Yoga-Bolster Test & Ratgeber » 4 x Yoga-Bolster Testsieger in 2026

Yoga-Bolster Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Ein Yoga-Bolster ist eines dieser Hilfsmittel, das viele erst dann richtig zu schätzen wissen, wenn sie es einmal konsequent genutzt haben. Auf Fotos wirkt es oft wie ein simples Kissen, in der Praxis kann es aber den Unterschied machen zwischen „irgendwie halten“ und wirklich sauber, entspannt und nachhaltig üben. Gerade im Yin Yoga, Restorative Yoga, bei Atemübungen, in der Schwangerschaft oder bei eingeschränkter Beweglichkeit sorgt ein Bolster dafür, dass der Körper nicht gegen die Position arbeitet, sondern in die Haltung hinein loslassen kann. Es entlastet Gelenke, stabilisiert die Wirbelsäule in einer besseren Linie und ermöglicht längere Haltezeiten ohne unnötige Spannung. Gleichzeitig ist ein Bolster nicht nur etwas für Anfänger – auch erfahrene Yogis nutzen es, um Feinheiten in der Ausrichtung zu verbessern, intensiver zu regenerieren oder bestimmte Körperbereiche gezielter zu öffnen. In diesem Ratgeber erfährst du im Detail, was ein Yoga-Bolster ist, welche Arten und Füllungen es gibt, worauf du beim Kauf achten solltest, welche Alternativen sinnvoll sind, wie du es richtig einsetzt und welche typischen Fehler dich sonst Geld und Nerven kosten.

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Was ist ein Yoga-Bolster?

Ein Yoga-Bolster ist ein festes, formstabiles Polster, das als Stütze, Lagerungshilfe und Ausrichtungshilfe in der Yogapraxis dient. Es wird unter oder zwischen Körperteile gelegt, um eine Haltung bequemer, stabiler oder anatomisch sinnvoller zu machen. Das Ziel ist nicht „es leichter machen“ im Sinne von weniger Wirkung, sondern die Wirkung gezielter und sicherer zu erreichen. Besonders bei ruhigen Stilen wie Yin Yoga oder Restorative Yoga ist das Bolster zentral, weil Haltungen dort lange gehalten werden. Ohne Unterstützung entsteht schnell unnötige Spannung im Nacken, in den Schultern, im unteren Rücken oder in den Hüften. Ein Bolster nimmt diese Spannung heraus, damit Bindegewebe und Faszien überhaupt in die gewünschte Dehnung kommen können.

Im Vergleich zu einem normalen Sofa-Kissen ist ein Bolster deutlich fester, schwerer und formstabiler. Diese Stabilität ist entscheidend: Wenn ein Kissen unter Belastung komplett zusammensackt, bringt es den Körper in eine unklare Position. Ein gutes Bolster behält seine Form, trägt den Körper zuverlässig und sorgt dafür, dass du nicht ständig nachjustieren musst. Viele Bolster haben außerdem einen abnehmbaren Bezug, Tragegriff und eine Füllung, die sich bei Bedarf nachfüllen oder anpassen lässt.

Bolster werden nicht nur im Yoga genutzt, sondern auch in Pilates, Meditation, Physiotherapie und in der Regeneration nach Sport. Gerade Menschen mit Verspannungen, Rückenschmerzen oder eingeschränkter Beweglichkeit profitieren oft sehr schnell, weil das Bolster erlauben kann, die Wirbelsäule entspannter zu lagern und Atmung freier fließen zu lassen.

Vorteile

Der größte Vorteil ist die Entlastung. Ein Bolster nimmt Druck von Gelenken und ermöglicht längeres Verweilen in Positionen, ohne dass du verkrampfst. Dadurch wird die Praxis ruhiger und effektiver, weil du nicht gegen Schmerzen ankämpfst. Zusätzlich verbessert ein Bolster die Ausrichtung: Es hilft, Becken und Wirbelsäule neutraler zu positionieren, wodurch Fehlbelastungen reduziert werden. Für viele bedeutet das auch mehr Sicherheit, weil riskante Überdehnungen oder „Hängen“ in den Gelenken vermieden werden.

Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit. Ein einziges Bolster kann als Rückenstütze, Hüftunterstützung, Knieentlastung oder Brustöffner dienen. In regenerativen Sequenzen ersetzt es oft mehrere improvisierte Kissen, weil es stabil und zuverlässig ist. Wer regelmäßig Yin oder Restorative Yoga übt, merkt meist schnell, dass ein gutes Bolster nicht „Nice to have“, sondern ein echter Qualitätshebel ist.

Nachteile

Der wichtigste Nachteil ist Platzbedarf. Ein Bolster ist sperrig und will irgendwo gelagert werden. Zweiter Punkt: Qualität kostet. Billige Bolster sind oft zu weich, schlecht verarbeitet oder haben Füllungen, die schnell klumpen. Dann verliert man den Nutzen. Außerdem ist ein Bolster nicht automatisch für jeden Körper ideal. Form, Höhe und Festigkeit müssen zum Einsatzzweck passen. Wer einfach blind kauft, hat am Ende ein Teil, das entweder zu hoch, zu niedrig oder zu instabil ist. Und: Ein Bolster löst keine Technikprobleme, wenn man Haltungen grundsätzlich falsch aufbaut. Es ist ein Werkzeug, kein Ersatz für saubere Praxis.


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Unterschiedliche Arten von Yoga-Bolstern

Bolster unterscheiden sich vor allem in Form, Füllung, Festigkeit und Größe. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, wie du übst, wie beweglich du bist und welche Körperbereiche du unterstützen willst. Wer die Unterschiede kennt, trifft deutlich schneller eine gute Entscheidung und kauft nicht zweimal.

Rundes Bolster

Das runde Bolster ist der Klassiker und wird besonders häufig im Yin Yoga genutzt. Durch die zylindrische Form erzeugt es eine weiche, gleichmäßige „Wölbung“, die den Brustkorb gut öffnet und den Rücken angenehm unterstützt. Es eignet sich sehr gut für Positionen wie unterstützte Rückbeugen, Herzöffner, liegende Drehungen oder als Stütze unter den Knien.

Der große Vorteil der runden Form ist die universelle Einsetzbarkeit für sanfte Öffnungen. Gerade bei Menschen mit steifem Brustkorb oder viel Spannung in den Schultern kann ein rundes Bolster helfen, den Oberkörper in eine angenehme Dehnung zu bringen, ohne dass die Lendenwirbelsäule überlastet wird. Der Nachteil: In manchen Positionen, in denen eine flache Auflage sinnvoller wäre, kann das runde Bolster zu hoch oder zu „rollig“ wirken. Bei sehr kleinen Personen kann es außerdem schnell „zu viel Höhe“ liefern, wenn die Standardgröße gewählt wird.

Rechteckiges Bolster

Das rechteckige Bolster ist stabiler in der Auflagefläche und fühlt sich „solider“ an, weil es weniger zur Seite wegrollen kann. Es ist besonders beliebt im Restorative Yoga, in der Meditation und überall dort, wo eine klar definierte Lagerung gefragt ist. Durch die Kanten bietet es eine präzisere Unterstützung, beispielsweise unter dem Rücken in Savasana-Varianten, unter dem Becken oder als Support in sitzenden Positionen.

Ein großer Vorteil ist die Vielseitigkeit durch verschiedene Seiten: Viele rechteckige Bolster haben eine höhere und eine niedrigere Seite. So kannst du durch einfaches Drehen die Höhe anpassen, ohne ein zweites Hilfsmittel zu brauchen. Das ist praktisch, wenn du mehrere Positionen in einer Session übst. Nachteil: Manche empfinden rechteckige Bolster bei Rückbeugen als weniger „weich“ im Gefühl, weil die Kanten spürbar sein können – je nach Bezug und Füllung.

Pranayama-Bolster (schmal und lang)

Pranayama-Bolster sind schmaler und oft etwas flacher. Sie sind speziell dafür gemacht, den Brustkorb in Atemübungen zu öffnen, ohne den Körper zu stark anzuheben. Viele Menschen nutzen sie für sanfte Rückbeugen, Brustöffnungen und als Unterstützung entlang der Wirbelsäule. Das kann helfen, die Atmung tiefer werden zu lassen und den Körper in eine ruhigere, parasympathische Aktivität zu bringen.

Der Vorteil: sehr gezielte Wirkung bei Atemarbeit und Brustkorböffnung. Der Nachteil: Als „Allround-Bolster“ ist es weniger geeignet, weil es in vielen Positionen zu schmal ist oder nicht genug Fläche bietet, um Beine oder Hüften komfortabel zu lagern.

Mini-Bolster und Reise-Bolster

Mini-Bolster sind kleiner, leichter und häufig für gezielte Unterstützung gedacht, etwa unter den Knien, unter dem Nacken oder als sanfte Stütze in Hüftöffnern. Sie sind auch praktisch für Menschen, die wenig Platz haben oder ein leichtes Hilfsmittel für unterwegs wollen. Reise-Bolster sind oft aufblasbar oder sehr kompakt, damit sie ins Gepäck passen.

Der Vorteil ist die Mobilität und die Möglichkeit, gezielt kleine Anpassungen vorzunehmen. Der Nachteil ist klar: Wer intensive regenerative Sequenzen üben will, wird mit einem Mini-Bolster alleine nicht glücklich, weil die Auflagefläche und die Stabilität begrenzt sind.

Füllungen und was sie in der Praxis bedeuten

Die Füllung entscheidet über Festigkeit, Gewicht, Geräusch, Formstabilität und Pflegeaufwand. Kapok ist sehr verbreitet, weil es leicht, relativ fest und formstabil ist. Es bietet eine gute Unterstützung und bleibt lange in Form, kann aber am Anfang sehr fest wirken. Dinkelspelz oder Buchweizenspelz sind schwerer und „anpassungsfähiger“, weil die Spelzen sich leicht verschieben. Das gibt ein sehr stabiles, erdiges Gefühl und ermöglicht, das Bolster minimal zu modellieren. Allerdings können Spelzen rascheln und sind schwerer. Schaumstofffüllungen sind oft gleichmäßig und komfortabel, aber Qualität ist stark unterschiedlich. Hochwertiger Schaumstoff hält die Form, billiger Schaumstoff wird schnell platt.

In der Praxis bedeutet das: Wer maximale Stabilität und ein klassisches Studio-Feeling will, ist mit Kapok oder hochwertigen Spelzen oft gut bedient. Wer sehr empfindlich ist oder weicher liegen möchte, sucht eher nach einer moderateren Festigkeit oder nach einem Bolster, das nicht „bretthart“ ist. Ein universell „bestes“ gibt es nicht, aber es gibt viele schlechte: zu weich, zu klumpig, zu instabil.


Alternativen zum Yoga-Bolster

Wenn du kein Bolster kaufen willst oder erst ausprobieren möchtest, ob dir diese Art der Unterstützung überhaupt liegt, gibt es sinnvolle Alternativen. Wichtig ist, dass die Alternative stabil genug ist und nicht komplett zusammensackt. Sonst wird die Haltung unklar und du hast am Ende mehr Spannung statt weniger.

Feste Kissen und Decken (gefaltet)

Mehrere fest gefaltete Yogadecken können ein Bolster teilweise ersetzen. Der Vorteil ist, dass du die Höhe sehr flexibel anpassen kannst. Für unterstützte Sitzpositionen, Knieentlastung oder leichte Rückbeugen funktioniert das oft gut. Der Nachteil ist der Aufwand: Du musst ständig neu falten und stapeln, und die Stabilität ist nicht immer gleich. Außerdem verrutschen Decken leichter, wenn der Bezug sehr glatt ist.

Yoga-Blöcke

Blöcke sind präzise, stabil und gut für Ausrichtung. Sie ersetzen aber kein Bolster, wenn es um flächige, weiche Lagerung geht. In Kombination mit Decken können sie jedoch sehr effektiv sein, zum Beispiel um ein improvisiertes „Bolster“ zu bauen, das nicht nachgibt. Wer Rücken- oder Hüftpositionen stabilisieren will, kann mit Blöcken viel erreichen, muss aber sauber bauen, damit nichts wackelt.

Stillkissen

Ein Stillkissen ist für viele eine naheliegende Alternative, weil es weich und groß ist. Es kann in manchen Positionen angenehm sein, ist aber oft zu weich und zu instabil für echte Restorative- oder Yin-Lagerungen. Wenn du sehr weich liegen willst, kann es passen. Für saubere Unterstützung in längeren Haltepositionen ist ein echtes Bolster meist überlegen.


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Die besten Yoga-Bolster im Überblick

Die „besten“ Bolster sind die, die zu deiner Praxis passen. Trotzdem gibt es typische Qualitätsmerkmale: sauberer, abnehmbarer Bezug, stabile Nähte, gute Reißverschlüsse, sinnvolle Tragegriffe und eine Füllung, die nicht nach kurzer Zeit platt ist. In der Tabelle findest du bewährte Produktlinien und Marken, die im Yoga-Bereich häufig genutzt werden. Preise sind grobe Richtwerte und hängen stark von Größe, Material und Händler ab.

ProduktnameMarkeCa.-PreisKurzbeschreibung
Yoga Bolster (rechteckig / Kapok, je nach Modell)Lotuscraftsca. 45–80 €Beliebte Studio-Qualität mit stabiler Füllung, oft abnehmbarer Bezug und gute Verarbeitung für Yin/Restorative.
Bolster (rund oder rechteckig, je nach Serie)Mandukaca. 70–120 €Hochwertige Materialien und solide Formstabilität, häufig sehr langlebig, gut für regelmäßige Praxis.
Yoga Bolster (Kapok / Dinkelspelz je nach Ausführung)Yogistarca. 40–90 €Breite Auswahl an Formen, oft gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, geeignet für Einsteiger bis Fortgeschrittene.
Pranayama Bolster (schmal/lang)verschiedene (u. a. Yoga-Label)ca. 35–90 €Speziell für Atemübungen und sanfte Brustöffnungen; weniger Allround, aber sehr gezielt im Nutzen.

Beliebte Anwendungen und wichtige Praxis-Tipps

Rückenlage: Brust öffnen ohne den unteren Rücken zu stressen

Ein typischer Einsatz ist die unterstützte Rückbeuge. Du legst das Bolster längs hinter dich, setzt dich davor und lässt dich langsam nach hinten sinken, sodass Rücken und Kopf getragen werden. Der entscheidende Punkt ist die Höhe: Wenn du zu stark ins Hohlkreuz fällst oder der Brustkorb unangenehm „aufreißt“, ist das Bolster zu hoch oder falsch positioniert. In der Praxis hilft es, zusätzlich eine gefaltete Decke unter den Kopf zu legen oder die Beine aufzustellen, um den unteren Rücken zu entlasten. Die Wirkung sollte sich eher wie ein sanftes Öffnen anfühlen, nicht wie ein Zerren.

Hüftöffner: Spannung rausnehmen, damit die Dehnung wirkt

In Yin-Positionen wie „Schmetterling“ oder „Taube“ entsteht Spannung oft im unteren Rücken, weil die Hüften nicht weit genug öffnen. Ein Bolster unter dem Oberkörper oder unter der Hüfte kann die Haltung so unterstützen, dass du nicht „hängen musst“. Dadurch kann das Becken stabiler werden und die Dehnung wird zielgerichteter. Gerade Anfänger profitieren davon enorm, weil die Praxis entspannter wird und weniger nach „Kampf“ aussieht.

Knie und Sprunggelenke entlasten

Viele haben Probleme in knienden Positionen oder bei langem Sitzen. Ein Bolster unter den Knien oder zwischen Oberschenkeln kann Druck reduzieren und ermöglicht längere Haltezeiten. Das ist besonders wertvoll, wenn du regenerativ üben willst oder wenn du mit steifem Gewebe arbeitest. Wichtig ist: Wenn etwas „spitz“ schmerzt, ist das kein guter Schmerz. Dann brauchst du mehr Unterstützung oder eine andere Position.

Organisation und Hygiene

Ein Bolster liegt oft am Boden und wird geschwitzt oder mit Hautkontakt genutzt. Ein abnehmbarer, waschbarer Bezug ist praktisch Pflicht, wenn du es häufig verwendest. Bei Kapok- oder Spelzfüllungen ist Lüften sinnvoll, damit Feuchtigkeit nicht im Inneren bleibt. Wer auf Gerüche empfindlich reagiert, sollte darauf achten, dass Materialien sauber verarbeitet sind und der Bezug nicht chemisch riecht.


FAQ – Häufige Fragen zum Yoga-Bolster

Welche Form ist besser: rund oder rechteckig?

Rund ist oft angenehmer für sanfte Rückbeugen und Herzöffner, weil die Wölbung den Brustkorb weich unterstützt. Rechteckig ist stabiler und präziser, rollt nicht und eignet sich häufig besser für Lagerungen, bei denen du eine flache Auflage willst. Wenn du nur eins kaufst und vielseitig sein willst, ist ein rechteckiges Bolster für viele die praktischere Wahl. Wenn du primär Brustöffnungen und Yin-Rückbeugen liebst, kann rund besser passen.

Welche Füllung ist für Anfänger am sinnvollsten?

Für Anfänger ist entscheidend, dass das Bolster formstabil ist und nicht sofort platt wird. Kapok ist häufig ein guter Einstieg, weil es fest und langlebig ist. Dinkel- oder Buchweizenspelz ist sehr stabil und „erdig“, aber schwerer und kann rascheln. Schaumstoff kann gut sein, wenn er hochwertig ist, ist aber bei billigen Produkten oft enttäuschend. Wenn du empfindlich bist und etwas weicher liegen willst, solltest du bei Kapok darauf achten, ob das Modell als „mittel“ statt „extra fest“ beschrieben wird.

Ist ein Bolster für Yoga in der Schwangerschaft sinnvoll?

Ja, oft sogar sehr. In der Schwangerschaft ändern sich Beweglichkeit, Schwerpunkt und Belastung. Ein Bolster kann helfen, Rückenlage-Varianten sicherer zu gestalten, Hüften zu unterstützen und in Ruhepositionen besser zu atmen. Wichtig ist, dass du Positionen wählst, die sich gut anfühlen und keine unangenehme Kompression erzeugen. Im Zweifel gilt: weniger Intensität, mehr Unterstützung.

Wie groß sollte ein Bolster sein?

Standardgrößen funktionieren für die meisten, aber Körpergröße und Einsatzzweck spielen eine Rolle. Größere Personen profitieren häufig von längeren Bolstern, weil Rücken und Kopf besser aufliegen. Kleinere Personen kommen manchmal mit niedrigeren oder kompakteren Modellen besser zurecht, weil zu viel Höhe sonst in eine Überstreckung führt. Wenn du nur ein Bolster willst, nimm ein Standardmaß und achte darauf, dass du Höhe durch Decken anpassen kannst.

Warum fühlt sich mein Bolster „zu hart“ an?

Neue Bolster, besonders mit Kapok, sind oft anfangs sehr fest. Das ist nicht automatisch schlecht, weil Stabilität wichtig ist. Wenn es aber unangenehm ist, kannst du mit einer gefalteten Decke als Zwischenlage arbeiten. Bei Spelzfüllung lässt sich manchmal durch leichte Umverteilung oder durch Entnehmen von Füllmaterial die Festigkeit verändern. Wenn ein Bolster dauerhaft unbequem ist, passt es wahrscheinlich nicht zu deinem Körper oder deinem Praxisstil.


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Stiftung WarentestYoga-Bolster Test bei test.de
Öko-TestYoga-Bolster Test bei Öko-Test
Konsument.atYoga-Bolster bei konsument.at
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Yoga-Bolster Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Yoga-Bolster wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Yoga-Bolster Testsieger präsentieren können.


Yoga-Bolster Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Yoga-Bolster Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit: Für ruhige Praxis oft das beste Hilfsmittel – wenn Form und Festigkeit passen

Ein Yoga-Bolster ist kein Deko-Kissen, sondern ein funktionales Tool, das deine Praxis deutlich verbessern kann. Es macht Haltungen nicht „leichter“, sondern sinnvoller: weniger Kompensation, mehr Entspannung, bessere Ausrichtung und oft eine spürbar tiefere Atmung. Besonders für Yin Yoga, Restorative Yoga und regenerative Sequenzen ist es fast unschlagbar, weil es den Körper so unterstützt, dass du wirklich loslassen kannst. Entscheidend ist, dass du die passende Form wählst und auf eine Füllung setzt, die formstabil bleibt. Wer einmal ein gutes Bolster hat, nutzt es nicht nur im Yoga, sondern oft auch beim Lesen, Meditieren oder in der Regeneration nach Sport – einfach, weil es den Körper dort stützt, wo er es wirklich braucht.

Zuletzt Aktualisiert am 21.01.2026 von Andretest

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