Eine Pizzaschere ist ein praktischer Küchenhelfer für alle, die frisch gebackene Pizza, Flammkuchen, Focaccia und andere flache Teiggerichte möglichst sauber, kontrolliert und ohne unnötigen Kraftaufwand portionieren möchten, denn anders als ein klassischer Pizzaroller wird die Schere nicht mit Druck über den Teig geschoben, sondern durchtrennt Boden, Käse und Belag mit einer gezielten Schneidbewegung, wodurch selbst dickere oder besonders reichhaltig belegte Pizzen häufig leichter in gleichmäßige Stücke geteilt werden können. Moderne Pizzascheren gibt es in zahlreichen Ausführungen: von einfachen Modellen aus Edelstahl über Varianten mit einer breiten Servierfläche bis hin zu zerlegbaren Küchenscheren, deren Klingen sich für eine gründliche Reinigung voneinander trennen lassen. Einige Modelle besitzen zudem eine hitzebeständige Kunststoffauflage unter der unteren Klinge, damit empfindliche Bleche, Pizzasteine oder beschichtete Formen beim Schneiden möglichst nicht zerkratzt werden. Welche Pizzaschere sich tatsächlich eignet, hängt unter anderem von der gewünschten Schnittlänge, der Beschaffenheit des Pizzabodens, der Größe der Hände, der Reinigungsmöglichkeit und der Verarbeitung der Klingen ab. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, wie eine Pizzaschere funktioniert, welche Vor- und Nachteile sie besitzt, welche unterschiedlichen Arten angeboten werden und auf welche Eigenschaften beim Kauf besonders geachtet werden sollte.
- Der Pizzascherenschneider besteht aus Edelstahl in Lebensmittelqualität, ABS und hochwertigem...
- Die Klinge besteht aus Edelstahl in Lebensmittelqualität mit einer Dicke von 2,5 mm. Es ist scharf...
- Der einzigartige Bogen hält Ihre Finger beim Schneiden 4,5 cm von der Pizza entfernt und...
- Der Innenring aus weichem Gummi ist für weichen und bequemen Griff ausgelegt. Die Klinge kann zur...
Was ist eine Pizzaschere?
Eine Pizzaschere ist eine speziell zum Zerteilen von Pizza entwickelte Schere. Ihr grundsätzlicher Aufbau ähnelt einer großen Küchenschere. Sie besitzt zwei gegeneinander bewegliche Klingen, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Durch das Zusammendrücken der Griffe schließen sich die Klingen und durchtrennen den Pizzaboden einschließlich Käse, Soße und Belag.
Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Haushaltsschere ist eine Pizzaschere meist länger, kräftiger und auf das Schneiden von Lebensmitteln ausgelegt. Die Klingen bestehen überwiegend aus rostfreiem Edelstahl. Dadurch sind sie widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Lebensmittelsäuren und regelmäßiges Reinigen. Hochwertige Modelle besitzen eine stabile Verschraubung, eine präzise Klingenausrichtung und ergonomisch geformte Griffe.
Ein charakteristisches Merkmal vieler Pizzascheren ist die flache oder leicht gebogene untere Klinge. Sie kann unter den Pizzaboden geschoben werden, während die obere Klinge von oben durch den Belag schneidet. Bei einigen Modellen ist die untere Klinge mit einer breiten Kunststoffauflage verbunden. Diese Auflage schützt die Unterlage und kann gleichzeitig als kleine Servierfläche verwendet werden. Nach dem Schneiden lässt sich das abgetrennte Pizzastück direkt mit der Schere anheben und auf einen Teller legen.
Die Schneidbewegung bietet insbesondere bei stark belegten Pizzen einen Vorteil. Ein Pizzaroller muss über die Pizza bewegt und mit Druck nach unten gedrückt werden. Dabei können weicher Käse, Gemüse, Salami oder andere Zutaten verschoben werden. Eine Pizzaschere durchtrennt die Pizza dagegen schrittweise. Der Anwender kann genau erkennen, wo die Klingen entlanggeführt werden und den Belag bei Bedarf mit der unteren Klinge stabilisieren.
Pizzascheren eignen sich nicht nur für klassische Pizza. Auch Flammkuchen, Focaccia, dünnes Fladenbrot, Kräuter, Backpapier und manche Teigwaren können damit portioniert werden. Ob ein Modell für weitere Lebensmittel geeignet ist, hängt von seiner Klingenform und der Reinigungsmöglichkeit ab. Eine Schere, die ausschließlich für Lebensmittel verwendet wird, sollte aus hygienischen Gründen nicht gleichzeitig als Bastel- oder Haushaltsschere dienen.
Wie funktioniert eine Pizzaschere?
Zum Schneiden wird die untere Klinge vorsichtig unter den Rand der Pizza geschoben. Anschließend werden die Griffe zusammengedrückt, sodass sich die Klingen schließen und den Teig durchtrennen. Danach wird die Schere etwas weiter nach vorne geführt und erneut geschlossen. Auf diese Weise entsteht ein kontrollierter Schnitt vom äußeren Rand bis zur Mitte der Pizza.
Bei einer dünnen Pizza reichen häufig wenige Schneidbewegungen aus. Ein dicker, knuspriger oder stark belegter Boden muss gegebenenfalls in mehreren kurzen Bewegungen durchtrennt werden. Dabei sollte die Schere nicht seitlich verdreht werden, da dies das Gelenk und die Klingenausrichtung unnötig belastet.
Besitzt die Schere eine Servierauflage, kann das geschnittene Stück nach dem vollständigen Abtrennen direkt angehoben werden. Die breite Unterseite verhindert, dass die Spitze des Pizzastücks nach unten klappt. Diese Kombination aus Schneidewerkzeug und Heber ist besonders praktisch, wenn kein separater Pfannenwender oder Pizzaschieber verwendet werden soll.
Eine gute Pizzaschere sollte ohne starken Druck schneiden. Müssen die Griffe mit großer Kraft zusammengedrückt werden, können stumpfe Klingen, ein schwergängiges Gelenk oder eine ungeeignete Materialstärke die Ursache sein. Bei sehr harten, stark ausgekühlten oder außergewöhnlich dicken Böden kann dennoch ein kräftigeres Modell erforderlich sein.
Vorteile einer Pizzaschere
Saubere und kontrollierte Schnitte
Die Scherenbewegung ermöglicht es, die Pizza Stück für Stück zu durchtrennen. Dadurch lässt sich die Schnittlinie präzise bestimmen. Das ist hilfreich, wenn unterschiedlich große Portionen benötigt werden oder einzelne Zutaten möglichst nicht zerteilt werden sollen.
Im Gegensatz zu einem Messer muss die Pizza nicht mit einer Hand festgehalten werden. Die untere Klinge stabilisiert den Teig, während die obere Klinge den Schnitt ausführt. Bei scharfen Klingen bleibt der Belag häufig besser an seiner vorgesehenen Stelle.
Weniger Druck auf Pizza und Unterlage
Ein Pizzaroller benötigt Druck von oben. Auf einem weichen Teig kann die Pizza dadurch zusammengedrückt werden. Gleichzeitig können empfindliche Unterlagen oder beschichtete Backbleche belastet werden. Eine Pizzaschere arbeitet überwiegend durch die gegeneinander laufenden Klingen und benötigt daher weniger Druck auf die Unterlage.
Auch für dickere Pizza geeignet
Kräftige Pizzascheren können nicht nur dünne italienische Pizza, sondern auch dickere Böden, amerikanische Pizza, gefüllte Teigränder oder üppig belegte Stücke schneiden. Entscheidend sind eine ausreichende Klingenlänge, ein stabiles Gelenk und scharfer Edelstahl.
Belag wird weniger stark verschoben
Bei einem stumpfen Pizzaroller kann der Käse am Rad haften bleiben und mitgezogen werden. Ein Messer kann Zutaten beim Sägen ebenfalls verschieben. Eine scharfe Pizzaschere schließt ihre Klingen dagegen von zwei Seiten um den Teig und kann Käse, Gemüse und Fleisch kontrollierter durchtrennen.
Schneiden und Servieren mit einem Werkzeug
Modelle mit einer breiten Auflage an der unteren Klinge können als Pizzaschere und Pizzaheber verwendet werden. Nach dem Schneiden wird das Stück einfach aufgenommen und auf den Teller gelegt. Das spart ein zusätzliches Küchenwerkzeug und reduziert den Abwasch.
Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Neben Pizza lassen sich je nach Modell auch Flammkuchen, Focaccia, Tortillas, Fladenbrot, dünne Sandwiches und Kräuter schneiden. Eine robuste Pizzaschere kann daher ein vielseitiger Küchenhelfer sein, sofern sie nach jedem Einsatz gründlich gereinigt wird.
Nachteile einer Pizzaschere
Reinigung des Gelenks
Käse, Soße und Teigreste können sich im Bereich der Schraube oder Niete festsetzen. Bei fest verbundenen Modellen ist diese Stelle schwerer erreichbar. Zerlegbare Pizzascheren sind einfacher zu reinigen, müssen nach dem Zusammensetzen aber wieder korrekt ineinandergreifen.
Ungewohntes Schneiden
Wer bisher ausschließlich einen Pizzaroller verwendet hat, muss sich zunächst an die Scherenbewegung gewöhnen. Besonders bei großen Pizzen kann es notwendig sein, die Pizza oder das Brett während des Schneidens zu drehen.
Platzbedarf in der Schublade
Pizzascheren sind häufig länger und breiter als gewöhnliche Küchenscheren. Modelle mit Servierauflage benötigen zusätzlichen Stauraum. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die Schere in die vorhandene Besteck- oder Küchenschublade passt.
Nicht jedes Modell eignet sich für Linkshänder
Viele Pizzascheren sind für Rechtshänder ausgelegt. Die Position der oberen Klinge und die Form der Griffe können dazu führen, dass Linkshänder die Schnittlinie schlechter erkennen oder mehr Kraft aufbringen müssen. Linkshänder sollten nach einem symmetrischen beziehungsweise ausdrücklich geeigneten Modell suchen.
Gefahr von Kratzern bei ungeschützten Klingen
Eine scharfe Metallklinge kann beschichtete Bleche, Pfannen und empfindliche Servierplatten zerkratzen. Auf solchen Unterlagen sollte nur eine Schere mit Schutzauflage verwendet werden. Alternativ wird die Pizza vor dem Schneiden auf ein Holzbrett oder eine andere schnittfeste Unterlage gelegt.
Pizzascheren Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Pizzascheren gibt es?
Klassische Pizzaschere ohne Servierauflage
Die klassische Pizzaschere ähnelt einer besonders großen und kräftigen Küchenschere. Sie besitzt zwei Edelstahlklingen und meist Kunststoffgriffe. Beide Klingen sind vergleichsweise schmal, wodurch die Schere leicht geführt werden kann. Diese Bauart eignet sich für Nutzer, die hauptsächlich ein unkompliziertes Schneidwerkzeug benötigen und die Pizzastücke anschließend mit einem separaten Heber auf den Teller legen.
Ein Vorteil dieser Konstruktion ist das relativ geringe Gewicht. Ohne eine große Kunststoffauflage lässt sich die Schere einfacher verstauen und häufig auch für andere Teigwaren verwenden. Außerdem sind beide Klingenseiten meist gut zugänglich, was die Reinigung erleichtern kann.
Die schmale untere Klinge schützt die Unterlage allerdings nicht. Wird direkt auf einem beschichteten Backblech oder einer empfindlichen Servierplatte geschnitten, können Kratzer entstehen. Daher sollte die Pizza auf einem geeigneten Holz-, Kunststoff- oder Steinbrett portioniert werden.
Bei klassischen Pizzascheren ist eine präzise Ausrichtung der Klingen besonders wichtig. Liegen die Schneiden nicht eng genug aneinander, wird weicher Teig eher gequetscht als sauber durchtrennt. Ein stabiles Gelenk und ausreichend dicke Klingen sind daher wichtige Qualitätsmerkmale.
Pizzaschere mit Servierfläche
Bei dieser Bauart ist unter der unteren Klinge eine breite Fläche aus hitzebeständigem Kunststoff oder Nylon angebracht. Sie wird unter die Pizza geschoben und erfüllt mehrere Aufgaben. Zunächst hält sie das Pizzastück während des Schneidens. Danach kann sie zum Anheben und Servieren verwendet werden. Gleichzeitig verhindert die Fläche, dass die Metallklinge direkt über die Unterlage schleift.
Diese Ausführung ist besonders komfortabel, wenn die Pizza direkt auf einem Teller, Blech oder empfindlichen Brett geschnitten werden soll. Die breite Auflage kann den Druck verteilen und Kratzer reduzieren. Dennoch sollte geprüft werden, für welche Temperaturen und Oberflächen das Material geeignet ist.
Eine Servierfläche macht die Pizzaschere breiter und häufig etwas schwerer. Bei kleinen Händen kann ein sehr großes Modell weniger bequem sein. Außerdem können sich zwischen Klinge und Kunststoffteil Lebensmittelreste sammeln. Eine möglichst glatte, fugenarme Konstruktion erleichtert die Reinigung.
Diese Pizzascheren sind besonders für Familien, regelmäßige Pizzaabende und Nutzer interessant, die möglichst wenige einzelne Küchenwerkzeuge verwenden möchten. Das Anheben eines schmalen Pizzastücks gelingt mit einer ausreichend großen Fläche deutlich leichter als mit einer normalen Schere.
Zerlegbare Pizzaschere
Bei einer zerlegbaren Pizzaschere können die beiden Scherenhälften voneinander getrennt werden. Dazu werden die Klingen je nach Konstruktion vollständig geöffnet und aus der Gelenkverbindung gelöst. Beide Teile lassen sich anschließend einzeln abspülen oder in die Spülmaschine legen.
Der größte Vorteil ist die bessere Hygiene. Käsereste, Fett und Tomatensoße können sich nicht dauerhaft in einem geschlossenen Gelenkbereich sammeln. Alle Flächen sind sichtbar und leichter erreichbar. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Schere häufig verwendet wird.
Die Verbindung muss dennoch stabil sein. Bei einfachen Modellen kann sich das Gelenk während der Benutzung lockern oder nach häufigem Zerlegen verschleißen. Eine hochwertige Konstruktion sollte sich nur in einer bestimmten vollständig geöffneten Position trennen lassen. Während des normalen Schneidens dürfen die Hälften nicht unbeabsichtigt auseinandergleiten.
Beim Zusammensetzen ist darauf zu achten, dass beide Klingen korrekt ineinandergreifen. Werden die Teile verdreht oder nicht vollständig verbunden, kann die Schneidleistung beeinträchtigt werden. Nach der Reinigung sollten die Klingen vollständig trocknen, bevor die Schere zusammengesetzt und verstaut wird.
Pizzaschere mit gebogener Klinge
Einige Pizzascheren besitzen eine leicht gebogene untere Klinge. Die Form erleichtert es, unter den Pizzaboden zu gelangen, ohne die Pizza stark anheben zu müssen. Gleichzeitig kann die Krümmung dafür sorgen, dass der Griff beim Schneiden etwas weiter von der heißen Oberfläche entfernt bleibt.
Gebogene Klingen sind vor allem bei Pizza auf flachen Blechen oder Tellern praktisch. Die tatsächliche Handhabung hängt jedoch von der Stärke der Biegung ab. Ist die Klinge zu stark gekrümmt, kann die Schere auf einem flachen Schneidbrett schwerer geführt werden.
Eine gebogene Konstruktion sollte ausreichend verwindungssteif sein. Dünnes Metall kann sich beim Schneiden eines harten Bodens seitlich bewegen. Dadurch treffen die Schneiden nicht mehr präzise aufeinander. Hochwertige Modelle verwenden deshalb kräftige Edelstahlklingen mit einer stabilen Verbindung.
Pizzaschere mit abnehmbarem Pizzaheber
Bei manchen Modellen ist die breite Servierfläche nicht dauerhaft mit der unteren Klinge verbunden. Sie kann abgenommen werden, sodass die Schere entweder als normales Schneidwerkzeug oder als Kombination aus Schere und Heber verwendet wird.
Diese Bauweise bietet mehr Flexibilität. Für eine kleine, dünne Pizza kann die Schere ohne Auflage genutzt werden. Bei großen oder weich belegten Stücken wird der Heber befestigt. Gleichzeitig lässt sich das abnehmbare Bauteil separat reinigen.
Die Befestigung muss stabil und möglichst spielfrei sein. Ein lockerer Heber kann beim Anheben eines heißen Pizzastücks verrutschen. Auch kleine Clips oder Verbindungsteile sollten robust sein, da sie bei häufigem Abnehmen und Anbringen belastet werden.
Multifunktionale Küchen- und Pizzaschere
Multifunktionale Scheren werden nicht ausschließlich für Pizza angeboten. Sie können zusätzlich Kräuter, Fleisch, Gemüse, Verpackungen oder Backpapier schneiden. Manche Modelle besitzen weitere Funktionen wie Flaschenöffner, Nussknacker oder gezahnte Griffbereiche.
Eine solche Schere ist sinnvoll, wenn nur wenig Stauraum zur Verfügung steht. Sie ersetzt mehrere Werkzeuge und kann im Alltag vielseitig eingesetzt werden. Allerdings ist nicht jede Multifunktionsschere optimal für Pizza. Kurze Klingen, kleine Griffe oder eine sehr dicke Klingenkonstruktion können das Schneiden erschweren.
Aus hygienischer Sicht sollte die Schere nach jedem Kontakt mit rohen Lebensmitteln gründlich gereinigt werden. Wird sie beispielsweise zum Schneiden von rohem Geflügel verwendet, darf sie nicht ungereinigt mit einer fertig gebackenen Pizza in Kontakt kommen.
Pizzaschere für Linkshänder
Bei einer Rechtshänderschere liegt die obere Klinge üblicherweise so, dass ein Rechtshänder die Schnittlinie gut sehen kann. Wird dieselbe Schere mit der linken Hand verwendet, kann die Klinge den Blick auf die Schnittstelle verdecken. Außerdem werden die Klingen durch die umgekehrte Druckrichtung möglicherweise leicht voneinander weggedrückt.
Eine echte Linkshänder-Pizzaschere besitzt entsprechend angeordnete Klingen und passende Griffe. Alternativ gibt es symmetrische Modelle, die von beiden Händen bedient werden können. Linkshänder sollten besonders auf Erfahrungsberichte und Herstellerangaben achten, da die Bezeichnung „ergonomisch“ nicht automatisch eine beidseitige Nutzung bedeutet.
Welche Alternativen gibt es zur Pizzaschere?
Pizzaroller
Der Pizzaroller ist die bekannteste Alternative. Er besteht aus einem Griff und einem runden, scharfen Schneidrad. Das Rad wird über die Pizza gerollt und durchtrennt dabei Teig und Belag. Ein scharfer Pizzaroller arbeitet auf einem geeigneten Brett schnell und ermöglicht lange Schnitte in einer einzigen Bewegung.
Bei sehr weichem Käse oder starkem Belag kann das Rad Zutaten mitziehen. Zudem muss ausreichend Druck ausgeübt werden. Ist der Boden besonders knusprig, sind manchmal mehrere Durchgänge notwendig. Das Gelenk zwischen Rad und Griff kann bei einfachen Modellen Spiel entwickeln und ist nicht immer leicht zu reinigen.
Pizzamesser mit Wiegklinge
Ein Pizzamesser mit Wiegklinge besitzt eine lange, gebogene Schneide und zwei seitliche Griffe oder einen mittigen Griff. Es wird auf die Pizza gesetzt und mit einer wiegenden Bewegung nach vorne und hinten geführt. Dadurch lässt sich eine große Pizza mit wenigen Bewegungen zerteilen.
Die Wiegklinge eignet sich besonders für große, dünne Pizzen. Sie benötigt jedoch ausreichend Platz und eine schnittfeste Unterlage. Aufgrund der langen scharfen Klinge muss sie sicher aufbewahrt werden. Für kleine Küchen kann der hohe Platzbedarf ein Nachteil sein.
Großes Kochmesser
Ein scharfes Kochmesser kann Pizza ebenfalls zuverlässig schneiden. Die Klinge sollte lang genug sein, damit sie mit einer wiegenden oder drückenden Bewegung durch den Boden geführt werden kann. Bei einem guten Messer ist kein zusätzliches Spezialwerkzeug erforderlich.
Allerdings kann Käse an der breiten Klinge haften. Zudem besteht die Gefahr, dass beim Hin- und Herschneiden der Belag verschoben wird. Ein Messer darf nur auf einer geeigneten Unterlage verwendet werden, da Keramikteller und harte Steinflächen die Schneide beschädigen können.
Küchenschere
Eine kräftige Küchenschere kann für gelegentliches Pizzaschneiden ausreichen. Sie funktioniert ähnlich wie eine Pizzaschere, besitzt aber häufig kürzere Klingen und keine Schutz- oder Servierfläche. Bei einer kleinen Pizza oder einem dünnen Flammkuchen kann sie dennoch eine praktische Lösung sein.
Die Schere sollte ausschließlich sauber und für Lebensmittel geeignet sein. Eine Bastel- oder Haushaltsschere ist wegen möglicher Verschmutzungen, Beschichtungen und ungeeigneter Materialien nicht empfehlenswert.
Pizzaschneider mit Doppelklinge
Einige Spezialschneider arbeiten mit zwei parallelen Schneidrädern oder besonderen Klingensystemen. Sie können gleichmäßige Streifen erzeugen und sind für bestimmte Teigwaren interessant. Für das klassische Portionieren einer runden Pizza sind sie jedoch weniger flexibel als eine Schere oder ein einzelner Roller.
Pizzascheren Bestseller Platz 5 – 10
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Worauf sollte beim Kauf einer Pizzaschere geachtet werden?
Material der Klingen
Rostfreier Edelstahl ist das gebräuchlichste Klingenmaterial. Er ist widerstandsfähig, lebensmittelecht und relativ pflegeleicht. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Materialbezeichnung, sondern auch die Stärke, Verarbeitung und Schärfe der Klingen.
Sehr dünne Klingen können sich beim Schneiden eines festen Bodens verwinden. Sind sie zu dick, gleiten sie schlechter unter die Pizza. Eine gute Pizzaschere bietet daher einen Kompromiss aus Stabilität und einer ausreichend schlanken Schneidengeometrie.
Schärfe und Klingenausrichtung
Die Klingen müssen über ihre gesamte Länge sauber aneinander vorbeilaufen. Zwischen ihnen darf kein großer Spalt entstehen. Andernfalls wird der Teig eingeklemmt, ohne vollständig durchtrennt zu werden. Eine präzise Klingenausrichtung ist besonders bei dünnem, weichem Teig wichtig.
Einige Modelle können nachgeschärft werden. Bei zerlegbaren Scheren sind die Schneiden leichter zugänglich. Das Nachschärfen sollte vorsichtig und mit einem geeigneten Schärfwerkzeug erfolgen, damit der ursprüngliche Winkel erhalten bleibt.
Länge der Klingen
Lange Klingen durchtrennen mit jeder Bewegung einen größeren Abschnitt. Dadurch lässt sich eine große Pizza schneller portionieren. Sehr lange Pizzascheren sind allerdings schwerer und benötigen mehr Stauraum.
Für kleine Pizzen, Flammkuchen und gelegentliche Einsätze reicht häufig ein kompaktes Modell. Wer regelmäßig Familienpizzen oder dicke Teigböden schneidet, profitiert von längeren und kräftigeren Klingen.
Ergonomische Griffe
Die Griffe sollten angenehm in der Hand liegen und ausreichend große Öffnungen besitzen. Zu enge Griffaugen können bei großen Händen drücken. Eine weiche oder leicht gummierte Oberfläche erhöht die Griffigkeit, insbesondere wenn die Hände feucht oder fettig sind.
Die Griffkonstruktion darf sich bei kräftigem Zusammendrücken nicht stark verbiegen. Bei häufigem Gebrauch sind stabile Kunststoffgriffe oder eine vollständig aus Metall gefertigte Schere empfehlenswert.
Schutz für empfindliche Oberflächen
Wer Pizza direkt auf einem beschichteten Blech, einer Antihaftform oder einem empfindlichen Teller schneiden möchte, sollte eine Pizzaschere mit Kunststoff- oder Nylonauflage wählen. Die Metallklinge kommt dadurch nicht direkt mit der Unterlage in Kontakt.
Trotz Schutzauflage ist Vorsicht erforderlich. Zwischen Unterlage und Schere können harte Krümel geraten, die beim Verschieben Kratzer verursachen. Auf hochwertigen beschichteten Blechen ist es sicherer, die Pizza vor dem Schneiden auf ein geeignetes Brett zu legen.
Reinigung und Spülmaschineneignung
Eine Pizzaschere kommt mit Fett, Käse und Soße in Berührung. Sie sollte daher unmittelbar nach der Verwendung gereinigt werden. Zerlegbare Modelle lassen sich besonders gründlich säubern. Bei fest verbundenen Scheren muss das Gelenk sorgfältig ausgespült werden.
Die Bezeichnung „spülmaschinengeeignet“ ist praktisch, bedeutet aber nicht automatisch, dass die Schere in der Maschine dauerhaft scharf bleibt. Aggressive Reinigungsmittel, Feuchtigkeit und der Kontakt mit anderen Metallteilen können die Oberfläche und Schneide langfristig belasten. Eine Reinigung von Hand kann die Lebensdauer verlängern.
Hitzebeständigkeit
Die Pizza wird häufig unmittelbar nach dem Backen geschnitten. Kunststoffteile in der Nähe der Klinge sollten daher hitzebeständig sein. Die Herstellerangaben geben Aufschluss darüber, ob die Schere für den Kontakt mit heißen Lebensmitteln und Backformen geeignet ist.
Eine Pizzaschere sollte dennoch nicht dauerhaft auf einem heißen Blech oder in der Nähe offener Flammen liegen. Auch hitzebeständiger Kunststoff kann sich bei sehr hohen Temperaturen verformen.
Sicherheitsverschluss
Ein Verschluss hält die Klingen während der Aufbewahrung geschlossen. Dies reduziert das Verletzungsrisiko beim Hineingreifen in eine Schublade. Gleichzeitig benötigt eine geschlossene Schere weniger Platz.
Der Verschluss sollte leicht bedienbar sein, sich aber nicht unbeabsichtigt öffnen. Alternativ kann die Pizzaschere in einer Schutzhülle oder einem separaten Fach aufbewahrt werden.
Beliebte Pizzascheren und bekannte Modelle im Vergleich
Die folgende Tabelle nennt bekannte Pizzascheren und typische Produktreihen unterschiedlicher Hersteller. Die Preise sind ungefähre Orientierungswerte und können sich je nach Händler, Ausführung, Farbe und Angebot verändern.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Scizza Pizzaschere | Dreamfarm | etwa 25 bis 35 Euro | Große Pizzaschere mit Edelstahlklingen und einer breiten Nylonauflage zum Schutz der Unterlage sowie zum Anheben geschnittener Pizzastücke. |
| Pizzaschere | Fackelmann | etwa 10 bis 20 Euro | Praktisches Modell für den gelegentlichen Einsatz, häufig mit Kunststoffgriff und einer auf Pizza abgestimmten Klingenform. |
| Pizzaschere Presto | Tescoma | etwa 10 bis 18 Euro | Kompakte Küchenschere zum Portionieren von Pizza und Flammkuchen mit pflegeleichten Edelstahlklingen. |
| Pizzaschere aus Edelstahl | Paderno | etwa 15 bis 30 Euro | Stabil ausgeführte Schere für Pizza und Teigwaren, die sich durch eine funktionale Gestaltung und robuste Klingen auszeichnet. |
| Pizzaschere und Pizzaheber | Rosenstein & Söhne | etwa 10 bis 20 Euro | Kombination aus Schneidwerkzeug und Servierhilfe für Pizza, Flammkuchen und vergleichbare Teiggerichte. |
| Multifunktionale Pizzaschere | Westmark | etwa 12 bis 25 Euro | Küchenschere für Pizza und weitere Lebensmittel mit ergonomischer Griffgestaltung und pflegeleichten Materialien. |
| Pizza Scissors | Sagaform | etwa 15 bis 25 Euro | Designorientierte Pizzaschere für das kontrollierte Schneiden und Portionieren direkt am Esstisch. |
| Pizzaschere mit Servierauflage | Asdirne | etwa 10 bis 20 Euro | Lange Edelstahlklingen, weiche Griffbereiche und eine Bauform zum Schneiden verschiedener flacher Teigwaren. |
Wie wird eine Pizzaschere richtig verwendet?
Die Pizza sollte nach dem Backen zunächst kurz ruhen. Bereits ein bis zwei Minuten können dafür sorgen, dass sich der Käse etwas stabilisiert und beim Schneiden weniger stark verläuft. Die Pizza darf jedoch nicht vollständig auskühlen, wenn sie heiß serviert werden soll.
Die untere Klinge wird am Rand unter den Pizzaboden geschoben. Dabei sollte die Schere möglichst waagerecht gehalten werden. Anschließend werden die Griffe geschlossen. Statt die Schere mit Gewalt tief in die Pizza zu drücken, wird sie nach jedem Schnitt ein Stück weitergeführt.
Bei einer runden Pizza werden zunächst Schnitte durch die Mitte gesetzt. Anschließend kann die Pizza gedreht und in weitere Stücke geteilt werden. Die Unterlage sollte groß genug sein, damit die Schere nicht über den Rand hinausragt.
Bei besonders viel Belag kann es hilfreich sein, größere Zutaten vor dem Schneiden etwas zur Seite zu schieben. Dadurch treffen die Klingen nicht direkt auf harte Olivenkerne, Knochenstücke oder andere ungeeignete Bestandteile.
Nach dem Schneiden wird die Schere nicht an den Klingen, sondern nur an den Griffen angefasst. Modelle mit Servierauflage können zum Anheben der Stücke verwendet werden. Dabei sollte das Pizzastück vollständig auf der Fläche liegen, damit es nicht herunterrutscht.
Wie wird eine Pizzaschere gereinigt und gepflegt?
Nach der Benutzung sollten grobe Lebensmittelreste möglichst sofort unter warmem Wasser abgespült werden. Eingetrockneter Käse und Teig lassen sich später wesentlich schwerer entfernen. Ein weicher Schwamm, warmes Wasser und etwas Spülmittel reichen für die normale Reinigung aus.
Auf aggressive Scheuermittel und harte Stahlwolle sollte verzichtet werden. Sie können die Oberfläche der Klingen und Kunststoffteile zerkratzen. Besondere Aufmerksamkeit benötigt das Gelenk. Die Schere wird während des Abspülens mehrfach geöffnet und geschlossen, damit Wasser und Reinigungsmittel alle Bereiche erreichen.
Zerlegbare Modelle werden entsprechend den Herstellerangaben auseinandergenommen. Beide Hälften lassen sich einzeln reinigen und abtrocknen. Vor dem Zusammensetzen müssen die Teile vollständig trocken sein. Feuchtigkeit im Gelenk kann langfristig Flecken, Ablagerungen oder Korrosion begünstigen.
Auch bei einer spülmaschinengeeigneten Schere kann die Handwäsche materialschonender sein. In der Spülmaschine können die Klingen gegen anderes Besteck schlagen. Außerdem beanspruchen hohe Temperaturen und aggressive Reinigungsmittel die Schneiden und Kunststoffteile.
Wird die Pizzaschere stumpf, kann sie je nach Bauart nachgeschärft werden. Bei einer hochwertigen oder speziell geformten Klinge ist ein professioneller Schleifservice sinnvoll. Unsachgemäßes Schleifen kann dazu führen, dass die Klingen nicht mehr korrekt aufeinanderliegen.
FAQ – häufig gestellte Fragen zur Pizzaschere
Ist eine Pizzaschere besser als ein Pizzaroller?
Ob eine Pizzaschere besser geeignet ist, hängt von der Pizza und den persönlichen Vorlieben ab. Eine Pizzaschere ermöglicht kontrollierte Schnitte und verschiebt den Belag häufig weniger stark. Sie ist insbesondere bei dicken, weichen oder reichhaltig belegten Pizzen praktisch. Modelle mit Servierauflage können das geschnittene Stück zusätzlich anheben.
Ein scharfer Pizzaroller ist dagegen bei großen, dünnen Pizzen meist schneller. Er lässt sich in einer langen Bewegung über den Teig führen. Dafür benötigt er mehr Druck auf die Unterlage. Ist das Schneidrad stumpf, muss mehrfach über dieselbe Stelle gerollt werden. Viele Haushalte profitieren daher von beiden Werkzeugen.
Kann eine Pizzaschere beschichtete Backbleche zerkratzen?
Eine Pizzaschere mit ungeschützter Metallklinge kann eine Antihaftbeschichtung beschädigen. Selbst leichter Kontakt kann sichtbare Spuren hinterlassen. Eine beschädigte Beschichtung kann sich weiter ablösen und das Blech unbrauchbar machen.
Für beschichtete Bleche sollte daher eine Pizzaschere mit einer geeigneten Kunststoff- oder Nylonauflage verwendet werden. Noch sicherer ist es, die Pizza vor dem Schneiden auf ein Holz- oder Kunststoffbrett zu legen. Keramikteller sind ebenfalls nicht ideal, weil sie die Schneide abstumpfen können.
Eignet sich eine Pizzaschere für dicke Pizza?
Eine stabile und scharfe Pizzaschere kann auch dickere Pizza schneiden. Wichtig sind kräftige Klingen, ein robustes Gelenk und ausreichend große Griffe. Bei einer sehr dicken Pizza sollte die Schere in kurzen, kontrollierten Bewegungen geführt werden.
Ein außergewöhnlich harter oder stark ausgekühlter Boden kann jedoch selbst eine gute Schere überfordern. In diesem Fall kann eine Wiegklinge oder ein großes scharfes Messer geeigneter sein. Die Pizzaschere darf nicht seitlich verdreht werden, da sich die Klingen verbiegen oder das Gelenk beschädigt werden kann.
Darf eine Pizzaschere in die Spülmaschine?
Ob die Schere spülmaschinengeeignet ist, geht aus den Herstellerangaben hervor. Viele Modelle aus Edelstahl und hitzebeständigem Kunststoff dürfen in der Maschine gereinigt werden. Zerlegbare Scheren sollten vorher entsprechend der Anleitung getrennt werden.
Trotz Freigabe kann häufiges Reinigen in der Spülmaschine die Schneide, Kunststoffoberflächen und Gelenkteile stärker beanspruchen. Eine gründliche Handwäsche ist meist schonender. Nach jeder Reinigung sollte die Schere vollständig getrocknet werden.
Kann eine normale Küchenschere als Pizzaschere verwendet werden?
Eine ausreichend große, scharfe und lebensmittelechte Küchenschere kann Pizza schneiden. Für gelegentliche Einsätze ist dies eine brauchbare Alternative. Kurze Klingen erfordern allerdings mehr einzelne Schneidbewegungen. Außerdem fehlt meist eine Servierfläche oder ein Schutz für empfindliche Unterlagen.
Die Küchenschere sollte sauber sein und nicht gleichzeitig für Papier, Verpackungsmaterial oder Bastelarbeiten verwendet werden. Rückstände von Klebstoff, Öl oder anderen nicht lebensmittelechten Stoffen dürfen nicht mit der Pizza in Kontakt kommen.
Welche Klingenlänge ist bei einer Pizzaschere sinnvoll?
Eine längere Klinge schneidet pro Bewegung einen größeren Abschnitt der Pizza. Sie eignet sich besonders für große Familienpizzen und dicke Böden. Allerdings steigt mit der Länge häufig das Gewicht, und die Schere benötigt mehr Platz in der Schublade.
Für normale Pizzen und Flammkuchen ist eine mittelgroße Schere meist ausreichend. Entscheidend ist nicht nur die Gesamtlänge, sondern die tatsächlich nutzbare Schneidenlänge. Produktbilder können täuschen, wenn ein großer Teil der angegebenen Länge auf die Griffe entfällt.
Sind Pizzascheren auch für Linkshänder geeignet?
Nicht jede Pizzaschere lässt sich mit der linken Hand gleich gut bedienen. Bei einer reinen Rechtshänderschere kann die obere Klinge die Sicht auf die Schnittlinie verdecken. Durch die andere Druckrichtung können sich die Klingen zudem leicht auseinanderbewegen.
Linkshänder sollten ein ausdrücklich geeignetes oder symmetrisch konstruiertes Modell wählen. Große, gleich geformte Grifföffnungen sind ein erster Hinweis, garantieren aber noch keine echte Linkshändereignung. Entscheidend ist auch die Anordnung der Klingen.
Kann eine Pizzaschere nachgeschärft werden?
Viele Pizzascheren lassen sich grundsätzlich nachschärfen. Besonders einfach ist dies bei Modellen, die in zwei Einzelteile zerlegt werden können. Die Schneiden müssen jedoch im richtigen Winkel bearbeitet werden. Werden beide Seiten unkontrolliert abgeschliffen, können die Klingen anschließend nicht mehr sauber aneinander vorbeilaufen.
Bei einer preiswerten Schere kann ein Austausch wirtschaftlicher sein als professionelles Nachschärfen. Hochwertige Modelle mit stabilem Gelenk und austauschbaren beziehungsweise trennbaren Klingen können durch fachgerechtes Schleifen dagegen über viele Jahre genutzt werden.
Wofür kann eine Pizzaschere noch verwendet werden?
Je nach Ausführung kann eine Pizzaschere auch Flammkuchen, Focaccia, Fladenbrot, Tortillas, Kräuter, dünne Sandwiches und Backpapier schneiden. Modelle ohne große Servierauflage sind meist vielseitiger, da sie ähnlich wie eine normale Küchenschere geführt werden können.
Sehr harte Lebensmittel, Knochen, Tiefkühlprodukte oder Verpackungen sollten nur geschnitten werden, wenn der Hersteller die Schere dafür freigibt. Eine Überlastung kann die Klingen verformen und das Gelenk lockern. Aus hygienischen Gründen sollte die Schere nach dem Kontakt mit rohen Lebensmitteln besonders gründlich gereinigt werden.
Wie bewahrt man eine Pizzaschere sicher auf?
Die Schere sollte geschlossen und möglichst mit einem Sicherheitsverschluss gesichert aufbewahrt werden. Eine Schutzhülle verhindert, dass die Klingen andere Gegenstände beschädigen oder beim Hineingreifen in die Schublade Verletzungen verursachen.
Sehr große Modelle können an einer dafür vorgesehenen Öse aufgehängt werden. Sie sollten für Kinder unerreichbar sein. Die Schere darf nicht lose unter schweren Küchenwerkzeugen liegen, da sich die Klingen oder Kunststoffauflagen verformen können.
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Pizzaschere Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Pizzascheren wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Pizzaschere Testsieger präsentieren können.
Pizzaschere Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Pizzaschere Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Mit einer guten Pizzaschere lässt sich Pizza präzise und komfortabel portionieren
Eine Pizzaschere ist mehr als eine ungewöhnlich geformte Küchenschere. Sie ermöglicht ein kontrolliertes Zerteilen von dünnen und dicken Pizzaböden, ohne dass viel Druck auf die Pizza oder die Unterlage ausgeübt werden muss. Besonders bei reichhaltigem Belag kann die Scherenbewegung verhindern, dass Käse, Gemüse und Fleisch stark verschoben werden.
Modelle mit einer breiten Servierauflage bieten zusätzlichen Komfort. Sie schützen empfindliche Oberflächen und können ein geschnittenes Pizzastück direkt anheben. Wer hauptsächlich auf einem robusten Holzbrett schneidet und bereits einen Pizzaheber besitzt, kann dagegen eine klassische Pizzaschere ohne Auflage wählen. Diese Modelle sind meist leichter, kompakter und vielseitiger einsetzbar.
Beim Kauf sind scharfe und präzise ausgerichtete Edelstahlklingen besonders wichtig. Auch das Gelenk muss stabil sein und darf kein übermäßiges Spiel besitzen. Ergonomisch geformte Griffe reduzieren den Kraftaufwand und machen die Schere auch bei mehreren großen Pizzen angenehm bedienbar.
Wer großen Wert auf Hygiene legt, sollte eine zerlegbare Pizzaschere in Betracht ziehen. Bei ihr lassen sich beide Hälften einzeln reinigen und vollständig trocknen. Fest verbundene Modelle können ebenfalls hygienisch genutzt werden, wenn das Gelenk unmittelbar nach dem Gebrauch gründlich ausgespült wird.
Für beschichtete Backbleche und empfindliche Teller ist eine ungeschützte Metallklinge nicht geeignet. In diesem Fall sollte entweder eine Schere mit Kunststoffauflage verwendet oder die Pizza vor dem Schneiden auf ein schnittfestes Brett gelegt werden. Dadurch werden Kratzer und Beschädigungen vermieden.
Eine einfache Pizzaschere reicht für gelegentliche Pizzaabende häufig aus. Wer regelmäßig selbst Pizza backt, dicke Böden bevorzugt oder Wert auf eine kombinierte Schneid- und Servierfunktion legt, profitiert von einem hochwertigeren Modell mit kräftigen Klingen und stabiler Auflage. Entscheidend ist, dass die Schere zur bevorzugten Pizzaart, zur eigenen Handgröße und zur verwendeten Unterlage passt.
Insgesamt ist die Pizzaschere eine praktische Alternative zum Pizzaroller, zum Messer und zur Wiegklinge. Sie benötigt nur wenig Übung, arbeitet präzise und kann bei richtiger Pflege viele Jahre verwendet werden. Mit einem gut verarbeiteten Modell lassen sich Pizza, Flammkuchen und ähnliche Teiggerichte sauber portionieren und unmittelbar servieren.
Zuletzt Aktualisiert am 14.07.2026
Letzte Aktualisierung am 12.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
