Ein Hitzemelder ist ein wichtiges Sicherheitsgerät für Bereiche, in denen ein klassischer Rauchmelder schnell Fehlalarme auslösen würde oder aufgrund von Dampf, Staub, Kochdunst und normalen Rauchpartikeln nicht optimal geeignet ist, denn gerade in Küchen, Garagen, Werkstätten, Heizungsräumen, Waschkellern oder staubanfälligen Nebenräumen kann ein Hitzemelder gefährliche Temperaturanstiege erkennen und frühzeitig warnen, bevor sich ein Brand unkontrolliert ausbreitet.
Während Rauchmelder vor allem auf Rauchpartikel reagieren, arbeitet ein Hitzemelder temperaturbasiert. Er erkennt entweder das Überschreiten einer bestimmten Temperaturgrenze oder einen ungewöhnlich schnellen Temperaturanstieg. Dadurch eignet er sich besonders für Räume, in denen Rauch, Wasserdampf oder Staub regelmäßig auftreten, ohne dass tatsächlich Brandgefahr besteht. Genau dort können normale Rauchmelder störende Fehlalarme verursachen. Ein Hitzemelder ist deshalb keine vollständige Alternative zum Rauchmelder in Wohn- und Schlafräumen, aber eine sehr sinnvolle Ergänzung in bestimmten Risikobereichen.
Wer sein Zuhause, seine Garage, seine Werkstatt oder technische Räume besser absichern möchte, sollte verstehen, welche Arten von Hitzemeldern es gibt, worin sich Wärmemelder, Thermomelder und kombinierte Rauch- und Hitzemelder unterscheiden, welche Ausstattungsmerkmale wichtig sind und wo ein Hitzemelder wirklich sinnvoll montiert wird. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt die wichtigsten Punkte verständlich und praxisnah.
- Küchentauglich dank Wärme-Erkennung: Der Hitzewarnmelder reagiert auf Hitze statt auf Rauch...
- Langlebiger Brandschutz ohne Batteriewechsel: Die festverbaute 10-Jahres-Batterie ermöglicht einen...
- Einfache Bedienung und automatische Selbstprüfung: Ein stiller Selbsttest kontrolliert regelmäßig...
- Dezentes Design und einfache Bedienung: Der Wärmewarnmelder fügt sich unauffällig in nahezu jeden...
Was ist ein Hitzemelder?
Ein Hitzemelder ist ein Brandmelder, der nicht primär auf Rauch, sondern auf Wärme reagiert. Er überwacht die Umgebungstemperatur und löst einen Alarm aus, wenn eine festgelegte Temperatur überschritten wird oder wenn die Temperatur innerhalb kurzer Zeit ungewöhnlich stark ansteigt. Dadurch kann ein Hitzemelder auf Brandentwicklungen reagieren, bei denen sich schnell hohe Temperaturen bilden, auch wenn zunächst nur wenig sichtbarer Rauch entsteht.
Der Begriff Hitzemelder wird häufig auch als Wärmemelder oder Thermomelder bezeichnet. Im Alltag werden diese Begriffe oft ähnlich verwendet. Technisch gibt es jedoch Unterschiede. Manche Geräte reagieren auf eine feste Temperaturschwelle, zum Beispiel ungefähr 54 bis 70 Grad Celsius. Andere Modelle erkennen zusätzlich einen schnellen Temperaturanstieg. Solche Geräte werden häufig als Thermodifferenzialmelder bezeichnet. Sie reagieren nicht erst dann, wenn eine absolute Temperatur erreicht wird, sondern bereits dann, wenn sich die Temperatur in kurzer Zeit auffällig verändert.
Der große Unterschied zum Rauchmelder liegt in der Erkennungsmethode. Ein Rauchmelder erkennt Rauchpartikel in der Luft. Das ist in Wohnräumen, Schlafzimmern, Kinderzimmern, Fluren und Aufenthaltsbereichen besonders sinnvoll, weil bei vielen Bränden Rauch früher entsteht als hohe Hitze. Ein Hitzemelder dagegen reagiert auf Wärme. Dadurch ist er weniger empfindlich gegenüber Dampf, Kochdunst, Staub oder normalen Luftpartikeln. Genau deshalb wird er in Räumen eingesetzt, in denen Rauchmelder oft Fehlalarme auslösen würden.
Typische Einsatzorte für Hitzemelder sind Küchen, Garagen, Werkstätten, Heizungsräume, Hauswirtschaftsräume, Waschkeller, Dachböden, technische Räume oder staubige Nebenräume. In Küchen entstehen beim Kochen häufig Dampf und Kochrauch. Ein normaler Rauchmelder könnte hier regelmäßig auslösen, obwohl keine echte Gefahr besteht. Ein Hitzemelder bleibt in solchen Situationen meist ruhig und schlägt erst Alarm, wenn die Temperatur gefährlich ansteigt.
Ein Hitzemelder besteht meist aus einem Gehäuse, einem Temperatursensor, einer Auswerteelektronik, einer Stromversorgung und einem akustischen Signalgeber. Viele Geräte werden mit Batterie betrieben. Andere sind per Funk vernetzbar oder in Smart-Home-Systeme integrierbar. Vernetzte Modelle haben den Vorteil, dass der Alarm nicht nur im betroffenen Raum hörbar ist. Wenn ein Hitzemelder in der Garage auslöst, können auch andere Melder im Haus alarmieren oder eine Benachrichtigung an das Smartphone senden.
Wichtig ist jedoch: Ein Hitzemelder ersetzt keinen Rauchmelder in den gesetzlich relevanten Wohnbereichen. In Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren sind Rauchmelder in vielen Regionen vorgeschrieben und fachlich sinnvoller, weil Rauch bei vielen Brandarten sehr früh entsteht. Ein Hitzemelder ist dagegen eine Ergänzung für Räume, in denen Rauchmelder ungeeignet oder störanfällig sind. Wer Brandschutz ernst nimmt, kombiniert Rauchmelder, Hitzemelder und gegebenenfalls Kohlenmonoxidmelder dort, wo sie jeweils am besten passen.
Auch die Montage ist wichtig. Ein Hitzemelder wird in der Regel an der Decke montiert, weil warme Luft nach oben steigt. Er sollte möglichst zentral im Raum oder an einer geeigneten Position angebracht werden, nicht direkt neben Lüftungsauslässen, Fenstern, starken Wärmequellen oder Bereichen mit ungewöhnlichen Luftströmen. Die Herstellerangaben zur Montagehöhe, Abstand zu Wänden und maximaler Raumgröße sollten beachtet werden.
Ein guter Hitzemelder kann wertvolle Sekunden oder Minuten verschaffen. Er warnt nicht erst dann, wenn Flammen sichtbar sind, sondern bereits bei gefährlicher Wärmeentwicklung. Besonders in Nebenräumen, in denen sich selten jemand aufhält, kann das entscheidend sein. Wenn in einer Garage ein Akku, ein Ladegerät, ein Elektrogerät oder brennbares Material zu heiß wird, kann ein Hitzemelder frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam machen.
Vorteile und Nachteile eines Hitzemelders
Ein Hitzemelder bietet viele Vorteile, vor allem in Räumen, in denen normale Rauchmelder schnell Fehlalarme verursachen würden. Der wichtigste Vorteil ist die geringe Anfälligkeit gegenüber Dampf, Kochdunst und Staub. In Küchen, Werkstätten oder Garagen kann das sehr praktisch sein. Während ein Rauchmelder dort häufig durch harmlose Partikel ausgelöst wird, reagiert ein Hitzemelder erst bei relevanter Wärmeentwicklung.
Ein weiterer Vorteil ist die gezielte Absicherung von Risikobereichen. In vielen Häusern befinden sich potenzielle Brandquellen nicht nur in Wohnräumen, sondern auch in Nebenräumen. Ladegeräte, Akkus, Werkzeuge, Heizungsanlagen, Waschmaschinen, Trockner, elektrische Geräte, Verteilersteckdosen und Maschinen können Wärme entwickeln oder Defekte haben. Ein Hitzemelder kann solche Bereiche zusätzlich überwachen.
Auch die Bedienung ist meist einfach. Viele Hitzemelder arbeiten batteriebetrieben, sind schnell montiert und benötigen wenig Wartung. Modelle mit Langzeitbatterie können viele Jahre betrieben werden. Vernetzbare Hitzemelder erhöhen den Nutzen zusätzlich, weil ein Alarm auch in anderen Räumen wahrgenommen wird. Das ist besonders wichtig, wenn der Hitzemelder in Keller, Garage oder Nebenraum installiert ist.
Ein weiterer Vorteil ist der robuste Einsatz in schwierigen Umgebungen. Staubige Räume, Feuchtigkeit in gewissem Rahmen oder Dampfentwicklung können Rauchmelder stören. Ein Hitzemelder ist dafür oft besser geeignet. Deshalb wird er häufig dort empfohlen, wo Rauchmelder nicht zuverlässig oder nicht komfortabel nutzbar sind.
Es gibt jedoch auch Nachteile. Ein Hitzemelder reagiert in vielen Brandsituationen später als ein Rauchmelder. Bei Schwelbränden entsteht oft zuerst Rauch, während die Temperatur nur langsam steigt. Ein Rauchmelder kann hier deutlich früher warnen. Deshalb ist ein Hitzemelder für Schlafräume, Kinderzimmer, Flure und Wohnbereiche nicht die erste Wahl.
Ein weiterer Nachteil ist, dass Hitzemelder nur auf Temperatur reagieren. Wenn ein Brand zunächst viel Rauch, aber wenig Hitze erzeugt, kann der Alarm verzögert kommen. Gerade nachts ist das kritisch, weil Rauch sehr gefährlich ist und Menschen im Schlaf nicht zuverlässig wahrgenommen wird. Deshalb sollte ein Hitzemelder nicht als Ersatz für gesetzlich erforderliche Rauchmelder betrachtet werden.
Auch die richtige Platzierung kann anspruchsvoll sein. Wird der Hitzemelder zu nah an einem Herd, Heizkörper, Ofen oder einer anderen normalen Wärmequelle montiert, kann es zu Fehlalarmen kommen. Wird er zu weit entfernt oder in einem ungünstigen Bereich montiert, reagiert er möglicherweise später. Die Montage sollte daher sorgfältig erfolgen.
Ein weiterer Punkt ist der Preis. Einfache Hitzemelder sind zwar meist günstig, aber hochwertige vernetzbare Modelle oder Smart-Home-Hitzemelder kosten mehr. Wer mehrere Räume absichern möchte, muss entsprechend planen. Dennoch ist die Investition im Verhältnis zum möglichen Schaden meist überschaubar.
Wichtige Kaufkriterien bei einem Hitzemelder
Auslöseprinzip
Das Auslöseprinzip ist eines der wichtigsten Kriterien. Manche Hitzemelder reagieren auf eine feste Temperaturschwelle. Sie lösen aus, wenn die Umgebungstemperatur einen bestimmten Wert überschreitet. Andere Geräte erkennen zusätzlich schnelle Temperaturanstiege. Diese Kombination ist besonders sinnvoll, weil ein Brand nicht immer erst bei einer festen Temperatur gefährlich wird. Ein schneller Temperaturanstieg kann bereits ein Warnsignal sein.
Alarmton
Der Alarmton sollte laut genug sein, damit er auch durch Türen oder aus Nebenräumen wahrgenommen wird. Üblich sind laute Signaltöne im Bereich um 85 Dezibel. Besonders bei Garagen, Kellern oder Werkstätten ist es sinnvoll, vernetzte Geräte zu verwenden, damit der Alarm nicht nur im betroffenen Raum hörbar ist.
Batterielaufzeit
Viele Hitzemelder werden mit Batterie betrieben. Modelle mit austauschbarer Batterie sind häufig günstiger, erfordern aber regelmäßige Kontrolle. Geräte mit fest verbauter Langzeitbatterie bieten mehr Komfort, weil sie oft mehrere Jahre zuverlässig laufen. Wichtig ist eine Batteriewarnung, die rechtzeitig auf einen niedrigen Batteriestand hinweist.
Vernetzung
Vernetzbare Hitzemelder können per Funk mit anderen Rauch- oder Hitzemeldern verbunden werden. Löst ein Gerät aus, schlagen auch andere Geräte Alarm. Das ist besonders in größeren Wohnungen, Häusern, Kellern, Garagen oder mehrstöckigen Gebäuden sinnvoll. Smart-Home-Modelle können zusätzlich Benachrichtigungen an das Smartphone senden oder mit anderen Geräten verbunden werden.
Montage und Bedienung
Ein guter Hitzemelder sollte einfach zu montieren sein. Meist erfolgt die Montage an der Decke mit Schrauben oder einer Montageplatte. Eine große Prüftaste erleichtert den regelmäßigen Funktionstest. Auch eine gut erkennbare LED-Anzeige kann hilfreich sein. Wichtig ist, dass der Melder nicht kompliziert bedient werden muss, denn Sicherheitsgeräte sollten im Alltag zuverlässig und einfach funktionieren.
Einsatzbereich
Der Einsatzbereich muss zum Gerät passen. Nicht jeder Hitzemelder ist für jede Umgebung geeignet. Für Küche, Garage, Keller oder Werkstatt sollte geprüft werden, welche Temperaturbereiche, Feuchtigkeitstoleranzen und Montagebedingungen der Hersteller angibt. In sehr kalten, feuchten oder staubigen Räumen sollte ein entsprechend geeignetes Modell gewählt werden.
Qualität und Zertifizierung
Ein Hitzemelder sollte von einem seriösen Hersteller stammen und nachvollziehbare technische Angaben besitzen. Gerade bei Sicherheitsprodukten ist Qualität wichtiger als ein besonders niedriger Preis. Saubere Verarbeitung, klare Bedienungsanleitung, zuverlässige Sensorik und verständliche Wartungshinweise sind wichtige Merkmale.
Hitzemelder Bestseller Platz 2 – 4
Unterschiedliche Arten von Hitzemeldern
Maximaltemperatur-Hitzemelder
Ein Maximaltemperatur-Hitzemelder löst Alarm aus, wenn eine bestimmte Temperaturgrenze überschritten wird. Diese Art von Melder ist technisch vergleichsweise einfach und zuverlässig. Er überwacht die Raumtemperatur und reagiert, sobald der eingestellte Schwellenwert erreicht wird. Häufig liegt dieser Wert in einem Bereich, der im normalen Alltag nicht erreicht wird, bei einem Brand oder einer starken Überhitzung jedoch schnell überschritten werden kann.
Der Vorteil dieser Melder liegt in ihrer geringen Fehlalarmanfälligkeit. Kurzzeitiger Dampf, Staub oder Kochgeruch beeinflussen sie kaum. Sie reagieren erst, wenn die Temperatur tatsächlich kritisch wird. Das macht sie besonders für Küchen, Garagen oder Nebenräume interessant, in denen Rauchmelder regelmäßig Fehlalarme auslösen könnten.
Der Nachteil ist, dass sie möglicherweise später reagieren als Melder, die auch schnelle Temperaturanstiege erkennen. Wenn ein Brand sehr schnell entsteht, kann ein Thermodifferenzialmelder früher warnen. Bei langsam steigender Temperatur löst der Maximaltemperatur-Hitzemelder jedoch zuverlässig aus, sobald die festgelegte Grenze erreicht ist. Für viele einfache Anwendungen ist diese Bauart ausreichend, besonders wenn Fehlalarme vermieden werden sollen.
Thermodifferenzialmelder
Ein Thermodifferenzialmelder erkennt nicht nur eine feste Höchsttemperatur, sondern auch einen schnellen Temperaturanstieg. Das bedeutet: Wenn die Raumtemperatur innerhalb kurzer Zeit stark zunimmt, kann der Melder bereits Alarm auslösen, bevor die absolute Auslösetemperatur erreicht ist. Das macht diese Art von Hitzemelder besonders interessant für Situationen, in denen Brände schnell Wärme entwickeln.
Der Vorteil liegt in der früheren Reaktion bei dynamischen Brandverläufen. Wenn sich ein Elektrogerät überhitzt, ein Akku Feuer fängt oder brennbares Material schnell entzündet, steigt die Temperatur oft rasch an. Ein Thermodifferenzialmelder kann diese Veränderung erkennen und früher warnen als ein reiner Maximaltemperaturmelder.
Der Nachteil ist, dass die Technik etwas empfindlicher auf normale schnelle Temperaturänderungen reagieren kann. Deshalb sollte der Melder nicht direkt über einem Herd, neben einem Ofen oder an Stellen montiert werden, an denen starke Temperaturwechsel normal sind. Richtig platziert bietet er jedoch ein sehr gutes Sicherheitsniveau für viele Nebenräume und technische Bereiche.
Kombinierter Rauch- und Hitzemelder
Ein kombinierter Rauch- und Hitzemelder verbindet zwei Erkennungsarten in einem Gerät. Er kann sowohl Rauchpartikel als auch gefährliche Wärmeentwicklung erkennen. Solche Modelle sind besonders interessant für Bereiche, in denen ein breiterer Schutz gewünscht ist. Sie können bei Rauchentwicklung früh warnen und zusätzlich bei starker Hitze reagieren.
Der Vorteil liegt in der doppelten Erkennung. Bei Schwelbränden kann die Rauchdetektion helfen, bei schneller Hitzeentwicklung die Temperatursensorik. Dadurch deckt ein Kombimelder mehrere Brandarten ab. In bestimmten Räumen kann das sinnvoll sein, zum Beispiel in Fluren, Hauswirtschaftsbereichen oder Räumen mit technischer Ausstattung.
In Küchen sind kombinierte Rauch- und Hitzemelder allerdings nicht immer ideal, weil der Rauchanteil weiterhin durch Kochdunst ausgelöst werden kann. Hier ist ein reiner Hitzemelder oft die bessere Wahl. Kombimelder sollten deshalb gezielt dort eingesetzt werden, wo beide Sensorarten wirklich sinnvoll sind und nicht ständig Fehlalarme verursachen.
Funk-Hitzemelder
Ein Funk-Hitzemelder kann mit anderen Meldern verbunden werden. Wenn ein Gerät Alarm auslöst, geben auch die verbundenen Geräte ein Signal ab. Das ist besonders nützlich in größeren Wohnungen, Häusern mit mehreren Etagen, Kellern, Garagen oder Nebengebäuden. Ein Alarm in einem entfernten Raum wird dadurch schneller wahrgenommen.
Der große Vorteil liegt in der verbesserten Warnwirkung. Wenn ein Hitzemelder im Keller auslöst, während man sich im Schlafzimmer befindet, wäre der Alarm eines einzelnen Geräts möglicherweise zu leise oder zu weit entfernt. Durch Funkvernetzung können alle Melder gleichzeitig alarmieren. Das erhöht die Chance, rechtzeitig zu reagieren.
Der Nachteil ist der höhere Preis und manchmal ein etwas größerer Einrichtungsaufwand. Die Geräte müssen gekoppelt werden und sollten regelmäßig getestet werden. Wer jedoch ein ganzes Haus absichern möchte, profitiert deutlich von vernetzten Meldern.
Smart-Home-Hitzemelder
Ein Smart-Home-Hitzemelder ist mit einem Smart-Home-System, einer App oder einem Gateway verbunden. Er kann bei Alarm eine Benachrichtigung auf das Smartphone senden, andere Geräte auslösen oder in Automationen eingebunden werden. Das ist besonders praktisch, wenn man auch unterwegs informiert werden möchte.
Ein Smart-Home-Hitzemelder kann zum Beispiel in Küche, Garage oder Heizungsraum eingesetzt werden und bei Alarm eine Push-Nachricht senden. In Verbindung mit anderen Geräten lassen sich zusätzliche Aktionen einrichten, etwa das Einschalten von Licht, das Aktivieren einer Sirene oder das Abschalten bestimmter Verbraucher, sofern das System dies unterstützt.
Der Nachteil ist die Abhängigkeit vom jeweiligen System. Nicht jeder Melder ist mit jedem Smart-Home-Standard kompatibel. Außerdem benötigen manche Geräte eine Zentrale oder Internetverbindung für bestimmte Funktionen. Der lokale Alarm sollte dennoch unabhängig funktionieren. Ein Smart-Home-Hitzemelder ist besonders sinnvoll für Nutzer, die bereits ein Smart-Home-System betreiben und Brandschutz stärker vernetzen möchten.
Hitzemelder für die Küche
Ein Hitzemelder für die Küche ist besonders beliebt, weil klassische Rauchmelder dort häufig Fehlalarme auslösen. Beim Braten, Kochen, Backen oder Öffnen des Ofens entstehen Dampf, Fettpartikel und Rauch, ohne dass ein Brand vorliegt. Ein Hitzemelder reagiert nicht auf diese Partikel, sondern auf Temperatur. Dadurch ist er für die Küche oft die praktischere Lösung.
Bei der Montage sollte der Melder nicht direkt über dem Herd oder Backofen angebracht werden, weil dort normale Hitzeentwicklung auftreten kann. Besser ist eine Position an der Decke, die den Raum gut überwacht, aber nicht unmittelbar über der stärksten Wärmequelle liegt. Die Herstellerangaben sind hier besonders wichtig.
Ein Küchen-Hitzemelder kann vor gefährlichen Situationen warnen, etwa wenn ein Topf überhitzt, Fett Feuer fängt, ein Elektrogerät defekt ist oder sich Hitze ungewöhnlich ausbreitet. Dennoch ersetzt er keine Aufmerksamkeit beim Kochen. Er ist ein zusätzlicher Schutz, kein Freibrief für unbeaufsichtigte Kochvorgänge.
Hitzemelder für Garage und Werkstatt
In Garagen und Werkstätten gibt es viele mögliche Wärme- und Brandquellen. Ladegeräte, Akkus, Werkzeuge, Maschinen, Verlängerungskabel, Kraftstoffreste, Farben, Öle und andere Materialien können ein Risiko darstellen. Gleichzeitig sind diese Räume oft staubig oder durch Abgase und Partikel belastet, was Rauchmelder störanfällig machen kann. Ein Hitzemelder ist hier häufig eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung.
Besonders in Garagen mit E-Bike-Akkus, Werkzeugakkus, Autobatterieladegeräten oder elektrischen Geräten kann ein Hitzemelder zusätzliche Sicherheit bieten. Wenn die Garage direkt ans Haus angeschlossen ist, ist ein vernetzter Melder besonders empfehlenswert. So wird ein Alarm nicht erst bemerkt, wenn der Brand bereits fortgeschritten ist.
In Werkstätten sollte der Melder so montiert werden, dass normale Arbeitswärme nicht ständig Fehlalarme verursacht. Schweißarbeiten, Heißluftgeräte oder Öfen können Einfluss haben. Trotzdem ist ein Hitzemelder in vielen Werkstätten sinnvoll, weil dort oft außerhalb der Wohnbereiche Brandrisiken bestehen.
Alternativen zum Hitzemelder
Rauchmelder
Der klassische Rauchmelder ist die wichtigste Alternative und zugleich die wichtigste Ergänzung zum Hitzemelder. Er erkennt Rauchpartikel und warnt dadurch oft sehr früh bei Schwelbränden. In Schlafräumen, Kinderzimmern, Fluren und Aufenthaltsbereichen ist ein Rauchmelder meist die bessere Wahl, weil Rauch bei vielen Bränden vor der starken Hitze entsteht.
Der Nachteil des Rauchmelders liegt in seiner Empfindlichkeit gegenüber Dampf, Staub und Kochdunst. Deshalb ist er in Küchen, Garagen oder staubigen Werkstätten nicht immer ideal. Dort kann ein Hitzemelder besser passen. Im optimalen Brandschutzkonzept haben beide Geräte ihre Berechtigung.
Kombinierter Rauch- und Hitzemelder
Ein Kombimelder vereint Rauch- und Hitzeerkennung. Er ist eine gute Lösung für Räume, in denen beide Brandmerkmale relevant sind und Fehlalarme nicht zu erwarten sind. Besonders in Fluren, Hauswirtschaftsräumen oder technischen Bereichen kann ein Kombimelder sinnvoll sein.
In der Küche ist er jedoch nicht immer die beste Alternative, weil der Rauchanteil weiterhin durch Kochdunst ausgelöst werden kann. Wer speziell Fehlalarme durch Dampf vermeiden möchte, ist mit einem reinen Hitzemelder oft besser beraten.
Kohlenmonoxidmelder
Ein Kohlenmonoxidmelder ist keine direkte Alternative zum Hitzemelder, sondern ein anderes Sicherheitsgerät. Er erkennt Kohlenmonoxid, ein gefährliches, geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entstehen kann. CO-Melder sind besonders in Haushalten mit Kamin, Gastherme, Ölheizung, Holzofen oder anderen Verbrennungsgeräten sinnvoll.
Ein Kohlenmonoxidmelder erkennt jedoch keine Hitze und keinen Rauch. Er schützt also nicht vor Brandentwicklung, sondern vor einer Gasvergiftung. In vielen Haushalten ist eine Kombination aus Rauchmeldern, Hitzemeldern und CO-Meldern sinnvoll, je nach vorhandenen Risiken.
Smart-Home-Sensoren
Smart-Home-Temperatursensoren können Temperaturwerte überwachen und Benachrichtigungen senden. Sie sind jedoch nicht automatisch als Sicherheitsmelder geeignet. Ein normaler Temperatursensor ersetzt keinen geprüften Hitzemelder mit lautem Alarm und entsprechender Auslegung.
Als Ergänzung können solche Sensoren interessant sein, etwa zur Überwachung von Technikräumen oder ungewöhnlichen Temperaturentwicklungen. Für den eigentlichen Brandschutz sollte aber ein echter Hitzemelder verwendet werden.
Brandmeldeanlage
Eine professionelle Brandmeldeanlage ist eine deutlich umfangreichere Lösung. Sie wird vor allem in Gewerbe, Industrie, öffentlichen Gebäuden oder größeren Objekten eingesetzt. Sie kann Rauchmelder, Hitzemelder, Handmelder, Sirenen und zentrale Steuerungen verbinden.
Für normale Privathaushalte ist eine komplette Brandmeldeanlage meist nicht notwendig. Für größere Immobilien, Werkstätten, Betriebe oder besondere Risikobereiche kann sie jedoch sinnvoll oder vorgeschrieben sein. Im privaten Bereich reichen meist hochwertige Einzelmelder oder vernetzte Melder aus.
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Beliebte Hitzemelder im Vergleich
Die folgende Tabelle nennt bekannte und häufig nachgefragte Hitzemelder beziehungsweise Produktreihen. Die Preise sind grobe Orientierungswerte und können je nach Händler, Ausstattung, Vernetzung, Batterielaufzeit und Lieferumfang abweichen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Ei Electronics Ei603TYC Hitzewarnmelder | Ei Electronics | ca. 35 bis 55 Euro | Hochwertiger Hitzemelder mit Langzeitbatterie, besonders für Küche, Garage und Nebenräume geeignet. |
| FireAngel HT-630-EUT Hitzemelder | FireAngel | ca. 25 bis 45 Euro | Kompakter Hitzemelder mit Temperaturerkennung für Bereiche, in denen Rauchmelder störanfällig wären. |
| ABUS Hitzemelder | ABUS | ca. 25 bis 50 Euro | Solider Melder für zusätzliche Brandsicherheit in Küche, Garage oder Technikräumen. |
| Smartwares Hitzemelder | Smartwares | ca. 15 bis 35 Euro | Preisgünstige Lösung für einfache Anwendungen und ergänzenden Schutz in geeigneten Räumen. |
| Indexa Hitzemelder | Indexa | ca. 20 bis 45 Euro | Praktische Hitzemelder-Modelle für private Wohnbereiche, Nebenräume und Küchen. |
| Homematic IP Rauchwarnmelder mit Hitzesensor | Homematic IP | ca. 45 bis 70 Euro | Smart-Home-fähiger Melder mit kombinierter Erkennung und Vernetzungsmöglichkeiten im System. |
| Gira Dual Q Rauchwarnmelder mit Wärmesensor | Gira | ca. 45 bis 80 Euro | Qualitativ hochwertiger Kombimelder mit Rauch- und Wärmeerkennung für anspruchsvollere Installationen. |
Beliebte Einsatzbereiche für Hitzemelder
Hitzemelder in der Küche
Die Küche ist einer der häufigsten Einsatzorte für Hitzemelder. Dort entstehen regelmäßig Dampf, Kochdunst, Bratgerüche und leichte Rauchentwicklung, ohne dass ein echter Brand vorliegt. Ein klassischer Rauchmelder würde hier oft Fehlalarm auslösen. Ein Hitzemelder ist deshalb meist besser geeignet, weil er auf gefährliche Wärmeentwicklung reagiert.
Besonders sinnvoll ist ein Hitzemelder in Küchen, in denen häufig gekocht, gebraten oder gebacken wird. Er kann alarmieren, wenn sich Temperaturen ungewöhnlich entwickeln, etwa durch einen überhitzten Topf, brennendes Fett, einen defekten Herd oder ein Elektrogerät. Wichtig ist eine geeignete Montageposition. Direkt über dem Herd ist meist ungünstig, weil dort normale Hitze entsteht. Besser ist eine Position an der Decke, die den Raum gut überwacht.
Hitzemelder in der Garage
Garagen werden oft unterschätzt, wenn es um Brandschutz geht. Dort lagern Fahrzeuge, Werkzeuge, Akkus, Ladegeräte, Öle, Farben, Kraftstoffreste und andere Materialien. Gleichzeitig hält man sich dort nicht dauerhaft auf. Ein Brand kann deshalb längere Zeit unbemerkt bleiben. Ein Hitzemelder kann hier wertvolle Warnzeit verschaffen.
Besonders wichtig ist ein Hitzemelder in Garagen, die direkt mit dem Wohnhaus verbunden sind. Noch besser ist ein vernetztes Modell, das den Alarm ins Haus weitergibt. Wenn in der Garage ein Akku oder ein Ladegerät überhitzt, sollte der Alarm nicht nur in der Garage selbst zu hören sein.
Hitzemelder im Heizungsraum
Heizungsräume enthalten technische Anlagen, Stromversorgung, Brenner, Leitungen und manchmal gelagerte Materialien. Ein Hitzemelder kann hier eine sinnvolle Ergänzung sein, weil er ungewöhnliche Wärmeentwicklung erkennt. Je nach Heizsystem kann zusätzlich ein Kohlenmonoxidmelder sinnvoll sein, wenn Verbrennungsgeräte vorhanden sind.
Bei der Montage muss berücksichtigt werden, dass Heizungsräume normale Wärmequellen enthalten. Der Melder sollte nicht direkt an einer Stelle sitzen, an der betriebsbedingt hohe Temperaturen auftreten. Die Montage sollte nach Herstellerangaben erfolgen, damit Fehlalarme reduziert und echte Gefahren zuverlässig erkannt werden.
Hitzemelder in Werkstatt und Hobbyraum
In Werkstätten und Hobbyräumen werden häufig Geräte betrieben, die Wärme erzeugen oder hohe elektrische Lasten haben. Bohrmaschinen, Schleifer, Ladegeräte, Lötkolben, Heißluftgeräte, Netzteile und Maschinen können Brandrisiken darstellen. Gleichzeitig entsteht oft Staub, wodurch Rauchmelder störanfällig sein können.
Ein Hitzemelder ist hier eine sinnvolle Ergänzung. Er erkennt gefährliche Temperaturentwicklungen, ohne auf normalen Arbeitsstaub zu reagieren. Bei sehr staubigen Räumen sollte dennoch auf ein geeignetes Modell und regelmäßige Reinigung geachtet werden. Vernetzte Geräte sind auch hier empfehlenswert, wenn sich der Raum außerhalb des direkten Wohnbereichs befindet.
Hitzemelder im Hauswirtschaftsraum
Hauswirtschaftsräume enthalten häufig Waschmaschine, Trockner, Ladegeräte, Gefriergeräte oder andere elektrische Verbraucher. Gerade Wäschetrockner können bei mangelnder Reinigung oder technischen Defekten ein Risiko darstellen. Ein Hitzemelder kann zusätzliche Sicherheit bieten, besonders wenn der Raum selten kontrolliert wird.
Wenn der Hauswirtschaftsraum wenig Dampf und Staub aufweist, kann auch ein Rauchmelder oder Kombimelder sinnvoll sein. Wenn jedoch regelmäßig Dampf, Flusen oder Staub auftreten, ist ein Hitzemelder oft die störungsärmere Lösung.
Montage eines Hitzemelders
Ein Hitzemelder wird in der Regel an der Decke montiert, weil warme Luft nach oben steigt. Dadurch kann der Sensor Temperaturänderungen zuverlässig erfassen. Die genaue Position hängt vom Raum, den Wärmequellen und den Herstellerangaben ab. Grundsätzlich sollte der Melder möglichst zentral im Raum sitzen, wenn keine besonderen Hindernisse oder Wärmequellen dagegen sprechen.
Wichtig ist ein ausreichender Abstand zu Wänden, Ecken, Lampen, Lüftungsöffnungen und normalen Wärmequellen. Direkt über Herd, Ofen, Heizkörper oder starken Elektrogeräten kann es eher zu Fehlalarmen kommen. Zu nah an Fenstern oder Lüftungen kann der Melder dagegen verzögert reagieren, weil Luftströme die Wärmeverteilung beeinflussen.
Bei Garagen und Werkstätten sollte der Melder so montiert werden, dass er vor mechanischen Beschädigungen geschützt ist. Gleichzeitig darf er nicht durch Regale, Deckenbalken oder andere Hindernisse abgeschirmt werden. In sehr großen Räumen kann ein einzelner Melder möglicherweise nicht ausreichen. Hier sollte geprüft werden, welche Raumgröße das Gerät abdeckt.
Nach der Montage sollte ein Funktionstest durchgeführt werden. Viele Geräte besitzen eine Testtaste. Dieser Test sollte regelmäßig wiederholt werden. Auch Batteriewarnungen müssen ernst genommen werden. Ein Melder ohne funktionierende Batterie bietet keinen Schutz.
Pflege, Wartung und Lebensdauer
Ein Hitzemelder benötigt wenig Wartung, sollte aber regelmäßig überprüft werden. Dazu gehört ein Funktionstest über die Prüftaste. Außerdem sollte das Gehäuse sauber gehalten werden. Staub, Spinnweben oder starke Verschmutzungen können die Funktion beeinträchtigen oder den Sensorbereich belasten.
Bei batteriebetriebenen Modellen muss auf die Batteriewarnung geachtet werden. Geräte mit austauschbarer Batterie benötigen rechtzeitigen Batteriewechsel. Modelle mit fest verbauter Langzeitbatterie müssen nach Ablauf der vorgesehenen Lebensdauer ersetzt werden. Viele Melder haben eine begrenzte Nutzungsdauer, weil Sensorik und Elektronik altern können.
Ein Hitzemelder sollte nicht überstrichen, beklebt oder abgedeckt werden. Auch Dekorationen, Staubschutzfolien oder Farbe können die Funktion beeinträchtigen. Wenn renoviert wird, sollte der Melder geschützt oder vorübergehend entfernt werden, anschließend aber wieder korrekt montiert und getestet werden.
Nach einem echten Alarm sollte geprüft werden, wodurch er ausgelöst wurde. War es ein Fehlalarm, sollte die Montageposition kontrolliert werden. War eine echte Gefahr vorhanden, muss die Ursache beseitigt werden. Ein wiederholter Alarm ist kein lästiges Geräusch, sondern ein Hinweis auf ein mögliches Problem.
Häufige Fehler beim Kauf und bei der Nutzung
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, dass ein Hitzemelder überall besser sei als ein Rauchmelder. Das stimmt nicht. In Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren ist ein Rauchmelder normalerweise wichtiger, weil Rauch bei vielen Bränden früh entsteht. Ein Hitzemelder ist vor allem für Räume geeignet, in denen Rauchmelder durch Dampf oder Staub ungeeignet sind.
Ein weiterer Fehler ist die falsche Montageposition. Direkt über dem Herd, neben einem Ofen oder an einer Stelle mit normaler hoher Wärmeentwicklung kann ein Hitzemelder Fehlalarme auslösen. Umgekehrt kann eine Montage in einer ungünstigen Ecke oder in starker Zugluft die Reaktionszeit verschlechtern.
Auch fehlende Vernetzung wird oft unterschätzt. Ein Hitzemelder in Garage oder Keller hilft wenig, wenn der Alarm im Wohnbereich nicht gehört wird. In entfernten Räumen sind Funk- oder Smart-Home-Modelle deutlich sinnvoller.
Ein weiterer Fehler ist mangelnde Wartung. Batterien werden ignoriert, Testtasten nie gedrückt und alte Geräte nicht ersetzt. Sicherheitsgeräte müssen funktionieren, wenn es darauf ankommt. Deshalb sollte die regelmäßige Kontrolle fest eingeplant werden.
FAQ zum Hitzemelder
Ist ein Hitzemelder besser als ein Rauchmelder?
Ein Hitzemelder ist nicht grundsätzlich besser als ein Rauchmelder, sondern für andere Einsatzbereiche gedacht. Rauchmelder erkennen Rauchpartikel und warnen bei vielen Brandarten sehr früh. Deshalb sind sie in Schlafräumen, Kinderzimmern, Fluren und Wohnbereichen besonders wichtig. Ein Hitzemelder erkennt dagegen Temperaturanstiege und ist weniger anfällig für Fehlalarme durch Dampf, Kochdunst oder Staub. Deshalb eignet er sich besser für Küche, Garage, Werkstatt oder Heizungsraum. Die beste Lösung ist häufig eine Kombination aus Rauchmeldern in Wohnbereichen und Hitzemeldern in problematischen Nebenräumen.
Wo sollte man einen Hitzemelder montieren?
Ein Hitzemelder wird normalerweise an der Decke montiert, weil warme Luft nach oben steigt. Er sollte möglichst so positioniert werden, dass er den Raum gut überwachen kann, aber nicht direkt über normalen Wärmequellen sitzt. In der Küche sollte er zum Beispiel nicht unmittelbar über Herd oder Backofen angebracht werden. In Garagen und Werkstätten sollte er nicht durch Regale, Balken oder andere Hindernisse abgeschirmt sein. Die Herstellerangaben zu Abständen, Raumgröße und Montageposition sollten immer beachtet werden.
Ist ein Hitzemelder in der Küche sinnvoll?
Ja, ein Hitzemelder ist in der Küche oft sehr sinnvoll. Dort verursachen Rauchmelder häufig Fehlalarme durch Dampf, Kochdunst oder Bratpartikel. Ein Hitzemelder reagiert dagegen auf Temperatur und bleibt bei normalen Kochvorgängen meist ruhig. Er kann warnen, wenn sich gefährliche Hitze entwickelt, etwa durch brennendes Fett, einen überhitzten Topf, einen defekten Herd oder ein Elektrogerät. Trotzdem ersetzt er keine Aufmerksamkeit beim Kochen. Er ist ein zusätzlicher Schutz, kein Ersatz für vorsichtiges Verhalten.
Kann ein Hitzemelder einen Rauchmelder ersetzen?
In den meisten Wohnbereichen sollte ein Hitzemelder keinen Rauchmelder ersetzen. Rauchmelder sind dort wichtig, weil sie bei vielen Bränden früher alarmieren. Ein Hitzemelder reagiert erst auf Wärmeentwicklung und kann bei Schwelbränden später auslösen. In Räumen, in denen Rauchmelder ungeeignet sind, kann ein Hitzemelder jedoch die bessere Wahl sein. Dazu gehören Küchen, Garagen, Werkstätten oder staubige Nebenräume. Gesetzliche Rauchmelderpflichten sollten unabhängig davon beachtet werden.
Was ist der Unterschied zwischen Hitzemelder und Wärmemelder?
Im Alltag werden Hitzemelder und Wärmemelder meist gleichbedeutend verwendet. Beide Begriffe beschreiben Geräte, die auf Temperatur reagieren. Manche Hersteller verwenden den Begriff Hitzemelder, andere sprechen von Wärmemelder oder Thermomelder. Technisch kann es Unterschiede geben: Einige Geräte reagieren auf eine feste Temperaturgrenze, andere zusätzlich auf einen schnellen Temperaturanstieg. Wichtig ist deshalb weniger der Name, sondern die genaue Funktionsbeschreibung des jeweiligen Geräts.
Wann löst ein Hitzemelder aus?
Ein Hitzemelder löst aus, wenn die festgelegte Auslösetemperatur erreicht wird oder wenn das Gerät einen ungewöhnlich schnellen Temperaturanstieg erkennt. Die genaue Schwelle hängt vom Modell ab. Viele Geräte reagieren im Bereich deutlich oberhalb normaler Raumtemperatur. Thermodifferenzialmelder können früher auslösen, wenn die Temperatur sehr schnell steigt. Dadurch kann der Melder auf Brandentwicklungen reagieren, auch bevor eine feste Maximaltemperatur erreicht wurde.
Ist ein Hitzemelder für die Garage geeignet?
Ja, ein Hitzemelder ist für viele Garagen sehr gut geeignet. Garagen sind oft staubig, enthalten Fahrzeuge, Ladegeräte, Akkus, Werkzeuge und brennbare Materialien. Ein Rauchmelder kann dort durch Staub oder Abgase störanfällig sein. Ein Hitzemelder reagiert robuster auf solche Umgebungen und warnt bei gefährlicher Wärmeentwicklung. Besonders bei Garagen, die direkt ans Haus angeschlossen sind, ist ein vernetzter Hitzemelder empfehlenswert, damit der Alarm auch im Wohnbereich hörbar ist.
Wie oft sollte man einen Hitzemelder testen?
Ein Hitzemelder sollte regelmäßig über die Testtaste geprüft werden. Viele Hersteller empfehlen eine monatliche Funktionsprüfung. Zusätzlich sollte das Gerät sauber gehalten und auf sichtbare Beschädigungen kontrolliert werden. Batteriewarnungen müssen ernst genommen werden. Wenn ein Melder eine schwache Batterie meldet, sollte diese sofort gewechselt oder das Gerät ersetzt werden, wenn eine fest verbaute Batterie am Ende ihrer Lebensdauer ist.
Kann ein Hitzemelder Fehlalarm auslösen?
Ja, auch ein Hitzemelder kann Fehlalarm auslösen, allerdings meist seltener durch Dampf oder Staub als ein Rauchmelder. Fehlalarme können auftreten, wenn der Melder zu nah an normalen Wärmequellen montiert wurde, etwa über Herd, Ofen, Heizkörper oder starken Elektrogeräten. Auch direkte Sonneneinstrahlung, extreme Raumtemperaturen oder ungünstige Luftströme können eine Rolle spielen. Bei wiederholten Fehlalarmen sollte die Montageposition überprüft werden.
Wie lange hält ein Hitzemelder?
Die Lebensdauer hängt vom Modell ab. Viele Hitzemelder sind für mehrere Jahre ausgelegt, häufig ähnlich wie Rauchmelder. Geräte mit fest verbauter Langzeitbatterie werden meist nach Ablauf der Batterielebensdauer komplett ersetzt. Auch Sensoren und Elektronik altern mit der Zeit. Deshalb sollte man die Herstellerangaben zur maximalen Nutzungsdauer beachten. Ein alter oder beschädigter Melder sollte nicht weiterverwendet werden, nur weil er äußerlich noch gut aussieht.
Hitzemelder Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Hitzemelder Test bei test.de |
| Öko-Test | Hitzemelder Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Hitzemelder bei konsument.at |
| gutefrage.net | Hitzemelder bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Hitzemelder bei Youtube.com |
Hitzemelder Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Hitzemelder wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Hitzemelder Testsieger präsentieren können.
Hitzemelder Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Hitzemelder Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Hitzemelder sind eine sinnvolle Ergänzung zum Rauchmelder
Ein Hitzemelder ist ein sehr sinnvolles Sicherheitsgerät für Räume, in denen klassische Rauchmelder schnell Fehlalarme auslösen oder durch Dampf, Staub und Kochdunst ungeeignet sind. Besonders in Küche, Garage, Werkstatt, Heizungsraum, Hauswirtschaftsraum oder Keller kann ein Hitzemelder gefährliche Wärmeentwicklung erkennen und frühzeitig warnen. Dadurch schließt er eine wichtige Lücke im privaten Brandschutz.
Wichtig ist jedoch, den Hitzemelder richtig einzuordnen. Er ersetzt keinen Rauchmelder in Schlafräumen, Kinderzimmern, Fluren oder Wohnbereichen. Rauchmelder warnen bei vielen Brandarten früher, weil Rauch oft vor starker Hitze entsteht. Ein Hitzemelder ist deshalb vor allem eine Ergänzung für spezielle Räume, nicht die universelle Lösung für das ganze Haus.
Beim Kauf sollte auf Auslöseprinzip, Alarmton, Batterielaufzeit, Vernetzbarkeit, Montagefreundlichkeit und Qualität geachtet werden. Besonders empfehlenswert sind Modelle, die nicht nur eine feste Maximaltemperatur erkennen, sondern auch schnelle Temperaturanstiege auswerten. Für abgelegene Räume wie Keller oder Garage sind Funk- oder Smart-Home-Hitzemelder besonders praktisch, weil der Alarm auch im Wohnbereich wahrgenommen wird.
Wer den Hitzemelder korrekt montiert, regelmäßig testet und mit Rauchmeldern in den passenden Wohnbereichen kombiniert, verbessert den Brandschutz deutlich. Gerade weil Brände oft in Nebenräumen, Küchen oder technischen Bereichen entstehen können, ist ein Hitzemelder eine kleine Investition mit großem Sicherheitsnutzen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Melder wahllos zu montieren, sondern für jeden Raum den passenden Meldertyp zu wählen.
Zuletzt Aktualisiert am 09.07.2026
Letzte Aktualisierung am 10.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
