Malzkaffee Test & Ratgeber » 4 x Malzkaffee Testsieger in 2026

Malzkaffee Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Malzkaffee ist eine traditionsreiche Kaffeealternative, die vor allem wegen ihres milden, malzigen und leicht röstigen Geschmacks geschätzt wird und sich besonders für Menschen eignet, die auf Koffein verzichten möchten oder klassischen Bohnenkaffee nur eingeschränkt vertragen. Anders als echter Kaffee wird Malzkaffee nicht aus Kaffeebohnen hergestellt, sondern überwiegend aus geröstetem und gemälztem Getreide, häufig aus Gerste. Je nach Produkt können zusätzlich weitere Zutaten wie Roggen, Zichorie, Feigen oder andere pflanzliche Bestandteile enthalten sein. Durch das Rösten entstehen dunkle Farbtöne und intensive Röstaromen, die optisch und geschmacklich an Kaffee erinnern können, ohne jedoch dessen typisches Koffein zu liefern.

Malzkaffee blickt auf eine lange Geschichte zurück und wurde früher teilweise als preiswerte Alternative zu echtem Kaffee verwendet. Heute wird er weniger aus wirtschaftlicher Notwendigkeit getrunken, sondern vielmehr bewusst als eigenständiges Heißgetränk. Viele Menschen genießen ihn zum Frühstück, am Nachmittag oder abends, weil er normalerweise kein Koffein enthält und deshalb auch später am Tag getrunken werden kann. Darüber hinaus gibt es Varianten als lösliches Pulver, klassische Röstprodukte zum Aufbrühen sowie Mischungen mit Getreide, Zichorie oder weiteren Zutaten. Dadurch unterscheiden sich Geschmack, Zubereitung und Konsistenz teilweise deutlich.

Beim Kauf von Malzkaffee lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Nicht jedes Produkt, das als Getreide- oder Malzkaffee angeboten wird, besteht ausschließlich aus Gerstenmalz. Manche Mischungen enthalten mehrere Getreidesorten oder Zichorie, wodurch sich Aroma und Bitterkeit verändern können. Auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist die Zutatenwahl wichtig, denn klassischer Malzkaffee aus Gerste oder Roggen ist grundsätzlich nicht glutenfrei. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was Malzkaffee ist, welche unterschiedlichen Varianten angeboten werden, wie er hergestellt und zubereitet wird, worauf beim Kauf geachtet werden sollte und welche Alternativen zu Malzkaffee infrage kommen.


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Was ist Malzkaffee?

Malzkaffee ist ein kaffeeähnliches Heißgetränk, das überwiegend aus geröstetem Malz hergestellt wird. Besonders häufig kommt Gerstenmalz zum Einsatz. Dafür wird Getreide zunächst zum Keimen gebracht und anschließend wieder getrocknet. Beim sogenannten Mälzen verändern sich bestimmte Bestandteile des Getreides, bevor das Malz geröstet und weiterverarbeitet wird. Durch die Röstung entstehen die typische dunkle Farbe und ein kräftiger, leicht karamellartiger bis röstiger Geschmack.

Der Begriff Malzkaffee wird im Alltag teilweise auch für verschiedene Getreidekaffees verwendet. Streng genommen sind jedoch nicht alle Getreidekaffees reine Malzkaffees. Manche Produkte bestehen beispielsweise aus gerösteter Gerste ohne vorherige Mälzung, andere kombinieren Gerstenmalz mit Roggen, Zichorie, Feigen oder weiteren Zutaten. Die genaue Zusammensetzung sollte deshalb immer anhand der Verpackungsangaben geprüft werden.

Ein wesentlicher Unterschied zu Bohnenkaffee besteht darin, dass Malzkaffee normalerweise kein natürliches Koffein enthält. Er wird deshalb häufig von Menschen getrunken, die Koffein vermeiden möchten. Auch am Abend kann Malzkaffee eine interessante Alternative darstellen, wenn ein warmes, röstiges Getränk gewünscht wird, ohne auf entkoffeinierten Bohnenkaffee zurückzugreifen.

Geschmacklich ist Malzkaffee jedoch kein identischer Ersatz für normalen Kaffee. Der typische Kaffeegeschmack entsteht aus den Inhaltsstoffen gerösteter Kaffeebohnen und lässt sich durch Getreide nicht vollständig nachbilden. Malzkaffee wirkt häufig milder, süßlicher und malziger. Je nach Röstgrad kann er dennoch kräftige Röstaromen und leichte Bitterkeit besitzen.

Malzkaffee kann pur mit heißem Wasser getrunken oder mit Milch beziehungsweise pflanzlichen Drinks kombiniert werden. Manche Menschen süßen ihn zusätzlich mit Zucker, Honig oder anderen Süßungsmitteln. Besonders lösliche Varianten lassen sich innerhalb weniger Sekunden zubereiten und ähneln in ihrer Anwendung Instantkaffee.

Welche Vorteile und Nachteile hat Malzkaffee?

Vorteile von Malzkaffee

Der bekannteste Vorteil ist der Verzicht auf Koffein. Klassischer Malzkaffee enthält normalerweise kein Koffein, weil seine Ausgangsstoffe kein Koffein besitzen. Dadurch kann er eine interessante Wahl für Menschen sein, die den Konsum koffeinhaltiger Getränke reduzieren möchten.

Ein weiterer Vorteil ist die flexible Tageszeit. Während empfindliche Personen klassischen Kaffee am Abend häufig vermeiden, kann Malzkaffee auch später am Tag getrunken werden. Er bietet damit die Möglichkeit, das Ritual eines warmen röstigen Getränks beizubehalten.

Auch die Zubereitung kann sehr einfach sein. Besonders Instant-Malzkaffee wird lediglich mit heißem Wasser aufgegossen. Filter, Kaffeemühle oder Kaffeemaschine sind nicht erforderlich.

Viele Produkte besitzen außerdem einen relativ milden Geschmack. Menschen, denen Bohnenkaffee zu bitter oder zu intensiv ist, bevorzugen teilweise das weichere und malzigere Aroma.

Nachteile von Malzkaffee

Malzkaffee schmeckt deutlich anders als echter Kaffee. Wer ein ausgeprägtes Espresso- oder Kaffeearoma erwartet, kann deshalb enttäuscht sein. Das Getränk sollte eher als eigenständige Kategorie betrachtet werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Gluten. Produkte aus Gerste, Roggen oder Dinkel enthalten grundsätzlich glutenhaltige Ausgangsstoffe. Menschen mit Zöliakie oder einer medizinisch notwendigen glutenfreien Ernährung müssen deshalb besonders vorsichtig sein und ausschließlich ausdrücklich geeignete Produkte verwenden.

Auch der Zuckergehalt beziehungsweise die Zusammensetzung kann sich zwischen Produkten unterscheiden. Reines Malzkaffeepulver ist etwas anderes als fertige Getränkemischungen mit Zucker, Milchpulver oder weiteren Zusätzen. Die Zutatenliste sollte deshalb sorgfältig gelesen werden.

Bei manchen Varianten kann außerdem ein relativ süßlicher Geschmack entstehen, der nicht jedem gefällt. Andere Mischungen mit Zichorie wiederum schmecken kräftiger und bitterer.


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Welche Arten von Malzkaffee gibt es?

Löslicher Malzkaffee

Löslicher Malzkaffee gehört zu den bequemsten Varianten. Das bereits aufbereitete Pulver beziehungsweise Granulat wird einfach in eine Tasse gegeben und mit heißem Wasser übergossen. Je nach Geschmack kann anschließend Milch, Haferdrink oder ein anderes Getränk hinzugefügt werden.

Der größte Vorteil ist die schnelle Zubereitung. Es werden weder Filter noch Kaffeemaschine oder Pressstempel benötigt. Dadurch eignet sich Instant-Malzkaffee besonders gut für den Arbeitsplatz, Reisen oder Haushalte, in denen nur gelegentlich ein kaffeeähnliches Getränk zubereitet wird.

Bei löslichen Produkten lohnt sich allerdings ein Blick auf die Zutaten. Manche bestehen hauptsächlich aus Getreideextrakten, andere enthalten mehrere Zutaten. Auch Geschmack und Löslichkeit können sich deutlich unterscheiden.

Klassischer Malzkaffee zum Aufbrühen

Klassischer Malzkaffee kann ähnlich wie Filterkaffee aus einem gerösteten und gemahlenen Produkt aufgebrüht werden. Dabei wird heißes Wasser durch das Pulver geleitet beziehungsweise das Getränk anschließend gefiltert.

Diese Zubereitung nimmt mehr Zeit in Anspruch als die Instantvariante, bietet aber häufig ein besonders ausgeprägtes Röstaroma. Die Dosierung kann individuell angepasst werden, sodass sich ein eher mildes oder kräftigeres Getränk zubereiten lässt.

Bei der Verwendung in Kaffeemaschinen sollte berücksichtigt werden, dass nicht jedes Getreidekaffeeprodukt für jede Maschine geeignet ist. Besonders Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten sollten nur mit ausdrücklich dafür vorgesehenen Produkten betrieben werden.

Reiner Gerstenmalzkaffee

Bei dieser Variante bildet gemälzte und geröstete Gerste den zentralen beziehungsweise alleinigen Grundstoff. Der Geschmack wird häufig als besonders malzig, leicht süßlich und röstig beschrieben.

Reiner Gerstenmalzkaffee eignet sich für Menschen, die ein mildes Getränk mit möglichst überschaubarer Zutatenliste suchen. Aufgrund der Gerste ist er allerdings nicht für eine glutenfreie Ernährung geeignet.

Getreidekaffee mit Malz

Viele Produkte kombinieren Malz mit weiteren gerösteten Getreidesorten. Dazu können beispielsweise Gerste, Roggen oder Dinkel gehören. Durch die Mischung entstehen komplexere Röstaromen und teilweise ein kräftigerer Geschmack.

Solche Produkte werden häufig ebenfalls umgangssprachlich als Malzkaffee bezeichnet, obwohl Malz nur einen Teil der Rezeptur ausmachen kann. Wer gezielt reinen Malzkaffee sucht, sollte deshalb die Zutatenliste prüfen.

Malzkaffee mit Zichorie

Zichorie beziehungsweise die geröstete Wurzel der Gemeinen Wegwarte wird seit langer Zeit als Bestandteil von Kaffeeersatzprodukten verwendet. Sie bringt eine dunkle Farbe und vergleichsweise kräftige, leicht bittere Röstaromen in das Getränk.

Eine Kombination aus Malz und Zichorie kann dadurch geschmacklich etwas näher an kräftige Kaffeeersatzgetränke heranreichen als reiner Gerstenmalzkaffee. Gleichzeitig wird das typisch süßliche Malzaroma durch zusätzliche Bitterstoffe ergänzt.

Wie hoch der Anteil der einzelnen Zutaten ist, hängt vom Produkt ab. Menschen, die den typischen Geschmack von Zichorienkaffee nicht mögen, sollten daher eher zu einer anderen Variante greifen.

Malzkaffee mit Feigen

Feigen wurden traditionell ebenfalls in verschiedenen Kaffeeersatzmischungen verwendet. Geröstete Feigen können süßliche und karamellartige Aromen beitragen und den Geschmack einer Getreidemischung abrunden.

Solche Produkte besitzen häufig ein komplexeres Aroma als reine Getreidevarianten. Wie deutlich die Feige wahrnehmbar ist, hängt von Rezeptur und Röstung ab.

Bio-Malzkaffee

Bio-Malzkaffee wird aus Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau hergestellt und entsprechend zertifiziert. Die grundsätzliche Herstellung unterscheidet sich dabei nicht zwingend von konventionellem Malzkaffee.

Wer beim Einkauf auf ökologische Landwirtschaft Wert legt, kann gezielt auf ein anerkanntes Bio-Siegel achten. Auch bei Bio-Produkten sollte die Zutatenliste geprüft werden, insbesondere wenn bestimmte Getreidesorten oder Zusatzstoffe vermieden werden sollen.

Malzkaffee als Getränkepulver mit Milchbestandteilen

Neben reinem Malzkaffee existieren fertige Getränkepulver, die bereits weitere Bestandteile enthalten können. Dazu gehören beispielsweise Milchpulver, Zucker, Kakao oder andere Geschmackskomponenten.

Diese Produkte ermöglichen eine sehr schnelle Zubereitung, sind ernährungsphysiologisch aber nicht mit reinem Malzkaffee gleichzusetzen. Besonders Zucker- und Kaloriengehalt können deutlich höher sein.

Wer möglichst genau kontrollieren möchte, wie süß oder milchig das Getränk wird, ist mit einem reinen Malzkaffee besser beraten und kann Milch und Süßungsmittel selbst dosieren.

Malzkaffee in ganzen oder groben Röststücken

Weniger verbreitet sind Produkte, bei denen geröstete Getreidebestandteile nicht vollständig fein gemahlen oder löslich verarbeitet sind. Solche traditionellen Varianten werden aufgekocht beziehungsweise über längere Zeit ziehen gelassen.

Die Zubereitung ist aufwendiger, kann aber für Menschen interessant sein, die einen möglichst ursprünglichen Kaffeeersatz bevorzugen. Die genauen Zubereitungshinweise des Herstellers sollten dabei berücksichtigt werden.

Malzkaffee für Kinder und Familien

Weil klassischer Malzkaffee koffeinfrei ist, wird er teilweise als Familiengetränk angeboten. Historisch war Malz- beziehungsweise Getreidekaffee auch bei Kindern verbreitet. Trotzdem sollte bei Produkten für Kinder die Zutatenliste berücksichtigt werden.

Insbesondere fertige Mischgetränke können zugesetzten Zucker oder weitere Bestandteile enthalten. Ein koffeinfreies Getränk ist nicht automatisch zuckerfrei oder für jede Ernährungsform geeignet.


Worauf sollte man beim Kauf von Malzkaffee achten?

Zutatenliste

Die Zutatenliste ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Sie zeigt, ob es sich um reinen Gerstenmalzkaffee oder eine Mischung aus verschiedenen Getreidesorten, Zichorie, Feigen und anderen Bestandteilen handelt.

Besonders bei Allergien oder Unverträglichkeiten ist diese Information unverzichtbar. Auch wer einen bestimmten Geschmack bevorzugt, kann anhand der Rezeptur besser einschätzen, welches Produkt geeignet sein könnte.

Zubereitungsart

Wer möglichst wenig Aufwand möchte, ist mit löslichem Malzkaffee gut bedient. Für eine traditionellere Zubereitung kann gemahlener beziehungsweise gerösteter Malzkaffee zum Filtern oder Aufkochen gewählt werden.

Die gewünschte Zubereitungsmethode sollte bereits vor dem Kauf feststehen, damit das Produkt zum vorhandenen Küchenzubehör passt.

Geschmack

Reiner Malzkaffee schmeckt meist mild, röstig und leicht süßlich. Mischungen mit Zichorie können kräftiger und bitterer wirken. Feigen und andere Zutaten verändern das Aroma zusätzlich.

Da Geschmack sehr subjektiv ist, kann es sinnvoll sein, zunächst kleinere Packungen verschiedener Produkte auszuprobieren.

Koffeingehalt

Klassischer Malzkaffee aus Getreide enthält von Natur aus kein Koffein. Bei Mischprodukten sollte dennoch die Verpackung geprüft werden. Falls echter Kaffee oder andere koffeinhaltige Bestandteile zugesetzt wurden, kann das fertige Produkt Koffein enthalten.

Gluten

Dieser Punkt ist besonders wichtig. Gerste, Roggen und Dinkel gehören zu den glutenhaltigen Getreidesorten. Klassischer Malzkaffee ist daher normalerweise nicht glutenfrei.

Menschen mit Zöliakie sollten sich nicht auf den Begriff „Kaffeeersatz“ oder „koffeinfrei“ verlassen, sondern ausschließlich ausdrücklich geeignete glutenfreie Produkte verwenden.

Zuckerzusatz

Reiner Malzkaffee muss nicht zwangsläufig zugesetzten Zucker enthalten. Fertige Getränkepulver können dagegen gesüßt sein. Wer Zucker reduzieren möchte, sollte die Nährwert- und Zutatenangaben kontrollieren.

Bio-Qualität

Bei Bio-Produkten stammen die landwirtschaftlichen Zutaten aus entsprechend kontrolliertem Anbau. Ob dies beim individuellen Einkauf wichtig ist, hängt von den eigenen Prioritäten ab.

Packungsgröße

Wer Malzkaffee noch nicht kennt, sollte zunächst eine kleinere Packung kaufen. Große Vorratspackungen sind meist günstiger pro Gramm, lohnen sich aber nur, wenn das Getränk regelmäßig konsumiert wird.

Verpackung und Wiederverschluss

Röstprodukte und Instantpulver sollten möglichst trocken gelagert werden. Eine wiederverschließbare Dose oder ein gut schließender Beutel schützt vor Feuchtigkeit und Aroma-Verlust.


Welche Alternativen zu Malzkaffee gibt es?

Entkoffeinierter Kaffee

Entkoffeinierter Bohnenkaffee ist die naheliegendste Alternative für Menschen, die den typischen Kaffeegeschmack möglichst beibehalten möchten. Er wird aus echten Kaffeebohnen hergestellt, denen ein großer Teil des Koffeins entzogen wurde.

Geschmacklich liegt er daher wesentlich näher an normalem Kaffee als Malzkaffee. Vollständig koffeinfrei ist entkoffeinierter Kaffee allerdings nicht zwangsläufig, da geringe Restmengen enthalten sein können.

Zichorienkaffee

Zichorienkaffee wird aus gerösteten Wurzeln der Zichorie hergestellt. Er besitzt einen kräftigen, dunklen und leicht bitteren Geschmack und wird sowohl pur als auch in Getreidemischungen verwendet.

Im Vergleich zu Malzkaffee wirkt das Aroma häufig weniger süßlich und stärker geröstet. Für Liebhaber kräftiger Kaffeeersatzgetränke kann dies interessant sein.

Lupinenkaffee

Lupinenkaffee wird aus gerösteten Lupinensamen hergestellt. Er zählt ebenfalls zu den koffeinfreien Kaffeealternativen und besitzt ein eigenes röstiges Aroma.

Für Menschen, die Getreidekaffee wegen des Glutens vermeiden möchten, können entsprechend gekennzeichnete Lupinenprodukte interessant sein. Bei Allergien gegen Hülsenfrüchte ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich.

Eichelkaffee

Eichelkaffee ist eine traditionelle Kaffeealternative aus gerösteten Eicheln. Er wird heute deutlich seltener angeboten, besitzt jedoch ein kräftiges, erdiges und nussiges Aroma.

Die Zubereitung und der Geschmack unterscheiden sich stark von klassischem Kaffee und Malzkaffee. Er ist eher für Menschen interessant, die bewusst historische Kaffeealternativen ausprobieren möchten.

Kräutertee und Rooibos

Wer lediglich ein koffeinfreies warmes Getränk sucht und keine Kaffeeähnlichkeit benötigt, kann auf Kräutertee oder Rooibos zurückgreifen. Die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist sehr groß.

Im Gegensatz zu Malzkaffee fehlen jedoch die typischen Röst- und Malzaromen.


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Beliebte Malzkaffees und Marken im Überblick

NameMarkeUngefährer PreisBeschreibung
Caro LandkaffeeNestléca. 4–8 EuroBekannter löslicher Kaffeeersatz auf Basis verschiedener pflanzlicher beziehungsweise getreidebasierter Zutaten. Schnell mit heißem Wasser zubereitbar.
GetreidekaffeeNaturataca. 5–10 EuroVerschiedene Bio-Kaffeealternativen und Instant-Getreidekaffees mit unterschiedlichen Rezepturen und Röstnoten.
Getreidekaffeedennreeca. 4–8 EuroBio-Kaffeeersatz auf Getreidebasis, je nach Produkt als lösliche Mischung erhältlich.
Malzkaffee / GetreidekaffeeAlnaturaca. 4–8 EuroBio-Varianten für eine koffeinfreie beziehungsweise getreidebasierte Alternative zu klassischem Kaffee.
Malz- und GetreidekaffeeDiverse Herstellerca. 3–12 EuroProdukte aus Gerstenmalz, Getreidemischungen, Zichorie oder weiteren pflanzlichen Zutaten. Zutatenliste und Zubereitungsart unterscheiden sich deutlich.

Die genannten Preise dienen lediglich als grobe Orientierung und hängen von Packungsgröße, Händler, Bio-Qualität und Zusammensetzung ab. Da der Begriff Malzkaffee teilweise auch für gemischte Getreidekaffees verwendet wird, sollte vor dem Kauf nicht ausschließlich auf die Produktbezeichnung geachtet werden. Die Zutatenliste liefert die zuverlässigste Information darüber, ob es sich um reines Malz oder eine Mischung mit weiteren Bestandteilen handelt.


Wie wird Malzkaffee hergestellt?

Die Herstellung beginnt bei klassischem Malzkaffee mit Getreide, häufig Gerste. Dieses wird zunächst befeuchtet und unter kontrollierten Bedingungen zum Keimen gebracht. Während der Keimung verändern sich verschiedene Bestandteile des Korns. Dieser Prozess ist grundsätzlich mit der Malzherstellung für andere Lebensmittel vergleichbar.

Nach einer bestimmten Keimdauer wird das Getreide wieder getrocknet. Anschließend erfolgt die Röstung. Dabei entstehen zahlreiche Aroma- und Farbstoffe, die für das spätere Getränk entscheidend sind. Je stärker geröstet wird, desto dunkler und kräftiger kann das Aroma ausfallen.

Das geröstete Malz wird danach je nach Produkt gemahlen, extrahiert oder zu einem löslichen Pulver weiterverarbeitet. Bei Instant-Malzkaffee wird aus dem gerösteten Ausgangsmaterial zunächst ein konzentrierter Extrakt hergestellt, aus dem anschließend ein lösliches Trockenprodukt entsteht.

Mischprodukte können während der Herstellung zusätzlich geröstete Zichorie, Roggen, Feigen oder andere Bestandteile enthalten. Dadurch entstehen zahlreiche unterschiedliche Geschmacksprofile.

Wie bereitet man Malzkaffee zu?

Die Zubereitung hängt vom Produkt ab. Löslicher Malzkaffee ist besonders unkompliziert. Eine vom Hersteller empfohlene Menge Pulver wird in eine Tasse gegeben und mit heißem Wasser aufgegossen. Danach wird umgerührt, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat.

Wer einen milderen Geschmack bevorzugt, kann mehr Wasser beziehungsweise weniger Pulver verwenden. Für eine kräftigere Variante lässt sich die Dosierung entsprechend erhöhen, solange die Herstellerangaben berücksichtigt werden.

Malzkaffee kann auch mit warmer Milch zubereitet werden. Dadurch entsteht ein cremigeres und häufig süßlicher wirkendes Getränk. Ebenso können Hafer-, Soja-, Mandel- oder andere pflanzliche Drinks verwendet werden.

Bei nicht löslichem Malzkaffee wird das gemahlene Röstprodukt entsprechend der Packungsanleitung aufgebrüht, gefiltert oder gekocht. Die optimale Dosierung unterscheidet sich zwischen Herstellern und sollte deshalb nicht pauschal von normalem Kaffee übernommen werden.

Wie schmeckt Malzkaffee?

Typischer Malzkaffee besitzt ein mildes, röstiges und leicht süßliches Aroma. Besonders bei reinem Gerstenmalz können karamellartige und brotige Geschmacksnoten auftreten. Die Bitterkeit ist häufig geringer als bei stark geröstetem Bohnenkaffee.

Je nach Mischung kann der Geschmack jedoch erheblich variieren. Zichorie sorgt beispielsweise für stärkere Bitter- und Röstaromen. Roggen und andere Getreidesorten verändern ebenfalls die Geschmacksstruktur.

Wer normalen Kaffee erwartet, sollte die Unterschiede berücksichtigen. Malzkaffee ist keine exakte geschmackliche Kopie von Bohnenkaffee, sondern ein eigenständiges Getränk.


Wie lagert man Malzkaffee richtig?

Malzkaffee sollte trocken, kühl und vor starken Gerüchen geschützt gelagert werden. Besonders lösliches Pulver nimmt Feuchtigkeit schnell auf und kann dadurch verklumpen.

Die Verpackung sollte nach jeder Verwendung vollständig geschlossen werden. Eine gut schließende Vorratsdose kann sinnvoll sein, wenn die Originalverpackung nicht wiederverschließbar ist.

Ein Platz direkt neben Herd oder Spülmaschine ist wegen Wärme und Feuchtigkeit weniger geeignet. Ein trockener Küchenschrank bietet normalerweise bessere Bedingungen.

Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte berücksichtigt werden. Nach längerem Offenstehen kann das Aroma allmählich nachlassen, selbst wenn das Produkt nicht unmittelbar verdorben ist.


FAQ – häufige Fragen zu Malzkaffee

Enthält Malzkaffee Koffein?

Klassischer Malzkaffee aus Gerstenmalz oder anderen Getreidebestandteilen enthält von Natur aus kein Koffein. Das macht ihn besonders interessant für Menschen, die koffeinhaltigen Kaffee vermeiden möchten. Bei Mischprodukten sollte dennoch die Zutatenliste geprüft werden. Enthält eine Mischung beispielsweise echten Kaffee oder andere koffeinhaltige Bestandteile, kann auch das fertige Getränk Koffein enthalten.

Ist Malzkaffee dasselbe wie Getreidekaffee?

Nicht vollständig. Malzkaffee ist eine Form von Getreidekaffee, bei der gemälztes Getreide eine wichtige Rolle spielt. Getreidekaffee kann jedoch auch aus ungemälzter Gerste, Roggen, Dinkel oder Mischungen mit Zichorie und anderen Pflanzen hergestellt werden. Im Handel werden die Begriffe teilweise recht großzügig verwendet, weshalb ein Blick auf die Zutaten sinnvoll ist.

Ist Malzkaffee glutenfrei?

Klassischer Malzkaffee aus Gerste ist nicht glutenfrei. Auch Roggen und Dinkel enthalten Gluten. Menschen mit Zöliakie oder einer medizinisch erforderlichen glutenfreien Ernährung sollten deshalb nur Produkte konsumieren, die ausdrücklich als entsprechend geeignet gekennzeichnet sind. Die Bezeichnungen koffeinfrei oder Kaffeeersatz sagen nichts über den Glutengehalt aus.

Kann man Malzkaffee abends trinken?

Da klassischer Malzkaffee kein Koffein enthält, wird er häufig gerade am Abend als Alternative zu Bohnenkaffee getrunken. Menschen, die auf Koffein empfindlich reagieren, können dadurch ein warmes röstiges Getränk genießen, ohne normalen Kaffee zu trinken. Bei Mischprodukten sollte wiederum geprüft werden, ob tatsächlich keine koffeinhaltigen Zutaten enthalten sind.

Kann man Malzkaffee mit Milch trinken?

Ja. Malzkaffee lässt sich sehr gut mit Milch oder pflanzlichen Drinks kombinieren. Milch macht den Geschmack meist milder und cremiger. Besonders das leicht süßliche Malzaroma harmoniert gut mit Haferdrink oder Kuhmilch. Die Menge kann ganz nach persönlichem Geschmack gewählt werden.

Ist Malzkaffee für Kinder geeignet?

Reiner koffeinfreier Malzkaffee wird traditionell auch als Familiengetränk verwendet. Trotzdem sollte die konkrete Zusammensetzung berücksichtigt werden. Fertige Mischungen können Zucker oder weitere Zutaten enthalten. Bei Kindern mit Allergien oder Unverträglichkeiten ist außerdem besonders auf die enthaltenen Getreidesorten zu achten.

Kann Malzkaffee normalen Kaffee vollständig ersetzen?

Das hängt von den Erwartungen ab. Wer hauptsächlich das Ritual eines warmen röstigen Getränks sucht, kann Malzkaffee sehr gut als Alternative verwenden. Wer dagegen gezielt den typischen Geschmack und die anregende Wirkung von Bohnenkaffee erwartet, wird einen deutlichen Unterschied feststellen. Malzkaffee ist deshalb eher eine eigenständige Alternative als eine identische Kopie.

Wie viel Malzkaffee verwendet man pro Tasse?

Die genaue Dosierung hängt vom Produkt ab. Bei Instantvarianten werden häufig ein oder mehrere Teelöffel pro Tasse empfohlen. Bei aufbrühbaren Varianten gelten andere Mengen. Die Angaben auf der Verpackung sind deshalb die beste Orientierung. Anschließend kann die Dosierung nach persönlichem Geschmack angepasst werden.

Kann man Malzkaffee kalt trinken?

Ja. Zubereiteter Malzkaffee kann abkühlen und als kaltes Getränk verwendet werden. Besonders mit Milch oder pflanzlichen Drinks lässt sich eine Art koffeinfreies Eiskaffeegetränk zubereiten. Hygiene und Kühlung sollten dabei wie bei anderen zubereiteten Getränken berücksichtigt werden.

Was ist besser: Malzkaffee oder entkoffeinierter Kaffee?

Das hängt vom persönlichen Ziel ab. Entkoffeinierter Kaffee besteht aus echten Kaffeebohnen und schmeckt deshalb stärker nach klassischem Kaffee. Malzkaffee besitzt dagegen ein eigenes malziges Getreidearoma und enthält normalerweise von Natur aus kein Koffein. Wer möglichst nah am Kaffeegeschmack bleiben möchte, bevorzugt häufig entkoffeinierten Kaffee. Wer bewusst ein anderes koffeinfreies Getränk sucht, kann Malzkaffee interessanter finden.


Malzkaffee Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestMalzkaffee Test bei test.de
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Konsument.atMalzkaffee bei konsument.at
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Malzkaffee Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Malzkaffees wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Malzkaffee Testsieger präsentieren können.


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Fazit zum Malzkaffee

Malzkaffee ist eine traditionsreiche und vielseitige Alternative zu klassischem Bohnenkaffee. Sein größter Unterschied liegt nicht nur in den verwendeten Rohstoffen, sondern auch im Geschmack und in der Wirkung. Statt Kaffeebohnen kommen überwiegend gemälzte und geröstete Getreidesorten zum Einsatz, wodurch ein mildes, röstiges und häufig leicht süßliches Aroma entsteht. Gleichzeitig enthält klassischer Malzkaffee normalerweise kein Koffein.

Dadurch eignet er sich besonders für Menschen, die Koffein vermeiden oder ihren Kaffeekonsum reduzieren möchten. Auch als Getränk am Abend kann Malzkaffee interessant sein. Wer allerdings möglichst exakt den Geschmack eines Espresso oder Filterkaffees erwartet, sollte berücksichtigen, dass Malzkaffee deutlich anders schmeckt.

Bei der Auswahl spielt die Zusammensetzung eine besonders wichtige Rolle. Reiner Gerstenmalzkaffee schmeckt meist mild und malzig, während Mischungen mit Zichorie, Roggen oder Feigen kräftigere und komplexere Aromen entwickeln können. Lösliche Varianten sind besonders bequem und innerhalb weniger Sekunden zubereitet. Klassisch aufbrühbare Produkte sprechen eher Anwender an, die eine traditionellere Zubereitung bevorzugen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Thema Gluten. Klassischer Malzkaffee auf Gerstenbasis ist nicht glutenfrei. Auch viele andere Getreidekaffees enthalten Roggen oder Dinkel. Menschen mit Zöliakie oder einer medizinisch erforderlichen glutenfreien Ernährung müssen deshalb gezielt nach entsprechend geeigneten und gekennzeichneten Alternativen suchen.

Auch bei Zucker und sonstigen Zusätzen lohnt sich ein genauer Blick. Reiner Malzkaffee und ein fertiges gesüßtes Getränkepulver sind zwei sehr unterschiedliche Produkte. Wer möglichst selbst bestimmen möchte, wie süß oder cremig das Getränk wird, sollte einen möglichst einfachen Malzkaffee wählen und Milch beziehungsweise Süßungsmittel selbst ergänzen.

Insgesamt bietet Malzkaffee eine unkomplizierte Möglichkeit, ein warmes und röstiges Getränk ohne typischen Koffeingehalt zu genießen. Ob er als dauerhafter Kaffeeersatz oder lediglich gelegentlich getrunken wird, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wer verschiedene Varianten ausprobiert und Zutaten, Zubereitungsart sowie Intensität berücksichtigt, kann unter den zahlreichen Malz- und Getreidekaffees eine passende Alternative für Frühstück, Nachmittag oder Abend finden.

Zuletzt Aktualisiert am 03.09.2026

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