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USB Hub Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein USB-Hub ist eine praktische Erweiterung für Computer, Notebooks, Tablets und andere kompatible Geräte, wenn die vorhandenen Anschlüsse nicht ausreichen, mehrere USB-Geräte gleichzeitig verbunden werden sollen oder moderne, besonders schlanke Geräte nur noch wenige Schnittstellen besitzen, wobei vor dem Kauf nicht allein die Anzahl der Buchsen, sondern auch der USB-Standard, die Datenübertragungsrate, die Stromversorgung, die unterstützten Bildschirmanschlüsse und die tatsächlichen Fähigkeiten des verwendeten USB-C-Anschlusses berücksichtigt werden müssen.

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Was ist ein USB-Hub?

Ein USB-Hub ist ein Verteiler, der einen vorhandenen USB-Anschluss in mehrere zusätzliche Anschlüsse aufteilt. Er wird mit einem Computer, Notebook, Tablet, Smartphone oder einem anderen kompatiblen Endgerät verbunden und stellt anschließend mehrere Buchsen für Tastaturen, Mäuse, USB-Sticks, externe Festplatten, Drucker, Kartenleser, Webcams, Mikrofone und zahlreiche weitere Geräte bereit.

Das Grundprinzip ähnelt einer Mehrfachsteckdose. Ein einzelner Anschluss wird vervielfacht, damit mehrere Geräte gleichzeitig genutzt werden können. Technisch teilen sich die angeschlossenen Geräte jedoch häufig die verfügbare Datenbandbreite und bei passiven Modellen auch die elektrische Leistung des ursprünglichen USB-Anschlusses. Aus diesem Grund bedeutet eine große Anzahl an Buchsen nicht automatisch, dass alle angeschlossenen Geräte gleichzeitig mit maximaler Geschwindigkeit oder ausreichender Stromversorgung arbeiten.

Einfache USB-Hubs besitzen lediglich mehrere USB-A-Buchsen. Moderne USB-C-Hubs können zusätzlich HDMI, DisplayPort, Ethernet, Speicherkartenleser, Audioanschlüsse und einen USB-C-Port für Power Delivery enthalten. Solche Modelle werden häufig als Multiport-Adapter oder kompakte Dockingstation bezeichnet. Die Grenzen zwischen USB-Hub, Adapter und Dockingstation sind deshalb fließend.

Besonders häufig werden USB-Hubs an modernen Notebooks eingesetzt. Viele dünne Geräte besitzen nur zwei oder drei USB-C-Anschlüsse, obwohl Nutzer gleichzeitig einen Bildschirm, eine Maus, eine Tastatur, einen USB-Stick und ein Netzteil anschließen möchten. Ein geeigneter USB-C-Hub kann diese Aufgaben über ein einziges Kabel bündeln.

Ein USB-Hub erweitert jedoch nicht automatisch die technischen Fähigkeiten des Ausgangsanschlusses. Unterstützt der USB-C-Port des Computers keine Bildausgabe, kann ein gewöhnlicher Hub über HDMI ebenfalls kein Bild übertragen. Unterstützt der Anschluss lediglich eine geringe Datenrate, werden die zusätzlichen Ports dadurch nicht schneller. Entscheidend ist immer die Kombination aus Hostgerät, Anschluss, Hub, Kabel und angeschlossenen Geräten.

Auch die Stromversorgung spielt eine wichtige Rolle. Ein passiver USB-Hub bezieht seine Energie ausschließlich über das angeschlossene Endgerät. Das reicht meist für Tastaturen, Mäuse, USB-Sticks und kleine Empfänger. Externe Festplatten, optische Laufwerke, mehrere Smartphones oder andere Geräte mit höherem Strombedarf können einen solchen Hub jedoch überfordern.

Aktive USB-Hubs besitzen dagegen ein eigenes Netzteil. Sie können angeschlossene Geräte stabiler versorgen und eignen sich besonders für einen festen Arbeitsplatz. Einige USB-C-Hubs unterstützen Power Delivery. Dabei wird ein USB-C-Netzteil mit dem Hub verbunden, der einen Teil der Leistung an das Notebook weiterleitet. Die angegebene Eingangsleistung entspricht allerdings nicht immer der tatsächlich am Computer verfügbaren Ladeleistung, weil der Hub selbst ebenfalls Energie benötigt.

USB-Hubs sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Kleine Reisehubs passen in eine Notebooktasche und besitzen häufig ein kurzes festes Anschlusskabel. Größere Desktop-Hubs stehen auf dem Schreibtisch, verfügen über ein separates Netzteil und bieten teilweise einzeln schaltbare Ports. Für den mobilen Einsatz sind ein geringes Gewicht und ein robustes Gehäuse wichtig, während am Arbeitsplatz eher eine hohe Anschlussvielfalt und eine stabile Stromversorgung zählen.


Welche Vorteile bietet ein USB-Hub?

Der wichtigste Vorteil eines USB-Hubs besteht darin, dass er die Anzahl der verfügbaren Anschlüsse erhöht. Dadurch können mehrere Peripheriegeräte gleichzeitig genutzt werden, ohne dass ständig Kabel gewechselt werden müssen. Das ist besonders praktisch bei Notebooks, Tablets und kompakten Computern mit wenigen integrierten Schnittstellen.

Ein moderner USB-C-Hub kann darüber hinaus unterschiedliche Anschlussarten bereitstellen. Über einen einzigen USB-C-Port lassen sich beispielsweise ein Monitor, ein Netzwerkkabel, eine SD-Karte, eine externe SSD und ein Ladegerät verbinden. Dadurch wird der Wechsel zwischen mobilem Einsatz und Schreibtischarbeitsplatz erheblich vereinfacht.

Ein weiterer Vorteil ist die bessere Organisation des Arbeitsplatzes. Alle Geräte werden an einem zentralen Verteiler angeschlossen. Statt mehrere Kabel direkt am Notebook einzustecken, muss beim Verlassen des Arbeitsplatzes häufig nur noch eine Verbindung getrennt werden.

  • Mehr Anschlüsse: Ein einzelner USB-Port wird um mehrere zusätzliche Schnittstellen erweitert.
  • Weniger Umstecken: Maus, Tastatur, Drucker und Speichergeräte können dauerhaft verbunden bleiben.
  • Flexible Anschlussauswahl: Je nach Modell stehen USB-A, USB-C, HDMI, Ethernet, Kartenleser und Audioanschlüsse bereit.
  • Mobiler Arbeitsplatz: Ein kompakter Hub verwandelt ein Notebook oder Tablet schnell in eine kleine Arbeitsstation.
  • Zentrale Kabelführung: Angeschlossene Geräte lassen sich übersichtlicher organisieren.
  • Stabile Stromversorgung: Aktive Modelle können Geräte mit höherem Energiebedarf zuverlässiger versorgen.
  • Laden über Power Delivery: Geeignete USB-C-Hubs können das Notebook während der Nutzung mit Strom versorgen.
  • Erweiterung älterer Computer: Ein USB-A-Hub kann vorhandene Anschlüsse vervielfachen, ohne dass der Computer geöffnet werden muss.

Welche Nachteile kann ein USB-Hub haben?

Die angeschlossenen Geräte teilen sich häufig die Bandbreite des Ausgangsanschlusses. Werden mehrere schnelle SSDs gleichzeitig verwendet, können sie deshalb langsamer arbeiten als bei einer direkten Verbindung mit dem Computer. Die auf der Verpackung genannte Maximalgeschwindigkeit gilt häufig für den gesamten Hub und nicht für jeden einzelnen Anschluss gleichzeitig.

Auch die Stromversorgung ist begrenzt. Ein passiver Hub kann nur die Energie weitergeben, die der Ausgangsanschluss bereitstellt. Bei mehreren stromhungrigen Geräten können Verbindungsabbrüche, langsames Laden oder nicht erkannte Geräte auftreten.

USB-C-Hubs können zudem Kompatibilitätsprobleme verursachen. Nicht jeder USB-C-Port unterstützt Videoausgabe, hohe Datenraten oder Power Delivery. Auch Betriebssysteme, Grafikkarten und angeschlossene Monitore können bestimmte Auflösungen oder Bildwiederholraten begrenzen.

  • Mehrere Geräte teilen sich häufig die verfügbare Datenrate.
  • Passive Modelle liefern nur begrenzte elektrische Leistung.
  • Günstige Hubs können heiß werden oder instabile Verbindungen verursachen.
  • Nicht jeder USB-C-Anschluss unterstützt HDMI, DisplayPort oder Power Delivery.
  • Fest verbaute kurze Kabel lassen sich bei einem Defekt meist nicht austauschen.
  • Ein Hub kann keine Funktionen ergänzen, die der Ausgangsanschluss nicht unterstützt.
  • Hohe Bildschirmauflösungen können die gleichzeitig verfügbare USB-Datenrate reduzieren.
  • Aktive Hubs benötigen ein zusätzliches Netzteil und mehr Platz.

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Welche Arten von USB-Hubs gibt es?

USB-Hubs unterscheiden sich nach Anschlussart, Geschwindigkeit, Stromversorgung und Funktionsumfang. Für eine sinnvolle Kaufentscheidung ist es wichtig, nicht nur auf die Anzahl der Ports zu achten. Ein Hub muss technisch zum verwendeten Computer und zu den angeschlossenen Geräten passen.

USB-A-Hub

Ein USB-A-Hub wird über den klassischen rechteckigen USB-A-Stecker mit einem Computer verbunden. Er erweitert den vorhandenen Anschluss meist um mehrere weitere USB-A-Buchsen. Solche Modelle eignen sich besonders für Desktop-PCs, ältere Notebooks und Geräte, die noch zahlreiche klassische USB-A-Schnittstellen besitzen.

USB-A-Hubs sind häufig günstig und unkompliziert. Sie werden für Mäuse, Tastaturen, Drucker, USB-Sticks, Gamecontroller, WLAN-Adapter und ähnliche Geräte verwendet. Modelle mit USB 3.0 beziehungsweise USB 3.2 Gen 1 können unter geeigneten Bedingungen theoretisch bis zu 5 Gbit/s übertragen.

Ein USB-A-Hub eignet sich nicht für die typische Weiterleitung einer Notebook-Ladeleistung über USB Power Delivery. Auch eine Bildausgabe über HDMI ist bei gewöhnlichen USB-A-Hubs nicht vorgesehen. Es gibt zwar spezielle Grafikadapter mit eigener Technik, diese sind jedoch nicht mit einem einfachen Hub gleichzusetzen.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der Computer einen schnellen USB-A-Anschluss besitzt. Wird ein USB-3-Hub an einen alten USB-2-Anschluss angeschlossen, arbeitet die gesamte Verbindung nur mit der niedrigeren Geschwindigkeit des Ausgangsanschlusses.

USB-C-Hub

Ein USB-C-Hub wird über einen kompakten, beidseitig einsteckbaren USB-C-Stecker angeschlossen. Er kann mehrere USB-A- und USB-C-Ports bereitstellen und je nach Modell zusätzlich HDMI, DisplayPort, Ethernet, Kartenleser und Audioanschlüsse enthalten.

USB-C beschreibt zunächst nur die Form des Steckers. Hinter der identischen Buchse können sehr unterschiedliche technische Fähigkeiten stecken. Ein USB-C-Port kann auf USB 2.0 beschränkt sein, 5 Gbit/s, 10 Gbit/s, 20 Gbit/s oder noch höhere Geschwindigkeiten unterstützen. Zusätzlich können Videoausgabe und Power Delivery vorhanden sein, müssen es aber nicht.

Ein USB-C-Hub ist daher nur dann vollständig nutzbar, wenn der Anschluss des Hostgeräts die benötigten Funktionen unterstützt. Für HDMI oder DisplayPort muss in der Regel ein entsprechender DisplayPort-Alt-Modus, USB4 oder Thunderbolt verfügbar sein. Für die Stromversorgung des Notebooks muss Power Delivery unterstützt werden.

Hersteller wie Anker, Belkin, Satechi und UGREEN bieten USB-C-Hubs mit unterschiedlichen Kombinationen aus HDMI, USB-A, USB-C, Ethernet und Kartenlesern an. Je nach Modell werden außerdem Power-Delivery-Durchleitung und externe Displays unterstützt.

Passiver USB-Hub ohne Netzteil

Ein passiver USB-Hub besitzt kein eigenes Netzteil. Seine gesamte Energie stammt aus dem USB-Anschluss des Computers. Diese Bauart ist kompakt, leicht und gut für unterwegs geeignet. Sie funktioniert meist problemlos mit Geräten, die nur wenig Strom benötigen.

Zu den typischen angeschlossenen Geräten gehören Tastaturen, Mäuse, USB-Empfänger, einfache Kartenleser und USB-Sticks. Werden mehrere externe Festplatten, Smartphones oder andere stromhungrige Geräte verbunden, kann die Versorgung jedoch nicht ausreichen.

Ein passiver Hub ist keine gute Wahl, wenn mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden sollen. Selbst wenn einzelne Ports eine Ladefunktion besitzen, ist die gesamte verfügbare Leistung begrenzt. Die Ladegeschwindigkeit kann deshalb deutlich geringer ausfallen als an einem geeigneten Netzteil.

Für den mobilen Einsatz ist ein passiver Hub dennoch praktisch. Er benötigt keine Steckdose und passt leicht in eine Tasche. Ein kurzes integriertes Kabel verhindert zusätzlichen Kabelsalat, kann aber bei häufiger Belastung eine Schwachstelle darstellen.

Aktiver USB-Hub mit Netzteil

Ein aktiver USB-Hub wird zusätzlich über ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt. Dadurch können angeschlossene Geräte zuverlässiger betrieben werden. Diese Bauart eignet sich für externe Festplatten, optische Laufwerke, Audiointerfaces, mehrere USB-Geräte und dauerhaft eingerichtete Arbeitsplätze.

Das Netzteil sollte ausreichend dimensioniert sein. Ein Hub mit vielen Ports benötigt eine höhere Gesamtleistung, wenn mehrere Geräte gleichzeitig betrieben oder geladen werden sollen. Die Herstellerangabe zur maximalen Leistung sollte nicht mit der Leistung pro Anschluss verwechselt werden.

Ein aktiver Hub kann außerdem dazu beitragen, den USB-Anschluss des Computers zu entlasten. Die Datenübertragung läuft weiterhin über das Hostkabel, während ein größerer Teil der Energie aus dem externen Netzteil stammt.

Der Nachteil liegt in der geringeren Mobilität. Netzteil und Kabel benötigen zusätzlichen Platz. Für einen festen Schreibtisch ist das meist unproblematisch, für Reisen dagegen weniger komfortabel.

USB-Hub mit Power Delivery

Ein USB-C-Hub mit Power Delivery besitzt einen speziellen USB-C-Eingang für ein kompatibles Ladegerät. Die Energie wird durch den Hub an das Notebook oder Tablet weitergeleitet. Dadurch bleibt der USB-C-Anschluss des Computers nicht allein durch den Hub blockiert.

Die beworbene Leistung kann beispielsweise 65, 85 oder 100 Watt betragen. Dabei ist zu beachten, dass der Hub einen Teil der Eingangsleistung selbst verbraucht. Ein Hub mit 100-Watt-Eingang liefert deshalb möglicherweise nur 85 oder 90 Watt an das Hostgerät weiter.

Damit das Laden funktioniert, müssen Hub, Netzteil, Kabel und Notebook denselben geeigneten Power-Delivery-Standard unterstützen. Ein zu schwaches Netzteil kann dazu führen, dass das Notebook nur langsam lädt oder unter hoher Belastung weiterhin Akkukapazität verliert.

Ein Belkin-Modell mit fünf Anschlüssen unterstützt beispielsweise eine Power-Delivery-Durchleitung bis 100 Watt, während ein Satechi-Multiport-Adapter laut Hersteller bis zu 100 Watt Eingang und bis zu 85 Watt zum Hostgerät weiterleiten kann.

USB-Hub mit HDMI

Ein USB-Hub mit HDMI ermöglicht den Anschluss eines Monitors, Fernsehers oder Projektors. Solche Hubs werden häufig an Notebooks und Tablets eingesetzt. Unterstützte Auflösung und Bildwiederholrate hängen vom Hub und vom Hostgerät ab.

Viele kompakte Modelle ermöglichen 4K mit 30 Hz. Für Büroarbeit kann das ausreichen, Bewegungen wirken jedoch weniger flüssig als bei 60 Hz. Für einen komfortablen Desktopbetrieb, Videos und viele Spiele ist 4K mit 60 Hz meist angenehmer.

Wird eine hohe Bildschirmauflösung genutzt, kann dies Auswirkungen auf die übrige USB-Bandbreite haben. Einige Hubs reduzieren bei 4K mit 60 Hz die Geschwindigkeit der USB-Datenports. Ursache ist die begrenzte Gesamtbandbreite der Verbindung.

Ein Belkin-USB-C-Hub mit fünf Ports unterstützt laut Hersteller HDMI bis 4K bei 60 Hz und USB-Datenübertragungen bis 5 Gbit/s. Andere kompakte Modelle sind auf 4K bei 30 Hz begrenzt.

USB-Hub mit DisplayPort

DisplayPort ist besonders im Computerbereich verbreitet und kann je nach Standard hohe Auflösungen und Bildwiederholraten übertragen. Ein Hub mit DisplayPort eignet sich für Monitore, die diesen Anschluss besitzen.

Auch hier muss der USB-C-Port des Computers die Bildausgabe unterstützen. Die tatsächlich erreichbare Auflösung hängt zusätzlich vom Grafiksystem, Betriebssystem, Kabel und Monitor ab.

Einige Hubs bieten sowohl HDMI als auch DisplayPort. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass beide Ausgänge gleichzeitig oder mit voller Auflösung genutzt werden können. Die Produktbeschreibung sollte deshalb genau gelesen werden.

USB-Hub mit Ethernet

Ein USB-Hub mit Ethernet stellt einen kabelgebundenen Netzwerkanschluss bereit. Das ist besonders bei Notebooks praktisch, die keinen integrierten RJ45-Port besitzen. Eine Kabelverbindung kann stabiler und latenzärmer sein als WLAN.

Gängige Hubs unterstützen Gigabit-Ethernet mit theoretisch bis zu 1.000 Mbit/s. Hochwertigere Modelle können 2,5-Gigabit-Ethernet bieten. Damit diese Geschwindigkeit erreicht wird, müssen Router, Switch, Netzwerkkabel und Gegenstelle ebenfalls kompatibel sein.

Für Videokonferenzen, große Dateiübertragungen, Online-Spiele und feste Arbeitsplätze kann Ethernet eine zuverlässige Ergänzung sein. Bei günstigen Hubs sollte auf einen verbreiteten und gut unterstützten Netzwerkchip geachtet werden.

USB-Hub mit SD- und microSD-Kartenleser

Ein integrierter Kartenleser ermöglicht das direkte Auslesen von Speicherkarten aus Kameras, Drohnen, Smartphones und anderen Geräten. Besonders Fotografen und Videofilmer profitieren davon, wenn ihr Notebook keinen eigenen Kartenleser besitzt.

Nicht jeder Kartenleser arbeitet mit derselben Geschwindigkeit. Ein langsamer UHS-I-Leser kann schnelle Speicherkarten ausbremsen. Für große Foto- und Videodateien ist ein leistungsfähiger Kartenleser sinnvoll.

Einige Hubs besitzen getrennte Steckplätze für SD und microSD. Ob beide Karten gleichzeitig verwendet werden können, hängt vom Modell ab. Bei manchen Geräten wird jeweils nur eine Karte erkannt.

USB-Hub mit einzeln schaltbaren Ports

Bei einem schaltbaren USB-Hub besitzt jeder Port eine eigene Taste. Angeschlossene Geräte können dadurch getrennt ein- und ausgeschaltet werden, ohne dass das Kabel entfernt werden muss.

Diese Funktion ist praktisch für externe Festplatten, Drucker, Beleuchtung, Ladegeräte und Zubehör, das nicht dauerhaft aktiv sein soll. Zusätzlich können Statusleuchten anzeigen, welche Ports eingeschaltet sind.

Bei billigen Modellen können sehr helle LEDs störend wirken. Außerdem sollte geprüft werden, ob die Tasten tatsächlich die Stromversorgung trennen oder lediglich eine Datenverbindung deaktivieren.

USB-2.0-Hub

USB 2.0 erreicht theoretisch bis zu 480 Mbit/s. Diese Geschwindigkeit reicht für Tastaturen, Mäuse, Drucker, einfache Audioanwendungen und viele USB-Empfänger aus. Für moderne externe SSDs und große Dateiübertragungen ist sie jedoch deutlich zu langsam.

USB-2.0-Hubs sind günstig und können für Geräte sinnvoll sein, die keine hohe Datenrate benötigen. Mehrere langsamere Peripheriegeräte können so von den schnellen Anschlüssen des Computers getrennt werden.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass ein vermeintlich moderner USB-C-Hub intern nicht einzelne Ports nur mit USB 2.0 anbindet. Besonders USB-C-Datenports mancher günstiger Hubs dienen ausschließlich zum Laden oder arbeiten nur mit geringer Geschwindigkeit.

USB-3.0- und USB-3.2-Hub

USB 3.0 wurde später in USB 3.1 Gen 1 und anschließend USB 3.2 Gen 1 umbenannt. Gemeint ist jeweils eine theoretische Datenrate von bis zu 5 Gbit/s. Die wechselnden Bezeichnungen können beim Kauf verwirrend sein.

USB 3.2 Gen 2 erreicht theoretisch bis zu 10 Gbit/s. USB 3.2 Gen 2×2 kann bis zu 20 Gbit/s übertragen, wird jedoch nicht von jedem Computer unterstützt. Die tatsächliche Geschwindigkeit liegt aufgrund technischer Verluste unter dem theoretischen Wert.

Für externe SSDs und große Datenmengen sollte mindestens ein 5-Gbit/s-Hub verwendet werden. Bei sehr schnellen Laufwerken kann ein 10-Gbit/s-Hub sinnvoll sein. Mehrere gleichzeitig verwendete SSDs teilen sich dennoch häufig die Gesamtbandbreite.

USB4- und Thunderbolt-Hub

USB4- und Thunderbolt-Hubs gehören zu den leistungsfähigeren Varianten. Sie können hohe Datenraten, mehrere Displays, schnelle Speichergeräte und leistungsfähige Dockingfunktionen unterstützen.

Thunderbolt-Hubs sind meist deutlich teurer als einfache USB-C-Hubs. Dafür bieten sie häufig eine zuverlässigere Unterstützung mehrerer hochauflösender Monitore und schneller externer Laufwerke.

Die Kompatibilität sollte genau geprüft werden. Ein Thunderbolt-Hub kann an manchen gewöhnlichen USB-C-Ports nur eingeschränkt oder gar nicht funktionieren. Umgekehrt kann ein einfacher USB-C-Hub zwar an einem Thunderbolt-Port betrieben werden, nutzt dessen hohe Leistung aber nicht vollständig aus.

Reise-USB-Hub

Ein Reisehub ist klein, leicht und auf mobile Nutzung ausgelegt. Häufig enthält er USB-A, HDMI, Kartenleser und einen USB-C-Ladeanschluss. Das Anschlusskabel ist meist kurz, damit der Hub wenig Platz benötigt.

Für unterwegs sollte das Gehäuse stabil sein und der Stecker fest sitzen. Aluminiumgehäuse können Wärme gut ableiten, werden bei hoher Belastung aber spürbar warm.

Ein Reisehub sollte nur die tatsächlich benötigten Anschlüsse besitzen. Jeder zusätzliche Port vergrößert das Gehäuse und kann den Preis erhöhen. Für Präsentationen reichen häufig HDMI, ein USB-A-Port und Power Delivery aus.

Desktop-USB-Hub

Ein Desktop-Hub ist für einen festen Arbeitsplatz gedacht. Er besitzt häufig ein längeres Verbindungskabel, ein eigenes Netzteil und mehrere gut zugängliche Anschlüsse an der Vorderseite oder Oberseite.

Das höhere Gewicht verhindert, dass der Hub bei jeder Kabelbewegung über den Tisch rutscht. Gummifüße oder eine rutschfeste Unterseite verbessern den Stand zusätzlich.

Desktop-Hubs eignen sich für dauerhaft angeschlossene Geräte und können als zentrale Verbindung zwischen Computer und Peripherie dienen. Für mehrere Bildschirme und umfangreiche Ladefunktionen ist allerdings häufig eine richtige Dockingstation besser geeignet.


Welche Alternativen zu einem USB-Hub gibt es?

Dockingstation

Eine Dockingstation bietet meist mehr Funktionen als ein einfacher USB-Hub. Sie kann mehrere Monitore, Ethernet, Audio, zahlreiche USB-Geräte und eine leistungsfähige Stromversorgung unterstützen. Viele Modelle sind für einen festen Arbeitsplatz konzipiert.

Der Vorteil liegt in der umfangreichen Ausstattung und der zentralen Verbindung über ein Kabel. Eine Dockingstation kostet jedoch deutlich mehr und benötigt häufig ein eigenes Netzteil.

Für Nutzer, die regelmäßig mit mehreren Bildschirmen, schnellen Speichermedien und vielen Geräten arbeiten, kann eine Dockingstation die bessere Lösung sein. Für wenige zusätzliche USB-Ports ist sie häufig überdimensioniert.

USB-Adapter

Ein einzelner Adapter wandelt einen Anschluss in einen anderen um. Beispiele sind USB-C-auf-USB-A, USB-C-auf-HDMI oder USB-auf-Ethernet. Ein Adapter ist kompakt und günstig, wenn nur eine einzelne zusätzliche Schnittstelle benötigt wird.

Im Gegensatz zu einem Hub vervielfacht ein einfacher Adapter den Anschluss nicht. Für mehrere Geräte werden daher mehrere Adapter und entsprechend viele freie Ports benötigt.

PCIe-Erweiterungskarte

Bei einem Desktop-PC können zusätzliche USB-Anschlüsse über eine PCIe-Erweiterungskarte eingebaut werden. Diese Lösung bietet eine direkte interne Anbindung und kann hohe Datenraten ermöglichen.

Der Einbau erfordert einen freien Steckplatz und grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC-Hardware. Für Notebooks und Tablets ist diese Möglichkeit nicht geeignet.

Eine Erweiterungskarte ist sinnvoll, wenn dauerhaft mehr schnelle USB-Anschlüsse benötigt werden und keine externe Verteilerlösung gewünscht ist.

Monitor mit integriertem USB-Hub

Viele Monitore besitzen mehrere USB-Anschlüsse. Sie werden über ein zusätzliches USB-Kabel oder über USB-C mit dem Computer verbunden. Tastatur, Maus, Webcam und USB-Sticks können anschließend direkt am Monitor angeschlossen werden.

Ein USB-C-Monitor kann zusätzlich Bild, Daten und Stromversorgung über ein einziges Kabel übertragen. Damit übernimmt er teilweise die Funktion einer Dockingstation.

Die Ausstattung unterscheidet sich erheblich. Nicht jeder Monitor unterstützt eine hohe Ladeleistung, Ethernet oder schnelle USB-Datenraten.

Tastatur mit USB-Durchleitung

Einige Tastaturen besitzen einen zusätzlichen USB-Anschluss für Maus, USB-Stick oder Headset. Dadurch wird ein häufig genutzter Port näher an den Nutzer gebracht.

Diese Lösung ersetzt keinen vollwertigen Hub. Oft arbeitet der Anschluss nur mit USB 2.0 oder benötigt ein zusätzliches Kabel zum Computer.

Drahtlose Peripherie

Bluetooth-Mäuse, Bluetooth-Tastaturen und drahtlose Kopfhörer benötigen keinen dauerhaften USB-Anschluss oder verwenden nur einen kleinen gemeinsamen Empfänger. Dadurch können freie Ports eingespart werden.

Drahtlose Geräte benötigen jedoch Akkus oder Batterien. Außerdem können Bluetooth-Verbindungen bei bestimmten Anwendungen eine höhere Latenz oder geringere Stabilität besitzen.

Netzwerkspeicher

Statt mehrere externe Festplatten über USB anzuschließen, können Daten auf einem Netzwerkspeicher abgelegt werden. Mehrere Computer greifen dann über das Heimnetzwerk darauf zu.

Ein NAS ist deutlich teurer und aufwendiger einzurichten als ein USB-Hub. Es bietet dafür zentrale Datenspeicherung, Benutzerverwaltung und je nach Modell weitere Serverfunktionen.


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Worauf sollte man beim Kauf eines USB-Hubs achten?

Anschluss am Hostgerät

Zunächst muss geklärt werden, ob der Hub über USB-A, USB-C, USB4 oder Thunderbolt angeschlossen werden soll. Der Stecker muss mechanisch passen und der Anschluss des Computers muss die benötigten Funktionen unterstützen.

Ein USB-C-Stecker garantiert weder eine hohe Geschwindigkeit noch Videoausgabe oder Ladefunktion. Die technischen Daten des Computers sollten deshalb vor dem Kauf überprüft werden.

Anzahl und Art der Ports

Ein Hub sollte genügend Anschlüsse für die aktuell verwendeten Geräte und eine kleine Reserve besitzen. Eine möglichst hohe Portzahl ist nicht automatisch besser, wenn viele davon nicht benötigt werden.

Wichtig ist außerdem die genaue Art der Anschlüsse. Ein USB-C-Port kann für Daten, Laden oder ausschließlich für die Stromzufuhr des Hubs vorgesehen sein. Die Produktbeschreibung sollte diese Funktion eindeutig erklären.

Datenübertragungsrate

Für Tastaturen und Mäuse reicht USB 2.0 aus. USB-Sticks, Festplatten und SSDs profitieren von 5 oder 10 Gbit/s. Die Geschwindigkeit muss von Hub, Computer, Kabel und Speichergerät unterstützt werden.

Mehrere schnelle Geräte teilen sich häufig die Verbindung zum Host. Wer regelmäßig große Datenmengen zwischen mehreren SSDs kopiert, benötigt möglicherweise eine leistungsfähigere Dockingstation oder direkte Anschlüsse.

Stromversorgung

Für einfache Peripheriegeräte genügt meist ein passiver Hub. Bei externen Festplatten, Audiointerfaces und mehreren Ladegeräten ist ein aktiver Hub mit Netzteil empfehlenswert.

Das Netzteil muss genügend Gesamtleistung liefern. Sehr günstige aktive Hubs können trotz Netzteil schwach dimensioniert sein.

Power Delivery

Bei einem USB-C-Hub mit Power Delivery muss die weitergeleitete Leistung zum Notebook passen. Ein leistungsfähiges Notebook kann unter hoher Belastung mehr Strom benötigen, als der Hub bereitstellt.

Auch das verwendete USB-C-Kabel muss für die gewünschte Leistung ausgelegt sein. Für besonders hohe Ladeleistungen kann ein elektronisch markiertes Kabel erforderlich sein.

Unterstützte Bildschirmauflösung

Wer einen Monitor anschließen möchte, sollte nicht nur auf die Angabe „4K“ achten. Entscheidend ist auch die Bildwiederholrate. 4K bei 30 Hz ist technisch möglich, wirkt bei Mausbewegungen und Fensteranimationen aber weniger flüssig als 4K bei 60 Hz.

Bei mehreren Monitoren muss geprüft werden, ob der Hub erweiterte Desktops oder lediglich gespiegelte Bilder unterstützt. Das Betriebssystem kann zusätzliche Einschränkungen verursachen.

Kompatibilität mit dem Betriebssystem

Einfache USB-Hubs funktionieren meist ohne zusätzliche Treiber. Spezielle Dockinglösungen, Netzwerkchips oder Grafikadapter können jedoch Treiber benötigen.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob Windows, macOS, ChromeOS, Linux, Android oder iPadOS vollständig unterstützt werden. Besonders bei mehreren externen Monitoren bestehen Unterschiede zwischen den Betriebssystemen.

Kabellänge

Ein sehr kurzes Kabel ist für den mobilen Einsatz praktisch, kann bei einem Desktop-PC jedoch unpassend sein. Ein längeres Kabel erleichtert die Platzierung auf dem Schreibtisch.

Bei fest verbauten Kabeln kann ein Defekt den gesamten Hub unbrauchbar machen. Ein abnehmbares Hostkabel ist deshalb bei hochwertigen Desktop-Modellen von Vorteil.

Gehäuse und Wärmeentwicklung

Aluminiumgehäuse wirken hochwertig und leiten Wärme gut ab. Sie können sich bei HDMI-Nutzung, schnellem Datentransfer und Power Delivery deutlich erwärmen. Eine mäßige Erwärmung ist nicht automatisch ein Defekt.

Der Hub sollte jedoch nicht so heiß werden, dass er kaum noch berührt werden kann oder Geräte ausfallen. Lüftungsöffnungen dürfen nicht abgedeckt werden.

Verarbeitung

Stecker und Buchsen sollten fest sitzen. Wackelige Anschlüsse können zu Verbindungsabbrüchen führen. Ein zu leichtes Gehäuse rutscht bei schweren Kabeln schnell über den Tisch.

Saubere Spaltmaße, ein stabiler Kabelübergang und eine rutschfeste Unterseite verbessern die Alltagstauglichkeit.

Preis und Einsatzzweck

Ein einfacher USB-A-Hub kostet deutlich weniger als ein umfangreicher USB-C-Multiport-Adapter. Der Preis sollte nach den tatsächlich benötigten Funktionen beurteilt werden.

Für Maus, Tastatur und USB-Stick genügt ein einfaches Modell. Für Monitor, Netzwerk, Kartenleser und Notebook-Ladung lohnt sich ein hochwertigerer Hub mit klar dokumentierten technischen Daten.


Beliebte USB-Hubs und bekannte Modelle im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt bekannte USB-Hubs und Multiport-Adapter verschiedener Marken. Die Preise sind grobe Orientierungswerte und können sich je nach Händler, Ausstattung, Verfügbarkeit und Angebotszeitraum verändern. Die Auflistung stellt keinen unabhängigen Produkttest dar.

NameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
341 USB-C Hub 7-in-1Ankeretwa 30 bis 45 EuroKompakter USB-C-Multiport-Adapter mit mehreren Datenanschlüssen, HDMI und Kartenleser für den mobilen Alltag.
553 USB-C Hub 8-in-1Ankeretwa 40 bis 60 EuroVielseitiger USB-C-Hub mit erweitertem Anschlussangebot für Notebook, Monitor, Netzwerk und Speichergeräte.
Revodok 6-in-1 USB-C HubUGREENetwa 25 bis 45 EuroKompakter Reisehub mit typischen Anschlüssen für USB-Geräte, Bildschirm und Ladefunktion.
USB-C 7-in-1 Multiport AdapterBelkinetwa 60 bis 100 EuroMarkenadapter für USB-C-Geräte mit mehreren Schnittstellen und breiter Betriebssystemunterstützung.
Pro Hub SlimSatechietwa 75 bis 100 EuroSchlanker USB-C-Hub im Aluminiumgehäuse, besonders für kompakte Notebook-Arbeitsplätze geeignet.
4-Port USB-C Hub mit Power DeliverySatechietwa 40 bis 60 EuroUSB-C-Verteiler mit mehreren USB-C-Ports und Ladefunktion für moderne Geräte.
USB 3.0 Hub mit einzeln schaltbaren PortsSabrentetwa 20 bis 40 EuroDesktop-Hub mit mehreren USB-A-Anschlüssen und separaten Schaltern für jedes angeschlossene Gerät.
USB 3.0 Hub mit NetzteilAtollaetwa 30 bis 50 EuroAktiver Desktop-Hub für mehrere USB-Geräte und Anwendungen mit erhöhtem Strombedarf.

Anker führt den 341 USB-C Hub als 7-in-1-Modell und bietet außerdem umfangreichere Varianten mit acht oder mehr Anschlüssen an. Satechi bietet unter anderem einen Pro Hub Slim und einen USB-C-Hub mit vier Anschlüssen sowie Power Delivery an. Belkin führt verschiedene USB-C-Multiport-Adapter für Computer, Tablets und andere kompatible Geräte.


Welche USB-Hubs sind besonders beliebt?

Besonders beliebt sind kompakte USB-C-Hubs mit fünf bis acht Anschlüssen. Sie bieten einen guten Kompromiss aus Größe, Preis und Funktionsumfang. Typische Ausstattungen umfassen USB-A, HDMI, USB-C Power Delivery sowie SD- und microSD-Kartenleser.

Für den festen Arbeitsplatz sind aktive USB-A-Hubs mit Netzteil und einzeln schaltbaren Ports gefragt. Sie eignen sich für Drucker, externe Festplatten, Audiozubehör und andere dauerhaft verbundene Geräte.

Die Beliebtheit eines Modells sagt jedoch wenig über die Eignung für einen bestimmten Computer aus. Ein Hub mit vielen Funktionen ist nutzlos, wenn der USB-C-Anschluss des Hostgeräts keine Videoausgabe unterstützt oder die Ladeleistung nicht ausreicht.

Vor dem Kauf sollte daher eine Liste der benötigten Geräte erstellt werden. Wer lediglich eine Maus, Tastatur und einen USB-Stick anschließen möchte, benötigt keinen teuren Multiport-Adapter. Wer dagegen ein Notebook mit einem Kabel laden, mit dem Netzwerk verbinden und an einen 4K-Monitor anschließen möchte, sollte auf einen entsprechend leistungsfähigen USB-C-Hub oder eine Dockingstation setzen.

Wie wird ein USB-Hub richtig angeschlossen?

Zunächst wird der Hub mit dem passenden USB-Anschluss des Computers verbunden. Bei einem aktiven Modell sollte anschließend das Netzteil angeschlossen werden. Ein USB-C-Hub mit Power Delivery wird zusätzlich mit einem geeigneten USB-C-Ladegerät verbunden.

Danach können die Peripheriegeräte nacheinander eingesteckt werden. Werden viele Geräte gleichzeitig verbunden, ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoll. So lässt sich leichter feststellen, welches Gerät mögliche Probleme verursacht.

Das Betriebssystem erkennt einen einfachen USB-Hub normalerweise automatisch. Bei Ethernet-Adaptern, Audiointerfaces oder speziellen Grafiklösungen können zusätzliche Treiber erforderlich sein.

Externe Speichermedien sollten vor dem Entfernen ordnungsgemäß ausgeworfen werden. Dadurch wird das Risiko beschädigter Dateien reduziert. Der Hub sollte nicht während eines laufenden Schreibvorgangs vom Computer getrennt werden.

Warum wird ein USB-Gerät am Hub nicht erkannt?

Wird ein Gerät nicht erkannt, kann die Stromversorgung zu schwach sein. Das tritt besonders bei externen Festplatten und mehreren gleichzeitig angeschlossenen Geräten auf. Ein aktiver Hub kann das Problem lösen.

Auch ein beschädigtes Kabel, ein verschmutzter Anschluss oder eine inkompatible USB-Version kommen als Ursache infrage. Das Gerät sollte testweise direkt am Computer angeschlossen werden.

Bei USB-C-Hubs kann außerdem eine fehlende Funktion des Hostanschlusses verantwortlich sein. Ein HDMI-Ausgang arbeitet beispielsweise nicht, wenn der USB-C-Port keine Videoausgabe unterstützt.

Ein Neustart, ein anderer USB-Port und aktuelle Treiber können ebenfalls helfen. Bleiben die Probleme bestehen, sollte der Hub an einem zweiten Computer getestet werden.

Warum wird ein USB-Hub warm?

Ein USB-Hub verarbeitet Daten, verteilt Strom und wandelt teilweise Videosignale. Dabei entsteht Wärme. Besonders kompakte Aluminiumhubs können sich bei HDMI-Nutzung, Power Delivery und schnellen Dateiübertragungen deutlich erwärmen.

Eine normale Erwärmung ist meist unproblematisch. Der Hub sollte jedoch frei liegen und nicht unter Decken, Papier oder anderen Gegenständen betrieben werden.

Kommt es zu Verbindungsabbrüchen, ungewöhnlichem Geruch oder extrem hoher Temperatur, muss der Hub getrennt und überprüft werden. Ein defektes Netzteil oder ein Kurzschluss kann ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Wie lässt sich die Geschwindigkeit eines USB-Hubs verbessern?

Der Hub sollte am schnellsten geeigneten Anschluss des Computers betrieben werden. Ein 10-Gbit/s-Hub kann an einem 5-Gbit/s-Port nicht seine volle Leistung erreichen.

Schnelle SSDs sollten möglichst nicht gleichzeitig mit mehreren anderen datenintensiven Geräten über denselben Hub verwendet werden. Für maximale Leistung ist eine direkte Verbindung mit dem Computer häufig besser.

Auch das Hostkabel beeinflusst die Geschwindigkeit. Ein reines Ladekabel oder ein altes USB-2.0-Kabel begrenzt den Datentransfer erheblich.

Bei einem Hub mit HDMI kann eine hohe Bildschirmauflösung Bandbreite beanspruchen. Je nach technischer Ausführung sinkt dadurch die verfügbare Geschwindigkeit der USB-Ports.


USB-Hub FAQ

Kann man mehrere USB-Hubs hintereinander anschließen?

USB-Hubs können grundsätzlich miteinander verbunden werden. Dabei entsteht eine Kette aus mehreren Verteilern. Technisch ist jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Hub-Ebenen und Geräten möglich.

Mit jeder zusätzlichen Ebene steigt das Risiko von Problemen bei Stromversorgung, Stabilität und Datenübertragung. Besonders passive Hubs sollten nicht mehrfach hintereinander eingesetzt werden, wenn stromhungrige Geräte angeschlossen sind.

Für viele Geräte ist ein einzelner aktiver Hub mit ausreichend Ports meist zuverlässiger als mehrere kleine Hubs. Externe SSDs, Audiointerfaces und Webcams sollten möglichst direkt oder über einen hochwertigen Hub angeschlossen werden.

Kann ein USB-Hub die Geschwindigkeit verringern?

Ja. Alle angeschlossenen Geräte teilen sich häufig die Bandbreite der Verbindung zum Computer. Werden mehrere schnelle Speichergeräte gleichzeitig genutzt, kann die Leistung jedes einzelnen Geräts sinken.

Bei Tastatur, Maus und Drucker fällt diese Begrenzung normalerweise nicht auf. Bei externen SSDs, hochauflösenden Webcams und anderen datenintensiven Geräten kann sie deutlich werden.

Die maximale Geschwindigkeit richtet sich immer nach dem langsamsten beteiligten Bestandteil. Dazu gehören der Anschluss des Computers, der Hub, das Kabel und das angeschlossene Gerät.

Braucht ein USB-Hub ein Netzteil?

Für Geräte mit geringem Stromverbrauch ist ein Netzteil meist nicht notwendig. Tastaturen, Mäuse, Empfänger und USB-Sticks funktionieren häufig problemlos an einem passiven Hub.

Bei mehreren Festplatten, Smartphones, Audiointerfaces oder optischen Laufwerken ist ein aktiver Hub empfehlenswert. Er stellt mehr elektrische Leistung bereit und reduziert das Risiko von Verbindungsabbrüchen.

Ein Netzteil erhöht jedoch nicht automatisch die Datenrate. Es verbessert in erster Linie die Stromversorgung.

Kann man ein Notebook über einen USB-Hub laden?

Das ist nur mit einem geeigneten USB-C-Hub möglich, der Power Delivery unterstützt. Zusätzlich müssen das Notebook, das Ladegerät und das Kabel mit der erforderlichen Leistung kompatibel sein.

Ein gewöhnlicher USB-A-Hub kann ein Notebook nicht über den normalen USB-Anschluss laden. Auch nicht jeder USB-C-Hub besitzt eine Ladefunktion.

Die an das Notebook weitergeleitete Leistung kann geringer sein als die Leistung des angeschlossenen Netzteils, weil der Hub selbst Energie benötigt.

Kann jeder USB-C-Hub einen Monitor ansteuern?

Nein. Der USB-C-Anschluss des Computers muss eine Bildausgabe unterstützen. Das kann über DisplayPort Alt Mode, USB4 oder Thunderbolt erfolgen.

Besitzt der Anschluss nur eine USB-Datenfunktion, bleibt der HDMI- oder DisplayPort-Ausgang des Hubs ohne Bild. Ein Adapter kann keine fehlende Videoausgabe ergänzen.

Zusätzlich müssen Auflösung und Bildwiederholrate von Hub, Computer, Kabel und Monitor unterstützt werden.

Was ist besser: USB-Hub oder Dockingstation?

Ein USB-Hub ist kompakter und günstiger. Er eignet sich, wenn nur einige zusätzliche Anschlüsse benötigt werden. Ein USB-C-Multiport-Hub kann zusätzlich Bildschirm, Netzwerk und Kartenleser bereitstellen.

Eine Dockingstation ist für umfangreiche Arbeitsplätze ausgelegt. Sie bietet häufig mehr Monitoranschlüsse, eine stärkere Stromversorgung und mehr schnelle Datenports.

Für gelegentliche mobile Nutzung reicht meist ein Hub. Für einen festen Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren und vielen Geräten ist eine Dockingstation häufig geeigneter.

Kann man externe Festplatten an einem USB-Hub betreiben?

Externe Festplatten können an einem USB-Hub betrieben werden, benötigen jedoch ausreichend Strom und Datenbandbreite. Mechanische 2,5-Zoll-Festplatten beziehen ihre Energie häufig vollständig aus dem USB-Anschluss.

Bei mehreren Laufwerken ist ein aktiver Hub mit Netzteil empfehlenswert. Andernfalls können die Festplatten nicht starten oder während des Betriebs getrennt werden.

Für wichtige Daten sollte ein stabiler Markenhub verwendet werden. Der Hub darf während laufender Schreibvorgänge nicht getrennt werden.

Kann ein USB-Hub Geräte beschädigen?

Ein technisch einwandfreier und normgerecht gebauter Hub sollte angeschlossene Geräte nicht beschädigen. Minderwertige Modelle mit schlechter Spannungsregelung oder ungeeigneten Netzteilen können jedoch ein Risiko darstellen.

Besonders bei aktiven Hubs sollte das mitgelieferte oder ausdrücklich freigegebene Netzteil verwendet werden. Ein falsches Netzteil kann eine ungeeignete Spannung liefern.

Bei ungewöhnlicher Hitze, verschmortem Geruch, Funken oder Verfärbungen muss der Hub sofort außer Betrieb genommen werden.

Warum lädt ein Smartphone am USB-Hub nur langsam?

Viele Datenhubs liefern pro Anschluss nur eine geringe Ladeleistung. Sie sind in erster Linie für Datenübertragung und nicht als Schnellladegerät gedacht.

Mehrere angeschlossene Geräte teilen sich zudem die verfügbare Leistung. Ein passiver Hub ist besonders stark begrenzt.

Für schnelles Laden sollte ein geeigneter Ladeanschluss mit USB Power Delivery, Quick Charge oder einem anderen vom Smartphone unterstützten Standard verwendet werden. Ein separates Ladegerät ist häufig schneller und zuverlässiger.

Funktioniert ein USB-Hub an einem Tablet oder Smartphone?

Viele moderne Tablets und Smartphones unterstützen USB-Hubs über USB-C. Voraussetzung ist, dass das Gerät den sogenannten Host- oder OTG-Betrieb unterstützt.

Tastaturen, Mäuse, USB-Sticks, Kartenleser und teilweise Monitore können angeschlossen werden. Die tatsächlich unterstützten Funktionen hängen vom Gerät und Betriebssystem ab.

Ein Hub mit Power Delivery ist bei Tablets besonders praktisch, weil das Gerät während der Nutzung geladen werden kann. Das Tablet muss diese Funktion jedoch unterstützen.

Was bedeutet 5 Gbit/s oder 10 Gbit/s bei einem USB-Hub?

Die Angabe beschreibt die theoretische maximale Datenrate der Verbindung. 5 Gbit/s entsprechen USB 3.2 Gen 1, während 10 Gbit/s häufig als USB 3.2 Gen 2 bezeichnet werden.

Die reale Übertragungsrate liegt niedriger, weil Protokolldaten und technische Verluste berücksichtigt werden müssen. Außerdem müssen alle beteiligten Geräte denselben Standard unterstützen.

Bei mehreren gleichzeitig aktiven Ports wird die verfügbare Gesamtbandbreite häufig aufgeteilt.

Kann ein USB-Hub dauerhaft angeschlossen bleiben?

Ein hochwertiger USB-Hub kann dauerhaft angeschlossen bleiben. Bei einem aktiven Modell sollte das Netzteil für einen kontinuierlichen Betrieb geeignet sein.

Geräte, die nicht ständig benötigt werden, können über schaltbare Ports deaktiviert werden. Dadurch wird unnötiger Stromverbrauch reduziert.

Bei längerer Abwesenheit oder Gewitter kann es sinnvoll sein, empfindliche Geräte vom Stromnetz zu trennen.


USB Hub Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestUSB Hub Test bei test.de
Öko-TestUSB Hub Test bei Öko-Test
Konsument.atUSB Hub bei konsument.at
gutefrage.netUSB Hub bei Gutefrage.de
Youtube.comUSB Hub bei Youtube.com

USB Hub Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. USB Hubs wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen USB Hub Testsieger präsentieren können.


USB Hub Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein USB Hub Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit zum USB-Hub

Ein USB-Hub ist eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, die Anschlusszahl eines Computers, Notebooks oder Tablets zu erhöhen. Er eignet sich für klassische Peripheriegeräte ebenso wie für externe Speicher, Kartenleser, Monitore und Netzwerkverbindungen.

Für Maus, Tastatur und USB-Stick reicht häufig ein einfacher passiver USB-A-Hub. Externe Festplatten, mehrere Geräte und dauerhaft eingerichtete Arbeitsplätze profitieren dagegen von einem aktiven Modell mit eigenem Netzteil.

USB-C-Hubs bieten den größten Funktionsumfang. Sie können USB-A, USB-C, HDMI, DisplayPort, Ethernet, Kartenleser und Power Delivery in einem kompakten Gehäuse kombinieren. Entscheidend ist jedoch, dass der USB-C-Anschluss des Computers alle benötigten Funktionen unterstützt.

Beim Kauf sollten Anschlussart, Datenrate, Portanzahl, Stromversorgung, Ladeleistung und unterstützte Bildschirmauflösung geprüft werden. Die reine Angabe einer hohen Portzahl ist wenig aussagekräftig, wenn sich alle Geräte eine langsame Verbindung oder eine schwache Stromversorgung teilen.

Für schnelle externe SSDs ist ein Hub mit mindestens 5 Gbit/s, besser 10 Gbit/s, sinnvoll. Für einen 4K-Monitor sollte möglichst eine Bildwiederholrate von 60 Hz unterstützt werden. Wer gleichzeitig mehrere Monitore, Ethernet und leistungsfähige Speichergeräte betreiben möchte, ist mit einer Dockingstation möglicherweise besser beraten.

Ein hochwertiger USB-Hub sollte stabile Anschlüsse, ein robustes Gehäuse und eine nachvollziehbare technische Beschreibung besitzen. Bei aktiven Modellen ist ein geeignetes Netzteil wichtig. Sehr günstige Produkte ohne klare Angaben zu Leistung, Geschwindigkeit und Kompatibilität können im Alltag zu Verbindungsabbrüchen und geringer Ladeleistung führen.

Wer den eigenen Einsatzzweck vor dem Kauf genau festlegt und die Fähigkeiten des Hostgeräts überprüft, erhält mit einem passenden USB-Hub eine kompakte, flexible und langfristig nützliche Erweiterung für den mobilen Einsatz oder den festen Arbeitsplatz.

Zuletzt Aktualisiert am 11.07.2026

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