Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Motorsense?
- Vorteile und Nachteile einer Motorsense
- Vorteile
- Nachteile
- Motorsensen Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Motorsensen gibt es?
- Benzin-Motorsense
- Akku-Motorsense
- Elektro-Motorsense mit Kabel
- Freischneider
- Motorsense mit Fahrradgriff
- Motorsense mit Rundgriff
- Multifunktions-Motorsense
- Alternativen zur Motorsense
- Rasentrimmer
- Rasenmäher
- Sense von Hand
- Gartenschere und Astschere
- Balkenmäher
- Motorsensen Bestseller Platz 5 – 10
- Die besten Motorsensen im Überblick
- Worauf sollte man beim Kauf einer Motorsense achten?
- Leistung
- Schneidwerkzeug
- Gewicht
- Tragegurt
- Griffart
- Lautstärke
- Wartung und Ersatzteile
- Beliebte Einsatzbereiche einer Motorsense
- Hohes Gras schneiden
- Rasenkanten pflegen
- Gestrüpp und Unkraut entfernen
- Böschungen und Hanglagen
- Sicherheit beim Arbeiten mit der Motorsense
- Pflege und Wartung einer Motorsense
- FAQ zur Motorsense
- Was ist der Unterschied zwischen Motorsense, Freischneider und Rasentrimmer?
- Welche Motorsense ist für den Hausgarten am besten geeignet?
- Kann eine Motorsense Brombeeren schneiden?
- Ist eine Akku-Motorsense stark genug?
- Welcher Faden ist für eine Motorsense sinnvoll?
- Darf man mit einer Motorsense nasses Gras schneiden?
- Welche Schutzkleidung braucht man für eine Motorsense?
- Warum springt meine Benzin-Motorsense schlecht an?
- Kann man mit einer Motorsense kleine Bäume schneiden?
- Motorsense Test bei Stiftung Warentest & Co
- Motorsense Testsieger
- Motorsense Stiftung Warentest
- Fazit: Eine Motorsense ist ideal für Flächen, die für Rasenmäher und einfache Trimmer zu anspruchsvoll sind
Eine Motorsense ist ein leistungsstarkes Gartengerät für alle Arbeiten, bei denen ein normaler Rasenmäher, ein kleiner Rasentrimmer oder eine einfache Grasschere an ihre Grenzen kommen, denn sie schneidet nicht nur Rasenkanten und dünnes Gras, sondern kann je nach Ausstattung auch hohes Wildgras, dichtes Unkraut, Brennnesseln, Gestrüpp, Brombeerranken, verwachsene Grundstücksbereiche und sogar dünnere verholzte Pflanzen zuverlässig bearbeiten.
Gerade in größeren Gärten, auf Grundstücken mit Hanglagen, entlang von Zäunen, unter Bäumen, an Böschungen, rund um Mauern oder auf verwilderten Flächen ist eine Motorsense oft deutlich praktischer als ein Rasenmäher. Sie wird frei geführt, kann auch unebene Stellen erreichen und lässt sich mit verschiedenen Schneidwerkzeugen ausstatten. Je nach Modell arbeitet sie mit Fadenkopf, Kunststoffmesser, Metallmesser, Dickichtmesser oder Sägeblatt. Dadurch ist sie wesentlich vielseitiger als ein klassischer Rasentrimmer.
Beim Kauf einer Motorsense kommt es jedoch stark darauf an, wofür das Gerät wirklich eingesetzt werden soll. Für gelegentliche Pflegearbeiten im Hausgarten reicht oft eine leichte Akku- oder Elektro-Motorsense. Für hohes Gras, große Flächen und verwilderte Grundstücke ist eine kräftige Benzin-Motorsense meist sinnvoller. Wer sehr dichtes Gestrüpp oder Brombeeren bearbeiten möchte, braucht ausreichend Leistung, ein passendes Schneidwerkzeug, einen stabilen Schaft und einen guten Tragegurt. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was eine Motorsense ist, welche Arten es gibt, welche Vor- und Nachteile wichtig sind, welche Alternativen infrage kommen und worauf man beim Kauf wirklich achten sollte.
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- Einfacher Wechsel zwischen Messer und Schneidfaden für große Flächen oder hartnäckigen Wildwuchs
Was ist eine Motorsense?
Eine Motorsense ist ein motorbetriebenes Schneidgerät für die Garten-, Grundstücks- und Landschaftspflege. Sie besteht in der Regel aus einem Motor oder Antriebskopf, einem langen Schaft, Griffen, einem Schutzschild und einem rotierenden Schneidwerkzeug am unteren Ende. Je nach Modell kann dieses Schneidwerkzeug ein Nylonfaden, ein Kunststoffmesser, ein Metallmesser oder ein spezielles Sägeblatt sein. Durch die schnelle Rotation werden Gras, Unkraut, Gestrüpp und dünnere Pflanzen abgeschnitten.
Im Alltag werden die Begriffe Motorsense, Freischneider und Rasentrimmer oft durcheinander verwendet. Es gibt aber Unterschiede. Ein Rasentrimmer ist meist ein leichteres Gerät für Rasenkanten, kleine Flächen und feine Nacharbeiten. Eine Motorsense ist stärker und robuster. Ein Freischneider ist oft nochmals leistungsfähiger und für schwere Arbeiten mit Dickichtmessern oder Sägeblättern ausgelegt. In vielen Shops werden diese Begriffe jedoch nicht sauber getrennt, weshalb man beim Kauf eher auf Leistung, Bauart, Schneidwerkzeug und Einsatzbereich achten sollte als nur auf die Bezeichnung.
Motorsensen werden überall dort eingesetzt, wo ein Rasenmäher unpraktisch oder ungeeignet ist. Dazu gehören steile Böschungen, Gräben, schmale Durchgänge, verwinkelte Ecken, Zaunbereiche, Baumränder, Beetränder, Naturgärten, Wiesen, Waldränder und brachliegende Grundstücke. Sie sind auch nützlich, wenn Gras sehr hoch geworden ist und ein normaler Rasenmäher es nicht mehr sauber erfassen kann.
Der große Vorteil liegt in der freien Führung. Während ein Rasenmäher auf einer relativ ebenen Fläche fahren muss, wird die Motorsense getragen und mit schwenkenden Bewegungen geführt. Dadurch erreicht man Stellen, die mit anderen Geräten schwer zugänglich sind. Gleichzeitig verlangt diese Arbeitsweise aber mehr Körperkontrolle, Schutzkleidung und Erfahrung. Eine Motorsense ist kein Spielzeug, sondern ein kräftiges Schneidgerät mit hoher Drehzahl.
Motorsensen gibt es mit Benzinmotor, Elektromotor und Akkuantrieb. Benzinmodelle sind besonders leistungsstark und unabhängig von Stromanschlüssen. Elektrogeräte mit Kabel sind leichter und günstiger, aber an eine Steckdose gebunden. Akku-Motorsensen bieten viel Bewegungsfreiheit und sind leiser, erreichen aber je nach Modell nicht immer die Dauerleistung starker Benzingeräte. Welche Variante die beste ist, hängt stark von Grundstücksgröße, Bewuchs, Häufigkeit der Nutzung und persönlichem Komfortanspruch ab.
Vorteile und Nachteile einer Motorsense
Vorteile
Der größte Vorteil einer Motorsense ist ihre Vielseitigkeit. Sie kann nicht nur Rasenkanten schneiden, sondern auch hohes Gras, Unkraut, Brennnesseln und dichtes Gestrüpp entfernen. Mit dem passenden Schneidwerkzeug lässt sich das Gerät an verschiedene Aufgaben anpassen. Für weiches Gras eignet sich ein Fadenkopf. Für kräftigeres Unkraut oder zähere Pflanzen sind Messer sinnvoll. Für besonders hartnäckiges Dickicht können spezielle Metallmesser oder Sägeblätter verwendet werden, sofern das Gerät dafür geeignet ist.
Ein weiterer Vorteil ist die gute Erreichbarkeit schwieriger Stellen. Böschungen, Gräben, Hanglagen, enge Ecken, Zaunlinien und Bereiche rund um Bäume lassen sich mit einer Motorsense deutlich besser bearbeiten als mit einem Rasenmäher. Besonders auf Grundstücken, die nicht komplett eben oder gepflegt sind, ist das ein klarer Pluspunkt.
Motorsensen sind außerdem sehr nützlich für die Erstpflege verwilderter Flächen. Wenn Gras kniehoch steht oder Unkraut bereits dichte Bestände gebildet hat, kann ein normaler Mäher schnell überfordert sein. Eine kräftige Motorsense kann solche Flächen schrittweise freischneiden und wieder zugänglich machen.
Bei Benzin-Motorsensen kommt die Unabhängigkeit hinzu. Man benötigt keine Steckdose und keinen geladenen Akku. Solange Kraftstoff vorhanden ist, kann auch auf abgelegenen Grundstücken gearbeitet werden. Das ist besonders bei größeren Flächen, Streuobstwiesen, Waldgrundstücken oder Grundstücken ohne Stromanschluss praktisch.
Auch Akku-Motorsensen haben klare Vorteile. Sie sind meist leiser, starten einfach per Knopfdruck und verursachen keine direkten Abgase während des Betriebs. Für Wohngebiete und gepflegte Privatgärten sind sie oft angenehmer als laute Benzingeräte.
Nachteile
Der wichtigste Nachteil ist der höhere Anspruch an Sicherheit und Bedienung. Eine Motorsense arbeitet mit hoher Drehzahl. Steine, kleine Holzstücke oder harte Pflanzenreste können weggeschleudert werden. Deshalb sind Schutzbrille oder Gesichtsschutz, festes Schuhwerk, lange Kleidung und bei lauten Geräten Gehörschutz sehr wichtig.
Ein weiterer Nachteil ist das Gewicht. Besonders Benzin-Motorsensen können bei längeren Arbeiten anstrengend werden. Zwar verteilen gute Tragegurte das Gewicht auf Schultern und Rücken, dennoch bleibt die Arbeit körperlich fordernd. Wer nur kleine Kanten schneiden möchte, ist mit einem leichten Rasentrimmer oft besser bedient.
Benzinmodelle haben zusätzlich Wartungsaufwand. Kraftstoff, Luftfilter, Zündkerze, Vergaser, Starter und Motorpflege spielen eine Rolle. Außerdem sind sie lauter und erzeugen Abgase. Für kleine Stadtgärten sind sie deshalb häufig überdimensioniert.
Elektrogeräte mit Kabel schränken die Bewegungsfreiheit ein. Das Kabel kann stören, muss geschützt werden und ist auf eine Steckdose angewiesen. Akku-Geräte wiederum sind von Akkulaufzeit und Ladezeit abhängig. Bei großflächigen Arbeiten kann ein einzelner Akku schnell an Grenzen kommen.
Ein weiterer Punkt sind die Betriebskosten. Faden, Messer, Schutzkleidung, Kraftstoff, Öl, Akkus oder Ersatzteile können zusätzliche Kosten verursachen. Wer eine Motorsense nur sehr selten nutzt, sollte deshalb gut abwägen, ob Kauf, Miete oder ein einfacheres Gerät sinnvoller ist.
Motorsensen Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Motorsensen gibt es?
Benzin-Motorsense
Die Benzin-Motorsense ist die klassische Wahl für kräftige Schneidarbeiten, größere Grundstücke und anspruchsvollen Bewuchs. Sie arbeitet mit einem Verbrennungsmotor, meist als Zweitakt- oder Viertaktmotor. Der größte Vorteil liegt in der hohen Leistung und der Unabhängigkeit von Stromquellen. Man kann auch auf abgelegenen Flächen arbeiten, solange Kraftstoff vorhanden ist.
Benzin-Motorsensen eignen sich besonders für hohes Gras, dichte Wiesen, verwilderte Grundstücke, Brombeerranken, Brennnesseln und stärkeres Unkraut. Mit passendem Schneidwerkzeug können sie deutlich mehr als einfache Rasentrimmer. Viele Modelle lassen sich mit Fadenkopf und Metallmesser verwenden. Stärkere Geräte können auch Dickichtmesser oder Sägeblätter nutzen, wenn Hersteller und Sicherheitsvorgaben dies erlauben.
Der Nachteil ist das höhere Gewicht und die höhere Lautstärke. Eine Benzin-Motorsense muss gestartet, betankt und gewartet werden. Bei Zweitaktmodellen ist oft ein Kraftstoff-Öl-Gemisch notwendig, sofern kein Sonderkraftstoff verwendet wird. Außerdem entstehen Abgase, was gerade in kleinen Gärten oder Wohngebieten unangenehm sein kann.
Wer nur gelegentlich Rasenkanten schneidet, braucht meist keine Benzin-Motorsense. Wer aber regelmäßig größere Flächen freischneidet, hohes Gras bearbeitet oder keine Steckdose in der Nähe hat, bekommt mit einem Benzinmodell die größte Leistungsreserve.
Akku-Motorsense
Die Akku-Motorsense ist eine moderne und komfortable Variante für viele private Anwender. Sie wird mit einem wiederaufladbaren Akku betrieben und startet meist auf Knopfdruck. Dadurch entfällt das Ziehen am Starterseil, das Mischen von Kraftstoff und der typische Benzingeruch. Besonders für Hausgärten, Wohngebiete und regelmäßige Pflegearbeiten ist das sehr angenehm.
Der größte Vorteil ist die Bewegungsfreiheit ohne Kabel. Man kann frei um Bäume, Beete, Zäune und Gartenhäuser arbeiten. Akku-Motorsensen sind meist leiser als Benzingeräte und verursachen während des Betriebs keine direkten Abgase. Wer bereits Akkugeräte eines Herstellers besitzt, kann häufig denselben Akku für mehrere Gartengeräte nutzen.
Der Nachteil ist die begrenzte Laufzeit. Bei hohem Gras, starkem Bewuchs oder langen Arbeitseinsätzen wird der Akku stärker belastet. Für kleine bis mittlere Gärten reicht ein Akku oft aus, bei größeren Flächen ist ein zweiter Akku praktisch. Auch die Leistung variiert stark. Kleine Akku-Trimmer sind nicht mit kräftigen Akku-Motorsensen zu verwechseln.
Beim Kauf sollte man auf Akkuspannung, Akkukapazität, Schneidkreis, Gewicht und verfügbare Schneidwerkzeuge achten. Eine gute Akku-Motorsense kann für viele private Arbeiten völlig ausreichend sein, ersetzt aber nicht immer eine starke Benzin-Motorsense für schwere Dickichtarbeiten.
Elektro-Motorsense mit Kabel
Eine Elektro-Motorsense mit Kabel wird direkt über eine Steckdose betrieben. Sie ist meist leichter, günstiger und wartungsärmer als eine Benzin-Motorsense. Für kleinere Gärten, Rasenkanten und moderate Pflegearbeiten kann sie eine sehr sinnvolle Lösung sein. Der Elektromotor startet sofort, arbeitet relativ leise und benötigt keinen Kraftstoff.
Der Vorteil liegt in der konstanten Stromversorgung. Solange eine Steckdose erreichbar ist, gibt es keine Akkupause. Das macht kabelgebundene Geräte interessant für Nutzer, die nahe am Haus arbeiten und keine große Fläche freischneiden müssen.
Der klare Nachteil ist das Kabel. Es begrenzt die Reichweite, kann beim Arbeiten stören und muss vor dem Schneidwerkzeug geschützt werden. Für verwinkelte Grundstücke oder Arbeiten weit entfernt vom Haus ist ein Kabelgerät weniger praktisch. Außerdem sind viele kabelgebundene Geräte eher für leichtere Arbeiten ausgelegt.
Wer einen kleinen Garten hat und hauptsächlich Rasenkanten, dünnes Gras und leichte Unkrautbereiche schneiden möchte, kann mit einer Elektro-Motorsense gut zurechtkommen. Für große Wiesen, dichte Brombeeren oder stark verwachsene Flächen ist sie meist nicht die erste Wahl.
Freischneider
Ein Freischneider ist im Grunde die kräftigere Ausführung einer Motorsense. Er wird für schwere Schneidarbeiten eingesetzt, etwa zum Freischneiden von Gestrüpp, Dickicht, kleinen Gehölzen, zähen Ranken und stark verwilderten Flächen. Freischneider besitzen meist mehr Leistung, stabilere Schäfte, robustere Getriebe und sind für Metallmesser oder Sägeblätter besser geeignet.
Diese Geräte sind besonders interessant für große Grundstücke, Forstarbeiten, Landschaftspflege und professionelle Einsätze. Wer regelmäßig verwilderte Flächen bearbeitet, kommt mit einem echten Freischneider oft besser zurecht als mit einer leichten Motorsense.
Der Nachteil ist das Gewicht und die höhere Belastung beim Arbeiten. Freischneider sind keine Geräte für gelegentliche Kantenpflege. Sie verlangen gute Schutzkleidung, sichere Führung und etwas Erfahrung. Für den normalen Hausgarten sind sie häufig zu groß und zu teuer.
Motorsense mit Fahrradgriff
Viele leistungsstärkere Motorsensen besitzen einen sogenannten Fahrradgriff oder Zweihandgriff. Dieser Griff erinnert an einen breiten Lenker. Er ermöglicht eine kontrollierte, gleichmäßige Schwenkbewegung von links nach rechts. Besonders bei Flächenarbeiten ist diese Griffart sehr angenehm, weil das Gerät stabil geführt wird und die Belastung besser verteilt werden kann.
Motorsensen mit Fahrradgriff werden meistens mit einem Schulter- oder Doppelschultergurt verwendet. Dadurch hängt das Gerät am Körper, und die Arme führen vor allem die Bewegung. Das ist bei längeren Einsätzen deutlich weniger ermüdend als eine reine Handführung.
Der Nachteil ist, dass solche Geräte etwas sperriger sind. In engen Bereichen, zwischen Sträuchern oder an verwinkelten Stellen kann ein Rundgriff handlicher sein. Für größere Flächen und regelmäßige Arbeiten ist der Fahrradgriff aber meist die bessere Wahl.
Motorsense mit Rundgriff
Eine Motorsense mit Rundgriff, auch Loop-Griff genannt, ist kompakter und wendiger. Sie eignet sich gut für Arbeiten an Rasenkanten, um Bäume herum, an Zäunen oder in engen Bereichen. Viele leichtere Elektro- und Akku-Motorsensen nutzen diese Griffart.
Der Vorteil liegt in der einfachen Handhabung. Das Gerät lässt sich flexibel drehen und in verschiedenen Positionen führen. Für kleine bis mittlere Pflegearbeiten ist das angenehm. Auch Einsteiger kommen mit einem Rundgriff oft schnell zurecht.
Bei langen Flächenarbeiten ist ein Rundgriff jedoch weniger komfortabel als ein Fahrradgriff. Das Gewicht wird stärker über Arme und Hände gehalten, und die Schwenkbewegung ist weniger gleichmäßig. Wer große Wiesen freischneidet, sollte daher eher zu einem Modell mit Zweihandgriff greifen.
Multifunktions-Motorsense
Multifunktionsgeräte bestehen aus einem Antrieb und verschiedenen Aufsätzen. Neben dem Motorsensenaufsatz können je nach System auch Heckenscherenaufsatz, Hochentaster, Rasentrimmer, Kantenschneider oder Bodenfräse verwendet werden. Für Nutzer, die mehrere Gartengeräte benötigen, kann das praktisch sein.
Der Vorteil liegt in der Vielseitigkeit und Platzersparnis. Statt mehrere Motorgeräte zu lagern, nutzt man einen Antrieb mit verschiedenen Werkzeugen. Das kann Kosten sparen und ist besonders für kleinere Gartenhäuser interessant.
Der Nachteil ist, dass Multifunktionsgeräte nicht immer so robust und ausgewogen sind wie spezialisierte Einzelgeräte. Auch das Wechseln der Aufsätze muss zuverlässig funktionieren. Wer sehr häufig mit einer Motorsense arbeitet, ist mit einem hochwertigen Einzelgerät oft besser bedient. Für gelegentliche vielseitige Gartenpflege kann ein Multifunktionssystem aber sinnvoll sein.
Alternativen zur Motorsense
Rasentrimmer
Der Rasentrimmer ist die leichteste Alternative zur Motorsense. Er eignet sich besonders für Rasenkanten, kleine Nacharbeiten, Gras um Bäume und Bereiche, die der Rasenmäher nicht erreicht. Viele Rasentrimmer arbeiten mit einem Nylonfaden und sind leicht, günstig und einfach zu bedienen.
Für hohes Gras, zähes Unkraut oder dichtes Gestrüpp ist ein einfacher Rasentrimmer jedoch oft zu schwach. Er ist ein Pflegegerät für leichte Arbeiten, nicht für verwilderte Flächen. Wer nur saubere Kanten im Hausgarten schneiden möchte, braucht keine schwere Motorsense. Wer aber regelmäßig hohes Gras oder Gestrüpp entfernt, sollte ein kräftigeres Gerät wählen.
Rasenmäher
Ein Rasenmäher ist für ebene Rasenflächen die bessere Wahl. Er arbeitet schneller, gleichmäßiger und komfortabler, wenn die Fläche gut befahrbar ist. Für regelmäßiges Mähen gepflegter Rasenflächen ist eine Motorsense kein Ersatz für einen Rasenmäher.
Die Motorsense ergänzt den Rasenmäher dort, wo dieser nicht hinkommt. Dazu gehören Kanten, Böschungen, enge Ecken, Randbereiche und hohes Gras. In vielen Gärten ist die Kombination aus Rasenmäher und Motorsense beziehungsweise Rasentrimmer am sinnvollsten.
Sense von Hand
Die klassische Handsense ist eine leise und kraftstofffreie Alternative. Sie kann hohes Gras sehr effektiv schneiden, wenn man die Technik beherrscht. Für Naturgärten, Wiesen und ökologische Pflege kann sie interessant sein.
Der Nachteil ist die nötige Übung. Eine Handsense muss richtig gedengelt, geschärft und geführt werden. Ohne Erfahrung ist das Ergebnis oft schlechter und die Arbeit anstrengend. Für viele Nutzer ist eine Motorsense einfacher und schneller, auch wenn sie lauter ist und Energie benötigt.
Gartenschere und Astschere
Für einzelne dickere Triebe, kleine Sträucher oder gezielte Rückschnitte sind Garten- und Astscheren sinnvoll. Sie ersetzen eine Motorsense aber nicht bei Flächenarbeiten. Eine Motorsense schneidet breite Bereiche schnell frei, während Scheren für punktuelle Arbeiten gedacht sind.
Bei verwilderten Flächen kann die Kombination sinnvoll sein. Dicke Äste werden mit der Astschere entfernt, Gras und dünneres Gestrüpp anschließend mit der Motorsense gekürzt.
Balkenmäher
Ein Balkenmäher ist eine Alternative für große Wiesen und sehr hohes Gras. Er arbeitet mit einem Messerbalken und kann hohe Wiesen sauber schneiden. Besonders bei größeren Naturflächen kann er effizienter sein als eine Motorsense.
Der Nachteil ist die geringere Flexibilität. Ein Balkenmäher braucht Platz und eignet sich weniger für enge Ecken, Böschungen oder Bereiche um Hindernisse. Für große Wiesen ist er stark, für Randbereiche bleibt die Motorsense oft praktischer.
Motorsensen Bestseller Platz 5 – 10
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Die besten Motorsensen im Überblick
Die folgende Tabelle nennt bekannte Motorsensen beziehungsweise typische Modellreihen verschiedener Hersteller. Die Preise sind grobe Orientierungswerte und können je nach Händler, Ausstattung, Antrieb, Akkuumfang, Schneidwerkzeug und Saison deutlich schwanken.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| FS-Serie | Stihl | ca. 180 bis 900 Euro | Bekannte Motorsensen und Freischneider für private, semiprofessionelle und professionelle Einsätze. |
| 525R / 535R / 545R Serie | Husqvarna | ca. 350 bis 1.000 Euro | Leistungsstarke Motorsensen und Freischneider für anspruchsvolle Flächenpflege und dichten Bewuchs. |
| EM-Serie | Makita | ca. 180 bis 600 Euro | Solide Motorsensen mit verschiedenen Antrieben für Gartenbesitzer und anspruchsvollere Nutzer. |
| AGILLO / GE-CT Serie | Einhell | ca. 80 bis 250 Euro | Preislich attraktive Akku- und Elektrogeräte für private Gartenpflege und leichtere Schneidarbeiten. |
| AdvancedGrassCut / UniversalGrassCut | Bosch | ca. 80 bis 220 Euro | Akku- und Elektrogeräte für Rasenkanten, Grasflächen und einfache Pflegearbeiten im Hausgarten. |
| BC-Serie | AL-KO | ca. 120 bis 400 Euro | Motorsensen und Freischneider für Garten, Grundstückspflege und gröbere Schneidarbeiten. |
Worauf sollte man beim Kauf einer Motorsense achten?
Leistung
Die Leistung ist ein zentrales Kaufkriterium, sollte aber immer im Zusammenhang mit dem geplanten Einsatz gesehen werden. Für Rasenkanten und dünnes Gras reicht eine leichte Akku- oder Elektro-Motorsense. Für hohes Gras, dichte Wiesen und zähes Unkraut braucht man mehr Leistung. Für Brombeeren, Dickicht und verholzte Pflanzen sollte es ein kräftiges Gerät sein, das für Metallmesser oder Dickichtmesser geeignet ist.
Bei Benzingeräten wird die Leistung oft in Kilowatt oder PS angegeben. Bei Akku-Geräten sind Akkuspannung, Motorleistung und Systemqualität wichtig. Ein hoher Spannungswert allein garantiert nicht automatisch gute Schneidleistung. Auch Schneidkreis, Drehzahlstabilität, Messerqualität und Getriebe spielen eine Rolle.
Schneidwerkzeug
Das Schneidwerkzeug entscheidet stark darüber, was mit der Motorsense möglich ist. Ein Fadenkopf eignet sich für Gras, Rasenkanten und weiches Unkraut. Der Faden ist flexibel und beschädigt harte Hindernisse weniger stark, nutzt sich aber ab und muss nachgeführt oder ersetzt werden.
Kunststoffmesser sind stärker als Fäden, aber meist leichter und weniger aggressiv als Metallmesser. Metallmesser eignen sich für zäheres Unkraut und kräftigeres Gras. Dickichtmesser sind für Gestrüpp und verwachsene Flächen gedacht. Sägeblätter dürfen nur bei dafür geeigneten Geräten verwendet werden und verlangen besondere Vorsicht.
Wichtig ist, nur Schneidwerkzeuge zu verwenden, die vom Hersteller für das jeweilige Gerät freigegeben sind. Ein zu schweres oder ungeeignetes Werkzeug kann Getriebe, Motor und Sicherheit beeinträchtigen.
Gewicht
Das Gewicht wird in der Praxis oft unterschätzt. Eine Motorsense wird getragen und über längere Zeit geschwenkt. Schon wenige Kilogramm können bei einer Stunde Arbeit deutlich spürbar werden. Besonders Benzinmodelle mit kräftigem Motor sind schwerer als einfache Akku- oder Elektrogeräte.
Ein gutes Gerät sollte nicht nur leicht sein, sondern auch gut ausbalanciert. Wenn der Schneidkopf ständig nach unten zieht oder der Motor unangenehm am Körper hängt, wird die Arbeit schnell ermüdend. Deshalb sind Tragegurt, Griffposition und Balance fast genauso wichtig wie das reine Gewicht.
Tragegurt
Ein guter Tragegurt ist bei Motorsensen sehr wichtig. Einfache Schultergurte reichen für kurze Arbeiten mit leichten Geräten. Bei schwereren Motorsensen ist ein Doppelschultergurt oder ein professionelles Tragesystem deutlich angenehmer. Der Gurt verteilt das Gewicht auf Schultern, Rücken und Hüfte.
Ein schlecht eingestellter Gurt führt zu schneller Ermüdung und ungenauer Führung. Vor dem Arbeiten sollte die Motorsense so eingestellt werden, dass das Schneidwerkzeug in sinnvoller Arbeitshöhe hängt und der Körper nicht ständig dagegenarbeiten muss.
Griffart
Die Griffart sollte zum Einsatzbereich passen. Ein Fahrradgriff ist ideal für größere Flächen und gleichmäßige Schwenkbewegungen. Er bietet viel Kontrolle und ist bei langen Einsätzen angenehmer. Ein Rundgriff ist kompakter und besser für enge Bereiche, Kanten und verwinkelte Gärten geeignet.
Wer hauptsächlich Flächen freischneidet, sollte einen Fahrradgriff wählen. Wer vor allem rund um Beete, Mauern und Bäume arbeitet, kann mit einem Rundgriff gut zurechtkommen. Manche Nutzer bevorzugen auch aus Platzgründen ein kompakteres Gerät.
Lautstärke
Die Lautstärke spielt besonders in Wohngebieten eine Rolle. Benzin-Motorsensen sind deutlich lauter als Akku- oder Elektrogeräte. Beim Arbeiten mit lauten Geräten sollte Gehörschutz getragen werden. Außerdem sind Ruhezeiten und örtliche Vorschriften zu beachten.
Akku-Motorsensen sind meist angenehmer für Nachbarn und Nutzer. Sie sind nicht lautlos, aber deutlich weniger störend als viele Benzingeräte. Wer in einem dicht bebauten Wohngebiet arbeitet, sollte diesen Punkt ernst nehmen.
Wartung und Ersatzteile
Eine Motorsense sollte nicht nur beim Kauf gut aussehen, sondern auch langfristig wartbar sein. Bei Benzingeräten sind Ersatzteile, Luftfilter, Zündkerzen, Fadenköpfe, Messer und Verschleißteile wichtig. Bei Akku-Geräten sollte man auf Akkuverfügbarkeit und Ersatzakkupreise achten.
Markengeräte sind oft teurer, bieten aber meist bessere Ersatzteilversorgung. Sehr günstige No-Name-Geräte können kurzfristig funktionieren, werden aber problematisch, wenn nach zwei Jahren ein kleines Ersatzteil fehlt.
Beliebte Einsatzbereiche einer Motorsense
Hohes Gras schneiden
Hohes Gras ist einer der häufigsten Einsatzbereiche. Wenn eine Wiese lange nicht gemäht wurde, kommt ein normaler Rasenmäher oft nicht mehr gut zurecht. Die Motorsense kann das Gras schrittweise kürzen und die Fläche wieder begehbar machen. Besonders mit Fadenkopf oder Grasmesser lässt sich hohes Gras effektiv bearbeiten.
Bei sehr hohem Gras sollte man nicht zu schnell arbeiten. Besser ist es, die Fläche in kontrollierten Bahnen zu schneiden und das Schnittgut anschließend zu entfernen oder trocknen zu lassen. So vermeidet man Verstopfungen und unsaubere Ergebnisse.
Rasenkanten pflegen
Für Rasenkanten kann eine leichte Motorsense oder ein Rasentrimmer sehr praktisch sein. Entlang von Mauern, Beeten, Wegen und Zäunen sorgt sie für saubere Abschlüsse. Hier ist ein Fadenkopf meist die beste Wahl, weil er flexibel ist und Hindernisse weniger stark beschädigt als ein Metallmesser.
Wer nur Rasenkanten pflegt, braucht kein schweres Benzingerät. Ein leichtes Akku- oder Elektrogerät reicht meistens aus und ist angenehmer zu führen.
Gestrüpp und Unkraut entfernen
Dichtes Unkraut, Brennnesseln, Disteln und junge Triebe lassen sich mit einer kräftigen Motorsense gut entfernen. Je nach Bewuchs kann ein Metallmesser sinnvoll sein. Für weiches Material reicht oft ein Fadenkopf, bei zähem Bewuchs wird der Faden jedoch schnell verschleißen.
Beim Arbeiten in Gestrüpp sollte man besonders auf Steine, Draht, Glas oder versteckte Gegenstände achten. Motorsensen können Fremdkörper wegschleudern. Schutzkleidung ist hier Pflicht, nicht Kür.
Böschungen und Hanglagen
Böschungen sind mit dem Rasenmäher oft schwer oder gefährlich zu bearbeiten. Eine Motorsense ist hier deutlich flexibler. Man kann seitlich arbeiten und die Fläche schrittweise schneiden. Wichtig ist ein sicherer Stand. Nasse Hänge, loses Erdreich oder steile Böschungen erhöhen das Unfallrisiko.
Ein gut eingestellter Tragegurt und ein nicht zu schweres Gerät sind bei Hangarbeiten besonders wichtig. Wer lange an Böschungen arbeitet, sollte Pausen einplanen und nicht mit übermüdeten Armen weiterarbeiten.
Sicherheit beim Arbeiten mit der Motorsense
Eine Motorsense sollte immer mit passender Schutzausrüstung verwendet werden. Dazu gehören Schutzbrille oder Gesichtsschutz, Gehörschutz bei lauten Geräten, feste Schuhe, lange Hose und Arbeitshandschuhe. Bei Arbeiten mit Metallmessern oder in dichtem Gestrüpp ist ein Gesichtsschutz besonders sinnvoll, weil Fremdkörper weggeschleudert werden können.
Vor dem Start sollte die Fläche kontrolliert werden. Steine, Draht, Glas, Spielzeug, Metallteile oder andere harte Gegenstände sollten entfernt werden. Gerade in hohem Gras sind solche Dinge oft nicht sichtbar. Wenn das Schneidwerkzeug einen Stein trifft, kann dieser mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden.
Auch der Abstand zu anderen Personen ist wichtig. Kinder, Haustiere und Zuschauer sollten sich nicht in der Nähe aufhalten. Beim Arbeiten mit einer Motorsense entsteht ein Gefahrenbereich, besonders seitlich und nach vorne. Dieser Bereich sollte frei bleiben.
Bei Metallmessern muss zusätzlich auf Rückschlag geachtet werden. Wenn das Messer mit einem harten Gegenstand oder einem dicken Ast ungünstig in Kontakt kommt, kann das Gerät ruckartig ausschlagen. Deshalb sind sichere Führung, passender Griff und das richtige Schneidwerkzeug entscheidend.
Pflege und Wartung einer Motorsense
Eine Motorsense hält deutlich länger, wenn sie regelmäßig gepflegt wird. Nach der Arbeit sollten Grasreste, Pflanzensäfte und Schmutz vom Schneidkopf, Schutzschild und Schaft entfernt werden. Besonders feuchtes Gras kann kleben bleiben und später hart werden. Eine saubere Maschine arbeitet besser und lässt sich vor dem nächsten Einsatz leichter kontrollieren.
Der Fadenkopf sollte regelmäßig geprüft werden. Fadenreste, Verwicklungen oder beschädigte Spulen können die Funktion beeinträchtigen. Metallmesser sollten auf Schäden, Risse und Verformungen kontrolliert werden. Beschädigte Messer dürfen nicht weiterverwendet werden, weil sie bei hoher Drehzahl gefährlich werden können.
Bei Benzin-Motorsensen kommen Motorpflege, Luftfilter, Zündkerze und Kraftstoffsystem hinzu. Ein verschmutzter Luftfilter kann die Leistung reduzieren. Alter Kraftstoff kann Startprobleme verursachen. Wer die Motorsense längere Zeit nicht nutzt, sollte die Herstellerhinweise zur Einlagerung beachten.
Akku-Motorsensen benötigen weniger Wartung, aber Akku und Kontakte sollten sauber und trocken bleiben. Akkus sollten nicht dauerhaft in praller Sonne, bei Frost oder in feuchter Umgebung gelagert werden. Auch das Ladegerät sollte passend zum Herstellerakku verwendet werden.
FAQ zur Motorsense
Was ist der Unterschied zwischen Motorsense, Freischneider und Rasentrimmer?
Ein Rasentrimmer ist meist ein leichtes Gerät für Rasenkanten, dünnes Gras und kleinere Nacharbeiten. Er arbeitet häufig mit einem Fadenkopf und ist eher für gepflegte Gärten gedacht. Eine Motorsense ist kräftiger und kann je nach Ausstattung auch hohes Gras, Unkraut und leichten Wildwuchs schneiden.
Ein Freischneider ist die stärkste Variante und wird für dichtes Gestrüpp, verwilderte Flächen und teilweise auch dünnere Gehölze verwendet. In der Praxis überschneiden sich die Begriffe, weil Hersteller sie unterschiedlich verwenden. Entscheidend sind deshalb Leistung, Schneidwerkzeug, Bauweise und Herstellerfreigabe.
Welche Motorsense ist für den Hausgarten am besten geeignet?
Für einen normalen Hausgarten ist meistens eine leichte Akku-Motorsense oder eine kabelgebundene Elektro-Motorsense ausreichend. Sie eignet sich für Rasenkanten, Gras rund um Bäume, Beetränder und gelegentliches höheres Gras. Der Vorteil liegt in der einfachen Bedienung, geringeren Lautstärke und weniger Wartungsaufwand.
Wenn der Garten größer ist, viel Wildwuchs vorhanden ist oder regelmäßig hohes Gras geschnitten werden muss, kann eine stärkere Akku- oder Benzin-Motorsense sinnvoll sein. Für reine Kantenpflege wäre ein schweres Benzingerät jedoch übertrieben.
Kann eine Motorsense Brombeeren schneiden?
Ja, mit einer ausreichend starken Motorsense und geeignetem Schneidwerkzeug lassen sich Brombeeren schneiden. Ein einfacher Fadenkopf ist dafür meist nicht ideal, weil Brombeerranken zäh und teilweise verholzt sind. Besser geeignet sind robuste Metallmesser oder Dickichtmesser, sofern das Gerät dafür zugelassen ist.
Beim Schneiden von Brombeeren ist Schutzkleidung besonders wichtig. Die Ranken haben Dornen, können zurückschlagen und sich um das Werkzeug wickeln. Langsame, kontrollierte Arbeit ist hier besser als grobes Durchdrücken.
Ist eine Akku-Motorsense stark genug?
Eine gute Akku-Motorsense kann für viele private Arbeiten stark genug sein. Rasenkanten, normales Gras, leichtes Unkraut und kleinere Wildwuchsbereiche sind für viele moderne Akku-Geräte kein Problem. Die Geräte sind leiser, starten einfach und benötigen wenig Wartung.
Bei sehr hohem Gras, großen Flächen, dichtem Gestrüpp oder langer Dauerbelastung kommt es stark auf die Leistungsklasse an. Kleine Akku-Trimmer sind dafür nicht geeignet. Kräftige Akku-Motorsensen mit großem Akku können viel leisten, sind aber auch teurer. Für schwere Dauerarbeiten bleibt eine starke Benzin-Motorsense oft überlegen.
Welcher Faden ist für eine Motorsense sinnvoll?
Der passende Faden hängt vom Einsatz ab. Dünnere runde Fäden eignen sich für feines Gras und Rasenkanten. Dickere Fäden halten länger und sind besser für höheres Gras oder kräftigeres Unkraut. Gedrehte oder kantige Fäden können aggressiver schneiden, nutzen sich aber je nach Untergrund unterschiedlich ab.
Wichtig ist, nur Fadenstärken zu verwenden, die zum Gerät passen. Ein zu dicker Faden kann den Motor überlasten oder die Drehzahl zu stark senken. Die Herstellerangaben zum maximalen Fadendurchmesser sollten ernst genommen werden.
Darf man mit einer Motorsense nasses Gras schneiden?
Grundsätzlich kann eine Motorsense auch feuchtes Gras schneiden, aber trockenes Gras ist meist besser. Nasses Gras klebt stärker am Schutzschild, wird schwerer sauber ausgeworfen und kann die Arbeit erschweren. Außerdem ist die Rutschgefahr höher, besonders an Hängen oder Böschungen.
Bei Elektrogeräten mit Kabel sollte man bei Nässe besonders vorsichtig sein. Strom und Feuchtigkeit sind eine schlechte Kombination. Wenn möglich, sollte man bei trockenen Bedingungen arbeiten. Das Ergebnis wird meist sauberer, und die Arbeit ist sicherer.
Welche Schutzkleidung braucht man für eine Motorsense?
Mindestens sinnvoll sind Schutzbrille oder Gesichtsschutz, feste Schuhe, lange Hose und Handschuhe. Bei lauten Benzingeräten sollte Gehörschutz getragen werden. Bei Arbeiten mit Metallmessern, Dickichtmessern oder in Gestrüpp ist ein Gesichtsschutz besonders wichtig, weil Fremdkörper und Pflanzenteile weggeschleudert werden können.
Normale kurze Hose und offene Schuhe sind keine gute Idee. Eine Motorsense arbeitet mit hoher Drehzahl. Kleine Steine oder harte Pflanzenstücke können schmerzhaft und gefährlich werden. Schutzkleidung ist kein übertriebener Aufwand, sondern realistisch notwendig.
Warum springt meine Benzin-Motorsense schlecht an?
Startprobleme können mehrere Ursachen haben. Häufig liegt es an altem Kraftstoff, falschem Gemisch, verschmutztem Luftfilter, einer verrußten Zündkerze oder falscher Choke-Bedienung. Auch ein verstopfter Vergaser kann nach längerer Standzeit auftreten, besonders wenn alter Kraftstoff im System geblieben ist.
Bei regelmäßigen Problemen sollte man zuerst einfache Punkte prüfen: frischer Kraftstoff, sauberer Luftfilter, korrekte Startprozedur und Zustand der Zündkerze. Wenn das nicht hilft, kann eine Wartung oder Reinigung des Vergasers notwendig sein.
Kann man mit einer Motorsense kleine Bäume schneiden?
Nur spezielle Freischneider mit geeignetem Sägeblatt sind für sehr dünne Gehölze oder junge Triebe geeignet. Eine normale Motorsense mit Fadenkopf oder einfachem Messer ist nicht für kleine Bäume gedacht. Der Versuch kann gefährlich sein und das Gerät beschädigen.
Für stärkere Gehölze sind Astschere, Gartensäge, Hochentaster oder Kettensäge die passendere Wahl. Wichtig ist immer, das Werkzeug passend zur Aufgabe zu wählen und die Herstellerfreigaben zu beachten.
Motorsense Test bei Stiftung Warentest & Co
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Motorsense Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Motorsensen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Motorsense Testsieger präsentieren können.
Motorsense Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Motorsense Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Eine Motorsense ist ideal für Flächen, die für Rasenmäher und einfache Trimmer zu anspruchsvoll sind
Eine Motorsense ist ein sehr nützliches Gartengerät, wenn hohes Gras, Wildwuchs, Unkraut, Böschungen, Randbereiche oder verwilderte Grundstücksteile regelmäßig bearbeitet werden müssen. Sie ist deutlich stärker und vielseitiger als ein einfacher Rasentrimmer und erreicht Stellen, an denen ein Rasenmäher nicht sinnvoll eingesetzt werden kann.
Für kleine Gärten und leichte Pflegearbeiten reicht häufig eine Akku- oder Elektro-Motorsense. Diese Geräte sind leiser, wartungsärmer und einfacher zu bedienen. Für größere Flächen, hohes Gras, dichten Bewuchs und Arbeiten ohne Stromanschluss ist eine Benzin-Motorsense weiterhin die robusteste Wahl. Wer besonders schwere Arbeiten erledigen muss, sollte eher einen echten Freischneider wählen.
Beim Kauf sollte man nicht nur auf den Preis achten. Entscheidend sind Leistung, Schneidwerkzeug, Gewicht, Griffart, Tragegurt, Lautstärke und Ersatzteilversorgung. Ein günstiges Gerät kann für einfache Arbeiten reichen, wird bei zähem Bewuchs aber schnell zur Enttäuschung. Umgekehrt ist ein schwerer Profi-Freischneider für gelegentliche Rasenkantenpflege völlig übertrieben.
Auch die Sicherheit darf nicht unterschätzt werden. Eine Motorsense arbeitet mit hoher Drehzahl und kann Fremdkörper wegschleudern. Schutzbrille, feste Schuhe, lange Kleidung und bei lauten Geräten Gehörschutz gehören zur sinnvollen Grundausstattung. Vor allem bei Metallmessern oder Arbeiten in Gestrüpp sollte man konzentriert und kontrolliert arbeiten.
Unterm Strich lohnt sich eine Motorsense für alle, die mehr als nur gepflegte Rasenkanten schneiden möchten. Sie spart Zeit, erweitert die Möglichkeiten bei der Grundstückspflege und macht auch schwierige Bereiche wieder zugänglich. Wer das passende Modell zur eigenen Fläche auswählt und das richtige Schneidwerkzeug nutzt, bekommt ein vielseitiges und leistungsfähiges Gerät für viele Gartenarbeiten.
Zuletzt Aktualisiert am 06.07.2026
Letzte Aktualisierung am 17.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
