Nachthemd Test & Ratgeber » 4 x Nachthemd Testsieger in 2026

Nachthemd Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein Nachthemd gehört zu den klassischen Kleidungsstücken für die Nacht und verbindet einen hohen Schlafkomfort mit einer unkomplizierten Handhabung, denn im Gegensatz zu einem zweiteiligen Schlafanzug muss es lediglich übergezogen werden, bietet viel Bewegungsfreiheit und ist in zahlreichen Materialien, Längen, Passformen und Designs erhältlich, sodass sowohl für warme Sommernächte als auch für kalte Wintermonate, für empfindliche Haut, für Schwangerschaft und Stillzeit sowie für unterschiedliche persönliche Stilvorlieben ein geeignetes Modell gefunden werden kann.

Während schlichte Nachthemden vor allem funktional und bequem gestaltet sind, gibt es ebenso elegante Modelle mit Spitze, Knopfleisten, dekorativen Ausschnitten oder besonders fließenden Stoffen. Darüber hinaus unterscheiden sich die Produkte deutlich hinsichtlich ihrer Atmungsaktivität, Wärmewirkung, Pflegeleichtigkeit und Haltbarkeit. Ein leichtes Baumwollnachthemd kann beispielsweise Feuchtigkeit gut aufnehmen und eignet sich für viele Menschen als alltagstaugliche Lösung. Ein Nachthemd aus Flanell hält dagegen stärker warm, während Modelle aus Viskose oder Modal besonders weich und fließend auf der Haut liegen.

Bei der Auswahl sollte nicht ausschließlich auf Farbe und Design geachtet werden. Die richtige Größe, eine angenehme Länge, hautfreundliche Nähte und ein zur Jahreszeit passendes Material tragen wesentlich dazu bei, dass das Nachthemd während der Nacht nicht einengt, hochrutscht oder zu stark wärmt. Dieser Ratgeber erläutert ausführlich, was ein Nachthemd auszeichnet, welche Arten erhältlich sind, welche Vorteile und Nachteile bestehen und worauf beim Kauf besonders geachtet werden sollte.

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Was ist ein Nachthemd?

Ein Nachthemd ist ein locker geschnittenes Kleidungsstück, das hauptsächlich während des Schlafens getragen wird. Es ähnelt in seiner Grundform einem langen Shirt oder einem leichten Kleid und wird ohne separate Hose verwendet. Je nach Modell reicht es bis zur Mitte der Oberschenkel, zu den Knien, zu den Waden oder beinahe bis zu den Knöcheln. Durch diese unterschiedlichen Längen kann ein Nachthemd sowohl luftig als auch wärmend ausfallen.

Nachthemden werden für Damen, Herren und Kinder angeboten. Die jeweiligen Modelle unterscheiden sich häufig in Schnitt, Design und Ausstattung. Damen-Nachthemden sind beispielsweise oft taillierter, mit Spitze versehen oder mit einem tieferen Ausschnitt gestaltet. Herren-Nachthemden besitzen vielfach eine gerade Passform, einen Rundhals- oder V-Ausschnitt und eine Knopfleiste. Kinder-Nachthemden werden häufig mit farbenfrohen Mustern, Tiermotiven oder bekannten Figuren bedruckt.

Der große Unterschied zu einem Schlafanzug besteht darin, dass das Nachthemd aus nur einem Kleidungsstück besteht. Dadurch entsteht weniger Druck an der Taille, weil kein Hosenbund vorhanden ist. Viele Menschen empfinden dies als besonders angenehm, wenn sie sich im Schlaf häufig bewegen, einen empfindlichen Bauchbereich haben oder möglichst lockere Nachtwäsche bevorzugen.

Die Ursprünge des Nachthemds reichen weit zurück. Lange Zeit wurden weite, helle Hemden aus Leinen oder Baumwolle sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Moderne Nachthemden greifen dieses einfache Grundprinzip auf, bieten jedoch eine wesentlich größere Auswahl an Stoffen, Schnitten und Designs. Neben klassischer Baumwolle werden unter anderem Modal, Viskose, Flanell, Jersey, Seide, Satin und verschiedene Mischgewebe verarbeitet.

Ein gutes Nachthemd sollte ausreichend Bewegungsfreiheit bieten, ohne unnötig weit zu sein. Zu enge Modelle können an Schultern, Brust oder Hüfte spannen, während zu große Varianten während der Nacht verrutschen oder sich verdrehen können. Eine ausgewogene Passform ist daher ebenso wichtig wie ein hautfreundliches Material.

Viele Nachthemden können nicht nur zum Schlafen, sondern auch als bequeme Hauskleidung verwendet werden. Modelle mit einem blickdichten Stoff und einer angemessenen Länge eignen sich beispielsweise für das Frühstück, einen entspannten Abend auf dem Sofa oder den Aufenthalt im Hotel. Dennoch sollte beachtet werden, dass ein Nachthemd in der Regel leichter und weniger robust als ein klassisches Freizeitkleid verarbeitet ist.


Vorteile und Nachteile eines Nachthemds

Vorteile

  • Hohe Bewegungsfreiheit: Der lockere Schnitt schränkt Beine und Hüfte beim Schlafen kaum ein.
  • Kein störender Hosenbund: Am Bauch entsteht kein Druck durch Gummizüge, Kordeln oder Knöpfe.
  • Einfaches An- und Ausziehen: Das Nachthemd wird als einzelnes Kleidungsstück übergezogen.
  • Große Materialauswahl: Für Sommer, Winter und Übergangszeiten sind unterschiedliche Stoffe erhältlich.
  • Viele Längen und Passformen: Kurze, knielange und lange Modelle ermöglichen eine individuelle Auswahl.
  • Für verschiedene Zielgruppen geeignet: Es gibt Varianten für Damen, Herren, Kinder, Schwangere und stillende Mütter.
  • Unkomplizierte Pflege: Viele Baumwoll- und Jersey-Nachthemden können problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden.
  • Vielseitige Gestaltung: Neben schlichten Modellen gibt es elegante, verspielte oder besonders funktionale Ausführungen.

Nachteile

  • Mögliches Hochrutschen: Kurze oder sehr weite Nachthemden können sich bei häufigen Bewegungen nach oben schieben.
  • Weniger Wärme an den Beinen: Im Vergleich zu einem Schlafanzug bleiben die Beine teilweise unbedeckt.
  • Nicht jede Passform sitzt angenehm: Zu enge oder zu lange Modelle können den Schlafkomfort beeinträchtigen.
  • Empfindliche Materialien: Seide, Satin und feine Spitze benötigen häufig eine besonders schonende Pflege.
  • Qualitätsunterschiede: Günstige Stoffe können nach mehreren Wäschen ausleiern, einlaufen oder ihre Form verlieren.
  • Begrenzte Alltagstauglichkeit: Sehr dünne oder transparente Modelle eignen sich kaum als Hauskleidung.

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Welche unterschiedlichen Arten von Nachthemden gibt es?

Nachthemden unterscheiden sich nicht nur durch ihr Design. Material, Schnitt, Länge und Ausstattung beeinflussen wesentlich, für welche Jahreszeit und welchen Einsatzzweck ein Modell geeignet ist. Die wichtigsten Arten werden im Folgenden ausführlich erläutert.

Kurze Nachthemden

Kurze Nachthemden reichen meist bis zur Mitte der Oberschenkel oder knapp darüber. Sie eignen sich besonders für warme Sommernächte und für Personen, die beim Schlafen schnell schwitzen. Durch die geringe Stoffmenge kann sich weniger Wärme unter dem Nachthemd stauen. Gleichzeitig bleiben die Beine weitgehend frei beweglich.

Ein kurzes Nachthemd sollte dennoch lang genug sein, um bei normalen Bewegungen nicht vollständig hochzurutschen. Besonders weit ausgeschnittene oder sehr lockere Modelle können sich während der Nacht verdrehen. Ein leicht ausgestellter Schnitt mit ausreichend Platz an Hüfte und Oberschenkeln bietet häufig einen guten Kompromiss aus Bewegungsfreiheit und sicherem Sitz.

Kurze Modelle werden häufig aus Baumwolljersey, Viskose oder Modal gefertigt. Diese Stoffe fallen weich und fühlen sich auf der Haut angenehm an. Für heiße Nächte sind außerdem ärmellose Varianten oder Nachthemden mit breiten Trägern erhältlich. Sehr schmale Träger können allerdings einschneiden oder verrutschen, weshalb sie nicht von jeder Person als angenehm empfunden werden.

Knielange Nachthemden

Knielange Nachthemden gehören zu den vielseitigsten Varianten. Sie bedecken einen größeren Teil der Beine als kurze Modelle, bleiben aber dennoch luftig und schränken beim Gehen kaum ein. Dadurch eignen sie sich sowohl für die Übergangszeit als auch für viele Sommer- und Winternächte.

Diese Länge wird häufig als alltagstauglich empfunden, weil das Nachthemd auch beim Sitzen ausreichend bedeckt. Es kann deshalb gut beim Frühstück, beim Lesen auf dem Sofa oder auf Reisen getragen werden. Bei sehr kalten Temperaturen lässt es sich zusätzlich mit einem Bademantel oder warmen Socken kombinieren.

Knielange Nachthemden werden in vielen unterschiedlichen Schnitten angeboten. Gerade Modelle wirken schlicht und bieten viel Platz. Leicht taillierte Varianten sitzen körpernäher, ohne die Bewegungsfreiheit vollständig einzuschränken. Modelle in A-Linie werden nach unten weiter und eignen sich besonders gut für Personen, die mehr Platz an Hüfte und Oberschenkeln wünschen.

Lange Nachthemden

Lange Nachthemden reichen bis zu den Waden oder Knöcheln und bieten einen besonders hohen Wärme- und Bedeckungskomfort. Sie werden häufig in den kälteren Monaten getragen. Der lange Stoff schützt die Beine besser vor Zugluft und kann eine angenehme Alternative zu einem Schlafanzug darstellen.

Damit ein langes Nachthemd nicht beim Gehen behindert, sollte der Saum weit genug geschnitten sein. Seitliche Schlitze können die Bewegungsfreiheit zusätzlich verbessern. Besonders bei bodenlangen Modellen ist darauf zu achten, dass keine Stolpergefahr entsteht.

Lange Nachthemden sind mit kurzen oder langen Ärmeln erhältlich. Für den Winter werden häufig Baumwoll-, Interlock- oder Flanellstoffe verwendet. Ein zu schwerer Stoff kann sich während der Nacht jedoch unangenehm verdrehen. Deshalb sollte auch ein wärmendes Modell ausreichend weich und flexibel sein.

Nachthemden aus Baumwolle

Baumwolle gehört zu den beliebtesten Materialien für Nachtwäsche. Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen, fühlt sich natürlich an und ist in vielen Fällen gut hautverträglich. Baumwollnachthemden eignen sich für den ganzjährigen Einsatz, wobei die Dicke und Verarbeitung des Stoffes entscheidend sind.

Dünner Baumwolljersey wirkt leicht und elastisch. Er eignet sich für warme Nächte und schmiegt sich weich an den Körper. Dichter Interlockstoff ist stabiler und etwas wärmer. Flanell aus Baumwolle besitzt eine angeraute Oberfläche und wird vor allem im Winter verwendet.

Ein Vorteil von Baumwolle ist die meist unkomplizierte Reinigung. Viele Modelle können bei 40 Grad Celsius gewaschen werden. Weiße oder besonders robuste Nachthemden sind teilweise auch für höhere Temperaturen geeignet. Maßgeblich bleiben jedoch die Pflegehinweise des Herstellers. Baumwolle kann beim ersten Waschen leicht einlaufen, weshalb das Nachthemd nicht zu knapp gekauft werden sollte.

Nachthemden aus Modal

Modal ist eine industriell hergestellte Faser auf Zellulosebasis. Das Material fühlt sich häufig besonders weich, glatt und fließend an. Modal-Nachthemden schmiegen sich angenehm an den Körper, ohne steif zu wirken. Sie eignen sich für Personen, die empfindlich auf raue Stoffe oder harte Nähte reagieren.

Modal kann Feuchtigkeit gut aufnehmen und bleibt auch nach mehreren Wäschen häufig formstabil. Durch den glatten Fall wirkt ein Nachthemd aus Modal oft eleganter als ein einfaches Baumwollmodell. Gleichzeitig kann der Stoff sehr körpernah fallen, weshalb auf eine passende Größe und ausreichende Stoffdicke geachtet werden sollte.

Viele Produkte bestehen nicht aus reinem Modal, sondern aus einer Mischung mit Baumwolle oder Elasthan. Elasthan erhöht die Dehnbarkeit und kann für einen besseren Sitz sorgen. Ein sehr hoher Kunstfaseranteil kann allerdings die Atmungsaktivität beeinflussen.

Nachthemden aus Viskose

Viskose besitzt einen weichen, fließenden Griff und wird häufig für leichte Sommernachthemden verwendet. Das Material kann kühl auf der Haut wirken und fällt besonders locker. Dadurch entsteht ein elegantes Erscheinungsbild.

Im nassen Zustand kann Viskose empfindlicher sein als Baumwolle. Das Nachthemd sollte daher nicht stark ausgewrungen oder mit sehr hohen Schleuderdrehzahlen belastet werden. Einige Modelle können bei falscher Pflege einlaufen oder ihre Form verändern. Ein Schonwaschgang und das Trocknen an der Luft sind häufig empfehlenswert.

Für Menschen, die nachts stark schwitzen, kann Viskose angenehm sein, sofern der Stoff nicht zu dünn und der Schnitt ausreichend locker gewählt wird. Sehr eng anliegende Modelle können Feuchtigkeit stärker auf der Haut spürbar machen.

Nachthemden aus Seide

Seide ist ein hochwertiges Naturmaterial mit einer glatten, leichten Oberfläche. Sie kann im Sommer kühlend und bei niedrigeren Temperaturen ausgleichend wirken. Ein Seidennachthemd fühlt sich besonders weich an und wird häufig aufgrund seines eleganten Erscheinungsbildes gewählt.

Der höhere Preis und die aufwendigere Pflege zählen zu den wesentlichen Nachteilen. Echte Seide sollte in vielen Fällen per Hand oder in einem speziellen Seidenprogramm gewaschen werden. Herkömmliche Vollwaschmittel sind ungeeignet, da sie die Fasern angreifen können. Stattdessen empfiehlt sich ein mildes Seidenwaschmittel.

Auch Schweiß, Deodorant und direkte Sonneneinstrahlung können das Material auf Dauer beeinträchtigen. Ein Seidennachthemd eignet sich deshalb besonders für Personen, die bereit sind, etwas mehr Zeit in die Pflege zu investieren.

Satin-Nachthemden

Satin bezeichnet keine bestimmte Faser, sondern eine Webart mit einer glatten und glänzenden Oberfläche. Satin kann unter anderem aus Polyester, Viskose oder Seide bestehen. Preisgünstige Satin-Nachthemden werden häufig aus Polyester gefertigt.

Ein solches Modell gleitet leicht über Bettwäsche und wirkt optisch elegant. Polyester-Satin kann allerdings weniger Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle oder Modal. Personen, die nachts schnell schwitzen, empfinden den Stoff daher möglicherweise als warm oder wenig atmungsaktiv.

Beim Kauf sollte nicht nur die Bezeichnung Satin, sondern auch die Materialzusammensetzung geprüft werden. Seidensatin besitzt andere Eigenschaften und einen deutlich höheren Preis als Polyestersatin.

Flanell-Nachthemden

Flanell-Nachthemden sind für kalte Wintermonate geeignet. Der Stoff besitzt eine leicht angeraute Oberfläche, die Wärme speichert und sich weich anfühlt. Häufig bestehen solche Modelle aus Baumwolle oder einem Baumwollmischgewebe.

Typische Flanell-Nachthemden sind länger geschnitten und besitzen lange Ärmel. Karomuster, Knopfleisten und klassische Kragen kommen häufig vor. Trotz der wärmenden Eigenschaften sollte der Stoff nicht zu schwer sein, da sich das Kleidungsstück sonst im Schlaf unangenehm um den Körper wickeln kann.

Menschen, die nachts stark schwitzen, sollten vorsichtig mit sehr dicken Flanellstoffen sein. In beheizten Schlafzimmern kann ein leichteres Langarmmodell aus Jersey angenehmer sein.

Ärmellose Nachthemden

Ärmellose Modelle besitzen breite oder schmale Träger und eignen sich für warme Nächte. Sie lassen viel Luft an Schultern und Armen und bieten eine hohe Bewegungsfreiheit. Breite Träger sitzen meist stabiler und sind besonders für Personen geeignet, die schmale Träger als störend empfinden.

Bei großem Brustumfang sollte auf einen ausreichend geschnittenen Armausschnitt geachtet werden. Zu enge Öffnungen können unter den Armen reiben, während zu große Ausschnitte seitlich zu viel Einblick ermöglichen. Ein Modell mit leicht elastischem Stoff kann den Sitz verbessern.

Nachthemden mit kurzen Ärmeln

Nachthemden mit kurzen Ärmeln sind ausgesprochen vielseitig. Sie bedecken Schultern und Oberarme teilweise, ohne zu viel Wärme zu erzeugen. Dadurch eignen sie sich für viele Jahreszeiten und können in normal beheizten Schlafzimmern ganzjährig getragen werden.

Die Ärmel sollten ausreichend weit sein und nicht in die Achsel einschneiden. Überschnittene Schultern und lockere T-Shirt-Ärmel bieten häufig einen hohen Komfort. Sehr eng geschnittene Ärmel können sich beim Drehen im Bett unangenehm anfühlen.

Langarm-Nachthemden

Langarm-Nachthemden schützen Arme und Oberkörper besser vor Kälte. Sie werden häufig im Herbst und Winter getragen. Dünne Modelle aus Baumwolljersey können jedoch auch für die Übergangszeit geeignet sein.

Bei den Ärmeln sollte darauf geachtet werden, dass sie weder zu eng noch deutlich zu lang sind. Bündchen können verhindern, dass die Ärmel über die Hände rutschen. Sehr enge Bündchen können allerdings Druckstellen verursachen.

Stillnachthemden

Stillnachthemden sind mit speziellen Öffnungen, überlappenden Stofflagen, Knöpfen oder Reißverschlüssen ausgestattet. Sie ermöglichen einen schnellen Zugang zur Brust, ohne dass das gesamte Kleidungsstück hochgezogen werden muss. Dies ist insbesondere während nächtlicher Stillmahlzeiten praktisch.

Ein gutes Stillnachthemd sollte weich, dehnbar und unkompliziert zu bedienen sein. Harte Reißverschlüsse oder ungünstig platzierte Knöpfe können im Liegen stören. Modelle mit überlappenden Stofflagen kommen häufig ohne feste Verschlüsse aus und lassen sich besonders schnell öffnen.

Da sich der Körper nach der Schwangerschaft verändert, sollte das Nachthemd ausreichend Platz bieten. Ein zu enges Modell kann an Brust und Bauch drücken. Gleichzeitig sollte der Ausschnitt nicht so weit sein, dass er während der Nacht ständig verrutscht.

Umstands-Nachthemden

Umstands-Nachthemden besitzen zusätzlichen Platz im Bauchbereich und bestehen häufig aus elastischen Stoffen. Sie können während der Schwangerschaft und teilweise noch nach der Geburt getragen werden. Modelle, die gleichzeitig eine Stillfunktion bieten, sind besonders vielseitig.

Der Schnitt sollte den wachsenden Bauch aufnehmen, ohne den Stoff an anderen Körperbereichen unnötig weit erscheinen zu lassen. Seitliche Raffungen und elastische Einsätze ermöglichen eine flexible Anpassung. Ein weicher Bereich unter der Brust kann Halt geben, darf jedoch nicht einschneiden.

Herren-Nachthemden

Herren-Nachthemden sind meist gerade geschnitten und reichen ungefähr bis zu den Knien oder Waden. Viele Modelle erinnern an ein verlängertes T-Shirt oder ein klassisches Hemd. Rundhalsausschnitte, V-Ausschnitte, Kragen und kurze Knopfleisten sind verbreitet.

Ein Herren-Nachthemd bietet insbesondere Personen, die keinen Hosenbund mögen, eine bequeme Alternative zum Pyjama. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Saum ausreichend weit ist und beim Gehen oder Schlafen nicht einengt. Seitliche Schlitze können die Beweglichkeit verbessern.

Kinder-Nachthemden

Kinder-Nachthemden werden häufig mit bunten Mustern, Tiermotiven oder bekannten Figuren gestaltet. Neben dem Design sind jedoch Sicherheit und Materialqualität entscheidend. Der Stoff sollte weich sein und möglichst keine kratzenden Etiketten oder harten Dekorationen besitzen.

Sehr lange Modelle können beim Laufen eine Stolpergefahr darstellen. Die Länge sollte deshalb zur Körpergröße passen. Auch Bänder und lose Verzierungen sind bei kleinen Kindern kritisch zu betrachten. Hautfreundliche Baumwolle ist für viele Kinder eine geeignete Wahl.


Welche Alternativen zu einem Nachthemd gibt es?

Schlafanzug

Der klassische Schlafanzug besteht aus einem Oberteil und einer passenden Hose. Er wärmt die Beine besser und kann besonders im Winter angenehm sein. Durch den Hosenbund entsteht allerdings mehr Druck am Bauch. Außerdem können sich Oberteil und Hose beim Schlafen gegeneinander verschieben.

Ein Schlafanzug eignet sich für Personen, die sich mit vollständig bedeckten Beinen wohler fühlen oder nachts häufig frieren. Leichte Kurzarmmodelle mit Shorts stellen eine gute Alternative für den Sommer dar.

Pyjama

Der Begriff Pyjama wird häufig gleichbedeutend mit Schlafanzug verwendet. Klassische Pyjamas besitzen jedoch oftmals ein Hemd mit Kragen und Knopfleiste sowie eine lange Hose. Sie wirken gepflegt und eignen sich gut als Nacht- und Hauskleidung.

Im Vergleich zum Nachthemd sind Pyjamas meist körperbedeckender. Die Knöpfe am Oberteil können im Liegen jedoch als störend empfunden werden. Weiche, flache Knöpfe und ein lockerer Schnitt verbessern den Komfort.

Schlafshirt

Ein Schlafshirt ähnelt einem kurzen Nachthemd, ist aber häufig noch einfacher und sportlicher gestaltet. Es kann wie ein sehr langes T-Shirt geschnitten sein. Schlafshirts eignen sich besonders für Personen, die eine unkomplizierte und lockere Nachtwäsche suchen.

Die Übergänge zwischen Schlafshirt und kurzem Nachthemd sind fließend. Entscheidend ist weniger die Produktbezeichnung als die tatsächliche Länge und Passform.

Shorty

Ein Shorty besteht aus einem leichten Oberteil und einer kurzen Hose. Er eignet sich für warme Nächte und bietet mehr Bedeckung im Beinbereich als ein kurzes Nachthemd. Die Hose verhindert außerdem, dass das Kleidungsstück vollständig hochrutscht.

Der Hosenbund kann jedoch als störend empfunden werden. Ein weicher, breiter Gummibund ist meist angenehmer als ein schmaler und fester Abschluss.

Negligé

Ein Negligé ist eine besonders leichte und häufig elegante Form der Nachtwäsche. Es besteht oft aus Satin, Seide, Spitze oder transparenten Stoffen. Der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Erscheinungsbild als auf einem robusten Alltagskomfort.

Für warme Nächte kann ein leichtes Negligé angenehm sein. Viele Modelle bieten jedoch weniger Bedeckung und benötigen eine schonende Pflege. Als dauerhaftes Schlafkleidungsstück ist ein klassisches Baumwoll- oder Modalnachthemd häufig praktischer.

Hauskleid

Ein Hauskleid ist für den Aufenthalt in der Wohnung vorgesehen und kann je nach Material ebenfalls zum Schlafen getragen werden. Es ist häufig blickdichter und robuster als ein Nachthemd. Taschen, festere Stoffe oder dekorative Verschlüsse erhöhen die Alltagstauglichkeit.

Für das Bett kann ein Hauskleid allerdings zu schwer oder zu steif sein. Modelle mit großen Knöpfen, Reißverschlüssen oder Gürteln sind meist weniger bequem als speziell entwickelte Nachtwäsche.

Nur Unterwäsche oder lockere Freizeitkleidung

Manche Menschen schlafen bevorzugt nur in Unterwäsche oder in einem lockeren T-Shirt. Dies kann im Sommer angenehm sein und erfordert keine zusätzliche Nachtwäsche. Herkömmliche Freizeitkleidung besitzt jedoch möglicherweise dickere Nähte, harte Aufdrucke oder einen weniger geeigneten Schnitt.

Ein speziell für die Nacht entwickeltes Kleidungsstück ist meist weicher verarbeitet und auf langes Liegen sowie häufige Bewegungen ausgelegt.


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Beliebte Nachthemden und bekannte Marken im Vergleich

Das beste Nachthemd hängt von der bevorzugten Passform, dem Material, der Jahreszeit und dem persönlichen Budget ab. Die folgende Tabelle zeigt bekannte Marken und typische Produktarten. Die Preisangaben dienen lediglich als ungefähre Orientierung, da konkrete Angebote, Größen und Kollektionen unterschiedlich ausfallen können.

Name beziehungsweise ProduktartMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Baumwoll-NachthemdSchiesserca. 30 bis 60 EuroKlassisches Nachthemd aus hautfreundlichem Baumwollstoff, häufig schlicht gestaltet und für den regelmäßigen Gebrauch geeignet.
Modal-NachthemdCalidaca. 50 bis 100 EuroWeich fallendes Modell mit angenehmem Hautgefühl, hochwertiger Verarbeitung und häufig zeitlosem Design.
Damen-Nachthemd aus BaumwolleTriumphca. 35 bis 70 EuroBequemes Nachthemd mit femininer Passform, verschiedenen Ausschnitten und teilweise dekorativen Details.
Langarm-NachthemdSeidenstickerca. 40 bis 80 EuroLängeres Modell für kühlere Nächte, häufig mit klassischer Gestaltung und weichem Baumwollmaterial.
Günstiges Baumwoll-NachthemdC&Aca. 15 bis 30 EuroPreisgünstiges Alltagsmodell in verschiedenen Längen, Farben und Größen.
Nachthemd in großen GrößenUlla Popkenca. 30 bis 60 EuroBequem geschnittenes Modell mit großzügiger Passform und einer breiten Größenauswahl.
StillnachthemdVertbaudetca. 25 bis 50 EuroFunktionales Nachthemd für Schwangerschaft und Stillzeit mit leicht zugänglicher Stillöffnung.
Seiden-NachthemdHanroca. 100 bis über 250 EuroHochwertiges, elegantes Modell aus feinem Material mit besonders glattem und leichtem Hautgefühl.
Flanell-NachthemdNormannca. 25 bis 50 EuroWärmendes Langarmmodell für den Winter, häufig mit klassischem Muster und angerautem Stoff.
Herren-NachthemdComteca. 35 bis 70 EuroGerade geschnittenes Nachthemd für Herren mit bequemer Weite und klassischem Ausschnitt.

Wichtige Kaufkriterien bei einem Nachthemd

Das passende Material

Das Material beeinflusst wesentlich, wie warm, atmungsaktiv und pflegeleicht ein Nachthemd ist. Baumwolle eignet sich als vielseitige Lösung für viele Menschen. Modal und Viskose fühlen sich besonders weich und fließend an. Flanell hält im Winter warm, während Seide und Satin ein glattes, elegantes Erscheinungsbild bieten.

Menschen, die nachts stark schwitzen, sollten atmungsaktive und feuchtigkeitsregulierende Stoffe bevorzugen. Ein hoher Polyesteranteil kann dazu führen, dass Wärme und Feuchtigkeit stärker auf der Haut bleiben. Mischgewebe sind nicht grundsätzlich schlecht, sollten aber nach ihrem tatsächlichen Verwendungszweck beurteilt werden.

Die richtige Größe

Ein Nachthemd sollte locker sitzen, ohne übermäßig weit zu sein. Enge Stellen an Schultern, Brust, Bauch oder Hüfte können den Schlaf stören. Ein zu großes Modell kann sich dagegen verdrehen und unangenehm um den Körper wickeln.

Da Größen zwischen Herstellern unterschiedlich ausfallen, ist die jeweilige Größentabelle hilfreicher als die gewohnte Konfektionsgröße. Körpermaße sollten möglichst direkt gemessen und mit den Herstellerangaben verglichen werden.

Die geeignete Länge

Kurze Modelle sind luftig, können aber leichter hochrutschen. Knielange Nachthemden gelten als vielseitig und alltagstauglich. Lange Modelle bieten mehr Wärme und Bedeckung, dürfen jedoch beim Gehen nicht behindern.

Die Körpergröße spielt eine wichtige Rolle. Ein als knielang beschriebenes Nachthemd kann bei kleinen Personen deutlich länger und bei großen Personen wesentlich kürzer ausfallen.

Ärmel und Ausschnitt

Ärmellose Nachthemden eignen sich für warme Nächte. Kurze Ärmel sind vielseitig, während lange Ärmel im Winter mehr Wärme bieten. Die Ärmel dürfen nicht einschneiden und sollten bei Bewegungen nicht stark verrutschen.

Auch der Ausschnitt muss bequem sitzen. Ein zu enger Halsausschnitt kann einengend wirken, während ein sehr weiter Ausschnitt beim Schlafen verrutschen kann. Rundhals-, V- und Knopfausschnitte bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Nähte und Etiketten

Kratzende Nähte und harte Etiketten können den Schlafkomfort erheblich beeinträchtigen. Flache Nähte und aufgedruckte Pflegehinweise sind besonders für empfindliche Haut angenehm. Bei Spitze und dekorativen Einsätzen sollte geprüft werden, ob diese direkt auf der Haut liegen.

Pflegeleichtigkeit

Nachtwäsche wird regelmäßig gewaschen und sollte daher pflegeleicht sein. Baumwoll- und viele Modalmodelle lassen sich unkompliziert in der Maschine reinigen. Seide, feine Spitze und empfindliche Viskose benötigen häufig einen Schonwaschgang oder Handwäsche.

Wer einen Trockner verwendet, sollte prüfen, ob das Nachthemd dafür geeignet ist. Hohe Temperaturen können Stoffe einlaufen lassen, Elasthan schädigen oder dekorative Elemente verformen.

Verarbeitung und Haltbarkeit

Saubere Nähte, stabile Säume und gleichmäßig verarbeitete Ausschnitte sprechen für eine gute Qualität. Sehr dünne Stoffe können schneller ausleiern oder kleine Löcher entwickeln. Ein etwas höherer Preis kann sich lohnen, wenn das Nachthemd regelmäßig getragen und gewaschen wird.

Design und Alltagstauglichkeit

Ein Nachthemd soll nicht nur bequem sein, sondern darf auch dem persönlichen Stil entsprechen. Schlichte einfarbige Modelle wirken zeitlos, während Muster und Aufdrucke für Abwechslung sorgen. Wer das Nachthemd morgens oder abends länger in der Wohnung trägt, sollte auf einen ausreichend blickdichten Stoff achten.


Nachthemd richtig waschen und pflegen

Vor der ersten Wäsche sollte das Pflegeetikett gelesen werden. Neue Textilien können Rückstände aus Produktion und Transport enthalten, weshalb eine Wäsche vor dem ersten Tragen grundsätzlich sinnvoll ist.

Baumwollnachthemden können häufig bei 40 Grad Celsius gewaschen werden. Bei Krankheit, starkem Schwitzen oder besonderen hygienischen Anforderungen können höhere Temperaturen sinnvoll sein, sofern das Etikett dies erlaubt. Farbige Modelle sollten mit ähnlichen Farben gewaschen werden.

Feine Stoffe wie Modal, Viskose und Seide profitieren von einem Wäschenetz und einem Schonprogramm. Eine niedrige Schleuderdrehzahl reduziert die mechanische Belastung. Seide benötigt ein spezielles Waschmittel ohne aggressive Enzyme.

Nachthemden mit Spitze, Aufdrucken oder Knöpfen sollten auf links gedreht werden. Dadurch werden empfindliche Oberflächen geschont. Knopfleisten können geschlossen werden, sofern dadurch keine Spannung auf den Stoff entsteht.

Das Trocknen an der Luft ist für viele Materialien schonender als ein Wäschetrockner. Schwere, nasse Viskosenachthemden sollten möglichst liegend oder auf einem breiten Bügel trocknen, damit sie sich nicht verziehen. Direkte starke Sonneneinstrahlung kann Farben ausbleichen.


Welches Nachthemd eignet sich für welche Jahreszeit?

Nachthemd für den Sommer

Im Sommer sind kurze oder knielange Modelle aus dünner Baumwolle, Modal oder Viskose besonders geeignet. Ärmellose Varianten und lockere Schnitte fördern die Luftzirkulation. Der Stoff sollte Feuchtigkeit aufnehmen können und nicht schwer auf der Haut liegen.

Nachthemd für den Winter

Für den Winter bieten sich lange Nachthemden mit langen Ärmeln an. Flanell, dichter Baumwolljersey oder Interlock halten stärker warm. Ein ausreichend weiter Saum sorgt dafür, dass die Bewegungsfreiheit trotz der größeren Stoffmenge erhalten bleibt.

Nachthemd für die Übergangszeit

Im Frühjahr und Herbst eignen sich knielange Baumwollnachthemden mit kurzen oder langen Ärmeln. Zusätzlich kann ein Bademantel verwendet werden. Dadurch lässt sich die Wärme flexibler an unterschiedliche Raumtemperaturen anpassen.


FAQ zum Nachthemd

Welches Material ist für ein Nachthemd am besten?

Ein allgemein bestes Material gibt es nicht, da die Wahl von Hautempfinden, Raumtemperatur und persönlicher Schweißneigung abhängt. Baumwolle ist vielseitig, pflegeleicht und für viele Menschen gut geeignet. Modal fühlt sich besonders weich an und fällt fließend. Viskose kann im Sommer angenehm kühl wirken, benötigt aber eine vorsichtigere Pflege.

Für kalte Nächte ist Flanell eine gute Wahl. Seide bietet ein sehr glattes und hochwertiges Hautgefühl, ist jedoch teurer und pflegeintensiver. Personen, die schnell schwitzen, sollten sehr dichte Polyesterstoffe eher vermeiden.

Sollte ein Nachthemd größer gekauft werden?

Ein Nachthemd darf locker sitzen, sollte aber nicht grundsätzlich mehrere Größen größer gekauft werden. Zu viel Stoff kann sich während der Nacht verdrehen oder hochschieben. Entscheidend sind die tatsächlichen Körpermaße und die Größentabelle des Herstellers.

Wer zwischen zwei Größen liegt oder eine besonders lockere Passform bevorzugt, kann die größere Variante wählen. Bei Baumwolle sollte außerdem ein mögliches leichtes Einlaufen berücksichtigt werden.

Warum rutscht ein Nachthemd nachts hoch?

Ein Nachthemd kann hochrutschen, wenn es sehr kurz, besonders weit oder aus einem stark gleitenden Material gefertigt ist. Auch häufige Bewegungen im Schlaf und glatte Bettwäsche können diesen Effekt verstärken.

Ein knielanges Modell mit leicht ausgestelltem, aber nicht übermäßig weitem Schnitt bleibt häufig besser an seinem Platz. Seitenschlitze können Bewegungsfreiheit schaffen, ohne dass der gesamte Stoff nach oben gezogen wird.

Wie oft sollte ein Nachthemd gewechselt werden?

Wie häufig ein Nachthemd gewechselt werden sollte, hängt von Schweißbildung, Raumtemperatur und persönlichem Hygienebedürfnis ab. Bei normaler Nutzung kann ein Wechsel nach wenigen Nächten ausreichend sein. Wer stark schwitzt, krank ist oder das Nachthemd zusätzlich längere Zeit als Hauskleidung trägt, sollte es häufiger wechseln.

Ein vollständig durchgeschwitztes Nachthemd sollte nicht erneut getragen werden. Mehrere Modelle zum Wechseln erleichtern eine regelmäßige Reinigung.

Kann ein Nachthemd im Trockner getrocknet werden?

Ob ein Nachthemd trocknergeeignet ist, steht auf dem Pflegeetikett. Viele robuste Baumwollmodelle können bei niedriger Temperatur in den Trockner gegeben werden. Dabei besteht jedoch ein gewisses Risiko des Einlaufens.

Modal, Viskose, Seide und Modelle mit Spitze sollten häufig an der Luft trocknen. Hohe Temperaturen können Fasern, Elasthan und dekorative Elemente beschädigen.

Welches Nachthemd eignet sich bei starkem Schwitzen?

Bei starkem Schwitzen sind atmungsaktive Materialien und ein lockerer Schnitt wichtig. Dünne Baumwolle, Modal oder bestimmte Viskosestoffe können Feuchtigkeit aufnehmen und von der Haut wegführen. Das Nachthemd sollte nicht eng anliegen, damit Luft zirkulieren kann.

Ein sehr hoher Polyesteranteil kann Feuchtigkeit stärker auf der Haut halten. Gleichzeitig sollte das Schlafzimmer nicht zu warm beheizt sein. Neben der Nachtwäsche haben auch Bettdecke, Matratzenauflage und Bettwäsche Einfluss auf das Schlafklima.

Ist ein Nachthemd besser als ein Schlafanzug?

Das hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Ein Nachthemd bietet mehr Freiheit an Bauch und Beinen und besitzt keinen störenden Hosenbund. Ein Schlafanzug bedeckt die Beine stärker und kann in kalten Nächten wärmer sein.

Menschen, die sich im Schlaf häufig bewegen, empfinden entweder die freie Form des Nachthemds oder den sicheren Sitz einer Schlafanzughose als angenehmer. Beide Varianten haben deshalb ihre Berechtigung.

Welches Nachthemd ist für ältere Menschen geeignet?

Für ältere Menschen eignen sich Modelle, die sich einfach an- und ausziehen lassen, nicht einengen und ausreichend lang sind. Ein weiter Halsausschnitt oder eine kurze Knopfleiste kann das Anziehen erleichtern. Zu kleine Knöpfe und komplizierte Verschlüsse sind bei eingeschränkter Beweglichkeit ungünstig.

Der Stoff sollte weich, hautfreundlich und pflegeleicht sein. Sehr lange Nachthemden können eine Stolpergefahr darstellen. Knielange oder wadenlange Modelle bieten häufig einen guten Kompromiss.

Was ist bei einem Stillnachthemd wichtig?

Ein Stillnachthemd sollte einen schnellen und unkomplizierten Zugang zur Brust ermöglichen. Überlappende Stofflagen sind besonders praktisch, weil keine Knöpfe oder Reißverschlüsse geöffnet werden müssen. Das Material sollte weich, elastisch und regelmäßig waschbar sein.

Da sich die Brustgröße während der Stillzeit verändern kann, darf das Nachthemd nicht zu eng sitzen. Harte Verschlüsse, Spitze oder Nähte im Brustbereich können empfindliche Haut zusätzlich reizen.

Kann man ein Nachthemd auch tagsüber tragen?

Ein blickdichtes, ausreichend langes Nachthemd kann innerhalb der Wohnung problemlos als bequeme Hauskleidung getragen werden. Besonders schlichte Baumwollmodelle oder Varianten mit Taschen eignen sich dafür.

Sehr dünne, transparente oder stark verzierte Modelle sind für längeres Tragen außerhalb des Schlafzimmers weniger praktisch. Für Besuche oder Wege außerhalb der Wohnung bleibt ein Hauskleid oder Freizeitoutfit die passendere Wahl.


Nachthemd Test bei Stiftung Warentest & Co

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Nachthemd Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Nachthemden wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Nachthemd Testsieger präsentieren können.


Nachthemd Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Nachthemd Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit zum Nachthemd

Ein Nachthemd ist eine bequeme und vielseitige Alternative zum klassischen Schlafanzug. Es bietet viel Bewegungsfreiheit, kommt ohne Hosenbund aus und ist in zahlreichen Längen, Materialien und Designs erhältlich. Dadurch kann es genau an die persönlichen Schlafgewohnheiten, die jeweilige Jahreszeit und das individuelle Wärmeempfinden angepasst werden.

Für den täglichen Gebrauch sind Modelle aus Baumwolle, Modal oder einem hochwertigen Mischgewebe besonders beliebt. Baumwolle überzeugt durch ihre unkomplizierte Pflege und natürliche Haptik. Modal bietet ein sehr weiches, fließendes Hautgefühl. Für kalte Winternächte sind lange Flanell- oder Interlocknachthemden geeignet, während kurze und ärmellose Varianten aus leichten Stoffen im Sommer für eine bessere Luftzirkulation sorgen.

Beim Kauf sollten Material, Länge und Größe nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Ein hochwertiger Stoff bringt wenig, wenn das Nachthemd an Schultern oder Hüfte spannt. Ebenso kann ein sehr weites Modell den Schlaf stören, wenn es sich ständig verdreht. Eine lockere, aber nicht übergroße Passform bietet in den meisten Fällen den besten Komfort.

Auch die Verarbeitung verdient Aufmerksamkeit. Flache Nähte, weiche Ausschnitte und störungsfreie Etiketten sind besonders für empfindliche Haut wichtig. Bei Still- und Umstandsnachthemden kommen zusätzliche Anforderungen wie elastische Bereiche und leicht zugängliche Öffnungen hinzu. Ältere Menschen profitieren von unkomplizierten Verschlüssen und einer Länge, die ausreichend bedeckt, aber keine Stolpergefahr verursacht.

Ein gutes Nachthemd muss nicht zwangsläufig besonders teuer sein. Entscheidend ist, dass es zum vorgesehenen Einsatz passt, angenehm auf der Haut liegt und regelmäßige Wäschen ohne starke Formveränderungen übersteht. Wer die Pflegehinweise beachtet und ein zur Jahreszeit passendes Material auswählt, erhält ein komfortables Kleidungsstück, das viele erholsame Nächte begleiten kann.

Zuletzt Aktualisiert am 24.07.2026

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