Eine Pferdetränke gehört zu den wichtigsten Bestandteilen einer artgerechten Pferdehaltung, denn Pferde benötigen täglich große Mengen sauberes und möglichst frisches Wasser, wobei der tatsächliche Bedarf unter anderem vom Körpergewicht, von der Fütterung, von der Außentemperatur, von der Arbeitsbelastung, von der Milchleistung bei Stuten und vom allgemeinen Gesundheitszustand abhängt, sodass eine ungeeignete, verschmutzte, zu kleine oder technisch unzuverlässige Tränke schnell zu einer unzureichenden Wasseraufnahme führen kann. Besonders bei warmer Witterung, nach dem Training, bei trockener Heu- oder Kraftfutterfütterung und während längerer Aufenthalte auf der Weide muss jederzeit gewährleistet sein, dass das Pferd ausreichend trinken kann. Eine gute Pferdetränke sollte deshalb nicht nur genügend Wasser bereitstellen, sondern auch stabil, pflegeleicht, sicher befestigt, leicht zugänglich und auf die jeweilige Haltungsform abgestimmt sein. Während sich für einzelne Boxen kompakte Selbsttränken mit Druckzunge oder Rohrventil anbieten, werden in Offenställen und auf Weiden häufig größere Trogtränken, Schwimmertränken oder frostsichere Systeme eingesetzt. Dieser ausführliche Ratgeber erläutert, welche Pferdetränken erhältlich sind, worin sich die verschiedenen Bauarten unterscheiden, welche Materialien sich bewährt haben, welche Vor- und Nachteile zu beachten sind und wie eine hygienische sowie dauerhaft zuverlässige Wasserversorgung für Pferde organisiert werden kann.
- hochwertige, emaillierte Oberfläche
- leicht zu reinigende Beckenform
- Beckenvolumen 1,7 Liter
- Wasseranschluss 1/2 Zoll von oben und unten
Was ist eine Pferdetränke?
Eine Pferdetränke ist ein Behälter oder ein fest installiertes Tränkesystem, über das Pferde selbstständig Wasser aufnehmen können. Je nach Bauart wird das Wasser manuell eingefüllt, automatisch über eine Wasserleitung nachgeführt oder mithilfe eines Schwimmerventils auf einem konstanten Füllstand gehalten. Pferdetränken werden in Boxen, Laufställen, Offenställen, Paddocks und auf Weiden eingesetzt.
Die einfachste Form ist ein Wassereimer oder ein frei stehender Trog. Technisch aufwendigere Varianten sind mit Ventilen, Schwimmern, Heizungen oder isolierten Leitungen ausgestattet. Unabhängig von der Konstruktion besteht die Hauptaufgabe darin, dem Pferd jederzeit ausreichend Wasser in einer gut erreichbaren und hygienischen Form bereitzustellen.
Pferde können abhängig von Futter, Temperatur und Belastung täglich mehrere Dutzend Liter Wasser aufnehmen. Bei großer Hitze oder starker körperlicher Arbeit kann der Verbrauch deutlich steigen. Eine Tränke muss daher ausreichend groß sein oder schnell genug Wasser nachführen. Ein zu geringer Wassernachlauf kann insbesondere bei mehreren Pferden problematisch sein, weil dominante Tiere den Zugang kontrollieren und rangniedrigere Pferde nicht ausreichend trinken können.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Trinktechnik. Pferde trinken natürlicherweise größere Mengen in einzelnen Trinkphasen. Tränken, bei denen nur sehr langsam Wasser nachläuft oder bei denen das Pferd dauerhaft eine schwergängige Druckzunge betätigen muss, können die Wasseraufnahme erschweren. Viele Pferde bevorzugen eine offene Wasseroberfläche, weil diese ihrem natürlichen Trinkverhalten näherkommt.
Die Auswahl sollte daher immer zur Haltungsform, zur Anzahl der Tiere, zur vorhandenen Wasserversorgung und zu den klimatischen Bedingungen passen. In einer einzelnen Pferdebox gelten andere Anforderungen als auf einer großen Winterweide. Auch Jungpferde, alte Pferde oder Tiere mit eingeschränkter Beweglichkeit benötigen gut erreichbare und leicht bedienbare Tränken.
Vorteile und Nachteile einer Pferdetränke
Vorteile
Eine fest installierte oder automatische Pferdetränke kann die tägliche Stallarbeit deutlich erleichtern. Das Wasser muss nicht mehrfach am Tag mit Eimern transportiert und nachgefüllt werden. Besonders in größeren Stallanlagen spart eine automatische Wasserversorgung viel Zeit und körperliche Arbeit.
Automatische Systeme stellen im Idealfall jederzeit Wasser bereit. Der Füllstand wird über ein Ventil oder einen Schwimmer geregelt, sodass sich der Behälter nach jeder Wasseraufnahme erneut füllt. Dadurch sinkt das Risiko, dass ein Pferd über längere Zeit vor einem leeren Eimer oder Trog steht.
Geeignete Tränken können außerdem hygienischer sein als offene, selten gereinigte Wasserbehälter. Kleine Tränkebecken lassen sich häufig schnell ausspülen, während Ablassschrauben und glatte Innenflächen die Reinigung größerer Tröge erleichtern.
Stabile Wandtränken benötigen wenig Platz und können nicht so leicht umgestoßen werden wie lose Eimer. Auf der Weide lassen sich große Schwimmertränken nutzen, aus denen mehrere Pferde nacheinander oder gleichzeitig trinken können.
Nachteile
Automatische Pferdetränken müssen regelmäßig kontrolliert werden. Ein defektes Ventil, eine verstopfte Leitung oder eine unterbrochene Wasserversorgung kann dazu führen, dass kein Wasser mehr nachläuft. Da der Behälter äußerlich vorhanden ist, wird ein technischer Defekt manchmal erst spät bemerkt.
Undichte Ventile können dagegen zu einem dauerhaften Wasserverlust führen. In der Box entstehen dadurch nasse Einstreu, rutschige Flächen und zusätzliche Kosten. Auf der Weide kann sich der Boden rund um die Tränke in einen schlammigen Bereich verwandeln.
Offene Tröge verschmutzen durch Futterreste, Erde, Algen, Insekten, Blätter und Vogelkot. Sie müssen regelmäßig entleert und gründlich gereinigt werden. Je größer der Behälter ist, desto aufwendiger kann die Reinigung ausfallen.
Im Winter besteht Frostgefahr. Nicht beheizte Leitungen, Ventile und Wasserbehälter können einfrieren oder beschädigt werden. Frostsichere Systeme sind meist teurer und benötigen abhängig von der Bauart eine Stromversorgung oder eine fachgerecht verlegte frostfreie Wasserleitung.
Pferdetränken Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Pferdetränken gibt es?
Selbsttränke mit Druckzunge
Die Selbsttränke mit Druckzunge ist eine weit verbreitete Lösung für Pferdeboxen. Das Tränkebecken wird fest an der Wand montiert und an eine Wasserleitung angeschlossen. Im Inneren befindet sich eine Zunge oder ein Hebel. Drückt das Pferd mit der Nase oder dem Maul dagegen, öffnet sich das Ventil und Wasser fließt in das Becken.
Der Vorteil dieser Bauart liegt im geringen Wasserinhalt des Beckens. Das Wasser steht nicht über längere Zeit in einem großen Behälter, sondern wird bei Bedarf nachgeführt. Dadurch bleibt es bei guter Wartung vergleichsweise frisch. Zudem benötigt das kompakte Becken nur wenig Platz.
Allerdings muss das Pferd lernen, die Druckzunge zu bedienen. Viele Tiere verstehen das Prinzip schnell, einzelne Pferde trinken daraus jedoch nur zögerlich. Eine schwergängige oder ungünstig angebrachte Zunge kann die Wasseraufnahme reduzieren. Der Wasserfluss sollte daher regelmäßig überprüft werden.
Bei der Montage ist darauf zu achten, dass keine scharfen Kanten oder hervorstehenden Schrauben erreichbar sind. Das Becken muss stabil befestigt sein, weil Pferde daran drücken, scheuern oder mit dem Kopf dagegenstoßen können. In Gruppenhaltungen ist diese Bauart nur bedingt geeignet, da jeweils nur ein Tier direkt trinken kann.
Pferdetränke mit Rohrventil
Eine Rohrventiltränke besitzt anstelle einer breiten Druckzunge ein leichtgängiges Rohrventil. Das Pferd betätigt das Ventil mit der Nase oder dem Maul, worauf Wasser in das Becken läuft. Viele Modelle bieten einen gleichmäßigen und vergleichsweise hohen Wasserdurchfluss.
Rohrventile können für Pferde angenehmer zu bedienen sein als schwere Druckzungen. Entscheidend ist jedoch, dass das Ventil nicht zu leicht auslöst. Verspielte Pferde könnten es sonst dauerhaft betätigen und große Mengen Wasser verschwenden.
Das Ventil muss vor Schmutz, Futterresten und Verkalkung geschützt werden. Eine regelmäßige Funktionskontrolle ist unerlässlich. Bei hartem Wasser können sich Ablagerungen bilden, die den Durchfluss reduzieren oder das vollständige Schließen verhindern.
Rohrventiltränken eignen sich vor allem für Einzelboxen, Stallgassen und kleinere Gruppenbereiche, sofern genügend Tränkestellen vorhanden sind. Für sehr große Gruppen sollten mehrere Becken installiert werden.
Schwimmertränke für Pferde
Eine Schwimmertränke besitzt eine offene Wasserfläche und ein Schwimmerventil. Sinkt der Wasserstand, öffnet der Schwimmer automatisch den Zulauf. Sobald der gewünschte Füllstand erreicht ist, schließt das Ventil wieder.
Diese Bauart kommt dem natürlichen Trinkverhalten entgegen, weil das Pferd direkt von einer freien Wasseroberfläche trinken kann. Das Tier muss keinen Hebel betätigen und kann größere Schluckmengen aufnehmen. Schwimmertränken werden deshalb häufig in Offenställen, Laufställen, Paddocks und auf Weiden eingesetzt.
Der Behälter kann klein und kompakt oder als größerer Trog ausgeführt sein. Bei mehreren Pferden sollte die Tränke ausreichend lang sein oder es sollten mehrere Tränkestellen vorhanden sein. Eine einzige kleine Schwimmertränke kann in einer größeren Gruppe zu Engpässen führen.
Wichtig ist ein geschütztes Ventil. Pferde dürfen den Schwimmermechanismus nicht erreichen und beschädigen können. Viele Modelle besitzen eine separate Abdeckung, die sich für Wartungsarbeiten öffnen lässt. Diese Abdeckung sollte stabil verschraubt sein.
Trogtränke
Eine Trogtränke ist ein größerer Wasserbehälter, der aus Kunststoff, Metall, Beton oder anderen widerstandsfähigen Materialien bestehen kann. Der Trog wird entweder von Hand befüllt oder mit einem automatischen Schwimmerventil kombiniert.
Große Tröge eignen sich besonders für Gruppenhaltung und Weiden. Sie bieten eine große Wasserreserve und können abhängig von der Länge mehreren Pferden Zugang ermöglichen. Fällt die automatische Wasserzufuhr kurzfristig aus, steht zumindest noch ein gewisser Vorrat zur Verfügung.
Die Größe bringt allerdings auch Nachteile mit sich. Wasser kann sich bei warmer Witterung erwärmen, Algen können wachsen und Verunreinigungen bleiben länger im Behälter. Ein großer Trog ist nur dann hygienisch, wenn er regelmäßig vollständig entleert, geschrubbt und mit frischem Wasser befüllt wird.
Ein Ablassstopfen am tiefsten Punkt erleichtert die Reinigung erheblich. Der Trog sollte auf einem festen, ebenen Untergrund stehen und so gesichert sein, dass Pferde ihn nicht verschieben oder umwerfen können.
Weidetränke
Eine Weidetränke ist speziell für den Außeneinsatz konzipiert. Häufig handelt es sich um einen robusten Kunststofftrog mit Schwimmerventil. Alternativ kommen mobile Wasserfässer, IBC-Container mit angeschlossenem Trinkbecken oder größere stationäre Systeme zum Einsatz.
Auf einer Weide muss die Tränke so aufgestellt werden, dass alle Pferde sie gut erreichen können. Sie sollte nicht direkt in einer engen Ecke stehen, weil rangniedrigere Tiere dort von dominanten Pferden blockiert werden können. Sinnvoll ist ein freier Bereich mit mehreren Ausweichmöglichkeiten.
Der Untergrund rund um die Tränke wird stark beansprucht. Pferde stehen dort regelmäßig, verschütten Wasser und treten den Boden fest. Ohne Befestigung können Schlamm, tiefe Trittlöcher und rutschige Flächen entstehen. Paddockplatten, Kiestragschichten oder andere geeignete Befestigungen können den Bereich dauerhaft stabilisieren.
Bei langen Zuleitungen muss der Wasserdruck ausreichen. Leitungen sollten vor Bissen, Tritten und Fahrzeugen geschützt werden. Mobile Schläuche dürfen keine Stolperfallen bilden.
Frostsichere Pferdetränke
Frostsichere Pferdetränken sollen auch bei niedrigen Temperaturen eine zuverlässige Wasserversorgung ermöglichen. Es gibt beheizte Tränkebecken, isolierte Thermotränken und Systeme, die Wasser aus frostfreier Tiefe nachführen.
Beheizte Modelle besitzen ein Heizelement, das das Einfrieren des Beckens und teilweise auch des Ventils verhindert. Sie benötigen einen sicheren Stromanschluss. Elektrische Leitungen müssen außerhalb der Reichweite der Pferde verlegt und gegen Feuchtigkeit, Bisse und mechanische Beschädigungen geschützt werden.
Thermotränken arbeiten mit einer starken Isolierung. Manche Systeme nutzen eine Kugel oder Abdeckung, die das Pferd beim Trinken zur Seite drückt. Die geringe offene Wasserfläche reduziert den Wärmeverlust. Solche Tränken können ohne elektrische Beheizung auskommen, benötigen aber meist einen ausreichenden Tierbesatz und einen regelmäßigen Wasseraustausch.
Kein System ist völlig wartungsfrei. Bei starkem Frost müssen Funktion, Temperatur und Wasserfluss täglich kontrolliert werden. Auch frostfreie Zuleitungen können an ungeschützten Übergängen oder Ventilen einfrieren.
Beheizbare Tränkeschale
Eine beheizbare Tränkeschale ist meist kompakter als ein großer Thermotrog. Sie wird häufig an Stallwänden, in Offenställen oder an geschützten Außenbereichen montiert. Ein Thermostat steuert das Heizelement und schaltet es abhängig von der Temperatur ein oder aus.
Die Heizleistung muss zur regionalen Wintertemperatur und zum Standort passen. Eine Tränke in einem geschlossenen Stall ist weniger Frost ausgesetzt als ein frei stehendes Becken auf einer windigen Fläche. Auch die Zuleitung muss geschützt werden, denn eine warme Schale nützt wenig, wenn das Wasser im Rohr einfriert.
Bei der Installation sind die Vorgaben des Herstellers und die geltenden Sicherheitsanforderungen einzuhalten. Arbeiten an Strom- und Wasseranschlüssen sollten bei Unsicherheit von Fachleuten durchgeführt werden.
Mobile Pferdetränke
Mobile Pferdetränken werden auf wechselnden Weiden, bei Turnieren, auf Wanderritten oder bei zeitlich begrenzter Unterbringung eingesetzt. Dazu gehören faltbare Eimer, robuste Kunststoffbehälter, transportable Tröge und Wassertanks mit angeschlossenem Ventil.
Der größte Vorteil ist die Flexibilität. Die Tränke kann umgesetzt werden, wenn eine Weide gewechselt oder eine Koppel erweitert wird. Mobile Behälter müssen allerdings standsicher sein und dürfen keine scharfen Kanten besitzen.
Faltbare Modelle eignen sich eher für den kurzfristigen Einsatz. Für eine dauerhafte Gruppenversorgung sind sie meist zu klein oder zu leicht. Pferde können flexible Behälter umwerfen, darauf treten oder hineinbeißen.
Wassereimer als Pferdetränke
Ein Wassereimer ist eine einfache und kostengünstige Lösung für einzelne Pferde. Er bietet eine offene Wasserfläche und lässt sich leicht kontrollieren. Der Halter sieht sofort, wie viel das Pferd getrunken hat und ob das Wasser verschmutzt ist.
In Boxen können spezielle Eimerhalter verwendet werden. Der Eimer muss so befestigt sein, dass das Pferd ihn nicht umstößt oder mit einem Bein hineingerät. Ein stabiler, bruchsicherer Kunststoff ist wichtig.
Der Nachteil besteht im manuellen Aufwand. Eimer müssen regelmäßig nachgefüllt, gereinigt und im Winter vor dem Einfrieren geschützt werden. Für Pferde mit hohem Wasserbedarf kann ein einzelner kleiner Eimer nicht ausreichen.
Großvolumige Gruppentränke
Gruppentränken sind für Offenställe und größere Pferdebestände ausgelegt. Sie besitzen ein hohes Fassungsvermögen, einen schnellen Zulauf und häufig mehrere zugängliche Seiten. Dadurch können mehrere Tiere trinken, ohne dass ein einzelnes Pferd den gesamten Bereich kontrolliert.
Die Positionierung ist entscheidend. Eine Gruppentränke sollte nicht in einer Sackgasse oder direkt an einem engen Durchgang stehen. Zwischen Tränke, Futterstellen und Liegebereichen sollten ausreichend breite Wege vorhanden sein.
Bei großen Gruppen empfiehlt sich grundsätzlich mehr als eine Tränkestelle. Fällt eine Tränke aus oder wird sie von einem ranghohen Tier blockiert, bleibt eine alternative Wasserquelle verfügbar.
Welche Alternativen gibt es zur Pferdetränke?
Wassereimer
Der klassische Wassereimer ist die naheliegendste Alternative zu einer fest installierten Pferdetränke. Er eignet sich für einzelne Boxen, kurze Aufenthalte, Transporte und Turniere. Der Wasserverbrauch lässt sich gut beobachten, weil die eingefüllte und verbliebene Menge direkt sichtbar ist.
Der Eimer verursacht allerdings mehr Arbeit. Er muss von Hand getragen, nachgefüllt und gereinigt werden. Bei mehreren Pferden kann dieser Aufwand erheblich sein. Zudem besteht die Gefahr, dass ein ungesicherter Eimer umgestoßen wird.
Wassertank mit Schlauchsystem
Auf abgelegenen Weiden ohne festen Wasseranschluss kann ein Wassertank verwendet werden. Der Tank wird regelmäßig befüllt und versorgt über Schläuche eine oder mehrere Tränken. Als Speicher kommen spezielle Weidetanks oder entsprechend geeignete Behälter infrage.
Der Tank muss geschlossen oder abgedeckt sein, damit kein Schmutz, kein Licht und keine Tiere hineingelangen. Durch Sonneneinstrahlung kann sich das Wasser stark erwärmen. Ein schattiger Standort und lichtundurchlässige Materialien helfen, Algenbildung und Erwärmung zu reduzieren.
Wasserfass auf Anhänger
Ein mobiles Wasserfass ist für weit auseinanderliegende oder wechselnde Weiden praktisch. Es kann mit einem Traktor oder Zugfahrzeug transportiert werden. Über ein Schwimmerventil wird eine angeschlossene Tränke versorgt.
Diese Lösung ist flexibel, setzt aber geeignete Transportmöglichkeiten und regelmäßige Kontrollen voraus. Der Behälter muss standsicher abgestellt und gegen Wegrollen gesichert werden.
Natürliche Wasserquelle
Bäche, Teiche und andere natürliche Wasserstellen sind nur eingeschränkt als alleinige Pferdetränke geeignet. Die Wasserqualität kann durch Krankheitserreger, Algen, Chemikalien, Wildtiere oder landwirtschaftliche Einträge beeinträchtigt sein. Außerdem können steile oder schlammige Ufer ein Verletzungsrisiko darstellen.
Eine natürliche Quelle sollte daher nicht ohne Prüfung und Sicherung genutzt werden. In vielen Fällen ist eine kontrollierte, künstliche Tränke die zuverlässigere Lösung.
Handbefüllter Weidetrog
Ein handbefüllter Weidetrog ist eine einfache Alternative zu einer automatischen Schwimmertränke. Er benötigt keine fest verlegte Wasserleitung und kann mit einem Schlauch oder Tankwagen gefüllt werden.
Allerdings muss der Wasserstand häufig kontrolliert werden. An warmen Tagen können mehrere Pferde einen Trog schnell leeren. Der Behälter sollte deshalb ausreichend groß sein, ohne so überdimensioniert zu werden, dass das Wasser viele Tage steht und verschmutzt.
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Wichtige Kaufkriterien bei einer Pferdetränke
Geeignete Bauart
Die Bauart muss zur Haltungsform passen. Für eine einzelne Box kann eine kompakte Selbsttränke genügen. In einem Offenstall oder auf der Weide ist eine offene Schwimmer- oder Trogtränke häufig besser geeignet. Bei Gruppenhaltung müssen genügend Tränkestellen vorhanden sein.
Fassungsvermögen
Das Volumen sollte auf die Anzahl der Pferde und die Zuverlässigkeit des Zulaufs abgestimmt sein. Ein kleiner Behälter mit sehr schnellem Wassernachlauf kann ausreichen, während bei einer schwachen Leitung ein größerer Vorrat notwendig ist.
Ein extrem großer Trog ist nicht automatisch besser. Bleibt Wasser lange stehen, erwärmt es sich und verschmutzt schneller. Das Fassungsvermögen sollte so gewählt werden, dass ausreichend Reserve vorhanden ist, das Wasser aber regelmäßig ausgetauscht wird.
Wasserdurchfluss
Der Durchfluss ist bei automatischen Tränken besonders wichtig. Pferde sollten innerhalb kurzer Zeit größere Mengen trinken können. Ein langsames Rinnsal kann dazu führen, dass das Tier die Tränke verlässt, bevor es genügend Wasser aufgenommen hat.
Der tatsächliche Durchfluss hängt nicht nur vom Ventil, sondern auch vom Leitungsdurchmesser, vom Wasserdruck, von Filtern und von Ablagerungen ab. Die Anlage sollte nach der Montage praktisch getestet werden.
Material
Kunststoff ist leicht, korrosionsbeständig und oft preisgünstig. Hochwertige Kunststofftränken sollten UV-beständig, schlagfest und für den dauerhaften Kontakt mit Trinkwasser geeignet sein.
Gusseisen ist sehr stabil und langlebig, aber schwer und korrosionsanfällig, sofern die Beschichtung beschädigt wird. Edelstahl ist hygienisch, glatt und rostbeständig, kostet jedoch meist mehr. Aluminium ist vergleichsweise leicht, muss aber ebenfalls stabil verarbeitet sein.
Verletzungssicherheit
Eine Pferdetränke darf keine scharfen Kanten, hervorstehenden Schrauben oder leicht abbrechenden Bauteile besitzen. Kabel, Schläuche und Ventile müssen vor den Pferden geschützt sein. Die Befestigung sollte auch dann halten, wenn sich ein Pferd an der Tränke scheuert.
Reinigungsmöglichkeit
Glatte Innenflächen lassen sich leichter reinigen als stark strukturierte Materialien. Ein großer Ablaufstopfen oder ein Kippmechanismus spart bei Trögen viel Arbeit. Ventilabdeckungen sollten sich für Wartungsarbeiten öffnen lassen.
Frostsicherheit
Für Außenbereiche und ungeheizte Ställe muss geprüft werden, wie die Wasserversorgung im Winter funktioniert. Eine beheizte Tränke benötigt Strom, eine Thermotränke eine passende Installation und regelmäßige Nutzung. Auch Leitungen und Anschlüsse müssen frostgeschützt sein.
Montagehöhe
Die Tränke sollte so angebracht werden, dass das Pferd bequem trinken kann. Eine zu hohe Montage zwingt das Tier in eine unnatürliche Haltung. Eine zu niedrige Tränke kann leichter verschmutzen oder mit den Beinen erreicht werden.
Bei unterschiedlich großen Pferden, Ponys und Jungtieren muss ein sinnvoller Kompromiss gefunden oder es müssen mehrere Höhen angeboten werden. Herstellerangaben und die individuelle Stallgestaltung sollten berücksichtigt werden.
Ersatzteile
Ventile, Dichtungen und Schwimmer sind Verschleißteile. Empfehlenswert sind Produkte, für die auch nach Jahren Ersatzteile erhältlich sind. Eine günstige Tränke kann langfristig unpraktisch werden, wenn bei einem kleinen Defekt das komplette System ersetzt werden muss.
Beliebte Pferdetränken und bekannte Produktarten im Vergleich
Die folgenden Angaben dienen als allgemeine Orientierung. Preise unterscheiden sich abhängig von Ausführung, Größe, Händler, Material und technischem Zubehör.
| Name beziehungsweise Produktart | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Modell 12P Kunststofftränkebecken | Kerbl | Etwa 30 bis 60 Euro | Kompaktes Tränkebecken aus Kunststoff für Stall und Box, abhängig von der Ausführung mit Rohrventil oder Druckzunge. |
| Guss-Tränkebecken mit Druckzunge | Kerbl | Etwa 35 bis 80 Euro | Robuste Selbsttränke aus beschichtetem Gusseisen für die feste Wandmontage und den Anschluss an eine Wasserleitung. |
| Tränkebecken aus Edelstahl | Growi | Etwa 70 bis 180 Euro | Hygienisches und widerstandsfähiges Tränkebecken mit glatter Oberfläche und stabiler Bauweise. |
| Weidetrog mit Schwimmerventil | La Buvette | Etwa 150 bis 600 Euro | Großvolumige Tränkelösung für Weiden und Gruppenhaltung mit automatischer Wasserstandsregulierung. |
| Thermotränke für Pferde | Suevia | Etwa 400 bis 1.500 Euro | Isoliertes System für den Winterbetrieb, je nach Modell für mehrere Pferde und ohne frei zugängliches Heizelement. |
| Beheizbares Tränkebecken | Suevia | Etwa 180 bis 600 Euro | Frostgeschütztes Tränkebecken für Stall oder Außenbereich, das einen geeigneten Stromanschluss benötigt. |
| Kunststoff-Weidetrog | Growi | Etwa 120 bis 500 Euro | Robuster, großvolumiger Trog aus Kunststoff, häufig mit Ablauf und optionalem Schwimmerventil. |
| Mobile Schwimmertränke | Kerbl | Etwa 50 bis 180 Euro | Transportable Tränke für Paddock oder Weide, die über einen Schlauch oder einen Wassertank versorgt werden kann. |
Wie viele Pferdetränken werden benötigt?
Die Anzahl der Tränkestellen hängt von der Gruppengröße, der Anordnung und dem Sozialverhalten der Pferde ab. In Einzelboxen wird normalerweise je Pferd eine Tränke oder ein ausreichend großer Wassereimer bereitgestellt. In Gruppenhaltung genügt eine einzige Tränke häufig nicht.
Dominante Pferde können den Zugang kontrollieren. Rangniedrigere Tiere trinken dann möglicherweise nur zu bestimmten Zeiten oder nehmen insgesamt zu wenig Wasser auf. Mehrere räumlich getrennte Tränkestellen reduzieren dieses Problem. Sie sollten so verteilt sein, dass kein Pferd beide Stellen gleichzeitig blockieren kann.
Auch die Bauform spielt eine Rolle. Ein langer Trog kann mehreren Pferden Platz bieten, während ein kleines Becken immer nur von einem Tier genutzt werden kann. Bei großen Beständen sollte eine Ausweichtränke vorhanden sein, falls ein Ventil ausfällt oder eine Leitung repariert werden muss.
Der richtige Standort für eine Pferdetränke
Eine Pferdetränke sollte gut erreichbar und gleichzeitig vor starker Verschmutzung geschützt sein. In einer Box wird sie meist seitlich an einer Wand montiert. Sie sollte nicht unmittelbar unter der Heuraufe oder direkt neben einer stark staubenden Futterstelle angebracht werden, da sonst besonders viele Futterreste in das Wasser gelangen.
Auf Weiden und in Offenställen ist ein fester Untergrund wichtig. Der Tränkebereich wird stark frequentiert und kann ohne Befestigung schnell verschlammen. Ein ausreichender Abstand zu engen Durchgängen, Ecken und Zäunen ermöglicht den Pferden ein sicheres Ausweichen.
Direkte Sonneneinstrahlung sollte nach Möglichkeit reduziert werden. Schatten verlangsamt die Erwärmung des Wassers und kann Algenwachstum begrenzen. Unter Bäumen besteht allerdings die Gefahr, dass Blätter, Früchte und Vogelkot in den Trog gelangen.
Pferdetränke richtig reinigen
Die Tränke sollte täglich kontrolliert werden. Sichtbare Futterreste, Kot, Insekten oder andere Verunreinigungen müssen sofort entfernt werden. Kleine Tränkebecken können mit einer Bürste und klarem Wasser ausgewischt werden.
Große Tröge sollten regelmäßig vollständig entleert werden. Nach dem Ablassen werden Wände und Boden gründlich geschrubbt. Besonders in Ecken, an Ventilen und unter Abdeckungen können sich Schleimschichten und Algen bilden.
Für die normale Reinigung reicht häufig klares Wasser und mechanisches Bürsten aus. Werden Reinigungs- oder Desinfektionsmittel verwendet, müssen diese für den jeweiligen Zweck geeignet sein. Rückstände sind gründlich auszuspülen, bevor die Pferde wieder Zugang erhalten.
Die Reinigungsintervalle hängen von Jahreszeit, Standort, Behältergröße und Verschmutzung ab. Im Sommer müssen offene Tröge meist häufiger gereinigt werden als im Winter. Auch bei klarem Wasser können sich unsichtbare Beläge bilden, weshalb eine reine Sichtkontrolle nicht immer ausreicht.
Pferdetränke im Winter
Im Winter muss die Wasserversorgung besonders sorgfältig überwacht werden. Eingefrorene Tränken können über Stunden oder Tage unbemerkt ohne Funktion bleiben. Pferde nehmen bei kaltem Wetter teilweise ohnehin weniger Wasser auf, obwohl die Fütterung mit trockenem Heu einen ausreichenden Flüssigkeitshaushalt erfordert.
Beheizte Systeme müssen vor Beginn der Frostperiode geprüft werden. Thermostate, Heizleitungen, Ventile und Sicherungen sollten funktionieren. Kabel müssen vollständig geschützt sein.
Bei nicht beheizten Eimern und Trögen kann das Eis mehrmals täglich entfernt und frisches Wasser eingefüllt werden. Dies ist arbeitsintensiv und bei starkem Dauerfrost nur begrenzt zuverlässig. Isolierte Behälter und geschützte Standorte können das Einfrieren verlangsamen, ersetzen aber nicht immer ein frostsicheres System.
Sehr heißes Wasser sollte nicht einfach in einen gefrorenen Kunststoffbehälter gegossen werden, da Materialspannungen und Schäden entstehen können. Außerdem muss die Trinktemperatur für das Pferd angenehm bleiben.
FAQ – häufige Fragen zur Pferdetränke
Wie viel Wasser trinkt ein Pferd am Tag?
Der tägliche Wasserbedarf kann stark schwanken. Größe, Gewicht, Fütterung, Außentemperatur, Bewegung und Gesundheitszustand beeinflussen die aufgenommene Menge. Ein großes Pferd kann unter normalen Bedingungen mehrere Dutzend Liter trinken. Bei Hitze, intensiver Arbeit, Laktation oder stark trockener Fütterung kann der Bedarf deutlich höher liegen.
Wichtig ist deshalb nicht nur die Größe des Wasserbehälters, sondern auch die Geschwindigkeit, mit der Wasser nachläuft. Bei Unsicherheit sollte der tatsächliche Verbrauch über Eimer, Wasserzähler oder regelmäßige Füllstandskontrollen beobachtet werden.
Welche Pferdetränke ist für eine Box am besten geeignet?
Für eine einzelne Box eignen sich kompakte Selbsttränken mit Rohrventil, Druckzunge oder Schwimmer. Eine offene Schwimmertränke ermöglicht ein natürliches Trinkverhalten, benötigt aber etwas mehr Platz. Rohrventil- und Druckzungentränken sind kompakt und halten nur geringe Wassermengen im Becken.
Entscheidend sind ein ausreichender Durchfluss, eine sichere Montage und die tägliche Funktionskontrolle. Manche Halter stellen zusätzlich einen Eimer bereit, um die Wasseraufnahme besser einschätzen zu können.
Ist eine Druckzungen- oder Schwimmertränke besser?
Beide Systeme haben ihre Berechtigung. Eine Schwimmertränke bietet eine offene Wasserfläche und wird von vielen Pferden gern angenommen. Das Pferd muss keinen Mechanismus betätigen und kann größere Mengen zügig trinken.
Eine Druckzungentränke ist kompakt und hält nur wenig stehendes Wasser bereit. Sie kann jedoch für manche Pferde weniger komfortabel sein. Das Ventil muss leichtgängig sein und ausreichend Wasser liefern. Die beste Wahl hängt vom Pferd, vom Platzangebot und vom Stallkonzept ab.
Wie oft muss eine Pferdetränke gereinigt werden?
Eine Sicht- und Funktionskontrolle sollte täglich erfolgen. Sichtbare Verschmutzungen müssen sofort entfernt werden. Kleine Tränkebecken sollten regelmäßig ausgewischt werden, während große Tröge abhängig von Witterung und Verschmutzung vollständig entleert und geschrubbt werden müssen.
Im Sommer können sich Algen und Biofilme schnell bilden, sodass kürzere Reinigungsintervalle notwendig sind. Ein sauber wirkender Trog ist nicht automatisch hygienisch, wenn sich an den Wänden bereits ein glatter Belag gebildet hat.
Wie kann eine Pferdetränke frostsicher gemacht werden?
Frostsicherheit lässt sich durch beheizte Tränken, isolierte Thermotränken, Heizkabel und frostfrei verlegte Wasserleitungen erreichen. Welches System geeignet ist, hängt vom Standort, von der niedrigsten zu erwartenden Temperatur und von der vorhandenen Strom- und Wasserversorgung ab.
Besondere Aufmerksamkeit benötigen Ventile, Übergänge und oberirdische Leitungsabschnitte. Selbst eine beheizte Schale kann ausfallen, wenn die Zuleitung einfriert. Die gesamte Anlage muss daher als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Warum trinkt mein Pferd nicht aus der Selbsttränke?
Mögliche Ursachen sind ein zu geringer Wasserdurchfluss, ein schwergängiges Ventil, ein ungewohnter Geschmack, eine ungünstige Montagehöhe oder fehlende Erfahrung mit der Bauart. Manche Pferde benötigen Zeit, um die Bedienung zu verstehen.
Zunächst sollte geprüft werden, ob ausreichend Wasser fließt und die Tränke sauber ist. Ein zusätzlicher Wassereimer verhindert während der Gewöhnung eine Unterversorgung. Trinkt das Pferd generell auffällig wenig oder zeigt gesundheitliche Symptome, sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Kann eine Pferdetränke zu groß sein?
Ein sehr großer Behälter bietet zwar eine hohe Reserve, kann aber hygienische Nachteile haben. Wird das Wasser nur langsam verbraucht, steht es lange, erwärmt sich und nimmt leichter Verschmutzungen auf. Die Reinigung ist außerdem aufwendiger.
Die Größe sollte zur Anzahl der Pferde und zum Nachfüllsystem passen. Ein mittelgroßer Trog mit zuverlässigem Schwimmerventil kann praktischer sein als ein riesiger, nur selten vollständig erneuerter Wasserbehälter.
Welche Höhe ist für eine Pferdetränke richtig?
Die passende Höhe hängt von der Größe des Pferdes und von der Bauform ab. Das Pferd sollte den Kopf bequem absenken und ohne verdrehte Haltung trinken können. Gleichzeitig darf die Tränke nicht so tief angebracht sein, dass das Tier hineintritt oder sie stark mit Einstreu verschmutzt.
Bei Ponys und Großpferden in gemeinsamer Haltung können unterschiedlich hohe Tränkestellen sinnvoll sein. Entscheidend ist eine individuelle, sichere und gut zugängliche Platzierung.
Wie erkenne ich, ob genug Wasser nachläuft?
Der Wasserdurchfluss kann mit einem geeigneten Behälter und einer Zeitmessung überprüft werden. Dazu wird ermittelt, wie viele Liter innerhalb einer bestimmten Zeit aus dem geöffneten Ventil fließen. Anschließend lässt sich beurteilen, ob das Pferd zügig größere Mengen aufnehmen kann.
Ein langsamer Zulauf kann durch niedrigen Leitungsdruck, verstopfte Filter, Kalkablagerungen, zu dünne Leitungen oder ein defektes Ventil verursacht werden. Regelmäßige Kontrollen verhindern, dass ein schleichender Leistungsabfall unbemerkt bleibt.
Kann Regenwasser für eine Pferdetränke verwendet werden?
Regenwasser sollte nicht ungeprüft als alleinige Trinkwasserquelle verwendet werden. Es kann Verunreinigungen von Dachflächen, Leitungen, Behältern, Vogelkot oder Umweltablagerungen enthalten. Auch längere Lagerung kann die Wasserqualität beeinträchtigen.
Wer Regenwasser nutzen möchte, muss eine geeignete Sammlung, Filterung, Lagerung und regelmäßige Qualitätskontrolle sicherstellen. Für eine zuverlässige Pferdeversorgung ist hygienisch einwandfreies Wasser entscheidend.
Pferdetränke Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Pferdetränke Test bei test.de |
| Öko-Test | Pferdetränke Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Pferdetränke bei konsument.at |
| gutefrage.net | Pferdetränke bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Pferdetränke bei Youtube.com |
Pferdetränke Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Pferdetränken wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Pferdetränke Testsieger präsentieren können.
Pferdetränke Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Pferdetränke Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur Pferdetränke
Eine zuverlässige Pferdetränke ist keine nebensächliche Stalleinrichtung, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit eines Pferdes. Das beste System stellt jederzeit ausreichend sauberes Wasser bereit, lässt sich vom Tier problemlos bedienen und kann vom Halter schnell kontrolliert sowie gründlich gereinigt werden.
Für einzelne Boxen sind kompakte Selbsttränken mit Rohrventil, Druckzunge oder Schwimmer besonders verbreitet. In Offenställen, Laufställen und auf Weiden eignen sich größere Schwimmer- und Trogtränken, die auf die Anzahl der Tiere abgestimmt sein müssen. Bei Gruppenhaltung sollten mehrere räumlich getrennte Tränkestellen vorhanden sein, damit auch rangniedrigere Pferde ungestört trinken können.
Beim Kauf sind das Material, der Wasserdurchfluss, das Fassungsvermögen, die Reinigungsmöglichkeit, die Verletzungssicherheit und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen entscheidend. Eine Tränke aus robustem Kunststoff, Edelstahl oder beschichtetem Gusseisen kann viele Jahre genutzt werden, sofern Ventile und Befestigungen regelmäßig gewartet werden.
Im Außenbereich spielt die Frostsicherheit eine zentrale Rolle. Beheizte Tränken, Thermosysteme und frostfrei verlegte Leitungen können den Arbeitsaufwand im Winter reduzieren, müssen aber fachgerecht installiert und täglich überprüft werden. Eine technische Lösung ersetzt niemals die persönliche Kontrolle.
Ebenso wichtig ist der Standort. Ein fester, gut drainierter Untergrund verhindert Schlamm und tiefe Trittlöcher. Die Tränke sollte frei zugänglich sein, nicht in einer Sackgasse stehen und möglichst vor starker Sonneneinstrahlung sowie übermäßiger Verschmutzung geschützt werden.
Unabhängig davon, ob eine einfache Eimerlösung, eine automatische Boxentränke oder eine große frostsichere Gruppentränke gewählt wird, muss die tatsächliche Wasseraufnahme regelmäßig beobachtet werden. Ein sauberer Behälter, ein kräftiger Wasserfluss und eine funktionierende Technik tragen entscheidend dazu bei, dass Pferde ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf zuverlässig decken können.
Zuletzt Aktualisiert am 29.07.2026
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