Nachtkommode Test & Ratgeber » 4 x Nachtkommode Testsieger in 2026

Nachtkommode Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Eine Nachtkommode ist ein praktisches und zugleich dekoratives Möbelstück, das direkt neben dem Bett platziert wird und dafür sorgt, dass wichtige Alltagsgegenstände wie Smartphone, Wecker, Brille, Medikamente, Bücher, Taschentücher oder eine Nachttischlampe jederzeit bequem erreichbar sind, wobei moderne Modelle längst nicht mehr nur als einfache Ablage dienen, sondern durch Schubladen, offene Fächer, Türen, Kabeldurchführungen, integrierte Steckdosen oder zusätzliche Ladefunktionen einen erheblichen Beitrag zu Ordnung, Komfort und einer harmonischen Schlafzimmereinrichtung leisten können.

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Was ist eine Nachtkommode?

Eine Nachtkommode ist ein kleines Möbelstück, das normalerweise unmittelbar neben einem Bett aufgestellt wird. Sie wird häufig auch als Nachttisch, Nachtschrank oder Nachtkonsole bezeichnet. Im Vergleich zu einem sehr einfachen Nachttisch besitzt eine Nachtkommode meistens mindestens eine Schublade, ein offenes Ablagefach oder einen geschlossenen Stauraum. Dadurch können Gegenstände nicht nur auf der oberen Fläche abgelegt, sondern auch ordentlich und vor Blicken geschützt verstaut werden.

Die typische Nachtkommode ist deutlich kleiner als eine gewöhnliche Kommode. Ihre Höhe orientiert sich häufig an der Liegefläche des Bettes, damit Gegenstände bequem im Sitzen oder Liegen erreicht werden können. Je nach Modell beträgt die Breite ungefähr 30 bis 60 Zentimeter. Besonders schmale Ausführungen eignen sich für kleine Schlafzimmer, während breitere Nachtkommoden mehr Stauraum und eine größere Stellfläche bieten.

Eine Nachtkommode übernimmt mehrere Aufgaben gleichzeitig. Auf ihrer Oberseite können eine Leuchte, ein Wecker, ein Glas Wasser oder persönliche Gegenstände platziert werden. Schubladen eignen sich für kleinere Dinge, die nicht offen herumliegen sollen. In offenen Fächern lassen sich Bücher, Zeitschriften oder elektronische Geräte unterbringen. Einige Modelle besitzen zusätzlich Türen, Rollen oder höhenverstellbare Elemente.

Neben der praktischen Funktion spielt auch das Design eine wichtige Rolle. Nachtkommoden werden aus Massivholz, Holzwerkstoffen, Metall, Glas, Kunststoff oder Materialkombinationen gefertigt. Sie sind in zahlreichen Stilrichtungen erhältlich und können passend zum Bett, Kleiderschrank und übrigen Schlafzimmermobiliar ausgewählt werden. Beliebt sind unter anderem moderne, skandinavische, rustikale, industrielle und minimalistische Ausführungen.

Welche Funktion erfüllt eine Nachtkommode?

Die wichtigste Funktion einer Nachtkommode besteht darin, häufig benötigte Gegenstände in Reichweite des Bettes aufzubewahren. Ohne eine passende Ablage landen Smartphone, Brille oder Buch häufig auf dem Boden, auf der Bettkante oder an einer schlecht erreichbaren Stelle. Eine Nachtkommode schafft eine feste und übersichtliche Ablagefläche.

Durch Schubladen und Fächer unterstützt sie außerdem die Ordnung im Schlafzimmer. Persönliche Gegenstände, Ladekabel, Medikamente oder Kosmetikartikel können sicher verstaut werden. Dadurch wirkt die Umgebung des Bettes ruhiger und aufgeräumter. Gerade in kleineren Räumen ist zusätzlicher Stauraum besonders wertvoll.

Eine Nachtkommode kann auch die Atmosphäre des Schlafzimmers verbessern. Eine darauf platzierte Nachttischlampe sorgt für eine angenehme Beleuchtung beim Lesen oder beim nächtlichen Aufstehen. Dekorative Elemente wie eine kleine Pflanze, Bilderrahmen oder Duftkerze können das Gesamtbild ergänzen.

Vorteile einer Nachtkommode

  • Wichtige Gegenstände bleiben direkt neben dem Bett erreichbar.
  • Schubladen und Fächer schaffen zusätzlichen Stauraum.
  • Die Umgebung des Bettes wirkt ordentlicher und übersichtlicher.
  • Eine Nachttischlampe kann sicher aufgestellt werden.
  • Viele Größen und Designs ermöglichen eine Anpassung an das Schlafzimmer.
  • Geschlossene Fächer schützen persönliche Gegenstände vor Staub und Blicken.
  • Modelle mit Steckdosen oder USB-Anschlüssen erleichtern das Laden elektronischer Geräte.
  • Eine passende Nachtkommode ergänzt Bett und Kleiderschrank optisch.
  • Schwebende Modelle erleichtern die Reinigung des Bodens.
  • Mobile Ausführungen können flexibel verschoben werden.

Nachteile einer Nachtkommode

  • In einem sehr kleinen Schlafzimmer kann sie wertvollen Platz beanspruchen.
  • Zu niedrige oder zu hohe Modelle sind vom Bett aus schlecht erreichbar.
  • Günstige Holzwerkstoffmodelle können empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein.
  • Offene Fächer wirken schnell unordentlich.
  • Hochglanzoberflächen zeigen Fingerabdrücke und Staub besonders deutlich.
  • Sehr leichte Modelle können beim Öffnen einer Schublade verrutschen.
  • Schwebende Nachtkommoden müssen sicher an der Wand befestigt werden.
  • Modelle mit elektronischer Ausstattung benötigen einen Stromanschluss.
  • Große Nachtkommoden können den Zugang zum Bett erschweren.
  • Nicht jedes Design passt zu bereits vorhandenen Schlafzimmermöbeln.

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Welche Arten von Nachtkommoden gibt es?

Nachtkommoden unterscheiden sich vor allem durch ihre Bauform, ihre Materialien, ihren Stauraum und ihre zusätzlichen Funktionen. Welche Ausführung am besten geeignet ist, hängt von der Größe des Schlafzimmers, der Höhe des Bettes und den persönlichen Aufbewahrungsgewohnheiten ab.

Nachtkommode mit Schubladen

Eine Nachtkommode mit Schubladen gehört zu den besonders verbreiteten Varianten. Sie besitzt je nach Modell eine, zwei oder drei Schubladen. Darin lassen sich kleinere Gegenstände übersichtlich und vor Blicken geschützt aufbewahren. Typische Inhalte sind Brillenetuis, Ladekabel, Medikamente, Taschentücher, Schmuck, Schreibutensilien oder persönliche Pflegeprodukte.

Der Vorteil geschlossener Schubladen besteht darin, dass die Oberfläche und der sichtbare Bereich der Kommode aufgeräumt bleiben. Staub kann nicht so leicht an die verstauten Gegenstände gelangen. Besonders praktisch sind Schubladen mit einem leichtgängigen Auszug oder einer Soft-Close-Funktion. Eine solche Mechanik bremst die Schublade vor dem Schließen ab und verhindert lautes Zuschlagen.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Schubladen vollständig oder zumindest weit genug herausgezogen werden können. Sehr kurze Auszüge erschweren den Zugriff auf Gegenstände im hinteren Bereich. Auch die Belastbarkeit der Führungsschienen ist wichtig, wenn schwerere Bücher oder elektronische Geräte untergebracht werden sollen.

Nachtkommode mit offenem Fach

Modelle mit offenem Fach bieten schnellen Zugriff auf Bücher, Zeitschriften, Tablets oder andere größere Gegenstände. Das offene Fach befindet sich häufig direkt unter der oberen Ablagefläche. Darunter kann zusätzlich eine Schublade oder ein geschlossenes Fach angeordnet sein.

Eine offene Ablage ist besonders praktisch für Menschen, die abends lesen und ihr Buch anschließend schnell ablegen möchten. Auch ein Tablet oder ein kleiner Laptop findet dort Platz. Da der Inhalt sichtbar bleibt, sollte das Fach allerdings regelmäßig geordnet und entstaubt werden.

Ein vollständig offenes Modell wirkt leicht und modern. Es eignet sich gut für kleinere Räume, weil es optisch weniger massiv erscheint. Wer jedoch viele persönliche Gegenstände verbergen möchte, ist mit einer Kombination aus offenem Fach und geschlossener Schublade häufig besser beraten.

Nachtkommode mit Tür

Eine Nachtkommode mit Tür ähnelt einem kleinen Schrank. Hinter der Tür befindet sich ein geschlossenes Fach, das je nach Modell durch einen Einlegeboden unterteilt werden kann. Diese Bauweise bietet mehr zusammenhängenden Stauraum als mehrere flache Schubladen.

Das geschlossene Fach eignet sich beispielsweise für größere Bücher, Wärmflaschen, Pflegeprodukte oder andere Gegenstände, die nicht offen sichtbar sein sollen. Eine Tür kann nach links oder rechts öffnen. Deshalb sollte vor dem Kauf geprüft werden, auf welcher Bettseite die Kommode stehen soll und ob die Tür problemlos geöffnet werden kann.

Einige Modelle besitzen eine Kombination aus Tür und Schublade. Dadurch stehen sowohl ein kleiner Bereich für Kleinteile als auch ein größerer Stauraum zur Verfügung. Solche Nachtkommoden sind besonders vielseitig, benötigen jedoch meist etwas mehr Platz.

Schwebende Nachtkommode

Eine schwebende Nachtkommode wird direkt an der Wand befestigt und besitzt keine Füße. Dadurch entsteht unter dem Möbelstück ein freier Bereich. Diese Bauform wirkt modern und erleichtert das Staubsaugen oder Wischen des Bodens.

Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die Montagehöhe individuell gewählt werden kann. Die Nachtkommode lässt sich genau an die Höhe der Matratze anpassen. Das ist besonders praktisch bei hohen Boxspringbetten oder sehr niedrigen Futonbetten, für die Standardmodelle häufig nicht optimal geeignet sind.

Die Wandbefestigung muss jedoch zuverlässig ausgeführt werden. Art und Tragfähigkeit der Wand sowie das mitgelieferte Montagematerial sind zu berücksichtigen. Bei Leichtbauwänden können spezielle Hohlraumdübel erforderlich sein. Eine nicht korrekt befestigte Kommode kann sich lösen und Gegenstände beschädigen oder Verletzungen verursachen.

Nachtkommode auf Beinen

Nachtkommoden auf Beinen wirken häufig leichter als kompakte Schrankmodelle, die vollständig bis zum Boden reichen. Die Beine können aus Holz oder Metall gefertigt sein. Besonders verbreitet sind schräg ausgestellte Holzbeine im skandinavischen Stil und schlanke schwarze Metallbeine bei industriell gestalteten Möbeln.

Durch den Abstand zum Boden kann unter der Kommode gereinigt werden. Allerdings sollte genügend Freiraum vorhanden sein, damit Staubsauger oder Wischgerät darunter passen. Sehr niedrige Füße können die Reinigung erschweren, weil sich Staub ansammelt, ohne dass der Bereich gut erreichbar ist.

Die Stabilität hängt unter anderem von der Konstruktion der Beine ab. Sie sollten fest mit dem Korpus verbunden sein. Bei unebenen Böden können höhenverstellbare Füße hilfreich sein, um ein Wackeln auszugleichen.

Nachtkommode auf Rollen

Eine mobile Nachtkommode besitzt mehrere Rollen und kann flexibel verschoben werden. Sie eignet sich für Pflegezimmer, Gästezimmer oder Schlafzimmer, in denen das Möbelstück regelmäßig an eine andere Position gestellt werden soll.

Rollen erleichtern außerdem die Reinigung des Bodens. Die Kommode kann zur Seite geschoben werden, ohne dass sie vollständig angehoben werden muss. Mindestens zwei Rollen sollten feststellbar sein, damit das Möbelstück während der Nutzung nicht unbeabsichtigt verrutscht.

Bei sehr glatten Böden sind weiche Rollen empfehlenswert, die keine Kratzer verursachen. Außerdem sollte die Gesamthöhe inklusive Rollen zur Höhe des Bettes passen. Mobile Modelle wirken häufig funktionaler und weniger wohnlich als klassische Holzkommoden, weshalb sie nicht zu jedem Einrichtungsstil passen.

Schmale Nachtkommode

Eine schmale Nachtkommode wurde speziell für kleine Schlafzimmer oder enge Bereiche neben dem Bett entwickelt. Ihre Breite kann weniger als 30 Zentimeter betragen. Trotz der kompakten Grundfläche bieten viele Modelle mehrere übereinander angeordnete Fächer oder Schubladen.

Schmale Modelle eignen sich auch für Betten, die dicht an einer Wand oder neben einem Kleiderschrank stehen. Wichtig ist, dass die Ablagefläche trotzdem groß genug für die benötigten Gegenstände bleibt. Eine große Lampe kann auf einer sehr schmalen Kommode instabil stehen oder zu viel Platz einnehmen.

Da schmale Möbel leichter kippen können, sollte auf eine stabile Bauweise geachtet werden. Hohe und sehr schmale Nachtkommoden können zusätzlich mit einer Kippsicherung an der Wand befestigt werden.

Hohe Nachtkommode für Boxspringbetten

Boxspringbetten besitzen häufig eine deutlich höhere Liegefläche als gewöhnliche Bettgestelle. Eine niedrige Standardkommode ist daneben nur schwer erreichbar. Spezielle hohe Nachtkommoden sind deshalb meist zwischen 60 und 75 Zentimeter hoch.

Die Ablagefläche sollte ungefähr auf Höhe der Matratzenoberkante oder leicht darunter liegen. Eine deutlich höhere Kommode kann beim Greifen unangenehm sein und die Sicht auf den Raum einschränken. Eine zu niedrige Ausführung zwingt dagegen zu einer unnatürlichen Bewegung nach unten.

Hohe Modelle bieten häufig zusätzlichen Stauraum. Bei schmaler Bauweise muss jedoch auf einen sicheren Stand geachtet werden. Auch die Größe der Nachttischlampe sollte zur Gesamthöhe passen, damit das Licht nicht blendet.

Nachtkommode aus Massivholz

Massivholzkommoden werden aus echtem Holz gefertigt und zeichnen sich durch eine natürliche Maserung aus. Häufig verwendete Holzarten sind Kiefer, Buche, Eiche, Akazie, Mangoholz und Nussbaum. Jede Kommode kann durch Farbunterschiede und Astzeichnungen ein individuelles Erscheinungsbild besitzen.

Massivholz wirkt warm und hochwertig. Bei guter Verarbeitung kann das Möbelstück viele Jahre genutzt werden. Kleinere Kratzer lassen sich abhängig von der Oberflächenbehandlung häufig abschleifen oder ausbessern. Holz reagiert jedoch auf Feuchtigkeit und starke Temperaturschwankungen. Ein nasses Glas sollte deshalb nicht direkt auf die Oberfläche gestellt werden.

Geölte Oberflächen müssen gelegentlich nachbehandelt werden. Lackierte Flächen sind meist pflegeleichter, verlieren jedoch einen Teil der natürlichen Haptik. Massivholzmodelle sind in der Regel schwerer und teurer als Möbel aus beschichteten Holzwerkstoffen.

Nachtkommode aus Holzwerkstoff

Viele preisgünstige Nachtkommoden bestehen aus Spanplatten oder mitteldichten Holzfaserplatten. Die Oberflächen werden mit Dekorfolie, Melaminharz oder Lack beschichtet. Dadurch können zahlreiche Holzoptiken und Farben angeboten werden.

Holzwerkstoffmodelle sind häufig leichter und günstiger als Massivholzmöbel. Bei guter Beschichtung lassen sie sich einfach reinigen. Beschädigte Kanten können jedoch Feuchtigkeit aufnehmen und aufquellen. Deshalb sollten verschüttete Flüssigkeiten sofort entfernt werden.

Beim Aufbau müssen Schrauben vorsichtig angezogen werden, da ausgerissene Bohrungen in Spanplatten nur schwer repariert werden können. Eine hochwertige Kantenverarbeitung und stabile Rückwand verbessern die Lebensdauer des Möbelstücks.

Nachtkommode aus Metall

Metallkommoden passen besonders gut zu modernen und industriellen Einrichtungen. Sie können vollständig aus Metall gefertigt sein oder einen Metallrahmen mit Holzablagen kombinieren. Pulverbeschichtete Oberflächen sind widerstandsfähig und vergleichsweise leicht zu reinigen.

Metallmöbel wirken häufig kühl und sachlich. Durch Kombinationen mit Holz entsteht ein wärmeres Erscheinungsbild. Schubladen aus Metall können beim Öffnen Geräusche verursachen, wenn keine geeigneten Führungen oder Dämpfer vorhanden sind.

Bei lackierten Oberflächen sollten Kratzer vermieden werden, da freiliegendes Metall je nach Material rosten kann. Scharfe Kanten und schlecht verarbeitete Schweißnähte sind ebenfalls Qualitätsmängel, auf die beim Kauf geachtet werden sollte.

Nachtkommode mit Glasoberfläche

Eine Glasoberfläche verleiht der Nachtkommode eine elegante und moderne Optik. Sie ist glatt, hygienisch und lässt sich leicht abwischen. Häufig wird Sicherheitsglas verwendet, das widerstandsfähiger als gewöhnliches Glas ist.

Fingerabdrücke, Staub und Wasserflecken sind auf Glas jedoch schnell sichtbar. Regelmäßige Reinigung ist daher erforderlich. Gegenstände sollten vorsichtig abgestellt werden, um Kratzer oder Beschädigungen zu vermeiden.

Eine Glasplatte kann mit einem Holz- oder Metallkorpus kombiniert sein. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die Platte fest montiert ist oder lediglich lose aufliegt. Lose Platten benötigen rutschhemmende Unterlagen.

Nachtkommode mit integrierter Beleuchtung

Einige moderne Nachtkommoden besitzen eine integrierte LED-Beleuchtung. Diese kann sich unter der Ablagefläche, in einem offenen Fach oder an der Unterseite des Möbelstücks befinden. Das Licht dient meistens als indirekte Orientierungsbeleuchtung.

Eine dezente Beleuchtung kann nachts hilfreich sein, weil nicht sofort die helle Zimmerlampe eingeschaltet werden muss. Besonders praktisch sind Modelle mit Berührungssensor, Bewegungsmelder oder dimmbarer Lichtstärke.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, wie die Stromversorgung erfolgt und ob das Leuchtmittel austauschbar ist. Fest verbaute LED-Module können nach einem Defekt häufig nur schwer ersetzt werden.

Nachtkommode mit Steckdose oder USB-Anschluss

Eine Nachtkommode mit integrierter Steckdose ermöglicht das Anschließen einer Lampe, eines Weckers oder eines Ladegerätes direkt am Möbelstück. Modelle mit USB-Anschlüssen können Smartphones, E-Book-Reader oder andere Geräte aufladen, ohne dass separate Netzteile auf der Ablage liegen.

Diese Ausstattung reduziert sichtbare Kabel und erleichtert die Nutzung elektronischer Geräte. Das Anschlusskabel der Kommode muss allerdings bis zu einer Wandsteckdose reichen. Kabeldurchführungen sollten so angeordnet sein, dass Leitungen nicht eingeklemmt werden.

Bei elektrischen Komponenten ist auf eine saubere Verarbeitung und geeignete Sicherheitskennzeichnungen zu achten. Beschädigte Kabel, locker sitzende Steckdosen oder ungewöhnliche Wärmeentwicklung dürfen nicht ignoriert werden.


Welche Alternativen gibt es zu einer Nachtkommode?

Einfacher Nachttisch

Ein einfacher Nachttisch besitzt häufig nur eine Ablagefläche und eventuell ein offenes Fach. Er ist leichter und wirkt weniger massiv als eine klassische Nachtkommode. Diese Alternative eignet sich für Menschen, die nur eine Lampe, einen Wecker und wenige Kleinigkeiten neben dem Bett benötigen.

Der geringe Stauraum kann jedoch dazu führen, dass Gegenstände offen herumliegen. Wer Wert auf ein aufgeräumtes Erscheinungsbild legt, sollte ein Modell mit zumindest einer Schublade wählen.

Wandregal neben dem Bett

Ein kleines Wandregal kann die Funktion einer Nachtkommode übernehmen. Es benötigt keine Stellfläche und eignet sich deshalb besonders für enge Schlafzimmer. Die Montagehöhe lässt sich individuell an das Bett anpassen.

Ein Wandregal bietet allerdings kaum geschlossenen Stauraum. Außerdem muss es sicher befestigt werden. Schwere Gegenstände sollten nur abgelegt werden, wenn Tragfähigkeit und Wandbeschaffenheit ausreichend sind.

Beistelltisch

Ein Beistelltisch kann flexibel neben dem Bett verwendet und bei Bedarf in andere Räume gestellt werden. Er ist in vielen Formen und Materialien erhältlich. Besonders kleine runde Tische wirken dekorativ und benötigen wenig Platz.

Da Beistelltische normalerweise keine Schubladen besitzen, eignen sie sich hauptsächlich als Ablage. Persönliche Gegenstände bleiben sichtbar und sind nicht vor Staub geschützt.

Hocker

Ein stabiler Hocker kann als sehr einfache und preisgünstige Ablage dienen. Er eignet sich vor allem für minimalistisch eingerichtete Räume oder als vorübergehende Lösung. Einige Hocker besitzen zusätzlichen Stauraum unter einer abnehmbaren Sitzfläche.

Die Höhe und Fläche sind jedoch nicht speziell auf die Nutzung am Bett ausgelegt. Eine Lampe oder ein Glas kann auf einem kleinen Hocker weniger sicher stehen als auf einer breiteren Nachtkommode.

Kleine Kommode

Eine gewöhnliche kleine Kommode bietet deutlich mehr Stauraum als eine Nachtkommode. Sie kann sinnvoll sein, wenn neben dem Bett ausreichend Platz vorhanden ist und zusätzliche Kleidung, Bettwäsche oder persönliche Gegenstände untergebracht werden sollen.

Eine große Kommode kann jedoch optisch schwer wirken und den Zugang zum Bett einschränken. Ihre Höhe sollte ebenfalls zur Liegefläche passen.

Bett mit integriertem Ablagefach

Einige Bettgestelle besitzen integrierte Ablageflächen, Fächer oder seitliche Elemente. Dadurch kann auf eine separate Nachtkommode verzichtet werden. Diese Lösung wirkt besonders einheitlich und spart Stellfläche.

Der Nachteil besteht darin, dass Position und Größe der Ablage fest vorgegeben sind. Wird das Bett ersetzt, entfällt gleichzeitig auch die Ablagemöglichkeit.


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Worauf sollte man beim Kauf einer Nachtkommode achten?

Passende Höhe

Die Höhe gehört zu den wichtigsten Kaufkriterien. Idealerweise befindet sich die Oberkante der Nachtkommode ungefähr auf Höhe der Matratzenoberkante. Eine Abweichung von wenigen Zentimetern ist meist unproblematisch. Deutlich zu niedrige oder zu hohe Modelle sind jedoch unbequem erreichbar.

Vor dem Kauf sollte die Höhe vom Boden bis zur Oberkante der Matratze gemessen werden. Bei verstellbaren Betten oder besonders weichen Matratzen kann zusätzlich die tatsächliche Liegehöhe berücksichtigt werden.

Breite und Tiefe

Die verfügbaren Platzverhältnisse müssen genau ausgemessen werden. Dabei sollte nicht nur die Breite der Kommode berücksichtigt werden. Schubladen und Türen benötigen zusätzlichen Bewegungsraum. Auch der Abstand zu Heizkörpern, Steckdosen und Kleiderschranktüren ist wichtig.

Die Tiefe sollte so gewählt werden, dass die Kommode nicht deutlich über das Bett hinausragt. Eine zu tiefe Ausführung kann beim Ein- und Aussteigen stören.

Stauraum

Der benötigte Stauraum hängt von den persönlichen Gewohnheiten ab. Für wenige Kleinteile reicht häufig eine Schublade. Bücher, Tablets oder größere Pflegeprodukte benötigen ein offenes oder geschlossenes Fach.

Eine sinnvolle Aufteilung ist häufig praktischer als möglichst viel Volumen. Zu tiefe Schubladen können unübersichtlich werden, wenn kleine Gegenstände lose darin liegen. Einsätze oder kleine Aufbewahrungsboxen schaffen zusätzliche Ordnung.

Material und Verarbeitung

Massivholz ist langlebig und natürlich, während Holzwerkstoffmodelle oft günstiger und in vielen Designs erhältlich sind. Metall wirkt modern und robust. Glasoberflächen sind elegant, benötigen aber regelmäßige Reinigung.

Unabhängig vom Material sollten Kanten sauber verarbeitet, Schubladen leichtgängig und Verbindungen stabil sein. Das Möbelstück darf nicht wackeln. Gerüche nach Lack, Klebstoff oder Kunststoff sollten nach dem Aufbau zügig abklingen.

Belastbarkeit

Die obere Ablagefläche muss das Gewicht von Lampe, Büchern und weiteren Gegenständen sicher tragen. Schubladen und Einlegeböden besitzen ebenfalls Belastungsgrenzen. Besonders bei schwebenden Modellen ist die maximale Tragfähigkeit zu beachten.

Eine Überlastung kann zu durchgebogenen Böden, beschädigten Führungen oder einer gelösten Wandbefestigung führen.

Schubladenführungen

Schubladen sollten ruhig und ohne Verkanten geöffnet werden können. Metallschienen sind häufig langlebiger als einfache Kunststoffführungen. Ein Vollauszug ermöglicht Zugriff bis in den hinteren Bereich.

Soft-Close-Systeme schließen leise und schonen das Material. Grifflose Push-to-open-Systeme wirken modern, können bei günstigen Ausführungen jedoch empfindlicher sein.

Design und Farbe

Die Nachtkommode sollte zum Bett und zum restlichen Schlafzimmer passen. Sie muss nicht zwingend aus derselben Möbelserie stammen. Wiederkehrende Farben, Materialien oder Formen können bereits für ein harmonisches Gesamtbild sorgen.

Helle Farben lassen kleine Räume größer wirken. Dunkle Holzarten und schwarze Oberflächen setzen markante Akzente, können aber optisch schwerer erscheinen. Hochglanz wirkt modern, während matte Flächen meist pflegeleichter sind.

Pflegeaufwand

Glatte, beschichtete Oberflächen lassen sich leicht abwischen. Naturholz benötigt je nach Behandlung gelegentlich Öl oder Wachs. Glas und Hochglanz zeigen Staub und Fingerabdrücke schnell.

Wer wenig Zeit für die Pflege aufwenden möchte, sollte eine matte und feucht abwischbare Oberfläche wählen.

Montage

Viele Nachtkommoden werden zerlegt geliefert. Eine verständliche Anleitung, korrekt gebohrte Teile und vollständig enthaltenes Montagematerial erleichtern den Aufbau. Vor der Montage sollten alle Bestandteile kontrolliert werden.

Schrauben dürfen nicht mit übermäßiger Kraft angezogen werden. Besonders bei Holzwerkstoffen können Gewinde oder Bohrungen beschädigt werden. Schwebende Modelle müssen mit geeigneten Dübeln an der Wand befestigt werden.


Beliebte Nachtkommoden und Produktbeispiele

Die folgende Tabelle zeigt typische Produktarten und bekannte Möbelserien. Die genannten Preise dienen nur als ungefähre Orientierung. Sie können sich abhängig von Größe, Material, Farbe, Händler und Ausstattung verändern.

Name beziehungsweise ProduktartMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
MALM NachtkommodeIKEAetwa 40 bis 80 EuroSchlichte Nachtkommode mit geradlinigem Design und geräumigen Schubladen für moderne Schlafzimmer.
HEMNES NachttischIKEAetwa 50 bis 90 EuroKlassisch gestaltetes Modell mit Schublade und offenem Fach, häufig aus Holz beziehungsweise Holzwerkstoffen gefertigt.
Schmale Nachtkommode mit SchubladenVASAGLEetwa 35 bis 80 EuroKompaktes Modell für kleine Räume, teilweise im Industrie- oder Landhausstil erhältlich.
Nachtkommode mit USB-AnschlüssenSONGMICSetwa 50 bis 110 EuroModerne Ausführung mit Ablageflächen, Schublade und integrierten Anschlüssen zum Laden elektronischer Geräte.
Massivholz-NachtkommodevidaXLetwa 60 bis 180 EuroJe nach Ausführung aus Kiefer, Mango oder Akazie gefertigt und mit natürlicher Holzmaserung versehen.
Hochglanz-NachtkommodeViccoetwa 40 bis 100 EuroModernes Möbelstück mit glatter Oberfläche, mehreren Schubladen und unterschiedlichen Farbvarianten.
Schwebende NachtkonsoleWoltuetwa 35 bis 90 EuroWandmontiertes Modell ohne Beine, das Platz spart und die Bodenreinigung erleichtert.
Nachtkommode für BoxspringbettStella Tradingetwa 70 bis 160 EuroHöheres Modell mit mehreren Schubladen, das auf die Liegehöhe eines Boxspringbettes abgestimmt ist.
Industrie-NachtkommodeFineBuyetwa 70 bis 200 EuroKombination aus Holzoptik und Metallgestell für moderne Schlafzimmer im Loft- oder Industriestil.
Nachtkommode mit LED-BeleuchtungMeraxetwa 70 bis 160 EuroModernes Modell mit integrierter Beleuchtung, Schubladen und teilweise glänzenden Fronten.

Welche Nachtkommode eignet sich für kleine Schlafzimmer?

In kleinen Schlafzimmern sollte die Nachtkommode möglichst schmal sein und den Zugang zum Bett nicht behindern. Modelle mit einer Breite von ungefähr 20 bis 35 Zentimetern können ausreichend sein, wenn nur wenige Gegenstände abgelegt werden sollen.

Eine hohe, schmale Kommode nutzt den vorhandenen Raum in der Vertikalen. Sie kann mehrere kleine Schubladen besitzen. Dabei muss jedoch auf einen sicheren Stand geachtet werden. Eine Kippsicherung erhöht die Sicherheit.

Besonders platzsparend ist eine schwebende Nachtkonsole. Sie beansprucht keine Bodenfläche und lässt den Raum offener wirken. Alternativ kann ein kleines Wandregal verwendet werden. Wichtig ist, dass die Ablagefläche stabil und leicht erreichbar bleibt.

Wie hoch sollte eine Nachtkommode sein?

Die ideale Höhe orientiert sich an der Oberkante der Matratze. Bei einem gewöhnlichen Bett liegt sie häufig zwischen 45 und 60 Zentimetern. Bei einem Boxspringbett können 60 bis 75 Zentimeter erforderlich sein. Sehr niedrige Betten benötigen entsprechend niedrigere Möbel.

Die Kommode darf etwas niedriger als die Matratze sein. Dadurch können Gegenstände bequem nach unten gegriffen werden. Ist sie deutlich höher, kann die Kante beim Schlafen störend wirken. Außerdem kann eine hohe Lampe unangenehm blenden.

Vor dem Kauf ist eine genaue Messung sinnvoll. Dabei sollte die Matratze belastet werden, da sie sich beim Liegen leicht absenkt.

Nachtkommode richtig platzieren

Die Kommode sollte möglichst nah am Bett stehen, ohne den Einstieg zu behindern. Zwischen Bett und Möbelstück kann ein kleiner Abstand bleiben, damit Bettwäsche nicht eingeklemmt wird. Zu viel Abstand erschwert dagegen das Erreichen der Ablage.

Schubladen und Türen müssen vollständig geöffnet werden können. Bei zwei Nachtkommoden auf beiden Bettseiten sollte auf eine symmetrische Anordnung geachtet werden, sofern der Raum dies zulässt.

Steckdosen sollten erreichbar bleiben. Kabel dürfen nicht unter Möbeln gequetscht oder über Laufwege geführt werden. Eine Lampe muss sicher stehen und darf nicht leicht heruntergestoßen werden können.

Reinigung und Pflege einer Nachtkommode

Staub kann mit einem weichen, trockenen oder leicht angefeuchteten Tuch entfernt werden. Anschließend sollte die Oberfläche trocken nachgewischt werden. Große Wassermengen sind besonders bei Holzwerkstoffen zu vermeiden.

Für lackierte oder beschichtete Flächen genügt meist mildes Spülwasser. Scheuermittel und harte Schwämme können Kratzer verursachen. Glasflächen lassen sich mit einem geeigneten Glasreiniger säubern.

Massivholz benötigt eine auf die Oberflächenbehandlung abgestimmte Pflege. Geöltes Holz kann gelegentlich mit geeignetem Möbelöl behandelt werden. Vorher muss die Oberfläche sauber und trocken sein.

Schubladenführungen sollten von Staub und Krümeln befreit werden. Locker gewordene Schrauben können vorsichtig nachgezogen werden. Bei Rollen sind regelmäßig Haare und Fasern zu entfernen.


FAQ zur Nachtkommode

Was ist der Unterschied zwischen einer Nachtkommode und einem Nachttisch?

Die Begriffe werden im Alltag häufig gleichbedeutend verwendet. Ein Nachttisch kann jedoch auch ein sehr einfaches Möbelstück mit lediglich einer Ablagefläche sein. Eine Nachtkommode besitzt typischerweise zusätzlichen geschlossenen Stauraum in Form von Schubladen oder Türen.

Die Abgrenzung ist nicht verbindlich. Hersteller verwenden die Bezeichnungen unterschiedlich. Entscheidend sind deshalb die tatsächlichen Maße und Ausstattungsmerkmale des Möbelstücks.

Sollte eine Nachtkommode höher oder niedriger als das Bett sein?

Idealerweise befindet sich die Ablagefläche ungefähr auf Höhe der Matratzenoberkante oder wenige Zentimeter darunter. Dadurch kann sie im Liegen bequem erreicht werden. Eine deutlich höhere Kommode kann unpraktisch sein und eine harte Kante neben dem Kopfbereich bilden.

Bei einem sehr hohen Boxspringbett muss häufig eine speziell dafür vorgesehene Nachtkommode gewählt werden. Standardmodelle sind daneben oftmals zu niedrig.

Wie breit sollte eine Nachtkommode sein?

Eine Breite von etwa 35 bis 50 Zentimetern ist für viele Schlafzimmer ausreichend. Darauf finden eine kleine Lampe, ein Smartphone und ein Glas Platz. In engen Räumen können schmale Modelle ab ungefähr 20 Zentimetern verwendet werden.

Wer viel Stauraum benötigt oder eine große Leuchte aufstellen möchte, sollte eine breitere Kommode wählen. Die verfügbare Stellfläche und die Bewegungsfreiheit neben dem Bett bleiben jedoch entscheidend.

Welches Material ist für eine Nachtkommode am besten?

Massivholz ist langlebig, natürlich und reparierbar, aber häufig teurer und schwerer. Beschichtete Holzwerkstoffe sind günstiger, pflegeleicht und in vielen Farben erhältlich. Metall eignet sich für moderne Einrichtungen und ist robust. Glas wirkt elegant, zeigt aber schnell Fingerabdrücke.

Das beste Material hängt deshalb vom Budget, Einrichtungsstil und Pflegeaufwand ab. Eine saubere Verarbeitung ist häufig wichtiger als die reine Materialbezeichnung.

Kann eine Nachtkommode an einer Trockenbauwand befestigt werden?

Eine schwebende Nachtkommode kann grundsätzlich an einer Trockenbauwand montiert werden, sofern geeignete Befestigungsmittel verwendet werden und die Wand ausreichend tragfähig ist. Gewöhnliche Universaldübel sind dafür häufig nicht geeignet.

Spezielle Hohlraumdübel oder eine Befestigung an den dahinterliegenden Profilen können erforderlich sein. Bei Unsicherheit sollte die Montage von einer fachkundigen Person durchgeführt werden. Die zulässige Belastung muss eingehalten werden.

Ist eine Nachtkommode mit USB-Anschluss sinnvoll?

Ein integrierter USB-Anschluss ist praktisch, wenn Smartphone, E-Book-Reader oder andere Geräte regelmäßig neben dem Bett geladen werden. Zusätzliche Ladegeräte und Mehrfachsteckdosen können dadurch vermieden werden.

Die Ladeleistung sollte jedoch geprüft werden. Ältere USB-Anschlüsse laden moderne Geräte teilweise nur langsam. Auch die Position der Anschlüsse und die Länge des Stromkabels sind wichtig.

Wie verhindert man Wasserflecken auf der Nachtkommode?

Gläser und Tassen sollten auf Untersetzern abgestellt werden. Verschüttete Flüssigkeit muss sofort entfernt werden. Besonders unbehandeltes oder geöltes Holz und beschädigte Holzwerkstoffkanten reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit.

Eine Glasauflage kann empfindliche Oberflächen schützen. Sie sollte jedoch exakt passen und mit kleinen rutschhemmenden Abstandhaltern versehen werden.

Wie viel Gewicht trägt eine schwebende Nachtkommode?

Die Belastbarkeit hängt vom Modell, der Wandhalterung, dem Montagematerial und der Wandbeschaffenheit ab. Einige kleine Konsolen tragen nur wenige Kilogramm, während stabilere Modelle deutlich höher belastbar sein können.

Maßgeblich sind die Herstellerangaben. Das Gewicht der Kommode selbst muss bei der Auswahl der Befestigung ebenfalls berücksichtigt werden. Schwere Bücher oder große Lampen sollten nur abgestellt werden, wenn die Montage dafür ausgelegt ist.

Benötigt man auf beiden Bettseiten eine Nachtkommode?

Bei einem Doppelbett sind zwei Nachtkommoden praktisch, weil beide Personen eine eigene Ablage und eigenen Stauraum erhalten. Eine symmetrische Anordnung wirkt außerdem harmonisch.

In kleinen Räumen ist eine zweite Kommode jedoch nicht zwingend erforderlich. Alternativ kann auf einer Seite ein Wandregal oder eine schmale Ablage eingesetzt werden.

Kann eine normale Kommode als Nachtkommode verwendet werden?

Eine kleine Kommode kann neben dem Bett verwendet werden, wenn Höhe, Breite und Tiefe passen. Sie bietet häufig mehr Stauraum als eine klassische Nachtkommode.

Sehr tiefe oder breite Modelle können jedoch den Zugang zum Bett blockieren. Auch die oberste Schublade muss sich öffnen lassen, ohne an Bettdecke oder Matratze zu stoßen.


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Fazit zur Nachtkommode

Eine Nachtkommode ist ein vergleichsweise kleines Möbelstück, kann den Komfort und die Ordnung im Schlafzimmer jedoch deutlich verbessern. Sie bietet eine feste Ablagefläche für Lampe, Wecker, Smartphone, Brille und Getränke. Schubladen, Türen und offene Fächer schaffen zusätzlichen Stauraum für persönliche Gegenstände.

Bei der Auswahl sollte zunächst die Höhe des Bettes gemessen werden. Eine gut erreichbare Ablage liegt ungefähr auf Höhe der Matratzenoberkante. Anschließend sind die verfügbare Breite und Tiefe neben dem Bett zu prüfen. Schubladen, Türen und Laufwege benötigen ausreichend Platz.

Die passende Bauform hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Eine Nachtkommode mit Schubladen hält Kleinteile ordentlich und staubgeschützt. Ein offenes Fach ermöglicht schnellen Zugriff auf Bücher oder Tablets. Schwebende Modelle sparen Bodenfläche und lassen sich in einer individuellen Höhe montieren. Hohe Ausführungen eignen sich besonders für Boxspringbetten.

Auch das Material beeinflusst Optik, Pflege und Lebensdauer. Massivholz wirkt natürlich und hochwertig, während beschichtete Holzwerkstoffe ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Metall passt zu industriellen Einrichtungen und Glas sorgt für eine elegante Oberfläche. Entscheidend sind eine stabile Konstruktion, saubere Kanten und leichtgängige Schubladen.

Zusatzfunktionen wie LED-Beleuchtung, Steckdosen, USB-Anschlüsse oder kabellose Ladeflächen können praktisch sein. Sie sollten jedoch nur gewählt werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Eine einfache, gut verarbeitete Nachtkommode ist häufig langlebiger und leichter zu pflegen als ein Modell mit vielen technischen Funktionen.

Wer Maße, Stauraum, Material und Design sorgfältig aufeinander abstimmt, erhält ein Möbelstück, das sich harmonisch in das Schlafzimmer einfügt und viele Jahre sinnvoll genutzt werden kann. Die beste Nachtkommode ist deshalb nicht zwangsläufig die größte oder teuerste Ausführung, sondern das Modell, das zur Betthöhe, zum verfügbaren Platz und zu den persönlichen Ablagegewohnheiten passt.

Zuletzt Aktualisiert am 24.07.2026

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