Ein Kräuterturm ist eine besonders platzsparende Möglichkeit, verschiedene Küchenkräuter, Salate, Erdbeeren oder kleinere Gemüsepflanzen auf vergleichsweise wenig Grundfläche anzubauen und eignet sich deshalb hervorragend für Balkon, Terrasse, kleinen Garten oder sogar für entsprechend helle Bereiche in der Wohnung, denn statt mehrere einzelne Pflanzgefäße nebeneinander aufzustellen, werden beim Kräuterturm mehrere Pflanzebenen übereinander angeordnet. Dadurch entsteht eine vertikale Pflanzfläche, die selbst auf einem schmalen Balkon erstaunlich viele Pflanzen aufnehmen kann. Besonders praktisch ist ein Kräuterturm für Menschen, die regelmäßig frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Minze oder Oregano verwenden und diese möglichst direkt griffbereit anbauen möchten. Je nach Konstruktion besteht ein Kräuterturm aus mehreren stapelbaren Pflanzschalen, einzelnen Pflanztöpfen an einem Gestell oder einer festen Säule mit seitlichen Pflanzöffnungen. Unterschiede gibt es außerdem hinsichtlich Material, Höhe, Anzahl der Pflanzplätze, Wasserversorgung, Standfestigkeit und Gestaltung. Einige Modelle verfügen über ein integriertes Bewässerungssystem, bei dem Wasser von oben nach unten durch die einzelnen Ebenen geleitet wird. Andere Varianten müssen dagegen auf jeder Ebene separat gegossen werden. Auch hinsichtlich der Standortwahl gibt es einiges zu beachten, denn mediterrane Kräuter benötigen beispielsweise andere Bedingungen als Petersilie oder Minze. Wer einen Kräuterturm kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf eine möglichst große Anzahl an Pflanzplätzen achten, sondern ebenso auf Stabilität, Pflanzvolumen, Wasserabfluss und die Anforderungen der gewünschten Kräuter. In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie, was ein Kräuterturm genau ist, welche Vorteile und Nachteile er bietet, welche unterschiedlichen Arten erhältlich sind, welche Alternativen infrage kommen und worauf beim Kauf, bei der Bepflanzung, Bewässerung sowie bei der regelmäßigen Pflege besonders geachtet werden sollte.
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Was ist ein Kräuterturm?
Ein Kräuterturm ist ein vertikal aufgebautes Pflanzsystem, mit dem mehrere Pflanzen auf verschiedenen Ebenen übereinander kultiviert werden können. Während bei klassischen Pflanzkästen oder einzelnen Blumentöpfen hauptsächlich horizontale Stellfläche benötigt wird, nutzt ein Kräuterturm zusätzlich die Höhe. Dadurch lässt sich auf einer kleinen Grundfläche eine vergleichsweise große Anzahl verschiedener Kräuter unterbringen.
Viele Modelle bestehen aus mehreren runden oder eckigen Pflanzschalen, die versetzt übereinandergestapelt werden. In jeder Ebene entstehen mehrere Pflanzbereiche, in denen einzelne Kräuter eingesetzt werden können. Andere Systeme verfügen über eine zentrale Säule mit seitlich angeordneten Pflanztaschen beziehungsweise Pflanzöffnungen.
Der Begriff Kräuterturm ist dabei nicht ausschließlich auf Küchenkräuter beschränkt. Abhängig von Größe und Tiefe der einzelnen Pflanzbereiche können beispielsweise auch Erdbeeren, Pflücksalat, kleinere Blumen oder kompakte Gemüsepflanzen eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass das vorhandene Wurzelvolumen für die jeweilige Pflanze ausreicht.
Besonders interessant ist der Kräuterturm für kleine Balkone und Terrassen. Statt sechs oder acht einzelne Pflanztöpfe aufzustellen, können dieselben Pflanzen auf wenigen Quadratdezimetern Grundfläche übereinander wachsen. Gleichzeitig entsteht ein dekoratives Element, das sich je nach Gestaltung sehr gut in den Außenbereich integrieren lässt.
Wie funktioniert ein Kräuterturm?
Das grundlegende Prinzip ist einfach: Mehrere Pflanzbereiche werden vertikal übereinander angeordnet. Jeder Bereich wird mit geeigneter Pflanzerde beziehungsweise Kräutererde gefüllt und anschließend mit den gewünschten Pflanzen bestückt.
Bei einfachen Modellen werden sämtliche Ebenen separat gegossen. Andere Kräutertürme verfügen über Öffnungen oder Kanäle, durch die überschüssiges Wasser von der obersten Ebene nach unten gelangen kann. Dadurch lässt sich die Bewässerung teilweise vereinfachen.
Allerdings sollte nicht davon ausgegangen werden, dass automatisch jede Ebene dieselbe Wassermenge erhält. Die obersten Pflanzen trocknen aufgrund stärkerer Sonneneinstrahlung und Wind häufig schneller aus, während sich in unteren Ebenen mehr Feuchtigkeit sammeln kann. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Erde wichtig.
Welche Vorteile bietet ein Kräuterturm?
Der größte Vorteil ist die effiziente Nutzung der vorhandenen Fläche. Gerade auf einem kleinen Stadtbalkon steht häufig kaum Platz für zahlreiche einzelne Pflanzgefäße zur Verfügung. Durch die vertikale Bauweise können trotzdem verschiedene Kräuter gleichzeitig kultiviert werden.
Zudem lässt sich ein Kräuterturm relativ flexibel bepflanzen. Eine Ebene kann beispielsweise mit mediterranen Kräutern bestückt werden, während andere Bereiche für Salate oder Erdbeeren genutzt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass Pflanzen mit sehr unterschiedlichen Wasseransprüchen sinnvoll voneinander getrennt werden.
- Sehr platzsparende vertikale Bauweise
- Viele Pflanzen auf kleiner Grundfläche möglich
- Ideal für Balkon, Terrasse und kleine Gärten
- Verschiedene Kräuter können übersichtlich getrennt angepflanzt werden
- Je nach Modell einfach erweiterbar
- Kann dekorativ gestaltet werden
- Teilweise mit integriertem Bewässerungssystem erhältlich
- Auch für Erdbeeren, Salat und kleinere Zierpflanzen nutzbar
Welche Nachteile besitzt ein Kräuterturm?
Ein Nachteil kann die ungleichmäßige Versorgung der verschiedenen Ebenen sein. Pflanzen im oberen Bereich erhalten häufig mehr Sonne, Wind und Regen als Pflanzen weiter unten. Dadurch können sich innerhalb desselben Kräuterturms unterschiedliche Wachstumsbedingungen entwickeln.
Auch die Standfestigkeit ist wichtig. Ein hoher Kräuterturm bietet dem Wind relativ viel Angriffsfläche. Besonders leichte Kunststoffmodelle können bei Sturm instabil werden, wenn sie nicht ausreichend schwer bepflanzt oder zusätzlich gesichert sind.
- Unterschiedliche Lichtbedingungen auf den einzelnen Ebenen
- Bewässerung kann je nach Konstruktion ungleichmäßig ausfallen
- Hohe Modelle können bei Wind instabil werden
- Kleine Pflanzbereiche trocknen relativ schnell aus
- Nicht für jede größere Kräuter- oder Gemüsepflanze geeignet
- Wurzeln können bei sehr kleinen Pflanzkammern eingeengt werden
- Reinigung und Neubepflanzung können je nach Aufbau aufwendig sein
Kräutertürme Bestseller Platz 2 – 4
Welche unterschiedlichen Arten von Kräutertürmen gibt es?
Kräutertürme werden in zahlreichen Bauformen angeboten. Die Unterschiede betreffen nicht nur Größe und Design, sondern insbesondere die Art der Pflanzgefäße, die Bewässerung, das Material und die Möglichkeit, das System später zu erweitern. Deshalb sollte vor dem Kauf überlegt werden, wie viele Pflanzen untergebracht werden sollen und an welchem Standort der Turm eingesetzt wird.
Stapelbarer Kräuterturm
Stapelbare Kräutertürme gehören zu den verbreitetsten Varianten. Sie bestehen aus mehreren einzelnen Pflanzschalen, die passgenau aufeinandergesetzt werden. Jede Schale besitzt meistens mehrere seitlich beziehungsweise versetzt angeordnete Pflanzbereiche.
Der wesentliche Vorteil dieser Konstruktion liegt in ihrer Flexibilität. Abhängig vom jeweiligen System können zwei, drei, vier oder noch mehr Ebenen miteinander kombiniert werden. Wer zunächst nur wenige Kräuter anbauen möchte, kann mit einem kleineren Aufbau beginnen und später zusätzliche Elemente ergänzen.
Viele stapelbare Modelle bestehen aus Kunststoff und sind dadurch leicht zu transportieren. Sobald sie mit Erde gefüllt sind, nimmt das Gewicht jedoch deutlich zu und verbessert gleichzeitig die Standfestigkeit. Wichtig ist, dass die einzelnen Ebenen sicher ineinandergreifen und nicht bei jeder Berührung verrutschen.
Bei der Bewässerung sollte überprüft werden, ob das Wasser kontrolliert von einer Ebene in die nächste fließen kann. Einige Systeme besitzen spezielle Überläufe oder Wasserreservoirs. Bei sehr einfachen Konstruktionen kann dagegen jede Pflanzkammer separat gegossen werden müssen.
Kräuterturm mit zentraler Pflanzsäule
Eine weitere Bauform besteht aus einer hohen, meist zylindrischen Säule, in deren Außenwand mehrere Pflanzöffnungen eingelassen sind. Die gesamte Säule wird mit Erde beziehungsweise einem geeigneten Pflanzsubstrat gefüllt. Anschließend werden die Kräuter seitlich in die vorgesehenen Öffnungen eingesetzt.
Diese Bauweise nutzt die Höhe besonders effektiv. Je nach Modell können sehr viele Pflanzen auf kleiner Grundfläche wachsen. Allerdings muss die Befüllung sorgfältig vorgenommen werden, damit das Substrat gleichmäßig verteilt ist und keine größeren Hohlräume entstehen.
Auch die Bewässerung ist anspruchsvoller. Wasser, das ausschließlich von oben eingefüllt wird, erreicht nicht automatisch sämtliche seitlichen Wurzelbereiche gleichmäßig. Hochwertigere Systeme verfügen deshalb teilweise über interne Bewässerungsrohre oder mehrere Öffnungen zur Wasserverteilung.
Kräuterturm aus Kunststoff
Kunststoff ist eines der häufigsten Materialien. Ein Kräuterturm aus Kunststoff ist leicht, vergleichsweise preiswert und gegenüber Feuchtigkeit unempfindlich. Außerdem lassen sich komplexe Formen mit mehreren Pflanzöffnungen relativ einfach herstellen.
Ein weiterer Vorteil ist das niedrige Eigengewicht. Der Turm kann vor der Bepflanzung problemlos bewegt werden. Nachteilig kann allerdings sein, dass sehr leichte und dünnwandige Modelle bei Wind weniger stabil stehen.
Bei dauerhaftem Außeneinsatz sollte außerdem auf eine möglichst UV-beständige Materialqualität geachtet werden. Minderwertiger Kunststoff kann unter intensiver Sonneneinstrahlung mit der Zeit spröde werden oder seine Farbe verändern.
Kräuterturm aus Holz
Holzmodelle wirken besonders natürlich und passen optisch gut in Garten und Terrasse. Sie bestehen häufig aus mehreren übereinander angeordneten Pflanzkästen oder einer treppenförmigen Konstruktion.
Der Vorteil liegt neben der Optik in der meist stabilen Bauweise. Holz ist jedoch dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt und muss deshalb entsprechend geschützt sein. Geeignete Holzarten beziehungsweise eine passende Oberflächenbehandlung verlängern die Lebensdauer.
Der direkte Kontakt zwischen ständig feuchter Erde und unbehandeltem Holz kann langfristig zu Schäden führen. Einige Konstruktionen besitzen deshalb Folien oder herausnehmbare Pflanzeinsätze im Inneren.
Kräuterturm aus Metall
Metall wird meistens für das Gestell eines Kräuterturms verwendet. Mehrere einzelne Töpfe oder Pflanzschalen werden an einem stabilen Rahmen befestigt. Solche Konstruktionen wirken häufig modern und können eine hohe Stabilität bieten.
Für den Außeneinsatz sollte das Metall korrosionsbeständig beziehungsweise ausreichend beschichtet sein. Dauerhafte Feuchtigkeit und Witterung können ansonsten Rost verursachen.
Ein Vorteil besteht darin, dass einzelne Pflanzgefäße teilweise herausgenommen werden können. Dadurch lassen sich Kräuter einfacher umsetzen, austauschen oder separat pflegen.
Kräuterturm mit Bewässerungssystem
Ein Kräuterturm mit integriertem Bewässerungssystem soll den Pflegeaufwand reduzieren. Abhängig vom Modell befindet sich beispielsweise ein Wasserreservoir im unteren Bereich oder ein zentrales Bewässerungsrohr innerhalb des Turms.
Ein Wasserspeicher kann besonders im Sommer praktisch sein, weil kleine Pflanzgefäße bei hohen Temperaturen schnell austrocknen. Trotzdem sollte regelmäßig überprüft werden, ob sämtliche Pflanzen tatsächlich ausreichend Wasser erhalten.
Die verschiedenen Kräuter besitzen unterschiedliche Ansprüche. Mediterrane Arten wie Rosmarin und Thymian bevorzugen eher trockenere Bedingungen, während Basilikum und Petersilie deutlich mehr Wasser benötigen können. Ein vollständig gleichmäßig bewässertes System ist deshalb nicht automatisch für jede Pflanzenkombination optimal.
Drehbarer Kräuterturm
Drehbare Kräutertürme können um ihre eigene Achse bewegt werden. Dadurch lässt sich die Ausrichtung der einzelnen Pflanzen zur Sonne verändern. Dies ist insbesondere auf Balkonen praktisch, auf denen das Sonnenlicht nur aus einer bestimmten Richtung kommt.
Durch regelmäßiges Drehen können unterschiedliche Bereiche des Turms gleichmäßiger Licht erhalten. Die Drehmechanik muss jedoch stabil genug sein, das Gewicht von Erde, Wasser und Pflanzen dauerhaft zu tragen.
Kräuterturm für den Balkon
Modelle für Balkone sind häufig besonders kompakt konstruiert und besitzen eine kleine Grundfläche. Wichtig ist hier eine hohe Standfestigkeit, denn auf höher gelegenen Balkonen können starke Windböen auftreten.
Außerdem sollte geprüft werden, wohin überschüssiges Gießwasser abläuft. Ein Untersetzer oder integriertes Auffangsystem verhindert, dass Wasser auf den Balkonboden oder gegebenenfalls zum darunterliegenden Balkon tropft.
Kräuterturm für den Innenbereich
Grundsätzlich kann ein kleiner Kräuterturm auch in der Wohnung eingesetzt werden, sofern ausreichend Licht vorhanden ist. Besonders Küchenkräuter benötigen häufig einen sehr hellen Standort. Ein dunkler Platz weit entfernt vom Fenster eignet sich deshalb meistens nicht.
Im Innenbereich ist ein zuverlässiger Schutz gegen austretendes Wasser besonders wichtig. Der Kräuterturm sollte über einen geschlossenen Untersetzer oder ein entsprechendes Auffanggefäß verfügen.
Welche Alternativen zu einem Kräuterturm gibt es?
Ein Kräuterturm ist besonders platzsparend, aber nicht für jede Situation die beste Lösung. Wer mehr Fläche zur Verfügung hat oder Pflanzen mit großen Wurzelsystemen anbauen möchte, kann verschiedene Alternativen nutzen.
Kräuterkasten
Ein klassischer Kräuterkasten eignet sich hervorragend für Balkonbrüstungen, Fensterbänke oder Terrassen. Mehrere Kräuter können nebeneinander gepflanzt werden und sind leicht erreichbar.
Der Vorteil gegenüber dem Kräuterturm besteht darin, dass alle Pflanzen ungefähr dieselben Lichtbedingungen erhalten. Allerdings benötigt der Kasten mehr horizontale Stellfläche.
Einzelne Blumentöpfe
Einzelne Töpfe bieten maximale Flexibilität. Jede Kräuterart kann ein eigenes Substrat erhalten und unabhängig bewässert werden. Pflanzen mit unterschiedlichen Bedürfnissen lassen sich dadurch deutlich einfacher pflegen.
Der Nachteil ist der hohe Platzbedarf. Wer viele verschiedene Kräuter anbauen möchte, benötigt entsprechend viele Stellflächen.
Hochbeet
Ein Hochbeet bietet erheblich mehr Erdvolumen und eignet sich für Kräuter, Salate und zahlreiche Gemüsepflanzen. Es ist besonders rückenschonend zu bearbeiten und kann sehr vielseitig bepflanzt werden.
Allerdings benötigt ein Hochbeet deutlich mehr Grundfläche und ist für einen kleinen Balkon häufig zu groß beziehungsweise zu schwer.
Vertikale Pflanztasche
Pflanztaschen werden an Wand, Geländer oder einem Gestell befestigt und verfügen über mehrere textile Pflanzfächer. Sie nutzen ebenfalls die Vertikale und benötigen kaum Bodenfläche.
Das relativ geringe Erdvolumen der einzelnen Taschen kann jedoch dazu führen, dass sie bei warmem Wetter schnell austrocknen. Eine regelmäßige Wasserversorgung ist deshalb besonders wichtig.
Kräuterspirale
Eine Kräuterspirale ist eine attraktive Lösung für den Garten. Durch ihren spiralförmigen Aufbau entstehen verschiedene Höhen- und Feuchtigkeitsbereiche, sodass Kräuter mit unterschiedlichen Standortansprüchen kombiniert werden können.
Eine solche Anlage benötigt allerdings deutlich mehr Platz und lässt sich im Gegensatz zu einem Kräuterturm nicht ohne Weiteres umstellen.
Kräutertürme Bestseller Platz 5 – 10
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Beliebte Kräutertürme und Hersteller im Vergleich
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Stacking Planter | GreenStalk | ca. 100 bis 200 Euro | Modulares vertikales Pflanzsystem mit mehreren übereinander angeordneten Ebenen für Kräuter, Erdbeeren und kleinere Nutzpflanzen. |
| Kräuter- und Pflanzturm | GARDENA | ca. 50 bis 120 Euro | Platzsparende Pflanzlösungen für Balkon und Terrasse mit Fokus auf einfache Pflege und übersichtliche Bepflanzung. |
| Vertical Garden | elho | ca. 40 bis 120 Euro | Moderne Pflanzsysteme aus Kunststoff für Kräuter und Zierpflanzen mit verschiedenen vertikalen Aufbaumöglichkeiten. |
| Stacking Planter | Mr. Stacky | ca. 30 bis 80 Euro | Stapelbares Pflanzsystem mit mehreren seitlichen Pflanzplätzen für Kräuter, Erdbeeren und kleinere Pflanzen. |
| Pflanzturm | Relaxdays | ca. 25 bis 70 Euro | Preisgünstige stapelbare Pflanztürme für Balkon, Terrasse und Garten mit mehreren Pflanzeinsätzen. |
| Vertical Garden | Prosperplast | ca. 30 bis 100 Euro | Vertikale Pflanzsysteme aus Kunststoff in unterschiedlichen Größen und Designs für kleinere Außenbereiche. |
Die genannten Preise dienen lediglich als grobe Orientierung. Je nach Größe, Anzahl der Pflanzebenen, Material, Bewässerungssystem, Hersteller, Händler und aktueller Angebotslage können die tatsächlichen Preise deutlich abweichen.
Worauf sollte beim Kauf eines Kräuterturms geachtet werden?
Anzahl der Pflanzplätze
Vor dem Kauf sollte überlegt werden, wie viele unterschiedliche Kräuter tatsächlich angebaut werden sollen. Ein kleiner Kräuterturm mit sechs bis neun Pflanzbereichen kann für eine normale Küche bereits vollkommen ausreichend sein.
Wer zusätzlich Erdbeeren, Salate oder Blühpflanzen einsetzen möchte, kann ein größeres Modell wählen. Mehr Pflanzplätze bedeuten allerdings auch einen höheren Bedarf an Erde, Wasser und Pflege.
Größe der einzelnen Pflanzbereiche
Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Größe der einzelnen Pflanzkammern ist entscheidend. Kräuter benötigen ausreichend Raum für ihre Wurzeln. Sehr kleine Taschen eignen sich vor allem für kompakte Pflanzen, während kräftig wachsende Kräuter schnell zu groß werden können.
Minze beispielsweise entwickelt ein starkes Wurzelsystem und kann andere Pflanzen verdrängen. Sie sollte deshalb ausreichend Platz bekommen oder gegebenenfalls separat gepflanzt werden.
Standfestigkeit
Ein Kräuterturm sollte auf einem ebenen Untergrund sicher stehen. Je höher das Modell ist, desto wichtiger wird eine breite beziehungsweise stabile Basis. Besonders auf Balkon und Terrasse muss berücksichtigt werden, dass Wind erhebliche Kräfte auf die bepflanzte Konstruktion ausüben kann.
Hohe und schmale Modelle können gegebenenfalls zusätzlich an Wand oder Geländer gesichert werden, sofern dies konstruktiv vorgesehen ist.
Materialqualität
Kunststoff sollte UV-beständig und ausreichend stabil sein. Dünnes Material kann sich bei starker Sonneneinstrahlung verformen oder mit zunehmendem Alter spröde werden.
Holz sollte für die dauerhafte Verwendung im Außenbereich geeignet beziehungsweise entsprechend behandelt sein. Metallgestelle benötigen einen guten Schutz vor Korrosion.
Wasserablauf
Staunässe gehört zu den häufigsten Problemen bei Pflanzgefäßen. Ein Kräuterturm sollte deshalb über ausreichend große Abflussöffnungen verfügen. Überschüssiges Wasser muss kontrolliert ablaufen können.
Auf Balkonen und im Innenbereich ist gleichzeitig ein Auffangsystem sinnvoll, damit austretendes Wasser keine Schäden oder Verschmutzungen verursacht.
Bewässerungssystem
Ein integriertes Bewässerungssystem kann die Pflege erheblich erleichtern. Trotzdem sollte die Wasserverteilung nachvollziehbar sein. Wasser, das nur oben eingefüllt wird, erreicht bei schlecht konstruierten Systemen möglicherweise die unteren beziehungsweise seitlichen Wurzelbereiche nicht gleichmäßig.
Erweiterbarkeit
Bei modularen Systemen lassen sich zusätzliche Ebenen nachkaufen. Das ist praktisch, wenn der Kräutergarten später vergrößert werden soll.
Allerdings sollte die vom Hersteller vorgesehene maximale Aufbauhöhe nicht überschritten werden. Zu viele Ebenen können die Stabilität verschlechtern.
Design
Ein Kräuterturm steht häufig sichtbar auf Balkon oder Terrasse und kann deshalb auch als Gestaltungselement dienen. Moderne Kunststoffmodelle werden in unterschiedlichen Farben angeboten, während Holzkonstruktionen besonders natürlich wirken.
Die Optik sollte jedoch erst nach Funktion, Stabilität und Pflanzvolumen bewertet werden.
Welche Kräuter eignen sich für einen Kräuterturm?
Grundsätzlich eignen sich viele bekannte Küchenkräuter. Besonders unkompliziert sind kompakt wachsende Arten, die keine extrem tiefen Wurzeln entwickeln.
Basilikum
Basilikum bevorzugt einen warmen und hellen Standort sowie eine relativ gleichmäßige Wasserversorgung. Die Erde sollte nicht vollständig austrocknen, gleichzeitig sollte Staunässe vermieden werden. In einem Kräuterturm kann Basilikum deshalb gut in einem Bereich mit ausreichendem Pflanzvolumen untergebracht werden.
Petersilie
Petersilie bevorzugt einen nährstoffreichen, gleichmäßig feuchten Boden. Sie kann hervorragend in einem Kräuterturm wachsen, sollte aber nicht gemeinsam mit besonders trockenheitsliebenden Kräutern in derselben kleinen Pflanzkammer stehen.
Schnittlauch
Schnittlauch ist vergleichsweise unkompliziert und benötigt eine ausreichende Wasserversorgung. Regelmäßige Ernte fördert den Austrieb neuer Halme. Aufgrund seines aufrechten Wachstums benötigt er seitlich nur wenig Platz.
Thymian
Thymian bevorzugt einen sonnigen Standort und eher trockene, gut durchlässige Erde. Besonders in den oberen Bereichen eines Kräuterturms kann er sich wohlfühlen, da diese häufig stärker von Sonne und Wind erreicht werden.
Rosmarin
Rosmarin benötigt viel Sonne und verträgt Trockenheit besser als dauerhaft nasse Erde. Allerdings kann die Pflanze mit der Zeit relativ groß werden. Ein ausreichend großer Pflanzbereich ist deshalb wichtig.
Oregano
Oregano gehört ebenfalls zu den mediterranen Kräutern und bevorzugt einen sonnigen, eher trockenen Standort. Er lässt sich gut mit Thymian oder ähnlichen Pflanzen kombinieren.
Minze
Minze wächst kräftig und breitet sich über ihre Wurzeln stark aus. In einem Kräuterturm kann die begrenzte Pflanzkammer sogar von Vorteil sein, weil die Pflanze dadurch weniger stark andere Bereiche überwuchert. Trotzdem sollte ihr ausreichend Platz zur Verfügung stehen.
Wie bepflanzt man einen Kräuterturm richtig?
Zunächst wird der Kräuterturm entsprechend der Herstelleranleitung aufgebaut und auf einen ebenen Standort gestellt. Anschließend sollten gegebenenfalls Drainageschichten oder vorgesehene Bewässerungselemente eingesetzt werden.
Danach werden die einzelnen Ebenen schrittweise mit geeigneter Erde gefüllt. Die Erde sollte nicht extrem fest zusammengedrückt werden, da die Wurzeln ausreichend Luft benötigen. Gleichzeitig muss sie stabil genug eingebracht werden, damit sie nach dem ersten Gießen nicht stark absackt.
Bei der Pflanzverteilung sollten Licht- und Wasseransprüche berücksichtigt werden. Trockenheitsliebende mediterrane Kräuter eignen sich häufig für obere sonnige Ebenen. Pflanzen mit höherem Feuchtigkeitsbedarf können weiter unten platziert werden.
Nach dem Einsetzen werden sämtliche Pflanzen gründlich angegossen. In den folgenden Tagen sollte besonders regelmäßig kontrolliert werden, ob sich die Erde gesetzt hat und ob die einzelnen Kräuter ausreichend Wasser erhalten.
Wie wird ein Kräuterturm richtig bewässert?
Die Bewässerung ist einer der wichtigsten Punkte. Kleine Pflanzkammern besitzen nur wenig Erdvolumen und können deshalb schneller austrocknen als ein großes Beet.
Im Sommer kann eine tägliche Kontrolle notwendig sein. Dabei sollte nicht ausschließlich die Oberfläche betrachtet werden. Mit einem Finger lässt sich einige Zentimeter tief prüfen, ob das Substrat noch feucht ist.
Bei einem integrierten Wasserspeicher sollte dessen Füllstand regelmäßig kontrolliert werden. Trotzdem können einzelne Bereiche trockener bleiben als andere. Eine gelegentliche gezielte Bewässerung einzelner Pflanzen kann deshalb erforderlich sein.
Wie pflegt man einen Kräuterturm?
Neben regelmäßigem Gießen gehört das Ernten zur wichtigsten Pflege. Viele Küchenkräuter wachsen buschiger, wenn sie regelmäßig zurückgeschnitten werden. Verblühte oder abgestorbene Pflanzenteile sollten entfernt werden.
Da das Erdvolumen begrenzt ist, werden Nährstoffe schneller verbraucht als in einem großen Gartenbeet. Abhängig von Pflanzenart und verwendeter Erde kann deshalb eine zurückhaltende Düngung sinnvoll sein.
Am Ende der Saison sollten abgestorbene Pflanzen entfernt und gegebenenfalls Teile der Erde ausgetauscht werden. Mehrjährige Kräuter können je nach Winterhärte draußen bleiben oder an einem geschützten Ort überwintert werden.
Häufig gestellte Fragen zum Kräuterturm
Welche Kräuter passen gemeinsam in einen Kräuterturm?
Besonders gut lassen sich Kräuter kombinieren, die ähnliche Standort- und Wasseransprüche besitzen. Mediterrane Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei und Oregano bevorzugen viel Sonne und eher trockene Erde. Petersilie, Schnittlauch und Basilikum benötigen dagegen häufig mehr Feuchtigkeit. In einem größeren Kräuterturm können diese Gruppen auf unterschiedlichen Ebenen untergebracht werden. Dadurch lässt sich die Bewässerung besser anpassen und Pflanzen mit stark unterschiedlichen Ansprüchen stehen nicht direkt nebeneinander.
Wo sollte ein Kräuterturm stehen?
Der optimale Standort hängt von den verwendeten Pflanzen ab. Viele Küchenkräuter bevorzugen einen hellen bis sonnigen Platz. Mediterrane Kräuter benötigen besonders viel Sonne, während Petersilie oder Schnittlauch auch mit etwas weniger direkter Sonneneinstrahlung zurechtkommen können. Gleichzeitig sollte der Turm vor extrem starkem Wind geschützt stehen. Auf einem Balkon muss außerdem darauf geachtet werden, dass die Konstruktion sicher steht und nicht umkippen kann.
Wie oft muss ein Kräuterturm gegossen werden?
Eine feste Gießhäufigkeit lässt sich nicht allgemein angeben. Temperatur, Sonneneinstrahlung, Wind, Größe der Pflanzkammern und Pflanzenarten beeinflussen den Wasserbedarf erheblich. An heißen Sommertagen können kleine Pflanzbereiche täglich kontrolliert und gegebenenfalls gegossen werden müssen. Bei kühler und feuchter Witterung ist deutlich weniger Wasser erforderlich. Entscheidend ist, dass die Erde weder vollständig austrocknet noch dauerhaft nass bleibt.
Kann man Erdbeeren in einem Kräuterturm pflanzen?
Ja, viele Kräutertürme eignen sich hervorragend für Erdbeeren. Besonders die seitlich versetzten Pflanzbereiche ermöglichen es, dass Früchte über den Rand hängen und weniger direkt auf feuchter Erde liegen. Wichtig sind ausreichend große Pflanzkammern, regelmäßige Wasserversorgung und genügend Sonne. Bei stark tragenden Erdbeerpflanzen kann zusätzlich eine regelmäßige Düngung notwendig sein.
Kann ein Kräuterturm im Winter draußen bleiben?
Das hängt vom Material und von den eingesetzten Pflanzen ab. Frostbeständige Kunststoff-, Metall- oder Holzkonstruktionen können grundsätzlich im Freien verbleiben, sofern der Hersteller dies erlaubt. Allerdings sind Pflanzenwurzeln in kleinen Gefäßen stärker Frost ausgesetzt als im Gartenboden. Mehrjährige Kräuter können deshalb zusätzlichen Winterschutz benötigen. Leere Wasserreservoirs sollten vor starkem Frost gegebenenfalls entleert werden.
Welche Erde eignet sich für einen Kräuterturm?
Für viele Küchenkräuter eignet sich hochwertige Kräuter- beziehungsweise Pflanzerde. Allerdings besitzen unterschiedliche Kräuter verschiedene Ansprüche. Mediterrane Pflanzen bevorzugen häufig eine eher magere und gut durchlässige Erde, die beispielsweise mit mineralischen Bestandteilen aufgelockert werden kann. Basilikum oder Petersilie benötigen dagegen nährstoffreichere und etwas feuchtere Bedingungen. Bei getrennten Pflanzkammern kann die Erde entsprechend angepasst werden.
Braucht ein Kräuterturm Drainagelöcher?
Ja, ein funktionierender Wasserablauf ist sehr wichtig. Ohne Abflussmöglichkeiten kann sich überschüssiges Wasser im Wurzelbereich sammeln und zu Staunässe führen. Dadurch können Wurzeln geschädigt werden. Ein guter Kräuterturm besitzt deshalb entweder Abflussöffnungen oder ein kontrolliertes Wasserspeichersystem. Im Innenbereich und auf Balkonen sollte austretendes Wasser zusätzlich aufgefangen werden.
Wie viele Kräuter passen in einen Kräuterturm?
Die mögliche Pflanzenzahl hängt vollständig von Größe und Aufbau ab. Kleine Modelle bieten vielleicht sechs bis neun Pflanzstellen, während größere Systeme zwanzig oder mehr Pflanzen aufnehmen können. Allerdings sollte nicht jede Öffnung unbedingt maximal dicht bepflanzt werden. Stark wachsende Kräuter benötigen ausreichend Platz und können Nachbarpflanzen beschatten. Eine etwas lockerere Bepflanzung führt häufig langfristig zu besseren Ergebnissen.
Kann man einen Kräuterturm auf einem Balkon verwenden?
Ja, gerade für Balkone ist ein Kräuterturm besonders interessant, weil er wenig Grundfläche beansprucht. Wichtig sind jedoch eine stabile Aufstellung, kontrollierter Wasserablauf und eine zum Standort passende Bepflanzung. Auf einem sehr sonnigen Südbalkon trocknet die Erde schneller aus als an einem geschützten Standort. Auf höher gelegenen Balkonen sollte außerdem die Windbelastung berücksichtigt werden.
Kann ein Kräuterturm auch in der Wohnung stehen?
Grundsätzlich ist das möglich, wenn genügend Licht vorhanden ist. Viele Kräuter benötigen mehrere Stunden helles Licht und entwickeln sich an einem dunklen Standort nur schlecht. Ein Platz direkt an einem geeigneten Fenster ist deshalb meist erforderlich. Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass kein Gießwasser auf Boden oder Möbel gelangen kann. Ein zuverlässiger Untersetzer ist im Innenbereich besonders wichtig.
Wie verhindert man Staunässe im Kräuterturm?
Entscheidend sind durchlässige Erde, ausreichend große Abflussöffnungen und eine angepasste Wassermenge. Die Pflanzkammern sollten nicht dauerhaft mit Wasser gefüllt sein. Bei stark verdichteter Erde kann Wasser schlechter ablaufen, weshalb das Substrat locker bleiben sollte. Kräuter mit geringem Wasserbedarf sollten außerdem nicht ständig genauso stark gegossen werden wie feuchtigkeitsliebende Pflanzen.
Lohnt sich ein Kräuterturm gegenüber einzelnen Töpfen?
Ein Kräuterturm lohnt sich besonders bei begrenztem Platz. Er ermöglicht eine hohe Anzahl von Pflanzen auf kleiner Grundfläche und wirkt gleichzeitig ordentlich und dekorativ. Einzelne Töpfe bieten dagegen mehr Flexibilität, weil jede Pflanze separat versorgt und bei Bedarf umgestellt werden kann. Wer einen kleinen Balkon besitzt und viele unterschiedliche Kräuter anbauen möchte, kann mit einem Kräuterturm besonders effizient arbeiten.
Kräuterturm Test bei Stiftung Warentest & Co
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| Öko-Test | Kräuterturm Test bei Öko-Test |
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Kräuterturm Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Kräutertürme wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Kräuterturm Testsieger präsentieren können.
Kräuterturm Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Kräuterturm Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zum Kräuterturm
Ein Kräuterturm ist eine äußerst praktische Lösung für alle, die auf begrenzter Fläche eine größere Auswahl an frischen Küchenkräutern und kleineren Nutzpflanzen anbauen möchten. Durch die vertikale Anordnung mehrerer Pflanzbereiche lässt sich insbesondere auf kleinen Balkonen und Terrassen erheblich mehr Pflanzfläche schaffen, als dies mit nebeneinander aufgestellten Töpfen möglich wäre. Gleichzeitig können unterschiedliche Kräuter übersichtlich voneinander getrennt werden und bleiben bei der täglichen Küchenarbeit schnell erreichbar.
Bei der Auswahl sollte jedoch nicht ausschließlich die maximale Anzahl an Pflanzplätzen im Mittelpunkt stehen. Mindestens ebenso wichtig sind ausreichend große Pflanzkammern, eine stabile Konstruktion, ein funktionierender Wasserablauf und ein möglichst sinnvolles Bewässerungssystem. Sehr kleine Pflanzgefäße sehen zwar kompakt aus, trocknen im Sommer aber besonders schnell aus und bieten kräftig wachsenden Kräutern nur wenig Wurzelraum.
Auch die richtige Bepflanzung entscheidet wesentlich über den Erfolg. Kräuter mit ähnlichen Ansprüchen sollten möglichst zusammen angeordnet werden. Mediterrane Pflanzen wie Rosmarin, Thymian und Oregano bevorzugen sonnige und eher trockene Bedingungen, während Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum meist mehr Feuchtigkeit benötigen. Die unterschiedlichen Ebenen eines Kräuterturms können gezielt genutzt werden, um diese Ansprüche besser zu berücksichtigen.
Für Balkon und Terrasse sollte außerdem auf eine hohe Standfestigkeit geachtet werden. Ein hoher, vollständig bepflanzter Turm kann bei starkem Wind erhebliche Kräfte aufnehmen. Eine breite Basis und gegebenenfalls zusätzliche Sicherungsmöglichkeiten sind deshalb sinnvoll. Gleichzeitig muss überschüssiges Gießwasser kontrolliert ablaufen können, ohne den Boden oder darunterliegende Bereiche unnötig zu verschmutzen.
Wer maximale Flexibilität bei der Pflanzenpflege benötigt, ist mit einzelnen Töpfen möglicherweise besser beraten. Für begrenzte Flächen besitzt ein Kräuterturm jedoch klare Vorteile. Je nach Modell können auf wenigen Quadratdezimetern zahlreiche Kräuter, Erdbeeren oder Salate wachsen. Mit einer sorgfältigen Auswahl von Standort, Erde, Pflanzen und Bewässerung lässt sich so ein kompakter vertikaler Kräutergarten schaffen, der nicht nur praktisch ist, sondern Balkon, Terrasse oder Garten gleichzeitig dekorativ aufwerten kann.
Zuletzt Aktualisiert am 10.09.2026
Letzte Aktualisierung am 10.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
