Lockenkamm Test & Ratgeber » 4 x Lockenkamm Testsieger in 2026

Lockenkamm Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein Lockenkamm ist ein scheinbar einfaches, aber für lockiges, welliges, krauses und strukturiertes Haar enorm wichtiges Pflegewerkzeug, denn gerade Locken reagieren empfindlich auf falsches Kämmen, zu enge Zinken, raue Kanten oder ungeeignete Materialien. Wer seine Locken gesund, elastisch und möglichst frizzarm pflegen möchte, sollte nicht irgendeinen Haarkamm verwenden, sondern gezielt auf einen Kamm achten, der die natürliche Haarstruktur respektiert, Knoten sanft löst und die Locken nicht unnötig auseinanderreißt. Während glattes Haar häufig mit feinen Kämmen oder klassischen Bürsten zurechtkommt, benötigen Locken mehr Abstand zwischen den Zinken, weniger Zug auf der Haarfaser und ein Werkzeug, das sowohl im nassen als auch im trockenen Haar kontrolliert eingesetzt werden kann. In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie, was ein Lockenkamm genau ist, welche Vorteile und Nachteile er bietet, welche Arten es gibt, worauf Sie beim Kauf achten sollten, welche Alternativen sinnvoll sein können und welche Produkte für unterschiedliche Ansprüche infrage kommen.

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Was ist ein Lockenkamm?

Ein Lockenkamm ist ein spezieller Haarkamm, der vor allem für lockiges, welliges, krauses, dickes oder stark strukturiertes Haar entwickelt wurde. Sein wichtigstes Merkmal sind meist breite, weit auseinanderstehende Zinken. Diese Bauweise sorgt dafür, dass der Kamm leichter durch das Haar gleitet, ohne die Lockenform unnötig zu zerstören. Im Gegensatz zu einem feinzinkigen Kamm, der die Haare stark trennt und dadurch schnell Frizz erzeugen kann, arbeitet ein Lockenkamm deutlich sanfter. Er soll Knoten lösen, Pflegeprodukte verteilen, nasse Locken entwirren und die natürliche Bündelung der Locken möglichst erhalten.

Besonders häufig wird ein Lockenkamm nach dem Waschen verwendet, wenn Conditioner, Haarkur oder Leave-in-Pflege im Haar verteilt werden. Viele Menschen mit Locken kämmen ihr Haar bevorzugt im nassen oder feuchten Zustand, weil die Haare dann gleitfähiger sind und sich Knoten leichter lösen lassen. Dabei sollte allerdings immer vorsichtig gearbeitet werden, denn nasses Haar ist empfindlicher und kann bei zu starkem Ziehen schneller brechen. Ein guter Lockenkamm unterstützt genau hier: Er verteilt den Druck gleichmäßiger, reduziert ruckartige Bewegungen und ermöglicht ein kontrolliertes Entwirren von den Spitzen bis zum Ansatz.

Ein Lockenkamm kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Sehr verbreitet sind Kunststoffkämme, Carbonkämme, Naturkautschukkämme, Holzkämme und Bambuskämme. Jedes Material hat eigene Eigenschaften. Kunststoff ist leicht und günstig, kann bei minderwertiger Verarbeitung aber statisch aufladen oder raue Kanten haben. Carbon ist oft antistatisch, hitzebeständiger und stabil. Naturkautschuk wird häufig bei hochwertigen Friseurkammmodellen eingesetzt, weil er elastisch und angenehm zur Kopfhaut sein kann. Holz und Bambus wirken natürlich, liegen warm in der Hand und können für manche Nutzer besonders angenehm sein, dürfen aber nicht dauerhaft nass gelagert werden.

Wichtig ist, dass ein Lockenkamm nicht nur für stark ausgeprägte Locken sinnvoll ist. Auch Menschen mit leichten Wellen, dicken Haaren, langen Haaren oder empfindlicher Haarstruktur profitieren häufig von einem grobzinkigen Kamm. Er kann helfen, Haarbruch zu reduzieren, Stylingprodukte gleichmäßiger zu verteilen und die Haare weniger aufgeplustert aussehen zu lassen. Entscheidend ist jedoch die richtige Anwendung. Wer mit einem Lockenkamm hektisch vom Ansatz nach unten zieht, wird auch mit dem besten Kamm keine guten Ergebnisse erzielen. Sinnvoll ist es, unten in den Spitzen zu beginnen, kleine Partien zu bearbeiten und sich langsam nach oben vorzuarbeiten.


Vorteile und Nachteile eines Lockenkamms

Ein Lockenkamm bietet viele Vorteile, wenn er passend zum Haartyp ausgewählt und richtig verwendet wird. Der größte Vorteil liegt in der Schonung der Lockenstruktur. Durch die breiten Zinken werden einzelne Haarsträhnen nicht so stark auseinandergerissen wie bei einem feinen Kamm oder einer ungeeigneten Bürste. Dadurch bleibt die natürliche Bündelung der Locken besser erhalten. Das Haar wirkt definierter, weniger strohig und oft auch weniger aufgebauscht. Besonders bei Naturlocken ist das ein wichtiger Punkt, weil zu starkes Durchkämmen im trockenen Zustand schnell zu Frizz führen kann.

Ein weiterer Vorteil ist das sanfte Entwirren. Lockiges Haar verknotet häufig schneller, weil die Haarfasern nicht gerade verlaufen, sondern sich umeinanderlegen. Ein Lockenkamm mit breiten, abgerundeten Zinken kann diese Knoten vorsichtig lösen, ohne übermäßig an einzelnen Haaren zu reißen. Das ist besonders hilfreich nach dem Waschen, nach dem Schlafen, nach dem Sport oder nach dem Tragen von Mützen, Kapuzen und Schals. Auch beim Verteilen von Spülung, Haarmaske oder Leave-in-Creme ist ein Lockenkamm praktisch, weil die Pflege gleichmäßiger in den Längen ankommt.

Ein guter Lockenkamm kann außerdem die Kopfhaut schonen. Wenn die Zinken sauber abgerundet sind, fühlt sich das Kämmen angenehmer an und kratzt nicht unangenehm. Gerade bei empfindlicher Kopfhaut, trockener Kopfhaut oder schnell gereizter Haut ist das ein wichtiger Aspekt. Zudem sind viele Lockenkämme leicht zu reinigen, platzsparend und im Vergleich zu aufwendigeren Stylingtools relativ günstig. Sie benötigen keinen Strom, keine Hitze und keine komplizierte Technik.

Trotzdem hat ein Lockenkamm auch Nachteile. Er ist kein Wundermittel und ersetzt keine passende Haarpflege. Stark verfilzte Haare, extreme Knoten oder sehr trockene Haarlängen lassen sich nicht allein durch einen Kamm lösen. Hier braucht es Feuchtigkeitspflege, Geduld und gegebenenfalls einen zusätzlichen Entwirrer oder Conditioner. Außerdem eignet sich nicht jeder Lockenkamm für jeden Lockentyp. Sehr grobe Zinken können bei feinen Wellen zu wenig Kontrolle bieten, während zu schmale Zinken bei sehr krausem Haar zu viel Zug erzeugen können.

Ein weiterer Nachteil zeigt sich bei falscher Anwendung im trockenen Haar. Wer trockene Locken vollständig durchkämmt, kann die Lockenbündel auflösen und dadurch ein aufgeplustertes Ergebnis erhalten. Das ist nicht unbedingt ein Fehler des Kamms, sondern eine Frage der Technik. Für viele Lockentypen ist es besser, den Kamm vor allem im feuchten Haar, mit Pflegeprodukt oder sehr gezielt zum Anheben des Ansatzes zu verwenden. Auch minderwertige Kämme können problematisch sein. Scharfe Nähte, raue Kunststoffkanten oder instabile Zinken können Haarbruch fördern statt reduzieren.


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Unterschiedliche Arten von Lockenkämmen

Grobzinkiger Lockenkamm

Der grobzinkige Lockenkamm ist die klassische und am häufigsten verwendete Variante. Er besitzt breite Abstände zwischen den Zinken und eignet sich besonders gut für welliges, lockiges, dickes oder langes Haar. Sein Hauptzweck ist das Entwirren, ohne die Lockenstruktur unnötig zu zerstören. Durch die großen Zwischenräume gleitet der Kamm leichter durch einzelne Haarpartien, sodass weniger Reibung entsteht. Gerade bei Haaren, die nach dem Waschen schnell verknoten, ist diese Variante sehr praktisch.

Ein grobzinkiger Lockenkamm wird meistens im feuchten Haar eingesetzt. Ideal ist die Anwendung nach dem Auftragen von Conditioner oder einer Haarmaske. Die Pflege sorgt dafür, dass die Haaroberfläche glatter wird und der Kamm besser durch die Längen gleitet. Wichtig ist, nicht am Ansatz zu beginnen, sondern in den Spitzen. Dort sitzen häufig die meisten Knoten. Sobald die Spitzen gelöst sind, arbeitet man sich langsam weiter nach oben. Diese Methode reduziert Zug auf die Haarwurzel und verringert das Risiko von Haarbruch.

Für stark definierte Locken ist ein grobzinkiger Kamm oft besser geeignet als eine normale Bürste, weil er die Locken nicht so stark auffächert. Trotzdem sollte man ihn nicht pauschal trocken durch das ganze Haar ziehen, wenn man Frizz vermeiden möchte. Im trockenen Haar kann er gezielt genutzt werden, um einzelne Partien zu ordnen, Volumen am Ansatz zu schaffen oder Styling sanft aufzulockern. Für die komplette Entwirrung ist feuchtes Haar meist die bessere Wahl.

Afro-Kamm oder Volumenkamm

Ein Afro-Kamm, auch Pick-Kamm oder Volumenkamm genannt, unterscheidet sich deutlich vom klassischen Entwirrkamm. Er besitzt meist lange, stabile Zinken und wird vor allem verwendet, um Volumen in krausem, lockigem oder sehr dichtem Haar zu erzeugen. Statt durch die gesamten Haarlängen gezogen zu werden, wird er häufig am Ansatz angesetzt und vorsichtig angehoben. Dadurch bekommt das Haar mehr Fülle, ohne dass die Locken in den Spitzen komplett auseinandergezogen werden.

Diese Art von Lockenkamm ist besonders beliebt bei Afro-Haar, Coils, engen Locken und voluminösen Naturfrisuren. Er eignet sich gut, wenn das Haar nicht platt am Kopf liegen soll, sondern mehr Form und Stand bekommen soll. Bei der Anwendung ist Fingerspitzengefühl wichtig. Der Kamm sollte nicht ruckartig durch das Haar gezogen werden. Besser ist es, ihn vorsichtig anzuheben und nur dort einzusetzen, wo Volumen gewünscht ist. So bleibt die Form der Locken besser erhalten.

Afro-Kämme gibt es aus Kunststoff, Metall, Holz oder Carbon. Metallzinken können sehr stabil sein, fühlen sich aber nicht für jede Kopfhaut angenehm an. Kunststoffmodelle sind leicht und günstig, sollten aber gut verarbeitet sein. Holzkämme wirken natürlicher und können angenehm in der Hand liegen, sind aber empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit. Wer einen Afro-Kamm kaufen möchte, sollte besonders auf abgerundete Spitzen achten, damit die Kopfhaut nicht gereizt wird.

Lockenkamm aus Holz oder Bambus

Lockenkämme aus Holz oder Bambus werden häufig gewählt, weil sie natürlich wirken, angenehm aussehen und sich warm in der Hand anfühlen. Viele Nutzer empfinden sie als schonend, weil hochwertig geschliffene Holzzinken sanft durch das Haar gleiten können. Besonders bei trockenen, empfindlichen oder schnell statisch aufgeladenen Haaren kann ein Holzkamm eine angenehme Alternative zu einfachem Kunststoff sein. Die Haptik ist meist hochwertiger, und viele Modelle sind optisch ansprechend.

Der große Vorteil von Holz und Bambus liegt in der ruhigen, natürlichen Materialwirkung. Solche Kämme wirken weniger kalt und hart als manche Kunststoff- oder Metallvarianten. Allerdings ist die Pflege wichtiger. Ein Holzkamm sollte nicht dauerhaft in der Dusche liegen, nicht stundenlang in Wasser eingeweicht und nicht direkt auf der Heizung getrocknet werden. Feuchtigkeit kann das Material aufquellen lassen oder langfristig Risse verursachen. Nach der Anwendung sollte der Kamm trocken abgewischt und luftig gelagert werden.

Für die Anwendung im nassen Haar ist ein Holzkamm nur dann sinnvoll, wenn der Hersteller dies ausdrücklich vorsieht und das Material gut versiegelt ist. Wer den Kamm hauptsächlich unter der Dusche mit Conditioner verwenden möchte, ist mit Kunststoff, Carbon oder Naturkautschuk oft unkomplizierter unterwegs. Für trockenes oder leicht feuchtes Haar kann ein Holzkamm dagegen sehr angenehm sein. Wichtig bleibt auch hier die Verarbeitung: Die Zinken müssen glatt, gratfrei und sauber abgerundet sein.

Carbon-Lockenkamm

Ein Carbon-Lockenkamm ist eine moderne, robuste Variante, die häufig im professionellen Bereich verwendet wird. Carbonkämme sind in der Regel leicht, stabil, antistatisch und hitzebeständiger als einfache Kunststoffkämme. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die ihren Kamm nicht nur zum Entwirren, sondern auch beim Föhnen, Stylen oder im Friseurumfeld verwenden möchten. Ein guter Carbonkamm verbiegt sich nicht so schnell und lässt sich leicht reinigen.

Für Locken ist Carbon vor allem dann sinnvoll, wenn das Haar schnell fliegt oder sich statisch auflädt. Antistatische Eigenschaften können helfen, das Haar ruhiger wirken zu lassen. Natürlich verhindert auch ein Carbonkamm Frizz nicht vollständig, denn Frizz hängt von Haarzustand, Luftfeuchtigkeit, Pflege, Reibung und Styling ab. Dennoch kann ein hochwertiger Kamm mit glatter Oberfläche einen Unterschied machen, besonders im Vergleich zu rauen Billigkämmen.

Carbon-Lockenkämme sind oft etwas teurer als einfache Kunststoffkämme, bewegen sich aber meist noch in einem bezahlbaren Bereich. Sie eignen sich für den Alltag, für Reisen und für Nutzer, die ein langlebiges Werkzeug suchen. Beim Kauf sollte man auf die Zinkenbreite achten. Nicht jeder Carbonkamm ist automatisch ein Lockenkamm. Manche Carbonkämme sind feinzinkig und eher für Scheitel, Schnitttechnik oder präzises Styling gedacht. Für Locken sollte das Modell ausdrücklich grobzinkig oder weit gezahnt sein.

Naturkautschuk- und Friseurkämme

Hochwertige Friseurkämme aus Naturkautschuk oder ähnlichen professionellen Materialien gelten oft als besonders angenehm und langlebig. Sie sind meist sauber verarbeitet, elastisch und besitzen fein abgerundete Zähne. Für Locken kann das sehr vorteilhaft sein, weil die Haaroberfläche weniger stark belastet wird. Solche Kämme sind besonders interessant für Menschen, die sehr viel Wert auf Qualität legen oder täglich mit empfindlichem Haar arbeiten.

Naturkautschukkämme sind häufig teurer als einfache Drogeriekämme. Dafür bieten sie bei guter Verarbeitung eine sehr angenehme Nutzung. Die Oberfläche ist meist glatt, die Zinken sind stabil und gleichzeitig nicht völlig starr. Gerade bei dickerem Haar kann diese Mischung aus Stabilität und Flexibilität angenehm sein. Auch Friseure setzen solche Kämme gerne ein, weil sie präzise, langlebig und zuverlässig sind.

Für den privaten Gebrauch lohnt sich ein hochwertiger Friseurkamm vor allem dann, wenn man regelmäßig kämmt, zu Haarbruch neigt oder mit günstigen Kämmen schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wer nur gelegentlich einen Kamm benötigt, muss nicht zwingend zum teuersten Modell greifen. Entscheidend ist das Verhältnis aus Material, Verarbeitung, Zinkenabstand und persönlichem Haarbedürfnis.


Alternativen zum Lockenkamm

Entwirrbürste für Locken

Eine Entwirrbürste kann eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum Lockenkamm sein. Sie besitzt meist flexible Borsten oder unterschiedlich lange Kunststoffzinken, die Knoten sanft lösen sollen. Besonders bei langen Haaren, Kinderhaaren oder Haaren, die stark verknoten, kann eine gute Entwirrbürste praktisch sein. Viele Nutzer empfinden sie als schneller als einen Kamm, weil sie größere Haarpartien bearbeiten kann.

Bei Locken ist allerdings Vorsicht geboten. Manche Entwirrbürsten ziehen die Locken stärker auseinander als ein grobzinkiger Kamm. Das kann im nassen Haar mit Conditioner gewünscht sein, wenn man die Haare vollständig entwirren möchte. Im trockenen Haar kann es aber schnell zu Frizz führen. Deshalb sollte eine Entwirrbürste bei Locken möglichst gezielt eingesetzt werden. Für sehr enge Locken oder krauses Haar ist nicht jedes Modell geeignet. Flexible Borsten, ein ergonomischer Griff und eine glatte Verarbeitung sind wichtig.

Finger Detangling

Finger Detangling bedeutet, dass die Haare mit den Fingern entwirrt werden. Diese Methode ist besonders schonend, weil man Knoten direkt spürt und den Druck besser kontrollieren kann. Statt einen Kamm durch einen Widerstand zu ziehen, kann man einzelne Knoten vorsichtig lösen. Für empfindliche Locken, krauses Haar oder stark geschädigte Längen ist diese Methode oft sehr hilfreich.

Der Nachteil ist der höhere Zeitaufwand. Finger Detangling dauert länger als das Kämmen mit einem Lockenkamm. Außerdem werden Pflegeprodukte manchmal nicht ganz so gleichmäßig verteilt. Viele Menschen kombinieren daher beide Methoden: Zuerst werden größere Knoten mit den Fingern gelöst, danach wird ein grobzinkiger Kamm verwendet, um Conditioner oder Leave-in gleichmäßig zu verteilen. Diese Kombination ist besonders schonend und effektiv.

Lockenbürste oder Stylingbürste

Eine Lockenbürste oder Stylingbürste wird nicht nur zum Entwirren, sondern auch zum Formen der Locken verwendet. Bestimmte Bürsten können helfen, Lockensträhnen gezielt zu bündeln und mehr Definition zu erzeugen. Dabei wird das Haar meist im nassen Zustand mit Stylingcreme oder Gel bearbeitet. Die Bürste zieht die Strähne glatt, danach springt sie wieder in eine definierte Lockenform zurück.

Diese Methode ist jedoch technischer als die Nutzung eines Lockenkamms. Sie erfordert Übung und funktioniert nicht bei jedem Haartyp gleich gut. Bei zu viel Spannung oder zu häufigem Bürsten kann Haarbruch entstehen. Wer einfache, schnelle Pflege sucht, ist mit einem Lockenkamm oft besser bedient. Wer dagegen sehr definierte Locken stylen möchte, kann eine Stylingbürste als Ergänzung nutzen.

Breitzinkiger Duschkamm

Ein Duschkamm ist eine besonders praktische Alternative für Menschen, die ihre Locken direkt unter der Dusche entwirren möchten. Er besteht meist aus wasserfestem Kunststoff und hat oft einen Haken oder Griff, mit dem er in der Dusche aufgehängt werden kann. In Kombination mit Conditioner gleitet er gut durch das Haar und kann Knoten lösen, während die Pflege einwirkt.

Der Vorteil liegt in der unkomplizierten Anwendung. Man kann den Kamm direkt während der Haarwäsche nutzen und anschließend ausspülen. Der Nachteil ist, dass manche Duschkämme recht grob verarbeitet sind. Deshalb sollte man auch hier auf glatte Zinken, stabile Bauweise und angenehme Kanten achten. Ein Duschkamm ist besonders sinnvoll für dickes, langes oder stark verknotetes Haar.


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Die besten Lockenkamm Produkte im Überblick

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Hercules Sägemann LockenkammHercules Sägemannca. 8 bis 18 EuroHochwertiger Friseurkamm mit breiten Zinken, häufig aus Naturkautschuk gefertigt und besonders für schonendes Entwirren geeignet.
Denman Grobzinkiger KammDenmanca. 5 bis 12 EuroSolider Alltagskamm für lockiges und welliges Haar, gut geeignet zum Verteilen von Conditioner und Stylingprodukten.
Tangle Teezer Wide Tooth CombTangle Teezerca. 8 bis 15 EuroBreitzinkiger Kamm für nasses Haar und Pflegeverteilung, besonders interessant für Nutzer, die bereits Entwirrprodukte der Marke kennen.
Störtebekker Carbon Kamm grobzinkigStörtebekkerca. 8 bis 16 EuroAntistatischer Carbonkamm für Styling und Pflege, robust, leicht und gut für dickere Haare geeignet.
Bambus Lockenkammverschiedene Herstellerca. 5 bis 14 EuroNatürliche Alternative mit warmer Haptik, besonders angenehm für trockenes oder leicht feuchtes Haar.
Afro Pick Kammverschiedene Herstellerca. 4 bis 12 EuroVolumenkamm zum Anheben des Ansatzes und Formen von krausem, dichtem oder sehr lockigem Haar.

Worauf sollte man beim Kauf eines Lockenkamms achten?

Beim Kauf eines Lockenkamms ist der Zinkenabstand einer der wichtigsten Punkte. Für lockiges und dickes Haar sollten die Zinken weit genug auseinanderstehen, damit der Kamm nicht hängen bleibt und die Locken nicht unnötig auseinanderzieht. Je enger und dichter die Locken sind, desto wichtiger wird ein großzügiger Abstand. Bei leichten Wellen kann ein mittelgrober Kamm ausreichend sein, während stark krauses Haar oft von sehr breiten und stabilen Zinken profitiert.

Ebenso wichtig ist die Verarbeitung der Zinken. Sie sollten glatt, abgerundet und frei von scharfen Kanten sein. Billige Kämme haben manchmal Produktionsnähte oder raue Stellen, die an der Haaroberfläche reiben. Das kann auf Dauer Haarbruch, Spliss oder Frizz begünstigen. Vor dem Kauf lohnt es sich daher, Produktbilder genau anzusehen oder Kundenbewertungen auf Hinweise zur Verarbeitung zu prüfen. Wenn der Kamm unangenehm über die Haut kratzt, ist er auch für die Kopfhaut nicht ideal.

Das Material sollte zum geplanten Einsatz passen. Wer den Kamm oft unter der Dusche verwendet, sollte ein wasserfestes Material wählen. Kunststoff, Carbon oder bestimmte Friseurkämme sind hier meist praktischer als unbehandeltes Holz. Wer Wert auf natürliche Materialien legt und den Kamm vor allem im trockenen Haar nutzt, kann mit Holz oder Bambus zufrieden sein. Für häufiges Styling, Reisen oder professionelle Nutzung ist Carbon wegen seiner Stabilität und antistatischen Eigenschaften eine gute Wahl.

Auch die Größe spielt eine Rolle. Ein großer Lockenkamm eignet sich gut für lange, dicke Haare und größere Partien. Ein kleiner Kamm passt besser in die Handtasche, ins Reisegepäck oder für kurzes Haar. Ein Griff kann die Anwendung erleichtern, besonders wenn das Haar nass ist und die Hände durch Conditioner rutschig sind. Kämme ohne Griff sind kompakter, bieten aber manchmal weniger Kontrolle.

Wer empfindliche Kopfhaut hat, sollte zusätzlich auf besonders sanfte Zinkenenden achten. Für Kinder oder sehr ziepempfindliche Personen ist ein Kamm mit weichen, gut gerundeten Spitzen sinnvoll. Bei sehr dichtem Haar muss der Kamm trotzdem stabil genug sein, damit die Zinken nicht sofort verbiegen oder abbrechen. Der beste Lockenkamm ist also nicht automatisch der teuerste, sondern derjenige, der zu Haarstruktur, Anwendung und Pflegegewohnheiten passt.


Beliebte Einsatzbereiche für einen Lockenkamm

Ein Lockenkamm wird besonders häufig nach dem Haarewaschen eingesetzt. In diesem Moment ist das Haar feucht, Pflegeprodukte sind im Haar verteilt und Knoten lassen sich meist leichter lösen. Viele Menschen geben zunächst Conditioner in die Längen, lassen ihn kurz einwirken und kämmen dann vorsichtig mit dem Lockenkamm durch. Dadurch verteilt sich die Pflege gleichmäßiger, und einzelne verknotete Stellen lassen sich besser lösen. Danach kann das Haar ausgespült oder mit Leave-in-Produkten weiter gestylt werden.

Ein weiterer Einsatzbereich ist das Verteilen von Stylingprodukten. Lockencreme, Schaumfestiger, Gel oder Leave-in-Conditioner können mit einem Lockenkamm gleichmäßiger verteilt werden. Das ist besonders praktisch, wenn die Produkte nicht nur oberflächlich aufliegen, sondern auch in den Längen ankommen sollen. Danach können die Locken mit den Händen geknetet werden, damit sie sich wieder schön bündeln. Wer sehr definierte Locken möchte, sollte nach dem Kämmen nicht zu stark weiter durch die Haare fahren, sondern die Locken vorsichtig formen.

Auch zum Auffrischen von Locken kann ein Lockenkamm dienen, allerdings nicht immer durch vollständiges Durchkämmen. Oft reicht es, einzelne verknotete Stellen zu lösen oder den Ansatz leicht anzuheben. Bei trockenem Haar kann ein wenig Wasser, Leave-in-Spray oder Lockenspray helfen, damit die Haare nicht trocken auseinanderfallen. Besonders bei Wellen und größeren Locken kann ein grobzinkiger Kamm helfen, die Frisur wieder etwas zu ordnen.

Für Männer mit lockigem oder welligem Haar ist ein Lockenkamm ebenfalls sinnvoll. Viele Männer verwenden zu feine Kämme, die das Haar struppig aussehen lassen. Ein grobzinkiger Kamm kann die Form besser erhalten und eignet sich für mittellanges bis längeres Haar, aber auch für dichte Kurzhaarfrisuren. Bei sehr kurzem Haar ist ein Afro-Pick oder kleiner Volumenkamm oft praktischer.


So verwendet man einen Lockenkamm richtig

Die richtige Anwendung entscheidet stark darüber, ob ein Lockenkamm wirklich schonend wirkt. Grundsätzlich sollte man nicht mit Gewalt durch Knoten ziehen. Besser ist es, das Haar in Partien aufzuteilen und immer unten in den Spitzen zu beginnen. Erst wenn die Spitzen entwirrt sind, arbeitet man sich weiter nach oben. Diese Methode verhindert, dass Knoten nach unten geschoben und dort noch fester zusammengezogen werden.

Bei nassem Haar empfiehlt sich die Nutzung mit Conditioner, Haarmaske oder Leave-in-Pflege. Dadurch gleitet der Kamm besser und die Haarfaser wird weniger belastet. Besonders lockiges Haar profitiert davon, weil es von Natur aus oft trockener ist als glattes Haar. Nach dem Entwirren sollte das Haar nicht grob mit einem Handtuch gerubbelt werden. Besser ist es, es vorsichtig auszudrücken, zum Beispiel mit einem Mikrofaserhandtuch oder einem weichen Baumwollshirt.

Im trockenen Haar sollte der Lockenkamm gezielt eingesetzt werden. Wer die kompletten Locken trocken durchkämmt, muss damit rechnen, dass die Definition verloren geht. Das kann gewünscht sein, wenn mehr Volumen entstehen soll. Wenn definierte Locken das Ziel sind, sollte trockenes Kämmen sehr sparsam erfolgen. Eine gute Methode ist es, die Hände leicht anzufeuchten, etwas Leave-in zu verwenden und nur einzelne Partien zu bearbeiten.

Nach jeder Anwendung sollte der Kamm gereinigt werden, besonders wenn Stylingprodukte genutzt wurden. Produktreste können sich zwischen den Zinken ablagern und beim nächsten Kämmen wieder ins Haar gelangen. Kunststoff- und Carbonkämme lassen sich meist einfach mit warmem Wasser und etwas milder Seife reinigen. Holzkämme sollten nur kurz feucht abgewischt und danach gut getrocknet werden.


FAQ zum Lockenkamm

Ist ein Lockenkamm besser als eine Bürste?

Für viele Lockentypen ist ein Lockenkamm tatsächlich besser geeignet als eine klassische Bürste, weil er die Lockenstruktur weniger stark auftrennt. Eine normale Bürste kann die Haare sehr fein auseinanderziehen, wodurch Locken schnell aufgeplustert, trocken oder frizzig wirken. Ein grobzinkiger Lockenkamm arbeitet gröber und erhält die natürliche Bündelung der Haare besser. Das bedeutet aber nicht, dass Bürsten grundsätzlich schlecht sind. Spezielle Entwirrbürsten oder Stylingbürsten können für bestimmte Anwendungen sehr hilfreich sein, besonders im nassen Haar mit Conditioner. Wer jedoch ein einfaches, schonendes Werkzeug für den Alltag sucht, ist mit einem Lockenkamm meist gut beraten.

Kann man einen Lockenkamm bei nassen Haaren verwenden?

Ja, ein Lockenkamm wird sogar besonders häufig bei nassen oder feuchten Haaren verwendet. Gerade Locken lassen sich im feuchten Zustand oft besser entwirren, weil Conditioner, Wasser oder Leave-in-Produkte für mehr Gleitfähigkeit sorgen. Trotzdem sollte man vorsichtig sein, denn nasses Haar ist empfindlicher als trockenes Haar. Deshalb ist es wichtig, langsam zu arbeiten, in den Spitzen zu beginnen und nicht ruckartig zu ziehen. Wer viele Knoten hat, sollte zuerst mit den Fingern vorarbeiten und danach den Kamm benutzen. So wird das Haar weniger belastet.

Welcher Lockenkamm eignet sich für sehr dickes Haar?

Für sehr dickes Haar eignet sich ein stabiler, grobzinkiger Kamm mit breiten Abständen und kräftigen Zinken. Der Kamm sollte nicht zu flexibel sein, weil er sonst im Haar hängen bleibt oder sich verbiegt. Carbonkämme, hochwertige Kunststoffkämme oder professionelle Naturkautschukkämme sind für dickes Haar oft eine gute Wahl. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Größe. Ein sehr kleiner Kamm kann bei dicken Haaren mühsam sein, weil man zu viele kleine Partien bearbeiten muss. Wer zusätzlich viel Volumen am Ansatz möchte, kann einen Afro-Pick als Ergänzung nutzen.

Verursacht ein Lockenkamm weniger Frizz?

Ein guter Lockenkamm kann helfen, Frizz zu reduzieren, wenn er richtig verwendet wird. Er trennt die Haare weniger fein als ein enger Kamm oder eine ungeeignete Bürste. Dadurch bleiben Locken besser gebündelt. Allerdings hängt Frizz nicht nur vom Kamm ab. Auch Haarfeuchtigkeit, Pflegeprodukte, Luftfeuchtigkeit, Handtuchmaterial, Schlafgewohnheiten und Hitzestyling spielen eine Rolle. Wer Frizz reduzieren möchte, sollte den Lockenkamm bevorzugt im feuchten Haar mit Pflegeprodukt verwenden und trockenes Durchkämmen vermeiden. Zusätzlich können Leave-in-Conditioner, Lockencremes und schonendes Trocknen helfen.

Ist ein Holzkamm für Locken sinnvoll?

Ein Holzkamm kann für Locken sinnvoll sein, wenn er hochwertig verarbeitet ist und die Zinken glatt sowie abgerundet sind. Viele Nutzer mögen Holzkämme, weil sie natürlich wirken, angenehm in der Hand liegen und nicht so kalt sind wie Metall oder manche Kunststoffe. Für trockenes oder leicht feuchtes Haar kann ein Holzkamm sehr angenehm sein. Für den dauerhaften Einsatz unter der Dusche ist er jedoch nicht immer ideal, weil Holz auf Feuchtigkeit reagieren kann. Wer seinen Lockenkamm regelmäßig mit Conditioner im nassen Haar nutzt, sollte genau prüfen, ob das Modell dafür geeignet ist.

Wie oft sollte man Locken kämmen?

Locken müssen nicht so häufig gekämmt werden wie glattes Haar. Viele Menschen mit Locken kämmen ihre Haare hauptsächlich am Waschtag, wenn sie nass oder feucht sind. Zwischen den Haarwäschen werden Locken oft nur mit den Fingern geordnet oder mit etwas Wasser aufgefrischt. Zu häufiges trockenes Kämmen kann die Lockenstruktur auflösen und Frizz erzeugen. Wie oft gekämmt werden sollte, hängt vom Haartyp ab. Leichte Wellen vertragen häufigeres Kämmen eher als enge Locken oder krauses Haar. Entscheidend ist, wie das Haar danach aussieht und sich anfühlt.

Kann ein Lockenkamm Haarbruch verhindern?

Ein Lockenkamm kann Haarbruch reduzieren, aber nicht vollständig verhindern. Haarbruch entsteht durch viele Faktoren, etwa Trockenheit, chemische Behandlungen, Hitze, Reibung, falsche Pflege oder grobes Entwirren. Ein grobzinkiger, glatter und gut verarbeiteter Kamm kann helfen, mechanische Belastung beim Kämmen zu verringern. Besonders wichtig ist die Technik: langsam arbeiten, Knoten nicht herausreißen und immer von unten nach oben entwirren. Wer zusätzlich auf feuchtigkeitsspendende Pflege achtet und Hitze reduziert, kann die Haarstruktur langfristig besser schützen.


Lockenkamm Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestLockenkamm Test bei test.de
Öko-TestLockenkamm Test bei Öko-Test
Konsument.atLockenkamm bei konsument.at
gutefrage.netLockenkamm bei Gutefrage.de
Youtube.comLockenkamm bei Youtube.com

Lockenkamm Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Lockenkämme wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Lockenkamm Testsieger präsentieren können.


Lockenkamm Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Lockenkamm Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Ein guter Lockenkamm ist klein, aber für gepflegte Locken sehr wichtig

Ein Lockenkamm gehört zu den einfachsten, aber sinnvollsten Werkzeugen für lockiges, welliges, dickes und strukturiertes Haar. Er kann helfen, Knoten sanft zu lösen, Pflegeprodukte besser zu verteilen und die natürliche Lockenform zu erhalten. Besonders grobzinkige Modelle sind für viele Lockentypen deutlich besser geeignet als feine Kämme oder ungeeignete Bürsten. Entscheidend ist jedoch, dass der Kamm gut verarbeitet ist, glatte und abgerundete Zinken besitzt und zum eigenen Haartyp passt.

Wer seine Locken vor allem nach dem Waschen entwirren möchte, sollte zu einem wasserfesten, breitzinkigen Kamm greifen. Für mehr Volumen am Ansatz kann ein Afro-Kamm sinnvoll sein. Wer natürliche Materialien bevorzugt, kann einen Holz- oder Bambuskamm wählen, sollte diesen aber sorgfältig pflegen und nicht dauerhaft nass lagern. Für robuste Alltagstauglichkeit sind Carbonkämme oder hochwertige Friseurkämme eine gute Wahl. Der Preis muss nicht extrem hoch sein, aber sehr billige und schlecht verarbeitete Kämme können dem Haar mehr schaden als helfen.

Am Ende kommt es nicht nur auf das Produkt an, sondern auch auf die richtige Anwendung. Locken sollten vorsichtig, geduldig und möglichst mit ausreichend Feuchtigkeit oder Pflege entwirrt werden. Wer von den Spitzen aus arbeitet, Knoten nicht herausreißt und trockenes Durchkämmen vermeidet, kann Haarbruch und Frizz deutlich reduzieren. Ein guter Lockenkamm ist daher keine überflüssige Kleinigkeit, sondern ein praktisches Pflegewerkzeug, das im Alltag einen sichtbaren Unterschied machen kann.

Zuletzt Aktualisiert am 26.04.2026

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