Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein Beistellbett?
- Die Vorteile eines Beistellbettes
- Die Nachteile eines Beistellbettes
- Beistellbetten Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Beistellbetten gibt es?
- Beistellbetten aus Holz
- Textile Beistellbetten mit Metallrahmen
- Beistellbetten für Boxspringbetten
- Wandelbare Beistellbetten
- Mobile und faltbare Beistellbetten
- Beistellbetten für Zwillinge
- Welche Alternativen gibt es zum Beistellbett?
- Klassisches Babybett
- Stubenwagen
- Babywiege
- Reisebett
- Eigenständiges Mini-Babybett
- Beistellbetten Bestseller Platz 5 – 10
- Wichtige Kaufkriterien für ein Beistellbett
- Kompatibilität mit dem Elternbett
- Sichere Befestigung
- Übergang zwischen den Matratzen
- Matratze
- Belüftung
- Höhenverstellung
- Reinigung und Pflege
- Größe und Nutzungsdauer
- Lieferumfang und Folgekosten
- Beliebte Beistellbetten im Überblick
- Beistellbett richtig aufbauen und befestigen
- Der sichere Schlafplatz im Beistellbett
- Pflege und Reinigung
- Häufig gestellte Fragen zum Beistellbett
- Wie lange kann ein Baby in einem Beistellbett schlafen?
- Muss die Matratze des Beistellbettes genauso hoch sein wie die Elternmatratze?
- Kann ein normales Babybett als Beistellbett verwendet werden?
- Welche Matratze eignet sich für ein Beistellbett?
- Ist ein Beistellbett für ein Boxspringbett geeignet?
- Kann das Beistellbett frei im Raum stehen?
- Ist ein gebrauchtes Beistellbett empfehlenswert?
- Braucht ein Beistellbett ein Nestchen?
- Kann die Liegefläche schräg eingestellt werden?
- Was gehört zur Grundausstattung eines Beistellbettes?
- Beistellbett Test bei Stiftung Warentest & Co
- Beistellbett Testsieger
- Beistellbett Stiftung Warentest
- Fazit: Welches Beistellbett ist die richtige Wahl?
Ein Beistellbett gehört für viele werdende Eltern zu den wichtigsten Anschaffungen der Erstausstattung, denn es ermöglicht dem Baby, in unmittelbarer Nähe zu seinen Eltern zu schlafen, ohne dabei auf eine eigene, klar abgegrenzte Liegefläche verzichten zu müssen, wodurch insbesondere das nächtliche Stillen, Beruhigen und Versorgen deutlich einfacher werden kann, während gleichzeitig die räumliche Nähe zwischen Eltern und Kind erhalten bleibt und das Baby dennoch in einer Umgebung liegt, die auf seine besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist. Anders als bei einem klassischen Babybett wird ein Beistellbett unmittelbar neben dem Elternbett aufgestellt und mit einem geeigneten Befestigungssystem daran fixiert. Eine Seite des Bettes kann geöffnet oder abgesenkt werden, sodass zwischen der Liegefläche des Babys und der Matratze der Eltern ein direkter Übergang entsteht. Damit diese Lösung sicher funktioniert, müssen jedoch die Höhe, die Befestigung, die Matratze, die Verarbeitung und die Kompatibilität mit dem vorhandenen Elternbett genau geprüft werden. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, welche Arten von Beistellbetten erhältlich sind, welche Vor- und Nachteile sie besitzen, welche Kaufkriterien besonders wichtig sind, welche Alternativen infrage kommen und worauf Eltern bei Aufbau, Nutzung, Pflege und späterer Weiterverwendung achten sollten.
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Was ist ein Beistellbett?
Ein Beistellbett ist ein speziell konstruiertes Babybett, das unmittelbar neben dem Bett der Eltern befestigt wird. Seine Besonderheit besteht darin, dass eine Längsseite vollständig geöffnet, abgesenkt oder mit einem herausnehmbaren Seitenteil versehen werden kann. Dadurch entsteht ein direkter Zugang zum Baby, ohne dass die Eltern nachts aufstehen und zu einem getrennt stehenden Kinderbett gehen müssen.
Das Kind besitzt trotz der engen räumlichen Nähe eine eigene Matratze und eine separate Liegefläche. Ein korrekt montiertes Modell schließt möglichst lückenlos und auf gleicher Höhe an die Matratze des Elternbettes an. Die Befestigung erfolgt je nach Ausführung beispielsweise mit Spanngurten, Haltewinkeln, Haken, Befestigungsplatten oder anderen vom Hersteller vorgesehenen Systemen. Diese Verbindung ist entscheidend, weil das Beistellbett nicht vom Elternbett wegrutschen darf.
Die meisten klassischen Modelle werden ab der Geburt verwendet. Die zulässige Nutzungsdauer richtet sich nach den Angaben des Herstellers, dem Gewicht des Kindes, der Größe der Liegefläche und dem Entwicklungsstand des Babys. Viele textile Modelle sind ungefähr bis zum sechsten Lebensmonat oder bis zu einem Gewicht von rund neun Kilogramm vorgesehen. Ein Bett darf jedoch unabhängig vom Alter nicht mehr in der offenen Beistellfunktion verwendet werden, sobald sich das Kind selbstständig aufrichten, hochziehen oder aus dem Bett herausklettern könnte.
Beistellbetten bestehen entweder aus Holz oder aus einem Metallrahmen mit textiler Verkleidung. Holzmodelle ähneln einem kleinen Gitterbett und können häufig durch Zubehör erweitert oder später als Bank, Stubenwagen beziehungsweise separates Kinderbett genutzt werden. Textile Modelle bieten meistens mehrere Höhenpositionen, Netzfenster, Rollen, einen kompakten Klappmechanismus und teilweise eine Transporttasche.
Ein Beistellbett ist nicht mit einem Bettgitter zu verwechseln. Ein Bettgitter verhindert bei größeren Kindern das Herausfallen aus dem Elternbett, stellt aber keine separate und für ein Neugeborenes geeignete Liegefläche bereit. Ebenso unterscheidet sich ein Beistellbett von einem gewöhnlichen Stubenwagen, da ein Stubenwagen normalerweise vollständig geschlossen ist und nicht offen an das Elternbett angeschlossen wird.
Die Vorteile eines Beistellbettes
Der größte Vorteil liegt in der unmittelbaren Nähe zum Baby. Eltern können schnell reagieren, wenn das Kind unruhig wird, Hunger hat oder seinen Schnuller verloren hat. Häufig genügt es, eine Hand zum Baby zu legen, ohne vollständig aufzustehen. Das kann besonders in den ersten Wochen nach der Geburt eine deutliche Entlastung darstellen.
Stillende Mütter profitieren davon, dass das Baby mit wenigen Handgriffen zu ihnen geholt werden kann. Nach dem Stillen lässt es sich wieder auf die eigene Liegefläche legen. Auch nach einem Kaiserschnitt oder bei körperlichen Beschwerden kann ein leicht erreichbares Beistellbett angenehmer sein als ein tiefes, getrennt stehendes Gitterbett.
Das Baby schläft auf einer eigenen Matratze und wird dennoch nicht in einem anderen Raum untergebracht. Dadurch verbindet das Konzept die Nähe des gemeinsamen Schlafzimmers mit einer eigenständigen Schlafumgebung. Bewegungen der Eltern übertragen sich zudem weniger unmittelbar auf das Kind als bei einer gemeinsamen Matratze.
Viele Modelle sind höhenverstellbar und können an unterschiedliche Bettgestelle angepasst werden. Rollen, ein geringes Gewicht oder ein klappbarer Rahmen erleichtern es, das Bett innerhalb der Wohnung zu bewegen oder auf Reisen mitzunehmen. Wandelbare Holzmodelle können außerdem nach dem Ende der Beistellzeit weiterverwendet werden.
Die Nachteile eines Beistellbettes
Ein Beistellbett besitzt meistens eine kleinere Liegefläche als ein reguläres Kinderbett. Je nach Modell und Wachstum des Kindes kann die Nutzungsdauer deshalb relativ kurz sein. Besonders kompakte Varianten werden mitunter bereits nach einigen Monaten zu klein.
Nicht jedes Beistellbett passt an jedes Elternbett. Boxspringbetten, besonders hohe Matratzen, breite Rahmen, hervorstehende Bettkanten, Schubladen oder geschlossene Bettkästen können die Befestigung erschweren. Vor dem Kauf müssen daher die Höhe der Elternmatratze, die Konstruktion des Bettgestells und der Platz im Schlafzimmer genau geprüft werden.
Bei einer fehlerhaften Montage kann zwischen beiden Matratzen ein gefährlicher Spalt entstehen. Auch ein nicht ausreichend befestigtes Bett kann sich verschieben. Der Aufbau darf deshalb nicht nur nach optischen Gesichtspunkten erfolgen. Sämtliche Befestigungen müssen entsprechend der Anleitung des Herstellers angebracht und regelmäßig kontrolliert werden.
Einige Modelle werden ohne Matratze angeboten oder benötigen Bettwäsche in einem ungewöhnlichen Sondermaß. Dadurch können zusätzliche Kosten entstehen. Bei textilen Beistellbetten sind außerdem nicht immer alle Bezüge vollständig abnehmbar, was die Reinigung erschweren kann.
Beistellbetten Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Beistellbetten gibt es?
Beistellbetten aus Holz
Ein klassisches Beistellbett aus Holz besteht meistens aus einem stabilen Rahmen mit Gitterstäben. Häufig wird massives Buchenholz verwendet, da es belastbar, langlebig und vergleichsweise formstabil ist. Die Liegefläche lässt sich bei vielen Modellen stufenlos oder in mehreren Positionen auf die Höhe der Elternmatratze einstellen.
Holzmodelle überzeugen vor allem durch ihre Stabilität und ihre wohnliche Optik. Sie passen gut zu klassischen Schlafzimmermöbeln und können bei sorgfältiger Behandlung für weitere Kinder aufbewahrt werden. Einige Hersteller bieten Ergänzungen wie Verschlussgitter, Rollen, Verlängerungsseiten oder Umbausätze an. Damit kann das Bett später beispielsweise als Stubenwagen, Sitzbank, Laufgitter oder eigenständiges Babybett verwendet werden.
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob eine passende Matratze bereits enthalten ist. Bei vielen Holzbetten wird sie separat angeboten. Außerdem können Sondermaße dazu führen, dass ausschließlich Spannbettlaken oder Nässeschutzeinlagen des jeweiligen Herstellers passen. Lackierte Oberflächen sollten speichelfest und für Kindermöbel geeignet sein. Sämtliche Kanten müssen sauber abgerundet sein, und es dürfen keine Splitter, scharfen Übergänge oder hervorstehenden Schrauben vorhanden sein.
Textile Beistellbetten mit Metallrahmen
Textile Modelle besitzen üblicherweise einen leichten Metallrahmen, der mit gepolsterten Stoffelementen und luftdurchlässigen Netzflächen verkleidet ist. Die offene Seite wird häufig mit einem Reißverschluss, Druckknöpfen oder einem Schiebemechanismus geöffnet und geschlossen. Viele Modelle lassen sich in mehreren Stufen in der Höhe verstellen.
Diese Ausführung ist besonders praktisch, wenn das Bett häufiger bewegt oder transportiert werden soll. Zahlreiche Modelle können kompakt zusammengeklappt und in einer mitgelieferten Tasche verstaut werden. Rollen oder gleitfähige Füße erleichtern das Verschieben innerhalb des Schlafzimmers. Ein Ablagekorb unter der Liegefläche bietet Platz für Windeln, Spucktücher, Schlafsäcke oder andere häufig benötigte Utensilien.
Bei einem textilen Beistellbett ist die Waschbarkeit der Bezüge besonders wichtig. Ideal sind abnehmbare Stoffteile, die gemäß Pflegeetikett in der Maschine gereinigt werden können. Fest vernähte Polsterungen lassen sich dagegen meistens nur feucht abwischen. Netzfenster verbessern die Luftzirkulation und ermöglichen den Eltern einen Blick auf das Baby, dürfen aber nicht durch zusätzliche Decken oder Kissen verdeckt werden.
Beistellbetten für Boxspringbetten
Boxspringbetten sind meist deutlich höher als klassische Bettrahmen. Ein gewöhnliches Beistellbett kann deshalb unter Umständen nicht hoch genug eingestellt oder nicht zuverlässig am Bett befestigt werden. Spezielle Boxspringmodelle besitzen eine größere maximale Anschlusshöhe und ein Befestigungssystem, das auch bei einem breiten oder gepolsterten Bettrahmen eingesetzt werden kann.
Entscheidend ist die gemessene Höhe vom Boden bis zur Oberkante der Elternmatratze. Herstellerangaben beziehen sich nicht immer auf denselben Messpunkt, weshalb die Anleitung oder eine Maßzeichnung genau betrachtet werden sollte. Auch der Abstand zwischen Bettkante und Matratzenkante spielt eine Rolle. Ein breiter, gepolsterter Rahmen kann dazu führen, dass zwischen der Babymatratze und der Elternmatratze ein Abstand verbleibt.
Spezielle Boxspring-Beistellbetten sind häufig etwas größer und teurer als Standardmodelle. Dafür bieten sie oftmals eine großzügigere Liegefläche und eine stabile Holzkonstruktion. Ein Modell sollte dennoch ausdrücklich für die vorhandene Betthöhe und Bettform geeignet sein.
Wandelbare Beistellbetten
Wandelbare Modelle können nach der Zeit als offenes Beistellbett weitergenutzt werden. Mit einem zusätzlichen Gitter wird daraus beispielsweise ein geschlossenes Babybett oder ein mobiler Stubenwagen. Andere Varianten lassen sich später zu einem Bodenbett, einer Kinderbank, einem kleinen Sofa oder einem Spielmöbel umbauen.
Eine solche Lösung kann sinnvoll sein, wenn Eltern Wert auf eine längere Nutzungsdauer legen. Allerdings muss bereits beim Kauf geprüft werden, welches Zubehör enthalten ist und welche Teile später zusätzlich erworben werden müssen. Ein preisgünstiges Grundmodell kann durch Matratze, Verschlussgitter, Rollen und Umbausatz deutlich teurer werden.
Bei jeder Umwandlung müssen die aktuellen Herstellerhinweise beachtet werden. Die offene Beistellfunktion kann beispielsweise nur während einer begrenzten Entwicklungsphase zulässig sein, während das Bett mit geschlossenem Gitter länger verwendet werden darf.
Mobile und faltbare Beistellbetten
Mobile Beistellbetten richten sich an Familien, die das Bett zwischen verschiedenen Räumen bewegen oder zu den Großeltern, in den Urlaub beziehungsweise auf andere Reisen mitnehmen möchten. Sie besitzen häufig Rollen, einklappbare Füße oder einen Faltmechanismus.
Ein geringes Gewicht erleichtert den Transport, darf jedoch nicht zulasten der Standfestigkeit gehen. Rollen müssen zuverlässig feststellbar sein. Nach jedem Aufklappen ist zu prüfen, ob sämtliche Gelenke vollständig eingerastet sind. Eine Transporttasche schützt den Bezug und verhindert, dass einzelne Bauteile verloren gehen.
Das Packmaß kann stark variieren. Familien mit einem kleinen Fahrzeug sollten daher nicht nur das Gewicht, sondern auch die Länge und Breite im zusammengeklappten Zustand berücksichtigen. Für Flugreisen kann ein kompaktes Reisebett unter Umständen praktischer sein, während ein Beistellbett am Urlaubsort den vertrauten Schlafplatz bietet.
Beistellbetten für Zwillinge
Für Zwillinge sind besonders breite Beistellbetten erhältlich. Sie besitzen entweder eine gemeinsame große Liegefläche oder zwei getrennte Matratzen mit einer luftdurchlässigen Trennwand. Solche Modelle benötigen deutlich mehr Stellfläche und müssen besonders stabil mit dem Elternbett verbunden werden.
Eine Trennwand kann verhindern, dass sich die Babys gegenseitig unmittelbar bedrängen, während sie sich weiterhin sehen und wahrnehmen können. Wichtig ist, dass das Modell ausdrücklich für zwei Kinder zugelassen ist. Ein gewöhnliches Einzelmodell darf nicht allein aufgrund seiner Breite mit zwei Babys belegt werden.
Auch bei einem Zwillingsbett gelten die Gewichtsgrenzen und Altersempfehlungen des Herstellers. Da sich zwei Kinder unterschiedlich schnell entwickeln können, muss die offene Nutzung möglicherweise beendet werden, sobald eines der Babys die zulässige Entwicklungsstufe erreicht.
Welche Alternativen gibt es zum Beistellbett?
Klassisches Babybett
Ein klassisches Babybett bietet eine größere Liegefläche und kann meistens wesentlich länger verwendet werden. Höhenverstellbare Lattenroste erleichtern in den ersten Monaten das Hineinlegen und Herausheben. Später wird die Liegefläche abgesenkt, sobald sich das Kind aufrichten kann.
Der Nachteil besteht darin, dass das Baby nicht direkt vom Elternbett aus erreichbar ist. Das Kinderbett kann zwar im Elternschlafzimmer stehen, besitzt aber eine geschlossene Seitenwand. Eltern müssen zum Füttern, Beruhigen oder Wickeln aufstehen. Dafür kann ein reguläres Gitterbett wirtschaftlicher sein, wenn keine zusätzliche Übergangslösung angeschafft werden soll.
Stubenwagen
Ein Stubenwagen besitzt eine kleine, geschützte Liegefläche und lässt sich dank Rollen oder eines leichten Gestells innerhalb der Wohnung bewegen. Er eignet sich besonders für den Tagschlaf im Wohnbereich. Viele Modelle besitzen ein dekoratives Design und eine gemütliche Umrandung.
Im Gegensatz zum Beistellbett bleibt der Stubenwagen rundum geschlossen. Für die Nacht kann er neben das Elternbett gestellt werden, bietet jedoch keinen direkten seitlichen Zugang. Auch die Nutzungsdauer ist aufgrund der kompakten Liegefläche häufig begrenzt.
Babywiege
Eine Babywiege kann durch eine schwingende Bewegung beruhigend wirken. Sie ist entweder mit Kufen, einem Pendelmechanismus oder einem federnden Gestell ausgestattet. Einige Babys entspannen sich durch die sanfte Bewegung schnell.
Die Liegefläche einer Wiege ist meistens klein, weshalb sie ebenfalls nur während der ersten Monate genutzt wird. Die Bewegung muss kontrolliert und der Mechanismus gegebenenfalls feststellbar sein. Eine Wiege ersetzt außerdem nicht automatisch ein direkt am Elternbett befestigtes Beistellbett.
Reisebett
Ein Reisebett ist für mobile Einsätze konzipiert und lässt sich kompakt zusammenklappen. Es eignet sich für Urlaube, Besuche oder als vorübergehender Schlafplatz. Manche Modelle bieten einen erhöhten Neugeboreneneinsatz.
Für die tägliche Verwendung unmittelbar neben dem Elternbett ist ein Reisebett jedoch häufig weniger komfortabel. Die Liegefläche liegt teilweise sehr tief, und ein seitlicher Zugang ist nicht immer vorhanden. Zusätzliche Matratzen dürfen nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich für das jeweilige Modell geeignet sind und keine problematischen Zwischenräume erzeugen.
Eigenständiges Mini-Babybett
Ein Mini-Babybett stellt einen Kompromiss zwischen Beistellbett und normalem Gitterbett dar. Es ist kompakter als ein Standard-Kinderbett, aber rundum geschlossen. Dadurch passt es auch in kleinere Schlafzimmer und kann neben dem Elternbett aufgestellt werden.
Der direkte Übergang fehlt, dafür besteht kein Risiko eines Spaltes zwischen Elternbett und Babybett. Eltern sollten jedoch auch hier auf eine feste Matratze, einen stabilen Rahmen und eine zur Entwicklung des Kindes passende Einstellung achten.
Beistellbetten Bestseller Platz 5 – 10
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Wichtige Kaufkriterien für ein Beistellbett
Kompatibilität mit dem Elternbett
Vor dem Kauf muss die Höhe vom Boden bis zur Oberkante der Elternmatratze gemessen werden. Zusätzlich ist zu prüfen, ob der Bettrahmen hervorsteht, ob Schubladen vorhanden sind und ob sich Befestigungsgurte unter oder um die Matratze führen lassen. Bei Boxspringbetten wird ein Modell mit entsprechend großem Höhenbereich benötigt.
Sichere Befestigung
Das Bett muss mit dem vom Hersteller vorgesehenen System fest am Elternbett befestigt werden. Ein loses Heranschieben reicht nicht aus. Nach der Montage darf sich das Bett bei leichtem Ziehen nicht vom Elternbett entfernen. Gurte, Haken und Schraubverbindungen sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Übergang zwischen den Matratzen
Die Liegefläche des Babys sollte entsprechend der Montageanleitung an die Höhe der Elternmatratze angepasst werden. Ein problematischer Spalt oder eine deutliche Stufe muss vermieden werden. Keinesfalls sollten Lücken improvisiert mit Handtüchern, Kissen, Decken oder Schaumstoffresten ausgefüllt werden.
Matratze
Die Matratze sollte eben, formstabil und exakt auf die Liegefläche abgestimmt sein. Zwischen Matratze und Rahmen dürfen keine größeren Zwischenräume entstehen. Eine sehr weiche Unterlage ist für ein Baby ungeeignet. Die Matratze sollte sich nicht stark eindrücken und über einen abnehmbaren, waschbaren Bezug verfügen.
Belüftung
Bei Holzmodellen sorgen Gitterstäbe für eine offene Konstruktion. Textile Modelle sollten ausreichend große Netzfenster besitzen. Die Belüftungsflächen dürfen nicht durch Nestchen, Kissen, Decken oder zusätzliche Polster verdeckt werden.
Höhenverstellung
Je mehr Einstellmöglichkeiten vorhanden sind, desto besser lässt sich das Bett an unterschiedliche Matratzenhöhen anpassen. Die Verstellung muss stabil einrasten und darf sich nicht unbeabsichtigt lösen. Eine Neigung der Liegefläche sollte ausschließlich entsprechend der Herstelleranleitung eingestellt werden.
Reinigung und Pflege
Abnehmbare und maschinenwaschbare Bezüge erleichtern die Reinigung nach ausgelaufener Milch, Speichel oder anderen Verschmutzungen. Bei Holzbetten sollte die Oberfläche mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden können. Aggressive Reinigungsmittel sind meistens unnötig und können Materialien oder Lackierungen angreifen.
Größe und Nutzungsdauer
Eine größere Liegefläche kann die Nutzungsdauer verlängern, benötigt jedoch mehr Platz im Schlafzimmer. Neben dem Bett sollte weiterhin ausreichend Raum vorhanden sein, um sicher aufzustehen und sich zu bewegen. Die Nutzung endet nicht allein dann, wenn das Baby die Liegefläche vollständig ausfüllt, sondern bereits bei Erreichen der vom Hersteller genannten Gewichts-, Alters- oder Entwicklungsgrenze.
Lieferumfang und Folgekosten
Vor einem Preisvergleich sollte geprüft werden, ob Matratze, Befestigungsgurte, Verschlussgitter, Transporttasche, Rollen und Spannbettlaken enthalten sind. Ein zunächst günstiges Bett kann durch notwendiges Zubehör teurer werden als ein vollständig ausgestattetes Modell.
Beliebte Beistellbetten im Überblick
Die folgende Tabelle nennt bekannte Modelle und typische Preisbereiche. Die tatsächlichen Preise können abhängig von Händler, Ausführung, Farbe, Lieferumfang und Angebotszeitpunkt deutlich abweichen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| babybay Original | babybay | etwa 170 bis 250 Euro | Klassisches Beistellbett aus Holz mit anpassbarer Liegehöhe und verschiedenen Erweiterungsmöglichkeiten. |
| babybay Maxi Comfort Plus | babybay | etwa 280 bis 380 Euro | Geräumiges Holzmodell mit integrierter Verschlussmöglichkeit und großzügiger Liegefläche. |
| babybay Boxspring Comfort Plus | babybay | etwa 300 bis 420 Euro | Für höhere Boxspringbetten entwickeltes Holzmodell mit großer Liegefläche und hohem Verstellbereich. |
| Chicco Next2Me Essential | Chicco | etwa 130 bis 190 Euro | Textiles Beistellbett mit mehreren Höhenstufen, Netzfenstern, Rollen und abnehmbarem Bezug. |
| Chicco Next2Me Magic Evo | Chicco | etwa 220 bis 300 Euro | Komfortmodell mit seitlicher Öffnung, verschiedenen Höhenpositionen und zusätzlicher Wippfunktion bei geschlossener Nutzung. |
| Chicco Next2Me Forever | Chicco | etwa 350 bis 450 Euro | Wandelbares Modell, das als Beistellbett, geschlossenes Kinderbett und später als Bodenbett verwendet werden kann. |
| Maxi-Cosi Iora | Maxi-Cosi | etwa 170 bis 240 Euro | Textiles Modell mit Schiebefunktion, Höhenverstellung und praktischem Aufbewahrungskorb. |
| Maxi-Cosi Iora Air | Maxi-Cosi | etwa 210 bis 290 Euro | Beistellbett mit großflächigen Netzbereichen, waschbarem Stoffbezug und guter Luftzirkulation. |
| roba safe asleep | roba | etwa 150 bis 250 Euro | Holz-Beistellbett, das je nach Ausführung mit Matratze, Nestchen oder Verschlussgitter angeboten wird. |
| Chicco Next2Me Twins | Chicco | etwa 350 bis 500 Euro | Breites Beistellbett für Zwillinge mit separaten Matratzen und luftdurchlässiger Trennwand. |
Beistellbett richtig aufbauen und befestigen
Der Aufbau sollte vollständig nach der mitgelieferten Anleitung erfolgen. Zunächst wird der Rahmen montiert und auf einer ebenen Fläche aufgestellt. Anschließend wird die Höhe der Babymatratze an die Oberkante der Elternmatratze angepasst. Erst danach wird das Bett mit den vorgesehenen Gurten, Haken oder Halterungen verbunden.
Nach der Befestigung sollte kontrolliert werden, ob sich das Bett seitlich verschieben oder vom Elternbett wegziehen lässt. Der Übergang zwischen den Liegeflächen muss sorgfältig geprüft werden. Bei einem Bett mit Rollen sind sämtliche Bremsen festzustellen. Schraubverbindungen sollten nach den ersten Nutzungstagen erneut kontrolliert werden, da sich Bauteile durch Bewegung geringfügig setzen können.
Das Seitenteil darf nur dann geöffnet bleiben, wenn das Bett korrekt am Elternbett befestigt ist und der Hersteller die offene Nutzung ausdrücklich vorsieht. Wird das Beistellbett frei im Raum aufgestellt, muss die offene Seite durch das passende Seitengitter oder den vorgesehenen Stoffverschluss vollständig geschlossen werden.
Der sichere Schlafplatz im Beistellbett
Die Liegefläche sollte übersichtlich und frei bleiben. Das Baby benötigt eine passende Matratze und einen geeigneten Schlafsack. Zusätzliche Kissen, dicke Decken, lose Felle, große Kuscheltiere, Lagerungskissen und dekorative Nestchen gehören nicht in den unmittelbaren Schlafbereich.
Das Bett sollte nicht direkt an einem Heizkörper, einer starken Wärmequelle oder in intensiver Sonneneinstrahlung stehen. Kabel, Schnüre, Vorhangkordeln und Gegenstände, die das Kind später greifen könnte, müssen außerhalb der Reichweite liegen. Auch Babyphone-Kabel dürfen nicht am Bett entlanggeführt werden.
Eltern sollten regelmäßig prüfen, ob die Matratze noch genau im Rahmen liegt, die Befestigung fest sitzt und keine Bauteile beschädigt sind. Sobald das Kind beginnt, sich hochzustemmen, selbstständig zu sitzen, sich am Rand hochzuziehen oder deutlich mobiler zu werden, müssen die Nutzungsvorgaben des Herstellers erneut geprüft werden.
Pflege und Reinigung
Spannbettlaken und Matratzenbezug sollten regelmäßig entsprechend den Pflegehinweisen gewaschen werden. Eine waschbare Nässeschutzeinlage kann die Matratze schützen, sollte jedoch atmungsaktiv sein und keine Falten bilden. Nach einer feuchten Reinigung muss die Matratze vollständig trocknen, bevor sie wieder verwendet wird.
Textile Seitenflächen lassen sich je nach Modell abnehmen und in der Maschine waschen oder lediglich mit einem feuchten Tuch reinigen. Reißverschlüsse sollten vor der Wäsche geschlossen und die zulässige Waschtemperatur beachtet werden. Holzrahmen werden am besten mit einem weichen, leicht feuchten Tuch abgewischt und anschließend trocken gerieben.
Bei einer Einlagerung müssen alle Bestandteile trocken und sauber sein. Schrauben, Gurte und kleinere Zubehörteile können beschriftet in einem verschlossenen Beutel aufbewahrt werden. Vor einer erneuten Nutzung sollte das komplette Bett auf Beschädigungen, fehlende Teile und die Aktualität der Montageanleitung geprüft werden.
Häufig gestellte Fragen zum Beistellbett
Wie lange kann ein Baby in einem Beistellbett schlafen?
Die mögliche Nutzungsdauer hängt vom jeweiligen Modell, der Größe der Liegefläche, dem zulässigen Höchstgewicht und dem Entwicklungsstand des Kindes ab. Viele klassische textile Beistellbetten sind ab der Geburt bis ungefähr zum sechsten Lebensmonat oder bis zu einem Gewicht von etwa neun Kilogramm vorgesehen. Größere Holzmodelle oder wandelbare Betten können teilweise länger genutzt werden.
Die Altersangabe allein ist jedoch nicht entscheidend. Sobald sich das Baby selbstständig aufsetzt, am Rand hochzieht, kniet oder versucht, aus dem Bett zu gelangen, kann die offene Beistellfunktion nicht mehr sicher sein. Maßgeblich bleiben immer die konkreten Hinweise in der Bedienungsanleitung.
Muss die Matratze des Beistellbettes genauso hoch sein wie die Elternmatratze?
Das Beistellbett muss entsprechend den Vorgaben des Herstellers an das Elternbett angepasst werden. Üblicherweise soll ein möglichst ebener und lückenloser Übergang entstehen. Eine deutliche Stufe oder ein offener Zwischenraum kann problematisch sein. Manche Hersteller erlauben bestimmte Einstellungen oder minimale Höhenunterschiede, andere verlangen eine exakt gleiche Höhe.
Die Anpassung darf nicht durch lose Decken, Handtücher, Kissen oder zusätzliche Matratzen improvisiert werden. Solche Hilfsmittel können verrutschen, Falten bilden oder unzulässige Zwischenräume erzeugen.
Kann ein normales Babybett als Beistellbett verwendet werden?
Ein gewöhnliches Gitterbett sollte nur dann als Beistellbett genutzt werden, wenn der Hersteller diese Verwendung ausdrücklich vorsieht und ein zugelassener Umbausatz vorhanden ist. Das eigenmächtige Entfernen einer Gitterseite kann die Stabilität des Bettes beeinträchtigen. Außerdem fehlt häufig ein geeignetes Befestigungssystem für das Elternbett.
Auch wenn ein normales Babybett optisch passend neben das Elternbett geschoben werden kann, ist es damit noch kein sicheres Beistellbett. Die Konstruktion, der Übergang und die Befestigung müssen für die offene Nutzung vorgesehen sein.
Welche Matratze eignet sich für ein Beistellbett?
Am sichersten ist eine vom Hersteller angebotene oder ausdrücklich freigegebene Matratze in exakt passender Größe. Sie sollte formstabil, eben und ausreichend fest sein. Zwischen Matratze und Bettrahmen dürfen keine großen Lücken entstehen. Eine zu kleine Matratze kann verrutschen, während eine zu große Matratze Wellen oder Aufwölbungen bildet.
Ein abnehmbarer und waschbarer Bezug erleichtert die Hygiene. Die Matratze sollte regelmäßig gelüftet und nach Verschmutzungen vollständig getrocknet werden. Eine zusätzliche Matratze darf nicht einfach auf die vorhandene Unterlage gelegt werden, wenn diese Kombination nicht ausdrücklich vorgesehen ist.
Ist ein Beistellbett für ein Boxspringbett geeignet?
Nicht jedes Modell kann an einem Boxspringbett verwendet werden. Boxspringbetten sind häufig höher und besitzen einen breiten, gepolsterten Unterbau. Deshalb wird ein Beistellbett mit großem Höhenbereich und einem passenden Befestigungssystem benötigt.
Vor dem Kauf müssen die Höhe bis zur Oberkante der Matratze, die Breite des seitlichen Rahmens und die Position möglicher Topper gemessen werden. Spezielle Boxspringmodelle sind auf diese Bedingungen ausgelegt, dennoch sollte die Maßzeichnung des Herstellers mit dem vorhandenen Bett verglichen werden.
Kann das Beistellbett frei im Raum stehen?
Viele Modelle können mit geschlossenem Seitenteil auch separat aufgestellt werden. Dafür muss ein vollständiges Verschlussgitter, eine hochgezogene Stoffseite oder ein anderer zugelassener Seitenschutz verwendet werden. Eine offene Bettseite darf nicht frei zugänglich bleiben.
Bei Rollen müssen die Bremsen festgestellt werden. Außerdem ist zu kontrollieren, ob das Bett in der freistehenden Konfiguration stabil ist und ob alle für diese Nutzung erforderlichen Bauteile montiert wurden.
Ist ein gebrauchtes Beistellbett empfehlenswert?
Ein gebrauchtes Modell kann eine preiswerte Möglichkeit darstellen, sofern es vollständig, unbeschädigt und nicht von einem Produktrückruf betroffen ist. Schrauben, Gurte, Halterungen und Seitengitter müssen vorhanden sein. Risse, verbogene Rahmenteile, beschädigte Reißverschlüsse oder ausgeleierte Befestigungen sind Ausschlusskriterien.
Die originale Bedienungsanleitung sollte verfügbar sein. Bei einer gebrauchten Matratze ist besonders kritisch zu prüfen, ob sie sauber, trocken, formstabil und frei von Beschädigungen ist. Häufig ist der Kauf einer neuen, exakt passenden Matratze sinnvoller.
Braucht ein Beistellbett ein Nestchen?
Ein Nestchen ist für die grundlegende Nutzung nicht erforderlich. Zusätzliche Polsterungen können die Luftzirkulation einschränken und den Schlafbereich unnötig verkleinern. Besonders bei textilen Modellen sollten vorhandene Netzfenster nicht verdeckt werden.
Eltern sollten sich an den Lieferumfang und die Sicherheitshinweise des Herstellers halten. Lose, nachträglich befestigte oder nicht zum Modell passende Polster gehören nicht in das Bett.
Kann die Liegefläche schräg eingestellt werden?
Einige Beistellbetten erlauben laut Hersteller eine begrenzte Höhenverstellung der beiden Bettseiten. Eine solche Einstellung darf ausschließlich innerhalb der vorgesehenen Positionen erfolgen. Eigenmächtige Unterlagen unter der Matratze, Keilkissen oder andere improvisierte Erhöhungen sind nicht empfehlenswert.
Bei gesundheitlichen Beschwerden des Babys sollte die Schlafposition mit einer Hebamme oder einer kinderärztlichen Fachperson besprochen werden. Das Beistellbett ersetzt keine medizinische Beratung und sollte nicht ohne klare Vorgabe als therapeutische Lagerungshilfe eingesetzt werden.
Was gehört zur Grundausstattung eines Beistellbettes?
Benötigt werden das vollständig montierte Bett, eine exakt passende Matratze, ein passendes Spannbettlaken und ein geeigneter Babyschlafsack. Je nach Modell kommen Befestigungsgurte, ein Verschlussgitter, Rollen oder eine Transporttasche hinzu.
Mehrere passende Spannbettlaken sind praktisch, damit bei Verschmutzungen schnell gewechselt werden kann. Zusätzliche Kissen, dicke Decken, große Kuscheltiere oder lose Polster sind dagegen keine notwendige Grundausstattung.
Beistellbett Test bei Stiftung Warentest & Co
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Beistellbett Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Beistellbetten wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Beistellbett Testsieger präsentieren können.
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Leider ist uns momentan kein Beistellbett Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Welches Beistellbett ist die richtige Wahl?
Ein Beistellbett kann die ersten Monate mit einem Baby deutlich erleichtern. Es hält das Kind in unmittelbarer Nähe, ermöglicht einen schnellen Zugriff während der Nacht und bietet ihm gleichzeitig eine eigene Liegefläche. Besonders beim Stillen, Beruhigen und Zurücklegen des Babys zeigt sich der praktische Nutzen dieser Bettform.
Die richtige Wahl hängt vor allem von der Konstruktion des Elternbettes, der verfügbaren Stellfläche und der gewünschten Nutzungsdauer ab. Ein stabiles Holzmodell eignet sich für Eltern, die Wert auf Langlebigkeit, eine wohnliche Optik und spätere Umbaumöglichkeiten legen. Ein textiles Modell ist meist leichter, flexibler und einfacher zu transportieren. Für ein hohes Boxspringbett sollte ein speziell dafür ausgelegtes Beistellbett gewählt werden. Familien mit Zwillingen benötigen ein ausdrücklich für zwei Kinder zugelassenes Modell.
Der Preis sollte nicht isoliert betrachtet werden. Ein vollständiges Angebot mit Matratze, Befestigungssystem, waschbarem Bezug und Verschlussmöglichkeit kann wirtschaftlicher sein als ein günstiges Grundmodell, für das mehrere Zubehörteile nachgekauft werden müssen. Ebenso wichtig sind passende Ersatzbezüge und Spannbettlaken.
Entscheidend bleibt die sichere Montage. Das Beistellbett muss fest mit dem Elternbett verbunden sein, darf nicht verrutschen und sollte entsprechend der Herstelleranleitung an die Höhe der Elternmatratze angepasst werden. Improvisierte Befestigungen oder selbst gebaute Spaltfüller sind keine geeignete Lösung. Auch die zulässige Nutzungsdauer und die Entwicklung des Kindes müssen fortlaufend berücksichtigt werden.
Wer vor dem Kauf sorgfältig misst, Lieferumfang und Folgekosten vergleicht und auf eine stabile, pflegeleichte sowie zum Elternbett passende Konstruktion achtet, erhält mit einem Beistellbett einen praktischen Schlafplatz für die erste gemeinsame Zeit. Das teuerste Modell ist dabei nicht automatisch das beste. Die sinnvollste Wahl ist das Bett, das korrekt befestigt werden kann, zum vorhandenen Raum passt, eine geeignete Matratze besitzt und im Alltag unkompliziert zu bedienen und zu reinigen ist.
Zuletzt Aktualisiert am 14.07.2026
Letzte Aktualisierung am 19.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
