Eine externe Soundkarte ist für viele Nutzer eine praktische Möglichkeit, die Klangqualität eines Computers, Notebooks, einer Spielekonsole oder eines mobilen Arbeitsplatzes deutlich aufzuwerten, zusätzliche Audioanschlüsse bereitzustellen und gleichzeitig typische Probleme wie Rauschen, zu geringe Kopfhörerlautstärke, fehlende Mikrofoneingänge oder eine unzureichende interne Audiolösung zu umgehen, wobei die Auswahl des passenden Modells stark davon abhängt, ob die Soundkarte hauptsächlich für Musik, Gaming, Sprachaufnahmen, Streaming, Videokonferenzen, Kopfhörer, Lautsprecher oder professionelle Studioanwendungen genutzt werden soll.
In vielen modernen Computern und besonders in flachen Notebooks sind nur noch einfache Audiochips verbaut. Diese erfüllen grundlegende Aufgaben, bieten jedoch häufig nur einen kombinierten Kopfhörer- und Mikrofonanschluss. Wer hochwertige Kopfhörer, aktive Lautsprecher, ein XLR-Mikrofon, ein Headset oder mehrere Audiogeräte gleichzeitig anschließen möchte, stößt mit der integrierten Soundlösung schnell an Grenzen.
Externe Soundkarten werden meist über USB, USB-C oder in einigen Fällen über Thunderbolt angeschlossen. Sie übernehmen die digitale Verarbeitung und Umwandlung von Audiosignalen außerhalb des Computers. Je nach Bauart reichen die Geräte von sehr kleinen USB-Adaptern für wenige Euro bis hin zu umfangreichen Audio-Interfaces mit mehreren Mikrofonvorverstärkern, symmetrischen Ausgängen, MIDI-Anschlüssen und professionellen Aufnahmefunktionen.
Dieser Ratgeber erklärt ausführlich, was eine externe Soundkarte ist, welche Vorteile sie bietet, welche Bauarten erhältlich sind, welche Anschlüsse wichtig sind und worauf beim Kauf besonders geachtet werden sollte. Zusätzlich werden beliebte Produktgruppen, geeignete Alternativen, typische Einsatzbereiche und häufig gestellte Fragen behandelt.
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Was ist eine externe Soundkarte?
Eine externe Soundkarte ist ein Audiogerät, das außerhalb des Computers oder Notebooks betrieben und über eine digitale Schnittstelle angeschlossen wird. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, digitale Audiodaten in analoge Signale umzuwandeln und analoge Eingangssignale für den Computer zu digitalisieren. Dieser Vorgang wird als Digital-Analog-Wandlung beziehungsweise Analog-Digital-Wandlung bezeichnet.
Beim Abspielen von Musik, Videos oder Spielen verarbeitet der Computer digitale Audiodaten. Damit Kopfhörer oder Lautsprecher diese Daten wiedergeben können, müssen sie in ein analoges elektrisches Signal umgewandelt werden. Dafür ist ein Digital-Analog-Wandler zuständig, der häufig mit der Abkürzung DAC bezeichnet wird. Bei Mikrofonaufnahmen läuft der Vorgang in umgekehrter Richtung. Das analoge Mikrofonsignal wird durch einen Analog-Digital-Wandler in digitale Daten umgerechnet.
Eine externe Soundkarte kann gegenüber einem integrierten Audiochip mehrere Vorteile bieten. Sie ist räumlich von den elektrischen Störquellen im Computer entfernt und kann daher weniger anfällig für Brummen, Rauschen oder andere Störgeräusche sein. Hochwertige Modelle verfügen außerdem über bessere Wandler, leistungsfähigere Kopfhörerverstärker und sauberere Mikrofonvorverstärker.
Der Begriff externe Soundkarte wird für sehr unterschiedliche Produkte verwendet. Ein einfacher USB-Adapter mit Kopfhörer- und Mikrofonbuchse zählt ebenso dazu wie ein professionelles USB-Audio-Interface mit XLR-Eingängen, Instrumentenanschlüssen und symmetrischen Studioausgängen. Auch kompakte Gaming-DACs und spezielle Kopfhörerverstärker werden häufig als externe Soundkarte bezeichnet.
Die meisten Modelle werden über USB mit dem Computer verbunden. Kleine Geräte beziehen ihre Stromversorgung direkt über den USB-Anschluss. Größere Audio-Interfaces besitzen teilweise ein eigenes Netzteil oder können sowohl über USB als auch extern mit Strom versorgt werden. Für Smartphones und Tablets werden häufig USB-C-Modelle oder passende Adapter benötigt.
Eine externe Soundkarte kann nicht nur die Klangqualität verbessern, sondern auch fehlende Anschlüsse ergänzen. Viele aktuelle Notebooks besitzen keinen getrennten Mikrofoneingang mehr. Manche Geräte verzichten vollständig auf eine klassische 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse. Eine externe Soundkarte stellt diese Anschlüsse wieder bereit und ermöglicht dadurch die Nutzung vorhandener Kopfhörer, Headsets und Mikrofone.
Welche Vorteile bietet eine externe Soundkarte?
Ein wesentlicher Vorteil besteht in der möglichen Verbesserung der Wiedergabequalität. Besonders bei hochwertigen Kopfhörern, aktiven Lautsprechern oder empfindlichen In-Ear-Kopfhörern kann ein besserer Digital-Analog-Wandler für einen klareren, rauschärmeren und präziseren Klang sorgen.
Viele interne Soundchips liefern nur eine begrenzte Ausgangsleistung. Kopfhörer mit höherer Impedanz oder geringer Empfindlichkeit können dadurch zu leise klingen. Eine externe Soundkarte mit integriertem Kopfhörerverstärker stellt häufig mehr Leistung bereit und kann anspruchsvollere Kopfhörer zuverlässiger antreiben.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Anschlussvielfalt. Je nach Modell stehen separate Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen, Line-Eingänge, Line-Ausgänge, XLR-Anschlüsse, Instrumenteneingänge, optische Digitalanschlüsse oder MIDI-Schnittstellen zur Verfügung.
Für Sprachaufnahmen, Streaming und Musikproduktion sind externe Soundkarten besonders interessant, weil viele Modelle eine direkte Kontrolle des Eingangssignals ermöglichen. Beim sogenannten Direct Monitoring wird das Mikrofonsignal direkt auf den Kopfhörer ausgegeben, ohne zuerst durch den Computer verarbeitet zu werden. Dadurch entsteht nahezu keine wahrnehmbare Verzögerung.
Eine externe Soundkarte lässt sich außerdem flexibel an mehreren Geräten verwenden. Sie kann beispielsweise am Desktop-PC, Notebook oder an einer kompatiblen Spielekonsole betrieben werden. Das ist besonders praktisch, wenn hochwertige Kopfhörer oder Lautsprecher an unterschiedlichen Arbeitsplätzen genutzt werden sollen.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick
- Mögliche Verbesserung der Klangqualität
- Reduzierung von Rauschen und elektrischen Störgeräuschen
- Höhere Ausgangsleistung für anspruchsvolle Kopfhörer
- Zusätzliche Audioanschlüsse für Mikrofone, Headsets und Lautsprecher
- Flexible Nutzung an verschiedenen Computern und Mobilgeräten
- Teilweise direkte Lautstärkeregler und leicht erreichbare Bedienelemente
- Geeignet für Gaming, Streaming, Musik und Videokonferenzen
- Bei Audio-Interfaces häufig Unterstützung für XLR-Mikrofone
- Direct Monitoring für verzögerungsfreie Kontrolle bei Aufnahmen
- Einfache Nachrüstung bei Geräten ohne geeigneten Audioanschluss
Welche Nachteile gibt es?
Eine externe Soundkarte benötigt zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch oder belegt einen USB-Anschluss. Besonders bei kleinen Notebooks mit wenigen Anschlüssen kann dadurch ein zusätzlicher USB-Hub erforderlich werden.
Günstige USB-Soundkarten bieten nicht automatisch eine bessere Klangqualität als ein guter integrierter Audiochip. Manche sehr preiswerten Adapter dienen lediglich als Ersatz für eine defekte oder fehlende Klinkenbuchse. Die Qualität der Wandler, Mikrofoneingänge und Gehäuse kann entsprechend einfach ausfallen.
Bei bestimmten Modellen müssen Treiber oder Zusatzprogramme installiert werden. Nach einem Betriebssystem-Update kann es vorkommen, dass ältere Geräte nicht mehr vollständig unterstützt werden. Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, ob aktuelle Treiber für das verwendete Betriebssystem verfügbar sind.
Professionelle Audio-Interfaces können komplizierter zu bedienen sein als einfache Soundkarten. Begriffe wie Gain, Phantomspannung, Monitoring, Samplerate oder Puffergröße müssen zunächst verstanden werden. Für eine einfache Musikwiedergabe ist ein umfangreiches Studio-Interface daher nicht immer notwendig.
Auch die Kompatibilität mit Spielekonsolen ist nicht selbstverständlich. Eine Soundkarte, die unter Windows und macOS funktioniert, muss nicht automatisch von einer PlayStation, Xbox oder Nintendo-Konsole erkannt werden. Die Konsolenunterstützung sollte ausdrücklich angegeben sein.
Mögliche Nachteile im Überblick
- Belegt einen USB-Anschluss
- Zusätzliche Kabel und Geräte auf dem Schreibtisch
- Günstige Modelle bieten nicht immer einen hörbaren Klangvorteil
- Teilweise Treiber oder Software erforderlich
- Mögliche Kompatibilitätsprobleme mit Konsolen und Mobilgeräten
- Professionelle Modelle können erklärungsbedürftig sein
- Hochwertige Geräte sind teilweise deutlich teurer
- Zusätzliche Latenz bei ungeeigneten Einstellungen möglich
Externe Soundkarte Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von externen Soundkarten gibt es?
Einfache USB-Soundkarten
Einfache USB-Soundkarten sind kompakte Adapter, die direkt an einen USB-Anschluss gesteckt oder über ein kurzes Kabel verbunden werden. Meist besitzen sie eine 3,5-Millimeter-Buchse für Kopfhörer und eine weitere Buchse für ein Mikrofon. Einige Modelle verwenden stattdessen einen kombinierten Headset-Anschluss.
Diese Variante eignet sich hauptsächlich als unkomplizierter Ersatz für eine fehlende oder defekte Audiobuchse. Sie ist außerdem praktisch, wenn ein Notebook nur einen kombinierten Headset-Anschluss besitzt, aber ein Kopfhörer und ein Mikrofon mit getrennten Steckern verwendet werden sollen.
Die Klangqualität einfacher USB-Adapter reicht für Videokonferenzen, Sprachchats, Onlineunterricht und gelegentliches Musikhören häufig aus. Für hochwertige Kopfhörer, Studioaufnahmen oder besonders empfindliche Mikrofone sind viele dieser Modelle jedoch nur eingeschränkt geeignet.
Vor dem Kauf sollte auf die Art der Buchsen geachtet werden. Ein Anschluss mit vier Kontakten ist für kombinierte Headsets gedacht. Separate Kopfhörer- und Mikrofonstecker benötigen dagegen zwei getrennte Buchsen. Auch die unterstützte Steckerbelegung kann bei Smartphone-Headsets eine Rolle spielen.
Externe Gaming-Soundkarten
Gaming-Soundkarten sind speziell auf die Nutzung mit Headsets, Kopfhörern und Spielecomputern abgestimmt. Sie bieten häufig virtuelle Surround-Funktionen, verschiedene Klangprofile, einen Mikrofoneingang und gut erreichbare Bedienelemente.
Virtueller Surround-Sound versucht, über zwei Kopfhörertreiber einen räumlicheren Klangeindruck zu erzeugen. Das kann bei manchen Spielen die Orientierung erleichtern. Die Wirkung hängt jedoch stark vom Spiel, vom Kopfhörer und vom persönlichen Hörgefühl ab. Einige Nutzer bevorzugen weiterhin eine unverfälschte Stereo-Wiedergabe.
Viele Gaming-Modelle verfügen über einen großen Lautstärkeregler, eine Mikrofon-Stummschaltung und Tasten zum Wechseln von Klangprofilen. Höherwertige Varianten ermöglichen eine getrennte Regelung von Spiel- und Sprachchat-Lautstärke.
Einige Gaming-Soundkarten arbeiten nur unter Windows vollständig mit ihrer Zusatzsoftware. Grundlegende Audiofunktionen können unter macOS oder an einer Konsole dennoch verfügbar sein, während bestimmte Effekte, Equalizer und Mikrofonfunktionen fehlen.
USB-DACs mit Kopfhörerverstärker
Ein USB-DAC mit Kopfhörerverstärker richtet sich vor allem an Nutzer, die hochwertige kabelgebundene Kopfhörer verwenden und Wert auf eine saubere Musikwiedergabe legen. Der Schwerpunkt liegt weniger auf Mikrofonanschlüssen und mehr auf einem guten Digital-Analog-Wandler sowie einer leistungsfähigen Kopfhörerausgangsstufe.
Solche Geräte sind in sehr unterschiedlichen Größen erhältlich. Kleine USB-Dongles eignen sich für Notebooks, Tablets und Smartphones. Größere Desktop-DACs bieten zusätzliche Eingänge, mehrere Ausgänge und teilweise umschaltbare Verstärkungsstufen.
Bei der Auswahl muss berücksichtigt werden, welche Leistung der verwendete Kopfhörer benötigt. Die Impedanz allein ist dabei nicht ausreichend. Auch der Wirkungsgrad beziehungsweise die Empfindlichkeit des Kopfhörers beeinflusst die erforderliche Ausgangsleistung.
Empfindliche In-Ear-Kopfhörer benötigen einen besonders rauscharmen Ausgang. Leistungsintensive Over-Ear-Kopfhörer profitieren dagegen von einem kräftigen Verstärker. Ein leistungsstarker Ausgang ist jedoch nicht automatisch besser, wenn die Lautstärkeregelung bei empfindlichen Kopfhörern nur schwer fein eingestellt werden kann.
USB-Audio-Interfaces
Ein USB-Audio-Interface ist eine umfangreichere Form der externen Soundkarte. Es wird hauptsächlich für Sprachaufnahmen, Podcasts, Streaming, Gesang, Instrumente und Musikproduktion eingesetzt. Typische Merkmale sind XLR-Eingänge, Mikrofonvorverstärker, Instrumenteneingänge und symmetrische Ausgänge.
XLR-Mikrofone benötigen im Gegensatz zu USB-Mikrofonen ein separates Audio-Interface oder Mischpult. Das Interface verstärkt das schwache Mikrofonsignal und wandelt es in digitale Daten um. Die Qualität des Mikrofonvorverstärkers beeinflusst dabei Rauschverhalten, Dynamik und Aufnahmequalität.
Viele Kondensatormikrofone benötigen eine sogenannte 48-Volt-Phantomspeisung. Diese wird bei geeigneten Interfaces über das XLR-Kabel bereitgestellt. Dynamische Mikrofone benötigen in der Regel keine Phantomspannung, können aber je nach Modell eine relativ hohe Vorverstärkung verlangen.
Audio-Interfaces verfügen häufig über Direct Monitoring. Dadurch kann das Eingangssignal ohne störende Verzögerung über Kopfhörer kontrolliert werden. Bei Gesangs- und Instrumentenaufnahmen ist diese Funktion besonders wichtig.
Die Ausgänge eines Audio-Interfaces sind häufig symmetrisch ausgeführt. Symmetrische Verbindungen reduzieren die Anfälligkeit für Brummen und Störgeräusche, insbesondere bei längeren Kabelwegen zu aktiven Studiomonitoren.
Mehrkanal-Soundkarten
Mehrkanal-Soundkarten stellen mehrere analoge Ausgänge für Surround-Lautsprechersysteme bereit. Sie eignen sich beispielsweise für 5.1- oder 7.1-Anlagen, sofern der Computer und die verwendete Software eine entsprechende Mehrkanalausgabe unterstützen.
Bei modernen Heimkinoanlagen wird Mehrkanalton häufig direkt über HDMI an einen AV-Receiver übertragen. Eine analoge Mehrkanal-Soundkarte ist daher vor allem dann interessant, wenn aktive Lautsprecher oder ein älteres Soundsystem ohne HDMI-Eingang verwendet werden.
Vor dem Kauf muss geprüft werden, ob tatsächlich separate Ausgänge für Front-, Center-, Subwoofer- und Surround-Kanäle vorhanden sind. Manche kompakte Soundkarten werben mit Surround-Sound, erzeugen aber lediglich virtuellen Raumklang über einen Stereo-Kopfhörerausgang.
Soundkarten mit optischem Anschluss
Ein optischer Digitalanschluss wird häufig als S/PDIF oder Toslink bezeichnet. Er überträgt Audiodaten digital und ist elektrisch vom angeschlossenen Gerät getrennt. Dadurch können Brummschleifen vermieden werden.
Über eine optische Verbindung kann ein Stereo-Signal oder je nach Format komprimierter Mehrkanalton übertragen werden. Hochauflösende Mehrkanalformate sind über Toslink jedoch nur eingeschränkt möglich. Für moderne Heimkinoformate ist HDMI in der Regel leistungsfähiger.
Eine externe Soundkarte mit optischem Eingang kann beispielsweise genutzt werden, um das digitale Audiosignal eines Fernsehers oder einer Spielekonsole zu verarbeiten. Ein optischer Ausgang ermöglicht die Verbindung zu einem AV-Receiver, einem DAC oder bestimmten Aktivlautsprechern.
Externe Soundkarten für Smartphones und Tablets
Viele aktuelle Smartphones besitzen keine klassische Kopfhörerbuchse mehr. Ein kompakter USB-C-DAC kann kabelgebundene Kopfhörer wieder nutzbar machen und je nach Modell eine bessere Ausgangsleistung als ein einfacher passiver Adapter bieten.
Nicht jeder USB-C-Adapter enthält einen eigenen Digital-Analog-Wandler. Manche Geräte erwarten, dass das Smartphone ein analoges Signal über USB-C ausgibt. Diese Betriebsart wird jedoch nicht von allen Smartphones unterstützt. Ein aktiver Adapter mit integriertem DAC ist daher meist universeller.
Für Aufnahmen mit einem Smartphone oder Tablet können mobile Audio-Interfaces eingesetzt werden. Dabei muss auf den Stromverbrauch geachtet werden. Größere Interfaces benötigen möglicherweise einen aktiven USB-Hub oder eine separate Stromversorgung.
Thunderbolt-Audio-Interfaces
Thunderbolt-Audio-Interfaces sind hauptsächlich im professionellen Bereich verbreitet. Sie bieten eine hohe Datenübertragungsrate und können bei geeigneter Hardware mit sehr niedrigen Latenzen arbeiten.
Für einfache Sprachaufnahmen oder Musikwiedergabe ist Thunderbolt normalerweise nicht erforderlich. Die Vorteile zeigen sich vor allem bei umfangreichen Studioprojekten mit vielen Ein- und Ausgangskanälen, virtuellen Instrumenten und anspruchsvoller Echtzeitverarbeitung.
Vor dem Kauf muss genau geprüft werden, welche Thunderbolt-Version und welcher Steckertyp erforderlich sind. Ein USB-C-Stecker bedeutet nicht automatisch, dass das Gerät auch Thunderbolt unterstützt.
Welche Alternativen gibt es zu einer externen Soundkarte?
Interne Soundkarte
Eine interne Soundkarte wird direkt in einen freien Steckplatz des Desktop-PCs eingebaut. Sie benötigt keinen zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch und bietet häufig mehrere analoge sowie digitale Anschlüsse.
Interne Modelle eignen sich hauptsächlich für Desktop-PCs. Bei Notebooks, Mini-PCs und vielen kompakten Fertigcomputern ist ein Einbau nicht möglich. Außerdem befindet sich die Karte innerhalb des Computers und kann dadurch stärker von elektrischen Störungen beeinflusst werden.
USB-Headset
Ein USB-Headset enthält bereits eine eigene kleine Soundkarte. Es wird direkt per USB angeschlossen und benötigt keine separate Audiolösung. Diese Variante ist besonders einfach für Videokonferenzen, Voicechat und Gaming.
Der Nachteil besteht darin, dass der integrierte Wandler fest mit dem Headset verbunden ist. Ein späterer Wechsel auf bessere Kopfhörer oder ein separates Mikrofon ist weniger flexibel als bei einer eigenständigen Soundkarte.
USB-Mikrofon
Ein USB-Mikrofon besitzt einen eingebauten Vorverstärker und Analog-Digital-Wandler. Es kann ohne separates Audio-Interface direkt mit dem Computer verbunden werden.
Für Podcasts, Videokonferenzen und einfache Sprachaufnahmen ist ein USB-Mikrofon häufig ausreichend. Wer später mehrere Mikrofone, Instrumente oder professionelle Studiotechnik anschließen möchte, ist mit einem XLR-Mikrofon und Audio-Interface flexibler.
AV-Receiver
Ein AV-Receiver kann Audiosignale über HDMI, optische oder koaxiale Verbindungen empfangen. Für ein Heimkino oder eine Mehrkanal-Lautsprecheranlage ist er häufig die sinnvollere Lösung als eine externe Mehrkanal-Soundkarte.
Der Computer überträgt Bild und Ton digital per HDMI. Der Receiver übernimmt anschließend die Verarbeitung, Verstärkung und Verteilung auf die Lautsprecher.
Digitales Mischpult
Ein digitales Mischpult kombiniert mehrere Audioeingänge, Signalbearbeitung, Routing und häufig auch eine USB-Schnittstelle. Es eignet sich für Streaming, Podcasts, Veranstaltungen und umfangreiche Aufnahmeaufbauten.
Für einen einzelnen Kopfhörer oder ein Mikrofon wäre ein digitales Mischpult meist überdimensioniert. Bei mehreren Quellen und komplexem Routing kann es jedoch deutlich flexibler als eine einfache Soundkarte sein.
Bluetooth-Kopfhörer oder Bluetooth-Lautsprecher
Kabellose Audiogeräte benötigen keine klassische Soundkarte mit analogem Ausgang. Die Audiodaten werden digital per Bluetooth übertragen und im Kopfhörer oder Lautsprecher umgewandelt.
Bluetooth ist bequem, kann jedoch eine hörbare Verzögerung verursachen. Für Gaming, Musikproduktion und Sprachaufnahmen ist eine kabelgebundene Verbindung häufig zuverlässiger. Außerdem hängt die Klangqualität vom verwendeten Bluetooth-Codec ab.
HDMI-Audio
Über HDMI können Bild und Ton gleichzeitig an einen Monitor, Fernseher oder AV-Receiver übertragen werden. Besitzt der Monitor einen Kopfhörerausgang, kann das Audiosignal dort abgegriffen werden.
Die Qualität des Kopfhörerausgangs hängt in diesem Fall vom Monitor ab. Viele Monitore bieten nur eine einfache Ausgangsstufe mit begrenzter Leistung und teilweise hörbarem Rauschen.
Externe Soundkarte Bestseller Platz 5 – 10
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Bekannte externe Soundkarten und Audio-Interfaces im Überblick
Die folgende Tabelle nennt bekannte Produkte aus unterschiedlichen Kategorien. Die angegebenen Preise sind ungefähre Richtwerte und können je nach Händler, Ausstattung, Verfügbarkeit und Angebotszeitraum abweichen. Die Auswahl stellt keinen unabhängigen Produkttest und keine Rangliste dar.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Sound Blaster Play! 4 | Creative | Etwa 20 bis 35 Euro | Kompakte USB-Soundkarte für Kopfhörer, Headsets und mobile Nutzung. Geeignet als unkomplizierter Ersatz für einen fehlenden Audioanschluss. |
| Sound BlasterX G6 | Creative | Etwa 110 bis 160 Euro | Gaming-orientierter USB-DAC mit Kopfhörerverstärker, Mikrofoneingang und verschiedenen Klangfunktionen. |
| GSX 1000 | EPOS beziehungsweise Sennheiser | Etwa 140 bis 220 Euro | Externe Gaming-Soundkarte mit großem Bedienelement, virtueller Surround-Funktion und separaten Anschlüssen für Headset und Lautsprecher. |
| Scarlett Solo | Focusrite | Etwa 110 bis 150 Euro | Kompaktes USB-Audio-Interface für ein Mikrofon und ein Instrument. Geeignet für Podcasts, Gesang und einfache Musikaufnahmen. |
| Scarlett 2i2 | Focusrite | Etwa 170 bis 230 Euro | Beliebtes Audio-Interface mit zwei Eingängen, Mikrofonvorverstärkern und symmetrischen Ausgängen für Studiomonitore. |
| UR22C | Steinberg | Etwa 160 bis 220 Euro | Robustes USB-Audio-Interface mit zwei Eingängen, MIDI-Anschlüssen und Unterstützung für verschiedene Aufnahmeprogramme. |
| UMC22 | Behringer | Etwa 40 bis 60 Euro | Preisgünstiges Einsteiger-Interface für ein Mikrofon und ein Instrument. Geeignet für einfache Sprach- und Musikaufnahmen. |
| UMC202HD | Behringer | Etwa 70 bis 100 Euro | USB-Audio-Interface mit zwei Kombi-Eingängen und separatem Kopfhörerausgang. Interessant für preisbewusste Einsteiger. |
| FiiO K3 | FiiO | Etwa 90 bis 130 Euro | Kompakter Desktop-DAC mit Kopfhörerverstärker für Musik, Kopfhörer und den Einsatz am Computer. |
| Audient iD4 | Audient | Etwa 150 bis 220 Euro | Hochwertiges kompaktes Audio-Interface mit Mikrofonvorverstärker, Instrumenteneingang und leistungsfähigem Kopfhörerausgang. |
Worauf sollte man beim Kauf einer externen Soundkarte achten?
Geplanter Einsatzzweck
Der Einsatzzweck entscheidet darüber, welche Ausstattung erforderlich ist. Für Videokonferenzen genügt häufig ein einfacher USB-Adapter. Für hochwertige Kopfhörer ist ein DAC mit kräftigem Kopfhörerverstärker sinnvoll. Wer ein XLR-Mikrofon anschließen möchte, benötigt ein Audio-Interface mit passendem Mikrofoneingang.
Für Gaming können eine Mikrofon-Stummschaltung, ein großer Lautstärkeregler und eine getrennte Regelung von Spiel- und Chatlautstärke wichtiger sein als professionelle Studioanschlüsse.
Anschlüsse
Vor dem Kauf sollten alle benötigten Ein- und Ausgänge aufgelistet werden. Häufig benötigte Anschlüsse sind 3,5-Millimeter-Klinke, 6,3-Millimeter-Klinke, XLR, Cinch, optischer S/PDIF und symmetrische Klinkenausgänge.
Ein Headset mit einem vierpoligen Kombistecker benötigt entweder einen passenden Anschluss oder einen Y-Adapter. Studiokopfhörer verwenden häufig einen 6,3-Millimeter-Stecker. Viele Modelle werden mit einem abnehmbaren Adapter geliefert.
Kopfhörerverstärker
Ein guter Kopfhörerverstärker sollte ausreichend Leistung für den verwendeten Kopfhörer bereitstellen und gleichzeitig möglichst wenig rauschen. Die maximale Ausgangsleistung wird häufig für bestimmte Impedanzen angegeben.
Hochohmige Kopfhörer benötigen meist eine höhere Ausgangsspannung. Niederohmige, leistungshungrige Modelle können dagegen einen höheren Strombedarf besitzen. Für empfindliche In-Ears ist ein niedriger Rauschpegel besonders wichtig.
Mikrofoneingang und Vorverstärkung
Für einfache Headset-Mikrofone genügt ein 3,5-Millimeter-Mikrofoneingang. XLR-Mikrofone benötigen einen Mikrofonvorverstärker. Die verfügbare Verstärkung wird in Dezibel angegeben.
Leise dynamische Mikrofone benötigen teilweise sehr viel Verstärkung. Reicht der Vorverstärker nicht aus, muss der Gain-Regler weit aufgedreht werden, wodurch das Eigenrauschen stärker hörbar werden kann.
Phantomspannung
Kondensatormikrofone benötigen häufig eine 48-Volt-Phantomspeisung. Das Interface muss diese Funktion ausdrücklich unterstützen. Vor dem Anschließen und Abziehen eines Mikrofons sollte die Phantomspannung ausgeschaltet und die Lautstärke reduziert werden.
Samplerate und Bittiefe
Die Samplerate gibt an, wie häufig ein Audiosignal pro Sekunde abgetastet wird. Die Bittiefe beeinflusst den möglichen Dynamikumfang. Für alltägliche Musik- und Sprachaufnahmen sind bereits 24 Bit und 44,1 oder 48 Kilohertz mehr als ausreichend.
Sehr hohe Sampleraten klingen nicht automatisch besser. Sie benötigen mehr Speicherplatz, erhöhen die Datenmenge und können den Computer stärker belasten.
Latenz
Latenz bezeichnet die Verzögerung zwischen einem Eingangssignal und seiner Wiedergabe. Bei Musikaufnahmen, Software-Instrumenten und Live-Monitoring ist eine niedrige Latenz besonders wichtig.
Die tatsächliche Verzögerung hängt nicht nur von der Hardware ab. Auch Treiber, Betriebssystem, Aufnahmeprogramm, Samplerate und Puffergröße spielen eine Rolle. Ein Interface mit guten Treibern kann daher wichtiger sein als besonders hohe technische Maximalwerte.
Treiber und Betriebssystem
Die Soundkarte muss mit dem verwendeten Betriebssystem kompatibel sein. Viele einfache Geräte arbeiten nach dem Plug-and-play-Prinzip ohne spezielle Treiber. Umfangreiche Modelle benötigen jedoch eigene Software.
Windows-Nutzer sollten bei Musikproduktion auf einen stabilen ASIO-Treiber achten. Unter macOS werden viele Geräte direkt über Core Audio unterstützt.
Kompatibilität mit Spielekonsolen
Bei einer Nutzung an PlayStation, Xbox oder Nintendo Switch muss die Kompatibilität ausdrücklich geprüft werden. Nicht jede Konsole unterstützt beliebige USB-Audiogeräte.
Zusätzlich können Mikrofon, Sprachchat, Surround-Funktionen und Lautstärkeregelung je nach Konsole unterschiedlich funktionieren. Manche Geräte unterstützen nur die Wiedergabe, aber keinen Mikrofoneingang.
Bedienung und Gehäuse
Ein großer Lautstärkeregler ist im Alltag angenehmer als eine reine Softwaresteuerung. Separate Regler für Kopfhörer, Lautsprecher und Mikrofon erleichtern die Bedienung zusätzlich.
Ein schweres Metallgehäuse steht stabiler auf dem Schreibtisch. Sehr leichte Kunststoffgeräte können sich beim Bewegen eines Kabels verschieben. Für den mobilen Einsatz ist ein geringes Gewicht dagegen vorteilhaft.
Externe Soundkarte richtig anschließen und einstellen
Die externe Soundkarte wird zunächst mit einem geeigneten USB-Anschluss verbunden. Bei einem Desktop-PC sollte möglichst ein direkter Anschluss am Mainboard verwendet werden. Passive USB-Hubs können bei stromhungrigen Geräten zu Problemen führen.
Nach dem Anschließen erkennt das Betriebssystem viele Modelle automatisch. Falls der Hersteller eigene Treiber anbietet, sollten diese installiert werden. Anschließend muss die Soundkarte in den Audioeinstellungen als Wiedergabe- und gegebenenfalls Aufnahmegerät ausgewählt werden.
Kopfhörer werden mit dem dafür vorgesehenen Ausgang verbunden. Lautsprecher dürfen nicht versehentlich an einen Mikrofon- oder Instrumenteneingang angeschlossen werden. Aktive Lautsprecher werden über Line-Ausgänge verbunden, während passive Lautsprecher zusätzlich einen Verstärker benötigen.
Bei einem Mikrofon wird der Gain-Regler zunächst heruntergedreht. Danach wird das Mikrofon angeschlossen und die Verstärkung langsam erhöht. Die Anzeige sollte bei normaler Sprech- oder Gesangslautstärke einen ausreichenden Pegel zeigen, ohne dauerhaft in den roten Bereich zu gelangen.
Verzerrt die Aufnahme, ist der Eingangspegel zu hoch. Ist die Stimme sehr leise und rauscht stark, kann der Gain zu niedrig sein oder der Vorverstärker liefert nicht genügend saubere Verstärkung.
Bei Kondensatormikrofonen wird die Phantomspannung nur eingeschaltet, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Die Bedienungsanleitung des Mikrofons und des Interfaces sollte dabei beachtet werden.
FAQ – häufig gestellte Fragen zur externen Soundkarte
Verbessert eine externe Soundkarte immer den Klang?
Eine externe Soundkarte verbessert den Klang nicht automatisch. Besitzt der Computer bereits einen guten, rauscharmen Audiochip und wird ein leicht anzutreibender Kopfhörer verwendet, kann der Unterschied gering ausfallen.
Ein deutlicher Vorteil entsteht vor allem dann, wenn der interne Ausgang rauscht, zu leise ist, Verzerrungen verursacht oder nicht die benötigten Anschlüsse bereitstellt. Hochwertige Kopfhörer und Lautsprecher können von besseren Wandlern und Verstärkern stärker profitieren als einfache Geräte.
Braucht man für einen guten Kopfhörer eine externe Soundkarte?
Das hängt vom Kopfhörer und vom vorhandenen Ausgang ab. Viele moderne Kopfhörer lassen sich problemlos direkt am Notebook oder Smartphone betreiben. Andere Modelle benötigen mehr Ausgangsleistung oder profitieren von einem rauschärmeren Verstärker.
Ist der Kopfhörer am vorhandenen Gerät laut genug, klingt sauber und zeigt keine störenden Nebengeräusche, ist eine externe Soundkarte nicht zwingend erforderlich. Fehlt Lautstärke oder wirkt der Klang bei höheren Pegeln verzerrt, kann ein Kopfhörerverstärker sinnvoll sein.
Was ist der Unterschied zwischen einer externen Soundkarte und einem Audio-Interface?
Eine externe Soundkarte ist ein allgemeiner Begriff für ein außerhalb des Computers betriebenes Audiogerät. Ein Audio-Interface ist eine spezielle Form davon, die vor allem für Aufnahmen und professionelle Audioanschlüsse entwickelt wurde.
Audio-Interfaces besitzen häufig XLR-Eingänge, Mikrofonvorverstärker, Phantomspannung, Instrumenteneingänge und Direct Monitoring. Eine einfache externe Soundkarte bietet dagegen meist nur Anschlüsse für Kopfhörer, Headset oder Lautsprecher.
Kann eine externe Soundkarte an einer PlayStation verwendet werden?
Einige externe Soundkarten funktionieren an einer PlayStation, andere nicht. Die Konsole unterstützt nur bestimmte USB-Audiogeräte und Funktionen. Selbst wenn die Wiedergabe funktioniert, muss der Mikrofoneingang nicht automatisch nutzbar sein.
Vor dem Kauf sollte die Herstellerangabe zur genauen Konsolengeneration geprüft werden. Auch Zusatzfunktionen wie virtueller Surround-Sound oder Equalizer können nur am PC verfügbar sein.
Kann man eine externe Soundkarte an ein Smartphone anschließen?
Viele kompakte USB-C-Soundkarten und DACs lassen sich direkt an ein Smartphone anschließen. Bei älteren Geräten oder anderen Steckertypen ist ein geeigneter Adapter erforderlich.
Größere Audio-Interfaces benötigen möglicherweise mehr Strom, als das Smartphone bereitstellen kann. In diesem Fall ist ein aktiver USB-Hub oder eine separate Stromversorgung erforderlich.
Was bedeutet 24 Bit und 192 Kilohertz?
24 Bit beschreibt die mögliche Auflösung beziehungsweise den Dynamikumfang der digitalen Audioverarbeitung. 192 Kilohertz bezeichnet die maximale Anzahl der Abtastungen pro Sekunde.
Höhere Werte bedeuten nicht automatisch eine hörbar bessere Wiedergabe. Für Musik, Gaming, Podcasts und Videokonferenzen reichen 24 Bit und 44,1 oder 48 Kilohertz normalerweise vollständig aus.
Warum rauscht mein Mikrofon an der externen Soundkarte?
Rauschen kann verschiedene Ursachen haben. Der Mikrofonvorverstärker kann zu weit aufgedreht sein, das Mikrofon kann ein sehr schwaches Ausgangssignal liefern oder das Kabel kann schlecht abgeschirmt sein.
Auch USB-Störungen, eine ungünstige Stromversorgung oder falsch eingestellte Softwareverstärkungen können Rauschen verursachen. Zunächst sollten Kabel, USB-Anschluss und Gain-Einstellung überprüft werden.
Was ist Direct Monitoring?
Direct Monitoring leitet das Eingangssignal eines Mikrofons oder Instruments direkt zum Kopfhörerausgang weiter. Das Signal muss dabei nicht erst durch den Computer und die Aufnahmesoftware verarbeitet werden.
Dadurch entsteht nahezu keine hörbare Verzögerung. Diese Funktion ist besonders für Gesang, Podcasts und Instrumentenaufnahmen wichtig.
Kann man Lautsprecher und Kopfhörer gleichzeitig anschließen?
Viele externe Soundkarten und Audio-Interfaces besitzen separate Ausgänge für Kopfhörer und Lautsprecher. Ob beide gleichzeitig wiedergeben, hängt vom jeweiligen Modell und der Software ab.
Einige Geräte schalten die Lautsprecher automatisch stumm, sobald ein Kopfhörer eingesteckt wird. Andere ermöglichen eine getrennte Lautstärkeregelung oder eine gleichzeitige Wiedergabe.
Welche externe Soundkarte eignet sich für ein XLR-Mikrofon?
Für ein XLR-Mikrofon wird ein Audio-Interface mit XLR-Eingang und Mikrofonvorverstärker benötigt. Bei einem Kondensatormikrofon muss zusätzlich eine passende Phantomspannung vorhanden sein.
Bei dynamischen Mikrofonen sollte auf ausreichend Verstärkung geachtet werden. Sehr leise Mikrofone können einen leistungsfähigen Vorverstärker oder einen zusätzlichen Inline-Verstärker benötigen.
Externe Soundkarte Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Externe Soundkarte Test bei test.de |
| Öko-Test | Externe Soundkarte Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Externe Soundkarte bei konsument.at |
| gutefrage.net | Externe Soundkarte bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Externe Soundkarte bei Youtube.com |
Externe Soundkarte Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Externe Soundkarte wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Externe Soundkarte Testsieger präsentieren können.
Externe Soundkarte Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Externe Soundkarte Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Die passende externe Soundkarte richtet sich nach dem Einsatzzweck
Eine externe Soundkarte kann eine sinnvolle Erweiterung für Computer, Notebook, Konsole, Smartphone oder Heimstudio sein. Sie verbessert jedoch nicht automatisch jede Audioanlage. Der größte Nutzen entsteht, wenn der vorhandene Audioausgang rauscht, zu wenig Leistung liefert, wichtige Anschlüsse fehlen oder hochwertige Mikrofone und Kopfhörer verwendet werden sollen.
Für einfache Videokonferenzen, Sprachchats und den Ersatz einer defekten Klinkenbuchse reicht häufig eine kompakte USB-Soundkarte. Sie ist preiswert, einfach zu installieren und benötigt kaum Platz. Für anspruchsvolle Kopfhörer ist ein USB-DAC mit integriertem Kopfhörerverstärker die bessere Wahl. Er bietet meist eine höhere Ausgangsleistung, einen geringeren Rauschpegel und eine komfortablere Lautstärkeregelung.
Wer Sprache, Gesang oder Instrumente aufnehmen möchte, sollte zu einem vollwertigen Audio-Interface greifen. XLR-Eingänge, Mikrofonvorverstärker, Phantomspannung und Direct Monitoring sind bei Aufnahmen deutlich wichtiger als virtuelle Surround-Effekte oder besonders hohe Sampleraten.
Gaming-Soundkarten richten sich an Nutzer, die ein Headset betreiben, Klangprofile verwenden oder die Lautstärke direkt am Schreibtisch steuern möchten. Vor dem Kauf sollte jedoch geprüft werden, ob alle Funktionen auch mit dem jeweiligen Betriebssystem oder der verwendeten Spielekonsole verfügbar sind.
Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehören die benötigten Anschlüsse, die Leistung des Kopfhörerausgangs, die Qualität der Mikrofoneingänge, die Treiberunterstützung, die Latenz und die Bedienung. Technische Maximalwerte allein sagen nur wenig über die tatsächliche Qualität aus. Ein zuverlässiger Treiber, ein rauschfreier Ausgang und eine sinnvolle Ausstattung sind im Alltag häufig wichtiger als eine extrem hohe Samplerate.
Eine gute externe Soundkarte sollte daher gezielt nach dem vorhandenen Kopfhörer, Mikrofon, Lautsprechersystem und Anwendungsbereich ausgewählt werden. Wer vor dem Kauf genau prüft, welche Anschlüsse und Funktionen tatsächlich benötigt werden, erhält eine langfristig sinnvolle Audiolösung und vermeidet unnötige Ausgaben für Funktionen, die später nicht genutzt werden.
Zuletzt Aktualisiert am 11.07.2026
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