Kühlschrank ohne Gefrierfach Test & Ratgeber » 4 x Kühlschrank ohne Gefrierfach Testsieger in 2026

Kühlschrank ohne Gefrierfach Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach ist eine besonders praktische Lösung für Haushalte, die den vorhandenen Innenraum vollständig zur Kühlung frischer Lebensmittel nutzen möchten und entweder keine tiefgekühlten Vorräte lagern oder bereits über einen separaten Gefrierschrank beziehungsweise eine eigene Gefriertruhe verfügen. Da im Innenraum kein Eisfach Platz beansprucht, bieten diese Geräte häufig deutlich mehr nutzbare Ablagefläche als vergleichbar große Kühlschränke mit integriertem Gefrierfach. Getränke, Obst, Gemüse, Milchprodukte, Aufschnitt, vorbereitete Mahlzeiten und größere Verpackungen lassen sich dadurch übersichtlicher unterbringen. Gleichzeitig entfällt bei vielen Modellen das regelmäßige Abtauen eines kleinen Gefrierfachs, das bei älteren Geräten schnell vereisen und dadurch wertvollen Stauraum verlieren kann. Kühlschränke ohne Gefrierfach sind als kompakte Tischgeräte, freistehende Vollraumkühlschränke, Einbaugeräte und besonders geräumige Modelle für Familien erhältlich. Welche Variante tatsächlich geeignet ist, hängt unter anderem von der Haushaltsgröße, den verfügbaren Stellmaßen, dem gewünschten Nutzinhalt, der Innenaufteilung, der Lautstärke und dem Energieverbrauch ab. Dieser ausführliche Ratgeber zeigt, welche Arten von Kühlschränken ohne Gefrierfach angeboten werden, worauf beim Kauf geachtet werden sollte, welche Vor- und Nachteile bestehen und welche Alternativen für unterschiedliche Wohn- und Nutzungssituationen infrage kommen.

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Was ist ein Kühlschrank ohne Gefrierfach?

Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach ist ein Kühlgerät, dessen gesamter Innenraum für die Lagerung gekühlter, jedoch nicht tiefgefrorener Lebensmittel vorgesehen ist. Im Gegensatz zu einem Kühlschrank mit integriertem Eis- oder Gefrierfach befindet sich im oberen Bereich keine abgetrennte Zone mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Der verfügbare Nutzinhalt kann deshalb vollständig für normale Kühltemperaturen verwendet werden.

Je nach Bauart arbeiten die Geräte üblicherweise mit Innentemperaturen von ungefähr zwei bis acht Grad Celsius. Die konkrete Temperatur lässt sich über einen mechanischen Drehregler oder eine elektronische Steuerung einstellen. Moderne Modelle verfügen teilweise über ein Display, eine Schnellkühlfunktion, eine offene-Tür-Warnung oder getrennt regulierbare Frischebereiche.

Da kein Gefrierfach vorhanden ist, eignen sich diese Kühlschränke besonders für Nutzer, die frische Lebensmittel bevorzugen, häufig einkaufen oder bereits ein separates Gefriergerät besitzen. Auch in Büros, Ferienwohnungen, kleinen Gewerberäumen, Gemeinschaftsküchen und Getränkebereichen werden Vollraumkühlschränke ohne Gefrierteil eingesetzt.

Der Innenraum besteht meist aus mehreren höhenverstellbaren Glasablagen, Türfächern, Flaschenhaltern und einer oder mehreren Schubladen für Obst und Gemüse. Größere Geräte können zusätzlich über spezielle Kaltlager-, Frische- oder Null-Grad-Zonen verfügen. In diesen Bereichen herrschen niedrigere Temperaturen und teilweise eine regulierte Luftfeuchtigkeit, wodurch bestimmte Lebensmittel länger frisch bleiben können.

Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach wird häufig auch als Vollraumkühlschrank bezeichnet. Diese Bezeichnung verdeutlicht, dass der gesamte Geräteraum als Kühlzone genutzt wird. Dabei gibt es sowohl kompakte Unterbau- und Tischmodelle als auch hohe Standgeräte, deren Nutzinhalt mit dem Kühlteil einer großen Kühl-Gefrier-Kombination vergleichbar oder sogar größer sein kann.

Technisch unterscheidet sich ein Vollraumkühlschrank nicht grundsätzlich von anderen Kompressorkühlschränken. Ein Kältemittelkreislauf entzieht dem Innenraum Wärme und gibt diese über den Verflüssiger an die Umgebung ab. Je nach Modell erfolgt die Luftverteilung statisch oder mithilfe eines Ventilators. Umluftsysteme können für eine gleichmäßigere Temperaturverteilung sorgen, während einfache Geräte häufig unterschiedliche Temperaturzonen besitzen.


Vorteile eines Kühlschranks ohne Gefrierfach

  • Mehr nutzbarer Kühlraum: Da kein Gefrierfach vorhanden ist, steht der gesamte Innenraum für frische Lebensmittel und Getränke zur Verfügung.
  • Übersichtliche Aufteilung: Große Ablageflächen, Türfächer und Schubladen erleichtern die geordnete Lagerung.
  • Kein Abtauen des Gefrierfachs: Ein vereistes kleines Eisfach muss nicht regelmäßig enteist werden.
  • Geeignet als Ergänzung: Das Gerät lässt sich ideal mit einem separaten Gefrierschrank oder einer Gefriertruhe kombinieren.
  • Praktisch für Frischekäufer: Haushalte, die überwiegend frische Produkte verwenden, verschwenden keinen Platz für einen ungenutzten Gefrierbereich.
  • Große Modellauswahl: Vollraumkühlschränke sind als Tisch-, Unterbau-, Einbau- und Standgeräte verfügbar.
  • Flexible Innenraumnutzung: Ohne fest eingebautes Gefrierfach können auch höhere Flaschen, Töpfe oder große Verpackungen untergebracht werden.
  • Teilweise geringerer Energiebedarf: Ein reines Kühlgerät muss keine Temperaturen von minus 18 Grad Celsius erzeugen. Der tatsächliche Verbrauch hängt jedoch stark von Größe und Effizienzklasse ab.

Nachteile eines Kühlschranks ohne Gefrierfach

  • Keine Tiefkühllagerung: Tiefkühlkost, Eiswürfel und eingefrorene Vorräte können nicht gelagert werden.
  • Zusätzliches Gefriergerät erforderlich: Wer regelmäßig Tiefkühlprodukte verwendet, benötigt ein separates Gerät.
  • Mehr Stellfläche bei zwei Geräten: Ein eigenständiger Kühlschrank und ein Gefrierschrank beanspruchen zusammen häufig mehr Platz.
  • Höhere Gesamtkosten: Die Anschaffung zweier separater Geräte kann teurer sein als eine Kühl-Gefrier-Kombination.
  • Nicht für jeden Kleinhaushalt geeignet: Ein großer Vollraumkühlschrank kann bei geringem Bedarf unnötig viel Innenraum und Energie beanspruchen.
  • Begrenzte Auswahl in manchen Größen: In bestimmten Nischenmaßen gibt es teilweise weniger Modelle als bei Kühlschränken mit Eisfach.

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Welche Arten von Kühlschränken ohne Gefrierfach gibt es?

Freistehender Kühlschrank ohne Gefrierfach

Ein freistehender Kühlschrank kann unabhängig von einer Küchenzeile aufgestellt werden. Er besitzt eine fertig gestaltete Front und Seitenwände, sodass keine zusätzliche Möbelfront benötigt wird. Diese Bauweise bietet eine hohe Flexibilität, weil das Gerät bei einem Umzug oder einer Umgestaltung der Küche vergleichsweise einfach an einen anderen Standort versetzt werden kann.

Freistehende Vollraumkühlschränke sind in zahlreichen Größen erhältlich. Kleine Modelle erreichen ungefähr die Höhe einer Arbeitsplatte, während hohe Standgeräte deutlich mehr als 300 Liter Nutzinhalt bieten können. Für Mehrpersonenhaushalte sind große Modelle interessant, da sie umfangreiche Wocheneinkäufe, Getränkeflaschen und frische Vorräte aufnehmen können.

Beim Aufstellen müssen die vorgeschriebenen Lüftungsabstände eingehalten werden. Die vom Gerät abgegebene Wärme muss ungehindert entweichen können. Wird der Kühlschrank zu dicht an eine Wand, einen Hochschrank oder eine Wärmequelle gestellt, kann der Energieverbrauch steigen. Außerdem sollte die Tür weit genug geöffnet werden können, damit Schubladen und Ablagen vollständig herausgezogen werden können.

Ein Vorteil freistehender Geräte besteht in der großen Auswahl an Farben und Designs. Neben weißen und silberfarbenen Modellen werden schwarze Kühlschränke, Edelstahloptiken und Retro-Ausführungen angeboten. Fingerabdruckempfindliche Oberflächen können allerdings einen höheren Reinigungsaufwand verursachen.

Einbaukühlschrank ohne Gefrierfach

Ein Einbaukühlschrank wird in einen dafür vorgesehenen Küchenschrank integriert. Die Vorderseite wird mit einer Möbelfront versehen, sodass sich das Gerät optisch unauffällig in die Küche einfügt. Diese Variante ist besonders beliebt, wenn eine durchgängige und einheitliche Küchenfront gewünscht wird.

Entscheidend sind die exakten Nischenmaße. Höhe, Breite und Tiefe des vorhandenen Schranks müssen mit den Herstellerangaben des Kühlschranks übereinstimmen. Bereits geringe Abweichungen können verhindern, dass das Gerät richtig eingebaut oder ausreichend belüftet wird. Auch die Position der Lüftungsöffnungen im Sockel und im oberen Schrankbereich muss berücksichtigt werden.

Bei der Türbefestigung kommen hauptsächlich Festtür- und Schlepptürsysteme zum Einsatz. Beim Festtürsystem wird die Möbelfront direkt an der Gerätetür befestigt. Beim Schlepptürsystem gleiten Möbel- und Kühlschranktür über Schienen miteinander. Vor dem Austausch eines vorhandenen Gerätes sollte geprüft werden, welches System in der Küche verwendet wird.

Einbaukühlschränke ohne Gefrierfach sind in unterschiedlichen Nischenhöhen verfügbar. Kleine Ausführungen eignen sich für Singleküchen, während hohe Modelle viel Stauraum bieten. Da die Wärmeabfuhr in einem Schrank anspruchsvoller ist als bei einem freistehenden Gerät, ist eine fachgerechte Montage besonders wichtig.

Unterbaukühlschrank ohne Gefrierfach

Ein Unterbaukühlschrank wird unter einer durchgehenden Küchenarbeitsplatte aufgestellt. Er besitzt meist eine Höhe von ungefähr 82 Zentimetern und kann dadurch in eine entsprechende Nische eingeschoben werden. Viele Unterbaugeräte verfügen über eine abnehmbare obere Abdeckung und höhenverstellbare Füße.

Diese Bauform eignet sich für kleinere Küchen, Büros, Ferienwohnungen und Haushalte mit begrenztem Kühlbedarf. Der Nutzinhalt ist geringer als bei hohen Standgeräten, reicht für eine oder zwei Personen jedoch häufig aus. Da kein Gefrierfach vorhanden ist, kann der Innenraum effizient für Getränke, Milchprodukte, Gemüse und kleinere Vorräte verwendet werden.

Vor dem Kauf muss geprüft werden, ob das Gerät tatsächlich unterbaufähig ist. Ein gewöhnlicher Tischkühlschrank darf nicht automatisch unter einer Arbeitsplatte eingebaut werden. Die Belüftung muss weiterhin gewährleistet sein. Manche Modelle führen die Wärme über den Sockelbereich ab, andere benötigen zusätzlichen Freiraum an der Rückseite.

Auch die Türöffnung ist wichtig. In engen Küchen kann eine links oder rechts angeschlagene Tür den Zugang erschweren. Viele Unterbaukühlschränke besitzen einen wechselbaren Türanschlag, der sich an die Raumsituation anpassen lässt.

Tischkühlschrank ohne Gefrierfach

Ein Tischkühlschrank ist ein kompaktes freistehendes Gerät, dessen Oberseite häufig als zusätzliche Ablagefläche genutzt werden kann. Die Höhe liegt meist ungefähr auf dem Niveau einer Küchenarbeitsplatte. Im Gegensatz zum Unterbaugerät ist ein Tischkühlschrank jedoch nicht immer für den festen Einbau unter einer Arbeitsplatte vorgesehen.

Tischkühlschränke ohne Gefrierfach sind für Singles, Studentenwohnungen, Büros oder als Zweitgerät geeignet. Durch den Wegfall des Eisfachs bieten sie trotz ihrer kompakten Abmessungen einen überraschend gut nutzbaren Innenraum. Mehrere Glasablagen, ein Gemüsefach und Türabsteller ermöglichen eine ordentliche Lagerung.

Bei kleinen Geräten sollte besonders auf die Innenaufteilung geachtet werden. Ein ungünstig platzierter Temperaturregler, breite Führungsschienen oder ein weit in den Innenraum ragender Kompressorbereich können den praktischen Stauraum einschränken. Höhenverstellbare Ablagen erhöhen die Flexibilität.

Wer den Kühlschrank in einem Wohn-, Schlaf- oder Arbeitsraum aufstellen möchte, sollte die Geräuschentwicklung berücksichtigen. Selbst ein leiser Kompressor ist in einer ruhigen Umgebung regelmäßig hörbar. Angaben zur Luftschallemission helfen bei der Auswahl.

Großer Vollraumkühlschrank

Ein großer Vollraumkühlschrank ist ein hohes Stand- oder Einbaugerät, das den gesamten Innenraum für gekühlte Lebensmittel bereitstellt. Solche Geräte sind besonders für Familien, Wohngemeinschaften, ambitionierte Hobbyköche oder Haushalte mit großen Wocheneinkäufen geeignet.

Der Nutzinhalt kann je nach Modell deutlich über 300 Liter betragen. Dadurch lassen sich große Mengen Gemüse, Getränke, Milchprodukte, vorbereitete Speisen und Vorratsbehälter lagern. Breite Glasablagen ermöglichen außerdem das Abstellen größerer Töpfe oder Servierplatten.

Bei einem großen Innenraum ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung wichtig. Modelle mit Umluftventilator verteilen die kalte Luft besser als rein statisch gekühlte Geräte. Dadurch können Temperaturschwankungen zwischen oberem und unterem Bereich reduziert werden. Manche Kühlschränke verfügen über mehrere Sensoren und passen die Kühlleistung automatisch an.

Große Kühlschränke sollten nur gewählt werden, wenn der Stauraum tatsächlich benötigt wird. Ein dauerhaft halb leerer Innenraum kann unnötig viel Stellfläche beanspruchen. Außerdem steigen mit dem Volumen meist die Anschaffungskosten und der absolute Stromverbrauch.

Kühlschrank ohne Gefrierfach mit Null-Grad-Zone

Eine Null-Grad-Zone ist ein besonders kalter Bereich im Kühlschrank, in dem Temperaturen nahe null Grad Celsius herrschen. Diese Zone ist nicht mit einem Gefrierfach zu verwechseln, da die Lebensmittel normalerweise nicht eingefroren werden. Sie dient dazu, empfindliche Produkte länger frisch zu halten.

Je nach Modell kann die Luftfeuchtigkeit in den Schubladen unterschiedlich eingestellt sein. Eine hohe Luftfeuchtigkeit eignet sich für unverpacktes Obst und Gemüse, da sie ein schnelles Austrocknen reduziert. Eine niedrigere Luftfeuchtigkeit ist für verpacktes Fleisch, Fisch oder bestimmte Milchprodukte sinnvoll.

Die Bezeichnungen der Hersteller unterscheiden sich. Begriffe wie Frischezone, Biofresh, VitaFresh, PerfectFresh oder LongFresh können auf ähnliche Systeme hinweisen, müssen technisch jedoch nicht identisch sein. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit tatsächlich erreicht werden.

Ein Kühlschrank mit Frischezonen ist besonders interessant, wenn häufig hochwertige, leicht verderbliche Lebensmittel gekauft werden. Die Schubladen beanspruchen jedoch Platz und sind bei manchen Modellen weniger flexibel nutzbar als normale Ablageflächen.

Kühlschrank ohne Gefrierfach mit Umluftkühlung

Bei einer Umluftkühlung verteilt ein Ventilator die kalte Luft im Innenraum. Dadurch können die Temperaturen auf den verschiedenen Ebenen gleichmäßiger ausfallen. Nach dem Öffnen der Tür oder dem Einräumen größerer Mengen warmer Lebensmittel wird die gewünschte Temperatur häufig schneller wiederhergestellt.

Eine gleichmäßige Luftverteilung erleichtert die Lagerung, da Lebensmittel nicht zwingend in einer ganz bestimmten Höhe untergebracht werden müssen. Dennoch bleiben spezielle Schubladen und Türfächer für bestimmte Produkte sinnvoll. Die Kühlschranktür ist beispielsweise wärmer als der hintere Innenraum und eignet sich daher nicht für alle leicht verderblichen Lebensmittel.

Umluft kann unverpackte Lebensmittel schneller austrocknen. Käse, Aufschnitt und angebrochene Speisen sollten deshalb in geschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Außerdem erzeugt der Ventilator ein zusätzliches Betriebsgeräusch, auch wenn moderne Systeme meist vergleichsweise leise arbeiten.

Retro-Kühlschrank ohne Gefrierfach

Retro-Kühlschränke zeichnen sich durch abgerundete Formen, auffällige Farben, große Griffe und eine Gestaltung aus, die an Küchengeräte früherer Jahrzehnte erinnert. Sie werden häufig bewusst als Blickfang in der Küche eingesetzt.

Hinter der historischen Optik steckt in der Regel moderne Kühltechnik. Dennoch sollte nicht allein nach dem Design entschieden werden. Manche Retro-Modelle sind im Verhältnis zum Nutzinhalt relativ breit oder tief. Auch der Preis kann deutlich über dem eines schlicht gestalteten Kühlschranks liegen.

Vor dem Kauf sind Energieverbrauch, Geräuschpegel, Innenaufteilung und Türanschlag zu prüfen. Bei markanten Außengriffen muss zusätzlicher Platz eingeplant werden. Außerdem kann die Tür bei wandnaher Aufstellung möglicherweise nicht weit genug geöffnet werden.


Welche Alternativen zu einem Kühlschrank ohne Gefrierfach gibt es?

Kühl-Gefrier-Kombination

Eine Kühl-Gefrier-Kombination vereint einen Kühlschrank und einen Gefrierbereich in einem gemeinsamen Gehäuse. Sie ist besonders praktisch, wenn sowohl frische als auch tiefgekühlte Lebensmittel regelmäßig gelagert werden, aber nur begrenzte Stellfläche zur Verfügung steht.

Moderne Kombinationen verfügen meist über getrennte Türen. Dadurch muss beim Öffnen des Kühlbereichs nicht gleichzeitig der Gefrierraum erwärmt werden. Je nach Modell befinden sich die Gefrierschubladen oberhalb oder unterhalb des Kühlschranks.

Der Nachteil besteht darin, dass der Kühlbereich kleiner ausfällt als bei einem gleich großen Vollraumkühlschrank. Wer bereits einen separaten Gefrierschrank besitzt, würde durch eine zusätzliche Gefrierzone unnötig Platz verlieren.

Kühlschrank mit kleinem Gefrierfach

Ein Kühlschrank mit kleinem Eis- oder Gefrierfach eignet sich für Nutzer, die nur gelegentlich Eiswürfel, kleine Tiefkühlpackungen oder wenige eingefrorene Lebensmittel lagern möchten. Diese Geräte sind häufig kompakt und in kleinen Küchen beliebt.

Das Gefrierfach nimmt jedoch einen Teil des Innenraums ein und muss je nach Technik regelmäßig abgetaut werden. Kleine Fächer bieten außerdem nur begrenzte Lagerkapazität. Größere Verpackungen passen oft nicht hinein.

Vor dem Kauf ist auf die Sternekennzeichnung des Gefrierfachs zu achten. Nicht jedes Eisfach eignet sich zur langfristigen Lagerung bereits tiefgefrorener Lebensmittel oder zum Einfrieren frischer Produkte.

Separater Gefrierschrank

Ein separater Gefrierschrank lässt sich ideal mit einem Kühlschrank ohne Gefrierfach kombinieren. Beide Geräte können nach dem tatsächlichen Bedarf ausgewählt werden. Der Kühlschrank bietet viel Platz für frische Lebensmittel, während der Gefrierschrank mehrere übersichtliche Schubladen für tiefgekühlte Vorräte bereitstellt.

Diese Kombination ist besonders flexibel. Der Gefrierschrank kann beispielsweise im Keller, Hauswirtschaftsraum oder in einer Speisekammer aufgestellt werden. In der Küche bleibt dadurch mehr Raum für den Kühlschrank.

Zu berücksichtigen sind die Anschaffungskosten, der zusätzliche Energieverbrauch und der größere Platzbedarf zweier Geräte. Dafür fällt bei einem Defekt nicht automatisch das gesamte Kühl- und Gefriersystem aus.

Gefriertruhe

Eine Gefriertruhe bietet viel Tiefkühlvolumen und eignet sich für Haushalte, die große Mengen Fleisch, Gemüse, Brot oder vorbereitete Mahlzeiten einfrieren. Sie kann als Ergänzung zu einem Vollraumkühlschrank genutzt werden.

Gefriertruhen arbeiten häufig effizient, weil beim Öffnen weniger kalte Luft entweicht als bei einem Gefrierschrank. Die Übersichtlichkeit ist jedoch geringer. Tief liegende Lebensmittel können nur schwer erreichbar sein, wenn keine Körbe oder Ordnungssysteme verwendet werden.

Minikühlschrank

Ein Minikühlschrank ist eine Alternative für sehr kleine Räume, Büros, Gästezimmer oder die gelegentliche Kühlung von Getränken. Er beansprucht wenig Platz, bietet aber deutlich weniger Nutzinhalt als ein Tisch- oder Vollraumkühlschrank.

Manche sehr kleinen Geräte arbeiten thermoelektrisch statt mit einem Kompressor. Solche Modelle erreichen häufig keine konstant niedrigen Temperaturen und sind für empfindliche Lebensmittel nur eingeschränkt geeignet. Für den dauerhaften Haushaltseinsatz ist ein richtiger Kompressorkühlschrank in der Regel die bessere Wahl.

Getränkekühlschrank

Ein Getränkekühlschrank ist speziell für Flaschen und Dosen ausgelegt. Er besitzt häufig Gitterablagen oder Flaschenroste und teilweise eine Glastür. Für die vollständige Lagerung von Lebensmitteln ist er nicht immer geeignet, da Temperaturverteilung und Innenaufteilung auf Getränke abgestimmt sein können.

Als Zweitgerät für Partykeller, Büro, Werkstatt oder Hobbyraum kann ein Getränkekühlschrank sinnvoll sein. Er ersetzt jedoch nicht zwingend einen normalen Haushaltskühlschrank.


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Wichtige Kaufkriterien für einen Kühlschrank ohne Gefrierfach

Nutzinhalt und Haushaltsgröße

Der benötigte Nutzinhalt hängt von der Anzahl der Personen, dem Einkaufsverhalten und den gelagerten Lebensmitteln ab. Ein Single, der häufig frisch einkauft, benötigt weniger Platz als eine Familie, die einmal pro Woche einen großen Einkauf erledigt.

Als grobe Orientierung können für einen Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt ungefähr 100 bis 160 Liter ausreichen. Für jede weitere Person kann zusätzlicher Kühlraum eingeplant werden. Diese Werte sind jedoch nur Richtgrößen. Wer viele Getränke, große Gemüsemengen oder vorbereitete Mahlzeiten lagert, benötigt mehr Platz.

Ein zu kleines Gerät wird schnell überfüllt. Dadurch kann die Luft schlechter zirkulieren, und Lebensmittel geraten leichter in Vergessenheit. Ein deutlich zu großer Kühlschrank beansprucht dagegen unnötig Stellfläche und kann einen höheren Stromverbrauch verursachen.

Außenmaße und Aufstellort

Vor dem Kauf müssen Höhe, Breite und Tiefe des vorgesehenen Standorts genau gemessen werden. Zusätzlich sind Lüftungsabstände, Türöffnung und hervorstehende Griffe zu berücksichtigen. Der Kühlschrank darf nicht direkt an Heizkörpern, Backöfen oder stark besonnten Fenstern stehen.

Bei Einbaugeräten sind die Nischenmaße entscheidend. Bei freistehenden Geräten muss geprüft werden, ob sie durch Türen, Treppenhäuser und enge Flure transportiert werden können. Ein großer Kühlschrank kann zwar am Aufstellort passen, aber bereits am Treppenabsatz scheitern.

Energieeffizienz und jährlicher Stromverbrauch

Das Energielabel nennt die Effizienzklasse und den erwarteten jährlichen Stromverbrauch. Für die tatsächlichen Betriebskosten ist der Verbrauch in Kilowattstunden besonders aussagekräftig. Zwei Geräte mit derselben Effizienzklasse können aufgrund unterschiedlicher Größen dennoch verschiedene Verbrauchswerte besitzen.

Ein sparsames Gerät ist vor allem bei langer Nutzungsdauer vorteilhaft. Kühlschränke laufen rund um die Uhr und werden häufig über viele Jahre verwendet. Ein niedriger Anschaffungspreis kann durch einen dauerhaft höheren Stromverbrauch relativiert werden.

Der reale Verbrauch wird außerdem von der Umgebungstemperatur, der eingestellten Kühlstufe, der Türöffnung, der Beladung und der Belüftung beeinflusst. Ein schlecht aufgestellter Kühlschrank kann mehr Energie benötigen als unter optimalen Bedingungen.

Lautstärke

Die Luftschallemission wird in Dezibel angegeben. In einer geschlossenen Küche spielt ein leicht höherer Wert häufig eine geringere Rolle. In offenen Wohnküchen, Einzimmerwohnungen oder Büroräumen kann ein lauter Kühlschrank dagegen störend wirken.

Neben dem Kompressor können Lüfter, Kältemittelströmungen und automatische Regelvorgänge Geräusche erzeugen. Ein gelegentliches Brummen, Gluckern oder Knacken ist bei vielen Kühlschränken normal. Empfindliche Nutzer sollten dennoch ein möglichst leises Modell wählen.

Innenaufteilung

Eine durchdachte Innenaufteilung ist im Alltag wichtiger als ein möglichst großer theoretischer Nutzinhalt. Höhenverstellbare Ablagen ermöglichen es, hohe Töpfe, Karaffen oder große Verpackungen unterzubringen. Geteilte Ablagen können besonders flexibel sein.

Türfächer sollten ausreichend stabil sein und große Flaschen sicher aufnehmen. Gemüsefächer mit leichtgängigen Schienen erleichtern die Nutzung. Bei hohen Geräten ist außerdem wichtig, ob die oberen Ablagen bequem erreichbar sind.

Herausnehmbare und glatte Bauteile vereinfachen die Reinigung. Komplizierte Halterungen und enge Zwischenräume können dagegen Schmutz sammeln.

Temperaturregelung

Einfache Kühlschränke besitzen einen mechanischen Drehregler. Die gewählte Stufe entspricht dabei nicht immer einer konkreten Temperatur. Elektronische Steuerungen erlauben häufig eine genauere Einstellung und zeigen den Sollwert auf einem Display an.

Eine Schnellkühlfunktion ist praktisch, wenn größere Mengen frischer Lebensmittel eingeräumt werden. Das Gerät senkt die Temperatur vorübergehend stärker ab und schaltet anschließend automatisch in den Normalbetrieb zurück.

Frischezonen

Frische- oder Null-Grad-Zonen können die Haltbarkeit empfindlicher Lebensmittel verbessern. Entscheidend ist, ob die Zone tatsächlich separat temperiert wird oder lediglich durch ihre Position etwas kühler ist.

Bei hochwertigen Systemen lässt sich teilweise die Luftfeuchtigkeit einstellen. Dies ist für die getrennte Lagerung von Gemüse und tierischen Produkten vorteilhaft. Wer solche Bereiche kaum nutzt, kann mit einem einfacheren Kühlschrank günstiger fahren und erhält möglicherweise mehr frei nutzbare Ablagefläche.

Türanschlag

Der Türanschlag bestimmt, zu welcher Seite sich die Tür öffnet. In engen Küchen kann ein falsch gewählter Anschlag die Nutzung erheblich erschweren. Viele Modelle besitzen einen wechselbaren Türanschlag. Der Umbau sollte entsprechend der Bedienungsanleitung erfolgen.

Bei Geräten mit Display, elektrischen Leitungen oder aufwendigen Scharnieren kann der Wechsel anspruchsvoller sein. Manche Händler bieten den Umbau gegen Aufpreis an.

Abtauautomatik

Viele Kühlschränke verfügen über eine automatische Abtauung im Kühlteil. Während der Betriebspausen taut Reif an der Rückwand ab. Das Wasser läuft über eine Rinne zu einer Öffnung und verdunstet außerhalb des Innenraums.

Die Ablauföffnung sollte sauber gehalten werden. Ist sie verstopft, kann sich Wasser im Kühlschrank sammeln. Eine No-Frost-Funktion ist bei einem reinen Kühlschrank weniger entscheidend als bei einem Gefriergerät, da im normalen Kühlraum keine dicken Eisschichten entstehen sollten.

Warnfunktionen

Eine offene-Tür-Warnung macht akustisch oder optisch darauf aufmerksam, wenn die Kühlschranktür zu lange geöffnet bleibt. Das verhindert unnötigen Energieverbrauch und schützt die Lebensmittel vor steigenden Temperaturen.

Eine Temperaturwarnung kann auf eine Störung, eine unvollständig geschlossene Tür oder einen Stromausfall hinweisen. Solche Funktionen sind besonders bei großen und wertvoll gefüllten Kühlschränken sinnvoll.


Beliebte Kühlschränke ohne Gefrierfach und bekannte Marken

Die folgende Übersicht nennt beispielhafte Produktarten und Hersteller. Die tatsächlichen Preise hängen von Größe, Energieeffizienz, Ausstattung, Händler und aktueller Verfügbarkeit ab. Vor dem Kauf sollten die genauen Gerätedaten und Abmessungen geprüft werden.

Name beziehungsweise ProduktartMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Kompakter Tischkühlschrank ohne GefrierfachBomannetwa 180 bis 300 EuroKompakte Lösung für Singles, Büros oder kleine Küchen mit vollständig nutzbarem Kühlraum.
Unterbaukühlschrank ohne GefrierfachAEGetwa 400 bis 750 EuroFür den Einbau unter einer Arbeitsplatte geeignet, häufig mit variabler Innenaufteilung und Gemüsefach.
Einbau-VollraumkühlschrankBoschetwa 550 bis 1.200 EuroIntegrierbares Gerät für eine einheitliche Küchenfront, je nach Modell mit Umluft und Frischezone.
Einbaukühlschrank ohne GefrierfachSiemensetwa 550 bis 1.300 EuroGeräumiger Einbaukühlschrank mit moderner Temperaturregelung und flexiblen Ablagen.
Großer freistehender VollraumkühlschrankLiebherretwa 750 bis 1.800 EuroGeräumiges Standgerät, teilweise mit hochwertigen Frischezonen und elektronischer Steuerung.
Vollraumkühlschrank in EdelstahloptikGorenjeetwa 500 bis 1.000 EuroFreistehendes Modell mit großem Kühlvolumen und moderner Außengestaltung.
Einbaukühlschrank mit FrischebereichMieleetwa 1.000 bis 2.500 EuroHochwertiges Einbaugerät mit komfortabler Ausstattung und modellabhängigen Frischesystemen.
Günstiger VollraumkühlschrankExquisitetwa 250 bis 550 EuroPreisorientierte Lösung für Haushalte, die viel einfachen Kühlraum ohne Gefrierteil benötigen.

Für wen eignet sich ein Kühlschrank ohne Gefrierfach?

Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach eignet sich besonders für Haushalte, die bereits einen separaten Gefrierschrank besitzen. Die Aufteilung auf zwei Geräte ermöglicht es, die Größe beider Bereiche unabhängig voneinander zu wählen. Wer viele frische Produkte und zugleich größere Tiefkühlvorräte lagert, profitiert von dieser Kombination.

Auch Menschen, die kaum Tiefkühlkost verwenden, können mit einem Vollraumkühlschrank besser bedient sein. Statt ein ungenutztes Gefrierfach mitzubezahlen und regelmäßig abzutauen, erhalten sie mehr Platz für Getränke, Gemüse, Milchprodukte und vorbereitete Speisen.

Für Familien mit großem Frischebedarf ist ein hoher Vollraumkühlschrank praktisch. Große Verpackungen, mehrere Getränkeflaschen und umfangreiche Wocheneinkäufe lassen sich übersichtlich verteilen. In Wohngemeinschaften können einzelne Ablagen verschiedenen Personen zugeordnet werden.

In Büros und Aufenthaltsräumen werden häufig kompakte Kühlschränke ohne Gefrierfach genutzt. Dort sollen überwiegend Getränke, Pausensnacks und mitgebrachte Mahlzeiten gekühlt werden. Ein Gefrierfach wird meist nicht benötigt.

Weniger geeignet ist ein reiner Kühlschrank für Haushalte, die regelmäßig Tiefkühlpizza, Eis, gefrorenes Gemüse oder eingefrorene Mahlzeiten verwenden, aber keinen Platz für ein separates Gefriergerät besitzen. In diesem Fall ist eine Kühl-Gefrier-Kombination meistens praktischer.


Kühlschrank richtig aufstellen und in Betrieb nehmen

Der Kühlschrank sollte auf einem ebenen und stabilen Untergrund stehen. Über höhenverstellbare Füße lässt sich das Gerät ausrichten. Eine leichte Neigung nach hinten kann je nach Hersteller vorgesehen sein, damit die Tür selbstständig zufällt. Maßgeblich ist die Bedienungsanleitung.

Zu Wärmequellen sollte ausreichend Abstand bestehen. Neben einem Backofen, Heizkörper oder in direkter Sonneneinstrahlung muss der Kühlschrank stärker arbeiten. Das erhöht den Energieverbrauch und kann die Lebensdauer des Kompressors beeinträchtigen.

Nach dem Transport darf das Gerät nicht immer sofort eingeschaltet werden. Wurde es liegend oder stark geneigt transportiert, muss sich das Öl im Kältekreislauf zunächst wieder sammeln. Die vom Hersteller empfohlene Wartezeit ist einzuhalten.

Vor der ersten Nutzung sollte der Innenraum mit einem weichen Tuch und mildem Reinigungsmittel ausgewischt werden. Aggressive Reiniger, Scheuermittel und stark riechende Chemikalien sind ungeeignet. Anschließend wird das Gerät eingeschaltet und auf die gewünschte Temperatur gebracht, bevor empfindliche Lebensmittel eingeräumt werden.

Eine mittlere Kühlschranktemperatur von ungefähr sieben Grad Celsius ist für viele Lebensmittel ausreichend. Empfindliche Produkte benötigen teilweise kühlere Bereiche. Ein separates Kühlschrankthermometer kann helfen, die tatsächliche Temperatur zu kontrollieren.


Lebensmittel richtig im Kühlschrank lagern

Bei statisch gekühlten Geräten entstehen verschiedene Temperaturzonen. Der Bereich über dem Gemüsefach ist häufig besonders kalt. Dort können leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch gelagert werden, sofern keine spezielle Frischezone vorhanden ist.

Die mittleren Ablagen eignen sich für Milchprodukte, Käse und zubereitete Speisen. Im oberen Bereich können weniger empfindliche Lebensmittel, Marmeladen oder bereits gegarte Speisen stehen. Die Tür ist meist der wärmste Bereich und eignet sich für Getränke, Butter, Saucen und haltbare Produkte.

Obst und Gemüse gehören in die dafür vorgesehenen Schubladen. Nicht jede Sorte sollte jedoch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Tomaten, Bananen und bestimmte Südfrüchte können bei zu niedrigen Temperaturen Aroma verlieren oder Kälteschäden entwickeln.

Warme Speisen sollten zunächst abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden. Sehr heiße Behälter erhöhen die Innentemperatur und führen zu zusätzlichem Energieverbrauch. Lebensmittel sollten abgedeckt oder in geschlossenen Behältern gelagert werden, damit sie nicht austrocknen und keine Gerüche übertragen.

Der Kühlschrank darf nicht vollständig dicht gefüllt werden. Zwischen den Lebensmitteln sollte ausreichend Platz für die Luftzirkulation bleiben. Gleichzeitig hilft eine sinnvolle Grundbefüllung, Temperaturschwankungen beim Öffnen der Tür zu reduzieren.


Reinigung und Pflege

Der Innenraum sollte regelmäßig gereinigt werden. Verdorbene Lebensmittel, ausgelaufene Flüssigkeiten und Krümel können unangenehme Gerüche und hygienische Probleme verursachen. Vor einer gründlichen Reinigung wird das Gerät ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt.

Ablagen, Türfächer und Schubladen lassen sich häufig herausnehmen. Sie sollten mit lauwarmem Wasser und mildem Spülmittel gereinigt werden. Sehr kalte Glasablagen dürfen nicht plötzlich mit heißem Wasser in Kontakt kommen, da sie durch den Temperaturunterschied beschädigt werden können.

Die Türdichtung muss sauber und elastisch bleiben. Krümel und klebrige Rückstände können verhindern, dass die Tür vollständig schließt. Eine beschädigte Dichtung lässt kalte Luft entweichen und erhöht den Stromverbrauch.

Die Ablauföffnung für Tauwasser befindet sich häufig an der hinteren Innenwand. Sie kann vorsichtig mit dem vorgesehenen Reinigungsstift gesäubert werden. Spitze Gegenstände sollten nicht verwendet werden.

Bei freistehenden Geräten sollte auch der Bereich hinter und unter dem Kühlschrank gelegentlich von Staub befreit werden. Staub am Verflüssiger oder an Lüftungsöffnungen kann die Wärmeabgabe beeinträchtigen. Vor sämtlichen Arbeiten ist der Netzstecker zu ziehen.


FAQ – häufige Fragen zum Kühlschrank ohne Gefrierfach

Ist ein Kühlschrank ohne Gefrierfach sparsamer?

Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach kann weniger Strom verbrauchen als ein vergleichbar großes Gerät mit zusätzlichem Gefrierteil, da keine Temperaturen von minus 18 Grad Celsius erzeugt werden müssen. Ein pauschaler Vergleich ist dennoch nicht möglich. Größe, Effizienzklasse, Bauart, Alter und Nutzung beeinflussen den Verbrauch erheblich. Ein großer, ineffizienter Vollraumkühlschrank kann mehr Energie benötigen als eine kleine moderne Kühl-Gefrier-Kombination. Deshalb sollte der auf dem Energielabel angegebene Jahresverbrauch verglichen werden.

Wie groß sollte ein Kühlschrank ohne Gefrierfach sein?

Die passende Größe richtet sich nach der Haushaltsgröße und dem Einkaufsverhalten. Für eine oder zwei Personen können ungefähr 100 bis 160 Liter genügen. Familien oder Haushalte mit großen Wocheneinkäufen benötigen häufig 250 Liter oder mehr. Wer viele Getränkeflaschen, große Töpfe oder umfangreiche Gemüsemengen lagert, sollte zusätzlichen Platz einplanen. Ein zu großes Gerät ist jedoch nicht automatisch besser, da es mehr Stellfläche beansprucht und höhere Betriebskosten verursachen kann.

Kann ein Kühlschrank ohne Gefrierfach im Keller stehen?

Grundsätzlich kann ein Kühlschrank im Keller aufgestellt werden, sofern die dortigen Temperaturen innerhalb der vorgesehenen Klimaklasse des Gerätes liegen. Sehr kalte, feuchte oder schlecht belüftete Räume können problematisch sein. Die Umgebung darf nicht dauerhaft unter oder über den vom Hersteller genannten Temperaturbereich fallen. Außerdem benötigt das Gerät eine trockene, ebene Standfläche und eine sichere Steckdose.

Was bedeutet Vollraumkühlschrank?

Ein Vollraumkühlschrank ist ein Kühlschrank, dessen gesamter Innenraum als normaler Kühlbereich genutzt wird. Ein separates Gefrierfach ist nicht vorhanden. Der Begriff beschreibt somit im Wesentlichen einen Kühlschrank ohne Gefrierfach. Je nach Modell kann das Gerät dennoch spezielle Frische-, Gemüse- oder Null-Grad-Zonen enthalten.

Welche Temperatur ist im Kühlschrank ideal?

Für den mittleren Bereich werden häufig ungefähr sieben Grad Celsius empfohlen. In unteren Bereichen kann die Temperatur etwas niedriger sein. Empfindliche Lebensmittel wie Fleisch und Fisch sollten möglichst kühl gelagert werden. Obst und Gemüse benötigen je nach Sorte andere Bedingungen. Da die Reglereinstellung nicht immer einer konkreten Temperatur entspricht, ist ein Kühlschrankthermometer zur Kontrolle sinnvoll.

Benötigt ein Kühlschrank ohne Gefrierfach No Frost?

Eine klassische No-Frost-Funktion ist hauptsächlich für Gefrierbereiche wichtig, weil sie dort starke Eisbildung verhindert. In einem reinen Kühlschrank reicht normalerweise eine automatische Abtauung aus. Dabei taut leichter Reif an der Rückwand während der Betriebspausen ab und das Wasser läuft über eine Öffnung ab. Umluftsysteme können zusätzlich für gleichmäßigere Temperaturen sorgen, sind aber nicht mit einer No-Frost-Gefriertechnik gleichzusetzen.

Warum bildet sich Wasser im Kühlschrank?

Wasser kann entstehen, wenn warme und feuchte Luft in den Kühlschrank gelangt und an kalten Flächen kondensiert. Eine geringe Menge Tauwasser an der Rückwand ist häufig normal. Sammelt sich Wasser unter dem Gemüsefach, kann die Ablauföffnung verstopft sein. Auch eine beschädigte Türdichtung, häufiges Öffnen oder das Einräumen warmer Speisen kann zu erhöhter Feuchtigkeit führen.

Wie laut darf ein Kühlschrank sein?

Wie störend ein Kühlschrank wahrgenommen wird, hängt stark vom Aufstellort und der persönlichen Empfindlichkeit ab. In einer geschlossenen Küche sind typische Betriebsgeräusche meist weniger problematisch als in einer offenen Wohnküche oder Einzimmerwohnung. Besonders leise Modelle besitzen häufig eine Luftschallemission im Bereich von ungefähr 35 Dezibel oder darunter. Neben dem reinen Zahlenwert spielen jedoch auch Art und Häufigkeit der Geräusche eine Rolle.

Lohnt sich ein separater Kühlschrank und Gefrierschrank?

Die Kombination lohnt sich vor allem für Haushalte mit großem Kühl- und Gefrierbedarf. Beide Geräte können unabhängig voneinander dimensioniert und aufgestellt werden. Bei einem Defekt fällt außerdem nur ein Bereich aus. Nachteile sind der zusätzliche Platzbedarf, höhere Anschaffungskosten und der gemeinsame Stromverbrauch zweier Geräte. Für kleine Küchen ist eine Kühl-Gefrier-Kombination häufig platzsparender.

Wie lange hält ein Kühlschrank ohne Gefrierfach?

Die Lebensdauer hängt von der Qualität des Gerätes, der Nutzung, der Umgebung und der Pflege ab. Ein hochwertiger Kühlschrank kann bei ordnungsgemäßer Verwendung viele Jahre arbeiten. Eine freie Belüftung, saubere Türdichtungen und die Vermeidung extremer Umgebungstemperaturen wirken sich positiv aus. Reparierbare Defekte an Thermostat, Scharnieren oder Dichtungen müssen nicht automatisch den Austausch des gesamten Gerätes bedeuten.


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Fazit: Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach bietet besonders viel Platz für frische Lebensmittel

Ein Kühlschrank ohne Gefrierfach ist eine sinnvolle Wahl für Haushalte, die den gesamten verfügbaren Innenraum für frische Lebensmittel nutzen möchten. Durch den Wegfall des Gefrierfachs stehen größere und flexibler nutzbare Ablageflächen zur Verfügung. Besonders Getränke, Gemüse, Milchprodukte, große Behälter und umfangreiche Wocheneinkäufe lassen sich übersichtlich unterbringen.

Die Geräte eignen sich hervorragend als Ergänzung zu einem separaten Gefrierschrank oder einer Gefriertruhe. Beide Bereiche können unabhängig voneinander dimensioniert werden. Dadurch erhält der Haushalt genau so viel Kühl- und Gefriervolumen, wie tatsächlich benötigt wird. Auch Nutzer, die kaum Tiefkühlprodukte kaufen, profitieren von einem Vollraumkühlschrank, weil kein ungenutztes Eisfach wertvollen Platz beansprucht.

Vor dem Kauf müssen die verfügbaren Stellmaße, der benötigte Nutzinhalt, der jährliche Stromverbrauch und die gewünschte Bauart geprüft werden. Ein freistehendes Modell bietet hohe Flexibilität, während ein Einbaukühlschrank optisch vollständig in die Küche integriert werden kann. Unterbau- und Tischgeräte eignen sich für kleinere Haushalte und begrenzte Raumverhältnisse.

Eine gute Innenaufteilung ist mindestens so wichtig wie das reine Volumen. Höhenverstellbare Glasablagen, stabile Türfächer, geräumige Gemüseschubladen und leicht zu reinigende Oberflächen erleichtern den Alltag. Wer häufig empfindliche Lebensmittel lagert, kann von einer echten Null-Grad- oder Frischezone profitieren. Umluftsysteme sorgen bei großen Geräten für eine gleichmäßigere Temperaturverteilung.

Auch die laufenden Kosten sollten berücksichtigt werden. Da ein Kühlschrank rund um die Uhr in Betrieb ist, wirkt sich ein niedriger Jahresstromverbrauch langfristig deutlich aus. Das Energielabel, die Gerätegröße und die tatsächliche Nutzung müssen gemeinsam betrachtet werden. Ein überdimensioniertes Gerät ist nicht automatisch wirtschaftlich, selbst wenn es einer guten Effizienzklasse angehört.

Wer regelmäßig Tiefkühlkost verwendet und keinen Platz für ein zweites Gerät besitzt, ist mit einer Kühl-Gefrier-Kombination meist besser beraten. Steht dagegen bereits ein Gefrierschrank zur Verfügung oder liegt der Schwerpunkt eindeutig auf frischen Lebensmitteln, bietet ein Kühlschrank ohne Gefrierfach eine besonders übersichtliche und großzügige Lösung.

Mit der passenden Größe, einer praktischen Innenaufteilung und einem sparsamen Betrieb kann ein Vollraumkühlschrank viele Jahre zuverlässig genutzt werden. Er reduziert unnötig verschenkte Fläche, verbessert die Vorratsorganisation und bietet genau den Stauraum, den ein frisch orientierter Haushalt im Alltag benötigt.

Zuletzt Aktualisiert am 04.08.2026

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