Inhaltsverzeichnis
- Was ist Rasiercreme?
- Für welche Körperbereiche eignet sich Rasiercreme?
- Wie unterscheidet sich Rasiercreme von normaler Hautcreme?
- Vorteile und Nachteile von Rasiercreme
- Vorteile
- Nachteile
- Rasiercremes Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Rasiercreme gibt es?
- Klassische Rasiercreme zum Aufschäumen
- Bürstenlose Rasiercreme
- Rasiercreme für empfindliche Haut
- Rasiercreme für trockene Haut
- Rasiercreme für fettige und unreine Haut
- Rasiercreme mit Menthol oder Eukalyptus
- Parfümfreie Rasiercreme
- Natürliche und vegane Rasiercreme
- Rasiercreme für Frauen
- Rasiercreme für die Kopfrasur
- Welche Alternativen gibt es zu Rasiercreme?
- Rasierschaum aus der Dose
- Rasiergel
- Rasierseife
- Rasieröl
- Duschgel oder Haarspülung
- Elektrische Trockenrasur
- Rasiercremes Bestseller Platz 5 – 10
- Beliebte Rasiercremes im Vergleich
- Worauf sollte man beim Kauf einer Rasiercreme achten?
- Hauttyp
- Inhaltsstoffe
- Schaumbildung
- Duft
- Verpackung
- Preis und Ergiebigkeit
- Rasiercreme richtig anwenden
- Haut und Haare vorbereiten
- Rasiercreme mit dem Pinsel aufschäumen
- Rasiercreme im Gesicht verteilen
- In Wuchsrichtung rasieren
- Weitere Durchgänge durchführen
- Haut nach der Rasur pflegen
- Häufige Fehler bei der Verwendung von Rasiercreme
- Zu wenig Wasser
- Zu viel Druck
- Stumpfe Klinge
- Mehrfaches Rasieren ohne neue Creme
- Unzureichende Reinigung
- Häufig gestellte Fragen zu Rasiercreme
- Ist Rasiercreme besser als Rasierschaum?
- Kann man Rasiercreme ohne Rasierpinsel verwenden?
- Wie viel Rasiercreme benötigt man?
- Wie lange sollte Rasiercreme einwirken?
- Welche Rasiercreme eignet sich für empfindliche Haut?
- Kann Rasiercreme Rasurbrand verhindern?
- Kann Rasiercreme im Intimbereich verwendet werden?
- Kann Rasiercreme ablaufen?
- Warum trocknet Rasiercreme im Gesicht so schnell?
- Ist teure Rasiercreme automatisch besser?
- Rasiercreme Test bei Stiftung Warentest & Co
- Rasiercreme Testsieger
- Rasiercreme Stiftung Warentest
- Fazit zur Rasiercreme
Eine hochwertige Rasiercreme ist weit mehr als nur ein einfaches Hilfsmittel zum Entfernen von Barthaaren, denn sie bildet während der Rasur eine schützende und gleitfähige Schicht zwischen Haut und Klinge, weicht die Haare auf, reduziert die Reibung und kann dadurch entscheidend dazu beitragen, Rasurbrand, kleine Schnittverletzungen, Hautrötungen und unangenehmes Spannungsgefühl zu vermeiden. Während manche Menschen bei der täglichen Rasur hauptsächlich Wert auf Schnelligkeit legen, wünschen sich andere ein besonders gründliches Ergebnis, ein klassisches Rasurerlebnis oder eine möglichst hautschonende Pflege bei empfindlicher, trockener oder zu Unreinheiten neigender Haut. Genau hier zeigen sich die Unterschiede zwischen einfachen, stark schäumenden Produkten und reichhaltigen Rasiercremes mit pflegenden Ölen, feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen oder beruhigenden Pflanzenextrakten. Eine gute Rasiercreme lässt sich leicht auftragen, verteilt sich gleichmäßig, hält die Barthaare während der Rasur weich und ermöglicht der Klinge, ohne übermäßigen Druck über die Haut zu gleiten. Sie eignet sich je nach Zusammensetzung nicht nur für die klassische Gesichtsrasur, sondern auch für Beine, Achseln, Brust, Kopf und andere Körperbereiche. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was eine Rasiercreme auszeichnet, welche Vorteile und Nachteile sie besitzt, welche unterschiedlichen Arten erhältlich sind, welche Alternativen infrage kommen und worauf bei Auswahl, Anwendung, Hautverträglichkeit und Pflege besonders geachtet werden sollte.
- Glatte Rasur: Mit der Proraso Shaving Cream gelingt ein professionelles Rasurerlebnis; der...
- Schützt die Haut: Durch ein strenges Heißseifenverfahren, bei dem die Rasiercreme 10–15 Tage...
- Erfrischende Wirkung: Angereichert mit Eukalyptusöl & Menthol, kombiniert die Proraso Rasierseife...
- Traditionelle Formulierung: Die Bartpflege Creme enthält keine Parabene, Phthalate, Silikone...
Was ist Rasiercreme?
Rasiercreme ist ein speziell für die Nassrasur entwickeltes Pflegeprodukt, das die Haut vorbereitet und die Reibung zwischen Rasierklinge und Hautoberfläche verringert. Anders als ein trockener Elektrorasierer arbeitet ein Nassrasierer unmittelbar auf der Haut und schneidet die Haare möglichst dicht an der Oberfläche ab. Ohne eine geeignete Gleit- und Schutzschicht kann die Klinge jedoch nicht nur die Haare, sondern auch feinste Hautschüppchen abtragen. Dies kann zu Rötungen, Brennen, kleinen Verletzungen und eingewachsenen Haaren führen.
Die Rasiercreme enthält in der Regel eine Mischung aus Wasser, Fetten, Ölen, Feuchthaltemitteln, Emulgatoren und schaumbildenden Bestandteilen. Je nach Produkt kommen zusätzlich pflegende Wirkstoffe wie Aloe vera, Glycerin, Sheabutter, Kokosöl, Mandelöl, Jojobaöl, Kamille, Panthenol oder Vitamin E zum Einsatz. Diese Inhaltsstoffe sollen das Barthaar aufweichen, die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und die Barrierefunktion während der Rasur unterstützen.
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen Rasiergelen oder Schäumen aus der Dose besteht darin, dass klassische Rasiercreme häufig konzentrierter ist. Eine kleine Menge kann bereits ausreichen, um mit Wasser und einem Rasierpinsel einen dichten, cremigen Schaum zu erzeugen. Manche Produkte lassen sich allerdings auch direkt mit den Händen auftragen und benötigen keinen Pinsel.
Die eigentliche Wirkung der Rasiercreme beginnt bereits vor dem ersten Klingenzug. Durch warmes Wasser und die feuchte Creme quellen die Barthaare auf. Dadurch werden sie weicher und lassen sich leichter durchtrennen. Gleichzeitig bildet die Creme einen Gleitfilm, der den direkten Kontakt zwischen Metallklinge und Haut reduziert. Die Klinge kann dadurch gleichmäßiger geführt werden, ohne an trockenen Stellen hängen zu bleiben.
Eine Rasiercreme erfüllt zudem eine wichtige Kontrollfunktion. Der sichtbare Schaum zeigt, welche Bereiche bereits rasiert wurden und an welchen Stellen noch Haare vorhanden sind. Besonders bei einer mehrstufigen Rasur mit einem ersten Durchgang in Wuchsrichtung und einem weiteren Durchgang quer oder vorsichtig gegen die Wuchsrichtung ist dies hilfreich.
Für welche Körperbereiche eignet sich Rasiercreme?
Rasiercreme kann grundsätzlich überall dort eingesetzt werden, wo eine Nassrasur durchgeführt wird. Die häufigste Anwendung ist die Rasur des Gesichts und Halses. Sie eignet sich jedoch ebenfalls für Beine, Arme, Achseln, Brust, Rücken und Kopfhaut. Auch im Intimbereich kann eine geeignete, möglichst milde und unparfümierte Rasiercreme verwendet werden.
Je empfindlicher der jeweilige Körperbereich ist, desto wichtiger ist eine reizarm formulierte Creme. Stark parfümierte Produkte oder Cremes mit kühlenden Inhaltsstoffen wie Menthol können auf normaler Gesichtshaut angenehm wirken, im Intimbereich oder auf vorgeschädigter Haut aber deutliches Brennen verursachen.
Wie unterscheidet sich Rasiercreme von normaler Hautcreme?
Eine gewöhnliche Hautcreme ist nicht als Gleitmittel für Rasierklingen entwickelt worden. Zwar kann eine reichhaltige Creme vorübergehend eine glatte Oberfläche erzeugen, sie weicht die Haare jedoch häufig nicht ausreichend auf und kann die Zwischenräume eines Rasierkopfes verstopfen. Rasiercreme enthält dagegen eine auf die Nassrasur abgestimmte Kombination aus Gleitstoffen, Feuchtigkeit und schaumbildenden Komponenten.
Darüber hinaus lässt sich Rasiercreme in der Regel leichter mit Wasser abspülen. Eine normale Gesichts- oder Körpercreme kann einen fettigen Film hinterlassen, der sowohl auf der Haut als auch auf der Rasierklinge haften bleibt. Für ein sauberes und kontrolliertes Ergebnis ist daher ein dafür vorgesehenes Rasierprodukt empfehlenswert.
Vorteile und Nachteile von Rasiercreme
Vorteile
- Verbesserte Gleitfähigkeit: Rasiercreme bildet einen gleitfähigen Film, über den die Klinge mit weniger Reibung geführt werden kann.
- Weichere Barthaare: Wasser und Creme lassen die Haare aufquellen, sodass sie leichter und mit weniger Druck abgeschnitten werden können.
- Weniger Rasurbrand: Eine gute Schutzschicht kann Rötungen, Brennen und gereizte Haut nach der Rasur reduzieren.
- Gründliches Ergebnis: Durch das Aufweichen der Haare und die kontrollierte Klingenführung ist eine besonders glatte Rasur möglich.
- Pflegende Inhaltsstoffe: Viele Produkte enthalten Feuchthaltemittel, Öle und beruhigende Wirkstoffe.
- Sparsame Verwendung: Konzentrierte Rasiercreme reicht häufig für viele Anwendungen, da bereits eine kleine Menge ergiebigen Schaum erzeugt.
- Geeignet für Rasierpinsel: Klassische Rasiercreme ermöglicht ein traditionelles Rasurerlebnis und lässt sich gezielt aufschäumen.
- Gute Sichtkontrolle: Der Schaum zeigt deutlich, welche Hautstellen noch nicht rasiert wurden.
- Vielseitige Auswahl: Es gibt Cremes für normale, trockene, fettige, empfindliche und unreine Haut.
Nachteile
- Zusätzlicher Zeitaufwand: Das Aufschäumen mit einem Pinsel dauert länger als das Auftragen von Dosenschaum.
- Übung erforderlich: Das richtige Mischverhältnis aus Wasser und Creme muss zunächst gefunden werden.
- Mögliche Hautreaktionen: Duftstoffe, ätherische Öle, Alkohol oder Konservierungsmittel können empfindliche Haut reizen.
- Reinigungsaufwand: Rasierpinsel, Schale und Rasierer müssen nach der Anwendung gründlich ausgespült werden.
- Nicht jede Creme schäumt stark: Manche Produkte bilden nur einen dünnen Gleitfilm, was für Anwender ungewohnt sein kann.
- Preisunterschiede: Hochwertige Markenprodukte können deutlich teurer sein als einfacher Rasierschaum.
- Platzbedarf auf Reisen: Tube, Pinsel und Rasierschale benötigen mehr Platz als ein kleines Rasiergel.
Rasiercremes Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Rasiercreme gibt es?
Rasiercremes unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Konsistenz, Anwendung, Schaumbildung, Duftgebung und Pflegewirkung. Für die Auswahl ist entscheidend, wie häufig rasiert wird, welcher Rasierer zum Einsatz kommt und wie empfindlich die Haut auf Reibung und bestimmte Inhaltsstoffe reagiert.
Klassische Rasiercreme zum Aufschäumen
Die klassische Rasiercreme wird meistens in einer Tube oder einem Tiegel angeboten. Für die Anwendung wird eine kleine Menge in eine Rasierschale gegeben oder direkt in die feuchten Spitzen eines Rasierpinsels aufgenommen. Durch kreisende Bewegungen und die schrittweise Zugabe von Wasser entsteht ein dichter, cremiger Schaum.
Diese Variante eignet sich besonders für Nutzer eines Rasierhobels, Rasiermessers oder klassischen Systemrasierers. Der Schaum kann sehr gezielt an die persönlichen Vorlieben angepasst werden. Mit wenig Wasser entsteht eine besonders dichte und schützende Konsistenz. Mit etwas mehr Wasser wird der Schaum gleitfähiger und lässt sich leichter verteilen.
Ein gut aufgeschäumtes Produkt sollte nicht trocken, bröckelig oder großporig wirken. Idealerweise besitzt es eine glänzende, joghurtähnliche Struktur und bleibt während der gesamten Rasur stabil. Trocknet der Schaum zu schnell ein, wurde meist zu wenig Wasser verwendet oder die Rasur dauert zu lange.
Klassische Rasiercremes sind häufig sehr ergiebig. Eine ungefähr mandelgroße Menge kann für mehrere Durchgänge ausreichen. Sie werden in vielen verschiedenen Duftvarianten angeboten, darunter Sandelholz, Zitrus, Eukalyptus, Lavendel, Leder oder klassische Barbershop-Düfte.
Bürstenlose Rasiercreme
Bürstenlose Rasiercreme wird direkt mit den Fingern auf die angefeuchtete Haut aufgetragen. Sie muss nicht mit einem Rasierpinsel aufgeschlagen werden und bildet häufig keinen voluminösen Schaum. Stattdessen entsteht ein dünner, cremiger und besonders gleitfähiger Film.
Diese Variante eignet sich für Nutzer, die auf Reisen möglichst wenig Zubehör mitnehmen oder ihre Rasur schnell und unkompliziert durchführen möchten. Auch bei der Körperrasur ist eine bürstenlose Creme praktisch, weil größere Hautflächen ohne vorheriges Aufschäumen behandelt werden können.
Der fehlende Schaum bedeutet nicht automatisch eine schlechtere Schutzwirkung. Viele bürstenlose Produkte enthalten einen hohen Anteil an Gleit- und Pflegestoffen. Allerdings ist die Sichtkontrolle etwas schwieriger, da die Cremeschicht teilweise nahezu transparent wird.
Nach der Rasur muss die Haut sorgfältig abgespült werden. Reichhaltige Produkte können einen leichten Pflegefilm hinterlassen. Dieser kann bei trockener Haut angenehm sein, während Menschen mit fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut eher eine leichter formulierte Creme bevorzugen sollten.
Rasiercreme für empfindliche Haut
Rasiercremes für empfindliche Haut sind möglichst reizarm formuliert. Sie enthalten häufig weniger Duftstoffe und verzichten teilweise vollständig auf Alkohol, Menthol, intensive ätherische Öle oder starke Farbstoffe. Stattdessen kommen beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kamille, Panthenol, Haferextrakt oder Allantoin zum Einsatz.
Empfindliche Haut reagiert häufig bereits auf kleine Fehler bei der Rasur. Zu hoher Druck, stumpfe Klingen, wiederholtes Rasieren derselben Stelle und eine unzureichende Vorbereitung können Rötungen und Brennen verursachen. Eine milde Rasiercreme kann diese mechanischen Reize reduzieren, sie jedoch nicht vollständig ausgleichen.
Bei bekannten Allergien sollte die vollständige Inhaltsstoffliste geprüft werden. Die Bezeichnung „sensitiv“ ist kein garantierter Nachweis dafür, dass ein Produkt frei von allen potenziell reizenden Substanzen ist. Besonders Duftstoffe können auch in Produkten enthalten sein, die mit einer sanften Wirkung beworben werden.
Vor der großflächigen Anwendung kann eine kleine Menge an einer unauffälligen Hautstelle getestet werden. Treten innerhalb der folgenden Stunden starkes Brennen, Juckreiz, Schwellungen oder deutliche Rötungen auf, sollte das Produkt nicht weiter verwendet werden.
Rasiercreme für trockene Haut
Trockene Haut benötigt während und nach der Rasur besonders viel Schutz. Sie besitzt häufig eine geschwächte Hautbarriere und verliert schneller Feuchtigkeit. Das Abtragen von Hautschüppchen durch die Rasierklinge kann Trockenheit und Spannungsgefühl zusätzlich verstärken.
Geeignete Rasiercremes enthalten reichhaltige Öle, Sheabutter, Glycerin, Lanolin oder andere rückfettende und feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe. Diese sorgen für einen stabilen Gleitfilm und können verhindern, dass sich die Haut unmittelbar nach der Rasur rau und ausgetrocknet anfühlt.
Stark entfettende Tenside und ein hoher Alkoholanteil sind bei trockener Haut eher ungünstig. Auch sehr heißes Wasser sollte vermieden werden, da es natürliche Hautfette entfernt. Lauwarmes Wasser reicht aus, um die Haare aufzuweichen und die Haut auf die Rasur vorzubereiten.
Nach der Rasur empfiehlt sich zusätzlich eine milde, alkoholfreie Feuchtigkeitscreme oder ein pflegender After-Shave-Balsam. Die Rasiercreme erleichtert zwar den Rasurvorgang, ersetzt aber nicht in jedem Fall die anschließende Hautpflege.
Rasiercreme für fettige und unreine Haut
Bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut sollte die Rasiercreme ausreichend gleiten, ohne einen sehr schweren, stark fettenden Film zu hinterlassen. Leichtere Formulierungen mit Glycerin, Aloe vera oder nicht komedogenen Pflegestoffen können besser geeignet sein als sehr reichhaltige Cremes mit großen Mengen schwerer Pflanzenbutter.
Die Rasur kann bei unreiner Haut problematisch sein, weil Pickel und entzündete Stellen durch die Klinge verletzt werden können. Dadurch können sich Bakterien verteilen und weitere Reizungen entstehen. Stark entzündete Hautbereiche sollten nicht wiederholt überrasiert werden.
Besonders wichtig ist die Hygiene des Rasierers. Nach jeder Verwendung sollten Haare, Creme und Hautreste gründlich entfernt werden. Ein feuchter Rasierer sollte nicht dauerhaft in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden, da sich dort Keime leichter vermehren können.
Auch ein Rasierpinsel muss vollständig trocknen. Wird er ständig feucht gelagert, können unangenehme Gerüche und hygienische Probleme entstehen. Synthetische Pinsel trocknen häufig schneller als Naturhaarvarianten und sind deshalb für manche Anwender besonders praktisch.
Rasiercreme mit Menthol oder Eukalyptus
Mentholhaltige Rasiercremes erzeugen während der Anwendung ein deutlich kühlendes Gefühl. Dieser Effekt wird besonders im Sommer oder von Nutzern geschätzt, die ein frisches Rasurerlebnis bevorzugen. Häufig werden Menthol und Eukalyptus mit frischen, kräuterartigen Düften kombiniert.
Die wahrgenommene Kühlung bedeutet allerdings nicht, dass die Haut tatsächlich weniger gereizt wird. Menthol kann leichte Irritationen teilweise überdecken und bei sensibler Haut selbst Brennen verursachen. Bei kleinen Schnittverletzungen oder bereits gereizter Haut kann das kühlende Gefühl unangenehm stark werden.
Für die Rasur empfindlicher Körperbereiche sind intensiv mentholhaltige Produkte meist weniger geeignet. Wer noch keine Erfahrung mit solchen Cremes hat, sollte zunächst eine kleine Menge verwenden und die Reaktion der Haut beobachten.
Parfümfreie Rasiercreme
Parfümfreie Rasiercreme richtet sich vor allem an Menschen mit Duftstoffallergien, sehr empfindlicher Haut oder einer Abneigung gegen intensive Gerüche. Sie kann außerdem sinnvoll sein, wenn nach der Rasur ein eigenes Parfüm oder Aftershave verwendet wird und sich die verschiedenen Duftnoten nicht überlagern sollen.
Parfümfrei bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Produkt vollständig geruchlos ist. Die verwendeten Grundstoffe besitzen häufig einen leichten Eigengeruch. Dieser ist normalerweise weniger intensiv und verfliegt schneller als eine gezielt zugesetzte Duftkomposition.
Auch bei parfümfreien Produkten sollte die Inhaltsstoffliste geprüft werden. Ätherische Öle können einen Duft erzeugen und ebenfalls allergische Reaktionen auslösen, selbst wenn das Produkt nicht klassisch parfümiert ist.
Natürliche und vegane Rasiercreme
Natürliche Rasiercremes setzen verstärkt auf pflanzliche Öle, natürliche Duftstoffe und ausgewählte Rohstoffe aus kontrolliertem Anbau. Vegane Produkte verzichten vollständig auf tierische Bestandteile wie Lanolin, Bienenwachs oder bestimmte tierisch gewonnene Fettsäuren.
Eine natürliche Zusammensetzung ist jedoch nicht automatisch hautverträglicher. Ätherische Öle, Pflanzenextrakte und natürliche Duftstoffe können empfindliche Haut ebenfalls reizen. Entscheidend ist daher nicht allein die Herkunft eines Inhaltsstoffs, sondern seine Konzentration und die individuelle Verträglichkeit.
Wer besonderen Wert auf zertifizierte Naturkosmetik, vegane Herstellung oder tierversuchsfreie Produktentwicklung legt, sollte auf nachvollziehbare Siegel und Herstellerangaben achten. Allgemeine Werbeaussagen wie „naturnah“ oder „pflanzlich inspiriert“ sind nicht mit einer unabhängigen Zertifizierung gleichzusetzen.
Rasiercreme für Frauen
Rasiercremes für Frauen unterscheiden sich häufig hauptsächlich durch Duft, Verpackung und Vermarktung von anderen Produkten. Für die eigentliche Rasur sind jedoch vor allem Hauttyp, Körperbereich und gewünschte Pflegewirkung entscheidend.
Bei der Beinrasur wird eine größere Menge benötigt als bei der Gesichtsrasur. Die Creme sollte sich deshalb leicht verteilen und langsam trocknen. Für Achseln und Intimbereich sind milde, möglichst wenig parfümierte Produkte sinnvoll.
Produkte mit sehr schweren Ölen können auf großen Hautflächen einen starken Film hinterlassen und die Klinge schneller zusetzen. Eine gut abspülbare, cremige Formulierung bietet hier häufig den besten Kompromiss aus Gleitfähigkeit, Pflege und einfacher Reinigung.
Rasiercreme für die Kopfrasur
Bei der Kopfrasur muss die Klinge über eine große, gewölbte und teilweise schwer einsehbare Fläche geführt werden. Eine besonders gute Gleitfähigkeit ist deshalb wichtig. Die Rasiercreme sollte außerdem ausreichend lange feucht bleiben, da die vollständige Kopfrasur mehr Zeit beanspruchen kann.
Transparente oder nur leicht schäumende Produkte erleichtern es, Hautunebenheiten, Muttermale und bereits rasierte Bereiche zu erkennen. Dicker Schaum bietet dagegen eine bessere Sichtkontrolle darüber, an welchen Stellen noch nicht rasiert wurde.
Da die Kopfhaut nach der Rasur unmittelbar Sonne und Witterung ausgesetzt sein kann, sollte anschließend eine leichte Pflege und bei Bedarf ein geeigneter Sonnenschutz aufgetragen werden.
Welche Alternativen gibt es zu Rasiercreme?
Rasierschaum aus der Dose
Rasierschaum ist sofort einsatzbereit und muss nicht mit Wasser oder einem Pinsel aufgeschäumt werden. Er eignet sich für eine schnelle Rasur und ist in nahezu jedem Supermarkt oder Drogeriemarkt erhältlich. Der Schaum lässt sich leicht verteilen und zeigt gut sichtbar, welche Bereiche bereits bearbeitet wurden.
Im Vergleich zu einer klassischen Rasiercreme kann Dosenschaum allerdings luftiger sein und weniger Gleitwirkung besitzen. Einige Produkte trocknen relativ schnell an. Für eine gründliche Rasur mit mehreren Durchgängen muss der Schaum daher gegebenenfalls erneut aufgetragen werden.
Rasiergel
Rasiergel besitzt zunächst eine transparente oder halbtransparente Konsistenz und entwickelt beim Verteilen häufig einen leichten Schaum. Es bietet meist eine gute Gleitfähigkeit und eignet sich besonders zum Konturieren von Bartlinien, weil die Haut unter einer dünnen Gelschicht besser sichtbar bleibt.
Bei empfindlicher Haut sollte darauf geachtet werden, dass das Gel keine stark kühlenden oder alkoholhaltigen Bestandteile enthält. Manche Gele sind außerdem sehr konzentriert und können den Rasierkopf zusetzen, wenn er nicht regelmäßig unter fließendem Wasser ausgespült wird.
Rasierseife
Rasierseife ist die klassische Alternative zur Rasiercreme. Sie wird meist in einem Tiegel aufbewahrt und mit einem feuchten Rasierpinsel aufgenommen. Durch kreisende Bewegungen entsteht ein dichter Schaum, der anschließend im Gesicht oder in einer Schale weiter aufgeschlagen wird.
Eine feste Rasierseife ist sehr ergiebig und kann bei richtiger Lagerung lange verwendet werden. Das Aufschäumen benötigt allerdings etwas mehr Zeit und Erfahrung. Zu wenig Wasser erzeugt einen trockenen, schlecht gleitenden Schaum. Zu viel Wasser lässt den Schaum dünn und instabil werden.
Rasieröl
Rasieröl bildet einen transparenten Gleitfilm und eignet sich besonders zum Nachziehen von Konturen. Es kann allein oder unter einer Rasiercreme verwendet werden. Einige Anwender nutzen es als zusätzlichen Schutz bei besonders empfindlicher oder trockener Haut.
Der Nachteil besteht darin, dass Öl Klingen und Rasierköpfe stärker verkleben kann. Der Rasierer muss deshalb gründlich gereinigt werden. Bei fettiger Haut kann ein schweres Öl außerdem einen unangenehmen Film hinterlassen oder Unreinheiten begünstigen.
Duschgel oder Haarspülung
Duschgel und Haarspülung werden gelegentlich als kurzfristiger Ersatz verwendet. Haarspülung kann aufgrund ihrer glättenden Inhaltsstoffe eine gewisse Gleitwirkung erzeugen. Duschgel bildet dagegen häufig nur einen dünnen Schaum und kann die Haut stärker entfetten.
Als dauerhafte Lösung sind beide Produkte weniger empfehlenswert, da sie nicht speziell für den Kontakt zwischen Rasierklinge und Haut entwickelt wurden. Bei einer spontanen Rasur können sie funktionieren, bieten aber nicht dieselbe kontrollierte Schutzwirkung wie eine gute Rasiercreme.
Elektrische Trockenrasur
Ein Elektrorasierer benötigt je nach Modell keine Rasiercreme. Die Klingen bewegen sich hinter einer Scherfolie oder innerhalb rotierender Scherköpfe und kommen nicht direkt mit der Haut in Kontakt. Dadurch ist die Verletzungsgefahr geringer.
Das Ergebnis fällt bei vielen Nutzern jedoch weniger glatt aus als bei einer sorgfältigen Nassrasur. Manche Elektrorasierer können auch mit Schaum oder Gel unter der Dusche verwendet werden. Ob Rasiercreme geeignet ist, muss der Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts entnommen werden.
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Beliebte Rasiercremes im Vergleich
Die folgende Tabelle enthält bekannte Produkte aus unterschiedlichen Preisbereichen. Die genannten Preise dienen lediglich als grobe Orientierung und können abhängig von Händler, Packungsgröße, Angebot und Verfügbarkeit abweichen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Sensitive Rasiercreme | Speick Men | etwa 4 bis 7 Euro | Milde Rasiercreme für die klassische Nassrasur, die sich gut mit einem Rasierpinsel aufschäumen lässt. |
| Rasiercreme Classic | Palmolive | etwa 2 bis 4 Euro | Preiswerte und weitverbreitete Rasiercreme mit klassischem Duft und ergiebiger Schaumbildung. |
| Sensitive Shaving Cream | Proraso | etwa 5 bis 9 Euro | Rasiercreme für empfindliche Haut mit cremigem Schaum und vergleichsweise milder Ausrichtung. |
| Refreshing Shaving Cream | Proraso | etwa 5 bis 9 Euro | Klassische Rasiercreme mit Eukalyptus- und Mentholcharakter für ein deutlich frisches Hautgefühl. |
| Sandalwood Shaving Cream | Taylor of Old Bond Street | etwa 15 bis 22 Euro | Traditionelle englische Rasiercreme mit intensivem Sandelholzduft und reichhaltiger Schaumbildung. |
| Shaving Cream | American Crew | etwa 10 bis 16 Euro | Cremiges Rasierprodukt für eine gleitfähige Nassrasur und die Pflege normaler bis trockener Haut. |
| Macadamia Rasiercreme | Mühle | etwa 8 bis 14 Euro | Pflegende Rasiercreme mit nussig-warmer Ausrichtung und guter Eignung für trockene Haut. |
| Aloe Vera Rasiercreme | Mühle | etwa 8 bis 14 Euro | Milde Rasiercreme mit Aloe vera, die besonders für sensible und feuchtigkeitsarme Haut interessant ist. |
| Shaving Cream | Jack Black | etwa 15 bis 25 Euro | Hochpreisigere Rasiercreme mit dichtem Gleitfilm für eine gründliche Rasur ohne starken Schaum. |
| Rasiercreme | Weleda | etwa 5 bis 8 Euro | Rasiercreme auf Basis einer klassischen Seifenrezeptur mit pflanzlichen Pflegebestandteilen. |
Worauf sollte man beim Kauf einer Rasiercreme achten?
Hauttyp
Der Hauttyp ist das wichtigste Auswahlkriterium. Trockene Haut benötigt eine andere Pflege als fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut. Empfindliche Haut profitiert von möglichst reizarmen Produkten ohne intensive Duft- und Kühlstoffe.
Wer nach der Rasur regelmäßig Spannungsgefühl und schuppige Stellen bemerkt, sollte eine reichhaltige Creme mit Glycerin, Pflanzenölen oder rückfettenden Bestandteilen wählen. Bei fettiger Haut sind leichte, gut abspülbare Produkte vorteilhaft.
Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffliste gibt Hinweise auf Pflegewirkung und mögliche Reizstoffe. Glycerin bindet Feuchtigkeit und verbessert häufig die Gleitfähigkeit. Panthenol und Aloe vera werden wegen ihrer beruhigenden Eigenschaften eingesetzt. Sheabutter und Pflanzenöle können trockene Haut unterstützen.
Duftstoffe und ätherische Öle sorgen für ein angenehmes Rasurerlebnis, können bei empfindlicher Haut aber problematisch sein. Ein hoher Alkoholanteil wirkt zwar frisch und kann das Produkt leichter erscheinen lassen, kann gleichzeitig jedoch austrocknen und auf kleinen Verletzungen brennen.
Schaumbildung
Wer einen Rasierpinsel verwendet, sollte auf eine Creme mit stabiler und dichter Schaumbildung achten. Der Schaum sollte auch bei einem zweiten oder dritten Durchgang nicht vollständig zusammenfallen. Bürstenlose Produkte müssen dagegen keinen sichtbaren Schaum bilden, sollten aber einen gleichmäßigen Gleitfilm erzeugen.
Duft
Der Duft einer Rasiercreme bleibt je nach Formulierung nur während der Rasur wahrnehmbar oder hält noch einige Zeit an. Intensive Sandelholz-, Menthol- oder Barbershop-Düfte sind Geschmackssache. Wer zusätzlich ein starkes Aftershave oder Parfüm verwendet, kann eine neutrale oder nur leicht duftende Creme bevorzugen.
Verpackung
Tuben sind hygienisch, leicht zu dosieren und praktisch auf Reisen. Tiegel ermöglichen es, die Creme direkt mit dem Rasierpinsel aufzunehmen, benötigen aber mehr Platz. Bei der Entnahme mit den Fingern sollten die Hände sauber sein, damit keine unnötigen Verunreinigungen in das Produkt gelangen.
Preis und Ergiebigkeit
Der reine Kaufpreis sagt wenig über die tatsächlichen Anwendungskosten aus. Eine konzentrierte Creme kann trotz eines höheren Preises günstiger sein, wenn für jede Rasur nur eine kleine Menge benötigt wird. Große Tuben oder Tiegel sind nicht automatisch wirtschaftlicher, wenn das Produkt vor dem vollständigen Verbrauch an Duft oder Konsistenz verliert.
Rasiercreme richtig anwenden
Haut und Haare vorbereiten
Vor der Rasur sollten Haut und Haare mit warmem, nicht zu heißem Wasser angefeuchtet werden. Besonders gründlich gelingt die Vorbereitung nach einer Dusche, da die Haare bereits Feuchtigkeit aufgenommen haben. Das Barthaar wird dadurch weicher und lässt sich mit weniger Widerstand durchtrennen.
Eine milde Gesichtsreinigung kann überschüssiges Fett und Schmutz entfernen. Stark entfettende Seifen sollten unmittelbar vor der Rasur vermieden werden, da sie die Hautbarriere zusätzlich belasten.
Rasiercreme mit dem Pinsel aufschäumen
Der Rasierpinsel wird zunächst vollständig mit warmem Wasser benetzt. Anschließend wird überschüssiges Wasser leicht ausgeschüttelt. Eine kleine Menge Rasiercreme wird in eine Schale gegeben oder direkt in die Pinselspitzen aufgenommen.
Durch kreisende Bewegungen wird die Creme aufgeschlagen. Nach und nach können einzelne Tropfen Wasser hinzugefügt werden. Der fertige Schaum sollte dicht, glatt und leicht glänzend sein. Läuft er vom Pinsel herunter, wurde zu viel Wasser verwendet. Bleibt er stumpf und klebrig, fehlt meist noch etwas Wasser.
Rasiercreme im Gesicht verteilen
Der Schaum wird mit kreisenden Bewegungen in den Bart eingearbeitet. Dadurch richten sich die Haare auf und werden von allen Seiten benetzt. Anschließend kann die Oberfläche mit streichenden Pinselbewegungen geglättet werden.
Die Creme sollte die Haut vollständig bedecken, aber keine unnötig dicke Schicht bilden. Zu viel Schaum erschwert die Kontrolle der Konturen, während eine zu dünne Schicht nicht ausreichend schützt.
In Wuchsrichtung rasieren
Der erste Durchgang erfolgt möglichst in Wuchsrichtung der Haare. Die Klinge wird ohne starken Druck über die Haut geführt. Nach wenigen Zügen sollte der Rasierkopf ausgespült werden, damit sich keine Mischung aus Haaren und Creme zwischen den Klingen ansammelt.
Besonders am Hals wachsen Haare häufig in unterschiedliche Richtungen. Es kann sinnvoll sein, den Bartwuchs vor der Rasur genau zu betrachten und die Führung der Klinge entsprechend anzupassen.
Weitere Durchgänge durchführen
Für eine besonders glatte Rasur kann erneut Creme aufgetragen und quer zur Wuchsrichtung rasiert werden. Ein Durchgang gegen die Wuchsrichtung liefert zwar ein sehr glattes Ergebnis, erhöht aber das Risiko von Rasurbrand und eingewachsenen Haaren.
Empfindliche Haut sollte nicht mehrfach ohne erneute Cremeschicht bearbeitet werden. Jeder Klingenzug entfernt nicht nur Haare, sondern belastet auch die Hautoberfläche.
Haut nach der Rasur pflegen
Nach der Rasur werden Creme- und Haarreste mit kühlem oder lauwarmem Wasser entfernt. Die Haut wird anschließend mit einem sauberen Handtuch vorsichtig trockengetupft. Starkes Reiben kann die frisch rasierte Haut zusätzlich reizen.
Ein alkoholfreier After-Shave-Balsam oder eine leichte Feuchtigkeitscreme kann die Haut beruhigen. Bei fettiger Haut sollte die Pflege nicht zu schwer sein. Stark alkoholhaltiges Rasierwasser erzeugt zwar ein frisches Gefühl, kann empfindliche und trockene Haut jedoch deutlich reizen.
Häufige Fehler bei der Verwendung von Rasiercreme
Zu wenig Wasser
Eine zu trockene Rasiercreme bietet weniger Gleitfähigkeit und kann während der Rasur schnell antrocknen. Der Schaum sollte feucht und cremig sein, ohne wässrig zu werden.
Zu viel Druck
Eine gute Rasiercreme ersetzt nicht die richtige Technik. Zu starker Druck presst die Klinge in die Haut und erhöht das Risiko von Schnitten, Rötungen und eingewachsenen Haaren. Eine scharfe Klinge sollte mit ihrem eigenen Gewicht arbeiten können.
Stumpfe Klinge
Eine stumpfe Klinge zieht an den Haaren, benötigt mehr Druck und muss häufiger über dieselbe Stelle geführt werden. Selbst die beste Rasiercreme kann diesen Nachteil nicht vollständig ausgleichen.
Mehrfaches Rasieren ohne neue Creme
Nach einem Klingenzug ist der schützende Film an der jeweiligen Stelle weitgehend entfernt. Wird dieselbe Hautpartie erneut trocken überrasiert, steigt die Reibung deutlich an. Vor Korrekturen sollte daher erneut eine kleine Menge Creme aufgetragen werden.
Unzureichende Reinigung
Cremereste können zwischen den Klingen, im Rasierhobel oder im Pinsel zurückbleiben. Der Rasierer sollte nach jeder Anwendung gründlich gespült und offen getrocknet werden. Auch der Pinsel muss vollständig auswaschen und gut belüftet trocknen.
Häufig gestellte Fragen zu Rasiercreme
Ist Rasiercreme besser als Rasierschaum?
Rasiercreme bietet häufig eine dichtere, reichhaltigere und besser anpassbare Schutzschicht als einfacher Dosenschaum. Besonders klassische Cremes, die mit einem Rasierpinsel aufgeschäumt werden, können die Haare gründlich benetzen und einen stabilen Gleitfilm erzeugen. Sie sind außerdem oft sehr ergiebig.
Rasierschaum ist dagegen schneller und unkomplizierter. Er muss nicht angerührt werden und eignet sich deshalb gut für eine zügige Alltagsrasur. Welche Variante besser ist, hängt von Hauttyp, Rasierer und persönlichen Vorlieben ab. Bei empfindlicher Haut und einer gründlichen Hobelrasur kann Rasiercreme Vorteile bieten. Für eine schnelle Rasur mit einem Systemrasierer kann guter Dosenschaum ausreichend sein.
Kann man Rasiercreme ohne Rasierpinsel verwenden?
Viele Rasiercremes lassen sich auch ohne Pinsel verwenden. Dazu wird eine kleine Menge zwischen den feuchten Händen verteilt und direkt auf die angefeuchtete Haut aufgetragen. Die Creme sollte sorgfältig in die Haare einmassiert werden.
Ein Rasierpinsel hat dennoch Vorteile. Er verteilt die Creme gleichmäßiger, richtet die Haare auf und erzeugt bei klassischen Produkten einen dichteren Schaum. Spezielle bürstenlose Rasiercremes sind für die Anwendung mit den Fingern optimiert und benötigen keinen Pinsel.
Wie viel Rasiercreme benötigt man?
Bei konzentrierter Rasiercreme reicht für eine Gesichtsrasur meistens eine ungefähr mandelgroße Menge. Die genaue Menge hängt von der Konzentration, dem verwendeten Pinsel, der Wasserzugabe und der Anzahl der Rasurdurchgänge ab.
Für Beine, Kopf oder größere Körperflächen wird entsprechend mehr Creme benötigt. Zu viel Produkt verbessert das Ergebnis nicht automatisch. Entscheidend ist, dass eine gleichmäßige, ausreichend feuchte Schicht entsteht.
Wie lange sollte Rasiercreme einwirken?
Rasiercreme muss normalerweise nicht über einen langen Zeitraum einwirken. Eine Einwirkzeit von ungefähr einer bis zwei Minuten kann jedoch helfen, besonders kräftige Barthaare weiter aufzuweichen. Während dieser Zeit darf die Creme nicht antrocknen.
Bei sehr dichtem Bart kann zunächst warmes Wasser oder ein feuchtes Handtuch verwendet werden. Anschließend wird die Creme gründlich eingearbeitet. Dadurch lässt sich die Rasur häufig mit weniger Druck durchführen.
Welche Rasiercreme eignet sich für empfindliche Haut?
Für empfindliche Haut eignen sich milde, möglichst parfümarme oder parfümfreie Produkte ohne starken Alkoholanteil und intensive Kühlstoffe. Inhaltsstoffe wie Panthenol, Aloe vera, Allantoin oder Glycerin können eine sanfte Anwendung unterstützen.
Die individuelle Verträglichkeit bleibt jedoch entscheidend. Auch natürliche Pflanzenextrakte und ätherische Öle können Reizungen auslösen. Bei bekannten Allergien sollte die Inhaltsstoffliste besonders sorgfältig geprüft werden.
Kann Rasiercreme Rasurbrand verhindern?
Eine gute Rasiercreme kann das Risiko von Rasurbrand deutlich reduzieren, weil sie Reibung vermindert und die Haare aufweicht. Sie kann Rasurbrand jedoch nicht vollständig verhindern, wenn die Klinge stumpf ist, zu viel Druck ausgeübt wird oder wiederholt gegen die Wuchsrichtung rasiert wird.
Für eine hautschonende Rasur müssen Produkt, Technik und Klinge zusammenpassen. Auch die Pflege nach der Rasur spielt eine wichtige Rolle. Starkes Reiben, alkoholreiche Pflegeprodukte und enge Kleidung können frisch rasierte Haut zusätzlich reizen.
Kann Rasiercreme im Intimbereich verwendet werden?
Rasiercreme kann im Intimbereich verwendet werden, wenn sie mild formuliert und für empfindliche Haut geeignet ist. Stark parfümierte oder mentholhaltige Produkte sollten vermieden werden, da sie auf Schleimhäuten und empfindlichen Hautpartien stark brennen können.
Die Creme darf nur äußerlich angewendet werden. Nach der Rasur müssen sämtliche Rückstände gründlich mit Wasser entfernt werden. Bei anhaltendem Brennen, Ausschlag oder Schwellungen sollte das Produkt nicht weiter verwendet werden.
Kann Rasiercreme ablaufen?
Auch Rasiercreme besitzt eine begrenzte Haltbarkeit. Ungeöffnete Produkte können abhängig von Formulierung und Lagerung mehrere Jahre verwendbar sein. Nach dem Öffnen gibt das Symbol eines geöffneten Cremetiegels auf der Verpackung häufig an, wie viele Monate das Produkt verwendet werden sollte.
Verändert sich der Geruch deutlich, trennt sich die Creme dauerhaft in verschiedene Bestandteile oder treten ungewöhnliche Verfärbungen auf, sollte sie entsorgt werden. Das Produkt sollte trocken, sauber und nicht dauerhaft in starker Wärme gelagert werden.
Warum trocknet Rasiercreme im Gesicht so schnell?
Schnelles Antrocknen kann durch zu wenig Wasser, eine sehr trockene Raumluft oder eine zu lange Rasurdauer verursacht werden. Beim Aufschäumen sollte deshalb ausreichend Wasser eingearbeitet werden. Der Schaum muss feucht und leicht glänzend bleiben.
Bei einer längeren Rasur kann die Haut abschnittsweise eingeschäumt oder der Schaum mit einem feuchten Pinsel aufgefrischt werden. Eingetrocknete Creme sollte nicht ohne erneutes Anfeuchten abrasiert werden.
Ist teure Rasiercreme automatisch besser?
Ein höherer Preis kann mit hochwertigen Duftkompositionen, aufwendiger Verpackung, ausgewählten Pflegebestandteilen oder einer besonders ergiebigen Rezeptur verbunden sein. Er garantiert jedoch nicht, dass das Produkt für die eigene Haut besser geeignet ist.
Viele preiswerte Rasiercremes bieten eine gute Schaumbildung und zuverlässige Gleitfähigkeit. Entscheidend sind Hautverträglichkeit, Anwendung und persönliches Rasurgefühl. Eine günstige Creme, die regelmäßig ohne Reizungen funktioniert, kann sinnvoller sein als ein luxuriöses Produkt mit unverträglichen Duftstoffen.
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Rasiercreme Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Rasiercremes wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Rasiercreme Testsieger präsentieren können.
Rasiercreme Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Rasiercreme Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur Rasiercreme
Rasiercreme ist eine wichtige Grundlage für eine gründliche und möglichst hautschonende Nassrasur. Sie weicht die Haare auf, verbessert die Gleitfähigkeit der Klinge und schützt die Haut vor unnötiger Reibung. Besonders bei kräftigem Bartwuchs, empfindlicher Haut, einer Rasur mit dem Rasierhobel oder mehreren Rasurdurchgängen kann eine hochwertige Creme einen deutlich spürbaren Unterschied machen.
Welche Rasiercreme am besten geeignet ist, hängt vom Hauttyp und der bevorzugten Rasurmethode ab. Trockene Haut profitiert häufig von reichhaltigen, rückfettenden Inhaltsstoffen. Fettige und unreine Haut benötigt eher leichte, gut abspülbare Formulierungen. Bei empfindlicher Haut sind parfümarme oder parfümfreie Produkte ohne intensives Menthol und hohen Alkoholanteil empfehlenswert.
Klassische Rasiercreme zum Aufschäumen bietet ein besonders traditionelles und kontrolliertes Rasurerlebnis. Sie ist ergiebig, lässt sich individuell mit Wasser anpassen und erzeugt mit einem guten Rasierpinsel einen stabilen Schutzfilm. Bürstenlose Cremes sind dagegen schneller und praktischer, da sie direkt mit den Händen aufgetragen werden können.
Auch die beste Rasiercreme kann eine falsche Rasiertechnik nicht vollständig ausgleichen. Eine scharfe und saubere Klinge, geringer Druck, die Beachtung der Haarwuchsrichtung und eine erneute Cremeschicht vor jedem weiteren Durchgang sind ebenso wichtig. Nach der Rasur sollte die Haut vorsichtig abgespült, trockengetupft und mit einer geeigneten Pflege beruhigt werden.
Beim Kauf sollte nicht ausschließlich auf Marke, Duft oder Preis geachtet werden. Entscheidend sind die Inhaltsstoffe, die Schaumbildung, die Gleitwirkung und die persönliche Hautverträglichkeit. Eine preiswerte Rasiercreme kann hervorragende Ergebnisse liefern, wenn sie zum eigenen Hauttyp und Rasierer passt. Ein teures Produkt ist dagegen keine gute Wahl, wenn es Rötungen verursacht oder der Duft als unangenehm empfunden wird.
Wer sich etwas Zeit für die Vorbereitung nimmt, die Rasiercreme richtig aufschäumt und die Klinge ohne unnötigen Druck führt, kann das Risiko von Rasurbrand, kleinen Schnitten und eingewachsenen Haaren erheblich reduzieren. Damit ist Rasiercreme nicht nur ein klassisches Pflegeprodukt, sondern ein entscheidender Bestandteil einer sauberen, komfortablen und langfristig hautverträglichen Rasurroutine.
Zuletzt Aktualisiert am 22.07.2026
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