Inhaltsverzeichnis
- Was sind Augen-Tropfen?
- Vorteile und Nachteile von Augen-Tropfen
- Augen-Tropfen Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Augen-Tropfen gibt es?
- Benetzende Tropfen / künstliche Tränen
- Allergie-Augen-Tropfen
- Rötungslindernde Tropfen
- Antibiotische Tropfen
- Entzündungshemmende und kortisonhaltige Tropfen
- Glaukom-Augentropfen
- Trockene-Augen-Spezialpräparate (Lipidschicht-Formulierungen)
- Alternativen und ergänzende Maßnahmen zu Augen-Tropfen
- Pausen und Blickverhalten ändern
- Kontaktlinsen-Hygiene und -Pausen
- Luftfeuchtigkeit erhöhen
- Ernährung und Omega-3
- Augen-Tropfen Bestseller Platz 5 – 10
- Empfehlenswerte Augen-Tropfen im Überblick
- Worauf Sie beim Kauf von Augen-Tropfen achten sollten
- FAQ: Häufige Fragen zu Augen-Tropfen
- Wie tropft man richtig ins Auge?
- Kann ich mehrere Tropfen nacheinander geben?
- Wie häufig darf man Augentropfen anwenden?
- Sind Augen-Tropfen ohne Konservierung besser?
- Augen-Tropfen Test bei Stiftung Warentest & Co
- Augen-Tropfen Testsieger
- Augen-Tropfen Stiftung Warentest
- Fazit: Augen-Tropfen – sinnvoll, aber gezielt einsetzen
Augen-Tropfen gehören zu den am häufigsten genutzten Gesundheitsmitteln im Alltag – von der schnellen Linderung bei trockenen Augen über allergische Reaktionen bis hin zur gezielten Behandlung von Erkrankungen wie einer Bindehautentzündung oder grünem Star. Trotz der weiten Verbreitung ist das Thema häufig missverstanden: Nicht alle Tropfen sind gleich, nicht jedes Symptom bedeutet dasselbe, und falsche Anwendung kann nicht nur die Wirkung verhindern, sondern bei empfindlichen Augen sogar Probleme verschlimmern. Dieser Ratgeber erklärt sachlich, was Augen-Tropfen sind, wie sie wirken, welche Arten und Einsatzbereiche es gibt, worauf Sie beim Kauf achten müssen, welche Risiken bestehen und welche Alternativen oder Ergänzungen sinnvoll sein können. Ziel ist kein Marketing, sondern eine klare, bodenständige Orientierung für echte, pragmatische Entscheidungen.
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Was sind Augen-Tropfen?
Augen-Tropfen sind flüssige Arznei- oder Pflegelösungen, die in den Binde- oder Tränenfilm des Auges gegeben werden, um Beschwerden zu lindern, Symptome zu behandeln oder spezielle Krankheitsprozesse zu beeinflussen. Der Grundgedanke ist einfach: Durch direkte Applikation an der betroffenen Stelle kann ein Wirkstoff schneller, lokal begrenzt und oft mit weniger systemischen Nebenwirkungen wirken als über Tabletten oder andere Formen.
Augen-Tropfen unterscheiden sich stark in Zusammensetzung, Wirkung und Zweck. Manche enthalten einfache, wasserbasierte Benetzungslösungen, andere pharmakologisch aktive Stoffe wie Mastzellstabilisatoren, Kortison, Antibiotika oder Glaukom-Senker. Dazu kommen zunehmend Präparate mit Hyaluronsäure, die die Oberfläche des Auges stabilisieren, sowie Tropfen für spezielle Indikationen wie trockene Augen, gerötete Augen, Allergien oder postoperative Pflege.
Auch wenn viele Augen-Tropfen ohne Rezept erhältlich sind, handelt es sich um Medizinprodukte oder Arzneimittel. Das bedeutet: Sie unterliegen regulatorischen Anforderungen, und ihre Anwendung sollte gezielt und sachgerecht erfolgen. Einfaches „Probieren“ nach dem Motto „kann ja nicht schaden“ ist bei sensiblen Augen nicht die richtige Herangehensweise – weil jede Substanz potenziell Irritationen auslösen kann.
Vorteile und Nachteile von Augen-Tropfen
Vorteile: Der größte Vorteil von Augen-Tropfen ist ihre direkte, lokale Wirkung. Sie erreichen die Oberfläche des Auges unmittelbar, ohne den ganzen Körper zu belasten. Sie können Symptome wie Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Rötung oder Fremdkörpergefühl schnell lindern. Die Auswahl an Präparaten ist groß: Es gibt sanfte, pflegende Tropfen für den Alltag ebenso wie therapeutische Produkte gegen ernsthafte Erkrankungen. Viele sind rezeptfrei und schnell verfügbar, was den Zugang erleichtert.
Nachteile: Nicht alle Augen-Tropfen sind für jede Beschwerde geeignet. Falsche Auswahl oder unpassende Anwendung kann die Beschwerden verschlimmern. Einige Tropfen enthalten Konservierungsmittel, die bei langer Nutzung zu Irritationen führen können. Andere sind nur für kurzfristige Anwendung gedacht. Zudem ist die korrekte Technik beim Auentropfen nicht trivial – falsches Tropfen führt dazu, dass der Wirkstoff nicht am Auge verbleibt, sondern in die Nase läuft oder verschwendet wird. Und schließlich kann die Selbstbehandlung maskierte ernste Erkrankungen verschleiern, wenn sie ohne diagnostische Abklärung erfolgt.
Augen-Tropfen Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Augen-Tropfen gibt es?
Augen-Tropfen lassen sich sinnvoll nach Wirkungsweise und Einsatzzweck kategorisieren. Hier die gängigsten Typen, sachlich erklärt:
Benetzende Tropfen / künstliche Tränen
Diese Tropfen dienen zur Linderung von trockenem Auge, Fremdkörpergefühl, Müdigkeitsbeschwerden oder Reizungen durch Bildschirmarbeit, Wind oder Klimaanlagen. Sie enthalten meist Hyaluronsäure, Cellulose-Derivate oder andere hydrophile Substanzen, die den Tränenfilm stabilisieren und die Augenoberfläche benetzen. Anders als therapeutische Arzneimittel wirken sie symptomatisch, nicht ursächlich – sie spenden Feuchtigkeit, bekämpfen aber keine bakterielle Infektion oder Allergie.
Typische Situationen: trockene Augen am Abend, lange Arbeit am Computer, klimatisierte Räume, Kontaktlinsenträger, saisonale Belastung.
Wichtig: Wenn diese Tropfen täglich über Wochen nötig sind, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen, weil sie ein Symptom, keine Ursache behandeln.
Allergie-Augen-Tropfen
Bei allergischen Beschwerden wie Juckreiz, Rötung und Tränenfluss kommen Tropfen mit Antihistaminika oder Mastzellstabilisatoren zum Einsatz. Diese Präparate beeinflussen die Immunreaktion im Bindehautgewebe und hemmen Freisetzung oder Wirkung von Histamin. Andere haben zusätzlich entzündungshemmende Effekte. Sie gehören in der Regel zum rezeptfreien Bereich, sollten aber gezielt entsprechend der Diagnose angewendet werden – es gibt Unterschiede je nach Allergieform und Intensität.
Rötungslindernde Tropfen
Manche Präparate enthalten vasokonstriktive Wirkstoffe, die die kleinen Blutgefäße der Bindehaut verengen und so die Rötung reduzieren. Das „optische“ Ergebnis kann positiv sein, doch der Effekt ist kosmetisch, nicht therapeutisch. Längerer Gebrauch kann zu einer sogenannten „Rebound“-Rötung führen, bei der die Augen ohne Tropfen noch stärker gerötet sind.
Antibiotische Tropfen
Wenn eine bakterielle Bindehautentzündung (Konjunktivitis) vorliegt, können antibiotische Augentropfen oder -salben erforderlich sein. Diese wirken gezielt gegen Bakterien und müssen meist nach ärztlicher Diagnose und Verschreibung angewendet werden. Falsch angewendete Antibiotika fördern Resistenzen und können unnötig die Augenflora stören.
Entzündungshemmende und kortisonhaltige Tropfen
Bei stärkerer Entzündung, Schwellung oder allergischer Reaktion verschreibt der Augenarzt manchmal Tropfen mit Steroiden oder anderen entzündungshemmenden Wirkstoffen. Diese Mittel sind wirksam, aber nicht ohne Risiko – unsachgemäße Anwendung kann den Augeninnendruck erhöhen oder andere Nebenwirkungen auslösen. Deshalb nur unter ärztlicher Kontrolle anwenden.
Glaukom-Augentropfen
Beim Grünen Star (Glaukom) werden Augentropfen eingesetzt, die den Augeninnendruck senken, z. B. durch Reduktion der Kammerwasserproduktion oder Förderung des Abflusses. Diese Tropfen gehören immer in den rezeptpflichtigen Bereich und sind dauerhaft anzuwenden. Sie sind keine „Alltagsmittel“, sondern Teil einer medizinischen Therapie, die regelmäßig überwacht werden muss.
Trockene-Augen-Spezialpräparate (Lipidschicht-Formulierungen)
Einige Tropfen zielen nicht nur auf Wasseranteil, sondern auf die Lipidschicht des Tränenfilms ab – wichtig bei Meibom-Drüsen-Dysfunktion oder evaporativem trockenem Auge. Diese Präparate sind strukturell anders formuliert und oft etwas „öliger“, was länger anhaltende Befeuchtung bedeutet. Auch hier gilt: Bei chronischen Problemen eher fachärztliche Abklärung.
Alternativen und ergänzende Maßnahmen zu Augen-Tropfen
Augen-Tropfen sind oft hilfreich, aber nicht die einzige Lösung. Je nach Ursache können ergänzende oder alternative Maßnahmen sinnvoll sein:
Pausen und Blickverhalten ändern
Bei digitaler Bildschirmarbeit entstehen trockene Augen vor allem durch reduzierte Blinkfrequenz. Regelmäßige Pausen (20-20-20-Regel: alle 20 Minuten 20 Sekunden auf etwas in 20 ft/6 m Entfernung blicken) helfen messbar.
Kontaktlinsen-Hygiene und -Pausen
Kontaktlinsen können die Tränenfilmstabilität beeinträchtigen. Regelmäßige Pflege, Linsenpausen oder andere Linsentypen können Beschwerden reduzieren.
Luftfeuchtigkeit erhöhen
Zu trockene Raumluft belastet die Augen. Luftbefeuchter, Pflanzen oder einfache Schalen mit Wasser erhöhen die Luftfeuchte und reduzieren Verdunstung.
Ernährung und Omega-3
Es gibt Hinweise, dass eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Fisch, Leinsamen) die Tränenqualität verbessern kann – relevant bei evaporativem trockenem Auge.
Augen-Tropfen Bestseller Platz 5 – 10
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Empfehlenswerte Augen-Tropfen im Überblick
| Name | Typ / Wirkstoff | Ungefährer Preis | Kurzbeschreibung |
| Benetzende Hyaluron-Augen-Tropfen | künstliche Tränen | 8–20 € | Symptomatische Linderung bei trockenen, gereizten Augen. |
| Allergie-Augen-Tropfen (Antihistaminikum) | Antihistamin | 10–25 € | Lindert Juckreiz, Rötung im Rahmen allergischer Reaktionen. |
| Lipidschicht-stabilisierende Tropfen | Lipid-Formulierung | 12–28 € | Speziell bei evaporativem trockenem Auge. |
Worauf Sie beim Kauf von Augen-Tropfen achten sollten
Die Auswahl sollte nicht nur nach Preis oder Werbung erfolgen. Entscheidend sind Zweck, Inhaltsstoffe und Qualität. Für trockene Augen helfen benetzende Tropfen, für allergische Beschwerden spezialisierte Antihistamin- oder Mastzellstabilisator-Präparate. Standard-Benetzungstropfen sollten möglichst konservierungsmittelfrei oder mit milden Konservierungssystemen sein, da dauerhaftes Tröpfeln sonst zu Irritationen führen kann.
Achten Sie auf klare Packungsangaben, Haltbarkeit nach Öffnung und sterilen Applikatoren. Wenn Sie chronisch oder regelmäßig Tropfen benötigen, suchen Sie besser Tropfen in Mehrdosenbehältern ohne aggressive Konservierung oder in Einzelampullen. Bei medizinischen Indikationen immer den Rat von Arzt oder Augenarzt einholen – vor allem vor Anwendung von steroidalen, antibiotischen oder drucksenkenden Tropfen.
FAQ: Häufige Fragen zu Augen-Tropfen
Wie tropft man richtig ins Auge?
Waschen Sie vorher Hände. Ziehen Sie mit einem Finger das Unterlid sanft nach unten, schauen Sie nach oben und geben Sie den Tropfen in den Bindehautsack – nicht unmittelbar auf die Hornhaut. Schließen Sie danach kurz das Auge, ohne zu blinzeln, und drücken Sie leicht auf den Tränenkanal, um systemische Aufnahme zu reduzieren.
Kann ich mehrere Tropfen nacheinander geben?
Ja, aber warten Sie mindestens fünf Minuten zwischen verschiedenen Präparaten, damit sie nicht sich gegenseitig auswaschen.
Wie häufig darf man Augentropfen anwenden?
Das hängt vom Typ ab. Für benetzende Tropfen sind mehrfache Anwendungen täglich üblich. Für andere Präparate richten Sie sich strikt nach Packungsbeilage oder ärztlicher Empfehlung.
Sind Augen-Tropfen ohne Konservierung besser?
Für Menschen mit empfindlichen Augen oder bei häufiger Anwendung sind konservierungsmittelfreie Tropfen oft besser, weil sie weniger Reizpotenzial haben.
Können Augen-Tropfen Nebenwirkungen haben?
Ja. Brennen, Rötung oder verstärktes Tränen können auftreten. Bei anhaltenden Beschwerden absetzen und ärztlich abklären, vor allem bei medizinischen Tropfen.
Augen-Tropfen Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Augen-Tropfen Test bei test.de |
| Öko-Test | Augen-Tropfen Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Augen-Tropfen bei konsument.at |
| gutefrage.net | Augen-Tropfen bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Augen-Tropfen bei Youtube.com |
Augen-Tropfen Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Augen-Tropfen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Augen-Tropfen Testsieger präsentieren können.
Augen-Tropfen Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Augen-Tropfen Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Augen-Tropfen – sinnvoll, aber gezielt einsetzen
Augen-Tropfen können bei vielen Beschwerden deutliche Linderung bringen, von trockenen Augen bis zu allergischen Reaktionen. Entscheidend ist die richtige Auswahl des Typs, eine sachgerechte Anwendung und die klare Abgrenzung zwischen einfachen, pflegenden Tropfen und therapeutischen Präparaten. Wenn Beschwerden wiederholt oder stark auftreten, sollte immer ein Augenarzt hinzugezogen werden. Augen sind empfindlich – gute Pflege und durchdachte Anwendung sind der beste Weg zu funktioneller Entspannung und nachhaltigem Augenerhalt.
Zuletzt Aktualisiert am 22.12.2025 von Andretest
Letzte Aktualisierung am 2026-02-05 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

