Eine Glättungscreme kann dabei helfen, widerspenstiges, welliges oder zu Frizz neigendes Haar leichter zu kontrollieren und ihm eine glattere, gepflegtere Oberfläche zu verleihen. Besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit, trockenem Haar oder häufigem Styling mit Föhn und Glätteisen können einzelne Haare abstehen und die Frisur schnell unruhig wirken. Eine passende Glättungscreme wird in der Regel vor dem Styling in die Haarlängen und Spitzen eingearbeitet und soll dafür sorgen, dass die Haare geschmeidiger werden, sich leichter kämmen lassen und beim anschließenden Föhnen oder Glätten besser in Form gebracht werden können. Viele Produkte kombinieren diesen Effekt mit zusätzlicher Pflege, Glanz und teilweise einem Hitzeschutz. Die Unterschiede zwischen den erhältlichen Glättungscremes sind jedoch erheblich. Während leichte Formulierungen für feines oder nur leicht welliges Haar geeignet sein können, benötigen kräftige, lockige oder sehr trockene Haare häufig reichhaltigere Produkte mit stärker glättenden und pflegenden Eigenschaften. Auch die richtige Dosierung ist wichtig, denn zu viel Creme kann insbesondere feines Haar beschweren und fettig wirken lassen. Darüber hinaus sollte zwischen Stylingcremes, Anti-Frizz-Produkten und chemischen Haarglättungscremes unterschieden werden. Letztere verändern die Haarstruktur wesentlich stärker und stellen eine völlig andere Produktgruppe dar.
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Was ist eine Glättungscreme?
Eine Glättungscreme ist ein Haarstyling- und Pflegeprodukt, das dazu verwendet wird, die Haaroberfläche geschmeidiger erscheinen zu lassen, Frizz zu reduzieren und das Haar auf ein glattes Styling vorzubereiten. Im Gegensatz zu einem klassischen Haargel oder Haarspray wird eine Glättungscreme normalerweise nicht hauptsächlich zur starken Fixierung einer Frisur eingesetzt. Stattdessen steht die Kontrolle der Haarstruktur im Vordergrund.
Viele Produkte enthalten pflegende Bestandteile, Filmbildner oder Silikone beziehungsweise silikonähnlich wirkende Inhaltsstoffe, die sich auf die Haaroberfläche legen können. Dadurch kann das Haar glatter wirken und Licht gleichmäßiger reflektieren, wodurch zusätzlich mehr Glanz entstehen kann. Je nach Produkt kommen außerdem pflanzliche Öle, Proteine, Feuchthaltemittel oder andere pflegende Bestandteile zum Einsatz.
Glättungscreme wird häufig nach der Haarwäsche im handtuchtrockenen Haar verwendet. Eine kleine Menge wird zwischen den Händen verteilt und anschließend überwiegend in Längen und Spitzen eingearbeitet. Der Haaransatz wird häufig ausgespart, damit das Haar dort nicht unnötig beschwert wird.
Danach wird das Haar mit einem Föhn beziehungsweise einer Bürste geglättet oder mit einem Glätteisen weiter gestylt. Einige Produkte können zusätzlich im trockenen Haar verwendet werden, um einzelne fliegende Haare zu kontrollieren oder den Spitzen mehr Glanz zu verleihen.
Wichtig ist die Abgrenzung zu chemischen Glättungsprodukten. Eine klassische Styling-Glättungscreme verändert die natürliche Haarstruktur nicht dauerhaft. Nach der nächsten Haarwäsche kehren Wellen oder Locken grundsätzlich wieder zurück. Chemische Glättungscremes können dagegen tief in die Haarstruktur eingreifen und müssen wesentlich vorsichtiger angewendet werden.
Vorteile von Glättungscremes
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass widerspenstiges Haar leichter kontrolliert werden kann. Besonders trockenes oder poröses Haar neigt häufig dazu, bei Feuchtigkeit aufzurauen und Frizz zu entwickeln. Eine geeignete Creme kann die Oberfläche glatter erscheinen lassen und das Haar dadurch gepflegter wirken lassen.
Ein weiterer Vorteil ist die einfachere Handhabung beim Styling. Das Haar lässt sich häufig leichter bürsten und mit einer Rund- oder Paddle-Bürste glätten. Dadurch kann das Föhnen schneller und gleichmäßiger erfolgen.
Viele Produkte verleihen zusätzlich Glanz. Eine glattere Haaroberfläche reflektiert Licht besser und kann dadurch gesünder und gepflegter erscheinen.
Zahlreiche moderne Glättungscremes enthalten außerdem einen integrierten Hitzeschutz. Das ist besonders praktisch, wenn regelmäßig mit Föhn oder Glätteisen gearbeitet wird. Allerdings sollte die tatsächliche Hitzeschutzwirkung anhand der Herstellerangaben überprüft werden, da nicht jede Glättungscreme automatisch einen umfassenden Schutz bietet.
Ein weiterer Vorteil besteht in der flexiblen Anwendung. Die Dosierung kann je nach Haarlänge, Haardicke und gewünschtem Ergebnis angepasst werden. Bereits eine geringe Menge kann bei feinem Haar ausreichen.
Nachteile von Glättungscremes
Ein Nachteil besteht darin, dass das Haar bei zu hoher Dosierung schnell beschwert wirken kann. Besonders feines oder schnell fettendes Haar reagiert empfindlich auf reichhaltige Stylingcremes.
Auch die Wahl eines ungeeigneten Produkts kann problematisch sein. Eine Creme für sehr trockenes und kräftiges Haar kann für feine Haare deutlich zu schwer sein. Umgekehrt reicht eine leichte Formulierung bei stark lockigem und sehr trockenem Haar möglicherweise nicht aus.
Glättungscreme kann die natürliche Haarstruktur außerdem nicht dauerhaft verändern. Wer stark gelocktes Haar vollständig glatt stylen möchte, benötigt meist zusätzlich einen Föhn, eine Bürste oder ein Glätteisen.
Manche Produkte können bei häufiger Verwendung Rückstände im Haar hinterlassen. Je nach Formulierung und Haarpflege kann deshalb gelegentlich eine gründlichere Haarwäsche sinnvoll sein.
Auch Duftstoffe können für empfindliche Personen störend sein. Wer auf stark parfümierte Haarprodukte reagiert, sollte deshalb die Inhaltsstoffangaben beachten.
Glättungscremes Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Glättungscremes gibt es?
Glättungscremes werden in verschiedenen Formulierungen und für unterschiedliche Haartypen angeboten. Die richtige Wahl hängt davon ab, wie stark das Haar geglättet beziehungsweise kontrolliert werden soll und welche zusätzliche Pflege benötigt wird.
Leichte Glättungscreme für feines Haar
Feines Haar wird durch reichhaltige Produkte schnell beschwert. Deshalb eignen sich hier besonders leichte Formulierungen, die nur sparsam eingesetzt werden.
Solche Cremes sollen hauptsächlich fliegende Haare reduzieren, die Kämmbarkeit verbessern und einen leichten Glättungseffekt erzeugen, ohne das Haar platt wirken zu lassen.
Bei sehr feinem Haar reicht häufig eine kleine Menge in der Größe einer Erbse aus. Diese wird hauptsächlich in den unteren Längen verteilt.
Glättungscreme für trockenes Haar
Trockenes Haar benötigt häufig mehr Pflege. Entsprechende Produkte enthalten beispielsweise Öle, pflegende Lipide oder feuchtigkeitsspendende Bestandteile.
Der Glättungseffekt wird hier mit intensiverer Pflege kombiniert. Das Haar soll nicht nur glatter aussehen, sondern gleichzeitig geschmeidiger und weniger spröde wirken.
Besonders beanspruchte Spitzen können von solchen Cremes profitieren. Am Ansatz sollten reichhaltige Produkte jedoch sparsam verwendet werden.
Glättungscreme gegen Frizz
Anti-Frizz-Glättungscremes sind speziell darauf ausgelegt, das Aufquellen beziehungsweise Abstehen einzelner Haare bei hoher Luftfeuchtigkeit zu reduzieren.
Sie können einen dünnen Film auf der Haaroberfläche bilden und dadurch dazu beitragen, dass das Haar länger glatt bleibt.
Solche Produkte sind insbesondere im Sommer, bei Regen oder in feuchtem Klima interessant.
Glättungscreme mit Hitzeschutz
Wer regelmäßig mit Föhn, Glätteisen oder beheizbaren Stylingbürsten arbeitet, kann eine Glättungscreme mit integriertem Hitzeschutz wählen.
Diese Produkte sollen das Haar beim thermischen Styling zusätzlich schützen. Die maximal empfohlene Stylingtemperatur sollte dabei trotzdem berücksichtigt werden.
Auch mit Hitzeschutz sollte sehr häufiges Arbeiten mit extrem hohen Temperaturen vermieden werden, da starke Hitze das Haar langfristig belasten kann.
Glättungscreme für lockiges Haar
Bei lockigem Haar werden häufig reichhaltigere Produkte benötigt. Solche Cremes erleichtern das Strecken der Locken beim Föhnen und können gleichzeitig Frizz reduzieren.
Je stärker und kräftiger die Lockenstruktur ist, desto wichtiger ist die Kombination aus Pflege und Stylingwirkung.
Eine Glättungscreme macht stark gelocktes Haar jedoch normalerweise nicht allein glatt. Für ein deutlich glatteres Ergebnis ist zusätzlich mechanisches beziehungsweise thermisches Styling erforderlich.
Glättungscreme für coloriertes Haar
Coloriertes Haar kann durch chemische Behandlungen trockener und poröser werden. Spezielle Glättungscremes für coloriertes oder strapaziertes Haar kombinieren deshalb häufig glättende Eigenschaften mit intensiver Pflege.
Zusätzlich können Inhaltsstoffe enthalten sein, die den Glanz unterstützen und die Haaroberfläche optisch gleichmäßiger erscheinen lassen.
Glättungscreme als Leave-in-Pflege
Viele Glättungscremes sind gleichzeitig Leave-in-Produkte. Das bedeutet, dass sie nach dem Auftragen nicht ausgespült werden.
Dadurch bleiben die pflegenden und glättenden Bestandteile während des Stylings und bis zur nächsten Haarwäsche im Haar.
Die richtige Dosierung ist hier besonders wichtig, da zu viel Produkt das Haar schnell schwer wirken lassen kann.
Professionelle Glättungscreme
Friseurbedarf-Hersteller bieten professionelle Stylingcremes an, die häufig eine stärkere Anti-Frizz-Wirkung, höhere Hitzebeständigkeit oder besonders leichte Texturen versprechen.
Solche Produkte können interessant sein, wenn das Haar regelmäßig aufwendig geföhnt oder geglättet wird. Sie sind allerdings häufig teurer als einfache Drogerieprodukte.
Chemische Glättungscreme
Chemische Glättungscremes unterscheiden sich grundlegend von normalen Stylingprodukten. Sie greifen in die Struktur des Haares ein und können Locken beziehungsweise Wellen langfristig verändern.
Bei falscher Anwendung können Haar und Kopfhaut erheblich belastet werden. Solche Produkte sollten deshalb nicht mit einer normalen Leave-in-Glättungscreme verwechselt werden.
Insbesondere bei bereits blondiertem, stark geschädigtem oder chemisch behandeltem Haar ist große Vorsicht erforderlich. Im Zweifel ist eine professionelle Anwendung beim Friseur die sicherere Lösung.
Worauf sollte man beim Kauf einer Glättungscreme achten?
Haartyp
Der eigene Haartyp ist das wichtigste Kaufkriterium. Feines Haar benötigt eine andere Formulierung als kräftiges, trockenes oder stark gelocktes Haar.
Für feines Haar sollten leichte Cremes gewählt werden, während dickes und trockenes Haar von reichhaltigeren Produkten profitieren kann.
Anti-Frizz-Wirkung
Wer hauptsächlich unter abstehenden Haaren bei Feuchtigkeit leidet, sollte gezielt nach Produkten mit Anti-Frizz-Wirkung suchen.
Hierbei ist auch interessant, wie lange die Wirkung laut Hersteller anhalten soll und ob das Produkt speziell gegen hohe Luftfeuchtigkeit ausgelegt ist.
Hitzeschutz
Bei regelmäßiger Verwendung von Föhn und Glätteisen ist Hitzeschutz besonders wichtig. Ideal ist eine Creme, bei der eine konkrete Hitzeschutzwirkung angegeben wird.
Fehlt diese Angabe, kann zusätzlich ein separates Hitzeschutzprodukt notwendig sein.
Pflegewirkung
Trockenes und strapaziertes Haar profitiert von pflegenden Inhaltsstoffen. Hier können beispielsweise Pflanzenöle, Proteine und feuchtigkeitsspendende Stoffe sinnvoll sein.
Textur
Eine sehr dicke Creme lässt sich möglicherweise schwieriger in feinem Haar verteilen. Leichte Lotionen oder cremige Fluids sind für feines Haar häufig angenehmer.
Duft
Da Glättungscreme als Leave-in-Produkt im Haar bleibt, kann der Duft über längere Zeit wahrnehmbar sein. Wer empfindlich auf Parfüm reagiert, sollte deshalb auf eine dezente oder möglichst duftstoffarme Formulierung achten.
Dosierbarkeit
Pumpspender und Tuben ermöglichen eine saubere und präzise Dosierung. Besonders bei hochkonzentrierten Produkten ist dies praktisch.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Da häufig nur eine kleine Menge pro Anwendung benötigt wird, kann selbst eine kleine Tube lange reichen. Deshalb sollte nicht ausschließlich der Packungspreis betrachtet werden.
Welche Alternativen zur Glättungscreme gibt es?
Abhängig vom gewünschten Ergebnis können andere Stylingprodukte sinnvoller oder ergänzend einsetzbar sein.
Glättungsspray
Glättungssprays besitzen meist eine leichtere Konsistenz und eignen sich besonders für feines Haar. Sie lassen sich gleichmäßig verteilen und beschweren das Haar häufig weniger stark.
Anti-Frizz-Serum
Seren sind häufig hochkonzentriert und werden nur sehr sparsam verwendet. Sie eignen sich besonders zur Kontrolle trockener Spitzen und fliegender Haare.
Bei zu hoher Dosierung kann ein Serum jedoch schnell fettig wirken.
Haaröl
Haaröl kann trockene Spitzen geschmeidiger machen und für zusätzlichen Glanz sorgen. Es besitzt jedoch meist weniger gezielte Stylingwirkung als eine klassische Glättungscreme.
Leave-in-Conditioner
Ein Leave-in-Conditioner verbessert hauptsächlich Pflege und Kämmbarkeit. Einige Produkte besitzen zusätzlich Anti-Frizz-Eigenschaften und können deshalb eine leichte Alternative darstellen.
Glättungsbalsam
Glättungsbalsam ist einer Creme sehr ähnlich, kann aber je nach Formulierung noch reichhaltiger sein. Er eignet sich deshalb häufig für kräftiges und trockenes Haar.
Glätteisen
Ein Glätteisen liefert einen deutlich stärkeren Glättungseffekt als ein reines Stylingprodukt. Allerdings wird dabei Hitze eingesetzt, weshalb Hitzeschutz und eine angemessene Temperatur besonders wichtig sind.
Warmluftbürste
Warmluftbürsten kombinieren Föhn und Bürste. Sie eignen sich gut, um Haare während des Trocknens glatter zu ziehen und Volumen zu kontrollieren.
Glättungscremes Bestseller Platz 5 – 10
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Beliebte Glättungscremes im Vergleich
| Produkt | Marke | Ungefährer Preis | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Frizz Ease Secret Agent Perfecting Crème | John Frieda | ca. 8–12 Euro | Glättende Stylingcreme zur Kontrolle von Frizz und fliegenden Haaren, besonders für trockene und widerspenstige Längen geeignet. |
| Steampod Smoothing Treatment | L’Oréal Professionnel | ca. 20–30 Euro | Professionell ausgerichtete Glättungs- und Pflegeformulierung zur Vorbereitung des Haares auf ein glattes Styling. |
| Straight Blow Dry | Bumble and bumble | ca. 30–40 Euro | Glättende Stylingcreme für das Föhnen, die widerspenstiges Haar kontrollieren und Frizz reduzieren soll. |
| Discipline Keratine Thermique | Kérastase | ca. 25–35 Euro | Leave-in-Pflege für widerspenstiges Haar mit glättender Wirkung und Unterstützung beim thermischen Styling. |
| Style Sign Smooth | Goldwell | ca. 12–20 Euro | Stylingprodukt zur Glättung und Kontrolle von Frizz mit professioneller Ausrichtung. |
| Smooth.Again | Kevin Murphy | ca. 25–35 Euro | Pflegende Stylingcreme für trockenes, widerspenstiges und frizzanfälliges Haar mit glättender Wirkung. |
Glättungscreme richtig anwenden
Die richtige Anwendung beginnt bereits bei der Dosierung. Besonders bei der ersten Verwendung sollte mit einer sehr kleinen Menge begonnen werden. Mehr Produkt kann bei Bedarf nachträglich ergänzt werden.
Die Creme wird zwischen den Handflächen verteilt und anschließend gleichmäßig in das handtuchtrockene Haar eingearbeitet. Der Schwerpunkt sollte auf Längen und Spitzen liegen.
Bei sehr trockenem oder kräftigem Haar kann das Produkt etwas höher in die Längen eingearbeitet werden. Direkt an der Kopfhaut ist Glättungscreme meistens nicht erforderlich.
Danach wird das Haar durchgekämmt, damit sich das Produkt gleichmäßig verteilt. Anschließend kann mit Föhn und Bürste gearbeitet werden.
Glättungscreme beim Föhnen verwenden
Beim Föhnen entfalten viele Glättungsprodukte ihre Wirkung besonders gut. Das Haar wird Strähne für Strähne mit einer Bürste gespannt und gleichzeitig mit dem Luftstrom in Wuchsrichtung getrocknet.
Eine Paddle-Bürste eignet sich für ein relativ glattes Ergebnis, während eine Rundbürste zusätzlich Volumen und Bewegung erzeugen kann.
Die Föhndüse sollte nicht dauerhaft extrem nah am Haar gehalten werden. Eine mittlere Temperatur reicht bei vielen Haartypen aus.
Glättungscreme mit dem Glätteisen kombinieren
Nach dem vollständigen Trocknen kann das Haar zusätzlich mit einem Glätteisen bearbeitet werden. Das Haar sollte dabei vollständig trocken sein, sofern das verwendete Gerät nicht ausdrücklich für eine andere Anwendung vorgesehen ist.
Wenn die Glättungscreme keinen ausreichenden Hitzeschutz besitzt, sollte ein separates Hitzeschutzprodukt verwendet werden.
Das Glätteisen sollte nicht mehrfach unnötig über dieselbe Strähne geführt werden. Eine passende Temperatur und sauberes Arbeiten sind schonender.
Wie viel Glättungscreme sollte verwendet werden?
Die richtige Menge hängt von Haarlänge und Haardicke ab. Bei kurzem oder feinem Haar kann bereits eine erbsengroße Menge ausreichend sein.
Mittellanges beziehungsweise kräftigeres Haar benötigt möglicherweise eine haselnussgroße Menge. Bei sehr langem und dickem Haar kann etwas mehr Produkt notwendig sein.
Grundsätzlich sollte jedoch immer sparsam begonnen werden. Zu viel Creme lässt sich nur schwer wieder aus dem Haar entfernen, ohne es erneut zu waschen.
Glättungscreme bei feinem Haar
Bei feinem Haar ist Zurückhaltung besonders wichtig. Das Produkt sollte ausschließlich in sehr kleinen Mengen verwendet und hauptsächlich in den unteren Längen verteilt werden.
Leichte Formulierungen, Sprays oder Fluids sind häufig besser geeignet als sehr reichhaltige Cremes.
Wird das Haar nach der Anwendung platt, strähnig oder fettig, wurde entweder zu viel Produkt verwendet oder die Formulierung ist für den Haartyp zu schwer.
Glättungscreme bei lockigem Haar
Lockiges Haar benötigt für ein wirklich glattes Styling meist mehr als nur eine Creme. Das Produkt dient hauptsächlich dazu, die Kämmbarkeit zu verbessern, Frizz zu reduzieren und das anschließende Föhnen zu erleichtern.
Das Haar kann anschließend mit einer Bürste unter Spannung getrocknet werden. Für ein besonders glattes Ergebnis kann danach zusätzlich ein Glätteisen eingesetzt werden.
Wer die natürlichen Locken nicht dauerhaft verändern möchte, kann nach der nächsten Haarwäsche wieder zur ursprünglichen Stylingroutine zurückkehren.
FAQ – häufige Fragen zu Glättungscremes
Was bringt eine Glättungscreme?
Eine Glättungscreme kann das Haar geschmeidiger machen, Frizz reduzieren und das Styling mit Föhn oder Glätteisen erleichtern. Sie legt die Haare nicht dauerhaft glatt, sondern unterstützt ein glatteres Erscheinungsbild bis zur nächsten Haarwäsche. Viele Produkte verleihen zusätzlich Glanz und verbessern die Kämmbarkeit.
Kann Glättungscreme Haare ohne Glätteisen glatt machen?
Bei leicht welligem oder nur etwas widerspenstigem Haar kann bereits die Kombination aus Glättungscreme und Föhnen ein deutlich glatteres Ergebnis erzielen. Bei kräftigen Locken reicht eine Creme allein jedoch normalerweise nicht aus. Hier sind zusätzlich Bürste, Föhn oder Glätteisen notwendig, wenn ein wirklich glattes Ergebnis gewünscht wird.
Wird Glättungscreme ins nasse oder trockene Haar gegeben?
Die meisten Styling-Glättungscremes werden im handtuchtrockenen Haar verwendet. Einige Produkte können zusätzlich sparsam im trockenen Haar eingesetzt werden. Da sich die Anwendung von Produkt zu Produkt unterscheidet, sollten die Herstellerhinweise beachtet werden.
Kann Glättungscreme das Haar fettig machen?
Ja, insbesondere bei zu hoher Dosierung oder einer für den Haartyp zu reichhaltigen Formulierung. Feines Haar reagiert besonders empfindlich. Deshalb sollte zunächst nur eine kleine Menge verwendet und der Haaransatz möglichst ausgespart werden.
Braucht man trotz Glättungscreme einen Hitzeschutz?
Das hängt vom Produkt ab. Einige Glättungscremes enthalten bereits einen Hitzeschutz, andere nicht. Wird regelmäßig mit Glätteisen oder hohen Föhntemperaturen gearbeitet, sollte auf einen ausdrücklich angegebenen Hitzeschutz geachtet werden. Fehlt dieser, ist ein separates Produkt sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen Glättungscreme und Anti-Frizz-Serum?
Glättungscremes werden häufig vor dem Styling in größere Haarbereiche eingearbeitet. Anti-Frizz-Seren sind meist stärker konzentriert und werden sehr sparsam eingesetzt. Ein Serum eignet sich besonders für Spitzen und einzelne fliegende Haare, während eine Creme das gesamte Styling unterstützen kann.
Kann Glättungscreme täglich verwendet werden?
Eine leichte Stylingcreme kann grundsätzlich regelmäßig verwendet werden, sofern Haar und Kopfhaut das Produkt gut vertragen. Wichtig ist eine sparsame Dosierung. Bilden sich sichtbare Rückstände oder wirkt das Haar dauerhaft schwer, sollte die Menge reduziert beziehungsweise das Haar gründlicher gereinigt werden.
Ist Glättungscreme für lockiges Haar geeignet?
Ja. Gerade lockiges und frizzanfälliges Haar kann von reichhaltigen glättenden Formulierungen profitieren. Allerdings verschwindet die natürliche Locke dadurch nicht automatisch. Für ein glattes Styling muss das Haar zusätzlich entsprechend geföhnt oder mit einem Glätteisen bearbeitet werden.
Schädigt Glättungscreme das Haar?
Eine normale Styling-Glättungscreme ist bei bestimmungsgemäßer Verwendung grundsätzlich ein kosmetisches Pflege- und Stylingprodukt. Belastender kann vielmehr häufiges Styling mit sehr hoher Hitze sein. Chemische Glättungscremes sind dagegen eine andere Produktgruppe und können die Haarstruktur wesentlich stärker beanspruchen.
Was ist besser: Glättungscreme oder Glättungsspray?
Für feines Haar kann ein Spray vorteilhaft sein, weil es meist leichter ist. Cremes sind häufig besser für trockenes, kräftiges oder stark frizzanfälliges Haar geeignet. Welche Variante besser funktioniert, hängt deshalb hauptsächlich von Haartyp und gewünschter Pflegewirkung ab.
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Fazit zur Glättungscreme
Eine Glättungscreme ist ein praktisches Stylingprodukt für alle, die widerspenstiges, trockenes, welliges oder frizzanfälliges Haar leichter kontrollieren möchten. Sie kann die Haaroberfläche geschmeidiger erscheinen lassen, das Föhnen erleichtern und dazu beitragen, dass eine geglättete Frisur gepflegter und gleichmäßiger wirkt.
Entscheidend ist die Wahl einer zum Haartyp passenden Formulierung. Feines Haar benötigt leichte Produkte, die nicht beschweren, während kräftiges, trockenes oder lockiges Haar häufig von reichhaltigeren Cremes profitiert. Wer regelmäßig mit Föhn oder Glätteisen arbeitet, sollte zusätzlich auf einen ausreichenden Hitzeschutz achten.
Die richtige Dosierung ist mindestens genauso wichtig wie die Produktauswahl. Bei Glättungscreme gilt häufig: weniger ist mehr. Eine kleine Menge lässt sich jederzeit ergänzen, während zu viel Produkt das Haar schwer, strähnig oder fettig wirken lassen kann. Längen und Spitzen sollten deshalb im Mittelpunkt der Anwendung stehen, während der Haaransatz meist ausgespart werden kann.
Eine klassische Styling-Glättungscreme verändert die natürliche Haarstruktur nicht dauerhaft. Sie ist deshalb besonders geeignet, wenn das Haar nur zeitweise glatt getragen werden soll. Nach der nächsten Haarwäsche kehren natürliche Wellen oder Locken grundsätzlich wieder zurück. Chemische Glättungscremes stellen dagegen eine völlig andere Produktgruppe dar und sollten insbesondere bei vorgeschädigtem Haar nur mit großer Vorsicht verwendet werden.
Insgesamt ist eine Glättungscreme eine unkomplizierte Ergänzung zur täglichen Haarpflege und zum Styling. Wer eine passende Textur wählt, das Produkt sparsam verwendet und das Haar nicht unnötig hohen Temperaturen aussetzt, kann Frizz reduzieren, die Kämmbarkeit verbessern und ein deutlich glatteres, glänzenderes und gepflegteres Erscheinungsbild erzielen.
Zuletzt Aktualisiert am 16.09.2026
Letzte Aktualisierung am 22.10.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
