Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Glättbürste?
- Wie funktioniert eine Glättbürste?
- Vorteile einer Glättbürste
- Nachteile einer Glättbürste
- Glättbürsten Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Glättbürsten gibt es?
- Klassische elektrische Glättbürsten
- Glättbürsten mit Ionen-Technologie
- Keramik-Glättbürsten
- Runde Glättbürsten
- Warmluftbürsten mit Glättfunktion
- Kompakte Reise-Glättbürsten
- Dampf-Glättbürsten
- Welche Alternativen zur Glättbürste gibt es?
- Glätteisen
- Warmluftbürste
- Föhn und Rundbürste
- Breitzinkiger Kamm und Föhnaufsatz
- Chemische Haarglättung
- Keratinbehandlung
- Glättbürsten Bestseller Platz 5 – 10
- Wichtige Kaufkriterien für eine Glättbürste
- Temperaturbereich
- Temperaturregelung
- Aufheizzeit
- Borsten und Bürstenkopf
- Beschichtung
- Automatische Abschaltung
- Kabellänge und Drehgelenk
- Gewicht und Handhabung
- Beliebte Glättbürsten und bekannte Marken im Vergleich
- Welche Glättbürste passt zu welchem Haartyp?
- Feines und empfindliches Haar
- Normales und leicht gewelltes Haar
- Dickes und dichtes Haar
- Lockiges und krauses Haar
- Kurzes Haar
- Glättbürste richtig anwenden
- Pflege und Reinigung einer Glättbürste
- Häufige Fehler bei der Verwendung
- FAQ – häufige Fragen zur Glättbürste
- Ist eine Glättbürste schädlich für die Haare?
- Kann eine Glättbürste auf nassem Haar verwendet werden?
- Wie lange hält das Ergebnis einer Glättbürste?
- Welche Temperatur ist für eine Glättbürste ideal?
- Glättet eine Glättbürste genauso gut wie ein Glätteisen?
- Kann man mit einer Glättbürste Locken machen?
- Ist eine Glättbürste für kurze Haare geeignet?
- Wie oft darf eine Glättbürste verwendet werden?
- Braucht man trotz Ionen-Technologie einen Hitzeschutz?
- Warum werden die Haare trotz Glättbürste nicht glatt?
- Glättbürste Test bei Stiftung Warentest & Co
- Glättbürste Testsieger
- Glättbürste Stiftung Warentest
- Fazit zur Glättbürste
Eine Glättbürste ist für viele Menschen eine praktische Alternative zum klassischen Glätteisen, weil sie das tägliche Haarstyling deutlich vereinfachen kann und gleichzeitig die gewohnte Bewegung einer normalen Haarbürste mit der Wirkung beheizter Stylingflächen verbindet, sodass sich widerspenstige, wellige oder krause Haare häufig in kurzer Zeit sichtbar glätten lassen, ohne dass jede einzelne Strähne mühsam zwischen zwei Heizplatten gelegt werden muss. Gerade morgens, wenn wenig Zeit zur Verfügung steht, kann eine elektrische Glättbürste dabei helfen, Frizz zu reduzieren, abstehende Haare zu bändigen und dem Haar ein gepflegtes, gleichmäßiges Erscheinungsbild zu verleihen. Moderne Modelle bieten unterschiedliche Temperaturstufen, ionisierende Funktionen, keramikbeschichtete Borsten und automatische Sicherheitsabschaltungen, wodurch sie sich an verschiedene Haartypen und Stylinggewohnheiten anpassen lassen. Dennoch ist nicht jede Glättbürste für jede Haarstruktur gleichermaßen geeignet, denn feines, empfindliches Haar benötigt eine andere Temperatur und Borstenanordnung als kräftiges, sehr dichtes oder stark gelocktes Haar. Wer ein passendes Modell auswählen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Preis oder das äußere Design achten, sondern auch auf Temperaturbereich, Aufheizzeit, Bürstenform, Kabellänge, Beschichtung, Sicherheitsfunktionen und Bedienkomfort. In diesem ausführlichen Glättbürsten-Ratgeber erfahren Sie, wie eine Glättbürste funktioniert, für welche Haare sie geeignet ist, welche Varianten angeboten werden, worin die wichtigsten Vor- und Nachteile liegen und welche Merkmale beim Kauf besonders relevant sind.
- Haarbürste und Haarglätter in nur einem Produkt für eine reduzierte Stylingzeit
- Hochwertige keramikbeschichtete Borsten für ein Glätten der Haare in nur einem Zug
- Antistatische Beschichtung für geschmeidiges und glattes Haar, Kühle Borstenenden
- Für alle Haartypen geeignet, 3 Temperatureinstellungen (150/190/230 °C), 30 Sekunden Aufheizzeit
Was ist eine Glättbürste?
Eine Glättbürste ist ein elektrisches Haarstylinggerät, das äußerlich an eine normale Haarbürste erinnert, im Inneren jedoch mit beheizbaren Elementen ausgestattet ist. Die Borsten oder Zinken werden je nach Modell direkt oder indirekt erwärmt. Beim langsamen Durchbürsten der Haare verteilt sich die Wärme über die Haarsträhnen und kann deren natürliche Wellenstruktur vorübergehend glätten. Dadurch verbindet das Gerät die entwirrende Wirkung einer Bürste mit der formenden Wirkung von Hitze.
Im Gegensatz zu einem Glätteisen werden die Haare nicht fest zwischen zwei heißen Platten eingeklemmt. Stattdessen gleiten die beheizten Borsten durch das Haar. Diese Arbeitsweise kann das Styling schneller und unkomplizierter machen, da größere Haarpartien gleichzeitig bearbeitet werden können. Das Ergebnis fällt häufig natürlicher und voluminöser aus als bei einem Glätteisen. Während ein Glätteisen oft ein sehr glattes und flaches Finish erzeugt, bleibt bei einer Glättbürste meist mehr Volumen am Haaransatz erhalten.
Viele Modelle besitzen eine Keramikbeschichtung. Keramik soll die Wärme gleichmäßiger verteilen und besonders heiße Stellen vermeiden. Einige Geräte arbeiten zusätzlich mit Ionen-Technologie. Dabei werden negativ geladene Ionen abgegeben, die statische Aufladung reduzieren und fliegende Haare bändigen können. Das Haar wirkt dadurch im Idealfall glatter, glänzender und weniger trocken.
Eine Glättbürste eignet sich vor allem für trockenes, entwirrtes Haar. Nur ausdrücklich als Warmluft- oder Nass-Trocken-Bürste gekennzeichnete Geräte dürfen bei feuchtem Haar eingesetzt werden. Eine herkömmliche elektrische Glättbürste sollte niemals auf nassem Haar verwendet werden, weil die starke Hitze das wassergefüllte Haar besonders stark belasten und schädigen kann.
Wie funktioniert eine Glättbürste?
Nach dem Einschalten werden die Heizelemente im Bürstenkopf auf die gewählte Temperatur gebracht. Abhängig vom Modell dauert das Aufheizen etwa eine halbe Minute bis mehrere Minuten. Anschließend wird das trockene Haar in mehrere Partien unterteilt. Die Bürste wird langsam vom Ansatz in Richtung Spitzen geführt. Damit die beheizten Bereiche ausreichend Kontakt mit dem Haar erhalten, sollten die Strähnen nicht zu dick sein.
Die Wärme lockert kurzfristig die Wasserstoffbrückenbindungen in der Haarstruktur. Diese Bindungen beeinflussen unter anderem, ob das Haar glatt, wellig oder lockig erscheint. Während die Haare unter Wärmeeinwirkung in eine glattere Form gebracht werden, ordnen sich die Bindungen neu. Das Ergebnis hält meist bis zum nächsten Waschen oder bis starker Feuchtigkeitseinwirkung an.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann sich das Haar schneller wieder wellen oder kräuseln. Ein geeignetes Anti-Frizz-Produkt kann die Haltbarkeit des Stylings verbessern. Dennoch ersetzt eine Glättbürste keine dauerhafte chemische Haarglättung. Sie formt das Haar lediglich vorübergehend.
Vorteile einer Glättbürste
Ein wesentlicher Vorteil ist die einfache Bedienung. Personen, die mit einem Glätteisen nur schwer zurechtkommen, empfinden die bürstenähnliche Bewegung häufig als intuitiver. Das Haar kann nahezu wie mit einer normalen Bürste bearbeitet werden. Dadurch lässt sich das Styling meist schnell in den Alltag integrieren.
Da größere Haarpartien auf einmal erfasst werden, kann die Anwendung bei mittellangem und langem Haar weniger Zeit beanspruchen. Besonders leicht gewelltes, frizziges oder voluminöses Haar lässt sich häufig innerhalb weniger Minuten sichtbar glätten und ordnen.
Ein weiterer Vorteil ist das vergleichsweise natürliche Ergebnis. Das Haar wird geglättet, liegt aber nicht zwingend vollkommen flach am Kopf an. Dadurch bleiben Bewegung und Ansatzvolumen besser erhalten. Dies ist vor allem für Personen interessant, denen das Ergebnis eines klassischen Glätteisens zu streng oder zu platt erscheint.
Viele Glättbürsten verfügen über Schutzborsten oder kühl bleibende Spitzen. Diese reduzieren das Risiko, die Kopfhaut direkt mit den heißen Flächen zu berühren. Vollständig ausgeschlossen sind Verbrennungen allerdings nicht. Deshalb sollte auch mit einer Glättbürste vorsichtig gearbeitet werden.
Nachteile einer Glättbürste
Eine Glättbürste erreicht bei sehr lockigem, stark krausem oder besonders widerspenstigem Haar nicht immer das gleiche Ergebnis wie ein leistungsstarkes Glätteisen. Teilweise müssen einzelne Partien mehrfach gebürstet werden. Dies verlängert die Anwendung und erhöht die Hitzebelastung.
Sehr kurze Haare lassen sich mit breiten Bürstenköpfen nur schwer erfassen. Auch das gezielte Glätten direkt am Haaransatz oder an den Konturen ist oft weniger präzise als mit schmalen Glätteisenplatten. Für kurze Ponys, feine Strähnen oder detailreiche Stylings kann daher ein kompakteres Gerät geeigneter sein.
Darüber hinaus bleibt Hitze grundsätzlich eine Belastung für das Haar. Selbst bei Keramikbeschichtung und Ionen-Technologie kann eine zu hohe Temperatur zu Trockenheit, Spliss oder Haarbruch führen. Ein Hitzeschutzprodukt und eine zum Haartyp passende Temperatur sind deshalb unverzichtbar.
Einige günstige Modelle haben ungleichmäßig beheizte Borsten, ein schweres Gehäuse oder schlecht erreichbare Bedienelemente. Wird die Temperatur während der Anwendung versehentlich verstellt, kann dies störend sein. Auch ein zu kurzes oder unbewegliches Kabel beeinträchtigt den Komfort.
Glättbürsten Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Glättbürsten gibt es?
Klassische elektrische Glättbürsten
Die klassische elektrische Glättbürste besitzt einen flachen oder leicht gewölbten Bürstenkopf mit beheizbaren Borsten. Sie wird ausschließlich auf trockenem Haar verwendet und eignet sich vor allem zum Glätten, Entwirren und Reduzieren von Frizz. Die Bedienung ähnelt einer gewöhnlichen Paddelbürste. Das Gerät wird am Haaransatz angesetzt und langsam bis zu den Spitzen geführt.
Diese Bauart ist besonders für mittellanges bis langes Haar geeignet. Durch die große Bürstenfläche können breite Haarpartien bearbeitet werden. Bei sehr dichtem Haar ist es dennoch sinnvoll, das Haar in mehrere Ebenen zu unterteilen. Wird nur über die äußere Haarschicht gebürstet, bleiben darunterliegende Partien häufig wellig.
Klassische Modelle unterscheiden sich vor allem beim Temperaturbereich. Einfache Geräte arbeiten teilweise mit nur einer fest eingestellten Temperatur. Hochwertigere Varianten bieten mehrere Stufen oder eine stufenlose Regelung. Eine variable Temperatur ist sinnvoll, weil feines Haar deutlich weniger Hitze benötigt als kräftiges oder stark gewelltes Haar.
Glättbürsten mit Ionen-Technologie
Glättbürsten mit Ionen-Technologie sollen zusätzlich zur Wärme statische Aufladung reduzieren. Beim Bürsten werden negativ geladene Ionen freigesetzt. Diese können positiv geladene Teilchen auf der Haaroberfläche ausgleichen und dadurch fliegende Haare sowie Frizz verringern.
Das Haar wirkt nach der Anwendung häufig glänzender und geschmeidiger. Die Ionen-Technologie ist insbesondere bei trockenem, elektrisch aufgeladenem oder zu Frizz neigendem Haar interessant. Sie ersetzt jedoch keine ausreichende Haarpflege. Bei stark geschädigtem oder sehr porösem Haar bleiben geeignete Pflegeprodukte und regelmäßiges Spitzenschneiden notwendig.
Die Qualität der Ionenfunktion ist von außen nur schwer zu beurteilen. Ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung bedeutet nicht automatisch, dass jedes Gerät die gleiche Wirkung erzielt. Deshalb sollten Verarbeitung, Temperaturregelung und Borstendesign ebenfalls in die Kaufentscheidung einbezogen werden.
Keramik-Glättbürsten
Keramik-Glättbürsten besitzen Borsten, Heizflächen oder Platten mit einer keramischen Beschichtung. Diese Beschichtung soll die Wärme gleichmäßig verteilen. Dadurch werden einzelne überhitzte Stellen vermieden, die das Haar punktuell stark belasten könnten.
Eine glatte Keramikoberfläche kann außerdem dafür sorgen, dass die Haare leichter durch die Bürste gleiten. Dies reduziert Ziehen und Hängenbleiben. Besonders bei langem oder empfindlichem Haar ist eine hochwertige, sauber verarbeitete Beschichtung von Vorteil.
Mit der Zeit kann sich eine minderwertige Beschichtung abnutzen. Sichtbare Abplatzungen, raue Stellen oder scharfe Kanten sind ein Grund, das Gerät nicht mehr zu verwenden. Beschädigte Oberflächen können Haare aufrauen, einklemmen oder abbrechen.
Runde Glättbürsten
Runde Glättbürsten erinnern an eine beheizte Rundbürste. Sie werden nicht nur zum Glätten eingesetzt, sondern können den Haarspitzen auch Schwung verleihen. Je nach Drehbewegung lassen sich die Spitzen nach innen oder außen formen. Am Haaransatz kann eine runde Bürste außerdem mehr Volumen erzeugen.
Die Anwendung erfordert etwas mehr Übung als bei einer flachen Bürste. Wird eine zu große Haarsträhne um den Bürstenkörper gewickelt, kann sie sich verfangen. Das Haar sollte deshalb sauber abgeteilt und nur locker um die Bürste geführt werden.
Runde Glättbürsten eignen sich gut für Bobfrisuren, schulterlanges Haar und gestufte Schnitte. Für sehr lange und stark lockige Haare ist eine flache Bürste häufig effizienter, da sie größere Partien kontrollierter erfasst.
Warmluftbürsten mit Glättfunktion
Eine Warmluftbürste arbeitet nicht nur mit einem erhitzten Bürstenkörper, sondern bläst warme Luft durch Öffnungen im Bürstenkopf. Einige Modelle dürfen auf handtuchtrockenem Haar verwendet werden und kombinieren Trocknen und Stylen. Die Gebrauchsanweisung muss dabei unbedingt beachtet werden.
Warmluftbürsten können Zeit sparen, da kein separater Föhn erforderlich ist. Das Ergebnis ist meist voluminöser und weniger glatt als bei einer elektrischen Glättbürste mit direkter Kontakthitze. Sie eignen sich deshalb vor allem für Personen, die ein weiches Föhnstyling bevorzugen.
Bei sehr nassem Haar dauert das Trocknen mit einer Bürste oftmals lange. Sinnvoll ist es, die Haare zunächst an der Luft oder mit einem Föhn teilweise trocknen zu lassen. So wird die Stylingdauer verkürzt und das Haar nicht unnötig lange erwärmt.
Kompakte Reise-Glättbürsten
Reise-Glättbürsten besitzen einen kleineren Bürstenkopf und ein geringeres Gewicht. Manche Modelle arbeiten mit einem Akku, andere mit einem kurzen Netzkabel. Sie lassen sich platzsparend transportieren und eignen sich zum Auffrischen der Frisur unterwegs.
Die kompakte Bauweise bringt allerdings Einschränkungen mit sich. Kleine Geräte benötigen bei langen oder dichten Haaren mehr Zeit. Akkuvarianten erreichen teilweise eine geringere Höchsttemperatur und müssen regelmäßig geladen werden. Vor einer Reise sollte geprüft werden, ob das Gerät für die jeweilige Netzspannung geeignet ist.
Für kurze Haare, einen Pony oder einzelne Problemzonen kann eine kleine Glättbürste sogar praktischer sein als ein großes Modell. Sie ermöglicht eine präzisere Führung an den Konturen und ist leichter zu kontrollieren.
Dampf-Glättbürsten
Dampf-Glättbürsten geben während des Stylings eine geringe Menge Wasserdampf ab. Der Dampf soll das Haar geschmeidiger machen und das Glätten erleichtern. Je nach Modell befindet sich ein kleiner Wassertank im Griff oder Bürstenkopf.
Die Verwendung erfordert eine sorgfältige Reinigung, da sich im Tank und in den Dampfdüsen Kalk ablagern kann. Häufig wird destilliertes oder entmineralisiertes Wasser empfohlen. Die Angaben des Herstellers sind entscheidend.
Eine Dampf-Glättbürste ist nicht automatisch schonender als jede andere Variante. Auch hier wirken hohe Temperaturen auf das Haar. Die Kombination aus Dampf und Hitze kann bei falscher Anwendung empfindliches Haar belasten. Deshalb sollte mit niedriger Temperatur begonnen werden.
Welche Alternativen zur Glättbürste gibt es?
Glätteisen
Das Glätteisen ist die bekannteste Alternative. Es besitzt zwei beheizte Platten, zwischen denen einzelne Haarsträhnen hindurchgezogen werden. Dadurch entsteht ein sehr glattes und gleichmäßiges Ergebnis. Besonders bei kräftigem, krausem oder stark gelocktem Haar kann ein Glätteisen effektiver sein als eine Bürste.
Allerdings wird das Haar dabei stärker zusammengedrückt. Bei falscher Anwendung können Knicke entstehen. Außerdem erfordert das Styling meist mehr Zeit, da kleinere Strähnen bearbeitet werden müssen. Die Platten liegen direkt am Haar an, weshalb eine zu hohe Temperatur besonders schädlich sein kann.
Warmluftbürste
Eine Warmluftbürste verbindet Föhn und Bürste. Sie eignet sich zum Trocknen, Glätten, Formen und Volumengeben. Das Ergebnis wirkt meist weich und natürlich. Wer keine vollkommen glatten Haare benötigt, sondern vor allem Frizz reduzieren und die Frisur ordnen möchte, findet in einer Warmluftbürste eine flexible Alternative.
Die Anwendung kann anfangs etwas Übung erfordern. Bei sehr langen Haaren besteht die Gefahr, dass sich einzelne Strähnen um eine Rundbürste wickeln. Flache Warmluftbürsten sind leichter zu führen, erzeugen jedoch weniger Schwung.
Föhn und Rundbürste
Das klassische Föhnstyling mit einer Rundbürste ermöglicht sehr individuelle Ergebnisse. Das Haar kann geglättet, am Ansatz angehoben oder an den Spitzen geformt werden. Professionelle Friseure erzielen mit dieser Methode oft ein besonders glänzendes und voluminöses Finish.
Für die Anwendung zu Hause sind jedoch Koordination und Übung erforderlich. Föhn und Bürste müssen gleichzeitig geführt werden. Bei langem, dickem Haar kann das Styling relativ lange dauern. Ein Hitzeschutz ist auch bei dieser Methode empfehlenswert.
Breitzinkiger Kamm und Föhnaufsatz
Bei lockigem oder krausem Haar kann ein Föhn mit Kammaufsatz verwendet werden. Der Aufsatz zieht die Haare während des Trocknens auseinander und glättet sie. Diese Methode wird häufig als Vorbereitung für ein anschließendes Styling genutzt.
Das Haar wird dadurch nicht immer vollständig glatt, lässt sich anschließend aber leichter mit Glätteisen oder Glättbürste bearbeiten. Wichtig ist eine moderate Temperatur, damit Haare und Kopfhaut nicht überhitzen.
Chemische Haarglättung
Eine chemische Haarglättung verändert die Haarstruktur längerfristig. Sie wird meist im Friseursalon durchgeführt und kann mehrere Wochen oder Monate halten. Im Vergleich zu einer Glättbürste ist das Ergebnis dauerhafter, der Eingriff in die Haarstruktur jedoch wesentlich stärker.
Falsch angewendete chemische Produkte können zu Haarbruch, trockenen Längen oder Kopfhautreizungen führen. Die Behandlung sollte deshalb professionell durchgeführt werden. Nachwachsendes Haar besitzt weiterhin die natürliche Struktur und muss später erneut behandelt oder anderweitig gestylt werden.
Keratinbehandlung
Eine Keratinbehandlung soll das Haar glatter, glänzender und weniger frizzig machen. Dabei werden spezielle Produkte aufgetragen und mit Hitze versiegelt. Das Ergebnis hält je nach Haarpflege mehrere Wochen oder Monate.
Die Behandlung ist deutlich teurer als der Kauf einer einfachen Glättbürste. Zudem unterscheiden sich Zusammensetzung und Qualität der verwendeten Produkte. Vor einer Behandlung sollte geklärt werden, welche Inhaltsstoffe verwendet werden und ob sie für den eigenen Haartyp geeignet sind.
Glättbürsten Bestseller Platz 5 – 10
- Haarbürste und Haarglätter in nur einem Produkt für eine reduzierte Stylingzeit
- Hochwertige keramikbeschichtete Borsten angereichert mit Keratin und Mandelöl für geschmeidiges...
- Ionen-Generator reduziert die statische Aufladung für geschmeidiges und glattes Haar
- Digitales Display mit 3 Temperatureinstellungen von 150-230°C (150/190/230)
- Haarglätter und Bürste 2 in 1: Die Verbindung eines Bürste und eines Glätteisens in dieser...
- Negative Ionen: Ausgestattet mit vier negativen Ionenemissionsöffnungen und einem ionischen...
- Verbrühungshemmende: Der glättbürste verfügt über einen revolutionären wärmeisolierte Schale...
- Einstellbare Temperature: Die Haarglätter ist mit 6 einstellbaren Temperatur 135℃ bis...
- 【Keramikbeschichtung & Schnellaufheizung】Diese Kabellose Glättbürste verfügt über eine...
- 【Negative Ionen & Anti-Brand】Die Kabellose Glättbürste setzt 200 Millionen negative Ionen...
- 【3 Temperatureinstellungen】Dieser Kabellose Glättbürste verfügt über drei Temperaturen...
- 【Langlebiger Akku & Ladestation】Diese Mini Haarglätter Bürste ist mit einem leistungsstarken...
- 🪮【Tragbare Bürste Glätten】Unser haarglätter bürste setzt viel negative Ionen frei, wenn...
- 🪮【Einstellbare Heizeinstellungen-3 Speed-Temperatur】Erhitzt in nur 20 sekunden mit 160 °C...
- 🪮【Kabelloses Design】Genießen sie die freiheit eines schnurlosen designs und verabschieden...
- 🪮【Wiederaufladbare und Langlebige Batterie】Haarglätter das schnelle aufladen mit einem...
- 2 IN 1 Glättbürste: Die Glättungsbürste kombiniert die Funktionen eines Haarglätters und eines...
- Schnelle und gleichmäßige Erwärmung: Haarglätter bürste Keramik zeichnet sich durch...
- Mehrere Temperatureinstellungen: Hair straightener brush hat einen Temperaturbereich von...
- Sicher und einfach zu benutzen: Elektrische haarbürste hair straightener Das Gehäuse der...
- 💖【HAARE HAARSCHONEND BÄNDIGEN】Ein guter Ionen-Haarglätter Bürste reduziert also die...
- 💖【NATÜRLICH GLATTHAAR, KEIN PLATTHAAR】Mit der Glättbürste behält mehr Volumen, der...
- 💖【IN 5 MINUTEN BIS ZUM PERFEKTEN LOOK】30s MCH-Heiztechnik sorgt für schnelle Erwärmung und...
- 💖【FÜR SCHNELLES GLÄTTEN DER HAARE EIN MUSS】Mit der Glättbürste von innen (die Borsten...
Wichtige Kaufkriterien für eine Glättbürste
Temperaturbereich
Der Temperaturbereich gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien. Feines, blondiertes oder strapaziertes Haar sollte mit möglichst niedrigen Temperaturen behandelt werden. Häufig reichen etwa 130 bis 160 Grad Celsius aus. Normales Haar kann meist bei ungefähr 160 bis 180 Grad Celsius gestylt werden. Kräftiges oder stark gewelltes Haar benötigt eventuell 180 bis 200 Grad Celsius.
Die höchste verfügbare Temperatur ist nicht automatisch die beste Einstellung. Ziel sollte immer sein, mit der niedrigsten wirksamen Temperatur zu arbeiten. Werden Haare erst bei 200 Grad glatt, sollte geprüft werden, ob dünnere Strähnen oder eine langsamere Bürstenbewegung bereits bei geringerer Hitze ausreichen.
Temperaturregelung
Eine Glättbürste mit mehreren Temperaturstufen lässt sich flexibler an unterschiedliche Haarbereiche anpassen. Empfindliche Spitzen können bei geringerer Temperatur bearbeitet werden, während kräftigere Partien am Hinterkopf etwas mehr Wärme benötigen.
Die Bedienelemente sollten so angeordnet sein, dass sie während der Anwendung nicht unbeabsichtigt gedrückt werden. Eine Tastensperre oder automatische Sperrfunktion ist besonders praktisch. Ein gut ablesbares Display erleichtert die Kontrolle der eingestellten Temperatur.
Aufheizzeit
Wer die Bürste täglich morgens verwendet, profitiert von einer kurzen Aufheizzeit. Moderne Geräte erreichen die gewünschte Temperatur teilweise bereits nach 30 bis 60 Sekunden. Eine Kontrollleuchte oder ein Signal zeigt an, wann das Gerät einsatzbereit ist.
Eine sehr schnelle Aufheizung sagt allein jedoch nichts über die Qualität aus. Wichtiger ist, dass die Temperatur während des Stylings stabil bleibt und nicht stark schwankt.
Borsten und Bürstenkopf
Die Borsten sollten das Haar gut erfassen, ohne es auszureißen. Modelle mit unterschiedlich langen Zinken entwirren und glätten häufig besonders effektiv. Außenliegende, kühl bleibende Schutzborsten können die Kopfhaut vor direktem Kontakt mit den Heizelementen schützen.
Ein großer Bürstenkopf eignet sich für lange und dichte Haare. Kleine Bürstenköpfe sind für kurze Haare und präzise Arbeiten besser geeignet. Bei sehr lockigem Haar sollten die Borsten ausreichend lang sein, um auch dickere Strähnen zu durchdringen.
Beschichtung
Keramik- und Turmalinbeschichtungen werden häufig eingesetzt, um die Wärme gleichmäßig zu verteilen und die Gleitfähigkeit zu verbessern. Die Oberfläche sollte glatt, robust und frei von scharfen Kanten sein.
Bei günstigen Geräten lohnt sich ein genauer Blick auf die Verarbeitung. Unebene Übergänge oder locker sitzende Borsten können Haare einklemmen. Eine hochwertige Beschichtung kann die Belastung reduzieren, ersetzt aber keinen Hitzeschutz.
Automatische Abschaltung
Eine automatische Sicherheitsabschaltung ist besonders wichtig, falls das Ausschalten einmal vergessen wird. Je nach Modell deaktiviert sich das Gerät nach etwa 30, 45 oder 60 Minuten. Diese Funktion reduziert Brandgefahr und unnötigen Stromverbrauch.
Trotz automatischer Abschaltung sollte die Glättbürste nach jeder Verwendung manuell ausgeschaltet, vom Stromnetz getrennt und auf einer hitzebeständigen Unterlage abgelegt werden.
Kabellänge und Drehgelenk
Ein ausreichend langes Kabel ermöglicht Bewegungsfreiheit, auch wenn sich die Steckdose nicht direkt am Spiegel befindet. Ein drehbares Kabelgelenk verhindert, dass sich das Kabel während der Anwendung verdreht.
Für Reisen kann ein abnehmbares Kabel oder ein Akkumodell praktisch sein. Akku-Glättbürsten sind allerdings häufig schwerer und haben eine begrenzte Laufzeit.
Gewicht und Handhabung
Eine schwere Bürste kann bei langen Styling-Sitzungen die Hand und das Handgelenk belasten. Der Griff sollte rutschfest sein und gut in der Hand liegen. Breite oder sehr glatte Griffe sind für kleine Hände teilweise schwer zu kontrollieren.
Auch die Position der Tasten spielt eine Rolle. Liegen sie genau dort, wo die Finger den Griff umfassen, kann die Temperatur versehentlich verstellt oder das Gerät ausgeschaltet werden.
Beliebte Glättbürsten und bekannte Marken im Vergleich
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|---|
| GHD Glide Hot Brush | GHD | etwa 130 bis 180 Euro | Hochwertige Glättbürste mit gleichmäßiger Temperatur, Ionen-Technologie und großem Bürstenkopf für mittellanges bis langes Haar. |
| Remington Keratin Protect CB7480 | Remington | etwa 35 bis 55 Euro | Breite Glättbürste mit Keramikbeschichtung, mehreren Temperaturstufen und vergleichsweise großer Stylingfläche. |
| Philips StyleCare Essential | Philips | etwa 30 bis 50 Euro | Einfach zu bedienende Bürste mit keramischer Beschichtung und Schutzborsten für ein schnelles Alltagsstyling. |
| BaByliss Liss Brush | BaByliss | etwa 45 bis 80 Euro | Elektrische Bürste mit Ionenfunktion, breitem Bürstenkopf und mehreren Temperaturstufen für unterschiedliche Haartypen. |
| Rowenta Power Straight | Rowenta | etwa 35 bis 60 Euro | Glättbürste mit dicht angeordneten Borsten, die sich besonders an kräftiges, widerspenstiges und lockiges Haar richtet. |
| Beurer HS 60 | Beurer | etwa 30 bis 45 Euro | Kompaktes Modell mit Ionenfunktion, regulierbarer Temperatur und Display für die tägliche Anwendung. |
| Revlon One-Step Style Booster | Revlon | etwa 40 bis 70 Euro | Warmluft-Stylingbürste, die das Haar trocknen, glätten und gleichzeitig voluminös formen kann. |
| TYMO Ring Hair Straightener Brush | TYMO | etwa 45 bis 75 Euro | Kammähnliche Glättbürste mit mehreren Temperaturstufen und schmalen Zinken für kontrolliertes Glätten. |
Die genannten Preise dienen lediglich der groben Orientierung. Je nach Händler, Lieferumfang, Modellgeneration und Angebotszeitraum können sie deutlich abweichen. Auch Produktbezeichnungen und technische Ausstattungen können sich verändern. Vor dem Kauf sollten deshalb die aktuellen Herstellerangaben geprüft werden.
Welche Glättbürste passt zu welchem Haartyp?
Feines und empfindliches Haar
Feines Haar reagiert schnell auf Hitze und kann bei zu hohen Temperaturen austrocknen oder abbrechen. Geeignet ist eine Glättbürste, die sich auf etwa 130 bis 150 Grad Celsius einstellen lässt. Eine gleichmäßige Keramikbeschichtung und eine präzise Temperaturregelung sind besonders wichtig.
Die Bürste sollte nur langsam einmal durch jede Strähne geführt werden. Mehrfaches Überbürsten derselben Stelle ist möglichst zu vermeiden. Ein leichter Hitzeschutz, der das Haar nicht beschwert, bietet zusätzlichen Schutz.
Normales und leicht gewelltes Haar
Normales, leicht gewelltes Haar lässt sich meist besonders gut mit einer Glättbürste bearbeiten. Temperaturen zwischen etwa 150 und 180 Grad Celsius reichen häufig aus. Ein breiter Bürstenkopf beschleunigt das Styling bei langen Haaren.
Das Ergebnis wirkt natürlich glatt, ohne das gesamte Volumen zu entfernen. Wer nur einzelne abstehende Partien oder Frizz bändigen möchte, muss nicht immer das komplette Haar bearbeiten.
Dickes und dichtes Haar
Dichtes Haar benötigt eine Bürste mit langen, stabilen Borsten. Der Bürstenkopf muss tief genug in die Strähnen eindringen, damit nicht nur die obere Haarschicht geglättet wird. Das Haar sollte in mehrere Abschnitte unterteilt werden.
Eine hohe Leistung und konstante Temperatur sind wichtig. Fällt die Temperatur bei jeder Strähne stark ab, verlängert sich die Anwendung. Dennoch sollte auch dickes Haar nicht automatisch mit der maximalen Temperatur behandelt werden.
Lockiges und krauses Haar
Bei lockigem Haar hängt das Ergebnis stark von der Lockenstruktur ab. Weiche, große Locken lassen sich häufig gut glätten. Sehr enge Locken oder stark krauses Haar benötigen mehr Zeit und eventuell eine höhere Temperatur.
Eine Glättbürste erzeugt hier oft ein voluminöses, gestrecktes Ergebnis, aber nicht zwingend eine vollständig spiegelglatte Oberfläche. Wer absolut glattes Haar möchte, kann die Bürste zur Vorbereitung verwenden und nur einzelne Partien anschließend mit einem Glätteisen nacharbeiten.
Kurzes Haar
Für kurzes Haar ist ein kleiner, schmaler Bürstenkopf sinnvoll. Große Paddelbürsten können kurze Strähnen kaum erfassen und lassen sich am Ansatz nicht präzise führen. Eine kompakte Glättbürste oder ein beheizter Glättkamm ist häufig besser geeignet.
Besondere Vorsicht ist in der Nähe der Ohren, Stirn und Kopfhaut erforderlich. Kurzes Haar bietet weniger Abstand zwischen heißer Bürstenfläche und Haut.
Glättbürste richtig anwenden
Vor der Anwendung müssen die Haare vollständig trocken sein, sofern der Hersteller nicht ausdrücklich die Verwendung auf feuchtem Haar erlaubt. Anschließend werden die Haare mit einer normalen Bürste entwirrt. Knoten sollten nicht mit der heißen Glättbürste herausgezogen werden.
Danach wird ein Hitzeschutzprodukt gleichmäßig in Längen und Spitzen verteilt. Das Produkt sollte vor dem Stylen kurz trocknen. Feuchte Rückstände können bei direkter Hitze verdampfen und das Haar zusätzlich belasten.
Das Haar wird in mehrere Partien geteilt. Je dichter und lockiger es ist, desto kleiner sollten die Abschnitte sein. Die Glättbürste wird unter oder über einer Strähne angesetzt und langsam in Richtung Spitzen geführt. Häufig verbessert sich der Kontakt, wenn die freie Hand die Strähne leicht spannt. Dabei darf die Hand nicht zu nah an die heißen Borsten gelangen.
Am Haaransatz sollte etwas Abstand zur Kopfhaut gehalten werden. Für mehr Volumen kann die Bürste zunächst leicht nach oben geführt werden. Für ein besonders glattes Ergebnis wird sie langsam und gleichmäßig nach unten gezogen.
Nach dem Styling sollten die Haare einige Minuten abkühlen. Erst danach werden sie endgültig in Form gelegt oder mit Haarspray fixiert. Wird das warme Haar sofort zusammengebunden, können Druckstellen entstehen.
Pflege und Reinigung einer Glättbürste
Vor jeder Reinigung muss das Gerät ausgeschaltet, vom Stromnetz getrennt und vollständig abgekühlt sein. Haare, die sich zwischen den Borsten angesammelt haben, können vorsichtig mit den Fingern oder einem schmalen Reinigungskamm entfernt werden.
Rückstände von Hitzeschutz, Haarspray oder Stylingcremes sollten regelmäßig beseitigt werden. Dazu eignet sich ein leicht angefeuchtetes, weiches Tuch. Wasser darf nicht in das Gehäuse, die Schalter oder elektrische Anschlüsse gelangen. Die Bürste sollte niemals unter fließendes Wasser gehalten oder vollständig eingetaucht werden.
Hartnäckige Rückstände lassen sich bei vielen Geräten mit einem minimal angefeuchteten Wattestäbchen entfernen. Zuvor sollte die Bedienungsanleitung geprüft werden. Aggressive Reinigungsmittel, Scheuermittel und harte Bürsten können die Beschichtung beschädigen.
Das Kabel sollte locker aufbewahrt und nicht eng um den Gerätegriff gewickelt werden. Starkes Knicken kann zu Kabelbruch führen. Für die Aufbewahrung eignet sich eine trockene, hitzegeschützte Stelle. Das Gerät sollte erst verstaut werden, wenn es vollständig abgekühlt ist.
Häufige Fehler bei der Verwendung
Ein häufiger Fehler ist das Glätten von noch feuchtem Haar. Bei einer klassischen Glättbürste kann dies zu starker thermischer Belastung führen. Ein knisterndes oder zischendes Geräusch ist ein deutliches Warnsignal.
Auch zu dicke Haarpartien führen zu ungleichmäßigen Ergebnissen. Die äußeren Haare werden erhitzt, während die inneren kaum Kontakt mit den Borsten haben. Dünnere Strähnen sind zwar etwas zeitaufwendiger, liefern aber ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Viele Anwender wählen sofort die höchste Temperatur, obwohl dies nicht erforderlich ist. Eine niedrigere Stufe ist meist schonender. Die ideale Temperatur muss schrittweise ermittelt werden.
Das Gerät zu schnell durch das Haar zu ziehen, kann ebenfalls problematisch sein. Die Wärme hat dann nicht genügend Zeit, die Strähne zu formen. Langsames, gleichmäßiges Bürsten ist meist effektiver als viele schnelle Wiederholungen.
FAQ – häufige Fragen zur Glättbürste
Ist eine Glättbürste schädlich für die Haare?
Eine Glättbürste arbeitet mit Hitze und kann die Haare deshalb grundsätzlich belasten. Wie stark die Belastung ausfällt, hängt vor allem von der Temperatur, der Häufigkeit der Anwendung, dem Zustand der Haare und der verwendeten Technik ab. Wer jeden Tag mit maximaler Temperatur arbeitet und dieselbe Strähne mehrfach bearbeitet, erhöht das Risiko für trockene Längen, Spliss und Haarbruch.
Schonender ist es, eine möglichst niedrige wirksame Temperatur zu wählen, das Haar vollständig trocknen zu lassen und vorher einen geeigneten Hitzeschutz aufzutragen. Außerdem sollte die Bürste nicht unnötig lange auf einer Stelle bleiben. Bei stark geschädigtem, gebleichtem oder brüchigem Haar empfiehlt es sich, die Anwendung deutlich zu reduzieren.
Kann eine Glättbürste auf nassem Haar verwendet werden?
Eine normale elektrische Glättbürste darf in der Regel ausschließlich auf trockenem Haar verwendet werden. Nasses Haar ist besonders empfindlich, weil sich Wasser im Inneren der Haarfaser befindet. Trifft starke Kontakthitze darauf, kann das Wasser sehr schnell verdampfen und die Haarstruktur schädigen.
Nur Modelle, die ausdrücklich als Nass-Trocken-Gerät oder Warmluftbürste gekennzeichnet sind, dürfen auf feuchtem Haar eingesetzt werden. Auch dann bedeutet feucht meist handtuchtrocken und nicht tropfnass. Die Herstellerangaben haben immer Vorrang.
Wie lange hält das Ergebnis einer Glättbürste?
Das Ergebnis hält normalerweise bis zur nächsten Haarwäsche. Bei manchen Haartypen bleibt es auch über Nacht sichtbar, sofern die Haare trocken bleiben und nicht stark gedrückt oder zusammengebunden werden. Luftfeuchtigkeit, Schweiß und Regen können dazu führen, dass natürliche Wellen oder Locken schneller zurückkehren.
Ein Anti-Frizz-Serum oder leichtes Haarspray kann die Haltbarkeit unterstützen. Sehr schwere Produkte sollten sparsam verwendet werden, weil sie das Haar beschweren und fettig wirken lassen können.
Welche Temperatur ist für eine Glättbürste ideal?
Die ideale Temperatur hängt vom Haartyp ab. Feines, behandeltes oder empfindliches Haar sollte meist nur mit etwa 130 bis 160 Grad Celsius gestylt werden. Normales Haar verträgt häufig 160 bis 180 Grad Celsius. Dickes oder sehr lockiges Haar kann unter Umständen 180 bis 200 Grad Celsius benötigen.
Diese Werte sind nur Richtwerte. Entscheidend ist der individuelle Haarzustand. Es ist sinnvoll, mit einer niedrigen Temperatur zu beginnen und sie nur dann schrittweise zu erhöhen, wenn das Ergebnis nicht ausreicht.
Glättet eine Glättbürste genauso gut wie ein Glätteisen?
Bei leicht gewelltem oder frizzigem Haar kann eine Glättbürste ein sehr gutes und gleichmäßiges Ergebnis erzielen. Das Haar wirkt glatt, gepflegt und bleibt häufig voluminöser als nach der Verwendung eines Glätteisens.
Bei stark gelocktem oder krausem Haar ist ein Glätteisen oft leistungsfähiger. Es presst jede Strähne zwischen zwei heißen Platten zusammen und erzeugt dadurch ein intensiveres, flacheres Glättergebnis. Die Glättbürste eignet sich in diesem Fall eher für ein natürlich geglättetes Finish oder als Vorbereitung.
Kann man mit einer Glättbürste Locken machen?
Mit einer flachen Glättbürste lassen sich normalerweise keine klar definierten Locken formen. Sie ist hauptsächlich zum Glätten und Bändigen gedacht. Leichte Schwünge an den Spitzen sind möglich, wenn die Bürste während des Durchziehens nach innen oder außen gedreht wird.
Eine runde beheizte Bürste oder Warmluft-Rundbürste ist für Wellen, Volumen und lockere Locken besser geeignet. Für stark definierte Locken bleiben Lockenstab oder Glätteisen die präzisere Wahl.
Ist eine Glättbürste für kurze Haare geeignet?
Ja, allerdings sollte der Bürstenkopf zur Haarlänge passen. Eine große Paddelbürste kann sehr kurze Haare kaum aufnehmen. Kompakte Glättbürsten, beheizte Kämme oder schmale Modelle sind besser geeignet.
Bei kurzen Haaren liegt die heiße Fläche näher an Kopfhaut, Ohren und Gesicht. Deshalb sollte besonders vorsichtig gearbeitet und eine niedrige Temperatur gewählt werden.
Wie oft darf eine Glättbürste verwendet werden?
Eine feste allgemeingültige Obergrenze gibt es nicht. Gesundes, kräftiges Haar verträgt gelegentliche Hitze meist besser als blondiertes, trockenes oder geschädigtes Haar. Eine tägliche Anwendung erhöht langfristig das Risiko für Feuchtigkeitsverlust und Haarbruch.
Sinnvoll ist es, hitzefreie Tage einzuplanen und die Haare nicht häufiger zu glätten als notwendig. Hält das Ergebnis über mehrere Tage, muss die Bürste nicht jeden Morgen erneut über alle Längen geführt werden. Oft reicht es, nur einzelne Partien aufzufrischen.
Braucht man trotz Ionen-Technologie einen Hitzeschutz?
Ja. Die Ionen-Technologie kann statische Aufladung und Frizz reduzieren, schützt das Haar aber nicht vollständig vor hohen Temperaturen. Ein Hitzeschutzprodukt bildet je nach Zusammensetzung einen leichten Film um die Haarfaser und kann die direkte Wärmebelastung verringern.
Der Hitzeschutz sollte zum Haartyp passen. Feines Haar benötigt leichte Sprays, während dickes oder trockenes Haar oft cremigere Produkte verträgt. Zu viel Produkt kann Rückstände auf der Bürste verursachen.
Warum werden die Haare trotz Glättbürste nicht glatt?
Bleiben die Haare wellig, kann dies mehrere Ursachen haben. Möglicherweise sind die Strähnen zu dick, die Temperatur ist zu niedrig oder die Bürste wird zu schnell durch das Haar gezogen. Auch stark feuchtes Raumklima und ungeeignete Stylingprodukte können das Ergebnis beeinträchtigen.
Das Haar sollte vollständig trocken und vorher entwirrt sein. Anschließend wird es sauber abgeteilt. Führt auch eine höhere, noch haarschonende Temperatur nicht zum gewünschten Ergebnis, ist der Haartyp möglicherweise besser für ein Glätteisen geeignet.
Glättbürste Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Glättbürste Test bei test.de |
| Öko-Test | Glättbürste Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Glättbürste bei konsument.at |
| gutefrage.net | Glättbürste bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Glättbürste bei Youtube.com |
Glättbürste Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Glättbürsten wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Glättbürste Testsieger präsentieren können.
Glättbürste Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Glättbürste Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur Glättbürste
Eine Glättbürste ist eine praktische Stylinglösung für alle, die ihre Haare schnell glätten, Frizz reduzieren und gleichzeitig ein natürliches Volumen erhalten möchten. Im Vergleich zu einem klassischen Glätteisen ist die Bedienung häufig einfacher, weil das Gerät ähnlich wie eine normale Haarbürste verwendet wird. Besonders leicht gewelltes, mittellanges oder langes Haar lässt sich mit einem passenden Modell innerhalb kurzer Zeit sichtbar ordnen und glätten.
Bei stark lockigem, krausem oder sehr dichtem Haar hängt das Ergebnis stärker von der Leistung, der Borstenlänge und der gewählten Temperatur ab. Eine Glättbürste kann solche Haarstrukturen deutlich strecken und beruhigen, erzeugt aber nicht immer die gleiche intensive Glätte wie ein Glätteisen. Dafür bleibt das Haar häufig beweglicher und wirkt weniger flach.
Beim Kauf sollte vor allem auf eine regulierbare Temperatur, eine hochwertige Beschichtung, stabile Schutzborsten, eine automatische Abschaltung und eine angenehme Handhabung geachtet werden. Ein gut ablesbares Display und ein drehbares Kabel erhöhen den Bedienkomfort. Die passende Bürstengröße richtet sich nach Haarlänge und Haardichte.
Entscheidend für eine möglichst schonende Anwendung ist nicht nur das Gerät selbst, sondern auch die richtige Technik. Das Haar muss vollständig trocken und entwirrt sein. Ein geeigneter Hitzeschutz sollte vor jeder Anwendung aufgetragen werden. Statt sofort die höchste Temperatur einzustellen, ist es besser, mit einer niedrigen Stufe zu beginnen und diese nur bei Bedarf zu erhöhen.
Wer diese Grundregeln beachtet und eine Glättbürste auswählt, die zum eigenen Haartyp passt, erhält ein vielseitiges Gerät für das schnelle Alltagsstyling. Eine gute Glättbürste kann den Zeitaufwand am Morgen reduzieren, abstehende Haare bändigen und ein gepflegtes Ergebnis erzeugen. Sie ersetzt nicht in jeder Situation ein Glätteisen oder eine professionelle Föhntechnik, stellt für viele Anwender jedoch einen sinnvollen Mittelweg zwischen einfacher Bürste und intensiver Hitzeformung dar.
Zuletzt Aktualisiert am 20.07.2026
Letzte Aktualisierung am 20.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
