Elektroheizung Test & Ratgeber » 4 x Elektroheizung Testsieger in 2026

Elektroheizung Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Elektroheizungen erleben in den letzten Jahren eine Renaissance. Während sie lange Zeit als teure Notlösung galten, finden sie dank moderner Technologien und steigender Nachfrage nach flexiblen Heizlösungen wieder mehr Aufmerksamkeit. Ob als mobile Zusatzheizung, als Wandheizung, als Infrarotpanel oder als fest installierte Direktheizung – Elektroheizungen sind vielseitig einsetzbar. Sie benötigen keinen Kamin, keinen Brennstofflagerraum und können nahezu überall betrieben werden, wo ein Stromanschluss vorhanden ist. In Zeiten, in denen erneuerbare Energien ausgebaut werden und Photovoltaikanlagen auf vielen Dächern stehen, gewinnen sie zusätzlich an Attraktivität. Dennoch gibt es Kritikpunkte: Hohe Betriebskosten bei konventionellem Strom, Abhängigkeit von der Strompreisentwicklung und eine insgesamt schlechtere Ökobilanz im Vergleich zu erneuerbaren Heizsystemen. In diesem XXL-Ratgeber mit über 2600 Wörtern erklären wir alles rund um Elektroheizungen: Technik, Vor- und Nachteile, Kosten, Einsatzgebiete, verschiedene Arten, Alternativen und Tipps für den Kauf.

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  • INSTALLATION: Steckerfertig; Anschlussleitung mit Winkel-Stecker; Kabellänge 1,5 m; Achtung:...

Was ist eine Elektroheizung?

Unter Elektroheizung versteht man ein Heizsystem, das elektrische Energie direkt in Wärme umwandelt. Während Zentralheizungen Wärme über Gas- oder Ölverbrennung erzeugen und über Rohrleitungen im Haus verteilen, arbeiten Elektroheizungen dezentral: Jedes Gerät erzeugt seine eigene Wärme dort, wo es benötigt wird. Dadurch sind sie extrem flexibel und unkompliziert einsetzbar. Ein Stromanschluss genügt – weder Brennstofflager noch Schornstein sind erforderlich.

Typische Beispiele sind Radiatoren, Konvektoren, Heizlüfter, Infrarot-Paneele oder Nachtspeicherheizungen. Elektroheizungen können sowohl als Hauptheizung in einem Gebäude installiert werden als auch als Ergänzung zu einem bestehenden Heizsystem dienen. Besonders attraktiv sind sie in Kombination mit Photovoltaikanlagen, da der selbst erzeugte Strom direkt zum Heizen genutzt werden kann.

Vorteile einer Elektroheizung

  • Sehr einfache Installation, kein Schornstein oder Gasanschluss notwendig
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Flexibel einsetzbar, mobil oder fest installiert
  • Kein Brennstofflager erforderlich
  • Wartungsarm, da keine Verbrennung stattfindet
  • Besonders effizient in Kombination mit Ökostrom oder eigener PV-Anlage

Nachteile einer Elektroheizung

  • Hohe Betriebskosten bei Nutzung von normalem Netzstrom
  • Abhängigkeit von der Strompreisentwicklung
  • Nicht ideal für große Gebäude oder schlecht gedämmte Häuser
  • Umweltbilanz hängt stark von der Stromquelle ab
  • Teilweise ungleichmäßige Wärmeverteilung (bei Heizlüftern oder Konvektoren)

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Arten von Elektroheizungen

Elektro-Konvektoren

Konvektoren erwärmen die Luft im Raum durch elektrische Heizelemente. Die warme Luft steigt nach oben, während kältere Luft von unten nachströmt. Dadurch entsteht eine Luftzirkulation, die den gesamten Raum aufheizt. Vorteil: schnelle Erwärmung. Nachteil: Sobald das Gerät ausgeschaltet wird, kühlt die Luft schnell wieder ab.

Elektro-Radiatoren

Radiatoren arbeiten ähnlich wie klassische Wasserheizkörper, nur dass sie elektrisch betrieben werden. Sie haben mit Öl gefüllte Lamellen, die durch ein elektrisches Heizelement erwärmt werden. Sie speichern die Wärme länger und geben sie gleichmäßig ab. Sie sind mobil, leise und besonders für den Dauerbetrieb geeignet.

Infrarot-Heizungen

Infrarot-Paneele erzeugen Strahlungswärme, die nicht primär die Luft, sondern direkt Menschen, Möbel und Wände erwärmt. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Wärmegefühl, ähnlich der Sonne. Sie gelten als besonders effizient und gesundheitsfreundlich, da sie keine Staubaufwirbelung verursachen. Zudem können sie platzsparend an Wänden oder Decken installiert werden.

Heizlüfter

Heizlüfter sind kompakte Elektroheizungen, die mit einem Ventilator arbeiten. Sie sind extrem flexibel und erzeugen sofort Wärme. Ideal für Badezimmer oder kleine Räume, nicht aber für den Dauerbetrieb geeignet, da sie viel Strom verbrauchen und laut sein können.

Nachtspeicherheizungen

Nachtspeicherheizungen speichern Wärme über elektrische Heizelemente in speziellen Steinen und geben diese über den Tag verteilt ab. Sie wurden ursprünglich entwickelt, um günstigen Nachtstrom zu nutzen. Heute gelten sie als veraltet, da sie ineffizient und teuer sind. In Bestandsbauten sind sie jedoch noch weit verbreitet.

Elektro-Fußbodenheizung

Bei einer elektrischen Fußbodenheizung werden Heizkabel oder -matten unter dem Bodenbelag verlegt. Sie erzeugen gleichmäßige Strahlungswärme und sorgen für warme Füße. Diese Systeme sind besonders beliebt in Badezimmern oder Wintergärten, eignen sich aber auch für ganze Häuser, wenn ausreichend günstiger Strom zur Verfügung steht.

Elektro-Heizplatten

Heizplatten sind flache Paneele, die Wärme gleichmäßig an die Umgebung abgeben. Sie sind platzsparend, optisch unauffällig und können sogar als Design-Elemente genutzt werden. Oft werden sie mit Glas- oder Steinoberflächen angeboten, die zur Raumgestaltung beitragen.


Alternativen zur Elektroheizung

Elektroheizungen sind praktisch, aber nicht immer die beste Wahl. Alternativen sind:

  • Wärmepumpen: Deutlich effizienter, da sie Umweltwärme nutzen, allerdings teurer in der Anschaffung.
  • Gasheizungen: Lange Standard, jedoch durch Klimaschutzgesetze zunehmend eingeschränkt.
  • Pelletheizungen: Umweltfreundlich, da sie nachwachsende Rohstoffe nutzen, erfordern aber viel Platz für Lagerung.
  • Ölheizungen: Veraltet und nicht mehr zukunftsfähig, in vielen Fällen bald verboten.
  • Hybridlösungen: Kombination von Elektroheizung mit Photovoltaik oder Solarthermie, um Stromkosten zu senken.

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Die besten Elektroheizungen im Überblick

ModellHerstellerPreis (ca.)Beschreibung
AEG WKL 150AEGca. 250 €Elektro-Konvektor mit Wandmontage, ideal für Nebenräume.
Rowenta SO9420Rowentaca. 100 €Leiser Heizlüfter mit Thermostat und Oszillation, mobil einsetzbar.
Duronic HV102Duronicca. 150 €Keramik-Heizlüfter, energiesparend und kompakt, mit Timer.
Heidenfeld Infrarot-PanelHeidenfeldca. 200 €Flaches Infrarot-Heizpaneel, für Wand- oder Deckenmontage.
Trotec TRH 27 ETrotecca. 120 €Öl-Radiator mit 11 Rippen, ideal für Dauerbetrieb in Wohnräumen.

FAQ – Häufige Fragen zur Elektroheizung

Wie hoch sind die Betriebskosten einer Elektroheizung?

Die Kosten hängen vom Stromverbrauch ab. Ein Gerät mit 2000 Watt verbraucht pro Stunde 2 kWh. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh kostet eine Stunde Betrieb rund 60 Cent. Für kurze Einsätze ist das akzeptabel, für den Dauerbetrieb in großen Räumen jedoch teuer.

Kann eine Elektroheizung als Hauptheizung genutzt werden?

Grundsätzlich ja, besonders in gut gedämmten Gebäuden oder in Kombination mit Photovoltaikanlagen. In Altbauten mit hohem Wärmebedarf ist es jedoch wirtschaftlich oft nicht sinnvoll. Dort sind effizientere Systeme wie Wärmepumpen besser geeignet.

Welche Elektroheizung ist am effizientesten?

Infrarot-Heizungen gelten als besonders effizient, da sie Strahlungswärme abgeben und nicht primär die Luft erwärmen. Radiatoren sind ebenfalls gut für den Dauerbetrieb geeignet. Heizlüfter sind dagegen nur für kurzfristige Nutzung empfehlenswert.

Sind Elektroheizungen umweltfreundlich?

Die Umweltfreundlichkeit hängt stark von der Stromquelle ab. Wird Ökostrom oder selbst erzeugter Solarstrom genutzt, können Elektroheizungen klimafreundlich betrieben werden. Mit konventionellem Strommix sind sie jedoch deutlich CO₂-intensiver.

Wie lange halten Elektroheizungen?

Da sie kaum bewegliche Teile haben, sind Elektroheizungen sehr langlebig. Radiatoren und Infrarot-Paneele können 15 bis 20 Jahre und länger genutzt werden. Heizlüfter haben meist eine kürzere Lebensdauer von 5 bis 10 Jahren.

Können Elektroheizungen Schimmel verhindern?

Ja, da sie Räume schnell aufheizen und trocken halten können. Besonders Infrarot-Heizungen, die Wände erwärmen, wirken vorbeugend gegen Schimmelbildung. Allerdings sollte die Heizung regelmäßig und ausreichend genutzt werden.


Elektroheizung Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestElektroheizung Test bei test.de
Öko-TestElektroheizung Test bei Öko-Test
Konsument.atElektroheizung bei konsument.at
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Elektroheizung Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Elektroheizungen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Elektroheizung Testsieger präsentieren können.


Elektroheizung Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Elektroheizung Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Elektroheizung bewusst einsetzen

Elektroheizungen sind vielseitige und unkomplizierte Heizgeräte, die für viele Einsatzzwecke geeignet sind. Sie bieten sofortige Wärme, sind mobil oder fest installierbar und besonders dort sinnvoll, wo kein Gasanschluss oder keine Zentralheizung vorhanden ist. Für den Dauerbetrieb in großen, schlecht gedämmten Häusern sind sie jedoch ungeeignet, da die Stromkosten hoch ausfallen. Wer eine Elektroheizung in Kombination mit Ökostrom oder einer Photovoltaikanlage betreibt, kann jedoch umweltfreundlich und wirtschaftlich heizen. Ob als Hauptheizung in kleinen, modernen Gebäuden oder als Zusatzheizung – mit der richtigen Auswahl und dem gezielten Einsatz kann die Elektroheizung eine sinnvolle Lösung darstellen.

Zuletzt Aktualisiert am 04.01.2026 von Kai

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