Pferdedecke Test & Ratgeber » 4 x Pferdedecke Testsieger in 2026

Pferdedecke Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Eine Pferdedecke ist weit mehr als ein einfaches Stück Stoff, das über den Rücken eines Pferdes gelegt wird, denn abhängig von Jahreszeit, Witterung, Haltungsform, Fellzustand, Gesundheitszustand und Nutzung des Tieres übernimmt sie wichtige Aufgaben beim Schutz vor Regen, Wind, Kälte, Insekten, Schmutz oder übermäßiger Auskühlung nach dem Training, weshalb Pferdehalter beim Kauf nicht allein auf Farbe, Design oder einen günstigen Preis achten sollten, sondern insbesondere die Passform, das Material, die Wasserdichtigkeit, die Atmungsaktivität, die Füllung, die Verschlüsse sowie den tatsächlichen Bedarf ihres Pferdes berücksichtigen müssen. Eine ungeeignete oder schlecht sitzende Pferdedecke kann scheuern, die Bewegungsfreiheit einschränken, Druckstellen verursachen oder zu einem Wärmestau führen. Eine sorgfältig ausgewählte Decke kann dagegen den Alltag im Stall, auf der Weide, beim Transport und nach der Arbeit deutlich erleichtern. Dieser ausführliche Pferdedecke-Ratgeber zeigt, welche Modelle erhältlich sind, worin sich Regendecken, Winterdecken, Abschwitzdecken, Fliegendecken und Stalldecken unterscheiden, wie die richtige Größe bestimmt wird und welche Eigenschaften beim Kauf besonders wichtig sind.

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Was ist eine Pferdedecke?

Eine Pferdedecke ist eine speziell an den Körperbau eines Pferdes angepasste Schutzdecke, die über Rücken, Flanken und je nach Ausführung auch über Hals, Brust oder Bauch gelegt wird. Anders als eine gewöhnliche Wolldecke verfügt sie über eine anatomische Schnittform sowie verschiedene Verschlüsse, Gurte und Befestigungsmöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise Brustverschlüsse, Kreuzbegurtungen, Schweifriemen, Beinschnüre, Bauchlatzsysteme oder abnehmbare Halsteile. Diese Elemente sollen verhindern, dass die Decke beim Laufen, Wälzen, Liegen oder Aufstehen verrutscht.

Der Begriff Pferdedecke umfasst zahlreiche unterschiedliche Produktarten. Einige Decken schützen vor Regen und Wind, andere halten das Pferd im Winter warm oder unterstützen nach dem Training das Abschwitzen. Dünne Fliegendecken sollen Insekten abhalten, während Ekzemerdecken einen besonders großflächigen Schutz für empfindliche Pferde bieten. Transportdecken schützen während einer Fahrt vor Zugluft und Auskühlung. Stalldecken werden überwiegend in trockenen Innenbereichen verwendet. Darüber hinaus gibt es Nierendecken, Führanlagendecken, Ausreitdecken und therapeutische Modelle.

Ob ein Pferd überhaupt eingedeckt werden muss, lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele gesunde, ungeschorene Pferde kommen bei artgerechter Haltung, ausreichender Fütterung und einem trockenen Unterstand auch bei niedrigen Temperaturen ohne wärmende Decke aus. Geschorene Pferde, ältere Tiere, kranke Pferde, sehr schlanke Rassen oder Pferde mit eingeschränkter Temperaturregulation können dagegen schneller auskühlen. Auch bei dauerhaftem Regen, starkem Wind oder fehlendem Wetterschutz kann eine geeignete Regendecke sinnvoll sein.

Die Decke sollte deshalb nicht aus Gewohnheit aufgelegt werden. Entscheidend ist der tatsächliche Bedarf des einzelnen Pferdes. Neben der Außentemperatur spielen Wind, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Sonneneinstrahlung, Bewegung, Futteraufnahme, Felllänge und Gesundheitszustand eine Rolle. Ein Pferd, das sich auf einer großen Weide frei bewegt, produziert beispielsweise mehr Körperwärme als ein Tier, das lange in einer Box steht.


Vorteile und Nachteile einer Pferdedecke

Vorteile

Eine passende Pferdedecke kann das Pferd gezielt vor unangenehmen oder gesundheitlich belastenden Umwelteinflüssen schützen. Wasserdichte Outdoordecken verhindern, dass das Fell bei lang anhaltendem Regen vollständig durchnässt. Dies kann besonders bei geschorenen, alten oder geschwächten Pferden hilfreich sein. Gefütterte Winterdecken verringern bei entsprechendem Bedarf den Wärmeverlust und können dazu beitragen, dass ein Pferd trotz niedriger Temperaturen sein Körpergewicht besser hält.

Abschwitzdecken transportieren Feuchtigkeit vom Fell nach außen und unterstützen das kontrollierte Trocknen nach dem Training. Dadurch wird vermieden, dass ein stark verschwitztes Pferd in kalter Umgebung zu schnell auskühlt. Fliegen- und Ekzemerdecken reduzieren den direkten Kontakt mit Bremsen, Stechmücken, Kriebelmücken und anderen Insekten. Für Pferde mit Sommerekzem kann eine gut sitzende Ekzemerdecke einen wichtigen Bestandteil des Schutzmanagements darstellen.

Eine Pferdedecke hält das Fell zudem sauberer. Das kann vor Turnieren oder bei Pferden mit hellem Fell von Vorteil sein. Bestimmte Modelle besitzen reflektierende Elemente, die bei schlechten Lichtverhältnissen die Sichtbarkeit verbessern. Hochwertige Decken sind außerdem so geschnitten, dass sie eine gute Bewegungsfreiheit ermöglichen und trotzdem stabil auf dem Pferd liegen.

Nachteile

Eine Pferdedecke kann Probleme verursachen, wenn sie falsch ausgewählt, schlecht angepasst oder nicht regelmäßig kontrolliert wird. Zu kleine Decken drücken häufig an Brust, Widerrist oder Schultern. Zu große Modelle rutschen, verdrehen sich oder können sich beim Wälzen verfangen. Scheuerstellen entstehen häufig im Schulterbereich, am Widerrist, an der Brust oder entlang der Mähne.

Eine zu warme Decke kann zu starkem Schwitzen und einem Wärmestau führen. Feuchtigkeit unter der Decke erhöht das Risiko von Hautreizungen, Pilzproblemen oder verklebtem Fell. Wird eine nasse, verschmutzte oder beschädigte Decke längere Zeit getragen, kann dies die Haut zusätzlich belasten. Auch defekte Gurte und Verschlüsse stellen ein Sicherheitsrisiko dar.

Der Einsatz einer Pferdedecke verursacht zudem laufende Kosten. Neben der Anschaffung können Ausgaben für Reinigung, Imprägnierung, Reparaturen und Ersatz entstehen. Pferdedecken müssen regelmäßig abgenommen und kontrolliert werden. Der Pferdehalter sollte täglich prüfen, ob das Pferd schwitzt, friert, Druckstellen entwickelt oder sich Gurte gelöst haben.

Pferdedecken Bestseller Platz 2 – 4


Welche Arten von Pferdedecken gibt es?

Regendecken

Regendecken werden vor allem eingesetzt, um das Pferd auf der Weide oder dem Paddock vor Niederschlag und Wind zu schützen. Sie besitzen in der Regel ein wasserdichtes Obermaterial und sind entweder ungefüttert oder nur sehr leicht gefüttert. Ungefütterte Modelle werden häufig als 0-Gramm-Regendecken bezeichnet. Sie schützen hauptsächlich vor Nässe, liefern aber kaum zusätzliche Wärme.

Bei einer Regendecke ist eine hohe Atmungsaktivität besonders wichtig. Obwohl von außen kein Regen eindringen soll, muss Feuchtigkeit aus dem Inneren entweichen können. Fehlt diese Eigenschaft, kann sich unter der Decke Kondenswasser bilden. Das Pferd fühlt sich dann feucht an, obwohl kein Wasser durch das Außenmaterial gedrungen ist.

Die Wasserdichtigkeit wird häufig über die Wassersäule angegeben. Dieser Wert kann einen groben Anhaltspunkt liefern, sollte jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Auch versiegelte Nähte, die Qualität der Beschichtung und die Verarbeitung der Verschlüsse beeinflussen den Wetterschutz. Für die Weide sollte das Obermaterial außerdem reißfest sein, da Äste, Zäune, andere Pferde oder Wälzbewegungen die Decke stark beanspruchen können.

Winterdecken

Winterdecken sind gefütterte Pferdedecken, die bei niedrigen Temperaturen zusätzlichen Wärmeschutz bieten. Die Füllstärke wird meist in Gramm angegeben. Leichte Decken besitzen beispielsweise eine Füllung von etwa 50 bis 100 Gramm. Mittlere Winterdecken liegen häufig bei 150 bis 250 Gramm. Sehr warme Modelle können eine Füllung von 300 Gramm oder mehr besitzen.

Die benötigte Füllstärke hängt nicht allein von der Temperatur ab. Ein ungeschorenes, gesundes Pferd mit dichtem Winterfell benötigt häufig weniger Unterstützung als ein vollständig geschorenes Sportpferd. Auch die Haltung ist entscheidend. Ein Pferd in einem geschützten Stall ist anderen Bedingungen ausgesetzt als ein Tier in Offenstallhaltung mit Wind und Niederschlag.

Winterdecken dürfen nicht vorsorglich möglichst dick gewählt werden. Ein Pferd kann auch im Winter unter einer zu warmen Decke schwitzen. Der Bereich hinter dem Ellenbogen, die Brust und die Haut unterhalb der Mähne geben Hinweise darauf, ob das Pferd überhitzt. Die Haut sollte angenehm warm, aber nicht heiß oder feucht sein.

Abschwitzdecken

Abschwitzdecken werden nach dem Reiten, Longieren, Fahren oder Training aufgelegt, wenn das Pferd stark geschwitzt hat. Ihre Aufgabe besteht darin, die Feuchtigkeit aus dem Fell aufzunehmen und an die Außenseite des Materials weiterzugeben. Dort kann sie verdunsten, während das Pferd vor Zugluft und zu schneller Auskühlung geschützt wird.

Viele Abschwitzdecken bestehen aus Fleece, Funktionsgewebe, Wolle oder speziellen Materialmischungen. Eine gute Abschwitzdecke erkennt man daran, dass sich nach einiger Zeit Feuchtigkeit auf der Außenseite sammelt, während das Fell darunter zunehmend trockener wird. Je nach Schweißmenge kann es sinnvoll sein, eine stark durchnässte Abschwitzdecke gegen eine trockene Decke auszutauschen.

Eine Abschwitzdecke ist normalerweise nicht wasserdicht und daher nicht als dauerhafte Weidedecke geeignet. Auch als Winterdecke sollte sie nicht verwendet werden, sofern sie nicht ausdrücklich dafür konstruiert wurde. Fleece kann sich zudem bei Wind aufladen oder Schmutz und Späne anziehen.

Stalldecken

Stalldecken sind für trockene und geschützte Bereiche vorgesehen. Sie besitzen üblicherweise kein wasserdichtes Außenmaterial. Im Vergleich zu Outdoordecken sind sie häufig leichter, weicher und weniger robust. Je nach Ausführung sind ungefütterte Übergangsmodelle, leicht gefütterte Varianten und warme Stalldecken erhältlich.

Eine Stalldecke kann bei geschorenen Pferden oder empfindlichen Tieren sinnvoll sein, die in einer kalten Box stehen. Sie eignet sich jedoch nicht für ungeschützte Außenbereiche, da Niederschlag durch das Material dringen kann. Eine durchnässte Stalldecke verliert ihre isolierende Wirkung und kann das Pferd stark auskühlen lassen.

Fliegendecken

Fliegendecken bestehen aus einem dünnen, luftdurchlässigen und meist engmaschigen Gewebe. Sie sollen verhindern, dass Fliegen, Bremsen und andere Insekten direkt auf der Haut landen. Viele Modelle besitzen einen Bauchlatz, einen Schweiflatz oder ein abnehmbares Halsteil. Helle Farben werden häufig verwendet, da sie sich in direkter Sonne weniger stark aufheizen als dunkle Materialien.

Bei Fliegendecken kommt es auf eine ausgewogene Kombination aus Schutz und Luftzirkulation an. Das Gewebe darf nicht so dicht sein, dass sich Hitze darunter staut. Gleichzeitig sollten gefährdete Körperbereiche möglichst vollständig abgedeckt werden. Für Pferde, die stark auf Insekten reagieren, reichen einfache Fliegendecken unter Umständen nicht aus.

Ekzemerdecken

Ekzemerdecken sind besonders umfassend geschnitten und für Pferde mit Sommerekzem oder starker Insektenempfindlichkeit gedacht. Sie bedecken meist große Bereiche des Halses, des Bauches und der Schweifrübe. Das Material ist engmaschiger und elastischer als bei vielen gewöhnlichen Fliegendecken.

Die Decke muss eng genug anliegen, damit Insekten nicht leicht unter das Material gelangen. Gleichzeitig darf sie keine Scheuerstellen erzeugen. Da betroffene Pferde sich aufgrund des Juckreizes häufig an Zäunen, Bäumen oder Stallwänden scheuern, sollte eine Ekzemerdecke besonders strapazierfähig sein. Sie muss täglich auf Verrutschen, Beschädigungen und Druckstellen kontrolliert werden.

Transportdecken

Transportdecken werden während einer Fahrt im Pferdeanhänger oder Transporter verwendet. Sie schützen vor Zugluft, leichten Stößen und Auskühlung. Je nach Außentemperatur kommen leichte Fleecevarianten, dünne Sommerdecken oder gefütterte Modelle zum Einsatz.

Beim Transport entsteht durch Aufregung und Muskelarbeit häufig zusätzliche Wärme. Eine zu dicke Decke kann deshalb schnell zu starkem Schwitzen führen. Gute Transportdecken sind atmungsaktiv, sitzen stabil und besitzen Verschlüsse, an denen das Pferd nicht hängen bleiben kann.

Nieren- und Ausreitdecken

Nier Testieren- beziehungsweise Ausreitdecken bedecken vor allem die Hinterhand und den empfindlichen Nierenbereich. Sie werden bei kaltem, nassem oder windigem Wetter während des Reitens verwendet. Viele Modelle besitzen einen Sattelausschnitt und können über Klettverschlüsse vor oder hinter dem Sattel befestigt werden.

Eine Nierendecke sollte die Bewegung der Hinterhand nicht behindern. Reflektierende Varianten sind besonders bei Ausritten in der Dämmerung oder bei schlechten Sichtverhältnissen nützlich. Wasserdichte Ausreitdecken schützen vor Regen, während Fleecevarianten vor allem Wärme liefern und Feuchtigkeit ableiten.

Therapie- und Funktionsdecken

Therapiedecken werden mit besonderen Materialien oder Technologien angeboten. Dazu gehören beispielsweise Magnetfelddecken, Keramikfasergewebe, Infrarotmaterialien oder Massagefunktionen. Sie sollen die Durchblutung fördern, die Muskulatur entspannen oder die Regeneration unterstützen.

Solche Produkte ersetzen keine tierärztliche Untersuchung und keine fachgerechte Behandlung. Bei Verletzungen, Schmerzen, Lahmheit oder chronischen Erkrankungen sollte der Einsatz mit einem Tierarzt oder qualifizierten Therapeuten abgestimmt werden. Zudem sollte das Pferd langsam an die Anwendung gewöhnt werden.


Welche Alternativen gibt es zur Pferdedecke?

Natürlicher Fellwechsel

Ein gesundes Pferd bildet abhängig von Tageslicht, Temperatur, Rasse und Haltung ein schützendes Winterfell. Dieses Fell kann sich aufstellen und dadurch eine isolierende Luftschicht erzeugen. Wird das Pferd nicht geschoren und besitzt es einen guten Ernährungszustand, kann das natürliche Fell in vielen Fällen ausreichen.

Der Verzicht auf eine Decke setzt voraus, dass das Pferd trocken stehen kann und ausreichend Raufutter erhält. Die Verdauung von Heu produziert Wärme und unterstützt die körpereigene Temperaturregulation. Das Pferd sollte außerdem regelmäßig beobachtet werden, da alte, kranke oder sehr dünne Tiere möglicherweise zusätzliche Unterstützung benötigen.

Unterstand und wettergeschützter Stallbereich

Ein trockener, windgeschützter Unterstand ist eine wichtige Alternative oder Ergänzung zur Regendecke. Pferde sollten die Möglichkeit haben, sich bei starkem Regen, Wind, Schnee oder intensiver Sonneneinstrahlung zurückzuziehen. Der Unterstand muss groß genug sein, damit auch rangniedrige Tiere Zugang erhalten.

Ein guter Wetterschutz kann verhindern, dass das Fell vollständig durchnässt. Besonders problematisch ist häufig nicht die niedrige Temperatur allein, sondern die Kombination aus Nässe und starkem Wind. In manchen Haltungssystemen kann ein geeigneter Unterstand daher wichtiger sein als eine dauerhaft getragene Decke.

Angepasste Schur

Anstatt ein Pferd vollständig zu scheren, kann eine Teil- oder Deckenschur gewählt werden. Dabei bleibt an bestimmten Körperbereichen mehr Fell erhalten. Das Pferd schwitzt während der Arbeit weniger stark als mit vollständigem Winterfell, besitzt aber weiterhin einen gewissen natürlichen Kälteschutz.

Welche Schur geeignet ist, hängt von Trainingsintensität, Haltung, Gesundheitszustand und Wetterbedingungen ab. Auch bei einer Teilschur kann eine Decke notwendig werden. Der Deckenbedarf ist jedoch häufig geringer als bei einer vollständigen Schur.

Ausreichende Raufutterversorgung

Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Heu unterstützt die körpereigene Wärmeproduktion. Pferde erzeugen bei der Verdauung von rohfaserreichem Futter Wärme. Lange Fresspausen sollten besonders bei niedrigen Temperaturen vermieden werden.

Raufutter ersetzt keinen Wetterschutz und keine notwendige tierärztliche Versorgung. Es ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der natürlichen Thermoregulation. Ein Pferd, das zu wenig Energie aufnimmt oder bereits stark abgemagert ist, friert möglicherweise schneller.

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Die besten Pferdedecken und bekannte Produktserien im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt bekannte Pferdedecken und Produktserien unterschiedlicher Hersteller. Die genannten Preise sind ungefähre Richtwerte. Je nach Größe, Füllung, Saison, Farbe und Händler können die tatsächlichen Preise deutlich abweichen.

NameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
Amigo Bravo 12 PlusHorseware Irelandetwa 140 bis 210 EuroRobuste Outdoordecke mit wasserdichtem Obermaterial, verschiedenen Füllstärken und häufig abnehmbarem Halsteil.
Rambo OriginalHorseware Irelandetwa 250 bis 380 EuroHochwertige und strapazierfähige Weidedecke für Pferdehalter, die großen Wert auf Verarbeitung und Langlebigkeit legen.
Bucas Smartex RainBucasetwa 180 bis 260 EuroFunktionsdecke mit hoher Atmungsaktivität, die je nach Modell auch auf ein noch feuchtes Pferd gelegt werden kann.
Bucas Power TurnoutBucasetwa 260 bis 370 EuroWetterfeste Outdoordecke mit robustem Außenmaterial und temperaturregulierenden Eigenschaften.
Economic TurnoutWaldhausenetwa 60 bis 110 EuroPreisgünstige Weide- und Regendecke in verschiedenen Ausführungen für den alltäglichen Gebrauch.
Highneck Outdoor RugEskadronetwa 130 bis 230 EuroSportlich gestaltete Outdoordecke mit höherem Halsausschnitt und unterschiedlichen Füllvarianten.
Arika Storm-TekLeMieuxetwa 190 bis 300 EuroAnatomisch geschnittene Outdoordecke mit Bewegungsfreiheit, Wetterschutz und modernen Verschlusssystemen.
Tyrex 1200DEquithèmeetwa 90 bis 170 EuroStrapazierfähige Weidedecke mit robustem Außenmaterial und unterschiedlichen Füllstärken.

Wichtige Kaufkriterien bei einer Pferdedecke

Die richtige Größe

Die Größe einer Pferdedecke wird je nach Hersteller über die Rückenlänge oder die Gesamtlänge angegeben. Deshalb sollten die Angaben des Herstellers genau beachtet werden. Zur Ermittlung der Rückenlänge wird in der Regel vom Widerrist bis zum Schweifansatz gemessen. Bei der Gesamtlänge erfolgt die Messung häufig von der Brustmitte über die Seite bis zum hinteren Ende des Pferdes.

Eine passende Decke liegt vor dem Widerrist und an der Brust stabil an, ohne zu drücken. Die Schulter muss sich frei bewegen können. Am hinteren Ende sollte die Decke bis ungefähr zum Schweifansatz reichen. Hängt sie deutlich darüber hinaus, kann sie zu groß sein. Zieht sie sich bei Bewegung nach hinten und drückt am Widerrist, ist sie möglicherweise zu klein oder ungünstig geschnitten.

Passform und Schnitt

Nicht jede Decke passt zu jedem Pferdetyp. Schmale Vollblüter benötigen häufig einen anderen Schnitt als breite Warmblüter, kompakte Ponys oder Pferde mit kräftiger Schulter. High-Neck-Modelle reichen weiter am Hals hinauf und können den Druck am Widerrist reduzieren. Standard-Neck-Decken enden vor dem Widerrist. Einige Hersteller bieten spezielle Schnitte für breite Brustpartien, kräftige Hälse oder besonders schmale Pferde an.

Materialstärke und Denier-Zahl

Bei Outdoordecken wird die Robustheit des Außenmaterials häufig in Denier angegeben. Eine höhere Denier-Zahl deutet meist auf ein stärkeres Garn hin. Modelle mit 600 Denier können für ruhige Pferde und wenig beanspruchende Bedingungen ausreichen. Decken mit 1.000, 1.200 oder mehr Denier sind in vielen Fällen widerstandsfähiger.

Die Denier-Zahl allein garantiert jedoch keine lange Lebensdauer. Webart, Beschichtung, Nähte, Verarbeitung und das Verhalten des Pferdes spielen ebenfalls eine Rolle. Ein Pferd, das häufig an Zäunen entlangscheuert oder mit anderen Pferden intensiv spielt, kann auch eine robuste Decke beschädigen.

Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität

Eine Outdoordecke sollte Wasser zuverlässig abweisen und gleichzeitig Feuchtigkeit von innen nach außen transportieren. Diese Kombination ist technisch anspruchsvoll. Bei älteren oder häufig gewaschenen Decken kann die wasserabweisende Wirkung nachlassen. Eine fachgerechte Reinigung und geeignete Nachimprägnierung können die Funktion unterstützen.

Verschlüsse und Begurtung

Gängige Brustverschlüsse sind Schnallen, Karabiner, T-Haken oder Kombinationen aus mehreren Systemen. Die Verschlüsse sollten stabil, leicht bedienbar und sicher abgedeckt sein. Kreuzgurte unter dem Bauch verhindern das seitliche Verrutschen. Sie sollten so eingestellt sein, dass ungefähr eine Handbreit Platz bleibt, ohne dass die Gurte zu tief hängen.

Beinschnüre werden zwischen den Hinterbeinen geführt. Sie müssen korrekt angebracht werden, damit sie nicht scheuern oder sich verhaken. Alternativ besitzen viele Decken einen Schweifriemen. Auch ein großer Schweiflatz kann die Stabilität verbessern und zusätzlichen Wetterschutz bieten.

Halsteil

Ein Halsteil schützt Hals und Mähne vor Regen, Wind oder Insekten. Es kann fest mit der Decke verbunden oder abnehmbar sein. Abnehmbare Halsteile bieten mehr Flexibilität. Das Halsteil darf nicht zu eng sitzen, wenn das Pferd den Kopf senkt. Gleichzeitig sollte es nicht so locker sein, dass Regenwasser oder Insekten leicht eindringen.


Pferdedecke richtig anlegen und einstellen

Die Decke wird zunächst mittig auf den Pferderücken gelegt und anschließend vorsichtig in Fellrichtung nach hinten gezogen. Ein starkes Vorschieben gegen die Fellrichtung sollte vermieden werden. Danach wird zuerst der Brustverschluss geschlossen. Anschließend werden Bauchgurte, Schweifriemen und gegebenenfalls Beinschnüre befestigt.

Kreuzgurte werden über Kreuz unter dem Bauch geführt. Sie dürfen nicht straff am Bauch anliegen, sollten aber auch nicht weit herunterhängen. Beinschnüre werden üblicherweise so geführt, dass jede Schnur um das jeweilige Hinterbein liegt und die Schnüre sich zwischen den Beinen kreuzen. Dadurch soll verhindert werden, dass die Decke seitlich verrutscht.

Nach dem Anlegen sollte das Pferd einige Schritte geführt werden. Dabei lässt sich erkennen, ob die Schulterbewegung frei bleibt und die Decke stabil liegt. Nach längerem Tragen sollte die Passform erneut kontrolliert werden, da sich Material und Gurte setzen können.


Pflege, Reinigung und Aufbewahrung

Grober Schmutz und getrockneter Schlamm lassen sich mit einer weichen Bürste entfernen. Haare können mit einer speziellen Deckenbürste oder einem geeigneten Staubsaugeraufsatz entfernt werden. Vor der Maschinenwäsche müssen alle Verschlüsse geschlossen oder geschützt werden. Lose Gurte sollten in einem Wäschenetz gesichert werden.

Für wasserdichte Decken darf kein gewöhnliches Vollwaschmittel mit aggressiven Zusätzen verwendet werden. Weichspüler kann Funktionsmaterialien beeinträchtigen. Geeignete Spezialwaschmittel reinigen schonend und erhalten die Atmungsaktivität besser. Die Pflegehinweise des Herstellers sind entscheidend.

Pferdedecken sollten vollständig trocknen, bevor sie zusammengelegt und eingelagert werden. Eine feuchte Lagerung begünstigt Schimmel, unangenehme Gerüche und Materialschäden. Beschädigte Nähte, Schnallen und Risse sollten möglichst früh repariert werden. Kleine Defekte lassen sich häufig beheben, bevor daraus ein großer Schaden entsteht.


Häufige Fehler bei der Verwendung

Ein häufiger Fehler ist das Eindecken nach einem festen Temperaturplan, ohne das einzelne Pferd zu kontrollieren. Zwei Pferde können bei derselben Temperatur völlig unterschiedlich reagieren. Auch das dauerhafte Tragen einer zu dicken Decke ist problematisch. Pferdehalter sollten regelmäßig unter die Decke greifen und Haut, Fell sowie Körpertemperatur beurteilen.

Ein weiterer Fehler besteht darin, eine durchnässte oder innen feuchte Decke erneut aufzulegen. Ebenso sollten verschmutzte Decken nicht über lange Zeit getragen werden. Sand, Haare und Schmutz können zwischen Haut und Material reiben. Besonders Schulter, Brust, Widerrist und Mähnenkamm sind regelmäßig auf Scheuerstellen zu kontrollieren.

Auch eine neue Decke sollte nicht sofort unbeaufsichtigt über viele Stunden getragen werden. Zunächst sollte geprüft werden, ob die Passform bei Bewegung, Fressen, Liegen und Wälzen stabil bleibt.


FAQ zur Pferdedecke

Wann braucht ein Pferd eine Decke?

Ein Pferd benötigt eine Decke, wenn es seinen Wärmehaushalt oder den Schutz vor Witterung nicht ausreichend selbst regulieren kann. Dies kann bei vollständig oder teilweise geschorenen Pferden, sehr alten Tieren, kranken Pferden, untergewichtigen Pferden oder empfindlichen Rassen der Fall sein. Auch dauerhaft nasskaltes Wetter und fehlender Unterstand können den Einsatz einer Regendecke sinnvoll machen.

Gesunde, ungeschorene Pferde mit dichtem Winterfell benötigen dagegen häufig keine wärmende Decke. Entscheidend ist die individuelle Beobachtung. Zittern, eine angespannte Körperhaltung, ein eingezogener Schweif oder dauerhaft kalte Haut können Hinweise auf Frieren sein. Schwitzen, feuchte Haut und starke Wärme unter der Decke sprechen dagegen für eine zu warme Ausführung.

Welche Füllung sollte eine Winterdecke haben?

Die passende Füllung hängt von der Schur, der Haltung, dem Wetter und dem einzelnen Pferd ab. Leichte Füllungen zwischen etwa 50 und 100 Gramm eignen sich häufig für Übergangszeiten oder leicht geschorene Pferde. Mittlere Füllungen zwischen etwa 150 und 250 Gramm werden bei kälteren Bedingungen eingesetzt. Sehr dicke Decken ab ungefähr 300 Gramm sind vor allem für stark kälteempfindliche oder vollständig geschorene Pferde bei niedrigen Temperaturen gedacht.

Diese Werte sind keine festen Regeln. Wind und Nässe können die gefühlte Temperatur deutlich senken. Sonneneinstrahlung und Bewegung können ein Pferd dagegen schnell aufwärmen. Deshalb muss die Decke regelmäßig an die tatsächlichen Bedingungen angepasst werden.

Wie erkenne ich, ob die Pferdedecke richtig sitzt?

Eine gut sitzende Pferdedecke liegt stabil, ohne an Brust, Schulter oder Widerrist zu drücken. Zwischen Decke und Brust sollte ausreichend Platz vorhanden sein, ohne dass die Decke nach hinten rutscht. Die Schulter muss sich beim Gehen frei bewegen können. Der hintere Rand sollte ungefähr bis zum Schweifansatz reichen.

Nach dem Tragen dürfen keine kahlen Stellen, aufgerauten Haare, Schwellungen oder Druckstellen sichtbar sein. Besonders nach dem Wälzen und Liegen sollte kontrolliert werden, ob die Decke verdreht ist. Eine Decke, die regelmäßig verrutscht, passt wahrscheinlich nicht zum Körperbau des Pferdes oder ist falsch eingestellt.

Kann eine Regendecke dauerhaft getragen werden?

Eine Regendecke kann bei geeigneter Witterung über längere Zeit getragen werden, muss aber täglich abgenommen oder zumindest gründlich kontrolliert werden. Dabei werden Haut, Fell, Körpertemperatur, Passform und Zustand der Decke geprüft. Das Pferd sollte nicht dauerhaft ungesehen unter der Decke bleiben.

Bei trockenem und mildem Wetter kann es sinnvoll sein, die Decke zeitweise abzunehmen. Dadurch wird die Haut belüftet und das Pferd kann sich uneingeschränkt putzen oder sonnen. Ist die Decke innen feucht, beschädigt oder stark verschmutzt, sollte sie gewechselt werden.

Kann eine Abschwitzdecke über Nacht auf dem Pferd bleiben?

Eine Abschwitzdecke sollte normalerweise nur so lange getragen werden, bis das Pferd weitgehend trocken ist. Bleibt eine feuchte Fleecedecke über Nacht auf dem Pferd, kann sie auskühlen und ihre Funktion verlieren. Zudem ist sie meist nicht für unbeaufsichtigtes Tragen in der Box oder auf der Weide ausgelegt.

Sobald das Fell trocken ist, wird die Abschwitzdecke abgenommen oder gegen eine passende Stall- beziehungsweise Outdoordecke getauscht. Bei sehr starkem Schwitzen kann ein Wechsel auf eine zweite trockene Abschwitzdecke erforderlich sein.

Wie oft sollte eine Pferdedecke gewaschen werden?

Die Waschhäufigkeit hängt von Verschmutzung, Nutzung und Material ab. Abschwitzdecken müssen häufig öfter gereinigt werden als reine Winterdecken. Eine stark verschmutzte, riechende oder innen verklebte Decke sollte gewaschen werden. Übermäßiges Waschen kann jedoch Beschichtungen und Imprägnierungen belasten.

Zwischen den Wäschen lassen sich Haare, Staub und Schlamm trocken entfernen. Am Ende der Saison empfiehlt sich eine gründliche Reinigung. Wasserdichte Decken sollten anschließend bei Bedarf fachgerecht nachimprägniert werden.

Warum scheuert die Pferdedecke an der Schulter?

Scheuerstellen entstehen häufig durch eine ungeeignete Passform. Ist die Decke zu eng, zieht sie bei jedem Schritt über die Schulter. Ist sie zu groß, rutscht sie vor und zurück. Auch ein ungeeigneter Halsausschnitt, verschmutztes Innenfutter oder Falten im Material können Reibung verursachen.

Ein Schulterschutz kann kurzfristig helfen, löst aber nicht immer die Ursache. Besser ist es, Schnitt und Größe zu überprüfen. Manche Pferde benötigen einen speziellen Schnitt für breite Schultern oder einen höheren Halsausschnitt.

Sind mehrere Pferdedecken notwendig?

In vielen Fällen ist es sinnvoll, mindestens eine Ersatzdecke zu besitzen. Wird die aktuell verwendete Decke nass, beschädigt oder gewaschen, steht dadurch ein passendes Ersatzmodell zur Verfügung. Bei geschorenen Pferden kann außerdem eine Auswahl verschiedener Füllstärken notwendig sein.

Wie viele Decken tatsächlich gebraucht werden, hängt von Haltung und Nutzung ab. Ein ungeschorenes Freizeitpferd mit Unterstand kommt möglicherweise mit einer Regendecke und einer Abschwitzdecke aus. Ein geschorenes Sportpferd benötigt unter Umständen mehrere Stall-, Outdoor- und Abschwitzdecken.

Wie lange hält eine hochwertige Pferdedecke?

Die Lebensdauer hängt von Materialqualität, Pflege, Einsatzbedingungen und Verhalten des Pferdes ab. Eine robuste, gut gepflegte Decke kann mehrere Jahre genutzt werden. Pferde, die häufig spielen, scheuern oder an Zäunen hängen bleiben, beanspruchen das Material deutlich stärker.

Regelmäßige Reinigung, trockene Lagerung und frühzeitige Reparaturen verlängern die Nutzungsdauer. Defekte Verschlüsse und offene Nähte sollten sofort repariert werden, bevor die Decke weiter aufreißt oder ein Sicherheitsrisiko entsteht.

Kann man zwei Pferdedecken übereinanderlegen?

Das sogenannte Layering ist bei bestimmten Deckensystemen möglich. Dabei wird eine Unterdecke mit einer passenden Outdoordecke kombiniert. Die Produkte sollten ausdrücklich für diese Nutzung vorgesehen sein und sich sicher miteinander verbinden lassen.

Zwei beliebige Decken übereinanderzulegen ist problematisch. Die untere Decke kann verrutschen, Falten bilden oder Druckstellen verursachen. Außerdem erhöht sich das Gesamtgewicht. Ein aufeinander abgestimmtes Liner-System ist deshalb sicherer als eine improvisierte Kombination.


Pferdedecke Test bei Stiftung Warentest & Co

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Öko-TestPferdedecke Test bei Öko-Test
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Pferdedecke Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Pferdedecken wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Pferdedecke Testsieger präsentieren können.


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Leider ist uns momentan kein Pferdedecke Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Eine Pferdedecke muss zum Pferd und zum Einsatzzweck passen

Eine Pferdedecke kann einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden eines Pferdes leisten, wenn sie gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt wird. Entscheidend ist nicht, möglichst viele oder besonders dicke Decken zu besitzen. Viel wichtiger ist, die individuellen Bedürfnisse des Pferdes zu erkennen und für jede Situation ein passendes Modell auszuwählen. Ein gesundes Pferd mit dichtem Winterfell, ausreichender Raufutterversorgung und einem trockenen Unterstand benötigt häufig deutlich weniger Schutz als ein geschorenes, altes, krankes oder sehr schlankes Tier.

Beim Kauf stehen Passform und Funktion an erster Stelle. Die Decke darf weder an Brust, Schulter und Widerrist drücken noch während der Bewegung verrutschen. Für die Weide werden wasserdichte, atmungsaktive und robuste Outdoordecken benötigt. Abschwitzdecken müssen Feuchtigkeit zuverlässig nach außen transportieren. Fliegen- und Ekzemerdecken sollen möglichst große Körperbereiche schützen, ohne einen Hitzestau zu verursachen. Stalldecken eignen sich nur für trockene Innenbereiche.

Eine gute Pferdedecke muss außerdem regelmäßig kontrolliert, gereinigt und bei Bedarf repariert werden. Selbst ein hochwertiges Modell kann Probleme verursachen, wenn Gurte falsch eingestellt sind, das Material verschmutzt ist oder das Pferd unter der Decke stark schwitzt. Tägliche Kontrollen sind deshalb unverzichtbar. Dabei sollten Haut, Fell, Temperatur, Verschlüsse und Sitz der Decke überprüft werden.

Wer Größe, Schnitt, Füllstärke, Material und Einsatzzweck sorgfältig aufeinander abstimmt, kann Fehlkäufe und Scheuerstellen weitgehend vermeiden. Im Zweifel ist eine fachkundige Beratung im Reitsportgeschäft, durch erfahrene Stallbetreiber oder durch einen Tierarzt sinnvoll. Die beste Pferdedecke ist letztlich nicht automatisch das teuerste Modell, sondern die Decke, die dem jeweiligen Pferd ausreichend Schutz bietet, angenehm sitzt, seine Bewegungsfreiheit erhält und unter den tatsächlichen Haltungs- und Wetterbedingungen zuverlässig funktioniert.

Zuletzt Aktualisiert am 01.08.2026

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Letzte Aktualisierung am 11.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API