Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Laser-Thermometer?
- Vorteile und Nachteile eines Laser-Thermometers
- Laser Thermometer Bestseller Platz 2 – 4
- Wie funktioniert ein Laser-Thermometer technisch?
- Emissionsgrad und Material-Einfluss
- D:S-Verhältnis (Distanz zu Spotgröße)
- Unterschiedliche Arten von Laser-Thermometern
- Einfaches Laser-Thermometer für Alltag und Haushalt
- Profi-Laser-Thermometer mit einstellbarem Emissionsgrad
- Professionelle Industrie-Thermometer
- Kombigeräte mit Kontakt-Fühler
- Typische Einsatzbereiche von Laser-Thermometern
- Haus und Haushalt
- Küche und Grill
- Werkstatt und Fahrzeuge
- Heizungs- und Klimabereiche
- Elektronik und IT
- Alternativen und Ergänzungen
- Kontaktthermometer mit Sonde
- Infrarotkameras
- Laser Thermometer Bestseller Platz 5 – 10
- Beliebte Laser-Thermometer im Überblick
- FAQ: Häufige Fragen zu Laser-Thermometern
- Wie genau ist ein Laser-Thermometer?
- Kann ich damit die Kerntemperatur von Lebensmitteln messen?
- Warum schwankt der Messwert, wenn ich das Gerät bewege?
- Wie messe ich Metall richtig?
- Ist der sichtbare Laser gefährlich?
- Laser Thermometer Test bei Stiftung Warentest & Co
- Laser Thermometer Testsieger
- Laser Thermometer Stiftung Warentest
- Fazit
Ein Laser-Thermometer (auch Infrarot-Thermometer genannt) ist kein „Laser-Messgerät“ im klassischen Sinne wie ein Entfernungslaser, sondern ein berührungsloses Werkzeug zur Messung von Oberflächentemperaturen. Statt einen Fühler anzufassen, nimmt es Wärmestrahlung aus der Umgebung auf und macht daraus eine Temperaturmessung – und der sichtbare Laser dient dabei nur als Zielhilfe, damit du weißt, wo gemessen wird. Solche Geräte sind extrem praktisch, weil sie schnell, hygienisch und oft genau arbeiten. Sie werden genutzt im Haushalt (Ofen, Grill, Kühlschrank), in der Werkstatt (Motoren, Werkstoffe), im Handwerk (Wärmebrücken, Heizkörper), in der Küche (Öltemperatur, Sous-Vide-Kontrolle) und in vielen technischen Bereichen. In diesem klar strukturierten Ratgeber erfährst du genau: was ein Laser-Thermometer ist, wie es funktioniert, wo es seine Stärken und Grenzen hat, welche Varianten existieren, wie du es sinnvoll auswählst und anwendest und welche Alternativen es gibt – mit pragmatischen Hinweisen für den realen Einsatz.
- Breiter Temperaturbereich: Messen Sie die Oberflächentemperatur im Bereich von...
- Bessere Genauigkeit: 12:1 D:S, Lasergrip 1080 kann Ziele aus der Entfernung genau messen; für die...
- Professioneller Modus: Es verfügt über einen Emissionsgrad von 0,1-1,0 für präzise Messungen auf...
- Zusätzliche Funktionen: LCD-Display mit hintergrundbeleuchtung, Einheiten (°F/°C); hat die...
Was ist ein Laser-Thermometer?
Ein Laser-Thermometer ist ein Infrarot-Temperaturmessgerät, das die Temperatur einer Oberfläche misst, indem es die von dieser Oberfläche abgestrahlte Infrarot-Energie erfasst und in eine Temperatur umrechnet. Der sichtbare Laser ist lediglich ein Zielpunkt – er zeigt dir genau, wo du misst. Er misst nicht die Temperatur des Lasers selbst, sondern der Fläche, auf die du zielst. Das macht das Messgerät sehr praktisch für schnelle Messungen an schwer zugänglichen oder heißen Oberflächen, ohne dass du die Oberfläche berühren musst.
Im Kern funktioniert es so: Jedes Objekt über dem absoluten Nullpunkt (-273,15 °C) strahlt Infrarot-Strahlung aus. Ein Sensor im Thermometer erfasst diese Strahlung und wandelt sie anhand einer internen Kalibrierung in eine Temperaturangabe um. Je nach Material und Oberfläche unterscheidet sich die Strahlungscharakteristik, deshalb gibt es bei besseren Modellen oft einen einstellbaren Emissionsgrad, mit dem du die Messung an verschiedenes Material anpassen kannst.
Vorteile und Nachteile eines Laser-Thermometers
Vorteile: Das berührungslose Messen ist der zentrale Vorteil, weil es schnell geht, hygienisch ist und keine Gefahr besteht, heiße Oberflächen direkt zu berühren. Du sparst Zeit, kannst Gefahrenzonen (heiße Motoren, heiße Herdplatten, Grillroste, Öfen) ohne Risiko checken und an schwer zugänglichen Stellen messen, die mit Fühlern nur schwer erreichbar wären. Laser-Thermometer sind kompakt, brauchen meist nur eine Batterie und liefern Messergebnisse in Sekunden. Für viele Alltagssituationen sind sie präzise genug – z. B. Küchenprofi-Temperaturen, Heizkörpertests, Fahrzeugdiagnosen oder Heizungsanlagenchecks.
Nachteile: Die Messung erfasst nur die Oberfläche – nicht die Innentemperatur. Ein Infrarot-Sensor kann keine Temperatur „im Inneren“ eines Objekts messen (z. B. Kerntemperatur eines Fleisches), und reflektierende oder sehr dunkle Oberflächen verfälschen Messwerte stärker als matte. Auch hängt die Messgenauigkeit von korrekter Ausrichtung und Distanz-zu-Messpunkt-Verhältnis ab (meist mit einem sogenannten D:S-Verhältnis angegeben – je höher, desto größer ist der gemessene Bereich bei steigender Entfernung). Billige Geräte haben oft geringere Genauigkeit, starke Schwankungen bei unterschiedlichen Materialien und verzögerte Messwerte bei schnellen Temperaturwechseln.
Laser Thermometer Bestseller Platz 2 – 4
Wie funktioniert ein Laser-Thermometer technisch?
Die Funktionsweise ist pragmatisch: Der Infrarot-Sensor misst die Wärmestrahlung der Oberfläche, auf die du zielst. Ein eingebauter Prozessor rechnet diese Strahlung in Grad Celsius oder Fahrenheit um. Der sichtbare Laser dient nur der Zielhilfe – er ist kein Messstrahl im physikalischen Mess-Sinne.
Emissionsgrad und Material-Einfluss
Wichtig ist der sogenannte Emissionsgrad: Verschiedene Materialien strahlen unterschiedlich stark. Eine matte schwarze Oberfläche sendet Infrarot deutlicher und einfacher, eine glänzende reflektiert stärker und kann Messwerte verfälschen. Hochwertige Thermometer erlauben, den Emissionsgrad einzustellen (meist zwischen 0,1 und 1,0). Das verbessert die Genauigkeit bei unterschiedlichen Materialien, z. B. Metall vs. Holz vs. Kunststoff.
D:S-Verhältnis (Distanz zu Spotgröße)
Das D:S-Verhältnis beschreibt, wie groß der gemessene Bereich ist im Verhältnis zur Entfernung. Ein Gerät mit 12:1 misst z. B. einen 1 cm-Durchmesser-Bereich aus 12 cm Entfernung. Je höher der Wert, desto kleiner der Fleck bei gleicher Entfernung – und desto besser sind Messungen aus größerer Distanz möglich.
Unterschiedliche Arten von Laser-Thermometern
Auf dem Markt gibt es verschiedene Bauformen und Einsatzrichtungen, die sich in Messbereich, Genauigkeit und Zusatzfunktionen unterscheiden.
Einfaches Laser-Thermometer für Alltag und Haushalt
Diese Geräte reichen typischerweise von etwa −50 °C bis +380 °C, sind günstig, schnell und ausreichend genau für viele Alltagsthemen: Ofenboden, Grillrost, Kühltruhe, Heizkörper, Motorhaubenkontrolle. Sie haben einfache Anzeigen, oft Hintergrundbeleuchtung und einen Standard-Laser zur Zielhilfe. Für gelegentliche Nutzung ideal.
Profi-Laser-Thermometer mit einstellbarem Emissionsgrad
Für präzisere Messungen brauchst du die Emissionsgrad-Funktion, um unterschiedliche Materialien korrekt zu erfassen. Diese Geräte haben meist bessere Sensoren, stabile Displays, Speicherung von Messwerten und ggf. zusätzliche Funktionen wie Max./Min.-Speicherung und Temperatur-Alarme. Sie sind sinnvoll, wenn du öfter, an verschiedensten Materialien und etwas genauer messen willst.
Professionelle Industrie-Thermometer
In Industrie- oder Handwerksumgebungen gibt es Laser-Thermometer mit sehr weiten Messbereichen (z. B. bis 650 °C oder höher), mit dualem Laservisier, robustem Gehäuse und Profi-Kalibrierung. Diese sind teurer, dafür aber robuster und für anspruchsvolle Anwendungen geeignet.
Kombigeräte mit Kontakt-Fühler
Einige Modelle kombinieren Laser-Infrarot mit einem physischen Fühler (z. B. Thermoelement-Sonde). Das erlaubt dir, sowohl Oberflächen- als auch Kerntemperaturen zu messen – für vielseitige Anwendungen sehr praktisch.
Typische Einsatzbereiche von Laser-Thermometern
Ein Laser-Thermometer ist vielseitig einsetzbar. Hier die häufigsten realen Anwendungen:
Haus und Haushalt
Prüfung von Heizkörpern, Temperaturzonen von Ofen und Herd, Kühlschrank- oder Gefrierfach-Überwachung, Kontrolle von Fenstern auf Wärmebrücken oder schlecht isolierten Stellen.
Küche und Grill
Messung von Grillrost- oder Pfannentemperaturen, Öl-Temperatur beim Frittieren, optimale Kerntemperatur-Kontrolle in Kombination mit Kontakt-sonden (wenn vorhanden).
Werkstatt und Fahrzeuge
Motoroberflächen, Bremsscheiben (warm/kalt nach Bremsvorgängen), Elektrik-Komponenten, Lagergehäuse, Auspuffteile – ohne Berührung messen, sicher und schnell.
Heizungs- und Klimabereiche
Temperaturen von Heizungsrohren, Wärmetauschern, Klima-Outlets, Thermostatventil-Checks, Leckage-Diagnosen durch Temperaturdifferenzen.
Elektronik und IT
Temperaturüberprüfung von Netzteilen, CPUs, Kondensatoren, Kühlkörpern – ohne direkten Kontakt und ohne Risiko, Spannung zu berühren.
Alternativen und Ergänzungen
Laser-Thermometer sind praktisch, aber keine Alleskönner. Je nach Bedarf gibt es sinnvolle Alternativen oder Ergänzungen:
Kontaktthermometer mit Sonde
Für Kerntemperaturen (z. B. Fleisch, Flüssigkeiten) ist ein Fühler-Thermometer sinnvoller, weil es die Innentemperatur messen kann. Laser-Thermometer messen nur Oberfläche.
Infrarotkameras
Wenn du Temperaturverteilung über Flächen visualisieren willst (z. B. Wärmebrücken am Haus), ist eine Wärmebildkamera besser geeignet. Diese zeigt Temperatur über ein Bild, nicht nur einen Messpunkt.
Laser Thermometer Bestseller Platz 5 – 10
- 【Hochpräzise Messung】: Ausgestattet mit fortschrittlichen, hochempfindlichen Temperatursensoren...
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- 【Präzise Positionierung und Messung】: Das Infrarot-Thermometer verfügt über einen...
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Beliebte Laser-Thermometer im Überblick
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurzbeschreibung |
| Einsteiger Laser-Thermometer | Testo | ca. 30–60 EUR | Günstig, solide Messung für Alltag und Haushalt. |
| Profi-Infrarot-Thermometer | Fluke | ca. 120–250 EUR | Hohe Genauigkeit, einstellbarer Emissionsgrad, stabiler Messwert. |
| Multifunktions-Laser Thermometer | Extech | ca. 60–120 EUR | Kombiniert IR-Messung mit zusätzlichen Funktionen wie Alarm und Speicher. |
| Thermo-Laser mit Kontakt-Fühler | Omega | ca. 90–180 EUR | IR plus Thermoelement-Sonde für Oberflächen- und Kerntemperaturen. |
FAQ: Häufige Fragen zu Laser-Thermometern
Wie genau ist ein Laser-Thermometer?
Die Genauigkeit hängt vom Modell und Material ab. Gute Geräte liegen oft bei ±1–2 % des Messwertes – aber das gilt meist für matte Oberflächen und korrekten Emissionsgrad. Reflektierende oder glänzende Flächen brauchen Emissionsgrad-Anpassung oder Vergleichsmessungen.
Kann ich damit die Kerntemperatur von Lebensmitteln messen?
Nein. Laser-Thermometer messen nur die Oberfläche. Für Kerntemperatur brauchst du eine Sonde oder ein Kontaktthermometer.
Warum schwankt der Messwert, wenn ich das Gerät bewege?
Weil sich der gemessene Bereich ändert (D:S-Verhältnis). Je weiter weg du bist, desto größer ist der gemessene Bereich, und das verändert den Messwert, wenn nicht überall gleich heiß ist.
Wie messe ich Metall richtig?
Metall reflektiert Infrarot. Stelle den Emissionsgrad höher ein, oder nutze matte Klebebänder/Markierungen als Zielpunkt, dann bekommst du bessere Werte.
Ist der sichtbare Laser gefährlich?
Nein, er dient nur der Zielhilfe und ist kein wissenschaftlicher Mess- oder Energie-Laser. Trotzdem nicht absichtlich ins Auge strahlen.
Laser Thermometer Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Laser Thermometer Test bei test.de |
| Öko-Test | Laser Thermometer Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Laser Thermometer bei konsument.at |
| gutefrage.net | Laser Thermometer bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Laser Thermometer bei Youtube.com |
Laser Thermometer Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Laser Thermometer wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Laser Thermometer Testsieger präsentieren können.
Laser Thermometer Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Laser Thermometer Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit
Ein Laser-Thermometer ist ein praktisches, flexibles Messwerkzeug für Oberflächentemperaturen in Haushalt, Werkstatt, Küche, KFZ-Bereich und bei technischen Checks. Es bietet schnelle, berührungslose Messungen, ist einfach bedienbar und kann viele Situationen zuverlässig erfassen, solange du Material, Emissionsgrad und Messbereich beachtest. Wenn du zusätzlich Kerntemperaturen brauchst, sind Ergänzungen wie Kontaktfühler sinnvoll. Für einfache Alltagssituationen und schnelle Temperaturchecks ist ein Laser-Thermometer aber ein sehr nützliches Werkzeug, das viele Messaufgaben ohne großen Aufwand abdeckt.
Zuletzt Aktualisiert am 16.01.2026 von Andretest
Letzte Aktualisierung am 2026-01-16 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

