHUTZ – Die hochwertige Sonnenmarkise bietet zuverlässigen Sonnenschutz, da...
- ⭐ ROBUSTES MATERIAL – Die langlebige Außenmarkise besitzt ein 280 g/m² starkes...
- ZUVERLÄSSIGER ELEKTRISCHER SONNENSCHUTZ: Dank der mitgelieferten Fernbedienung spendet unsere...
- KOMPLETT VORMONTIERT: Kein lästiger Zusammenbau von Einzelteilen notwendig und zusätzliche...
- LANGLEBIGE ALUMINIUMKASSETTE: Die robuste Vollkassette schützt Gelenkarme, Markisentuch und...
- STABILE GELENKARME: Mit doppelter Stahlseilführung für reibungsloses Ein- und Ausfahren.
- Einfache Bedienung & Präziser Sonnenschutz: Genießen Sie maximalen Komfort mit der markise...
- Robuste Aluminium-Konstruktion & Windstabilität: Unsere Gelenkarmmarkise von HOMEDEMO ist aus...
- Hochwertiges & Schützendes Markisentuch: Das dichte Polyestergewebe (280 g/m²) mit...
- Vielseitige Anwendung im Innen- & Außenbereich: Diese vielseitige Gelenkarmmarkise ist die ideale...
- ZUVERLÄSSIGER ELEKTRISCHER SONNENSCHUTZ: Dank der mitgelieferten Fernbedienung spendet unsere...
- KOMPLETT VORMONTIERT: Kein lästiger Zusammenbau von Einzelteilen notwendig und zusätzliche...
- LANGLEBIGE ALUMINIUMKASSETTE: Die robuste Vollkassette schützt Gelenkarme, Markisentuch und...
- STABILE GELENKARME: Mit doppelter Stahlseilführung für reibungsloses Ein- und Ausfahren.
- ZUVERLÄSSIGER SONNENSCHUTZ: Genießen Sie automatisierten Komfort, durch die integrierte...
- SMART HOME INTEGRATION: Der eingebaute Wi-Fi Motor sorgt für eine reibungslose Steuerung per...
- KOMPLETT VORMONTIERT: Die Markise erhalten Sie komplett vormontiert! Damit sparen Sie sich den...
- STABILE GELENKARME: Dank der doppelten Stahlseilführung gelingt das Ein- und Ausfahren der Markise...
Wichtige Kaufkriterien für eine elektrische Markise
Breite und Ausfall
Die Markisenbreite bestimmt, welcher Bereich entlang der Fassade abgedeckt wird. Der Ausfall beschreibt dagegen, wie weit die Markise nach vorne ausgefahren werden kann. Beide Werte sollten zum tatsächlichen Schattenbedarf passen. Eine sehr breite Markise mit geringem Ausfall kann beispielsweise für eine tiefe Terrasse ungeeignet sein.
Vor dem Kauf sollten Wand, Türen, Fenster, Regenrohre, Außenleuchten und andere Hindernisse genau ausgemessen werden. Bei großen Markisen ist es sinnvoll, nicht ausschließlich die gewünschte Schattenfläche, sondern ebenfalls den Verlauf der Sonne zu berücksichtigen.
Elektromotor
Der Motor ist eines der entscheidenden Bauteile einer elektrischen Markise. Er muss auf Größe und Gewicht der Anlage abgestimmt sein. Hochwertige Rohrmotoren arbeiten vergleichsweise leise und verfügen normalerweise über Endpositionen, durch die der Motor erkennt, wann die Markise vollständig ein- beziehungsweise ausgefahren ist.
Bei der Auswahl sollte außerdem berücksichtigt werden, wie die Bedienung erfolgen soll. Ein einfacher kabelgebundener Motor kann genügen, wenn lediglich ein Wandschalter benötigt wird. Wer Funksteuerung, Wettersensoren oder Smart-Home-Funktionen verwenden möchte, benötigt ein entsprechend kompatibles System.
Markisentuch
Das Markisentuch ist dauerhaft UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und zumindest zeitweise Feuchtigkeit ausgesetzt. Eine gute Stoffqualität wirkt sich deshalb erheblich auf die Lebensdauer aus. Hochwertige Markisentücher sollten farbbeständig, ausreichend robust und für den dauerhaften Außeneinsatz geeignet sein.
Auch die Farbe beeinflusst die Wirkung. Helle Stoffe wirken freundlich und lassen unter der Markise mehr Licht zu. Dunklere Stoffe erzeugen häufig einen intensiveren Schatten. Entscheidend ist jedoch vor allem die Qualität des Gewebes und dessen UV-Schutz.
Gestell und Gelenkarme
Das Gestell muss das Gewicht des Markisentuchs tragen und gleichzeitig die auftretenden Kräfte aufnehmen. Häufig kommt pulverbeschichtetes Aluminium zum Einsatz, da es vergleichsweise leicht und korrosionsbeständig ist.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Gelenkarme. Sie halten das ausgefahrene Tuch unter Spannung. Stabile Federn beziehungsweise Zugmechanismen und sauber verarbeitete Gelenke sind insbesondere bei großen Markisen wichtig.
Neigungswinkel
Der Neigungswinkel beeinflusst sowohl die Schattenwirkung als auch das Verhalten bei leichter Feuchtigkeit. Viele Markisen lassen sich innerhalb eines bestimmten Bereiches einstellen. Besonders bei tief stehender Sonne kann ein stärker geneigtes Markisentuch sinnvoll sein.
Wind- und Sonnensensor
Ein Windsensor kann eine elektrische Markise automatisch einfahren, wenn eine bestimmte Belastung erkannt wird. Dies ist eine sinnvolle Komfort- und Schutzfunktion, ersetzt allerdings nicht die Beachtung der Herstellerangaben und Wetterlage.
Ein Sonnensensor funktioniert in umgekehrter Richtung. Bei starker Sonneneinstrahlung kann die Markise automatisch ausgefahren werden. Dadurch werden Terrasse und angrenzende Fensterflächen beschattet, auch wenn gerade niemand zu Hause ist.
Notkurbel
Einige elektrische Markisen verfügen über eine Möglichkeit zur manuellen Bedienung bei Stromausfall oder Motorproblemen. Eine solche Notkurbel kann praktisch sein, wenn die Markise trotz fehlender Stromversorgung eingefahren werden muss.
Montagematerial
Die Qualität einer Markise hilft wenig, wenn die Befestigung ungeeignet ist. Welche Dübel, Anker und Konsolen erforderlich sind, hängt vom Untergrund ab. Massive Betonwände stellen andere Anforderungen als Mauerwerk oder gedämmte Fassaden.
Insbesondere bei Wärmedämmverbundsystemen sollte die Befestigung sorgfältig geplant werden, damit Lasten zuverlässig in den tragfähigen Untergrund eingeleitet werden und keine unnötigen Wärmebrücken oder Schäden entstehen.
Beliebte elektrische Markisen und Hersteller
| Name / Produktserie | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Elektrische Gelenkarmmarkisen | Angerer | ca. 500 bis 1.500 Euro | Markisen für Balkon und Terrasse in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, teilweise mit elektrischem Antrieb erhältlich. |
| Elektrische Kassettenmarkisen | Warema | ca. 1.500 bis über 4.000 Euro | Hochwertige Sonnenschutzsysteme mit umfangreichen Ausstattungs- und Steuerungsmöglichkeiten. |
| Terrassenmarkisen | Markilux | ca. 1.500 bis über 5.000 Euro | Premium-Markisen mit zahlreichen Stoffen, Größen, Motorisierungen und optionalen Komfortfunktionen. |
| Elektrische Markisen | vidaXL | ca. 250 bis 800 Euro | Preisorientierte Markisen in unterschiedlichen Abmessungen, darunter verschiedene motorisierte Ausführungen. |
| Elektrische Gelenkarmmarkisen | Outsunny | ca. 250 bis 900 Euro | Markisen für Balkon und Terrasse in unterschiedlichen Breiten und Ausstattungsvarianten. |
Elektrische Markise richtig montieren
Die Montage einer großen Markise sollte nicht unterschätzt werden. Aufgrund des Eigengewichts und der erheblichen Hebelkräfte im ausgefahrenen Zustand müssen die Konsolen sicher mit einem tragfähigen Gebäudeteil verbunden werden.
Vor der Montage muss deshalb zunächst festgestellt werden, aus welchem Material die Wand oder Decke besteht. Befestigungen in Beton unterscheiden sich beispielsweise von Befestigungen in Ziegelmauerwerk. Bei gedämmten Fassaden werden spezielle Befestigungssysteme benötigt.
Die Markise selbst sollte exakt ausgerichtet werden. Bereits geringe Abweichungen können dazu führen, dass das Tuch schief aufrollt oder Gelenkarme unterschiedlich belastet werden. Aufgrund des hohen Gewichts größerer Markisen werden für die Montage normalerweise mehrere Personen benötigt.
Auch der elektrische Anschluss muss fachgerecht erfolgen. Bei fest installierten 230-Volt-Anlagen sollten Arbeiten an der Elektroinstallation einer entsprechend qualifizierten Elektrofachkraft überlassen werden.
Pflege und Wartung einer elektrischen Markise
Eine Markise benötigt vergleichsweise wenig Wartung, sollte aber regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Blätter, Staub und andere lose Verschmutzungen können mit einer weichen Bürste entfernt werden. Flecken auf dem Stoff lassen sich je nach Herstellerhinweisen häufig mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel behandeln.
Besonders wichtig ist, dass ein feuchtes Markisentuch nicht über längere Zeit eingerollt bleibt. Musste die Markise wegen eines plötzlichen Regenschauers nass eingefahren werden, sollte sie bei nächster Gelegenheit wieder vollständig ausgefahren und getrocknet werden. Dadurch lässt sich das Risiko von Stockflecken und unangenehmen Gerüchen reduzieren.
Gelenke, Befestigungspunkte und Schraubverbindungen sollten gelegentlich kontrolliert werden. Bei auffälligen Geräuschen, schwergängigen Gelenkarmen oder einem schief aufrollenden Tuch sollte die Ursache überprüft werden, bevor die Markise weiter regelmäßig verwendet wird.
Elektrische Markise nachrüsten
Viele vorhandene Kurbelmarkisen lassen sich grundsätzlich mit einem Rohrmotor nachrüsten. Ob dies möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt jedoch von der jeweiligen Tuchwelle, Markisenkonstruktion und Größe ab.
Bei der Nachrüstung wird der passende Elektromotor normalerweise in die vorhandene Welle eingebaut. Zusätzlich muss eine Stromversorgung geschaffen werden. Je nach System kommen ein Wandschalter, eine Funksteuerung oder weitere Automatikkomponenten hinzu.
Bei einer älteren Markise sollte vor einer Motorisierung geprüft werden, ob Gestell, Gelenkarme und Tuch überhaupt noch in ausreichend gutem Zustand sind. Eine aufwendige Nachrüstung lohnt sich weniger, wenn kurz darauf ohnehin weitere wesentliche Komponenten ersetzt werden müssten.
FAQ – häufige Fragen zur elektrischen Markise
Wie viel kostet eine elektrische Markise?
Die Preise unterscheiden sich erheblich. Kleinere und einfach ausgestattete Modelle können bereits für einige hundert Euro erhältlich sein. Hochwertige Kassettenmarkisen mit großer Breite, Markengewebe, Funkmotor, Sensoren und professioneller Montage können dagegen mehrere tausend Euro kosten. Zusätzlich zum Kaufpreis sollten gegebenenfalls Kosten für Befestigungsmaterial, Elektroanschluss und Montage berücksichtigt werden.
Kann eine vorhandene Markise elektrisch nachgerüstet werden?
Bei zahlreichen Kurbelmarkisen ist eine Nachrüstung mit einem Rohrmotor grundsätzlich möglich. Entscheidend sind Durchmesser und Konstruktion der Tuchwelle sowie die technischen Anforderungen des Motors. Vor dem Kauf eines Nachrüstsatzes sollte deshalb genau geprüft werden, ob dieser mit der vorhandenen Markise kompatibel ist.
Wie wird eine elektrische Markise angeschlossen?
Der Markisenmotor benötigt eine Stromversorgung. Abhängig vom Modell erfolgt die Steuerung anschließend über einen Wandschalter oder einen Funkempfänger. Bei fest angeschlossenen Anlagen sind die geltenden Anforderungen an Elektroinstallationen einzuhalten. Arbeiten am Stromnetz sollten von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Kann eine elektrische Markise bei Regen draußen bleiben?
Viele Markisentücher halten einen kurzen leichten Regenschauer aus, eine gewöhnliche Gelenkarmmarkise sollte jedoch nicht als dauerhaftes Regendach betrachtet werden. Ansammelndes Wasser kann das Tuch und die Gelenkarme stark belasten. Bei stärkerem Regen sollte die Markise deshalb eingefahren werden. Wurde das Tuch feucht eingerollt, sollte es anschließend vollständig trocknen.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Bei einer normalen elektrischen Markise kann der Motor während eines Stromausfalls nicht betrieben werden. Manche Modelle besitzen eine zusätzliche Notkurbel oder eine andere manuelle Bedienmöglichkeit. Wer Wert darauf legt, die Markise auch ohne Strom bewegen zu können, sollte bereits beim Kauf auf diese Funktion achten.
Ist ein Windsensor sinnvoll?
Ein Windsensor ist insbesondere bei großen elektrischen Markisen eine sinnvolle Zusatzfunktion. Erkennt das System eine zu hohe Windbelastung, kann es die Markise automatisch einfahren. Das ist besonders praktisch, wenn niemand zu Hause ist. Vollständig auf eine automatische Steuerung verlassen sollte man sich dennoch nicht. Bei angekündigtem Sturm oder Unwetter ist eine vorsorglich eingefahrene Markise die sicherere Lösung.
Wie lange hält der Motor einer elektrischen Markise?
Die Lebensdauer hängt von Motorqualität, Größe der Markise, Nutzungshäufigkeit und korrekter Einstellung ab. Hochwertige Markisenmotoren sind auf viele Fahrzyklen ausgelegt und können bei normaler Nutzung über viele Jahre funktionieren. Ein zu schwach dimensionierter oder falsch eingestellter Motor kann dagegen stärker belastet werden.
Kann eine elektrische Markise per Smartphone gesteuert werden?
Bei entsprechend ausgestatteten Modellen ist eine Steuerung per Smartphone möglich. Dafür wird je nach System ein kompatibler Funkmotor, ein Gateway oder eine Smart-Home-Zentrale benötigt. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die Markise mit dem bereits vorhandenen Smart-Home-System kompatibel ist.
Wie groß sollte eine elektrische Markise sein?
Die optimale Größe hängt von der Fläche ab, die beschattet werden soll. Die Markise sollte nicht nur ungefähr so breit wie der Tisch oder die Sitzecke sein, sondern seitlich ausreichend Reserve besitzen. Außerdem muss der Ausfall groß genug sein, damit der Schatten auch bei schräg stehender Sonne den gewünschten Bereich erreicht. Eine genaue Messung vor dem Kauf ist deshalb besonders wichtig.
Benötigt eine elektrische Markise eine Genehmigung?
Bei einem eigenen Einfamilienhaus ist eine gewöhnliche Markise häufig ohne besonderen Aufwand montierbar, örtliche Vorgaben können jedoch unterschiedlich sein. Bei Mietwohnungen darf eine dauerhafte Veränderung an Fassade oder Balkon normalerweise nicht einfach ohne Zustimmung vorgenommen werden. Auch in einer Wohnungseigentümergemeinschaft können Vorgaben zur Fassadengestaltung bestehen. Vor einer festen Montage sollte dies entsprechend geklärt werden.
Elektrische Markise Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Elektrische Markise Test bei test.de |
| Öko-Test | Elektrische Markise Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Elektrische Markise bei konsument.at |
| gutefrage.net | Elektrische Markise bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Elektrische Markise bei Youtube.com |
Elektrische Markise Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. elektrischen Markisen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Elektrische Markise Testsieger präsentieren können.
Elektrische Markise Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Elektrische Markise Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur elektrischen Markise
Eine elektrische Markise ist eine komfortable Lösung für alle, die Terrasse oder Balkon regelmäßig beschatten möchten und dabei nicht jedes Mal eine Handkurbel verwenden wollen. Insbesondere bei großen Markisen ist der elektrische Antrieb ein erheblicher Komfortgewinn. Innerhalb kurzer Zeit kann eine große Schattenfläche geschaffen oder wieder freigegeben werden.
Bei der Auswahl kommt es jedoch nicht allein auf den Motor an. Größe, Ausfall, Stoffqualität, Gestell, Gelenkarme und insbesondere die sichere Befestigung sind mindestens genauso wichtig. Wer seine Markise an einer ungeschützten Fassade montieren möchte, kann von einer Kassettenmarkise profitieren, da das Tuch und die Mechanik im eingefahrenen Zustand besser gegen Witterung und Verschmutzung geschützt werden. Eine offene Gelenkarmmarkise kann dagegen eine preiswerte Alternative sein, wenn bereits ein ausreichender Dachüberstand vorhanden ist.
Zusätzliche Funktionen wie Funkfernbedienung, Sonnenautomatik, Windsensor oder Smart-Home-Anbindung können den Bedienkomfort weiter erhöhen. Besonders ein geeigneter Windwächter ist bei größeren Anlagen interessant, weil eine ausgefahrene Markise eine beträchtliche Windangriffsfläche besitzt. Trotzdem sollte die Markise bei angekündigtem Sturm vorsorglich eingefahren werden.
Entscheidend für eine lange Lebensdauer sind eine fachgerechte Montage und ein vernünftiger Umgang. Das Tuch sollte nicht dauerhaft nass eingerollt werden, Gelenke und Befestigungen sollten gelegentlich kontrolliert und die Anlage bei starkem Wind eingefahren werden. Werden diese Punkte berücksichtigt, kann eine hochwertige elektrische Markise über viele Jahre einen komfortablen Sonnenschutz bieten und Terrasse oder Balkon deutlich angenehmer nutzbar machen.
Zuletzt Aktualisiert am 17.08.2026
Letzte Aktualisierung am 18.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
