Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Motorrad-Griff?
- Vorteile und Nachteile von Motorrad-Griffen
- Motorrad-Griffe Bestseller Platz 2 – 4
- Unterschiedliche Arten von Motorrad-Griffen
- Klassische Griffgummis
- Sportgriffe
- Tourengriffe
- Heizgriffe
- Aluminium- und Custom-Griffe
- Offroad- und Enduro-Griffe
- Alternativen zu Motorrad-Griffen
- Griffüberzüge
- Lenkerenden und Lenkergewichte
- Handschützer und Windabweiser
- Andere Motorradhandschuhe
- Motorrad-Griffe Bestseller Platz 5 – 10
- Beliebte Motorrad-Griffe im Vergleich
- Worauf sollte man beim Kauf von Motorrad-Griffen achten?
- Montage von Motorrad-Griffen
- Pflege und Haltbarkeit von Motorrad-Griffen
- Häufige Fehler beim Kauf und Wechsel
- FAQ zu Motorrad-Griffen
- Wie finde ich die richtige Größe für Motorrad-Griffe?
- Kann man Motorrad-Griffe selbst wechseln?
- Sind Heizgriffe besser als normale Motorrad-Griffe?
- Warum werden meine Hände beim Motorradfahren taub?
- Welche Motorrad-Griffe sind für lange Touren geeignet?
- Wie lange halten Motorrad-Griffe?
- Darf man Motorrad-Griffe mit Kleber montieren?
- Sind Aluminium-Griffe im Alltag sinnvoll?
- Motorrad-Griff Test bei Stiftung Warentest & Co
- Motorrad-Griff Testsieger
- Motorrad-Griff Stiftung Warentest
- Fazit zum Motorrad-Griff
Ein Motorrad-Griff wirkt auf den ersten Blick wie ein kleines und eher unscheinbares Bauteil, hat in der Praxis aber direkten Einfluss auf Komfort, Kontrolle, Sicherheit und Fahrgefühl. Über die Griffe halten Sie Ihr Motorrad, bedienen Gas, Kupplung, Bremse und Schalter, gleichen Vibrationen aus und bekommen ständig Rückmeldung von der Maschine. Genau deshalb sollte man Motorrad-Griffe nicht nur nach Optik kaufen. Material, Durchmesser, Länge, Oberfläche, Dämpfung, Kompatibilität mit dem Gasgriff, Passform am Lenker und die eigene Handgröße spielen eine wichtige Rolle. Ein guter Motorrad-Griff liegt sicher in der Hand, rutscht nicht, fühlt sich auch mit Handschuhen kontrollierbar an und unterstützt eine entspannte Haltung. Ein schlechter Griff kann dagegen zu tauben Fingern, verkrampften Händen, schlechter Gasdosierung oder unsicherem Fahrgefühl führen. Besonders bei längeren Touren, sportlicher Fahrweise, Fahrten bei Regen oder kalten Temperaturen merkt man schnell, ob die Griffe wirklich zum Motorrad und zum Fahrer passen. Dieser Ratgeber erklärt ausführlich, welche Arten von Motorrad-Griffen es gibt, worauf Sie beim Kauf achten sollten, welche Alternativen sinnvoll sein können und welche Fehler beim Austausch häufig passieren.
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Was ist ein Motorrad-Griff?
Ein Motorrad-Griff ist die Griffauflage am Lenker eines Motorrads. Er dient dazu, den Lenker sicher zu halten, das Motorrad präzise zu führen und die Bedienelemente kontrolliert zu nutzen. Auf der linken Seite sitzt in der Regel ein fester Griff auf dem Lenkerrohr. Auf der rechten Seite befindet sich der Gasgriff, der meist auf einer Gasgriffhülse montiert ist und sich drehen lässt. Dadurch wird die Gasannahme des Motors gesteuert. Obwohl beide Griffe optisch ähnlich aussehen können, unterscheiden sie sich technisch häufig deutlich. Der rechte Griff muss zum Gasgriffsystem passen, während der linke Griff meist direkt auf dem Lenker befestigt wird.
Motorrad-Griffe bestehen je nach Modell aus Gummi, Kunststoff, Aluminium, Schaumstoff, Silikon, Leder oder Materialkombinationen. Klassische Griffgummis sind besonders verbreitet, weil sie günstig, robust und griffig sind. Sportliche Griffe haben oft eine strukturierte Oberfläche, damit die Hand auch bei schneller Fahrweise oder mit schwitzenden Handschuhen sicher bleibt. Tourengriffe legen mehr Wert auf Komfort und Vibrationsdämpfung. Custom-Griffe setzen stärker auf Design, beispielsweise mit Aluminium-Endkappen, gefrästen Strukturen oder Lederoptik. Heizgriffe wiederum besitzen integrierte Heizelemente und erhöhen den Komfort bei kaltem Wetter deutlich.
Die wichtigste Aufgabe eines Motorrad-Griffs ist die sichere Verbindung zwischen Fahrer und Maschine. Der Griff muss auch dann kontrollierbar bleiben, wenn die Handschuhe nass sind, wenn das Motorrad vibriert oder wenn über längere Zeit gefahren wird. Gleichzeitig darf er nicht zu hart, zu dick oder zu glatt sein. Ein zu dicker Griff kann bei kleinen Händen zu schneller Ermüdung führen. Ein zu dünner Griff kann sich unbequem anfühlen und Vibrationen schlechter dämpfen. Ein zu harter Griff kann die Handflächen belasten, während ein zu weicher Griff bei sportlicher Fahrweise schwammig wirken kann.
Beim Kauf muss außerdem auf die Lenkergröße geachtet werden. Viele Motorräder verwenden Lenker mit 22 mm Durchmesser, während Cruiser, Chopper und manche Custom-Bikes häufig mit 25,4 mm beziehungsweise 1-Zoll-Lenkern ausgestattet sind. Zusätzlich spielt die Griff-Länge eine Rolle. Nicht jeder Universalgriff passt automatisch an jedes Motorrad. Auch Ride-by-Wire-Systeme, also elektronische Gasgriffe ohne klassischen Gaszug, benötigen passende Griffvarianten. Wer hier falsch kauft, riskiert schlechte Passform, klemmenden Gasgriff oder eine unsichere Montage.
Vorteile und Nachteile von Motorrad-Griffen
Der größte Vorteil hochwertiger Motorrad-Griffe liegt im besseren Fahrgefühl. Gute Griffe geben der Hand sicheren Halt, verbessern die Kontrolle über den Lenker und sorgen dafür, dass Gas, Kupplung und Bremse präzise bedient werden können. Besonders bei längeren Fahrten macht sich das bemerkbar. Wenn der Griff angenehm in der Hand liegt, ermüden Finger, Handgelenke und Unterarme weniger schnell. Auch Vibrationen können reduziert werden, wenn Material und Aufbau passend gewählt sind.
Ein weiterer Vorteil ist die individuelle Anpassung. Motorradfahrer unterscheiden sich stark in Handgröße, Fahrstil und Einsatzbereich. Wer überwiegend kurze Stadtfahrten fährt, braucht andere Griffe als jemand, der lange Touren fährt oder sportlich auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist. Mit neuen Griffen lässt sich das Motorrad relativ günstig an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Im Vergleich zu anderen Zubehörteilen sind Motorrad-Griffe meist bezahlbar und schnell gewechselt, sofern man sorgfältig arbeitet.
Auch optisch können Motorrad-Griffe viel ausmachen. Gerade bei Naked Bikes, Cruisern, Retro-Motorrädern und Custom-Umbauten sind Lenkergriffe ein sichtbares Detail. Aluminium-Griffe, farbige Endkappen, klassische Rillenprofile oder Lederdesign können den Look des Motorrads deutlich verändern. Wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt, kann Griffe passend zu Lenkerenden, Spiegeln, Hebeln oder Fußrasten auswählen.
Heizgriffe bieten einen klaren Komfortvorteil bei niedrigen Temperaturen. Kalte Hände sind nicht nur unangenehm, sondern können auch die Reaktionsfähigkeit verschlechtern. Wer im Frühjahr, Herbst oder Winter fährt, profitiert oft deutlich von beheizten Griffen. Moderne Heizgriffe verfügen je nach Modell über mehrere Heizstufen und integrierte Bedienelemente. Einige Systeme sind direkt für bestimmte Lenkerdurchmesser ausgelegt, etwa 22 mm oder 25,4 mm.
Es gibt aber auch Nachteile. Nicht jeder Griff passt zu jedem Motorrad. Universalangaben sind mit Vorsicht zu betrachten, weil Gasgriffhülse, Lenkerdurchmesser, Lenkerenden, Schalterarmaturen und Griff-Länge zusammenpassen müssen. Ein falsch montierter Griff kann gefährlich werden, insbesondere wenn der Gasgriff nicht sauber zurückdreht. Deshalb sollte nach jeder Montage geprüft werden, ob der Gasgriff leichtgängig ist und selbstständig in die Ausgangsposition zurückkehrt.
Ein weiterer Nachteil ist, dass besonders günstige Griffe oft schneller verschleißen. Weiches Gummi kann sich abreiben, klebrig werden oder bei Sonne und Kraftstoffkontakt schneller altern. Aluminium-Griffe sehen hochwertig aus, können aber bei Kälte unangenehm sein und weniger Dämpfung bieten. Sehr harte Sportgriffe können auf langen Touren ermüdend wirken. Heizgriffe wiederum sind teurer, benötigen Strom und müssen fachgerecht angeschlossen werden.
Auch der Montageaufwand sollte nicht unterschätzt werden. Alte Griffgummis sitzen manchmal sehr fest. Klebereste müssen entfernt werden. Neue Griffe dürfen nicht verdrehen, aber auch nicht so verklebt sein, dass der Gasgriff klemmt. Bei Heizgriffen kommt zusätzlich die elektrische Verkabelung hinzu. Wer keine Erfahrung mit Motorradelektrik hat, sollte vorsichtig sein oder den Einbau von einer Werkstatt erledigen lassen.
Motorrad-Griffe Bestseller Platz 2 – 4
Unterschiedliche Arten von Motorrad-Griffen
Klassische Griffgummis
Klassische Griffgummis sind die einfachste und am weitesten verbreitete Variante. Sie bestehen meist aus Gummi oder einer gummiähnlichen Kunststoffmischung und werden auf den Lenker beziehungsweise die Gasgriffhülse geschoben. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten Bauweise. Sie sind vergleichsweise günstig, in vielen Designs erhältlich und für sehr viele Motorräder geeignet. Wer einfach abgenutzte Originalgriffe ersetzen möchte, landet häufig bei dieser Kategorie.
Gute Griffgummis bieten eine ausgewogene Mischung aus Grip, Komfort und Dämpfung. Die Oberfläche kann glatt, gerillt, genoppt, rautenförmig oder sportlich strukturiert sein. Rillenprofile leiten Feuchtigkeit teilweise besser ab und geben den Fingern Orientierung. Weichere Gummimischungen fühlen sich angenehmer an, nutzen sich aber oft schneller ab. Härtere Mischungen halten länger, können aber bei langen Fahrten weniger komfortabel sein.
Klassische Griffgummis eignen sich für Fahrer, die eine preiswerte und funktionale Lösung suchen. Sie passen zu Alltagsmotorrädern, Naked Bikes, Rollern, Enduros, Tourern und vielen Sportmaschinen. Wichtig ist, die richtige Länge und den richtigen Lenkerdurchmesser zu wählen. Außerdem muss der rechte Griff zur Gasgriffhülse passen. Bei vielen Sets hat der rechte Griff innen einen größeren Durchmesser als der linke, weil er über die Hülse geschoben wird.
Sportgriffe
Sportgriffe richten sich an Fahrer, die besonderen Wert auf direkte Kontrolle legen. Sie haben oft eine griffige Oberfläche, eine festere Materialmischung und ein Profil, das auch bei kräftiger Lenk- und Gasarbeit sicher in der Hand liegt. Auf sportlichen Motorrädern, Supermotos oder Maschinen für kurvige Landstraßen können solche Griffe sinnvoll sein, weil sie ein präzises Gefühl vermitteln.
Der Vorteil von Sportgriffen ist die direkte Rückmeldung. Der Fahrer spürt den Lenker klarer und kann das Gas fein dosieren. Gleichzeitig kann eine aggressive Oberfläche mit dünnen Sommerhandschuhen sehr gut funktionieren. Bei dicken Winterhandschuhen oder auf langen Touren kann sie jedoch anstrengend werden. Sportgriffe sind daher nicht automatisch die bequemste Lösung. Sie passen vor allem dann, wenn Fahrgefühl und Kontrolle wichtiger sind als maximale Langstreckendämpfung.
Bei Sportgriffen sollte man auf die Materialhärte achten. Sehr weiche Racing-Griffe können hervorragenden Grip bieten, verschleißen aber schneller. Sehr harte Sportgriffe halten länger, übertragen jedoch mehr Vibrationen. Wer viel fährt, sollte einen Kompromiss wählen und nicht nur nach der aggressivsten Optik greifen.
Tourengriffe
Tourengriffe sind auf Komfort ausgelegt. Sie sind häufig etwas dicker, weicher oder ergonomischer geformt als einfache Griffgummis. Einige Modelle haben eine besondere Struktur zur Vibrationsdämpfung oder eine leicht konturierte Form, damit die Hand entspannter aufliegt. Für Fahrer, die viele Kilometer am Stück fahren, können Tourengriffe einen deutlichen Unterschied machen.
Der wichtigste Vorteil ist die Entlastung der Hände. Auf langen Fahrten können Vibrationen, Druckstellen und eine verkrampfte Handhaltung schnell stören. Ein gut gewählter Tourengriff kann diese Belastung reduzieren. Besonders bei Motorrädern mit spürbaren Motorvibrationen oder bei älteren Maschinen kann ein dämpfender Griff sinnvoll sein. Auch Fahrer mit empfindlichen Händen profitieren oft von einem etwas dickeren und weicheren Griff.
Der Nachteil liegt darin, dass dickere Griffe nicht zu jeder Hand passen. Fahrer mit kleinen Händen können Probleme bekommen, wenn der Griffumfang zu groß wird. Dann muss stärker zugegriffen werden, was auf Dauer sogar anstrengender sein kann. Deshalb sollte bei Tourengriffen nicht automatisch der dickste Griff gewählt werden. Entscheidend ist, dass Kupplung, Bremse und Gas weiterhin entspannt bedient werden können.
Heizgriffe
Heizgriffe sind Motorrad-Griffe mit integrierten Heizelementen. Sie werden an die Bordelektrik angeschlossen und erwärmen die Handflächen während der Fahrt. Für Ganzjahresfahrer, Pendler, Tourenfahrer und alle, die häufig bei niedrigen Temperaturen unterwegs sind, gehören Heizgriffe zu den sinnvollsten Komfort-Upgrades. Kalte Hände sind nicht nur unangenehm, sondern können die Bedienung von Bremse, Kupplung und Gas verschlechtern.
Moderne Heizgriffe besitzen meist mehrere Heizstufen. Je nach Modell sitzt der Schalter separat am Lenker oder direkt im Griff. Varianten mit integriertem Bedienteil sparen Platz, können aber mit dicken Handschuhen manchmal weniger einfach zu bedienen sein. Systeme mit externer Steuerung sind häufig besser sichtbar, benötigen aber zusätzlichen Platz am Lenker. Auch automatische Abschaltungen oder Spannungsüberwachung können sinnvoll sein, damit die Batterie nicht unnötig belastet wird.
Beim Einbau von Heizgriffen ist Sorgfalt besonders wichtig. Die Kabel dürfen beim Lenkeinschlag nicht spannen, scheuern oder eingeklemmt werden. Der Gasgriff muss nach der Montage sauber zurückdrehen. Außerdem sollte die elektrische Absicherung passen. Wer unsicher ist, sollte eine Fachwerkstatt beauftragen. Falsch angeschlossene Heizgriffe können zu Batterieproblemen, Kurzschlüssen oder beschädigten Kabeln führen.
Aluminium- und Custom-Griffe
Aluminium- und Custom-Griffe werden häufig aus optischen Gründen gekauft. Sie passen gut zu Cruisern, Choppern, Café Racern, Bobbern, Naked Bikes und individuell umgebauten Motorrädern. Oft bestehen sie aus einer Kombination aus Aluminium und Gummi, damit trotz Metalloptik noch ausreichend Grip vorhanden ist. Reine Metallgriffe sind im Alltag meist weniger angenehm, weil sie bei Kälte auskühlen und Vibrationen schlechter dämpfen.
Der Vorteil liegt klar im Design. Gefräste Strukturen, farbige Akzente, schwarze Beschichtungen oder Chromoberflächen können den Lenkerbereich deutlich aufwerten. Wer viel Wert auf Optik legt, kann mit solchen Griffen ein stimmiges Gesamtbild schaffen. Gerade zusammen mit passenden Lenkerenden, Brems- und Kupplungshebeln oder Spiegeln entsteht ein sauberer Custom-Look.
Der Nachteil ist häufig der Komfort. Metallische Griffe fühlen sich härter an und bieten oft weniger Dämpfung als klassische Gummigriffe. Bei Regen oder mit bestimmten Handschuhen kann die Oberfläche glatter wirken. Deshalb sollte man bei Custom-Griffen darauf achten, dass genügend Gummi- oder Strukturelemente vorhanden sind. Optik allein ist kein gutes Kaufkriterium, wenn das Motorrad regelmäßig gefahren wird.
Offroad- und Enduro-Griffe
Offroad- und Enduro-Griffe sind für starke Belastung, Schmutz, Feuchtigkeit und aktive Fahrweise ausgelegt. Sie haben oft ein grobes Profil, sind relativ weich und bieten auch dann Halt, wenn die Hände stark arbeiten. Im Gelände wird der Lenker intensiver geführt als auf der Straße. Der Fahrer steht häufig auf den Rasten, verlagert Gewicht und hält das Motorrad auch bei Schlägen, Rillen und losem Untergrund unter Kontrolle.
Diese Griffe sind oft so gestaltet, dass sie mit Handschuhen gut funktionieren und auch bei Nässe genügend Reibung bieten. Sie können jedoch schneller verschleißen, weil weiche Mischungen unter starker Belastung leiden. Für reine Straßenfahrer sind Offroad-Griffe nicht immer die beste Wahl, weil sie optisch und haptisch stärker auf Gelände ausgelegt sind. Für Enduro, Motocross, Supermoto oder Adventure-Bikes können sie aber sehr sinnvoll sein.
Alternativen zu Motorrad-Griffen
Griffüberzüge
Griffüberzüge werden über vorhandene Griffe gezogen und verändern dadurch Durchmesser, Komfort und Oberfläche. Sie bestehen häufig aus Schaumstoff, Neopren oder weichem Gummi. Diese Lösung ist interessant, wenn die originalen Griffe grundsätzlich in Ordnung sind, aber etwas zu dünn, zu hart oder zu vibrationsstark wirken. Griffüberzüge sind meist günstig und ohne großen Umbau montierbar.
Der Vorteil liegt in der schnellen Anpassung. Wer auf langen Touren taube Finger bekommt, kann mit Griffüberzügen oft eine spürbare Verbesserung erreichen. Der Nachteil ist der größere Griffdurchmesser. Für kleine Hände kann das problematisch sein. Außerdem muss der Überzug fest sitzen und darf sich nicht verdrehen. Besonders am Gasgriff ist Vorsicht nötig, damit die Rückstellung nicht beeinträchtigt wird.
Lenkerenden und Lenkergewichte
Lenkerenden und Lenkergewichte sind keine Griffe, können aber das Griffgefühl beeinflussen. Schwerere Lenkerenden können Vibrationen reduzieren und dadurch die Hände entlasten. Besonders bei Motorrädern mit spürbaren Schwingungen im Lenker kann das sinnvoll sein. Auch optisch werden Lenkerenden häufig zusammen mit neuen Griffen getauscht.
Wichtig ist die Kompatibilität. Nicht jedes Lenkerende passt zu jedem Lenker oder zu jedem Griff. Bei offenen Griffenden muss geprüft werden, ob die Lenkerenden sauber montiert werden können. Bei geschlossenen Griffen müssen die Enden eventuell geöffnet werden. Unsachgemäß montierte Lenkerenden können sich lösen oder den Gasgriff behindern. Deshalb sollte nach der Montage immer kontrolliert werden, ob rechts genügend Abstand zwischen Griff, Lenkerende und Gasgriffhülse bleibt.
Handschützer und Windabweiser
Handschützer sind vor allem bei Enduros, Adventure-Bikes und Tourenmotorrädern beliebt. Sie schützen die Hände vor Wind, Regen, Steinschlag und teilweise auch bei Umfallern. Im Winter können sie zusammen mit guten Griffen oder Heizgriffen den Komfort deutlich verbessern, weil weniger Fahrtwind direkt auf die Finger trifft.
Der Vorteil ist, dass Handschützer die Ursache kalter Hände teilweise reduzieren, nämlich den Windchill-Effekt. Heizgriffe wärmen vor allem die Handinnenseite. Handprotektoren reduzieren zusätzlich die Auskühlung von außen. Der Nachteil ist die Optik und der Platzbedarf am Lenker. Nicht jedes Motorrad sieht mit großen Handschützern stimmig aus. Außerdem müssen Hebel, Spiegel und Kabelverlegung beachtet werden.
Andere Motorradhandschuhe
Manchmal liegt das Problem nicht am Griff, sondern am Handschuh. Zu dicke Handschuhe können das Gefühl am Gasgriff verschlechtern. Zu dünne Handschuhe bieten wenig Dämpfung und wenig Kälteschutz. Handschuhe mit schlecht sitzenden Nähten können Druckstellen verursachen, die fälschlicherweise dem Griff zugeschrieben werden. Deshalb sollte bei Handproblemen immer auch der Handschuh geprüft werden.
Ein hochwertiger Handschuh mit guter Passform kann den Komfort stärker verbessern als ein neuer Griff. Das gilt besonders bei langen Touren oder kalten Temperaturen. Die beste Lösung ist oft eine Kombination aus passenden Griffen, geeigneten Handschuhen und bei Bedarf Heizgriffen oder Handprotektoren.
Motorrad-Griffe Bestseller Platz 5 – 10
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Beliebte Motorrad-Griffe im Vergleich
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| ProGrip Griffgummis | ProGrip | ca. 15 bis 30 € | Beliebte Gummigriffe für Straße, Sport und Offroad mit guter Griffigkeit und vielen unterschiedlichen Profilen. |
| Oxford Heated Grips | Oxford | ca. 70 bis 120 € | Bekannte Heizgriffe für Tourenfahrer und Pendler, je nach Version mit mehreren Heizstufen und Steuerung. |
| Daytona Heizgriffe | Daytona | ca. 90 bis 180 € | Heizgriffe für verschiedene Lenkerdurchmesser, häufig mit integrierter oder separater Bedienung erhältlich. |
| Rizoma Lenkergriffe | Rizoma | ca. 80 bis 130 € | Hochwertige Design-Griffe aus Aluminium und Gummi für Fahrer, die Wert auf Optik und Verarbeitung legen. |
| Puig Lenkergriffe | Puig | ca. 25 bis 60 € | Sportliche und optisch auffällige Griffe für Naked Bikes, Sportmotorräder und Custom-Projekte. |
| Hashiru Griffgummis | Hashiru | ca. 10 bis 25 € | Preiswerte Griffgummis für einfache Ersatzmontage und solide Alltagstauglichkeit. |
Worauf sollte man beim Kauf von Motorrad-Griffen achten?
Beim Kauf von Motorrad-Griffen ist die Passform der wichtigste Punkt. Zuerst muss geklärt werden, welchen Lenkerdurchmesser das Motorrad hat. Sehr häufig sind 22 mm, bei vielen Cruisern und Custom-Bikes aber auch 25,4 mm. Danach muss die Griff-Länge geprüft werden. Zu kurze Griffe lassen Lücken entstehen, zu lange Griffe können mit Schalterarmaturen oder Lenkerenden kollidieren. Besonders am Gasgriff darf nichts schleifen oder klemmen.
Auch das Gasgriffsystem ist entscheidend. Motorräder mit klassischem Gaszug haben eine mechanische Gasgriffhülse. Moderne Maschinen können Ride-by-Wire verwenden, also elektronische Gassteuerung. Für solche Systeme werden teils spezielle Griffe benötigt. Wer einfach irgendeinen Universalgriff kauft, kann später feststellen, dass die Montage nicht sauber möglich ist. Im Zweifel sollte man die Fahrzeugdaten, Herstellerangaben und Maße genau prüfen.
Das Material sollte zum Fahrstil passen. Gummigriffe sind praktisch und vielseitig. Weiche Griffe bieten viel Komfort, nutzen sich aber schneller ab. Harte Griffe halten länger, übertragen aber mehr Vibrationen. Aluminium-Griffe sehen hochwertig aus, sind aber nicht automatisch komfortabel. Schaumstoffüberzüge können Vibrationen reduzieren, vergrößern aber den Griffdurchmesser. Heizgriffe sind ideal für Kälte, aber teurer und aufwendiger beim Einbau.
Die Oberfläche muss zu den Handschuhen passen. Wer mit dicken Tourenhandschuhen fährt, braucht keine extrem feine Struktur. Wer sportlich mit dünneren Handschuhen unterwegs ist, profitiert von direkterem Grip. Bei Regen sollte der Griff nicht glatt werden. Rillen, Noppen oder griffige Gummimischungen können hier helfen. Gleichzeitig darf das Profil nicht so aggressiv sein, dass es auf langen Fahrten unangenehm drückt.
Auch die Optik ist legitim, sollte aber nicht allein entscheiden. Ein schöner Griff nützt wenig, wenn er unbequem ist oder schlecht passt. Gerade bei auffälligen Custom-Griffen sollte man prüfen, ob ausreichend Gummifläche vorhanden ist und ob die Griffe mit den vorhandenen Lenkerenden harmonieren. Bei farbigen Griffen sollte man bedenken, dass helle Farben schneller schmutzig wirken können.
Montage von Motorrad-Griffen
Die Montage klassischer Griffgummis ist grundsätzlich nicht kompliziert, erfordert aber Sorgfalt. Zuerst werden die alten Griffe entfernt. Manchmal lassen sie sich mit Druckluft, etwas Wärme oder vorsichtigem Drehen lösen. Wenn sie ohnehin ersetzt werden, können sie auch vorsichtig aufgeschnitten werden. Dabei darf die Gasgriffhülse nicht beschädigt werden. Danach müssen Klebereste, Schmutz und Fett gründlich entfernt werden.
Neue Griffe sollten niemals mit Gewalt aufgeschoben werden, wenn sie offensichtlich nicht passen. Der linke Griff sitzt meist direkt auf dem Lenker und braucht häufig etwas Kleber. Der rechte Griff sitzt auf der Gasgriffhülse und muss sich frei drehen können. Nach der Montage ist eine Funktionsprüfung Pflicht. Der Gasgriff muss leichtgängig sein und selbstständig zurückschnappen. Wenn er hängen bleibt, ist das ein ernstes Sicherheitsproblem.
Bei Heizgriffen kommt die elektrische Montage hinzu. Die Kabel müssen so verlegt werden, dass der Lenker vollständig nach links und rechts eingeschlagen werden kann, ohne dass die Leitung spannt. Außerdem dürfen Kabel nicht an heißen Teilen, scharfen Kanten oder beweglichen Bauteilen scheuern. Eine saubere Absicherung ist wichtig. Wer hierbei unsicher ist, sollte nicht improvisieren. Eine Werkstattmontage kostet Geld, verhindert aber gefährliche Bastellösungen.
Nach der Montage sollte eine kurze Probefahrt erfolgen. Dabei wird geprüft, ob die Griffe fest sitzen, ob sich nichts verdreht, ob der Gasgriff sauber arbeitet und ob die Handposition angenehm ist. Erst wenn alles passt, sollte man längere Fahrten unternehmen. Besonders bei neu verklebten Griffen sollte der Kleber vollständig aushärten, bevor stark am Griff gezogen oder sportlich gefahren wird.
Pflege und Haltbarkeit von Motorrad-Griffen
Motorrad-Griffe sind Verschleißteile. Sie werden ständig berührt, sind Sonne, Regen, Schweiß, Handschuhabrieb und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Mit der Zeit können sie glatt, rissig, klebrig oder unansehnlich werden. Spätestens wenn der Griff rutscht, sich verdreht oder Material verliert, sollte er ersetzt werden. Auch ein schwammiges Gefühl am Gasgriff kann ein Hinweis auf abgenutzte oder schlecht sitzende Griffe sein.
Die Reinigung sollte schonend erfolgen. Aggressive Lösungsmittel können Gummi und Kunststoff angreifen. Meist reichen Wasser, milde Seife und ein weiches Tuch. Öl, Silikonspray oder Cockpitspray haben auf Griffen nichts verloren, weil sie die Oberfläche rutschig machen können. Gerade bei Motorrad-Griffen ist Grip wichtiger als Glanz. Nach der Reinigung sollten die Griffe trocken und fettfrei sein.
Heizgriffe sollten zusätzlich auf Kabel und Bedienelemente geprüft werden. Beschädigte Kabel, lockere Stecker oder unzuverlässige Heizstufen sollten ernst genommen werden. Wenn ein Griff ungleichmäßig heizt oder die Sicherung auslöst, sollte die Ursache gesucht werden, statt einfach weiterzufahren. Elektrische Probleme am Motorrad sind kein Bereich für grobe Improvisation.
Häufige Fehler beim Kauf und Wechsel
Ein häufiger Fehler ist der Kauf nach reiner Optik. Viele Griffe sehen online gut aus, passen aber nicht zur Handgröße oder zum Motorrad. Ein zweiter Fehler ist die falsche Größe. Besonders die Unterscheidung zwischen 22 mm und 25,4 mm wird gerne unterschätzt. Auch Ride-by-Wire-Systeme und spezielle Gasgriffhülsen werden manchmal übersehen.
Ein weiterer Fehler ist zu viel Kleber. Wenn Kleber in den Bereich der Gasgriffhülse läuft, kann der Gasgriff schwergängig werden oder klemmen. Das ist gefährlich. Ebenso problematisch sind falsch montierte Lenkerenden, die den Gasgriff seitlich blockieren. Nach jeder Arbeit am rechten Griff muss die Rückstellung geprüft werden.
Bei Heizgriffen wird häufig die Kabelführung unterschätzt. Der Lenker bewegt sich ständig, und die Kabel müssen diese Bewegung mitmachen. Zu kurze, gespannte oder schlecht befestigte Kabel können brechen. Außerdem sollten Heizgriffe nicht dauerhaft direkt an einer ungesicherten Stromquelle hängen. Eine saubere elektrische Lösung ist hier wichtiger als eine schnelle Montage.
FAQ zu Motorrad-Griffen
Wie finde ich die richtige Größe für Motorrad-Griffe?
Die richtige Größe finden Sie über Lenkerdurchmesser, Griff-Länge und Gasgriffsystem. Viele Motorräder haben einen 22-mm-Lenker, während Cruiser und manche Custom-Bikes häufig 25,4 mm verwenden. Zusätzlich muss die Länge der alten Griffe gemessen werden. Der rechte Griff benötigt meist einen größeren Innendurchmesser, weil er über der Gasgriffhülse sitzt. Bei modernen Motorrädern mit Ride-by-Wire sollte besonders genau geprüft werden, ob der Griff wirklich kompatibel ist. Verlassen Sie sich nicht blind auf das Wort „universal“. Universal bedeutet oft nur, dass der Griff an viele Fahrzeuge passt, aber nicht automatisch an jedes.
Kann man Motorrad-Griffe selbst wechseln?
Ja, klassische Griffgummis können viele Motorradfahrer selbst wechseln, wenn sie sorgfältig arbeiten. Alte Griffe werden entfernt, Klebereste beseitigt und neue Griffe sauber aufgeschoben. Kritisch ist vor allem die rechte Seite. Der Gasgriff muss nach der Montage frei laufen und selbstständig zurückdrehen. Wenn er klemmt, darf das Motorrad nicht gefahren werden. Bei Heizgriffen oder komplizierten Gasgriffsystemen ist mehr Vorsicht nötig. Wer bei Elektrik, Gasgriffhülse oder Lenkerenden unsicher ist, sollte eine Werkstatt beauftragen.
Sind Heizgriffe besser als normale Motorrad-Griffe?
Heizgriffe sind nicht grundsätzlich besser, sondern für einen bestimmten Einsatzzweck besser geeignet. Wer oft bei Kälte fährt, pendelt oder lange Touren in wechselhaftem Wetter macht, profitiert stark von Heizgriffen. Sie erhöhen den Komfort und können kalte Finger deutlich reduzieren. Wer nur im Sommer fährt oder ein sehr direktes sportliches Griffgefühl möchte, braucht sie nicht unbedingt. Heizgriffe sind teurer, dicker und aufwendiger zu montieren. Normale Griffe sind einfacher, leichter und oft direkter im Gefühl.
Warum werden meine Hände beim Motorradfahren taub?
Taube Hände können verschiedene Ursachen haben. Häufig spielen Vibrationen, zu starker Griffdruck, ungünstige Handgelenkposition, falsche Handschuhe, ein zu dünner oder zu harter Griff oder eine verspannte Sitzhaltung eine Rolle. Neue Motorrad-Griffe können helfen, wenn das Problem durch schlechte Dämpfung oder unpassenden Durchmesser entsteht. Sie lösen aber nicht jede Ursache. Auch Lenkerposition, Hebeleinstellung, Lenkergewichte und Handschuhe sollten geprüft werden. Wenn Taubheit regelmäßig auftritt oder stark ist, sollte man das nicht ignorieren.
Welche Motorrad-Griffe sind für lange Touren geeignet?
Für lange Touren eignen sich Griffe, die komfortabel, rutschfest und vibrationsdämpfend sind. Tourengriffe sind oft etwas weicher oder ergonomischer geformt. Auch Griffüberzüge oder passende Lenkergewichte können helfen. Wer bei wechselnden Temperaturen fährt, sollte Heizgriffe in Betracht ziehen. Wichtig ist aber, dass der Griffdurchmesser zur eigenen Hand passt. Ein zu dicker Komfortgriff kann bei kleinen Händen mehr schaden als nutzen, weil stärker zugegriffen werden muss. Gute Tourengriffe fühlen sich nicht nur im Stand angenehm an, sondern bleiben auch nach mehreren Stunden kontrollierbar.
Wie lange halten Motorrad-Griffe?
Die Haltbarkeit hängt von Material, Fahrleistung, Wetter, Pflege und Handschuhen ab. Einfache Gummigriffe können bei häufiger Nutzung nach ein bis drei Saisons sichtbar verschleißen. Hochwertige Griffe können länger halten. Weiche Sportgriffe nutzen sich meist schneller ab als härtere Tourengriffe. Sonne, Schweiß, Regen und aggressive Reinigungsmittel können das Material schneller altern lassen. Wenn Griffe rissig, glatt, klebrig oder locker werden, sollten sie ersetzt werden.
Darf man Motorrad-Griffe mit Kleber montieren?
Ja, viele Griffgummis werden mit geeignetem Griffkleber montiert, vor allem auf der linken Seite. Wichtig ist, nicht zu viel Kleber zu verwenden und den rechten Gasgriff besonders vorsichtig zu behandeln. Kleber darf nicht in Bereiche laufen, in denen sich die Gasgriffhülse bewegen muss. Nach der Montage muss der Gasgriff vollständig leichtgängig sein. Wenn ein Hersteller bestimmte Montagehinweise vorgibt, sollten diese beachtet werden. Improvisierter Kleber kann funktionieren, kann aber auch Material angreifen oder zu dauerhaft schlechter Passform führen.
Sind Aluminium-Griffe im Alltag sinnvoll?
Aluminium-Griffe können optisch sehr hochwertig wirken, sind aber nicht für jeden Fahrer die beste Alltagslösung. Sie bieten oft weniger Dämpfung als Gummigriffe und fühlen sich bei niedrigen Temperaturen kälter an. Gute Aluminium-Griffe haben deshalb meist Gummieinsätze oder strukturierte Griffbereiche. Für Custom-Bikes und Fahrer, die viel Wert auf Design legen, können sie passend sein. Für lange Touren oder maximale Vibrationsdämpfung sind klassische Gummi- oder Tourengriffe oft angenehmer.
Motorrad-Griff Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Motorrad-Griff Test bei test.de |
| Öko-Test | Motorrad-Griff Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Motorrad-Griff bei konsument.at |
| gutefrage.net | Motorrad-Griff bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Motorrad-Griff bei Youtube.com |
Motorrad-Griff Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Motorrad-Griffe wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Motorrad-Griff Testsieger präsentieren können.
Motorrad-Griff Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Motorrad-Griff Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zum Motorrad-Griff
Ein Motorrad-Griff ist weit mehr als ein einfaches Stück Gummi am Lenker. Er beeinflusst, wie sicher, komfortabel und direkt sich ein Motorrad fahren lässt. Gute Griffe verbessern den Halt, reduzieren Ermüdung, können Vibrationen mindern und sorgen dafür, dass Gas, Kupplung und Bremse kontrolliert bedient werden können. Gerade weil die Hände ständig mit den Griffen in Kontakt stehen, lohnt sich eine bewusste Auswahl.
Die beste Wahl hängt stark vom Einsatzbereich ab. Für Alltag und einfache Ersatzmontage reichen hochwertige Griffgummis oft völlig aus. Sportfahrer profitieren von direktem Grip und festerer Rückmeldung. Tourenfahrer sollten stärker auf Komfort, Dämpfung und eventuell Heizfunktion achten. Custom-Fahrer können mit Aluminium- oder Designgriffen den Look ihres Motorrads deutlich aufwerten, sollten den Komfort aber nicht vernachlässigen. Wer auch bei Kälte fährt, wird Heizgriffe schnell zu schätzen wissen.
Entscheidend sind Passform und Montage. Der richtige Lenkerdurchmesser, die passende Griff-Länge und die Kompatibilität mit dem Gasgriffsystem müssen stimmen. Besonders rechts darf nichts klemmen, schleifen oder die Rückstellung beeinträchtigen. Nach jeder Montage ist eine gründliche Kontrolle Pflicht. Ein schöner Griff ist wertlos, wenn er die Bedienung unsicher macht.
Wer seine Motorrad-Griffe bewusst auswählt, bekommt für vergleichsweise wenig Geld eine spürbare Verbesserung am Motorrad. Ob mehr Komfort auf langen Strecken, bessere Kontrolle bei sportlicher Fahrweise, warme Hände bei Kälte oder eine passendere Optik am Lenker: Der richtige Motorrad-Griff ist ein kleines Zubehörteil mit großer Wirkung. Deshalb sollte man nicht einfach das billigste oder auffälligste Modell kaufen, sondern nüchtern prüfen, welcher Griff wirklich zum Motorrad, zur Handgröße, zum Fahrstil und zum eigenen Anspruch passt.
Zuletzt Aktualisiert am 29.05.2026
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