Mineralfutter Pferd Test & Ratgeber » 4 x Mineralfutter Pferd Testsieger in 2026

Mineralfutter Pferd Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Mineralfutter ist kein optionaler Luxus im Pferdealltag, sondern ein entscheidender Baustein für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Anders als beim Menschen, wo wir durch vielfältige Ernährung meist viele Nährstoffe automatisch abdecken, stellt die Tierernährung bei Pferden besondere Herausforderungen: Grundfutter wie Gras oder Heu deckt zwar Energie und Rohfaser ab, versorgt aber oft nicht zuverlässig mit allen notwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Ein Mangel an genau diesen Stoffen führt nicht sofort zu dramatischen Symptomen – aber über Wochen und Monate entstehen schleichend Probleme wie Hufwachstumsstörungen, Muskelzittern, Leistungseinbruch, schlechte Fruchtbarkeit, Immunschwäche oder Stoffwechselentgleisungen. Gleichzeitig gibt es am Markt ein riesiges Angebot an Mineralfuttermitteln – mit unterschiedlichen Zusammensetzungen, Dosierungen, Darreichungsformen und Qualität. In diesem Ratgeber zeigen wir ohne Schönfärberei, was Mineralfutter wirklich bedeutet, wie du den Bedarf deines Pferdes korrekt einschätzt, welche Stoffe relevant sind, wie du Fehlkäufe vermeidest, welche Arten von Mineralfutter es gibt und wie du es im Alltag sinnvoll integrierst – sachlich, bodenständig und praxisorientiert.

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Was ist Mineralfutter für Pferde?

Mineralfutter für Pferde ist ein Ergänzungsfuttermittel, das gezielt Mineralstoffe, Spurenelemente und oft auch Vitamine liefert, die über Raufutter und Kraftfutter allein nicht in ausreichender Menge aufgenommen werden. Pferde haben einen vergleichsweise großen Bedarf an bestimmten Mineralstoffen, weil ihr Verdauungssystem – ein strikter Pflanzenfresser mit fermentativem Dickdarm – viele Nährstoffe aus dem Futter nicht vollständig extrahiert. Insbesondere im Winter, bei Heufütterung oder bei sehr armem Weidegras fehlt es regelmäßig an wichtigen Stoffen wie Calcium, Phosphor, Natrium, Magnesium, Kupfer, Zink, Selen, Eisen oder Jod. Mineralfutter schließt diese Lücken und sorgt dafür, dass Stoffwechselprozesse, Knochenaufbau, Muskelarbeit, Nervensystem, Immunsystem und Enzymfunktionen zuverlässig funktionieren.

Wichtig: Mineralfutter ist kein Ersatz für schlechtes Grundfutter. Wenn Heu von minderer Qualität ist, enthalten schmackhafte Kräuter oder Rationen, die schon von Natur aus arm sind, dann kann auch das beste Mineralfutter nicht „ausgleichen“. Es gleicht Defizite aus, die durch unterschiedliche Fütterungssituationen entstehen – aber es macht kein schlechtes Futter zu gutem Futter.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht unterscheidet man Mineralstoffe (Makromineralstoffe wie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium, Magnesium, Chlorid) und Spurenelemente (wie Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Selen, Jod, Chrom). Viele Mineralfutter enthalten zusätzlich Vitamine (z.B. A, D3, E) und manchmal Aminosäuren oder Pflanzenextrakte für zusätzliche Effekte. Die Zusammensetzung ist entscheidend: Eine falsche Dosierung kann uneffektiv oder sogar schädlich sein.

Vorteile und Nachteile von Mineralfutter

Vorteile

Einer der größten Vorteile von Mineralfutter ist die gezielte Versorgung mit Nährstoffen, die im Grundfutter fehlen. Das ist besonders relevant, wenn Pferde nur Heu bekommen oder die Weidesaison kurz ist. Richtige Mineralergänzung sorgt für stabile Knochen, gesunde Hufe, funktionierende Muskeln und ein robustes Immunsystem.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Mineralfutter Mangelerscheinungen vorbeugt, bevor sie sichtbar werden. Pferde zeigen oft erst spät Symptome – und dann sind Defizite schon tief im Stoffwechsel verankert. Ein gut abgestimmtes Mineralfutter arbeitet präventiv.

Darüber hinaus kann Mineralfutter individuell angepasst werden: Je nach Alter, Leistungsniveau, Rationsaufbau und Gesundheitsstatus lassen sich gezielte Ergänzungen wählen, statt pauschal zu füttern.

Nachteile

Der größte Nachteil entsteht, wenn Mineralfutter falsch eingesetzt wird. Blindes Zufüttern ohne Analyse des Grundfutters kann zu Überversorgungen führen – und manche Mineralstoffe blockieren bei Übermaß die Aufnahme anderer Stoffe. Ein klassisches Beispiel ist zu viel Calcium ohne passende Phosphormenge: Das führt zu Knochenstoffwechselproblemen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass manche Produkte überteuert oder qualitativ schlecht sind: Billige Mineralfutter enthalten oft Füllstoffe, schlecht verwertbare Mineralquellen oder unklare Zusammensetzungen. Dann zahlt man viel Geld für wenig Wirkung – oder im schlimmsten Fall für kontraproduktive Effekte.


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Warum Pferde Mineralfutter brauchen – die Grundlage

Pferde sind von Natur aus Dauerfresser mit einem Verdauungstrakt, der für grobe Raufutter ausgelegt ist und hochwertige, nährstoffdichte Futter nicht vollständig ausnutzt. Aus evolutionärer Sicht fraßen sie große Mengen vielfältiger Gräser, Kräuter und Büsche – eine sehr unterschiedliche Nährstoffquelle. Moderne Haltung mit einheitlichem Heu und Silage führt oft zu monotonen Rationen. Gleichzeitig variieren Mineralstoffgehalte je nach Bodenbeschaffenheit der Weide: Regionen mit kalkarmen Böden haben oft geringere Calciumversorgung im Futter, während andere Böden wenig Spurenelemente liefern.

Und hier liegt der Knackpunkt: Ein Pferd ist nur so gut ernährt wie seine Futterbasis. Wenn Grundfutter nicht ausreichend ist, entsteht ein latenter Mangel, der sich zuerst in Leistungseinbruch, schlechter Hufqualität, stumpfem Fell, vermehrter Infektanfälligkeit oder Verdauungsproblemen zeigt. Mineralfutter wirkt hier ausgleichend – aber nur, wenn es bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig eingesetzt wird.

Makromineralstoffe – was sie machen und warum sie wichtig sind

Makromineralstoffe werden vom Körper in größeren Mengen benötigt als Spurenelemente. Sie haben fundamentale Aufgaben im Knochenaufbau, Wasserhaushalt, Nervenleitung und Muskelarbeit.

Calcium (Ca)

Calcium ist der Baustoff für Knochen und Zähne. Es spielt zudem eine Rolle bei Muskelkontraktion, Nervenimpulsen und Blutgerinnung. Ein Mangel führt über längere Zeit zu schlechter Knochenstruktur, verlangsamtem Wachstum bei jungen Pferden, schlechter Hufhornqualität und Leistungseinbußen.

Phosphor (P)

Phosphor ist ebenfalls essentiell für Knochen und Zellfunktion. Das Verhältnis von Calcium zu Phosphor muss im richtigen Bereich liegen (typisch ca. 1,5–2 : 1). Ein Ungleichgewicht – etwa zu viel Phosphor bei zu wenig Calcium – führt zu schlechter Mineralisation und Stoffwechselproblemen.

Natrium (Na) und Chlorid (Cl)

Natrium und Chlorid sind Elektrolyte, die Wasserhaushalt, Säure-Basen-Gleichgewicht und Nervenfunktionen steuern. Pferde schwitzen viel – und verlieren Natrium und Chlorid. Fehlmengen führen zu Leistungsabfall und Durstverhalten.

Kalium (K)

Kalium ist wichtig für Zellfunktion, Herz und Muskelwesen. Besonders bei älteren Pferden, bei Heu-lastiger Fütterung oder bei Diäten kann Kalium zu niedrig sein.

Magnesium (Mg)

Magnesium ist am Energiestoffwechsel beteiligt und wirkt Nerven beruhigend. Es ist häufig übersehen, kann aber bei Muskelzittern oder Unruhe helfen, wenn es korrekt dosiert wird.

Spurenelemente – kleine Mengen, große Wirkung

Spurenelemente werden nur in geringen Mengen benötigt, haben aber enorme Auswirkungen auf Gesundheit und Stoffwechsel.

Zink (Zn)

Zink ist wichtig für Haut, Hufe, Immunsystem und Enzymfunktionen. Ein Mangel macht sich oft durch schlechtes Fell, schlechte Hufqualität und Entzündungsneigung bemerkbar.

Kupfer (Cu)

Kupfer spielt eine Rolle im Bindegewebe, Eisenstoffwechsel und Immunsystem. Besonders bei braunen und schwarzen Fellfarben kann Kupfermangel das Pigment beeinflussen und zu brüchigem Horn führen.

Selen (Se)

Selen ist ein starkes Antioxidans und wichtig für Muskelfunktion und Immunsystem. Ein Mangel führt zu Muskelschwäche und Immunschwäche, ein Zuviel ist aber toxisch. Selen muss also sehr kontrolliert ergänzt werden.

Eisen (Fe)

Eisen ist zentral für Sauerstofftransport im Blut. Ein Mangel zeigt sich in Leistungseinbruch, Müdigkeit und blasser Schleimhautfarbe. Überversorgung ist selten, aber mögliche Interaktionen mit anderen Spurenelementen müssen beachtet werden.

Mangan (Mn)

Mangan ist wichtig für Knochenbildung und Enzymfunktionen. Manganmangel tritt bei stark kalkreichem Futter auf und zeigt sich über längere Zeit durch Stoffwechselstörungen.

Jod (I)

Jod wird für Schilddrüsenhormone benötigt. Mangel führt zu Stoffwechselverlangsamung, schlechtem Haarwechsel und Gewichtsschwankungen. Hochleistungspferde und ältere Pferde sind hier besonders sensibel.


Arten von Mineralfutter für Pferde

Mineralfutter gibt es in verschiedenen Formen, Zusammensetzungen und Qualitätsstufen. Die Wahl hängt von Bedarf, Fütterungssituation und Pferdetyp ab.

Mineralstoffpulver

Mineralstoffpulver sind reine Ergänzung ohne Energie. Sie enthalten definierte Mengen an Mineralstoffen und Spurenelementen. Vorteil: Du kannst sie genau dosieren und flexibel mit Raufutter oder Kraftfutter mischen. Nachteil: Pulver kann stauben und weniger schmackhaft sein – einige Pferde sortieren es aus.

Mineralfutter mit Vitaminen

Viele Produkte kombinieren Mineralstoffe mit Vitaminen wie A, D3, E, die synergistisch wirken. Vorteil: Abdeckung von Mikronährstoffbedarf in einem Produkt. Nachteil: Vitamine können instabil sein und unter Lagerfehlern leiden.

Pelletiertes Mineralfutter

Pellets sind leicht zu füttern und werden meist besser aufgenommen als Pulver. Vorteil: geringe Staubentwicklung, einfache Gabe. Nachteil: Weniger Flexibilität bei Dosierung und Mischungsverhältnissen.

Block- oder Leckstein-Formulierungen

Minerallecksteine oder -blöcke können sinnvoll sein, wenn Pferde Ausgleichsnährstoffe selbst regulieren sollen. Nachteil: Sehr schwer kontrollierbare Aufnahme – geeignet eher, wenn Bedarf klar definiert ist.

Kombinierte Elektrolyt- und Mineralprodukte

Bei Leistungspferden, Hitze oder starkem Schwitzen kann eine Kombination von Elektrolyten und Mineralstoffen sinnvoller sein als reine Mineralfutter. Nachteil: Diese Produkte sind oft für spezielle Situationen gedacht und nicht als tägliche Basisversorgung.


Wie du Bedarf und Dosierung richtig einschätzt

Die richtige Dosierung ist der zentrale Punkt. Pauschale Empfehlungen aus Packungsbeilagen sind selten optimal, weil sie nicht auf individuellen Bedarf eingehen. Folgende Faktoren beeinflussen den Bedarf:

  • Alter des Pferdes (Fohlen/Jungpferd, Erwachsen, Senior)
  • Leistungsniveau (Freizeit, Sport, Hochleistung)
  • Rationsaufbau (Weide, Heuqualität, Kraftfutteranteil)
  • Jahreszeit (Sommerweide vs. Winterheufütterung)
  • Gesundheitszustand (Immunsystem, Stoffwechselprobleme, Hufzustand)

Praxis: Lass idealerweise die Rationsanalyse durchführen – das heißt: Teste Heu, Weide und gegebenenfalls Kraftfutter auf Mineralstoffgehalt. Ergänze darauf basierend mit gezielten Produkten. Wenn das nicht möglich ist, orientiere dich an Pferdetyp und konkreten Symptomen und wähle Produkte mit ausgewogenen, kontrollierten Gehalten und guter Bioverfügbarkeit.

Wichtig ist, die Aufnahme pro Tag und pro kg Körpergewicht zu kalkulieren und nicht nur einmal täglich „irgendwas drauf zu kippen“. Viele Pferde brauchen eine konstante, bedarfsdeckende Menge über den Tag verteilt, besonders wenn sie intensiv arbeiten oder stark schwitzen.


Fehlerquellen und Risiken im Umgang mit Mineralfutter

Falsche Anwendung von Mineralfutter kann negative Konsequenzen haben. Die häufigsten Fehler:

  • Überdosierung: Zu viel von bestimmten Mineralstoffen (z. B. Calcium) kann andere blockieren oder toxisch wirken.
  • Einseitige Zusammensetzung: Produkte mit unnatürlich hohen Anteilen einzelner Stoffe ohne Bedarfsbezug.
  • Keine Anpassung an Rationsaufbau: Mineralfutter wird gefüttert, obwohl Grundfutter die Bedürfnisse schon deckt oder überschreitet.
  • Falsche Lagerung: Vitamine und einige Spurenelemente verlieren bei Feuchtigkeit, Hitze oder Licht an Wirksamkeit.
  • Noch nicht eingewöhnte Pferde: Plötzlicher Wechsel von Produkten kann zu Magen-Darm-Unruhe führen.

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Mineral-Pellets mit Vitaminenverschiedene Herstellerca. 30–70 €Pelletierte Form, leicht zu füttern, mit Vitaminen ergänzt.
Selen-optimiertes Mineralfutterverschiedene Herstellerca. 35–80 €Mit gezieltem Selenanteil für Muskelfunktion und antioxidative Unterstützung.
Elektrolyt-Mineral-Kombinationverschiedene Herstellerca. 25–60 €Kombiniert Elektrolyte und Mineralstoffe für Sportpferde und Hitzephasen.

Beliebte Fragen zum Thema Mineralfutter Pferd (FAQ)

Mein Pferd bekommt nur Heu – braucht es Mineralfutter?

Ja. Reines Heu deckt meist Energie und Rohfaser ab, nicht aber alle Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge. Besonders Calcium/Phosphor-Verhältnis, Natrium und Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Selen fehlen oft. Mineralfutter gleicht diese Lücken aus, sollte aber an Heuqualität angepasst werden.

Kann zu viel Mineralfutter schaden?

Ja. Überversorgung bestimmter Mineralstoffe kann Blockaden anderer verursachen oder toxisch wirken. Besonders Calcium, Phosphor, Selen und Kupfer müssen in Balance stehen. Deshalb: nicht pauschal „mehr ist besser“, sondern bedarfsgerecht füttern.

Wie erkenne ich einen Mineralstoffmangel?

Mangelerscheinungen sind oft unspezifisch: schlechte Hufqualität, stumpfes Fell, Leistungsabfall, Muskelzittern, Immunschwäche oder Wachstumsprobleme bei Jungpferden. Eine genaue Analyse von Ration und Blutwerten ist sinnvoll, um Mangel sicher zu diagnostizieren.

Wie lange dauert es, bis Mineralfutter wirkt?

Besserung zeigt sich nicht über Nacht. Viele Prozesse, z. B. Hufwachstum oder Immunsystemoptimierung, brauchen Wochen bis Monate. Geduld und konstante Fütterung sind entscheidend.

Ist teureres Mineralfutter immer besser?

Nicht unbedingt. Wichtig ist, dass die Zusammensetzung bedarfsdeckend und die Inhaltsstoffe verwertbar sind. Teurere Produkte haben meist bessere Rohstoffqualität und Loyalität zur Dosierung, aber ein günstiges Produkt kann ebenfalls reichen, wenn es gut ausgewogen ist und zur Ration passt.


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Mineralfutter Pferd Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Mineralfutter für Pferde wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Mineralfutter Pferd Testsieger präsentieren können.


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Leider ist uns momentan kein Mineralfutter Pferd Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit

Mineralfutter für Pferde ist kein „Nice to have“, sondern ein elementarer Baustein für gesunde Ernährung, stabile Gesundheit und langfristige Leistungsfähigkeit. Richtig eingesetzt füllt es Lücken, die durch Futterqualität, Haltung und Saison entstehen. Falsch oder blind eingesetzt kann es jedoch zu Ungleichgewichten und Problemen führen. Entscheidend ist eine bedarfsorientierte Auswahl, Kenntnis über Zusammensetzung und Dosierung sowie die regelmäßige Anpassung an Rationsveränderungen. Mit einem soliden Basisprodukt und Kontrolle über Ration und Pferdetyp lässt sich der Mineralstoffbedarf zuverlässig decken – für gesunde Knochen, stabile Hufe, funktionierende Muskeln und ein starkes Immunsystem. Mineralfutter ist kein Allheilmittel für schlechtes Futter, aber ein unverzichtbares Werkzeug für eine professionelle Pferdeernährung.

Zuletzt Aktualisiert am 02.01.2026 von Andretest

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