Eine Tagescreme gehört für viele Menschen zur täglichen Gesichtspflege, weil sie die Haut mit Feuchtigkeit und pflegenden Stoffen versorgen, die natürliche Hautbarriere unterstützen und je nach Formulierung zusätzlich vor äußeren Einflüssen wie trockener Heizungsluft, Wind, Kälte oder Sonnenstrahlung schützen kann, wobei sich die zahlreichen angebotenen Produkte hinsichtlich Konsistenz, Fettgehalt, Wirkstoffen, Lichtschutzfaktor, Hautverträglichkeit und Eignung für bestimmte Hauttypen deutlich unterscheiden und deshalb nicht jede Tagescreme gleichermaßen für trockene, fettige, empfindliche, unreine oder reife Haut geeignet ist.
- Die Tagespflege für trockene und sensible Haut spendet langanhaltende Feuchtigkeit - für ein...
- Die Hydra Active drei fach Wirkung: Intensiv hydratisierend, Schutz, Zarte Haut
- Hält kühl und bequem
Was ist eine Tagescreme?
Eine Tagescreme ist ein kosmetisches Pflegeprodukt, das morgens auf die gereinigte Haut von Gesicht, Hals und gegebenenfalls Dekolleté aufgetragen wird. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, die Haut während des Tages mit Feuchtigkeit und pflegenden Lipiden zu versorgen. Je nach Produkt kann sie außerdem beruhigende, mattierende, glättende, schützende oder regenerierende Eigenschaften besitzen.
Im Unterschied zu einer Nachtcreme ist eine Tagescreme häufig leichter formuliert und zieht schneller ein. Sie soll keinen stark fettenden Film hinterlassen und sich möglichst gut als Grundlage für Make-up, Sonnenschutz oder weitere Pflegeprodukte eignen. Einige Tagescremes enthalten bereits einen Lichtschutzfaktor. Andere müssen mit einem separaten Sonnenschutz kombiniert werden.
Die genaue Zusammensetzung hängt vom Hauttyp und vom gewünschten Pflegeziel ab. Produkte für trockene Haut enthalten häufig einen höheren Anteil an Ölen, Butterarten oder hautähnlichen Lipiden. Tagescremes für fettige Haut sind meist leichter und verwenden wasserbasierte Gel- oder Fluidtexturen. Empfindliche Haut benötigt möglichst milde Formulierungen ohne unnötig viele Duftstoffe oder potenziell reizende Inhaltsstoffe.
Eine Tagescreme kann die Hautoberfläche glatter erscheinen lassen und ein Spannungsgefühl reduzieren. Sie kann jedoch keine medizinische Behandlung ersetzen. Bei starken Hautproblemen, anhaltenden Entzündungen, Ekzemen, auffälligen Hautveränderungen oder schwerer Akne sollte eine dermatologische Untersuchung erfolgen.
Die Bezeichnung Tagescreme ist recht allgemein. Darunter fallen klassische Feuchtigkeitscremes, Anti-Aging-Cremes, mattierende Pflegeprodukte, Gesichtscremes mit Lichtschutzfaktor, getönte Tagescremes und spezielle Produkte für besonders empfindliche Haut. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Produktbezeichnung, sondern die tatsächliche Formulierung.
Wie wirkt eine Tagescreme?
Eine Tagescreme wirkt in erster Linie an der Hautoberfläche. Feuchtigkeitsspendende Stoffe binden Wasser in der oberen Hautschicht. Dazu gehören beispielsweise Glycerin, Hyaluronsäure, Urea oder bestimmte Zuckerstoffe. Sie können dazu beitragen, dass die Haut geschmeidiger und weniger trocken wirkt.
Fettende Bestandteile wie pflanzliche Öle, Sheabutter, Squalan oder Ceramide reduzieren den Feuchtigkeitsverlust. Sie bilden einen schützenden Film und unterstützen die natürliche Barrierefunktion. Bei sehr trockener Haut ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Feuchtigkeit und Fett besonders wichtig.
Beruhigende Wirkstoffe wie Panthenol, Allantoin oder bestimmte Pflanzenextrakte können Rötungen und Spannungsgefühle mildern. Antioxidantien wie Vitamin E, Vitamin C oder Niacinamid sollen freie Radikale reduzieren und die Haut vor oxidativem Stress schützen.
Einige Tagescremes enthalten lichtschützende Filter. Sie können die Haut vor einem Teil der UV-Strahlung schützen. Die tatsächliche Schutzwirkung hängt vom Lichtschutzfaktor und von der aufgetragenen Menge ab. Wird zu wenig Produkt verwendet, fällt der Schutz deutlich geringer aus als angegeben.
Warum ist eine Tagescreme sinnvoll?
Die Haut ist täglich verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Dazu gehören trockene Raumluft, Temperaturwechsel, Wind, Reibung, Schweiß, Luftverschmutzung und Sonneneinstrahlung. Eine passende Tagescreme kann die Hautbarriere unterstützen und verhindern, dass die Haut zu viel Feuchtigkeit verliert.
Menschen mit trockener Haut profitieren häufig besonders deutlich von einer regelmäßigen Pflege. Aber auch fettige Haut benötigt Feuchtigkeit. Wird sie mit aggressiven Reinigungsprodukten stark entfettet, kann sie gereizt reagieren und teilweise noch mehr Talg produzieren.
Eine Tagescreme ist allerdings nicht für jeden zwingend erforderlich. Bei ausgeglichener Haut kann ein leichtes Feuchtigkeitsfluid oder ein Sonnenschutzprodukt ausreichen. Entscheidend ist, wie sich die Haut anfühlt und welche weiteren Produkte verwendet werden.
Vorteile einer Tagescreme
- Die Haut kann mit Feuchtigkeit versorgt werden.
- Spannungsgefühle und raue Stellen können reduziert werden.
- Pflegende Lipide unterstützen die natürliche Hautbarriere.
- Viele Produkte ziehen schnell ein und eignen sich als Make-up-Grundlage.
- Spezielle Wirkstoffe können beruhigend oder mattierend wirken.
- Tagescremes sind für unterschiedliche Hauttypen erhältlich.
- Produkte mit Lichtschutzfaktor bieten zusätzlichen UV-Schutz.
- Die Hautoberfläche kann glatter und geschmeidiger erscheinen.
- Leichte Fluids eignen sich auch für fettige und unreine Haut.
- Eine regelmäßige Pflegeroutine kann Trockenheit vorbeugen.
Nachteile einer Tagescreme
- Eine ungeeignete Formulierung kann Poren verstopfen oder glänzen.
- Duftstoffe können empfindliche Haut reizen.
- Sehr reichhaltige Produkte fühlen sich bei fettiger Haut unangenehm an.
- Ein Lichtschutzfaktor reicht bei zu geringer Auftragsmenge nicht aus.
- Bestimmte Wirkstoffe können Rötungen oder Brennen verursachen.
- Zu viele Pflegeprodukte können die Haut unnötig belasten.
- Hochpreisige Cremes sind nicht automatisch besser formuliert.
- Geöffnete Produkte können mit der Zeit verkeimen oder verderben.
- Tiegelverpackungen sind weniger hygienisch als Pumpspender.
- Eine Creme kann medizinische Hautprobleme nicht behandeln.
Tagescremes Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Tagescremes gibt es?
Tagescremes werden für unterschiedliche Hauttypen, Pflegebedürfnisse und Altersgruppen entwickelt. Die Einteilung erfolgt häufig nach Hautzustand, Wirkstoffschwerpunkt, Textur oder Zusatzfunktion. Eine passende Creme sollte die Haut weder überpflegen noch austrocknen.
Tagescreme für normale Haut
Normale Haut fühlt sich meist ausgeglichen an. Sie weist weder starke Trockenheit noch übermäßigen Fettglanz auf. Eine Tagescreme für normale Haut besitzt deshalb häufig eine leichte bis mittlere Konsistenz und ein ausgewogenes Verhältnis aus Wasser und Fett.
Geeignete Produkte enthalten Feuchtigkeitsspender wie Glycerin oder Hyaluronsäure und moderate Mengen pflegender Öle. Die Creme sollte schnell einziehen und keinen schweren Film hinterlassen.
Auch normale Haut kann saisonal unterschiedliche Bedürfnisse haben. Im Winter kann eine etwas reichhaltigere Pflege erforderlich sein, während im Sommer ein leichtes Gel oder Fluid ausreicht.
Tagescreme für trockene Haut
Trockene Haut produziert häufig weniger schützende Lipide und verliert schneller Feuchtigkeit. Sie kann spannen, schuppen oder rau wirken. Eine Tagescreme für trockene Haut sollte daher sowohl Feuchtigkeit als auch rückfettende Bestandteile liefern.
Geeignete Inhaltsstoffe sind beispielsweise Ceramide, Squalan, Sheabutter, Jojobaöl, Mandelöl oder hautverträgliche Fettsäuren. Glycerin, Urea und Hyaluronsäure binden zusätzlich Wasser.
Sehr trockene Haut profitiert von einer reichhaltigen Creme, die einen dünnen Schutzfilm hinterlässt. Ein zu leichter Geltyp kann kurzfristig erfrischen, aber nicht genügend Fett liefern.
Tagescreme für fettige Haut
Fettige Haut produziert vermehrt Talg und wirkt besonders in der sogenannten T-Zone glänzend. Eine geeignete Tagescreme sollte leicht, nicht komedogen und möglichst schnell einziehend sein.
Gelcremes und Fluids sind häufig besser geeignet als schwere Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulsionen. Niacinamid, Zinkverbindungen oder leichte feuchtigkeitsbindende Stoffe können sinnvoll sein.
Fettige Haut sollte nicht vollständig entfettet werden. Aggressive Pflege kann die Hautbarriere schwächen und Reizungen verursachen. Auch fettige Haut benötigt ausreichend Feuchtigkeit.
Tagescreme für Mischhaut
Mischhaut besitzt trockene oder normale Wangen und eine fettigere Stirn-, Nasen- und Kinnpartie. Eine Tagescreme sollte leicht genug für die T-Zone und gleichzeitig pflegend genug für trockenere Bereiche sein.
Leichte Emulsionen und Gelcremes eignen sich häufig gut. Bei deutlich unterschiedlichen Zonen kann auch eine kombinierte Pflege sinnvoll sein. Eine reichhaltigere Creme wird dann nur auf die trockenen Bereiche aufgetragen.
Stark mattierende Produkte können die Wangen unnötig austrocknen. Sehr fettige Cremes wiederum verstärken möglicherweise den Glanz in der T-Zone.
Tagescreme für empfindliche Haut
Empfindliche Haut reagiert schnell mit Rötungen, Brennen, Juckreiz oder Spannungsgefühlen. Eine geeignete Tagescreme sollte möglichst wenige potenziell reizende Stoffe enthalten.
Duftstoffe, ätherische Öle, hoch konzentrierter Alkohol und unnötig komplexe Pflanzenmischungen können problematisch sein. Beruhigende Inhaltsstoffe wie Panthenol, Allantoin oder Ceramide sind häufig besser verträglich.
Die Formulierung sollte an einer kleinen Hautstelle getestet werden. Auch Produkte mit der Bezeichnung „sensitiv“ können unverträgliche Inhaltsstoffe enthalten.
Tagescreme für unreine Haut
Unreine Haut neigt zu Mitessern, Pickeln und verstopften Poren. Eine Tagescreme sollte leicht, nicht stark fettend und möglichst als nicht komedogen gekennzeichnet sein.
Niacinamid, Salicylsäure, Zink oder milde Feuchtigkeitsspender können sinnvoll sein. Stark austrocknende Produkte sind dagegen problematisch, weil sie die Hautbarriere reizen können.
Bei entzündlicher Akne sollte die Pflege mit einer dermatologischen Behandlung abgestimmt werden. Eine kosmetische Creme allein reicht bei stärkeren Beschwerden häufig nicht aus.
Tagescreme für reife Haut
Reife Haut wird häufig trockener, dünner und verliert an Elastizität. Eine Tagescreme für reife Haut enthält deshalb meist reichhaltigere Pflegekomponenten und Wirkstoffe, die ein glatteres Hautbild unterstützen sollen.
Typische Inhaltsstoffe sind Peptide, Niacinamid, Ceramide, Hyaluronsäure, Antioxidantien und pflanzliche Öle. Ein Lichtschutzfaktor ist besonders sinnvoll, da UV-Strahlung einen wesentlichen Einfluss auf vorzeitige Hautalterung besitzt.
Keine Creme kann tiefe Falten vollständig entfernen. Sie kann die Haut jedoch besser durchfeuchten, wodurch feine Trockenheitsfältchen weniger sichtbar wirken.
Anti-Aging-Tagescreme
Anti-Aging-Tagescremes richten sich an Menschen, die Falten, Elastizitätsverlust und ungleichmäßige Hauttöne reduzieren möchten. Sie enthalten häufig mehrere Wirkstoffgruppen.
Niacinamid kann die Hautbarriere unterstützen und das Erscheinungsbild von Poren und Pigmentunregelmäßigkeiten beeinflussen. Peptide sollen Signalprozesse in der Haut unterstützen. Antioxidantien schützen vor oxidativem Stress.
Ein konsequenter UV-Schutz ist im Bereich Anti-Aging wichtiger als viele teure Spezialstoffe. Ohne Sonnenschutz können andere Pflegeeffekte nur begrenzt wirken.
Tagescreme mit Hyaluronsäure
Hyaluronsäure bindet Wasser und wird häufig in Feuchtigkeitscremes eingesetzt. Je nach Molekülgröße bleibt sie überwiegend an der Hautoberfläche oder dringt begrenzt in die obere Hautschicht ein.
Die Haut kann dadurch praller und glatter wirken. Hyaluronsäure ersetzt jedoch keine rückfettenden Stoffe. Bei trockener Haut sollte das Produkt zusätzlich Lipide enthalten.
In sehr trockener Umgebung kann eine reine Hyaluronpflege ohne abschließende Creme manchmal nicht ausreichend sein. Eine geeignete Emulsion reduziert den Feuchtigkeitsverlust.
Tagescreme mit Niacinamid
Niacinamid ist eine Form von Vitamin B3 und wird in zahlreichen Gesichtspflegeprodukten eingesetzt. Es kann die Hautbarriere unterstützen, Rötungen mildern und die Talgregulation beeinflussen.
Niedrige bis mittlere Konzentrationen werden häufig gut vertragen. Sehr hohe Konzentrationen können bei empfindlicher Haut Brennen oder Rötungen verursachen.
Niacinamid eignet sich für viele Hauttypen. Entscheidend ist die gesamte Formulierung und nicht nur ein einzelner Wirkstoff.
Tagescreme mit Vitamin C
Vitamin C wirkt antioxidativ und kann ein gleichmäßigeres Hautbild unterstützen. In Tagescremes kommen unterschiedliche Vitamin-C-Formen zum Einsatz, die sich in Stabilität und Verträglichkeit unterscheiden.
Reine Ascorbinsäure benötigt häufig einen niedrigen pH-Wert und kann empfindliche Haut reizen. Stabilere Derivate sind meist milder, wirken aber möglicherweise weniger intensiv.
Vitamin C ersetzt keinen Sonnenschutz. In Kombination mit einem geeigneten Lichtschutz kann es die Haut jedoch zusätzlich vor oxidativem Stress unterstützen.
Tagescreme mit Ceramiden
Ceramide sind Bestandteile der natürlichen Hautbarriere. Sie helfen, die Zwischenräume zwischen den Hornzellen abzudichten und den Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren.
Tagescremes mit Ceramiden eignen sich besonders für trockene, empfindliche oder geschädigte Haut. Häufig werden sie mit Cholesterin und Fettsäuren kombiniert.
Die Produkte besitzen oft eine mittlere bis reichhaltige Textur. Für sehr fettige Haut kann eine leichte Ceramid-Lotion geeigneter sein.
Tagescreme mit Urea
Urea ist ein natürlicher Feuchthaltefaktor der Haut. In niedrigen Konzentrationen wirkt es feuchtigkeitsspendend. Höhere Konzentrationen können zusätzlich verhornte Hautschichten lösen.
Gesichtscremes enthalten häufig geringere Urea-Mengen als Körperpflegeprodukte. Auf gereizter oder frisch rasierter Haut kann Urea kurzzeitig brennen.
Menschen mit sehr empfindlicher Haut sollten vorsichtig testen, ob sie ein entsprechendes Produkt vertragen.
Tagescreme mit Lichtschutzfaktor
Eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor verbindet Pflege und Sonnenschutz. Sie ist praktisch für den Alltag, wenn die angegebene Menge aufgetragen wird.
Viele Menschen verwenden jedoch deutlich weniger Creme, als für den angegebenen Lichtschutz notwendig wäre. Dadurch fällt die tatsächliche Schutzwirkung geringer aus.
Bei längerer Sonneneinstrahlung, im Sommer, beim Sport oder im Urlaub ist ein spezieller Sonnenschutz häufig zuverlässiger. Dieser sollte regelmäßig erneuert werden.
Getönte Tagescreme
Eine getönte Tagescreme enthält Farbpigmente und verbindet leichte Deckkraft mit Pflege. Sie kann Rötungen und kleine Unregelmäßigkeiten ausgleichen, ohne so stark zu decken wie eine Foundation.
Die Farbauswahl ist häufig begrenzt. Der Ton sollte möglichst zum Hals und zum natürlichen Hautunterton passen.
Einige Produkte enthalten zusätzlich einen Lichtschutzfaktor. Auch hier muss die ausreichende Auftragsmenge beachtet werden.
BB Cream
BB Cream steht meist für „Blemish Balm“ oder „Beauty Balm“. Sie kombiniert Feuchtigkeitspflege, leichte Deckkraft und teilweise Sonnenschutz.
BB Creams eignen sich für ein natürliches Make-up und können mehrere Produkte ersetzen. Die Pflegewirkung reicht bei sehr trockener Haut jedoch möglicherweise nicht aus.
Bei unreiner Haut sollte auf eine nicht komedogene Formulierung geachtet werden.
CC Cream
CC Cream bedeutet häufig „Color Correcting Cream“. Sie enthält Farbpigmente, die Rötungen, gelbliche Töne oder andere Farbunregelmäßigkeiten optisch ausgleichen sollen.
Grünliche Pigmente werden beispielsweise gegen Rötungen eingesetzt. Pfirsich- oder Apricottöne können fahle Haut frischer wirken lassen.
CC Creams bieten je nach Produkt nur geringe bis mittlere Deckkraft und ersetzen nicht immer eine vollständige Tagespflege.
Mattierende Tagescreme
Mattierende Cremes enthalten Stoffe, die überschüssigen Talg aufnehmen oder den Glanz optisch reduzieren. Sie eignen sich besonders für fettige Haut und Mischhaut.
Eine zu stark mattierende Formulierung kann trockenere Hautbereiche spannen lassen. Das Produkt sollte daher nur dort verwendet werden, wo tatsächlich Fettglanz entsteht.
Der mattierende Effekt hält nicht bei jedem Menschen den gesamten Tag an. Hauttyp, Temperatur und Make-up beeinflussen die Wirkung.
Gel-Tagescreme
Gelcremes besitzen einen hohen Wasseranteil und eine leichte, erfrischende Konsistenz. Sie ziehen schnell ein und hinterlassen meist wenig Fettfilm.
Sie eignen sich für fettige Haut, Mischhaut und warme Temperaturen. Sehr trockene Haut benötigt häufig eine reichhaltigere Formulierung.
Einige Gelcremes enthalten viel Alkohol oder Duftstoffe. Empfindliche Haut sollte deshalb die Inhaltsstoffliste prüfen.
Fluid als Tagespflege
Ein Fluid ist dünnflüssiger als eine klassische Creme. Es lässt sich leicht verteilen und zieht schnell ein. Viele Fluids eignen sich gut unter Make-up und Sonnenschutz.
Sie sind für normale, fettige und Mischhaut besonders praktisch. Trockene Haut benötigt möglicherweise zusätzliche Pflege an einzelnen Stellen.
Pumpspender ermöglichen eine hygienische und sparsame Dosierung.
Reichhaltige Tagescreme
Reichhaltige Tagescremes besitzen einen höheren Fettanteil und bilden einen stärkeren Schutzfilm. Sie eignen sich für sehr trockene Haut, kalte Temperaturen und geschädigte Hautbarrieren.
Bei fettiger Haut können solche Produkte zu Glanz, einem schweren Hautgefühl oder verstopften Poren beitragen.
Im Winter kann eine reichhaltigere Creme sinnvoll sein, selbst wenn im Sommer ein leichtes Fluid verwendet wird.
Naturkosmetik-Tagescreme
Naturkosmetikprodukte verwenden nach den Vorgaben des jeweiligen Siegels bestimmte pflanzliche, mineralische und natürliche Rohstoffe. Synthetische Silikone, bestimmte Konservierungsstoffe und Mineralöle sind häufig ausgeschlossen.
Natürlich bedeutet nicht automatisch reizfrei. Ätherische Öle, Duftstoffe und Pflanzenextrakte können empfindliche Haut belasten.
Ein anerkanntes Zertifikat bietet mehr Orientierung als allgemeine Werbeaussagen wie „naturnah“ oder „clean“.
Vegane Tagescreme
Vegane Tagescremes enthalten keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs. Dazu können beispielsweise bestimmte Wachse, Milchbestandteile oder tierisch gewonnenes Kollagen gehören.
Eine vegane Formulierung sagt nichts über Hautverträglichkeit, Umweltwirkung oder Wirksamkeit aus. Diese Kriterien müssen getrennt betrachtet werden.
Auch die Verpackung und Tierversuchspolitik sind eigenständige Aspekte.
Parfümfreie Tagescreme
Parfümfreie Tagescremes verzichten auf zugesetzte Duftstoffe. Sie eignen sich besonders für empfindliche, gereizte oder allergieanfällige Haut.
Ein Produkt kann dennoch einen Eigengeruch der Rohstoffe besitzen. „Parfümfrei“ bedeutet nicht vollständig geruchslos.
Auch ohne Duftstoffe können andere Inhaltsstoffe Unverträglichkeiten verursachen. Ein vorsichtiger Test bleibt sinnvoll.
Welche Alternativen gibt es zu einer Tagescreme?
Feuchtigkeitsserum
Ein Feuchtigkeitsserum enthält konzentrierte wasserbindende Stoffe und besitzt eine leichte Textur. Es eignet sich gut als zusätzliche Pflegeschicht.
Bei trockener Haut reicht ein Serum allein häufig nicht aus. Eine Creme oder ein Öl reduziert anschließend den Feuchtigkeitsverlust.
Gesichtsöl
Gesichtsöle versorgen die Haut mit Lipiden und können trockene Haut geschmeidiger machen. Sie enthalten jedoch kaum Wasser.
Ein Öl ersetzt deshalb keine Feuchtigkeitspflege. Es wird häufig über einem Serum oder auf noch leicht feuchter Haut angewendet.
Gesichtsgel
Gesichtsgele sind leicht, kühlend und schnell einziehend. Sie eignen sich für fettige Haut, Mischhaut und warme Tage.
Für sehr trockene Haut bieten sie meist nicht genügend rückfettende Pflege. Einige Gele enthalten außerdem viel Alkohol.
Sonnenschutzcreme
Ein gut formulierter Sonnenschutz kann gleichzeitig pflegende Eigenschaften besitzen. Für normale oder fettige Haut kann er am Morgen eine zusätzliche Tagescreme überflüssig machen.
Bei trockener Haut kann unter dem Sonnenschutz weiterhin eine leichte Pflege erforderlich sein.
BB Cream oder getönte Pflege
BB Creams und getönte Tagescremes verbinden Pflege und leichte Deckkraft. Sie können im Alltag mehrere Schritte ersetzen.
Die Pflegewirkung und der Sonnenschutz reichen nicht bei jedem Produkt und Hauttyp aus.
Nachtcreme am Tag
Eine Nachtcreme kann grundsätzlich auch tagsüber verwendet werden, wenn sie keine lichtempfindlichen Wirkstoffe enthält und nicht zu reichhaltig ist.
Sehr schwere Texturen können unter Make-up glänzen. Produkte mit bestimmten Retinoiden oder Säuren sind nicht für die morgendliche Anwendung gedacht.
Mehrzweckcreme
Mehrzweckcremes können im Gesicht und am Körper verwendet werden. Sie sind praktisch und häufig preisgünstig.
Sehr reichhaltige oder stark parfümierte Varianten eignen sich nicht für jeden Hauttyp. Unreine Haut kann durch schwere Formulierungen belastet werden.
Keine zusätzliche Pflege
Menschen mit ausgeglichener Haut benötigen möglicherweise keine klassische Tagescreme. Ein milder Reiniger und ein passender Sonnenschutz können ausreichend sein.
Die Haut sollte nicht aus Gewohnheit mit möglichst vielen Produkten behandelt werden. Eine einfache Pflegeroutine ist häufig besser verträglich.
Tagescremes Bestseller Platz 5 – 10
- Die CeraVe Gesichtscreme mit Sonnenschutzfaktor ist für normale und auch trockene Haut geeignet...
- Dank der drei essenziellen Ceramide 1, 3 und 6-II wird die natürliche Hautschutzbarriere gestärkt...
- Die CeraVe Feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme mit LSF 50 schützt gegen UV-Strahlung und wirkt...
- Die gemeinsam mit Dermatologen entwickelte nicht-komedogene Formel ist besonders sanft formuliert...
- Feuchtigkeitsspendende Anti-Falten Gesichtspflege für den täglichen Gebrauch, Vitalität und...
- Ergebnis: 3-Fach Wirkung, Feuchtigkeit für gefestigte und vitale Haut, Sichtbare Minderung von...
- Anwendung: Tägliches Auftragen morgens auf das gereinigte Gesicht, Kreisende Bewegungen für eine...
- Vitamin Komplex aus Vitamin B3 und Vitamin E, Formel für beschleunigte Zellerneuerung und Stärkung...
- ANTI-AGING TAGESCREME mit Dreifach-Wirkung: Reduziert Falten, strafft die Haut und remodelliert die...
- HOCHWIRKSAME FORMEL mit Hyaluronsäure und Pro-Retinol und Vitamin C für effektiven Wiederaufbau...
- SICHTBARE ERGEBNISSE: Bereits nach 1 Woche sind Falten deutlich gemildert. Nach 4 Wochen wirkt die...
- ANWENDUNG: Tragen Sie die Revitalift Laser Dreifach-Power Anti-Age Pflege Tag von L'Oréal Paris...
- MINDERT ZEICHEN DER ALTERUNG: Speziell für die Haut ab 40 entwickelt, mindert die straffende...
- LEBENDINGE HAUT: Die Wirkstoffkombination aus antioxidativ wirkendem Granatapfelsamenöl und...
- IDEAL FÜR DIE TÄGLICHE HAUTPFLEGE: Die schnell einziehende Tagescreme kann morgens nach der...
- HÖCHSTE WELEDA QUALITÄT: Frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sowie...
- Pflege für jeden Tag – Dank Sonnenschutz und intensiver Feuchtigkeitspflege bietet die Neutrogena...
- Reichhaltige Formel – Mit Hyaluronsäure, Pro-Vitamin B5, antioxidativem Vitamin C & E sowie...
- Helioplex LSF 50 – Die Feuchtigkeitscreme schützt dank Lichschutzfaktor 50 Breitbandschutz...
- Angenehme Textur – Die schnelleinziehende und nicht fettende Formel der Gesichtscreme mit LSF ist...
- Belebende, feuchtigkeitsspendende Anti Aging Tagescreme und Anti Aging Nachtcreme zur Stärkung und...
- Ergebnis: Sofort hydratisierte und geglättete Haut ohne Spannungsgefühl, Festigung der Haut Tag...
- Anwendung: Tägliches Auftragen morgens und abends auf das gereinigte Gesicht, Kreisende Bewegungen...
- Formel bestehend aus Pfingstrosen-Extrakt zur Stimulation der Haut und für eine rosig-frische...
Worauf sollte man beim Kauf einer Tagescreme achten?
Hauttyp
Der Hauttyp bildet die wichtigste Grundlage für die Auswahl. Trockene Haut benötigt mehr Lipide, während fettige Haut eine leichte und nicht komedogene Pflege bevorzugt.
Mischhaut kann eine zonenweise Pflege benötigen. Empfindliche Haut profitiert von kurzen, milden Formulierungen ohne unnötige Duftstoffe.
Aktueller Hautzustand
Der Hautzustand kann sich durch Jahreszeit, Stress, Medikamente, hormonelle Veränderungen oder neue Pflegeprodukte verändern. Eine bisher passende Creme kann plötzlich zu reichhaltig oder zu leicht sein.
Rötungen, Schuppung und Brennen können auf eine gestörte Hautbarriere hinweisen. In solchen Phasen ist eine einfache, beruhigende Pflege häufig sinnvoller als ein Produkt mit vielen aktiven Wirkstoffen.
Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffliste hilft bei der Einschätzung, ob ein Produkt zu den eigenen Bedürfnissen passt. Feuchtigkeitsspender, Lipide, Antioxidantien und beruhigende Stoffe können sinnvoll sein.
Einzelne beworbene Wirkstoffe sagen wenig über die Gesamtqualität aus. Konzentration, Kombination und Formulierung sind entscheidend.
Duftstoffe
Duftstoffe machen die Anwendung angenehmer, sind für die Pflegewirkung aber nicht erforderlich. Empfindliche Haut kann auf natürliche und synthetische Duftstoffe reagieren.
Bei bekannter Sensibilität ist eine parfümfreie Tagescreme meist die bessere Wahl.
Alkohol
Fettalkohole wie Cetyl Alcohol oder Cetearyl Alcohol wirken pflegend und sind nicht mit austrocknendem Ethanol gleichzusetzen.
Alcohol Denat. oder Ethanol kann in hohen Mengen bei empfindlicher und trockener Haut reizend wirken. In kleinen Mengen dient Alkohol als Lösungsmittel und ist nicht automatisch problematisch.
Lichtschutzfaktor
Eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor ist praktisch, sollte aber ausreichend aufgetragen werden. Für das Gesicht wird häufig deutlich mehr Produkt benötigt, als bei einer gewöhnlichen Creme verwendet wird.
Bei intensiver Sonne ist ein spezieller Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor und breitem UVA- und UVB-Schutz empfehlenswert.
Komedogenität
Die Bezeichnung „nicht komedogen“ bedeutet, dass das Produkt so formuliert wurde, dass es Poren möglichst wenig verstopft. Eine Garantie ist dies nicht, weil Haut individuell reagiert.
Menschen mit unreiner Haut sollten neue Produkte schrittweise testen und Veränderungen über mehrere Wochen beobachten.
Textur
Die Konsistenz beeinflusst das Hautgefühl. Gele und Fluids sind leicht, Cremes mittelreichhaltig und Salben beziehungsweise Balms sehr fettig.
Die bevorzugte Textur kann sich je nach Jahreszeit ändern. Im Sommer ist eine leichtere Pflege häufig angenehmer.
Verpackung
Pumpspender und Tuben sind hygienisch und schützen empfindliche Wirkstoffe vor Luft und Licht. Tiegel ermöglichen eine vollständige Entnahme, werden aber bei jeder Nutzung geöffnet.
Bei Tiegeln sollten saubere Hände oder ein Spatel verwendet werden. Antioxidantien wie Vitamin C sind in luftdichten Verpackungen häufig stabiler.
Verträglichkeit unter Make-up
Eine Tagescreme sollte vollständig einziehen und keine starken Rückstände bilden. Zu reichhaltige Produkte können Make-up verrutschen lassen.
Manche Wirkstoffkombinationen führen zu kleinen Produktrollen auf der Haut. Eine geringere Menge oder mehr Wartezeit zwischen den Schichten kann helfen.
Nachhaltigkeit
Nachfüllsysteme, recycelbare Verpackungen und sparsame Spender können Verpackungsmüll reduzieren. Glastiegel wirken hochwertig, sind aber schwerer und benötigen mehr Energie beim Transport.
Auch eine gut passende Creme, die vollständig aufgebraucht wird, ist nachhaltiger als mehrere Fehlkäufe.
Preis
Gute Tagescremes sind bereits für wenige Euro erhältlich. Apotheken- und Markenprodukte kosten häufig zwischen etwa 10 und 40 Euro. Luxuscremes können deutlich teurer sein.
Der Preis hängt stark von Marke, Verpackung, Werbung und Vertrieb ab. Eine teure Creme ist nicht automatisch wirksamer oder verträglicher.
Beliebte Tagescremes und Produktbeispiele
Die folgende Tabelle zeigt bekannte Produktreihen und typische Tagescremes verschiedener Marken. Die genannten Preise sind ungefähre Orientierungswerte und können abhängig von Größe, Händler, Angebot und Produktvariante abweichen.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Feuchtigkeitscreme | CeraVe | etwa 10 bis 20 Euro | Parfümfreie Pflege mit Ceramiden und Feuchtigkeitsspendern für normale bis trockene Haut. |
| Toleriane Sensitive | La Roche-Posay | etwa 15 bis 25 Euro | Milde Tagespflege für empfindliche Haut mit leichter bis mittlerer Textur. |
| Hydrance Aqua-Gel oder Creme | Avène | etwa 20 bis 30 Euro | Feuchtigkeitspflege für empfindliche Haut in unterschiedlichen Konsistenzen. |
| Ultra Facial Cream | Kiehl’s | etwa 30 bis 45 Euro | Feuchtigkeitscreme für normale bis trockene Haut mit vergleichsweise reichhaltiger Formulierung. |
| Aqua Effect Tagespflege | Nivea | etwa 5 bis 10 Euro | Preisgünstige Tagescreme für unterschiedliche Hauttypen mit klassischer Pflegetextur. |
| Hydro Boost Aqua Gel | Neutrogena | etwa 10 bis 18 Euro | Leichte Gelcreme mit Hyaluronsäure für normale, fettige und feuchtigkeitsarme Haut. |
| Urea Gesichtscreme | Eucerin | etwa 18 bis 28 Euro | Feuchtigkeitspflege mit Urea für trockene und raue Gesichtshaut. |
| Nutritic Intense | La Roche-Posay | etwa 20 bis 30 Euro | Reichhaltige Gesichtscreme für sehr trockene und empfindliche Haut. |
| Vitamin C Tagescreme | Garnier | etwa 8 bis 15 Euro | Leichte Tagespflege mit antioxidativen Wirkstoffen und teilweise zusätzlichem Lichtschutz. |
| Regenerierende Tagescreme | Weleda | etwa 15 bis 30 Euro | Naturkosmetische Pflege mit pflanzlichen Ölen und Duftstoffen für normale bis trockene Haut. |
Wie wird eine Tagescreme richtig angewendet?
Die Tagescreme wird morgens auf die gereinigte Haut aufgetragen. Die Haut sollte trocken oder noch leicht feucht sein. Eine kleine Menge wird auf Stirn, Wangen, Nase und Kinn verteilt.
Die Creme wird anschließend sanft von der Gesichtsmitte nach außen eingearbeitet. Starkes Reiben ist nicht erforderlich. Hals und Dekolleté können ebenfalls gepflegt werden.
Wer ein Serum verwendet, trägt dieses vor der Creme auf. Sonnenschutz folgt normalerweise als letzter Pflegeschritt vor dem Make-up.
Zwischen den einzelnen Schichten können einige Minuten Wartezeit helfen. Dadurch reduziert sich das Risiko, dass sich Produkte abrollen oder vermischen.
Wie viel Tagescreme sollte verwendet werden?
Für eine gewöhnliche Tagescreme reicht häufig eine kleine erbsen- bis haselnussgroße Menge für Gesicht und Hals. Zu viel Produkt kann einen fettigen Film hinterlassen.
Bei einer Tagescreme mit Lichtschutzfaktor muss deutlich mehr verwendet werden, um den angegebenen Schutz zu erreichen. Wird nur eine dünne Pflegemenge aufgetragen, ist die Schutzwirkung entsprechend geringer.
Die benötigte Menge hängt von Konsistenz, Hauttyp und Anwendungsfläche ab. Sehr konzentrierte Balms werden sparsamer verwendet als leichte Fluids.
In welcher Reihenfolge wird Tagespflege aufgetragen?
Die Gesichtspflege beginnt mit einer milden Reinigung. Danach können Toner, Essenz oder Serum verwendet werden. Die Tagescreme folgt als pflegende Schicht.
Ein separater Sonnenschutz wird zuletzt aufgetragen. Danach kann Make-up verwendet werden. Sehr viele Schichten sind nicht automatisch sinnvoll.
Bei empfindlicher Haut ist eine einfache Routine mit wenigen Produkten häufig besser verträglich.
Kann eine Tagescreme auch abends verwendet werden?
Eine gewöhnliche Tagescreme ohne Lichtschutzfilter oder spezielle Tageswirkstoffe kann grundsätzlich auch abends verwendet werden. Entscheidend ist, ob die Pflege zum Hauttyp passt.
Eine Creme mit Lichtschutzfaktor ist nachts unnötig. Sie kann zwar verwendet werden, bietet aber keinen zusätzlichen Nutzen.
Eine separate Nachtcreme ist nicht zwingend erforderlich. Viele Menschen verwenden morgens und abends dieselbe milde Feuchtigkeitscreme.
Wie lange ist eine Tagescreme haltbar?
Ungeöffnete Produkte tragen häufig ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach dem Öffnen zeigt das Symbol eines geöffneten Tiegels an, wie viele Monate das Produkt normalerweise verwendet werden kann.
Geruch, Farbe und Konsistenz sollten sich nicht deutlich verändern. Bei ungewöhnlichem Geruch, Trennung der Bestandteile oder sichtbarer Verunreinigung sollte die Creme entsorgt werden.
Das Produkt sollte nicht in direkter Sonne, auf der Heizung oder in sehr feuchten Räumen gelagert werden.
Warum brennt eine Tagescreme auf der Haut?
Brennen kann durch Duftstoffe, Alkohol, Säuren, Urea oder andere aktive Inhaltsstoffe verursacht werden. Auch eine geschädigte Hautbarriere reagiert empfindlicher.
Ein leichtes kurzfristiges Kribbeln ist bei bestimmten Wirkstoffen möglich. Starkes, anhaltendes Brennen, Rötungen oder Schwellungen sind dagegen Warnzeichen.
Das Produkt sollte abgewaschen und nicht weiterverwendet werden. Bei starken Beschwerden ist medizinischer Rat erforderlich.
FAQ zur Tagescreme
Welche Tagescreme ist die beste?
Die beste Tagescreme hängt vom Hauttyp und den persönlichen Bedürfnissen ab. Trockene Haut benötigt eine reichhaltigere Pflege, fettige Haut eher ein leichtes Fluid.
Eine gute Creme sollte angenehm sein, keine Reizungen verursachen und die Haut über mehrere Stunden gepflegt halten. Der Preis ist weniger wichtig als die passende Formulierung.
Braucht jeder Mensch eine Tagescreme?
Nein. Menschen mit ausgeglichener Haut benötigen möglicherweise nur einen Sonnenschutz oder ein leichtes Feuchtigkeitsprodukt.
Bei Trockenheit, Spannungsgefühl oder einer geschwächten Hautbarriere ist eine Tagescreme jedoch häufig sinnvoll.
Was ist der Unterschied zwischen Tagescreme und Nachtcreme?
Tagescremes sind häufig leichter und teilweise mit Lichtschutzfiltern ausgestattet. Nachtcremes sind oft reichhaltiger und enthalten Wirkstoffe, die für die abendliche Anwendung gedacht sind.
Eine strikte Trennung ist nicht zwingend. Viele milde Feuchtigkeitscremes eignen sich morgens und abends.
Sollte eine Tagescreme Lichtschutzfaktor enthalten?
Ein Lichtschutzfaktor ist grundsätzlich sinnvoll, besonders bei längerer Tageslichtexposition. In der Praxis wird eine Tagescreme jedoch häufig zu dünn aufgetragen.
Ein separater Sonnenschutz ermöglicht eine besser kontrollierbare Auftragsmenge und ist bei intensiver Sonne meist zuverlässiger.
Kann Tagescreme Pickel verursachen?
Ja, eine zu reichhaltige oder unverträgliche Creme kann Poren verstopfen und Unreinheiten verstärken. Auch Duftstoffe und bestimmte Pflanzenöle können problematisch sein.
Bei unreiner Haut sollte eine leichte, nicht komedogene Pflege gewählt werden.
Wie erkennt man eine zu reichhaltige Tagescreme?
Die Haut glänzt stark, das Produkt liegt lange auf der Oberfläche oder es entstehen vermehrt Unreinheiten. Make-up kann verrutschen oder fleckig werden.
In diesem Fall ist ein leichteres Fluid oder eine Gelcreme meist besser geeignet.
Wie erkennt man eine zu leichte Tagescreme?
Die Haut spannt kurze Zeit nach dem Auftragen, fühlt sich rau an oder zeigt trockene Stellen. Besonders im Winter kann eine bisher ausreichende Pflege zu leicht werden.
Eine reichhaltigere Creme oder zusätzliche Lipidpflege kann helfen.
Kann man Tagescreme unter Make-up verwenden?
Ja. Die Creme sollte vollständig einziehen und keinen zu fettigen Film bilden. Leichte Fluids und Gelcremes eignen sich besonders gut.
Zwischen Pflege und Make-up kann eine kurze Wartezeit von einigen Minuten sinnvoll sein.
Warum rollt sich die Tagescreme ab?
Das sogenannte Pilling entsteht, wenn zu viel Produkt verwendet wird oder verschiedene Formulierungen nicht gut miteinander harmonieren.
Eine geringere Menge, längere Wartezeit und weniger Reiben können das Problem reduzieren.
Ist Naturkosmetik besser für die Haut?
Naturkosmetik ist nicht automatisch besser oder verträglicher. Pflanzliche Duftstoffe und ätherische Öle können empfindliche Haut reizen.
Entscheidend ist die konkrete Zusammensetzung und die individuelle Verträglichkeit.
Kann man Körpercreme im Gesicht verwenden?
Eine milde Körpercreme kann grundsätzlich auch im Gesicht verwendet werden. Sie ist jedoch häufig reichhaltiger oder stärker parfümiert.
Bei unreiner oder empfindlicher Gesichtshaut ist eine speziell formulierte Gesichtscreme meist besser geeignet.
Wie oft sollte Tagescreme aufgetragen werden?
In der Regel reicht eine Anwendung am Morgen. Bei sehr trockener Haut kann im Laufe des Tages eine kleine Menge nachgetragen werden.
Sonnenschutz muss abhängig von Exposition, Schwitzen und Abreiben regelmäßig erneuert werden.
Ab welchem Alter ist eine Tagescreme sinnvoll?
Eine Tagescreme kann grundsätzlich in jedem Alter verwendet werden, wenn die Haut Pflege benötigt. Jugendliche mit fettiger Haut benötigen meist leichte, einfache Produkte.
Spezielle Anti-Aging-Wirkstoffe sind in jungen Jahren normalerweise nicht erforderlich. Feuchtigkeit und Sonnenschutz sind wichtiger.
Hilft Tagescreme gegen Falten?
Eine Feuchtigkeitscreme kann Trockenheitsfältchen glätten und die Haut praller erscheinen lassen. Tiefe Falten verschwinden dadurch jedoch nicht.
Langfristiger Sonnenschutz, eine milde Pflegeroutine und bestimmte Wirkstoffe können vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken.
Kann man mehrere Tagescremes kombinieren?
Unterschiedliche Cremes können zonenweise verwendet werden. Trockene Wangen erhalten beispielsweise eine reichhaltigere Pflege als die fettige T-Zone.
Mehrere Cremeschichten übereinander sind meistens nicht notwendig und können zu Pilling oder einem schweren Hautgefühl führen.
Wie testet man eine neue Tagescreme?
Das Produkt kann zunächst mehrere Tage an einer kleinen Stelle am Unterkiefer oder hinter dem Ohr getestet werden.
Bei empfindlicher Haut sollte nicht gleichzeitig die gesamte Pflegeroutine verändert werden. So lässt sich eine Reaktion besser zuordnen.
Tagescreme Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Tagescreme Test bei test.de |
| Öko-Test | Tagescreme Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Tagescreme bei konsument.at |
| gutefrage.net | Tagescreme bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Tagescreme bei Youtube.com |
Tagescreme Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Tagescremes wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Tagescreme Testsieger präsentieren können.
Tagescreme Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Tagescreme Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur Tagescreme
Eine Tagescreme kann die Haut morgens mit Feuchtigkeit und pflegenden Lipiden versorgen und sie während des Tages vor Austrocknung schützen. Welche Formulierung geeignet ist, hängt vor allem vom Hauttyp und vom aktuellen Hautzustand ab.
Trockene Haut benötigt eine reichhaltigere Pflege mit Ceramiden, Ölen oder Butterarten. Fettige und unreine Haut profitiert häufig von leichten Fluids, Gelcremes und nicht komedogenen Formulierungen. Empfindliche Haut sollte möglichst wenig Duftstoffe und potenziell reizende Inhaltsstoffe enthalten.
Einzelne Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Niacinamid, Vitamin C oder Ceramide können sinnvoll sein. Entscheidend ist jedoch die gesamte Formulierung. Ein beworbener Wirkstoff macht eine Creme nicht automatisch hochwertig oder passend.
Tagescremes mit Lichtschutzfaktor bieten zusätzlichen Schutz, wenn sie ausreichend dick aufgetragen werden. Da dies im Alltag häufig nicht geschieht, ist ein separater Sonnenschutz bei längerer Sonneneinstrahlung meist zuverlässiger.
Eine gute Tagescreme sollte angenehm aufzutragen sein, schnell genug einziehen und keine anhaltenden Rötungen, Brennen oder Unreinheiten verursachen. Sie sollte sich außerdem mit weiteren Pflegeprodukten und Make-up vertragen.
Der Preis ist kein verlässliches Qualitätsmerkmal. Preisgünstige Produkte können genauso gut formuliert sein wie teure Markencremes. Wichtig sind Hautverträglichkeit, Inhaltsstoffe, Verpackung und das tatsächliche Pflegeergebnis.
Die Pflegeroutine sollte möglichst einfach bleiben. Reinigung, passende Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz reichen für viele Menschen aus. Zu viele aktive Produkte erhöhen das Risiko für Reizungen und erschweren die Einschätzung, welches Produkt tatsächlich wirkt.
Eine neue Tagescreme sollte schrittweise eingeführt und zunächst an einer kleinen Hautstelle getestet werden. Besonders empfindliche oder zu Unreinheiten neigende Haut benötigt einige Zeit, um auf eine neue Formulierung zu reagieren.
Die beste Tagescreme ist deshalb nicht das Produkt mit den meisten Wirkstoffen oder der teuersten Verpackung. Sie ist die Creme, die zum persönlichen Hauttyp passt, zuverlässig Feuchtigkeit spendet, die Hautbarriere unterstützt und sich dauerhaft angenehm in die tägliche Pflegeroutine integrieren lässt.
Zuletzt Aktualisiert am 25.07.2026
Letzte Aktualisierung am 10.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
