Barends sind eine praktische und vielseitige Ergänzung für Fahrradlenker, die sowohl den Fahrkomfort als auch die Ergonomie und die Kontrolle über das Fahrrad verbessern können. Besonders bei längeren Fahrradtouren, ausgedehnten Mountainbike-Fahrten oder täglichen Strecken mit dem Trekkingrad werden Hände, Handgelenke, Arme und Schultern oftmals über längere Zeit in derselben Position belastet. Genau hier können Barends, die auch als Lenkerhörnchen oder Lenkeraufsätze bezeichnet werden, ihre Vorteile ausspielen. Sie schaffen zusätzliche Griffmöglichkeiten am Fahrradlenker und ermöglichen es dem Fahrer, seine Handhaltung regelmäßig zu verändern. Dadurch können einseitige Belastungen reduziert und unangenehme Druckstellen an den Handflächen vermieden werden.
Die kleinen Lenkeraufsätze sind in zahlreichen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Während kurze Barends hauptsächlich für eine zusätzliche ergonomische Griffposition sorgen, bieten längere Modelle mehr Möglichkeiten, die Hände und den Oberkörper während der Fahrt unterschiedlich auszurichten. Daneben gibt es gebogene Lenkerhörnchen, besonders leichte Varianten aus Carbon sowie ergonomisch geformte Modelle mit rutschfesten Oberflächen. Auch sogenannte Innerbarends, die weiter innen am Lenker montiert werden, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Welche Ausführung sich am besten eignet, hängt vor allem vom Fahrradtyp, dem persönlichen Fahrstil, der Lenkerbreite und den individuellen Anforderungen an den Komfort ab.
Beim Kauf sollten allerdings nicht ausschließlich die Optik und der Preis berücksichtigt werden. Entscheidend sind eine sichere Befestigung, die passende Klemmgröße, eine angenehme Griffoberfläche und die Kompatibilität mit dem vorhandenen Fahrradlenker. Insbesondere bei Carbonlenkern müssen die Freigaben der Hersteller beachtet werden.
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Was sind Barends?
Barends sind zusätzliche Griffstücke, die an einem Fahrradlenker befestigt werden. Die klassische Ausführung wird an den äußeren Lenkerenden montiert und ragt von dort nach vorne beziehungsweise leicht nach oben. Daher stammt auch die deutsche Bezeichnung Lenkerhörnchen. Barends werden insbesondere an Fahrrädern mit geradem oder leicht gebogenem Lenker verwendet. Dazu zählen Mountainbikes, Trekkingräder, Tourenräder, Fitnessbikes und bestimmte Citybikes.
Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, zusätzliche Griffpositionen bereitzustellen. Bei einem herkömmlichen geraden Fahrradlenker befindet sich die Hand normalerweise in einer weitgehend gleichbleibenden Haltung. Auf längeren Strecken kann diese Position zu Ermüdungserscheinungen führen. Barends ermöglichen dagegen eine veränderte Handstellung, bei der die Handflächen häufig stärker nach innen ausgerichtet sind. Dadurch verändert sich auch die Stellung der Handgelenke und Unterarme.
Zusätzlich können Barends beim Fahren im Sitzen oder bei moderaten Anstiegen eine alternative Zugposition für die Hände bieten. Je nach Bauform und Fahrweise lässt sich dadurch die Körperhaltung verändern. Besonders auf längeren Touren wird diese zusätzliche Bewegungsfreiheit von vielen Radfahrern geschätzt.
Barends bestehen überwiegend aus Aluminium, Kunststoffverbundstoffen oder Carbon. Hochwertige Modelle verfügen über ergonomisch geformte Griffflächen, eine strukturierte Oberfläche oder eine Gummierung. Die Befestigung erfolgt üblicherweise über eine Klemmvorrichtung am Lenkerende. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Lenker für diese Belastung und die jeweilige Montageart geeignet ist.
Welche Vorteile bieten Barends?
Die Verwendung von Barends kann unterschiedliche Vorteile mit sich bringen. Wie stark diese tatsächlich ausfallen, hängt von der korrekten Einstellung, der individuellen Körperhaltung und dem jeweiligen Fahrrad ab.
- Zusätzliche Griffpositionen: Barends ermöglichen das Umgreifen während der Fahrt und schaffen damit Abwechslung für Hände und Arme.
- Verbesserte Ergonomie: Eine veränderte Handstellung kann helfen, einseitige Belastungen der Handgelenke zu reduzieren.
- Mehr Komfort auf langen Strecken: Besonders bei mehrstündigen Fahrradtouren können zusätzliche Griffmöglichkeiten angenehm sein.
- Alternative Haltung an Steigungen: Barends ermöglichen eine andere Zugposition der Hände, die beim Bergauffahren hilfreich sein kann.
- Verschiedene Materialien: Von günstigen Aluminiumvarianten bis zu leichten Carbonmodellen stehen zahlreiche Ausführungen zur Auswahl.
- Individuelle Anpassungsmöglichkeiten: Viele Lenkerhörnchen lassen sich hinsichtlich ihres Winkels an die bevorzugte Griffhaltung anpassen.
- Nachrüstbarkeit: Zahlreiche Fahrräder mit geeigneten geraden Lenkern lassen sich mit Barends ausstatten.
Welche Nachteile haben Barends?
Trotz ihrer Vorteile sind Barends nicht für jeden Einsatzzweck geeignet. Insbesondere bei sportlichen Fahrten auf anspruchsvollen Mountainbike-Strecken können außen montierte Lenkerhörnchen Nachteile verursachen.
- Größerer Platzbedarf: Außen montierte Barends können seitlich an Hindernissen hängen bleiben.
- Bremshebel nicht direkt erreichbar: Beim Umgreifen auf klassische Barends liegen die Finger nicht unmittelbar am Bremshebel.
- Zusätzliches Gewicht: Die meisten Modelle erhöhen das Fahrradgewicht geringfügig.
- Montageabhängigkeit: Nicht jeder Fahrradlenker ist für zusätzliche Klemmaufsätze geeignet.
- Mögliche Druckstellen: Ungeeignete Formen oder falsch eingestellte Winkel können den Komfort verschlechtern.
- Eingeschränkte Verwendung im Gelände: Bei technischen Abfahrten, Sprüngen und engen Passagen können Barends störend oder riskant sein.
Entscheidend ist deshalb, Barends passend zum tatsächlichen Einsatzbereich auszuwählen. Während ein Tourenradfahrer häufig von zusätzlichen Griffpositionen profitiert, sind klassische außenliegende Lenkerhörnchen für aggressive Downhill-Fahrten normalerweise keine sinnvolle Wahl.
Barends Bestseller Platz 2 – 4
Welche unterschiedlichen Arten von Barends gibt es?
Barends unterscheiden sich erheblich hinsichtlich ihrer Größe, Form, Konstruktion und vorgesehenen Verwendung. Während manche Varianten besonders kompakt ausfallen, bieten andere eine großflächige ergonomische Unterstützung. Die folgenden Ausführungen gehören zu den wichtigsten Bauformen.
Kurze Barends
Kurze Barends gehören zu den kompaktesten Lenkerhörnchen. Sie werden an den äußeren Enden eines geeigneten Fahrradlenkers befestigt und bieten eine zusätzliche Griffmöglichkeit, ohne besonders weit nach vorne zu ragen. Ihre Länge liegt je nach Modell häufig im Bereich weniger Zentimeter. Dadurch fallen sie vergleichsweise unauffällig aus und verändern die Abmessungen des Fahrrads nur geringfügig.
Besonders geeignet sind kurze Barends für Radfahrer, die ihre Handstellung gelegentlich verändern möchten, aber keinen großen zusätzlichen Lenkeraufsatz benötigen. Auf Trekkingrädern und Mountainbikes, die vorwiegend auf befestigten Wegen bewegt werden, können solche Modelle eine sinnvolle Ergänzung darstellen.
Ein Vorteil liegt im geringen Gewicht. Durch die kompakte Konstruktion benötigen kurze Lenkerhörnchen relativ wenig Material. Außerdem besteht im Vergleich zu deutlich längeren Modellen eine geringere Gefahr, versehentlich mit weit herausragenden Griffstücken an Gegenständen anzustoßen. Vollständig ausgeschlossen ist dieses Risiko allerdings nicht.
Als Nachteil ist die begrenzte Griffoberfläche zu nennen. Radfahrer mit großen Händen oder dem Wunsch nach zahlreichen Griffvariationen könnten längere Modelle bevorzugen. Zudem bieten sehr kurze Barends nicht immer ausreichend Platz, um die gesamte Hand bequem aufzulegen.
Lange Barends
Lange Barends bieten eine größere Griffoberfläche und ermöglichen dadurch unterschiedliche Handpositionen. Sie werden häufig an Trekkingrädern, Reiserädern und Fahrrädern eingesetzt, die regelmäßig für ausgedehnte Touren verwendet werden. Ihre längliche Bauform kann es ermöglichen, den Lenker an verschiedenen Stellen zu greifen und die Position der Arme entsprechend zu verändern.
Gerade auf mehrstündigen Fahrradtouren können diese zusätzlichen Möglichkeiten angenehm sein. Wer lange Zeit auf einem geraden Fahrradlenker fährt, belastet bestimmte Bereiche der Handflächen oftmals dauerhaft. Durch das Umgreifen auf längere Barends lässt sich die Belastung zeitweise anders verteilen.
Allerdings erfordern längere Lenkerhörnchen eine sorgfältige Einstellung. Werden sie in einem ungünstigen Winkel montiert, können Handgelenke und Arme stärker belastet werden. Auch die Erreichbarkeit der Bremshebel verändert sich beim Greifen der Barends. Deshalb sollte diese Position vor allem auf übersichtlichen und sicheren Strecken verwendet werden.
Für technisch schwierige Mountainbike-Abfahrten sind lange außenliegende Barends weniger geeignet. Hier können sie die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen und das Risiko erhöhen, an Ästen oder anderen Hindernissen hängen zu bleiben.
Gebogene Barends
Gebogene Barends besitzen eine ergonomisch geformte Konstruktion. Anders als gerade Lenkerhörnchen verlaufen sie nicht ausschließlich in einer Richtung, sondern weisen eine Krümmung auf. Dadurch können zusätzliche Griffwinkel entstehen, die bestimmte Fahrer als angenehmer empfinden.
Diese Modelle richten sich besonders an Radfahrer, die eine komfortorientierte Lösung suchen. Durch die gebogene Form lässt sich die Hand je nach Ausführung etwas anders positionieren. Bei manchen Modellen ist auch eine breitere Abstützung möglich.
Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass sich gebogene Barends individuell an unterschiedliche Griffgewohnheiten anpassen können. Allerdings ist nicht jede Form automatisch ergonomisch. Welche Krümmung als angenehm empfunden wird, hängt von der Handgröße, der Sitzposition und der persönlichen Beweglichkeit ab.
Beim Kauf sollte deshalb darauf geachtet werden, dass die Grifffläche ausreichend Platz bietet und keine störenden Kanten besitzt. Eine rutschhemmende Oberfläche ist ebenfalls sinnvoll, da gerade bei Nässe ein sicherer Halt erforderlich ist.
Ergonomische Barends mit integrierten Fahrradgriffen
Eine besonders komfortorientierte Variante stellen Fahrradgriffe mit integrierten Barends dar. Hier bilden der eigentliche Fahrradgriff und das zusätzliche Lenkerhörnchen ein aufeinander abgestimmtes System. Bekannte Beispiele stammen aus den ergonomischen Griffserien von Ergon.
Solche Systeme besitzen häufig eine verbreiterte Auflagefläche für den Handballen. Diese soll den Druck gleichmäßiger auf der Hand verteilen. Zusätzlich befindet sich am äußeren Griffende ein Lenkerhörnchen, das eine alternative Handposition ermöglicht. Die Kombination kann insbesondere auf längeren Trekkingtouren sinnvoll sein.
Der größte Vorteil liegt in der abgestimmten Gestaltung der einzelnen Komponenten. Fahrradgriff und Barend müssen nicht separat zusammengestellt werden. Bei geeigneten Modellen lassen sich die Positionen und Winkel dennoch individuell einstellen.
Zu beachten ist, dass komplette Griffsysteme meistens teurer sind als einfache Lenkerhörnchen. Zudem müssen die richtige Griffgröße und gegebenenfalls spezielle Ausführungen für Drehgriffschaltungen berücksichtigt werden. Wer eine solche Lösung nachrüsten möchte, sollte deshalb die vorhandenen Schalt- und Bremssysteme vor dem Kauf überprüfen.
Innerbarends
Innerbarends unterscheiden sich deutlich von klassischen Lenkerhörnchen. Sie werden nicht am äußersten Ende des Fahrradlenkers montiert, sondern weiter innen, neben den vorhandenen Griffen beziehungsweise im Bereich der Bedienelemente. Dadurch entsteht eine zusätzliche Griffposition, bei der die Hände näher zusammengeführt werden.
Diese Bauweise kann eine etwas schmalere Haltung des Oberkörpers ermöglichen. Besonders auf längeren, geraden Strecken kann eine solche Position angenehm sein. Innerbarends werden unter anderem bei Cross-Country-Mountainbikes, Marathon-Mountainbikes und sportlichen Trekkingrädern eingesetzt.
Ein bekannter Hersteller dieser Bauform ist SQlab. Die Innerbarends des Unternehmens sollen zusätzliche Griffmöglichkeiten bereitstellen, ohne außen am Lenker hervorzuragen. Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Barends ist die Position in der Nähe der Bremshebel. Wie schnell die Bremsen tatsächlich erreicht werden können, hängt allerdings von der konkreten Montage und dem verwendeten Cockpit ab.
Innerbarends erfordern ausreichend Platz auf dem Fahrradlenker. Vorhandene Schalt- und Bremshebel, Displays oder andere Anbauteile können die Montage erschweren. Außerdem verändert die schmalere Handposition das Lenkverhalten. Deshalb sollten Innerbarends zunächst auf einer sicheren Strecke ausprobiert werden.
Carbon-Barends
Carbon-Barends richten sich insbesondere an sportlich orientierte Fahrradfahrer, die auf ein möglichst geringes Gewicht achten. Carbonfaserverstärkte Kunststoffe ermöglichen leichte und zugleich ausreichend steife Konstruktionen, sofern sie für die jeweiligen Belastungen ausgelegt sind.
Solche Modelle können vor allem bei hochwertigen Mountainbikes interessant sein. Allerdings ist Carbon nicht automatisch die bessere Wahl. Die Materialeigenschaften hängen erheblich von der Konstruktion, der Faseranordnung und der Verarbeitung ab.
Ein wesentlicher Nachteil ist der häufig höhere Anschaffungspreis. Zudem reagieren Carbonbauteile empfindlich auf unsachgemäße Klemmung und punktuelle Beschädigungen. Deshalb müssen bei der Montage unbedingt die Herstellervorgaben und die angegebenen Anzugsmomente eingehalten werden.
Wer hauptsächlich gemütliche Fahrradtouren unternimmt, benötigt normalerweise keine besonders leichten Carbon-Barends. Solide Aluminium- oder Verbundmodelle können für diesen Einsatzzweck vollkommen ausreichen.
Aluminium-Barends
Barends aus Aluminium gehören zu den verbreitetsten Varianten. Sie bieten eine gute Kombination aus Gewicht, Stabilität und Anschaffungspreis. Zahlreiche Hersteller verwenden Aluminiumlegierungen, die sich für die Herstellung leichter Fahrradkomponenten eignen.
Die Oberflächen können eloxiert, lackiert oder mit zusätzlichen Gummiüberzügen ausgestattet sein. Besonders einfache Modelle besitzen teilweise eine relativ glatte Metalloberfläche. Bei solchen Ausführungen kann eine geeignete Griffbeschichtung den Komfort verbessern.
Aluminium-Barends eignen sich besonders für preisbewusste Radfahrer, die eine robuste und funktionale Lösung suchen. Das Material ist pflegeleicht und bei sachgemäßer Verwendung langlebig. Dennoch müssen die Bauteile regelmäßig auf Risse, Verformungen und eine gelockerte Verschraubung kontrolliert werden.
Für viele Trekkingräder und Tourenräder stellen Aluminium-Barends deshalb einen vernünftigen Kompromiss zwischen Preis, Gewicht und Funktionalität dar.
Welche Alternativen zu Barends gibt es?
Wer zusätzliche Griffpositionen oder einen höheren Fahrkomfort erreichen möchte, muss nicht zwangsläufig klassische Barends montieren. Je nach Fahrradtyp und persönlichen Anforderungen stehen mehrere interessante Alternativen zur Verfügung.
Ergonomische Fahrradgriffe ohne Lenkerhörnchen
Ergonomische Fahrradgriffe besitzen häufig eine verbreiterte Handballenauflage. Diese kann helfen, den Druck auf die Handflächen gleichmäßiger zu verteilen. Im Gegensatz zu Barends bieten sie allerdings normalerweise keine deutlich zusätzliche Griffposition.
Solche Griffe eignen sich besonders für Radfahrer, die vorwiegend kurze bis mittellange Strecken zurücklegen und keine zusätzlichen Lenkeraufsätze benötigen. Auch bei häufigem Fahren in der Stadt können sie eine praktische Alternative darstellen.
Multifunktionslenker
Ein Multifunktionslenker besitzt mehrere unterschiedliche Griffbereiche. Bekannte Bauformen umfassen sogenannte Schmetterlingslenker beziehungsweise Trekking-Multifunktionslenker. Sie werden häufig an Reiserädern und komfortorientierten Tourenrädern verwendet.
Der große Vorteil besteht darin, dass unterschiedliche Griffpositionen bereits in die Lenkerform integriert sind. Dadurch lassen sich Hände und Oberkörper während längerer Fahrten variieren. Allerdings ist der Umbau auf einen Multifunktionslenker aufwendiger als die Montage einfacher Barends. Auch die Kompatibilität mit Vorbau, Bremshebeln, Schaltung und Leitungsführung muss berücksichtigt werden.
Rennradlenker
Rennradlenker bieten aufgrund ihrer gebogenen Bauform verschiedene Griffmöglichkeiten. Die Hände können beispielsweise auf den Bremsgriffkörpern, dem oberen Lenkerbereich oder im unteren Lenkerbogen positioniert werden.
Diese Lenker eignen sich vor allem für Rennräder und bestimmte Gravelbikes. Ein Umbau eines herkömmlichen Trekkingrads auf einen Rennradlenker ist dagegen häufig mit erheblichen Änderungen an Brems- und Schaltkomponenten verbunden. Deshalb ist diese Alternative nicht für jedes Fahrrad sinnvoll.
Ergonomische Lenker mit stärkerer Rückbiegung
Fahrradlenker mit einer stärkeren Rückbiegung, dem sogenannten Backsweep, können eine natürlichere Handhaltung ermöglichen. Dabei sind die Griffbereiche stärker zum Fahrer ausgerichtet als bei einem vollständig geraden Lenker.
Eine solche Konstruktion kann besonders bei Beschwerden durch eine ungünstige Handgelenkstellung interessant sein. Allerdings verändert der Lenker auch die Sitzposition und möglicherweise das Lenkgefühl. Die Auswahl sollte deshalb auf das gesamte Fahrrad und die individuelle Ergonomie abgestimmt werden.
Barends Bestseller Platz 5 – 10
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Welche Barends sind empfehlenswert?
Auf dem Markt sind zahlreiche Lenkerhörnchen unterschiedlicher Hersteller erhältlich. Die folgenden Modelle beziehungsweise Produktserien bieten einen Überblick über verschiedene Bauformen und Preisklassen. Die angegebenen Preise verstehen sich als ungefähre Orientierungswerte und können je nach Händler, Ausstattung und Verfügbarkeit abweichen. Die Auswahl stellt keine unabhängige Testwertung dar.
| Produkt | Marke | Ungefährer Preis | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| GP3 / GP3 Evo | Ergon | 40–65 € | Ergonomisches Griffsystem mit integrierten Drei-Finger-Barends für Trekking, Touren und komfortorientiertes Radfahren. |
| GP3 BioKork | Ergon | 50–75 € | Komfortorientierte Fahrradgriffe mit Korkanteil und integrierten Lenkerhörnchen. |
| Innerbarends 411 | SQlab | 35–60 € | Innenliegende Barends für zusätzliche Griffpositionen und eine schmalere Handhaltung. |
| Innerbarends 411 R Carbon | SQlab | 140–180 € | Leichte Carbon-Innerbarends für sportlich orientierte Fahrradfahrer. |
| BE-A01 | XLC | 12–25 € | Gebogene Barends als preisgünstige zusätzliche Griffmöglichkeit. |
| Bar Ends EVO Touring L | Ergotec | 30–45 € | Tourenorientierte Lenkerhörnchen mit längerer Griffmöglichkeit. |
| Bar Ends HPA | Cube | 20–35 € | Klassische Lenkerhörnchen für kompatible Fahrradlenker. |
| Lenkerhörnchen Ergo | Decathlon | 10–20 € | Preisgünstige ergonomische Lenkerhörnchen für alltagsorientierte Fahrräder. |
Bei der Auswahl sollte nicht automatisch das teuerste Modell bevorzugt werden. Für gelegentliche Fahrradtouren können einfache Aluminium-Barends ausreichend sein. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken zurücklegt, kann von ergonomischen Griffsystemen mit integrierten Lenkerhörnchen profitieren. Sportlich orientierte Fahrer, die eine innenliegende zusätzliche Griffposition bevorzugen, können entsprechende Innerbarends in Betracht ziehen.
Worauf sollte man beim Kauf von Barends achten?
Die Auswahl geeigneter Barends hängt von mehreren Faktoren ab. Neben dem Einsatzzweck sind insbesondere die Passform, die Befestigung, die Griffoberfläche und die Materialqualität entscheidend.
Kompatibilität mit dem Fahrradlenker
Die Kompatibilität ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Viele klassische Fahrradlenker besitzen im Griffbereich einen Außendurchmesser von 22,2 Millimetern. Dennoch darf daraus nicht geschlossen werden, dass jedes Barend an jedem Fahrradlenker montiert werden kann.
Entscheidend sind neben dem Durchmesser auch die Bauweise, die Wandstärke und die Freigabe des Lenkerherstellers. Insbesondere Carbonlenker erfordern passende Klemmkonstruktionen und ausdrücklich zugelassene Anbauteile. Wird ein ungeeigneter Aufsatz montiert, kann dies zu einer Beschädigung des Lenkers führen.
Auch bei Aluminiumlenkern muss ausreichend Platz vorhanden sein. Die Klemmung darf nicht auf ungeeigneten Biegungen, beschädigten Bereichen oder nicht freigegebenen Abschnitten erfolgen.
Länge und Form
Kurze Lenkerhörnchen eignen sich für Radfahrer, die lediglich eine zusätzliche kompakte Griffposition benötigen. Längere Modelle bieten dagegen mehr Spielraum für die Handhaltung, beanspruchen allerdings auch mehr Platz.
Bei der Form sollte darauf geachtet werden, dass die Hände bequem aufliegen. Idealerweise ermöglichen die Barends eine entspannte Stellung der Handgelenke, ohne dass die Arme unnatürlich verdreht werden müssen.
Material und Verarbeitung
Aluminium bietet für viele Einsatzbereiche eine ausgewogene Kombination aus Stabilität, Gewicht und Preis. Carbon ist häufig leichter, jedoch teurer und empfindlicher gegenüber falscher Montage. Kunststoffverbundstoffe wiederum erlauben ergonomisch geformte Konstruktionen und werden insbesondere bei integrierten Griffsystemen verwendet.
Unabhängig vom Material sollten die Barends sauber verarbeitet sein. Scharfe Kanten, schlecht passende Klemmflächen oder minderwertige Schrauben sind Hinweise auf eine möglicherweise unzureichende Produktqualität.
Griffoberfläche
Eine angenehme und rutschhemmende Oberfläche kann den Fahrkomfort deutlich beeinflussen. Manche Lenkerhörnchen bestehen vollständig aus Metall, während andere über Gummiüberzüge oder strukturierte Kunststoffflächen verfügen.
Insbesondere bei längeren Touren kann eine leicht nachgiebige Griffoberfläche angenehm sein. Allerdings darf das Material nicht so weich ausfallen, dass die Hände keinen sicheren Halt mehr finden.
Gewicht
Das Gewicht spielt insbesondere bei sportlich orientierten Fahrrädern eine Rolle. Kompakte Aluminium-Barends fallen häufig relativ leicht aus. Umfangreiche ergonomische Griffsysteme können dagegen aufgrund ihrer größeren Bauform etwas schwerer sein.
Für normale Trekking- und Freizeitfahrten ist eine geringe Gewichtsdifferenz meist weniger entscheidend als ein sicherer Halt und eine angenehme Griffposition.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Einfache Barends sind häufig bereits für einen vergleichsweise niedrigen zweistelligen Betrag erhältlich. Ergonomische Komplettsysteme und hochwertige Carbonmodelle kosten entsprechend mehr.
Ein hoher Preis garantiert jedoch nicht automatisch einen besseren Komfort. Wichtig ist, dass die Barends zur Handgröße, zur Sitzposition und zum jeweiligen Fahrrad passen.
Wie werden Barends richtig montiert?
Die Montage klassischer Lenkerhörnchen ist bei geeigneten Fahrradlenkern grundsätzlich relativ unkompliziert. Dennoch handelt es sich um sicherheitsrelevante Anbauteile, weshalb die Herstellerangaben sorgfältig beachtet werden müssen.
Zunächst sollte überprüft werden, ob der Lenker für die Montage von Barends freigegeben ist. Anschließend muss ausreichend Platz am Lenkerende geschaffen werden. Abhängig von der Konstruktion kann es notwendig sein, vorhandene Fahrradgriffe zu verschieben oder durch kürzere beziehungsweise speziell geeignete Modelle zu ersetzen.
Danach werden die Barends entsprechend der Montageanleitung aufgesetzt und zunächst nur leicht befestigt. Dadurch lässt sich ihr Winkel noch verändern. Eine angenehme Grundposition kann erreicht werden, indem die Griffe leicht nach vorne beziehungsweise nach oben ausgerichtet werden. Der optimale Winkel ist jedoch individuell unterschiedlich.
Nach der Ausrichtung werden die Befestigungsschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment angezogen. Ein geeigneter Drehmomentschlüssel ist insbesondere bei empfindlichen oder hochwertigen Bauteilen empfehlenswert.
Abschließend muss überprüft werden, ob die Barends fest sitzen, sich nicht verdrehen lassen und die Funktion von Bremsen sowie Schaltung unbeeinträchtigt bleibt. Offene Lenkerenden sind entsprechend der Herstelleranleitung sicher zu verschließen. Vor der ersten längeren Tour sollte eine vorsichtige Probefahrt auf einer sicheren Strecke erfolgen.
Wichtig: Die Montage von Barends darf niemals dazu führen, dass Bremsleitungen, Schaltzüge oder andere Komponenten unter Spannung geraten. Bei Unsicherheiten sollte die Montage von einer Fahrradfachwerkstatt durchgeführt werden.
Wie werden Barends richtig gepflegt?
Barends benötigen normalerweise nur wenig Pflege. Dennoch sollten sie regelmäßig gereinigt und auf Beschädigungen kontrolliert werden. Besonders nach Fahrten bei Regen, auf staubigen Wegen oder im Gelände können sich Schmutz und Feuchtigkeit an den Klemmverbindungen ansammeln.
Für die normale Reinigung genügt häufig ein weiches Tuch mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel. Aggressive Lösungsmittel sollten vermieden werden, da sie Gummierungen, Lackierungen oder Kunststoffoberflächen beschädigen können.
Zusätzlich empfiehlt es sich, die Befestigung regelmäßig entsprechend den Herstellerangaben zu kontrollieren. Lose Barends können sich während der Fahrt verdrehen und dadurch gefährliche Situationen verursachen.
Nach einem Sturz sollten die Lenkerhörnchen besonders gründlich untersucht werden. Sichtbare Risse, Verformungen oder andere strukturelle Beschädigungen können einen Austausch erforderlich machen. Bei Carbonbauteilen sind auch nicht sofort erkennbare Schäden möglich, weshalb nach stärkeren Belastungen eine fachkundige Überprüfung sinnvoll ist.
Welche Barends eignen sich für unterschiedliche Fahrradtypen?
Barends für Mountainbikes
Bei Mountainbikes kommt es besonders auf den tatsächlichen Einsatzbereich an. Für Cross-Country-Fahrten, lange Forstwegtouren oder sportliche Strecken auf befestigtem Untergrund können kompakte Barends oder Innerbarends interessant sein.
Bei anspruchsvollen Trails, Sprüngen und schnellen Abfahrten sind klassische außenliegende Barends dagegen häufig ungeeignet. Sie können an Hindernissen hängen bleiben und den schnellen Wechsel zu den Bremshebeln erschweren.
Barends für Trekkingräder
Trekkingräder gehören zu den Fahrradtypen, bei denen Barends besonders sinnvoll sein können. Gerade bei längeren Fahrten ist eine abwechslungsreiche Handhaltung angenehm. Ergonomische Griffsysteme oder mittellange Lenkerhörnchen bieten hier häufig eine passende Kombination aus Komfort und Funktionalität.
Wer regelmäßig mehrere Stunden unterwegs ist, sollte außerdem darauf achten, dass die gesamte Sitzposition ergonomisch eingestellt ist. Barends können ungünstige Lenkerhöhen oder eine nicht passende Rahmengeometrie nicht vollständig ausgleichen.
Barends für E-Bikes
Auch an vielen E-Bikes können Barends verwendet werden, sofern Lenker und Anbauteile dafür geeignet sind. Besonders bei E-Trekkingrädern können zusätzliche Griffpositionen einen Komfortgewinn darstellen.
Allerdings nehmen Displays, Bedieneinheiten und weitere Komponenten häufig viel Platz am Lenker ein. Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, ob die gewünschten Barends montiert werden können, ohne andere Funktionen einzuschränken.
Barends für Citybikes
Bei Citybikes stehen normalerweise Alltagstauglichkeit und eine entspannte Sitzposition im Vordergrund. Hier können kompakte ergonomische Griffe mit kleinen integrierten Barends sinnvoll sein.
Sehr lange außenliegende Lenkerhörnchen sind im dichten Stadtverkehr dagegen weniger praktisch. Da häufig gebremst, ausgewichen und gelenkt werden muss, sollten die Hände möglichst schnell zu den regulären Griff- und Bremspositionen wechseln können.
Häufig gestellte Fragen zu Barends
Sind Barends am Fahrrad sinnvoll?
Barends können eine sinnvolle Ergänzung darstellen, wenn regelmäßig längere Strecken mit einem geraden oder leicht gebogenen Fahrradlenker zurückgelegt werden. Ihre wichtigste Funktion besteht darin, zusätzliche Griffpositionen zu ermöglichen. Dadurch können die Hände während der Fahrt umpositioniert und bestimmte Belastungen zeitweise verändert werden.
Besonders bei Trekkingrädern und Tourenrädern kann dies den Komfort verbessern. Ob Barends tatsächlich sinnvoll sind, hängt allerdings von der persönlichen Ergonomie und dem Einsatzbereich ab. Wer überwiegend kurze Strecken im Stadtverkehr fährt, benötigt möglicherweise keine zusätzlichen Lenkerhörnchen.
Sind Barends bei Mountainbikes erlaubt?
Grundsätzlich gibt es kein allgemeines Verbot, klassische Barends an einem geeigneten Mountainbike zu verwenden. Allerdings müssen die Komponenten miteinander kompatibel sein, und mögliche Einschränkungen des Fahrrad- beziehungsweise Lenkerherstellers sind zu beachten.
Bei sportlichen Veranstaltungen können außerdem besondere Ausrüstungsregeln gelten. Für technisch anspruchsvolle Mountainbike-Strecken sind außenliegende Lenkerhörnchen wegen ihrer möglichen Hängenbleibgefahr und der eingeschränkten Bremsbereitschaft häufig nicht empfehlenswert.
Können Barends eingeschlafene Hände verhindern?
Barends können helfen, die Handhaltung zu verändern und damit die Belastung bestimmter Bereiche zeitweise zu reduzieren. Deshalb empfinden manche Radfahrer zusätzliche Griffpositionen als angenehm, wenn ihre Hände auf längeren Touren ermüden.
Allerdings können eingeschlafene Hände unterschiedliche Ursachen haben. Dazu zählen eine ungünstige Sitzposition, zu viel Druck auf den Handflächen, unpassende Fahrradgriffe oder eine nicht optimal eingestellte Lenkerhöhe. Wiederkehrende Taubheitsgefühle sollten deshalb nicht ausschließlich durch Barends behandelt werden. Halten Beschwerden an, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.
Sind kurze oder lange Barends besser?
Das hängt von der gewünschten Verwendung ab. Kurze Barends sind kompakt, leicht und bieten eine zusätzliche Griffposition, ohne besonders viel Platz zu beanspruchen. Sie eignen sich beispielsweise für sportlich orientierte Tourenfahrer, die gelegentlich umgreifen möchten.
Lange Barends bieten mehr Griffmöglichkeiten und können auf ausgedehnten Fahrradtouren angenehm sein. Allerdings stehen sie weiter hervor und können insbesondere auf engen Wegen oder anspruchsvollen Geländestrecken stören. Für die meisten Käufer ist deshalb die individuelle Handhaltung wichtiger als die reine Länge.
Können Barends an einem Carbonlenker montiert werden?
Eine Montage ist nur dann zulässig, wenn der Hersteller des Carbonlenkers dies ausdrücklich erlaubt und die verwendeten Barends dafür geeignet sind. Carbonlenker besitzen unterschiedliche Konstruktionen und Belastungsgrenzen. Eine zusätzliche Klemmung kann bei ungeeigneten Modellen erhebliche Schäden verursachen.
Besonders wichtig sind die vorgeschriebenen Anzugsmomente und gegebenenfalls erforderliche Klemmadapter. Eine Montage auf Verdacht sollte unbedingt vermieden werden. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, die Freigabe beim Hersteller einzuholen oder eine Fachwerkstatt zu kontaktieren.
Welche Barends eignen sich für lange Fahrradtouren?
Für längere Fahrradtouren sind ergonomische Griffsysteme mit integrierten Lenkerhörnchen oder ausreichend lange, angenehm geformte Barends besonders interessant. Sie ermöglichen unterschiedliche Handpositionen und können dadurch den Komfort auf mehrstündigen Fahrten erhöhen.
Wichtig ist außerdem, dass die Griffoberfläche zur Handgröße passt. Zu kleine oder ungünstig geformte Griffe können Druckstellen verursachen. Auch die Einstellung von Sattel, Lenker und Vorbau beeinflusst den Komfort wesentlich.
Wie müssen Barends eingestellt werden?
Barends sollten so ausgerichtet werden, dass die Hände sie ohne unangenehmes Abknicken der Handgelenke greifen können. Häufig wird eine leicht nach vorne beziehungsweise nach oben gerichtete Position als angenehm empfunden. Eine allgemeingültige Winkeleinstellung gibt es jedoch nicht.
Die optimale Ausrichtung hängt von der Lenkerhöhe, der Sitzposition, der Armlänge und dem jeweiligen Barend-Modell ab. Nach der Montage sollte die Position zunächst bei einer vorsichtigen Probefahrt überprüft werden. Anschließend können kleine Anpassungen vorgenommen werden, bis eine angenehme und sichere Handhaltung erreicht ist.
Was ist der Unterschied zwischen Barends und Innerbarends?
Klassische Barends werden außen an den Enden des Fahrradlenkers befestigt. Dadurch ermöglichen sie eine zusätzliche Griffposition außerhalb der normalen Fahrradgriffe. Innerbarends werden dagegen weiter innen am Lenker montiert.
Durch ihre Position ermöglichen Innerbarends häufig eine schmalere Handhaltung. Außerdem befinden sich die Bremshebel bei geeigneter Anordnung näher an den Händen als bei klassischen außenliegenden Barends. Die tatsächliche Erreichbarkeit hängt allerdings vom jeweiligen Fahrrad und der Montage ab. Beide Bauformen besitzen unterschiedliche Stärken und sollten entsprechend dem bevorzugten Fahrstil ausgewählt werden.
Kann man Barends selbst montieren?
Bei einem kompatiblen Fahrradlenker und ausreichenden technischen Kenntnissen ist eine Selbstmontage grundsätzlich möglich. Benötigt werden normalerweise passende Werkzeuge und die Montageanleitung des Herstellers. Besonders wichtig ist die korrekte Befestigung mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment.
Wer sich bei der Kompatibilität unsicher ist oder einen Carbonlenker besitzt, sollte die Montage besser einer Fachwerkstatt überlassen. Eine fehlerhafte Klemmung kann zum Verrutschen der Barends oder zu Beschädigungen des Fahrradlenkers führen.
Wie viel kosten gute Barends?
Einfache Lenkerhörnchen aus Aluminium sind häufig bereits für etwa 10 bis 25 Euro erhältlich. Hochwertigere oder ergonomisch geformte Varianten bewegen sich oftmals zwischen 25 und 60 Euro. Komplette Griffsysteme mit integrierten Barends können ebenfalls in diesem Bereich oder darüber liegen.
Besonders leichte Carbonmodelle kosten teilweise deutlich über 100 Euro. Für den normalen Freizeit- und Toureneinsatz ist ein solch hoher Preis allerdings selten notwendig. Wichtiger sind eine gute Verarbeitung, eine angenehme Griffposition und die sichere Kompatibilität mit dem Fahrradlenker.
Barends Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Barends Test bei test.de |
| Öko-Test | Barends Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Barends bei konsument.at |
| gutefrage.net | Barends bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Barends bei Youtube.com |
Barends Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Barends wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Barends Testsieger präsentieren können.
Barends Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Barends Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Welche Barends sind die richtige Wahl?
Barends können den Fahrkomfort auf vielen Fahrrädern verbessern und stellen insbesondere für Tourenfahrer eine interessante Ergänzung dar. Durch die zusätzlichen Griffpositionen lässt sich die Handhaltung während längerer Fahrten verändern. Dadurch können einzelne Muskelgruppen und Druckbereiche zeitweise entlastet werden. Besonders bei Trekkingrädern, Reiserädern und Mountainbikes, die überwiegend auf befestigten Wegen eingesetzt werden, können passende Lenkerhörnchen einen praktischen Nutzen bieten.
Welche Ausführung die beste Wahl darstellt, hängt maßgeblich vom individuellen Einsatzzweck ab. Kurze Barends sind kompakt und vergleichsweise leicht. Längere Modelle ermöglichen mehrere Griffpositionen, beanspruchen allerdings mehr Platz. Ergonomische Griffsysteme mit integrierten Lenkerhörnchen können besonders für Radfahrer interessant sein, die regelmäßig lange Strecken zurücklegen und großen Wert auf eine angenehme Handauflage legen.
Eine weitere interessante Möglichkeit bieten Innerbarends. Sie schaffen eine zusätzliche Griffposition weiter innen am Lenker und ermöglichen dadurch eine andere Körperhaltung. Insbesondere sportlich orientierte Touren- und Cross-Country-Fahrer können von dieser Bauform profitieren. Allerdings muss auch bei diesen Modellen darauf geachtet werden, dass genügend Platz für die Montage vorhanden ist und alle Bedienelemente sicher erreichbar bleiben.
Beim Material bieten Aluminium-Barends für viele Radfahrer ein überzeugendes Verhältnis aus Preis, Gewicht und Funktionalität. Carbonmodelle können leichter sein, sind jedoch häufig deutlich teurer und stellen höhere Anforderungen an den sorgfältigen Umgang. Für normale Freizeitfahrten ist das geringe Zusatzgewicht solider Aluminium-Barends normalerweise unproblematisch.
Besonders wichtig ist die korrekte Montage. Nicht jeder Fahrradlenker ist für Barends freigegeben. Bei Carbonlenkern müssen ausdrücklich geeignete Befestigungssysteme verwendet werden. Auch das Anzugsmoment der Schrauben und die sichere Erreichbarkeit der Bremsen dürfen nicht vernachlässigt werden. Ein falsch montiertes Lenkerhörnchen kann die Fahrsicherheit erheblich beeinträchtigen.
Wer hauptsächlich lange Trekkingtouren unternimmt, sollte ergonomische Barends oder passende Griffsysteme bevorzugen. Für sportliche Strecken können kompakte Modelle beziehungsweise geeignete Innerbarends interessant sein. Bei technisch anspruchsvollen Mountainbike-Abfahrten sollte dagegen auf außenliegende Barends verzichtet werden, wenn sie die Bewegungsfreiheit oder Sicherheit einschränken.
Zusammenfassend gilt: Gute Barends müssen nicht besonders teuer sein. Entscheidend sind eine ergonomisch angenehme Form, eine zuverlässige Befestigung, eine hochwertige Verarbeitung und die vollständige Kompatibilität mit dem Fahrrad. Wer diese Punkte berücksichtigt und die Lenkerhörnchen passend zu seinem persönlichen Fahrstil auswählt, kann mit vergleichsweise geringem Aufwand zusätzliche Griffmöglichkeiten schaffen und den Komfort auf längeren Fahrradtouren verbessern.
Zuletzt Aktualisiert am 18.10.2026
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