Ein Handfeger gehört zu den unscheinbaren, aber besonders nützlichen Reinigungshelfern im Haushalt, in der Werkstatt, auf dem Balkon, im Gartenhaus oder im gewerblichen Bereich, denn mit seiner kompakten Bauweise lassen sich Krümel, Staub, Haare, Sand, Erde, Sägespäne und viele weitere lose Verschmutzungen schnell zusammenkehren, ohne dass dafür jedes Mal ein Staubsauger, ein großer Besen oder ein aufwendiges Reinigungsgerät hervorgeholt werden muss. Obwohl ein Handfeger auf den ersten Blick wie ein sehr einfaches Produkt wirkt, bestehen zwischen den erhältlichen Modellen deutliche Unterschiede hinsichtlich der Borsten, des Materials, der Griffform, der Verarbeitung, der Reinigungsleistung und des vorgesehenen Einsatzbereichs. Ein weicher Handfeger kann empfindliche Oberflächen schonend von feinem Staub befreien, während ein Modell mit harten Natur- oder Kunststoffborsten auch gröberen Schmutz von Werkbänken, Terrassenplatten oder Fußmatten lösen kann. Wer einen passenden Handfeger kaufen möchte, sollte deshalb nicht allein auf den Preis achten, sondern unter anderem berücksichtigen, welche Flächen gereinigt werden sollen, ob das Produkt überwiegend im Innen- oder Außenbereich verwendet wird und ob eine passende Kehrschaufel benötigt wird. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, welche Handfeger-Arten erhältlich sind, welche Materialien sich für bestimmte Arbeiten eignen, welche Kaufkriterien wichtig sind und wie ein Handfeger richtig gereinigt und möglichst lange verwendet werden kann.
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Was ist ein Handfeger?
Ein Handfeger ist ein kompakter, mit Borsten ausgestatteter Reinigungshelfer, der dazu verwendet wird, trockene und teilweise auch leicht feuchte Verschmutzungen von kleineren Flächen zusammenzukehren. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Besen besitzt er einen kurzen Griff und wird direkt mit einer Hand geführt. Dadurch lässt sich der Handfeger besonders präzise einsetzen. Er eignet sich beispielsweise zum Entfernen von Krümeln auf dem Küchenboden, zum Zusammenkehren von Staub unter einem Tisch, zum Reinigen einer Werkbank oder zum Entfernen von Sand und Erde auf dem Balkon.
Die Grundkonstruktion besteht meistens aus einem Griffkörper und einem Borstenbesatz. Der Griffkörper kann aus Holz, Kunststoff, Metall oder einer Kombination verschiedener Materialien gefertigt sein. Die Borsten bestehen je nach Modell aus Naturfasern, Tierhaar, Pflanzenfasern oder synthetischen Kunststoffen. Welche Borsten am besten geeignet sind, hängt vor allem von der Art des Schmutzes und der zu reinigenden Oberfläche ab.
Sehr häufig wird ein Handfeger gemeinsam mit einer Kehrschaufel angeboten. Diese Kombination wird als Kehrgarnitur bezeichnet. Der zusammengekehrte Schmutz kann direkt auf die Schaufel gefegt und anschließend im Mülleimer entsorgt werden. Viele moderne Sets sind so konstruiert, dass der Handfeger an der Schaufel eingeklickt oder eingehängt werden kann. Dadurch lassen sich beide Teile gemeinsam und platzsparend aufbewahren.
Ein Handfeger ist vor allem dann praktisch, wenn nur eine kleine Fläche verschmutzt ist. Für einige Krümel oder etwas Sand wäre es unverhältnismäßig, einen Staubsauger aufzubauen oder einen großen Besen zu verwenden. Mit dem Handfeger kann die betreffende Stelle innerhalb kurzer Zeit gereinigt werden. Außerdem benötigt das Produkt keinen Strom, verursacht keine Geräusche und ist jederzeit einsatzbereit.
Welche Vorteile bietet ein Handfeger?
Der größte Vorteil eines Handfegers liegt in seiner unkomplizierten Handhabung. Er muss weder geladen noch an eine Steckdose angeschlossen werden. Das Produkt wird einfach aus dem Schrank genommen und kann sofort verwendet werden. Besonders bei kleinen Verschmutzungen spart dies Zeit und Aufwand.
Durch die kompakte Größe lässt sich ein Handfeger sehr gezielt führen. Ecken, Treppenstufen, Arbeitsflächen, Fensterbänke und schmale Bereiche können häufig besser erreicht werden als mit einem großen Besen. Auch in Werkstätten ist diese präzise Arbeitsweise nützlich, weil Sägespäne, Bohrstaub oder Metallspäne direkt von einer Arbeitsplatte entfernt werden können.
Ein weiterer Vorteil besteht in den geringen Anschaffungskosten. Einfache Handfeger sind bereits für wenige Euro erhältlich. Hochwertige Modelle aus Naturmaterialien oder besonders langlebige Profi-Ausführungen kosten etwas mehr, bleiben im Vergleich zu elektrischen Reinigungsgeräten aber weiterhin preiswert.
Auch die einfache Lagerung spricht für den Handfeger. Das Produkt benötigt nur wenig Platz und kann an einem Haken, in einer Schublade, in einem Schrank oder gemeinsam mit einer Kehrschaufel aufbewahrt werden. Modelle mit einer Aufhängeöse lassen sich besonders bequem griffbereit platzieren.
Mögliche Nachteile eines Handfegers
Ein Handfeger eignet sich in erster Linie für kleinere Flächen. Wer einen kompletten Raum, eine große Terrasse oder eine umfangreiche Werkstattfläche reinigen möchte, benötigt mit einem Handfeger deutlich mehr Zeit als mit einem großen Besen oder einem Staubsauger.
Einige sehr günstige Modelle verlieren bereits nach kurzer Zeit einzelne Borsten. Andere Handfeger besitzen einen zu weichen Besatz, der gröberen Schmutz nicht zuverlässig bewegt. Zu harte Borsten können wiederum empfindliche Oberflächen zerkratzen. Der Käufer muss deshalb auf eine passende Borstenart achten.
Beim Fegen können feine Staubpartikel aufgewirbelt werden. Für Menschen mit einer Hausstauballergie kann ein Staubsauger mit geeignetem Filtersystem deshalb besser geeignet sein. Außerdem können sich Haare, Fäden oder Fasern zwischen den Borsten verfangen und müssen anschließend von Hand entfernt werden.
Für welche Bereiche eignet sich ein Handfeger?
Im Haushalt wird der Handfeger häufig in der Küche verwendet. Brotkrümel, Mehl, Zucker, Kaffeepulver und andere trockene Lebensmittelreste lassen sich damit schnell beseitigen. Auch im Essbereich ist das Produkt hilfreich, wenn nach einer Mahlzeit Krümel unter dem Tisch liegen.
Auf Treppen und in engen Fluren ermöglicht ein kompakter Handfeger eine kontrollierte Reinigung. In Kombination mit einer Kehrschaufel kann der Schmutz Stufe für Stufe aufgenommen werden. Kleine Modelle eignen sich außerdem zum Reinigen von Fensterbänken, Heizkörpern, Schrankböden oder schwer zugänglichen Nischen.
In der Werkstatt werden robustere Handfeger benötigt. Sie können Holzspäne, trockenen Schmutz, Schleifstaub oder Reste von Verpackungsmaterial zusammenkehren. Hier sollte der Borstenbesatz ausreichend fest und widerstandsfähig sein. Für scharfkantige Metallspäne sind spezielle Werkstattmodelle zu bevorzugen.
Im Außenbereich lassen sich mit einem kräftigen Handfeger Erde, Sand, trockene Blätter, Pflanzenteile und kleinere Steinchen entfernen. Das Produkt kann auf dem Balkon, der Terrasse, im Gartenhaus oder am Grillplatz verwendet werden. Für solche Aufgaben sind wasserbeständige Kunststoffborsten besonders praktisch.
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Welche Arten von Handfegern gibt es?
Handfeger mit weichen Borsten
Handfeger mit weichen Borsten sind für feinen Staub, Krümel und leichte Verschmutzungen vorgesehen. Der Borstenbesatz passt sich der Oberfläche gut an und kann selbst kleine Partikel aufnehmen beziehungsweise in Richtung der Kehrschaufel bewegen. Solche Modelle werden häufig in Wohnräumen, Küchen oder Büros eingesetzt.
Weiche Borsten sind besonders vorteilhaft auf empfindlichen Untergründen. Lackierte Möbeloberflächen, Laminat, Parkett oder glatte Fliesen können schonend gereinigt werden. Dennoch sollte vor der ersten Verwendung geprüft werden, ob die Borsten tatsächlich weich und frei von scharfkantigen Produktionsrückständen sind.
Bei grobem oder fest sitzendem Schmutz stoßen weiche Handfeger allerdings schnell an ihre Grenzen. Kleine Steinchen, angetrocknete Erde oder schwere Späne lassen sich mit einem sehr weichen Besatz nur schwer bewegen. Für solche Aufgaben wird ein festeres Modell benötigt.
Handfeger mit harten Borsten
Ein Handfeger mit harten Borsten wird für widerstandsfähige Oberflächen und grobe Verschmutzungen verwendet. Die festen Borsten können Sand, Erde, Sägespäne, kleine Zweige und anhaftenden Schmutz besser lösen als ein weicher Besatz. Solche Produkte kommen häufig in Kellern, Garagen, Werkstätten, auf Terrassen oder in Gartenhäusern zum Einsatz.
Harte Kunststoffborsten sind in der Regel unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Der Handfeger kann nach der Nutzung unter fließendem Wasser abgespült werden. Dadurch eignet er sich auch für Bereiche, in denen das Produkt regelmäßig mit Schmutz, Erde oder feuchten Rückständen in Kontakt kommt.
Auf empfindlichen Böden sollte ein harter Handfeger vorsichtig verwendet werden. Besonders Borsten mit scharfkantigen Enden können auf Hochglanzoberflächen oder weichen Holzarten feine Kratzer hinterlassen. Deshalb sollte das Modell auf den vorgesehenen Untergrund abgestimmt werden.
Handfeger mit Naturborsten
Naturborsten werden unter anderem aus Pflanzenfasern, Rosshaar, Kokosfasern oder anderen natürlichen Materialien hergestellt. Modelle mit Rosshaar besitzen meistens einen besonders weichen und dichten Besatz. Sie eignen sich sehr gut für feinen Staub und empfindliche Flächen. Durch die feinen Haare wird Staub vergleichsweise zuverlässig gebunden, anstatt lediglich durch den Raum geschoben zu werden.
Handfeger mit Kokos- oder Pflanzenfasern sind häufig fester. Sie eignen sich für gröberen Schmutz und werden beispielsweise in Werkstätten oder Außenbereichen verwendet. Naturmaterialien werden von vielen Käufern bevorzugt, weil sie angenehm aussehen und häufig mit einem Holzgriff kombiniert werden.
Allerdings benötigen Naturborsten etwas mehr Pflege als Kunststoffborsten. Sie sollten nicht über längere Zeit nass gelagert werden, weil sich die Fasern verformen oder unangenehme Gerüche entwickeln können. Nach einer feuchten Reinigung muss der Handfeger vollständig trocknen.
Handfeger mit Kunststoffborsten
Kunststoffborsten sind pflegeleicht, formstabil und in zahlreichen Härtegraden erhältlich. Sie können sehr weich, mittelfest oder besonders kräftig ausgeführt sein. Dadurch gibt es passende Kunststoff-Handfeger für nahezu jeden Einsatzbereich.
Ein wichtiger Vorteil ist die Unempfindlichkeit gegenüber Wasser. Viele Kunststoffmodelle können einfach abgewaschen werden. Auch hygienisch sensible Bereiche wie Küchen, Vorratsräume oder Tierbereiche profitieren von der leichten Reinigung. Einige Produkte sind zusätzlich temperaturbeständig oder gegen bestimmte Reinigungsmittel resistent.
Bei sehr günstigen Modellen kann sich der Kunststoffbesatz jedoch frühzeitig verbiegen. Auch eine starke elektrostatische Aufladung ist möglich. Dadurch bleiben Staub und Haare an den Borsten hängen. Dies kann bei der Schmutzaufnahme hilfreich sein, erschwert aber unter Umständen die anschließende Reinigung.
Handfeger aus Holz
Bei einem Holz-Handfeger besteht der Griffkörper meist aus Buche oder einem anderen stabilen Holz. Das natürliche Material liegt angenehm in der Hand und besitzt eine klassische Optik. Gut verarbeitete Holzkörper sind langlebig und können bei normaler Nutzung viele Jahre halten.
Wichtig ist eine glatte Oberfläche ohne Splitter oder scharfe Kanten. Einige Produkte sind naturbelassen, andere geölt, lackiert oder gewachst. Naturbelassene Modelle sollten nicht dauerhaft in feuchten Räumen aufbewahrt werden. Dringt Wasser tief in das Holz ein, kann es aufquellen oder sich verziehen.
Holz-Handfeger werden häufig mit Naturborsten kombiniert. Dadurch entsteht ein funktionales und optisch ansprechendes Reinigungsgerät. Wer Wert auf möglichst wenig Kunststoff legt, findet in dieser Kategorie zahlreiche passende Modelle.
Handfeger aus Kunststoff
Ein Handfeger mit Kunststoffkörper ist besonders pflegeleicht und meistens preisgünstig. Der Griff kann ergonomisch geformt und mit einer rutschhemmenden Oberfläche ausgestattet sein. Viele Kunststoffmodelle sind in unterschiedlichen Farben erhältlich und lassen sich gut mit einer passenden Kehrschaufel kombinieren.
Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht. Der Handfeger kann bequem getragen und auch bei längeren Reinigungsarbeiten relativ ermüdungsarm geführt werden. Außerdem nimmt der Kunststoffkörper keine Feuchtigkeit auf und kann einfach abgewaschen werden.
Die Qualität des Materials ist jedoch entscheidend. Dünner Kunststoff kann bei einem Sturz brechen oder sich unter hoher Belastung verformen. Hochwertige Modelle besitzen deshalb einen stabilen, ausreichend dicken Grundkörper.
Handfeger mit langem Griff
Einige Handfeger besitzen einen verlängerten Griff. Diese Bauform vergrößert die Reichweite und kann das Fegen unter Möbeln oder in tieferen Ecken erleichtern. Auch Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit profitieren davon, wenn sie sich weniger stark nach vorne beugen müssen.
Der längere Griff verändert jedoch die Handhabung. Das Produkt benötigt mehr Platz bei der Aufbewahrung und ist für besonders präzise Arbeiten auf einer kleinen Fläche nicht immer so komfortabel wie ein klassischer kurzer Handfeger.
Tischhandfeger
Tischhandfeger sind besonders kompakte Modelle, die zum Entfernen von Brotkrümeln, Kaffeepulver oder anderen kleinen Rückständen von Tischen und Arbeitsplatten dienen. Sie werden häufig gemeinsam mit einer kleinen Auffangschale verkauft.
Da Tischflächen direkt mit Lebensmitteln in Kontakt kommen können, sollte der Feger ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Ein Tischhandfeger, der zuvor den Boden oder eine Werkbank gereinigt hat, sollte aus hygienischen Gründen nicht auf dem Esstisch eingesetzt werden.
Heizkörper- und Spezialhandfeger
Spezialhandfeger besitzen häufig eine besonders schmale oder gebogene Form. Sie können hinter Heizkörpern, zwischen Lamellen, in Lüftungsschlitzen oder in anderen engen Bereichen eingesetzt werden. Manche Modelle verfügen über sehr lange, flexible Borsten, die Staub aus schwer erreichbaren Zwischenräumen lösen.
Ein solcher Spezialfeger ersetzt keinen normalen Handfeger, ergänzt die Reinigungsutensilien aber sinnvoll. Besonders in Haushalten mit älteren Rippenheizkörpern oder vielen schwer zugänglichen Nischen kann er die Reinigung deutlich vereinfachen.
Welche Alternativen gibt es zum Handfeger?
Staubsauger
Der Staubsauger ist die naheliegendste Alternative. Er nimmt Schmutz direkt auf und verhindert bei einem guten Filtersystem, dass größere Mengen Staub aufgewirbelt werden. Für komplette Räume, Teppiche und größere Bodenflächen ist der Staubsauger meist schneller und gründlicher.
Bei kleinen Verschmutzungen ist der Aufwand jedoch höher. Das Gerät muss hervorgeholt, angeschlossen und anschließend wieder verstaut werden. Ein Handfeger ist bei einigen Krümeln oder etwas Sand deshalb häufig praktischer.
Akkusauger
Ein kompakter Akkusauger verbindet eine schnelle Einsatzbereitschaft mit elektrischer Saugleistung. Er eignet sich für Krümel, Tierhaare, Staub und kleine Schmutzmengen. Besonders auf Polstermöbeln oder Autositzen kann ein Akkusauger Vorteile bieten.
Demgegenüber stehen der höhere Anschaffungspreis, die begrenzte Akkulaufzeit und der notwendige Ladevorgang. Außerdem müssen Filter und Staubbehälter regelmäßig gereinigt werden. Ein Handfeger funktioniert dagegen ohne technische Komponenten.
Großer Besen
Ein klassischer Besen ist für größere Flächen besser geeignet. Durch den langen Stiel kann im Stehen gearbeitet werden, was den Rücken schont. Böden in Wohnräumen, Kellern, Garagen oder auf Terrassen lassen sich damit schneller abkehren.
Für kleine Arbeitsflächen, Treppenstufen oder Tische ist ein großer Besen allerdings unhandlich. Häufig werden deshalb beide Produkte benötigt: der Besen für die Fläche und der Handfeger für Ecken, kleinere Verschmutzungen und das abschließende Aufnehmen des Schmutzes.
Reinigungstuch oder Mikrofasertuch
Ein trockenes oder leicht angefeuchtetes Tuch kann feinen Staub von glatten Oberflächen aufnehmen. Anders als ein Handfeger wirbelt es den Staub kaum auf. Für Möbel, Fensterbänke oder elektronische Geräte ist ein geeignetes Tuch daher häufig die bessere Wahl.
Gröbere Partikel, Sand oder Krümel können mit einem Tuch jedoch über die Oberfläche gezogen werden und Kratzer verursachen. In solchen Fällen sollte der grobe Schmutz zuerst vorsichtig mit einem weichen Handfeger entfernt werden.
Druckluft und Reinigungsbürsten
Für Tastaturen, Maschinen oder technische Geräte werden häufig Druckluft und spezielle Reinigungsbürsten verwendet. Sie erreichen schmale Zwischenräume besser als ein normaler Handfeger. Druckluft nimmt den Schmutz allerdings nicht auf, sondern bläst ihn lediglich an eine andere Stelle. Anschließend muss der gelöste Staub trotzdem entfernt werden.
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Worauf sollte man beim Kauf eines Handfegers achten?
Härte und Material der Borsten
Die Borsten bestimmen maßgeblich, wie gut ein Handfeger für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist. Weiche Borsten nehmen feinen Staub gut auf und schonen empfindliche Flächen. Mittelharte Borsten sind vielseitig einsetzbar und bewältigen sowohl Krümel als auch etwas gröberen Schmutz. Harte Borsten lösen Erde, Sand und Späne, können empfindliche Oberflächen aber beschädigen.
Naturborsten besitzen häufig eine angenehme Haptik und gute Staubaufnahme. Kunststoffborsten sind dagegen besonders pflegeleicht, wasserbeständig und oft langlebiger. Für feuchte oder stark verschmutzte Bereiche ist Kunststoff meistens praktischer.
Dichte des Borstenbesatzes
Ein dichter Besatz verhindert, dass kleine Partikel zwischen großen Borstenabständen hindurchrutschen. Besonders bei Mehl, feinem Staub, Kaffee oder Tierhaaren ist eine hohe Borstendichte hilfreich. Bei sehr grobem Schmutz kann ein etwas offenerer und festerer Besatz sinnvoll sein, weil er weniger schnell verstopft.
Griffform und Ergonomie
Der Griff sollte gut in der Hand liegen und weder zu kurz noch zu schmal sein. Abgerundete Kanten und eine ergonomische Form erhöhen den Komfort. Kunststoffgriffe können zusätzlich mit Gummi oder einer strukturierten Oberfläche versehen sein, damit sie auch mit feuchten Händen sicher gehalten werden.
Bei einem Holzgriff ist auf eine saubere Verarbeitung zu achten. Splitter, raue Stellen und scharfe Kanten sind Qualitätsmängel. Eine Aufhängeöse am Griffende erleichtert die Lagerung.
Breite des Handfegers
Breite Modelle nehmen bei jedem Zug mehr Schmutz mit und eignen sich für größere Flächen. Schmale Handfeger lassen sich besser in Ecken, auf Treppenstufen oder zwischen Gegenständen verwenden. Für einen universellen Haushaltseinsatz ist eine mittlere Breite häufig die beste Wahl.
Verarbeitung und Borstenhalt
Die Borsten sollten fest im Grundkörper sitzen. Bereits beim Auspacken ausfallende Borsten können auf eine geringe Verarbeitungsqualität hinweisen. Auch der Griffkörper sollte stabil sein und sich bei normalem Druck nicht stark verbiegen.
Bei mehrteiligen Modellen ist zu prüfen, ob alle Verbindungen fest sitzen. Ein gelockerter Griff beeinträchtigt die Kontrolle und kann die Lebensdauer des Produkts deutlich verkürzen.
Kehrschaufel im Lieferumfang
Eine passende Kehrschaufel ist praktisch, weil der zusammengefegte Schmutz direkt aufgenommen werden kann. Die Vorderkante der Schaufel sollte möglichst flach auf dem Boden aufliegen. Bleibt ein großer Spalt zwischen Boden und Schaufel, lassen sich feine Partikel nur schwer vollständig aufnehmen.
Einige Sets besitzen eine Gummilippe an der Schaufelkante. Diese passt sich dem Boden an und erleichtert das Auffegen von Staub und kleinen Krümeln. Außerdem sollte sich der Handfeger sicher an der Schaufel befestigen lassen.
Reinigung und Pflege
Ein Handfeger, der regelmäßig mit Erde, Tierhaaren oder Lebensmittelresten in Kontakt kommt, sollte einfach zu reinigen sein. Kunststoffmodelle können häufig vollständig abgespült werden. Bei Holz und Naturborsten sind die Pflegehinweise des Herstellers zu beachten.
Preis und vorgesehene Nutzung
Für gelegentliche kleine Reinigungsarbeiten reicht oft ein preiswertes Modell. Bei täglicher oder gewerblicher Nutzung lohnt sich eine robustere Ausführung. Ein hochwertiger Handfeger kann länger halten, verliert weniger Borsten und bietet häufig eine bessere Ergonomie.
Beliebte Handfeger und bekannte Marken im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft bekannte Produktreihen und Hersteller. Preise können je nach Händler, Ausführung, Material und Lieferumfang abweichen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Handfeger mit Rosshaar | Redecker | etwa 15 bis 25 Euro | Hochwertiger Holz-Handfeger mit weichem Naturhaar für feinen Staub und empfindliche Böden. |
| Kehrset Classic | Vileda | etwa 8 bis 15 Euro | Pflegeleichte Kehrgarnitur aus Kunststoff mit Handfeger und passender Schaufel. |
| Click-System Handfeger | Leifheit | etwa 8 bis 14 Euro | Alltagstaugliches Modell mit ergonomischem Griff und strapazierfähigen Kunststoffborsten. |
| Kehrgarnitur mit Gummilippe | Spontex | etwa 7 bis 13 Euro | Kompaktes Set für Küche und Haushalt, häufig mit flexibler Schaufelkante ausgestattet. |
| Industrie-Handfeger | Nölle | etwa 6 bis 15 Euro | Robuste Ausführung für Werkstatt, Keller, Garage und gewerbliche Reinigungsarbeiten. |
| Handfeger mit Naturfaser | Bümag | etwa 8 bis 18 Euro | Klassischer Handfeger mit Holzkörper und festem Besatz für Haushalt und Werkstatt. |
| Outdoor-Handfeger | Gardena | etwa 10 bis 20 Euro | Widerstandsfähiges Modell für Gartenschmutz, Erde, Sand und kleinere Außenflächen. |
| Kompakte Kehrgarnitur | OXO | etwa 12 bis 22 Euro | Ergonomisch geformtes Set mit komfortablem Griff und platzsparender Aufbewahrung. |
Welcher Handfeger eignet sich für welchen Zweck?
Für den normalen Haushalt ist ein mittelgroßer Handfeger mit weichen bis mittelfesten Kunststoffborsten besonders vielseitig. Er kann Krümel, Staub, Haare und kleinere Schmutzpartikel auf Fliesen, Laminat und anderen üblichen Bodenbelägen entfernen. Eine mitgelieferte Schaufel mit Gummilippe erleichtert das vollständige Aufnehmen des Schmutzes.
Für empfindliches Parkett oder hochwertige Möbeloberflächen empfiehlt sich ein weicher Naturhaarbesatz. Rosshaar kann feinen Staub schonend aufnehmen und gleitet sanft über die Fläche. Ein solcher Feger sollte ausschließlich für saubere Innenbereiche verwendet werden, damit keine Steinchen oder harten Partikel zwischen den Borsten hängen und Kratzer verursachen.
In der Werkstatt ist ein fester Borstenbesatz erforderlich. Holzspäne, Schleifstaub und Verpackungsreste lassen sich mit mittelharten bis harten Kunststoff- oder Pflanzenfasern gut zusammenkehren. Der Griffkörper sollte stabil und unempfindlich gegen Stöße sein.
Für Balkon, Terrasse und Gartenhaus sind wasserbeständige Kunststoffborsten sinnvoll. Das Produkt kann nach der Arbeit abgespült und anschließend getrocknet werden. Bei sehr grobem Schmutz sollte ein breiter, kräftiger Borstenbesatz gewählt werden.
Für Tischflächen bietet sich ein kleiner separater Tischhandfeger an. Er sollte aus hygienischen Gründen nicht für Bodenflächen verwendet werden. Besonders praktisch sind Sets, bei denen die Auffangschale gleichzeitig als Aufbewahrung dient.
Handfeger richtig verwenden
Beim Fegen sollte der Schmutz mit kurzen, kontrollierten Bewegungen in eine Richtung geführt werden. Zu hektische Bewegungen wirbeln feinen Staub auf und verteilen kleine Partikel unnötig. Bei größeren Schmutzmengen ist es sinnvoll, mehrere kleine Haufen zu bilden und diese nacheinander aufzunehmen.
Die Kehrschaufel sollte flach auf dem Untergrund aufliegen. Der Handfeger wird anschließend in ruhigen Zügen über die Schaufelkante geführt. Feiner Staub, der vor der Schaufel zurückbleibt, kann mit kürzeren Bewegungen aufgenommen werden. Eine leicht flexible Gummilippe verbessert das Ergebnis.
Empfindliche Oberflächen sollten nur mit sauberen Borsten gefegt werden. Befinden sich Steinchen oder harte Späne im Besatz, können sie über den Untergrund gezogen werden und Kratzer hinterlassen. Vor der Verwendung auf Holz, Lack oder Hochglanzflächen sollte der Handfeger daher kurz kontrolliert werden.
Reinigung und Pflege eines Handfegers
Nach jeder Nutzung sollten Haare, Fäden und größere Schmutzreste aus den Borsten entfernt werden. Dies kann mit den Fingern, einem groben Kamm oder einer separaten Reinigungsbürste erfolgen. Fest sitzende Rückstände lassen sich vorsichtig herausziehen.
Kunststoff-Handfeger können meistens mit warmem Wasser und etwas mildem Reinigungsmittel abgespült werden. Danach sollte das Wasser gründlich ausgeschüttelt werden. Der Handfeger wird am besten so getrocknet, dass die Borsten frei hängen und nicht auf einer Fläche aufliegen. Dadurch wird verhindert, dass sie sich dauerhaft verbiegen.
Holz-Handfeger dürfen nicht über längere Zeit im Wasser liegen. Der Holzkörper könnte aufquellen, reißen oder sich verformen. Zur Reinigung genügt häufig ein leicht feuchtes Tuch. Stark verschmutzte Borsten können vorsichtig ausgespült werden, wobei der Holzkörper möglichst trocken bleiben sollte.
Naturhaarborsten benötigen eine schonende Behandlung. Aggressive Reinigungsmittel und sehr heißes Wasser können die Haare beschädigen. Nach einer feuchten Reinigung muss der Feger vollständig an der Luft trocknen. Direkte starke Hitze durch Heizkörper oder Föhn ist zu vermeiden.
Wie wird ein Handfeger richtig aufbewahrt?
Ein Handfeger sollte nicht dauerhaft mit dem gesamten Gewicht auf den Borsten stehen. Der Besatz kann sich dadurch verbiegen und seine ursprüngliche Form verlieren. Besser ist eine hängende Aufbewahrung an einer Öse oder einem Haken.
Kehrgarnituren lassen sich häufig ineinanderstecken. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Borsten nicht stark gegen die Schaufel gedrückt werden. In feuchten Kellern oder Gartenhäusern müssen Holz- und Naturfasermodelle vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden.
Handfeger für unterschiedliche Bereiche sollten getrennt aufbewahrt oder eindeutig gekennzeichnet werden. Ein Produkt für den Küchenbereich sollte beispielsweise nicht mit einem Werkstatt- oder Toilettenfeger verwechselt werden.
Häufig gestellte Fragen zu Handfegern
Welcher Handfeger ist für feinen Staub am besten geeignet?
Für feinen Staub eignet sich ein Handfeger mit einem dichten und weichen Borstenbesatz. Besonders Naturhaar wie Rosshaar kann sehr kleine Partikel gut erfassen. Auch hochwertige, fein aufgesplissene Kunststoffborsten erzielen gute Ergebnisse. Entscheidend ist, dass zwischen den einzelnen Borsten keine großen Lücken bestehen.
Auf glatten Böden sollte der Feger langsam und mit wenig Druck bewegt werden. Schnelle Bewegungen wirbeln Staub auf. Für Allergiker kann dennoch ein Staubsauger mit geeignetem Filter sinnvoller sein, weil dieser den Staub direkt aufnimmt.
Sind Naturborsten besser als Kunststoffborsten?
Naturborsten sind nicht grundsätzlich besser, sondern für andere Anforderungen geeignet. Weiches Naturhaar ist besonders schonend und nimmt feinen Staub zuverlässig auf. Feste Pflanzenfasern können außerdem sehr robust sein. Naturmaterialien besitzen häufig eine hochwertige Optik und eine angenehme Haptik.
Kunststoffborsten sind dagegen widerstandsfähiger gegenüber Wasser, einfacher zu reinigen und in zahlreichen Härtegraden erhältlich. Für Küche, Werkstatt, Balkon und feuchte Bereiche sind sie oft praktischer. Die Entscheidung hängt daher vom Einsatzbereich ab.
Kann ein Handfeger gewaschen werden?
Viele Handfeger mit Kunststoffkörper und Kunststoffborsten können unter fließendem Wasser gereinigt werden. Ein mildes Spülmittel hilft dabei, fettige oder haftende Verschmutzungen zu lösen. Vor der Reinigung sollten die Herstellerhinweise beachtet werden.
Bei Holzgriffen und Naturborsten ist Vorsicht erforderlich. Diese Materialien sollten nicht eingeweicht werden. Nach jeder feuchten Reinigung muss der Handfeger vollständig trocknen, bevor er in einem Schrank oder einer geschlossenen Box verstaut wird.
Warum verlieren manche Handfeger Borsten?
Einzelne lose Borsten können bei neuen Produkten produktionsbedingt auftreten. Fallen jedoch regelmäßig größere Mengen aus, deutet dies häufig auf eine mangelhafte Befestigung oder eine geringe Materialqualität hin. Auch starke mechanische Belastung, heißes Wasser und aggressive Reinigungsmittel können den Borstenhalt beeinträchtigen.
Bei einem hochwertigen Handfeger sind die Borsten fest im Grundkörper verankert. Vor dem Kauf können Kundenbewertungen Hinweise darauf geben, ob ein bestimmtes Modell zu übermäßigem Borstenverlust neigt.
Welche Borsten eignen sich für Parkett?
Für Parkett sind weiche, saubere und möglichst dichte Borsten empfehlenswert. Rosshaar oder weiche Kunststofffasern gleiten schonend über die Oberfläche. Harte Straßen- oder Werkstattborsten sollten nicht verwendet werden, weil sie die Versiegelung beschädigen oder feine Kratzer verursachen können.
Vor dem Fegen muss kontrolliert werden, ob sich Sandkörner oder kleine Steinchen zwischen den Borsten befinden. Solche Partikel können auch bei einem weichen Feger Kratzer verursachen. Bei größeren Sandmengen ist ein geeigneter Staubsauger oft die sicherere Wahl.
Wie lange hält ein guter Handfeger?
Die Lebensdauer hängt von der Materialqualität, der Nutzungshäufigkeit und der Pflege ab. Ein hochwertiger Handfeger kann bei sachgemäßer Verwendung mehrere Jahre genutzt werden. Modelle für den gelegentlichen Haushaltseinsatz werden deutlich weniger beansprucht als Werkstattfeger im täglichen Einsatz.
Die Lebensdauer verlängert sich, wenn der Feger hängend aufbewahrt, regelmäßig gereinigt und nicht mit ungeeigneten Chemikalien behandelt wird. Stark verbogene, brüchige oder dauerhaft verschmutzte Borsten sind ein Zeichen dafür, dass ein Austausch sinnvoll ist.
Ist eine Kehrschaufel mit Gummilippe sinnvoll?
Eine Gummilippe kann das Auffegen erheblich erleichtern. Sie passt sich kleinen Unebenheiten im Boden an und reduziert den Spalt zwischen Schaufel und Untergrund. Dadurch bleiben weniger Staub und Krümel vor der Schaufelkante zurück.
Die Gummilippe sollte jedoch sauber und gerade sein. Ist sie stark verbogen oder beschädigt, kann sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Bei günstigen Kehrsets lohnt es sich daher, die Schaufelkante genau anzusehen.
Kann ein Handfeger für Tierhaare verwendet werden?
Ein Handfeger kann lose Tierhaare auf glatten Böden aufnehmen. Leicht elektrostatische Kunststoffborsten ziehen Haare teilweise besonders gut an. Allerdings bleiben die Haare häufig im Borstenbesatz hängen und müssen anschließend entfernt werden.
Auf Teppichen oder Polstermöbeln ist ein normaler Handfeger weniger wirkungsvoll. Hier eignen sich Gummibürsten, spezielle Tierhaarentferner oder ein Staubsauger mit Tierhaardüse besser.
Welcher Handfeger eignet sich für die Werkstatt?
Für eine Werkstatt sollte ein robustes Modell mit mittelharten oder harten Borsten gewählt werden. Der Besatz muss Sägespäne, Staub und kleine Materialreste bewegen können, ohne sich schnell zu verformen. Ein stabiler Holz- oder Kunststoffkörper sorgt für eine lange Nutzungsdauer.
Wer Metallspäne aufkehrt, sollte den Feger nur für diesen Zweck verwenden. Scharfkantige Späne können im Besatz hängen bleiben und bei einer späteren Nutzung andere Oberflächen zerkratzen oder Verletzungen verursachen.
Wie hygienisch ist ein Handfeger?
Ein Handfeger ist hygienisch, wenn er regelmäßig gereinigt, vollständig getrocknet und nur für den vorgesehenen Bereich verwendet wird. Kritisch wird es, wenn derselbe Feger für Küchenflächen, Fußböden, Tierbereiche und Sanitärbereiche genutzt wird.
Für hygienisch sensible Bereiche sollten deshalb getrennte und möglichst farblich gekennzeichnete Handfeger verwendet werden. Kunststoffmodelle sind besonders leicht abwaschbar und daher für solche Zwecke gut geeignet.
Handfeger Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Handfeger Test bei test.de |
| Öko-Test | Handfeger Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Handfeger bei konsument.at |
| gutefrage.net | Handfeger bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Handfeger bei Youtube.com |
Handfeger Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Handfeger wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Handfeger Testsieger präsentieren können.
Handfeger Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Handfeger Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Ein passender Handfeger erleichtert viele Reinigungsarbeiten
Ein Handfeger ist ein einfacher, preiswerter und vielseitiger Reinigungshelfer, der in nahezu keinem Haushalt fehlen sollte. Er eignet sich besonders für kleine Verschmutzungen, bei denen der Einsatz eines Staubsaugers oder eines großen Besens unnötig aufwendig wäre. Krümel, Staub, Sand, Haare, Erde und Werkstattreste können schnell zusammengekehrt und mit einer passenden Kehrschaufel aufgenommen werden.
Entscheidend für ein gutes Reinigungsergebnis ist die Auswahl des richtigen Borstenbesatzes. Weiche und dichte Borsten sind für feinen Staub, glatte Böden und empfindliche Oberflächen geeignet. Harte Borsten bewältigen gröberen Schmutz in Werkstatt, Keller, Garage und Außenbereich. Naturborsten überzeugen durch ihre angenehme Haptik und gute Staubaufnahme, während Kunststoffborsten besonders pflegeleicht und wasserbeständig sind.
Auch die Verarbeitung sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Ein stabiler Griff, fest verankerte Borsten, abgerundete Kanten und eine geeignete Griffgröße verbessern die Handhabung. Wird eine Kehrschaufel mitgeliefert, sollte deren Vorderkante möglichst flach auf dem Boden aufliegen. Eine flexible Gummilippe kann das Auffegen von feinem Staub zusätzlich erleichtern.
Für viele Haushalte ist eine robuste Kehrgarnitur mit mittelfesten Kunststoffborsten die vielseitigste Wahl. Wer empfindliches Parkett oder Möbeloberflächen reinigen möchte, kann zusätzlich einen weichen Rosshaarfeger verwenden. Für Werkstatt und Garten empfiehlt sich ein separates, kräftigeres Modell. Durch die Trennung der Einsatzbereiche bleibt die Reinigung hygienisch und die jeweiligen Oberflächen werden mit dem passenden Borstenmaterial behandelt.
Bei richtiger Pflege kann ein hochwertiger Handfeger über viele Jahre verwendet werden. Borsten sollten regelmäßig von Haaren und Schmutz befreit, bei Bedarf vorsichtig gewaschen und vollständig getrocknet werden. Eine hängende Aufbewahrung verhindert, dass sich der Besatz verformt. Wer diese Punkte beachtet und den Handfeger passend zum vorgesehenen Einsatz auswählt, erhält einen zuverlässigen Alltagshelfer, der jederzeit griffbereit ist und zahlreiche kleine Reinigungsarbeiten schnell, leise und ohne Strom erledigt.
Zuletzt Aktualisiert am 02.08.2026
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